Peer Coaching Lab Podcast
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Innere Anteile würdigen und sortieren mit dem Inneren Team von Schulz von Thun
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Von der Kakophonie zum Orchester der inneren Stimmen – Coaching mit dem Inneren Team
In dieser Folge tauchen wir tief in das Modell des Inneren Teams nach Friedemann Schulz von Thun ein: Wir sprechen über laute und leise innere Stimmen, über tief verwurzelte Glaubenssätze und darüber, wie sich innere Klarheit in Coachingprozessen schaffen lässt.
Mit vielen praktischen Beispielen und persönlichen Erfahrungen zeigen wir, wie das Innere Team zur Selbstklärung, Entscheidungsfindung und mehr Selbstmitgefühl beitragen kann, und warum es sich lohnt, auch den ungeliebten Anteilen zuzuhören.
Was du mitnehmen kannst:
- Wie du mit dem inneren Team Klarheit bei Entscheidungen gewinnst
- Warum auch unbequeme innere Stimmen eine gute Absicht haben
- Wie du leise Anteile sichtbar machst und stärkst
- Wieso das Modell Raum für Humor, Tiefe und Selbstempathie bietet
- Konkrete Impulse für deine Coachingpraxis oder persönliche Reflexion
Wir sind Katja Tressel und Julia Pouly. Wenn ihr Fragen habt oder als angehende psychologische Beraterinnen, Berater oder Coaches beim kostenlosen online Peer Coaching Lab mit machen möchtet, schreibt uns gerne eine Email an peercoachinglab(@)gmail.com und besucht unsere Webseite peercoachinglab.de.
01:34:31.000 --> 01:34:35.000
Katja Tressel: Tragen und die in unterschiedlichen Kontexten.
01:34:35.000 --> 01:34:40.000
Katja Tressel: In uns wirken, wenn es darum geht, zum Beispiel ein Bedürfnis zu kommunizieren.
01:34:40.000 --> 01:34:45.000
Katja Tressel: Oder überhaupt, was zu kommunizieren oder auch eine Entscheidung zu treffen.
01:34:45.000 --> 01:34:53.000
Katja Tressel: und Goethe, glaube ich, war es, der gesagt hat, 2 Seelen wohnen. Ach in meiner Brust und in der Arbeit.
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Katja Tressel: Mit dem Modell stellen wir fest.
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Katja Tressel: Es sind nicht nur 2 Seelen.
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Julia Pouly: Ja.
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Katja Tressel: Sondern wir sind viele.
01:35:01.000 --> 01:35:09.000
Katja Tressel: und was will man jetzt bezwecken mit dem inneren Team? Also, es geht im Grunde darum, mal Bewusstheit überhaupt dafür zu erlangen, was.
01:35:09.000 --> 01:35:15.000
Katja Tressel: In einem meistens unbewusst, wirkt Also, welche Prägungen auch, weil diese.
01:35:15.000 --> 01:35:20.000
Katja Tressel: Inneren Stimmen Inneren Teammitglieder stehen halt häufig auch für.
01:35:20.000 --> 01:35:24.000
Katja Tressel: Frühe Prägungen, die man mitbekommen hat, für kulturelle Einflüsse.
01:35:24.000 --> 01:35:31.000
Katja Tressel: und andere Einstellungen, die man so im Laufe seines Lebens erworben hat.
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Katja Tressel: und dann geht es eben darum, sich selber zum Oberhaupt dieses inneren Teams zu machen, dieses Team zu formen, immer wieder auch in den inneren Dialog zu gehen, um halt bewusste.
01:35:44.000 --> 01:35:50.000
Katja Tressel: Stimmige Entscheidungen für sich selber zu treffen und die dann auch klar kommunizieren zu können.
01:35:50.000 --> 01:35:55.000
Katja Tressel: Wenn man das nicht macht, dann kann es schon passieren, dass halt ein Teammitglied quasi so.
01:35:55.000 --> 01:35:57.000
Katja Tressel: Mal aus einem raus spricht und dann.
01:35:57.000 --> 01:36:03.000
Katja Tressel: Kommt, was aus einem raus, was man vielleicht so nicht formuliert hätte oder formulieren wollte.
01:36:03.000 --> 01:36:06.000
Katja Tressel: Weiß nicht, hast du da schon mal Erfahrung gemacht.
01:36:06.000 --> 01:36:08.000
Katja Tressel: Vielen Dank.
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Julia Pouly: Also generell finde ich, ist es einfach.
01:36:12.000 --> 01:36:16.000
Julia Pouly: Richtig richtig spannend, damit zu arbeiten. Also, man malt dann ja wirklich richtig auf.
01:36:16.000 --> 01:36:18.000
Katja Tressel: Mhm.
01:36:16.000 --> 01:36:22.000
Julia Pouly: Es geht um ein Thema oder eine gewisse Frage und hört dann so in sich rein.
01:36:22.000 --> 01:36:24.000
Julia Pouly: Ja, wer spricht denn da.
01:36:24.000 --> 01:36:29.000
Julia Pouly: und dann gibt es halt so die laute Stimmen und so, und das ist ja oft auch irgendwie so.
01:36:29.000 --> 01:36:35.000
Julia Pouly: Oder vielleicht oft ist es ja schnell auch von Angst getrieben. Auf keinen Fall, und das geht doch nicht. und wer glaubst du denn wer du bist.
01:36:32.000 --> 01:36:34.000
Katja Tressel: Mhm: Genau.
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Katja Tressel: Ja, Ja.
01:36:35.000 --> 01:36:39.000
Julia Pouly: Das wird eine Katastrophe und so.
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Katja Tressel: Ja.
01:36:39.000 --> 01:36:43.000
Julia Pouly: und dass es dann lohnt, sich genau hinzugucken.
01:36:43.000 --> 01:36:45.000
Julia Pouly: Welche leisen stimmen da eigentlich kommen.
01:36:45.000 --> 01:36:47.000
Julia Pouly: Wer da noch da ist.
01:36:46.000 --> 01:36:56.000
Katja Tressel: Genau ja, da hast du jetzt auch schon ganz viele Charakteristika genannt, die das innere Team auszeichnen. Also, es gibt laute und leise Stimmen, frühe und späte Stimmen.
