VENTURE AI PODCAST - Bundesverband für KI-Transformation
VENTURE AI PODCAST ist der Podcast über Künstliche Intelligenz, KI-Transformation und Innovation in Deutschland. Norman Müller, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband für KI-Transformation e.V., spricht mit führenden Köpfen aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Startup-Szene über KI, Digitalisierung, Verantwortung und die Zukunft des deutschen Mittelstands.
Hier geht es nicht um Hype, sondern um Substanz. Um echte Erfahrungen aus Unternehmen, Forschung und Transformationsprojekten. Um die Frage, wie KI unsere Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur verändert und welche Verantwortung Entscheider dabei tragen.
Im Mittelpunkt stehen Persönlichkeiten mit Haltung: ihre Perspektiven, ihre Konflikte, ihre Entscheidungen und ihr Blick auf die Zukunft. Der Podcast macht Künstliche Intelligenz greifbar, nicht als abstrakten Trend, sondern als gelebte Praxis in Unternehmen, Institutionen und öffentlicher Verwaltung.
Wöchentlich erscheinen neue Essays, Gespräche, Analysen und Perspektiven zur KI-Transformation in Deutschland.
Shownotes, Hintergrundberichte, exklusive Videoaufzeichnungen, Live-Talks und die Podcast-Community findest du auf Substack:
https://ventureaibriefing.substack.com
Herausgeber des Podcasts: Norman Müller
In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband für KI-Transformation e.V.
VENTURE AI PODCAST - Bundesverband für KI-Transformation
#1247 | LEADERS IN LEATHER | Track 3: „Electric Minds“ mit Anna Kopp
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In dieser Episode von „Leaders in Leather: Electric Minds“ diskutieren Norman Müller, Co Host und Musikerin Anna Kopp, wie sich Kreativität verändert, wenn KI mit am Tisch sitzt. Es geht um dreckige, unperfekte Musik versus glattproduzierte Algorithmen Tracks, um KI als Werkzeug für Menschen, die eigentlich gar keine Instrumente spielen, und um die Frage, ob maschinell generierte Songs ohne „lyrisches Ich“ überhaupt noch Seele haben. Anhand von Beispielen wie Falco, ABBA Avatars und Techno Produzenten, die mit KI zu Filmkomponisten werden, zeigt das Gespräch, welche neuen Geschäftsmodelle und künstlerischen Möglichkeiten entstehen, wenn Mensch und Maschine zusammenarbeiten.
Mit Christianes Einwurf dreht sich das Gespräch zudem um Ethik, Urheberrecht und Verantwortung. Wem gehören Stimme, Gesicht und Stil in einer Welt, in der KI Stimmen lizenziert, Bücher in beliebigen Stimmen vorliest und Filme nach persönlichem Geschmack in Echtzeit neu montiert. Die Runde macht klar: KI wird Kreativität demokratisieren und industrialisieren, aber sie kann das Live Erlebnis, echte Emotion und biografische Tiefe nicht ersetzen. Die eigentliche Magic entsteht dort, wo Mensch und KI bewusst zusammengebracht werden und wir sehr genau wissen, was an uns nicht automatisierbar ist.
Das Video zum Podcast und noch mehr Inhalte zum Thema KI-Transformation findest du auf der Plattform des Bundesverband für KI-Transformation e.V.:
https://www.venture-ai-germany.space
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Dieser Podcast wird präsentiert von Genius Alliance. So, es ist wieder Zeit für eine neue Folge hier im Genius Alliance Podcast. Heute in unserer Staffel Leaders in Leather mit dem Titel Electric Minds. Was passiert, wenn Kreativität auf KI trifft? Musik, Kunst, Algorithmen und warum Technologie uns menschlicher machen kann. Überall begegnen wir gerade einer spannenden Bewegung, denn kreative Menschen arbeiten mit Systemen zusammen, die unermüdlich neue Ideen liefern, während wir gleichzeitig intensiver darüber sprechen, was echte menschliche Kreativität ausmacht. Ist es der Zufall, der Unschärfe, der Funke Emotionen, den keine Maschine zuverlässig erzeugen kann? In Musik, Kunst und Design verschwimmen die Grenzen zwischen analoger Emotion und digitaler Präzision. Und genau dort entsteht eine neue Frage. Werden wir durch KI ersetzbarer oder beginnen wir im Zusammenspiel mit ihr eine neue Ära des Schaffens, in der wir mutiger, vielleicht vagemutiger und vielleicht sogar menschlicher werden? Über diese und weitere Fragen spreche ich heute wie immer mit meinem Co-Host Anna Kopp. Hallo Anna.
