Ecommerce.de Podcast
Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
Ecommerce.de Podcast
#141 Unsere Neue Marke (7-Figure in unter 6 Monaten?)
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In dieser neuen Folge berichten Nicklas und Timm von ihrem spannenden Trip nach China, bei dem sie eine neue Marke von Grund auf aufgebaut haben – inklusive direktem Sourcing auf der Canton Fair und intensiven Preisverhandlungen. Erfahrt, welche kulturellen und geschäftlichen Insights sie gesammelt haben und warum diese Reise ein Gamechanger für ihren Marktplatz-Start wird!
Willkommen beim ecommerce.de Podcast. Den Unternehmerpodcast. Jeden Montag 16 Uhr. Überall wo es Podcast gibt.
SPEAKER_01Dann ganz recht herzlich willkommen zurück hier bei einer weiteren Folge vom e-commerce.de Podcast. Endlich, endlich haben wir ihn hier sitzen. Tim Eggert, auch mittlerweile seit wie vielen Jahren bist du bei uns im Team? Fast vier. Fast vier Jahren im E-Com-Team. Wir sprechen über unsere neue Brand und so ein bisschen unseren Sourcing-Trip, weil wir das erste Mal wirklich eine Brand von Null auf aufbauen mit sozusagen einem 100% vor Ort gesourcten Produkten. Spannende Erfahrung, Insights, ein paar lustige Storys. Wird auf jeden Fall sehr, sehr interessant, also bleib. Die Entstehungsgeschichte überhaupt war ja relativ spontan eigentlich. Wir hatten so Bock, eigentlich eine neue Brand zu machen und wussten so, okay, qualitätstechnisch für Samplebestellung, weil wir auch ein bisschen mehr Geld in die Hand nehmen wollten und mehr Produkte, dachten wir so, okay, wenn wir Samples bestellen, kostet uns das wahrscheinlich, keine Ahnung, haben wir nicht ausgerechnet, aber.
SPEAKER_00Boah, wahrscheinlich mittlerer, vierstelliger, auf jeden Fall. Mindestens. Ja.
SPEAKER_01Und dann haben wir uns gedacht, na gut, dann machen wir halt einen Quick-Trip. Aber wir haben wirklich, glaube ich, zwei Tage. Wann haben wir gebucht?
SPEAKER_00Wir sind Mittwoch geflogen und ich glaube Sonntagabend oder so haben wir noch geschrieben und du hast es gebucht?
SPEAKER_01Ja. Also sehr spontan auf jeden Fall, sagen wir mal so. Der Vorteil ist ja, man braucht keinen Visuman in China. Zumindest nicht für 14 Tage, wir waren noch eine Woche da und dann sind wir mit Hainen Airlines noch nie gekannt, aber eigentlich geil, ne?
SPEAKER_00Flug war in Ordnung, also kann man nicht meckern auf jeden Fall. Flugzeug waren gut, der Service war top. Von daher.
SPEAKER_01Das Einzige, was nicht so cool war, wir sind nach Peking, also wir sind von Berlin nach Peking geflogen, was nur neuneinhalb Stunden dauert, was mich echt, also das finde ich super, dadurch, dass es eine chinesische Airline ist, könnten die auch noch über Russland fliegen. Und wir sind dann, oder ich habe dann den Podcast, also es ist eine Empfehlung von mir, der Podcast Kampf der Unternehmen, Airbus vs. Boeing, habe ich mir angehört. Das sind immer dann, da geht es halt so darum, wie sie sich sozusagen so in den letzten Jahren so entwickelt haben oder gebeft haben und und und. Und da kam halt gerade so diese ganze Passage mit Warum Boeing, die ganzen Mitarbeiter, die haben die Flugzeuge, die wollen da selber nicht mehr mit fliegen und so weiter und so fort und diese ganzen Abstürze und so weiter und so fort und warum das passiert ist und dass das alles hätte voll easy vereinfachen können. Und wir waren natürlich Gott sei Dank im Airbus. Ich fliege auch tatsächlich deutlich lieber Airbus eigentlich. Jetzt noch mehr und dann mussten wir in China umsteigen. Und zwar logischerweise in diese, in genau die, war das so genau dieses Modell von Boeing?
SPEAKER_00Nee, nee. Ich glaube, bei der Boeing geht es ja um die Max.
SPEAKER_01Vor allem, das ist vor allem das Modell, aber die andere.
SPEAKER_00Nee, das war nicht die Max, aber wir standen, ich weiß noch, wir standen draußen auf dem Flugfeld und sie erinnern so beide. Ja, es ist, oh, das sind die Boeing.
SPEAKER_01Und ich habe mit dem das erzählt, so ich dachte so, nee, das kann jetzt nicht sein. Da hatten wir auch, glaube ich, einen der turbulentesten Flüge of all time in dem Ding. Wobei Turbulenzen tatsächlich, habe ich mal gelernt, absolut keine Gefahr bedeuten. Außer du wirst durch die Turbulenzen selbst, aber fürs Flugzeug ist das ein absolut ungefährliches.
SPEAKER_00Das ist ein Kinderspiel für dich.
SPEAKER_01Okay, so. Dann, ähm, ja, was war? Wir sind erstmal nach Guangzhou, waren am ersten Tag ordentlich spazieren gewesen. Du warst jetzt erstmal, Tina, wie war denn so der Eindruck von dir?
SPEAKER_00Es ist super schwierig, ich habe die Fra schon so oft bekommen, es ist super schwierig, das irgendwie in Worte zu fassen, weil irgendwie jeder rechnet immer so, dass du direkt irgendwie so eine Liste runterratterst an Punkten. Aber ich finde irgendwie, dass man das jetzt auch, ist jetzt knapp einen Monat her, glaube ich, irgendwie immer noch gar nicht so unbedingt verdaut hat. Also was da so abgeht teilweise in China und es erschlägt einen teilweise, also es ist so komplett anders und natürlich auch gerade auf diese ganzen Häuser, auf die Hochhäuser bezogen und so. Also wirklich crazy. Ja, auch die Menschen vor Ort, die Kultur, die ja wirklich komplett anders ist. Und ich war tatsächlich bisher noch nie im asiatischen Raum. Also wirklich krasse Erfahrungen auf jeden Fall. Also es ist super schwierig, irgendwie. Also man muss es irgendwie gesehen haben. Ich finde, man kann es schwierig erklären.