01:36:57.000 --> 01:37:03.000
Katja Tressel: Deswegen macht es auch Sinn, sich wirklich Zeit zu nehmen, dieses Team zu explorieren.
01:37:04.000 --> 01:37:06.000
Katja Tressel: und da tiefer einzutauchen.
01:37:06.000 --> 01:37:17.000
Katja Tressel: Dann ist es sodass jedes also, dass man für jedes Teammitglied, was man da findet, erst mal einen Namen auch sucht einen positiv formulierten Namen, weil es gibt auch, welche.
01:37:18.000 --> 01:37:24.000
Katja Tressel: Die sind einem vielleicht nicht so sympathisch. Die mag man nicht so gerne, die würde man gerne ignorieren.
01:37:25.000 --> 01:37:31.000
Katja Tressel: und jedes hat aber im Grunde eine gute Intention für einen.
01:37:31.000 --> 01:37:43.000
Katja Tressel: Also, auch wenn man das vielleicht Blöd findet, aber es steckt immer eine gute Intention dahinter. Es steckt vielleicht auch eine gute Intention dahinter, die die Eltern für einen hatten und die man so übernommen hatte und die es vielleicht auch mal.
01:37:43.000 --> 01:37:46.000
Katja Tressel: An der Zeit ist, zu hinterfragen.
01:37:46.000 --> 01:37:50.000
Katja Tressel: Deswegen ist es gut, einfach einen positiven Namen zu finden.
01:37:50.000 --> 01:37:53.000
Julia Pouly: Also statt die Schreckschraube, ist es dann die exzentrische.
01:37:53.000 --> 01:37:55.000
Katja Tressel: Zum Beispiel.
01:37:53.000 --> 01:37:56.000
Julia Pouly: Oder man kann sich ja auch richtig einfach dann.
01:37:56.000 --> 01:38:00.000
Julia Pouly: Bunt werden mit sich. Was borgen aus der Literatur oder Filmen.
01:38:00.000 --> 01:38:02.000
Katja Tressel: Genau.
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Julia Pouly: Oder der eigenen größeren Familien im freundeskreis.
01:38:04.000 --> 01:38:09.000
Katja Tressel: Genau ja klar, Wenn einem eine reale Person einfällt oder eben auch eine Fantasie.
01:38:09.000 --> 01:38:12.000
Katja Tressel: Figur einfällt, die da gut passt.
01:38:12.000 --> 01:38:25.000
Katja Tressel: Je stärker das Bild ist, desto besser finde ich es für die Arbeit dann mit dem Team und desto einfacher erinnert man sich ja auch hinterher wieder dran, wenn dieser Anteil wieder besonders vielleicht laut wird oder.
01:38:25.000 --> 01:38:29.000
Katja Tressel: Oder wenn man sich fragt: wo ist denn jetzt eigentlich hier mein.
01:38:30.000 --> 01:38:33.000
Katja Tressel: Paradiesvogel, Der hat sich schon lange nicht mehr gemeldet.
01:38:34.000 --> 01:38:38.000
Julia Pouly: Das war, glaube ich, auch von damals vor vielen Jahren, und das ist mir heute noch.
01:38:38.000 --> 01:38:40.000
Katja Tressel: Hm.
01:38:38.000 --> 01:38:40.000
Julia Pouly: In Erinnerung genau.
01:38:40.000 --> 01:38:49.000
Katja Tressel: Genau mir eben auch, also aus einem Coaching, weil das so ein passendes und sprechendes Bild war, einfach für dieses Teammitglied.
01:38:40.000 --> 01:38:42.000
Julia Pouly: Das ist ja.
01:38:50.000 --> 01:38:57.000
Katja Tressel: und dann kann man noch. Das ist ja auch von Friedemann Schulz von Thun. Das vierohren Modell, das kennen, glaube ich.
01:38:57.000 --> 01:39:00.000
Katja Tressel: Viele, die sich mit.
01:39:00.000 --> 01:39:04.000
Katja Tressel: Kommunikation und Psychologie beschäftigen. Es ist ja ein sehr.
01:39:04.000 --> 01:39:17.000
Katja Tressel: Populäres Modell. und da ist es auch spannend zu gucken, welche die Botschaft, die so ein inneres Teammitglied aussendet, Auf welcher Ebene findet die statt? Also ist es eine Selbstgrund.
01:39:18.000 --> 01:39:28.000
Katja Tressel: Also: wie fühlt sich das Teammitglied gerade oder wofür steht? Es oder ist es einfach auf der Sachebene und beschreibt nur eine Weltsicht dieses Teammitglieds.
01:39:28.000 --> 01:39:32.000
Katja Tressel: Oder ist es ein Beziehungsinhalt.
01:39:32.000 --> 01:39:43.000
Katja Tressel: und an wen richtet sich dann? Diese Botschaft richtet, die sich an ein anderes Mitglied des inneren Teams oder an eine Person im Außen oder an mich, als die Chefin des Teams.
01:39:44.000 --> 01:39:47.000
Katja Tressel: und genauso kann es auch einen Appell aussenden und sagen.
01:39:47.000 --> 01:39:54.000
Katja Tressel: Zu einem anderen Teammitglied. Halt dich zurück, zum Beispiel, oder mach mal mehr geh mal nach vorne oder.
01:39:55.000 --> 01:39:57.000
Katja Tressel: Sie appelliert an.
01:39:57.000 --> 01:40:02.000
Katja Tressel: Groß oder an eine andere Person. Jetzt halt also.
01:40:02.000 --> 01:40:05.000
Katja Tressel: Jetzt halt du dich zurück oder? Lass mich mal machen.
01:40:06.000 --> 01:40:11.000
Katja Tressel: und es ist auch interessant, dieses Vierohrenmodell in die Arbeit mit dem inneren Team noch reinzubringen.
01:40:11.000 --> 01:40:19.000
Katja Tressel: Vielleicht gerade in der Phase, wenn man diese Teammitglieder sich erarbeitet hat und mal aufgemalt hat.
01:40:19.000 --> 01:40:28.000
Katja Tressel: Das ist hilfreich, sich da so ein Blatt Papier, ein Whiteboard oder einen Flipchart zu nehmen und die wirklich hinzuzeichnen und denen auch einen Platz zu geben.
