Reformatio
Sollten wir Rachepsalmen in der Gemeinde singen? (#362)
Feb 18, 2026
Die sogenannten „Rachepsalmen“ drücken schonungslose Bitten um Gottes Gericht über das Böse aus. Doch gehören diese kantigen Zeilen in den sonntäglichen Gemeindegesang? Der Artikel von Samuel Stolz (BK 103) zeigt: Ja – wenn wir sie richtig verstehen.
Das erwartet dich in der Folge
- Warum Klage ≠ Rachsucht: Die Psalmen rufen nicht zu persönlicher Vergeltung auf, sondern vertrauen Gottes gerechtem Zorn.
- Christus-Brille aufsetzen: Am Kreuz erfüllt Jesus die Forderung der Rachepsalmen – er trägt das Gericht selbst und schenkt Vergebung.
- Pädagogik des Gebetsbuchs: Diese Texte lehren uns, das Böse nicht zu verharmlosen und gleichzeitig unsere Wut Gott zu überlassen.
- Praktische Tipps für den Gottesdienst: Wie man Rachepsalmen ausgewogen in die Liturgie integriert (Kontext geben, auf das Evangelium hin auslegen, gemeinsam beten statt „gegen andere“ singen).
- Trost für Verfolgte: Wer Leid erträgt, findet in diesen Psalmen eine Stimme, die das Unrecht beim Namen nennt und Gottes Recht erwartet.
Starkes Zitat
„Der christliche Glaube entsorgt nicht den Zorn – er erlöst ihn, indem er ihn Gottes Gericht anvertraut.“ – Samuel Stolz
Hör rein und entdecke, wie diese herausfordernden Lieder unseren Lobpreis vertiefen, unsere Sehnsucht nach Gerechtigkeit ordnen und uns neu auf das Evangelium ausrichten!
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Intro-Musik: David Klautke
Outro-Musik:
Heartwarming by Kevin MacLeod
Link: https://incompetech.filmmusic.io/song/3864-heartwarming
License: https://filmmusic.io/standard-license
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