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#4 Expandieren in die USA - Mit Michael Kempe
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Expandieren in die USA! Wenn du bereits ein erfolgreiches Online Business aufgebaut hast, stellt sich ab einem Punkt die Frage, ob es sinnvoll ist dein Business auszubauen und in die USA expandieren. Gemeinsam mit unserem Gast Michael Kempe, sprechen wir darüber wie die Expansion in die USA abläuft und welche Vor- und Nachteile daraus entstehen können.
e-commerce.de präsentiert der Podcast für bessere Strategien, mehr Freiheit und Erfolg. Neue Folgen jeden Montag um 15 Uhr.
SPEAKER_03Und damit ganz recht herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des Podcasts e-commerce.de hier heute für Leute, die anfangen wollen, vor allem aber heute auch mit dem Thema, vielleicht für den einen oder anderen, der schon ein bisschen weiter ist im Bereich E-Commerce, ein bisschen größeres Unternehmen aufgebaut hat und schon mal darüber nachgedacht hat, das Ganze in die USA nach Amerika zu bringen, beziehungsweise diesen gigantischen Markt, 300 Millionen Menschen sozusagen für sich auch noch zusätzlich zu erschließen. Dafür haben wir hier heute einen Experten sitzen. Michael Kempe betreut Kunden bei uns bei diesem Weg Richtung Amerika, hat extrem viel Erfahrung, mehrere Jahre in dem Bereich verbracht und schon das ein oder andere Unternehmen wirklich komplett in den USA mit von der Struktur her, vom Backup her aufgebaut. Und wir wollen heute einfach mal darüber sprechen, wie es möglich ist, was sind Vorteile, was sind Nachteile in den USA zu verkaufen. Und ich würde ganz am Anfang nochmal kurz sagen, stell dich am besten nochmal kurz selbst vor, erzähl vielleicht auch ein bisschen was zu eurem Unternehmen und wie sozusagen eure Dienstleistung konkret aussieht.
SPEAKER_00Ja, vielen Dank, Niklas. Dass ich überhaupt hier sein darf und diesen Podcast mitgestalten darf, freue ich mich. Unser Unternehmen ist die Mercados International GmbH und KKG. Wir sind ansässig in Wiesbaden, haben aber auch Büros in Köln und im Raum Stuttgart. Wir haben einen Fokus Internationalisierung, also vor allen Dingen eben in die USA. Und was begleiten wir da? Wir holen dem Kunden im Grunde ab an der Stelle, wo er sich aktuell befindet, gucken eben, was haben sie für eine Aufstellung hier in Deutschland, was sind die Ziele in den USA und helfen eben dabei, den Weg zu ebnen überhaupt zu finden und das dann möglichst gut eben umzusetzen. Dabei geht es um alle Hand Dinge im Grunde. Also ich habe die Aufgabe primär, die ganzen Administrationen oder administrativen Kriterien da irgendwie abzuklopfen, eben Aufstellung, weiß ich nicht, Produktcompliance, das ist immer ein Thema, sprechen wir gleich bestimmt auch nochmal ein bisschen drüber. Diese ganzen Sachen und dann haben wir obendrauf halt einen Marketing-Teil und gucken halt auch, dass die Performance stimmt der Leute. Aber genau, können wir gleich noch ein bisschen drüber reden.
SPEAKER_03Okay, ich sag mal so, die erste Frage, die man sich wahrscheinlich erstmal stellt, gut, ich glaube, wir müssen jetzt nicht drüber sprechen, dass die USA grundsätzlich ein riesiges Potenzial bietet, deutlich größerer Markt ist, egal ob das jetzt Amazon ist, Walmart auch ist oder der allgemeine Markt ist, als jetzt hier in Deutschland oder in Europa. Gerade auch, weil es eine Sprache ist, 300 Millionen Menschen, die eine Sprache sprechen, in einem Land sind. Was ist erstmal so überhaupt der Weg, beziehungsweise wie kann man überhaupt in den USA verkaufen? Weil wir können jetzt ja, ich sag mal so, schwer vorstellbar einfach Produkte in die USA senden und loslegen, sondern da muss ja ein bisschen was passieren vorher. Was ist so der erste Schritt in der Regel?
SPEAKER_00Also es kommt tatsächlich drauf an. Wenn du sagst, ich habe Amazon.com irgendwie als Kanal gewählt, ist es tatsächlich relativ simpel. Also genau wie hier, Account aufmachen, Ware rüberschicken, loslegen. Wichtig ist immer, und das ist immer das, was ich meinen Kunden sage, das Einzige, was einen bremsen sollte, ist halt, dass man sich wirklich Zeit nimmt mit der Produktcompliance. Also dass man wirklich guckt, sind die Produkte für den Markt reif, sind da alle Regeln befolgt, das ist trivial, wenn es um Socken geht, da ist nicht mal ein Tech dran irgendwie. Also Snox ist da ein tolles Beispiel. Da geht es eigentlich nur darum, was sind die Textilauszeichnungen, Sticker drauf und abgepost. Da geht es los. Und das andere Extrem würde ich jetzt behaupten, sind zum Beispiel Nahrungsergänzungsmittel, wo wir halt eine Behörde haben wie die FDA, wo es halt allerhand Regularien gibt, die es zu befolgen gilt. Und das kann durchaus aufwendig sein.
