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Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#144 Amazon Brands über den eigenen Online Shop skalieren mit Denis Ayanoglu
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In dieser Podcastfolge erzählt Dennis von seinem beeindruckenden Weg ins E-Commerce und gibt spannende Einblicke, wie er mit kreativen Marketingstrategien und Tools wie Shopify und Meta-Ads Onlineshops erfolgreich skaliert. Erfahre, welche Tricks und Learnings selbst etablierten Amazon-Marken helfen können, eigene Vertriebskanäle profitabel aufzubauen – ein Must-Listen für alle, die im Onlinehandel durchstarten wollen!
Willkommen beim e-commerce.de Podcast. Den Unternehmerpodcast. Jeden Montag 16 Uhr. Überall wo es Podcast gibt.
SPEAKER_01Ganz herzlich herzlich willkommen zurück hier beim e-commerce.de Podcast. Heute haben wir Dennis von OnePircent mit dabei, ein absolutes Genie im Bereich Online-Shop, Performance Advertising, Brandbuilding. Wird heute einiges darüber erzählen, wie das gerade auch für Amazon-Brands möglich ist, eben den Vertriebskanal Shop zu erschließen und darüber nochmal richtig durchzuskalieren. Ich freue mich auf jeden Fall drauf und let's go. Ja geil, vielleicht fängst du einfach kurz an und erzählst mal so ein bisschen, wie du überhaupt dazu gekommen bist, Online-Shops zu machen in dem Bereich.
SPEAKER_00Yo, sehr gerne. Also, mein Name ist Dennis. Danke erstmal, Dick Klassier, dass ich heute dabei sein kann und ein bisschen über das Thema E-Commerce, vor allem spezifischer über das Thema Onlineshop mit dir heute zu reden. Eine kleine Story zu mir. Also, mein Name, wie gesagt, ist Dennis. Ich bin seit knapp mittlerweile zehn Jahren in dem ganzen Bereich tätig. Ich habe 2014 angefangen, haben, sag ich mal, in den ersten Jahren, wenn man es Online-Shop nennen kann, ich kann ja mal ein bisschen ausholen. Wir haben angefangen und ein Kollege von mir kam zu mir und hat gemeint, hey, pass auf, ich habe hier Proteinpulver aus Amerika und das müssen wir irgendwie online verkaufen. Dann habe ich gesagt, ja, online verkaufen, wie willst du es machen? Und dann haben wir halt, sag ich mal, eigentlich just so fun Facebook-Werbung ausprobiert. Da muss man zu dem Zeitpunkt sagen, es gab jetzt noch nicht irgendwie aufwendige Pixel und Conversion und Tracking und so weiter, sondern es war eher so eine Thematik, dass du nach Klicks oder nach Kommentaren, Likes optimieren konntest, die Kampagne. Und da haben wir damit angefangen. Das war auch okay, lief jetzt nicht mega nice, aber es war so ein bisschen der erste Einstieg. Und danach haben wir uns aber überlegt, okay, was kann noch besser funktionieren? Und da haben wir, wenn ich jetzt heute überlege, wahrscheinlich mit die hässlichste Werbegrafik ever kreiert. Das war dann einfach ein Bild mit, hey, in 30 Tagen, 60 Tagen, 90 Tagen zu deinem perfekten Sommerbuddy. Kommentiere mit ich, wenn du einer der zehn exklusiven Plätze haben möchtest von unserem Personal Coach. Und man muss dazu sagen, wir haben echt jemanden geholt vom Gym, der ein bisschen Ahnung hat, weil ich persönlich, wie gesagt, bin jetzt nicht breit oder wirklich Ahnung vom Gym. Aber der hat auf jeden Fall, sag ich mal, so ein bisschen den Part Ernährungscoach mit reingebracht ins Team und hat halt die Leute, sag ich mal, dann einfach so ein bisschen beraten. Und wir hatten, wie gesagt, keinen Online-Shop, ich hatte auch kein Geld, ich hatte keine Kohle zu dem Zeitpunkt. Und dann haben wir eigentlich wirklich angefangen, mit den Leuten zu schreiben. Und immer, wenn, sag ich mal, die Kommentare irgendwie bei 20, 30 waren, haben wir die Ad deaktiviert und haben die gleiche Ad nochmal online genommen. Das heißt, wirklich die Leute haben immer wieder das Gefühl hatten, okay, das sind jetzt wieder 10 exklusive Plätze. Und dann haben wir mit denen über Facebook Messenger geschrieben. Und haben halt erstmal geschrieben ein bisschen, dann haben wir die E-Mail geholt und dann hatten wir PDF-Dokumente, wo du ausfüllen musstest und deine IBAN reinschreiben musstest, um halt ein Sehverlass Schriftmandat auszuführen, weil wir halt keinen Online-Shop hatten. Und dann hatten wir halt einfach, sag ich mal, ordnerweise. Also es gab ja keinen Shop. Ich hatte gar keinen, wir hatten keinen Shops, es sind gar nichts. Wir haben gerade so auf Kante Wara eingekauft und gerade so, sag ich mal, wieder verkauft und haben gesehen, okay, ey, es funktioniert echt gut. Und ich habe zu dem Zeitpunkt mein Abi gemacht. Der Kumpel von mir war zum Glück ein bisschen älter, deswegen war es dann entspannt. Aber ja, das war, sag ich mal, so der Entry und dann hatten wir ordentlich Sefallash-Mandate von Leuten, die halt jeden Monat Upname-Checks halt bei uns bestellt hatten. Die haben wir auch full filled und alles, das hat auch geklappt. Und dann hatte ich halt, sag ich mal, so einen Rekordtag, da hatten wir halt irgendwie plötzlich mal an den Samstag alle abtelefoniert, geschrieben und irgendwie über 8000 Euro Umsatz gemacht. Und da habe ich gesagt, hä, was? 8000 Euro Umsatz, voll krass. Ja, und das war so ein bisschen der Einstieg und seitdem bin ich irgendwie dabei geblieben.
SPEAKER_01Und bis heute sei ich. Das könnte so eine Entry-Story von so einer Netflix-Doo sein, so ein bisschen ab aller Zeiten, aber ja, nice. Aber das sieht man auch, ne?
