Peer Coaching Lab Podcast
Peer Coaching Lab Podcast
Vom Kopf in den Körper: Somatic Experiencing-Elemente im Coaching
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In dieser Folge nehmen Katja und Julia die körperorientierte Perspektive in den Blick und schauen, welche Elemente aus dem Somatic Experiencing nach Peter Levine sich sinnvoll ins Coaching und die psychologische Beratung übertragen lassen, ohne in den Bereich der Traumatherapie zu gehen.
Konkret sprechen sie über:
- den Felt Sense als Zugang zu körperlichem Erleben
- das SIBAM-Modell als Orientierungsrahmen für die Wahrnehmung auf verschiedenen Ebenen
- Titration und Pendulation, dosiertes, pendelartiges Arbeiten zwischen Belastung und Ressource
- Grounding und Orientierung als Interventionspunkte direkt in der Caoching Session
- wie sich körperliche Impulse für den Alltagstransfer verankern lassen
Wenn du Lust hast, Methoden nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern direkt auszuprobieren: Im Peer Coaching Lab kannst du genau das tun kostenlos und im Austausch mit anderen. Schreibt uns gerne eine Email an peercoachinglab(@)gmail.com und besucht unsere Webseite peercoachinglab.de.
Wir sind Katja Tressel und Julia Pouly. Gerne möchten wir euch auch unseren zweiten Podcast ans Herz legen »Die Psychologinnen: Was ist los im Kopf?«, wo wir aktuelle psychologische Themen besprechen.
Musik: Pixabay
00:06:41.000 --> 00:06:44.000
Katja Tressel: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge.
00:06:45.000 --> 00:06:51.000
Katja Tressel: Das Peercoaching Lab Podcasts Julia hat ja gerade schon angeteasert, worum es geht.
00:06:51.000 --> 00:06:56.000
Katja Tressel: Die ist natürlich auch wieder mit mir im virtuellen Studio, und da freue ich mich sehr, drüber.
00:06:56.000 --> 00:07:01.000
Julia Pouly: Ja, bevor es jetzt in unsere Sommerpause geht, haben wir nochmal ein richtig schönes Thema.
00:07:01.000 --> 00:07:02.000
Katja Tressel: Genau.
00:07:02.000 --> 00:07:08.000
Katja Tressel: Wir hatten ja in den kürzlich aufgenommenen Folgen uns mit Gedanken.
00:07:08.000 --> 00:07:17.000
Katja Tressel: und psychischer Gesundheit beschäftigt bzw. mit Aceptions und Commitment-therapie und metakognitive Therapie, wie man das im Coaching nutzen kann.
00:07:17.000 --> 00:07:20.000
Katja Tressel: Da sind wir ja sehr auf der gedanklichen Ebene geblieben.
00:07:20.000 --> 00:07:23.000
Katja Tressel: und dann habe ich gedacht, Na ja, gut.
00:07:23.000 --> 00:07:27.000
Katja Tressel: Die Gedanken sind frei, und sie sind auch gut. Sie können aber auch.
00:07:27.000 --> 00:07:30.000
Katja Tressel: Wegdrücken, was denn eigentlich.
00:07:30.000 --> 00:07:33.000
Katja Tressel: Körperlich empfunden wird, in einer Situation.
00:07:33.000 --> 00:07:36.000
Katja Tressel: Dann kann wie so ein schräges Bild entstehen.
00:07:36.000 --> 00:07:42.000
Katja Tressel: und jetzt habe ich mich von Somatic Experiencing X inspirieren lassen und geguckt.
00:07:42.000 --> 00:07:44.000
Katja Tressel: Welche Elemente daraus.
00:07:44.000 --> 00:07:53.000
Katja Tressel: Könnten wir dann im Coaching nutzen, um nicht vom Kopf abwärts zu coachen, also von den Gedanken runterwärts, sozusagen so einen Bottom-up.
00:07:53.000 --> 00:07:56.000
Katja Tressel: Vom Körper nach oben zu den Gedanken.
00:07:57.000 --> 00:08:03.000
Katja Tressel: Jetzt bin ich keine Expertin für somatic experiencing. d. h., ich werde die Methode jetzt hier nicht.
00:08:03.000 --> 00:08:07.000
Katja Tressel: Groß vorstellen. Da gibt es gute Bücher, gute Literatur. Dazu.
00:08:07.000 --> 00:08:09.000
Katja Tressel: Auch eine gute Website.
00:08:09.000 --> 00:08:17.000
Katja Tressel: Man kann sich mal waiking the Tiger von Peter levieden, der die Methode auch entwickelt hat, angucken oder auch Sprache ohne Worte.
00:08:17.000 --> 00:08:20.000
Katja Tressel: Da wird ganz gut erklärt, auch wo er herkommt.
00:08:20.000 --> 00:08:25.000
Katja Tressel: Was so seine theoretischen Hintergründe sind, was ihn inspiriert hat.
00:08:26.000 --> 00:08:31.000
Katja Tressel: und dann gibt es auch eine ganz gute Studie von Kuhfuß et al. Aus 2.021.
00:08:32.000 --> 00:08:41.000
Katja Tressel: Die auch noch mal die Key Factors, also die Schlüsselfaktoren dieser Methode einordnen. Wissenschaftlich.
00:08:41.000 --> 00:08:44.000
Julia Pouly: Genau, und eigentlich geht es. Das wird das ja viel so.
00:08:44.000 --> 00:08:48.000
Julia Pouly: Traumabearbeitung eine Traumatherapie eingesetzt.
00:08:48.000 --> 00:08:52.000
Julia Pouly: und wir sind ja explizit hier Coaching psychologische Beratung.
00:08:52.000 --> 00:08:52.000
Katja Tressel: Mhm.
00:08:52.000 --> 00:08:56.000
Julia Pouly: Wo einfach geschaut wird, gibt es da Bausteine.
00:08:56.000 --> 00:09:03.000
Julia Pouly: Die wir auch nutzen können, die wirksam sind, wenn es nicht um schwere Traumata geht, sondern z. B. um Stressbewältigung und solche Sachen.
00:09:03.000 --> 00:09:06.000
Katja Tressel: Genau das finde ich ganz wichtig, Dass du das auch noch sagst.
00:09:06.000 --> 00:09:10.000
Katja Tressel: Weil wir uns eben nicht in dem Bereich Trauma bewegen.
00:09:10.000 --> 00:09:13.000
Katja Tressel: und das wäre auch gut in der Anamnese klären.
00:09:13.000 --> 00:09:23.000
Katja Tressel: Müssen mit unseren Klientinnen, ob eine Traumatisierung vorliegt. und dann brauchen die natürlich Begleitung von der Person, die da auch wirklich gut ausgebildet ist.
00:09:23.000 --> 00:09:27.000
Katja Tressel: und also, ich bin es nicht. und Julia hatte auch keine spezielle Ausbildung dafür.
00:09:27.000 --> 00:09:30.000
Julia Pouly: und gleichzeitig ist ja, wenn man sagt, wenn das.
00:09:30.000 --> 00:09:35.000
Julia Pouly: Angewandt wird, bei so richtig großen schweren Sachen und so.
00:09:33.000 --> 00:09:34.000
Katja Tressel: Mhm.
00:09:35.000 --> 00:09:40.000
Julia Pouly: Warum können wir nicht auch bei irgendwie sachteren Themen davon profitieren?
00:09:39.000 --> 00:09:43.000
Katja Tressel: Genau, und ich bin ja eh ein großer Fan davon. Ich glaube, das wissen jetzt.
00:09:40.000 --> 00:09:40.000
Julia Pouly: Ja.
00:09:43.000 --> 00:09:46.000
Katja Tressel: Viele, die uns schon länger hören.
00:09:46.000 --> 00:09:54.000
Katja Tressel: Den Körper mit einzubeziehen, die Emotionen mit einzubeziehen, im Coaching, und deswegen habe ich mich da mal ein bisschen belesen.
00:09:55.000 --> 00:09:56.000
Katja Tressel: Ja.
00:09:56.000 --> 00:10:03.000
Katja Tressel: Ich werde jetzt so ein paar Elemente benennen, die im Somatic Experiencing genutzt werden und wichtig sind.
00:10:03.000 --> 00:10:10.000
Katja Tressel: Beginne mal mit dem sogenannten Felt Sense. Also, da geht es darum, dass wir eine Situation oft.
00:10:10.000 --> 00:10:18.000
Katja Tressel: Erleben, körperlich erleben, so als Qualität erleben und das aber manchmal gar nicht so gut verbal ausdrücken können.
00:10:18.000 --> 00:10:27.000
Katja Tressel: und Levin schreibt da in einem Buch. Er sagt, wenn Sie wissen wollen, was der Feldsense ist, dann stellen Sie sich mal vor, Sie sind.
00:10:27.000 --> 00:10:31.000
Katja Tressel: In einem Raum mit lauter Leuten, die gerade ängstlich sind und irgendwie.
00:10:31.000 --> 00:10:36.000
Katja Tressel: Sich komische Geschichten ausdenken. Über was könnte denn alles passieren.
00:10:36.000 --> 00:10:42.000
Katja Tressel: Oder sie sind in dem Raum mit lauter fröhlichen Nonnen. und dann gucken Sie mal. Was ist so? Ihr.
00:10:42.000 --> 00:10:44.000
Katja Tressel: Ich.
00:10:44.000 --> 00:10:46.000
Katja Tressel: Vorstellung dieser Situation.
00:10:46.000 --> 00:10:47.000
Katja Tressel: und.
00:10:47.000 --> 00:10:54.000
Katja Tressel: Wenn wir das verbalisieren wollen, was da ist, dann können wir eigentlich ganz gut einsteigen. Darüber erst mal zu gucken.
00:10:54.000 --> 00:10:56.000
Katja Tressel: Wo im Körper.
00:10:56.000 --> 00:11:05.000
Katja Tressel: Fühle ich denn was also? Woher weiß ich, dass ich gerade Angst habe? z. B. habe ich da einen Knoten im Magen habe ich einen Druck in der Kehle zittere ich vielleicht.
