Mit dem Pferd – Der Podcast
Mit dem Pferd. Aktuell im Diskurs – der Podcast zur Klassischen Reitlehre
In ihrem Podcast „Mit dem Pferd“ sprechen die Buchfrau und Freizeitreiterin Dido Nitz und der Profi-Dressurreiter Christoph Ackermann über verschiedenste Themen rund den Umgang mit Pferden. Christoph Ackermann ist international gefragter Reitlehrer, Meisterschüler von Egon von Neindorff und Träger des Goldenen Reitabzeichens.
In ihren „Coffee-Talks“ geht es um Ausbildungsfragen wie Jungpferdetraining, die korrekte Anlehnung oder den vieldiskutierten Begriff Dehnungshaltung. Ebenso werden ethische, kulturelle und aktuelle Themen besprochen, wie zum Beispiel die kritische Debatte um den modernen Dressursport.
In der Reihe „Auf ein Wort“ sind Gäste wie Klaus Krzisch, Dr. Kathrin Kienapfel oder Kerstin Gerhardt mit an Bord.
Hinweis zum Mitgliederbereich
Zu den Themen gibt es einen vertiefenden zweiten Teil in der Takt & Talk Reitakademie, dem Mitgliederbereich von Mit dem Pferd.
Dort sprechen wir ausführlicher über Praxis, konkrete Übungen und typische Fragen aus dem Reitalltag.
👉 Alle Infos zum Mitgliederbereich findest du hier:
https://steady.page/de/podcast-mit-dem-pferd/posts
Mit dem Pferd – Der Podcast
Auf ein Wort mit Carel Eijkenaar: Methoden der Didaktik - eine schöne neue Welt?
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Dido Nitz unterhält sich mit Carel Eijkenaar und Christoph Ackermann. Wie hat sich das Unterrichten im Laufe der Jahrzehnte verändert? Was macht guten Unterricht aus? Und Online-Unterricht - geht das überhaupt in guter Qualität?
Gast:
Carel Eijkenaar ist ehemaliger FEI-Richter und Ausbilder bis Grand Prix im In- und Ausland. Er war eng verbundener Schüler des legendären Georg Teodorescu. Er lebt in Tel Aviv und unterrichtet von dort aus Schülerinnen und Schüler auf der ganzen Welt.
Christoph Ackermann ist Dressurreiter, Ausbilder im In- und Ausland, Diplom-Betriebswirt und Verfechter der klassischen Reitlehre im Sinne der Ausbildungsskala. Der Inhaber der Condé Reitseminare war lange Jahre Meisterschüler bei Egon von Neindorff und ist Träger des goldenen Reitabzeichens. Seine Pferde bildete er alle selbst aus. Bei ihm definiert sich Erfolg zuvorderst in der Harmonie zwischen Reiter oder Reiterin und Pferd. Wobei das Wohlergehen des Pferdes immer an erster Stelle steht. Reiten mit dem Pferd und nicht gegen das Pferd, die Gesunderhaltung des Tieres sowie naturorientierte Gymnastizierung besitzen in seiner Ausbildung oberste Priorität.
Dido Nitz ist nach vielen Jahren Programmleitung eines erfolgreichen Publikumsverlags als selbstständige Autorin, Lektorin und Beraterin für Programmgestaltung unterwegs. So lassen sich die Leidenschaft für Pferd und Buch nun auch professionell bestens verbinden, eine Kombination, die sie schon fast lebenslang prägend begleitet. In der equinen Praxis ist sie Freizeitreiterin und im regen Dialog mit ihrer wunderbar charakterstarken Lusitanostute Fior.
Ton:
Max Feichtinger, Tontechniker und Sattelhändler, eine spezielle Kombination, die in beiden Fällen feinstes Fingerspitzengefühl für Balance erfordert! Als Tontechniker hält er die Töne im Gleichgewicht. Im Fall der Podcasts von Condé Reitseminare ist es sein erklärtes Ziel, das Zuhören so angenehm wie möglich zu machen, um vom Inhalt nicht abzulenken.
Wenn du die hier besprochenen Themen zur klassischen Reitlehre vertiefen möchtest: In der Takt & Talk Reitakademie findest du Bonusfolgen, Hintergrundwissen und konkrete Umsetzung für die Praxis.
👉 https://steady.page/de/podcast-mit-dem-pferd/posts
Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Mit dem Pferd, dem Podcast von Cornwall, Reit-Seminare und Christoph Ackermann. Heute mit dem Coffee Talk zum Thema Methoden der Didaktik: Eine schöne neue Welt. Heute haben wir einen ganz besonderen Gast bei uns. Aus Tel Aviv ist uns Karel Aikener zugeschaltet. Er is FEI-Dressurtrainer und pensionierter FAI-Richter and unterrichtet Schülerinnen und Schüler, Berufsreiterinnen und Berufslehrer in der ganzen Welt. Er war Schüler der ganz großen Reiterlegende Georges Theodorescu. Christoph Ackermann ist Dressurreiter, Ausbilder im In- und Ausland, Diplom, Betriebswirt und streitbarer wie leidenschaftlicher Verfechter der klassischen Reitlehre im Sinne der Ausbildungsskala. Er war lange Jahre Meisterschüler bei Egon von Neindorf und ist Träger des Goldenen Reitabzeichens. Mein Name ist Ido Nitz, ich bin Redakteurin, sitze auf Pferden seit meiner Kindheit und bin passionierte Besitzerin einer sehr meinungsstarken Lusitano-Stute. Eine normale Reiterin, also der sich jeden reiterlichen Tag aufs neue tausend Fragen stellen. Karel, es wäre ja heute eigentlich sehr schön gewesen, wenn wir noch einen Gast hätten begrüßen können. Ich glaube, du möchtest da ein paar Worte kurz sagen dazu.
SPEAKER_00Ja, was mir fehlt, aber ich glaube auch den Christoph, that is Jan. Jan war a guter Freund von uns beiden, and we have verschiedene Podcasts gemacht zu Dudrit. And there is leider gestorben a while to ein sehr, sehr begabter Pferdemensch, ein Autodidaktiker, ein Mensch that his life in her by the Pferde was and the Pferde to beschützen, and so we like it. So ich möchte sagen, es tut mir sehr leid, dass er heute nicht mehr dabei sein kann. Und er wird mir und ich glaube auch den Christoph sehr fehlen. So, danke, dass sie uns die Gelegenheit gegeben haben, etwas über Jan zu sagen. Dankeschön.
SPEAKER_05Ja, ja. Ja, also ich habe ihn ja nur einmal persönlich erlebt, eben auch beim ähnlichen Meeting wie jetzt. Sehr beeindruckt. Und tatsächlich aus Facebook kennen ihn natürlich sehr, sehr viele Leute durch diese unglaublichen historischen Aufnahmen, die er da immer gepostet hat. Also es ist ein sehr bekannter Name gewesen, Jan Mayburg. Ja, wir wollen ja heute über das Thema Ausbildung sprechen, also über Didaktik, über die Lehre. Wie würdet ihr beide einschätzen? Wie hat sich das Thema Ausbildung der Reiter, also wir reden über die Ausbildung von den Menschen. Wie hat sich das Thema Ausbildung in den letzten Jahren, Jahrzehnten verändert anderer entwickelt, or not entwickelt? What seems that? What is your mind to Karel?
SPEAKER_00Yeah, when I took my side, then the game was more or more than what man machen muss auf dem militärischen Niveau. It was a part of Befeh, and man musste ich dann ausführen. Ohne dass es direkt eine Erklärung gegeben wurde, warum man das machen muss. Man muss das einfach machen. Und so haben wir das auch gemacht. Fragen hat man gestellt nach der Stunde. Oder überhaupt keine Fragen gestellt. Nicht heutzutage, dass in der Stunde ein Schüler sagt, ja, aber hier, aber man fängt an eine Diskussion. Weil in dem gleichen Moment, wenn man damit anfängt, dann hört man nicht mehr zu. Dann ist man den Reporter. Das war bei uns normale. Zuhören, und dann mit Firehand. Und heutzutage hat sich das so wahnsinnig geändert. Was in meiner Ansicht nicht in Ordnung ist. Aber es hat sich eben wahnsinnig geändert.
SPEAKER_05In welchem Alter, Karl hast du angefangen zu reiten?
SPEAKER_00Beim seriösen Reiten mit 16. Ich war vorher mit Ponys beschäftigt, auf der Rennbahn mit Dravern und Vorblütter. Ich habe alles so mitgemacht, was ein junger Mann, in meinem Ansicht, machen muss in der Reiterei machen, dass man überall ein bisschen schnippt. Ein bisschen von diesen Essen, ein bisschen italienische Essen, ein bisschen Deutscher essen, and so weiter and so forth. Und dann sagt man, mir gefällt mir ein relische Essen.
SPEAKER_05Das italienische Essen war dann die Dressurarbeit später.
SPEAKER_00Genau, die Dressurarbeit, die verfeining, dass man persönlich zusammenwachst mit meinem Pferd. Das ist für mich, was mir in den Dressur, was mir tribbelt, dass man mit einem persönlichen Verhalten, eine verständlich aufbauen kann, that man, that one who hurt, when man read, does it so many machines? I read not even a piaffpassage. A share is not so short in the gear as a piaff and a passage.
SPEAKER_05Da ist der Anspruch ja wahrscheinlich, wenn jemand zum ersten Mal zu dir kommt, durchaus so, dass sie sagen, ich möchte meine Pjaff-Passage verbessern, oder nicht? Oder wie siehst du das Anspruchsdenken hat sich entwickelt?
SPEAKER_00Früher hat man gesagt, kannst du mir helfen, besser reiten zu lernen? Heutzutage kommt einer und der ruft dich an und sagt, ich habe ein Problem mit dem Fliegenden Wechsel, kannst du mir die Fliegenden Wechsel untermachen. Da kommt man schon darauf, dass das Unterricht die Frage, die gestellt wird, hat sich ganz geändert. Lernen und ausführen. Und dann antwortet ist, ich kann den Wechsel nicht verbessern. Ich muss die ganze Reiterei mit dir oder mit ihnen verbessern. Die Qualität der Galopp muss sich ändern und verbessern. Und dann kommt automatisch der fliegende Wechsel. Wir verkaufen keinen fliegende Wechsel. Fliegende Wechsel 1000 Euro.