SPEAKER_00Man muss sich halt helfen. Man muss sich helfen, ja. Ja, und die Kampagne, wie gesagt, war einfach nur noch Kommentare und wir hatten zu dem Zeitpunkt pro Kommentar zwischen 2 und 3 Euro gezahlt. Und das war halt, sag ich mal, eine Abschlussrate, die war halt enorm hoch. Das heißt, ein Kauf hat eigentlich fast nichts gekostet. Das war halt mega nice, die Zeit. Und ja, das ist mal dabei geblieben. Und die nächste Thematik, die wir, sag ich mal, groß angegangen sind, war dann wirklich so die Erfahrung zu haben. Meta-Ads, Google Ads und wieder TikTok, Snapchat und so. Das gab es 2014, funktioniert jetzt noch nicht im Game, Pinterest auch noch nicht so wirklich. Und dann haben wir angefangen, uns zu überlegen, was braucht der Markt und Print on Demand und vor allem individuelle Geschenke war plötzlich möglich. Du konntest einen Shop bauen, wo du individuelle Geschenke machen kannst. Heutzutage Normal, aber zu dem Zeitpunkt war das, sag ich mal, noch neu. Und dann haben wir halt einen Online-Shop mit einem anderen im Geschenksegment gebaut, Poster, Karten, Maps und Anhänger und whatever und haben die dann halt skaliert. Und dann haben wir halt wirklich über die Zeit immer schneller einen Shop skaliert bekommen. Und ja, das war so super short, so die ersten drei Jahre, vier Jahre Online-Shop.
SPEAKER_01Cool, okay, interessant. Und dann im Grunde genommen einfach erstmal so, also was war so dadurch, dass man dann extrem jung angefangen hat, also während des Abi schon, war dann sozusagen nie auch überhaupt die Rede irgendwie, okay, ich mach nochmal einen Job oder sowas, weil es direkt eigentlich dann so gefruchtet hat, dass es ja also man muss sagen, zu meiner Vergangenheit, ich war komplett der Nerd.
SPEAKER_00Also Brille, lange Hade, ultra viel Akne und so gehabt und war halt so komplett so der Mathe-Nerd. Ich liebe Mathe. Das war so mein Ding. Ich war cool mit meinen Lehrern, hab halt irgendwie Kartenspiele nach der Schule mit meinen Lehrern gespielt, irgendwie meiner Naturwissenschaftslehre. So war ich halt drauf, hab bei Roboterwettbewerben mitgemacht, also completely different. Und wie gesagt, der eine Kumpel war halt eher so ein bisschen so ein Lebemann, immer so ey, und wirklich offen für alle, immer überall reingekommen und halt so den Raum und ich halt eigentlich gar nicht. Und er hat mich so ein bisschen, sag ich mal, ich hätte das Eis gebrochen, so wenn ich irgendwo hingehe, auch wirklich ein bisschen offener sein kann. Und dadurch, dass es halt wirklich so gut funktioniert hat, sag ich mal mit dem zweiten Shop, dann bin ich halt dabei geblieben. Ich glaube, hätte es jetzt beim zweiten, dritten, vierten Shop immer noch nicht funktioniert, dann hätte ich was anderes gemacht. Also ich habe auch, wie gesagt, mein Abi gemacht, habe auch im Endeffekt mein Studium angefangen für mathematische Finanzökonomie. Es ist ein Mathe-Studium mit Finance. Also an sich wäre es wahrscheinlich darauf hinausgelaufen, dass ich dann eher in Richtung Finance irgendwo gearbeitet, im M ⁇ A, sowas in die Richtung.
SPEAKER_01Aber ist ja auch matcht auch irgendwie, finde ich, weil dieses ganze extreme Zahlenorientierte, gerade auch in dem Kernbereich, wo du halt viel bist, ist, glaube ich, dieses analytische Denken auch super, super wichtig. Okay, und dann jetzt gerade bist du in Südafrika, arbeitest ein bisschen von da. Ja. Südafrika ist immer so dieser LinkedIn, ich sag mal, es ist so dieser LinkedIn-Standort. Ich war tatsächlich, also bestimmt mega schön, also so zum Arbeiten ideal eigentlich, oder?
SPEAKER_00Also ich wäre jetzt nicht irgendwie so der, der auf LinkedIn jetzt das Self-Feel hochlädt, aber man muss sagen, landschaftlich halt mega nice, das Wetter ist halt irgendwie so abend 17 Grad, tagsüber 25, 26 Grad, ist halt optimal. Und sag ich mal, insgesamt halt einfach, du stehst auf, hast ein Pool, hast Sonne, lebt sich halt einfach anders, als wenn du jetzt, sag ich mal, graues Wetter, es ist kalt, einfach so ein bisschen anderer Energie und vor allem immer so ein bisschen so ein Tapetenwechsel. Tut mir mal ganz gut, wenn ich vor allem, sag ich mal, irgendwo stucke, nehme ich so die Probleme mit, mache halt, sag ich mal, alles Handy und so weiter einfach aus, setze mich raus und habe dann im Endeffekt einfach so die Natur, gutes Wetter und ja, sag ich mal, vor allem hier viele andere Sachen sind auch super günstig. Also sag ich mal, irgendwie Haushaltskräfte, Hilfen und so weiter, soll ich sagen, halt mega nice. Und da kann man sich so ein bisschen mehr auf andere Sachen fokussieren, wenn man, sag ich mal, den Haushalt eine andere Sachen halt auch nicht machen muss.
SPEAKER_01Ja, ja, absolut. Aber das ist auch, glaube ich, irgendwie in der E-Com-Welt auch so ein Ding, wenn man die Möglichkeit dazu hat, einfach ab und zu Tapeten wechseln. Und ich war noch nicht im Kampfstahl, aber ich habe auch mal gehört, das beste Wetter zum Husteln irgendwie, weil du nicht zu warm hast und noch nichts genau. Ja, du bist hier am Schwitzen und so dann hast du.
SPEAKER_00Genau. Und du hast hier, ich habe jetzt zum Beispiel immer, das Haus ist direkt am Pang oben. Da kann ich halt quasi hinten raus, auf dem Table-Mountain einfach hochlaufen, joggen gehen, wieder zurück und so. Das ist halt einfach dann optimal. Und dann kommst du wieder zurück, hast da immer dein Space. Also ich genieße es sehr. Ja, und ich sage mal, so eine Workation, tut auch mal gut. Also so 100% Urlaub mache ich tatsächlich eigentlich nie. Also ich weiß nicht, weil ich das letztes Mal wirklich meine Woche oft gemacht habe. Aber ich glaube, diese.
