Was Bitcoin bringt - mit Niko Jilch

Krypto-Haltefrist in Gefahr: Deutschland droht das Steuer-Chaos | Berken Menges

Binifico Season 5 Episode 34

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In der heutigen brandaktuellen Folge spreche ich mit Berken Menges von Cointracking über die drohende Abschaffung der einjährigen Haltefrist für Kryptowährungen in Deutschland und warum diese politischen Pläne der SPD ein massives Steuer-Chaos auslösen könnten. Wir analysieren das gescheiterte Krypto-Steuer-Modell aus Österreich, beleuchten die neuen EU-Meldepflichten wie DAC 8 und erklären, warum selbst Krypto-Steuer-Tools wie Cointracking vehement gegen diese bürokratischen Hürden ankämpfen. Erfahre hier, wie sich die Spekulationsfrist auf Bitcoin, Gold und private Veräußerungsgeschäfte auswirkt und was die Krypto-Community jetzt tun kann, um den Finanzstandort zu verteidigen.

- Berken auf LinkedIn
- Bundesblock
- Bitcoin Bundesverband
- Steuer-Artikel zu Dac8
- Bitcoin++ Konferenz 27.28. Mai in Wien


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* Marketingmitteilung. Keine Anlageberatung. Investieren birgt Risiken. Transaktionen mit Bitcoin können zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

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SPEAKER_00

Willkommen zurück bei Was Bitcoin bringt, der Bitcoin-Podcast. Aus wie ihn präsentiert von CoinFinity. Heute mit einer brandaktuellen Folge. Wir nehmen die jetzt am Montagmittag auf und am Montagabend geht's raus. Es geht um die Abschaffung der Haltefrist in Deutschland. Was ist da los? Warum gibt es da schon wieder Probleme? Ich habe den Berken da von CoinTracking. Servus Berken. Heiniko. In einem Wort bitte Berken. Abschaffung der Haltefrist, gute Idee oder schlechte Idee?

SPEAKER_02

Schlechte Idee, sehr schlechte Idee.

SPEAKER_00

Ihr seid CoinTracking, ihr seid Partner des Kanals seit einigen Jahren, ihr macht es Steuersoftware. Dann sollten mehr Steuern eigentlich in eurem Sinn sein.

SPEAKER_02

Ja, das ist, ja, möchte man meinen. Da gehen die Meinungen auseinander. Ob das dann so, also das ist ja was unterstellt wird, sozusagen, ob das dann zu mehr Business führt oder nicht, ist so fraglich. Also das kann man gar nicht beurteilen, auch nicht anhand von Österreich oder sowas, ob das jetzt wirklich dazu geführt hat, dass mehr Leute jetzt ihre Steuern machen und dadurch natürlich ein besseres Business Case sozusagen für die Kryptosteuer-Tools entstanden ist. Dementsprechend haben wir auch eine PM veröffentlicht, wo wir sagen, wir sind dagegen, also gegen die Abschaffung der Haltefrist. Weil es gibt sehr viele Faktoren. Also ich weiß nicht, ob wir jetzt schon ausholen wollen. Hol aus, wir gehen da voll rein. Da geht es ja wirklich sehr, sehr gerne. Also da geht es ja wirklich in unterschiedlichste Richtungen. Es gibt viele Faktoren, die nicht berechnenbar sind. Also zuallererst ist das Thema, wir möchten ja, also Krypto-Steuern, sagen wir erstmal dahingestellt, aber Kryptosteuern so freundlich wie möglich gestalten, damit Leute auch sich trauen zu investieren. Was wir als Coin-Tracking machen, ist natürlich, versuchen die Angst der Leute zu nehmen, indem wir erklären, was heißt Kryptosteuern, wie kann ich denn darauf achten. Und wenn du die Möglichkeit hast, 365 Tage zu halten und dann zu wissen, ich muss keine Steuern drauf zahlen, das heißt, ich habe kein Problem, in Anführungszeichen, am Ende, mit dem ich mich beschäftigen muss, dann ist es ja einfach, diesen Einstieg den Leuten zu ermöglichen. Das heißt, jemand ist neu, möchte sich mit Krypto auseinandersetzen, möchte anfangen mit Krypto investieren. Wenn meine Person sagen würde, pauschal, du, wenn du möchtest, dann teste es, investiere gerne mal in Bitcoin zum Beispiel. Aber das heißt, wenn du es schaffst, dran hast du 65 Tage diese Bitcoin zu halten, musst du dir um das Thema Steuern erstmal keine Gedanken machen. Das heißt, erstmal haben wir das Thema mit der Psychologie, okay, inwiefern werden denn Leute, wenn die Haltefrist abgeschafft wird, überhaupt gar nicht mehr in Krypto investieren wollen, weil sie davor Angst haben, mit der Problematik, sich mit diesen Steuern auseinandersetzen zu müssen. Unabhängig davon, ob ein Tool wie Coin Tracking oder andere Tools das dann lösen werden für sie im Nachgang.

SPEAKER_00

Das heißt, diese Idee von mir, dass nur weil ihr ein Tool anbietet, dass ihr dann pro Steuern seid, die ist mal halt komplett falsch, ihr seid total dagegen, ihr habt noch eine Presseaussendung rausgeschickt, dass ihr dagegen seid. Was ist die Motivation, dass ihr dagegen seid?

SPEAKER_02

Also die Motivation ist erstmal, wir sind alle Menschen. Also, es ist, das ist umso besser, dass wir mal, dass wir Danke für die Einladung, dass wir in so Podcasts auftreten dürfen, weil hinter Coin Tracking, und das ist das Schöne bei uns, also erstens, wir sind bootstrapped, das sind keine Investoren darin, wo wir jetzt irgendwie den Leuten oder den Investoren zeigen müssen, was für Zahlen wir haben und so weiter. Unser Gründer hat das damals von sich aus gegründet und so groß gezogen, wie es heute ist. Und er besitzt auch 100% der Company. Das heißt, wir versuchen so weit wie möglich immer die Community zu unterstützen und auch die Community zu repräsentieren. Und gleichzeitig in solchen transparenten Gesprächen versuchen wir zu zeigen, es sind Menschen dahinter. Ich bin in Kryptowährungen investiert, andere Leute aus dem Unternehmen sind in Kryptowährungen investiert. Wir möchten es so einfach wie möglich auch für uns als Privatperson halten. Wir halten uns eigentlich aus so politischen Themen raus, solange es nicht irgendwie jetzt in eine Richtung geht, wo wir sagen, das geht halt einfach nicht, macht halt einfach keinen Sinn. In dem Fall ist es eben diese Haltefrist, wo wir wirklich sagen, es macht keinen Sinn, es ist wirklich kontraproduktiv, diese Haltefrist abzuschaffen. Und jetzt setzen wir uns dementsprechend, versuchen wir es einzusetzen und zu gucken mit dem Bundesblock gemeinsam, was können wir denn machen, um da wirklich auch Aufklärung für die Politiker, die dann am Ende entscheiden, ob das so sein soll oder nicht, für Aufklärung zu sorgen. Und das wiederum, also um den Kreis zu schließen, damit möchten wir auch zeigen, nein, es geht nicht immer um Business und es geht nicht immer um Geld verdienen. Inwiefern das dann wirklich der Fall sein wird, wissen wir sowieso nicht. Es geht darum, einfach dafür einzustehen, was wir als Werte nach außen so wie nach innen tragen möchten und das ist eben für unsere Community auch einzustehen.

SPEAKER_00

Jetzt ist, du hast erwähnt, David beim Bundesblock, es gibt auch vom Bitcoin-Bundesverband, was mir zugetragen wurde, eine Petition, die gestartet werden soll. Da kommen alle Links natürlich in die Shownotes, sobald es soweit ist. Ich wollte das nur erwähnt haben. Was aber wirklich wichtig ist für mich, ist die Frage, okay, wie ist die Situation jetzt? Also ich weiß, du hast gesagt, du wirst nicht ins Politische gehen, aber wir müssen es jetzt kurz erklären. Also wer will das? Wer will das nicht?

SPEAKER_02

Also es ist ja alles im Bundeshaushalt. Es gab jetzt sozusagen eine Pressekonferenz von Lars Klingbeil und der hat dann erwähnt in dem Zuge, dass jetzt für den nächsten, für den Bundeshaushalt 2027 das Thema Kryptobesteuerung aufgegriffen werden soll. Davor war es ja auch schon in Bezug auf DAC 8 und Co. Also das war es jetzt sozusagen, da können wir auch immer gerne ein bisschen näher drauf eingehen, was das bedeutet für die Leute. Das ist eine EU-Richtlinie, ja. Genau, das ist eine EU-Richtlinie. Die gibt es aber auch weltweit Jes CAF, aber DAC-8 ist explizit für Europa oder EU. Und da geht es darum, dementsprechend dann, also jetzt von Lars Klingbeil, zu gucken, wie können wir denn die Haushaltslücke, die jetzt wahrscheinlich entstehen wird, zu schließen. Und da das Thema Kryptobesteuerung, weil es eben schon so oft jetzt auf der Agenda stand, das war ja auch schon im Koalitionsvertrag teilweise Thema der SPD, was dann aber nicht weitergeführt wurde. Und jetzt ist die Frage, ob das wieder aufkommt. Scheinbar ist es so, also es ist noch nicht bestätigt, aber es deuten sehr viele Pfeile in die Richtung, dass es jetzt sich irgendwie ändern wird. Ob es jetzt nur die Haltefrist wird oder die Haltefrist nicht, wissen wir alle noch nicht, aber es scheint halt schon in die Richtung zu gehen. Dann gab es von den Grünen zum Beispiel auch einen Vorschlag, ich weiß nicht, ob du den schon gesehen hattest, wo es auch hieß in Deutschland, dass man jetzt sozusagen auf die Einkommensteuer, also man lässt die Haltefrist weg und belässt alles bei dem, was es bisher war. Also die Einkommensteuer wird auf Kryptowährungsgewinne angewandt. Danke. Aber ohne Haltefrist. Ohne Haltefrist. Das ist ja völlig bescheuert. Ja, also anstatt zu sagen, man hätte ja sogar noch den Kompromiss in Anführungszeichen, dass man gesagt hat, man nimmt so Abgeltungssteuer sowie Aktien, dann hätte man sozusagen weniger Steuern, 25% ist es in Deutschland, darf eben die Haltefrist weg, sagen die sogar, dass man die Haltefrist abschafft, aber es trotzdem bei der Einkommensteuer behält.

