WARUM NICHT EINFACH ABNEHMEN?
Der Podcast rund ums Thema schnelles und einfaches Abnehmen für alle, die endlich Ergebnisse auf der Waage und im Spiegel sehen wollen. Hier geht es um rigorose Ehrlichkeit. Was funktioniert wirklich und was ist nur blanke Theorie?
Ich bin Marcus Milarov - Abnehmcoach, langjähriger Geschäftsleiter von mehreren Fitnessclubs, Dozent, Ausbilder für Fitnessberufe und Experte für Gewichtsreduktion aus Berlin.
Tauche mit mir in die Welt der Stoffwechseloptimierung ein und entdecke, was jenseits von Kalorienzählen und weniger essen möglich ist.
Kennst du das Gefühl, aus Stress oder emotionalen Gründen zu essen? Ich werde diesem Teufelskreis den Kampf ansagen und nachhaltige Strategien entwickeln, um emotionales Essen zu überwinden und Stressessen in den Griff zu bekommen.
Keine Zeit? Kein Problem!
Dieser Podcast ist für alle, die keine Lust mehr haben, kostbare Momente mit komplizierten Diäten zu verschwenden. Er ist ein unverzichtbarer Begleiter für müheloses Gewicht verlieren, selbst wenn dein Leben von Beruf und Familie in Beschlag genommen wird.
Gemeinsam werden wir beweisen, dass Abnehmen mit Leichtigkeit und Freude möglich ist – und das sogar mit Kindern im Schlepptau.
WARUM NICHT EINFACH ABNEHMEN?
134 - Gewichtszunahme ab 40 — warum sie mehr trifft als nur die Waage
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Du hast zugenommen und merkst, dass es nicht nur um die Zahl auf der Waage geht?
Vielleicht sitzt die Kleidung anders. Vielleicht erkennst du dich auf Fotos kaum wieder. Vielleicht ziehst du dich aus Situationen zurück, vermeidest helle Kleidung, stellst dich bei Gruppenbildern nach hinten oder kaufst dir nichts Schönes mehr, weil du denkst: „Erst, wenn ich wieder abgenommen habe.“
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Gewichtszunahme ab 40 oft anders empfunden wird als früher – und warum sie nicht nur körperlich, sondern auch emotional weh tun kann.
Es geht um Körperbild, Selbstwert, Weiblichkeit, Attraktivität, Sichtbarkeit und das Gefühl, sich im eigenen Körper nicht mehr richtig zu Hause zu fühlen.
Du erfährst:
- warum Zunehmen ab 40 viele Frauen tiefer trifft als früher
- weshalb Fotos, Kleidung und Spiegel plötzlich so schmerzhaft werden können
- warum sich viele Frauen langsam aus Situationen zurückziehen
- wie Gewichtszunahme mit Selbstbild, Weiblichkeit und Attraktivität verbunden sein kann
- warum Wechseljahre, Stress, Schlaf, Muskelmasse und Alltag eine Rolle spielen
- und wie du wieder eine bessere Beziehung zu deinem Körper aufbauen kannst, ohne dich selbst fertigzumachen
Diese Folge ist für dich, wenn du abnehmen möchtest, aber spürst, dass es längst nicht mehr nur um Kalorien, Bauchfett oder Kleidergröße geht.
Vielleicht möchtest du nicht einfach nur Gewicht verlieren.
Vielleicht möchtest du dich wieder sicherer, weiblicher, wohler und sichtbarer in deinem Körper fühlen.
💛 Emotional und ehrlich.
💛 Für Frauen ab 40, die abnehmen wollen.
💛 Ohne Selbsthass, ohne Druck – aber mit Klarheit.
🎧 Hör jetzt rein und erfahre, warum Gewichtszunahme ab 40 oft so weh tut – und wie du Schritt für Schritt wieder auftauchst, statt dich weiter zu verstecken.
👉🏻 Gib mir Feedback zur aktuellen Folge!
👉🏻 Gib mir Feedback zur aktuellen Folge!
▬ MEHR VON MIR ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
► KOSTENLOSES ONLINE-SEMINAR: „Warum 8 von 10 Frauen zu wenig essen"
45 Minuten, in denen du erfährst, warum dein Körper gerade nicht abnehmen will. Warum es nicht an zu wenig Disziplin liegt, sondern an zu wenig Energie. Und was du stattdessen tun kannst.
► Du möchtest Dich unverbindlich beraten lassen?