00:11:05.000 --> 00:11:07.000
Katja Tressel: und diese Fail.
00:11:07.000 --> 00:11:10.000
Katja Tressel: Der umfasst aber auch innere Bilder.
00:11:10.000 --> 00:11:14.000
Katja Tressel: Was kommt da für ein Bild? Vielleicht hoch, Wenn ich an die Situation denke.
00:11:14.000 --> 00:11:15.000
Katja Tressel: Ähm.
00:11:16.000 --> 00:11:22.000
Katja Tressel: und welche Handlungsimpulse habe. Ich will ich weggehen aus der Situation z. B. Oft ist das so.
00:11:22.000 --> 00:11:32.000
Katja Tressel: Dass wir in einer unangenehmen Situation sind und auch verweilen, weil wir vielleicht in der Rolle sind. Also, der Lehrer kann nicht aus der Klasse gehen, der muss da jetzt bleiben, obwohl es ihm vielleicht gerade unangenehm ist.
00:11:33.000 --> 00:11:35.000
Katja Tressel: Aber.
00:11:35.000 --> 00:11:46.000
Katja Tressel: Da kommt dann eben auch schon diese Qualität. Unser Verstand kann uns dann helfen, da zu bleiben, und das ist ja auch eine wichtige Fähigkeit, die wir haben, uns dann auch Situationen zu stellen.
00:11:47.000 --> 00:11:55.000
Katja Tressel: und wir können damit auch Emotionen wegdrücken. Aber der Fellsense bleibt ja trotzdem körperlich da, und der sagt uns im Grunde ganz genau.
00:11:55.000 --> 00:11:58.000
Katja Tressel: Wie wir die Situation gerade finden.
00:11:58.000 --> 00:12:03.000
Julia Pouly: Ich finde das auch eine sehr schöne Eingangsübung sagt immer für Menschen.
00:12:03.000 --> 00:12:07.000
Julia Pouly: Die vielleicht Schwierigkeiten haben, so Gefühle in Ihrem Körper zu lokalisieren.
00:12:07.000 --> 00:12:08.000
Katja Tressel: Hm.
00:12:08.000 --> 00:12:10.000
Julia Pouly: Wo man dann ja einfach in unterschiedliche.
00:12:10.000 --> 00:12:15.000
Julia Pouly: Situation also echte Situationen, die der Mensch erlebt hat, reingehen kann, und dann sagen: So, oh.
00:12:15.000 --> 00:12:18.000
Julia Pouly: Stell dir vor, du gehst jetzt irgendwie weiß nicht.
00:12:18.000 --> 00:12:20.000
Julia Pouly: Zum Weihnachtsessen mit der Familie.
00:12:20.000 --> 00:12:21.000
Katja Tressel: Genau.
00:12:21.000 --> 00:12:29.000
Julia Pouly: und findet man dann raus? Ist das eine Umgebung, oder hat man dann Feldsense von so euch für mich aufgehoben? Das sind. Kindheitserinnerungen ist warm und schön.
00:12:29.000 --> 00:12:34.000
Julia Pouly: Oder sind jetzt, irgendwie kommen die großen Konflikte, Vorwürfe. Ich Erwartungen, werde ich nicht gerecht.
00:12:34.000 --> 00:12:43.000
Julia Pouly: Oder natürlich. Ich habe jetzt eine komplexe Situation. Man kann auch fast sagen, man muss jetzt einen großen Vortrag halten, oder man geht. Jetzt fährt jetzt gerade in die Sommerferien los.
00:12:44.000 --> 00:12:48.000
Julia Pouly: und eine Exspiration von so verschiedenen Szenarien, die man wirklich erlebt hat.
00:12:48.000 --> 00:12:49.000
Katja Tressel: Mhm.
00:12:49.000 --> 00:12:52.000
Julia Pouly: und da so zu Schulen, seinen Blick und seine.
00:12:52.000 --> 00:12:55.000
Julia Pouly: Ja, Sinneswahrnehmung zu gucken. So, oh.
00:12:55.000 --> 00:12:59.000
Julia Pouly: Werde ich dann angespannt, rollen sich meine Schultern machen. Irgendwas so.
00:12:59.000 --> 00:12:59.000
Katja Tressel: Genau.
00:12:59.000 --> 00:13:03.000
Julia Pouly: Finde ich das generell gut oder schlecht? und will ich da sein, oder will ich da nicht sein?
00:13:03.000 --> 00:13:04.000
Katja Tressel: Ja.
00:13:04.000 --> 00:13:13.000
Katja Tressel: Genau, und der Peter Levin hat dann auch ein Modell dazu entwickelt, dass sowohl Klient innen als auch Coach Innen.
00:13:13.000 --> 00:13:18.000
Katja Tressel: Helfen kann, dieses Feldsense zu explorieren.
00:13:18.000 --> 00:13:20.000
Katja Tressel: Das nennt er 7.
00:13:21.000 --> 00:13:22.000
Katja Tressel: Es ist ein Akronym.
00:13:23.000 --> 00:13:29.000
Katja Tressel: Das steht für Essensation. I Image b behavior a effect.
00:13:29.000 --> 00:13:32.000
Katja Tressel: und Meaning. Also es geht.
00:13:32.000 --> 00:13:36.000
Katja Tressel: Bloß bei der Körperempfindung so ganz basal.
00:13:36.000 --> 00:13:40.000
Katja Tressel: Das habe ich ja gerade schon gesagt. Da spüre ich z. B. Angst als Knoten im Magen.
00:13:41.000 --> 00:13:49.000
Katja Tressel: Dann guckt man, welche Bilder oder Sinneseindrücke kommen da hoch, wenn man sich vorstellt, Man ist jetzt in einer Situation, die man jetzt.
00:13:49.000 --> 00:13:53.000
Katja Tressel: Als stresshaft empfindet, üblicherweise.
00:13:53.000 --> 00:14:01.000
Katja Tressel: Behavior ist dann Verhalten, Bewegungsimpulse. Effekt wäre, Emotionen nochmal zu explorieren. Welche Gefühle kommen denn da hoch.
00:14:01.000 --> 00:14:09.000
Katja Tressel: und dann geht man mit M. Meaning auf die Bedeutung und Überzeugungen, also schon auf die gedankliche Ebene auch, aber Man beginnt eben nicht damit.
00:14:09.000 --> 00:14:14.000
Katja Tressel: Deswegen heißt es auch ein bottom-up Ansatz. Wenn man vom Körper nach oben geht.
00:14:15.000 --> 00:14:18.000
Katja Tressel: und ich finde es eigentlich ganz hilfreich.
00:14:18.000 --> 00:14:21.000
Katja Tressel: Ich mag ja solche Modelle, wo man sich dran entlanghangeln kann.
00:14:21.000 --> 00:14:28.000
Katja Tressel: Im Prozess auch so ein bisschen eine Sicherheit hat. Wo bin ich denn jetzt gerade, und wo könnte ich noch rein.
00:14:28.000 --> 00:14:30.000
Katja Tressel: Gucken und explorieren.
00:14:30.000 --> 00:14:34.000
Julia Pouly: Ich finde es auch sehr schön. Für mich kam die Assoziation, auch wenn man.
00:14:34.000 --> 00:14:40.000
Julia Pouly: Eigentlich damit arbeitet. So, was will ich eigentlich? Was sind eigentlich meine Ziele? Was sind eigentlich meine Werte.
00:14:40.000 --> 00:14:43.000
Julia Pouly: Dass das ja manchmal auch um dieses abzulegen, so.
00:14:43.000 --> 00:14:48.000
Julia Pouly: Was, glaube ich, was von mir erwartet wird. Was sollte ich jetzt wollen? Sollen.
00:14:45.000 --> 00:14:46.000
Katja Tressel: Mhm.
00:14:48.000 --> 00:14:49.000
Katja Tressel: Genau.
00:14:48.000 --> 00:14:51.000
Julia Pouly: und dass man dann über den Körper dann reingeht und so.
00:14:51.000 --> 00:14:53.000
Julia Pouly: Gehe ich eigentlich dahin.
00:14:53.000 --> 00:14:59.000
Julia Pouly: Was mein Körper mir irgendwie sagt, wo ich mich wirklich wohlfühle. Oder ist das einfach nur so ein Ziel? Was ich halt, denke, das muss ich jetzt erreichen.
00:14:55.000 --> 00:14:56.000
Katja Tressel: Ja.
00:14:56.000 --> 00:14:57.000
Katja Tressel: Ja.
00:14:59.000 --> 00:15:00.000
Katja Tressel: Ja.
00:15:00.000 --> 00:15:04.000
Julia Pouly: Das war jetzt so meine erste persönliche Art, wo man das vielleicht gut nutzen kann, wo.
00:15:04.000 --> 00:15:10.000
Julia Pouly: Um halt zu prüfen, ist das Konkurrenz, was mein Körper mir für Signale gibt und was meine Gedanken.
00:15:07.000 --> 00:15:08.000
Katja Tressel: Mhm.
00:15:10.000 --> 00:15:11.000
Julia Pouly: Daraus machen.
00:15:11.000 --> 00:15:12.000
Katja Tressel: Genau und.
00:15:12.000 --> 00:15:15.000
Katja Tressel: Idealerweise ist es.
00:15:15.000 --> 00:15:16.000
Katja Tressel: Dann Konkurrent.
00:15:16.000 --> 00:15:24.000
Katja Tressel: Passend zur Situation. Es gibt ja auch Situationen, wo dein Körper dir sagt, möglichst schnell weg, und dann sollten die Gedanken auch dazu passen.
00:15:24.000 --> 00:15:28.000
Katja Tressel: und du solltest schnell weggehen. Also so über die ganze Ebene.
00:15:28.000 --> 00:15:31.000
Katja Tressel: Wenn es wirklich gefährlich ist.
00:15:31.000 --> 00:15:33.000
Katja Tressel: z. B. aber.