SPEAKER_01Genau, weil es auch so anders, als zum Beispiel die Skyline ist halt voll krass, aber auch nochmal, es gibt ja auch keine Ahnung, wenn du gut London oder so ist, jetzt vielleicht kannst du nicht ganz vergleichen, ist nicht ganz so krass oder Frankfurt oder sowas, aber die Häuser, also allein zum Beispiel nachts, wie diese eine, wir haben so eine Bootstour da gemacht, dass so einfach alles leuchtet, also das hast du nirgendwo. Also auch das ist ja, also keine Ahnung, ob es das irgendwo anders auf der Welt überhaupt so in der Art und Weise gibt von der Skyline her. Dass es also jetzt nicht nur hohe Häuser sind, sondern auch so eine richtige Show da draus gemacht wird, sozusagen.
SPEAKER_00Ja.
SPEAKER_01Okay, ja gut, also wir sind auf jeden Fall, waren am ersten Tag, nee, am ersten Tag sind wir nur rumgelaufen, haben uns abends mit Stefan getroffen, schöne Grüße an der Stelle. Und dann nächster Tag waren wir auf der Messe. Da übrigens haben wir vielleicht nochmal ein, zwei Tipps für euch, wenn ihr auch mal Lust habt, nach China zu fahren. Das haben wir, habe ich auch das, letztes Mal auf der Messe habe ich das nicht gewusst. Diese App von der Kentonfair. Das ist eigentlich ein Sourcing Golden Hack, den wir hier raushauen. Also ihr könnt euch den, glaube ich, auch, man kann sich den auch runterladen, wenn man nicht auf der Kentonfair ist.
SPEAKER_00Ja, ja. Nee, das war so, ich bin zur Info tatsächlich gegangen, weil wir nach einem bestimmten Produkt gesucht haben und es super schwierig war, zu finden. Und dann habe ich die bei der Info gefragt, ob die wissen, wo es dieses Produkt gibt. Und dann haben die mir tatsächlich die App empfohlen. Und die App hatte ich so auch nicht, du hattest sie auch nicht, du wusstest auch davon nichts. Und in der App kannst du einfach Produkte suchen, jeglichen Titel einfach eingeben und der sagt dir direkt, die und die Hersteller, die dazu Produkte anbieten, wo die sind, welche Boofnumber und so weiter. Und dann, wir sind ja vorher teilweise echt rumgekommen.
SPEAKER_01Ich habe geirrt die Hersteller Daten. Also man könnte typisch auch so Sourcing betragen. Gut, du bist natürlich nicht vor Ort, aber trotzdem könntest du darüber natürlich Hersteller suchen.
SPEAKER_00Erst war so Mini-Alibaba tatsächlich auch. Du hast so Company-Info-Informations bekommen und so. Und dann konnte man halt direkt zielgerichtet da mal hingehen, weil wir sind ja teilweise echt rumgeirrt.
SPEAKER_01Ey, wir sind so lang gelaufen. Also wie viele, was glaubst du, wie viele Fußballfelder ist so die Kentonfair groß?
SPEAKER_00Boah, das ist jetzt so eine Galileo-Frage, ja.
SPEAKER_01Wer ist näher dran? Okay, pass mal auf. Ich stelle jetzt mal eine Frage, wie viele Quadratmeter glaubt ihr Fläche, also weil in Fußballfeldern wird es wahrscheinlich keine Maßanheit geben, aber wie viele Quadratmeter Fläche hat die Kentonfare? Ich will auch, äh, boah. Ich will auch tippen. Boah, das kann man gar nicht abschätzen, ne? Okay, fuck, ich hab schon drauf geguckt. Also ich weiß es schon. So, ihr müsst jetzt, ihr müsst jetzt, ihr müsst jetzt einen schnellen Tipp abgeben, wir können nicht zu lange warten. 20.000? 20.000 Quadratmeter und was hast du? 150. Die Kentonfer, die vom 15. Oktober bis 5. Mai 2024 stattfindet. Oder jetzt gibt ja verschiedene Phasen, setzt neue Maßstäbe in ihrer Geschichte. Die Gesamtausstellungsfläche betrug 1,55 Millionen Quadratmeter. Es gab rund 74.000 Stände und 4.300 neue Aussteller. Krass, wobei der Schwerpunkt auf hochqualitative Entwicklung lag. Super, super crazy. Also wie auch immer, wie viel. Jetzt könnt ihr ja, wer zu Hause flott ist, kann ja oder am Auto gerade sitzt und Siri fragen kann, wie viele Quadratmeter hat ein Fußballfeld und das durch 1,55. Also es ist wirklich riesig. Riesig. Und wir sind auch zu einem Überfluss noch kreuz und quer gelaufen. Das heißt, wir sind, wir waren, also die lustigste Story war eigentlich, wo wir die Fahrradleute besucht haben bei uns, die Hersteller. Das war ganz witzig, weil die dann so, hey, hey, hey, Niklas, Niklas, uns ja entdeckt haben. Und da sind wir, da sind wir so lange hingelaufen, um die zu treffen. Da waren wir bestimmt fast eine halbe Stunde zu Fuß unterwegs.
SPEAKER_00Naja, da war auch diese Strecke mit denen, wo man hätte mit den Autos mitfahren können, wo wir uns dann für die Rollbänder entschieden haben, wo die Leute natürlich stehen bleiben und nicht laufen. Toll.
