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Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#138 Amazon FBA Externer Traffic Masterclass mit Christoph
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In der heutigen Folge erfährst du, wie du als Amazon-Seller durch externe Trafficquellen wie Google und SEO-Strategien deine Umsätze maximieren und deine Nische dominieren kannst. Christoph von Pixelwerker teilt wertvolle Einblicke und praktische Tipps zur Optimierung von Onlineshops und der Nutzung von Longtail-Keywords, um langfristig erfolgreich und kostenfrei Klicks zu generieren.
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SPEAKER_03Wie ihn für einen Impact haben kann, wie man das falsch benutzen kann, in Anführungsstrichen, auch so diese, wo das überhaupt herkommt, zum Beispiel so Kaffeepausen, das ist einfach eine Erfindung der deutschen Industrie. Die haben damals, die Leute wurden gezwungen, Kaffee zu trinken in der Kaffeepause, immer 5 Minuten, damit sie danach hochleistet, also mehr arbeiten konnten. Also du musstest Kaffee trinken, es war keine Option oder Feel free sozusagen. Und dann wurde das so als Kultur irgendwann eingebürgert, dass alle Leute das so von alleine machen. Und auch so zum Beispiel dieses, wo Kaffee, so Kaffeepause, auch so dieses Starbucks-Ding, wenn du teilweise in New York hast du eine Schlangen von 50 Leuten so viel Kaffee, als würdest du, weißt du, wirklich.
SPEAKER_00Ja, jetzt gäbe es irgendwas gratis oder special-mäßiges.
SPEAKER_03Und du hast so wirklich dieses, also die Abhängigkeit und auch die Wirkung und so weiter und so fort. Und dann bin ich damals so auf, also ich habe witzigerweise damals auch schon Mate konsumiert, aber dann habe ich so relativ viel, okay, wann sollte man kein Koffein trinken? Wann sollte man Koffein trinken? Welche Mengen? Und so weiter und so fort. Und seitdem ich das gemacht habe, ist es deutlich besser. Und ich habe halt so einen reinen Benefit und nicht mehr so diese Backs, also diese Downside sozusagen, zum Beispiel irgendwie siebeneinhalb Stunden, acht Stunden schlafen, trotzdem müde sein, irgendwie sowas.
SPEAKER_00Könntet ihr nur eure Position einnehmen?
SPEAKER_03Okay. Ja, also wir sind sozusagen so, das Mikrofon kannst du dir so nehmen, wie es dir passt, und wir schauen uns eigentlich, also wenn wir drei Camps sozusagen uns an und dann wird das so später so geschnitten. Und ganz wichtig, Podcast ist ja so ein Entertainment-Ding, also wir fangen jetzt so ein Ding zwischen, ich sag immer so, Infotainment eigentlich, oder Businesstainment oder wie auch immer man das nennen möchte. Das heißt, sowas zum Beispiel wäre eigentlich gar nicht so scheiße für ein Intro, so über Konfiguration. Ja, drück doch einfach schon mal auf Aufnahme. Ganz recht herzlich willkommen hier beim e-commerce.de Podcast. Heute haben wir jemanden ganz besonderen zu Gast und zwar sprechen wir über das Thema externen Traffic, gerade für die Marktplatzseller, Amazon-Seller da draußen, wie man systematisch über Google, über Nischen- und Vergleichsseiten, über Expertenseiten Traffic generiert, dadurch seine Umsätze maximal steigern kann und wie man es auch so ein bisschen selbst schafft, beispielsweise mit einem eigenen Onlineshop, so weit oben bei Google zu ranken, dass man jeden Tag kostenlos Klicks einsammelt, wofür man sonst über Google Ads ⁇ Co. viel Geld hätte bezahlen müssen, um einfach Umsätze und vor allem aber auch Margen massiv zu steigern und sich auch auf den Marktplätzen einfach dominant zu positionieren und mehr oder weniger unumstößlich, sich auf den Thron seiner Nische zu setzen. Let's go!
SPEAKER_00Ich habe eine Zeit lang, ganz kurz noch zu dem Koffein-Thema, ich habe ganz am Anfang viel, sehr viel grünen Tee getrunken, aber auch quasi beste Qualität, nur Blätter immer aufgegossen. Der war auch so unglaublich stark. Also ich glaube, hätte ich den grünen Tee nicht gehabt, hätte ich die Firma nicht aufbauen können. Es hat mir so kranken Fokus gegeben, ich habe teilweise vergessen, den kompletten Tag zu essen, weil ich halt so viel Koffein hatte und dann nur fokussiert keine Gefühle mehr. Es ist irgendwie unter Druck. Ja, genau, du kommst.
SPEAKER_03Genau, es ist eigentlich eine Art Droge. Wir haben witzigerweise, wo du das sagst, wir haben, das ist jetzt zwei, drei Jahre her, war ich bei einem Kollegen, die haben so eine große Handwerkerfirma und die beraten Handwerker, die machen Recruiting für Handwerker, Prozesse für Handwerker, größere Handwerksunternehmen und die machen so eine halbe Million Millionen im Jahr im Monat ungefähr. Und dann meinte er damals in so einem Vortrag, ja, und ich habe noch für euch alle so einen geheimen Hack und zeigt so eine Packung, so ein Booster, weißt du, und sagt so, also ohne Elfermine heißt das, ohne Elfermine stünde die Company heute nicht da, wo sie steht. Fühlich. Und dann dachte ich, ey, wie witzig! Und wir haben das witzigerweise dann auch hier bestimmt schon hunderte von diesen Dosen, das ist so ein Fatburner eigentlich aus den USA. Aber auch mit Koffein, oder? Ja, ja, genau. Aber mit so einem Koffeinkonstrukt und gleichzeitig sind irgendwie so Aminosäuren, die so ein bisschen verhindern, dass Koffein so schnell abgebaut wird. Irgendwas aus den USA, also es kommt ursprünglich aus den USA. Aber das war zum Beispiel auch, das war so ein Ding, was so deine, das erhöht so 5 bis 10 Prozent, aber permanent.
SPEAKER_00Weißt du, du hast nicht so diesen Peak, wo du hochfliegst und dann wieder diesen Karte. Ja, das meintest du ja jetzt gerade bei Kaffee, da hast du quasi erst kurze Downs, dann geht es hoch, ein Peak und dann fällt es wieder ab. Und bei Tee hält das ja ewig an einfach.
SPEAKER_03Mega. Und es ist auch ein besseres, meiner Meinung nach, ein besseres Gefühl irgendwie. Also du hast nicht so dieses, bei Koffein, also gerade wenn man mal länger kein Koffein getrunken hat, man trinkt es so, merkt man richtig, du bist so ein bisschen euphorisch, aber dann danach, du leistest dir halt eigentlich nur die Energie aus der Tüte. Und danach geht's runter. Danach geht es runter, genau. Also so ein bisschen, keine Ahnung, so wie Alkohol oder so. Gibt ja auch Leute, also ich habe auch schon mal gehört von jemandem, der dann wirklich immer so jeden Morgen irgendwie so zwei, drei Schluck einfach irgendeinen Hartalkohl getrunken hat oder so, für, weil du auch theoretisch, das machen ja Sportler auch manchmal, ne? Sowas Fokus anbelangt und, glaube ich, auch so einfach dieses, einfach durchziehen.