SPEAKER_07Das würden viele unbeitragen bezahlt.
SPEAKER_02Du bist ein Freund von mir für die 500 Euro. So geht das in Angebot. Diese Woche ist wie ein Passage in Angebot.
unknown30%.
SPEAKER_05Das ist ja auch schön, ja, genau. Das wird durch den Ton, glaube ich, gut gehen.
SPEAKER_01Ich weiß nicht, wie Christoph, ich glaube, Christoph erfahrt genau das gleiche, aber ich sollte dasselbe Antworten.
SPEAKER_05Ja, genau. Christoph.
SPEAKER_04Also das Thema mit dem Unterricht früher sehe ich genauso. Früher wurde nicht gefragt, warum mache ich das jetzt so oder so rum? Nee. Da kam eher, also Knie runter, tiefer Sitz, du weißt schon, was ich meine. Und wenn das nicht klar war, musste ich mich selber darum kümmern. Das war ein ganz anderer Ton. Also es war durchaus, ja, wie du sagst, karmilitärisch. Und das hat sich heute schon ein bisschen geändert. Was wir schon sehen, es wird alles hinterfragt. Man kann sogar Anweisungen geben, die werden dann auch hinterfragt. Gut, wenn man ein lieber Lehrer ist, dann beantwortet man das im gleichen Moment. Ansonsten kann man es auch mal aussetzen, finde ich. Vielleicht nachher. Aber manchmal ist es auch wichtig, glaube ich, dass der Reitschüler weiß, warum er das tut. Weil er irgendwie selbst noch nicht, ich sag mal, gebildet im Sinne von Literatur gelesen, gebildet genug ist, um es zu wissen. Und da kann man schon mal helfen. Das gab es früher nicht. Also früher, man liest gefälligst selber und sieh mal zu, wie du klarkommst. Das hat sich doch wesentlich geändert.
SPEAKER_05Es ist ja auch sicherlich ein Unterschied, ob man einfach eine Nachfrage hat, wenn man etwas nicht verstanden hat in dem Moment. Oder ob ich etwas in Frage stelle und sage, ja, ich habe das beim letzten Lehrer aber so und so gehört oder was weiß ich, also so in der Art.
SPEAKER_04Stimmt.
SPEAKER_05Oder sagen wir mit so, wir sind ja heute mit einer Wissensflut aus sehr vielen, gerade durch die Social Media oder sowas, also Wissen in Anführungsstrichen, Flut, auch in Anführungsstrichen gesegnet, zugeschüttet, wo jeder einfach seine Meinung zu allem hat. Also, ja.
SPEAKER_04Und dann diese Hinterfrage auch beim Kurs oder so, das ist auch schon passiert, hinterfragt, warum, weshalb. Und Carlo hat es sehr richtig gesagt, erstmal muss man den Reiter und das Pferd in Ordnung bringen, bevor man den fliegenden Wechsel zum Beispiel übt. Ganz klar, da geht es erstmal auf den Reiter los. Der muss erstmal ruhig sitzen und richtige Hilfe erteilen, so dass das Pferd im Galopp mehr and lockerer durchspringen kann. Man kommt auch der Wechsel, that's rich. When we have their Pferde not more unfaster with the hand, then can that happen that the teilnehmerin after Stunde im Radkurs auf den Platz hinter the Halle rausgeht and the Pferd nochmal richtig hernimmt, so wie sie das versteht. Hast du mal erlebt? Das habe ich auch nicht zum ersten Mal erlebt. Das passiert immer wieder. Also dieses sich einlassen auf sich selbst, auf seinen Sitz, da die Korrekturen vorzunehmen. In der Hilfegung, also in der Unterhaltung mit dem Pferd, in der Kommunikation mit dem Pferd, in der Unterhaltung mit dem Pferd besser zu werden. Also das ist dann eher nicht so Social Media trächtig. Es ist mehr so, naja, ich bin doch kein Anfänger.
SPEAKER_05Es ist ja auch, wir sind es heute gewohnt, dass wir sehr schnelle Ergebnisse sehen in vielen Bereichen. Und das ist natürlich wahrscheinlich eine ganz große Schwierigkeit, dass ich halt, wenn ich einfach an der Basis anfange und mein Pferd eben nicht irgendwie zusammenstellt, sondern nochmal locker lasse und das Gefühl habe, da ist jetzt nicht wirklich etwas passiert im Sinne von etwas, was ich herzeigen kann oder so. Das ist etwas, was sich sehr, sehr schwer und sehr spät erst beweisen lässt, dass dieser Weg richtig ist oder sich richtig anfühlt, oder? Das ist vielleicht das Problem, ja?
SPEAKER_00Ich glaube, das größte Problem ist, dass Christoph und ich und Leute, die gleich denken und arbeiten wie wir, mit dem Gedanken, that the klassische, oder Theodres hat immer gesagt, eine korrekte Ausbildung. Er sagt, das ist für die Musik, das ist für das Museum. Er sagt, das ist eine korrekte Ausbildung des Pferdes. Was die Leute heutzutage sehen, ist für die Leute normal. Und das ist ein verkrampftes Pferd mit einem sehr schlecht sitzenden Reiter, die da rumtrampen in der Reitbahn und die Beine fliegen ands. Dann versuchen wir. Die Leute kommen zu uns, die möchten zum Lehrgang mitmachen und so weiter. Aber die kommen schon mit ein. Grundgedanke, dass wir dann auch das, was ich kaufe, das Trick-Reiterei verkaufen, und wir machen das nicht. Dann sind sehr viele Leute enttäuscht. Weil die kommen mit einem. They are not good vorbereitet. Das ist das Problem. Und dann müssen wir, und das ist im Grunde genommen das größte Wort: die correcte Reiterei verteidigen, weil die Leute, die auf Turnier, sehen die Strampel-Reiterei, und das sind hoch bewertet bei den Richter, und dann sind wir eine sehr kleine Gruppe. Und wir müssen uns verteidigen. And then sage ich immer, hör mal, fang mit mir nicht an. Ich verteidige mich überhaupt nicht. Es gefällt mir nicht, ich mache die Tür auf, verlasse meine Radbahn. Oder meinen Lehrgang. Und zahlen die auch nicht, weil ich möchte dein Geld auch nicht haben, weil das Fleiß, das ich davoor kaufe, schmeckt mir überhaupt nicht. Warum mache ich das auf diese Art und Weise? Wenn die grob sind gegenüber Leuten wie Christoph und Mir, maar die sind grob gegenüber unseren. Die greifen uns nicht gerecht an. Dann möchte ich mit diesen Leuten auch nichts zu tun haben. Ich habe kein Problem mit einer Auseinandersetzung über die klassische Reiterie, die korrekte Reiteraii und die moderne Reiterei. Wenn das auf eine Ebene ist, wo man sich an beiden Seiten respektiert. Dann kann ich damit umgehen. Aber ich glaube nicht, es ist auch nicht in unser Interesse, dass wir die andere Seiten überzeugen, dass ihre Ausbildung und die Reiterei false ist. Die müssen selber dahinterkommen. Weil wenn die selber dahinterkommen, dann bekommt unsere Erklärung, die Wert. Und wenn die nicht selber dahinter kommt, dann hat unsere Erklärung auch keinen Wert, weil das geht hier im Ohr rein und geht an der anderen Seite wieder raus oder geht überhaupt nicht rein. Oder was meinst du, Christoph?
SPEAKER_04Ja, es wird nicht verarbeitet. Also dieses Gefühl für das Pferd, was ich doch brauche in der Bewegung, wird gar nicht aufgerufen. Weil mein Gehirn ist auf Durchzug geschaltet. Das heißt, es landet nichts, es kommt nichts an. Der Reiter lässt sich nicht drauf ein und fragt sich, was manche in der Stunde, ich reite ja nur geradeaus und muss jetzt auch noch den Takt halten. Also das ist doch Kindergarten. Das wird dann abgetan mit dem Wort Basis.
SPEAKER_05Wie oft kommt das vor? Wie oft kommt das vor konkret, also dass sich Leute so äußern? Wie oft ungefähr?
SPEAKER_04Ja, die sagen, passiert. Wir wollen jetzt mal was Richtiges reiten, heißt es dann auf einmal. Es soll doch mal Gas geben.
SPEAKER_05Die allermeisten Leute kommen aber vermutlich vorinformiert auch in euren Unterricht und wissen auch, was sie erwartet und was sie auch daran schätzen, nehme ich mal an. Ich meine, es ist ja auch, vorher guckt man ja so ein bisschen, wer das ist.
SPEAKER_00Und es ist ja auch nicht, ja, also, dass man konfrontiert wird mit einer, der sich deutlich gegen dich absetzt, das ist selten. Das ist nicht, das passiert in jedem Lehrgang. Gott sei Dank, dann höre ich morgen schon aus. Aber da sind man Leute, die versuchen, das ist ja gut. Das hat es mit deiner eigenen Persönlichkeit zu tun, wie man damit umgeht. Und ich muss sagen, dass bei mir das eskaliert fast nicht. Das hat sie vielleicht zwei, dreimal eine Sache gegeben, dass sie sich eskaliert und so weiter. Und ich habe einen Schüler in Griechenland und da hatten wir eine ganze Zeit debattiert. Und dann hat er den zweiten Unterricht am nächsten Tag, und dann habe ich ihm gefragt, wo gibt es ein Geschäft, wo man so Musik verkauft, so Flüten und so weiter, eine Gitarre. Sagt ihr, das ist da und da. Ich sage: Hör mal, ich schicke einen hin und musste sich mir was kaufen. Ich schenke dir, was sagt er? Was ist das dann? Ich sage, ich schenke dir den kleinen Ständer, der auf die Flüte geht, wo man die Musik hineinmacht, das kannst du dann auf dem Kopf vom Pferd machen und dann machst du deine eigene Bücherein auch wiedersehen. Ich mache eine Auswahl.