SPEAKER_01Also man kann im Podcast ja keine Kommentare schreiben, aber seid ihr eher so jemand, der auf Rollbändern steht, also wie man jetzt nicht Rolltreppen, sondern diese Bänder. Also ich sag mal, wenn vielleicht ein Rollband ist, du bist da an der Reise, bist du voll erschöpft, dann stehst du vielleicht mal da drauf. Aber grundsätzlich kann ich das null ab. Also entweder du willst ja zu einem Flugzeug oder du willst ja in irgendeinem Café, um da noch irgendwie zu arbeiten oder zu chillen, oder du willst vom, also du willst doch immer irgendwo hin, also ich checke nicht, wie man da darauf einfach stehen kann. Das regt mich brutal auf, sowas. Ah, die Chinesen nur. Wobei das sind ja auch größtenteils keine Chinesen tatsächlich, muss man sagen. Ja, das waren ja andere Nationen, aber unabhängig davon, ja. Und dann waren wir Funstory, dann waren wir mit unserem Hersteller, dem wir jetzt keine Ahnung, wie viele Jahre wir da schon zusammenarbeiten, auf jeden Fall über vier Jahre dann scheinbar, weil das war schon bevor du da warst. Und das erste, was er mir erstmal angeboten hat, war, hat mich gefragt, ob er mir Geld schenken soll für WeChat, also sozusagen für die Bezahlplattform, so ähnlich wie PayPal, kann man sich das wahrscheinlich vorstellen, wenn man es hier hin übersetzen würde. Habe ich dankend abgelehnt, aber einfach witzig so von der Kultur, ich stelle mir das mal so vor, wie witzig das einfach wäre, wenn wir Kunden besuchen würden in Deutschland oder man trifft sich sozusagen und man will den Leuten einfach ständig irgendwas anbieten in so einer, also in so einer penetranten Art und Weise, das wird in Deutschland so falsch aufgenommen werden. Aber war natürlich nett gemeint. Und dann haben wir Getränke probiert. Getränke, ja. Erinnerst du dich noch an diese eklige Kokosbrühe, die du da hattest? Stimmt.
SPEAKER_00Wo das Dekor.
SPEAKER_01Und das Red Bull, jetzt mal eine Frage. Also es gibt ja das echte Red Bull kommt ja aus Thailand. Also wer schon mal in Thailand war, kennt ihr diese, das ist ohne Kohlensäure oder mit fast gar keiner Kohlensäure. Der Geschmack ist eigentlich fast identisch sonst, also vielleicht ist sehr ähnlich. Und hat halt gefühlt, dass vier oder fünffache an Koffein. Wie fandest du das?
SPEAKER_00Eigentlich gut. Also irgendwie gut, aber irgendwie hat die Kohlensäure auch gefehlt, weil man es so gewohnt ist, ne? Aber es ist wieder so dieser Gewohnheitsaspekt. Weil in Deutschland, du trinkst eine Energy, du hast immer Kohlensäure. Und da war das so irgendwie, als hättest du schon ein zehnmal geöffnetes Getränk und wieder zugemacht und geschüttet.
SPEAKER_01So ein bisschen alt hat das Geschmack finde ich auch. Also ich finde, ich bin kein Red Bull-Fan im Allgemeinen, aber da muss man das irgendwie, das ist so iconic, auch diese Dose davon. Nee, genau, auf jeden Fall, wir sind dann viel unterwegs gewesen, haben auch mit extrem vielen Herstellern gesprochen und haben auch, was sich für uns extrem gelohnt hat. Also wir hatten einen Kontakt vorher und alle anderen haben wir im Grunde genommen auf der Messe erst kennengelernt und aber zu den gleichen Preisen auch sofort, äh zu den gleichen Produkten auch sofort immer die Preise angefragt. Und dadurch eigentlich eine sehr gute Verhandlungsposition gekommen, um halt Preise auch gegeneinander auszuspielen von den verschiedenen Herstellern, was sich für uns dann im Endeffekt in der Verhandlung am Ende des Tages auch nach der Woche brutal rentiert hat. Also ich glaube, ich weiß nicht, ich habe das mal so ausgerechnet von den ersten Preisen, die wir hatten, das echt wild. Also von da aus sind wir ungefähr so 16, 17 Prozent im Schnitt runter.
SPEAKER_00Wichtiger Punkt auf jeden Fall. Also, das wären wir, glaube ich, wäre die Kommunikation bei Alibaba die ganze Zeit gewesen. Zudem wir ja die Hersteller, wofür wir uns jetzt auch entschieden haben, eh nicht dort sind. Die sind wirklich auf Alibaba genau. Genau, die haben wir ja nur auf der Kenton-Fair gefunden. Und diese Preisunterschiede, die hätten wir so niemals erreicht. Niemals. Weil sie uns auch direkt kennengelernt haben, natürlich auch so und auch ein bisschen die Zukunft, was haben wir vor.
SPEAKER_01Wir konnten halt geil so pitchen, ich glaube, das war auch nochmal so ein großer Punkt. Ich habe dafür direkt auch, ich habe da, das ist gestern online gekommen bei uns im Training, so eine kleine Sourcing Masterclass gemacht. Und einer der Punkte davon ist, so die Vision von deiner Brand zu pitchen, selbst wenn du vielleicht gerade am Anfang stehst, indem du dich halt einfach erstmal selbst als Unternehmer verkaufst und das, was du halt drauf hast, so mit Marketing und bei uns gut, wir prallen halt dann, wir haben unsere Logistik, wir machen Software, hier ist unser Team, hier sind unsere Events. Aber ihr müsst euch auch, auch gerade wenn ihr bei uns in der Community seid, nutzt es halt auch einfach mit. Also zeigt meinetwegen, ich habe nämlich jetzt überlegt gehabt, wie kann man das eigentlich machen, wenn du das jetzt nicht hast, weil das haben ja die wenigsten, dass du halt einfach hingehst und das und dich als Teil davon halt zeigst, aber so, ich meine, das checkt der Chinese ja nicht, der kriegt das nur so leicht mit und sagst so, hey, das sind Events von uns und so weiter und so fort, wo man das einfach im Grunde um die gleichen Bilder ja auch zeigen kann. Und das sozusagen mit darstellt, weil das glaube ich, das feiern die dann schon, wenn die so sagen, wow, ja, cool company, really handsome and you're so young, you're so young.
SPEAKER_00Wie oft du das gehört hast. Auf jeden Fall.
SPEAKER_01Ja, also Tim und ich ja beide vergeben, deswegen ziehen wir nicht richtig. Oh, da habe ich ja schon mal im Podcast gesagt. Ich glaube, für Singlemänner ist das, die gerne asiatische Menschen mögen, wie auch immer, dann ist es auf jeden Fall auch eine Urlaubsreise wert. Naja gut, auf jeden Fall Preise ausgespielt und dann sind wir. Dann haben wir den ersten Herstellerbesuch bei Guangzhou.
SPEAKER_00Genau, in der Nähe davon, ne?