01:40:29.000 --> 01:40:32.000
Katja Tressel: und wenn man dann in die Teamkonferenz geht.
01:40:32.000 --> 01:40:37.000
Katja Tressel: Das ist der zweite Schritt. Wenn man seine Teammitglieder so identifiziert hat.
01:40:37.000 --> 01:40:40.000
Katja Tressel: Dann geht es ja darum, zu gucken.
01:40:41.000 --> 01:40:49.000
Katja Tressel: Wie komme ich denn jetzt zu einer Lösung für mein Problem? Also, da können wir auch gleich nochmal drüber sprechen. Da haben wir jetzt so ein paar Erkenntnisse gehabt in der Arbeit, damit.
01:40:49.000 --> 01:40:56.000
Katja Tressel: Dann wirklich in eine Konferenz zu gehen und zu sagen: ja, was braucht denn jedes einzelne Teammitglied, um jetzt.
01:40:56.000 --> 01:41:00.000
Katja Tressel: Eine Entscheidung zum Beispiel treffen zu können und damit auch gut zu sein.
01:41:00.000 --> 01:41:04.000
Katja Tressel: Da finde ich, macht es schon auch noch mal Sinn zu gucken.
01:41:04.000 --> 01:41:07.000
Katja Tressel: An wen richtet sich die Botschaft eigentlich.
01:41:07.000 --> 01:41:11.000
Katja Tressel: Ja, also ans außen Ans: Ich oder.
01:41:11.000 --> 01:41:13.000
Katja Tressel: Ans Innere Gegenüber.
01:41:15.000 --> 01:41:24.000
Katja Tressel: und ja, im Grunde also, wie man damit arbeitet und wie man da genau vorgeht. Da gibt es auch ganz viel im Internet zu finden.
01:41:24.000 --> 01:41:29.000
Katja Tressel: Zum inneren Team. Da werde ich jetzt nicht noch mal eine detaillierte Anleitung geben.
01:41:29.000 --> 01:41:33.000
Katja Tressel: Sondern würde ganz gern jetzt mit dir Julia eintauchen.
01:41:33.000 --> 01:41:39.000
Katja Tressel: In die Erfahrungen, die wir gemacht haben, jetzt bei der wiederholten Arbeit mit dem Modell.
01:41:40.000 --> 01:41:45.000
Julia Pouly: Ja, also ich habe es über die letzten Jahre auch immer wieder und immer wieder gern angewandt.
01:41:45.000 --> 01:41:48.000
Julia Pouly: Ich finde es immer die erste schöne Einsicht.
01:41:48.000 --> 01:41:55.000
Julia Pouly: Die die meisten Co-chees damit haben, ist ja, wo man denkt. Oh ja, kein Wunder, dass ich mich nicht entscheiden kann.
01:41:55.000 --> 01:42:00.000
Julia Pouly: Kein Wunder, dass mir irgendwie der Kopf schwirrt und ich mich so hin und hergerissen fühle oder dass es mich so bewegt.
01:42:01.000 --> 01:42:04.000
Julia Pouly: Wenn man einfach merkt, wie viel da irgendwie mitschwingt, auch bei irgendwie.
01:42:05.000 --> 01:42:09.000
Julia Pouly: Einfachen sag ich jetzt mal in anführungszeichen Entscheidungen Irgendwie.
01:42:07.000 --> 01:42:09.000
Katja Tressel: Mhm.
01:42:09.000 --> 01:42:13.000
Julia Pouly: Ja, ich möchte mein Zimmer streichen oder.
01:42:13.000 --> 01:42:15.000
Katja Tressel: Mhm.
01:42:14.000 --> 01:42:20.000
Julia Pouly: Von großen Sachen so: ach ja, soll ich jetzt heiraten oder nicht. Also, ich meine, es gibt so von der Bandbreite. Das lässt sich.
01:42:17.000 --> 01:42:18.000
Katja Tressel: Ja, Ja.
01:42:21.000 --> 01:42:25.000
Julia Pouly: Immer gut reinmachen. Das Schönste, was man damit haben kann, ist.
01:42:25.000 --> 01:42:27.000
Julia Pouly: Zeit, eigentlich also auch.
01:42:27.000 --> 01:42:29.000
Katja Tressel: Mhm.
01:42:27.000 --> 01:42:31.000
Julia Pouly: Zeit geben, ist super wichtig, weil gerade die leisen Stimmen.
01:42:31.000 --> 01:42:33.000
Julia Pouly: Die brauchen so ein bisschen, bis sie rauskommen.
01:42:33.000 --> 01:42:35.000
Katja Tressel: Ja.
01:42:34.000 --> 01:42:38.000
Julia Pouly: Also nachfragen, immer aber auch immer irgendwie Zeit lassen, weil manchmal.
01:42:38.000 --> 01:42:42.000
Julia Pouly: Löst sich irgendwie viel aus, irgendwie große.
01:42:42.000 --> 01:42:46.000
Julia Pouly: Gefühle kommen da hoch oder dann noch irgendwie ganze Geschichten, die irgendwie da dran hängen.
01:42:43.000 --> 01:42:45.000
Katja Tressel: Mhm.
01:42:46.000 --> 01:42:51.000
Julia Pouly: und das kann sehr bewegend und auch sehr tiefgründig dann sein.
01:42:50.000 --> 01:42:55.000
Katja Tressel: Ja das mir jetzt im letzten.
01:42:55.000 --> 01:42:59.000
Katja Tressel: Coaching. Also wo du mich ja gecoacht hast.
01:42:59.000 --> 01:43:09.000
Katja Tressel: Fand ich das so erstaunlich, dass eben relativ spät dann ein Teammitglied kam. Was aber mit großen Emotionen kam.
01:43:10.000 --> 01:43:18.000
Katja Tressel: Was mich auch immer wieder überrascht, wie alt diese Teammitglieder im Grunde sind also, wie früh dann die Prägungen sind, die wir.
01:43:18.000 --> 01:43:24.000
Katja Tressel: Da einfach mitbekommen haben und wie stark die noch nachwirken. Bei scheinbar wirklich banalen Themen.