SPEAKER_01Ich fange vielleicht mal an, wie wir uns kennengelernt haben. Also wir haben uns kennengelernt über einen LinkedIn-Post, weil ich schon länger halt gesehen habe, okay, Potenzialbereich Online-Shop ist echt crazy, auch gerade für viele von unseren Kunden bei e-commerce.de. Und ich wollte jetzt aber nicht selbst hingehen und sagen, okay, ich bin jetzt irgendwie Online-Shop-Experte oder irgendwie der Facebook- oder Google-Spezialist, weil ich es aber nicht bin, so in der Art und Weise. Oder zumindest noch nicht. Aber ich habe überlegt in Gesuch gehabt, glaube ich, nach jemandem, der Bock hat, halt in dem Bereich was zu starten und richtig gut in dem Bereich ist. Also sozusagen komplett von A bis Z alles schon mal irgendwie gemacht hat und da auch richtig geile Ergebnisse hat. Und da hat uns jemand connected und dann weiß ich noch, haben wir telefoniert und da hast du so angefangen auch zu erzählen, was du alles machst. Und ich da so die ersten Telefonate, da dachte ich so, boah, voll, voll, weiß ich nicht, man konnte das so total schwierig nachvollziehen. Weil ich sage mal zum Beispiel, wenn du bei mir irgendwie guckst, dann kannst du halt alles online so nachvollziehen. Und Dennis war so jemand, finde ich, du warst für mich so jemand erstmal, okay, der macht sozusagen so sein Ding, der ist jetzt irgendwie hat keine Online-Präsenz oder macht halt irgendwie so ein Social Media Game oder sowas drauf, sondern zieht halt einfach sozusagen durch, was ich auch erstmal ziemlich cool fand. Und dann sind wir zusammengekommen mit Luca und haben im Grunde genommen, ja, ich weiß gar nicht genau jetzt wann, weil Gründungstermin habe ich gar nicht in meinem Kopf. Klappt. Die 1% GmbH gegründet, um eben genau das umzusetzen. Und da wollen wir jetzt so ein bisschen drüber sprechen. Also Thema Amazon-Brand auf Shopping, gerade natürlich auch in der ganzen Black Friday, jetzt Cyber Monday-Phase geht ja sehr wild ab, auch bei unseren ersten Kunden schon crazy Ergebnisse reingezogen. Vielleicht erstmal so grundsätzlich Potenzial, weil es gibt super viele YouTube-Videos, es gibt auch Podcasts sicherlich, irgendwie, okay, wie mache ich mal einen Online-Shop? Mal so, du kannst es natürlich nur auf Produktebene sagen, du hast immer diese Individualität, aber wenn man es richtig macht und grundsätzlich Potenzial gibt für einen Online-Shop, was würdest du sagen, so als Amazon-Brand, wie sollte man das priorisieren, einen eigenen Shop zu machen?
SPEAKER_00Ja, also ich denke, wenn man im Amazon-Game drin ist und das auch als Hauptpriorität hat, ist es, glaube ich, wichtig, da erstmal stable zu sein und vor allem auch so Stock-Thematiken wirklich kontrollierbar irgendwie zu haben. Wir haben jetzt auch mal, wie du selber sagst, ein paar Kunden gerade am Scalen, aber du siehst halt selber bei 200, 300k irgendwie im ersten Monat, dann ruft mich halt jeder an und sagt halt irgendwie, hey, ja, ist besser, als wir erwartet hätten. Aber in dem Sinne, dass es ja positiv ist, aber wenn wir halt nicht genug Stock haben, so wie bei dem einen Kunden, was wir jetzt auch gerade als Beispiel, weil man nehmen kann, wir haben 48 Varianten bei denen und haben halt 30 Stück ausverkauft in der Pre-Black Friday-Phase. Aber das ist natürlich dann schade, weil man überlegen müsste, okay, wenn ich jetzt irgendwie sechs Tage vor Black Friday schon out of stock bin bei 30 Varianten, was wäre möglich gewesen, hätten wir alles in Stock. Deswegen glaube ich immer, man muss eins schon, sag ich mal, stable haben und auch wirklich, sag ich mal, das Amazon-Game auch beherrschen, weil ich kenne mich da zum Beispiel jetzt gar nicht aus. Aber wenn das, sag ich mal, die Basis stimmt, Einkauf, Qualität und andere Sachen auch passen, gibt es halt, sag ich mal, so ein paar Faktoren, wenn wir darüber sprechen wollen, wann mache ich denn überhaupt einen Onlineshop. Und ich denke, ein Onlineshop lohnt sich immer, wenn ich halt natürlich einen gewissen Umsatz und vor allem ein Product Marketed bewiesen habe. Weil wenn ich jetzt ein Produkt neu launche auf Amazon, dann sind wir nicht die richtigen oder ich bin, sag ich mal, auch nicht der richtige Ansprechpartner. Aber es gibt natürlich gute Ideen, aber mit 1% ist eher die Idee, wenn du schon ein Produkt hast, was, sag ich mal, schon bewiesen wurde anhand von vielen Bewertungen, vielen Verkäufen, dass es wirklich einen guten Preis hat, eine gute Qualität. Und das Produkt und das Produktsortiment bringen wir dann auf den Online-Shop und versuchen, uns im Online-Shop anzunähern an den Amazon-Umsatz, dann ist es, sag ich mal, so die erste Herausforderung, was wir haben. Und wir haben jetzt, wie gesagt, ja, schön gesehen, dass wir bei den ersten es geschafft haben, uns anzunähern. Ehrlich gesagt, bei anderen schaffen wir es natürlich auch nicht. Da sind wir, sag ich mal, auf Amazon immer noch stärker als im Shop. Und bei anderen haben wir es auch tagsweise auch geschafft, auf Shop mehr zu verkaufen als Amazon. Und das zeigt halt einfach, World Wide Web ist einfach immer noch stark, Google ist stark, Meta ist stark, aber Amazon und Marktplatzgeschäft ist auch stark. Ich glaube, die Balance dann zu finden, um nicht abhängig zu sein, nur von einer Plattform ist, ich meine, am Ende, dass du man irgendwie erstrebenswerter irgendwie hinarbeiten sollte.