SPEAKER_01Absolut erstmal auch das wieder, das ist so China, diese, der gesamte Eingangsbereich plus ungefähr 30 oder 40 Meter davor, stand so komplett voll mit so riesigen, nicht Blumenstreußen, sondern das war so wie Gerste oder Weizenstreuße. Sah aber echt schön aus und mit so ganz, also ganz kunstvoll aufbereitet, die Hälfte davon lag aber schon auf dem Boden, die ist einfach umgekippt, niemand hat es wieder aufgehoben. So in Deutschland würdest du sagen, also warum stellt die überhaupt hin, wenn es so total verrückt. Und dann waren wir bei denen im Office und das war auch so, also iconic, wo die uns dann die Produkte gezeigt haben und die uns vorgeführt haben und einfach irgendwie gefühlt, dass es so wie würdest du das beschreiben, also wie die Menschen sozusagen so drauf sind. Manchmal denkt man, die sind so auf der einen Seite so ein bisschen wie Kinder eigentlich.
SPEAKER_00Ja, Kinder. Das passt, glaube ich, ganz gut.
SPEAKER_01So von dem ganzen Verhalten und dem Nachdenken und wie lange die dann teilweise brauchen auch, um darauf zu kommen, dass es so.
SPEAKER_00Kinder manchmal, also eine große Motivation auf jeden Fall. Und auch die große Motivation, dem anderen gegenüber zu gefallen und dass alles wirklich passt. So eine Begeisterung ist eben. Ja, aber dann manchmal so in Anführungszeichen so ein bisschen dumm. Also gerade jetzt in unserem Fall. Ja, ja, nicht so dumm, aber ja, so unbeholfen. So, dann hast du da fünf Leute irgendwie, die um das Produkt stehen und irgendwas versuchen.
SPEAKER_01Und das ist das Produkt, mit dem die Tag und Nacht leben und arbeiten. Also das ist, das müssen die in- und auswendig kennen. Das ist auch kein Auto, wo du eine Million Teile hast, sondern das ist eigentlich simple as fuck und du denkst so, hä? Wie können die, also warum können, also wie kann das sein, dass sie das nicht jetzt nicht checken, wie man das ausprobiert, testet und so weiter und so fort.
SPEAKER_00Also. Vor allem meintest du ja, also die haben es ja getestet und dann meinte Niklas die ganze Zeit zu mir schon so, die machen das falsch. Die müssen das so und so machen, bis sie dann darauf gekommen sind.
SPEAKER_01Wir können ja, wir wollen jetzt nicht mehr über die Produkte, wir erzählen euch gleich nochmal so allgemein zu Brands, was unser Goal ist und wie wir an die Sache rangehen. Jetzt auch außerhalb vom Sourcing, aber genau, also das war auf Produktspezifisch, war es wirklich witzig, was sie da, also dass sie manche Sachen einfach nicht gecheckt haben. Aber wie auch immer, war auf jeden Fall geil, danach, wir sind noch nach Shanghai dann geflogen. Ne, stimmt gar nicht nach Ningbo. Nach Ningbo, ja, genau. Mitten in der Nacht angekommen, ja, doch, mitten in der Nacht angekommen. War das da mit diesem komischen Taxifahrer? Der so uns auf der. Ja, doch, der uns leidgetan hat und gleichzeitig hatten auch Angst vor dem. Wir dachten so, yo, wir, das ist das letzte Mal, dass wir das gesehen haben. Ich habe die ganze Zeit Alice geschrieben, so, yo, ich habe so ein Bild von dem Fahrer geschickt und so weiter und so fort, hab so das Kennzeichen und hab so gesagt, so, yo, bitte hol die Polizei, wenn ich mich nicht in 40 Minuten oder sowas melde. Der muss, da müssen die uns wenigstens finden, wenn wir irgendwo zu Organspendern umfunktioniert wurden. Nee, aber von Ingbau sind wir dann mit dem Taxi. Genau, am nächsten Tag dann, meinst du? Zwei, drei Stunden, vier Stunden. Zum Hersteller? Zur Factory, Alter.
SPEAKER_00Ja, anderthalb Stunden waren das, glaube ich. Mit dem Didi-Driver.
SPEAKER_01Didi, genau. Also wenn ihr in China seid, müsst ihr euch unbedingt so Uber, ist es komplett los. So Didi müsst ihr euch holen, das ist auch vom Pricing her. Das ist der Wahnsinn.
SPEAKER_00Das kriegst du niemals in Europa, glaube ich. Also in Deutschland sowieso nicht. Also für die Preise, die Preise sind unfassbar gut. Also ich glaube, wir sind anderthalb Stunden gefahren und haben im Endeffekt, glaube ich, so 20 Euro bezahlt. Und wir sind aber die ganze Zeit Autobahn.
SPEAKER_01Ja, wollte ich auch gerade sagen. Also nicht im Stau gestanden, anderthalb Stunden, sondern anderthalb Stunden Autobahn gefahren. Also chinesische Autobahn, ne? Was kann man da fahren? 100 kmh oder so.
SPEAKER_00Auf der nach Shanghai war, glaube ich, sogar schneller. Da war es, glaube ich.
SPEAKER_01Aber insgesamt fahren die relativ langsam, ja. Sind aber eigentlich, muss man schon sagen, sind eigentlich so guter. Also mein Fahrstil, passiv, aggressiv, brutal. Also was wie so Assistenzsysteme und so brauchen die eigentlich gar nicht, weil die so krank fahren die ganze Zeit, dass jedes Assistenzsystem sofort den Verkehr komplett wegregulieren würde. Ja, dann waren wir bei Factory in so einer Inselgruppe davor Ningbo. Und Wahnsinn. Also Factory war crazy, war auch vom Standard her echt überraschend positiv. Also, wir haben jetzt auch andere Factories gesehen, die jetzt auch nicht, wo man sagt, um Gottes Willen, wie kann man hier arbeiten, aber das war schon echt gut, fand ich. Auch qualite-technisch, also hat uns richtig gut gefallen. Und dann hatte der Hersteller auch nochmal so ein eigenes Hotel und Restaurant. Dann gab es erstmal für Tim und mich, wie war, weißt du noch, wie der Wein hieß?
SPEAKER_00Nee, irgendeine Art Rotwein.