SPEAKER_00Ja, obwohl da mein Onkel, der ist auch Unternehmer, also er hat Autohäuser und so Karavanverleihung verkauft, der hat gesagt, früh eiskalt duschen als allererstes, also da kann man sich ja streiten über verschiedene Routinen und so, aber der meinte, wenn du dich jeden Morgen überwindest, eiskalt zu duschen, kann danach nichts Schlimmeres mehr kommen.
SPEAKER_03Und da war nicht nice. Das ist nämlich das Prinzip, also dieses Morgenroutine-Ding. Zum Beispiel morgens kein Koffein, direkt nach dem Aufstehen, weil die Rezeptoren, die das Koffein andocken, da sind sonst natürliche Hormonisch. Genau, dann hast du nämlich immer dieses mittags oder nachmittags tief. Und morgens kalt duschen, das habe ich auch schon. Ich habe mal eine Zeit lang morgens Eisbaden gemacht. Und wirklich, egal was dir am Tag passiert danach, du kannst so entspannt bleiben, weil es kann nicht mehr schlimmer werden.
SPEAKER_00Genau, du hast dich halt selbst so hart überwunden, das ist voll geil.
SPEAKER_03Also wenn du es schaffst, jeden Morgen irgendwas zu machen, was du nicht magst, weil keiner mag das, du kannst es nicht mögen. Nein, der Körper will das halt nicht. Genau, es ist sozusagen so gegen den Körper, dann hast du schon mal so eine Disziplin, du hast die Barriere so sehr hochgesetzt und hast automatisch einen erfolgreichen Tag. Ich habe witzigerweise irgendwann meine Routinen aber mehr umgestellt, dahin, dass ich jeden Tag Bock auch drauf habe, es zu machen. Es ist zwar anstrengend, aber ich habe trotzdem Bock, weil ich gesehen habe, immer wenn ich mir das so hochsetze, also zum Beispiel ein Eisbad ist schon Überwindung und dann manchmal fühlt es sich nicht so gut und dann lässt du es weg, dann lässt du es den zweiten Tag weg und dann bricht es.
SPEAKER_00Genau, das bricht ein und dann kannst du es lassen. Also bin ich. Hast du so eine Morgenroutine? Ich hatte das eine Zeit lang tatsächlich, also wirklich mit Kaltuschen, dann erstmal 15 Minuten meditieren, dann Planer machen, was sind die wichtigsten To-Dos für heute und auf den Tisch legen, damit du immer wieder den Fokus da drauf kriegst. Ist aber auch wieder eingebrochen. Also ich glaube, jeder hat mal so Phasen, wo er versucht, das mit Routinen irgendwie hinzukriegen, aber zum Schluss, wenn er es dann einbricht, dann hält man es nicht mehr durch.
SPEAKER_03Die meisten Routinen scheitern an der Zeit, ja, definitiv. Also ich hab, also ich habe tatsächlich jetzt, ich würde sagen, schon bestimmt seit zwei Jahren, früher habe ich auch mal die Routinen regelmäßig immer so gewechselt, dann ist es im Sand verlaufen, dann kam irgendwas Neues. Und ich habe mittlerweile eigentlich für mich einen Weg gefunden, wo ich morgens das wirklich kontinuierlich jeden Tag durchziehen kann. Ich lege mich immer auf, so ich habe so eine, das habe ich mir irgendwie vor zwei, drei Jahren mal gekauft, so eine Matte, so eine elektromagnetische Matte. So, wenn ich aufstehe, lege ich mich direkt da drauf und die erdet sozusagen, also es ist so ein bisschen so in Anführungsstrichen, als würde es sich in den Sand legen oder wenn du im Meer bist, ins Wasser legen. Du hast ja dieses normale Magnetfeld auf der Erde, das sozusagen so deine, du hast ja sozusagen, also alle Neuronen, Elektronen und so weiter sind irgendwie aufgeladen und das erdet die sozusagen in Anführungsstrichen. Und wenn du halt nicht gerade im ersten Stock wohnst, auf dem Boden stehst oder sonstiges, dann hast du das halt nicht. Also jeder kennt das, glaube ich, du bist irgendwie seit Ewigkeiten mal wieder im Urlaub und läufst barfuß am Strand lang. Irgendwas passiert einfach. Und das ist diese Erdung und dafür, das kannst du dir sozusagen auch als künstlich erzeugen. Wir benutzen auch ganz viel so Hochleistungssportler und sowas. Und da liege ich immer so 10, 15 Minuten drauf und das ist halt super entspannt, weißt du, das ist so ein ganz entspannter Einstieg, nicht so ein harten. Sondern ich mache Sit-Ups, mache so fünf bis zehn Minuten einfach Sport, wo ich wirklich einmal kurz schwitze, richtig außer Atem bin. Und das sind so meine zwei Main-Dinger. Also zumindest der Sport, wenn ich mal unterwegs bin, habe ich es nicht. Aber die kann ich wirklich seit seit, also die kann ich wirklich, da sind noch andere Sachen, die ich dann mache, aber das ist wirklich so das Ding, was ich permanent durchziehen kann.
SPEAKER_00Bei Sport kann ich es auch empfehlen. Also ich habe einmal die Woche mindestens mit meinem Personal Trainer halt schön schon früh halt nach dem Aufstehen direkt Sport. Und danach bin ich quasi auch total fokussiert und dann hältst du halt irgendwie die Konzentration besser, finde ich auch.