Dann buche Dir einen Termin bei mir:
https://tidycal.com/marcus-milarov/kennlerngespraech
Heute wird es tiefgründig, so ein bisschen tiefer als nur Kalorien, Eiweiß, Schritte und Krafttraining. Heute geht es nämlich um Gewichtszunahme. Aber nicht nur um das Körperliche daran. Also nicht nur um die Frage, warum geht das Gewicht hoch? Warum sitzt die Hose enger? Warum verändert sich der Bauch? Warum funktioniert das Abnehmer 40 nicht mehr so wie früher? Das spielt natürlich alles eine Rolle. Aber heute möchte ich über etwas sprechen, worüber ganz viele Frauen selten offen reden. Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge dieses Podcasts. Es geht heute darum, dass Gewichtszunahme emotional wehtun kann. Dass es wehtun kann, wenn man sich auf Fotos nicht mehr erkennt. Dass es wehtun kann, wenn Kleidung plötzlich nicht mehr so sitzt wie früher. Dass es wehtun kann, wenn man sich weniger weiblich fühlt, weniger attraktiv, weniger sichtbar. Und ja, ich weiß, das ist ein ganz sensibles Thema. Weil ganz viele Frauen sofort denken, ich sollte doch eigentlich darüber stehen. Ich bin doch erwachsen. Ich habe doch so viel erreicht. Mein Wert hängt doch nicht von meiner Kleidergröße ab. Ja, das stimmt alles. Und trotzdem kann es wehtun. Beides kann gleichzeitig wahr sein. Du kannst wissen, dass du mehr bist als nur dein Körper und trotzdem darunter leiden, dass du dich in deinem Körper nicht mehr richtig zu Hause fühlst. Und darüber möchte ich heute mit dir sprechen. Über die Unsichtbarkeit ab 40, über das langsame Zurückziehen aus Fotos, aus Kleidung, aus Situationen, aus Nähe, aus vielleicht sogar dem eigenen Auftreten. Und darüber, wie man wieder anfangen kann, eine bessere Beziehung zu seinem eigenen Körper aufzubauen. Und zwar ohne sich alles schönzureden und ohne sich jeden Tag innerlich fertig zu machen. Aber lass uns mal ganz von vorne starten. Viele Frauen erleben ab 40 oder auch 45, dass sich ihr Körper verändert. Manchmal ganz langsam, manchmal auch gefühlt über Nacht, sodass die Hose sitzt vielleicht anders, der Bauch ist präsenter, die Teilie verändert sich, der Körper wirkt vielleicht weicher oder schwerer oder vielleicht einfach fremder. Und dann steht man morgens vor dem Spiegel und denkt, so kenne ich mich gar nicht. Und das ist ein furchtbar harter Satz. Weil da nämlich nicht nur drin steckt, ich habe zugenommen, da steckt auch drin, ich erkenne mich nicht richtig wieder. Und ich glaube, dass das ganz oft unterschätzt wird. Von außen betrachtet wird Gewichtszunahme oder zunehmen schnell ganz sachlich betrachtet. Kalorien rein, Kalorien raus. Mehr Bewegung, weniger Essen, Hormone, Wechseljahre, Stress. Und ja, das ist alles richtig. Aber innerlich passiert bei ganz vielen Frauen noch was ganz anderes. Es geht da um Identität, um das Bild, das man von sich selbst mal hatte. Vielleicht war man früher sportlicher oder schlanker oder leichter. Oder man hatte einfach ein ganz anderes Gefühl im eigenen Körper. Man konnte Kleidung anziehen, ohne lange nachzudenken. Man ging auf Fotos, ohne sich vorher strategisch zu positionieren. Man fühlte sich weiblich, ohne dass es jedes Mal Arbeit war. Und dann verändert sich der Körper. Und plötzlich passt das innere Bild nicht mehr zum äußeren Bild. Und das erlebe ich bei ganz vielen meiner Kunden. Das ist nämlich oftmals der Moment, der da so wehtut. Viele Frauen leiden nicht nur an den Kilos. Sie leiden an der Lücke zwischen dem, wie sie sich innerlich fühlen, und dem, was sie plötzlich im Spiegel oder auch auf Fotos sehen. Ich nehme mal das Thema Fotos. Und das kennen ganz viele. Da ist ein Familienfest oder ein Urlaub, ein Abend mit Freunden und irgendjemand macht ein Foto. Und du bist gar nicht vorbereitet. Später schaust es dir an und da kommt dieser Stich. Bin ich das wirklich? Sehe ich so aus? Warum hat mir das niemand gesagt? So fühle ich mich doch gar nicht. Und dann passiert oft etwas ganz Bestimmtes. Man löscht das Foto. Oder man bittet darum, es nicht zu posten. Oder man steht sich beim nächsten Mal automatisch nach hinten oder seitlich oder hinter jemandem. Oder man nimmt die Tasche vor dem Bauch. Oder man macht das Foto selbst, damit man nicht drauf ist. Und sind wir mal ehrlich, das passiert oft nicht nur einmal. Das wird richtig wie so ein Muster. Am Anfang ist es nur ein Foto, was man nicht