SPEAKER_01Ja, ich glaube, also was ich auch bisher so mitbekommen habe, als jemand, der natürlich genau andersrum vor diesem Marktplatz-Ding drinsteckt und so nicht so, die größte Herausforderung ist, dass man so ein bisschen umdenken muss, weil die meisten Amazon-Seller auch so all do-it-yourself sind. Also es ist im Grunde genommen, du gehst einfach hin, du lernst Ads, du lernst jedes kleine Thema und wenn du jetzt einen Shop machst, dann stehst du erstmal vor der Herausforderung, okay, ich muss mir eine komplett neue Kompetenz aneignen. Schaffe ich das überhaupt einmal prioritätentechnisch neben meinem Business auf Amazon oder im Marktplatzgeschäft, das am Laufen zu halten und gleichzeitig natürlich auch gucken muss, okay, was ist das? Ich habe wahrscheinlich einen deutlich höheren Zeitaufwand im Verhältnis zum Marktplatz. Dafür habe ich natürlich die Marktplatzgebühren irgendwo nicht. Hab theoretisch zumindest eine größere Marge. Praktisch muss ich natürlich dann irgendwie schauen, dass ich auf jeden Fall mir, was das Ads-Thema und auch Creative-Thema und so weiter sofort anbelangt, irgendwo Unterstützung suche, was ich so aus dem Marktplatzbereich erstmal nicht so viel kenne. Also ich lasse vielleicht meine Produktbilder davon jemanden schießen, aber ich glaube, die wenigsten Leute sind in so einer komplett, okay, ich mache jetzt, lass jetzt Haus sozusagen einen Großteil meines Marketingprozesses sozusagen aus, was wir zum Beispiel jetzt mit 1% machen, weil es unserer Meinung nach ein normaler Amazon-Seller, bevor du dir das selber aneignest, also es dauert halt erstmal zu machen, wenn es auch zu viel Zeit aufwand.
SPEAKER_00Ja, 100%. Ich meine, wo ich die ersten Shops gemacht habe, Creative, Photoshop, Adobe, Artifacts, den ganzen Kram selber auf dem PC gehabt und selber Creative erstellt, selber in Add-Account gearbeitet und so weiter. So das war halt am Anfang so, aber du merkst halt schnell im Online-Shop-Game, when du die Basis, und die Basis definiere ich immer mit Online-Shop, Tracking, that is, sag ich mal, so die Basis, in der du arbeitest. Das ist, sag ich mal, einfach so das Grundgerüst. Und dann darüber hinaus als Setup, sag ich mal, sind so drei Sachen meistens das Basis-Setup. Clavio für E-Mail-Marketing, weil wir mittlerweile nur noch Shopify machen seit ein paar Jahren. Einfach, sag ich mal, dass du wirklich die ganze Expertise halt in einem Shop-System hast, um, sag ich mal, Erweiterungen, Banner, Toolboxen, Apps und so weiter natürlich zentral halt zu kreieren, um es für mehrere Kunden, sag ich mal, am Ende, auszunutzen auch. Und dann über Clavio, die zwei anderen Sachen halt immer noch Google Ads und Meta. Das ist eigentlich, sag ich mal, bei den meisten Kunden oder bei den meisten Projekten immer so die Basis. Klar gibt es dann noch in der Skalierungsphase wie native Werbung, Outbrain Tabula, MGID, es gibt dann Bing Ads, es gibt Pinterest-As, es gibt TikTok-As, es gibt Snapchat-As und so weiter, Kriterien und so weiter. Es gibt wirklich, sag ich mal, viele Sachen, die man hinzunehmen kann. Aber man muss sich überlegen, wenn man es sich selber aneignen müsste, müsste ich jedes Mal eine gewisse Expertise aufbauen und was halt total unrealistisch ist. Ich meine, selbst bei mir, ich mache das seit zehn Jahren und ich sag mal, in der Basis kriege ich eigentlich jeden Ad-Account und alles aufgesetzt. Aber ich würde nicht sagen, dass ich irgendwie eine Expertise in allen Channels habe, sag ich mal, wo ich Ahnung von habe, ist auf jeden Fall Metagame im Creative Game, was so auch das mit das Wichtigste, sag ich mal, dann irgendwo ist. Aber Native Ads und so weiter, da gibt es Leute, die im Account halt besser arbeiten. Und den Skill, den du sich auch noch irgendwie aneignen musst, ist halt dieses holistische, was du beim Online-Shop halt hast. Wenn ich jetzt Budget habe, wo investiere ich jetzt als nächstes? Welchen Schritt mache ich als nächstes? Wo tue ich Budget rausnehmen? Und dann gibt es halt dieses Thema Attribution, was du halt auf Ebene Amazon halt auch nicht kennst, weil du hast am Ende deinen Arkus, du hast deine Werbeausgaben und wenn ich quasi 1000 Euro Werbeausgaben habe, dann ist halt sehr ersichtlich, okay, das kommt halt von Amazon-Werbung. Es kann jetzt nicht von vier, fünf, sechs verschiedenen Kanälen kommen. Und das ist halt genau die Sache, diesen Overlap, den du halt im Shop oft hast. Jemand macht Facebook-As, jemand macht Google Ads, jemand macht Pinterest-As, aber niemand versteht eigentlich, wie hoch der Overlap ist zwischen den Ads, wenn es und das ist natürlich verlorenes Geld.
SPEAKER_01Und das sind komplette Tracking sozusagen, kennt man als Marktplatzseller erstmal einfach, das spielt nicht so eine relevante Rolle, weil es ist halt alles in einer Plattform und man sieht es in Anführungsstrichen schwarz auf weiß, welche Ad hat was für ein Resultat erzielt und absolut, okay. Was sind so die, wenn du jetzt sagen würdest, okay, man startet einen Online-Shop, was sind erstmal so die Kernaufgaben, die man sozusagen bewältigen muss? Also du hast jetzt gerade sozusagen gesagt, einmal klar, der Shop selbst, also man muss einen vernünftigen Shop aufbauen, dann komplette Attribution, also ich sag mal, großes Thema Tracking. Und dann fängt man an, Google, Meta gleichzeitig, erstmal nur eins von beiden.