01:43:25.000 --> 01:43:32.000
Katja Tressel: Für mich war es jetzt ein Bann, also logisch, rational betrachtet ein total banales Thema, wo man auch von außen sagen könnte.
01:43:33.000 --> 01:43:36.000
Katja Tressel: Warum hast du da jetzt so Schwierigkeiten, dich zu entscheiden.
01:43:36.000 --> 01:43:42.000
Katja Tressel: und dann eben tiefer zu gehen und festzustellen: naja, weil da einfach in mir so.
01:43:42.000 --> 01:43:47.000
Katja Tressel: Prägungen sind, die noch wirken, unbewusst und die ich halt nicht so einfach.
01:43:47.000 --> 01:43:49.000
Katja Tressel: Überkomme.
01:43:50.000 --> 01:43:55.000
Katja Tressel: und gleichzeitig die Erleichterung. Wenn dann eben so ein leises Teammitglied kommt.
01:43:56.000 --> 01:44:01.000
Katja Tressel: Was sich lange versteckt oder lange unterdrückt wurde, vielleicht auch.
01:44:01.000 --> 01:44:06.000
Katja Tressel: Dass es endlich mal Platz hat und endlich mal wahrgenommen wird. Als innerer Anteil.
01:44:06.000 --> 01:44:08.000
Katja Tressel: Der auch seine Berechtigung hat.
01:44:08.000 --> 01:44:10.000
Katja Tressel: Das und.
01:44:11.000 --> 01:44:15.000
Katja Tressel: Da finde ich eben auch wichtig, oder es ist jetzt vielleicht auch eine persönliche Vorliebe.
01:44:16.000 --> 01:44:27.000
Katja Tressel: Auch immer das körperliche Empfinden und immer die Emotionen mit reinzunehmen. In der Arbeit, mit dem Team, also behutsam, klar nicht weiterzugehen als die Klientin oder der Klient. Jetzt möchte oder auch kann.
01:44:28.000 --> 01:44:39.000
Katja Tressel: Aber das nicht nur rational zu betrachten, kognitiv, sondern auch mal hinzuspüren. Wie fühlt sich denn das jetzt gerade körperlich an. Ist es wirklich stimmig oder fehlt noch? Was braucht es noch? Was.
01:44:42.000 --> 01:44:48.000
Julia Pouly: und das Schöne ist ja, wenn man dann mal für einen kleinen Thematik irgendwie da Teammitglieder identifiziert hat.
01:44:49.000 --> 01:44:51.000
Julia Pouly: Dass man dann ja merkt die tauchen ja.
01:44:51.000 --> 01:44:53.000
Julia Pouly: Auf. Also, die trägt man ja in sich.
01:44:54.000 --> 01:45:00.000
Julia Pouly: und meistens kann man damit dann auch in Zukunft auch selber gut weiterarbeiten. Also, wenn man die ärmer, dann auch immer gerade, wenn Sie irgendwie.
01:44:59.000 --> 01:45:01.000
Katja Tressel: Hm.
01:45:00.000 --> 01:45:06.000
Julia Pouly: Schön aufgemalt. Man kann selber ja auch dann noch bildlich sein oder Collagen machen oder sich noch mehr.
01:45:06.000 --> 01:45:09.000
Julia Pouly: Gedanken da machen, die wirklich präzise zu.
01:45:10.000 --> 01:45:12.000
Julia Pouly: Eine Persönlichkeit, das zu schaffen.
01:45:12.000 --> 01:45:14.000
Julia Pouly: und das ist dann, was.
01:45:14.000 --> 01:45:27.000
Julia Pouly: Wo man immer wieder drauf hingehen kann. Also einmal da arbeitet, ist es sozusagen Werkzeug, wo ich dann immer mit einer neuen Fragestellung wieder mich an das Team wenden kann. Es kann dann mal sein, dass jemand von den Mitgliedern im Urlaub ist oder neue dazugekommen sind und so wie im Alltag.
01:45:16.000 --> 01:45:18.000
Katja Tressel: Mhm.
01:45:25.000 --> 01:45:27.000
Katja Tressel: Mhm.
01:45:28.000 --> 01:45:31.000
Julia Pouly: Lohnt sich immer hinzuhören, aber.
01:45:31.000 --> 01:45:35.000
Julia Pouly: Gerade wenn man jetzt irgendwie merkt, ach, da ist eine leise Stimme. Die wurde viel vernachlässigt.
01:45:36.000 --> 01:45:41.000
Julia Pouly: Kann man dann ja bewusst auch dann in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten, Jahren.
01:45:41.000 --> 01:45:44.000
Julia Pouly: Immer wieder hinhören. So, hey, habe ich denn der Stimme.
01:45:42.000 --> 01:45:44.000
Katja Tressel: Hm.
01:45:44.000 --> 01:45:47.000
Julia Pouly: Auch zugehört. Was hat die zu dieser Sache zu sagen?
01:45:45.000 --> 01:45:47.000
Katja Tressel: Ja, Ja.
01:45:48.000 --> 01:45:51.000
Katja Tressel: und dann kann die einfach ihren Raum auf dieser inneren Bühne auch einnehmen.
01:45:51.000 --> 01:45:53.000
Katja Tressel: Hm.
01:45:52.000 --> 01:45:54.000
Julia Pouly: und deswegen das gibt, finde ich so ein schönes.
01:45:54.000 --> 01:46:03.000
Julia Pouly: Ja so ein Leucht. Ich habe jetzt irgendwie so ein leuchtendes Bild im Kopf und so wo es halt dann? Man fängt an einer kleinen Stelle an arbeitet, was und das.
01:46:00.000 --> 01:46:01.000
Katja Tressel: Mhm.
01:46:03.000 --> 01:46:08.000
Julia Pouly: Strahlt dann aus in noch andere Bereiche und ist da irgendwie.
01:46:04.000 --> 01:46:06.000
Katja Tressel: Mhm.
01:46:08.000 --> 01:46:10.000
Julia Pouly: Für einen da.
01:46:09.000 --> 01:46:12.000
Katja Tressel: Ja, man kann sich so richtig entfalten, dann.