SPEAKER_01Hallo Normann, cooles Thema heute.
SPEAKER_03Dein Thema, also du bist ja von uns beiden, wenn wir schon die Lederjacke anhaben hier, der Rockstar, stehst mit deiner Bühne regelmäßig, mit deiner Band regelmäßig auf der Bühne, so rum. Nächste Woche Ben Probe, habe ich gerade gehört. Also von dem her. Gleich mal so die erste Frage, die ich mir überlegt habe. Was löst es in dir als Künstlerin ja dann auch, aus, wenn Maschinen plötzlich Ideen haben?
SPEAKER_01Alte Musikerin und ich finde ja die alte dreckige Musik, wo irgendwas nicht, also wo alles nicht perfekt ist, finde ich ja viel spannender. Und ich habe schon vor vielen Jahren, ich habe so irgendwie so einen Moment, wo das muss ich liegt, 15 Jahre im Keller, irgendwie ist das hängen geblieben, wo genau ich war. Beim Bandprober haben wir diskutiert über was Technologie machen kann. Dass man, du kannst ja dann, wenn du einen Ton nicht triffst, dann kannst du es ja einfach hinpitchen mittlerweile. Und da hatten wir diskutiert, dass da so die junge Generation heute, wenn die echte Musik hört, dann finden die das fürchterlich. Ja, das ist so Led Zeppelin von den 70er Jahren, weil da so mal ein bisschen schief und krachig und umgekehrt, wenn ich dann die neue Musik höre, dann denke ich so, alles so glatt poliert und so perfekt, dass das langweilig ist. Also mir kommt heute selten that irgendwelche neue Musik and neue Stars, die packen mich fast gar nicht. In the eyes and songs. And I think it's really so a generationswechsel with was bist du aufgewachsen. But also this thing Creativity. And darüber sprechen wir so ein bisschen deeper heute. The unterschied zwischen jemand that nicht musicer is that, oh cool, I have a lied gemacht with KI, and a music that nuts to a stuff better to come in the creativity. This is genuine as in the arbeitswork. This is also when I Automechaniker, klar can I with KI a medicinal paper scheme. Klingt ja alles total good and medizinish, as many Herz-OP macht. But a Herzchirur would wait so dark and guys and think, yeah, next. Nämlich, ich bin schon Künstler und nutze die Technologie, um meine Kunst besser zu machen, versus jemand, der kein Künstler ist, der Kunst macht. Das sind Welten dazwischen.
SPEAKER_03Spannend. Ich habe im Vorfeld unseres Gesprächs heute überlegt, welche Rolle ich einnehmen soll, welche Position ich verteidige. Du die Künstlerin, ich, der Typ, der KI über alles großartig findet. Aber mir geht so ein Gedanke nicht aus dem Kopf. Wenn wir mal über Texte sprechen, was ja dann die Lyrics auch in Texten von Songs sind, dann gibt es ja dieses lyrische Ich. Weißt du? Also die Autorin, der Autor des Textes, der ja dort ganz viele Sachen reinbringt, an Erfahrung, an Herzschmerz oder was auch immer. Und wenn das eine KI geschrieben hat, findet dieses Momentum ja nicht mehr statt. Das war so der eine Gedanke auf der einen Seite. Der andere Gedanke war, wenn ich eine Komposition, eine KI machen lasse, dann muss ich das ja als Musiker vielleicht auch zum Beispiel auf der Bühne interpretieren. Und da gibt es wieder einen Teil Menschlichkeit dazu. Aber irgendwie fehlt mir so die Seele dessen, wenn es nicht von Menschen kreiert wurde.