SPEAKER_01Rotwein, ja. Aber er war halt rot, es war Wein. Es war Wein, aber er hatte mehr Prozent und es waren solche Frucht-Obst-Dinger drin, die haben furchtbar geschmeckt, aber die mussten wir die ganze Zeit einzeln essen, weil das irgendwie so eine Delikatesse da war. Aber sonst auch so, du hast, also mal für alle, die überlegen, nach China zu fahren, Tim, du hast am ersten, ich habe am Anfang gesagt, es ist schon wichtig, dass du so auch mit isst, aus Respektgründen und auch, weil es halt eigentlich größtenteils echt auch lecker ist. So, und Tim hat gesagt, ey, nee, also Essen bin ich ganz schwierig bei mir, aber hat eigentlich, also zehn von zehn eigentlich alles mitgemacht, sogar die Durian hast du probiert.
SPEAKER_00Ja, wobei die nicht so lecker waren. Essen ist schon teilweise echt schwierig. Ich bin da nicht so der, der viele Sachen isst, aber ich sag mal so, wenn man Fisch isst und wenn man irgendwie scharfe Sachen mag, dann kommst du schon ziemlich weit, auf jeden Fall. Und das war ja bei uns auch. Also die meisten Sachen waren scharf. Und waren auch echt gut, also schafft es. Für die scharf immer eigentlich ziemlich okay. Und die waren immer so überrascht darüber, dass wir das so gut vertragen.
SPEAKER_01Das ist total witzig, allgemein, auch mal wer schon mal im asiatischen Bereich war. Es gibt so ein paar Länder, wo wirklich scharf gegessen wird. Aber ich zum Beispiel, ich esse, ich würde mir niemals jetzt an so einer Currywurstbude so eine scharfe Soße holen, also das ist gar nicht mein Ding. Aber ich esse gerne auch so ein bisschen schärfer. Ich hatte noch fast nie das Gefühl, es gibt ganz wenig Gerichte, dass wenn die in Asien sagen, das ist scharf und dann große Augen machen, wenn du das isst und du denkst so, hä? Das ist nicht mal, also das ist, also so wie das Wasser ist heiß, aber das Wasser ist nicht mal lauwarm. Aber essen war schon all in all, Digga. Vor allem, also ein Tipp, den müssen wir euch geben, das Beste, was sie hier gegessen haben, war diese Entenkrustenhaut in Zucker geduckt, äh getunkt, geduckt, gedackt. Das war das Beste. Okay, auf jeden Fall, genau, Hersteller besichtig, dann haben wir auch da vielleicht als Learning mal eine crazy Verhandlung, beziehungsweise wir wurden da böse geklosed. Also die Vertrieb, also die Verkäufer davon denen, die waren, die waren wild, die saßen da mit uns am Tisch. Die wollte uns unsere ganze Reise umplanen, damit wir noch länger bleiben können, um alles zu unterschreiben.
SPEAKER_00Ja, nicht nur das, die wollte, glaube ich, auch ein Deposit haben, damit wir loslegen können bei ihr. Und also die hat uns ja echt nicht losgelassen. Die ist ja da in die Einwandsbehandlung gegangen und wir hätten eigentlich. Übers Telefon, ja. Sie war nicht da. Sie war nicht da, weil die Leute vor Ort waren ja der englischen Sprache nicht so mächtig, sagen wir es mal so. Deswegen hat sie alles geregelt, aber das war schon echt lustig teilweise.
SPEAKER_01Der Chef hat auch die ganze Zeit so richtig gelacht, der hat sich richtig gefreut darüber.
SPEAKER_00Ja, der hat sich gefreut, dass er so eine Mitarbeiterin hat.
SPEAKER_01Ey, das ist crazy, du musst ja wirklich, also auch Props so erstmal, weil also Hartnäckigkeit und sowas, auch die, also wirklich, das ist so, in Deutschland sind die Leute ja manchmal schon so, um Gottes Willen, ich will noch über irgendwas nachdenken und jetzt hat mir jemand gesagt, ich soll jetzt eine Entscheidung treffen, um Gottes Willen, aber die war, also die hat bestimmt eine Stunde lang auf uns eingebrüllt. Yo ich buche euch den Flug um, dies, das, jenes, Shanghai ist auch gar nicht so schön, da müsst ihr jetzt nichts mehr sehen und das ist doch alles vollkommen egal, lasst uns das doch jetzt machen. Und wir wussten noch gar nicht, ob wir mit denen arbeiten wollen oder mit den anderen Herstellern. Das war halt der große Punkt, weil wir halt bessere Preise bei denen hatten. Und also wirklich auf einem anderen Level. Aber also sehr respekt, also finde ich bemerkt so, ne?
SPEAKER_00Ja, ja. Interessant auf jeden Fall auch die Erfahrung. Und man zeigt ja auch irgendwie, also dadurch sind wir ja auch vom Preis, auch wenn die am Ende es nicht waren, wofür wir uns entschieden haben, aber wir sind ja dort auch vom Preis wirklich sehr weit runtergekommen, bei auch wichtig immer gleichbleibender Qualität. Es passiert ja auch oft, dass wenn du runterhandelst, dass die Qualität dann natürlich irgendwann sinkt, aber dadurch, dass wir die Factory auch gesehen haben.