SPEAKER_00Also, wie gesagt, also was ich immer gerne mache, ist, der Case Amazon zu Online-Shop ist ein anderer als Online-Shop neu zu starten. Warum? Ich habe ja quasi meistens, wenn ich Bestseller bin oder irgendwie Amazon Choice oder sag ich mal viel Verkauf in einer bestimmten Branche, in einer bestimmten Kategorie, dann ist es ja oft so, ich muss irgendwie einen guten Preis zu einer guten Qualität haben. Und das macht man sich eigentlich oft zunutze, dass man sagt, okay, ich nehme erstmal ganz in der Logik die Conversions mit, die ganz unten angesiedelt sind. Bedeutet, wenn ich jetzt quasi irgendwie einen Fahrradhelm verkaufe und der ist ultra gut, perfekter Preis, dann in der Logik suche ich ja erstmal Leute, die auf Google, ähnlich wie auf Amazon, oben Fahrradhelm eingeben oder Fahrradhelm kaufen und erstmal versucht, diese Conversions mir abzuholen, indem ich die Werbung halt in der Search und in der Google Shopping halt anzeige. Und das ist, sag ich mal, erstmal so die Basis. Deswegen sage ich, wenn man halt so am minimalsten startet, ist es nicht immer, man kann halt, es gibt jetzt nicht dieses heilige Buch, das ist bei jedem Kunden gleich, aber in der Regel, sag ich mal, ist es wirklich Shop-Bown-Tracking und dann E-Mail-Flows einmalig aufsetzen. E-Mail-Newsletter-Kampagne und so weiter ist am Anfang nicht notwendig, ist, sag ich mal, einfach Geld, was du aus dem Fenster rausschmeißt, wenn du es jemand anderem lässt, weil du halt einfach noch zu wenig Leute in deinen Segmenten hast. Aber dann einfach ein Google-Setup. Und dann erstmal rein starten, gucken, was passiert. Google hat auch gerade ein cooler Incentives. Du kriegst gerade zum Beispiel, wenn du eins, zwei Adspend hast, kriegst du ein, zwei Werbegutschriften. Wenn du zwei, vier Adspends hast, kriegst du zwei Werbegutschriften. Und das ist, sag ich mal, so ein paar Sachen, wo du natürlich für den Start nochmal dir so ein kleines Benefit rausholen kannst für die ersten 60 Tage. Und dann testest du an. Und wenn du dann merkst, und das ist, sag ich mal, immer so das Credo von mir, wenn du merkst, du schaffst es, mit den Google-Kampagnen Geld zu verdienen, dann versuche ich das Geld, was ich verdient habe, zu nutzen für meine Facebook-Werbung. Auch wenn ich es verbrenne, habe ich eigentlich realistisch jetzt nichts vom Bankkonto verbrannt, sondern das ist Geld, was ich durch den Online-Shop eben schon verdient habe. Und so versuchen wir uns immer, sag ich mal, klar, nachdem du einmal die Setup-Gebühr hast, danach versuchen wir immer Stück für Stück nur die Sachen anzugehen, dass du eigentlich einen Return und Invest ziemlich Zeit nach hast und nicht hohe Kosten und ja.
SPEAKER_01Also ganz wichtig, das ist halt zum Beispiel für die Mansa-Technisch super wichtig, weil man muss halt so ein bisschen umdenken, weil man sagt, okay, im Grunde genommen auf dem Marktplatz, meine Kunden kommen vom Marktplatz gleich, versuche vielleicht mal extern irgendwas aus, aber prinzipiell ist das alles sehr ähnlich. Und auf dem Shop kann es halt sein, dass du irgendwie ein Produkt hast, was halt über Google Native zum Beispiel richtig strong performt und dann zumindest ist es vielleicht im ersten Versuch, wenn man irgendwie Creative baut, auf Meta zum Beispiel gerade gar nicht funktioniert. Wo man auch einfach, glaube ich, das ist, glaube ich, wichtig, dass man so eine gesunde Erwartungshaltung demgegenüber hat, dass man sagt, okay, sowas wie Testing oder sowas in Ads, das hast du ja, klar, das machst du auf dem Marktplatz in einer gewissen Art und Weise, aber natürlich, du hast auf einer viel einfacheren oder viel gleicheren Basis. 100 Prozent, ja. Okay, wenn man jetzt im Grunde genommen sagt, okay, ich interessiere mich dafür, ich würde gerne mal einen Shop aufbauen, was würdest du sagen, ist so der grundsätzliche Vorgehen? Also es gibt ja mehrere Möglichkeiten. Klar, du musst, wie gesagt, Shop aufbauen, die Ads und so weiter und so fort, man kann sich das irgendwie aneignen, versuchen zu lernen, selber zu machen. Es gibt Agencies, es gibt Freelancer und und und. Was ist so das, also was sind so die Vorbereitungen, die man dafür trifft, beziehungsweise wie geht man sozusagen in diese Richtung?
SPEAKER_00Ja, also der typische Fehler ist halt immer, ich komme natürlich aus dem Zahlenlastiger, aber die Leute vergessen ihre Zahlen, weil du darfst ja nicht vergessen, dass du dir überlegen musst, wenn ich einen Online-Shop starte, habe ich einmal Payment-Gebühren an Shopify, dann habe ich quasi Hosting-Kosten an Shopify, aber insgesamt, sag ich mal, kalkulierbare Kosten. Dann habe ich eine Pick-in-Pack, Versandkosten, auch kalkulierbar und ich habe meine Produktkosten. Und was ich halt oft sehe, ist, Leute starten einfach einen Ad-Account, ohne zu wissen, überhaupt, was das Target ist, ist, was ist überhaupt das Ziel meiner Kampagnen, was muss ich minimal erreichen, um break-even zu sein. Weil von der Logik, wenn ich jetzt quasi 100 Stück verkaufe, es werden immer X% retourniert. Bedeutet, ich habe schon mal von 100% Umsatz, meist also nicht reelle 100% Umsatz. So, das heißt, Retouren werden da schon mal abgezogen. Dann das nächste, was oft vergessen wird, ist sich zu überlegen, welchen Minimum Return on Ad Spend brauche ich innerhalb meiner Kanäle, sodass ich quasi erstmal auf Null bin und was ist das Target, welche Profitabilität möchte ich erreichen. Und was ich halt oft sehe, ist, Leute starten einfach rein, schießen Ad Spend rein, aber niemand weiß eigentlich, wohin soll die Richtung gehen, was ist überhaupt das Ziel von dem Ganzen. Und das Game, sag ich mal, am Ende, wenn du auch in diese Richtung Seven Figure, Eighth Figure und so weiter halt irgendwie anstrebst, ist, sag ich mal, mehrere Sachen, die du einmal hast. Einmal so die Thematik New Customer Acquisition, also Neukunden, Akquirierung, ist halt sehr wichtig, weil wenn du jetzt nicht super viel Geld auf dem Konto hast und sagst, ich tue es über den Lifetime Value, das bedeutet die Leute kaufen nochmal in sechs Monaten, in zwölf Monaten, also dieser Lifetime-Value, der ein Kunde kreieren kann, wenn ich mir das nicht viel leisten kann, muss ich mir überlegen, ich muss in der ersten Akquisition von einem Kunden profitabel sein. Und dann ist ja wirklich die Frage, wenn ich quasi einen durchschnittlichen Bahnkopf habe