00:15:33.000 --> 00:15:43.000
Katja Tressel: Schöner ist es dann natürlich, wenn du sagst, okay, ich bin in einer Situation, aber mein Körper will da jetzt auch drin sein. und wie kann ich denn dafür sorgen.
00:15:44.000 --> 00:15:47.000
Katja Tressel: Dass ich entweder mir noch Ressourcen hole.
00:15:48.000 --> 00:15:55.000
Katja Tressel: Die mir helfen, dann gut präsent zu bleiben in der Situation oder muss ich vielleicht die Situation anpassen? Das kann ja auch sein.
00:15:55.000 --> 00:15:57.000
Katja Tressel: Meine Ziele anpassen.
00:15:57.000 --> 00:15:59.000
Katja Tressel: Ich finde, dafür ist es.
00:15:59.000 --> 00:16:03.000
Katja Tressel: Ganz gut geeignet, wie du sagst, diese Kongruenz mal zu checken.
00:16:03.000 --> 00:16:04.000
Katja Tressel: Vielen Dank.
00:16:03.000 --> 00:16:07.000
Julia Pouly: Oder auch wo dann z. B. auch bei dem letzten Punkt, bei dem Meaning.
00:16:07.000 --> 00:16:10.000
Julia Pouly: Die Bedeutung, die dann kommt. und so ist z. B.
00:16:07.000 --> 00:16:08.000
Katja Tressel: Ist.
00:16:10.000 --> 00:16:14.000
Julia Pouly: Ich versuche was Neues. Also. Ich merke an meinem Körper. Ich bin angespannt und aufgeregt.
00:16:13.000 --> 00:16:14.000
Katja Tressel: Ja.
00:16:14.000 --> 00:16:17.000
Julia Pouly: und mache irgendwas, vielleicht auch zum ersten Mal.
00:16:17.000 --> 00:16:28.000
Julia Pouly: und dann, wie interpretiere ich das? Da kommt man dann auch Stück für Stück hoch, und man sagt: so ja, Selbstverständlich bin ich angespannt und aufgeregt, weil das ist jetzt was Neues. Ich habe das noch nie gemacht. Ich zeige mich da moderabel, mache mich vielleicht sichtbar.
00:16:25.000 --> 00:16:26.000
Katja Tressel: Mhm.
00:16:26.000 --> 00:16:27.000
Katja Tressel: Ja.
00:16:27.000 --> 00:16:28.000
Katja Tressel: Ja.
00:16:29.000 --> 00:16:37.000
Julia Pouly: und interpretiere ich das aber jetzt so. Okay, es ist halt einfach, neu und aufregend oder interpretiere ich das. So Ich kann das nicht. Ich bin dafür nicht gemacht. Ich bin irgendwie in die falsche Ecke gegangen.
00:16:35.000 --> 00:16:36.000
Katja Tressel: Ja.
00:16:36.000 --> 00:16:38.000
Katja Tressel: Genau, ja.
00:16:38.000 --> 00:16:43.000
Katja Tressel: und da kann man ja dann wunderbar wieder auf der gedanklichen Ebene arbeiten. Da haben wir ja auch.
00:16:43.000 --> 00:16:46.000
Katja Tressel: Schon ganz viele Tools dafür, genau.
00:16:45.000 --> 00:16:53.000
Julia Pouly: Genau. und dann ist ja auch spannend. Dann wieder zurückzugehen: Was verändert sich In meinen Sensationen wollte ich gerade toll übersetzen. Sensation In meinen.
00:16:47.000 --> 00:16:48.000
Katja Tressel: Hm.
00:16:51.000 --> 00:16:53.000
Katja Tressel: Ja.
00:16:53.000 --> 00:16:54.000
Julia Pouly: In meinen.
00:16:54.000 --> 00:16:55.000
Katja Tressel: Ja.
00:16:54.000 --> 00:17:01.000
Julia Pouly: Körperwahrnehmung. Wenn ich z. B. auch mit dem Meaning, also mit den Gedanken, Bewertungen, wenn ich da einen kleinen Shift hinbekomme.
00:17:01.000 --> 00:17:02.000
Katja Tressel: Hm.
00:17:01.000 --> 00:17:08.000
Julia Pouly: Ich kann ja von beiden Seiten da so machen, oder ändert sich was in meinen Bewertungen, wenn ich sozusagen über den Körper dort, was verändere.
00:17:04.000 --> 00:17:04.000
Katja Tressel: Ja.
00:17:06.000 --> 00:17:07.000
Katja Tressel: Ist.
00:17:07.000 --> 00:17:08.000
Katja Tressel: Ja.
00:17:08.000 --> 00:17:16.000
Katja Tressel: Finde ich super. Also bei mir kommt jetzt gerade so das Bild, dass man so eine Leiter runter und auch wieder raufsteigen kann. und dann kann man mal auf einer Sprosse verweilen.
00:17:16.000 --> 00:17:20.000
Katja Tressel: und schauen. Ah, wenn ich da was verändere, was passiert dann auf dem ganzen Weg?
00:17:21.000 --> 00:17:28.000
Julia Pouly: Genau. Also ich würde jetzt voll gerne schon in die kurz einmal einschieben, was wir so in der Erfahrung im P-coaching-lab gemacht hatten.
00:17:21.000 --> 00:17:21.000
Katja Tressel: Ja.
00:17:26.000 --> 00:17:27.000
Katja Tressel: Mhm.
00:17:28.000 --> 00:17:32.000
Julia Pouly: Entschuldigung, dass ich dich hasse.
00:17:29.000 --> 00:17:37.000
Katja Tressel: Ich sage noch 3 3 Dinge, die ich wichtig finde, und dann gehen wir gerne in die Erfahrung.
00:17:34.000 --> 00:17:34.000
Julia Pouly: Okay.
00:17:37.000 --> 00:17:45.000
Katja Tressel: Also genau noch 3 Prozessprinzipien, die ich da auch geklaut habe von dem Peter Levin, nämlich das eine ist Ressourcenbildung.
00:17:45.000 --> 00:17:47.000
Katja Tressel: Also mal zu gucken.
00:17:47.000 --> 00:17:56.000
Katja Tressel: Das gibt mehr äußerlich, aber auch innerlich halt und Unterstützung in der Situation. Es kommt jetzt natürlich schon eher aus der Traumaarbeit, wo man halt sicherstellt, dass eine Person.
00:17:56.000 --> 00:18:06.000
Katja Tressel: Im Hier und jetzt bleibt und auch wieder ins Hier und Jetzt finden kann, wenn Sie eine belastende Situation sich wieder herholt, auch nur stückweise.
00:18:06.000 --> 00:18:08.000
Katja Tressel: und es können sein, eben.
00:18:08.000 --> 00:18:12.000
Katja Tressel: Angenehme oder neutrale Körperbereiche, wo man dann hinspüren kann.
00:18:12.000 --> 00:18:26.000
Katja Tressel: Es können positive Erinnerungen sein. Es können Fähigkeiten sein, von denen man weiß, dass man die hat. Man kann sich auch soziale Unterstützung holen. Das wären jetzt z. B. Ressourcen und Ressourcenarbeit ist ja im Coaching auch verbreitet. Auch in anderen Methoden.
00:18:26.000 --> 00:18:30.000
Katja Tressel: Dann gibt es die sogenannte Titration. Das steht für Dosierung.
00:18:31.000 --> 00:18:32.000
Katja Tressel: Ähm.
00:18:32.000 --> 00:18:40.000
Katja Tressel: Auch weil die Methode aus der Traumaarbeit kommt, dass man sagt, man geht nur in ganz kleinen Schritten in die belastende Situation rein.
00:18:40.000 --> 00:18:52.000
Katja Tressel: und vermeide dadurch eben, dass man irgendwie so überflutet wird von Emotionen oder was unkontrolliert wieder erlebt. Jetzt wie gesagt, nochmal der Disclaimer. Wir arbeiten ja nicht mit Trauma. Hier.
00:18:52.000 --> 00:18:54.000
Katja Tressel: und trotzdem finde ich es gut.
00:18:55.000 --> 00:18:59.000
Katja Tressel: Auch im Coaching. Wenn es jetzt um Situationen geht, die jemanden sehr stressen.
00:18:59.000 --> 00:19:03.000
Katja Tressel: Der aber handlungsfähig bleibt und in so einem.
00:19:03.000 --> 00:19:09.000
Katja Tressel: Aktivierungsfenster bleibt, wo jetzt keine Dissoziation stattfindet oder so.
00:19:09.000 --> 00:19:17.000
Katja Tressel: Dass man trotzdem, und da kommt jetzt das nächste Element dieses Pendeln. Also, Pendulation nennt Livin das.
00:19:17.000 --> 00:19:25.000
Katja Tressel: Nutzt und sagt, okay, du gehst in diese Situation rein. und dann nutzt du eine Ressource und guckst, was könnte dir in der Situation helfen.
00:19:25.000 --> 00:19:27.000
Katja Tressel: Aktivierst, das.
00:19:27.000 --> 00:19:36.000
Katja Tressel: Beobachtest die Veränderung, die dann stattfindet. Du gehst wieder ein bisschen raus aus der belastenden Situation und testest immer wie so hin und her, was.
00:19:36.000 --> 00:19:43.000
Katja Tressel: Was passiert, wenn ich in die belastende Situation ohne die Ressource gehe, dann nehme ich mir die Ressource dazu und beobachte, was.
00:19:43.000 --> 00:19:47.000
Katja Tressel: Verändert sich, und dadurch lerne ich aber auch in dem Moment.
00:19:48.000 --> 00:19:51.000
Katja Tressel: und mache die Erfahrung. Ich habe eine Handlungsfähigkeit.
00:19:51.000 --> 00:19:59.000
Katja Tressel: und dieser Zustand von Stress ist eben weder dauerhaft noch unveränderlich. und das finde ich das Schöne an dieser Art zu arbeiten.