SPEAKER_01Also wir können ja mal zu der Brand an sich, gehen wir mal in die Brand sozusagen rein, was unsere Idee ist, was wir vorhaben. Wie gesagt, ich werde jetzt nicht direkt über die Produkte sprechen, aber wir machen im Grunde genommen was, was man vor drei Jahren nicht gemacht hätte, glaube ich. Wir gehen im Grunde genommen hin, wir Machen, also in dem Bereich handelt es sich jetzt um reine Elektronik, auch würde ich mal sagen, grundsätzlich relativ komplexe Zertifizierung. Aber auch das als Learning gehabt, wir haben auf der Messe auch mit anderen Herstellern und anderen Produkten oder Herstellern zu anderen Produkten auch gesprochen. Eigentlich, gerade so dieses Jahr ist mir das aufgefallen, die eigentlich alles schon fast vorhanden haben. Also CE, die ganzen Nachweise und und und, also eigentlich alles, was man braucht, ist schon da vom Hersteller. Plus du hast halt eine meistens dann dadurch, dass die Zertifizierungen da sind, auch eine gleichgeschaltete Qualität der Produkte, weil du kannst ja nicht einfach was austauschen. Der Hersteller kann nicht einfach hingehen und Sachen austauschen, dann verfällt ja sozusagen diese Zertifizierung. Das, und im Grunde genommen, wir launchen kein einzelnes Produkt, sondern wir gehen direkt mit ein bisschen mehr Kapital ran und launchen sozusagen eine Brand, die bestehen aus vielen Produkten in einem Bereich, logischerweise, die jetzt auch alle aus einem, also von einem Hersteller auch kommen. Wobei nicht das eine Produkt, was wir noch von jemand anderem. Ist aber auch dann minimal anders, also von der Bauweise her, ist auch in der Nische-Kategorie, wird aber einfach anders gebaut und deswegen andere Hersteller. Aber wie oder warum würdest du sagen, also warum haben wir uns dafür entschieden, jetzt sowas in die Art und Weise zu machen? Kam ja groß über die Produktidee, aber so auch das Vorgehen.
SPEAKER_00Ja, vieles war natürlich die Produktsuche und natürlich erstmal zu schauen, hey, in welchen Markt können wir reingehen, welcher ist für uns sehr interessant, wie ist die Konkurrenz dort aufgestellt auch. Und dadurch, dass wir natürlich auch schon direkt irgendwie ein Wissen haben und hinsichtlich auch von Apex nicht nur direkt Amazon machen wollen, sondern Shop und weitere Marktplätze, war das halt einfach eine Nische, die für uns sehr interessant ist. Und dann natürlich irgendwie die Produkte, ist natürlich immer vom Vorteil, irgendwie alle von einem Hersteller zu bekommen. Und der herrscht, also gerade wenn die natürlich relativ gleich sind, die Produkte, weil ganz kurz die Skalierung unglaublich einfach fällt.
SPEAKER_01Also wir können halt jetzt auch relativ schnell viele weitere Produkte dazunehmen vom gleichen Hersteller, aber es muss kein Vertrauen mehr aufgebaut werden. Es gibt keine Qualitätsgeschichten, ich kann die direkt mit verschiffen lassen. Die Zertifizierungen sind auch alle, also ich kann zumindest davon ausgehen, wenn er mir das sagt, die sind legit und bei den ersten vier Produkten waren sie legit, dass sie auch bei den nächsten vier Ligit sein werden. Also das ist ein riesiger Vorteil, der total unterschätzt ist. Also ich habe sozusagen eine Produktpalette, die ich Stück für Stück einfach hier integrieren kann, die der Hersteller aber schon mehr anbietet.
SPEAKER_00Auch neue Produkte, ne? Also ich meine, der Hersteller, wir haben ja auch super viele Weiterentwicklungen von dem einen gewissen Produkt gesehen, was eher so ein bisschen größer war auch. Und da haben die mittlerweile schon die vierte Generation irgendwie von. Das heißt, es ist auch mal ein gutes Zeichen eigentlich, dass der Hersteller auch ein bisschen mitdenkt, ja, und auch irgendwie die ganze Produktpalette erweitert. Und gerade wenn du schon ein bestehender Kunde bist, dann wirst du natürlich irgendwie als einer der ersten irgendwie davon informiert und kannst natürlich das Produkt auch machen, als wenn du irgendwie neu bist oder geringes Order Value hast.
SPEAKER_01Und was auch nochmal für uns jetzt ganz relevant war, war halt, dass wir hard to copy sind. Also in einen Produktbereich reingehen, der jetzt gerade für Anfänger, also wo man viel Kapital braucht, was für Anfänger super schwierig ist, was auch so gesehen vom Aufbau an sich super komplex ist eigentlich und wo wir mehr oder weniger keine Competition haben aus mehreren Gründen, weil wir ja natürlich nicht irgendwie mit Leuten, die bei uns auch im Training oder unserer Dienstleistung oder einfach aus der E-Com-Welt kommen, also E-Mail aus der E-Welt, irgendwie jetzt Mitstreiter werden wollen, weil, also da müssen wir schon drauf aufpassen, ich glaube, das wird auch bad press geben und das wäre auch nicht cool so. Aber das einmal, und das zweite, ihr müsst euch halt vorstellen, alles was wir gemacht haben, wir haben damals dieser gesamte Fahrradzubehör-Dings, also zumindest Fahrradtaschen, das waren die ersten Private Label Seller für Fahrradtaschen. Jetzt ist das so, ihr müsst euch vorstellen, dass dadurch, dass ihr das halt gemacht haben, dass natürlich auch manche Märkte einfach extremst viel, dadurch, dass wir das halt machen, ja, einfach gemacht werden, weil Leute, die halt keinen Plan haben, das einfach copyrange, die Burns zwar nur Money, das siehst du auch immer, es sind Leute, die sind dann auch meistens nach sechs Monaten wieder weg, haben halt einmal 20.000 Euro ins Land gesetzt, weil die einfach keinen Plan haben, weil sie zu faul sind, dann vielleicht mal irgendwie sich ein Training zu holen oder richtig durchzustarten. Und das gleiche hatten wir zum Beispiel bei Oakfire auch, ne? Bei den Gusseisen Sachen. Also erste Gusseisen, Private Label Brand, eine Million Leute nachgezogen und dann war es ja so, dass das sehr geringe Einstiegshürden sind. Also jeder konnte sofort in diesen Markt rein. Fahrradtaschen, Boom, Schnips und Let's Go. Töpfe, Boom, Schnips. Wir haben ja auch alles sozusagen den Weg dafür geebnet. Und das ist jetzt auch sozusagen so die Idee, dass wenn man die Produkte sieht, dann kann man halt sagen, ja, okay, vielleicht dies, das, jenes, aber es wird niemand auf kürzere und auch nicht auf mittelfristiger Sicht das kopieren und es wird sich auch nicht so wirklich lohnen, weil der Markt auch deutlich kleiner ist tatsächlich. Deutlicher Unterschied. Deutlicher Unterschied, kleinerer Markt. Fast, also wir haben keinen Private Label Seller in Deutschland gefunden, richtig. Also es gibt nur Einzelhändler, eigentlich größere.
