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Amazon FBA mit eigenem Shop skalieren | Tim Fröhlich & Nicklas Spelmeyer von Ecommerce.de
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Es sind 100 Jahre vergangen. Tim und ich sind back mit einer Podcast-Folge rund um das Thema Shop, Online-Shop, Shopify, das Ding, auf mehrere Millionen Euro Jahresumsatz hochzubringen und damit reich zu werden.
Willkommen zurück, e-commerce.de Podcast kommt aus einer anderthalbjährigen Winterpause zurück. Welcome back. Tim Fröhlich, Niklas Schmiermeier, in der Rankestraße 8, Berlin Headquarter. Da wo alles begonnen. Nicht an dem Ort, aber mit den richtigen Menschen. Man sagt ja immer, da ist zu Hause, wo die richtigen Menschen sind. Irgendwann geht es zurück nach Bayern. Irgendwann geht es zurück nach Bayern. Ja, ja, ja, das passiert auch noch. Freunde, heute wird es einen wilden Podcast geben. Tim hat in den vergangenen Monaten ein paar geile Companies aufgebaut, auch nicht was erreicht. Bei uns auch gut vorangekommen. Wir sprechen heute in dieser Folge, wir machen noch eine zweite Folge. Heute in dieser Folge sprechen wir über das Thema Shop und Skalieren über den Shop, Shop-Aufbau, worauf man achten muss, wenn man als gerade Amazon-Brand das ganze Ding wirklich mal so hinzufügen will, dass man auch richtig Kohle damit macht. Und nicht nur irgendwie das miteinander herplätschern lässt. Das kann man so unterschreiben, oder? Unterschreiben wir so. Viel Spaß mit der Folge.
SPEAKER_00Jetzt aber erstmal der legendäre Smalltalk. Der legendäre Smalltalk vorneweg. Ey, ich weiß gar nicht, weil wir das letzte Mal in den Podcast aufgenommen haben, ne? Ich weiß noch nicht, dass ein Jahr her, vielleicht das zwei Jahr oder so schon, oder?
SPEAKER_01Das ist wirklich lange her. Also ich weiß, dass wir diese 100. Folge, lange kann ich mich erinnern, denn da hatten wir diesen Kuchen oder so oder diese Donuts, diese 100. Episode vom Podcast. Ja, und die Regale und Co. gibt es gar nicht mehr. Die habe ich durch 20 Euro. Und jetzt aufs gibt es auch nicht mehr 20 Euro, habe ich euch diese ganzen Regale verkauft. Eine glückliche Person. Ja, was ist seitdem passiert, Tim? Vieles passiert. Vieles passiert. Das ist ja erstmal. Wie viel Gesamtumsatz hast du da seitdem im E-Com erzielt? All over. Seit wann, seit Jahren? Seit anderthalb Jahren. Sagen wir mal, seit Anfang 225, Januar 2025.
SPEAKER_00Über 5. Fünf Mio auf jeden Fall, ja.
SPEAKER_01Ja, schmeckt doch. Und wie sieht jetzt so dein Lifestyle aus? Du bist den ganzen Tag zu Hause am Hassel?
SPEAKER_00Ich bin heute in einem Fahrrad einfach hergefahren. Es hat sich nichts verändert. Also ich habe irgendeine Umsatzzahl irgendwo stehen in meinem BWA, es ist alles schön und gut, aber es hat sich faktisch nichts groß verändert. Ich arbeite von zu Hause, ich genieß meine Freiheit, ich hasse jeden Tag, mache mein Training. Soweit ist mein Leben von außen gesehen, würde ich sagen, nicht irgendwie groß anders. Aber es ist natürlich schon generell halt mit den ganzen Challenges, Herausforderungen, mit denen du umgehst und so, bist du schon natürlich so ein bisschen anders von der Perspektive, von der Wahrnehmung, du bist auch älter. Hast du vielleicht nicht mehr irgendwie so diese extremen Freiheiten weniger Verantwortung wie früher, aber man wächst halt so, sag ich einfach.
SPEAKER_01Ja, macht ja auch brutal viele neue Erfahrungen in der Hinsicht. Voll witzig mit dem Fahrrad, wir werden wirklich weich. Ich habe auch einfach, wir haben ja damals bei vorher so ein Elektrofahrer, jetzt darf ich jetzt nicht die Finanzaufsicht hören, denn das brauchen wir theoretisch nicht. Manchmal müssen wir das jetzt nicht verkaufen. Käff's noch damit? Nein, aber ich habe jetzt neu den Akku angefangen aufzuladen und dachte, ich fahre vielleicht mal mit dem Fahrrad zum Büro. Und dann dachte ich mir, mit dem Elektrofahrer zum Büro fahren könnte sich potenziell auch umsatzmindernd auf mein Mindset auswirken. Und dementsprechend bin ich noch nicht sicher, ob ich das wirklich machen kann. Aber ich hab schon mal den ersten Action-Step gemacht und hab dann zu Hause direkt mein Gebiet.
SPEAKER_00Das ist einfach Sinn, weißt du, in Berlin ist ja sowieso die ganze Zeit alles voll, du findest keinen Parkplatz, dies und das. Ich wohne halt auch echt um die Ecke. Du wohnst aber einfach an einem Ort, wo es keinen Parkplatz gibt. Ich bewege mich auch nur in diesem Umfeld. Ich wohne ja seit fünf Jahren in der gleichen Wohnung bei mir in Berlin. Auch das hat sich nicht geändert. Es ist faktisch so, mein Umfeld ist immer noch in einem Radius von vielleicht wie so eine Katze. So zwei Kilometer von zu Hause, immer so hier ist mein Fitnessstudio, da gehe ich zu hin und so.
