Mit dem Pferd – Der Podcast
Mit dem Pferd. Aktuell im Diskurs – der Podcast zur Klassischen Reitlehre
In ihrem Podcast „Mit dem Pferd“ sprechen die Buchfrau und Freizeitreiterin Dido Nitz und der Profi-Dressurreiter Christoph Ackermann über verschiedenste Themen rund den Umgang mit Pferden. Christoph Ackermann ist international gefragter Reitlehrer, Meisterschüler von Egon von Neindorff und Träger des Goldenen Reitabzeichens.
In ihren „Coffee-Talks“ geht es um Ausbildungsfragen wie Jungpferdetraining, die korrekte Anlehnung oder den vieldiskutierten Begriff Dehnungshaltung. Ebenso werden ethische, kulturelle und aktuelle Themen besprochen, wie zum Beispiel die kritische Debatte um den modernen Dressursport.
In der Reihe „Auf ein Wort“ sind Gäste wie Klaus Krzisch, Dr. Kathrin Kienapfel oder Kerstin Gerhardt mit an Bord.
Hinweis zum Mitgliederbereich
Zu den Themen gibt es einen vertiefenden zweiten Teil in der Takt & Talk Reitakademie, dem Mitgliederbereich von Mit dem Pferd.
Dort sprechen wir ausführlicher über Praxis, konkrete Übungen und typische Fragen aus dem Reitalltag.
👉 Alle Infos zum Mitgliederbereich findest du hier:
https://steady.page/de/podcast-mit-dem-pferd/posts
Mit dem Pferd – Der Podcast
Coffee Talk 27: Frust statt Lust – vom Umgang mit der Unzufriedenheit
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Warum trifft uns ein misslungener Ritt oft so viel härter als andere Rückschläge im Alltag? Warum ist Reiten emotionaler als fast alles andere, was wir tun? Und was passiert eigentlich mit unserem Pferd, wenn Frust, Ungeduld oder Enttäuschung im Sattel Platz nehmen?
In dieser Folge von Mit dem Pferd sprechen Christoph Ackermann und Dido Nitz über ein Thema, das jede Reiterin und jeden Reiter betrifft – das aber selten offen besprochen wird: Unzufriedenheit im Reitalltag.
Es geht um Emotionen, Erwartungen, Vergleiche, innere Ansprüche – und um die Frage, wie wir einen konstruktiven Umgang mit Frust finden, ohne ihn am Pferd abzuladen.
In dieser Folge sprechen wir u. a. über:
- warum Frust im Reiten so mächtig ist – und wo er eigentlich herkommt
- wie sich Emotionen des Reiters unmittelbar auf das Pferd übertragen
- den Unterschied zwischen berechtigter Selbstkritik und destruktivem Druck
- warum Vergleiche (Stall, Social Media, Turnierbilder) Unzufriedenheit befeuern
- wie klassische Reitlehre mit Geduld, Maßhalten und Selbstreflexion umgeht
Diese Folge liefert keinen Motivationstrick oder „Denk-doch-positiv“-Appell. Sie ist eine ehrliche, subjektive, reflektierte Annäherung an die emotionale Seite des Reitens – im Sinne einer Reitkultur, die Pferd und Reiter gleichermaßen ernst nimmt.
Wenn du die hier besprochenen Themen zur klassischen Reitlehre vertiefen möchtest: In der Takt & Talk Reitakademie findest du Bonusfolgen, Hintergrundwissen und konkrete Umsetzung für die Praxis.
👉 https://steady.page/de/podcast-mit-dem-pferd/posts
Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Mit dem Pferd, dem Podcast von Condi Reit-Seminare mit Christoph Ackermann und Dido Nitz. Heute haben wir einen Coffee-Talk und ein Thema, das jeden und jede immer mal beschäftigt. Ich glaube, es kennt absolut jeder. Weil wie wir ja alle wissen und ach ja, im täglichen Reiten immer aufs Neue erfahren, reicht ein Leben nicht aus, um Reiten zu lernen. Immer wieder stellen sich neue Fragen, die nicht pragmatisch zu lösen sind. Die müssen sich natürlich auch stellen, wie nun ja bei allen Herzenssachen. Und apropos Herzenssachen zum Beispiel, wie gehe ich denn mit meinen Emotionen um? Also Frust nach einer verpatzten Reiteinheit oder Neid, wenn die Reiterei bei den anderen mal wieder tausendmal schicker aussieht. Also lange Rede, kurzer Sinn. Die heutige Folge heißt Frust und Lust vom Umgang mit der Unzufriedenheit. Christoph Ackermann ist Dressurreiter, Ausbilder im In- und Ausland, Diplom, Betriebswirt und streitbarer wie leidenschaftlicher Verfechter der klassischen Reitlehre im Sinne der Ausbildungsskala. Er war lange Jahre Meisterschüler bei Egon von Neindorf und ist Träger des Goldenen Reitabzeichens. My name is Dido Nitz, ich bin Redakteurin und Buchmensch aus Leidenschaft. Sitze auf Pferden seit meiner Kindheit and passionierte Besitzerin einer meinungsstarken Stute. Ja, lieber Christoph, hast du einen starken Kaffee?
SPEAKER_04Hi Dido, na ich habe ein Sprudelwasser vor mir stehen. Ein Sprudelwasser, ist das zum Thema Frust? Ja, Sprudel da wenigstens vor sich stehen, ist auch was wert.
SPEAKER_00Ja, stimmt. Ein bisschen spritzig. Okay. Ja, gehen wir mal in Medias Rees. Kannst du dich an deinen letzten reiterlichen Frust erinnern? Was ist da passiert? Den gibt es ja immer wieder.
SPEAKER_04Die Frage ist natürlich, ja, also erinnern klar, die Frage ist nun, wie ist der zustande gekommen? Ja, na erzähl mal einfach. Also meistens ist es doch das, dass man das erwartet. Also ich will jetzt nicht so hochgreifen, aber nehmen wir mal zum Beispiel, ich reite Viererwechsel. Und die verhau ich. Also ich sage extra ich. Und dann reite ich sie wieder und ich verhaue sie wieder, ich verreize zum dritten Mal, dann werden sie noch schlechter, ich reize zum vierten Mal, dann geht es sozusagen gar nichts mehr, ja da gibt es nur eins aufhören an der Stelle. Das ist eben das Thema, nämlich die Erwartungshaltung, also diese typischen Schablonen, die we also erwarten, wenn man das Thema Blickschuldung zum Beispiel, where kein Pferd reinpasst, also nur die Idealpferde, also viele Idealpferde gibt es ja gar nicht. Also, dass man eben diese Erwartungshaltung hat, this schablone or we're saying, versus the work that man self set. Also this agence, my own. And that can show my, and the work, that can reason or the age that can reason look. And that's actually frustration, but I have it the first time. I have this five times probability, it's gonna be five months. Also, that is then frustrated, and frustration is very emotional, wenig aus dem Kopf. It's for all emotional. And that bring Schwierigkeiten, yeah. Gibt's immer wieder, gibt's auch bei mir. Ich hätte es gern so noch ein bisschen mehr und da ein bisschen mehr. Jetzt habe ich das wieder nicht erreicht. Da gibt es nur eins. Dranbleiben.
SPEAKER_00Ja, also ich meine, Reiten ist ja nun schwer. Und also wie ich eingangs sagte, ja auch eben ein ganzes Leben reicht nicht aus. Wie erkenne ich denn, ob mein Frust jetzt aus der Situation kommt oder eben aus diesen Erwartungen heraus, was du gesprochen hast gerade.