SPEAKER_02Das ist eine Anekdote, aber es ist wirklich passiert. Ich habe doch keine Auswahl.
SPEAKER_04Ich habe mal einen Reitmeister erlebt. Ich habe mal einen Reitmeister erlebt. Die Titel Reitmeister werden ja von der FN vergeben, also so einmeinig. Aber in einer Stunde, das fand ich ganz lustig. Das war auch cool. Diese Reiterin, die hat es parto nicht zusammengebracht. Und da ist ja völlig ausgetickt, der Reitmeister. Und hat sie angebrüllt, den Namen jetzt nicht nennen. Frau Dingenskirschen. Fahren Sie lieber Fahrrad, vielleicht können Sie das. Das war der fand ich auch ganz lustig. Gut, das geht es immer wieder. Und die Frage ist, wie kommt man da als Lehrer? Wir sind ja mehr wie Trainer, wir wollen ja eigentlich den Anspruch anstellen, dass wir agieren wie Lehrer. Das ist die Idee dahinter. Und wie kommt man als Lehrer aus so einer Nummer raus?
SPEAKER_05Ja. Was ist überhaupt jetzt vorweg gefragt? Das ist ein guter Programm. Was ist der Problem? Das Platzes verweisen.
SPEAKER_04Man kann natürlich des Platzes verweisen. Was ja andere tun. Oder man bringt die Stunde, ich sage es mal, mit Anstand, also aus Lehrersicht, mit Anstand zu Ende und lässt es dann damit aber auch gut sein. Und wiederholt es nicht. Also diese Varianten gibt es für mich.
SPEAKER_05Was ist aus eurer Sicht denn der Unterschied tatsächlich zwischen Lehrer und Trainer? Oder wie würdet ihr euch selbst gerne sehen? Karl?
SPEAKER_00Ich glaube, ich bin beides: ich bin ein Lehrer and a trainer. Ein Trainer came tiefer in die ganze Materie hinein, and so weiter. And ich glaube auch that a trainer is psychologically entwicked as not a lehrer. Man comes in the Ausbilding Warndorff in two or three years. He said God given to the psychological, wie man with Leuten and how many, and a lösing to find, so that the leute their eigenvalues are, so they're the feel to fit to bess, and then an Einheit creieren, zusammen zu arbeiten. Ich glaube, dass the trainer in den technischen Beziehungen weiter wie ein Lehrer. Aber in the psychological begleiting von den Schülern, dass wir als Trainer haben das durch Erfahrung gelernt. Aber heutzutage wird da in die Ausbildung ein bisschen mehr Druck gegeben, dass da ein Unterschied zwischen Lehrer und Trainer. Meiner Ansicht, vielleicht erklären. Ich hoffe, dass ich mir das gut erklärt habe.
SPEAKER_05Ich hätte jetzt gesagt, dass Trainer auch, wie du auch sagtest, dass das mehr mit der Technik zu tun hat. Also ein Wissen über die Technik. Tatsächlich ist aus meiner persönlichen Sicht Lehrer etwas, ist allumfassender. Also wenn ich einen Trainer als Lehrer bezeichne, ist das, hat das eine, also ist es mehr für mich. Ein Lehrer ist, da habe ich mehr fürs Leben sozusagen. Das ist übergeordnet jetzt aus meiner Sicht. Aber technisch ist es tatsächlich, ja, das Training ist das Technische. Christoph, wie siehst du das?
SPEAKER_04Ja, ich bin da eigentlich bei euch beiden. Ganz interessant. Also Lehrer ist übergeordnet, da bin ich dabei. Ist sozusagen, sagen wir mal, der Oberbegriff kann man dann runterbrechen auf den Trainer. Und Karl, du hast völlig recht, der Trainer geht vielleicht noch mehr ins Detail. Aber was macht der Trainer vor allen Dingen? Er wird trainiert, übersetzt, geübt, wiederholt und geübt. Und Jan Meinburg sagt immer, üben, üben, üben, üben, üben, üben beim Reiten. Also man is wohl beides, it stimmt. Und der Trainer gives the general reason for and the trainer gets not more inside. If vielleicht noch mehr in the sense of the psychological image with the Menschen, it can be. In detail getting. We get noch tiefer rein, we üben sich jetzt nochmal. Jetzt hast du schon wieder die Hand hängen lassen. Jetzt machen wir das nochmal, aber die Hand geht vor dabei. Also das ist so ein bisschen, was man übt, übt, übt, übt. Oder jetzt bist du schon wieder aus der Ecke gekommen, zur Schulter herein und das Pferd wirft sich wieder im Kinder. Jetzt führen nochmal ein bisschen Rader im Hals. Also das macht man, es wird geübt, indem du in die äußeren Züge mehr nimmst. Und ich glaube, das ist dann So ein bisschen mehr das Training, dass man das trainiert. Und der Lehrer sagt, so da reinverwerfen, grober Fehler.
SPEAKER_00Ja, mehr oder weniger, ja.
SPEAKER_05Komischerweise, wenn ich mir jetzt vorstelle, jemanden wie Egon von Leindorf als Trainer zu bezeichnen, das ist merkwürdig. Nein, nein, nein, nein. Ihr habt ja beide sehr charismatische Lehrer oder sicherlich auch in Vorbildern dann eben auch damit gehabt. Also Egon von Leindorf und eben Georges Theodorescu. Inwiefern were you geprägt? Or inwiefern is auch this begrip Vorbild wichtig for euch, what these beiden anbelangt?
SPEAKER_03That bedeutet alles.
SPEAKER_00When man in the Ausbilding went by these Theodoresco and Theodoresco and Van Eyendorff. There wrote me in, why man shout out these too? Man tromed, that I'm so zusammen. And then it reads over mezelf, I was jung nach me. Ik heb daar bij mijn Theodoresco mir in deze Art van Zageld. Ich habe mir völlig aufgegeben. Ich habe gesagt, ich muss Theodoresco sein. Und das heißt auch als junge Reiter, dass man alles, was er macht, macht man auch. Man macht ihm nach. Wenn er so macht an der Nase, dann muss man den nächsten Tag auch an der Nase. Und das macht man nicht bewusst, das macht man unbewusst. Man hat das Gefühl, wenn man später selbst Theodoresco sein muss mit einem eigenen Namen, dann muss das auch Theodoresko sein. Ich habe das auch gemacht in Holland. Da habe ich auch eine Zeit lang gemacht, und dann macht man das auch. Da hat man fast nicht gehört. Da red ich ja, schön hat das schon abhaar. Und dann hat man Unterricht gemacht, hat man genau das Gleiche gemacht.
unknownUnd dann habe ich die Jurist gedacht.
SPEAKER_03Ich hört doch nichts. Aber so ist das, so ist das, so ist das.
SPEAKER_05Hast du danach gefragt, wenn du es nicht verstanden hast?
SPEAKER_03Doch. Ja, schon, oder?
SPEAKER_00Ich habe mit, ich habe, ja, ich habe das Glück gehabt, ich habe auch beim Theodoresco im Hause gelebt. So, morgens beim Frühstück, dann waren wir schon zusammen. Und abends, wenn ich von der Arbeit zurückkam, da war sie oft, dass dann Theodoresco im Wohnzimmer saß und so weiter. Und wenn er dann so in diesem, dann kam er so wieder in seinen Mut. Nee, so war das dann. Ja, dann muss man wissen, dann hat man zwei Stunden, drei Stunden dort gesessen und gehört.
SPEAKER_05Wunderbar.
SPEAKER_00Und da hatte ich ausprobiert, wie weit geht deine Geduld mit mir? Und? Da war der ein Trigger. Er war so, ja, er hat so seine eigene Idee, wie ein Schüler sich benehmen muss gegenüber den Meister. Aber Weihnachten, Weihnachten. Ich habe eine sehr gute Zeit gehabt dort.
SPEAKER_05Wie lange warst du da, Karl, und wann war das ungefähr?
SPEAKER_00Fast viereinhalb Jahre. Das war nach der Armee in 1968. Und wir sind ja 70 und so weiter. Und das war noch im alten Reitbetrieb in Steinagen. So nicht, wo die jetzt sind und so weiter. Das war auch noch klein bei uns. Wir haben 20 Pferde in der Ausbildung gehabt, alles zusammen. Und da war dann seine Frau Inge und der Herr Theodoresco und ich, die haben die Pferde geritten. Jeden Tag hat man so sieben, acht Pferde reiten müssen. Und dann muss ich nachmittags auch ein bisschen Sattelkammer machen und so weiter und mir betreuen, dass die Pfleger die Pferde gut fliegen. Heutzutage ist das, glaube ich, bei Theodoresco 50 Pferde oder bei Monika.
SPEAKER_05Ja, ja, ja. 20 ist schon klein für heutige Verhältnisse, natürlich.
SPEAKER_00Ja, aber klein is fine, ich meine, wenn man als junger Reiter hat die Gelegenheit hat, bei so einem großen Ausbilderlehre zu machen, und das ist gross, dann geht man verloren. Und wenn das klein ist, dann wird man hineingezogen. Die Verantwortung, die dann auf deine Schulter geladen wird, ist auch sehr groß. Weil er andere Sachen zu tun hat und seine Frau hat andere Sachen so, die kannst du noch nicht. Das war meine Verantwortung. Das war eine riesen Verantwortung, da war es von die Pferde. Man kann priferde die sehr teure junge Pferde. Die totale Ausbildung ist nicht nur das Reiten. Das ist auch, wie man so ein Betrieb führend tut und so weiter, damit die Leute umgehen, wie man spricht man die Leute an. Es ist eine totale Ausbildung, nicht nur Reiten. Nur Reiten erreicht man nichts. Es ist nicht nur Reiten.
SPEAKER_05Theodorescu selbst muss ja auch ein sehr umfassend gebildeter Mensch gewesen, dann sprach mehrere Menschen.