SPEAKER_00

Gut, die Grünen sind ja jetzt nicht in der Regierung. Aus der Opposition kann man ja viele Vorschläge machen. Ich glaube, von der Linkspartei kam gleich ein generelles Handelsverbot für Bitcoin und so weiter. Also die wollen es überhaupt gleich loswerden. Da gibt es noch die nächste Ebene, du hast es kurz erwähnt. Auch in der EU wird immer wieder nachgedacht über irgendwelche Kryptosteuern, weil dort hat man den Wunsch, direkt Geld zu bekommen außerhalb der nationalen Haushalte. Auch das wurde bisher immer blockiert. Die Sache, was den Vorschlag der Grünen besonders bizarr macht, ist, als in Österreich die Haltefrist abgeschafft wurde, was auch nicht in Ordnung war, auch vor allem, weil dann auch retrospektiv, also rückwirkend bereits die Haltefrist abgeschafft wurde, zum Teil. Da hat man es mit dem Argument gemacht, ja, aber dann herrscht wenigstens Klarheit und es geht nicht in die Einkommensteuer. Die Haltefrist abzuschaffen und Einkommensteuer, das ist wirklich das neben einem kompletten Verbot die zweitfeindlichste Variante. Aber auf dem Tisch liegt jetzt, wenn ich das richtig verstanden habe, nur eine Aussage, ein Plan der SPD. Wir wollen irgendwie in die Kryptobesteuerung eingreifen, dass die Haltefrist fallen soll oder nicht, ist jetzt konkret so noch gar nicht erwähnt worden. Nee, nicht explizit.

SPEAKER_02

Ja, okay. Das ist nur eine Annahme. Genau, genau. Also in dem Vorschlag der Grünen war, stand drin, dass eben die Haltefrist irgendwie so eine Art, also Steuerlücke wurde da nicht erwähnt, es war ja die Grünen, ja, genau. Aber inwiefern das jetzt so umgesetzt wird oder nicht, wird sich ja jetzt zeigen. Das war jetzt nur der Vorschlag. Die CDU hat sich jetzt sozusagen dazu bekannt mit einer Stellungnahme, dass sie das nicht wollen, also dass man die Haltefrist nicht abschafft. Das ist ja schon mal ein Schritt. Genau, auf jeden Fall, auf jeden Fall, genau. Und jetzt wird sich zeigen, wie sich das ganze Thema entwickelt. Und auch in Österreich, also wenn wir vielleicht mal auf die Zahlen eingehen wollen, die jetzt öffentlich bekannt wurden im Internet, wenn man die nachschauen will, in der Pressemitteilung haben wir die auch mit erwähnt. In Österreich wurde damals eine Aussicht gestellt von ca. 300 Millionen, die man an Steuereinnahmen des Weiteren eben mit einnehmen kann. Am Ende waren sie zum Beispiel für 2024 scheinbar 33 Millionen. Also das ist ein Zehntel davon, was dann ungefähr in Aussicht gestellt wurde. Das heißt, auch das, was man, das meinte ich am Anfang auch mit der Psychologie, verschiedene Variablen, die hier mit einbezogen werden müssen, das dann einfach so hochzurechnen und dann in Aussicht zu stellen, ist halt so ein Thema. Das wird wahrscheinlich nicht so sich ausspielen. Und dann hat man mehr Bürokratie. Und das hat zum Beispiel auch der Erik Demuth auf Social Media, wer es vielleicht teilweise verfolgt hat.

SPEAKER_00

Mitbegründer von Bitpanda, dem dann auch vorgeworfen würde, dass BitPanda als großer Player ein Interesse daran hatte, dass diese Kryptosteuer kommt und er hat sich dagegen total gewährt. Genau, exakt.

SPEAKER_02

Und er hat auch gesagt, dass es dagegen war und retrospektiv auch extrem dumme Entscheidungen war, das Ganze umzusetzen, aufgrund von wie viel Papierkram dadurch entstanden ist, wie die Logik von BitPanda teilweise dann eben umgestellt werden musste, damit die eben die Kapitalertragssteuer auch direkt einbeziehen können und so weiter. Und dass es am Ende sich gar nicht gelohnt hat für den ganzen Aufwand, den man jetzt hatte, versus das, was man am Ende wirklich einnehmen konnte. Und dann natürlich, wie viele Leute sind denn wirklich aus der Kryptoindustrie ferngeblieben, die sonst hätten vielleicht investiert, hätten sie gewusst, es gibt so eine einfache Regelung, an die ich mich nur halten muss, damit ich anfangen kann zu investieren. Die Dunkelziffer. Genau.

SPEAKER_00

Ja, ja, klar. Und dann ist natürlich auch die Frage, die nächste Frage, die man stellen muss, was fällt dann als nächstes? Also wenn wir jetzt die Haltefrist für Bitcoin und für Krypto abschaffen, dann müssten wir natürlich als nächstes auch die Haltefrist für Gold abschaffen. Und da sind ja auch relativ viele Leute investiert, soweit ich mich erinnern kann. Und es hat eben keinen Sinn, das so zu machen. Eigentlich sollte man es umgekehrt machen, man sollte die Kapitalsteuer auf Wertpapiere auch abschaffen, aber mich fragt ja keiner.

SPEAKER_02

Ja, es gibt so viele Theorien und Regelungen. Also es gibt ja, entweder man sagt, okay, man macht eine Sonderregelung dafür, das heißt, es wird von Gold und Co. entkoppelt und dann ist die Frage, okay, wie wird das jetzt gehandhabt? Oder man sagt, man geht in die Abgeltungssteuer, also wie Aktien und Co. Dann ist es aber eigentlich ja nicht wirklich vergleichbar, weil es ist ja, es wirft ja keine Renditen ab zum Beispiel oder wird nicht von irgendeinem Unternehmen geführt. Also es gibt ja viele verschiedene Besonderheiten, vor allem bei Bitcoin, eben bei den anderen natürlich nochmal fraglich, die das natürlich nochmal abgrenzend machen und eher Richtung Gold führen. Wie sich das entwickeln wird, auch dieser Rattenschwanz, wenn man es wirklich entziehen sollte aus dem ganzen Thema und jetzt keine Sonderregelung führt, sondern einfach sagt, okay, man schiebt das jetzt in, weiß ich nicht, in die Kapitalertragssteuer. Auch weil private Veräußerungsgeschäfte sind ja jetzt, also wo Bitcoin drunter fällt, hat ja auch sehr viele andere Sachen wie, also falls du dich schon mal ein bisschen reingelesen hast, die ganzen Kunstwerke teilweise, die ja auch dementsprechend so verkauft werden, oder Haushaltsgeräte, das wäre ja extremer Mehraufwand für die ganzen Behörden, nachvollziehen zu können, wenn man jetzt diese privaten Veräußerungsgeschäfte jetzt wirklich so eine Klausel einfügen würde, inwiefern sich das auf alles andere auswirkt. Das ist dann natürlich Argumentations.

SPEAKER_00

Wenn ich jetzt Kunst- oder Pausaksgeräte mit Bitcoin kaufe oder so, weil das ja gleich gesehen wird aktuell.

SPEAKER_02

Also private Veräußerungsgeschäfte sind, wenn du sie mehr als ein Jahr hältst, sind ja steuerfrei. So wie Antiquitäten.

SPEAKER_00

Exactly. Ich glaube, es geht auch philosophisch fast darum to sagen, naja, momentan, man kann das schon argumentieren, weil es natürlich für die meisten Menschen eine Finanzanlage ist. Und es ist natürlich, wenn du jetzt da völlig blau greilkommst, an Crypto Warren or Bitcoin and Aktien. Okay. But the problem is, man muss this in a hochsteuerland wie Österreich oder Deutschland muss man eigentlich quasi solche Steuererleichterungen beschützen. And auch mit voller Unterstützung and that's just vielleicht ein bisschen gleich eine nachleidige Behandlung von Aktien ist. Aber dann würde ich eher die Aktiensteuer abschaffen, als eine neue Steuer einzuführen, weil wir zahlen schon sehr viel Steuern. Ganz kurz, wir stürzen uns jetzt mit dir in die Welt der KI. Was KI kann, der neue Podcast auf YouTube, Apple, Spotify. Unbedingt ein Abo dalassen, es wird wild.

SPEAKER_02

Das ist halt eine Ansichtssache, ne? Also wahrscheinlich ist es in der Politik, wird das anders gesehen als von uns Privatbürgern. Weil ja, auf jeden Fall ist das ein Standortvorteil für Deutschland. Wenn der abgeschafft wird, dass immer mehr Leute oder immer mehr Leute weniger Anreize sehen, zum Beispiel auch vielleicht Kryptowähl oder Bitcoin zu kaufen. Das ist vielleicht auch in Deutschland ansässig zu sein. Also man sieht ja sowieso, es gibt ja eine gewisse Auswandererquote und dieses Thema wird ja immer größer und immer größer, einfach nur weil vieles erschwert wird, dadurch auch in Deutschland. Und das ist ein Thema, was es jetzt nicht leichter macht für die Leute, zu sagen, okay, es ist ja noch angenehmer für mich, jetzt zum Beispiel zu investieren oder versuchen, Vermögen aufzubauen versus die Inflation, die existiert. Das wird sich dann natürlich auch dann dementsprechend ausspielen, je nachdem. Es ist jetzt auf jeden Fall kein Argument für Deutschland dann wahrscheinlich.

SPEAKER_00

Das kommt auch noch dazu. Es ist für den Standort weiterhin, es fängt ja schon damit an, dass BitPanda beispielsweise eben nicht in Deutschland entstanden ist, weil in Deutschland hat man eine Banklizenz gebraucht. Deswegen gibt es keinen richtig großen Player am Kryptohandelsmarkt in Deutschland. Jetzt ist es so, dass dank der Mika-Regulierung ja auch die internationalen Börsen reguliert werden. Das hast du DAC erwähnt, das bedeutet DAG ist jetzt, bitte korrigiere mich, wenn ich mich falsch lege, aber das ist dann die Regulierung, die dazu führt, dass ich meine Wallet mit Namen versehen muss. Ist das richtig? Nein, das ist die Travel Rule, genau.