SPEAKER_01Fangen wir mit Lyrics an. Das ist eine Zeitfrage. Und eine Anspruchsfrage. Es gibt Songs, die ich auf der Bühne singen muss, so covers singen. Weil der einfach keinen Sinn macht. Da gibt es ein paar, wo man vielleicht kommen da noch Beispiele oder so, aber da hat immer so, ja, das reimt ja so schnell, man merkt so, dass es ein bisschen zusammengeklatscht und um einen richtig guter Text, so wie ich Songs geschrieben habe, ich habe tagelang daran gearbeitet, das richtige Wort, was wirklich dann reimt und dann wieder umgeschrieben und nochmal umgeschrieben, bis das perfekt war. Weil ich wollte, dass das meine Gefühle, meine Gedanken ausdruckt, aber es musste sprachlich auch perfekt sein. Weil es ist ja so, ein Lyric muss ja einer Melodie folgen. Du kannst nicht einfach irgendwas drauf singen, das muss ja halt ein Rhythmus folgen. Und dann hat man ja schon so die Parameter und es muss passen und dann soll es am liebsten reimen, reimt dann jede Zeile oder jede zweite und so weiter. Es hat ein Muster, es hat Dimensionen, Musik ist Mathematik auch die Sprache. Dann hat man einen Zwischenteil, dann hat man einen Bridge und dann hat man Solo und muss alles irgendwie miteinander harmonieren. Sprich, ja klar, kann ich dann halt irgendwie an einem, ja, nach fünf Bier, Freitagabend, ja, liebe geschrieben und dann haut man das dann halt auf den Vierspurer und fertig war es. Und war vielleicht nicht perfekt. Aber die richtig, richtig guten Sachen, da ist Monate reingeflossen, wo man immer wieder jede Buchstabe umgedreht hat. Also das ist so viel zum Lyric tatsächlich. Dann die Musik selber. So, KI ist ja ein großer Large Language Model. KI ist wie Modern Talking. Dasselbe drei Akkorde, weil es gibt durchschnittlich, du sagst dann halt den Style, will ich ja Reggae oder Rock oder was will ich, und dann kommt so der durchschnittlich, wahrscheinlich nächste Note, weil es gibt einfach Klänge bei Musik, die üblicher sind, weil die harmonieren. Und das baut ihr auch auf Harmonielehre und das ist auch Mathematik, dass gewisse Töne klingen einfach nicht gut zusammen, außer es ist Jazz. Oder wie wir das damals gesagt haben, nur weil es falsch klingt, muss es nicht Jazz sein. Wenn jemand da daneben gelangt hat auf der Gitarre. Und das ist so, deswegen ist gerade so die, wenn ich, zurück zum Lyrics, wenn ich Vorschläge von KI bekomme, so ja, gib mir da ein Wort was, oder hilf mir, diesen Satz zu bauen, das genau das hier aussagt, basierend auf diese Worte, die ich schon geschrieben habe, mit diesem Rhythmus und das muss reimen und das muss diese Bedeutung haben. Und dann kriege ich 20, 30 Vorschläge und dann kann ich runterfiltern, bis ich wirklich das Perfekte für mich, was ihr eigentlich sagen wollt und kam vielleicht selber nicht so drauf. Aber wenn es um die tatsächliche Musik, da glaube ich, da muss der Mensch ein bisschen mehr dran.
SPEAKER_03Was ich ganz interessant finde an dem, was du gerade gesagt hast, und auch wenn man nochmal ein bisschen einen Schritt weiter gehen, ist ja, dass wir und ich muss jetzt kurz hier der Christiane sagen, dass wir dich gesehen haben, Christiane, wir holen dich gleich dazu. Dass wir da zu dritt widersprechen können. Ich finde, und das lässt sich eigentlich wie eine super Schablone, deswegen passt das Thema heute so gut, auf unsere Gesellschaft, unser gesellschaftliches Leben legen oder auf unsere Arbeitsweise legen mit KI leg. Weil wir sagen, auf der einen Seite geht es ja um die Frage der Ersetzbarkeit, inwieweit ist ein Künstler in Zukunft ersetzbar. Auf der anderen Seite haben wir fantastisches Werkzeug, um neue Dinge zu machen, oder habe ich gestern lustigerweise im Bericht gesehen: da geht es darum, verstorbene Künstler mit ihrer eigenen Stimme nochmal ein Album machen zu lassen. Also wo du sagst, oh, jetzt gibt es da nichts mehr Neues, ja. Und da gibt es ja die Nachfolge, weiß ich nicht, Generationen oder Familien, die die Musikrechte haben, die dann ins Studio gehen und sagen, jetzt bringen wir nochmal eine Platte raus. Kann man halten, wie man will, aber wie cool ist das, dass Falco dann nochmal singen kann oder wer auch immer. Also das finde ich interessant, dann die Befähigung. Also ich war tatsächlich in der Lage, meiner Frau so einen Liebessong zu schreiben. Ich konnte nicht singen, weil ich nicht singen kann. Und ich kann auch kein Musikinstrument spielen, also nicht gut genug. Das heißt, die Befähigung durch KI ja diesem kreativen Prozess teilnehmen zu dürfen. Und dann noch ein anderes Beispiel, und das ist auch so diese Ergänzung, wo dann eine andere Form der Kreativität eine Rolle spielt, wenn ich KI als Werkzeug benutze, auch wieder ein Bericht gewesen im Fernsehen. Eine Pianistin, unfassbar, was die mit den Händen da auf diesem Klavier alles anstellen kann, aber die spielt nur eine Anfangssequenz ein, lässt die KI das fertig komponieren. Die KI spuckt dir fünf Varianten aus und sie geht dann in dieses Feintuning und sagt, na, der Passus muss ein bisschen schneller sein, hier fehlt