Wie Worte wirken

Folge 89 mit Maren Kindler, Fotografin

Helga Boss

In dieser Folge ist Maren Kindler zu Gast – Business-Fotografin aus Zürich mit einem besonderen Blick für die Wirkung von Menschen vor der Kamera. Gemeinsam sprechen wir über Präsenz, Körpersprache und darüber, warum ein gutes Business-Foto weit mehr ist als nur ein technisches Abbild.

Was macht ein Foto authentisch? Wie können Worte dabei helfen, sich vor der Kamera natürlich zu zeigen? Und warum ist ein Shooting bei Maren fast schon ein Coaching?

Inhaltliche Highlights

🔹 „Fotografieren ist Kommunikation“ – Maren erklärt, wie sehr Stimme, Worte und Atmosphäre beeinflussen, wie sich Menschen vor der Kamera fühlen.
🔹 Unsicherheit vor der Kamera? – Warum 95 % ihrer Kund:innen das kennen – und was wirklich hilft, um locker zu werden.
🔹 Bildwirkung in 100 Millisekunden – Warum dein Businessfoto Emotion transportieren muss – und wie man das bewusst steuert.
🔹 Vom Shooting zum Selbstbild – Maren teilt, wie sie mit kleinen Details (z. B. Wahl des Stuhls oder Körpersprache) echte Präsenz sichtbar macht.
🔹 Mehr als Posing – Weshalb es nicht um „die richtige Haltung“ geht, sondern um deine natürliche Ausstrahlung.

💬 „Ich sehe dich präsent, wenn du über das sprichst, was dich begeistert – und dann drücke ich ab.“ – Maren Kindler

🌐 www.marenkindler.com
🔗 LinkedIn-Profil von Maren Kindler

Maren gibt regelmäßig Workshops zum Thema Präsenz - hier geht es zu weiteren Informationen:

https://marenkindler.lpages.co/workshop01/

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Speaker 1:

Wie Worte wirken. Das ist ein Podcast, bei dem Menschen aus ganz unterschiedlichen Berufen über ihre Erfahrung und über ihr Wissen sprechen, wie Worte wirken und welche Kraft sie dadurch entwickeln. Es geht also um effiziente und effektive Kommunikation.

Speaker 2:

Viel Spaß Heute am Mikrofon Helga Boss, und bei mir zu Gast ist Maren Kindler.

Speaker 3:

Maren ist Fotografin. Ich freue mich sehr, dass du heute bei mir bist. Hallo Maren, herzlichen.

Speaker 2:

Dank, liebe Helga. Ich freue mich auf wahnsinnig, hier zu sein, und bin ganz gespannt auf unseren Podcast.

Speaker 3:

Und die erste Frage bei Wie Worte wirken, ist ja tatsächlich schon unser Titel, liebe Marin wie wirken Worte in dein? ich nicht die Person, die nur hinter der Kamera steht und sich versteckt und nicht spricht, denn Worte sind eigentlich ganz, ganz wichtig für die Kommunikation. Denn Worte sind eigentlich ganz, ganz wichtig für die Kommunikation. Und selbst ich sehe den Punkt, dass, wenn ich meine Kundin vor der Kamera habe, muss ich mit ihnen sprechen, und so, wie ich mit ihnen spreche und welche Worte ich wähle, auch in welcher Kraft und in welcher Lautstärke, in welcher Geschwindigkeit, verändert das etwas in der Person, die mir gegenübersteht. Und für mich ist es immer wichtig.

Speaker 3:

Meine ersten Worte, zum Beispiel im Shooting, sind immer darauf ausgelegt, gegenüber wohlfühlt, zur Ruhe kommt, die Atmosphäre aufnehmen kann und sich einlassen kann auf das, was passieren wird. Im Privaten ist es dann manchmal ganz anders. Da redet man über alles Mögliche, kann ganz aufgeregt sein, kann ganz viele Neuigkeiten erzählen, und da denkt man vielleicht oder ich nicht so viel darüber nach, wie ich spreche, sondern das spreche ich einfach aus meinem Herzen, aus meinem Depül, und das sprudelt dann einfach so raus, und ich finde, das hast du jetzt ja super beschrieben, das passiert mir ja immer beim Fotografieren oder ja, immer beim Fotografieren oder.