SPEAKER_00Er war Rechtsanwalt. Er war Rechtsanwalt und war sehr gut gebildet. Er sprach auch Italienisch, Französisch und Englisch, und so weiter. Ein sehr intelligenter Mensch und verstand auch die Welt. Die politischen Verhältnisse zwischen die verschiedenen, damals Russland und Amerika, and so weiter. Er war auch ein Philosoph. Er konnte mit dir über einen ganz kleinen Teil der Reiterreistungen zu reden. Wunderbar. Wie schön. Aber sie hat das auf so eine Art und Weise gemacht. Das war auch nicht langweilig. Nee, das glaube ich. Van mij in Dorf waren genauso ein Mensch, die leben in ihrer eigenen Welt und versuchen, ihre Welt mit dir zu teilen. Nur das ist das Schönste, was es gibt. Du bist nicht an der Seite von diesen Leuten. Die machen dich teilen Gedanken, ihren Lebensgefühlen und so weiter. Man wird noch sehr persönlich mit diesen Leuten, solange das in dem Gesprech passiert. Nachher, dann ist man wieder der Schüler und der Meister. Dan muss man das Rollenspiel wieder so machen, dass man sagt, ich bin der Schüler und er ist ein Meister. Das ist sehr kompliziert, das ist sehr schwer, gerade wenn man jung ist.
SPEAKER_04Das lernt man aber noch ein Junges. Und es hat nachher einen Automatismus, geht von selbst. Irgendwann hat man sich dann eingefügt. Und es läuft genauso ab. Kann ich bestätigen.
SPEAKER_05Ja. Was würdet ihr sagen, ist tatsächlich das vielleicht, Christoph, was du von Egon von Neindorf wirklich für dich mitgenommen hast und was du jetzt dein ganzes Reitlehrerleben lang eben mitnimmst von deinem Vorbild.
SPEAKER_04Eine ganze Menge. Also du Karl hast ja eben schon ganz schön beschrieben, das kann ich nur unterstreichen. Natürlich gab es Momente, wo wir unter der Linde saßen und uns unterhalten haben in Ruhe. Oder er gab Reitunterricht. Ich kam dann rein und habe mich mit ihm, oder er saß schon auf der Tribüne, er hat wieder zugesetzt, oder seinem kleinen Kerbäuschen. Und das wird dann plötzlich so eher so Vater-Sohn-Geschichte, wenn man das so sehen kann. Wir haben uns auch über sehr private Dinge von mir unterhalten. Ich hatte durchaus mit Anfang 30 ein paar private Herausforderungen, und da hat ihm schon noch sehr geholfen. Also so ein Reitlehrer weiß doch wesentlich mehr, er ist auch wesentlich mehr gebildet, als dass er sich nur auf die Pferde kapriziert. Er kann wesentlich mehr. Nein, da kam mir auch ein sehr gebildeten Elternhaus. Ich will da gar nicht näher drauf eingehen, but that is eben Esprit einfach auch da. Und dann wird das plötzlich so Vater-Sohn-Geschichte. Im Unterricht war ich ein einfacher Soldat, so zu sagen. Hat nichts zu mocken, nichts zu meckern. Er war auch freundlich mit mir, erzählte die Geschichten immer wieder von den damals allerdings. Da waren sie ja noch gut, die Spanische Radsschule, von den Oberbereitern, was sie ihm alles angetragen haben, wie was funktioniert, und erzählt ihm die Geschichten, lach dabei, während der Pia verarbeitet. Weil dann stand mein Pferd Champus an der Wand und rührte sich nicht. Der musste ruhig stehen. Und er stand auch ruhig. Und so kam auch eine sehr angenehme Atmosphäre hoch. Also eine ganz klare. Er gibt den Ton an und die anderen beiden bitte folgen. Und wenn ich was nicht wusste, dann war es peinlich. Du weißt jetzt, was ich meine. So habe ich mir ja gesagt, aber naja, ich habe dann Angst, in den Büchern gestellt zu gucken. Und am anderen Tags habe ich mal ganz vorsichtig, ganz vorsichtig gefragt, wie das denn funktioniert und was er dann meint. Aber das war nicht im gleichen Moment. Also so war es halt. Es war gut, es war schön. Es war liebenswürdig, es war streng, es war enorm streng. Viel härter als heute. Aber es war auch liebenswürdig. Es war so streng, dass ich natürlich auch geweint habe. Das gab es natürlich auch. Haben wir mit dem großen Rappenhof Passagearbeit gemacht, mit dem Duke. Und dann ging eigentlich super. Ich war ganz glatt, wie schön das ging. Klar, er hat von unten geholfen, das war eine andere Nummer, wenn der geholfen hat. Kennt überhaupt niemanden, der das so gut kann. Aber egal. Vielleicht Kedoresco kann das noch richtig gut. Aber es gibt ganz wenige, die es sehr, sehr gut, die es sehr, sehr gut können. Und er konnte es fantastisch und es ging einfach gut. Und dachte, wow, so ich habe einen Pferd ja noch gar nicht erlebt. Und da gab es einen großen Spiegel in der Halle, dann konnte man sich auch sehen und sagte, wow, das kann jetzt nicht wahr sein. Und mir war klar, allein schaffe ich es nicht. Ich war eigentlich happy. Und dann gegen Mittag, bevor es die Mittagspause ging, kam er zu mir, auf mich auf die Schultern und sagte, ja, Christoph, wenn du nur sitzen könntest. Wow, das war nur auffällig. Und dann habe ich da echt mit den Tränen gekämpft, weil ich fand es super und es war ein tolles Gefühl. Und ja, das ist manchmal sehr hart. Es hat mir enorm geholfen jetzt im Nachgang. Er hatte völlig recht. Ich konnte damals mit Anfang 30 nicht sitzen. Ja, ich saß auf dem Pferd und sah ganz schön aus. Und also sprach vor der Ackermann kommt, der hat ja einen tollen Nein-Dorf-Sitz und das hat sich schon rumgesprochen gehabt, auch in der Richterschaft. Aber er wusste, ich kann noch nie sitzen. Ich habe schon gesetzt, aber das, was er untersitzen, versteht. Und das war auch. Und das ist eigentlich ein großes Lob, weil es setzt einen Anspruch an mich. Ich habe versucht, das umzusetzen. Und diesen Anspruch, ist ein Kompliment. So ein Anspruch an. Das habe ich später erst verstanden. Nicht in dem Moment, in dem Moment war ich den Trainer da. Ich muss noch eins erzählen. Anderntags machen wir wieder Passageübungen an der Hand. Ich auf dem Pferd klar. Und ich sitze nicht gerade. Da haut er mit die Gärte ins Kreuz.
SPEAKER_05Das ist undenkbar heute, ne?
SPEAKER_04Ja, aber ich saß dann gerade. Ich habe auch geschluckt in dem Moment. War auch wie ein Trainer, aber was willst du machen? Und das muss man eben, wenn man so einen leichten Puffel nach hinten macht, ist ganz schlecht, weil die Wirbelsäule gar nicht mehr gerade ist. Und damit bin ich nicht mehr im tiefsten Punkt des Pferdes und mit dem größten Einfluss auf den Pferderrhythmus des Pferdes. Der ist weg. Der ist weg, den Kopf hängen lassen. Das ist weg. Wenn ich den Kopf hängen lasse, ist die Wirbelsäule krumm. Der ist weg. Der Effekt, dass ein zentrales Nervensystem auf den Ansatz trifft. Über die beiden Wirbelsäulen. Der Effekt ist weg. Also man kann nicht mehr vom Kreuz sprechen. Und das war auch ein Schock für mich. Aber es hat enorm gewirkt. So was würde ich heute nie machen. Oh Gott, natürlich nicht. Darf ich ganz leicht den Schülern mal auf die Schultern sowieso gerade sitzen? Oder wenn ich groß genug bin oder das Pferd klein genug ist, kann ich die Reiterin auch Schultern mal hinsetzen, mal anfassen, sage ich, kann ich mal anfassen und setze dann mit Schultern hin, dass die Schultern dann ins Pferd oder in den Hintern fallen können, von oben sein Krecht. Also das mache ich dann schon, aber das ist da, da ist irgendwo die Schallgrenze erreicht.
SPEAKER_05Ja, ja. Naja, klar, es ist ja wie beim Tanzen. Also irgendwie ist natürlich so eine körperliche Korrektur, ist heutzutage schwierig, aber eigentlich. Muss wäre es hilfreich, ja. Allerdings natürlich nicht, ja klar, also dass man jetzt nicht mit der Gärte stocken.
SPEAKER_07Die Zeiten sind gut.
SPEAKER_05Es ist nicht so schlimm, dass das jetzt irgendwas so ist.
SPEAKER_04Die Zeiten hat sich geändert. Ich meine, wenn wir jetzt über das Thema online sprechen, dann wie erkläre ich es online.
SPEAKER_05Ja, da kommen wir gleich noch drauf. Weil das ist ein ganz wichtiger Teil natürlich der heutigen Lehre, der jetzt dazugekommen ist, auch durch Corona und so. Ich möchte eins noch trotzdem wissen, weil wir ja eben über diese Entwicklung sprechen, wie es damals war, dass man das heute natürlich so nicht mehr machen kann. Und Karel, du hast vorhin auch darüber gesprochen, dass das psychologische Geschick jetzt doch ein sehr anderes sein muss.
SPEAKER_06Ja, muss.
SPEAKER_05Wie habt ihr euch das angeeignet? Weil durch eure Vorbilder war es ja nicht, das waren andere Zeiten, ganz klar. Und ich höre trotz der Härte da eben auch wirklich natürlich auch eine große Wehmut raus, weil es eben auch diese extreme Vorbildfunktion war und weil ich auch wahrnehme, dass ihr beide eure Lehrer als Mensch so unglaublich, also auch jenseits der Reiterei, also so positiv wahrgenommen hat und so prägend für euch. Dennoch ist das eben etwas, was man heute so nicht mehr machen kann. Wie habt ihr umgeschaltet? Wie gelingt dann so ein Transfer auf heutige Bedürfnisse, Karl?