SPEAKER_00Ja, es gibt so ein, zwei, würde ich sagen, aber also das Marketing, die Darstellung des Produktes ist halt von den meisten halt wirklich unterirdisch.
SPEAKER_01Also so ein typisches weißer Markt eigentlich, nicht wirklich irgendwie von irgendeiner Marke, die da so wirklich reinruscht. Die Rolle, die wir jetzt übernehmen werden. Ja, gibt es auch noch. Das sind die ganzen Leute, die sagen, es gibt sowas gibt es gar nicht mehr, was und dafür ist der Markt relativ groß. Auch insgesamt mit den verschiedenen Produkten. Und was ist so unser Goal? Also wir gehen hin, was du gerade schon gesagt hast, direkt mit Apex. Du machst vor allem so das ganze Marketplace Management, Lagerbestandsplanung, Produktpalette natürlich mit dem Hersteller, dass wir die Compliance klären, EKVK, so dass wir Profits und sowas im Blick haben. Und dann gehen wir hin, werden das auch über einen Shop geil aufbauen, weil wir halt auch eine sehr spezielle Zielgruppe, das war mir auch total wichtig, dass wir dieses Mal irgendwie in einen Markt reingehen, wo wir eine viel präziser definierbare Zielgruppe haben, anders als zum Beispiel bei einem generellen Produkt, wo wir vielleicht, sagen wir mal, du verkaufst jetzt hier so ein Bücherregal zum Beispiel hinter uns, ne? Das ist so, jeder kauft ein Bücherregal. Du kannst die Leute jetzt nicht genau definieren, das ist jetzt bei uns anders. Wir haben eine ganz klare Zielgruppe. Also sagen wir zum Beispiel, du hast Reitartikel, so dann ist dein Kunde wird Reitsport, also das kannst du in eine bestimmte Kategorie ein, das ist ein bestimmter Schlag von Menschen anverstrichen. Das war so, glaube ich, für uns auch nochmal extrem wichtig. Und dann, ja, dann waren wir noch in China, sind wir noch nach Shanghai, waren da noch mit dem Herr. Übrigens, props auch wieder an die Hersteller und die Gastfreundschaft der Chinesen. Also, das ist so, was ist, wie fandst du es als Experience so?
SPEAKER_00Auch ganz krass. Also ich glaube, das war schon wahrscheinlich mit die krasseste Erfahrung. Einfach, wie du aufgenommen wirst, wie du, was die sich für eine Mühe für dich geben. Also wir wurden da, das war ja dann der letzte Tag, wir sind abends von Shanghai wieder zurückgeflogen auch und dann wurden wir da noch rumgefahren in Shanghai, dann wurden uns ein paar Stellen gezeigt in Shanghai und Mühe gegeben, Essen gewesen, natürlich. Das gehört ja immer, glaube ich, immer dazu. Also ich glaube, es ist gespannt. Und da gab es auch einen guten Schnaps, ne? Da gab es sehr guten Schnaps. Den würde ich gerne mal mit einer Deutschland holen. Hätten wir Duty Free hätten wir kaufen können, haben wir noch gesehen. Ja, aber für Zahl, was hat die Kostet? 120 Euro, glaube ich, umgerechnet.
SPEAKER_01Also die Chinesen trinken zumindest bei den Herstellern, glaube ich, sehr relativ hochwertigen Alkohol immer.
SPEAKER_00Zudem haben die die ja auch einfach mit ins Restaurant genommen. Also wenn ich mir jetzt so einen Deutschland vorstelle oder du bringst deinen eigenen Schnaps mit ins Restaurant, dann.
SPEAKER_01Aber mich würde auch interessieren, was die da zahlen, also für das die Summe an Essen, was sie haben. Aber das ist normal tatsächlich, ja. Das habe ich jetzt auch bei fast immer bei den Herstellern, wenn man mit denen essen war und man hatte so eine Art, also wenn man Schnaps oder was auch immer dann, also sozusagen wirklich einen hart Alkohol trinkt, dann glaube ich, nehmen die das immer mit, weil sowas willst du auch nicht im Restaurant. Ich meine, das kostet im Restaurant 400, 500 Euro oder so wahrscheinlich. Das war schon geil. Also auch dieses Essen an diesem runden Tisch, also das ist da echt.
SPEAKER_00Ach, die runden Tische sind allgemein. Ich finde diese Essensform ist auch generell irgendwie geil, dass man in der Gruppe einfach so alles teilt. Also ich meine, in Deutschland ist es ja überhaupt nicht so, jeder bestellt so sein Gericht und dann ist gut. Vielleicht bist du noch mit deinem Partner und dann machst du so Hälfte Hälfte irgendwie.
SPEAKER_01Aber dafür haben wir halt oft den, also unsere Gerichte sind auch anders. Die sind ja aus Maschinen.
SPEAKER_00Ist nicht dafür ausgelegt meistens auch gar nicht.
SPEAKER_01Ja genau, zum Beispiel, wenn du dir eine, keine Ahnung, so in Deutschland hast du ja sozusagen dein Kartoffelbrei und dein Stück Fleisch und vielleicht noch einen Salat oder Gemüse. Also hast du schon sozusagen so eine Art Sharing on the Table. Aber ich weiß, was du meinst. Ich finde die Kultur so schön, dass man das Essen sozusagen so, jeder bestellt was oder jeder sucht sich was aus und dann am Ende schert man halt alles.
SPEAKER_00Das ist genau wie zum Beispiel Tapas aus dem spanischen Raum so. Es ist halt, das nutzen die ja auch, nur dass sie halt andere Gerichte haben, aber nee, das macht schon echt Spaß, glaube ich, auch gerade in dieser geschäftlichen Runde. Vor allem sprichst du auch nicht die ganze Zeit über das Geschäft, sondern super viele private Sachen auch. Dann holst du wieder dein Handy raus mit einem Foto von deinem Kind und die Welt dreht sich wieder gerade darum dann.