Speaker 2:

Also, wenn wir jetzt miteinander reden, dann kann ich das ganz natürlich, und ich lächle wahrscheinlich auch natürlich, und meine Mimik und meine Wirkung ist ja natürlich. Wenn ich aber bei dir vor der Kamera stehe, dann wird das bei mir schlagartig nicht mehr so sein. Also, ich tue mir da ja immer extrem schwer, und ich denke mal, ich bin da nicht die Einzige.

Speaker 3:

Tatsächlich, es ist wirklich. Ich würde mal sagen, 95 Prozent aller Kunden geht das genauso. Und so wie ich jetzt irgendwie aufgeregt war, dass du aufnimmst, was ich sage, da denke ich plötzlich drüber nach. Hoffentlich sage ich das Richtige, hoffentlich enden meine Sätze von vorne bis hinten richtig, und ich verliere nicht den Satz und weiß nicht, wie ich ihn beende. Und ich verliere nicht den Satz und weiß nicht, wie ich ihn beende. Das passiert dir natürlich beim Fotografieren, und ich glaube, das ist ganz natürlich, weil das ist ja nicht deine Kernkompetenz, fotografiert zu werden, und es sei denn, du bist Model. Aber die fühlen das ja nicht so schwierig. Die haben nur die Schwierigkeiten, wenn es irgendwie ein ganz neuer Kunde ist und sie nicht wissen, wie der Kunde sein könnte, keine Kamera auf einen gerichtet ist. Wie reagiert man, wenn man sich ganz normal unterhält? Und wie lacht jemand, wie viel, wie wenig? Was verändert sich, wie viel Mimik hat man, wie viel Gestik? Und dann kann ich den Unterschied erkennen von Smalltalk hinter die Kamera oder vor die Kamera, und plötzlich kommt diese, alles spannt sich an, alles ist irgendwie ungewohnt, und dann weiß ich okay, jetzt ist es wichtig, wieder loszulassen, wieder da zu sein, wo man vorher war, in dieses Gedankenkarussell zu kommen. Und da sind Worte wichtig, weil Worte bringen, einen vielleicht in ein Gedankenkarussell machen, einfach jemand aus der Situation wieder rauszulocken, in der man gerade festgehalten wurde.

Speaker 3:

Und da entstehen dann tatsächlich die Fotos, die man sich wieder wünscht, die wieder natürlich wirken plötzlich, und dann kann man daran arbeiten, und irgendwann würdest du wahrscheinlich dann auch diese Unsicherheit vor der Kamera wieder verlieren und einfach zu sagen, ist gar nicht so schlimm. Und wenn man die ersten Bilder gesehen hat und sagt wunderbar, das bin ich. Oder manche sagen auch, das sieht aus wie meine Schwester oder meine Mutter oder meinen Vater oder meinen Bruder, dann sehe ich okay, jetzt komme ich zu was, was wirklich zur Person passt, was irgendwie eine typische Haltung ist oder eine typische Art und Weise.

Speaker 2:

Wunderschön, und deine Hauptzielgruppe sind ja tatsächlich auch Business-Fotografie, das heißt, menschen kommen zu dir für Website, vielleicht für Social Media, und da ist es ja auch so wichtig, quasi authentisch rüberzukommen oder Diese Wirkung und diese Präsenz in ein Foto zu packen. Ich stelle mir das ja unglaublich schwierig vor, tatsächlich.