ein bisschen mehr Emotion und also auf eine andere Weise kreativ, nicht indem sie sich die Noten ausdenkt, die kommen ja gerade von der KI, sondern die, wie fühlt sich das an, Wärmegrade in der Musik, welche Geschwindigkeiten brauche ich hier? Brauche ich ein bisschen mehr Bach, ja. Von der Anmutung her, also im Bereich der klassischen Musik. Und das fand ich auch interessant, dass dann am Ende ein Stück rauskam, was sie dann gespielt hat. Also die KI hat die Noten ausgespuckt, sie hat das dann gespielt. Und sie hat dem Ganzen dann so ihren menschlichen Interpretations-Fingerabdruck gegeben. Und das fand ich großartig. Und das war am Ende ein Stück, was es vorher nie gab, was im Grunde mit KI neu erzeugt wurde. Of menschliche Weise interpretiert wurde, und da jeder Pianist auch so seinen eigenen Stil. Und ja, man kann sagen, okay, it is vielleicht ohne Seele entwickelt worden, aber vielleicht ist so auch diese Interpretation des Komponisten und auch die Interpretation des Publikums, das ist ja auch nochmal eine Geschichte. Also ich kann das ja auch nachträglich interpretieren. Ich kann ja was hören, das macht was mit mir oder das macht mit mir nichts. Und ich glaube, das ist auch nochmal, wie gehe ich mit dem Ergebnis dann um? Was macht das mit uns? Und entspricht das der Qualität oder einfach auch den Vorlieben, die ich habe im Bereich Musik.
SPEAKER_02Let's take a quick break.
SPEAKER_03Ich erinnere mich noch ganz genau an den Moment. Ich saß da und hab mir gedacht, warum gibt es eigentlich keinen Verband, wo wirklich jeder mitmachen kann, der sich ernsthaft für künstliche Intelligenz interessiert? Kein elitärer Kreis, kein bürokratischer Apparat, sondern ein echtes Zuhause für Macher, Visionäre, mittelständische Unternehmen, Start-ups und KI-Experten. Diesen Ort gab es nicht. Also haben wir ihn gegründet. Der Bundesverband für KI-Transformation e.V. ist heute genau dieser Ort. Für alle, die KI in Deutschland und Europa im Hinblick auf die technologische Souveränität aktiv mitgestalten wollen. Du wirst Teil eines starken Netzwerks aus Menschen, die aktiv an Projekten arbeiten und wirklich was bewegen. Du bekommst Zugang zu Wissen von kuratierten Experten, um dich und dein Team weiterzubringen. Und du triffst auf Startups und Unternehmen, die gemeinsam innovieren. Direkt, praxisnah und auf Augenhöhe. Wenn du KI wirklich machen willst, nicht irgendwann, sondern jetzt, dann geh auf www.bundesverband.ai und werde Teil von etwas, das größer ist als nur ein Verband. Werde Teil der Bewegung.
SPEAKER_01Ein paar echt super spannende Sachen dafür. Also fangen wir mit Falco an.
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_01Der spezieller Star und viel zu früh von uns gegangen, genauso wie viele andere. Ich meine, Elvis ist mit 42 gestorben. Man denkt, das ist ja, wir sind ja viele Jahre her. Das ist ein cooles Businessmodell. Man sagt, man hat immer noch die Rechte und Fans wollen vielleicht immer noch, was könnte dabei erstehen. Und man wollte ja damals, wo wir Samstag zum Plattenladen gegangen sind, weißt du noch, Norman so alt sind wir und nicht nur frei. Und dann haben wir ja alles das Neueste ständig, sondern ja, da hat man ja, da wollte man eine Single kaufen und so, das gibt es ja alles nicht mehr. So, liebe Zuhörer, so alt sind Norman und ich. Das war schon was ganz Besonderes zu der Zeit, ja. Und klar, man wollte immer das Neueste, wow, das neue Album ist raus. Und das kann man so schon eine Weile dann weiterleben lassen. Das finde ich eigentlich schon wieder cool. Aber haben das ja selber jetzt letztens gemacht mit dieser Avatar-Show in London. Und da, alte Aber-Fan, ich war leider, ich habe die Songs gedacht, muss ich unbedingt sofort kaufen und runterladen, haben wir das angehört und waren nicht begeistert. Ich glaube, die haben auch ein bisschen mithelfen lassen, weil es war auch von 0,815 Durchschnitt. Und es ist dann doch so, dass die Stimme leidet, wenn man älter wird, dann trifft man die Töne und die Kraft, Muskelkraft ist einfach nicht mehr so da. Das hat einfach irgendwie nicht so geklungen, wie ich das mir gewünscht hätte. Das könnte dann KI wahrscheinlich besser. Aber this other being the Kunst in the Kunst in the eye des Künstlers, kann man so forstelling, okay, man hat einen Pianist or Pianistin here in this fall. For this, by each show, let's say other variations from themselves. What violet sogar, when jemand rich good is on the fly, there is the newest notes. And I can spielen, weil ich so good. Then it's in themselves a Kunststück in the interpretation, zum Beispiel 100 concerts, and this is and this one has KING. Now let's film and do this on YouTube or in our canal or one will have the 100 variations. Es gibt viel Musik heute. Es gibt auch viele Bands, Bands kriegen auch kein Geld. It's actually ein ganz anderes Thema, weil man kaum noch gar schon wenn man nicht Topstar ist. Und wenn man mehr Material produzieren kann, was mehr Aufmerksamkeit bekommt, dann kann man vielleicht sogar davon leben.