SPEAKER_00Es ist ganz langsam, aber ich glaube, dass wir alle sehr emotional sind als Trainer. Das fährt aber auch mit den Schülern. Man kommt näher zueinander. Die emotionale Seite als Mensch müssen wir lernen, zu beherrschen und zu kontrollieren. Weil wenn man sieht, dass einer deiner Feder ins Mulgt, dann tut er das weh. Ich habe gesehen, dass Bubi Günter Josef Neckerman angeschrieben hat, du scheiße Eisenbahnbeamter, du machst mir das zu sauer und wollte ihm einen Hand mit Sand von der Radmann ins Gesicht schmeißen. Ich habe das miterlebt. Das war ein Dortmund auf dem Turnier. Aber dann sagt man, das ist ein Idiot. Nein, das ist die emotionelle Seite. Wir sind so verbunden und so weiter. Das tut uns wirklich weh. Und da muss man sehr stark arbeiten. Ich habe das selber erfahren, weil ich sehr schnell bin, um etwas zu sagen. Ich bin als junger Mann, ich habe nicht so viel Geduld gehabt und so weiter, und war ziemlich grob mit Maul. Ich habe das gelernt, das geht in die alte Zeit. Aber die Schüler sind keine Soldaten und auch keine Offiziere. Wenn man lernt, selber aufs Gesicht zu gehen, selber den Kopf in die Wand zu schmeißen, dass das false geht, und man verliert das durch Kunden usw. Und bei mir ist das dann anderer, sagt man mit den Jahren. Und ich beherrsche my emotionale Leben when I say that it was false gears with my Pferde. So that is, I have to say, and so we like. And deswing an afternoon: we in the Ausbilding auch the younger younger learn auf the Psyche von den Schüler. Weil gerade in the modern time, dann bekommt man die Verbindung auch nicht. Man stellt die Verbindung mit dem Schuler auch nicht her. Durch Erfahrung lernt man damit umzugehen. Und jetzt bin ich 77 und hoffe, dass ich mich etwas verbessert habe.
SPEAKER_05Aber du hast auch tatsächlich aktiv zum Beispiel Literatur dazu besorgt und Didaktik dich weitergebildet.
SPEAKER_00Auch mit professionalen Leuten, die in anderen Sportarten betätigt waren, auch mit denen, die auseinandersetzungen oder das Gespräch gesucht. Wie macht man das im Fußball, wie macht man das im Schwimmen, wie macht man hier? Wir stehen als Reiterein nicht alleine da, da sind so viele Sportarten, wo man das Problem nicht versteht von einem Schüler, dann kommt man nicht weiter.
SPEAKER_05Naja, eben, aber wie auch immer im Profibereich insgesamt ist natürlich ein enormer Druck auch drauf.
SPEAKER_00Unwahrscheinlich. Ich meine, den Druck ist immer da. Wenn man einen Schüler hat, der sagt, man L-Dressur reitet, dann ist der Druck genauso groß als Grand Prix für mich. Das hat mit dem Niveau, das den Reiter in dem Moment muss, im Fiat nichts zu tun. Es hat damit zu tun, dass die Arbeit, die ich zu Hause leiste mit meinen Schülern, bleibt das, wenn die Druck auf ein Turnier sind. Weil die Dressurprüfung muss so aussehen, dass ein Spiegel der korrekte Ausbildung von zu Hause. Wenn ein Pferd normal mitarbeitet. Und bei guten Richtern, das ist dann das Problem bei guten Richter, aber das ist ein anderer Gespräch, da brauchen wir nicht einmal. Früher war das so, dass ich aus der Prüfung habe, schlecht gerade, and then habe ich meine Papiere bekommen und die Punkte. Ich habe mir hier, wo ich weiterarbeiten muss, wo ich mich verbessern kann. Heutzutage.
SPEAKER_04Heute haben wir es nicht mehr.
SPEAKER_00Ich will nicht sagen, was ich da mitmachen würde, aber gut.
SPEAKER_04Nee, lass es gerade. Keine Details jetzt mehr. Lass das, ja.
SPEAKER_05Du hast gerade gesagt, die Emotion ist natürlich sehr, sehr stark. Das ist ja generell einfach auch durch diesen Umgang mit dem Lebewesen-Pferd ja auch. Ich meine, auch gerade heutzutage sind es sicherlich ein bisschen andere Anforderungen. Im Freizeitbereich möchte man irgendwie geliebt werden von seinem Tier zum Beispiel. Und so. Also da sind Emotionen, wie auch immer, das dann zu Tage tritt, die ja, die auf jeden Fall sehr, sehr stark sind in Verbindung.
SPEAKER_03Sehr stark.
SPEAKER_05Und es ist ja nun so, dass man seine Emotionen auch sehr gut im Griff haben kann in der Ausbildung dem Pferd gegenüber. Also habt ihr, vielleicht frage ich dich jetzt mal, Christoph, dazu zuerst das Gefühl, dass der Umgang mit dem Pferd einen zu einem besseren Menschen macht, indem man mit seinen Emotionen auch besser und weiser umgeht. Ich meine, ihr seid ja beide auch Ausbilder von Pferden. Wenn man Pferdeausbilder ist, macht einem das zum besseren Ausbilder Menschen gegenüber.
SPEAKER_04Glaube ich schon. Das Pferd verheimlicht nichts. Das Pferd ist vorne rum wie hintenrum. Das ist beim Mensch anders. Er sagt dir vorne das Gesicht, wie toll alles ist. Kaum ist er weg, drehst du den Rücken zu, erzählt deinen dritten was ganz anderes über dich. Also das kann ein Pferd nicht. Das Pferd ist, wie es ist. Es reagiert intuitiv, es hat durchaus auch kognitive Fähigkeiten, das ist hochinteressant. Die des Elefanten oder teilweise auch des Delfins nahe kommen. Pferd kann sich auch, ist also lernfähig, aber eins kann es nicht, es kann sich nicht verstellen. Also es legt die Ohren an, wenn es sich nicht mag, dann hast du ein Problem. Klares Signal, jetzt wird es eng. Oder es kommt zu dir, auch klares Signal, nimmt den Kopf runter und sagt, hey, hier bin ich für dich bereit. Also, das sind klare Signale, die Pferde ausströmen. Pferde wird niemals sagen, hier bin ich für dich bereit und kaum rennst du an ihm vorbei. Du wirst vorbei, haut er dir eine hin. Also, es wird der Pferd nicht geben. Das macht er nämlich gleich. Ich sage mal unter. Wir können Als Ausbilder vom Pferd natürlich lernen, das ist hochinteressant. Die Frage, die du gestellt hast, die kann man ein bisschen ausführen. Wir lernen vom Pferd, was geht und was geht nicht. Also sollten wir den Schülern nur das mitgeben, was dieses Pferd gerade kann oder zu leisten imstande ist. Wir erinnern uns nicht daran, was Neues zu machen, aber wir müssen zumindest auf das eingehen, was das Pferd imstande ist zu leisten in diesem Moment. Das kann an einem Tag mehr sein, am nächsten Tag weniger. Und was gestern vielleicht noch gut war, ist heute schon wieder Mittelmaß, weil das Pferd nächstes Verstanden hat, ja, es geht ja da weiter. Das ist das Clevere an den Pferden. Es gibt ja ganz bekannte FN-Leute, die sagen, Pferde sind dumm. Also denen ist nicht mehr zu helfen. Pferde wissen sehr genau, was geht wie. Und wenn ein Pferd einem gefallen will, was vorkommt, dann setzt das Pferd das schon um, bevor der Reiter die Hilfen dazu gibt. Der Reiter hat schon gedacht, ich will jetzt, ich reite über die Diagonale und will bei X einen Wechsel reiten. Okay, was passiert? Ich reite auf die Diagonale und vor dem Punkt X, weil das weiß das Pferd nicht, wechselt das Pferd. Ein Krugerreiter sagt, gerade wenn der Wechsel neu ist, wenn es neu gelernt hat, sagt ein Krugerreiter, oh super, danke, nehme ich. Ein etwas dümmlicher Reiter wird das Pferd korrigieren. Und was macht das Pferd das nächste Mal? In seiner Verzweiflung? Er springt dir nach oder springt gar nicht und dann kriegt das Pferd wieder Druck. Und das ist dann so eine Endlosschleife. Und das müssen wir Reiter verstehen zu lernen. Und das muss ein Lehrer wissen. Ein Lehrer ist selber ein guter Reiter, sollte er sein, wenn er auf diesem Niveau unterrichtet. Das gilt du bist auch für einen Richter. Also ein Richter, der selbst kein Grand Prix geritten ist, sollte die Finger davon lassen. Oder er sollte zumindest S geritten sein, so hoch, dass man sagen kann, ja klar, der weiß es. Der ist doch Piaffen Passage geritten, das ist ein guter Reiter. Man muss jetzt nicht auf Turnier diese Lektionen geritten sein. Er muss zumindest wissen, wie es funktioniert. So. Und dann kann man das auch beurteilen. Und heute sehen wir eben diese Oberflächlichkeit. Und es ist schwierig, emotional da ruhig zu bleiben. Also ich fange dann auch mal das Schreien an. Jetzt lass doch die Hand mal vorne, zeige ich doch. Lass doch mal die Hand vorne. Sie ist doch ein ganz böses Wort, ja. Also ich versuche dann schon Druck zu machen, dass der im Wechsel nicht mit der Hand rückwärts zieht oder blöd kommt. Das wäre ein Beispiel. Sondern vorne bleibt, im Vorwärts, in der Bewegung, im Vorwärts des Pferdes, im Antrieb des Pferdes bleibt und nicht den Antrieb blockiert. Und dann Spannung ins Pferd kriegt. Und dann, was wir heute sehen, die Pferde machen von den AWC-Sagus und hinten ist nichts mehr los, von lauter Verhalten sein. Also, wie heißt das so schön? Hieß es früher, Karl, du kennst den Spruch bestimmt. Hinten wird getrommelt, nee, vorne wird getrommelt und hinten marschieren keine Soldaten.
SPEAKER_02So hieß das. Genau. So hat der Neiendorf gesagt.