SPEAKER_01Und ich brauche kein Fahrrad, weil ich alles zu Fuß erreichen kann. Und den Rest fahre ich so weit weg, dass ich in ein Auto fahre. Und bei mir ist es null so.
SPEAKER_00Ich habe Parkplatz gesagt, gibst du den Beam bei mir, wenn du ein paar Monate im Ausland bist. Ja, und dann kriegst du ein BMW. Mit Kindersitzen. Mit Kindersitzen, die musst du dann aufbewahren.
SPEAKER_01Wenn du weißt, was die Kosten damit sie haben. Ja, ich glaube auch nicht. Saunen Nische! Diese ganzen Kindersachen, das ist unglaublich. Das ist ja bei mir in den letzten anderthalb Jahren.
SPEAKER_00Wenn man jetzt direkt erste Produkte, wenn jemand Bock hat, ein wirklich geiles Produkt zu machen, da Gas zu geben, macht einfach einen Kinderwagen. Das Ding wird immer noch funktionieren, würde ich sagen. Simone, legendärer Grüße an der Stelle. Macht er, ja, läuft auch. Simone, falls du das hörst, wir lieben die Grüße, weiter durchziehen.
SPEAKER_01Ey, aber wirklich, während Tim 5 Millionen Umsatz gemacht hat, habe ich 5 Millionen Miese gemacht, an Kinderequipment für meine Kinder rausgeballert. Das ist wirklich krass. Also du denkst nicht, was du da für bestimmte Sachen einfach ausgibst. Da wirst du wirklich wahnsinnig und diese Produkte sind eigentlich, das ist genial. Das sind so 300, 400, 500 Euro, diese Produkte im Kinderbereich sind. Also wirklich den Benz Kinderwagen die geholt. Ja. Da war ich aber im Nachhinein wirklich ein bisschen enttäuscht. Wir haben den in der Dubai-Reise aufgegeben und als der da zurückkam, war der wirklich, der rollt nicht mehr so gut. Wir haben jetzt so ein Ding von so einer niederländischen Firma. Weiß ich nicht, Made in Germany hat mich da ein bisschen hängen lassen, ehrlich gesagt. Wobei das Ding jetzt auch nicht wirklich besser ist, muss ich sagen. Aber auch der kostet zwei, was wir jetzt haben, kostet 2000 Euro der Kinderwagen. Ich hab den gemietet. Schon wieder ein neuer.
SPEAKER_00Ja klar, zwei Kinder haben nur zwei Plätze. Achso, ich dachte, das eine Kind ist ausgewachsen und dann kannst du das weiter benutzen. Bro, ausgewachsen ist zweieinhalb Jahre alt.
SPEAKER_01Ich hab gar keinen Ergebnis. Doch, wenn du mal rumgehst, scheißegal. Ja, ja, auf jeden Fall das da. Und du machst viel, wer hast du gerade gesagt, Peptide. Peptides ist großes Thema.
SPEAKER_00Ich hab meinen Wuchband jetzt. Endlich, ja, ich hab's gesehen. Seit drei Tagen. Das hat mich echt lange damit getriggert, dass ich mich irgendwann hole, aber ich habe mich aktiv dagegen entschieden. Ich auch, ich auch.
SPEAKER_01Aber dann kam dieser Moment, du weißt ja, wie das ist, du hast was im Kopf und hast schon abgeschlossen damit. Und ich war in Frankfurt bei meinem Onkel zu Hause und dann hat der mich so 30 Tage kostenlos dazu eingeladen. Auch wenn diese 14 Euro oder so. Und er hat mir gesagt, guck mal, nimm das 30 Tage und dann nutzt das nie wieder, weil du brauchst es nicht länger. Du kannst sozusagen schauen, einmal was ist relevant.
SPEAKER_00Das ist wirklich smart eigentlich, ja.
SPEAKER_01Wie lange nutzt es jetzt? Da ist es die dritte, ich habe jetzt drei Nächte damit geschlafen. Okay, und? Also meine Schlafleistung, ich habe meine Hände. Ach doch, habe ich hier, ich kann nicht mal sagen, was meine Leistungen sind. Meine Schlafleistung ist tatsächlich überragend gut. 86, 87% sogar ist mein Schlaf. Meine Erholung ist 57%. Das ist richtig wenig, glaube ich. Aber das kann es noch nicht so gut messen. Da steht, ich muss noch mehr Nächte damit schlafen, damit das gut messen kann. Weil mein Schlaf war die ganze Zeit über 60 und seit heute ist die Schlafregelmäßigkeit da und die ist extrem gut und deswegen ist es irgendwie mit drin, Schlafstress habe ich null, auch wenn ich das nicht nachvollziehen kann, weil bei mir echt gerade viel ansteht. Und Belastung steht jetzt gerade bei 4,3. Aber ich habe heute auch keinen Sport gemacht. Bisher. Deswegen, sonst ist die Belastung schon auch relativ hoch. Aber ich lebe ja auch ein entspanntes Leben. Eigentlich. Ich hab nur, also physisch gesehen, habe ich ja, wir sitzen ja den großen, also sitzen ja den größten Teil.
SPEAKER_00Ich glaube schon, dass es für viele Leute relevant sein kann, diese Wuppern zu holen, einfach weil du so ein bisschen halt sensibilisierst wirst für deine Gesundheit. Und es ist jetzt wirklich ein Netzwerkding.