SPEAKER_03Und eine Sache, worauf ich wirklich schwören kann, das habe ich damals gehört von so einem, das war so ein, äh, der hält so Vorträge in Deutschland, der war mal bei den Schaolinen für sechs oder sieben Jahre, also so ein Mönch. Und der hat gesagt, okay, du kannst meditieren morgens und für alle, für die meditieren, nichts ist, weil ich kann, man sagt immer, wenn man nicht meditieren kann, sollte man es doppelt so lange machen, aber das ist wirklich nicht mein Ding. Hast du es probiert? Ja, ja, ich habe schon ein paar Part. Ich bin danach immer müde. Also das ist für mich das Problem, immer wenn ich meditiere, bin ich irgendwie danach müde. Und was richtig geil ist stattdessen, ist Trampolin springen. Trampolinspringen hat tatsächlich eine ähnliche Wirkung aufs Mittelohr. Also diese, diese, wo dein Gehirn auch sehr aufnahmefähig ist, ist extremer Wachmacher und gleichzeitig macht es immer Spaß. Keiner muss sich überwinden. Ich habe so ein kleines Trampolin zu Hause und spring halt wirklich jeden Morgen Trampolin. Und Leute wie Tony Robbins zum Beispiel sagt auch mal, ja, ohne Trampolin wäre mein Leben nicht das gleiche. Weil du zum Beispiel immer bevor der Auftritte hat, springt der Trampolin. Ist ganz interessant, die Wirkung aus Mittelorts, eine Minute Trampolin springen, das gleiche, als würdest du eine halbe Stunde lang wirklich tief meditieren. Okay. Probiere ich das auch mal. Musst du unbedingt, also kompletter Produkttipp. Auch wenn du mal schlecht gelaunt bist, du bist energielos, geh einfach eine halbe Minute aus Trampolin. Du musst dich null überwinden, ist super easy. Schneller Weg hin und du bist wie neu geboren. Also es ist wirklich guter Tipp, merke ich. Alright, dann würde ich sagen, start nur mal rein in den Podcast. Alright, erstmal herzlich willkommen. Vielleicht gibst du ein kurzes Intro zu dir selbst, dass jeder weiß, wer du bist oder was du machst.
SPEAKER_00Ja, mache ich. Vielen Dank erstmal für die Einladung. Genau, Christoph, habe vor elf Jahren die Company gegründet, direkt aus der Uni heraus, war erst eine andere Idee gescheitert, gescheitert, so wie das ist. Und habe immer weitergemacht und dann halt gelernt, wie Online-Marketing funktioniert durch die ganzen Fehler. Und eigentlich kann man sagen, waren wir dann fast pleite und ich musste halt irgendwie Geld verdienen. Und dann habe ich erstmal so eine Done-4-U-Dienstleistung angeboten, quasi die Fehler, die ich gemacht habe, anderen anzubieten. Und so war eine Agentur entstanden und wir haben erstmal alles Mögliche gemacht, uns aber dann immer mehr darauf fokussiert, dass sie wirklich gut können. Das waren halt SEO und SEA. Und damit haben wir halt für Kunden halt Webseiten aufgebaut und Shops, die halt viel Traffic generiert haben. Und wir dachten uns dann einfach auf Dauer, okay, das können wir für uns selbst. Und dann haben wir angefangen, eigene Online-Magazine aufzubauen und später noch hinzuzukaufen.
SPEAKER_03Das heißt im Prinzip, das, was du machst oder eure Company macht, Pixelwerker? Genau. Ist im Grunde genommen Nischenseiten oder Expertenseiten, Magazine.
SPEAKER_00Genau, also man kann das, früher hat man das eher so WordPress-Blog oder so genannt, aber das ist teilweise schon so groß geworden, das macht schon quasi Online-Magazinen Konkurrenz, deswegen, ich würde es ja Magazine nennen.
SPEAKER_03Genau, Online-Magazine aufzubauen und das Ganze und den Traffic, der darüber generiert wird, zu nutzen, um im Grunde genommen Produkte zu empfehlen, zu vermarkten und darüber Umsätze zu generieren. Also im Grunde genommen, da ist was vielleicht viele auch schon in irgendeiner Form versuchen, vielleicht selbst zu machen, aber natürlich, also meine persönliche Meinung, kannst du gleich erstmal was zu sagen, natürlich Sotechnisch. Ich habe damals zum Beispiel auch angefangen mit Nischenseiten, habe so im Bereich BCAA so eine Testseite aufgebaut und hab's, glaube ich, damals noch geschafft, auf Platz 3 zu ranken, wenn du so BCAA, BCA-Test. Aber es war 2000, das war noch während meiner Schulzeit 2015, 2016, da war auch wenig Kompetition. Und hab damals aber trotzdem gesehen, Wahnsinn, wie viel, also ich habe am Tag so drei, vier Produkte wurden dann über meine Seite gekauft. Das waren für mich vielleicht 10 Euro oder so, ne, damals. Aber war cool. Andersrum dachte ich mir, wie krass, die Leute, die die Dinger verkaufen, was die damit verdienen. Und im Gurnam, du machst das Gleiche, nur in viel größer.
SPEAKER_00Genau, ich mache im Endeffekt das Gleiche, nur in viel größer. Obwohl ich sogar sagen würde, die Online-Magazinen haben auch wirklich einen großen Magazinbereich, wo wirklich nur so beratende Blogartikel sind, die gelesen werden und dann gibt es halt dazu passend noch die Produktvergleiche und Beratung. Genau, und ich mache das Ganze größer. Wir haben jetzt mittlerweile über 200 Seiten in 10 verschiedenen Ländern. Wie viel Traffic, warst du das gerade? Also Traffic habt ihr im Jahr auf Traffic so über 50 Millionen, ob man alle Seiten zusammenrechnet. Nur in Deutschland oder? Das wird doch aus Ausland sein, aber ich denke mal, so 90% ist ungefähr gerade noch im Deutschland.
SPEAKER_03Also Ausland ist schon da, aber das bauen wir gerade ja noch auf. Okay, sehr, sehr, sehr, sehr spannend. Wie lange, weil das war damals bei mir der Fall, ich habe so ein halbes Dreivierteljahr damals gebraucht, um ich glaube, jetzt ist es super kompetitiv wahrscheinlich der Bereich. Aber damals habe ich so ein halbes Dreiviertel Jahr gebraucht mit relativ geringen SEO-Skills. Also ich habe vielleicht zwei, drei Backlinks damals, das war so das Ding, so irgendwie Keyword Spamming noch ein bisschen und so ein paar Backlinks aufzubauen, das war so key to success. Wenn man jetzt sowas selbst machen möchte für seine Produkte oder für seine Nische, wie lange würdest du sagen, in einem durchschnittlichen Markt sagt, also ich sag jetzt mal schon ein Produkt, was auch Nachfrage mitbringt, also so typische Sachen, die halt auch auf Marktplätzen dann verkauft werden, keine Ahnung, auf Amazon vielleicht 500.000 bis eine Million Umsatz pro Monat im Markt. Was würdest du so schätzen, wie lange sowas dauert? Yeah. Und was das kostet, auch sowas aufzubauen?
SPEAKER_00Also das Ding ist, ich habe ja damals auch angefangen mit Keyword-Spamming und alles, was ging, also quasi weiße Schrift aus weißem Grund, ganz viele Keywords überall versteckt und so. Das ging früher, aber das klappt heutzutage nicht mehr so. Trotzdem ist es so, gerade durch generative KI, dass man noch sehr schnell viel Content erstellen kann und dadurch sehr effizient schnell auch ein großes Ranking aufbaut. Also du fragst, wie das heutzutage geht. Ich kann dir das relativ gut aus dem Praxisbeispiel sagen, weil ich habe noch selbst eine FBI-Brand, die ich gerade aufbaue. Und dafür haben wir auch eine Webseite aufgebaut. Und da haben wir ungefähr im September, Oktober angefangen, die Webseite zu erstellen und Content drauf zu spielen. Und im Dezember hatten wir quasi schon ein Peak, das sind ein paar Monate später, und hatten schon so 30.000, 40.000 Leser im Monat auf der Seite. Also das ist im Endeffekt was, was man damit schon schnell aufbauen kann. Einfach wenn man generative KI mit dazu nutzt.