SPEAKER_04Da kann man schon mal emotional werden. Wenn man sieht, dass der Reiter zum x. Mal das Pferd blockiert und stört. Und der Reiter wird dann hoffentlich auch wach und fühlt das dann auch. Oh ja, Mensch, klar, das wird passiert. Also das nächste Mal stelle ich es ab und der Reiterlehrer oder der Trainer, der sieht das dann auch. Und das nächste Mal dann schief geht, ist er auch ganz ruhig. Weil der Pierter hat der, der Reichführer, der setzt es gerade um. Es klappt halt noch nicht. Und das ist eben dann nicht mehr so emotional. Emotional wird es nur, wenn man zum x-mal und der Reitersturiter den gleichen Fehler macht, dann wird man etwas lauter versucht, da hinterher zu gehen. Das habe ich leider an mir. Ich versuche das zu reduzieren. Manchmal versuche ich es auch einfach zu ignorieren. Das versuche ich auch schon.
SPEAKER_05Wie geht ihr mit Frust um? Also ich kann mir vorstellen, dass es frustrierend ist. Wenn, gut, ich meine, Reiten ist nun mal wahnsinnig schwer. Und wenn ich etwas versuche, auch zum x-ten Mal und es klappt nicht, und der Lehrer steht unten und wird dann emotional, wenn du das bist, Christoph zum Beispiel. Und blafft mich auch mal an, und ich krieg es aber einfach nicht hin, dann ist das doch eine andere Sache, als wenn ich die Einsicht nicht habe. Aber es gibt ja viele Leute oder einige, haben wir vorhin auch kurz drüber gesprochen, die tatsächlich da eine andere Meinung haben, die eine andere Ansicht vertreten. Das stelle ich mir frustrierend vor.
SPEAKER_04Deswegen nicht durchkommt. Ja, Dido, was machst du in beiden Fällen? In beiden Fällen lässt du dir weiterin, zum Schritt durchparieren, Zügel lang, Pause. Machst du in beiden Fällen? Wenn es nicht geht, weil sie dich nicht mehr konzentrieren kann, oder weil sie befft oder er befft. Machst du auch. Du wirst auf keinen Fall weiterreiten lassen und das diskutieren. Das machst du auf gar keinen Fall. Du wirst durch, Zügel hingeben, sprechen. Ich sage immer, Charit zu gelang, wir müssen reden. Das passiert dann auch. Das kann ein sehr freundliches Gespräch sein, das kann aber auch ein Gespräch sein, wo ich dann klar Positionen fürs Pferd ziehe. Und mich gegen den Reiter positioniere. Das passiert. Das passiert mir schon. Selten, ganz, ganz selten. Meistens erkläre ich dann. Und dann fragt der Reiter nochmal, ist das so richtig verstanden? Dann erklär es nochmal. Und dann fangen wir aber nochmal an nach einer Pause und gehen nochmal drauf und üben es wieder. Dann sind wir beim Wort Trainer wieder angekommen. Weil wir müssen es üben. Wie Jan Maibock immer sagte, üben, üben, üben, üben, üben, wir haben keine Augen.
SPEAKER_05Man baut vielleicht einen langfristigeren Frust auf, könnte ich mir vorstellen. Ich weiß nicht, wie die Entwicklung aus eurer Sicht ist, aber wir haben ja ein bisschen darüber gesprochen, dass die Schüler und Schülerinnen ja eben sehr, sehr viel mehr hinterfragen, was ja jetzt auch nicht per se schlecht ist, überhaupt nicht. Aber dass der Widerstand oder auch die Bereitschaft, sich wirklich so mit ganzer Seele einzusetzen, wie ihr das beschrieben habt, wie ihr das in eurer Zeit gemacht habt, die Bereitschaft ist wahrscheinlich jetzt nicht mehr so groß. Und ich stelle mir vor, dass eben, wenn man dann immer wieder ansetzt, dass es auch etwas entmutigend sein kann. Oder seid ihr beide einfach guten Mutes über eure ganze Reitlehrerlaufbahn und seht da eigentlich kein großes Problem drin? Karl, wie siehst du das?
SPEAKER_00Das ist ein Riesenproblem. Ich meine, das ist was die meisten klassische Reiterausbilder tagtäglich beschäftigt. Auf dem Punkt zu bleiben, nicht nachzugeben an die moderne Reiterei, weil man verdient man sehr viel Geld und mehr Geld und für seine Prinzipien aufzukommen und wissen, dass das nur bei wenigen Leuten ankommt. Das ist ein wahnsinnige Streit, den innerlichen Streit. Und ich bin dann älter wie Christoph. Und da sind auch Reitlehrer, die jünger sind als Christoph. Und die wirklich aus einer gute Schule kommen. Aber die müssen am Leben bleiben. Die live in einer atmosphäre Reiterei is angenommen, and unsere Reiterei sollte einfach nicht mehr ausgeübt werden. Damit emotional as a trainer is the schwierigste.
SPEAKER_05That can you forstell it.
SPEAKER_00When a child too is a foul, fouse, and fous and fusel have said, I have Theodore, but I had the world. Give me the change and then I have what it can. So, already have the light on the platform. Or I have to realism that there are in the eighteen writer so much in order, and then the spirit the frame that gestelled not beantworthed. And so I have Theodoresco alle Pferde. Seine Pferde, ihre Pferde, alle. And when that had George Carl, come on here, gib mir das Pferd. Da wusste ich schon Bescheid. Und dann setzte er sich da drauf und da ging alles von alleine. Damit hat er gesagt, Carl, hör mal, du hast so viele grobe Fehler in deinem Sitz und so weiter. Deswegen bei mir geht es. Bei dir musst du noch mal ein bisschen üben. Ich habe mich mit George nie gestritten, aber George hat sich mit mir nicht gestritten darüber. Er hat eine Art und Weise, die zu erklären, dass man selber zu nachdenken würde, was man selber false macht. Das hat bei mir wahnsinnig gut geholfen, mit meinem Charakter, wie ich bin als Mensch. Das war die einzige Art und Weise, mir zu erklären, du bist false in der Sache. Und ich habe das Lachere bei Schüler auch gemacht. Das fehlt mir hier. Das wird es schwer auf die Hand. Das sieht deinen Arm aus deinem Körper raus. Ich habe nichts in der Hand. Was heißt das hier? Das findet es nicht vorwärts, meine Beine. Das geht in einen super Vorwärtstrap mit einem guten Rhythmus und der Habenheit. Ja, wo kommt das dann her? Ja, vom Sitz. Du musst einen Sitz sehen. Ich habe immer, wie Christoph gesagt hat vorher auch, aus dem guten Sitz des Reiters kann man das Pferd ausbilden. Und wenn man keinen guten Sitz hat und keine guten Hände hat, dann nimmt man alles, was das Pferd die Rand bietet, weg.
SPEAKER_06Genau.
SPEAKER_00Das ist das Problem. Nee?
SPEAKER_04Gut. Also wir kennen ja zumindest vom Namen her, den Karl Nikolka, der war in der Spanischen Reitschule, der hat auch den Jaguar vom Neindorf geritten. Ich weiß gar nicht, ob ich den selbst erlebt habe. Könnte sein, bin mir aber nicht sicher. Da war ich zu jung, schätze ich dafür noch, um das zu registrieren. Aber der war ja nur ein sehr guter Ausbilder. Und der sagte, also wenn ich fünf Reiter insgesamt habe, von denen ich sagen kann, die haben das Reiten verstanden und umgesetzt, ist es eine riesen Zahl. Er sagte, als er in den USA war, hat er zwei, drei gehabt. Und als er in Brasilien dann war, hat er sich ein fünf und sechs gehabt, die richtig gut waren. Und man muss sich als Ausbinder klar sein, gute Reiter fallen nicht vom Himmel. Also vom Pferd, aber nicht vom Himmel. Ich bin auch schon im Pferd runtergesaugt. Das passiert ja immer wieder mal leider. Man versucht es zu vermeiden. Aber wie heißt das schön? Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber schon viele vom Pferd. Also, sondern keine Neuigkeit. Muss ich als Lehrer klar machen, es gibt keine 100 Leute, die perfekt reiten können. Das wird es nicht geben. Es sind wenige. Es sind wenige, die auf der einen Seite das Talent haben, es reicht aber gar nicht aus, das Talent, sondern ich muss auch diese Liebe, das Engagement haben zum Pferd. Und als ich so vielleicht 18 war, mein Vater in Karlsruhe, also im Neindorf. Dann sagte der Nein drauf zu meinem Vater, ja, ja, Junge ist ja ganz gut und ganz okay soweit. Also wenn ich nicht so mal der Ansprache, aber er müsste sich viel mehr engagieren. Mein Vater ist fast geplatzt. Dabei hat er Nein doch völlig recht. Dieses Engagement, diese Liebe zur Sache, nicht nur zum Pferd, sondern zu dieser Reitsache, das ist ganz zentral und das sollten wir als Reitlehrer auch rüberbringen. Das ist entscheidend. Dann macht das Pferd auch mit. Ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt. Klingt einem nicht immer. Und bei mir gibt es auch sehr gute Reiter. Wir versuchen auch diese klassische, also nach Natur des Pferdes orientierte Reiterei weiter zu verbreiten. Es gibt verschiedene Ansätze. Es gibt auch Reiter, die bei mir im Rahmen dieser ADA-Prüfung, die von Knud Krüger aufgerufen worden ist, also Ausbildung der Ausbilder. Im Rahmen dieser Thematik versuchen wir kostenlos teilweise oder zu sehr geringen Preisen gute Reiter nach vorne zu bringen. Das ist auch ein zusätzlicher Aufwand und Einsatz für uns. Sehr geschickte Sache, die machen nicht alle mit. Ja, sind einige Ausbilder, die da vielleicht etwas kompliziert sind. Karl wäre sicher auch sehr, sehr gut da am Platz. Es sind natürlich junge Leute, die vielleicht auch erwarten, dass man vor Ort ist und nicht nur online. Wobei es steht frei. Dem Reitlehrer, ob er das per Online macht oder per Videoschalte sozusagen, oder körperlich. Es ist auch die Zeitdauer, steht dem Reitlehrer frei, wo er diesen Dienst kostenlos zur Verfügung stellt. Also ich habe für mich erstmal für jede Reiterin erstmal auf ein Ja gemacht. Und dann sieht man ja natürlich, Karl, du weißt das auch, ein Ja ist ja gar nichts in der Ausbildung des Reiters und des Pferdes. Da muss man dann sehen, wie man weiterkommt. Also meine beiden, die ich jetzt gerade habe, die machen sehr gut voran. Und es macht dann auch Spaß, lieber Karl, weil du siehst den Fortschritt.
unknownJa.