00:20:00.000 --> 00:20:08.000
Julia Pouly: Also, wo ich das so sehr sinnvoll auch sehe und es irgendwie so bei mir auch so Klick gemacht hat, ist, wenn man z. B. mit Prokrastination arbeitet.
00:20:01.000 --> 00:20:02.000
Katja Tressel: Die.
00:20:08.000 --> 00:20:09.000
Katja Tressel: Mhm.
00:20:09.000 --> 00:20:13.000
Julia Pouly: Prokasination ist ja auch eine Stressreaktion. Das ist ja eigentlich so ein Fluchtverhalten.
00:20:12.000 --> 00:20:13.000
Katja Tressel: Mhm.
00:20:13.000 --> 00:20:16.000
Julia Pouly: und ich denke, da ist ja viel auch dieses dran. So.
00:20:16.000 --> 00:20:17.000
Julia Pouly: Ne.
00:20:17.000 --> 00:20:23.000
Julia Pouly: Stelle mir vor, ich muss das jetzt diese Aufgabe machen. und so habe so diesen Fluchtimpuls. Du Was anderes kann. Ich.
00:20:21.000 --> 00:20:22.000
Katja Tressel: Ja.
00:20:23.000 --> 00:20:26.000
Julia Pouly: Sozusagen da wieder reingehen. Das finde ich eine sehr schöne.
00:20:27.000 --> 00:20:30.000
Julia Pouly: Aber die ja auch so sehr lebensnah ist und die ja nicht jetzt irgendwie so.
00:20:30.000 --> 00:20:34.000
Julia Pouly: Große Therife Traumata behandelt und ja, trotzdem in uns.
00:20:35.000 --> 00:20:37.000
Julia Pouly: Auch einen Handlungsimpuls, und wir müssen uns ja.
00:20:37.000 --> 00:20:40.000
Julia Pouly: Um Stress abzubauen, auch irgendwo Sicherheit schaffen und sicher finden.
00:20:40.000 --> 00:20:44.000
Katja Tressel: Im Grunde ist ja wichtig, dass wir auch lernen.
00:20:44.000 --> 00:20:47.000
Katja Tressel: Dass wir Bewältigungsstrategien haben.
00:20:48.000 --> 00:20:50.000
Katja Tressel: Für stresshafte Situationen.
00:20:50.000 --> 00:20:56.000
Katja Tressel: und diese Erfahrung auch machen können. In einem sicheren Rahmen wie z. B. einer coaching session.
00:20:57.000 --> 00:21:00.000
Katja Tressel: und damit unseren Handlungsspielraum wieder erweitern.
00:21:00.000 --> 00:21:01.000
Katja Tressel: Hm.
00:21:02.000 --> 00:21:09.000
Katja Tressel: Das wäre jetzt im Grunde alles, was ich dazu sagen würde. Also nochmal, zusammengefasst: Wir orientieren uns im Hier und Jetzt.
00:21:09.000 --> 00:21:17.000
Katja Tressel: Wir gucken, Was sind so auf körperlicher Ebene? Was ist der Fellsense der Situation, die bearbeitet werden möchte? Mit dem Klienten der Klientin.
00:21:17.000 --> 00:21:22.000
Katja Tressel: Wir nutzen dieses Sibern-modell, um die Situation differenziert wahrzunehmen.
00:21:22.000 --> 00:21:25.000
Katja Tressel: und nehmen den Körper da eben sehr bewusst mit rein.
00:21:26.000 --> 00:21:28.000
Katja Tressel: Wir gucken, welche Ressourcen sind da? und dann.
00:21:29.000 --> 00:21:33.000
Katja Tressel: Machen wir das so? Schrittweise dosiert? Wir gehen in die Situation rein.
00:21:33.000 --> 00:21:39.000
Katja Tressel: und Pendeln wieder zwischen der belastenden Situation der Unterstützung.
00:21:39.000 --> 00:21:46.000
Katja Tressel: und dann gibt es natürlich auch einen Alltagstransfer. und wir sagen, naja, und was könnte dich daran erinnern, dass du das nächste Mal.
00:21:46.000 --> 00:21:53.000
Katja Tressel: Deine Ressourcen nutzt, wenn du in die Situation kommst, und wie kannst du das in deinem Alltag verankern?
00:21:54.000 --> 00:21:56.000
Katja Tressel: Das wäre so für mich der Prozess.
00:21:56.000 --> 00:21:59.000
Katja Tressel: Mit den Elementen, die ich gerade beschrieben habe.
00:22:00.000 --> 00:22:04.000
Julia Pouly: Ich würde gerne auf ein paar Elemente nochmal eingehen. Also auch am Schluss mit diesen.
00:22:02.000 --> 00:22:03.000
Katja Tressel: Hm.
00:22:04.000 --> 00:22:08.000
Julia Pouly: Wir haben da viel auch gesprochen, über so eine visuelle so Anker und so.
00:22:07.000 --> 00:22:08.000
Katja Tressel: Hm.
00:22:08.000 --> 00:22:15.000
Julia Pouly: Ich finde es jetzt noch mal ganz faszinierend. Da weiß ich jetzt nicht, ob das so angedacht ist von der Methode, mit dem siebamen.
00:22:15.000 --> 00:22:21.000
Julia Pouly: Aber wo ich so schön sehe, dass man ja man hat eine Siban sensation Image paper Effect Meaning.
00:22:21.000 --> 00:22:26.000
Julia Pouly: Ja überall so stellschrauben und dass man ja eigentlich auf jeder Stufe der Leiter.
00:22:26.000 --> 00:22:29.000
Julia Pouly: Probieren kann. Wenn ich da was ändere, ändert sich dann auch.
00:22:29.000 --> 00:22:31.000
Julia Pouly: Auf den anderen Ebenen war es.
00:22:31.000 --> 00:22:34.000
Julia Pouly: Also z. B., wo es dann auch.
00:22:36.000 --> 00:22:40.000
Julia Pouly: Anspannung war. und meine Hände kneten sich ganz doll. Mein Bauch verkannt sich.
00:22:40.000 --> 00:22:41.000
Katja Tressel: Mhm.
00:22:40.000 --> 00:22:46.000
Julia Pouly: Ein Beispiel war dann auch so, oh, man fühlt sich wie so ein Zwerchfell. Jemand drückt und dadurch.
00:22:46.000 --> 00:22:46.000
Katja Tressel: Ja.
00:22:46.000 --> 00:22:49.000
Julia Pouly: Sinken meine Schultern so nach vorne. Ich werde halt klein.
00:22:49.000 --> 00:22:51.000
Julia Pouly: und überfordert.
00:22:51.000 --> 00:22:57.000
Julia Pouly: und hab dann halt auch vielleicht innere Bilder von Wegen. Oh, ist alles zu viel. Ich stehe unten an so einem riesigen Berg.
00:22:57.000 --> 00:22:58.000
Katja Tressel: Ja.
00:22:57.000 --> 00:23:01.000
Julia Pouly: und mir rollen, da jetzt schon irgendwie die Lawinen entgegen.
00:22:58.000 --> 00:22:59.000
Katja Tressel: Ja.
00:23:01.000 --> 00:23:05.000
Julia Pouly: und merke dann in dem Behavior, dann.
00:23:05.000 --> 00:23:07.000
Julia Pouly: Eigentlich möchte ich nur mich verkriechen.
00:23:07.000 --> 00:23:08.000
Katja Tressel: Ja.
00:23:07.000 --> 00:23:11.000
Julia Pouly: Ich möchte das gar nicht erst probieren, da hochzuklettern. und so. Also, was soll das.
00:23:12.000 --> 00:23:18.000
Julia Pouly: und dann halt auch in der Haltung. Also, ich bin dann vielleicht irgendwie so zusammengekrümmt. Mach mich klein.
00:23:15.000 --> 00:23:15.000
Katja Tressel: Ja.
00:23:18.000 --> 00:23:21.000
Julia Pouly: Mein Denken wird klein usw.
00:23:21.000 --> 00:23:26.000
Julia Pouly: und dann, wenn man halt, ohne dann eigentlich weiterzugehen, auch um dann diese Gefühle. und was ich darüber denke.
00:23:27.000 --> 00:23:30.000
Julia Pouly: Also, was bei mir sich vielleicht jetzt mit dem Bild auch ein bisschen vermischt hat.
00:23:30.000 --> 00:23:37.000
Julia Pouly: Dann zu gucken. Okay, was ist alleine, wenn ich jetzt körperlich meine Haltung verändere? Also, wir hatten das da in einer Session.
00:23:38.000 --> 00:23:40.000
Julia Pouly: Wo er danach kam. Dann habe ich mich irgendwie.
00:23:40.000 --> 00:23:42.000
Julia Pouly: Geschüttelt, locker gemacht.
00:23:42.000 --> 00:23:45.000
Julia Pouly: Aufrechte Haltung schultern, zurückgerollt.
00:23:45.000 --> 00:23:53.000
Julia Pouly: Tief durchgeatmet und sodass man einfach sozusagen aus dieser. Sag ich mal so, ich bin jetzt ein kleines Opfer am tief unten am Berg.
00:23:54.000 --> 00:23:59.000
Julia Pouly: Mir jetzt so die Erhaltung mache, von so Nee. Ich bin jetzt irgendwie selbstbewusst.
00:23:59.000 --> 00:24:07.000
Julia Pouly: Mehr so die Heldin der Geschichte ab. Vielleicht dann auch Ne. Da kann man dann ja auch Bilder machen. und so was ich noch für Equipment da habe. und so.
00:24:01.000 --> 00:24:01.000
Katja Tressel: Ja.
00:24:02.000 --> 00:24:03.000
Katja Tressel: Ja.
00:24:08.000 --> 00:24:09.000
Julia Pouly: und kann dadurch.
00:24:09.000 --> 00:24:12.000
Julia Pouly: Durch dieses körperliche.
00:24:12.000 --> 00:24:14.000
Julia Pouly: Halt auch dieses Bild verändern.
00:24:13.000 --> 00:24:14.000
Katja Tressel: Mhm.