SPEAKER_02

Unter Mika. Das heißt, wenn ich jetzt sozusagen von einer Wallet etwas an eine Börse schicke, dann muss ich in der Börse identifizieren, ob die Wallet mir gehört oder ob sie vielleicht von anderen Exchange ist und so weiter. Okay, und DAG? Und DAG 8 ist jetzt die Regelung, dass diese ganzen Börsen, also nicht nur Börsen, sondern Crypto Asset Service Provider, also CASPs, jetzt auch, darunter fallen auch sowas wie Ledger und Co., dass die jetzt dementsprechend an die, zum Beispiel das Bundesfinanz, äh, Bundeszentralamt für Steuern in Deutschland jetzt berichten müssen, was Person XY hält. Und das wird gerade noch ein bisschen, es wird noch identifiziert, was genau an Daten weitergegeben werden sollen. Jetzt hat sich herausgestellt, dass es zum Beispiel, da gibt es einen sehr guten Beitrag im Internet, den können wir auch gerne verlinken, vom Textech-Blog, der nochmal erklärt, was jetzt wirklich alles weitergegeben wird, weil es noch alles ein bisschen fraglich war und ist. Bisher scheint es so zu sein, dass akkumulierte Daten weitergegeben werden, weil anfangs ist davon ausgegangen, dass wahrscheinlich einzelne Transaktionen von den Exchanges, Nico Jürlich hat an dem und dem Tag so und so viel Bitcoin gekauft, am nächsten Tag so und so viel, dass diese Daten weitergegeben werden. Scheinbar ist es so, dass die Daten akkumuliert werden, aber trotzdem natürlich KYC-Daten weitergegeben werden zu der Person, so wie was gekauft wurde, in welchen Mengen pro Kalenderjahr zum Beispiel. Und das wird dann dementsprechend weitergeleitet. Das macht es jetzt nicht viel besser, als wenn sie jeder einzelne. Nein, also genau, also natürlich nicht. Also trotzdem ist es nicht, es ist nicht so nachvollziehbar, wie wenn es jetzt punktuell pro Tag wäre, natürlich. Aber das soll ja wahrscheinlich jetzt erstmal in erster Instanz einfach nur Überblick geben, ob das übereinstimmt mit dem, was sie zum Beispiel über die Person wissen oder nicht. Aber das ist noch fraglich zu wissen, wie sie diese Daten, das ist so eine Unmengen an Daten, wie sie die verwenden können, wie sie die wirklich auch verstehen können.

SPEAKER_00

Naja, da haben wir dann AI im Spiel. Früher hat man sie gesagt, das kann sich eh keiner anschauen, aber jetzt kann man einfach irgendwie den Bot drüber laufen lassen. Die Frage ist aber, ob eine Behörde zum Beispiel AI nutzt oder inwiefern sie AI nutzen dürfen. Okay, anderes Thema, das kommt dann im KI keinen Podcast, ja. Was macht das Finanzamt mit deinen Daten mit der AI und durchleuchtet dich nicht?

SPEAKER_02

Nicht nur Finanzamt auch, also da muss man auch unterscheiden. Es geht ja auch jetzt nicht nur darum, wie locken wir den, also in dem Fall, wie locken wir den Leuten mehr Geld aus den Taschen aufgrund von Steuern, sondern auch teilweise Kriminalitätsbekämpfung natürlich. Also im größten Teil sogar. Und das ist halt ein Thema, was da auch oft verfolgt wird. Und nicht nur jetzt, okay, wir gleichen jetzt mal ab, wie viele Steuern gezahlt wurden.

SPEAKER_00

Man hat trotzdem, man hat schon das Gefühl, dass da breitflächig daran gearbeitet wird, die Bewegungsfreiheit der Einzelnen im Internet zu beschränken. Also du hast du hast, das heißt Geistens, sie wollen VPNs verbieten zum Beispiel. Ja, ja, klar. Naja, zuerst das Geist, wir führen jetzt Altersbeschränkungen ein, weil die armen Kinder. Und jetzt heißt es, naja, wir können die Altersbeschränkungen aber nicht einführen, wenn wir die nicht die VPNs verbieten. Jetzt müssen wir die VPNs auch noch verbieten. Das heißt, und das nächste musste ich dann wahrscheinlich überhaupt mit dem Namen anmelden und dann wird das abgeglichen mit der Statistik, die die Krypto-Provider liefern und dann wird das mit dem Finanzamt abgeglichen und irgendwann einmal hast du Social Credit Scores, so wie in China, und kommst dem gar nicht mehr aus. Und das ist nicht positiv. Ich meine, wir können es wahrscheinlich nicht zu 100% verhindern, aber wir können zum Beispiel Widerstand zeigen, wenn es um diese abscharfe Unterhaltefristen geht. Jetzt haben wir schon die Petitionen erwähnt. Was sind denn jetzt Wege? Also wie gesagt, die CDU hat offenbar schon Druck gemerkt. Ist die Community in Deutschland stark genug, hier für Stunk zu sorgen?

SPEAKER_02

Ja, ich denke schon. Also es wird unterteilt zwischen die Communities auf jeden Fall, wir sehen in den Kommentaren und auch auf den sozialen Kanälen, wo wir auch sehr aktiv unterwegs sind, was da für eine Stimmung ist und auch wie viele Leute dahinter stehen. Was jetzt versucht wird, ist natürlich, es ist ja extrem undurchsichtig. Also wie geht man bei sowas voran? Auch wir sind da jetzt nicht erfahren, genug zu sagen, ah, jetzt wissen wir Schritt A und Schritt B und Schritt C und Schritt D, sondern wir arbeiten jetzt zum Beispiel mit dem Bundesblock zusammen, die extrem gut vernetzt sind, auch in der Arbeit in die Richtung viel Unterstützung leisten, wo wir gesagt haben, wir möchten Teil davon sein möchten, um versuchen, unsere Stimme oder auch unser Know-how oder unsere Erfahrungen zu teilen. Und dementsprechend dann irgendwie, inwiefern auch immer, mit irgendwelchen Beiträgen der Politik offen zu legen, dass das einfach falsch ist, sozusagen, in welche Richtung hier versucht wird zu gehen. Wie das sich ausspielen wird, wissen wir alle noch nicht. Es gibt eine gewisse Timeline. Es gibt bald einen Referentenentwurf zum Beispiel. Ich glaube, der sollte im Juni sein. Bis dahin versuchen wir auch zum Beispiel so ein Paper gemeinsam zu arbeiten, was wir dann, also nicht ein Paper im Sinne von Statistiken, sondern einfach nur, was für Argumente gäbe es denn, die dagegen sprechen und warum man diesen Weg nicht einschlagen sollte. Und da sammeln wir Ansichten. Und da sind extrem viele Leute dabei aus unterschiedlichen Richtungen der deutschen Szene, die dann versuchen, dementsprechend gegen die Abschaffung der Haltefrist zusammen zu kämpfen.

SPEAKER_00

Im Juni, ja.

SPEAKER_02

Ja, ja, ja. Während der SPM.

SPEAKER_00

Na klar, die unangenehmen Dinge kommen immer, während die Leute vor der Glotze hocken und Fähnchen schwenken. Habe ich auf einer Veranstaltung letztens gehört, nicht? Das Beste, was da passieren kann ist, dass die deutsche Mannschaft nicht gut spielt. In der Vorrunde rausfliegt. Hätte ich auch nichts dagegen. Ui, ui, ui, ui. Abo abgestellt. Nico, es ging. Nein, schau mal, die Österreicher sind ja dazu erzogen, immer gegen Deutschen zu sein. Das bin ich aber nicht mehr. Seit dem Sommermärchen 2006, Klinsmann und Konsorten war ich sogar in Berlin. Ich habe das unglaublich genossen. Ich war wahnsinnig traurig, als Deutschland rausgeflogen ist gegen Italien. Und diesmal Österreich ist das zum ersten Mal seit 1998 dabei. Also das wird super aufregend. Uns kann es egal sein, wir können ruhig gut sein, weil wir haben ja die doofe Steuerscholl.

SPEAKER_02

Ja, also ich hoffe, dass wir da eben genug Argumentation finden, um das sozusagen dementsprechend in Deutschland auch zu zeigen. Weil das ist ja ein Paradebeispiel jetzt, wie es wirklich lief und ob man wirklich zufrieden ist damit. Die Frage ist, welche Zahlen sind öffentlich, was kann man wirklich vorweisen, was nicht und dementsprechend die Argumentationsgrundlage bauen. Das wird sich jetzt zeigen, wie sich das Ganze entwickelt. Da sind wir jetzt sozusagen mittendrin.

SPEAKER_00

Es ist ja schon so, dass es zumindest den Eindruck erweckt, ohne jetzt, wir können das ja machen, ohne konkrete Namen zu nennen, aber man hat schon den Eindruck, dass Mitbewerber von euch das anders sehen und da eher dahinter sind und auch deren Versprechungen ständig zitiert werden von gewissen Professoren auf gewissen Hochschulen in Deutschland, die wie du aus dem Blauen heraus diese ganze Debatte überhaupt erst vom Zaun gebrochen haben.

SPEAKER_02

Ja, ich möchte, also da würde ich auch ungern jetzt irgendwie tiefer drauf eingehen. Also wir haben in unserer Pressemitteilung auch geschrieben, wir sind, wir möchten uns dementsprechend auch so positionieren, dass die Leute wissen, dass wir gegen die Abschaffung der Haltefrist sind. Inwiefern und warum es solche Hochrechnungen gibt, die sind halt einfach fraglich. Warum die überhaupt existieren und erstellt wurden, wissen wir auch nicht. Wir wissen einfach nur, was jetzt der aktuelle Stand ist. Alles, was davor passiert ist, ist passiert. Und jetzt versuchen wir gemeinsam eben dagegen anzukämpfen. Unter anderem auch mit anderen Kryptosteuer-Tools, die da auch sagen, dass wir dagegen sind, dass die Haltefrist nicht abgeschafft werden sollte. Schaut nach Österreich, da hat es eben nicht zu nichts Positives bewirkt, sondern eher das Gegenteil. Das, was man sich erhofft hat, hat man nicht erreichen können, auch nach zwei, drei Jahren nicht. Und da arbeiten wir jetzt gemeinsam und ziehen alle an einem Schrank. Und das ist doch schön zu sehen, denke ich, wenn wir da gemeinsam auf eine Richtung zusammenarbeiten.