Speaker 3:

Ich würde sagen, gerade in den letzten fünf bis zehn Jahren hat sich die Fotografie doch sehr gewandelt. Also wirklich von das klassische Porträt bei dem klassischen Fotofachverkäufer irgendwie im Fotoladen hinten in der Ecke, wo irgendwie alles nicht atmosphärisch schön ist, da irgendwie sich irgendwie zum Besten zu zeigen, klingt schon so, dass es nicht funktionieren kann. Und genauso sahen auch oft die Bilder aus sehr steif, nicht zu viel, nicht zu wenig. Kann man das fürs Business machen, oder soll ich mich da zurückhalten? Und plötzlich ist das gar nicht mehr. Also sind zwar technisch gute Bilder, mehr oder weniger, aber es sprüht keine Emotion, und es zeigt einfach nichts. Und wenn man das Bild anschaut, es kommt nichts zurück. Und in der heutigen Business-Welt ist es tatsächlich so Social Media ist so wichtig und so schnell, und man schaut nur so kurz auf die Bilder, dass das Bild natürlich sofort was zurückgeben muss.

Speaker 3:

Also, das heißt, ich gucke aufs Bild und denke so, das war ja irgendwie Freude, oder worüber denkt der nach? Ah, ich lese mal den Text, ah, das macht irgendwas Neugierde oder Vision, denke ich nochmal drüber nach, könnte richtig sein oder könnte falsch sein. Also das heißt, das Bild bringt ja einen oft in eine bestimmte Emotion, und man sieht tatsächlich das Bild in den ersten 100 Millisekunden, und dann sieht man erst den Text. Und wenn man beim Bild nicht abgeholt wurde, dann sieht man oft eben leider den Text nicht mehr. Und das Gleiche gilt natürlich auch bei Speakern.

Speaker 3:

Jetzt hast du einen Podcast, da sehe ich die Bilder oft nicht, aber bei Speakern gilt das ja auch so. Oder wenn ich was sehe, dass wenn die Person ganz starr irgendwie hinter dem Pult steht und mit einer monotonen Stimme irgendwie alles, dann kann das noch so gut sein, da merke ich mir gar nichts. Aber wenn sich eine Person ganz unterschiedlich zeigt, mal nachdenklich, mal energetisch, mal ruhig, dann erhält man es ja viel mehr in Erinnerung. Insofern finde ich es eigentlich gut, deinen Podcast auch mal als Videosequenz zu haben, weil dann nimmt man einfach noch mehr auf. Aber es sind dann eben diese zwei Elemente, die dazukommen, und sonst hat man nur die Stimme und den Ton Auf schon zwei Sachen.

Speaker 2:

Und wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann gehst du zu den Menschen, oder Also, weil du gesagt hast, im Fotostudio dann die Bilder zu machen, oder Ich muss es anders fragen Wie wichtig ist denn der Platz des Fotografierens?

Speaker 3:

Gute Fragen. Also der Platz ist schon wichtig. Ich habe ein Fotostudio in der Nähe von Zürich. Ich finde auch gut, bilder im Studio zu haben, weil ein Studio einfach eine neutralere Umgebung gibt, und je nachdem, wie man die Bilder einsetzen möchte, kann das von Vorteil sein. Also, wenn ich Bilder wirklich hauptsächlich neutral, vielleicht mit Quotes oder ausgeschnitten, oder für Podcasts einsetzen möchte, dann brauche ich nicht so viel Hintergrund, also Hintergrund in Sinne von einem Leben. Aber auch die Fotostudios haben sich in den letzten Jahren verändert.