von 80 Euro, wie viel kostet mich eben die ganzen Kosten? Retour wird abgezogen, Produktkosten, Pick and Pack, Versandkosten und Ad Spend und sonstige Kosten, die ich halt quasi habe. Und das muss man sich wirklich halt im Klaren sein. Und dann ist es halt oft so, dass ich gerade in den Account reingehe, dann lauft die Kampagne irgendwie seit drei, vier Monaten schon durch und haben halt einen sogenannten Cost-Back Vision, CPA von 130 Euro, wo ich mir denke, könnt ihr euch das überhaupt leisten? Und klar hast du organische Verkäufe, aber es sollte ja nicht so da sein, dass die organischen Verkäufe am Anfang irgendwie covern, dass du überhaupt den Online-Shop, sag ich mal, zum Leben hast, sondern wirklich sich überlegen, was ist mein Ziel. Und danach, sag ich mal, gibt es halt die Thematik Average Order Value Optimierung, wie schaffe ich es den Barcop zu optimieren, sodass ein Kunde mir mehr Geld bringt. Und dann als drittes überlege ich mir, wie schaffe ich es den Lifetime Value zu optimieren? Wie schaffe ich jetzt, dass Kunden, nachdem sie einmal gekauft haben, nochmal bei mir im Shop kaufen, was kann ich für Komplementärprodukte anbieten, wie kann ich neue Produkte launchen. Und da fängt es halt dann an, komplett anders zu werden als auf Amazon. Weil dann haben wir plötzlich eine Marke mit Kunden, die wir an die Marke binden können und wo wir immer wieder neue Produkte an die verkaufen können. Und zum Beispiel Farben, und dann wird es halt auch cool, neue Farben für ein Produkt, schicke ich ein Newsletter raus an 5000 meiner besten Kunden zum Beispiel und frage, hey Leute, hier sind zehn Farben, was sind eure Favoriten, ihr sichert euch ein Gutschein. Und plötzlich habe ich für Amazon meine Top 5 Farben und bestellliche, sag ich mal, random irgendwie 10 Farben Test auf Amazon und das ist halt auch, was du halt hast, du bestellst viele Farben, ohne überhaupt eine Ahnung zu haben, was am Ende am besten wieder funktioniert.
SPEAKER_01Also ich glaube, das ist ein super wertvolles Thema, was ihr mal ansprechst. Also dieses ganze Thema auch die Synergien dann sozusagen zwischen den Vertriebskanälen zu nutzen. Also auf der einen Seite kannst du halt über einen Shop Kunden binden, Produktportfolio aufbauen, was du natürlich gleichzeitig auch wieder in Amazon reinschieben kannst, wo du dadurch auch sicherlich auch nochmal vielleicht in der Neukundenakquise, je nachdem in welchem Produktbereich du da unterwegs bist, auch günstiger sein kannst. Aber was ich super spannend auch noch finde in der Betrachtung, weil wir sehen das zum Beispiel jetzt auch bei einigen unserer Kunden, du bist halt über den Shop und sobald du sozusagen wirklich mal anfängst, Ads, egal jetzt ob Google oder Meta, auf den Shop zu jagen, spürst du das indirekt eigentlich auch fast sofort auf Amazon. Weil du in irgendeiner Art und Weise immer auch Leute hast, die dann, kennt glaube ich, jeder, der gerade zuhört, du siehst irgendwie ein Produkt irgendwo, Teil, guckt man einfach nochmal auf Amazon, okay, kann ich das auch irgendwie kaufen? Oder gibt es da gerade ein Angebot oder whatever. Kennt man ja zum Beispiel durch viele große Brands wie Apple oder sowas, kauft man ja meistens irgendwie eigentlich auf Amazon. Weil du weißt, okay, ich krieg es immer tendenziell irgendwie nochmal 100 Euro winziger. Und du hast dadurch auch nochmal zum Beispiel, das ist ein Synergie-Effekt auf Amazon direkt einen Ranking-Bonus, weil natürlich Amazon trackt einmal die Conversion und Amazon trackt einmal einfach was kommt von außen auf dein Produkt rein und supportet dich halt im Grunde genommen dadurch mehr. Gerade wenn du halt vielleicht teure Produkte hast, auch im Marktplatz oder langfristig auch dich als Brand höherpreisiger positionieren willst, funktioniert das oft nur oder sehr gut, wenn du irgendwie noch einen Shop hast nebenbei, der dich sozusagen ein bisschen wie so eine Art Rückenwind gibt für deine Rankings auf Amazon. Das ist auf jeden Fall interessant.
SPEAKER_00Genau, ich denke, sag ich mal, du schaffst halt Awareness für die Brand. Das heißt, mit Meta, mit anderen Kanälen erreichst du, sag ich mal, Leute, die dein Produkt und einfach deine Marke, dein Produkt noch nicht kannten. Und dann ist es halt einfach typisch so, es gibt halt den klassischen Amazon-Käufer, der kauft halt eigentlich, wenn es geht, immer über Amazon. Und das ist genau das, was du halt beschreibst. Die Leute sehen es halt irgendwie auf Meta, finden das Produkt cool, gehen auf Amazon, suchen nach der Brand, hast du irgendwie mehr Brand-Convergence plötzlich oder sogar direkt nach dem Produkt und hast halt, sag ich mal, diese direkten Suchanfragen, wo man halt einfach sehen kann, okay, das Suchvolumen steigt halt Stück für Stück. Und das ist, sag ich mal, auch so eine Sache, was halt ziemlich lustig ist bei großen, wie ein bisschen off-topic, aber große Brands, sag ich mal, im E-Com, die nicht auf Amazon sind, wenn du sagst mal in ein Helium reingehst und siehst du eigentlich mal, wie oft Leute auch von großen Brands innerhalb von Amazon eigentlich nach der Brand suchen und die Brand selber ist halt gar nicht auf Amazon gelistet. Und das ist auch als so ein Thema.
SPEAKER_01Ich hatte bei meiner Steuerberaterin anderer Kunde bei denen, Löwenanteil, kennt man ja also auch einen relativ großen Teil Foodbrand, auch über Shop, richtig big gewesen, ist jetzt ein paar Jahre schon her. Auf jeden Fall hat sie gesagt, ey, vielleicht könnt ihr irgendwie zusammenarbeiten. Und dann dachte ich mal, ey, ich bestelle das erstmal und kaufe mir das. Und dann war ich bei denen im Shop und dann dachte ich, okay, ich bestelle das eben auf Amazon, bin auf Amazon gegangen, habe danach gesucht, hab das bestellt und hab das dann zu Hause gegessen und fand, oh, das ist richtig geil. Und dann habe ich ein Bild an meine Steuerberater eingeschickt davon, dass ich das gerade esse und dann hat sie gesagt, das ist aber gar nicht Löwenanteil, da war es irgendeine andere Company, die wirklich vom Packaging sehr ähnlich aussah und ich habe das selbst nicht mal gecheckt und habe einfach bei denen das gekauft über das Keyword und dachte so, wie crazy, wie viel Umsatz hier eigentlich liegen lassen darüber, dass sie nicht da verkaufen. Weil das bestimmt, ich nicht, ich kann nicht der Einzige gewesen sein, wenn das passiert ist.