SPEAKER_03Das heißt, man hat so allgemein in diesem gesamten Bereich Produktcompliance, gerade was die Haftung auch dann anbelangt in den USA, eine viel, viel größere Verantwortung als in Europa, beziehungsweise das, was einem passieren kann, ist deutlich. Wir kennen ja diese Geschichten von irgendjemandem, der irgendwie über McDonalds im Stuhl einbricht und danach fünf Millionen Schadensersatz haben will.
SPEAKER_00Ja, also das McDonalds-Beispiel ist ja das mit dem Kaffee eigentlich immer, wo sich die Leute lustig machen. Das ist tatsächlich gar nicht das Hauptthema, würde ich sagen. Also die Leute haben immer die Produkthaftung so als Damoglas-Schwert irgendwo über dem Kopf, weil sie da halt diese riesigen Schadensersatzforderungen irgendwo im Sinn haben. Aber so viel passiert da auf der Seite gar nicht. Also wo die Amerikaner klagefreudig sind, ist das Vertragsrecht. Das heißt, dann, wenn ich B2B mache, ich weiß nicht, wie weit das bekannt ist, wir haben da sehr wenig Gesetze im Vergleich zu Deutschland, da wird immer viel halt übers Gericht entschieden und das läuft halt darauf hinaus, dass ein B2B-Vertrag immer wirklich im Detail bis ins Kleinste geregelt wird irgendwo.
SPEAKER_03Ich glaube, die meisten machen wahrscheinlich eher, sind eher unterwegs im B2C-Bereich, aber vielleicht mal allgemein dazu ist es dann sinnvoller, wenn man jetzt in die USA gehen will, mit seinem deutschen Unternehmen, was man hier hat, sozusagen in den USA zu verkaufen oder in den USA ein Unternehmen zu gründen.
SPEAKER_00Ich würde sagen, bei der Produkthaftung hat das gar nicht so einen starken Einfluss. Das ist immer das, was jeder so denkt, wo es halt wichtig ist. Wenn ich B2B mache, würde ich immer behaupten, ich will unbedingt eine Gesellschaft haben, was ich gerade sagte, mit dem Vertragsrecht ist da das eine Thema, das kann ich dann wirklich von mir weghalten, ganz genau. Und also dem nehme ich den halt den Schritt ab irgendwie über den Atlantik. Also die Amerikaner sind da faul, die wollen lieber mit einer lokalen Gesellschaft arbeiten als mit einer ausländischen, aber ich hätte jetzt gesagt, wenn ich auf Amazon.com verkaufe, mit einer deutschen Gesellschaft, dann habe ich keinen Nachteil weiter. Also jetzt von dem Standing her.
SPEAKER_03Niemand schaut ins Impressum oder ich sag mal, wenn ich auf Amazon einkaufe, tue ich das relativ selten.
SPEAKER_00Ja, gut, keine Ahnung. Ich glaube, da gibt es schon Leute. Also gerade wenn du jetzt neu auf dem Markt bist, sucht man ja irgendwo ein bisschen nach Informationen. Das wird lustigerweise auch ja veröffentlicht in Amerika bei Amazon jetzt seit anderthalb Jahren das einfach so gemacht worden, ohne weitere Rückfrage. Früher gab es das eigentlich nicht. Also wir haben keine Impressumspflicht eigentlich in Amerika, dient halt der Transparenz, aber Produkthaftung. Also wir haben halt diese erweiterte Herstellerhaftung in den USA, die quasi jeden in der Wertschöpfungskette irgendwo angreifbar macht, wenn es auch interessiert. Eben, deswegen meine ich, also es ist nicht immer jetzt die Lösung, ich mache da eine Gesellschaft auf und habe vielleicht irgendwie nur ein Virtual Office oder so und keine Mitarbeiter da, dann ist es halt auch schwierig, die Haftung wirklich richtig von der deutschen Gesellschaft fernzuhalten. Also wenn ich jetzt sage, weiß ich nicht, da werden die Manuals geschrieben, Verpackungen, Claims, die ganze Verantwortung ist bei den Gesellschaften hier in Deutschland, dann hilft mir das in dem Bereich nicht viel. Aber ja, wie gesagt, es ist auch nicht so wild, wie jeder denkt und ich muss mich halt an die Regeln halten. Deswegen, also was ich gerade sagte, komplexer mit der FDA und so, das sind halt Dinge, die auch ganz viel Sicherheit spenden. Also wenn ich so ein striktes Reglement halte, er hat.