Speaker 3:

Also früher sage ich in Anführungsstrichen, früher hat man immer Dunkelkammern gehabt. Da war das irgendwie so ein dunkler Raum, und da hat man alles mit dem Blitz gemacht. Heute hat man ganz viel Tageslichtstudio, man hat viel Licht, man sieht viel. Ich habe ein großes Studio, ich sitze auch in meinem Studio. Das ist so ein bisschen unscharf, das ist recht groß, 80 Quadratmeter, 5 Meter Deckenhöhe, also es ist recht, recht groß und recht vielfältig. Aber ich stimme immer mit meinen Kunden ab Wer sind sie, wie wollen sie gesehen werden, wie nimmt man sie wahr, und ist es so, wie sie sich das vorstellen, oder sollten wir da was ändern? Und an diesen Fragen das sind so die Basisfragen entscheiden wir dann auch je nachdem, was man. Wenn jemand sagt ich bin auf der Baustelle, ich möchte dort was zeigen, und so weiter. Dann nehmen wir vielleicht die Baustelle mit in das Bild, und dann gehe ich zum Kunden. Es kann aber auch sein, dass man sagt, man hat so eine Auswahl im Studio, eine Auswahl an einer bestimmten Lokation oder an verschiedenen Lokationen, und das ist wirklich individuell und sollte man auch weiterhin individuell halten.

Speaker 2:

Und das ist wirklich individuell und sollte man auch weiterhin individuell halten. Aber in dem Fall hat sich das Business als Fotografin schon sehr verändert. Oder Weil ich kann mich erinnern, in meiner Kindheit hat mich kein Fotograf gemacht, wie magst du ausschauen, Also Bilder von mir, die sind sehr ernst im Fotostudio, oder Früher hat man das halt so gemacht, oder?

Speaker 3:

Aber es ist ja wirklich reden mit den Leuten, wie willst du ausschauen, oder Also es hat sich früher. Wie kommt einfach da auch die Unzufriedenheit von vielen her, oder dass viele sagen, ich bin unfotogen, weil sie einfach immer nur oft schlechte Bilder gesehen haben? Also fragen mal die ganz junge Generation, die sagen, glaube ich nicht, ich bin unfotogen. Wenn sie Fotos gerne haben, dann haben sie das schon hunderttausend Mal auf dem Mobiltelefon geübt, ob das diese oder jene Seite ist, wie sie sich gut fühlen. Dafür gibt es aber noch genug, die das nie geübt haben. Und alles, wo man keine Übung hat, braucht man erstmal die Übung oder so eine gute Ranleitung, wie es denn tatsächlich hilft und dann zum Vorteil wird.

Speaker 2:

Und jetzt bin ich ja so der Klassiker mit eben dieses, ich bin ja total steif und nervös. Was sind denn so deine drei Tipps, damit ich meine Wirkung und meine Präsenz entfalte, auch wenn ich nervös bin beim Fototermin?

Speaker 3:

Okay, erstmal versuche ich natürlich das ist mein erstes Ziel deine Nervosität loszuwerden, und das ist durch unser Unterhalten. Und manchmal stehe ich auch nur nebenbei und wir reden, und du fokussierst dich gar nicht auf meine Kamera, und ich drücke aber schon mal ab auf meiner Kamera. Oder es gibt auch so Situationen, da reden wir miteinander und ich sage oh, das sieht super aus, bleib so stehen, und dann ist auch diese Motivation da. Das sieht wahnsinnig toll aus. Oder aber nur, wenn es ehrlich gemeint ist, oder ja, super, erzähl mal noch von dieser und jener Geschichte, was du da erlebt hast.

Speaker 3:

Und was war der lustigste Podcast-Teilnehmer, wie hast du dich gefühlt? Und zack, jetzt lachst du. Und zack kann man ein Bild machen, wo du einfach mal aus der natürlichen Art und Weise rausgelacht hast? Aber es gibt so ganz, ganz viele Gedankentinos, in die man dich bringen kann, und diese, die versuche ich natürlich nach und nach rauszuketschen bei dir, rauszuketschen bei dir, und wichtig ist aber auch, dafür sind die Fragen so wichtig vorher, dass du dich etwas mit dir selber beschäftigt hast. Das heißt, dass du vielleicht vorher überlegt hast was will ich tatsächlich eigentlich, wie will ich eigentlich wirken? Und wenn du weißt, was du willst, dann können wir das zusammen erarbeiten. Wenn du kommst und weißt nicht, was du willst, dann bekomm diese Präsenz aus deinem Inneren, eigentlich zeigen. Und diese sehen wir dann.