SPEAKER_00Ja, das ist halt, wenn du so auf Topic, aber große Brands, sag ich mal, die ihr in den letzten Jahren betreut habt, die halt nicht auf Amazon sind, das ist halt genau, das zeigt es, glaube ich, nochmal super stark, diese, okay, ich habe eine große E-Com-Brand und diese Suchanfrage, umso größer ich eben im Shop werde, desto mehr Brand und Produktanfragen, Suchvolumen habe ich dann auf Amazon.
SPEAKER_01Gibt es da mal noch eigentlich irgendeinen Grund, so wo du sagst, okay, ich würde keinen Shop empfehlen, weil sage ich mal, ich bin jetzt auf Amazon, ich bin successful, also klar, wir haben gerade durchgesprochen, Stocks sind halt an mein Thema, also wenn du jetzt nicht in der Lage bist, für Amazon deinen Lagebestand zu halten, dann ist wahrscheinlich ein Shop auch nicht gerade mit so einem Timing-Technisch jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Aber ansonsten gibt es, was gibt es so für Faktoren, wo du sagst, okay, da will ich es lieber nicht machen.
SPEAKER_00Ich glaube, am Anfang, wo ich ja, sag ich mal, wo wir die Company gestartet haben, ihr habt ja, sag ich mal, eine Palette an Kunden, sag ich mal, einfach in den Raum geworfen. Und ich glaube, bei den Kunden, wo ich gesagt habe, das wird 100% ein Erfolg, glaube ich, wo es jetzt eigentlich auch ist ganz gut geworden. Ich glaube, es ist halt einfach die Erfahrung, die du halt über die Jahre hast. Es gibt Produkte, wo ich sofort weiß, das wird nichts, aber einfach so ein bisschen aus der Erfahrung heraus und unabhängig von der Erfahrung raus, sag ich mal, Hardfax halt einfach zum Beispiel nur so ein 6-7-Euro-Produkt hast. Also da ist halt immer die Frage, wie sollen wir das vielleicht mal bewerben? Wie soll ich das bewerben auf Google oder auf Meta und so weiter? Es ist nicht so, dass es unmöglich ist. Es gibt sicherlich irgendwelche Leute, die das halt geil machen, oder zum Beispiel die eine, die diese Streusel da verkauft und eigentlich alles über Social dann gemacht hat und so weiter, es gibt immer wieder Wege, auch Lower Price-Produkte irgendwie geil zu vermarkten, aber das ist halt nochmal eine ganz andere Strategie, wo ich zum Beispiel keine Ahnung habe. Ich weiß jetzt nicht, wie schaffe ich es jetzt komplett, Bootstrap, Organic, einem Brand, eine Marke aufzubauen, wo die Leute dann irgendwie halt Sky finden und in die Livestreams reinkomme. Das heißt, da kenne ich mich zum Beispiel jetzt halt gar nicht aus.
SPEAKER_01Und ich glaube, gibt es einen Preispunkt, wo du sagst so, das ist so die, die in der Spanne sollte das so mindestens liegen.
SPEAKER_00Jetzt, also in der Logik, warum? Also jetzt mal ein bisschen Zahlen getrieben, CPM-Preise, CPCs gehen halt immer weiter hoch. Selbst für gleich bleibender CTR ist es halt so, dass der CPA immer teurer wird über die Jahre, wenn ich jetzt 2016 und 2026 vergleiche. Bedeutet in der Logik, dass natürlich der durchschnittliche Warenkorb bei einem steigenden CPA auch halt immer wieder größer werden muss. Und deswegen ist das halt das Problem, warum diese Produkte, wo auch früher mal super gut funktioniert hatten, auch mal wie gesagt für 15 Euro, 16 Euro halt immer schwieriger werden. Wie gesagt, nicht unmöglich, aber immer schwieriger. Und deswegen sage ich so aktuell roundabout 55, 60, 65 Euro CPA Average Order Value ist gut. Und alles drunter ist meistens schwierig. Nicht unmöglich, aber meistens schwierig und drüber hinaus auch gut, aber es gibt auch so eine Thematik, wo es dann auch wieder vielleicht zu teuer wird, wo auch halt wieder nicht so ein perfekter Fit ist. Weil die Frage ist halt immer, was möchte ich erreichen, weil nicht jede Brand muss unendlich viel skalieren, sondern auch vielleicht einen konstanten guten Umsatz zu haben von 100.000 Euro pro Monat zusätzlich, mit einer Marge von irgendwie 18, 24, 28 Prozent, ist auch top. Dann habe ich halt jeden Monat, sag ich mal, einen Onlineshop, der mir profitabel einfach Geld einbringt. Und das ist halt immer so ein bisschen auch die Frage, wohin möchte ich hin, wie ist die Brand aufgebaut, wie viele Kategorien habe ich, wie Komplementärprodukte habe ich. Und ich glaube, da merkt man halt einfach, warum wir bei One Percent auch eingeführt haben, kostenloses Erstgespräch, damit ich mir einfach mal kurz die Brand anschaue, kurz, sag ich mal, das Portfolio anschaue und eigentlich sofort weiß und sage, hey Niklas, da muss ich eigentlich gar nicht mit denen sprechen oder da haben wir Potenzial oder sogar, das ist jemand, den müssen wir eigentlich so hinbekommen, dass wir sagen, wir übernehmen das ganze Marketing für dich, sodass wir da einfach eine andere Betreuung haben. Und das ist, glaube ich, auch so ein cooles Format, was wir jetzt immer wieder mit Kunden machen.