SPEAKER_01Ich habe schon zweimal darum angesprochen, scheiß auf deine Rolex-Tim. Scheiß drauf. Guck mal, ich habe meine extra abgezogen vom Podcast, die liegt auf dem Schreibtisch.
SPEAKER_00Nur noch sowas. Ich habe mich dagegen entschieden, weil ich keinen Bock habe, noch mehr irgendwelche Daten in meinen Alltag zu integrieren, weil ich muss eigentlich genau das Gegenteil machen, weißt du? Du bist ja 24,7 auf Strom und hast 100.000 Zahlen und Daten und Fakten in meinem Kopf. Das ist ja nicht normal. Und das ist ja genau der Punkt, den du gesagt hast. Du willst ja nicht auf dein Handy da früh schauen und dann dieses Ding sehen und sagen, da steht irgendwie die 60 und auf einmal fühlst du dich kacke.
SPEAKER_01Ja, aber ich muss jetzt sagen, tatsächlich, das habe ich genau, das habe ich auch gesagt. Ich halte davon auf, also ich bin kein großer Supporter jetzt, ich teste das einfach, weil ich das interessant finde und das mal so abchecken will. Aber ich habe jetzt tatsächlich drauf geguckt und hab mich immer gut gefühlt, weil ich dachte, boah, cool, 87, 88, ich habe so geguckt, online, was ist das, was haben so die meisten und sowas? Und dann war ich da deutlich über dem Durchschnitt und dachte ich, ey, das ist eigentlich echt gut, weil ich schlafe halt zu kurz, deswegen ist mein, sonst könnte ich meinen Schlaf auf 100 oder noch die Erholung hochbringen. Aber so ist das halt im Kinder hast du halt irgendwann auf in die Kindermasser, sind die halt wach. So ist es nun mal. Nee, aber das ist so health-technisch tatsächlich durch sehr irrelevant. Aber weißt du, was ich jetzt integriere bei uns ins Training? Meinen Supplement-Plan.
SPEAKER_00Kann man eine ganze eigene Folge eigentlich drüber machen. Also so krass, was du alles machen kannst. Was wirklich einen Unterschied macht.
SPEAKER_01Ich habe jetzt zum Beispiel gerade gemerkt, ich hab nämlich. Modafinil. Digga, nächste Podcast-Folge, ihr müsst wieder einschalten. Da geben wir, da gibt es die Modafinil-Folge. Da geht es wirklich, dann wird es wirklich wild. Die Folge nennen wir, wie es unvermeidbar wird, eine Million Euro im Moder zu verdienen. Mit diesem Substrat. Oder wir machen um ein paar mehr Klicks zu machen, schreiben wir oben Scheiß auf Koks drüber. That's the real shit. Das machen wir in der nächsten Folge. Let's go. Dann lass mal reinstarten. Also, machen wir. Shop. Erstmal vielleicht zur Vorgeschichte. Du bist auf jeden Fall tiefer in diesem Shop-Game drin. Ich bin aber tatsächlich dadurch, dass wir das jetzt bei uns und auch bei ein, zwei anderen gemacht haben, so auch durch die Flows sozusagen dahinter, die ganzen Exit-Intent-Geschichten jetzt auch, war es vermindert thematisch, auch noch ein bisschen tiefer eingestiegen, auch bei uns und hab aus Spaß mal so ein bisschen angefangen zu coden, Vibecoden, um irgendwelche geilen Features noch bei uns in den Shop reinzupacken. Aftersales und so ein Stuff zum Beispiel. Mal angefangen, die Daten ein bisschen zu analysieren. Aber du hast jetzt eine Marke bei euch, die wirklich nur über Shop läuft. Also ihr habt Amazon einfach bisher komplett rausgekickt, mehrfach sechsstellig. Deswegen, schieß mal los, was würdest du so sagen? Erstmal, wenn man Shop aufbaut, was ist so, das Mindset? Also wie musst du darüber denken, wie muss das angehen? Weil ich glaube, die meisten gehen das einfach an und sagen, ja, wir machen das jetzt mal so und gucken, was passiert.
SPEAKER_00Ich glaube, man muss es halt wirklich für seine Brand oder sein Produkt erstmal analysieren, ob es den Sinn ergibt, einen Shop zu starten. Und ich finde, ihr glaube ich meiner Meinung nach, dass du sagen musst, okay, du brauchst irgendwie direkt 10 Produkte, um dann erst einen Shop zu starten, sondern, wir haben in den Shops und auch so von anderen Kunden gesehen tatsächlich, dass auch ein Single-Product-Shop extrem gut funktionieren kann, weil du halt super spitz auf die Zielgruppe gehst und genau dieses eine Problem löst. Wenn du dafür das richtige Produkt anbietest, dann kannst du auch diesen Shop skalieren. Du musst nicht ein riesiges Produktportfolio sein mit einer Brand, das irgendwie zehn Komplementärprodukte hat.
SPEAKER_01Gerade wenn du so ein Anverstehender, so ein Hero Pride, wenn du jetzt wahrscheinlich Zubehörartikel hast, ist es tendenziell wahrscheinlich schwieriger.