SPEAKER_04Und dann macht Spaß. Das heißt, dann kann man doch einen oben draufsetzen und dann machen die auch noch mit. Und die können das dann auch umsetzen. Und das ist dann wieder sehr schön. Ist auch wieder so ein kleiner Ausgleich, weil du ja fragtest, die so, wie verkraftet man das als Reitlehrer? Es gibt eben auch sehr gute Beispiele, wo es einem richtig Spaß macht. Das war jetzt nur ein Beispiel. Oder was ich mache, wenn ich dann mit mir zilge und Hase und überlege dann, habe ich das jetzt richtig gesagt? Weißt du was? Ich setze mir mal in Chirocko und mache das. Bums, macht's. Der läuft. Klappt, also stimmt's. Pferdfragen. Pferdfragen, ja, Pferdfragen. Passt das, Pferdfragen. Ja, aber Karl und ich, wir reden auch mal so miteinander. Und dann frage ich auch einen Kollegen, einen gewissen Kollegen, der wegen Karl, der ein profundes Wissen hat, da frage ich dann auch mal. Es ist ja nicht so, dass ich alleine auf diesem Planeten lebe und die Weisheit mit Löffel gefressen hätte. Ich muss ja mal auch rückfragen.
SPEAKER_05Ja, klar. Das machen wir fragen.
SPEAKER_04Das mache ich auch.
SPEAKER_05Genau. Wir haben es ja jetzt schon ein paar Mal gehabt zum Thema Online. Wie hat oder hat die Möglichkeit, online zu unterrichten, eure Art zu unterrichten, geändert, Carl? Du unterrichtest sehr viel online auf der ganzen Base.
SPEAKER_00Ich mache nur noch online. Das hat damit zu tun, dass ich nicht mehr reisen möchte, aber auch nicht kann. Wenn ich nach Amerika gehen muss, dann muss das business class sein, weil mein Rücken ist sehr schlecht, and so weiter, dann wird das Ganze auch viel zu teuer und ich bin zu lange von zu Hause weg. So, my damals muss online arbeiten. Da habe ich skeptisch. Was ist denn hier los? The Leute wollen uns doch in the Right Banner. Yeah, that was false gesehen. But when I fangen, I'm not my eighteen school in America, but when I came to Israel seven years, they have said, we must better machine. Cool, we are online. That's the best way. And then I have the feel that you are in the right one. There are people who have a higher niveau written, on the Grand Prix Niveau, and the St. George's Niveau, and so forth. And when many error not, you can not argue. Nicht nur als trainer und als reiter, aber auch als Richter. Wisst ihr, was vorher gesagt hat, when a reiter with a pferd, der sich verwirrt durch die Ecke kommt, dann wisst ihr schon, dass die Schulter, ein Eid oder Travere, oder was in der Traversale oder was und machen, dass das nicht hinhaut. Und dann sagt er, warte mal, reite nochmal in cirkel. Das Pferd muss besser um dem inneren Bein gebogen sein. Die Richter müssen genau den gleichen Erfahrung haben, aber so können die nicht richten. Es tut mir leid, dass ich das sagen muss, aber es ist so. Die meisten Richter sehen nicht, was passiert auf der kurzen Seite in Vorbereitung. Die beurteilen den fliegenden Wechsel auf X, aber sehen nicht die Trampelerei in der Ecke und die Diagonale auf dem X zu. So, die geben eine Wertnote auf die Exekution der Lektion. Das ist falsch. Aber deswegen sage ich auch, die Erfahrung macht einen guten Richter, die Erfahrung macht es möglich, Alleinunterricht zu machen. Aber die persönlichen Verbindungen mit den Reitern und so weiter ist genau das gleiche, was man in der Reitbahn state.
SPEAKER_05Das ist, ja, das ist erstaunlich. Also, weil eben, wir haben ja auch vorher darüber gesprochen, dass man manchmal vielleicht auch, dass es gut wäre, wenn man jemanden auch körperlich korrigieren könnte oder so. Das ist ja alles nicht möglich. Aber es wird mir jetzt auch klar im Umkehrschluss, also wenn du sagst, ja, dieses Vorausschauende, was ein erfahrener Ausbilder eben haben muss, hilft da natürlich oder ist notwendig. Weil ich habe das einmal erlebt, ich habe das einmal erlebt mit meinem Mann zusammen. Wir haben so einen C-Coach benutzt, also diese Stöpsel im Ohr und er hat halt Mikrofon, so dass wir das im Dinter, dass man dann nicht über die Reithhalle schreien muss, wenn andere da reiten und so. Und er ist ein sehr guter Beobachter. Als Künstler kann er wirklich die Sachen sehr gut sehen. Ich war am Ende der Reithalle und habe ihn gebeten, mir den Takt zu sagen. Und er hat das dann auch gemacht, ganz brav. Und ich habe durch die Zeitverzögerung, ich bin wahnsinnig geworden, ich habe immer gedacht, das kann doch jetzt nicht sein, dass ich jetzt treiben soll, weil das ist doch der falsche Zeitpunkt. Und bis wir drauf gekommen sind, dass es einfach an der Übertragung ist, es ist einfach ein, ich würde sagen, ein Bruchteil einer Sekunde zu spät, ne? Ja, genau. Vielleicht halbe Sekunde und das hat so viel ausgemacht. Und das ist ja im Online-Ding auch so. Du hast ja immer eine Verzögerung, oder nicht?
SPEAKER_00Nein, muss ich abstreiten, muss ich abstreiten. Nein, das hat damit zu tun, wie man die Verbindung herstellt. Wenn man das so, wenn man das nicht mit den Kamera ist aufgestellt auf dem Tribut und der geht mit dem Reiter mit, das hat immer, immer ein Problem. Das ist immer zu spät. Ich mache das direkt. Das heisst, die rufen Mirano, das ruft die Schüler an. Die hat das Telefon und der zeigt dann den Reiter. Und den Reiter hat da einen Kopf, hörer auf und das ist direkt. Das ist unwahrscheinlich direkt. Wie man bei so weiter sein Message schickt, vom einen zum anderen im Moment, als ich drücke, dann ist er schon bei den anderen angekommen. Aber man muss dann auf diese Art und Weise arbeiten. Nicht mit dem, was den Schüler sagt man, nachgeht. Das hat eine kostet 1000 Dollar und funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Nochmal eine antwort zu geben: auf die Frage: Den korrekturen sitzen der writern. After that, this where man a unwahrly good, where the sites in yading and false beweging, good thing, all this that man with them is, then this appearance on a writer over the internet, over the online interview. Where man went on his eye and his eye error. Man rich a bit more off. And braucht musculatur, or in the overgang, it was more durchs, the bauchmusculation muscle etwas mehr. But also that has to tune? Deswegen says: I'm a middle-mäßiger can online not arbeiten. That geht nicht. Man muss auch wissen, wie man die Leute vorbereitet, so that they the ausübing der Lektionen on the Pferd übertragen, so that the Pferd in the Lektion mit dem Reiter gut machen kann. But that fängt an Should 90 an in the ecke. That fängt an auf the middle of the site. Da muss das Pferd schon erhaben sein. That muss show for the schenk sein. There muss shown the hand des Reiters annehmen. And if that was daily in order, then geht the tie, or there is the hand, or there is not an older zugeland, and then it's not. This is where many früher auch gemacht had, then is man in the ride, stayed in the circle, and möchte man die Pferde so ein bisschen etwas mehr arrangieren, and so weiter, that geht es ja nicht. Man kann nicht sagen, wie van Ayondorf, alles was man sagt by the Herr of Nayendorf, there had a Peits in the hand gehabt. Da konnte iemand nachhilfe, wenn der Reiter das nicht geschafft hat, dann war der schon da. Das ist ein Nachteil. Das ist ein Nachteil. Aber wie viele Leute Leute brauchen es mit dem Peitschen die Nachhilfe zu bekommen? Das ist auch eine Frage. Und dann sage ich zu meinen, und da bin ich ein bisschen frech, dann sage ich zu meinen Leuten: dann organiseer ich einen guten Kurs, dann komme ich voor ein Monat nach Amerika und die ganze Unkosten sind hier und da, und dann komme ich vor einem Monat. Da ist ein kleiner. Das ist je nachdem, manchmal kann das sein by a gewisser Schüler ein großer Nacht, Godzilla, habe ich dann einer in Amerika that trauen kann und they need hinter meinen Kunden her. Dann sag ich, hör mal, ich habe das arrangement, du gehst da for 2, 3 und ich bringe diese Schüler dort zusammen und dann können wir vom Boden arbeiten. Aber dann bin ich in dem gleichen Moment dabei.
SPEAKER_05Ja, das geht um die.
SPEAKER_00Ich begleite das dann auch.
SPEAKER_05Heute sieht man ja auch tatsächlich nicht so viele Leute, die am Boden, also Lehrer, die am Boden mitgehen. Also das ist ja auch etwas, was sehr klassisch ist. Aber wenn ich, also kenne ich nur von meinen klassischen Lehrern. Also ich habe so, wenn ich mir das bei uns im Stall angucke, hat sonst niemand eine Pitch in der Hand. Vom Boden aus und hilft nach.
SPEAKER_00Es ist auch nicht einfach, Christoph weiß das auch genauso gut wie ich. Vom Boden arbeiten, dann muss man als Reiter schon wahnsinnig weit ausgebildet sein, um in dem richtigen Moment das Pferd mit der Peitsche anzurühren. Wenn man das Pferd anrührt, etwas zu früh, etwas zu spät, dann wird ein Bein zu schnell oder nicht gut genug angehoben. Dann bringt man das Pferd vom Boden aus dem Gleichgewicht.
SPEAKER_04Oder?
SPEAKER_00Ja, ist ja ganz einfach. Absolut, produktiv, ja.