00:24:14.000 --> 00:24:16.000
Julia Pouly: und dann auch mich wieder öffnen.
00:24:16.000 --> 00:24:21.000
Julia Pouly: Meine Gedanken öffnen. Meine Gefühle öffnen vorne halt irgendwie hilflos und überfordert.
00:24:21.000 --> 00:24:28.000
Julia Pouly: Eigentlich habe ich das ja schon geschafft, und ich bin viel kompetenter, als ich es mir gerade zugeschrieben habe.
00:24:25.000 --> 00:24:26.000
Katja Tressel: Hm.
00:24:28.000 --> 00:24:31.000
Julia Pouly: und da so also diese verschiedene Elemente.
00:24:32.000 --> 00:24:39.000
Julia Pouly: So einzeln zu schrauben und so, und gerade durch dieses körperliche, das so als diesen Impuls zu nehmen, dass sich die anderen Sachen auch ein bisschen verschieben.
00:24:39.000 --> 00:24:40.000
Katja Tressel: Mhm.
00:24:40.000 --> 00:24:48.000
Katja Tressel: Wir wissen ja, dass Körper und Emotionen hängen zusammen. Also das gibt ja auch bekannte Experimente.
00:24:48.000 --> 00:24:51.000
Katja Tressel: Gut, die sind auch nicht ganz unkritisiert, weiß ich auch.
00:24:51.000 --> 00:25:02.000
Katja Tressel: Aber, dass schon die Veränderung des Atems oder die Veränderung der Körperposition zumindest mal eine unangenehme Emotion unterbrechen kann. In dem Moment.
00:25:02.000 --> 00:25:03.000
Katja Tressel: Ja.
00:25:03.000 --> 00:25:09.000
Julia Pouly: Meistens gibt es ja nur auch wirklich so einen Impuls, wie man sich nochmal wachzurütteln. Hey, wer bist du denn eigentlich?
00:25:09.000 --> 00:25:10.000
Katja Tressel: Genau.
00:25:09.000 --> 00:25:13.000
Julia Pouly: Also bei den Experimenten, da fiel mir jetzt gerade an dieser ganze Klassiker, wo es dann.
00:25:14.000 --> 00:25:17.000
Julia Pouly: Also, das ist ja schon uralt, Aber mit dem Bleistift im Mund.
00:25:16.000 --> 00:25:17.000
Katja Tressel: Genau.
00:25:17.000 --> 00:25:21.000
Julia Pouly: Wo man dann so zum Lächeln gezwungen wird, und so, und dass dann hinterher die Leute auch irgendwie besser drauf sind.
00:25:18.000 --> 00:25:19.000
Katja Tressel: Ja.
00:25:21.000 --> 00:25:22.000
Katja Tressel: Genau.
00:25:21.000 --> 00:25:28.000
Julia Pouly: Haben.
00:25:22.000 --> 00:25:23.000
Katja Tressel: So.
00:25:27.000 --> 00:25:28.000
Katja Tressel: Ja.
00:25:28.000 --> 00:25:29.000
Katja Tressel: Genau.
00:25:29.000 --> 00:25:30.000
Katja Tressel: Genau.
00:25:31.000 --> 00:25:33.000
Katja Tressel: Das ist ja auch.
00:25:33.000 --> 00:25:45.000
Katja Tressel: Es kommt mir jetzt gerade so auch so aus dem erleben, dass wir ja eben manchmal auch Emotionen weglächeln, dann ist es ja ein Ausgang. Kann es ja ein Ausweichmechanismus sein, aber es scheint ja auch zu funktionieren, Als.
00:25:45.000 --> 00:25:50.000
Katja Tressel: Emotionsregulation in Momenten, wo man halt nicht raus kann, ja, sondern wo man.
00:25:50.000 --> 00:25:58.000
Katja Tressel: Erst mal so gute Miene zum bösen Spiel macht, um sich auch zu regulieren. Aber da sagt natürlich auch der Körper unten drunter, eigentlich was anderes.
00:25:58.000 --> 00:26:01.000
Katja Tressel: Kommt ist.
00:26:02.000 --> 00:26:06.000
Katja Tressel: Wir driften halt oft in den Kopf und in die Geschichten.
00:26:06.000 --> 00:26:14.000
Katja Tressel: Wenn wir uns mit Situationen auseinandersetzen, und je feiner wir in unserer körperlichen Wahrnehmung werden, desto mehr.
00:26:14.000 --> 00:26:17.000
Katja Tressel: Können wir, glaube ich, auch in der Stresssituation.
00:26:17.000 --> 00:26:27.000
Katja Tressel: Erst mal nicht so im Kopf schauen, was, denke ich, gerade, sondern im Körper gucken würde. Vielleicht jetzt mal ein Aufstellen der Füße oder ein Aufstehen oder ein.
00:26:27.000 --> 00:26:29.000
Katja Tressel: Wie du sagtest, schütteln.
00:26:29.000 --> 00:26:35.000
Katja Tressel: Mich aus dem ganz akuten Stress rausbringen, sodass ich wieder handlungsfähig werde.
00:26:35.000 --> 00:26:41.000
Julia Pouly: und da ist ja wieder auch unser Lieblingsthema. und was ja hier als so dieses hier und jetzt ja betont wird.
00:26:40.000 --> 00:26:41.000
Katja Tressel: Mhm.
00:26:41.000 --> 00:26:44.000
Julia Pouly: Also wenn wir stark im Kopf sind, sind wir ja meistens nicht im Hier und Jetzt.
00:26:44.000 --> 00:26:45.000
Katja Tressel: Genau.
00:26:45.000 --> 00:26:48.000
Julia Pouly: und dann oft eher in die Zukunft und Gedanken und planen und Sorgen.
00:26:48.000 --> 00:26:53.000
Julia Pouly: Oder in der Vergangenheit und Sachen bereuen oder wiedererleben.
00:26:53.000 --> 00:26:54.000
Katja Tressel: Genau.
00:26:54.000 --> 00:26:58.000
Julia Pouly: und unser Körper, Also oft ist das ja auch irgendwie durch die Atmung.
00:26:58.000 --> 00:27:04.000
Julia Pouly: Oder auch einfach dieses achtsame Bewusstsein. Wo sind wir eigentlich gerade uns, ja wirklich zurückzugew.
00:27:01.000 --> 00:27:02.000
Katja Tressel: Genau.
00:27:04.000 --> 00:27:05.000
Julia Pouly: Holt.
00:27:05.000 --> 00:27:06.000
Katja Tressel: Mhm.
00:27:05.000 --> 00:27:09.000
Julia Pouly: Also da sind ja auch, glaube ich, mit eine Übung hat sie da uns auch mitgebracht.
00:27:10.000 --> 00:27:14.000
Julia Pouly: Zu gucken. Wie bin ich jetzt eigentlich gerade da und wie stehen meine Füße da?
00:27:11.000 --> 00:27:12.000
Katja Tressel: Ja.
00:27:13.000 --> 00:27:13.000
Katja Tressel: Das ist.
00:27:14.000 --> 00:27:20.000
Julia Pouly: Wie atme ich? Wie ist meine Haltung? Wo bin ich überhaupt? Fühle ich mich hier wohl? Was sehe ich? Was rieche ich? Was höre ich?
00:27:16.000 --> 00:27:16.000
Katja Tressel: Das ist.
00:27:17.000 --> 00:27:18.000
Katja Tressel: Mhm.
00:27:20.000 --> 00:27:21.000
Katja Tressel: Mhm.
00:27:21.000 --> 00:27:23.000
Julia Pouly: und es sind ja einfach wirklich wieder was.
00:27:23.000 --> 00:27:28.000
Julia Pouly: Was uns ja rausholt aus diesem Sog in Zukunft meist in Vergangenheit.
00:27:26.000 --> 00:27:27.000
Katja Tressel: Ja.
00:27:28.000 --> 00:27:33.000
Julia Pouly: und wo wir dann uns ja auch wieder so ein Fenster schaffen. Dann zu gucken, So, oh.
00:27:33.000 --> 00:27:36.000
Julia Pouly: Ich bin hier und jetzt bin ich jetzt wirklich bedroht.
00:27:36.000 --> 00:27:39.000
Julia Pouly: Was sind jetzt meine Handlungsoptionen? Wo will ich hin.
00:27:38.000 --> 00:27:39.000
Katja Tressel: Okay.
00:27:39.000 --> 00:27:42.000
Julia Pouly: und nicht sich schon so zu verketten, was noch kommen mag.
00:27:42.000 --> 00:27:43.000
Katja Tressel: Ja.
00:27:43.000 --> 00:27:51.000
Katja Tressel: und gibt ja auch immer einen Sicherheitsanker, dann im außen. Also wenn man es jetzt z. B. im Coaching macht. Deswegen hatte ich es mit eingebaut in unsere Übung.
00:27:51.000 --> 00:28:03.000
Katja Tressel: Dass man erst mal, man lässt sich ja normalerweise mal die Situation schildern, die man dann bearbeiten möchte, Dann passiert ja schon eine Aktivierung bei der Person, die die schildert. Normalerweise also der Stress.
00:28:03.000 --> 00:28:05.000
Katja Tressel: Ist dann da.
00:28:05.000 --> 00:28:11.000
Katja Tressel: Entweder wird das dann schon wahrnehmbar oder es wird noch unterdrückt oder weggedrückt in der Wahrnehmung.
00:28:11.000 --> 00:28:13.000
Katja Tressel: Aber dann hilft es eben auch.
00:28:14.000 --> 00:28:18.000
Katja Tressel: Aus dem Tunnelblick wieder rauszugehen, wenn ich meine Aufmerksamkeit weihte.
00:28:18.000 --> 00:28:19.000
Katja Tressel: und raus.
00:28:19.000 --> 00:28:20.000
Katja Tressel: Gucke.
00:28:20.000 --> 00:28:21.000
Katja Tressel: und.
00:28:21.000 --> 00:28:28.000
Katja Tressel: Wann immer ich dann mir die Stresssituation zu viel ist, kann ich ja auch wieder rausgucken bewusst und das Nutzen als Ressource.