01:46:10.000 --> 01:46:12.000
Julia Pouly: Vielen Dank.
01:46:13.000 --> 01:46:15.000
Katja Tressel: und was wir auch.
01:46:15.000 --> 01:46:21.000
Katja Tressel: Was ich jetzt so in dem ja häufigeren Arbeiten mit dem Modell mir immer noch klarer wurde.
01:46:22.000 --> 01:46:27.000
Katja Tressel: Oder was du vorhin mir auch so schön geschildert hast, bevor wir jetzt angefangen haben aufzunehmen.
01:46:27.000 --> 01:46:30.000
Katja Tressel: Ist so dieses. Also, man geht schon.
01:46:30.000 --> 01:46:43.000
Katja Tressel: Erst mal in eine Ursachenforschung. Also, man guckt sich das Problem an. Man ignoriert das Problem nicht und arbeitet nur lösungs und ressourcenorientiert, sondern man schaut schon erst mal, was ist da Gerade los?
01:46:43.000 --> 01:46:51.000
Katja Tressel: und geht im Grunde ja dann im zweiten Schritt mit dieser inneren Teamkonferenz in die Lösungsorientierung und Ressourcenorientierung.
01:46:51.000 --> 01:46:57.000
Julia Pouly: Genau. Es braucht diesen Vorschritt da, aber das Schöne ist ja, dass das sehr spielerisch.
01:46:57.000 --> 01:47:05.000
Julia Pouly: Geschieht und sehr leicht und finde ich, das macht für mich auch so einen großen Reiz dieses Modells oder dieses Werkzeug aus.
01:46:58.000 --> 01:47:00.000
Katja Tressel: Mhm.
01:47:05.000 --> 01:47:10.000
Julia Pouly: Dass es doch um ernste Sachen geht, dass man tief gehen kann.
01:47:08.000 --> 01:47:10.000
Katja Tressel: Mhm.
01:47:10.000 --> 01:47:19.000
Julia Pouly: Ohne wirklich irgendwie Leichtigkeit zu verlieren, also dadurch, dass man irgendwie sich da die Person ausdenkt und da hin und Herhorcht und dann guckt wer ist.
01:47:19.000 --> 01:47:30.000
Julia Pouly: Wer ist da verbündet und wer hat da Attacken hinter Rx vor? Wer kann sich überhaupt nicht ausstehen und so und wo ist dann plötzlich noch ein verlorenes Kind.
01:47:21.000 --> 01:47:23.000
Katja Tressel: Ja genau.
01:47:23.000 --> 01:47:25.000
Katja Tressel: Ja.
01:47:25.000 --> 01:47:27.000
Katja Tressel: Mhm.
01:47:28.000 --> 01:47:29.000
Katja Tressel: Mhm.
01:47:30.000 --> 01:47:32.000
Katja Tressel: Ja.
01:47:30.000 --> 01:47:34.000
Julia Pouly: Dein verschollener Zwillingsbruder und so.
01:47:32.000 --> 01:47:34.000
Katja Tressel: Ja.
01:47:34.000 --> 01:47:37.000
Julia Pouly: Es hat so viel Action und Spiel und Fantasie.
01:47:38.000 --> 01:47:43.000
Julia Pouly: und schafft es dadurch irgendwie so behutsam, irgendwie so in die Tiefe zu führen.
01:47:42.000 --> 01:47:55.000
Katja Tressel: Ja und auch so ein Perspektivwechsel, den man immer machen kann. Also beginnt ja im Grunde auf so einer Meta-ebene aus einer Beobachterposition, als dass ich das so auf das Innere guckt. Was ist da los?
01:47:55.000 --> 01:47:57.000
Katja Tressel: und dann gibt es ja immer mal die Möglichkeit.
01:47:57.000 --> 01:48:05.000
Katja Tressel: In die Rolle eines Teammitglieds zu schlüpfen und das aus der Ich-perspektive zu betrachten, aber dann eben auch wieder rauszugehen.
01:48:05.000 --> 01:48:15.000
Katja Tressel: Oder auch mal zu schauen. Wie fühlt dieses Teammitglied sich, wenn ein anderes Office drauf guckt. Das war ja auch in einem Coaching, so.
01:48:15.000 --> 01:48:26.000
Katja Tressel: Fand ich so prägnant, also, dass ein Teammitglied sich unterschiedlich gefühlt hat, je nachdem, wer von außen drauf geguckt hat und wer es beurteilt hat, sozusagen.
01:48:27.000 --> 01:48:34.000
Katja Tressel: und das finde ich, macht auch die große Flexibilität aus, in der Arbeit. Man beißt sich nicht so fest an einer Perspektive.
01:48:35.000 --> 01:48:37.000
Katja Tressel: und das andere auch diese.
01:48:37.000 --> 01:48:44.000
Katja Tressel: Vielleicht eher ungeliebten Teammitglieder. Dadurch, dass man darauf achtet, denen schon einen positiven Namen zu geben.
01:48:44.000 --> 01:48:52.000
Katja Tressel: Dass man einfach würdigt, die hatten eine gute Intention, ob die einem jetzt noch nützlich ist oder nicht. Das ist ja nochmal eine andere Frage.
01:48:52.000 --> 01:48:54.000
Katja Tressel: Aber im Grunde würdigt man.
01:48:55.000 --> 01:48:58.000
Katja Tressel: Diese Anteile dafür, dass sie.
01:48:58.000 --> 01:49:02.000
Katja Tressel: Einen vor irgendwas beschützen wollten, oder was Gutes für einen wollten.
01:49:02.000 --> 01:49:04.000
Katja Tressel: und ich finde, das macht auch dann.
01:49:05.000 --> 01:49:15.000
Katja Tressel: Einfacher, vielleicht sich damit zu versöhnen, auch wenn es vielleicht hinderlich war, für eine Zeit des Lebens oder hinderlich ist, im Erwachsenenleben.
01:49:15.000 --> 01:49:19.000
Katja Tressel: Also, mir persönlich geht es, sodass ich dann einfacher.
01:49:19.000 --> 01:49:21.000
Katja Tressel: Loslassen kann und sagen kann: ja.