SPEAKER_00Ja, das Produkt muss für sich halt funktionieren. Alles, was auf Amazon gut funktioniert, wird tendenziell wahrscheinlich auch gut im Shop funktionieren. Beziehungsweise besser, wenn du es auf Amazon schon validiert hast, nämlich Preis plus irgendwie halt Positionierung und letztendlich die Leute kaufen es da, ist es relativ unwahrscheinlich, dass es im Shop nicht funktionieren würde. Weil du brauchst jetzt zumindest da nicht irgendwie Daten im Shop mit irgendwelchen 20-Euro-Produkten, ist bei Amazon, es sind eigentlich die gleichen Regeln tatsächlich. Die Nachfrage auf Amazon ist mehr oder weniger sowieso da. Das sind einfach andere Wege, wie du die Kunden darauf aufmerksam machst.
SPEAKER_01Aber womit würdest du jetzt so, wenn du sagst jetzt, okay, ich will damit starten, was denkst du, wie viel Zeit soll ich mir dafür nehmen, wie viel Cash sollte ich dafür nehmen? Was sind so die Kernkompetenzen, die ich vielleicht auch aneignen muss, um dann auch nicht nur einen Shop zu haben, sondern auch Vertriebskanäle aufzubauen dafür?
SPEAKER_00Ja, also erstmal musst du halt die Frage stellen, ob du überhaupt in den meisten E-Com-Sellern ist es ja meistens so, dass du nicht genügend Lagerbestand auch hast, um den Bedarf zu decken, wenn du bei Amazon zum Beispiel hast, wenn irgendwann an der Punkt gekommen ist, wo du weißt, okay, hey, Amazon passt, ich habe genügend Bestand, genügend Cash, um das nachzubestellen. Warum nicht schon das Produkt, was ich sowieso schon entwickelt habe und im Lager habe. Also im besten Fall musst du es halt über FBM machen, was heißt im besten Fall, du musst es halt über FBM machen. Du bist halt definitiv daran gebunden, irgendeinen Logistiker zu haben, der halt die Möglichkeit hat, deine Produkte auch so zu verschicken. Das ist die Grundvoraussetzung für einen Shop. Es gibt kein FBA. Aber wenn du das hast, dann spricht an und für sich jetzt nichts dagegen, das zu machen, weil einen Shop kannst du auch relativ kostengünstig mittlerweile auch selber erstmal machen. Das ist jetzt natürlich nicht vom Konzept her und von der Umsetzung her so stark, als wenn du das mit jemandem professionell machst, aber du kannst auch mit Cloud oder mit den Themes in Shopify schon relativ viel selber machen. Das ist natürlich eine andere Folge, wo wir darüber reden können, was kann man mit Cloud alles machen. Aber du kannst ja beispielsweise, du nimmst irgendwie einen geil funktionierenden Shop in einer ähnlichen Nische oder so, machst das halt in Shopify, machst das einen Cloud-Code und fragst halt einfach so ein bisschen, okay, ey, kannst du mir das relativ ähnlich nachbauen? Deine Creative, alles hast du ja. So, und dann kannst du dich halt selber schon mal so dieses ganze Thema Shopify einarbeiten und erstmal so ein, keine Ahnung, machst du halt irgendwie wirklich einfach nur Homepage, Product Detail Page, über uns, Impressum, wie auch immer. Das geht relativ easy. Dann hast du erstmal einen bestehenden Shop.
SPEAKER_01Aber wie ist so diese, ich sag mal so, ich glaube in vielerlei Hinsicht ist einfach so ein Easy Setup ist, glaube ich, schon mal nicht verkehrt. Dann musst du natürlich eine entsprechende Wartungshaltung haben und jetzt nicht denken, yo, ich habe jetzt einfach einen Shop gebaut, dann geht jetzt in diesem Monat kommt da 100k drüber. Du musst natürlich entsprechend auch, wenn du sagst, okay, so what this with allen is, du musstest richtig gut sagen, wie ich einen Kunden bin. Weil das ist ja auch genauso wie du erfolgreich auf Amazon geworden bist, and you also have entsprechende information and co gesammelt hast, musst du ja auch im Shop teachen. Also du musst ja dieses Unternehmer-Skills, einfach um Geld zu verdienen, wenn du weg bist, dann hast du vielleicht 1% der Glück, weil er irgendwie nisentechnisch, Angebots-Nachfrage-Technisch, was auch immer gerade irgendwie so ein Sweetspot, sich in einem Sweet Spot bewegt and then ohne viel Arbeit auch viel erreichen kann. But when many sagt, okay, ich habe wirklich als Ziel my business unabhängiger to machen von Amazon and the shop to wax, rich to wach and code damage to machine.
SPEAKER_00Also das heißt erstmal so die Seite selbst, das Marketing sitzt. Richtig, genau. The safe is, im Shop fehlen dir halt zum Beispiel Sachen, die they by Amazon. Also the geiler is du can sehr viele Sachen von Amazon nehmen and sie halt im Shop benutzen. Zum Beispiel deine Bewertung, die du bei Amazon hast, kannst du relativ nicht eins zu eins kopieren, aber zumindest diesen Trust auf den Shop schon mal geben. Weil das ist ja das, was den Kunden irgendwie fehlt. So bei Amazon haben sie halt den Trust, deswegen ist halt bei Amazon tendenziell meistens auch die Marge sogar teilweise höher. Aber im Shop hast du halt den riesigen Vorteil, dass du einfach nochmal wirklich eigene Daten sammeln kannst. Du hast riesige Cashflow-Vorteile. Aber jetzt um auf deine Frage zurückzukommen, also wenn du halt wirklich forst mit dem Shop zu skalieren, brauchst du halt wie gesagt erstmal ein richtig geiles Shop-Setup und dann hast du zwar einen Shop, aber keinen Traffic.