mag. Später wird aber daraus, ich will gar nicht mehr fotografiert werden. Und dann fehlen irgendwann Jahre. Du glaubst nicht, wie viele Kunden mir gesagt haben, dass sie auf Familienfotos einfach gar nicht präsent sind. Wie wenig Fotos es von ihnen und ihren Kindern gibt. Wenn Sie Ihr Fotoalbum angucken, dann sehen Sie, wie ihre Kinder groß geworden sind. Aber sie sind nicht aktiv mit dabei. Es gibt wunderschöne Kinderfotos oder Fotos von den Kindern mit dem Mann oder mit dem Partner. Aber Fotos mit dir selbst und deinen Kindern, die werden immer seltener oder fast gar nicht mehr vorhanden. Oder nur als Kopf hinter anderen oder als die Person, die die Fotos machst. Und das ist wirklich traurig. Weil es nämlich nicht nur um ein Bild geht. Es geht um Erinnerung, um Teilhabe, um ich war da, ich habe gelebt, ich war Teil dieses Moments. Aber wenn dein Körper sich beschämend anfühlt, zieht man sich selbst aus der Erinnerung heraus. Und ich finde, darüber muss man mal ehrlich sprechen. Denn ganz viele Frauen verschwinden nicht aus ihrem Leben, weil niemand sie mehr sehen will. Sie verschwinden, weil sie selbst anfangen, sich rauszunehmen. Erst ganz langsam, unauffällig und oft mit sehr guten Begründungen. Ah, ich bin nicht fotogen, ich mache lieber das Foto. Ich habe gerade nichts Schönes an. Heute sehe ich müde aus. Später wieder, wenn ich abgenommen habe. Und dieses später wieder, das ist gefährlich, weil später manchmal Monate dauert oder sogar Jahre. Und das Leben wartet nicht, bis du dein Wunschgewicht erreicht hast. Und verstehe mich hier bitte nicht falsch, das ist natürlich kein Vorwurf. Eher eine Einladung mal hinzuschauen. Worauf wartest du gerade darauf, wieder du selbst zu sein? Beim nächsten Sommer, beim nächsten Urlaub, beim nächsten Kleid, beim nächsten Foto, beim nächsten schönen Abend? Und was passiert bis dahin? Hältst du dein Leben auf kleiner Flamme, bis dein Körper wieder passt? Und ja, das klingt hart. Aber viele machen genau das und zwar gar nicht mal bewusst, aber nur mal im Alltag. Und der Kleiderschrank ist dafür ein ziemlich guter Ort. Ich glaube, viele Frauen haben morgens schon den ersten kleinen Kampf, bevor der Tag so richtig begonnen hat. Man steht vor dem Schrank und da hängen alte Sachen. Sachen, die früher richtig gut saßen, Sachen, die man mal mochte, Sachen, mit denen man sich attraktiv geführt hat. Und jetzt? Jetzt kneift es. Oder es geht gar nicht mehr zu. Oder es sitzt einfach anders. Und dann probiert man zwei, drei Dinge an, wird genervt, zieht am Ende wieder das Gleiche an. Das Weite, das Sichere, das, was kaschiert. Und der Tag startet nicht mit, was möchte ich denn heute tragen, sondern mit was versteckt mich da am besten? Und das macht etwas mit einer Frau. Das kann mir keiner erzählen. Kleidung ist ja nicht nur Stoff, Kleidung ist Auftreten. Das ist Sicherheit, das ist Weiblichkeit, das ist auch Ausdruck. Und man geht anders in einen Raum, wenn man sich in der eigenen Kleidung wohlführt. Und man geht auch anders in einen Raum, wenn man den ganzen Tag damit beschäftigt ist, am Pulli zu ziehen oder den Bauch einzuziehen. Und viele Frauen kaufen sich dann auch nichts Neues. Und zwar mit dem Gedanken, ich kaufe mir erst wieder schöne Kleidung, wenn ich abgenommen habe. Und ja, ich verstehe diesen Gedanken wirklich. Man will ja den neuen Körper nicht auch noch bestätigen. Man will sich auch nicht in einer größeren Größe einrichten. Man will auch nicht akzeptieren, dass es einfach gerade so ist. Aber was passiert denn dann? Man lebt monatelang oder sogar jahrelang in Übergangskleidung. In Sachen, die nicht richtig schön sind, nicht richtig passen, nicht richtig ausdrücken, wer man ist. Und jeden Morgen bekommt man unterschwellig die Botschaft, du bist gerade nicht richtig. Du darfst dich erst wieder schön anziehen, wenn du dich verändert hast. Und das finde ich wirklich brutal. Und ich sag's dir ganz klar, du musst nicht auf dein Zielgewicht warten, um dich würdevoll anzuziehen. Und das heißt nicht, dass du deine Abnehmziele aufgibst. Es heißt nur, dass du dich nicht bis dahin bestrafen musst. Ein Körper, der sich verändert hat, braucht Kleidung, die jetzt passt. Und zwar nicht als Kapitulation, als Respekt. Denn wenn du dich jeden Tag in zu enge Kleidung quetscht oder in Sachen versteckst, die du nicht magst, wird die