SPEAKER_03Das ist interessant, weil, also ich glaube, Künstler haben ja so gar nicht, also ich überziehe jetzt mal und ich packe die jetzt alle mit in eine Schublade, gar nicht so sehr den Sinn nach dem Geschäftsmodell. Das ist wahrscheinlich dann das Management, was sagt, hey, wir müssen das irgendwie jetzt in den Markt bringen, wir müssen skalieren, wir brauchen noch 15 Alben. Der Künstler oder die Künstlerin, die sagen ja erstmal, das ist für mich so ein echt leidenschaftliches Thema. Der Song ist mir super wichtig, weil der irgendwie vielleicht meine vergangene Beziehung reflektiert oder aufarbeitet. Und da ist natürlich auch super schnell, und das ist die Parallele auch zu anderen Bereichen, jetzt nicht nur im Bereich Kunst, dass ich auch dann so in so schnell so eine Ablehnung komme und sage, ja, KI, ist ja seelenlose Musik. Jeder kann bei Spotify heute, ich kann ab morgen anfangen, da Songs hochzuladen, die ich alle produziert habe für meine Frau, und dort eine Platte nach der anderen veröffentlichen und bin dann der Superstar. Und ich darf es halt nicht auf die Bühne stellen. Ist klar, Live-Musik geht da nicht. Und da ist dann natürlich auch die Frage, und das verstehe ich dann auch, wenn so die Szene verwässert wird, auf der anderen Seite am Ende zählen die Streams, ja, die Leute, die sich das anhören. Und wenn es eine gut komponierte Geschichte ist, wenn die Lyrics passen, ja, oder wenn das Stück richtig toucht irgendwie, ja, viele Menschen, dann hat auch der Künstler recht, der das mit Hilfe von KI, wofür auch eine Kreativität notwendig ist, ist ja nicht Knopfdruck und Musiktitel raus, sondern ich muss mich damit ja beschäftigen. Und das auch einschätzen. Weißt du, das ist wie ein Jurist, der sagt, ich jag den Text jetzt durch Chat-GPT meinetwegen oder durch ein anderes KI-Tool, und dann sagt der Jurist: Naja, du musst das auf Plausibilität prüfen. Ist das wirklich ein Präzedenzurteil gewesen? Das heißt, er kommt durch seine Fachterminie schon auf die Idee, das zu hinterfragen, was jetzt ein normalsterblicher Nicht-Jurist gar nicht machen würde. Und ich glaube, so ein Künstler würde auch andere Prompts erstellen oder eine andere Interaktion mit der KI gehen, um da so ein Stück auf die Welt zu bringen. Aber das Tolle ist, er muss ja nicht oder sie. Wir können ja nach wie vor analoge Musik machen oder so, wie wir es immer gerne gemacht haben. Aber wir können eben auch, es ist ja optional. Zwingt uns ja keiner, das nicht zu verwenden.