SPEAKER_04Ist das nicht das Gleiche? Also es gehört zusammen. Sieer, wenn ich natürlich nicht gut vorbereitet in meiner Arbeit mit dem Pferd gehe, dann mich nicht nach dem Pferd richte. Also nach dem, was das Pferd gerade imstande ist, und es kann ja täglich auch unterstündlich unterschiedlich sein, imstande ist zu leisten. Ja, bin ich schon raus. Dann bin ich ja schon wieder nicht mit dem Pferd. Dann bin ich nicht in der Lage, aus dem Kopf heraus zu erfassen, in welcher Situation mein Pferd sich befindet. Also Sattel passt nicht, Renze passt nicht, nicht das immer Grund. Natürlich auch einige Grund. When you anything in Karlsruhe erinnere, we are echt with the sannot letzten Commisspritchen herumgeritten. They have more decken drunter gekriegt for the Pferde and this funktionier out. Natürlich sind wir heute weiter. And it's good when the saddle passt. It was with einem not so gut passenden Sattel clappen. Sonst hätte ich meine Reiterei sowieso von vornherein den falschen Weg eingeschlagen. Umso besser, wenn es zu euch passt, gilt auch für die Trense natürlich das unbedingt. Und dann müssen wir noch einen anderen technischen Fehler nämlich ausschließen, der beidseitig ist. Das ist nämlich die Gesundheit, entweder vom Pferd oder vom Reiter. Und damit auch Formsache. Also wenn mein Pferd vor sich hin hüstelt oder ich vor mich hin schniefe und huste, bin ich sicher nicht in einer guten Verfassung. Und wenn ich das dann übersehe und sage, okay, ich lege jetzt los, volles Programm, ich will das und das erreichen, weil ich natürlich auch, Gott sei Dank, etwas ehrgeizig bin, dann kann das und das wird auch in die Hose gehen. And then kommt das Thema auf, ah, it's not weird. And these hindernes that we self bow and these schwierights, that we self, are for us unüberwindbar given, but we have X Mal versuch and X-mal had it. And an Neindorf denken, ich denke sehr oft an ihn, wie du weißt. And der sagt, ja, mach deinen Fehler, so suche den Fehler bei dir selber. Findest du ihn nicht, suche gründlicher. Und ich glaube, da müssen wir hin. Das würde die Frustrationsschwelle erheblich reduzieren. Es ist halt natürlich auch so, dass wenn wir schon über Talente sprechen oder sprechen werden, dann gibt es natürlich talentiertere Pferde und auch talentiertere Menschen zum Thema Reiten. Das ist sehr unterschiedlich, auch die Gründe dafür sind unterschiedlich. Manchmal liegt es im Körperbau, bei dem einen oder bei dem anderen. Manchmal aber auch im Gedanken gut. Ich glaube, dass das ein ganz wichtiger Punkt ist. Also die Frage is, nach wem richte ich mich aus? Have you then außer dem Reiten or something engaged with the safe beschäftigt? Have you this nutrition engagement? Also, have you listened from very good literature? I think an Sidler. That is the Maßstab, or he is the Maßstab aller Dings. And from dort aus ging es ja dann los mit Schulter rein. Da can man bei angehen, wie bedeutsam that is for the Pferd and when we damage anfangen. This is when is eben without. Und da meinte er auch das mentale Gleichgewicht des Reiters. Also Reiten tut man mit dem Kopf. Und da setzt sich dann sofort mit Seidler, von Krane. Da gibt es den ganz bedeutenden Seger, nicht zu vergessen, und viele andere mehr.
SPEAKER_00Ja, da ist auch viel, also die sprechen viel über so mentales, das mentale Verhältnis. Also zum Beispiel Grisone, ne? Unser lieber Grisone, 1550, bekannt auch für allerlei schwierigen Umgangsformen mit dem Pferd, aber man muss auch wirklich sagen, das Werk ist ja Groß, was er gehatte und der schreibt zum Beispiel nicht Härte, sondern Verstand bringt das Pferd zum Gehorsam. Der will einen klugenden, denkenden Reiter, der sich überlegt vorher, was er mit dem Pferd eigentlich will.
SPEAKER_04Ja, wir beide, inklusive deinem lieben Mann, haben uns ja wirklich so ein schon unterhalten. Mir ist klar, dass der Vorwurf, mit welcher Härte er da rangegangen ist an die Pferde, den kann man so nicht stehen lassen. Das ist nämlich verkehrt.
SPEAKER_00Alleine nicht, nee.
SPEAKER_04Alleine geht das nicht.
SPEAKER_00Natürlich, natürlich. Und ich meine, gut, das fängt ja gerade mit Xenophon, der hat ja sehr schöne Stellen. Also der spricht ja sehr viel über Freude am Pferd oder Schönheit entsteht durch Freude, niemals durch Zwang oder sowas. Das sind ja so Zitaten.
SPEAKER_04Genau. Also das bringt er, da ist er auch gut. Er spricht weniger über die bedeutsamen eines tiefen Knies. Tiefes Knie, tiefer Sitz. Also da spricht ja weniger drüber. Das meine ich einfach. Die anderen sind da weiter. Bei Grisone bin ich jetzt nicht sicher, aber bei Gherinier findet es auf jeden Fall. Und hat ganz, ganz große Bedeutung. Und wenn wir heute unsere Reiter angucken, die ja so reiten, da hat eigentlich keiner mehr ein tiefes Knie. Und wenn wir so ans Pferd herangehen und diese sogenannten Wirkungs- und Reflexpunkte nicht treffen, ja, dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn es nicht funktioniert. Und trotzdem sind wir dann frustriert und suchen den Fehler beim Pferd. Dabei haben wir in der Kommunikation mit dem Pferd versagt.
SPEAKER_00Da gibt es auch ein schönes Zitat, und zwar von dem Duke of Newcastle, der ja auch nicht ganz zweifelsfrei in allen Dingen ist, aber der schreibt sehr schön genau das, was du jetzt sagst. Wenn das Pferd nicht versteht, liegt der Fehler beim Reiter. Er muss seine Sprache ändern. Und das ist genau der Punkt. Sind wir dazu bereit? Tja, das ist die Frage. Ich meine, das ist auch ganz interessant, dass wir jetzt irgendwie von diesem Thema, das war jetzt eher Zufall, dass wir da so irgendwie auf die alte Literatur kommen. Aber es bedeutet. Ja, sowieso ist ja immer bedeutend.
SPEAKER_04Ja, nein, nein, aber das unterstreicht. Da hat ja auch Zitate hier vorgelesen. Dido, das unterstreicht das, was wir ja die ganze Zeit behaupten.
SPEAKER_00Ja, ja, das ist, das ist so. Das sind ja Erfahrungswerte. Also wirklich, jetzt haben wir schon 2000 Jahre umspannt. Und das ist klar. Ich finde es nur interessant, dass Leute, die früher natürlich eine gewisse Härte hatten, einfach auch sich selbst gegenüber, einfach den Umständen gegenüber. Das waren ja ganz andere Zeit. Die haben dann nicht über Frust gesprochen, sondern die haben halt einfach darüber gesprochen, dass trotzdem die Communication stimmen muss und that it's darum geht, sich das Pferd verständlich zu machen anders umgekehrt. And that's finde ich schon interessant, dass ich das so durchzieht. It zieht sich durch.
SPEAKER_04And this is so good that it's geschrieben. We have name then the problem, when ich frustriert bin and it's not so läuft, then werde ich unsicher. And this unsicherheit, yeah, führt zu wiederholten Misserfolgen. Das ist ein riesen Problem. Wir kommen gar nicht mehr aus der Ecke und deswegen sage ich ja. So kamen wir auch auf die Schriften. Reiterliches Engagement ist weh wie nur Reiten. Also so Themen wie Bodenarbeit gehört auf keinen Fall dazu. Das ist nicht Engagement, das ist ein bisschen rumspielen, ist alles in Ordnung. Kann man ja machen. Aber das ist ja nicht ernst zu nehmen. Aber eine ernst zu nehmende Reiterei, die hat Fotos. Und da muss man drauf gehen.
SPEAKER_00Ja, also ich will jetzt schon ein kleines Länzchen für die Bodenarbeit. Ich finde, es gibt ganz mannigfaltige Möglichkeiten, mit dem Pferd zu kommunizieren. Und wenn man das gut macht, dann gibt es ja da auch ganz, ganz tolle Möglichkeiten, auch einfach eine Beziehung zu festigen oder auch bestimmte Probleme zu bearbeiten. Aber auch da ist es ja nicht anders. Ich meine, eine Bodenarbeit, ich meine, man kann ja nicht, Bodenarbeit ist ja alles, aber Handarbeit kann man auch nicht sagen, weil das ist ja nur Pia von Passage. Aber diese Arbeit von Boden aus kann ja auch für den Reiter wahnsinnig anstrengend sein. Also and erfordert sehr viel Konzentration, dass du das Pferd zum Beispiel nicht ausbremst, dass du im richtigen Moment aufhörst, dass du mitläufst, dass das Pferd eben nicht gebremst wird and so weiter. Das sind ja alles Sachen, die können ja schon helfen und die sind ja auch sehr, die sind ja genauso präzise zu machen, als du drauf.
SPEAKER_04Also das mag es so stimmen, wie du es sagst. Ich sehe das ein bisschen anders. Für mich Bodenarbeit is für mich das Thema vor der Ausbildungskala, nämlich das Thema Gewöhnung. Insofern kommt das Reiten danach. Das heißt, das muss ja längst gelaufen sein. Ich kann mich jetzt nicht mit dem zehnjährigen Pferd noch beschäftigen, also er hat es nie gelernt, dann muss ich es tun. Ob der jetzt neben mir, hinter mir, vor mir, seit mir, keine Ahnung, wo der rumläuft. Also es ist Quatsch. Ich nehme mein Pferd ja nur mit an der Hand, damit ich aufsitzen kann. Oder damit es sauber mitgeht, wenn es auf die Korbe geht, nicht davonspringt. Also es sind so ein paar Sachen, wo man gewissen Gehorsam schon einfordern muss. Da bin ich ja voll weit.