SPEAKER_03Aber sprechen wir jetzt gerade über GmbH oder beziehungsweise GmbH ja nicht in den USA, aber eine Corporation zum Beispiel. Oder ist es sinnvoller, einfach allgemein, würdest du sagen, in den USA zu gründen? Oder ist es grundsätzlich, wahrscheinlich kommt das auf den speziellen Fall immer auch an, aber was wäre da so. Vielleicht auch von steuerlicher Sicht ist es ja auch nicht ganz unrelevant.
SPEAKER_00Das ist nämlich die Sache. Also es sind ja viele Ebenen irgendwo, wo wir uns bewegen. Wegen der Produkthaftung würde ich jetzt sagen, das ist kein Muss, deswegen eine amerikanische Gesellschaft zu haben. Also Muss gibt es sowieso nicht. Also das ist auch klar, es gibt da keine gesetzlichen Vorgaben, dass ich irgendwie eine amerikanische Gesellschaft haben müsste. Ich würde immer behaupten, das ist charmanter, mit einer amerikanischen Gesellschaft zu arbeiten. Ich selber würde das immer machen, ich habe aber auch leicht reden. Ich weiß, wie es geht, ich weiß, wie ich die compliant halte. Und du hilfst Leuten genau dabei, das zu tun. Ganz genau, das ist richtig. Aber die, auch unsere Kunden, da ist ja natürlich immer irgendwo eine Sorge, ich bin jetzt in einem fremden Markt, habe eine fremde Rechtsform, bin halt vielleicht abhängig von irgendeinem Dienstleister.
SPEAKER_03Und du hast erstmal gar keine Ahnung, ja, was, ich sag mal so, also wir haben jetzt zum Beispiel, also Michael hat auch uns geholfen, in den USA eine Company zu gründen, die Tag 8 Corporation in Florida haben wir das gemacht, in Miami. Und ich sag mal, gerade wenn man jetzt an dem Punkt steht, noch nie mit den USA geschäftlich, da was zu tun zu haben oder deren Steuersystem zu kennen, stehst du ja erstmal von der Wand und hast einfach gar keine Ahnung, was muss ich jetzt überhaupt tun. Das heißt, in Deutschland läufst du zum Gewerbeamt oder du kennst dich so grob aus, weil du schaust mal ein YouTube-Video, wie kann ich eine GmbH gründen? Das ist ja alles kein Hexenwerk. Ist es in den USA so gesehen auch nicht. Aber wenn man aus Deutschland ist, zum Beispiel, wenn man jetzt in den USA gründen will, muss man dann mal selbst in die USA.
SPEAKER_00Nee.
SPEAKER_03Das heißt, man kann sozusagen hier aus dem Zimmer auch wieder ganz gemütlich theoretisch in den USA gründen.
SPEAKER_00Absolut, genau. Das Einzige, wo es immer mal hak, wäre jetzt zum Beispiel ein reguläres Bankkonto bei einer lokalen Bank in den USA zu bekommen. Die sind da schon zum größten Teil so drauf, dass man da vor Ort sein sollte. Also sprich jetzt die großen. Es gibt immer so ein paar, haben wir natürlich auch irgendwo bei uns in den Kontakten, dass wir bei einer lokalen Bank auch ein Bankkonto eröffnen können aus der Ferne. Das ist aber schon mehr die Ausnahme. Wir haben ja ganz viele auch Online-Dienstleister, wo man viel machen kann.
SPEAKER_03Ähnlich wie das je in Europa-Online-Bank and dann zum Beispiel Z, wo es dann.
SPEAKER_00Hey, near Mercury, was auch immer. Da gibt es ganz, ganz viele und das kostet auch nichts weiter. Das ist also super simpel aufgesetzt. Man muss da mal ein, zwei Wochen irgendwie planen, aber das geht relativ flux.
SPEAKER_03Okay, alles klar. Das bedeutet, wenn man sich jetzt mal dazu entscheiden sollte, in den USA was zu gründen, wie lange dauert das ungefähr und was braucht man da konkret vor Ort. Ich sage mal, man braucht jetzt zum Beispiel in Deutschland, brauchst du eine Adresse. So, du kannst ja nicht einfach in Deutschland ein Unternehmen gründen und sagen, ach, das ist ja irgendwo.
SPEAKER_00Das ist schon vergleichbar. Also mit der Geschwindigkeit, das hängt so ein bisschen dran, welchen Bundesstaat man die Gesellschaft aufsetzt. Also in Delaware zum Beispiel, da gibt es so einen Express-Service, da kann man in einer aberwitzigen Stunde unterdrehen.
SPEAKER_03Vielleicht ganz kurz mal, was sind die zwei besten Bundesstaaten, um allgemein, wenn man in den USA gründen will, zu gründen.