SPEAKER_03Also wenn man sich noch ein bisschen mit SEOTechnik werden, also man muss so ein bisschen diese Grundseo-Skills, also wie bei euch eine Website, beziehungsweise optimiere ich die so von den, wahrscheinlich von den Fundamenten her, Page-Speed und solche Sachen.
SPEAKER_00Genau, also quasi bei SEO oder hast du, ja bei SEO hat man ja quasi so die zwei großen Basics. Einmal On-Page-SEO und Off-Page-SEO, das ist das mit den Backlings, was du vorhin angesprochen hast. Und bei On-Page hast du quasi so diese technischen Sachen wie PageSpeed, dass es immobilefähig ist, dass alles vom Layout kein Shift hat, wenn die Seite aufgebaut wird und die Seitenladegeschwindigkeit schnell ist. Da gibt es verschiedene technische Sachen einfach und Metatitel, Metadescription und die ganzen Themen. Strukturierte Daten. Aber du hast auch einiges.
SPEAKER_03Also muss man sich definitiv mit beschäftigen, aber ich sage mal, es ist jetzt ein Thema, was wahrscheinlich erlernbar ist und dann sehr viel Aufwand, Fleiß und Konsistenz irgendwie erfordert.
SPEAKER_00Genau, ich würde sogar sagen, es ist eigentlich ein bisschen Fleiß. Wenn man sich da reinliest und ganz viele, ich sag mal, Online-Shops oder Content-Magement-Systeme, die es heutzutage gibt, bringen schon relativ viel mit. Das muss man im Endeffekt fast nur ausfüllen oder guckt sich YouTube-Videos an. Also da würde ich sogar empfehlen, das kann man auch selber wirklich machen. Man kann ja auch eine Agentur nehmen, die da hilft, aber theoretisch ist es kein Hexenwerk.
SPEAKER_03Und dann generative AI bedeutet sozusagen die Texte, Inhalte lässt du dann einfach über, keine Ahnung, ChatGPT oder wie macht er das?
SPEAKER_00Genau, also da gibt es verschiedene Tools am Markt, um halt Texte zu generieren. Man kann das halt ganz platt mit ChatGPT selbst machen, wenn man sich da einen guten Prompt hat im Internet sucht, den vielleicht noch anpasst. Man kann ja auch die KI quasi trainieren, dass sie schon weiß, aus welcher Perspektive der Firma sie das so schreibt. Aber man kann ja auch Tools nutzen wie Neuroflash, die ja ChatGPT angeboten haben, um nochmal schönere Texte zu machen. Oder was ich jetzt da genutzt habe, war zum Beispiel ByWord. Das ist noch ein Tool, da kannst du ChatGPT über eine API anschließen. Dann wird noch eine generative KI für die Bilder angeschlossen und du kannst sie mit der Webseite verknüpfen. Und dann kannst du quasi eine komplette Liste an Bulk halt an Themen hochladen. Und dann werden quasi hintereinander weg die Beiträge generiert auf Knopfdruck. Wahnsinn. Also und so haben wir halt in, keine Ahnung, ich sag mal, zwei Wochen oder so vielleicht 3.0400 Artikel halt schreiben lassen. Also schon relativ viele Inhalte. Das kommt halt immer ein bisschen drauf an, auf welche Strategie man geht. Also diese Strategie, weil ich... Seed ⁇ Pray nennen.
SPEAKER_03Ja, okay.
SPEAKER_00Genau, also ganz kurz noch, das ist also Seed and Pray, man macht viele Artikel und die, die dann anfangen, wirklich zu ranken, weil die Konkurrenz vielleicht doch zu schwach ist, die optimiert man dann und geht nochmal durch und verbessert die.
SPEAKER_03Okay, alles klar, das heißt, du spreadest sozusagen einfach die Message, da hast du 4000 Dinger und davon gehen 50, vielleicht kriegen schon so einige ein bisschen Traffic. Und dann gehst du rein in diese 50 und schenkst dir ein bisschen mehr Liebe in Anführungsstrichen.
SPEAKER_00Aber stell dir mal vor, du hättest auch den 9950 anderen Liebe geschenkt und die würden nie ranken. Das ist ja Verschwendung von Ressourcen.
SPEAKER_03Genau, okay, das ist spannend. Genau, das war jetzt nämlich meine Frage. Wie siehst du so die Zukunft davon? Weil im Grunde genommen Content Creation wird ja in der Form, gerade in Textform oder nur Text und Bild in Kombinationen, durch AI unfassbar, sagen wir mal in Anführungen, inflationär.
SPEAKER_00Also ist auch ein Problem für Google auch. Extrem, ja. Deswegen haben sie am Anfang gesagt, dass sie eigentlich KI-Content nicht wollen und nicht dafür sind, dass der ranked. Sie haben mittlerweile die Richtlinien umgestellt, weil sie können doch gar nichts dagegen tun. Sie hatten ja am Anfang, also ich arbeite nicht bei Google und kann da keine Hand für ins Feuer liegen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie versucht haben, zuerst zu erkennen. Aber mittlerweile ist AI da so gut geworden, wenn ein schlechter indischer Text da irgendeinen Text schreibt oder AI, kann man gar nicht mal auseinanderhalten. Und im Endeffekt ist es auch egal, weil Google ist ja ein Dienstleister, der will halt die bestmögliche Antwort für jemanden finden, der was sucht. Und wenn eine AI-Antwort, wenn es dafür noch gar keine Antwort online gab im Internet und der AI hat eine Antwort dafür erstellt, ist das die bestmögliche Antwort unter Ranks auf Platz 1.
SPEAKER_03Spannend. Das wird, glaube ich, auch ganz spannend für diese ganze Branche, auch Test, Vergleiche und Co. Denn früher oder später werden die Leute, denke ich, auch AI-Plattformen nutzen, um nach Produktempfehlungen zu fragen. Und dann ist die spannende Sache, woher? Das ist ja, das ist ja eigentlich ein Kreislauf, das ist ja auch, glaube ich, das, was man so gesagt hat, das größte Problem von AI wird sein, nicht sich selbst zu replizieren. Das funktioniert schon. Ja, genau, weil die AI schreibt dann selbst den Content und dann wird sie gefragt, was ist die Empfehlung und sie greift auf die gleiche Empfehlung wieder zurück. Und da aber seine Produkte auch in irgendeiner Form reinzubringen, ist natürlich auch hochinteressant, wenn man dann auf vielen Plattformen rengt, vielleicht in ein, zwei Jahren, wer weiß, wie lange das noch dauert.