00:28:28.000 --> 00:28:30.000
Julia Pouly: Das wäre dann auch ja eigentlich.
00:28:28.000 --> 00:28:29.000
Katja Tressel: und.
00:28:30.000 --> 00:28:35.000
Julia Pouly: Als dieses Pendeln ist das ja auch mit. Ich bin drin. und dann komme ich wieder.
00:28:32.000 --> 00:28:33.000
Katja Tressel: Okay.
00:28:35.000 --> 00:28:36.000
Julia Pouly: Komme ich wieder da raus.
00:28:36.000 --> 00:28:37.000
Katja Tressel: Genau.
00:28:37.000 --> 00:28:38.000
Katja Tressel: Genau.
00:28:38.000 --> 00:28:41.000
Katja Tressel: Also, ich finde es spannend. Ich habe.
00:28:41.000 --> 00:28:52.000
Katja Tressel: Natürlich schon jetzt auch außenrum gelesen, auch so die theoretischen Hintergründe oder wissenschaftliche Fundierung der Methode mir angeguckt. Da werde ich jetzt, wie gesagt, nichts zu sagen, da soll sich jeder selber ein Bild von machen.
00:28:53.000 --> 00:29:01.000
Katja Tressel: Es gibt auch gute Wirksamkeitshinweise bei posttraumatischer Belastungsstörung. Wenn die Methode genutzt wird.
00:29:03.000 --> 00:29:05.000
Katja Tressel: Aber ich bin jetzt ganz.
00:29:06.000 --> 00:29:15.000
Katja Tressel: Ja ganz froh, dass ich nochmal geguckt habe. Wie kann man so einzelne Elemente ins Coaching übertragen, ohne mich da jetzt so daran festzuhalten. Wo kommt das genau her?
00:29:16.000 --> 00:29:21.000
Julia Pouly: Ich finde es ja, was wir ja eigentlich über die letzten Jahre, wo wir das hier gemacht haben, ja immer wieder Lernen ist ja auch.
00:29:18.000 --> 00:29:19.000
Katja Tressel: Hm.
00:29:22.000 --> 00:29:24.000
Julia Pouly: Dass ja viele Elemente eigentlich.
00:29:24.000 --> 00:29:31.000
Julia Pouly: Immer wieder kommen, in unterschiedlichen Methoden und Sachen unterschiedlich benannt werden, dass es wieder so neue Sprachen gibt.
00:29:27.000 --> 00:29:27.000
Katja Tressel: Genau.
00:29:31.000 --> 00:29:32.000
Katja Tressel: Ja.
00:29:31.000 --> 00:29:36.000
Julia Pouly: Es gibt ja nicht viele Sachen. Also auch da Leute, die halt unglaublich begeistert sind.
00:29:36.000 --> 00:29:41.000
Julia Pouly: Selber das Gefühl haben, Sie haben da unglaublich tolle Erfolge mit selber erlebt oder mit Klienten erlebt.
00:29:39.000 --> 00:29:40.000
Katja Tressel: Ja.
00:29:40.000 --> 00:29:41.000
Katja Tressel: Ja.
00:29:41.000 --> 00:29:44.000
Julia Pouly: Dann natürlich wieder auch immer viele kritische Stimmen.
00:29:44.000 --> 00:29:46.000
Julia Pouly: Da ist er auch mit der Passung.
00:29:46.000 --> 00:29:49.000
Julia Pouly: und wo es ja hier einfach so darum geht, wo ich denke, So, Oh.
00:29:49.000 --> 00:29:50.000
Julia Pouly: Was passt.
00:29:50.000 --> 00:29:53.000
Julia Pouly: Zu eurem persönlichen Stil. Wie ihr arbeitet.
00:29:53.000 --> 00:30:03.000
Julia Pouly: und kann ich mich ein bisschen öffnen, kann ich sozusagen mir aus so viele kluge Leute, die so tolle Methoden und Sachen alles aufgestellt haben. Was passt da zu mir? Was kann ich mir da so rauspicken?
00:29:59.000 --> 00:30:00.000
Katja Tressel: Ja.
00:30:03.000 --> 00:30:03.000
Katja Tressel: Genau.
00:30:04.000 --> 00:30:04.000
Katja Tressel: Ja.
00:30:04.000 --> 00:30:07.000
Julia Pouly: Ich wollte auf eine Sache nochmal eingehen. und so, das hatten wir nur kurz.
00:30:07.000 --> 00:30:09.000
Julia Pouly: Angesprochen, von wegen so einem.
00:30:09.000 --> 00:30:13.000
Julia Pouly: Visuellen Erinnerungen. Das kam ja auch irgendwie mit rein.
00:30:13.000 --> 00:30:16.000
Katja Tressel: So Bilder, die da auftauchen, innere Bilder.
00:30:13.000 --> 00:30:14.000
Julia Pouly: Also das.
00:30:15.000 --> 00:30:16.000
Julia Pouly: Ja.
00:30:16.000 --> 00:30:21.000
Julia Pouly: Dass man irgendwo, aber mehr so eine Erinnerung hat, auch bei sich auf dem Schreibtisch oder sonst irgendwas.
00:30:18.000 --> 00:30:19.000
Katja Tressel: Ah.
00:30:20.000 --> 00:30:21.000
Katja Tressel: Ja.
00:30:21.000 --> 00:30:23.000
Julia Pouly: Die einen daran erinnert.
00:30:22.000 --> 00:30:36.000
Katja Tressel: Für den Alltagstransfer. Ja: also genau. und das ist jetzt ja auch nicht spezifisch für die Methode, sondern es geht ja immer darum. Wenn ich jetzt aus der Coaching-session rausgehe, haben wir dann nicht geplaudert. und da nehme ich was mit.
00:30:23.000 --> 00:30:24.000
Julia Pouly: Ja.
00:30:36.000 --> 00:30:40.000
Katja Tressel: Was ich dann auch im Alltag ausprobiere und mir.
00:30:40.000 --> 00:30:45.000
Katja Tressel: Weiteres neu Lernen ermöglicht. und dann ist es ja ganz gut. Man findet vielleicht ein Symbol.
00:30:45.000 --> 00:30:46.000
Katja Tressel: und.
00:30:46.000 --> 00:30:58.000
Katja Tressel: Dass man dann verknüpft mit dem, was man im Coaching erarbeitet hat. Also wenn ich das nächste Mal ein unangenehmes Telefonat vor mir habe. Was erinnert mich denn daran, dass ich die Füße auf dem Boden aufstelle, z. B.
00:30:58.000 --> 00:31:03.000
Katja Tressel: Was war das? So? Ein gefilztes Huhn?
00:31:03.000 --> 00:31:09.000
Katja Tressel: Oder ein Playmobil-männchen irgendwas, was ungewöhnlich ist und was Eure Aufmerksamkeit anzieht, muss es natürlich sein.
00:31:10.000 --> 00:31:14.000
Julia Pouly: Es kann aber auch so. Also, wir hätten da einmal auch so das Bild von halt dem.
00:31:14.000 --> 00:31:20.000
Julia Pouly: Stabilen großen Baum, der fest verankert, auch bei Sturm irgendwie ist und sodass, wenn man dann aus dem Fenster schaut.
00:31:16.000 --> 00:31:17.000
Katja Tressel: Mhm.
00:31:20.000 --> 00:31:24.000
Julia Pouly: Sich dann erinnert, So, oh, der Baum. Ich bin wie der Baum, auch wenn es um mich rum stürmt.
00:31:23.000 --> 00:31:24.000
Katja Tressel: Ja.
00:31:24.000 --> 00:31:25.000
Katja Tressel: Ja.
00:31:25.000 --> 00:31:28.000
Julia Pouly: Ich Wedel mit meinen Blättchen und so, aber ich stehe fest.
00:31:28.000 --> 00:31:29.000
Katja Tressel: Ja.
00:31:28.000 --> 00:31:30.000
Julia Pouly: Verankert dort.
00:31:29.000 --> 00:31:30.000
Katja Tressel: Vielen Dank.
00:31:30.000 --> 00:31:35.000
Katja Tressel: Da fällt mir jetzt gerade noch eine Assoziation ein. Nicht, dass ich da auch fair wäre in der Methode, aber.
00:31:35.000 --> 00:31:43.000
Katja Tressel: Das Zürcher Ressourcenmodell von der Mayer Storch. Das arbeitet ja auch sehr mit diesen inneren Bildern. Ich will sein, wie.
00:31:43.000 --> 00:31:46.000
Katja Tressel: Ein Baum, der im Sturm.
00:31:46.000 --> 00:31:52.000
Katja Tressel: Standhält und wo der nur ein bisschen gerüttelt wird. z. B., Das hat auch eine große Kraft.
00:31:52.000 --> 00:31:53.000
Katja Tressel: Im Grunde.
00:31:53.000 --> 00:31:58.000
Julia Pouly: Genau und dann halt aber nicht nur bei dem Bild zu bleiben, sondern zu gucken. Wie soll sich das in mir anfühlen?
00:31:55.000 --> 00:31:56.000
Katja Tressel: Mhm.
00:31:57.000 --> 00:31:58.000
Katja Tressel: Genau.
00:31:58.000 --> 00:32:06.000
Julia Pouly: Wie kann ich das sozusagen übersetzen In so was kann ich in meinem jetzt gerade tun? In meiner Atmung, in meiner Körperhaltung.
00:32:06.000 --> 00:32:09.000
Julia Pouly: Dass ich das auch mehr verkörpere. Dieses Bild, was ich haben möchte. und so.
00:32:07.000 --> 00:32:07.000
Katja Tressel: Ja.
00:32:08.000 --> 00:32:08.000
Katja Tressel: Genau.
00:32:08.000 --> 00:32:09.000
Katja Tressel: Ja.
00:32:09.000 --> 00:32:16.000
Katja Tressel: Genau das finde ich schön, dass ich das verkörpere so den Körper richtig schön mit reingenommen.