SPEAKER_00Ja, ist auch schwierig gesagt. Da kommt es auch drauf an, was habe ich für eine Rechtsform. Grundsätzlich geht es da immer darum, wie weit ist das Gesellschaftsrecht entwickelt und da sind Florida, darauf spielst du an, ne? Florida und Delaware sind da halt sehr weit vorne. Es gibt aber auch Gründe, warum man zum Beispiel in Georgia eine Gesellschaft aufmachen sollte, je nachdem, wo ich halt unterwegs bin.
SPEAKER_03Aber es gibt schon so, von anders jetzt zum Beispiel in Deutschland ist es eigentlich fast egal, ob du jetzt in Berlin deine Gesellschaft gründest, in Wiesbaden oder wo auch immer, in den USA ist vor allem durch die Steuern auch schon Unterschiede.
SPEAKER_00Ja, aber also es geht immer mehr um den Rechtsrahmen. Also wenn ich jetzt eine Delaware Corporation zum Beispiel mit einer in Kalifornien vergleiche, ist das ein sehr starker Unterschied. Also man muss sich vorstellen, das Gesellschaftsrecht in Delaware ist halt sehr, sehr weit entwickelt. Das heißt, da ist ganz, ganz viel geregelt. Das ist ein unternehmerfreundlicher Staat. Also nicht ohne Grund ist da irgendwie Microsoft, Google, Apple, die sind alle in Delaware gegründet, sind aber tatsächlich hauptsächlich in, also sie sind natürlich auch in mehreren Bundesstaaten unterwegs, aber hauptsächlich eben in Kalifornien, weil man einfach eine starke Rechtssicherheit hat als Unternehmer. Da gibt viele Vorteile, aber es ist auch so, dass du halt in Delaware und in Florida halt super schnell und ohne viel Trara eine Gesellschaft aufmachen kannst. Also du hast ja gefragt, was brauchst du? Also ja, du brauchst eine Adresse. Ich meine, das kennt man ja vielleicht von hier auch. Gibt es ja mittlerweile bei den Regos Offices auch konkretere Regeln, wie das aussehen muss. Ich sehe da immer irgendwie einen Tisch stehen mit einem Schild drauf, abschließbare Schublade oder so. Das ist nur die Mindestanforderung. In Amerika haben wir das ähnlich, also nicht so strikt, aber es muss halt eine qualifizierte Adresse sein. So ein einfaches Postfach funktioniert nicht. Dann brauchst du einen sogenannten Registered Agent, nennt sich das. Das ist ein Zustellungsbevollmächtigter für behördliche Post, heißt, also wenn eine Klage kommt.
SPEAKER_03Das heißt, die braucht man dann vor Ort, da braucht man dann das entsprechende Netzwerk. Genau.
SPEAKER_00Kann man einfach buchen und da zahlt man dann jährlich, kommt ein bisschen drauf an. Also gibt es starke Unterschiede, von 75 Dollar im Jahr bis 300 Dollar irgendwie.
SPEAKER_03Was ist so allgemein, so wenn man, wenn man jetzt in die USA gehen würde und auch sozusagen sagt, ey, ich gründe eine Gesellschaft in den USA, was kann man ungefähr an Kosten rechnen? Einfach mal so eine von bis.
SPEAKER_00Ja, wenn man jetzt sagt, so eine Corporation zum Beispiel, also ganz simpel, Standardvertrag, haftungsbegrenzt eben, also das muss man vielleicht auch sagen, eine Corporation ist ja eine Aktiengesellschaft formal. Nicht, dass da jetzt alle gleich erschrecken. Wenn man das klein aufstellt, ist das eigentlich nichts anderes wie eine GmbH. Also es kann ein Inhaber sein, der kann alle gesetzlich geforderten Positionen auch in Personalunionen besetzen. Man kön sogar sagen, eigentlich, das ist wie eine UG zu halten, weil das erinnerst du dich vielleicht, das autorisierte Kapital oder das Kapital, was du halt einzahlen musst, das kannst du frei wählen. Und was wo liegen wir da ungefähr von bis? Achso, mit dem Preis. Also ich will nur sagen, diese Gründung beim Start mit diesen Services und so weiter, kannst du sagen, bist du irgendwie so bei 2.5, vielleicht 3000 Euro.
SPEAKER_03Also doch, weil zum Beispiel ich am Anfang dachte, dass es viel, viel, viel teurer ist. Weil 2.5 bis 3000 Euro ist ja ein überschaubarer Betrag. Okay, alles klar. Gut, dann vielleicht so, wenn man jetzt in den USA ist und verkauft, was sind so Besonderheiten, die man vielleicht nicht von hier aus kennt? Vielleicht auch Erfahrungen, die du gemacht hast bei Unternehmen, denen du, die du begleitet hast, was sind so, was ist anders in den USA als hier?