Beziehung zu deinem Körper selten besser. Dann wird jeder Tag ein Beweis, dass etwas falsch ist. Und ja, vielleicht willst du abnehmen. Vielleicht willst du deinen Körper verändern. Völlig legitim. Aber du musst dich auf dem Weg dorthin nicht behandeln, als wärst du eine Baustelle, die niemand sehen darf. Und jetzt kommen wir mal zu einem sehr sensiblen Punkt. Weiblichkeit, Attraktivität, begehrt werden, sichtbar sein. Viele Frauen tun sich wirklich schwer, das offen anzusprechen, weil es ja schnell oberflächlich klingt. Und gerade Frauen ab 40 haben oft so viel geleistet: Karriere, Kinder, Familie, von mir aus auch Selbstständigkeit, Partnerschaft, Pflege von Angehörigen, Verantwortung. Sie haben Entscheidungen getroffen, Krisen getragen, Menschen begleitet, Unternehmen aufgebaut, Familien organisiert. Und dann soll man zugeben, dass es wehtut, sich nicht mehr attraktiv zu fühlen? Ja, das darf man. Und das ist wirklich kein Luxusproblem. Es ist auch keine Eitelkeit. Eine Frau darf klug, erfolgreich, erfahren, unterwachsen sein und sich trotzdem danach sehen, sich schön zu fühlen. Das widerspricht sich doch nicht. Der Körper ist natürlich nicht alles, aber er ist auch nicht egal. Wir leben nun mal in unserem Körper. Wir begegnen anderen durch unseren Körper. Wir spüren Nähe durch unseren Körper. Wir bewegen uns durch unseren Körper. Wir ziehen uns an. Wir werden angeschaut. Wir schauen uns selbst an. Und natürlich spielt das alles eine Rolle. Und gerade ab 40 kommt manchmal ein zweiter Schmerz dazu. Nicht nur, ich habe zugenommen, sondern auch, werde ich überhaupt noch gesehen? Und das ist ja wirklich ein harter Gedanke. Und ich glaube, ganz viele Frauen kennen den, sprechen ihn aber nicht aus. Der Körper verändert sich. Vielleicht kommen ein paar Falten dazu, vielleicht auch graue Haare, vielleicht hormonelle Veränderungen, vielleicht weniger Spannung in der Haut, vielleicht auch mehr Bauch oder vielleicht auch weniger Energie. Und gleichzeitig gibt es gesellschaftlich diese merkwürdige Botschaft, dass Frauen ab einem bestimmten Alter gefälligst entspannt, souverän und selbstbewusst damit umgehen sollen. Ja, natürlich wäre das schön, aber der Weg dahin ist nicht immer sauber und elegant. Manchmal ist er traurig, manchmal ist er wütend, manchmal ist er beschämend, manchmal ist er auch einfach nur ehrlich. Und ich finde, man darf sagen, ja, das tut weh, wenn ich mich nicht mehr so attraktiv fühle. Und ja, das tut weh, wenn ich mich auf Fotos fremd finde. Und ja, das tut weh, wenn ich meine Kleidung meide, die ich früher mal gern getragen habe. Und ja, verdammt nochmal, es tut weh, wenn ich mich zurückziehe. Und das macht dich nicht schwach. Das macht dich einfach nur menschlich. Und jetzt lass uns doch mal über diese schleichende Unsichtbarkeit sprechen. Ich finde dieses Wort zu passen, weil es meistens nicht plötzlich passiert. Es ist ja nicht so, dass eine Frau Bons aufwacht und sagt, ab heute mache ich mich mal unsichtbar. Das passiert ganz leise. Man stellt sich halt nicht mehr in die erste Reihe. Man trägt weniger auffällige Kleidung. Man geht nicht mehr schwimmen oder nur noch mit einem großen T-Shirt. Man vermeidet helle Farben. Man kauft keine schönen Dissues mehr. Man lässt sich weniger berühren. Man sagt Einladung ab, weil man nichts zum Anziehen findet. Man geht nicht mehr aufs Gruppenfoto. Man nimmt weniger Raum ein. Man sitzt am Rand. Man hofft, irgendwie nicht aufzufallen. Und irgendwann fühlt sich das auch alles ganz normal an. Dabei ist es einfach nur ein Rückzug. Ein Rückzug aus Sichtbarkeit, aus Weiblichkeit und auch aus Lebendigkeit. Und da möchte ich wirklich sanft, aber ganz klar sein, wenn du dich immer weiter versteckst, wird der Schmerz wahrscheinlich nicht kleiner. Er wird einfach nur leiser im Alltag. Aber er wird bleiben. Und manchmal wird er sogar größer, weil du dir selbst immer weniger Gelegenheiten gibst, dich anders zu erleben. Du sammelst dann keine neuen Erfahrungen von, ich kann mich zeigen, ich kann mich wohlfühlen, ich kann auf einem Foto sein, ich darf in Kleidung gehen, die mir gefällt, ich darf im Schwimmbad sein, ich darf Raum einnehmen. Stattdessen sammelst du immer wieder Beweise für Rückzug. Und Rückzug fühlt sich kurzfristig von mir aus auch sicher an. Aber langfristig macht er dich kleiner. Was ich damit sagen