SPEAKER_00Genau, also ich glaube, es sind ja ganz weit voneinander essen. Ja, ich glaube, dass du halt, Mai, klar, du bist natürlich auch da in deinen, sagen wir mal, readtechnischen Möglichkeiten vielleicht auch ein bisschen so aufgestellt, dass du sagst, naja gut, ich kann das auch von oben aus alles. Aber nichtsdestoweniger, ich finde, es ist schon, also gerade zum Thema Frust, wir sollten mal einen eigenen Podcast, da streiten wir uns dann richtig drüber. Aber ich. Das ist für mich ein Durchgangsbahnhof. Ja, aber weißt du, ich will auf was anderes raus. Ich finde schon, dass dieses Thema zum Beispiel auch so eine, wenn man an der Beziehung zu seinem Pferd arbeiten möchte. Und eben vielleicht nicht ganz so sicher ist, wie du das jetzt einfach bist. Du weißt, du hast einfach ein Level beim Reiten, du steigst da auf, du fängst, legst da los, weißt auch genau, dass du mit dir und deinem Körper da gut rechnen kannst, weil du es einfach, weil du da schon weiter bist natürlich. Aber jetzt, wir haben eben einfach, wie es ja früher auch nie war, einfach eine riesen Gruppe an Leuten, die ein Pferd haben und ihr Pferd lieben und wirklich es auch gut machen wollen, die sich aber auf verschiedene Art sich auch diesem Wesen nähern möchten. Und da kann ich schon sehr gut nachvollziehen, mache es auch wirklich auch selber gerne, weil es einfach Spaß macht, das Pferd auch mal von unten anzuschauen, die Reaktion auch mal zu sehen. Gerade wenn man sich eben seine eigenen körperlichen Reaktionen nicht so ganz so hundertprozentig sicher ist. Und auch wenn man daran noch so sehr arbeitet. Und ich meine, weißt du, also das tue ich ja sehr wohl, aber ich finde es schon eine schöne Ergänzung und möchte es auch irgendwie, möchte schon ermutigen, dass es ermutigend sein kann. Also, so ist es aus meiner Sicht. Ja, aber genau, und es ist auch ein großes Thema geworden. Also, ich glaube, viele probieren es natürlich aus, weil sie dann auch nicht jeden Tag reiten wollen. Und dann ist es irgendwie eine schöne Abwechslung, denke ich.
SPEAKER_04Sicher gibt es da auch Frustrationen. Ja, und wie?
SPEAKER_00Es ist auch nicht einfacher.
SPEAKER_04Ich glaube, es ist viel einfacher Wohnen auf halt Kinderspielplatz. Aber es kriegt sich doch einfach beim Thema Frustration bleiben.
SPEAKER_00Nein, nein, aber das gehört für mich ja zusammen. Das gehört für mich zusammen. Also ich finde, dass es überall Frustrationen geben kann. Und dass man stellt sich, also dann können wir das auch abschließen, aber man stellt sich das schon vor, wenn ich jetzt zum Beispiel sage, okay, heute mache ich Bodenarbeit, dann nehme ich mir meine Fjör und trenne sie auf und dann stelle ich mir vor, dass ich neben ihr her schwebe und sie fliegt da in ihren Traversalen durch die Halle. Das macht sie natürlich so jetzt erstmal nicht. Das ist genauso anstrengend und muss genauso genau vorbereitet werden und aufgewärmt werden. Die Reaktionen müssen stimmen, meine Reaktionen müssen stimmen, meine Körpersprache muss stimmen und so weiter. Das ist also hat schon auch ein großes, ja, es erfordert eine Menge Präzision, würde ich sagen. So, gut. Aber ja, also es ist, ich finde egal wo, es ist, wo verläuft dann so dieser schmale Grad zwischen eben einer berechtigten Selbstkritik und so einer Destruktivität, die wir dann oft entwickeln, wenn was nicht klappt. Hast du das Gefühl, dass ich das meint? Ja, es ist schon, also ich habe schon den Eindruck, dass die Frustschwelle ist sehr viel niedriger. Wenn ich so denke, naja, ich will überhaupt nicht sagen, früher ist alles besser gewesen, aber es war schon so, dass früher der Unterricht, mein Gott, da wurdest du ja auch wirklich, da gab es nicht diese Zwischentöne und irgendwie großes Mitleid, wenn man irgendwie nicht so, wenn man frustriert war zum Beispiel oder so, sondern du musstest irgendwie mit, du musstest die Stunde einfach so gut wie möglich machen und das war ja auch das, was wir wollten. Und ich habe schon den Eindruck, dass jetzt sehr viel mehr darauf eingegangen wird, was ja auch nicht immer auch okay ist, aber manchmal habe ich das Gefühl, dann gibt man natürlich auch so ein bisschen schneller auf, weil man irgendwie sagt, ja, es klappt halt nicht, ich kann das halt nicht.
SPEAKER_04Also bei mir gibt es wenig Mitleid.
SPEAKER_00Ja. Ja, gut, du bist auch ein bisschen so ein Lehrer vom alten Schlag, würdest du auch sagen?
SPEAKER_04Also einen Schlag habe ich, ja. Alt bin ich auch. Wenn man das zusammennimmt, kommt der Satz zusammen. Wohlwahr. Ansonsten würde ich sagen, nein. Würde ich mich nicht bezeichnen. Ich mache natürlich nicht die Fehler, die momentan gemacht werden, ringsherum, was man so sehen kann. Die Herausforderung zu weit hochschrauben. Ja. Man meint echt, weil jetzt alle mit zu engen Pferden herkommen, Helden rund machen, das sei das Maß aller Dinge. Wenn man sich dann in der Öffentlichkeit umguckt, wer da so reitet, wie sie da reiten, das sehen wir alle, fast alle inzwischen, this blöde, stumpfe, dumme Engmachen der Pferde is überall to see. And all the versuchen, they are frustrated, that's by easy so good klopt wie bei den anderen. The frame is, wie good clapped this by the anderen, wie brutal müssen die forgehen? We wissen ja wie brutal das Ganze is. We sehen sogar der Klügere nachgibt, also das Pferd. The Klügere ist tatsächlich das Pferd in dem Fall. Mit einer solchen Gewalt wird da geritten und die heim sie dann die Platzierung ein. Sie merken nicht mal mehr, wenn sie auf dem Pferd sitzen, ob es jetzt gut war oder nicht. Das wird zum 15. Mal wiederholt. Ich hatte jetzt gestern so einen Fall, da waren wir reiten in einer Reithhalle und da war eine junge Dame auf dem Shimmel und jedes Zeichen wurde Springreiterin. And die hat dann fliegende Wechsel probiert auf der Geraden with their shimmel. For the passender sit will not read. But along the technique that was off beaten and brechen of the diagonal wechle here to create, and so the feel had that he not marked that the wechle halfway good was, then he offended. That's really enough gehalten, the fährt is jack, hinten hoch im Wechsel. So das übliche, was man so erlebt. And then beim letzten Mal, glaube ich, ist er dann vorne gewechselt, ich glaube 14 oder 15 Sprünge danach hat er auch hinten gewechselt. Das war das Ergebnis. Mit diesem Ergebnis hat sie dann aufgehört. Ich bin mir ganz sicher. Dass die Frustrationsschwelle da sehr hoch ist. Oder ja, im Sinne von Frustrationsschwelle.
SPEAKER_00Der Frust kommt schnell, ne? Der kommt nicht so schnell.
SPEAKER_04Aber macht es wieder, man macht es wieder, man denkt, man hat es richtig gemacht, hat einen Lehrer, der bringt es einem vielleicht auch so bei, so dümmlich. Und dann, ja, wird es wieder wieder beruhigt. Wir gehen überhaupt nicht, fährt darauf ein. Es wird gerade. Und genau dann passiert das nicht. The next one, interesting point, this is the thing about frustration is self-bought. Then at the moment of the store has a lesser and fancy an office on the Pferd. This is a voll treffer from ignorance.
SPEAKER_00Yeah, yeah, that's really.
SPEAKER_04Ignorant geht is kaum. This is a beautiful. And the Pferd macht then to. That heis, beim wird es nicht besser. Weil ich treffe die Technik nicht. Ich verstehe mein Pferd nicht. Ich lasse mich gar nicht drauf ein. Ich mache jetzt Wechsel und muss jetzt den Wechsel machen. Also, gut, wenn man auf Chiroko ich drauf sitze und sagt, er macht jetzt ein Wechsel, dann macht er bitte genau eine Sekunde auf den Wechsel. Aber das ist ein ganz anderes Level.
SPEAKER_00Ja, ja, sicher, ja, ja. Aber sag mal, wenn du jetzt, du hast ja vorhin auch gesagt, okay, du hast dann mit den Viererwechseln gearbeitet und so, und das war ein bisschen ernüchternd. Wie wirkt sich das dann auf Chiroko aus? Was merkst du bei ihm? Gar nicht. Ja, und wenn du, aber deine Stimmung ist jetzt, sagen wir, ja nicht Hochstimmung.