SPEAKER_00Also wenn wir im B2C-Markt sind, meinst du jetzt Plattformgeschäft, also Amazon. Ja, das sind zwei Themen, die immer mal unterschätzt werden. Die sind aber auch nicht immer sofort Thema. Also das eine ist die Logistik. Wenn ich halt Container bewege und also ich weiß nicht, wie weit das hier in Deutschland auch so ist, in Amerika sagt dir Amazon, wenn du dein Shipping anlegst, im Grunde immer so zwei, drei Lager an, wo die die Ware halt hingeschickt haben wollen. Das heißt, also würdest du jetzt sagen, ich will da einen ganzen Container reinpacken, dann wird Amazon das halt auf drei, vier Standorte vielleicht aufteilen und dann musst du halt gucken, dass du das auch so gewuppt bekommst.
SPEAKER_03Ist ja auch, das finde ich nämlich zum Beispiel immer interessant. Ich sage mal so, wenn jetzt in Deutschland ein Container ankommt, ja gut, wenn man jetzt mal was nach NRW kommt oder nach selbst nach Bayern kommt, von oben von Hamburg, das ist ja überschaubar. Wenn du dir jetzt mal die USA anschaust, ist natürlich ein anderer Schnack. Wie ist das, wenn ich jetzt zum Beispiel, sagen wir mal, ich liefere meine Ware irgendwie in Kalifornien an? Kann das dann sein, dass ich irgendwie in New York eigentlich lagern muss? Das ist ja schon eine Strecke.
SPEAKER_00Bei Amazon, ja, Amazon gibt dir das halt nach eigenem Algorithmus einfach vor, wo die Ware hin soll. Also du hast da Programme, da kann man gucken, wie heißt das? Es gibt ein Programm halt bei Amazon, wo ich sage, Placement-Programm nennt sich es, glaube ich. Wo ich sage, ich will nur ein Lager anliefern und würde mein ganzer Container in ein Lager gehen, dann geht das aber ja abhängig von Größe und Gewicht des Produkts irgendwie, zahle ich dann 30 Cent irgendwie extra. Nach oben offen. Und habe dann aber immer noch nicht die Sicherheit, dass es immer ein Standort ist und schon gar nicht einer, den ich aussuche. Also wenn du jetzt sagst, aus China kommt in LA an und dann würde ich gerne da direkt einlagern, nee, also Amazon würde trotzdem weiter noch aussuchen.
SPEAKER_03Genauso wie ich hier auch an.
SPEAKER_00Du musst halt, also man muss da halt schon ein bisschen reingucken. Du kannst natürlich, wenn du dann Sortenreihen anlieferst zum Beispiel, mit Umkarton und so weiter, dann kannst du da ein bisschen spielen und kannst dadurch dann vielleicht nur Einlager anliefern. Also es gibt so ein paar Blicks und Kniffel, wie man sagt, das kann ich auch ohne jetzt extra zu zahlen hinkriegen. Das, was ich aber sagen will, ist, wenn ich halt starte und habe jetzt wieder hier die Socken zum Beispiel, die ich darüber verkaufe, dann ist es durchaus möglich, am Anfang hinzugehen und zu sagen, ich mache einfach Kartonsendungen vielleicht aus Deutschland. Also es kommt halt immer drauf an, wie ich so reingehe. Vielleicht, weil ich da flexibel bin, weil ich halt schnell bin, wenn ich mit UPS da einen Karton rüberschicke, ist das nicht so gut.
SPEAKER_03Also wenn man zum Beispiel Ware dann erst importiert nach Deutschland und dann von Deutschland in die USA.
SPEAKER_00Ja, also viele meiner Kunden machen das so für den Start, weil sie sagen, okay, ich weiß gar nicht, welches, was von dem Sortiment läuft denn jetzt, wie wird das angenommen, wie schnell kann ich nachstocken? Also, sobald ich halt, also du weißt es, wenn du einen Container anlieferst, dann musst du halt gucken, da muss ein Timeslot gebucht werden, kommen die Kinder.
SPEAKER_03Gerade auch jetzt aktuell ist ja nochmal eine zusätzliche Herausforderung mit den ganzen Transport-, Logistikgeschichten.
SPEAKER_00Corona meinst du?
SPEAKER_03Genau, Corona.
SPEAKER_00Das ist aber auch wieder Weihnachtsgeschäft, das kommt dann nochmal oben. Genau aus.
SPEAKER_03Alles ist schwieriger, überhaupt Container zu bekommen und wahrscheinlich von Deutschland in die USA ist es wahrscheinlich einfacher, aktuellen Transport zu organisieren, als von China in die USA, weil wir da den Containerstau haben. Sonst stelle ich es mir komplizierter vor, aber.