will, ist, Sichtbarkeit kommt nicht erst dann zurück, wenn alles perfekt ist. Sichtbarkeit kommt meistens dann zurück, wenn man endlich anfängt, sich nicht mehr überall rauszunehmen. Und jetzt ist natürlich wichtig, wir reden hier nicht nur über Gefühle. Es gibt natürlich Gründe, warum Gewicht ab 40 schwieriger werden kann. Und die sollte man auch ernst nehmen. Dein Körper verändert sich nun mal und deine Muskelmasse wird immer wichtiger. Denn dein Energieverbrauch, der wird sinken, wenn weniger Muskulatur da ist und weniger Bewegung im Alltag passiert. Bei ganz vielen wird auch der Schlaf schlechter. Dein Stresslevel oder dein gefühlter Stress ist dann oft höher. Deine Verantwortung wird auch immer größer. Deine Hormone verändern sich. Dann kann natürlich auch die Perimenopause und die Wechseljahre eine Rolle spielen. Immer wichtiger wird auch deine Regeneration. Alkohol wird schlechter verziehen. Spätes Essen wirkt sich stärker aus. Und viele alte Diät-Strategien funktionieren einfach nicht mehr so wie früher. Und das heißt aber nicht, dass man ab 40 ausgeliefert ist. Das ist ganz, ganz wichtig. Es heißt auch nicht, dass alles nur Hormone sind. Manchmal wird alles auf die Wechseljahre geschoben, obwohl der Alltag auch eine große Rolle spielt. Und ich bin mir sicher und ich bin überzeugt davon, dass der Alltag die wesentliche größere Rolle spielt als nur die Wechseljahre oder Hormone. Denn was eine Rolle spielt, ist zu wenig Bewegung, zu wenig Eiweiß, zu wenig Krafttraining, zu viel Sitzen, zu viel Stress, zu wenig Schlaf, zu viel nebenbei. Und das alles zählt weiterhin. Aber ab 40 verzeiht der Körper viele Dinge einfach weniger großzügig wie in einem Alter, wo du etwas jünger warst. Früher konnte man vielleicht mal zwei Wochen, ich sage mal in Anführungszeichen, brav sein und das ging einfach wieder runter. Heute passiert vielleicht erstmal gar nichts. Oder weniger oder langsamer. Und ja, das ist dann natürlich frustrierend. Denn dann denkt man ganz schnell, mein Körper lässt mich irgendwie im Stich. Und ich würde das vielleicht mal anders formulieren. Dein Körper braucht ab 40 oft einfach nur einen anderen Umgang. Und zwar klüger, stabiler, weniger radikal, mehr auf Muskulatur achten, auf Schlaf, auf Stress, auf Eiweiß und auf natürlich auf deinen Alltag ausgerichtet. Und vor allem weniger Selbstkrieg. Denn ganz viele Frauen reagieren auf Gewichtszunahme mit Härte. Das erzähle ich immer wieder. Strengere Diäten, mehr Kontrolle, mehr Wiegen, mehr Selbstkritik, mehr Vergleich, mehr inneres Beschimpfen. Und ja, ich verstehe das, woher das kommt. Man will halt nun mal den alten Körper zurück. Man will endlich wieder Kontrolle und man will sich endlich wieder wohlfühlen. Aber Selbstverachtung ist nun mal keine gute Grundlage für Veränderung. Sie macht vielleicht mal kurzfristig Druck, aber langfristig macht sie nur eins. Sie macht dich unfassbar müde. Und sie verschlechtert oft auch die Beziehung zu deinem Körper noch viel mehr. Wenn du deinen Körper jeden Tag behandelst wie ein Gegner, wird es schwer, dich in ihm wieder sicher zu fühlen. Und das heißt nicht, dass du alles lieben musst. Dieses liebe deinen Körper einfach, ist mir einfach zu glatt. Manchmal kann man den eigenen Körper halt nun mal gerade nicht lieben. Dann ist das so. Aber vielleicht kann man mal anfangen, ihn weniger zu hassen. Und das ist auch schon wirklich ein guter Schritt. Vielleicht kann man anfangen, anders mit ihm zu sprechen. Nicht jeden Morgen, boah, schrecklich, sondern vielleicht mal, okay, so ist es nun mal gerade. Und ich kümmere mich jetzt besser um ihn. Und ja, ich weiß, das klingt wieder weniger spektakulär, aber es ist nun mal viel gesünder. Und damit kommen wir zu der Frage, wie baut man denn wieder eine bessere Beziehung zu seinem Körper auf? Und der erste Schritt aus meiner Sicht ist, aufzuhören, den Körper nur als Problem zu betrachten. Ja, vielleicht hast du Bauchfett. Und ja, vielleicht willst du abnehmen. Und ja, vielleicht ist deine Kleidung enger. Aber dein Körper ist doch nicht nur das. Dieser Körper hat dich durch die Jahre getragen. Durch den Stress, durch Nächte, durch Kinder vielleicht, durch Arbeit, durch Beziehung, durch Trauer, durch Krankheit, durch Verantwortung, durch alles, was in deinem Leben war. Und alles, was vor allen Dingen dein Leben war. Und