SPEAKER_04Man muss auch aufpassen mit der langen Peitsche, wenn man hinterher geht. Manchmal erfährt man gar nicht, dass das Pferd ein Riesenproblem hat mit der langen Peitsche. Dann saust der Esel ab. Und obwohl man es ganz vorsichtig macht, die Reiterin fällt dann runter und wird dann mit dem Hubschrauber geholt. Also alles schon erlebt. Also da wird man auch überrascht. Also muss man sehr vorsichtig sein. Das lernt man im Laufe der Zeit. Das ist eben das Thema Erfahrung. Und das ist dann manchmal schwierig. Das geht natürlich alles online nicht. Online, und das stimmt mit dem C-Coach. Wenn man online macht, ist es mir am liebsten, die Reiter telefonieren. Sie können sogar WhatsApp benutzen, so telefonieren, wenn es aus den USA kommt. Das ist kein großes Thema. Sobald das C-Coach ins Spiel kommt, ist da eine Verzögerung drin. Oder entweder ob es ein Pixen nimmt oder Pifo oder was auch immer und dann dazu das C-Coach einbaut, dann wird es schwierig. Dann ist immer eine Verzögerung drin. Ist aber das Telefon da dran, gibt es keine. Nein, das Telefon ist super. Ja. Und ich gebe auch Unterricht mit C-Coach, wenn ich in der Reitbahn bin oder draußen sitze und ich bin in der Reitbahn. Nehme ich Sea Coach. Und gerade wenn man sich dieses ganz entscheidende Thema Takt mal nehmen, dann lasse ich sehr gerne meine Schüler zählen. Nämlich 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7. 1, 2, 3, 4. So, das mache ich dann vor auf dem C-Coach. Aber das haut überhaupt nicht hin. Das kann ja nicht hin und haben, weil ich immer eine halbe Sekunde zu spät und habe jetzt alle. Wenn ich online mache oder auch in der Bahn bin mit SeaCoach, dann sage ich, wir zählen jetzt wieder 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 1, 2, 3, 4 und so weiter und so fort. Aber das musst du jetzt selber zählen, weil ich bin immer zu spät. Und dann lasse ich dich zählen. Dann sind die richtig. Und bei mir kommt es tatsächlich eine halbe Stunde zu spät an. Eine halbe Sekunde zu spät an. Also diese technischen Defizite haben wir. Wir haben auch noch andere technische Defizite. Nicht immer ist die Bandbreite, also Bandwidth, wie es so schön im Englischen heißt, groß genug oder gut genug, dass wir ein gutes Bild bekommen. Gerade mit Zoom gibt es immer wieder Probleme.
SPEAKER_00Mit Messenger arbeitet das für mich 90% der Zeit gut.
SPEAKER_04Ja, genau.
SPEAKER_00Wenn das Bild nicht sharp genug ist, nicht deutlich klar genug ist, dann sage ich, hör mal, mach mal zu, ich rufe die nochmal wieder an. Und dann beim zweiten oder dritten Mal, dann ist das Bild super. Das hat ein bisschen zu tun mit der Störung, das hat mit Wetter zu tun. Oder das hat auch zu tun, wie weit man von den Empfänger, von dem Turm weg ist. Ja, und dann, wenn ich dann Probleme habe über zwei, drei Mal, dass ich sage, ich kann damit arbeiten, aber im Grunde genommen, wir brauchen ein besseres Bild. Dann sage ich, dann muss man meine Verbindung machen von zu Hause nach der Reitbahn. Und dann muss man da so Empfänger und Röhr in der Reitbahn hinstellen. Und dann ist das perfekt. Dann ist das genauso wie jetzt. Genauso gut wie jetzt. Genauso gut wie jetzt.
SPEAKER_04Ich gebe trotzdem, ja, ich bin ganz bei dir, Karl. Ich stimme jetzt zu 90% ja, aber es gibt eben diese 10%. Und die 10% machen manchmal schon zu schaffen. Dann wird plötzlich das Bild kleiner unterschiedlich. Doch, ja, gibt es dann, schreibt einen Zoom rein, naja, die Netzwerkbandbreite ist zu gering.
SPEAKER_00Ich meine, ich meine, ist es perfekt? Nein. Nein. Das kann besser sein.
SPEAKER_04Könnte besser sein, ja.
SPEAKER_00Aber ist es im Vorteil der Reiter?
SPEAKER_04Ja.
SPEAKER_00Ja, 100%. Weil beispielsweise, wenn man zum Lehrgang gehen muss, dann muss man auf den Trailer, dann muss man Toll zur bezahlen für die Autobahn, dann hat man ein Hotel, dann hat man Dine, dann hat man Overhead und so weiter und so fort. Dann kostet eine normale Stunde 125 oder 100 Dollar, dann kostet das 250 Dollar. Das heißt, das sind eine ganze Menge Leute, die sich das nicht erlauben und die möchten doch sehr gerne reiten lernen in die korrekte Art und Weise, die werden dadurch ausgeschaltet. So, ich sage immer, alles im Leben hat Vorteile und Nachteile, und man muss es so auf die Schale haben, dass man sagt, was sind die Vorteile und Nachteile? Wenn die Vorteile größer sind als die Nachteile, dann muss man die Nachteile einfach nehmen und damit umgehen lernen.
SPEAKER_05Das ist wirklich eine wunderbare Möglichkeit, natürlich auch international unterrichten zu können.
SPEAKER_04Ja, klar. Weil das Netz international besser ist als in Deutschland. Also wenn ich in Ungarn bin. Ich habe Springreiter in Ungarn, die nehmen mir Unterricht. Ich bin mal ganz platt über das Netz dort. Das ist unglaublich. USA war auch hervorragend. Schweiz, mal so, mal so. Österreich ist auch gut. Deutschland ist immer kritisch.
SPEAKER_00Durch viele Könige und Königinnen, die den ganzen Leuten den Kopf verdrehen durch die falsche Ausführung der Grand Prix, und die werden hochbewertet. Dann musst du dich dagegen verteidigen.
SPEAKER_04Das stimmt auch.
SPEAKER_00Oder?
SPEAKER_04Ja, klar.
SPEAKER_00Das ist dann, wie vorher schon gesagt: Das ist das Problem. Das sind nicht viele Leute mehr die reine Art-Reitere, Unterricht geben, and damit in ihre eigenen kleine Welt. Wir werden überhaupt überhaupt nicht an account with the growth of massa derived, die sagen, wir sind Charlotten. Wir verkaufen einen Romance. Wir verkaufen den Ballet. Wir verkaufen die klassische Musik. Nein, wir verkaufen die Art der Reiterei, womit das Pferd in der Lage ist, mit 28 Jahren immer noch ein Grand Prix zu gehen.
SPEAKER_04Okay, 28 ist schon sehr alt.
SPEAKER_00Oh ja, sehr alt, aber Christine habe ich gesehen, mit einem 28-jähriges Pferd, noch Biafra-Passage, eine wechseln. Und habe doch gut gesehen, muss ich sagen. Christine? Christine Stückelberger? Ja, Christine Stückelberger.
SPEAKER_04Also sind wir so ein bisschen weg vom Online, aber online-mäßig gibt es eben große Bandbreiten im Netz. Und in Deutschland ist es einfach schwierig mit dem Netz. Also manchmal geht es auch da gut, ja, ja, gibt es schon auch. Klar.
SPEAKER_00In Amerika funktioniert das sehr gut. Aber es wird sich auch, ich meine, alles, was neu ist, das hat Probleme. Und wenn ich in sieben Jahren zurück bin ich damit angefangen, da waren nicht viele Leute, die haben das gemacht. Ich habe das andere Leute erklärt, auch Christoph, wie man macht. Aber die Qualität hat sich wahnsinnig verbessert in die sieben Jahren. Und das wird sich immer noch weiterentwickeln und weiter verbessern. Aber man müssen ganz ehrlich sein gegenüber anderen. Da sind Sachen, die man nicht machen kann, weil man nicht in der Reihbahn steht.
SPEAKER_05Ja, bitte, Karl.
SPEAKER_00Nein, nein, nein, das ist in Ordnung.
SPEAKER_05Ich glaube tatsächlich, es ist eine Riesenchance. Es ist ja auch die Chance, gerade weil, wie du vorhin sagtest, Karl, es nicht so viele Ausbilder mehr gibt, die klassisch unterrichten, ist das natürlich eine Riesenchance, dass ich als Schülerin die Wahl habe, zu so jemandem dann weltweit zu gehen. Und einfach danach zu fragen. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich nehme das auch für mich jetzt mit, weil ich habe das noch nie versucht, weil ich immer ein bisschen scheu vor diesem technischen Aufwand hatte. Aber das klingt einfacher, als ich dachte, muss ich sagen. Also auch von euch beiden. Und ich finde, es ist sehr ermutigend, weil ich kann mir eben, ich habe eben die Wahl dann auch.
SPEAKER_00Es kann nicht einfacher sein. Ein Anruf, ein Mensch, ein Mann holt das Telefon und da fangen wir an. Guten Abend, wie geht's Ihnen? Dein Pferd sieht gut aus, da ist ein schönes Lächeln. Wir fangen die Stunde an. Das sieht gut aus.
SPEAKER_01Hör mal, Christoph, ich weiß, was ich sage.
unknownOh mein Mann.
SPEAKER_05Das finde ich ein ganz, ganz wunderbarer Schluss. Wir haben jetzt lang gesprochen, wahnsinnig viel gelernt. Und ich fände es schön, wenn wir. Es gibt so viele Fragen, die mir noch einfallen, auch so über zu diesen ganzen Themen, die wir nur angerissen haben. Insofern freue ich mich dann auf ein nächstes Gespräch, das wir hoffentlich mal sehen. Ja, ja, ja, ich bin der Konstellation, ja.
SPEAKER_00Es war mir sehr angenehm. Ich habe mich wirklich gefreut und auch hören auf einen, der genauso ausgebildet ist wie ich, das tut einer wirklich, wirklich gut. Das fehlt mir sehr in Israel. Aber ich wünsche, der Jan wäre noch dabei. Der fehlt mir.
SPEAKER_04Verstehe. Lieben Dank für deine Zeit, Karl. Dido an dieser lieben Gruß. War ganz prima. Und ich hoffe, wir hören uns bald wieder.