SPEAKER_01Mega, also von meinen Erfahrungen ist es schon noch überraschend, wenn du dann natürlich siehst, wie du oder wie schnell du teilweise wirklich deine bestehende Company oder den Umsatz und den Profit, den du jetzt vielleicht über ein, anderthalb, zwei, zweieinhalb Jahre aufgebaut hast auf Amazon, einfach teilweise in wenigen Wochen oder Monaten, wenn das Produkt natürlich passt, wie gesagt, dafür muss man halt mal quatschen, muss sie das angucken, einfach nochmal direkt daneben stellen können, mit einer ordentlichen Marge. Macht natürlich Spaß. Dann sowohl natürlich auch für den Kunden, aber auch bei uns vom Zuschauern her, das ist ja irgendwie auch aufregend, dann so zu sehen, als Marktplatzseller sozusagen, was auch noch möglich ist. Und auch, was mir zum Beispiel sehr gefällt, ist die Kontrolle. Also ich finde, du hast, dadurch, dass natürlich ein Ad Spend irgendwo kontrollierst, hast du mehr so die Kontrolle, okay, ich kann meinen Umsatz mehr steuern, während du beim Marktplatz sozusagen eigentlich immer versuchst, all in zu. Also du hast immer irgendwie das Bedürfnis, okay, wir so viele Sales machen, weil dort immer dieses Ranking denken musst. Und wenn du keine Sales machst, dann fällt halt das Ranking. Das ist natürlich im Pay-Traffic einfach nochmal ein anderes Game. Und ja, also für alle auch mal an der Stelle vielleicht ein Hinweis, also wenn ihr Lust habt oder einfach mal schauen wollt, ob das für euch sinnvoll ist. Wie gesagt, das macht jetzt wahrscheinlich keinen Sinn, wenn ihr ein super günstiges Produkt habt oder wenn ihr jetzt vielleicht gerade erst gestartet seid und auch gar nicht in irgendeine Art und Weise Stock oder Cash habt oder sonstiges. Aber wenn ihr schon ein bisschen weiter seid, einfach mal das zu machen, das ist auch nicht das klassische Erstgespräch bei uns, sondern es schaut sich wirklich komplett das Produkt bzw. die Brand an und schaut halt wirklich, ob Potenzial da ist oder nicht. Wir haben natürlich nur auch durch die Art und die Intensität der Zusammenarbeit eine ganz, ganz begrenzte Anzahl an Leuten, mit denen wir überhaupt arbeiten können. Aber ich kann zumindest von Manifest Video schon mal sagen, dass das sich bisher für alle, die da mit am Start sind, ziemlich gelohnt hat. Ja, ansonsten noch irgendwelche wichtigen Hinweise oder andere Sachen für Amazon-Seller jetzt speziell?
SPEAKER_00Nö, ich denke, wie gesagt, manchmal so ein bisschen die Entscheidung, sich zu überlegen, gibt man halt einfach das wirklich in Hände, die nichts anderes machen. Und umgekehrt würde ich zum Beispiel, wenn ich jetzt einen großen Store hätte und auf Amazon gelistet werden müsste, würde ich mir halt auch denken, ich mache es lieber nicht selber, sondern ich habe ja irgendwo ein Niveau. Und deswegen sage ich, wenn ich halt irgendwie so ein Umsatzniveau schon habe, eine gewisse Profitabilität, dann ist es halt für alle Seiten entspannter, weil wir können halt einen geilen Shop bauen, wir wissen, was wir machen, wir haben, sag ich mal, da jetzt nicht irgendwie die, sag ich mal, immer so diese kleinen Häppchen, wo wir dann irgendwie versuchen müssen, mit so super wenig Stunden ist halt irgendwie noch maximal geil zu machen, sondern wirklich uns halt Zeit nehmen können, tief in den Kunden reingehen können. Und das ist, sag ich mal, so, wo es halt auch wirklich Spaß macht, wo man wirklich sich überlegen kann, okay, wie schaffe ich es jetzt wirklich, in den Markt reinzugehen und wie du selber sagst, halt plötzlich, da können wir vielleicht auch mal eine Case-Study draus machen, wo ich dann eigentlich auch einen Account von null im Oktober angefangen habe und wir diesen Monat, sag ich mal, auf Richtung 100.000 Profit gehen, ja, noch, sag ich mal, irgendwie im zweiten Monat. Und das ist natürlich dann halt mega geil, aber auf der anderen Seite hängt halt auch super viel dahinter. Also wenn man überlegt, was man alles machen musste, was wir vorbereitet haben, die Creative, das Ad-Setup, die Kampagnen, die Newsletter, die Flows, dann Custom-Events, die wir angelegt haben, ein Server-Side-Tracking aufgesetzt haben, etc. etc., dann merkt man halt einfach plötzlich, hey, da haben jetzt irgendwie über 30 Leute, die wir da irgendwie im Team haben, insgesamt halt auch dran mit dran gearbeitet. Und dann wird es halt auch, glaube ich, halt dieses, man fängt an und Boom, das funktioniert halt dann natürlich gut, Arbeitsprodukt und alles drumherum muss halt auch passender zu werden.
SPEAKER_01Das ist einer der größten Learnings oder auch der wichtigsten Dinge, gerade wenn man schon irgendwie was Existing hat, jemanden zu haben, der sich auskennt und auch eine Einschätzung geben kann, auf welchem Scale das überhaupt interessant ist. Also klar, das testet man sich auch irgendwie so ein bisschen voran, aber ich sage jetzt einfach mal, für den Case zum Beispiel, hätte man das jetzt selbst übernommen, wäre man wahrscheinlich erstmal aus Prinzip auf einem viel kleineren Scale viel länger gefahren, weil man gedacht hätte, wow, das ist ja schon cool, wenn ich jetzt hier 10 oder 10K-Revenue oder sowas mache und hätte sich schon darüber extrem gefreut und gar nicht gesehen, was eigentlich möglich wäre. Das genauso wie im Marktplatz hast du auch oft dann irgendwelche Shops, die sind halt voll happy, weil die dann, also genau das andere Spiel, neulich erst wieder jemand jemandem telefoniert und meinte so, ey, guck mal, du hast so ein Potenzial auf Amazon, du hast so ein Dirt Marketing und also, du musst viel mehr machen da sozusagen. Du könntest auch direkt viel mehr machen, wo aber dieses Verständnis logischerweise fehlt, so wie das dann bei mir zum Beispiel für einen Shop ist oder bei dir für die Marktplätze. Alright. Dann dir auf jeden Fall vielen Dank, Dennis, für die Insights. Sehr gerne. Dabei gewesen. Schöne Grüße nach Südafrika, Kapstadt und für all diejenigen, die auch einen Shop aufbauen wollen und das direkt auf eine vernünftige Art und Weise, meldet euch gerne mal bei uns, einfach onperscent.de eingeben und dann habt ihr die Möglichkeit, da zu einem kostenlosen Termin zu buchen. Genau.
SPEAKER_00Ciao, ciao. Ciao, ciao.