SPEAKER_01Also wir haben deswegen unsere ersten zwei Shops verkackt, weil unsere Shops einfach kacke waren. Wir haben damals ja witzigerweise, wir sind ja zu so, wir haben sogar 6.000, 7,0800 Euro gezahlt dafür, um das bauen zu lassen von so einer wirklichen Gurkentruppe, muss man einfach sagen. Weil die die Sachen nicht eingebaut haben. Also es ist erstmal ganz wichtig, weil ich die Erfahrung jetzt öfter gemacht habe, wenn dann auch zu jemandem zu gehen, der am besten das selbst macht, also der selbst versteht, wie das funktioniert und nicht unbedingt zu so einer Standard Agentur zu gehen. Und die Conversion da war bei 1 oder 1,2%. Jetzt zum Beispiel in unserem Show haben wir eine Conversion von 4,2% in so eine bestimmte Produktgruppe, aber das ist schon natürlich deutlich besser und deswegen sind die Ads dann auch profitabel. Aber das muss man ja erstmal haben. Also es ist so wie bei Amazon, es bringt nichts, dein Produkt wird nicht erfolgreich, das ist ganz geiles, wenn du ein beschissenes Listing hast. Und das Listing ist übertragen im Sinne dein gesamter Shop. Und auch die Workflows, die haben wir ja, also ich zumindest für uns, da war es ja noch bei uns in den Rands investiert, wir hatten ja damals auch so in Anführungsstrichen erstmal so ein simple Setup, einfach ja so ein bisschen hier, so ein bisschen da, aber so wesentliche Flows, was E-Mails anbelangt, was Gutscheincodes anbelangt, was vielleicht so in Aftersales anbelangt, Exit Intent und und.
SPEAKER_00Das ist dann zum Beispiel, also generell ganz grob Shop-Setup. Shop-Setup muss halt passen. Wirklich Conversion optimiert, Trust drauf mit Bewertungen, vielleicht mit irgendwelchen Siegeln bannern, wie auch immer. Das ist die Grundlage. Then gaufst du natürlich traffic auf den Shop. Das, was du genannt hast, ist das mit Clavio, E-Mail-Funnel, Newsletter, holst du die Leute up, Exit Intent, this is, yeah, I would not say it's optional, but theoretically function it's all, but it's very given when dual off the shop happens, but they're not upholst. So then, before you can with ads, also Google Meta Ads to arbeiten, brauchst du halt erstmal ein Tracking. Du brauchst jemanden that this tracking impression implemented. Sonst bringt es dir nichts, wenn du keine Daten sammeln kannst. Das ist so das A und O überhaupt. Das heißt wirklich Shop-Setup, Tracking einbauen und dann musst du halt wirklich anfangen, weil sonst sieht ja niemand deinen Shop. SEO kannst du vergessen, das kannst du vielleicht machen, wenn dein Shop irgendwie mal ein bisschen irgendwann bekannter ist. Kannst du auch mit AI relativ gut dein Basic SEO-Setup machen, lässt deine Seite screenen. So, und dann musst du halt dich entscheiden, mit welcher Plattform startest du, Google oder Meta Ads. So, und wenn du halt.
SPEAKER_01Und es wird eigentlich immer eins of these beiden sein, ne? Also, keine Ahnung, weil man ja auch aktuell viele sind in diesem, okay, come, we machen TikTok or organisation. Also klar, kann man auch mal versuchen, but this is halt ein viel größer, also ich glaube, shops wirklich relevant Umsatz über organische Content erzählen. Man can sich gar nicht forstellt, was da für einen Aufwand hinterstecken, was da teilweise für Teams hinterstecken, um this to machen. Also irgendwie so ein Christian Wolff, also ist ja ein gutes Beispiel, der wird wahrscheinlich, keine Ahnung, Millionen, Schrägstrich, Milliarden, die es machen über organischen Content. Aber jetzt überlegt euch mal, was da für eine Maschinerie hintersteckt, um das zu erreichen.
SPEAKER_00Wobei aber jetzt zum Beispiel, also wenn du dich noch gar nicht mit Ads oder so beschäftigen willst, angenommen, du hast nur ein laufendes Amazon-Business, du verkaufst je nach Produkt deine 1000, 2000 Einheiten im Monat. So, wenn du den Shop aufgebaut hast, dann kannst du mit echt wenig Aufwand machen, kannst du ja schon anfangen, beispielsweise deinen Produkt oder auf der Verpackung außen direkt schon mal irgendwie einen Banner mit drauf machen, besuche unseren Shop www.de. So das heißt, theoretic, when the leute kaufen wollen, kannst du einen Gutschein oder was auch immer beilegenstellt, hast du halt, indem du den Shop hast, das ist organischer Content, organischer Traffic, wo du halt direkt die Leute abholen kannst, ohne jetzt nochmal Ads zu schalten. Und ich meine, wenn 2000 Pakete im Monat rausgehen, die Wahrscheinlichkeit, dass du davon vielleicht 100 Leute im Monat kaufen.
SPEAKER_01Und auch je nachdem, auch was du verkaufst. Manchmal ist ja zum Beispiel Sandro und Cindy, bei denen ist das so, die haben ja den Shop einfach gebaut ohne Ads und hatten irgendwie drei bis vier Verkäufe für ein Produkt, was über 100 Euro kostet am Tag ohne Ads. Das muss man sich mal vorstellen. Also die Leute, es gibt ja auch diese Amazon-Nazis, die hassen einfach Amazon und gucken dann aber auf Amazon und kaufen dann im Shop. Also die gibt es ja auch, also das ist andersrum sozusagen. Meistens ist es ja, oder oft ist es ja auch, ihr gucken im Shop und gucken dann, ihr kriegst auch auf Amazon. Was würdest du sagen, so Pricing-technisch? Willst du Pricing 1 zu 1 wie Amazon machen oder manchmal die Sales mit?