SPEAKER_01Ein Hit ist ein Hit. Wenn es einfach jeder hören will und auf Repeat und so weiter, dann irgendwo gibt es ja irgendwas bei Musik, was uns packt. Aber es gibt genauso Musik, die einfach nur plätschert. So Aufzugsmusik oder Weihnachtsmusik. Es sind viele Themen hier, auch GEMA und so weiter. Es ist recht teuer, Musik zu spielen. Ich muss ja dafür bezahlen, wenn ich am Laden bin. Oder wenn ich eine Weihnachtsfeier mit einer Live Band, muss ich ja alle Songs dann melden. Oder auch wenn das nur ein DJ und nicht ein Spotify liest, tatsächlich rechtlich muss ich das ja melden. Aber es gibt. Ich sehe schon ein bisschen dieses Geschäftsmodell auch. Musiker werden immer selber Musik machen, egal welche Tools die dafür hernehmen. But zum Beispiel, das, was du gemacht hast, stell dir vor, jemand is a grosse fan of irgendeinem Star, and the KI can einfach a song from this star named, and as Geburtstags, a version, which the name of the Geburtstagskinder drin is. Einmal, nur for dich. Was ich auch jetzt gesehen habe, dass man die Stars the allererste licensieren their stimme and gesicht. Da gibt es schlechte und da gibt es gute. I have so alles von Michael Connolly, this is so crime thrillers, Harry Bosch, the Bücher, falls kennst. Alle gelesen, die ganze Fernsehserie gesehen, and then hat der Schauspieler, der jetzt im Fernsehen, also der heißt Titus Walliver, hat Bosch gespielt und seine Stimme, das ist für mich einfach Bosch. Und deswegen habe ich ja noch lieber, also alle Hörbücher auch nochmal, die er vorgelesen hat. And this is the Zukunft. Und KI wird einfach so auf welche Stimme, männlich, weiblich, lustig gelesen, also mit fröhlicher Stimme oder traurig and dramatisch. And then bestellt man einfach das Buch and so vorgelesen nach meinem Geschmack. Dann werde ich ja viel mehr, also ich manchmal höre ich Hörbücher, aber es geht auch mit Musik, wenn man denkt, was Neues und denkt, die Stimme, das kreischt bei mir, oder irgendwas gefällt mir nicht. Dann gibt es auch Musik, wo ich sage, absolut voller Respekt vor dieser Künstler. Gefällt mir aber nicht, weil die Stimme mir einfach nicht gefällt. Und so kriege ich ja natürlich ein Produkt oder das, was ich gerne hören möchte. So vorgetragen, egal ob gelesen oder gesungen oder sonst was, so wie es mir gefällt. Es kurbelt natürlich auch so das Künstlerische an, dass man mehr Absatz bekommt und mit mehr Absatz hat man auch einen Bekanntheitsgrad. Das ist super spannend. Also man sagt ja, Kunst, Business. Hängt es am Ende zusammen, weil die wollen ja auch davon leben.
SPEAKER_03Na klar, die wollen ja auch davon, müssen ja auch davon leben können. Das finde ich auch so toll. Ich warte mal auf die nächste NFT-Welle, was ja auch für die Kunstszene so ein riesen Benefit war oder so eine riesen Möglichkeit war, Bilder, diese Uniqueness nachzuweisen und das zu verkaufen. Also ich glaube, da sind noch ganz viele Optionen offen. Before die Christiane, die schreibt jetzt hier schon im Chat, ich möchte was sagen. Jung jetzt mal dazu. So. Für alle, die das noch nicht wissen, man kann hier interaktiv mitmachen im Podcast. Dazu einfach bei uns auf der Plattform des Bundesverbandes vorbeischauen. Und dort geben wir die Termine bekannt. Und da ist sie wieder, Christiane. Hallo, ich begrüße dich.
SPEAKER_00Hallo. Ich habe eine ganz wichtige Frage. Was ist denn mit dem ganzen Thema Ethik? Was machen wir denn da? Also mich hat das nie so interessiert, aber ich habe jetzt, deswegen habe ich gerade Anna Lincoln-Leuer reingestellt. Der Cornelly hat ja so ein. Super, ich habe alle Dinge genommen. Proving Ground. Bin mittendrin. Noch nicht verlieren. Ich bin kein Maus.