SPEAKER_00Genau, und deswegen, also da sprichst du einen echt guten Punkt an. Also ich glaube, da AI, also sieht man ja an Bing, da ist ja schon ChatGPT integriert, da kann man ja auch nachfragen, welche Quellen benutzt wurden, um dieses Ergebnis zu produzieren. Da sieht man ganz genau, dass halt ein paar Quellen benutzt wurden, aber auch sehr viele Bewertungsseiten. Also selbst Konununno wird ja teilweise für eine Produktbewertung herangezogen, weil die AI versucht herauszufinden, wie gut ist die Company auch zu mitarbeiten, dann wie bei Umweltaspekten, wie ist sie bewertet. Also da wird ein sehr großes holistisches Bild gemalt von der AI. Wahnsinn. Und deswegen ist es, glaube ich, extrem wichtig, auf vielen Seiten gut dargestellt zu sein.
SPEAKER_03Weil ich glaube, wenn das kommt, das ist das, also wenn ich so an Amazon denke, was kann in Anführungsstrichen Amazon als Search Engine ersetzen, genauso wie Google auch so ein bisschen eine direkte AI-Prompting, beziehungsweise einfach sowas ähnliches wie ChatGBT, vielleicht noch mit einem etwas schöneren UI oder dann spezifiziert auch auf Produkte. Das war es schon. Ja genau, sowas wie Check24 oder so, nur als AI sozusagen.
SPEAKER_00Ja, also es gibt ja schon die generative KI von Google in Amerika, SGE, also Search Generative Engine. Die wird auch irgendwann in Europa kommen, ist gerade so ein Datenschutzding, deswegen ist eigentlich schon seit dem Jahr fertig. Und sie liefert aber auch teilweise sehr schlechte Ergebnisse. Noch, das ist ja auch nicht so gut. Ja, noch, genau, sie wird irgendwann besser, aber das Problem ist halt, die AI bezieht sich ja auch auf Quellen im Internet und da zu überprüfen, was gute Quellen sind oder nicht, ich glaube, deswegen wird Trust auf Dauer ein richtig großer Faktor werden. Absolut.
SPEAKER_03Das ist auch ein Punkt, wo ich glaube, dass die Zukunft vor allem an Authentizität und Trust beruht. Das bedeutet auch deswegen immer, weil du kannst alles, also AI ist, glaube ich, für den E-Commerce eher Segen als Fluch in Zukunft. Also ich glaube, es wird für den Seller viele Sachen einfacher machen, weil das halt nicht alles ersetzt, weil du hast halt ein physisches Produkt dahinter, während ganz viele Webdesigner oder sowas oder oder whatever, irgendwie Grafik und so weiter und so fort, da wird große Teile einfach vernichtet werden. Aber dadurch, dass du ein physisches Produkt hast, is AI einfach ein Tool, um dieses physische Produkt erfolgreicher zu machen. Und du musst es aber in irgendeiner Art and Weise vorbereiten. Und ich glaube auch, wenn du es dir überlegst, du hast, keine Ahnung, Videos, Bilder von deinen Produkten, wer ist deine Company, wer kauft bei dir und auch vielleicht so ein bisschen, also wer steht hinter der Comput, dass das extrem spannend wird. Und ich denke immer, dass es irgendwann auch einen neuen Marktplatz geben wird, der diese AI-Chance auch mitnutzt, wo du sagst, okay, das ist ein Marktplatz und jedes Produkt wird vorher von einer unabhängigen Testplattform im Grunde genommen getestet und hast die Kundenbewertung plus die Testbewertung oder du hast drei oder vier Tester, die jedes Produkt auf der Plattform in irgendeiner Form getestet haben, wo man sich dann darauf verlassen kann, okay, das Produkt kann das und ist darin gut und darin ist es nicht gut. Also dass du wirklich so eine Auswertung hast, die im Grunde genommen sehr viel manuellen Aufwand hat. Aber wenn du so drüber nachdenkst, ich würde sofort bei sowas einkaufen. Wenn es real wäre, also wenn nicht die Verkäufer dahinter stehen, sondern das ist wirklich eine große Amazon, nur dass Amazon Quality Insurance sozusagen existiert. Das würde ich super spannend finden. Du meinst wie so eine Art wirklich unabhängigen Tester, der quasi sich das Produkt auch wirklich einmal anschaut und dann so Plus-Minus-Listen erstellt, weißt du, worin ist das gut, worin ist das schlecht. Aber gut, sind wir ein bisschen vom Thema abgekommen. Was ist so? Also, ihr habt ja zum Beispiel, ihr habt super viele Seiten, eine Beispieldseite ist zum Beispiel Eltern. Und jetzt bin ich zum Beispiel als Händler unterwegs, nehme mit euch Kontakt auf und ihr lasst mich auf Elternkompass sozusagen, also nur um den Prozess mal kurz zu erklären. Auf Elternkompass zum Beispiel Listen in der Art und Weise, je nachdem, wo das Produkt halt inhaltlich auch gut reinpasst in die Seite. Generiert darüber klicks und hab dann im Grunde genommen über einen Link zu Amazon mein Revenue zusätzlich in Amazon plus einen Ranking-Vorteil. Genau. Da habe ich eine Frage zu. Der Ranking-Vorteil, weil ihr super, super, super viele Daten im Grunde genommen dann wahrscheinlich dazu habt, habt ihr das mal in irgendeiner Form gemessen oder Erfahrungen gemacht oder was kannst du dazu sagen?
SPEAKER_00Das ist schwierig, weil du kannst ja kein quasi klares Testumfeld schaffen, weil erstmal, also erstmal nicht nur das Produkt wird nur über unseren Channel verkauft und dann bewegt sich das Produkt ja auch nicht in einem Umfeld, wo sich nichts verändert. Genau. Weil alle anderen Anbieter und Händler machen ja auch irgendwas. Machen Werbung, kriegen Bewertungen und der Amazon-Agorithmus arbeitet auch. Also das ist, glaube ich, du kannst kein Messumfeld bauen, um das jetzt ganz eindeutig zu sagen. Dafür ist das quasi zu kompliziert. Also ich sag mal, bei einem Fußballspiel ist wenigstens klar, dass zwei Mannschaften spielen, wie viele Leute, und man kann nicht sagen, was in der dritten Minute passiert. Und hier passiert ja quasi Weltwirtschaft auf Amazon gleichzeitig mit tausenden von Anbietern. Deswegen kann man ja jetzt nicht unter Laborbedingungen quasi sagen, okay, das passiert zu plus 4 Ranking oder sowas.
SPEAKER_03Klar, aber so kann man gefühlt ein, es kommt wahrscheinlich auf die Anzahl der Sales an. Hast du, aber habt ihr da irgendeine Art von Erfahrung? Also ich sag mal, du hast ja so eine Art Bauchgefühl oder so ein grobes.