SPEAKER_04Nein, ist ja klar, vergeigt, denke ich mir. Aber es war nur ein Beispiel Viererwechsel, es hätte sich die Eintracht sein können, würde ich da vorgreifen. Es hätte der einmalige fliegende Wechsel auch sein können. Das ist eigentlich ein ganz gutes Beispiel, weil viele wollen den ja erreichen. Also, wenn ich den übe, wie ich es eben beschrieben habe, von der jungen Dame da, und mache es leider so falsch, dann kann ich nicht erwarten, dass my Pferd nicht versteht. When you have a good forbereiting treffe, so that the herausford that has come for this Pferd, the Pferd in the Four Fed signalised, but I write you with the Kopf. I write you for or see, egal. And then we're trotz the forbere to get and then machine, it's a five chief, and iron sagst du, oh Gott, oh Gott, oh Gott. Yeah, it reaches him out, and then there's no one. Zurückgehen. Two, three stuff zurück. Die Vorarbeiten besser hinbekommen, before ich dann mal wieder anfange mit dem Wechsel. Das war nur so ein Beispiel. Und dann vergesse ich eine Weile und beginne dann wieder. Und deswegen heißt es ja auch, dass das Pferd die Vorgabe liefert, was ich von ihm verlangen kann. Und wenn ich einfach sagen könnte, jetzt rede ich hier diesen Wechsel, weil der hat 15.000 Euro gekostet, oder keine Ahnung, spielt es keine Rolle. They would have talented bezeichnet, there must that, but there is a talent, so is it verkaufe. Ja, so läuft das up. And then fragt man dazu vielleicht einen Richter oder einen Super Trainer, der sagt, yeah, der muss das genau dann können und so machen. Wie alt is der jetzt? Sechs? Mit sechs Jahren muss der fliegende Wechsel springen können. Wenn es ein talentitiertes Pferd ist. Da redet aber keiner über den Reiter. Über das Versagen der Reiter. Das wird keiner. Und wenn wir von Engagement reden, dann ist es genau das. Der Reiter, beziehungsweise natürlich die Reiterin, die würde, wenn sie sich mehr engagiert zum Thema Reitlehre and mehr ins Detail reingeht, wäre sie weiter weg von Frust, würde besser verstehen und die Geschichte für ihr Pferd besser vorbereiten. Da wäre der Frust weiter weggerückt, der er kommen mag, oder auch nicht?
SPEAKER_00Ich glaube, das Problem ist ja auch, dass wir uns da in einem sozialen Umfeld bewegen, im relativ engen sozialen Umfeld, and auch immer das Gefühl haben, dass other das besser können anders auch will. That is doch ungefähr das, was man sich dann denkt, oder? Und ich glaube, es ist eben auch viel wird ja suggeriert, was einfach falsch ist, also wie du ja auch gerade gesagt hast, aber von dieser Reiterin, die kommt ja aus einem bestimmten sozialen Umfeld, die hat ein bestimmtes Pferd zur Verfügung gestellt bekommen, die hat sicherlich einen Unterricht, der in die Richtung geht, and die kommt da ja erstmal auch gar nicht raus.
SPEAKER_04Die kommt da auch nicht weiter. Also Reiterei hat schon ein bisschen was mit Talent zu tun. Und vor allen Dingen mit sehr viel Arbeit. Iressen viel Arbeit, viel Zeit. Das muss man da rein investieren. Und es ist schwierig, talentierte Reiter zu finden. Gar keine Frage.
SPEAKER_00Wir haben ja jetzt das Beispiel auch von einer bekannten Reiterin, die gesagt hat, in der Presse, ist ja sehr durch die Presse gegangen, dass sie sich irgendwie kritisiert fühlt in ihrer Leistung von Leuten, die überhaupt nichts, weniger als nichts vom Reiten verstehen. Das ist sozusagen, also da kam for mich so ein ganzer Liter and kilowaiser Frust raus mit diesem Satz. Also das ist ja auch jemand, die sehr gute Pferde oder sagen wir sehr spitzen, weltspitzentaugliche, teure Pferde im Stall hat. Also ich habe das war wirklich so der erste Gedanke, war für mich, mein Gott, da spricht eine Menge negative Emotionen. Also da sagt nicht jemand, na gut, ich mach so lange, bis es besser wird, sondern es ist eher, die anderen verstehen nichts davon. Das hat ja auch mit diesem sozialen Umfeld zu tun.
SPEAKER_04Also es hat eigentlich was. Also da müssen wir eigentlich über das Thema Intelligenz sprechen.
SPEAKER_00Ja, das kann man sich auch denken. Gut, aber ich meine.
SPEAKER_04Dieses Engagement nutze ich ja häufig dieses Wort auch bei meinen Ader-Schülern. Passiert immer wieder. Dieses Engagement. Aber nochmal ganz kurz für alle, die es nicht wissen.
SPEAKER_00Entschuldigung, Entschuldigung. Nur dass das alle mitkriegen, Ausbildung, der Ausbilderprogramm. Da haben wir schon mal drüber gesprochen, aber nur, dass das jeder auch mitgekriegt hat.
SPEAKER_04Gut, dass du es sagst. Dieses Engagement ist überhaupt Schlüssel zum Erfolg. Also wir dürfen hinfallen. We dürfen auch in der Prüfung versagen, wenn wir Turnier reiten oder im Gelände klappt man es nicht so gut, das darf alles passieren. But then doch bitte wieder aufstehen. And zwar sofort. Ich meine, Pferd fallen, kann man sich weh tun, but I mean, if we soon negative, then doch bitte, also we have the herausford, die we self gestelled, not erreicht, dann doch bitte gleich wieder aufstehen. Ich krieg im übertragenen Sinne von myitlehrer eine Ohrfeige. Then doch bitte nicht den Kopf in den Sand stecken oder in the Schildkröte zurück in den Panzer. Nein, dann werden die Füße rausgekramt, wird marschiert. Aufstehen. Also hinfallen darf jeder. Das passiert doch jedem. Aber dann doch wieder aufstehen. Also nur nicht liegen bleiben. Und vor allen Dingen hat sie nicht verstanden, man kann jetzt teure Pferde im Stall stehen haben oder nicht. Ich denke an den Freiherr von Langen, der gefragt nach dem Geheimnis seines Erfolges. And sagte was ganz wichtiges. They sagte nämlich the geheimnis meines Erfolges is that me and my Pferde lieben. Interessant, wer liebt hier when? And why does he do? In the Möglichkeiten der Pferde hineinversetzt. Natürlich was ein talentierter Reiter, hat dafür ein Talent gehabt and these things. That's we have a Ausbildungsskala, but I must in genera stringent Reihenfolge durchziehen. The one has more beton, malware betonung, ohnez to forgotten. And that can these erfolkrechen Reiter. The other game so a bit, yeah, Blick Schulung, Schablone, da wird eine Schablone vorgehalten und dann soziales Umfeld hast du sehr schön gesagt. So on the band and say, there is, there must have been trapverstärken. There is one five, oh, there must have been Schulterein Traverse gain. And Ausgaben. There is a lot of people who are not going to be there and wechsel. Ah yeah, seven, and there must get in St. Georg. But you can't meet you, given what I'm uncamped. And now at this point, he said, Thema frustration. There are these brick schools, these schablons that we have, they are not to events, namely to unreiterly when we can grob, or to frustration when we not have the besser variante. Man kann sich helfen lassen durch gute Leute.
SPEAKER_00Aber ich glaube, dieses Grenzen erkennen ist manchmal gar nicht so einfach, weil wenn man so vor sich auch raus.
SPEAKER_04Geh bis zum Maximum. But geh niemals darüber hinaus. Wer sagt mir that this for den heute Maximum is? Hengst Wallach, it can also be. Ja.
SPEAKER_00Naja gut, ich bin ja auch begeisterter Besitzerin einer sehr schwierigen Stute.
SPEAKER_04Siehst du, siehst du, siehst du.
SPEAKER_00Da kommen wir nochmal drauf zurück.
SPEAKER_04Also diese Erwartungshaltung, die wir da vielleicht sogar an uns selber stellen. Weil wir glauben tatsächlich, wir gehören zu den Talentierten.
SPEAKER_00Ich weiß gar nicht, ob man das glauben muss. Also das zum Beispiel, ich könnte.
SPEAKER_04Glauben Sie? Da spreche ich dir. Oder wenigstens besser als der Durchschnitt. Ob ich dann schon talentiert bin, weiß ich nicht.
SPEAKER_00Ich glaube, es ist einfach die Situation, man steigt auf sein Pferd, da sind eine ganze Menge anderer Leute, du hast irgendwie so eine gewisse Maßgabe, die du erfüllen musst. Und dann entfernt man sich sehr schnell davon, dem Pferd zuzuhören, was in dem Moment gut wäre, weil man einfach das Gefühl hat, etwas bedienen zu müssen, weil die anderen ja auch hinschauen und auch sehr wohl oft sehr hart kommentieren und alles. Das weiß man ja, was da alles dran hängt. Es gibt ja nichts Schlimmeres als diese Zuschauer an der Bande, die dann irgendwie die Köpfe zusammenstecken. Und da will man ja im Mauseloch verschwinden, wenn das Pferd dann nicht irgendwie perfekt aussieht. Und es sieht ja fast nie perfekt aus, leider.
SPEAKER_04Ja. Ich will ja auch meinen Satz zu Ende bringen, nämlich das mit dem nicht so talentierten Reiter oder durchschnittlich oder überdurchschnittlich, ich meine das gar nicht respektierlich. Überhaupt nicht. Ich weiß, wie schwierig das ist. Ich muss es mal gerade rücken, weil sonst werde ich wieder falsch verstanden. Das habe ich nicht so gerne. Also das mit dem Talent ist eine ganz schwierige Geschichte. Es gibt nicht so viele talentierte Reiter in einer Generation. Wenn wir auf eine Handvoll kommen, ist es viel. Muss man schon mal sagen. And then this talent is eventually, this limbische system so to have to come, that man's Pferd auch damit versteht and communicated. That is wahnside. Früher had managed to. But written we are not in the Kopf. And we write not to hear, yeah, to write. Yeah, but so not. Sondern the cop. And when I do this with it, then I make me thank you, which is not finer upstemmen. And for the feel of Pferd to erwid.