SPEAKER_00Also eigentlich ist es nicht wild. Was ich nur sagen will, der Karton hat halt einen riesen Vorteil. Wenn ich so Produkte habe und es mir leisten kann, Kartons zu schicken am Anfang, habe ich halt einen Preis fürs ganze Land für den Karton. Ist ganz egal, wo der hingeht, habe ich halt einen Container. Dann, wie du sagst, kommt der NLA an oder sonst so, wenn der aus Europa kommt, ist ja typischerweise Ostküste. Das wissen vielleicht viele nicht. Man kann auch durch die Great Lakes reinfahren, kann man bis Chicago halt anliefern, zum Beispiel. Da ist man schon mal wieder ein Stück weiter. Weil die Landlogistik, wenn das dann verteilt wird, die ist relativ teuer halt in den USA. Ja, ja, ja. Das ist halt was, was viele hier gar nicht auf dem Schirm haben. Viele meiner Kunden, die haben auch mit der Logistik in dem Sinn nicht so viel zu tun. Also der Extremfall ist, die produzieren halt hier in Deutschland oder haben einen Produzenten in Deutschland, von dem sie wahre, abnehmen und verkaufen das hier. Und was geht es dann im Karton für drei Euro Apples halt so Amazon, zack, und die verteilen es durch ganz Europa. Und diesen Logistikteil kriegst du dann halt dazu. Das muss aber ja nicht jeder gleich am Anfang haben, weil ich es mir mit den Kartons sparen kann. Aber sobald ich auf Palette umstelle, ist das ein Thema.
SPEAKER_03Okay, ansonsten vielleicht jetzt mal neben der Logistik sonst irgendwelche Besonderheiten in den USA selbst.
SPEAKER_00Das zweite, was auffällt, ist halt PayPal-Click-Kosten.
SPEAKER_03PBC, ja.
SPEAKER_00Genau. Wenn ich da halt, ist ja ein Bieterverfahren und ich habe da halt einen sehr großen Markt und der ist zum Teil halt auch sehr kompetitiv in den einzelnen Kategorien.
SPEAKER_03Ich sage mal dazu, egal ob du jetzt in Deutschland bist oder in den USA, wenn du bei Amazon was suchst, kommt trotzdem nur eine bestimmte Anzahl von Produkten. Auch wenn du eben, keine Ahnung, 200 Millionen Menschen hast auf einmal, die das suchen und in Deutschland hast du nur 80, die dafür interessiert sind. Trotzdem sind auf Amazon die gleichen Plätze verfügbar und die Seite ist überall auch doppelt so groß. Dementsprechend sind die Kosten natürlich meistens höher.
SPEAKER_00Genau, also da kann man so über den Daumen mit dem Doppelten irgendwo rechnen, wenn man jetzt nicht drauf vorbereitet. Du siehst es halt erst, wenn du anfängst im Grunde. Aber ja.
SPEAKER_03Dafür ist eine Sache, die, glaube ich, wichtig ist, gerade wenn man schon mal so in die USA vielleicht auch geschaut hat, dass wir natürlich eine andere Regelung bei der Umsatzsteuer bzw. in den USA bei den Sales-Tags haben. Die, wenn man sich jetzt mal die Preise in den USA guckt, vielleicht schon mal erschrocken hat, oh Gott, da habe ich ja überhaupt keine Marge mehr, wenn ich da noch 19% runterrechne, ist ja aber ein anderes anderes System. Vielleicht kannst du kurz nochmal was zu Sales-Tags sagen, ohne jetzt zu tief ins Situation.
SPEAKER_00Das ist immer der aufhellendste Hinweis, genau. Also in Amerika, die alle Preise, die man findet, ob das online ist, auf der Speisekarte, im Supermarkt, völlig egal, es werden immer Nettopreise angezeigt. Das heißt, Sales-Tags würde er denn anfallen, wird erst nachher, wenn die Ware jetzt bei Amazon im Warenkorb liegt, bekannt ist, wo die Ware hingeschickt werden muss, dann wird das erst obendrauf addiert. Das heißt, es ist erstmal praktisch einfach, weil obwohl ich irgendwie gefühlt 1500 verschiedene Steuersätze in den USA habe, mache ich einen Preis fürs ganze Land jetzt als Merchant. Nicht so wie hier in Europa, über einen Bruttopreis rechnen und das dann immer korrigieren.
SPEAKER_03Das heißt, das, was ich verkaufe, den Preis nicht eintrage, bekomme ich auch tatsächlich. Das darf ich behalten.
SPEAKER_00Naja, abzüglich der Amazon-Gebären. Oder Wolmer, das ist ja egal. Klar, aber sorry, genau, auch die, die auch, genau. Aber richtig, also es ist nicht davon, noch Steuer abzugeben. Ganz genau.
SPEAKER_03Okay. Das ist, glaube ich, immer super wichtig, gerade für den einen oder anderen, der jetzt auch mal vielleicht geschaut hat, hey, wie viel ist jetzt in meinem Produkt überhaupt möglich? Wie groß ist der Markt? Was kann ich da einen Gewinn machen? Man rechnet das ja mal schnell im Kopf hoch, wenn man sich dann denkt, oh scheiße, in den USA wird das viel weniger verkauft, beziehungsweise für einen ähnlichen Preis, aber alles in Dollar, dann kommt man da vielleicht nochmal hin. Vielleicht nochmal abschließend müssen wir jetzt nicht ein direktes Beispiel nennen, aber so Erfahrungen, die du grundsätzlich gemacht hast, die vielleicht interessant sind für die Leute mit Unternehmen, die den Sprung in die USA gewagt haben, das sozusagen mal gemacht haben, wie die sich so entwickelt haben. Kannst du da was zu sagen?