SPEAKER_00Also genau, vom Bauchgefühl und ich habe jetzt natürlich auch schon mit einigen Sellern oder Anbietern gesprochen, ist es, ich höre immer wieder, aber da streiten sich ja die Leute drüber. Ich habe jetzt neulich mit einem gesprochen, der ist relativ bekannt für Amazon Produktbilder auch. Und der meinte, Traffic auf Amazon macht irgendwie Faktor 0,9 aus, Amazon PPC macht 0,5 und externer Traffic, also Umsätze durch externe Traffic zählen vierfach. Wenn du es so siehst, ist es im Vergleich zu PPC ungefähr der achtfache Faktor. Wo man natürlich immer dazu sagen muss. Genau, aber er meinte, es gibt einen Amazon-Paper zum Algorithmus, was drinsteht. Ich suche den allerdings noch.
SPEAKER_03Es gibt keinen Amazon-Paper dafür, denn darüber habe ich mal auch, das ist bei Google auch ähnlich. Es gibt keine einzelne Person oder jemanden, der dir komplett sagen kann, wie was gewertet wird, sondern mittlerweile sind die Dinger teilweise sogar ineinander. Also dass du gar keinen Mitarbeiter mehr hast, dieses Vier bestimmt, sondern das ist auch schon das Problem. Ja, das entwickelt sich selbstständig weiter, genau.
SPEAKER_00Klar, das ist bei Google auch so. Also ich habe ein Freund von mir arbeitet auch bei Google, die Mitarbeiter haben auch Zugriff auf den Code, aber er ist einfach so umfangreich, man bräuchte tausend Jahre, um den zu lesen. Und er entwickelt sich abdessen, während man liest auch noch weiter. Also man kann das gar nicht verstehen. Das ist unglaublich.
SPEAKER_03Ich hasse dieses immer, weil es gibt so viele Leute auch in unserer Bubble, in dieser Amazon-Bubble, die dann immer mit solchen Zahlen kommen, was dann so ganz konkret so dieses 1,3 und 17 Prozent. Es hat auf jeden Fall. Also, das ist unser Learning, es hat einen positiven Effekt, es hat immer was mit der Zahl zu tun. Je mehr, desto besser. Du kannst es, hast du eine Plattform und andere haben auch eine Plattform, wirst du nicht so den Unterschied merken. Aber du merkst, wenn du sozusagen außerhalb von Amazon so eine Art Omnipräsenz auf diesen ganzen Sachen aufbaust, dann hast du ein ganz, das hast du, das merkst du sofort, das ist ein starker Impact, würde ich einfach sagen.
SPEAKER_00Genau, und aus der Logik von Amazon heraus ergibt es ja auch Sinn, weil Amazon hat intern auf jeden Fall eine Studie gemacht. Jeder Traffic, der zu Amazon geht, kauft meistens irgendetwas und das honorieren die halt, weil Amazon gewinnt im Endeffekt immer irgendeine Art Umsatz dazu. Und wenn der Traffic von Social Media, von der Website, von Vergleichsportan auch noch dazu kommt, ist das im Endeffekt Umsatz, den Amazon macht, der wird honoriert. Und wie du gesagt hast, das Ding ist ja auch die, ich weiß nicht, Seven Touchpoints, Marketing und so, bestimmt schon gehört. Also je öfter halt eine Brand auch irgendwo aufkommt, selbst wenn auf der Vergleichsseite nicht gekauft wird, wenn die zwei Wochen später auf Amazon gehen, haben die unterbewusst das schon mal gesehen, verknüpfen das mit, das kenne ich ja irgendwie, und die Conversion steigt. Und das hat dann nicht mehr was gekostet.
SPEAKER_03Das ist auch ganz wichtig, immer zu berechnen, you can track everything, gerade wenn es um Amazon geht. Also selbst, also wir haben zum Beispiel auch schon die Erfahrung gemacht, in dem Moment, wo du beispielsweise sagst, okay, wir haben jetzt eine, wir haben zum Beispiel einen Amazon-Partner-Link oder ähnliches, dann trackst du ja irgendwo die Verkäufe. Die in Anführungsstrichen Dunkelziffer an Sales ist in der Regel nochmal höher. Also, keine Ahnung, du hast vielleicht 10 Sales getrackt, dann hast du wahrscheinlich durch diesen, durch diese Sichtbarkeit wahrscheinlich 15 oder 17 Sales oder sowas gemacht. Also 50, 70 Prozent mehr teilweise durch Leute, die dann auch nicht den Link nutzen, sondern oft auch mehrere Sachen gucken und dann suchen auf Amazon. Das kennen ja auch Leute, genau.
SPEAKER_00Die merken sich das nur und gehen auf Amazon, kopieren sich den Titel rein.
SPEAKER_03Ja, ja, ja. Das ist super spannend. Okay, was würdest du jetzt, also man kann zum Beispiel zu euch gehen, man kann auch zu kleinen Nischenseiten gehen, das ist ja eine Sache, die wir allgemein eigentlich immer empfehlen. Also meine Grundstrategie ist immer, okay, ich gehe auf Google, ich suche mein Produkt mit ein paar verschiedenen Keywordern, gucke mir immer die erste Artikelseite mindestens an und klicke mir alle Sachen raus und überall, wo ich das Gefühl habe, okay, das ist interessant, schreibe ich an, gibt es eine Möglichkeit, irgendwie reinzukommen. Wenn ich jetzt sage, zum Beispiel, ich habe einen Shop und möchte selbst mit einem Shop in irgendeiner Form ranken, wie würdest du vorgehen?
SPEAKER_00Wenn ich jetzt morgen einen Shop starten würde, dann würde ich mich in eines meiner SEO-Tools einloggen, also Sys, H-Reps, Zembrush, keine Ahnung, da gibt es ja tausende.
SPEAKER_03Was ist deine Empfehlung als SEO-Tool? Weil ich auch mal, ich bin nicht so deep im Thema SEO drin auf Google, aber ich habe früher mal H-Reps überall irgendwie gehört.
SPEAKER_00Ja, das ist eigentlich mein Lieblingstool, wenn ich ehrlich bin.
SPEAKER_03Was ist das im Monat, so 100 Zahlen?
SPEAKER_00Ah ja, keine Ahnung. Wir haben die Premium-Dizer für, keine Ahnung, 10.000 im Jahr oder so, ich weiß es nicht. Ich glaube, 100 geht es, glaube ich, los. Vielleicht haben die auch noch ein kleineres Starterangebot. Aber das würde ich eigentlich empfehlen, weil das bietet einen sehr umfangreichen Überblick. In Deutschland ist irgendwie Cystrix sehr populär mit dem Cistrix-Wert und ja, ich würde Adries nutzen. Da würde ich ein paar meiner Hauptkonkurrenten, ich würde das auch so machen, ich würde googeln und erstmal die größten Konkurrenten rausfinden. Die würde ich mir aufschreiben und dann würde ich die dort analysieren und schauen, auf welche Keywords, die in der Customer Journey schon in Richtung Kauf gehen, ranken die. Und diese Keywords würde ich mir gerade sagen.