SPEAKER_00

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SPEAKER_02

Die Haltefrist ist schon eine sehr, sehr gute Ausnahme. Es ist oft sehr kompliziert. Da ist es wirklich egal, in welche Richtungen man schaut. Also klar gibt es irgendwie Vor- und Nachteile für jede Möglichkeit der Regelung. Aber wir sehen für uns jetzt das Einfachste, und da sind wir eben sehr daran interessiert, es so einfach wie möglich zu halten, vor allem, weil wir den Usern auch, also die Leute, die in den Bereich kommen, wir machen auch sehr viele YouTube-Videos zur Aufklärung. Da möchten wir einfach diese Einfachheit beibehalten können, Leute, wenn ihr investiert und ihr habt Angst wegen der Steuern, dann behaltet sie mindestens für ein Jahr. Und das war's. Dann habt ihr wirklich keine Sorge, weil dann kommen ja auch oft die Fragen, ja, ich habe es jetzt länger als ein Jahr gehalten, muss ich trotzdem angeben und co. All diese Fragen sind halt noch so leichter zu lösende Fragen, als wenn es heißt, ja, okay, jetzt habe ich, wenn die halte Frist nicht mehr wäre, okay, jetzt habe ich gekauft und irgendwann verkauft, weil das, da kann der Florian Wilmer vom BlogBit auch sehr viel dafür darüber erzählen, wie es in Österreich eben passiert ist. Da ist es eben das Problem, das alles rückwirkend zu verstehen. Also wir haben auch österreichische Kunden, da aber auch alles sozusagen von, weiß nicht, Tag 1 wurde Bitcoin gekauft, Tag 2, Tag 3, Tag 4 wurden jeweils nochmal Bitcoin gekauft, dann wurde aber nur ein Anteil verkauft. Das heißt, wie setzt sich denn der wirklich, der ganze Fluss da zusammen? Ist extrem komplex. Und dementsprechend ist das eben einfach schade, wenn es so wäre, wenn es so kommen würde und es würde so vieles verkomplizieren.

SPEAKER_00

Weißt du, ob in dieser Idee, ob das schon so weit gekommen ist, dass sie sagen, das müssen auch die, so wie in Österreich, die Börsen abrechnen für die Kunden und abliefern?

SPEAKER_02

Ja, also dadurch, dass also in Deutschland ist es ja noch nicht der Fall gewesen. Das heißt, in Österreich ist so die einzige Plattform, ist ja BitPanda, die das machen. Aber das machen sie auch.

SPEAKER_00

Das stimmt nicht. Das machen 21 Bitcoin, machen das, das machen Coinfinity, das machen die Großen, das machen die alle. Für die österreichischen Kunden. Ja, natürlich. Da so sind sie gezwungen. Wenn du einen Kauf und verkaufen willst, dann musst du die Steuern abführen.

SPEAKER_02

Okay. Weil soweit ich weiß, ist es ja so, also das ist ja unter anderem eine Miker-Regulierung, weil alle, die in Europa ihre Dienste anbieten wollen, müssen ja die lieben Mika-Lizenz haben. Soweit ich weiß, außer BitPanda jetzt von den Exchanges, die mehrere Kryptowährungen anbieten als jetzt nur Bitcoin, bietet sonst keine an. Liege ich da richtig? Ja, aber also Coinfinity und 21 haben die Mika-Lizenz. Die haben die Mika-Konzert. Genau, und die bieten es auch an, dass sozusagen sofort die Kapitalertragsteuer dementsprechend.

SPEAKER_00

Also bei Coinfinity, die sind Hauptpartner des Kanals, da weiß ich es, bei 21 weiß ich es jetzt ehrlich gesagt nicht, ob man da jetzt, oh ja, wenn man in der App bleibt, ich weiß nicht, ob man es raus und wieder reinschicken kann. Ja, das kommt dann auch wieder darauf an.

SPEAKER_02

Aber dann weißt du auch nicht, und das ist das Problem, auch jetzt bezüglich Mikoncours, oft ist das Problem auch, du weißt ja gar nicht, wenn jetzt eine Person zum Beispiel mehrere Exchanges genutzt hat. Oder jetzt noch bei der Einkommensteuer auch dementsprechend in Österreich ist ja nicht noch nicht so relevant, aber sagen wir mal, ich kaufe jetzt bei Exchange A Bitcoin und schicke es dann zu Coinfinity. Und Coinfinity weiß die Anschaffungskosten von diesem Bitcoin gar nicht. Muss man dann angeben. Ja, genau. So wie wenn man, aber das muss ich ja. Aber das muss man aktuell noch nicht, oder? Oder ist das schon der Fall? Weil ich habe Coinfinity noch nicht dementsprechend getestet. Sollte ich vielleicht mal auch mit. Ich habe es noch nicht getestet, weil ich nichts verkauft habe. Aber okay, das meinst du beim Verkauf, aber ich meine, wenn ich vielleicht aus einer Exchange etwas rüberschicken sollte, ob dann schon die Frage kommt, okay, zu welchem Zeitpunkt hast du die gekauft, zu welchem nimmt. Es muss wahrscheinlich kommen. Es muss wahrscheinlich kommen, ja.

SPEAKER_00

Weil wie gesagt, man muss es, wenn man verkaufen möchte, muss man es in irgendeiner Form dann eben die Steuer angeben. Ja, genau. Und man merkt auch, wie du das Ganze ein bisschen ein bisschen, wenn du jetzt bei einem Aktienbroker eine Aktie kauft, die steigt, und dann kannst du dir die Aktie nicht einfach zu einem anderen Broker verschicken. Das heißt, da ist es einfacher, für den Broker zu sagen, der hat sie da gekauft und da wird er verkauft. Da hat jeder seine eigene Lösung jetzt. Es ist auch viel komplexer.

SPEAKER_02

Also das Depot zu übertragen, ist ja auch viel komplexer, als bei uns im Krypto-Bereich zu sagen, ich verschicke jetzt einfach von Wallet A oder Exchange A zu Wallet B oder Exchange B. Dementsprechend wird da wahrscheinlich auch die grundlegende Informationsgrundlage eine andere sein. Aber genau das ist das Problem bei Mika zum Beispiel, dass man diese kontrollierten Daten nicht hat. Und das macht es umso komplexer, wenn es jetzt in die Abgeltungssteuer reinfallen sollte, wenn man hin und her schieben sollte, dann ist es schwer nachzuvollziehen, okay, zu welchem Preis wurde jetzt dieser Bitcoin gekauft, zu welchem Zeitpunkt? Und wenn ich jetzt anteilig davon was verkaufe, wie viel davon sind jetzt wirklich Steuern und wie viele nicht, weil es dadurch eben so komplex wird. Es ist ein Leibtraum.

SPEAKER_00

Ich meine, das bedeutet dann, wenn das die Börsen machen müssen und das sind die nach Mika lizenzierten Börsen, die das machen müssen, wirst du jetzt Kraken dazu zwingen, dass sie dann für die deutschen User die Steuern ausrechnen. Der Kraken wird sagen, na dann habt uns gern, dann machen wir halt nur noch Franken. Ich weiß es nicht. Deutschland ist natürlich ein großer Markt, so ist es nicht. Die werden das wahrscheinlich irgendwie umsetzen dann. Aber es nimmt halt dem Ganzen wirklich viel Argument, hast du Recht. Und natürlich, das muss man auch fairerweise sagen, wenn die Börsen gezwungen werden, das umzusetzen, dann haben die Kunden wieder weniger Grund, zu Cointracken zu gehen. On the other hand, habe ich bei euch natürlich dann die theoretisch komplett die gesamte Dokumentation über alle Börsen hinweg und kann das dann wirklich super sauber machen.

SPEAKER_02

Und das ist genau die, also das ist diese Lücke, die wir immer noch schließen und wahrscheinlich noch für Jahre schließen werden, ist einfach nur, weil wir sind ja nicht im wenig zentralisiert in anderem Sinne, als es sonst im Kryptosinne ist. Weil dadurch, dass wir so viele Börsen haben, so viele dezentrale Thematiken es ja auch gibt und so weiter, ist es extrem schwer, alles zu konsolidieren auf einer Plattform. Das heißt, man wird ja trotzdem noch versuchen wollen, irgendwie NFTs vielleicht irgendwo zu kaufen oder. Also hier nicht. Genau, hier nicht. Bei uns kommt er so.

SPEAKER_00

Gibt es das noch? Wirklich? Kaufen doch Leute noch NFTs?

SPEAKER_02

Teilweise. Also ich verfolge das ja in den sozialen Medien, teilweise gibt es das noch, aber klar. Das ist auf jeden Fall nicht, also ja, es ist halt sein Helden gespielt. Und das ist genau die, das ist halt die reale Thematik, die noch existiert, vor allem Leute, die auch neu in den Space kommen, die noch nicht wissen, was das alles bedeutet und welche Richtungen das Ganze geht. Dafür ist es einfach noch, dieses Ökosystem ist einfach sehr komplex und alles zu konsolidieren ist auch komplex. Und deswegen wird es so Tools wie Coin Tracking eben noch lange brauchen. Inwiefern es dann trotzdem irgendwann so zentralisiert wird, dass man sagt, okay, jetzt findet man Pro Exchange muss jeder sofort abführen können. Das heißt, man redet untereinander vielleicht, das wird noch lange dauern. Dadurch gibt es zu viele Player, auch Player zum Beispiel, die aus Asien, also Börsen, die aus Asien kommen und versuchen, den Markt in Europa zum Beispiel irgendwie anzugreifen und Kunden zu bekommen und so weiter. Also es passiert noch sehr viel, als dass es im traditionellen Sinne so einfach wäre, alles so zu konsolidieren.