Speaker 3:

Wenn ich weiß, wo du dich wohlfühlst, welcher Moment für dich grandios ist, vorm Podcast zum Beispiel, oder wenn du sagst ja, ich freue mich, da die XY zu treffen, dann kannst du so stehen, und wenn du mir davon erzählst, dann sehe ich dich voll präsent, wie du über dieses Thema sprichst, und dann kann ich dich so abbilden, so ein Posing. Nimm mal den Arm da, den Fuß überkreuzt, und dann lehnst du dich zurück. Das kann passen, kann schick aussehen. Und du sagst vorher hingesetzt.

Speaker 3:

Oder ich habe vier unterschiedliche Stühle, welchen hast du denn genommen beim Hinsetzen? Welchen hast du dir ausgewählt? Ah, den hast du dir klar, hast du dir gar keinen bewusst ausgewählt? Aber wenn du sagst, ja, so ein cooles sitzendes Porträt wäre auch gut, dann nimm mir vielleicht als erstes den, den du dir vorher unbewusst ausgewählt hast, und gucken dann, wie sitzt du eigentlich, wie wirkt das eigentlich? und ich kann dir sagen, meinetwegen, das wirkt super, super sympathisch. Oder du wirkst offen mit deinem Arm, oder du wirkst verschlossen mit deinem Arm, oder es ist zu zurückhaltend oder zu forsch. Es gibt ja eigentlich nichts Falsches, sondern es muss mit der richtigen Botschaft zusammenhängen. Also, wenn du dann sagst nein, ich bin gar nicht forsch. Oder du sagst ja, manchmal bin ich auch so, und das möchte ich auch mal zeigen wenn ich bestimmte Dinge habe, weil ich möchte das durchsetzen, und das mache ich manchmal mit Druck ja, dann ist genau das das richtige Bild natürlich für dich. Also kein Posing, sondern es ist wirklich wichtig herauszufinden, was wäre deine natürliche Haltung.

Speaker 2:

Marin, das klingt ja schon fast ein bisschen nach Coaching-Ansatz als nach Fotografie oder Dieses Feedback. wie wirke ich denn, wenn ich so reinschaue? Wie wirke ich, wenn ich so mache? oder Weil das kriegen wir ja ganz, ganz selten so ein Feedback, wie wirke ich gerade, wenn ich so reinschaue? Das?

Speaker 3:

stimmt, das ist tatsächlich auch eines meiner Teile, weil ich mich also ich habe mich früher auch nie gerne fotografieren lassen Habe auch am Anfang meiner Laufbahn gerne stille Sachen fotografiert, also Häuser, landschaft, alles, was nicht redet, wo ich auch nicht mitreden muss, weil die ja gar nicht zurückreden.

Speaker 3:

Aber irgendwann habe ich mich damit beschäftigt und dieses Thema Körpersprache, Gestik, mimik, und warum wählt die Zeitung dieses Titelbild bei diesem Text, und wie kann ich was fördern? Warum wähle ich in der Werbung immer die Menschen, die rennen immer nach rechts und die rennen gerne den Berg hoch und nicht immer runter. Die Börse geht hoch, also warum werden diese Sachen? Es ist so ein bisschen psychologisch, weil das sind Sachen, die wir immer wieder sehen, und tatsächlich ist diese Art von Coaching sehr, sehr hilfreich in den Shootings, und ich versuche, sie jetzt auch mal auszugliedern, wirklich separat zu halten. Das heißt, es gibt Kunden, die buchen bei mir Shootings, und hinterher gehen wir wirklich nochmal.