ja, ich weiß, das klingt vielleicht erstmal im ersten Moment ein bisschen, weiß nicht, weich oder so, aber das ist wichtig. Weil ganz viele Frauen ihren Körper nur noch auf das reduzieren, was sie stört. Bauch, Oberschenkel, Arme, Kinn, Waage, Kleidergröße. Und das ist ein ganz, ganz enger Blick. Und ein enger Blick macht natürlich keinen Frieden. Du musst nicht alles schön finden, das sage ich gar nicht. Aber du darfst wieder lernen, deinen Körper vollständiger zu sehen. Was kann er? Was trägt er? Wo hat er dich mal nicht verlassen? Wo braucht er vielleicht Unterstützung? Wo braucht er Training? Wo braucht er Ruhe? Wo braucht er vielleicht eine bessere Ernährung? Und das ist ein ganz anderer Umgang mit dieser Situation. Der zweite Schritt ist, Kleidung, die jetzt passt. Und ich weiß, das klingt simpel, aber es ist so wichtig. Kauf dir ein paar Dinge, die jetzt passen und nicht erst in 15 Kilo. Jetzt. Eine gute Hose. Ein Oberteil, in dem du dich nicht versteckst. Unterwäsche, die nicht einschneidet. Vielleicht ein Kleid, das du mal gerne trägst. Und nicht aus dem Grund, um dein Ziel aufzugeben, sondern um dich auf den Weg dahin nicht jeden Tag schlecht zu fühlen. Denn wenn Kleidung dich jeden Morgen beschämt, startest du auch jeden Tag aus einem Loch. Und aus diesem Loch heraus gute Entscheidungen zu treffen, ist nun mal unfassbar schwer. Ein Mensch, der sich würdig behandelt, trifft auf bessere Entscheidungen als ein Mensch, der sich bestraft. Der dritte Schritt ist, Fotos bitte nicht komplett vermeiden. Und ich weiß, es ist für manche ganz schwer. Du musst ja nicht jedes Foto lieben. Du musst auch nicht jedes Foto posten. Du musst jetzt auch plötzlich keine Selfie-Königin werden. Aber komplett aus Bildern zu verschwinden, verstärkt die Charme. Vielleicht kannst du einfach anfangen, Fotos anders zu betrachten, als Erinnerung. Und zwar nicht als Prüfung. Denn ein Foto ist ja nichts anderes als, du warst da, du hast gelacht, du warst mit Menschen zusammen, du hast diesen Tag erlebt. Es ist kein medizinisches Gutachten über deinen Körper. Es ist einfach nur ein Moment. Und ja, vielleicht siehst du darauf nicht so aus, wie du dir es wünschst. Aber du bist ja trotzdem Teil dieses Lebens. Und das darf auch sichtbar sein. Der vierte Schritt ist, den Körper wieder benutzen, statt ihn nur zu bewerten. Und das ist ein ganz wichtiger Punkt. Viele Frauen betrachten ihren Körper fast nur noch von außen. Wie sehe ich aus? Wie wirkt mein Bauch? Wie sitzt die Hose? Was zeigt die Waage? Aber ein Körper ist ja nicht nur zum Anschauen da. Er ist zum Leben da, zum Spazieren gehen, zum Krafttraining, zum Tanzen, Schwimmen, Fahrradfahren, Treppensteigen, Gartenarbeit, Beweglichkeit. Einfach mal wieder spüren, ich kann etwas. Und Krafttraining ist hier wirklich besonders wertvoll. Und zwar nicht nur für den Stoffwechsel, sondern auch für das Körpergefühl. Wenn eine Frau nämlich merkt, dass sie stärker wird, dann verändert sich da oft etwas. Sie erlebt den Körper nicht nur als Problemzone. Sie erlebt ihren Körper dann wieder als etwas, was reagieren kann. Und das ist ganz, ganz wichtig. Sie erlebt ihn als etwas, das Kraft aufbauen kann, das wieder mehr Spannung bekommt, das nicht einfach verloren ist. Und das ist emotional unglaublich wertvoll. Der fünfte Schritt, fang an, dein Essen als Fürsorge zu betrachten, statt als Strafe. Denn viele essen nach einer Gewichtszunahme aus Strafe. Ich darf jetzt nichts mehr. Ich muss mich zusammenreißen, ich muss weniger essen, ich muss noch härter kontrollieren. Aber ein Körperzig braucht alles andere als radikale Strafen. Er braucht eine stabile Versorgung. Eiweiß, Gemüse, Ballaststoffe, genügend Trinken, regelmäßige Mahlzeiten, weniger Alkohol, wenn Alkohol dein Körpergewicht bremst, weniger nebenbei essen, mehr Klarheit am Wochenende, Genuss, aber nicht jedes Mal Eskalation. Und ja, auch das klingt nicht spektakulär, aber es funktioniert nun mal viel, viel besser als der nächste harte Neustart, der nach zehn Tagen wieder durcheinander ist oder wieder auseinanderfällt. Essen sollte nicht immer nur die Frage stellen, wie werde ich möglichst schnell weniger, sondern was gibt meinem Körper wirklich Stabilität? Der sechste Schritt. Du solltest deine Erfolge anfangen, breiter zu sehen. Wenn du nur auf die Waage schaust, dann übersiehst du ganz