SPEAKER_00Da gibt es Extrembeispiele, wie, weiß ich nicht, ich hatte einen Kunden, die haben so Digital Wallets verkauft und in der Zeit, wo das halt mit den Bitcoins so losging und da hat man gesehen, die haben im ersten Monat 70.000 gemacht, im zweiten waren es schon 200 und dann Ging das halt rapide in die Höhe, war dann aber nach einem halben Jahr auch komplett wieder gestorben, nachdem das irgendwo dann mit den Bitcoins halt auch so abgeflacht ist. Und dann hat man andere Kunden, also wenn der Markt halt eng ist, also Nahrungsergänzungsmittel ist immer so ein Extrembeispiel irgendwie. Da sehe ich dann schon, dass die haben da sehr große Mengen, da kommt es her, die produzieren alle günstig vor Ort und wer auch immer das halt ins Land bringt, hat ja irgendwo extra Kosten, ob das jetzt Compliance ist, wo man halt genauer arbeiten muss, weil die FDA einen wegen des eng der Einfuhr mehr auf dem Schirm hat oder weil man halt ganz andere Bedingungen hat, da muss man dann gucken, dass man mit was anderem punktet und da kommt es dann schon mal vor, dass es halt auch ein bisschen länger dauert, bis da irgendwo die Zahlen hochgehen. Und da muss man halt auch Durchhaltevermögen haben zum Teil und gucken, wie kriege ich halt meine ersten Bewertungen, wie kann ich das irgendwo halt beschleunigen. Amazon hilft da ja grundsätzlich, ist ja hier nicht anders. Also wir haben da das Weinprogramm gibt es hier auch. Ich weiß gar nicht, ob es diese Early Reviewer-Programms hier auch gibt.
SPEAKER_03Nee, noch nicht in dem Sinne. Es ist tatsächlich interessant, auch zu sehen, jetzt, wenn man mal auf Amazon zum Beispiel schaut, dass es auch tatsächlich super viele Funktionen und Möglichkeiten in den USA gibt, die wir hier noch gar nicht kennen. Auch zum Beispiel dieses Teleshopping, Amazon-Teleshopping sozusagen, das gibt es ja hier noch gar nicht. Ich weiß nicht, ob das mal kommt. Das sind ja alles so Möglichkeiten, die man in den USA hat und wo man sich auch erstmal reinfuchsen muss, auch wieder.
SPEAKER_00Ja, das ist aber so ein kleiner Bonus. Wenn ich jetzt sage, ich mache das in den USA, dann kriege ich eben diese ganzen Sache mit. Weil das ist klar, das ist der Heimatmarktplatz von Amazon, alles, was kommt, wird zuerst da ausgerollt und getestet. Und du hast halt einen Business-Vorsprung den anderen gegenüber, wenn du es dann hier in Europa kommt oder wo auch immer ihr noch unterwegs seid. Es wird immer so sein, dass in Amerika losgeht und du da die Learnings quasi mitnehmen kannst.
SPEAKER_03Das heißt nochmal abschließend zu sagen, Ergebnisse von Kunden im Grunde genommen unterschiedlich. Man hat Leute, die starten extrem durch, ist ja auch vorstellbar, ich sag mal, wenn man bei Amazon mal guckt, also wir haben zum Beispiel auch bei Produkten von uns, wo ein Markt vielleicht auf der ersten Artikelseite dann mal eine Million Umsatz macht und in den USA guckst du und da siehst du 15 Millionen oder sowas und denkst du, ja, das ist ja ganz nett, was da sozusagen abgeht. Und auf der anderen Seite aber eben auch immer die Herausforderung, dass man beispielsweise PPC, Marketing etc. auch mit mehr Kapital oder mit geringeren Margen vielleicht rechnen muss.
SPEAKER_00Ja, man muss halt wirklich gucken, wie sieht es denn für mein Produkt jetzt aus? Brauche ich da, das ist ein Marketingding auf jeden Fall. Also ich würde immer sagen, ich will da irgendwie Unterstützung haben. Wir haben ja einen guten Kontakt halt zu Amazon selbst. Da habe ich euch auch einen Kontakt, glaube ich, gemacht. Und da ist ein ganzes Team, die sich halt drum kümmern um den Marktantritt. Jetzt speziell bei Amazon. Man kriegt immer bis zum Ende des Jahres Betreuung. Also da kann jeder mal gerne fragen. Stelle ich gerne einen Kontakt her. Ich kann nie versprechen, dass es eine Betreuung gibt, aber ich kann drum bitten. Und da wir denen ganz stark helfen, funktioniert das in der Regel auch sehr gut, weil das immer so ein Give and Take oder so.