01:49:22.000 --> 01:49:27.000
Katja Tressel: Es nützt mir halt jetzt gerade so nichts mehr, oder ich brauche nicht so viel davon, sondern nur.
01:49:27.000 --> 01:49:29.000
Katja Tressel: Weniger.
01:49:28.000 --> 01:49:34.000
Julia Pouly: Aber ich verstehe die gute Absicht und so. Es ist ja auch einfach ein gutes Training. Wie gehe ich mit dem.
01:49:29.000 --> 01:49:32.000
Katja Tressel: Ja genau genau.
01:49:34.000 --> 01:49:37.000
Julia Pouly: Einen Kritiker um. Wie gehe ich mit.
01:49:37.000 --> 01:49:43.000
Julia Pouly: Gefühlen um irgendwie, dass das so nicht, dass ich so nicht richtig bin, dass sich das anders gehört.
01:49:37.000 --> 01:49:39.000
Katja Tressel: Mhm: Ja.
01:49:40.000 --> 01:49:42.000
Katja Tressel: Mhm.
01:49:42.000 --> 01:49:44.000
Katja Tressel: Hm.
01:49:43.000 --> 01:49:49.000
Julia Pouly: Dass ich gerne irgendwie anders fühlen, anders denken würde, als ich es irgendwie tue.
01:49:49.000 --> 01:49:52.000
Julia Pouly: Was ja eine sehr menschliche Erfahrung ist.
01:49:51.000 --> 01:49:57.000
Katja Tressel: Ja und dann auch, dass man so eine Empathie entwickelt. Vielleicht.
01:49:57.000 --> 01:50:03.000
Katja Tressel: Wenn ich jetzt gerade so an einen Anteil denke, wo ich weiß, der ist einfach übernommen von früheren Generationen.
01:50:03.000 --> 01:50:09.000
Katja Tressel: Wenn ich mich aber da reinversetze und in die Situation versetze, in der.
01:50:09.000 --> 01:50:12.000
Katja Tressel: Halt diese Menschen waren und woher wo das herkommt.
01:50:13.000 --> 01:50:15.000
Katja Tressel: Den kann ich schon gut nachvollziehen warum.
01:50:16.000 --> 01:50:20.000
Katja Tressel: Das einfach so war, warum sie diese Aussagen getroffen haben.
01:50:21.000 --> 01:50:23.000
Katja Tressel: Dann ist es vielleicht traurig.
01:50:24.000 --> 01:50:32.000
Katja Tressel: und ich kann das betrauern, aber dann kann ich es auch wieder loslassen und muss nicht permanent wütend sein oder mich permanent dagegen auflehnen.
01:50:32.000 --> 01:50:34.000
Katja Tressel: So.
01:50:34.000 --> 01:50:36.000
Julia Pouly: und damit ist ja das innere Team.
01:50:36.000 --> 01:50:42.000
Julia Pouly: Auch wirklich eine schöne Methode, ein bisschen Distanz zu schaffen.
01:50:42.000 --> 01:50:44.000
Katja Tressel: Hm.
01:50:42.000 --> 01:50:45.000
Julia Pouly: Zu den eigenen Interpretationen der Wirklichkeit, die man hat.
01:50:44.000 --> 01:50:46.000
Katja Tressel: Mhm.
01:50:45.000 --> 01:50:52.000
Julia Pouly: Das ja dadurch, dass man merkt, Da ist nicht nur ein 2 Stimmen. Da ist irgendwie ein ganzer Chor ist jetzt die Frage, wie Dissonant.
01:50:52.000 --> 01:50:56.000
Julia Pouly: Harmonisch, der gerade da auftritt, aber.
01:50:52.000 --> 01:50:54.000
Katja Tressel: Ja.
01:50:56.000 --> 01:50:58.000
Julia Pouly: Dass man da ja merkt. Oh ja, ich.
01:50:58.000 --> 01:51:05.000
Julia Pouly: Von einer Seite sehe, ist die Situation bedrohlich. Auf der anderen Seite sehe ich die auch als voll spannende Herausforderungen an. So irgendwie.
01:51:00.000 --> 01:51:02.000
Katja Tressel: Mhm.
01:51:03.000 --> 01:51:05.000
Katja Tressel: Hm. Mhm.
01:51:05.000 --> 01:51:08.000
Julia Pouly: Ich möchte da irgendwie action haben, aber ich möchte auch Sicherheit haben.
01:51:08.000 --> 01:51:10.000
Katja Tressel: Mhm.
01:51:08.000 --> 01:51:11.000
Julia Pouly: und das ist ja uns.
01:51:11.000 --> 01:51:13.000
Julia Pouly: Zeigt, wie unterschiedlich.
01:51:14.000 --> 01:51:18.000
Julia Pouly: Ja ich irgendwie andere Menschen, Situationen, Möglichkeiten, Entscheidungen.
01:51:18.000 --> 01:51:20.000
Julia Pouly: Wahrnehmen kann.
01:51:20.000 --> 01:51:24.000
Julia Pouly: und das schafft dann auch ja die Freiheit, sich zu entscheiden.
01:51:24.000 --> 01:51:26.000
Katja Tressel: Hm.
01:51:24.000 --> 01:51:29.000
Julia Pouly: und einfach das Bewusstsein auch und finde ich dann im weitesten Sinne auch.
01:51:29.000 --> 01:51:32.000
Julia Pouly: Schaffung von Empathie zu anderen Menschen, wo die jetzt sagen: okay.
01:51:31.000 --> 01:51:33.000
Katja Tressel: Ja.
01:51:32.000 --> 01:51:36.000
Julia Pouly: Die haben auch eine andere Stimme. Die haben eine andere Perspektive.
01:51:35.000 --> 01:51:37.000
Katja Tressel: Hm.
01:51:36.000 --> 01:51:38.000
Julia Pouly: Andere Glaubenssätze, andere Ängste als ich.
01:51:39.000 --> 01:51:42.000
Julia Pouly: und deswegen heißt das nicht, dass das irgendwie falsch ist. Es ist nur.
01:51:42.000 --> 01:51:44.000
Julia Pouly: Ein anderer Blickwinkel.
01:51:43.000 --> 01:51:46.000
Katja Tressel: Genau mir kam jetzt gerade noch ein Bild.