SPEAKER_03Also zum Beispiel sowas wie Skateboard-Vergleich oder Skateboard kaufen oder so. Genau, oder was ist wichtig für ein Skateboard oder auch solche Themen mit. Welche Größe.
SPEAKER_00Genau, welche Größe ist da schon der Customer Journey? Die beschäftigen sich schon damit, nicht ob ich ein Skateboard kaufe, sondern schon welche Größe, die sind also schon einen Schritt weiter. Und deswegen würde ich zum Beispiel da ansetzen. Und solche Themen würde ich quasi bearbeiten lassen. Also die würde ich mir erstmal alle dann exportieren. Und dann würde ich mit einer generativen KI daraus Inhalte erstellen lassen. Okay. Und die würdest du dann auf Unterseiten zum Beispiel oder auf dem Blog. Genau, also generell würde ich natürlich in einem Shop brauchst du eine Startseite, die einen Text hat, dann musst du zu den Unterseiten am besten die Produktkategorie Seiten verlinken und auch zum Blog. Auf den Kategorie-Seiten hast du unten, wenn du dir Shops anguckst, meistens immer auch einen SEO-Text, der auch wieder die Main-Product-Seite auch nochmal verlinkt. Das geht halt darum, weil die meisten Backlinks, die du kriegst, landen halt bei der Startseite. Und damit du quasi diesen Link-Juice, so nennt man das wie so eine Art Kraft, kann man sich das vorstellen, oder Energie, die da reinfließt, auf der Seite gut verteilt, macht man auf der Startseite einen Text und schaltet das quasi zu den Hauptkategorie-Seiten und zu den Hauptproduktseiten weiter. Zumindest hat man das eben vor vielen Jahren so gemacht. Es ist immer noch so, dass man das so macht. Backlinks sind auf jeden Fall ein Faktor von Google, haben die auch schon oft zugegeben, ist auch immer noch so. Deswegen also vertrauenswürdige Verlinkungen stärken schon den Trust der Seite.
SPEAKER_03Also ganz kurz, Backlinks für alle, die jetzt gar nicht im Thema drin sind, sind einfach Verlinkungen von einer anderen Website mit einer anderen Domain auf deine Seite. Also zum Beispiel, sagen wir jetzt mal, ich verkaufe, keine Ahnung, ich habe Fahrradtaschen und dann bin ich auf der Seite fahrradratgeber.de und die verlinken auf meine Website, dann ist das für mich Ranking SEOtechnisch einfach ein Trust-Vorteil und dadurch gehe ich höher.
SPEAKER_00Exakt, und du kannst ja, wenn wir jetzt da auf das Thema Vertrauenswürdigkeit zurückkommen, Authentizität, ging es ja darum, dass nicht irgendwie random irgendwelche Links sind, sondern wenn ein Fahrradkurier sagt, das ist eine tolle Fahrradtasche, dann denkt Google auch und Leser natürlich, also ein Link ist wie eine Empfehlung für den Leser und Google wertet das deswegen auch so. Hey, wenn jemand, der sich mit Fahrrädern auskennt, diese Tasche für Fahrradleute empfiehlt, muss die bewut sein. Und genau deswegen ist dieser Link dann auch einfach stark. Genau, und den Link-Juice, der quasi zur Startseite kommt, den versucht man dann zu verteilen. Und deswegen, ich würde aber auch den Blog machen, wo man die meisten Ratgeber macht und dort auch die Produkte einbindet und auch verlinkt wieder intern. Um da auch wieder den Nutzer quasi zu lenken und den Link-Juice auch.
SPEAKER_03Okay, spannend. Und was würdest du sagen, jetzt wie gesagt in so einer durchschnittlich kompetitiven Nische, wie lange oder wie viel Zeit oder auch Geld muss man investieren, bis man, also dass man das mit Fremden machen sollte, also Drittanbietern oder sowas wie bei euch mit Magazinen, das ist, denke ich, klar. Also das würde ich in jedem Fall machen. Aber ich sag mal, in einem traumhaften Szenario, gerade wenn es umso näherst an die Kaufjourney rangeht, ist es ja im Grunde genommen ein Traum. Also ich habe zum Beispiel gestern mal einen Kollege hier, der sehr viel im Bereich Scaling von Brands macht und hat gesagt, okay, wir haben eine, ich weiß jetzt nicht, ob ich Brands sagen darf, lasse ich jetzt einfach mal weg, wir haben zum Beispiel eine Brand SEO-Technisch auf Platz 2 gepackt und wir haben, glaube ich, am Tag gesagt, irgendwie 600, 700 Klicks auf diese Seite zu direkten kaufintensiven Keywords und haben dadurch am Tag, keine Ahnung, 20, 30, 40 Sales gemacht vom relativ teuren Artikel. Und dann denkst dir, okay, du hast null Euro Ad Spend sozusagen. Ja, das ist das Ding.
SPEAKER_00SEO-Traffic ist geschenkt. Ja, einen extrem hohen Return on Investment. Also generell muss man die meisten, die Amazon machen, denken ja in dem PPC-Bereich, weil nur das kannst du bei Amazon schalten. Bei SEO musst du halt erstmal Zeit und Geld investieren in Ressourcen und hast aber auf Long Term einen richtig großen Impact. Also ich glaube, ich hätte mal gelesen, das haben wir zumindest mal bei einem Online-Shop gemacht, der Return on Investment war ungefähr 15 Mal so hoch. Und das Thema ist halt, bei Ads, wenn du aufhörst, Ads zu schalten, hast du halt instant keinen Umsatz mehr. Wenn du erstmal Traffic quasi aufgebaut hast und Rankings bei Google, klar, da gibt es auch Updates, das schwankt, du musst was anpassen, ein bisschen warten und verlegen, sage ich, und weiter aufbauen. Aber auf Dauer kriegst du quasi Traffic ohne Ende kostenlos. Und das ist halt unglaublich wertvoll, weil du hast gar keine Marketingkosten im Endeffekt mehr. Also das würde ich auf jeden Fall empfehlen. Mindestens, also wenn du halt, ich sag mal, ein halbes Jahr oder ein Dreivierteljahr investierst an Zeit, dann hat man, also wenn man das halt gut macht, danach so viel Traffic, dass man quasi kostenlos einfach weiter Geld verdient. Das ist schon stron. Und das Ding ist mit der Zeit, vielleicht noch zur Einschätzung, man kann eine gewisse Menge an Content erstmal auf der Seite halt schaffen. Und wenn du halt einen Artikel pro Monat zum Beispiel jetzt erstellst, dann kannst du dir ausrechnen, wie lange es dauert, bis du 100 Artikel hast. Dann brauchst du halt 100 Monate. Oder du machst quasi an einem Wochenende die 100 Artikel, dann bist du natürlich viel schneller von der Zeit. Und das ist auch das Beispiel, was ich vorhin hatte. Wir haben halt quasi in zwei Wochen 4000 Artikel erstellt. Das hat halt einfach keiner der Konkurrenten. Weil Blogs schon mit 200 Artikeln sind sehr groß. 4000 hatten niemand, wir haben quasi alle Themen abgedeckt. Und dadurch haben wir quasi das auch in dieser sehr kurzen Zeit geschafft. Also wenn man in einer kurzen Zeit sehr viel macht, kann man auch mit SEO sehr schnelle Erfolge haben. Das erklären dir aber meistens nicht SEO-Agenturen, weil die wollen ja langfristig mit dir Geld verdienen. Ja, genau, also wenig über lange Zeit. Genau, die machen halt irgendwie zwei Artikel im Monat. Super.