Speaker 3:

Die haben ein großes Bilderpaket, aber dann, wenn es darum geht, was nutze ich, wann und wo, gehen wir quasi nochmal durch diese Sachen, durch durch die Bilder, durch durch die Botschaften und sagen okay, was passt tatsächlich? das passt alles in diesem Bereich, das passt in dem Bereich. Und wenn dann jemand kommt und sagt, ich coache, habe das Thema Klarheit ganz stark jetzt im Fokus, und dann bringen wir natürlich Bilder mit Klarheit und nicht mit Vernebelung oder im Gegenlicht, wo man so leicht ausgeblendet sehen, hübsche Bilder, aber passt da nicht, weil es nicht klar und präsent ist. Also es hängt wirklich zusammen, diese beiden Dinge wie man wirken will, wie man wirkt und was man auch dazu schreibt.

Speaker 2:

So spannend. Maren, und du hast es ja gesagt, du sitzt in Zürich, gell, muss man jetzt nach Zürich kommen, damit man Maren buchen kann, oder wie funktioniert das? Und wo finden dich unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, wenn sie ein bisschen mehr von dir haben wollen? Also, erstmal.

Speaker 3:

Also grundsätzlich kein Weg ist zu weit, Und Zürich ist eine tolle Stadt, aber ich komme auch zu jedem anderen, ich reise auch gerne. Also, ich bin gerne in Hamburg, ich bin gerne in Frankfurt, ich bin gerne in Hamburg, ich bin gerne in Frankfurt, ich bin gerne in Düsseldorf, ich bin gerne in München, in Salzburg, in Wien, also es gibt wirklich verschiedenste Varianten. Ich habe überall Kunden. Manche Kunden kommen zu mir und andere Kunden, da komme ich hin, und also der Weg ist nicht der Punkt. Es ist wichtig, was man erreichen möchte, und dann findet man die richtige. Man muss die richtige Fotografin für einen schon finden und muss überzeugt sein, dass das die Person ist, mit der man zusammenarbeiten möchte, weil so ein Shooting dauert manchmal zwischen zwei und vier Stunden, und da muss man sich einfach connecten können.

Speaker 3:

Meine Webseite ist ein Ansprechpartner, marenkindlercom, und mein zweiter Ansprechpartner wäre LinkedIn. Da poste ich schon regelmäßig jede Woche. Also da kann man viel Input mitbekommen. Ich habe ein Newsletter, und ich schreibe auch gerade an einem Buch genau über dieses Thema Wirkung, präsenz im Bild und was man machen kann. Und viele nehmen eben das nicht nur für ihre Bilder mit, sondern tatsächlich auch für Besprechungen, meetings und so weiter.

Speaker 2:

Wir werden natürlich alles verlinken. Sobald das Buch heraus ist, werden wir dann auch noch den Buch-Link im Nachhinein hinzufügen. Ich freue mich schon auf diesen Moment. Maren, vielen, vielen Dank für all diese Inputs, die du uns heute gegeben hast, für deine Zeit, dass du in den Podcast gekommen bist. Ich freue mich sehr und bis zum nächsten Mal Sehr gerne. Herzlichen Dank, bis bald, tschüss, bis bald gerne.

Speaker 3:

Herzlichen Dank, bis bald.

Speaker 1:

Tschüss. Das war, wie Worte wirken, der Podcast für effiziente und effektive Kommunikation, eine Koproduktion von Helga Boss und Heidi Winsauer. Wenn dir gefallen hat, was du hier gehört hast, dann freuen wir uns über dein Like oder eine persönliche Empfehlung, und wenn du selbst Lust hast, hier mal Gast zu sein, dann melde dich bitte bei uns. Unsere Kontaktdaten findest du auf der Webseite. Bis zur nächsten Folge wünschen wir dir schöne Begegnungen, gute Gespräche und eine feine Zeit.

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