01:51:46.000 --> 01:51:49.000
Katja Tressel: Von Orchestrierung.
01:51:49.000 --> 01:51:56.000
Katja Tressel: Also, es geht ja auch darum, dann dieses innere Team in den Konsens oder Kompromiss zu.
01:51:56.000 --> 01:52:00.000
Katja Tressel: Bekommen, für eine Entscheidung oder für ein Verhalten.
01:52:00.000 --> 01:52:04.000
Julia Pouly: Das nächste Wahl war, wo am Schluss nur einer steht, und die anderen werden abgemuckst. Nein.
01:52:04.000 --> 01:52:19.000
Katja Tressel: Das habe ich aber jetzt in einem anderen Podcast. Tatsächlich gehört dieses Bild mit der Orchestrierung, und das finde ich, da jetzt auch passend. Also, wenn ein Orchester sich einspielt, am Anfang, dann klingt es ja total chaotisch und schräg.
01:52:19.000 --> 01:52:24.000
Katja Tressel: Also, wenn ihr das schon mal gehört habt, sitzen da im Orchestergraben, und jeder dudelt da so vor sich hin.
01:52:21.000 --> 01:52:22.000
Julia Pouly: Ja.
01:52:24.000 --> 01:52:34.000
Katja Tressel: und das würde ich so mit dieser Phase vergleichen. Man identifiziert die einzelnen Teammitglieder, und jeder kriegt mal so seine oder ihre Stimme.
01:52:35.000 --> 01:52:44.000
Katja Tressel: und wenn ich aber in diese Teamkonferenz gehe, dann idealerweise am Ende spielen die wie ein Orchester zusammen, und es kommt halt ein Stück raus.
01:52:43.000 --> 01:52:48.000
Julia Pouly: Das ist ein schönes Bild, wo das dann arrangiert ist. Mal darf der lauter Mal, der dann kriegt, der wieder Raum.
01:52:46.000 --> 01:52:48.000
Katja Tressel: Ja.
01:52:48.000 --> 01:52:50.000
Katja Tressel: Ja.
01:52:48.000 --> 01:52:51.000
Julia Pouly: Das ist nur begleitend. Ne Da ist jetzt ein soli.
01:52:50.000 --> 01:52:52.000
Katja Tressel: Ja genau.
01:52:51.000 --> 01:52:53.000
Julia Pouly: Auch sehr schönes Bild.
01:52:52.000 --> 01:52:58.000
Katja Tressel: Ja. Also Danke an. Ich habe jetzt leider vergessen, welcher Podcast das war.
01:52:58.000 --> 01:53:03.000
Katja Tressel: Shoutout an die Person, die dieses Bild mir geschenkt hat.
01:53:03.000 --> 01:53:05.000
Katja Tressel: Vielen Dank.
01:53:04.000 --> 01:53:06.000
Julia Pouly: Session.
01:53:06.000 --> 01:53:08.000
Katja Tressel: Hm.
01:53:10.000 --> 01:53:15.000
Katja Tressel: Okay, gibt es noch, was was du zu dem Thema teilen möchtest.
01:53:15.000 --> 01:53:17.000
Katja Tressel: Was dir noch.
01:53:16.000 --> 01:53:18.000
Julia Pouly: Ach also ich kann.
01:53:18.000 --> 01:53:25.000
Julia Pouly: Nur das sehr, sehr empfehlen, irgendwie damit zu arbeiten. Ich finde, es ist auch ein gutes Tool.
01:53:25.000 --> 01:53:28.000
Julia Pouly: Für Anfänger sage ich jetzt mal in anführungszeichen.
01:53:28.000 --> 01:53:34.000
Julia Pouly: Weil man jetzt erst mal nicht so viel falsch machen kann. Also, diese Simplizität ist einfach super, elegant.
01:53:35.000 --> 01:53:37.000
Julia Pouly: Wenn man sich da einlässt, gut zuhört.
01:53:37.000 --> 01:53:41.000
Julia Pouly: Vielleicht nachfragen stellt. Ich meine, man kann als Coach auch mal wieder drauf gucken.
01:53:41.000 --> 01:53:44.000
Julia Pouly: Es lehnt es irgendwie selbst sehr in eine.
01:53:44.000 --> 01:53:46.000
Julia Pouly: Eine Reihe also in eine Richtung.
01:53:46.000 --> 01:53:48.000
Katja Tressel: Hm.
01:53:47.000 --> 01:53:52.000
Julia Pouly: und dann halt vorsichtig, immer, aber ja, auch Vorschläge machen. Gibt es da jemanden, der aber vielleicht auch bestärkend ist.
01:53:49.000 --> 01:53:51.000
Katja Tressel: Mhm.
01:53:52.000 --> 01:53:55.000
Julia Pouly: Oder hörst du ihn herein? Ist da noch jemand, der.
01:53:56.000 --> 01:54:00.000
Julia Pouly: Irgendwie da irgendwie Chancen sieht. Bedenken Sie also, dass man da schon ein bisschen.
01:54:00.000 --> 01:54:04.000
Julia Pouly: Leiten kann, wenn so gar nichts kommt. Das ist ja sehr unterschiedlich.
01:54:04.000 --> 01:54:06.000
Julia Pouly: Wie.
01:54:06.000 --> 01:54:09.000
Julia Pouly: Offen, die Menschen so da sind.
01:54:09.000 --> 01:54:15.000
Julia Pouly: Aber selbst jemand, der einfach nur irgendwie 3, 4 Stimmen dann identifiziert hat. Das ist meistens auch für Leute, die.
01:54:16.000 --> 01:54:18.000
Julia Pouly: Da vielleicht eher so ein bisschen.
01:54:18.000 --> 01:54:20.000
Julia Pouly: Kühler drangehen. Trotzdem.
01:54:20.000 --> 01:54:25.000
Julia Pouly: Ein guter Türöffner, da ein bisschen in den inneren Dialog zu gehen und so und.
01:54:25.000 --> 01:54:29.000
Julia Pouly: Deswegen. Es kann natürlich auch sein, dass man also, ich würde irgendwie voll gerne auch mal irgendwie.