SPEAKER_00Then we came to the first thing. That is eben das Schwierige, that this all so hochemotional is. Eher so diese sehr emotional Herangehensweise an den Umgang mit dem Pferd. Also weil früher was halt Nutztier, and jetzt is es nun ja unser freiwilliges Familienmitglied, and that is many befasted from Gefühl her, but manchmal auch zu sehr, ohne Weg to suchen, wie man wirklich in der Sprache auseinander setzt.
SPEAKER_04Yeah, in the communication mit dem Pferd. Then draft, and with a family, by you might see it, by violent, but violen years, but the Pferde ihnen Erfolg bringen. Is the erfolg not? Yeah, then leaks am Pferd. Next, I'm saddle. Then I'm Pferd, it was new here. Also, these frustrations can we all should längst. It's not new. Also, man has shown ruined with falsch, which is so much. Things that laugh are, but we have to see, we are so early, or the band gucken we dazu. Then we have this riesen Enttäuschung. And these Täuschungen can we not do it. Also it makes sense, the Flinte forze inscorn zu werfen. Da geht's zu eins. Aufstehen. Abrechen in dem Moment. Upsitzen, Pferd reinbringen, drüber nachdenken, mal gucken, was ich da an Literatur finde. Sinnvoller Literatur, wohlgemerkt. Also kein Literatur, wo dann draufstehen, auf Buch Buchcover, reiten leicht gemacht oder sowas. Das bitte nicht.
SPEAKER_00Tricks und Tipps.
SPEAKER_04Ja, sowas ist auch toll. Also das bitte nicht, sondern sich inständig damit zu befassen. Stimmt denn, also auch so Rückfragen an sich selbst. Stimmt den Sitz überhaupt? Hab ich denn ein tiefes Knie? Sitze ich denn senkrecht, damit ich überhaupt kommunizieren kann mit meinem Pferd? Oder liege ich zurück? Oder habe ich zu viel in der Hand? Ist mein Pferd vor dem Schenkel, hinterm Schenkel? Beides nicht gut. Es sollte Armschenkel sein. Das sind also Sachen, die wir. Das Pferd muss vorm Schenkel sein. Was ein Quatsch! Armschen. Ein guter Sitz, weißt du, treibt aus sich selbst heraus. Armschenkel. That wird gar nicht rustig gemacht. Also das sind eben die communicationswege und it's gut, dass du es ansprichst, diese Unterhaltung mit dem Pferd, wie das Nine of you spray. And er meinted durchaus auch mal with the Stimme common. Auch mal möglich sein, uh, sagen wir nicht so passed. Order Brav, my grocer. And then I'm halt streichen and klopfen, sanft klopfen natürlich. Not so auf dem Turnierplatz sehen, for lauter Lob, damit the ja sieht, halb tot tropfen das Pferd with the hand. Also that is Quatsch. Also lasst jetzt drüber. But what kriegen wir denn daraus when we unser Pferd so in die Enge? We kriegen ein schreckhaftes Pferd. And when it's from vornhinein a bit nervous, so good, then that's not schreckhafter. We can garden das Pferd rein. And then there's situations where we can kaufence, hat was schon seine erfahrung im Leben gemacht. And then geraten wir da rein, dass das nicht so funktioniert, wie wir uns das vorstellen.
SPEAKER_00Yeah, that's where my next frame. And then is the frustration hoch.
SPEAKER_04Also ist die Frustration nicht hoch, weil my erwartungshaltung, ich habe vorher vielleicht ein tolles Pferd gehabt. And ich mein, mit dem 26-jährigen Pferd is nicht mehr so viel anzufangen. Muss man auch wissen. Also kaufe ich mir einen neuen. Verständlich. So, and fange ich jetzt mit diesem Pferd an anders, that's Pferd wieder ganz anders. Wie das Pferd, was ich vorher hatte, und ich war ja viel weiter. Jetzt wird es sich wieder zurück, jetzt kann ich wieder von vorne anfangen. But mir muss doch als denkender Mensch für mich doch klar sein. Wenn ich mir ein jüngeres Pferd kaufe oder ganz junges, dann beginne ich doch wieder von vorne. Ich kann doch nicht erwarten, dass das Pferd schon alles kann. Das wäre ein Wunder. So viel Wunder gibt es gar nicht auf diesem Planeten.
SPEAKER_00Naja, jetzt gesetzt den Fall immer nicht schon alles kann, sondern dass es ein bisschen vielleicht leichter Kommunikation aufbaut, zu mir, so aus meiner Sicht. Das ist, glaube ich, so oft so eine Erwartungshalb. Ja, warum?
SPEAKER_04Warum sollte das Pferd das tun? Wenn ein Reiter sein Pferd liebt, wird das vielleicht nicht verkaufen. Also er muss aus wirklich finanzieller Not, then macht das schwere herzens and the verbinding to halt and the Pferd abonnier to written, when mostly. We should have to blame, after it's not. But I read not from so much. I read from men who with the Pferden all this probed have when it's stuck, they're not or so, it looks like the Pferd then not better. They are also not frustrated, we forget, and after this notes, in their Blick Schablone, and what the 4-year-old, the five-year-old, seven-year-old, seven-year-old must be good, good, teuer, good, verkaufe to work, then it's not verka, not besonders good, but not good. Or teuer not, but not so teuer what they gotta 50, 60, 70, 80,000, then leak you by 15 or 20 or 10. Also, so muss man forstellen. And then, and that's the point, wood ich dir widerspreche, liebe Dido, erb ich das mit. Ein Pferd, was zu ist. Ja und dann?
SPEAKER_00Welchen Punkt hast du jetzt widersprochen?
SPEAKER_04Ja, dass man eigentlich generell, das ist eigentlich leicht, wenn man erwarten kann, dass ein Pferd jünger ist, eher mitmacht. Nee, das ist nicht der Fall. Es kann so sein, aber oftmals ist es gerade nicht so.
SPEAKER_00Nee, das glaube ich schon. Nee, ganz klar. Also das macht. Ich habe von der Erwartungshaltung gesprochen. Aber das stimmt schon, natürlich. Ich habe ein Pferd, das vielleicht einfach schon macht und blockiert. Warum?
SPEAKER_04Das immer wieder. Weil frustrierte Reiter versuchen mit all the way, ihren Kopf durchsetzen. Nachdem sie nicht, es gibt ja solche Pferde wie deine, da kommt es mit Gewalt nicht weit. Früher waren die Pferde ja übel, gestiegen, überschlagen, reinweise gab es das. Bei Gewalteinwirkungen. Heute sind sie von der Zucht her etwas sanftmütiger, aber zu machen sie dann trotzdem. Und dieses Zusein, das muss ich wieder aufkriegen. Und deswegen habe ich vorhin eingangs auch gesagt. Also natürlich dürfen da keine technischen Fehler sein. Wie sattel passt nicht, wobei ich finde ich das nicht so dramatisch. Also wenn da massiv nicht passt, ist blöd. Aber wenn er ein bisschen nicht passt, nicht so schlimm. But I mean, solche technical fehler, die müssen eigentlich weg sein, um sagen zu können, I come forward with me. Also, gesundheitliche Themen sind wichtig, nicht immer, but oftmals ein wichtiges Thema. Es gibt durchaus kleinere gesundheitliche Malessen, mit denen man Pferd, oder soll man sogar ein Pferd weiter reiten, ich denke an der Arthrose zum Beispiel. Deswegen kann man ein Pferd nicht zum Wegwerfen da, um God's willen. Es gibt auch andere gesundheitliche Dinge, wo ich mein Pferd dann auch trotzdem weiter reiten kann. Also, ich wollte nur sagen, wenn ich diese technischen Fehler mal ausgrenze, dann muss ich mich mehr in the situation des Pferdes begeben. And that gilt für den Amateur, für den Anfänger, für den Profi. Das gilt für jeden, ich sage jetzt mal wieder, Reiter. Der reiten möchte, der soll sich doch bitte schön Gedanken über sein Pferd machen. In welchem Verfassung ist mein Pferd heute? Wie war es denn heute beim Putzen? War es blöd? Zum Beispiel. Es gibt mir schon ersten Hinweis, dass das Pferd nicht so gut drauf ist. So was gibt es. Wie auch bei Smiller. Dann machst du blöd rum und beißt den Skitter oder die Tür, keine Ahnung. Um ihr Unterhaken zu sagen, ja, da muss man eben ein bisschen sein. Da muss ich drauf eingehen.
SPEAKER_00Was zum Beispiel auch eine Rolle spielen kann, das weiß ich von der Reiterei mit der Fjord, dass sie sehr von der Tageszeit abhängig ist. Also ich komme ja meistens vormittags. Das liegt ihnen nicht so sehr, wie wenn ich abends kommen würde. Ich kann aber abends nicht. Aber es ist tatsächlich so. Sie ist ein richtiges Abendmädchen. Also die wird dann wach. Ja, die möchte ich ausgehen. Und so richtig fleißig auch. Die ist dann ganz gut. Ja, das gibt es.