SPEAKER_01Also das ist allgemein so, also sozusagen so private personal stuff, dann mit den Herstellern zu teilen, ist auch nochmal für die Beziehung halt einfach super wertvoll, glaube ich. Ja, das war schon witzig dann auch mit den Geschenken. Das ist auch wieder so eine witzige Sache. Das ist einfach so, also China ist schon echt iconic. Also dann geben wir zum Beispiel den einen, wo war das mit der Pause? Das war im ersten, ne? Wir haben sozusagen für Hersteller alle ein Geschenk mitgebracht. Auch für die, die wir da jetzt kennengelernt haben, haben wir sozusagen auf, wir wussten ja, dass wir noch mehrere treffen wollen, ganz gerne, und haben halt so Geschenke mitgebracht. So Berlin, ähm Made in Berlin, Lind-Schokolade.
SPEAKER_00Oh, von Hussel oder auch Lindschokolade.
SPEAKER_01Aber mit so einem Berlin-Flair sozusagen, ne? Also nicht einfach nur die Schokolade, sondern sozusagen so, hey, Greetings von Berlin. Und dann haben wir denen das gegeben und die ersten, die wussten nicht, dass sie den Geschenk machen, ey, dann sind die rausgerannt. Die haben das einfach alle stehen und liegen gelassen, sind alle rausgerannt. Tür zugemacht, ja. Tür zugemacht. Und haben wahrscheinlich 15 Minuten danach gesucht, was die uns schenken können, weil die das auf gar keinen Fall akzeptieren könnten, dass nur wir denen was schenken. Also das ist für die, die müssen sich so elen, also wir haben den damit auf jeden Fall keinen Gefallen getan und dann kamen die zurück mit so zwei Powerbanks, die wir auch tatsächlich gebraucht haben. Also es war eigentlich. Ja, du hast sie, glaube ich, direkt abends genutzt irgendwie, ja. Für die Taxifahrten. Also wir haben bestimmt insgesamt zehn Stunden im Taxi da gesessen, mindestens. Ja, also China-Trip wieder wirklich 10 von 10 gewesen, hat mega Bock gemacht, war eine geile Erfahrung. Auch Hotels waren eigentlich auch geil, mal super spontan gebucht von Tag zu Tag eigentlich. Auch vergleichsweise günstig eigentlich im Vergleich zu Europa. Also ich würde sagen, Standards, ähnlich wie in Deutschland, würde ich sagen, einfach mal. Aber günstiger. Aber das ist ja auch, ist ja auch klar. Also in China ist alles günstig. Aber so 4-5-Stern-Hotel, meistens so 100 bis 200 Euro pro Nacht. Für zwei Personen. Also nicht pro Person, sondern für zwei Personen. Inklusive Frühstück. Das ist schon echt gut, wenn man darüber nachdenkt. Alright, ja, dann hoffen wir, dass unsere Brand, die wird jetzt, wir geben jetzt die erste Order. Wir sind gerade noch in einer letzten Prüfung. Order geht dann, wann geht die Order raus, Tim? Es ist ein Commitment jetzt nicht für den Podcast, sondern gegenüber mir.
SPEAKER_001.
SPEAKER_01März. Ne, wann geht die Order raus?
SPEAKER_00Nicht, wann geht das erst Produkt online? Genau, 1. März war eigentlich für geplanter Verkauf, aber Order, ich sag mal so, wir müssen ja spätestens jetzt Ende Dezember, je nachdem wie lange, äh, Ende November, je nachdem wie lange das mit den Zertifikaten und so weiter noch dauert, dass das alles auch von der EU-Konformität her für uns aufpasst. Seitens auch Amazon, dass wir dort abgesichert sind. Es ist eigentlich so spätestens angepeilt, Ende November. Also in ein, zwei Wochen.
SPEAKER_01Was haben wir jetzt gerade?
SPEAKER_00Mitte November, ne?
SPEAKER_01Mitte November, ja. Guck mal, je nachdem, wann die Folge rauskommt, dann seht ihr, wie weit wir hier vorproduziert haben. Und dann machen wir auch das erste Mal. Haben wir, hast du da oder haben wir da schon jetzt eigentlich irgendwas, wollen wir starten? Deutschland only erstmal oder wahrscheinlich schon, ne?
SPEAKER_00Wahrscheinlich erstmal Deutschland, vielleicht für die erste Season. Erstmal etablieren, aufbauen und dann direkt natürlich andere Marktplätze, auch Shop und so weiter. Und dann wahrscheinlich in der nächsten Saison, würde ich mal senken.
SPEAKER_01Frankreich, Netherlands und UK. Aber auch wegen Produkt, wieder produktspezifisch. Also könnt ihr nicht übernehmen auf alle Sachen. Das macht nur wegen den Produkten halt extrem Sinn. Weil das bei uns, also das ist immer so, das ist das Schöne an dem Business. It's never the same, aber fast immer ähnlich. Also du hast immer so die ähnlichen Wege, die man gehen könnte und du musst halt immer dann überlegen, okay, was machen wir denn tatsächlich? Ja, bin ich auf jeden Fall richtig gespannt und hab richtig Bock auf die Brand vor allem. Das werdet ihr dann vielleicht mal im Office oder im, haben wir gerade gesagt, vielleicht im Hintergrund von unserem Podcast irgendwann mal hier in Aktion auch das ein oder andere Produkt erleben. Alright, dann ja, dir vielen Dank für die Zeit und ich hoffe, euch hat die Folge auch thematisch interessiert. Also wenn ihr auch mal allgemeinen Bock habt, irgendwie wirklich richtig verhandeln zu lernen, richtig sourcen zu lernen, nicht nur vor Ort, sondern man kann sicherlich auch viele Sachen von hier aus machen oder auch teilweise die Hersteller sogar in Deutschland treffen, dann macht unbedingt mal ein Erstgespräch bei uns aus, weil das können wir euch gerne beibringen. Das alleine nur durch unsere Sourcing-Skills holt ihr schon die Kohle wieder raus, die ihr bei uns für Trainings bezahlen würdet. Das ist ein kompletter No-Brainer eigentlich. Und in dem Sinne wünsche ich auf jeden Fall weiterhin viel Erfolg, geile Sales und bis zum nächsten Mal. Cheerio. Wie sagt man? Tschäsché? Tschüss. Ciao weiß ich tatsächlich nicht. Das weiß ich auch gar nicht. Ninghao heißt Hallo. Ninghao. Tsche. Tschüss heißt Danke. Und adios, bye bye. Ciao, ciao. Versteht man überall auf der Welt. In dem Sinne, haut rein.