viel. Vielleicht schläfst du ja besser, vielleicht hast du weniger Heißhunger. Vielleicht hast du mehr Kraft. Vielleicht gehst du wieder öfter spazieren. Vielleicht sitzt die Hose auch etwas angenehmer. Vielleicht ziehst du wieder etwas an, das du lange gemieden hast. Vielleicht gehst du wieder mit aufs Foto. Vielleicht sagst du auch eine Einladung nicht wieder ab. Und das sind, ja, das sind kleine Dinge, aber gerade bei diesem Thema sind sie wirklich groß, weil sie nämlich zeigen, ich komme zurück. Und zwar nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Und jetzt möchte ich nochmal was ganz klar trennen. Körperakzeptanz und Aufgeben sind nicht dasselbe. Viele haben nämlich Angst, dass sie sich selbst belügen, wenn sie ihren Körper wieder mehr annehmen. Sie denken vielleicht, wenn ich mich jetzt akzeptiere, naja, dann ändere ich ja nichts mehr. Und das stimmt aus meiner Sicht absolut nicht. Du darfst deinen Körper annehmen, so wie er jetzt ist, und ihn trotzdem verändern wollen. Das widerspricht sich nicht. Akzeptanz heißt ja nicht, alles bleibt so. Akzeptanz heißt vielmehr, ich höre auf, mich zu demütigen, während ich etwas verändere. Dann kannst du nämlich sagen, ja, ich möchte abnehmen und gleichzeitig, ich verdiene aber trotzdem jetzt schon Respekt. Dann kannst du auch sagen, ich fühle mich vielleicht gerade nicht wohl und trotzdem gleichzeitig denken, ich verstecke mich aber nicht mehr konzentriert. Und du kannst auch sagen, ich arbeite jetzt an meinem Körper. Und trotzdem gleichzeitig, ich bin nicht erst wertvoll, wenn ich damit fertig bin. Und für mich ist das ein viel erwachsener Umgang mit dieser Situation. Und ich glaube, ganz viele Frauen brauchen genau das. Nicht wieder Extreme, nicht wieder Selbsttass. Aber auch nicht, ist eh alles egal. Sondern irgendwie so ein Weg dazwischen. Klarheit, aber ohne Härte. Struktur, aber ohne Strafe. Und Veränderung, ohne sich selbst zu verlieren. Und wie könnte denn so ein gesunder Neustart ab 40 aussehen? Na, aus meiner Sicht einfach ziemlich bodenständig. Regelmäßige Mahlzeiten. Genügend Eiweiß. Vielleicht fängst du an mit Krafttraining zwei oder dreimal pro Woche, je nach Möglichkeit. Am Anfang, gerade am Anfang, reicht es auch aus, wenn du das einmal alle zehn Tage machst. Hauptsache, du machst irgendwie etwas. Dann achte auf mehr Alltagsbewegung. Nimm deinen Schlaf wieder ernst. Ignoriere deinen Stress nicht. Geh vielleicht erwachsener mit Alkohol um und schau mal ehrlich hin. Tut mir das wirklich gut? Und ich meine jetzt nicht emotional in dem Moment, wo du es trinkst, sondern wie geht es dir denn am nächsten Morgen oder am nächsten Tag? Und dann kommt das Thema Wochenende hinzu. Lass dich nicht immer wieder komplett aus dem Plan fallen. Mach keine extremen Diäten, keine Montag-Neustarts. Und misst deinen Fortschritt nicht nur auf der Waage. Ein Körper ab 40 braucht keinen Krieg. Er braucht lediglich Konsequenz, Versorgung und ein bisschen Geduld. Und ja, ich weiß, Geduld ist ein ganz unbeliebtes Wort. Ich bin jetzt auch nicht derjenige, der besonders geduldig ist. Aber Geduld ist insofern wichtig, vor allem dann, wenn man sich unwohlfühlt. Ja, man will schnell raus aus diesem Gefühl, verstehe ich. Aber der Weg zurück in einen Körper, in dem man sich wieder wirklich wohlfühlt oder wohlerführt, der gelingt nun mal nicht mit Panik. Panik macht nämlich hart, Panik macht extrem und Panik führt genau oft zu diesen Methoden, die man schon fünfmal nicht durchhalten konnte. Da ist ein Weg viel, viel besser, der auch zu deinem echten Leben passt. Das sage ich immer wieder. Ein Weg muss zu deiner Arbeit passen, zu deiner Familie, zu deinem Schlaf, zu deinem Stress, zu deinem Wochenende, zu deinem Alter. Und vor allem muss ein Weg zu deinem Körper passen, so wie er jetzt gerade ist. Nicht zu dem Körper, den du mal vor 20 Jahren hattest. Und das meine ich nicht als Resignation. Ganz im Gegenteil, es ist super befreiend, wenn man endlich aufhört, alte Strategien auf einen neuen Lebensabschnitt zu pressen. Vielleicht brauchst du ja nicht mehr die Diät, mit der du früher mal schnell 5 Kilo verloren hast. Vielleicht brauchst du heute einfach ein System, das dich stabiler macht. Und zwar körperlich und auch emotional. Und ich möchte dir für diese Woche wieder ein paar kleine Übungen mitgeben. Gar nichts Großes, es