00:32:16.000 --> 00:32:22.000
Julia Pouly: Ich.
00:32:22.000 --> 00:32:29.000
Julia Pouly: Aber auch als Coach so die eigene Beobachtung zu schulen und das auch anzusprechen, wenn man merkt, Man erzählt, was, oh, ich sehe nicht.
00:32:27.000 --> 00:32:27.000
Katja Tressel: Hm.
00:32:29.000 --> 00:32:32.000
Julia Pouly: Jetzt zuckt das Auge. Aber hier.
00:32:29.000 --> 00:32:30.000
Katja Tressel: Mhm.
00:32:30.000 --> 00:32:31.000
Katja Tressel: Mhm.
00:32:32.000 --> 00:32:39.000
Julia Pouly: Weil das ja dann auch manchmal ist, wo dann vielleicht auch eine soziale Erwünschtheit? Irgendwie was spricht. Manche Leute sind sehr scheu.
00:32:39.000 --> 00:32:44.000
Julia Pouly: Zuzugeben, dass sie unglaublich wütend sind oder irgendwie Angst haben, oder dass dann auch irgendwie.
00:32:41.000 --> 00:32:42.000
Katja Tressel: Ja.
00:32:44.000 --> 00:32:47.000
Julia Pouly: Neid oder Trauer, oder irgendwie sowas ist.
00:32:47.000 --> 00:32:55.000
Julia Pouly: und manchmal zeigt ja dann der Körper, dass da irgend sowas drin steckt. und so, oder? Man merkt, die Person fängt an, sich irgendwie zu.
00:32:51.000 --> 00:32:52.000
Katja Tressel: Ja.
00:32:52.000 --> 00:32:53.000
Katja Tressel: Ja.
00:32:55.000 --> 00:32:57.000
Julia Pouly: Umarmen oder.
00:32:57.000 --> 00:33:01.000
Julia Pouly: Irgendwie nervös, irgendwie so auszuweichen oder sowas.
00:33:00.000 --> 00:33:01.000
Katja Tressel: Genau.
00:33:01.000 --> 00:33:05.000
Julia Pouly: und das halt anzusprechen und die Person da reinführen zu lassen. und das.
00:33:04.000 --> 00:33:05.000
Katja Tressel: Ja.
00:33:05.000 --> 00:33:06.000
Julia Pouly: Dann auch.
00:33:06.000 --> 00:33:10.000
Julia Pouly: Interpretieren zu lassen von der Person? Wie fühlt sich das an? Woher kenne ich das? Vielleicht.
00:33:07.000 --> 00:33:08.000
Katja Tressel: Das ist.
00:33:08.000 --> 00:33:09.000
Katja Tressel: Genau.
00:33:10.000 --> 00:33:11.000
Katja Tressel: Ja.
00:33:11.000 --> 00:33:12.000
Julia Pouly: Das.
00:33:12.000 --> 00:33:14.000
Katja Tressel: Das finde ich ganz wichtig.
00:33:14.000 --> 00:33:16.000
Katja Tressel: An der Person interpretieren zu lassen.
00:33:16.000 --> 00:33:25.000
Katja Tressel: Manchmal kann es sein, wenn man als Coach anspricht, dass man, was körperlich wahrnimmt. Also erstens finde ich es gut, das vorher einzuführen.
00:33:25.000 --> 00:33:30.000
Katja Tressel: Im Vorgespräch oder so und zu sagen, wenn ich, was wahrnehme, Körperlich würde ich das gerne aussprechen.
00:33:30.000 --> 00:33:37.000
Katja Tressel: Weil, wenn man das so unvermittelt macht, dann fühlen sich Leute manchmal im negativen Sinn, beobachtet. Ich meine, die wissen natürlich, Sie sind im Coaching.
00:33:37.000 --> 00:33:38.000
Katja Tressel: Ich.
00:33:38.000 --> 00:33:41.000
Katja Tressel: Werden beobachtet. Aber wenn so.
00:33:41.000 --> 00:33:48.000
Katja Tressel: Ja.
00:33:48.000 --> 00:33:50.000
Julia Pouly: und Bloßstellung, Scham.
00:33:49.000 --> 00:33:56.000
Katja Tressel: Ich.
00:33:56.000 --> 00:34:01.000
Katja Tressel: und dann eben auch zu sagen, ich nehme gerade wahr. Das, was ist gerade bei Ihnen los?
00:34:01.000 --> 00:34:04.000
Katja Tressel: Was heißt das für Sie? Weil wir wissen es nicht.
00:34:04.000 --> 00:34:08.000
Katja Tressel: Wir können natürlich sagen, die Körperhaltung haben wir verschränkt, heißt immer, die Person hat keinen Bock.
00:34:08.000 --> 00:34:15.000
Katja Tressel: Es ist aber nicht so. Da möchte ich auch mal ganz vehement sagen: Wir wissen es nicht. Es weiß der Klientin.
00:34:15.000 --> 00:34:18.000
Katja Tressel: Der Klientin, der Klient oder die Klientin.
00:34:18.000 --> 00:34:21.000
Katja Tressel: Aber wir können es erfragen.
00:34:21.000 --> 00:34:23.000
Katja Tressel: und das schreibt Livin auch.
00:34:23.000 --> 00:34:26.000
Katja Tressel: Dass eben dieses Sibern-modell auch gut dazu ist.
00:34:26.000 --> 00:34:34.000
Katja Tressel: Diesen Fail Sense zu tracken, also dass wir unsere Aufmerksamkeit damit auch gut schulen können. Wir müssen es ja auch nicht unbedingt.
00:34:34.000 --> 00:34:40.000
Katja Tressel: Aussprechen. Man kann das ja auch mal einfach so mitlaufen lassen und für sich innerlich sagen: Ah, was nehme ich denn wahr.
00:34:40.000 --> 00:34:41.000
Katja Tressel: Also mit.
00:34:41.000 --> 00:34:46.000
Katja Tressel: Natürlich eher auf den Dinge, die man auch wahrnehmen kann. Im Verhalten.
00:34:46.000 --> 00:34:51.000
Katja Tressel: Die inneren Bilder wird man nicht wahrnehmen. Vielleicht werden die verbalisiert. Das kann sein.
00:34:51.000 --> 00:34:55.000
Katja Tressel: und er sagt aber auch, es ist ganz wichtig, dass wir selber.
00:34:55.000 --> 00:34:59.000
Katja Tressel: In der Rolle als Coach oder Coachin lernen uns.
00:34:59.000 --> 00:35:06.000
Katja Tressel: Auch gut wahrzunehmen, weil es kann ja uns auch Hinweise geben darüber, wie sind wir denn gerade in der Session da.
00:35:06.000 --> 00:35:08.000
Katja Tressel: Was kommt denn darüber an.
00:35:08.000 --> 00:35:11.000
Katja Tressel: Oder? Warum habe ich jetzt eine Empfindung.
00:35:11.000 --> 00:35:13.000
Katja Tressel: Körperlich, auch die vielleicht gar nicht.
00:35:13.000 --> 00:35:15.000
Katja Tressel: Zu den Gedanken passt, die ich habe.
00:35:15.000 --> 00:35:19.000
Katja Tressel: Das wäre auch nochmal ein schönes Tool zur Selbsterfahrung.
00:35:19.000 --> 00:35:25.000
Julia Pouly: Ja ist schon was, wo man sich selber auch für Bewertungen Gedanken plötzlich spinnt, wenn man nicht gewisse. Oder? Warum ist man genervt Plötzlich, oder.
00:35:22.000 --> 00:35:23.000
Katja Tressel: Vielen Dank.
00:35:25.000 --> 00:35:28.000
Julia Pouly: Meistens plötzlich besser.
00:35:26.000 --> 00:35:26.000
Katja Tressel: Genau.
00:35:27.000 --> 00:35:27.000
Katja Tressel: Ja.
00:35:27.000 --> 00:35:28.000
Katja Tressel: Ja.
00:35:28.000 --> 00:35:29.000
Julia Pouly: und.
00:35:29.000 --> 00:35:35.000
Julia Pouly: und wo ist man noch in der Neugierde drin? und wo hat man? Ja, Ich weiß schon genau, was die Person meint und warum das so ist und überhaupt.
00:35:35.000 --> 00:35:35.000
Katja Tressel: Vielen Dank.
00:35:35.000 --> 00:35:39.000
Julia Pouly: Das ist ja so Die gefährlichste Mainzer, in der man drin sein kann.
00:35:37.000 --> 00:35:38.000
Katja Tressel: Ja.
00:35:38.000 --> 00:35:39.000
Katja Tressel: Ja.
00:35:39.000 --> 00:35:43.000
Katja Tressel: Werden.
00:35:43.000 --> 00:35:45.000
Katja Tressel: In dem Prozess.
00:35:45.000 --> 00:35:49.000
Julia Pouly: Aber da wieder ohne Berührung.
00:35:45.000 --> 00:35:46.000
Katja Tressel: Ja.
00:35:48.000 --> 00:35:49.000
Katja Tressel: Das kommt.
00:35:51.000 --> 00:35:52.000
Katja Tressel: Ja.
00:35:52.000 --> 00:35:57.000
Katja Tressel: Okay, gibt es noch, was was du noch gerne sagen möchtest. Dazu.
00:35:58.000 --> 00:35:59.000
Julia Pouly: Ja, ich würde.
00:35:59.000 --> 00:36:06.000
Julia Pouly: Einmal noch. Also, wir sind ja jetzt ganz bewusst nicht tief in die Therapiemethode eingestiegen. und so, was jetzt so weit geht.
00:36:06.000 --> 00:36:11.000
Julia Pouly: Was? Ja bei den, wenn man sich da mal ein bisschen beschäftigt, ja immer rauskommt, ist ja viel auch so zittern.
00:36:11.000 --> 00:36:13.000
Julia Pouly: und Sachen. Diese Entladungstheorie.
00:36:12.000 --> 00:36:13.000
Katja Tressel: Mhm.