SPEAKER_03Daran interessiert, dass Leute mehr noch sich ausbreiten, mehr auf anderen Marktplätzen noch verkaufen.
SPEAKER_00Ja, ja, die pushen eigentlich ganz stark, genau. Ja, das.
SPEAKER_03Okay. Ich glaube, dann haben wir auf jeden Fall schon mal einiges hier heute mitbekommen. Das heißt, Sprung in die USA definitiv interessant. Sicherlich nicht für jeden und auch erst ab einer gewissen Größe. Also es macht keinen Sinn, jetzt hinzugehen und zu sagen, hey, ich habe jetzt mein erst Produkt an Markt gebracht, die meist 15.000 Umsatz im Monat, ich gehe jetzt in die USA, sondern ein bisschen länger zu warten, bis man einfach ein bisschen größer ist und sich dieser Sprung auch effizienter gestaltet. Weil ich sage mal, ein Unternehmen in den USA das ganze Setup aufzubauen, vom Aufwand her ist das nicht viel, ist es nicht 15 Mal so groß mit 15 Produkten wie mit einem Produkt. Du hast dieses Setup, diese Company, diese Anmeldung und so weiter und so fort, bis du das alles mal verstehst, umso mehr Produkte du hast, desto weniger Aufwand pro Produkt kannst du also rechnen. Und dementsprechend sozusagen mal schauen, auch vielleicht nochmal ein bisschen gucken, wie die Produkte so aussehen in den USA, wie der Markt sich da verhält. Und dann, ja, gegebenenfalls mit Michael in Kontakt treten, mit uns in Kontakt treten, wenn man da Interesse dran hat. Und dann auf jeden Fall vielen Dank dir für die Infos.
SPEAKER_00Sehr gerne. Ich würde nur einmal noch sagen wollen, also es hängt ganz, ganz stark, finde ich, immer, an der Komplexität des Produkts. Habe ich ein einfaches Produkt, ist der Rest auch super simpel. Und je komplexer das ist, desto mehr Vorkehrung muss ich treffen. Und da muss man halt auch immer schauen. Also ich kann auch, wenn ich jetzt sage, ich habe komplizierte Produkte, sag mal jetzt, ich habe vielleicht Fitnessgeräte. Infusion. Wie bitte?
SPEAKER_03Infusion mit Nahrungsergänzungsmitteln.
SPEAKER_00Da wird es noch härter, genau. Aber also was ich sagen will, ist, du hast ja häufig mal irgendwo einfachere und kompliziertere Produkte im Sortiment auch. Und dann sagst du halt, ich teste jetzt erstmal, kriege ich das denn überhaupt alles zum Laufen? Mach mal einen Account auf, schick halt ein simples Produkt hin, das soll ich jetzt gerade sagen. Also habe ich Fitnessgeräte, habe ich vielleicht auch so eine einfache Glimmzugstange halt für den Türrahmen. Was jetzt halt nicht das Produkt ist, was sich stark unterscheidet von was ist da so los. Und ich habe vielleicht coolere Produkte, wo ich sage, da habe ich eigentlich mehr Chancen, aber wenn ich halt eine Laufband verkaufe, habe ich einen riesen Logistikapparat hinten dran und kann halt nicht FBA nutzen. Und dann teste ich halt mal und gucke mal. Und das mache ich vielleicht gar nicht mit einem Setup und einer Firma in den USA, sondern sondern erstmal. Ich gehe erstmal los und mache das halt einfach so. Mit der Gesellschaft, die ich schon habe, oder wir haben ja auch Modelle, wo die Leute sagen, wir wollen keine amerikanische Gesellschaft, wir machen das mit einer separaten Deutschen. Also da kann es auch Gründe für. Es gibt mega viele Möglichkeiten. Genau, und man muss halt einfach gucken, was macht Sinn. Aber ich muss nicht zwingend viel Geld ausgeben, damit ich da starten kann. Also ich kann das auch klein machen und Schritt für Schritt halt das weiter ausbauen. Da muss man halt einfach sehen, man muss immer gucken, wie es ist.
SPEAKER_03Aber es ist immer wichtig, egal ob das in die USA geht, nach Europa oder wohin auch immer man expandiert, man braucht mehr Produkte. Das heißt, es muss schon ein bestimmtes Kapital da sein, weil es bringt jetzt nichts, sag ich mal, fünf Produkte rüber zu senden, um das mal zu testen. Dann ist es den Aufwand auf jeden Fall nicht wert. Das heißt, dass man mit einberechnet muss freie Kapital haben, um Ware kaufen zu können und dementsprechend auch in den USA dann aktiv sein zu können. Alles klar. Super, dann vielen Dank dir, Michael. Und ja, wir hören uns vielleicht nochmal und euch draußen weiter viel Erfolg und bis zum nächsten Mal bei eCommerce.de.