geht wieder nur ums Beobachten. Ich möchte bitte, dass du mal die nächsten sieben Tage darauf achtest, wo du dich unsichtbar machst. Ist es vielleicht beim Fotografieren, also beim Fotomachen, beim Spiegel, bei der Kleidung, bei irgendeiner Einladung, beim Schwimmen, bei Nähe, bei einer Farbe, die du eigentlich gern tragen würdest, bei einem Kleidungsstück, das du nicht anziehst, bei einem Moment, in dem du dich vielleicht nach hinten stellst. Und dann frag dich mal, was würde ich tun, wenn ich mich nicht verstecken müsste? Und das musst du auch gar nicht alles auf einmal machen. Nur eine kleine Sache. Vielleicht kaufst du dir ein Kleidungsstück, das jetzt passt. Vielleicht löscht du ein Foto mal nicht sofort. Vielleicht gehst du nochmal mit rauf auf ein Gruppenbild. Vielleicht machst du einen Spaziergang und zwar nicht als Strafe, sondern weil dein Körper einfach Bewegung verdient. Vielleicht machst du auch mal eine Mahlzeit als Fürsorge oder Ausfürsorge. Vielleicht meldest du dich zum Krafttraining an. Vielleicht hörst du auf, dich morgens vor dem Spiegel zu beschimpfen. Eine kleine Sache nur. Es geht nicht darum, plötzlich komplett selbstbewusst zu sein. Es geht einfach nur darum, wieder aufzutauchen. Und zwar Schritt für Schritt. Denn vielleicht bist du gar nicht weg. Vielleicht hast du dich nur zurückgezogen. Und wenn das so ist, kannst du auch wieder zurückkommen. Unterm Strich würde ich das jetzt alles mal so zusammenfassen. Zunehmen, ab 40 ist oft mehr als nur die Zahl auf der Waage. Sie kann an deiner Weiblichkeit rühren, an Attraktivität, an Selbstwert, an Sichtbarkeit, an das Gefühl, sich selbst noch zu erkennen. Und wenn dich das trifft, dann bist du nicht oberflächlich. Du bist dann auch nicht eitel. Du bist einfach nur ein Mensch im Körper, der sich verändert hat. Und du darfst dir wünschen, dich wieder wohler zu fühlen. Du darfst abnehmen wollen. Du darfst auch stärker werden wollen. Du darfst wieder Kleidung tragen wollen, die dir gefällt. Du darfst auch wieder auf Fotos sein wollen. Und du darfst wieder sichtbar sein wollen. Aber bitte mach deinen Körper auf diesem Weg nicht zum Feind. Er braucht keinen täglichen Angriff. Er braucht einfach nur bessere Signale, die von dir kommen. Mehr Kraft, mehr Versorgung, mehr Ruhe, mehr ehrliche Struktur. Und vielleicht auch wieder etwas mehr Freundlichkeit. Nicht dieses künstliche, ich liebe alles an dir. Das muss gar nicht sein. Vielleicht reicht es ja am Anfang, ich höre auf, mich zu verstecken. Ich höre auf, mich jeden Tag fertig zu machen. Und ich fange endlich wieder an, für meinen Körper zu handeln, statt nur gegen ihn. Und vielleicht ist der erste Schritt nicht, dich komplett neu zu erfinden. Vielleicht ist der erste Schritt, einfach wieder aufzutauchen. Und wenn du dich darin wiederkennst und merkst, dass es bei dir nicht nur um paar Kilos geht, sondern auch darum, dich wieder wohl, sichtbar und sicher in deinem Körper zu führen, dann schau gerne mal in die Shownotes. Da findest du entweder die Möglichkeit, dich bei mir zu melden und dann schauen wir mal gemeinsam darüber, was dein Körper gerade braucht, warum sich Abnehmen vielleicht verändert hat und wie du wieder einen Weg findest, der nicht auf selbst hast, Druck oder Verstecken basiert, sondern auf einem echten Plan, auf Klarheit, auf Kraft, auf Ernährung, die zu dir passt. Und auf einen Umgang mit deinem Körper, der dich halt nicht noch kleiner macht. Denn du bist nicht dafür da, dich aus deinem eigenen Leben herauszunehmen. Und wenn dir das alles zu viel ist und du dich vielleicht noch nicht so weit fühlst, dich bei mir zu melden oder generell mit jemandem darüber zu sprechen, dann schau dir vielleicht mein aktuelles Online-Seminar an. Denn da geht es genau um diese Dinge. Ausführlich in 90 Minuten. Und ich bin mir sicher, danach hast du einen komplett anderen Blick auf dich, auf Zunehmen und vor allen Dingen auch auf das Thema Abnehmen. Und wenn du jemanden kennst, der sich vielleicht auf Fotos versteckt, Kleidung nur noch zum Kaschieren auswählt oder sagt, ich erkenne mich gar nicht mehr wieder, dann schick dieser Person gerne diese Folge. Und damit bin ich auch schon am Ende der heutigen Episode. Ich hoffe, es hat dir gefallen und du konntest aus dieser Folge wieder etwas mitnehmen. Ich wünsche dir eine schöne Woche und wir hören uns.