SPEAKER_00

Weil das könnte ja bedeuten, dass auch deswegen, weil ja in Deutschland eben gar keine großen Börsen ansässig sind. Weil in Österreich sind ja auch nur die Ansässig.

SPEAKER_02

Bison gibt es. Bison gibt es, genau.

SPEAKER_00

Ja, okay. Also dann sind wir alle außer Bison, okay? Das heißt, wenn wir die Haltefrist abschaffen, aber die steuerliche Springschuld bei den Usern lassen, dann habe ich ja das ultimative Chaos. Weil da muss ja, da muss ja jeder User alles dokumentieren und jeden einzelnen Trade versteuern. Oder aber auf eigene Faust. So, wenn du das bei uns bei den Börsen machst, dann machen die das noch und die haben das System und dann kommt ein Hack halt runter. Aber das ist ja Wahnsinn.

SPEAKER_02

Und das ist eben genau die Thematik. Also die lösen wir dann dementsprechend natürlich, aber es macht das Business nicht einfacher oder so. Oder dass man sagt nicht, okay, dadurch wird das jetzt geleveraged oder sowas. Sondern wahrscheinlich wird es so sein, dass es einfach nur mehr Arbeit ist. Und das ist alles, was am Ende für alle rauskommt. Und mehr Steuereinnahmen wird das wahrscheinlich auch nicht führen. Aber das sind alles Wahrscheinlichkeiten. Also ich kann hier nicht sitzen und sagen, das wird mit Sicherheit passieren. Das wäre alles falsch. Das sind alles Theorien, die man hier hat. Aber es deutet sehr viel darauf hin, dass es einfach nicht den Mehrwert bringen wird, den man sich erhofft, versus es wird noch mehr Arbeit kosten, als man wahrscheinlich jetzt gerade denkt. Und dementsprechend ist das so schließlich der Kreis, ist es einfach nicht der richtige Move, den Deutschland hier versucht sozusagen zu machen.

SPEAKER_00

Ist der Widerstand aus der CDU, CSU den Kanzlerstellen, der, soweit ich mich erinnere, gesagt hat, keine neuen Steuern? So irgendwas war da, also also angetreten ist. Ist der Widerstand glaubwürdig oder ist das eher so Lippenbekenntnis?

SPEAKER_02

Will ich nicht bewerten, das ist schwer zu sagen. Ich weiß nicht, wie hast du das denn wahrgenommen? Vielleicht um dich zu fragen.

SPEAKER_00

Ich glaube wirklich, dass der Haupthebel ist wirklich der Widerstand. Also wirklich so viel zu zeigen wie möglich, dass man, dass es da eine Community gibt, die da dagegen ist und die das nicht mit sich machen lässt. Und dann braucht man aber auch, das habe ich vorher angedeutet, irgendwie intellektuell belastbare Argumente.

SPEAKER_02

Du meinst das jetzt aus der Community-Sicht oder aus der CDU-Sicht?

SPEAKER_00

Aus der CDU-Sicht. Die CDU macht das, was die höher der Druck, desto eher macht die CDU quasi das, was sie glaubt. Also wenn sie aufs gut Deutsch, Trump ist ja auch auf der Bitcoin-Bühne gestanden, um Präsident zu werden. Wenn die Partei der Meinung ist, dass sie da Wedderstimmen damit gewinnen können, dann kann es sein, dass sie da jetzt irgendwie versuchen, ein Examp zu statuieren und das abzublocken. Immerhin sind sie dagegen. Also bei uns, als sie das eingeführt wurde, gab es diese ganze politische Debatte gar nicht. Da hat man das einfach gemacht, inklusive dieser wirklich unheiligen Rückrechnung, dass du wirklich Bitcoin gekauft hast zu einem Zeitpunkt, wo du geglaubt hast, es gibt die Haltefrist noch und dann wurde dir die aberkannt. Jetzt gibt es diesen Stichtag. Wenn du vor dem Stichtag ein Jahr gehalten hast, dann bist du raus. Das musst du dann irgendwie beweisen, ja, wie auch immer, das ist wieder deine Bringschuld. Plus, und das ist der einzige Punkt, der das Ganze irgendwie geschmackig macht, ist, das System ist so gestaltet in Österreich, dass alle Handlungen in Krypto sind steuerfrei sind. Das heißt, je größer die Welt von Krypto wird, desto eher kannst du dich in dieser Welt bewegen, ohne quasi irgendwo zu streifen. Du kannst quasi Stablecoins nutzen und was auch immer. NFTs von mir aus, ja, wenn für die drei Leute, die das noch machen. Und aber ich weiß jetzt auch nicht genau, ob das jetzt, also der Grund ist, dass jetzt weniger Steuern angefallen sind. Ich glaube eher, dass du dann natürlich schon einfach die Leute vertreibst.

SPEAKER_02

Und was ist ja auch, also was entgegen dem ist, was man ja versucht, auch bezüglich die Anleger zu schützen und Co. ist, dass man sagt, okay, man geht jetzt davon aus, dass wenn man die Haltefrist abschafft, dadurch schützt man ja irgendwo auch die Anleger mehr, weil dadurch inzentivierst du die Leute, einfach mehr im Space hin und her zu schieben, anstatt zu sagen, behalte jetzt doch einfach mal, also in Ruhe, sozusagen nicht die, also diese Spekulationsfrist heißt ja tatsächlich Spekulation, das heißt, man versucht die Leute nicht zum Spekulieren zu fördern und jetzt, wenn man diese Haltefrist rausnimmt, wird die Spekulation dadurch auch so ein bisschen angehoben, zu sagen, okay, jetzt habt ihr die Freiheit, so viel zu spekulieren wie möglich, am Ende wird sowieso Steuern gezahlt. Schaut einfach, wie ihr da schwimmt, überlebt so ungefähr. Also die, die hier zuhören, zum Glück geht es ja eh hier um Bitcoin und das heißt, wenn man Bitcoin kauft und hält, hat man im besten Fall, also wenn die Haltefrist auch da ist, eine gute und reine und einfache Art und Weise zu leben. Aber die Leute, die dann inzentiviert werden, die vor allem vielleicht diese Haltefristen vielleicht nicht kannten, weil sie neu dazu kommt und die Haltefrist wird abgeschafft, denen wird halt einfach nur suggeriert, ja, du kannst hin und her schieben, wie du willst, das wird alles nicht besteuert, nur am Ende wird es besteuert. Das macht deren Steuergrundlage noch komplizierter. Das heißt, das alles nachvollziehen zu können am Ende wieder. Und natürlich inzentiviert das nochmal, ja, teste das mal aus und hier und es gibt ja den Spruch, ich weiß gar nicht mehr, wie der ging, hin und her Taschenlehrer.

SPEAKER_00

Hin und her macht Tasche leer. Kann ich beweisen, kann ich, also meine Strategie war ja immer schon bei High Sell Low, ja. Und ich meine, das Einzige, wofür ich jetzt, wo ich jetzt sagen muss, okay, wenn es in irgendeiner Form so eine Besteuerung gibt, vor allem wenn du ohnehin handelst innerhalb eines Jahres, nicht vergessen, und dafür sind dann natürlich solche Tools wie Coin Tracking auch echt sehr, sehr praktisch, man kann auch die Verluste Geld machen, nicht. Also wenn du, wenn ich jetzt auf der, und dann ist aber die nächste Frage wieder, wie wird das dann umgesetzt, ja? Weil kann ich dann die Verluste aus Aktien zum Beispiel mit Gewinnen von Bitcoin gegenrechnen? Weil das muss möglich sein. Das kann ja nicht sein, dass ich bei Aktien Verluste mache und darauf dann und aber trotzdem die volle Besteuerung beim anderen Asset habe. Übrigens die Haltefrist, ich weiß nicht, wie das in Deutschland war, aber in Österreich ist der eigentliche Name für die Haltefrist ist ja Spekulationsfrist. Weil ja die Idee dahinter die ist, dass du gewisse Assets, so wie Gold, Antiquitäten, keine Ahnung, ich glaube bei Autos, also all die Dinge, die man quasi im Peer-to-Peer-Handel hat auf Privatveräußerungen. Private Väuräzorger, das ist ein schönes, dass man die Dinge sehr wohl verkaufen kann nach einem Jahr, aber eben nicht heute kauft, morgen verkauft, den Markt korert für keine Ahnung, was weiß ich, Pokémon-Karten, um die Kinder auf die Nerven zu gehen und dann teuer zu verkaufen.

SPEAKER_02

Dasselbe Thema ist ja auch das simpel, ein Toaster. Wenn ich einen Toaster kaufe und nach einem Jahr sage, okay, ich muss den wieder verkaufen, weil ich den nicht genutzt habe oder unter einem Jahr, dass man dann dementsprechend diese Bürokratiearbeit machen muss, okay, ich habe den Toaster gekauft für 80 Euro, Verkauf für 50 Euro, 30 Euro Verlust, das rechne ich mir an, weil in dieser Spekulationsfrist, Haltefrist, wird ja auch dann nach den 365 Jahren auch der Verlust nicht mehr entgegengerechnet. Damit will man ja auch sehr viel Papierkram sich ersparen, weil wenn das alles durchsickern würde, pro Person an die Ämter, Finanzamt, was auch immer, das wäre ja nicht aufholbar. Und deswegen wird das ja wahrscheinlich irgendwie entkoppelt werden, eine Sonderregelung oder sowas dafür geschaffen werden. Inwiefern und wie, das wird sich dann jetzt zeigen. Aber das ist halt einfach.

SPEAKER_00

Ich weiß ja nicht, ob euer Gründe, von denen du vorher erwähnt hast, zuhört, aber die eine, da im Podcast steht natürlich. Versuche ich zu überzeugen. Haben wir schon ein paar Mal besprochen, aber ich habe dann eine neue Geschäftsidee, falls die Haltefrist komplett abgeschafft wird, Toaster Tracking. Oh, da kannst du.

SPEAKER_02

Ich zeige ihm den Teil dann.