SPEAKER_01Künstlerische Ethik ist ein Riesenthema. Also wie können wir, das ist, aber dann kommt es nicht nur Kunst, sondern insgesamt alles, was Texte, Copyright und so weiter, so ethisches Nutzen. Und wie das da halt, das ist hier so das Problem, das ist ja unterschiedlich reguliert in unterschiedliche Ländern. Sprich, das Gesetz ist auch noch unterschiedlich. Also so wie ein globales, ethische, so responsible AI for the ethical nutzung von KI, sind wir natürlich noch nicht. Gerade so im Künstlerbereich noch schwieriger, weil da gibt es auch schon vor KI eigentlich so dieses Wo geht die Grenze. Es gab viele Fälle, wo festgelegt wurde, dass eine gewisse Anzahl Sekunden an Musik von jemand anders, als Sample, da gab es eine Weile, wo es sehr populär war, einfach so irgendein Rocklied, so also in der Rapper-Szene, weiß ich so, wenn du da nur gewisse Sekunden geknipst hat von einem Lied und das einfach geloopt hast, dann galt das nicht als eine Interpretation, weil es gibt ja so, es gibt Covers, Interpretationen rechtlich und Bearbeitungen. Also unterschiedliche ethische Stufen, das ist natürlich Musik jetzt, also bei anderer Kunst kenne ich mich weniger aus. Aber da muss man ja so entscheiden: gelten diese Regelungen, die ja schon vor KI noch? Ich glaube, heute noch nicht, das haben wir noch nicht regliert. Und vielleicht der letzte Punkt dazu ist ja auch dieses Recht an mein eigenes Werk. In Dänemark haben die ja, ich glaube, wir hatten wir schon mal besprochen, so in Dänemark hat ja jeder jetzt das Recht auf sich selber. Für KI, sprich my stimme, my gesicht, also my wesen. Wie kann ich mich selber jetzt copywritten? So as Avatar or as a growth star, there were no loopholes. What does that so wasserdicht defined? That I said, Jesus my work and you verdienst that Geld. I mean, a cover is a compliment, but when jemand klauds and says this is holding and behaupted that it's his eyes, this is jail and when I sple and say, I spent this lied from this startup. Complexes Thema. Da sind wir noch wirklich nicht da, wo wir sein sollten. Ich glaube, die Gespräche müssen stattfinden.
SPEAKER_00Und was ist denn das Thema? Ich habe viele Automobilzulieferer. Ist das Kind jetzt tot, das Sechsjährige? Ist die Gruppe tot? Oder wer ist tot, obwohl wir ja Automobil fahren können.
SPEAKER_03Also wenn das System entscheidet, ne? Also ich fahre auf eine Gruppe Menschen zu, ne? Links das Kind, rechts die Oma, das Kind hat noch das ganze Leben, die KI entscheidet, wer trägt die Verantwortung. Der Entwickler, der das Auto verkauft hat oder betreibt oder so. Aber ich glaube, all das, also nicht nur die musikalischen Themen, auch die, nehmen wir die Texthemen, ja, wenn die KI in der Wahrscheinlichkeitsrechnung mit den Texten arbeitet, mit denen sie mal trainiert wurden, und das sind ja gar keine Eigentumsdaten letztendlich, sondern die KI basiert ja im Grunde auf dem Wissen des Internets, dann ist das natürlich eine große Schwierigkeit, wie ich finde, da ethisch eine Grenze zu ziehen und zu sagen, ab diesem Punkt, ab Sekunde 15, sprechen wir nicht mehr von einem Clip, den du loopen kannst, sondern dann ist es schon ein Musikwerk. Also ist zum Beispiel nach Deutsch einem Urheberrecht, dass ab einer bestimmten Anzahl von Sekunden, die du ein Werk benutzt, entsteht auch ein Musikwerk und ist nicht mehr nur irgendwie ein Jingle oder sowas, was du gar nicht schützen oder lizenzieren könntest. Aber ich glaube, dass das auch wieder, glaube ich, eine Technologie braucht, um das einschätzen zu können. Das ist, glaube ich, menschlich gar nicht mehr. Also wir haben ja jetzt schon Technologien, da kannst du im Browser so ein Add-on installieren und der sagt dir zum Beispiel, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Text, den du liest, fake ist oder nicht. Ja, oder das Bild. Also das kann ich mir nicht gar nicht anders vorstellen, dass das irgendwie Gerichte oder Richter dann irgendwie im Einzelfall selbst menschlich abschätzen, sondern ich glaube, wir brauchen, um die Technologie zu kontrollieren, andere Technologie, die das besser abschätzen kann.
SPEAKER_01Ist auch für Bild. Also ich kann mir vorstellen, zum Beispiel ja, jemand macht ein Foto vom eigenen Hund oder Haus oder Hochzeit und dann sagt KI, bitte kreier mir das in der Style von Monet oder Van Gogh. Und dann wird das halt sozusagen mit einem KI, sogar mit einem Roboter, nicht nur gedruckt, sondern mit Pinselstriche, weil es ist ja, die sagen ja zum Beispiel, dass man ja durch die Pinselstriche kann man ja dann halt die Echtheit eines Gemeldes erkennen. Und ich glaube, das ist auch irgendwann mal bald möglich. Und dann habe ich fast ein originales Werk, aber dann doch nicht. Und irgendwann wollen wir das, weil irgendwann überschwimmt er dann halt unsere Welt mit irgendwas, was von jemand anderiert und gemacht wurde. Und ja, es ist spannend zu sehen, wo wir da landen. Aber zurück zum Kernthema hier, so Ethik und so weiter und Kreation. Ich habe letztens so etwas Gutes gehört und das habe ich jetzt in ein paar Keynotes immer eingebaut. Menschen machen super Sachen in the arbeit, make good arbeit, make good music, good, whatever. KI is doing good. But Mensch and KI in Einklang, that's where the magic happens. With this efficiency and this understation and the help, but that the manch right here with this logic said, what for us manchmal so selbstverständlich is, and we say, oh, KI, I think it's not selfverständig, so. And we miss this and one would say, but the KI also with this what tie aus der Kiste gezogen wird, aus der große Large Language Models oder Bildermodelle einfach irgendwie als Durchschnitt rausgespuckt wird. Ich glaube, das ist so Mensch plus KI zusammen im Einklang, Magic.