SPEAKER_00Also ja, du kannst es eins zu eins so machen. Wenn du so einen leichten Switch, sag ich mal, haben willst für die Sales im Shop, machst du den Shop halt immer einen Ticken günstiger als bei Amazon. Es ist ja natürlich selbstverständlich, wenn der Kunde das gleiche Produkt einmal bei Amazon einmal bei deinem Shop sieht, kauf er bei Amazon, weil bei Amazon halt super viele Möglichkeiten hat. Prime-Versand, kostenlos Rückversand, Amazon-Support, etc. Das heißt, tendenziell machst du den Shop halt ein Ticken günstiger.
SPEAKER_01Und du hast angesprochen, weil das ist tatsächlich gerade in der Skalierung ja einer der größten, relevantesten Punkte, ist einfach dieser Cashflow. Also Shopify zahlt halt einfach dein Geld. Zigtausendmal schneller aus.
SPEAKER_00Also hier, was ich halt extrem geil finde, ist tatsächlich wirklich, wie du sagst, du hast halt mehrere Möglichkeiten, du hast halt Shopify Payments. Shopify Payments deckt halt die ganzen Kreditkarten, Planer, was auch immer alles ab, plus PayPal. Das heißt, wenn du irgendwann einen Shop aufsetzt, hast du halt zwei Auszahlungen, die du bekommst. Einmal von Shopify selber, was eben alles über diese Shopify Payments abgewickelt wurde, was auch sehr schnell ist. Ich kann jetzt gerade gar nicht sagen, wie schnell, also was da ist auch ein kleiner Delay dazwischen, aber die zahlen dir das sehr schnell aus, plus alles, was über Paypal bezahlt wird von den Kunden, ist instant auf deinem Paypal-Konto. Direkt. Du kannst wirklich sehen, wenn du den Umsatz gemacht hast, der über PayPal kam, ist der an dem Tag auch auf deinem Paypal-Konto und du kannst auch direkt auf Auszahlen drücken. Nicht einmal am Tag, du kannst jede Minute da gefühlt drücken. So. Und jetzt ist halt der riesige Vorteil, den du halt da hast. Das ist halt sehr krass, weil viele Leute kennen das bei Amazon irgendwie, wenn du halt ein Bottleneck hast in deinem Kapital, um Ware nachzugestellt, kannst du auch bei Amazon schon den Kredit ziehen. So. Das gleiche funktioniert auch bei Shopify und Paypal. Das heißt, du machst Shop-Umsatz und du kriegst gleichzeitig eine Kredithistorie für Shopify-Kredit und für PayPal-Kredit.
SPEAKER_01Und jetzt kannst du es auch noch hebeln, das haben wir zum Beispiel jetzt auch, wenn du bei manchen Online-Geschäftsbanken, zum Beispiel bei Quanto, ist das auch so, da baust du das auch direkt auf und du kannst wirklich auf Kredit klicken gehen und hast dann, je nachdem, was du für einen Umsatz machst, zwischen 10.000 und 200.000 Euro nochmal Kreditvolumen, was du direkt darüber abbilden kannst.
SPEAKER_00Aber das ist schon, haben wir auch gemacht tatsächlich wirklich. Also beim ersten Mal musst du halt vielleicht ein, zwei mehr Dokumente einreichen oder so, aber es ist wirklich einfach so, du klickst dich da durch, die geben dir schon ein Offer, dann kannst du halt schauen, je nachdem, was für einen Betrag du hast, aber du hast halt meistens irgendwie so eine Gebühr von, boah, je nachdem, 4 bis 10, 15 Prozent. Also wirklich, wenn du in einem niedrigen, wo kriegst du für 4%, sag ich mal, direkt Geld, ohne Businessplan zu schreiben, ohne irgendwelche Unterlagen zu machen, ohne krass dafür bögen zu müssen. Und du hast es wirklich auf Knopfdruck. Das heißt, wir haben einmal den Kredit zurückgezahlt, dann hast du natürlich mehr Credibility, weil die gesehen haben, du hast es zurückgezahlt, dann hast du einen höheren Rahmen bekommen. Wir haben aber nicht den höheren Rahmen genommen, sondern das untere und haben dafür einfach gerade mal unter 4% gezahlt. Auf wirklich das in der Früh geschaut.
SPEAKER_01Am Anfang ist es meistens ein Ticken teurer. Also ich glaube, bei uns waren es jetzt um 5,5%. Das hängt aber auch nochmal ab, aber das war bei uns auch relativ günstiger Score. Ich glaube, es geht hoch bis zu 8 oder 9, aber es ist. Trotzdem natürlich ist es aber eine Top-Möglichkeit, aber schnell Geld zu machen.
SPEAKER_00Und es ist halt aber trotzdem unabhängig, wenn du keinen Kredit irgendwie nehmen willst oder brauchst. Es ist halt einfach das Geld, was auf dem Konto ist. Wenn du 5000 Euro Shop-Umsatz hast, dann hast du das auch fast eins zu eins relativ zeitnah wieder auf deinem Konto. Und das macht halt extrem viel aus. Deswegen zum Beispiel diese eine Brand, die wir halt wirklich nur über den Shop machen. Man merkt es halt, Cashflow-technisch ist es ein ganz anderes Thema.