SPEAKER_00

Weil das wäre natürlich schon geil, wenn du sagst, okay, ich schaffe die Haltefrist komplett ab, ja, und dann verkaufe ich mal den ganzen Keller raus und die Verluste schreibe ich dann gegen meine Bitcoin-Gewinne. Dann wünsche ich euch gute Unterhaltung. Das ging ja dann schon auch mit einem Tool, da brauche ich das da ein. Mit Sicherheit, ja. Dann trage ich vielleicht. Ja, also man muss da ein bisschen kreativ sein, aber leider Gottes, ich weiß nicht, vielleicht sitzen wir nicht am kürzeren Ast. Ich hoffe, wir sitzen nicht am kürzeren Ast, weil es geht ja auch um ein bisschen was anderes. Diese ganze Steuergeschichte macht ja dann auch die Nutzung von Bitcoin und Kryptowährungen generell als Geld noch unattraktiver. Weil in Deutschland geht man, Entschuldigung, in Amerika geht man jetzt in Richtung De Minimis, das heißt, du hast eine gewisse Summe, keine Ahnung, 600 Dollar und dann gibt es da gar keine Steuern. Bei uns geht es wieder in die völlig falsche Richtung.

SPEAKER_02

Also aus unserer Sicht, wir versuchen so viel wie möglich dafür zu tun, dass es nicht passiert. Wir haben jetzt keine Erfahrung, darin zu sagen, wir wissen, wie es funktioniert, deswegen werden wir das schon hinkriegen. Wir haben nur ungefähr ein Sentiment, wir wissen, okay, da gibt es eine Gruppierung, wir alle versuchen gemeinsam dafür zu sorgen, für Aufklärung, auch in der Politik zu sorgen, warum die Haltefrist nicht abgeschafft werden sollte. Inwiefern das sozusagen die Argumente ausreichen werden oder nicht, wird sich jetzt zeigen. Das wird wahrscheinlich ein längerer Prozess werden, wo wir diese Überzeugungsarbeit leisten müssen. Aber wir versuchen einfach unser Bestes, so wie es sozusagen aus unserem Daily Business kennen, wir geben jeden Tag aufs Neue das Beste, um sozusagen den Kunden das bestmögliche Erlebnis zu geben. Hier versuchen wir das gleiche. Wir wollen die Stimmen unserer Community unterstützen und sind gegen die Abschaffung der Haltefrist und versuchen da auch das Beste zu geben, um da dementsprechend alles zu liefern. Was nötig ist und wichtig ist auch keine User-Daten oder Hochrechnungen unsererseits auch. Das haben wir nie angeschaut, möchten wir auch nicht. Es ist auch sehr schwer identifizierbar. Bei uns kann man sich ja komplett anonym oder pseudonym im Kryptobereich anmelden. Das heißt, wir können es auch nicht identifizieren, wollen wir auch nicht. Das heißt, hier geht es darum, was gibt es denn für Informationen, was für Argumente gibt es denn jetzt, so wie wir gerade im Diskurs sind. Wie können wir die festhalten? Und da gibt es Leute, die nochmal viel mehr zu diesem ganzen Thema auch aus der Steuerberatersicht, Einnahme, zum Beispiel Matthias Steger, extrem bewandert in diesem ganzen Bereich, die in diesem Bereich noch viel mehr Informationen geben können und auch viel erfahrener sind, die gemeinsam mit uns dann das alles versuchen, sozusagen in die Richtung zu pushen und dann werden wir sehen, wie sich das entwickelt.

SPEAKER_00

Da ist dann natürlich die nächste Frage, wenn man den Steuerberatern redet, ist das überhaupt rechtens? Kann man das schlagen? Wurde meines Wissens nach in Österreich bis jetzt nicht versucht, ja. Und das ist natürlich auch ein Thema, das jetzt, wenn man, ich kann jetzt nicht jede Woche eine Folge zu den Steuern machen, weil das ist halt auch nicht sehr sexy. Und was du sagst, die Hochrechnungen, naja, die Hochrechnungen passieren ja immer auf denen, die brav all ihre Steuern machen. Also, das ist immer so, quasi du, du, du, die, die jetzt, die for Up und Haltefrist, Steuern machen anders, sind die D-Chann-Trader, die halt auch sehr viel Steuern produzieren. Und das hochzurechnen auf alle ist natürlich völliger Blödsinn. Im Gegenteil, was du natürlich hast, und das ist einer der Gründe, warum es in Österreich nicht funktioniert hat, was aber irgendwie dann fast positiv ist, du hast so ein Forced Hotel. Du hältst deine Bitcoin und wartest einfach drauf, bis irgendeine Regierung kommt, die vernünftig genug ist, das wieder die Abschaffung wieder abzuschaffen oder eine neue steuerliche Regelung zu machen oder eine Amnestie zu machen. Oder du wanderst aus nach El Salvador. Oder woanders hin, wo du mit deinem Kapital gerne gesehen bist. Ja, auch das gibt es natürlich. In Deutschland hast du es erwähnt - großes Thema derzeit. Aber ja, gut, also ich finde das gut, dass ihr dagegen seid. Ich finde das gut, dass wir das jetzt dokumentiert haben. Wir werden sehen, was jetzt passiert mit dieser Geschichte. Ist ja ganz lustig, ich bringe bald eine Folge mit Carina von Börse in Pink, die habe ich in Berlin kennengelernt. Die macht auch Bitcoin und generell Börse, ja. Und es war wirklich, wir sitzen hier und wir reden darüber, wie gut eigentlich Bitcoin aufgrund seiner steuerlichen Behandlung als Asset gegenüber Aktien ist. Und einen Tag später kommt der Klingbeil am Säck und kommt mit der Halt fest. Also, da habe ich auch gedacht, junge, Junge, Junge, muss das wirklich sein. Wie geht es euch mit dem Bärenmarkt generell?

SPEAKER_02

Ach ja, das ist immer so ein, also Thema, ich finde es interessant, dass wir tatsächlich jetzt im Bärenmarkt sind, so irgendwie so eine Parallele jetzt wieder zu diesem ganzen Vierjahreszyklus, dass es tatsächlich auf eine Art und Weise so gekommen ist, wie es jetzt gekommen ist. Teilweise absehbar, hat man gehofft, dass es nicht passiert. Aber klar, es gab ja schon Anomalien auch jetzt, die nicht wirklich auf den Vierjahreszyklus hindeuten. Es ist immer, es ist schön, die Hoch zu haben, es ist irgendwo schön, auch vielleicht die Tiefs mitzunehmen, weil es ist für Leute, die eben in Bitcoin investieren, einfach zu sagen, okay, ist doch schön, ist der Preis gesunken, jetzt kann man weiter einkaufen zu besseren Preisen. Aber aus der Marketingsicht passiert natürlich viel weniger. Also das heißt hier nicht, ob es um Steigerung der Kundschaft oder sowas geht, sondern in den sozialen Kanälen. Da passiert, wenn man zum Beispiel ein Video zu etwas postet, da passiert weniger, der Diskurs ist allgemein weniger. Auch so natürlich Ideen, die vielleicht in den Raum geworfen werden, werden immer weniger. Es ist okay, dadurch, das bildet sich ja immer von neu und wir merken ja auch, wie dieser Space dann dementsprechend wächst und wie innovativer wird, weil in diesen ruhigeren Phasen würde ich sie jetzt mal nennen, anstatt vielleicht einem Bärenmarkt, was vielleicht ein bisschen negativer klingt, hat man viel Zeit auch nochmal, andere Sachen voranzutreiben, die vielleicht in diesen Hochphasen, wo es halt auch teilweise schnell geht und jeden Tag gibt es irgendwie ein neues Thema, kann man sich in diesen ruhigen Phasen auch um gewisse Themen, solide Themen noch besser kümmern. Und das ist so die Zeit, die wir sozusagen dafür nutzen. Aber dadurch, dass wir kein Kryptoprojekt sind oder sowas, läuft trotzdem alles voran. Wir versuchen die Steuerregelungen dementsprechend immer so voranzutreiben. Die Plattformen so einfach wie möglich, weiß nicht, die Leute, die uns vielleicht schon nutzen, wir versuchen die Plattform auch zu vereinfachen, dass Leute, die neu auf die Plattform kommen, nicht erschlagen werden von allen Reports, die wir anbieten, weil Coin Tracking hat eine sehr hohe Tiefe. Sehr hohe Tiefe, auch eine gute Erinnerung. Sehr tiefe Höhe, sehr tiefe Höhe, genau. Und das wollen wir zum Beispiel auch vereinfachen. Also wir arbeiten sehr viel an, wie können wir es den Usern einfacher machen, Coin-Tracking zu bedienen zum Beispiel. Und dafür gibt es Zeit in solchen Phasen. In den Hochs, da gibt es halt nochmal, könnt ihr die Blockchain integrieren? Ah, ich habe eine neue Börse genutzt, das passiert dann in solchen Phasen und jetzt ist davon auf jeden Fall weniger zu hören.