SPEAKER_04Also das Thema Tagesform oder von mir aus Form in der Aktuellen Stunde. Kann doch sein, dass die Form während einer Reiteinheit plötzlich nachlässt, aus unerfindlichen Gründen. Das kann ich nicht einfach übergehen. Da muss ich echt sagen, stop here. Oder mein Fähr ist die ganze Zeit nicht so gut drauf und plötzlich erlebt einen Tag. Und das erfreut einen dann ja auch wieder. Wo das sagt, ja, hier bin ich für dich bereit. Mach mal. Und das spüre ich da oben. Und auf einmal, das war gar nicht so geplant. Und auf einmal mache ich. Macht einen riesen Spaß. Und dann überwinne ich auch diese Frustrationsstrecke. Und man ist ja überhaupt nicht alleine with seiner Frustration. I've been upgesessed in very schwering. We have two with the fair. Reiter and fährt echt office. At the end of Fiat halt yeah, so as Reiter. Wobei it heißt ja that the menschical held as we thought. Okay, I have two stuff, the joke and the jump. Just so forget, and got to him in and wanted to say, let's get and so on and so forth. And then klopft off my puck, said, Yeah, you musst dich a bit gerade halten. Okay, dachte is in Ordnung. And then fragt er mir, okay, wie war es denn da heute? Dann sagt er zu mir zur Verabschiedung, wenn du nur sitzen könntest.
SPEAKER_00Wie bist du denn rausgegangen?
SPEAKER_04Weinend. Das waren vier Stunden harte Arbeit. Voll engagiert. Mit Putzen und Tun und so weiter. Und vormittags seine Pferde. Das war echt ein toffer Tag. Aber das war nur keine Seltenheit. Auch in den Vorbereitungen zu den Festabenden. Dann war man nachts um, wenn man Glück hatte um zwölf fertig. Dann gab es Manöver gedrückt, bis um halb zwei. Da war jeder dran. Da mussten wir ganz schön einstecken. Also das ist von wegen High Tai. Und das Thema ist, man darf hinfallen. Also du weißt ja, alter Spruch, Tränen, Blut und Schweiß gehören zum Reiten. Ist nur mal so. Wer das nicht erlebt hat, ist noch nicht geritten. Muss man einfach mal so sagen. Wer noch keine offenen Knie hatte, vom Knie zu machen, dann weiß er nicht, was bedeutet, Knie zu machen. Das ist ein Beispiel nur. Also das Training ist genau das gleiche. Und da gibt es nur eins. Engagement. Oder wir sind fährt mit Reitenheit, my father hold me up. Dann geht er zu meinem Vater in Neindorf und sagt, ja, also your Sohn, ja ganz recht und schön, aber der bräuchte deutlich mehr Engagement.
SPEAKER_00Wie hast du das aufgefasst?
SPEAKER_04Im Studium. Da war ich 21? 22? Sowas? 22? 22? Irgendwie sowas war ich da. Ja, da habe ich nicht schlecht geschluckt. Mein Vater hat natürlich sofort Position für mich ergriffen, was ja fantasies war. But da war ich auch erstmal Luft angehalten. Ich kehr den Scheißhof. Ich mach seine Pferde. Entschuldigung. But it's not so, yeah. I learned for the prüfung wie I'm bescheuerter. Or not, I've done später to learn. Also, man engaged there. But they meant to say that we heard, namely, the frustration alignment reached not. We must draw learning as the frustration. We must be with the material. And then we can of Bücher gehen. Good Bücher. Not the Richtlinie or so. This is jailing, yeah, this is the Richtlinien, but that's not inside detail. And when wonderful Schablones forwards, upwards, the falsch sind eingezeichen. Or in the HDV12 gives a schulter rein, was either falsch. War ja keiner fehlerlos. And deswegen muss man für sich selbst ein Bild erarbeiten und das geht natürlich unbedingt durch Reiten-Reiten, lernt man durch Reiten, ist klar, aber eben auch durch entsprechende Literatur, um gar nicht erst auf diese Frustrationsschiene zu kommen. Denn Wissen hilft da.
SPEAKER_00Wie ist das in deiner Erfahrung als Lehrer? Also erlebst du das oft, dass frustrierte Schüler erlebst du das oft?
SPEAKER_04Ja.
SPEAKER_00Was passiert? Profis?
SPEAKER_04Willkommen zu mir, Hakamann. Ich kann offenbar gar nicht mehr reiten. Ja, es ist manchmal auch. Also ich würde mich jetzt nicht als besonders guten Lehrer bezeichnen. Denn manchmal ist es ein overflow of information. Also wenn ich das sagen würde, was ich sehe, mit der Reiter, mit der Herz den Fuck for Pferd kippen. Also versuche ich mir die wesentliche Punkte. But these are so graviered, and they must have in a schnell come. Also, there must be a word rate. I say schneller. In our last book, what we should have, Mitte Pferd heißt us, have you described that we must geys for the Pferd befinden. It's now this frustration. And when we can see the first book names, what we have to do is a Pferd, and this is the book, the early book that I can, in which a Pferd or the Ausbilding Scala parallel hooken is. That is a very good thing. There will be a text from this Pferd, a stuff from this Pferd. No, no. This is now the Pferd. In Chiroko. From four years to Grand Prix Pferd, hooked up. In this book. And it would have been the Shwrbus. And that would so be in the Shwidright. They have enormous Shurif.
SPEAKER_00Yeah, you have Damon had a Sharif with a mouth. Then to say ruhig, this one. Has you gonna say that?
SPEAKER_04Natürlich. But let me kurz gerade richten. Yeah. In Sommer waren Steffi and Danny, haben wir auch einen Podcast gemacht.
SPEAKER_00Genau, Danny Weiß, ja genau.
SPEAKER_04Und ich erzähle den beiden, Mensch, der Chirocke muss doch mal irgendwie als vorher einen großen Unfall gehabt haben. Und dann fragen die mich warum. Der hat rechts und links unter der Achsel hat er zwei richtig lange, ich würde sagen so 20 cm lange Narben. Dann sagt die Steffi zu mir. Nein, nein, nein, nichts Unfall. Das kommt von den Schlafzügeln. Was? So, und jetzt muss man wissen, dass der Chirocke natürlich auf der Zunge eine Narbe hat. Ich meine, so habe ich ihn bekommen. Der hat eine Kugel rechts im Unterkiefer. So dass die Osteopathie, nachdem er bei mir auf dem Hof war, habe ich in der ersten Woche gleich zur Osteopathien kommen lassen, um das Pferd so ein bisschen zu beheben, sozusagen. Habt ihr noch gar nicht geritten da? Dann sagt sie mir, ja, wenn Sie mit so harter Hand reiten, brauchen Sie sich nicht wundern. Sagt ihr zu mir. Und da, ups, ich hab dir noch gar nicht geritten. Aber egal. Das war wieder mal sehr vorschnell, aber ist egal. Also jedenfalls dieses Maulthema, ja, das habe ich geerbt. Und damals war ich ja, oh Gott, das muss ich rechnen. Also 56. Da war er. Nee. Doch sowas. Ja, da war ich noch. 13 habe ich gekauft, 54. Also im April, da war ich dann 53, egal. Jedenfalls wusste ich schon ein bisschen. Wie geht's und mir war klar, dass diese, ich habe natürlich gedacht, durch eine weiche Hand und den weichen Umgang mit ihm wird das verschwinden. Pustekuchen. Natürlich ist das besser geworden. Aber so was Geprägtes, da haben wir vorhin auch über das Pferd gesprochen, was eben seine Erfahrung schon gemacht hat. Ja, versuch das mal rauszukriegen. Keines meiner Pferde, die ich selbst angeritten habe, hat sowas aufgewiesen. Keines. Keines. Also das ist eben, auf der Jugde Rappe, erstes Grand Prix-Fett von mir, Drakea, hatte das gleiche Thema. Warum wohl? Pferde Shampoos, Elektron, andere mehr, die die Mar heißen, hatten dieses Thema überhaupt nicht. Casero, actuell, also sowas gibt's nicht bei mir. But I have so I gekauft and ich dachte, ich krieg das hin. Ja, and ich habe es hinbekommen. But that bleibt. And frustriert, nein. When I to my flight stay, vulnerable, vulnerable. Also, I'm clear with Hut when I for Chiroko stay. And yeah, he comes out to me. And then gucken an. Spreads an and cooking an. Also, not the Wörter, the Wörter, was a bekannter Tier gesagt. Also vorsichtiger mit. And guckt mich dann so an und dann gehen wir zum Reiten und es funktioniert super. Ein ganz tolles Pferd. Ich habe im ganzen Leben noch nicht ein so schönes Pferd gehabt.
SPEAKER_00Ja, und der ist auch sehr, also das kann ich ja wirklich bestätigen, jedes Mal, wenn ich euch sehe, der ist wirklich, der freut sich auf seine Einheit. Also der ist so ganz ruhig und neugierig und waches Auge und wann geht's los? Also es ist total nett.
SPEAKER_04So Frustration kriege ich gar nicht mehr. Ja. Auf ihm. Jetzt habe ich den kleinen. Ich sage immer klein. Ey, der ist auch schon 10. Also der geht schön, aber für mich ist er immer noch klein, weil Chirogo hat 1,76. Und der hat, weiß ich, was hat denn der? 1,58. Also, so die Pizza ist halt eine Nummer kleiner. Der macht sehr, sehr schön und kommt auch, macht sehr, sehr nett mit. Und ja, da kommt vielleicht eher mal Frustration hoch, wenn er mal wieder wegspringt oder so. Aber das ist eben anders.