SPEAKER_01Es ist einfach Geld auf dem Konto machen. Das ist ja, du hast ja eigentlich, das ist ja einfach faktisch nicht so im FEA-Business. Du stapelst ja nicht das Geld auf dem Konto, sondern du stapelst es in Anführungsstrichen auf dem Konto von deinem Hersteller.
SPEAKER_00Ich finde es eh absurd, wie es bei Amazon ist. Also jeder kennt, dass er irgendwie schon bei über Q4 brutal viel Umsatz geschoben hat oder so, gerade über die Blackbreak-Zeit, dann sind halt einfach auf dem Amazon-Konto wirklich, du hast brutal Geldprobleme, weil deine ganze Ware ist bezahlt, du musst alle bezahlen, Logistika, Import, alles Mögliche. Werbekosten hast du natürlich auch, so. Und dann steht bei A, aber hast kein Geld auf dem Konto, aber bei Amazon steht als Guthaben irgendwie 300, 400.000 Euro. Und du wartest und wartest und wartest und erst nach 14 Tagen kannst du anfangen, pro Tag jeden Tag was auszuzahlen. Das heißt, dieses Geld, wenn du es da schon hättest, das ist halt einfach dann kein Geldproblem mehr groß. Das ist schon frech, finde ich, dass Amazon so viel Geld einbehält von dir, was der eigentlich schon verkauft ist.
SPEAKER_01Das ist komplett frech, vor allem es gibt ja eigentlich keine wirkliche Begründung dafür für einen länger existierenden Händler. Also bei neuen verstehe ich es komplett, weil es gibt sicherlich echt viele Leute, die das versuchen irgendwie durch Betrug ein Geld zu ergaunern von Amazon sozusagen dann, weil die können es ja nicht auf die Kunden abwälzen, dann haben sie ja ein riesiges Problem. Aber ich verstehe es gerade bei dieser verlängerten Rückgabefrist auch überhaupt nicht. Weil du, wenn du ein Unternehmen hast, mit dem du seit drei, vier, fünf Jahren ja Partner hast, also du bist ja ein Partner von Amazon irgendwo, woher kommt dann dieses riesige Misstrauen her? Also das müssen die eigentlich mit einfach riskieren, mit einem Plan in ihrer Kalk. Oder sagen, hey come, es gibt ja diese Services, die nehmen dann 2% oder 3% und zahlen die das sozusagen früher aus, was du bei Amazon hast, aber das ist ja auch scheiße.
SPEAKER_00Und halt ein riesiger Vorteil weiterhin vom Shop ist halt so dieses Thema, du meinst jetzt gerade mit Retouren halt. Amazon hält halt Geld von dir ein und wenn eine Kundenanfrage kommt, ist halt, ist auch jetzt eine neue Regelung, die Amazon gemacht hat in agen. Wenn ein Kunde, also es ist zum Beispiel ein Vorteil gegenüber FBA, ist schon mal FBM zu machen. Weil der Kunde muss sozusagen, du kannst jeden Kunden mehr oder weniger kontaktieren, wenn du eine Retour-Anfrage hast. So jetzt hat Amazon aber auch das geändert, dass sobald der Kunde das Paket abgegeben hat, sobald der erste Scan passiert ist, direkt volle Erstattung an den Kunden. Das wurde nicht mal geprüft, gar nichts. Du hast gar keine Möglichkeiten, weil Amazon natürlich das aus Kundensicht das machen will. Aus Händerzeiten ist es richtig scheiße. Du kannst es anfechten im Nachhinein, ja, das geht auch, aber es macht halt gefühlt keinen Kinder.
SPEAKER_01Ich muss aber auch dazu sagen, man muss einfach, also bei Amazon, man muss einfach immer damit leben, okay, du musst diese Retouren-Dinger einpreisen. Du hast so eine begrenzte Möglichkeit, das irgendwie zu optimieren. Meistens geht die Optimierung auch nicht über die Reduzierung da, sondern eher über das Aufbereiten der Produkte dann und weiterverkauf.
SPEAKER_00Aber im Shop hast du das halt, also du weniger direkten Kundenkontakt. Und der Kunde kann dich auch nicht so abfahren. Richtig, weil das ist das. Bei Amazon musst du halt wirklich so gebückt hingehen bei jedem Amazon-Kunden und wirklich halt dich wirklich entschuldigen für alles Mögliche, was passiert ist. Im Shop kannst du halt relativ egal sein, weil du halt nicht so sensibel bist für Bewertungen und so. Das ist auch sehr krass. Du bist halt einfach geschützt.