SPEAKER_00

Es ist halt, ja, der Bärenmarkt ist angenehm, aber meistens erst im Nachhinein. Also, es ist halt Grüße hinaus an alle, die uns heute zuhören oder zusehen. Die Einschrittquote, bei Was Bitcoin bringt, ist immer noch sehr, sehr solide. Ich habe das auch schon mit anderen YouTubern besprochen. Ich habe gemeint, ja, du bist zumindest nicht so news abhängig, deswegen, es bleibt zeitloser. Und heute machen wir mal eine ganz aktuelle Folge. Aber auch weil ich einfach viele Zuschriften auch bekommen habe, Nico, mache was mit wegen der Haltefrist, was ist da los? Einfach auch mal das Thema auf den Tisch legen, thematisieren und sagen, hey, so nicht, ja, beziehungsweise noch ein Vorteil weg, noch ein Grund, nicht in Deutschland leben zu wollen, noch ein Grund, sich zu ärgern über die Dinge, noch eine Bürokratie einzuführen, die weniger bringt, dass sie soll. Es geht da jetzt nicht nur um Bitcoin und Krypto, es geht auch um grundlegende Dinge, ja. Und jetzt natürlich, das ist auch mal eine Frage, weil einerseits ja Fußball-WM, aber halt im Bärenmarkt ist natürlich generell auch die Aufmerksamkeit geringer und das ist natürlich schon die bessere Zeit, um eine Steuer einzuführen. Ich weiß, viele von euch legen Wert auf einen Bitcoin-Anbieter, der nicht nur ein guter Broker ist, sondern ein echter, langfristiger Partner. Und Coinfinity ist für mich genau das und das bereits seit vielen Jahren. Du profitierst von einem in Europa regulierten Unternehmen, das für maximale Verlässlichkeit steht. Bekommst 0% Spread ein knallhartes Argument für faire Preise. Für den stressfreien Aufbau deines Bitcoin-Vermögens ist der Sparplan wunderbar einfach einrichten und vergessen. Was mich besonders beeindruckt, dein Supportanliegen wird ernst genommen, du kannst die Experten nicht nur bei den Chat erreichen, sondern auch ganz klassisch anrufen. Und das bei Coinfinity-Expertenarbeiten sieht man auch an wunderbaren und hochwertigen Bildungsinhalten zu Bitcoin. Für alle, die größere Pläne haben, wenn du ein Unternehmen führst oder über 100.000 Euro investieren willst, hat Coinfinity spezielle maßgeschneiderte Wealth-Lösungen für dich. Das ist der professionelle Ansatz, den ich dir empfehle. Denk dran, dein Vorteil, mit dem Code was Bitcoin bringt, bekommst du 21% Rabatt auf die Gebühren in den ersten 6 Monaten. Alle Infos findest du bei coinfinity.co gleich reinschauen. Ich kenne das Gefühl. Man nutzt Bitcoin und Krypto und nach kurzer Zeit ist der Überblick über Käufe, Verkäufe und Wallets einfach weg. Und dann kommt die Steuererklärung und du weißt gar nicht, wo du anfangen sollst. Aber das muss nicht sein. CoinTracking nimmt dir diesen Stress einfach ab. Über 2 Millionen Nutzer vertrauen der Plattform seit 2012. Du verbindest einfach deine Wallets und Börsen und CoinTracking zeigt dir sofort dein komplettes Portfolio mit Gewinnen und Verlusten. Egal ob einfache Trades, NFTs, Staking oder DeFi. Und den Steuerbericht für dein Land erstellt es dir quasi auf Knopfdruck. Einfach verbinden, importieren, fertig. Und weil ich weiß, dass viele von euch CoinTracking ohnehin ausprobieren wollen, mit meinem Link gibt es 10% Rabatt auf die Gebühren. Und wenn du mit Bitcoin zahlst, was bei CoinTracking natürlich geht, nochmal 5% extra obendrauf. Schaut euch das einfach mal an. Der Link ist in meiner Beschreibung.

SPEAKER_02

Ja, also ich will nichts unterstellen, ob das jetzt genau zufällig ist oder nicht. Auch die Steuerdeadline in Deutschland ist Ende Juli. In diesem ganzen Zeitrahmen. Ja, also wir werden versuchen aus unserer Sicht da, also es ist mal schwer zu sagen, was, wie und warum. Wir wissen, okay, wir können das Bestmögliche machen. Wir werden auch darauf aufmerksam machen, wenn es irgendwas Neues gibt. Also wenn man sich irgendwie auf dem Laufenden halten will, kann man uns gerne mal auf Social Media folgen. Wir versuchen dann sozusagen das auch so transparent wie möglich zu machen, auch dem Bundesblock gerne folgen, weil die versuchen da auch dementsprechend größtmögliche Aufmerksamkeit dem Ganzen zu geben. Wie sich das ausspielen wird, werden wir jetzt sehen. Das ist das alles, was wir, das ist, was wir dazu beitragen können und das dafür stehen wir dann ein.

SPEAKER_00

Wie groß ist Deutschland für euch als Kundenstock? Also Deutschland ist der größte Markt für uns.

SPEAKER_02

Ja, mit Abstand oder. Ja, also wir sind auch, dadurch, dass Coin Tracking ja das erste Tool weltweit war, hat unser Gründer dementsprechend einen sehr guten First Mover Advantage gehabt. Also wir haben sehr viele Kunden aus den USA, aus Australien, Kanada, Österreich, Schweiz und so weiter, also deutschsprachiger Raum, aber auch europäische Länder, weitere. Das ist immer noch ein Thema von, okay, wo ist denn die Steuerregulierung schon weit, so weit, dass die Leute eben wissen, was sie wirklich zu deklarieren haben. Genau. Aber trotzdem ist, dadurch, dass wir eine GmbH aus Deutschland sind, also wir sind Deutsche Natives, wenn man sagen will.

SPEAKER_00

Das ist auch gerne mal eingeladen bei uns im Büro. Ja, muss ich unbedingt mal vorbeikommen, ja. Ich habe viele, viele Reisepläne, ja. Wobei München ist ja wirklich nicht weit, ja. Wir behalten es im Auge, lieber Berken, wir behalten es im Auge. Wie gesagt, der Bärenmarkt läuft auch noch an. Die Aufmerksamkeit ist gering, aber ja, man kann bauen, das machen wir ja auch. Und wie gesagt, also was mich halt wundert, und das ist schon ein Thema, über das ich jetzt auch öfter sprechen möchte, weil ich wirklich mir die Frage stelle, warum gibt's. Ich habe jetzt erst auf Google Google, Google Ding, habe ich jetzt gerade erst in den Jahre gesehen. Das Interesse an Bitcoin nach Google suchen, Google Trends, ist so gering wie das letzte Mal im Bärenmarkt 2022. Also wirklich. Um es auf Französisch zu sagen, komplett am Sand. Wie gibt's das? Dieselben Leute, die bei 120.000 gesagt haben, wir sind für immer dabei und so weiter.

SPEAKER_02

Suchen die ja nicht mehr danach. Verstehst du? Also ich glaube, das sind sehr viele Faktoren. Man kann nicht immer so einen Faktor sehen und sagen, okay, daran bemessen wir jetzt das Interesse. Gewisses Allgemeinwissen entsteht ja vielleicht irgendwann irgendwo und deswegen werden gewisse Suchbegriffe dementsprechend nicht mehr so präsent gesucht. Also ich glaube, das muss man viel holistischer sehen. Das war ja auch das gleiche Beispiel wie zu der Hype-Phase, wenn wir sie nennen dürfen, 23, 24, dann wo es wirklich was passiert ist und 25 auch, wo wir nochmal einen All-Time-High gesehen haben. Da hieß es ja auch, das ist aber nicht das Gleiche wie die letzten All-Time-Highs und diese ganze Euphorie, die geherrscht hat, normalerweise. Ich glaube, wir saßen, wenn ich mich enttäusche, auch in einer der Jahre hier und so weiter.

SPEAKER_00

Es war schon eher, der Hype war schon mit weniger böse.

SPEAKER_02

Also ich glaube, es ist einfach, dass es sich alles so ein bisschen entwickelt, auch dass man darüber gesprochen hat, der Preis wird jetzt bestimmt von den ETFs, weil die Institutionellen jetzt einsteigen und und und. Da gibt es viele Faktoren. Das heißt nicht, dass du jetzt ab jetzt immer alles, der Google-Suchbegriff über Bitcoin jetzt immer ausschlagen musst, damit wir wissen, dass es gerade gut läuft, es gut läuft, in Anführungszeichen, oder eine Euphorie herrscht. Sondern es gibt wahrscheinlich viele verschiedene Faktoren. Es ist eher dieses, was mir immer, was ich immer interessant finde, ist, wenn auf einmal so das klassische Beispiel, der Taxifahrer mir erzählt, dass er Bitcoin gekauft hat. Das ist vielleicht so ein Zeichen, wo ich sage, okay, jetzt existiert wirklich Euphorie, weil wirklich alle Leute drüber reden und irgendwie sind alle interessiert und wollen darüber mehr wissen, versus halt jetzt die jetzige Phase, wo einfach vielleicht weniger ist. Aber die Grundlegende, also wenn man in der Branche aktiv ist, sind ja die grundlegenden Player, die in diesem Space versuchen sozusagen was zu bauen, vielleicht auch, die sind immer noch aktiv und es passiert noch sehr viel.

SPEAKER_00

Nur dringt das natürlich nicht so nach außen. Man braucht halt dann auch als Institution, als Firma einfach die Erfahrung vielleicht mehrerer Bärenmärkte, dass man sagt, wir haben das Vertrauen, wir können in der Zeit expandieren und neue Dinge. Ich probiere auch neue Dinge, ja, und versuche mir die Zeit auch zu nutzen, quasi, weil ich weiß, es wird dann, wenn es rauf geht, wieder raufgeht, das Getöte wird groß. Ich würde nur gerne eine Lanze für die Taxifahrer brechen. Weil ich weiß, was du meinst und du meinst es sicher nicht böse, aber gerade gerade bei Bitcoin ist es ja schon so, dass du weisst es ja wirklich nicht. Es kann ja Leute, du hast ja heute eine Demokratisierung der Information. Es kann Leute geben, von denen du nicht erwarten würdest, die sind einfach genial, was das betrifft, und sind schon lange dabei und haben es besser verstanden als wir zwei, obwohl wir permanent da in der Branche arbeiten. Auf jeden Fall.

SPEAKER_02

Also, danke, dass du es vorbegenommen hast. Das war natürlich nicht so gemeint. Auch aus heißen, egal wo. Also, das war ja, für mich war das zum Beispiel 2021 der Fall. Weil ich habe das Taxifahrer gesagt, weil es mir tatsächlich passiert ist, dann saß ich damals und ich bin sehr neu in diesem Spaß, saß ich im Taxi und der Taxifahrer hat mir gesagt, ich glaube gesagt, meine Tochter hat jetzt Ethereum zum Beispiel. Ethereum. Ja, genau. Und dann war ich so, wow, ich habe noch nie mit einer Person, die ich nicht kannte, auf einmal auf einem Thema so schnell zueinander gefunden, weil ich weiß nicht mal mehr, wie das Thema aufkam. Und da habe ich gemerkt, okay, wenn das schon der Fall ist und das habe ich mal gelesen, ich weiß nicht, ob es gelesen und im YouTube-Video, wenn das der Fall ist, dann sind wir dem Höhenpunkt nahe und solche Sachen.