00:36:14.000 --> 00:36:23.000
Julia Pouly: Aber einfach. Mich hatte das so einfach als Experiment gemacht, so zwischendurch, einfach mal nicht nur tief durchzuatmen, sondern wenn man merkt, man ist in angespannten Situation, dass schon.
00:36:23.000 --> 00:36:25.000
Julia Pouly: Einfach so ein bisschen zu nutzen.
00:36:25.000 --> 00:36:28.000
Julia Pouly: und das ist einfach, was, wo ich auch denke, wenn man.
00:36:28.000 --> 00:36:32.000
Julia Pouly: Wenn ich mir gegenüber jemanden habe und so der Anspannung ist da auch einfach zu sagen.
00:36:32.000 --> 00:36:35.000
Julia Pouly: Wie gesagt, jetzt nicht groß zittern mit Weinen und so.
00:36:34.000 --> 00:36:36.000
Katja Tressel: Ja.
00:36:35.000 --> 00:36:37.000
Julia Pouly: Dramatisch sind, dann einfach.
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Julia Pouly: Mal, was abzuschütteln, zwischendurch.
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Katja Tressel: Ja.
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Julia Pouly: Finde ich einen tollen Impuls, also jetzt auf einer Sachten Ebenen, aber einfach, wir sind alle sehr beschäftigt. Wir haben alle unglaublich viel Input.
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Katja Tressel: Ja.
00:36:44.000 --> 00:36:45.000
Katja Tressel: Hm.
00:36:47.000 --> 00:36:48.000
Katja Tressel: Genau.
00:36:48.000 --> 00:36:55.000
Julia Pouly: und zwischendurch wie so ein Hund, der aus dem Wasser kommt, einfach mal zwischendurch So, Ich mache jetzt mal einen Schnitt hier bei mir am Tag, oder eine Aufgabe ist fertig.
00:36:53.000 --> 00:36:53.000
Katja Tressel: Ja.
00:36:54.000 --> 00:36:54.000
Katja Tressel: Ja.
00:36:56.000 --> 00:37:02.000
Julia Pouly: und dann lasse ich das körperlich einfach mal los und gehe in die nächste Sache. Das war noch ein Impuls, den ich mir privat irgendwie gut.
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Katja Tressel: Genau.
00:37:02.000 --> 00:37:03.000
Julia Pouly: Mitgenommen habe, daraus.
00:37:03.000 --> 00:37:08.000
Katja Tressel: und das finde ich auch wirklich super, dass du das jetzt auch noch mal ansprichst, weil.
00:37:08.000 --> 00:37:17.000
Katja Tressel: Da würde ich auch gerne nochmal unterscheiden zwischen. Ich bin akut in der Stresssituation und über den Tag hinweg merke ich. Ich werde immer angespannter, immer angespannter.
00:37:17.000 --> 00:37:22.000
Katja Tressel: und dann empfehle ich ja auch in meinen Stress Coachings und Stressbewältigungskursen.
00:37:22.000 --> 00:37:24.000
Katja Tressel: Dass die Leute dann aufstehen und sich bewegen.
00:37:24.000 --> 00:37:30.000
Katja Tressel: Weil wir natürlich in einer Stresssituation gerade sind oder die.
00:37:30.000 --> 00:37:34.000
Katja Tressel: Ganz kurz erst her ist und es gut ist, diese überschüssige Energie, die ja.
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Katja Tressel: Aufgebaut wird, abzubauen.
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Katja Tressel: Finde ich super sinnvoll, das zu machen.
00:37:39.000 --> 00:37:41.000
Julia Pouly: Auch die Hormonausschüttung ist ja ne. Die.
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Katja Tressel: Genau genau. und was? Ja. Aber beim Somatic Experiencing, so wie ich es verstanden habe, ist, ist, dass.
00:37:48.000 --> 00:37:53.000
Katja Tressel: Man sagt, die zurückliegende Situation, und es kann ja auch Jahre oder Jahrzehnte zurückliegen.
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Katja Tressel: Dass da die Überschüsse.
00:37:56.000 --> 00:38:02.000
Katja Tressel: Im Körper und dass man die entladen muss. und da kommt dann auch diese Arbeit mit dem Zittern und Weinen usw. her.
00:38:03.000 --> 00:38:04.000
Katja Tressel: und.
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Katja Tressel: Es ist nicht, sodass ich das nicht nachvollziehen kann. Aber so wie ich jetzt unterwegs bin.
00:38:11.000 --> 00:38:15.000
Katja Tressel: Es gibt nicht eine gute wissenschaftliche Evidenz dafür, dass es so ist.
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Katja Tressel: Ja.
00:38:17.000 --> 00:38:23.000
Katja Tressel: und so würde ich es jetzt auch mal stehen lassen, ohne das jetzt grundsätzlich kritisieren zu wollen. Aber.
00:38:24.000 --> 00:38:24.000
Katja Tressel: Ähm.
00:38:25.000 --> 00:38:32.000
Katja Tressel: Mich jemand vom Gegenteil überzeugen will, gerne.
00:38:32.000 --> 00:38:36.000
Julia Pouly: Mir fällt ja noch gerade das Buch an, von den.
00:38:32.000 --> 00:38:34.000
Katja Tressel: Ich bin da schon offen, auch für.
00:38:35.000 --> 00:38:36.000
Katja Tressel: Hinweis.
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Katja Tressel: Mhm.
00:38:36.000 --> 00:38:43.000
Julia Pouly: So ein Burnout-buch von so 2 Schwestern. Du bist immer so super mit den Namen. Mir entfallen die gleichen.
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Katja Tressel: Mhm.
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Katja Tressel: Weiß ich jetzt auch gerade nicht. Ich weiß, welches Buch du so willst.
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Julia Pouly: Genau. Aber also, da wird auch das immer so thematisiert, dass man Sachen so.
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Katja Tressel: So.
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Julia Pouly: Zu Ende irgendwie nochmal bringt. d. h., das ist schon eine Idee, die, glaube ich, immer wieder.
00:38:51.000 --> 00:38:52.000
Katja Tressel: Ja.
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Julia Pouly: Aufkommt und so.
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Katja Tressel: Ja.
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Katja Tressel: Ich kenne es auch aus noch einer anderen tiefenpsychologisch fundierten.
00:39:02.000 --> 00:39:11.000
Katja Tressel: Arbeit, wo die auch sehr erfolgreich damit arbeiten, dass Sachen nochmal durchgearbeitet werden und eben auch körperlich nochmal erlebt werden in Emotionen. Deswegen sage ich.
00:39:11.000 --> 00:39:14.000
Katja Tressel: Kann jetzt nicht sagen, das stimmt nicht. Ich kann nur sagen, ich.
00:39:15.000 --> 00:39:22.000
Katja Tressel: Habe jetzt nicht eine gute wissenschaftliche Evidenz dafür gefunden, und das ist eben auch ein Kritikpunkt, der geäußert wird an der Methode.
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Katja Tressel: Aber.
00:39:23.000 --> 00:39:27.000
Katja Tressel: Das nimmt an der Wirksamkeit erst mal jetzt wenig.
00:39:27.000 --> 00:39:27.000
Katja Tressel: Weg.
00:39:27.000 --> 00:39:29.000
Julia Pouly: Damit wären wir auch wieder an der Passung zwischen.
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Katja Tressel: Genau.
00:39:29.000 --> 00:39:36.000
Julia Pouly: Coach, Therapeut, Therapeutin und Methode und dann zwischen noch Klientin, Patientin und.
00:39:31.000 --> 00:39:32.000
Katja Tressel: Genau.
00:39:33.000 --> 00:39:34.000
Katja Tressel: Ja.
00:39:34.000 --> 00:39:35.000
Katja Tressel: Genau.
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Julia Pouly: und.
00:39:36.000 --> 00:39:37.000
Katja Tressel: Genau.
00:39:38.000 --> 00:39:39.000
Katja Tressel: Also, ich glaube, dass.
00:39:38.000 --> 00:39:39.000
Julia Pouly: Aber generell gern.
00:39:39.000 --> 00:39:41.000
Katja Tressel: Dass das eine unheimlich wertvolle Arbeit ist.
00:39:41.000 --> 00:39:49.000
Katja Tressel: Also, wir haben ja jetzt auch die Elemente besprochen, die ich mir da so rausgeklaut habe für die heutige Session.
00:39:49.000 --> 00:39:54.000
Katja Tressel: und das finde ich unheimlich wertvoll. In der Arbeit mit den Klientinnen und Klienten.
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Julia Pouly: Vielen herzlichen Dank, Katja, für diese.
00:39:58.000 --> 00:40:00.000
Julia Pouly: Praxisnahe.
00:40:00.000 --> 00:40:04.000
Julia Pouly: Einer großen, komplexen Therapieform.
00:40:04.000 --> 00:40:05.000
Katja Tressel: Ja.
00:40:04.000 --> 00:40:11.000
Julia Pouly: und wir hoffen, dass wir wieder hier die Werkzeugkästen weiter gefüllt haben und die Perspektiven geöffnet.
00:40:05.000 --> 00:40:06.000
Katja Tressel: Gerne.
00:40:11.000 --> 00:40:14.000
Katja Tressel: Genau, dass ihr auch Lust habt. Dann nochmal.
00:40:14.000 --> 00:40:17.000
Katja Tressel: Auf der körperlichen Ebene auszuprobieren.
00:40:17.000 --> 00:40:19.000
Katja Tressel: Was kann man da denn noch machen Mit dem Coaching.
00:40:20.000 --> 00:40:20.000
Julia Pouly: Super.
00:40:21.000 --> 00:40:25.000
Julia Pouly: Im August sind wir in einer kleinen Sommerpause. und dann sind wir im September.
00:40:25.000 --> 00:40:26.000
Julia Pouly: Wieder für euch da.
00:40:27.000 --> 00:40:31.000
Katja Tressel: und wünschen euch bis dahin eine gute Zeit und einen schönen Sommer.
00:40:31.000 --> 00:40:32.000
Julia Pouly: Tschüss.