01:54:30.000 --> 01:54:37.000
Julia Pouly: Dann, vielleicht biete ich mal so Päckchen an, wo man wirklich irgendwie dann so einen ganzen Vormittag sich halt zusammensetzt, vielleicht mal Pause und da halt wirklich intensiv einsteigt.
01:54:36.000 --> 01:54:38.000
Katja Tressel: Hm.
01:54:37.000 --> 01:54:42.000
Julia Pouly: Weil das finde ich die größte Herausforderung, dass man sagt: Nach 60 oder 90 min muss man dann cut machen.
01:54:42.000 --> 01:54:44.000
Katja Tressel: Ja.
01:54:42.000 --> 01:54:46.000
Julia Pouly: Wo es meistens irgendwie so richtig spannend gerade ist.
01:54:47.000 --> 01:54:49.000
Julia Pouly: und gleichzeitig ist es so schön, weil man.
01:54:50.000 --> 01:54:53.000
Julia Pouly: Dann der anderen Person auch sowas mitgibt. Also sowas richtig handfestes.
01:54:51.000 --> 01:54:53.000
Katja Tressel: Ja.
01:54:53.000 --> 01:54:56.000
Julia Pouly: Es wird viel gelacht, zwischendurch, wenn.
01:54:56.000 --> 01:55:01.000
Julia Pouly: Die künstlerischen Fähigkeiten, je nachdem, das kann man auch unterschiedlich machen. Wir haben das jetzt auch in der Schicht erlebt.
01:55:01.000 --> 01:55:05.000
Julia Pouly: Traditionell kenne ich jetzt auch so das Coach oder Therapeut.
01:55:05.000 --> 01:55:08.000
Julia Pouly: Das malt die Figuren.
01:55:08.000 --> 01:55:12.000
Julia Pouly: Dass wir aber auch, da im Pickuachim lag, gute Erfahrungen gemacht haben.
01:55:12.000 --> 01:55:15.000
Julia Pouly: Wenn das umgedreht wird und dann.
01:55:13.000 --> 01:55:15.000
Katja Tressel: Hm: Wenn.
01:55:15.000 --> 01:55:19.000
Julia Pouly: Der Coach nur leitet, aber das Zeichnen und Beschriften und so.
01:55:19.000 --> 01:55:21.000
Julia Pouly: Deinen Coach übernimmt.
01:55:20.000 --> 01:55:32.000
Katja Tressel: Ja, das hat den Charme, dass die also, wenn man dieses Bild von der Bühne nimmt, das habe ich jetzt oft gesehen, dass man, wie so eine innere Bühne zeichnet, auf.
01:55:32.000 --> 01:55:35.000
Katja Tressel: Der die Teammitglieder dann auftauchen.
01:55:35.000 --> 01:55:50.000
Katja Tressel: Die Coaches haben ja auch ein Gefühl dafür, wo auf der Bühne und wie groß sie die Teammitglieder platzieren, und es gibt, auch noch mal ziemlich viel Information über die Dynamik des inneren Teams. Wer steht da beieinander? Wer ist ganz klein? Wer ist ganz groß.
01:55:51.000 --> 01:55:54.000
Katja Tressel: Wer steht vorne? Wer steht hinten? Wer hängt im Vorhang? Hatten wir auch.
01:55:55.000 --> 01:55:57.000
Katja Tressel: Ja, Also.
01:55:55.000 --> 01:55:57.000
Julia Pouly: Ja.
01:55:58.000 --> 01:56:01.000
Katja Tressel: und was du eben sagst, dieses Bild.
01:56:01.000 --> 01:56:08.000
Katja Tressel: Kann man ja auch über mehrere Sitzungen dann nutzen und damit arbeiten und sich immer wieder anschauen und.
01:56:09.000 --> 01:56:13.000
Katja Tressel: Viele Teammitglieder sind ja doch stabil, auch.
01:56:13.000 --> 01:56:20.000
Katja Tressel: Eine lange Zeit des Lebens und tauchen immer wieder auf. Das heißt, man hat dann auch lang was davon, wenn man sich mal so ein Bild macht.
01:56:22.000 --> 01:56:26.000
Julia Pouly: Wunderbar. Also ein großes Plädoyer und eine Liebeserklärung.
01:56:23.000 --> 01:56:25.000
Katja Tressel: Vielen Dank.
01:56:26.000 --> 01:56:28.000
Katja Tressel: Ja.
01:56:26.000 --> 01:56:29.000
Julia Pouly: An Schulz von Thuns Inneres, Team.
01:56:29.000 --> 01:56:32.000
Katja Tressel: Ja, wir mögen das sehr.
01:56:32.000 --> 01:56:35.000
Katja Tressel: Ich danke dir für den Austausch. Liebe Julia.
01:56:35.000 --> 01:56:43.000
Katja Tressel: Ich hoffe, ihr habt auch Freude beim Anhören dieser Folge gehabt. Wenn ihr bis hier gekommen seid.
01:56:36.000 --> 01:56:38.000
Julia Pouly: und das ist.
01:56:44.000 --> 01:56:48.000
Julia Pouly: Gerne bewerten kommentieren, teilen. Wir freuen uns immer sehr.
01:56:48.000 --> 01:56:50.000
Katja Tressel: und freuen uns aufs nächste Mal.
01:56:48.000 --> 01:56:50.000
Julia Pouly: und ey, ja.
01:56:50.000 --> 01:56:52.000
Julia Pouly: und kontaktiert uns gerne, wenn ihr beim Peercoaching Lab mitmachen wollt.
01:56:52.000 --> 01:56:57.000
Julia Pouly: Dabei sein möchtet als angehende Coaches oder.
01:56:57.000 --> 01:57:01.000
Julia Pouly: Ja psychologische Berater und so.
01:56:58.000 --> 01:57:00.000
Katja Tressel: Berater, Innen.
01:57:01.000 --> 01:57:03.000
Julia Pouly: Einmal im Monat treffen wir uns online.
01:57:03.000 --> 01:57:05.000
Julia Pouly: Wir freuen uns über Post.
01:57:06.000 --> 01:57:08.000
Julia Pouly: Bis dann.
01:57:07.000 --> 01:57:09.000
Katja Tressel: Bis dann.