SPEAKER_00

Ich kann mich erinnern, dass mir mein Taxifahrer in Wien im ersten Krypto-Hype, so 2017, hat er mir mal erklärt, ja, du, Bitcoin ist gut, aber kennst du schon Putin-Coin? Ja, ja, genau. An dem kann ich das an dem kann ich mich noch erinnern. Weißt du, wer das kommt? Mit dem Taxifahrer. Ja? Das war der Vater von John F. Kennedy, der war Börsenspekulant, also Börseninvestor. Und das war nicht der Taxifahrer, sondern der Schuhscheinboy, also die, die, die auf der Wall Street besessen sind und den reichen Herrschaften die Schuhe geputzt haben. Und der Punkt ist halt, das war zumindest mit einer Prise Rassismus. Weil natürlich die Schuhputzer waren alle schwarz. Und das war zwar in der Zeit, in der, in der quasi, da weiß man bis heute nicht, hat er damit gemeint, quasi die unteren Berufe oder die unteren Schichten so in dem Sinn. Aber gut. Jedenfalls, ich finde, das finde ich, einerseits stimmt's, stimmt, ja. Also ich glaube, was man sagen kann, ist, wenn es wirklich, wo es wirklich verrückt wird, ist dann, wenn, keine Ahnung, die Bildzeit oder die Kronen-Zeitung auf Seite 1 drüber schreiben. Das sind so wirkliche echte, ja.

SPEAKER_02

Oder in den App-Charts, die Platzierungen von einer Börse zum Beispiel, das wurde auch schon sehr oft in den sozialen Medien als Indikator genommen. Also auch danke dann für die Erklärung. Dann werde ich dieses Beispiel zum Beispiel nicht mehr nutzen, wenn es tatsächlich so einen Hintergrund hat.

SPEAKER_00

Naja, nein, nein. Ich meine, es ist nicht so gut.

SPEAKER_02

Aber es gibt ja wichtig, dass man sowas auch vielleicht mitbekommt, weißt du?

SPEAKER_00

Es ist ja generell ein bisschen despektierlich, das sozusagen, finde ich halt, weil ich weiß schon, was gemeint ist, aber gleichzeitig gibt es viele Anzug tragende Börse-Experten, die von Bitcoin und Krypto null Ahnung haben bis heute. Es ist halt eine andere Form des Assets. Und deswegen finde ich es auch gut, um jetzt den Kreis zu schließen, finde ich es auch gut, die Besteuerung auch anders zu machen. Man sollte eigentlich, wenn uns jetzt der Last zuhört, der Finanzminister, man sollte eigentlich sagen, wir sind, we're open for business, kommt nach Deutschland, macht eure Kryptogeschäfte, wir machen euch keine Steuer, wir legen euch nichts in den Weg. Weil was habt ihr jetzt noch zu verlieren? Jetzt wollt ihr noch ein paar hundert Millionen Steuern einnehmen. Ich meine, das wird jetzt den deutschen Hauser auch nicht mehr retten. Also das geht dann am nächsten Tag hundertfach Sondervermögen für die Bundeswehr drauf.

SPEAKER_02

Ja, exakt. Ja, das ist schade. Also dass man einfach nicht andersrum denkt, dass man sich überlegt, das ist ja das Gleiche wie diese Wegzugsbesteuerung, all diese Thematiken. Warum überlegt man sich nicht, wie kann man denn mehr Leute nach Deutschland ziehen, die genau dieses, die die Intention haben, mit ihrem Business eben mehr Erfolg zu haben, weil es gewisse, weiß ich nicht, Subventionen gibt oder was auch immer, gibt es ja teilweise. Aber halt, dass man es leichter macht in Deutschland, versus, dass man irgendwie versucht, das Gegenteil zu beschaffen, dass man sogar versucht, Konsequenzen draus zu ziehen, wenn Leute irgendwie in die Richtung denken, arbeiten, was auch immer. Das ist wahrscheinlich auch Ansichtssache irgendwo, das verstehe ich auch, man muss es immer holistisch betrachten, aber man sieht es ja einfach anhand von Zahlen, dass es halt einfach dementsprechend gerade irgendwie nicht richtig läuft.

SPEAKER_00

Nein, ich würde sagen, das holistisch betrachtete Gesamtbild ist halt kein sehr positives. Es ist halt nicht, es wirkt halt so, als hätte man sich halt bei der SPD denken, das machen nur Kapitalisten und Zocker und so weiter. Das ist natürlich völlig falsch. Also es ist völlig falsch. Man verliert dadurch auch wieder eine neue potentielle junge Wählerschicht. Auch politisch, ich meine, ich sage immer, Fiat Money and Fiat Inflation is auch nichts anderes als die Ausbeutung der Arbeiterklasse, aber das ist offenbar nicht angekommen. Gut, before we just so hardcore werden, ich meine, es gibt einen kleinen Vorteil bei der ganzen Sache, when it so kommt, so wie es in Österreich is. Es gibt einen einzigen Vorteil, der real ist, kein blöder Scherz. Dank dieser Regeling is it kein Nachteil mehr, wenn du eine Firma, wenn du eine GmbH hast, Bitcoin in der GmbH zu halten. Weil in der jetzigen deutschen Situation ist es steuerlich dumm, das ganze Geld auf die Bilanz zu nehmen, weil du dann den Unternehmenssteuern unterworfen bist, da ist es besser, du nimmst das Geld raus und kaufst Privat Bitcoin, hältst du für ein Jahr und sparst du die Steuer. In Österreich bist du quasi auf demselben Level bei der Besteuerung und kannst das Geld auch in einer Firma lassen. Und das ist jetzt sozusagen der einzige Vorteil, den ich jetzt finde bei der ganzen Geschichte.

SPEAKER_02

Ja. Dadurch wird ja, genau, kann man so betiteln, kann man auch sagen, es wird halt ein Vorteil weggenommen und dadurch wird zwischen beiden Parteien privaten und Unternehmen dementsprechend gleichgezogen. Aber ja, kann man also kann man als Vorteil auch dementsprechend sehen.

SPEAKER_00

Ist mir nur eingefahren, ich wollte nur zum allgemeinen, weil natürlich, also ich habe ja auch Bitcoin in der Firma, als brave Bitcoin-Firma. Natürlich nicht viel, aber halt, es geht ja um den Test-Case sozusagen. Und da hat man dann den Vorteil natürlich, dass man, dass das dann automatisch alles super sauber dokumentiert ist. Und deswegen hast du steuerlich dann nicht mehr die Angst, dass du jetzt da noch irgendwas nachweisen hier da machen musst. Kann man natürlich privat genauso machen, zum Beispiel mit Coin Tracking, ja. Kann man auch mit der Firma mit Coin Tracking machen. Ich sage nur, es gibt auch diesen Effekt, sage ich mal. Aber ja, du hast recht. Das ist kein Vorteil, weil ein anderer Vorteil weggenommen wurde. Das kann man nicht so sagen. Okay. Also gut, wir packen rein in die Shownotes. Den Bundesblock, den Bitcoin-Bundesverband, falls es zu diesen Petitionen kommt, was wir noch nicht wissen. Wir packen rein natürlich Coin Tracking, vollkommen vergessen. Der bergend alte Marketing-Experte wird mir gleich eine draufholen. Mit dem Code, was Bitcoin bringt, bekommt ihr 5% bei Coin Tracking und wenn man mit Bitcoin bezahlt, nochmal 10%. Umgekehrt. Umgekehrt. Genau, man kriegt 10% Rabatt und 5%, wenn man mit Bitcoin zahlt on top. Sorry, ich habe so viele verschiedene Lektion im Kopf. Auf jeden Fall, Code, was Bitcoin bringt, nutzen. Und eine Sache, die ich nicht vergessen möchte, am Mittwoch, in einer Woche, das müsste der 26. sein, wenn ich es richtig im Kopf habe, kommt Bitcoin Plus Plus nach Wien. Große Bitcoin-Konferenz am Kobenzel, weil ich auch dabei sein, kann man auch den Code, was Bitcoin bringt, nutzen, um Teil einer Bitcoin-Konferenz zu werden, die normalerweise sehr technisch ausgelegt ist, jetzt ein bisschen ökonomischer wird. Ich freue mich drauf, euch dort zu treffen. Berken, vielen Dank, dass du vorbeigekommen bist. Ich hoffe, wenn wir das nächste Mal sehen, können wir sagen, hey, das haben wir gut gemacht, die Haltefrist ist geblieben. Wir haben einen kleinen Sieg eingefahren und alles, was dafür passieren musste, ist, dass Deutschland in der Vorrunde ausscheidet.

SPEAKER_02

Also hoffentlich das erste, das zweite, da werden wir sehen. Aber vielen Dank für die Einladung, Nico. Bin immer wieder gerne hier und ich bin gespannt, wie wir sprechen nochmal. Bis zum nächsten Mal.

SPEAKER_00

Ich hoffe, euch hat diese Folge von Was Bitcoin bringt, gefallen. Und wenn dem so ist, dann lasst doch gerne fünf Sterne bei Apple Spotify da oder ein Like auf YouTube, ein Subscription auf YouTube. Das freut mich auch immer. Da könnt ihr dann auch Kommentare hinterlassen oder ihr schreibt mir eine Mail an hallo at wasbitcoin bringt.com. Vielen Dank auch an die absoluten Legenden von euch, die das Ganze über Fountain hören oder andere Value for Value Apps und immer wieder auch Satz rüberschicken. Dafür bin ich mega dankbar. Das ist mega motivierend. Besucht auch unbedingt meine Sponsoren, unsere Sponsoren, die uns unterstützen und auch Codes zur Verfügung stellen, wie zum Beispiel Coinfinity, wie 21 Energy, wie Bitbox, wo ihr mit was Bitcoin bringt, günstiger einkaufen könnt. Und die Liste an Vorteilen, die euch dieser Code bringt, die ganze, die könnt ihr auch finden auf was Bitcoin bringt.com. Schaut euch da unbedingt die Vorteile an. Vielen Dank fürs Dabeisein. Bis zum nächsten Mal. Euer Nico.