SPEAKER_00Auch das ist sicherlich eine Erfahrung, dass man lernt, einfach mit seiner Frustration umzugehen. Also dass wenn du sagst, naja, weil ich kann mir das schon gut vorstellen, der springt weg, du sagst, schon wieder, aber dann war es das auch, dann passiert nicht mehr. Und man kann sich dann natürlich auch, gerade wenn man ein bisschen unsicher ist, über Unsicherheit haben wir ja vorhin auch gesprochen, kann man sich ja auch so ein bisschen reinsteigern, weil dann siehst du, ah, jetzt springt er schon wieder weg. Und dann geht die schon nicht mehr richtig. Dann schlägst du das schon nach Luft und ist steif und alles. Und dann, oh, jetzt springt er schon wieder weg. Und dann bist du, dann steigert sich, dann ist die Kommunikation ja wechselseitig wirklich im Eimer.
SPEAKER_04Absolut, du hast völlig recht. Und dann kommt das nächste. Mit meiner Nervosität mache ich ihn ja noch nervöser. Das ist wie wenn ich ein Pferd, ein Pferd schreckt und strafe ihn. Achtung, that can I machen. You must say, wie viel Pferd? Verträgt er das? Or wird er sich noch nervös? Or it's einfach nur while ich ihm sagen, per order die Mufti, my lieber, jetzt knallt's. Jetzt bist du dreimal vorbeigeritten or gegangen anders dreimal nach draußen guckt, and this versemmel ich dir eine. I glaube that that's the falseste Signal, was man überhaupt. Von den Reitern habe ich auch genug gehabt. Jetzt muss ich ihm nochmal den Zahn ziehen oder einen auf den Zahn hauen oder sowas. Wenn ich das höre, bin ich der Meinung, der Reiter soll sofort absitzen. Er hat keine Ahnung, wie beim Pferd umgeht. Und wie oft hört man das? Und das sind die, da beschreibt ja die Hünersdorf so schön, das haben wir auch im ersten Buch zitiert in Hünersdorf. Wie herrlich der reitet, ja? Dass er die Pferde zur Widersätzlichkeit aufruft. Und dann, wenn sie widersätzlich sind, zeigt er, wie toll er reiten kann. Darüber schreibt Hühnersdorf. Und wie bescheuert das ist.
SPEAKER_00Ja, es gibt es auch solche.
SPEAKER_04Ja, da spricht er davon, dass diese Pferde... Am besten unter ihm gleich selber hin niedersinken sollten, bevor sie verkauft. Ja, das tun sie aber nicht.
SPEAKER_00Ich meine, manchmal ist ja auch was, man muss ja auch nicht von allem immer so die Ursache wissen. Also jetzt erzähle ich mal so ein bisschen Schwank aus Fios und meinem Leben. Beim Ausreiten, wir kommen immer an so einer Koppel mit Lamas vorbei.
SPEAKER_04Lamas oder Alpakas? Alpakas, Alpakas, richtig.
SPEAKER_00Ja, ja. Und diese Alpakas, das sind, als wären auch immer mehr. Die, weiß ich, es sind bestimmt so 20 Stück oder so. Die sind, die denken sich auch immer so, oh, geil Pferde und kommen dann immer so auf uns zu. Und egal, ob ich alleine ausreide oder mit jemand anders, die meisten anderen Pferde kümmern sich da nicht drum. Die Fjör findet diese Alpakas jedes Mal zum Kotzen. Es ist wirklich so. Jedes einzelne Mal gehen wir daran vorbei und sie macht mich darauf aufmerksam, dass diese Tiere irgendwie absolut nicht in ihren Kosmos gehören. Und es ist aber auch lustig. Ich muss wirklich mittlerweile lachen. Dadurch entspannt sich das Ganze natürlich sowieso. Und wir gehen halt vorbei und sie macht mich darauf aufmerksam, ja, okay, uns passiert aber auch nichts weiter, dann gehen wir halt weiter und dann sind die Lamas auch oder die Alpakas auch Geschichte. Aber es ist wirklich komisch. Es gibt manchmal so Sachen, wo man sich denkt, ich weiß auch nicht, wo es herkommt, ich weiß auch nicht, wo es hingeht. Es wird wahrscheinlich für immer so bleiben, wir gehen für immer an diesen Alpakas vorbei. Wir machen vielleicht auch mal einen Schultereien dran vorbei oder ein Traver oder irgendwas, was sie halt so ein bisschen beschäftigt. Sie kommentiert es jedes einzelne Mal und dann ist auch gut. Aber dann muss ich auch irgendwann sagen, na gut, ist halt so.
SPEAKER_04Ja, die sind ja wie so ein U-Boot mit seinem Teleskop, ja. Ja, genau, diese Periskopartigen. Teleskopartige Tiere. Also das verstehe ich. Es gibt natürlich auch Dinge, wo auch Chioko hinguckt, obwohl er jetzt schon 16 ist. Also da guckt er hin. Aber er hat natürlich einen enormen Gehorsam inzwischen. Beim jüngeren Pferd ist es schwieriger. Ist ja klar, weil der Gehorsam noch gar nicht so sein kann. Und viele versuchen, die jungen Pferde zu brechen. Das ist ja nicht in Westernreiten so, und da gibt es auch solche und solche, das wissen wir ja auch inzwischen. Bart Brennemann denke, das ist einer von den Guten. Die machen das prima, da gibt es aber auch welche, die sind leider nicht so toll. Und die brechen weiterhin die Pferde. Also es wird aber keinen Gehorsam geben, der mit einer gewissen Freiwilligkeit erfolgt. Oder mit einem, sag mal, mit einem Sanftmut, wo das Pferd dann sagen, na ja, also gut, mein Herrchen möchte jetzt gerne vorbei, also ich trinke nicht gefallen. Ist zwar scheiße hier, diese komischen teleskopartigen Viecher, aber ich mach's halt jetzt mal.
SPEAKER_00It muss kommentiert werden, aber sie macht's ja. And ohne.
SPEAKER_04Ist sie doch schon unterwegs?
SPEAKER_00Ja, dazu.
SPEAKER_04Aber das hat mit Frustration nicht viel zu tun, da ist man eigentlich schon erfolgreich.
SPEAKER_00Das stimmt, aber es ist so, es könnte auch in diese Falle gehen, weil du vorhin sagtest, dass man sein Pferd ja dann auch strafen könnte oder so. Da werde ich, also das Echo sitze ich dann nämlich nicht. Das will ich nicht. Das wird dann für immer und ewig natürlich dann ein Riesenproblem. Ja, siehst du. Ich steigere.
SPEAKER_04Genau. Das hat man vorhin gerade. Du hast richtig, du steigerst das Problem. Du erhöhst die Problematik.
SPEAKER_00Ja, ja, genau.
SPEAKER_04Und dann wundert man sich, dass das Pferd nicht mehr vorbeigeht. Anstatt mit einer großen Ruhe daran zu gehen. Ich meine, natürlich, in meinem Alter habe ich jetzt sehr viel mehr Ruhe, als wenn du mich mit Mitte 20 erlebt hättest. Also ich sage jetzt nicht, ich war bestimmt ein feiner Reiter, aber da war ich anders drauf. Da war ich doch bedeutend emotionaler und schneller. Aber ich hatte eben einen verdammt guten Lehrer.
SPEAKER_00Ja, ja, ja, ja. Ja, ist dir, gab es manchmal so Momente, wo du sagst, nee, das war jetzt auch echt nicht in Ordnung aus Reitersicht. So emotionale Momente.