SPEAKER_03Good to know, good to know. Okay, alles klar. Also super spannend, glaube ich, für jede E-Com-Brand, egal in welchem Bereich ihr seid, Drittseiten wie zum Beispiel bei euch über Pixelwerker oder aber eben, wie gesagt, auch einfach schauen allgemein auf Google, was rankt oben. Es gibt ja auch noch ganz viele andere Seiten, Plattformen, Kategorien, was spannend ist. Was auch immer cool ist, da haben wir neulich beim Essen drüber gesprochen, wenn man dann auch auf solchen Seiten, die dann vielleicht auch einen vertrauenswürdigen Namen haben, rankt und dann die Logos auch von diesen Seiten gegebenenfalls nutzen kann, für bekannt aus oder empfohlen von, kann natürlich auch mal den Trust und die Conversion auf dem Listing erhöhen. Auch das ist nochmal ein spannender Punkt. Oder eben auch auf dem, kann ja auch auf dem Shop sein. Selbst SEO aufzubauen, muss man sich definitiv aneignen, das ist ein größeres Thema, aber kann sich auch durchaus, gerade wenn man vielleicht jetzt zeitlich einfach ein bisschen Raum hat und gerade auch brandtechnisch, man kann ja vorher immer mal, keine Ahnung, entweder du hast direkt A-Trefs oder du bist vielleicht auch erstmal, um die Nachfrage einfach zu checken für die Keywords, irgendwie bei Google Ads einfach unterwegs und guckst ja da mal ungefähr die Suchanfragen und Suchvolumen an, was da so abgeht, weil man ist manchmal schon überrascht, sag ich mal. Man denkt ja so, okay, Amazon hast dann vielleicht mal so 15.000 Suchvolumen, dann gehst du auf Google und siehst, okay, da ist auch nochmal 15.000, 20.000, 30.000 Suchvolumen.
SPEAKER_00Ja, und ich will das noch ergänzen, du optimierst vielleicht den Artikel auf das eine Keyword, aber der rankt ja vielleicht dann trotzdem auf 500 bis 1000 Keywords. Weil Google ja versteht, wenn jemand, ich sag mal, Hundeleine, wenn das sein Haupt-Kyword ist, dann rankt der Artikel auch auf Hundanleihen zum Beispiel oder Leine um den Hund rum machen. Oder mit Hund Gassi gehen mit Leine. Also das rankt auf ganz viele andere Themen. Und das ist auch, das würde ich noch als Tipp mitgeben, wenn jemand das jetzt selbst machen will. Die meisten Leute fokussieren sich auf die Money-Keywords. Das sind die Keywords mit dem sehr hohen Suchvolumen, die schon direkt an der Kaufjourney am letzten Schritt sind. Also ich sag mal, Hundeleine kaufen. Darauf fokussieren die sich. Und der ganze, quasi alle Konkurrenten gehen da drauf. Und das Problem ist, dadurch, dass alle da drauf gehen, musst du mit der Beste sein, um halt auf Platz 1 zu sein. Aber was viele vergessen, sind die Longtail-Kywords und das macht halt 80% des gesamten Traffics aus meistens. Also quasi wie Pareto-Prinzip so ein bisschen. Die Long-Tale-Keywords haben sehr niedrige Suchvolumen, aber wenn du davon Hunderte nimmst, mit jeweils 100 Suchvolumen im Monat, dann hast du das schon. Einfacher ranken, schnell Artikel. Viel einfacher, das Rank nächste Woche schon, weil da gar keiner ist. Und wenn du davon Hunderte von den Artikeln hast, dann hast du Traffic ohne Ende und deine Konkurrenz schaut da gar nicht hin. Warum musst du halt um die harten Keywords kämpfen? Absolut. Alright. Ja, das würde ich empfehlen. Und Thema Trust auf jeden Fall, also wenn du Themenwörtikels hast für ein Magazin, die quasi zu der Nische passen, also ob das Krita.de ist, zum Beispiel für Kinderprodukte, Elternkompass, Mama-Seiten, was auch immer, dem Bereich, wenn Menschen das sehen, ist der Trust-Faktor natürlich viel höher.
SPEAKER_03Extrem. Also auch fehlt auf vielen immer so dieses, wie kriege ich dieses bekannt aus RTL-Bild und so weiter und so fort. Aber so themenspezifische Seiten können nochmal viel, viel, viel besser sein.
SPEAKER_00Genau, das ist im Endeffekt wie mit Influencern, wenn irgendwie ein sehr großer Influencer irgendein Produkt in die Kamera hält, da ist die Bindung zur Zielgruppe nicht so hoch. Weil wenn das ein nischiger Influencer macht, der vielleicht irgendwie 10.000 Follower hat, die kennen den vielleicht größtenteils wirklich noch persönlich, weil er noch mit denen schreibt, da ist die Bindung viel stärker. Und genauso ist das, wenn du halt ein themenspezifisches Bekannt aus hast, da ist der Trust Factor viel höher, dass die auch Ahnung von dem Themenbereich haben.
SPEAKER_03Ja, auf jeden Fall, also sehr cool. Kleine Sache auch an der Stelle, Christoph hat auch eine sehr coole kleine Videostrecke für uns aufgenommen, auch als Inhalter bei uns in den Trainings, ist schon integriert. Und ansonsten auf jeden Fall erstmal ein dickes Dankeschön an dich für die Insights, was SEO anbelangt und Co. Und wie gesagt, also jeder für jedes Produkt würde ich auf jeden Fall empfehlen, sofort damit zu starten. Vor allem für die, die es noch gar nicht machen. Weil, wenn ihr es nicht macht, macht es eure Competition. Und wie gesagt, ob das jetzt Faktor 4 ist, Faktor 1, Faktor 2, selbst wenn es Faktor 0,5 ist, scheißegal, ist es ein Faktor, der euch auf den Marktplätzen stärker macht und den ihr unbedingt gehen solltet. In dem Sinne, vielen Dank, dass du da warst. Und wir sehen uns gerne.