SPEAKER_01Genau, es ist einfach playing on your own field. Also es ist, du bist einfach in deinem eigenen Umfeld, was auch ein großer Benefit ist, das kommt auf die Produkte an natürlich, ist so dieses Thema Cross-Selling, Upselling. Das ist tatsächlich bei uns, das hätte ich gar nicht so gedacht, aber wir haben bei uns der Anteil an so Zubehör, das direkt wirklich mitgekauft wird, ist bei mehr als jeder zweiten Bestellung. Also mehr als jeder zweite Verkauf bei uns, kauft direkt eine Form von Zubehör dazu. Und das Zubehör hat bei uns halt Margen von 60, 70 Prozent, was natürlich gar nichts eigentlich kostet. Und wir sind, gut, das sind jetzt auch nicht so teure Tickets, aber 20, 30, 40 Euro. Aber es wird halt nur immer zusätzlich gekauft und das ist einfach nochmal ein Anverstehend ein netter Nebenverdienst, der dazu kommt und was auch das Exit-Volumen übrigens extrem erhöht. Wenn ihr sowas habt, man sagt das ja immer zum Beispiel in den BMW, in Mercedes, wenn ihr so einen Jahresbericht von diesen ganz großen Produktmarken macht und wie viel Kohle machen die durch die Werkstätten, beziehungsweise die Ersatzteile. Das ist so ein Margentreiber und das ist so ein passives Einkommen. Du machst für die Prote kein Marketing, du machst keine Ads dafür. Meistens bist du da nicht out of stock oder so, und selbst wenn, dann ist es kein großes Drama. Das ist schon geil. Ja, auf jeden Fall, also spannendes Spannendes.
SPEAKER_00Wobei aber gerade das, was du meintest, halt mit Exit Value. Also ich habe jetzt ehrlich gesagt keine genauen Zahlen, wie hoch der Exit Value mehr ist, wenn du jetzt ein Shop hast gegenüber nur Amazon. Aber also es ist wahrscheinlich ein Multiple, der irgendwie halt von, keine Ahnung, Amazon läuft gut, hast du vielleicht irgendwie 1,5, 2, wie auch immer, im Shop hast du es mal ohne Probleme direkt das Verdoppelte. Dreier-Sacht.
SPEAKER_01Kommt auf Anglauch, also kommt, glaube ich, an, wie aufwendig das ist und was du da, also ob du zum Beispiel irgendwie so ein Creative-Team oder was brauchst, was dann da ist oder eben nicht da ist oder ob es alles am GF hängt oder am Founder dann.
SPEAKER_00Aber du hast halt eine riesige Datenliste. Also wenn du halt wirklich anfängst, auch diese Daten zu sammeln, zum Beispiel über Klavio, alle E-Mails, alles mögliche, wir sehen das ja selber, wenn wir zum Beispiel irgendwie ein Produkt ausverkauft haben, dann kannst du die Leute sich halt eintragen lassen und dann nehmen wir unsere E-Mail-Liste, dann hauen wir das halt raus, das sind irgendwie, keine Ahnung, über 5000 Kunden drinnen. Du sagst halt, ekki, Produkt XYZ ist jetzt gestockt, du siehst halt direkt, dass an einem Tag 30.000, 40.000 Euro Umsatz sind. Weil du diese Liste aktivieren kannst. Oder auch wenn du einen neuen Produkt launch hast, kannst du ja bei Amazon Angebot, was auch immer.
SPEAKER_01Und du reduzierst halt das Risiko dadurch massivst. Also wenn du mal durch was auch immer mal kurz gesperrt, geblockt, was auch immer wirst, dann hast du immer noch so eine Ausweichmöglichkeit. Weil es kann ja mal passieren. Es ist jetzt, auch wenn es teilweise nur einzelne Produkte sind.
SPEAKER_00Ja, aber allein trotzdem, dass diese Gefahr mitschwingt, dass bei Amazon jederzeit, wenn zu viele Kunden das Produkt als gebraucht bewerten, Amazon erstmal direkt dein Listing irgendwie sperrt, dann musst du dich wieder nachweisen und so. Diese Angst schwingt ja irgendwie mit und dann baust du halt irgendwie ein Business auf mit extrem viel Lagerbestand irgendwann auf, wo super viel Kapital im Umlauf ist. Aber jederzeit weißt du, okay, theoretisch könnte Amazon, when they won, jederzeit mir das Listing irgendwie runternehmen.
SPEAKER_01Wir haben tatsächlich neulich bei einem Produkt, was öfter, das ist so im Bereich Gesundheit, ein Gesundheitsprodukt. Das war öfter unten. Wir haben jetzt einfach so ein Second Ricky Listing angelegt, das wird auch mit FBM verschickt. Und es ist eigentlich so, dass immer irgendwie so ein Dilemma da war. Das ist einfach so parallel. Das heißt, wenn das eine zu ist, macht man aber das andere, öffnet man sozusagen die Kanäle und die Pforten. Dann hast du da sozusagen die Sales und kannst in der Zeit das andere lösen. Und dann hat es wieder zurück und die sind jetzt beide so bewertungstechnisch im grünen Bereich, sag ich mal. Ist auch eine Absicht, aber gut, natürlich, klar, Shop ist das Beste, was du haben kannst. Und es ist halt mehr ein Asset. Das Ranking und die Bewertung auf Amazon sind ja vor allem das Asset und die Bilder und das Marketing dazu. Aber der Shop sind die Kundendaten, die du immer wieder angreifen kannst, aber auch nur dann muss man sagen, wenn es da einen Wert durchgibt. Das kannst du ja nachweisen. Du kannst ja sehen, okay, habe ich schon mal E-Mail-Kampagne gemacht und was haben die mir gemacht? Wenn da kein Wert draus ist, also man kann nicht einfach sagen, nur weil der 10.000 E-Mail-Adressen hat, ist das jetzt irgendwie, steigt der Multipel um XY, sondern die müssen auch was delivern. Geil! Tim, erste Folge seit XY 1000 Jahren, hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Schön, dass du hier warst. Und ja, wie gesagt, wir machen auf jeden Fall noch eine zweite Folge. Schalte da auch ein und bis zum nächsten Mal, Freunde. Haut rein, ciao, ciao. Ich dachte, das war noch tschüss.