SPEAKER_04Ja, im Jahr 2000 hat der Nein drauf wieder seine ganzen Damen derartig wieder in Vorrang gelassen. Und ich war nun schon lange dabei im Vorführungsteam und hatte nur gut gehende Pferde. Und da war irgendeine Geschichte, ich weiß nicht mehr genau, was es war, wo ich dann gesagt habe, okay, jetzt ist irgendwie meine, nachdem ich ja nun jahrzehntel gelebt habe, ist jetzt meine Toleranzschwelle irgendwie überschritten worden gerade eben. Und jetzt steige ich hier mal aus. Ich verabschiede mich jetzt und bin jetzt einfach mal weg. Und dann war ich auch bis 2003 weg. Ich kam wieder. Ganz interessante Geschichte. Weil ich auch frustriert war. Ich kam wieder. 2003 und setze mich mit ihm zusammen. Das war glaube ich der 18. Mai. Setz mich mit ihm zusammen und erzähle mir meine Pferde zu und dann hatte ich mit ihm telephonet. Ich dachte mir, Christoph, was musst du ein blöder Hund sein? But let's get off day and machine. Vielleicht gibt's ja jetzt. Er hat sich ja drei Mal gefragt, ob die Schule übernehmen will. But jetzt wärst du eigentlich so weit, das to machen. And I said, okay, I fail dahin. I read it with him. War praktisch spontan. Bin dahin gefahren, also aus der Hingefahren. Ich habe oft bei ihm einen Unterricht zugehört. It's ja unheimlich wertvoll für mich gewesen. To hören, wie lighted an? Was lighted er an? Sprich the Leute Einzel an in the Abteilung or alle allgemein. Or meinte mit der allgemeinheit einen Bestimmten. That gab's alles by him. Hochinteressant. Auch as ich rit. Sprach ganz allgemein, aber er meinte mich damit. Ich habe das richtig gespürt. Also das waren Techniken. Also was saß ich dann da? Wir haben uns unterhalten, haben uns dann darüber unterhalten, dass ich drei Pferde habe. And es ging um diesen Spanier, Atrevido, der es mir nicht leicht machte. And die Tiefe, da ist er nicht vorne rausgegangen und hat sich leicht wie Nick verworfen. Er hat zu mir gesagt, lass ihn einfach oben, lass ihn nicht runter. So was gibt's. So, also solche Themen haben wir besprochen. Dann ging es darum, ob ich nicht doch noch in die Schule wollte. Und ich habe gesagt, ja, das besprechen wir nächste Woche. Ich melde mich morgen nochmal genau wie wir, wie wir das machen. Und wir hatten schon ein bisschen über den Plan gesprochen. Ich rufe am nächsten Tag an. Ist er tot. And that was eine Frustration for me. Ja, klar. Also das war dann nicht so sehr schön. Also wie auch immer, this frustration must many überwinden. And the greatest idea of the enttäusch to überwinden. That is the greatest idea des Lebens. And die gilt selbstverständlich für das Pferd oder die Reiterei auch. Insofern ist die Reiterei die gute Reiterei. Lebens- und Charakter bildend. Und da gehört Frustration dazu. Da gehört das Hinfallen dazu. Da gehört das Aufstieg dazu. Da gehört das Thema weitermachen, nachdem ich zwei Orfagen bekommen habe dazu. Und da muss man sich arbeiten, aber ich kann nur when ich entsprechend unterstützen habe, or ich kann es aus mir selbst heraus, weil ich belesen genug bin, genug Wissen habe, and can this then erweitern. Also ich schätze, die anyone who to bequem sind, die werden weiterhin ignorant bleiben und werden sehr häufig frustration bekommen. Muss man eben aufpassen. Es ist eben die falsche Vorgehensweise, die da gewählt wird. Wenn man denkt, das ist die sichere Methode, oder habe es ja schon immer gemacht, ist es aber nicht. Die einzige sichere Methode ist, das Pferd bestimmt die Ausbildungszeit und den Weg. Niemand sonst. Und danach sollten wir uns richten.
SPEAKER_00Boah, das ist ein Schlusswort, das hat sich geloschen.
SPEAKER_04Typisch für mich. Ja, ich hoffe, es bleibt in den Köpfen.
SPEAKER_00Ja, aber es ist wirklich wahr. Also man sollte auch nicht jeden Fehler als Scheitern sehen, sondern eben als Einladung weiterzumachen.
SPEAKER_04Wir lernen nur aus Fehlern. Wir können aus zwei Dingen lernen. Aus, na sagen wir mal, aus dem, was man erzählt bekommt oder liest. Und aus eigener Erfahrung. Jetzt rate mal, welcher Weg der längere ist.
SPEAKER_00Schön, Christoph, vielen, vielen Dank. Ich glaube, da gehen wir mit einer ganzen Menge gedanklicher Anregungen raus und überlegen uns vielleicht ein bisschen das nächste Mal, wenn es wieder schwierig wird, dass das auch eine Normalität hat, dass man einfach in dem Moment auch zuhören sollte, dem Pferd vor allem, auch ein bisschen sich selbst, wo man gerade steht. Und dass es einfach ganz normal ist, Fehler zu machen und weiterzumachen. Und dass es dann irgendwann, wenn man das mit Verstand als denkender Reiter eben tut, dass es dann auch zum Erfolg führt. Man muss sich eben die Informationen holen.
SPEAKER_04Und da wir beide jetzt das Neues aufgemacht haben, ist es ein guter Punkt, da mal kurz drüber zu sprechen.
SPEAKER_00Oh ja, das machen wir. Das ist was Gutes. Das ist gar nicht frustrierend. Wir sind schon ganz aufgeregt und freuen uns total. Soll helfen. Soll helfen, ja. Ja, also wir haben, es ist wirklich unglaublich, liebe Mitreitende, es ist unglaublich, wie ihr diesen Podcast, dadurch, dass ihr zuhört, hochgebracht habt. Also wir haben wirklich, wirklich sehr, sehr gute Hörerzahlen und das ist ungewöhnlich bei so einem Nischen, ich würde schon mal sagen, es ist ein Nischenpodcast, weil ich meine, es geht um klassische Reiterei, es geht wirklich um spezielle Themen. Und es ist so, so toll. Im Hinterzimmer angefangen und jetzt haben wir 65.000 Zuhörer und Zuhörerinnen. Also das ist der Wahnsinn. Wir haben uns gedacht, wir möchten da mehr draus machen. Es ist natürlich auch Engagement, ist ein gutes Stichwort, Christoph, das du genannt hast. Wir machen diese ganze Sache mit viel, viel Engagement. Wir haben da überhaupt keinen monetären Benefit davon. Und haben uns jetzt aber überlegt, wie wir das so weiter gestalten können, dass wir es gut halten können und dass wir einfach damit vielleicht noch ein bisschen mehr damit arbeiten können, dass es eben so gut ankommt. Und wir werden also oder wir haben einen Mitgliederbereich eingerichtet. Und da werden wir eine ganze Menge Zusatzangebot machen in zwei verschiedenen Stufen, wo ihr schauen könnt, ob das euch interessiert, wo wir auch ein bisschen auf eine Community raus wollen, die sich wirklich mit Engagement und Ernsthaftigkeit unserem Thema der klassischen Reiterei widmet. Und ja, das ist unser Angebot. Den Podcast wird es so wie er ist auch nach wie vor geben. Also wir haben einfach die Folgen, die man frei hören kann, aber wir möchten einfach noch ein bisschen mehr oder noch viel mehr in die Tiefe und in den Dialog gehen. Und dafür ist dieser Mitgliederbereich gedacht. Christoph.
SPEAKER_04Ja, genauso. Man kann praktisch sagen, rund um unsere Podcasts herum agiert. Genau. Dieser Mitgliederbereich.
SPEAKER_00Das ist der Plan. Genau. Hast du es ja schon gesagt? Genau, genau. Also wir werden ein Thema des Monats haben und werden darum einfach, also etwas, was uns reiterlich beschäftigt und werden dazu eben eine ganze Menge Zusatzangebote machen. Ja, würde uns wahnsinnig freuen, wenn ihr Lust habt, zu uns zu kommen. Und Christoph, vielleicht kannst du mal beschreiben, wie man da hinkommt.
SPEAKER_04Ja, wir haben ja bereits aktiv gehandelt. Es gibt erstmal per E-Mail den ersten Post vor Uppost losgeschickt. Das zweite ist dann auch schon in Bearbeitung. Der geht dann auch vor Weihnachten raus. Dort gibt es einen Link, das heißt Newsletter Abonnieren, da muss ich drauf gehen auf den Link. Und dann bekomme ich, also wenn ich den abonnieren möchte, den klicke ich an und dann kriege ich eine E-Mail. Und in meinem E-Mail-Account finde ich dann diese E-Mail dazu. Und dort muss ich dann wiederum in der E-Mail auf einen Link gehen, um meine E-Mail-Adresse zu bestätigen. Und damit is man erstmal im Newsletter Bereich of the program and kriegt erstmal per newsletter the latest and greatest news, so that's the one that is so the first spur that we found. And then is the plan that we do the fourstufe to live getting and then that we are for our community, so to say, live gehen. Wir setzen es einfach mal auf. Sind mutigen. Inhalte haben wir genügend. Das geht ja so weit, dass es sogar ein Bereich gibt, wo man kurzes Video schicken kann, wenn man es dazu wissen will. Also da gibt es verschiedene, es gibt Lesungen, gerade über diese tolle Literatur, die es hier nun gibt. Das wird im Wesentlichen Dido machen. Und das ist ein ganz spannender Bereich, und das hier ist ein Mitgliederbereich, der ist nicht kostenfrei, sage ich gleich dazu. Das ist nur ein kleiner Monatsbetrag, aber es ist einer. Und dann wird dann auch der Grand Prix von 36 geritten, die Vorarbeiten dazu. Also solche Themen kommen da hoch. Vielleicht auch mal, wie entsteht ein Podcast oder wie entsteht, wie wird dieser 36 Grand Prix vorbereitet oder eine Sequenz, wie bringe ich meinen Pferd in Schulter herein. Also solche kleinen Sequenzen wird es geben. Ja, und das machen wir natürlich nicht kostenlos. Ich denke, dass wir durch unseren Podcast sehr, sehr viel kostenfrei für unsere, man heißt ja im neudeutschen Follower tun. Sollen wir auch tun, das ist auch richtig. Und macht uns Spaß und wir wollen den Bereich einfach ausdehnen. Und wir freuen uns riesig, wenn ihr mitmacht.
SPEAKER_00Super. Ja, in diesem Sinne, eine gute Zeit und hoffentlich bis bald bei uns im Mitgliederbereich.
SPEAKER_04Genau, guten Beschluss. Hieß es da, wo ich herkomme aus Frankenland. Beschluss des Jahres. Und dann natürlich eine schöne Weihnachtszeit.