SPEAKER_03Aber ich glaube, das sind wirklich Aufgaben, die wir jetzt auch im Zuge dessen mitlösen müssen. Also dass wir sagen, wie können wir ein Original nachweisen? Also wie wird das vor allen Dingen auch glaubhaft? Weil ich glaube, das ist ja besonders im geschäftlichen Kontext ein Thema. Also wenn ich das versuche zu monetarisieren, irgendwie Kapital daraus zu schlagen. Ich glaube, niemand ist böse, wenn man sich zu Hause eine Mona Lisa hinhängt, dann mit meinem Gesicht drin oder sowas. Wer da Lust drauf hat, ist das eine super Geschichte. Aber ich glaube, so im gewerblichen Kontext sind dann, und das ist vielleicht auch sogar eine eigene Industrie, wenn wir über Cybersecurity reden, über Nachweispflichten, Zertifikate, neue Formen der Zertifizierung, digitale Siegel zum Beispiel, dass man eben auch Musikstücke kennzeichnen kann. Ich glaube, es geht ganz gut.
SPEAKER_01War ja schon damals, also in den 90er Jahren haben die versucht mit Watermarking für Musik, weil es einfach so dieses Runtersaugen von Songs vor alls-Plattformen gab. Und es ist heute, es lohnt sich jetzt nicht mehr, so Raubkopieren runterzuladen von Musik oder andere Sachen, weil es ist alles einfach so easy online zu kriegen, aber ist möglich, ohne dass man es überhaupt merkt, man einfach so entweder so binaurale Töne oder Töne, die einfach nur eine Frequenz, ohne das menschliche Ohr nicht hören kann. Geht alles. Die Frage ist der Stellenwert vielleicht auch dazu. Ich meine, wenn ich so schöne Bilder machen kann wie mit KI jetzt mittlerweile, ich erkenne ja sofort bei Werbung, ob das ein echtes Foto oder ob das KI-Modelle sind und denke mir nur, irgendwie alles so ultra perfekt und langweilig. Zurück zu Led Zeppelin, einfach. Das ist, KI ist mir zu perfekt.
SPEAKER_03Ja, man hört es dann, vor allen Dingen auch in der Masse, glaube ich, dann. Du kannst halt lange diese Qualität nicht durchhalten. Aber ich überlege mir gerade, wenn ich jetzt Künstler wäre, und ich muss, glaube ich, unterscheiden, entweder ich bin ein Künstler, der live auf der Bühne steht, weil das wäre der Beweis dafür, wenn es nicht Capella, also wenn es nicht Playback wäre, aber wenn ich live auf der Bühne singe, dann muss ich singen können.
SPEAKER_01Na, die Enya in Schottland, sie hat eher komplette Werke aus ihrem Schloss gemacht und gesungen und aufgenommen. Und die war nie, soweit ich verstanden habe, ich habe dann letztens darüber gelesen, die mag Volksmengen und Bühne nicht so und die hat noch nie irgendwelche Konzerte gegeben.
SPEAKER_03Ja, okay. Aber wenn sie es geben würde, dann müsste sie das ja nachweisen. Und die andere Kategorie wären genau die, von denen du gerade gesprochen hast. Das sind die, die produzieren halt Alben. Das heißt, du weißt nicht, wo das herkommt. Teilweise denke ich mir, wenn ich mal so über Musiker und Musikerinnen recherchiere, oh krass, die schreiben Texte gar nicht selber. Die haben da jemanden, der denen das schreibt. So. Das heißt, die singen es am Ende nur, ist auch eine Leistung, ja. Aber so in meiner Romantik des Musikerdaseins sitze ich natürlich selber da mit einer Feder und formuliere die Probe.
SPEAKER_00Zwei Normen, wenn ich unterbrechen kann. Also mein Sohn ist 23 und ich habe jetzt für meinen Mann eine Bewerbung geschrieben für wer wird Millionär. Und das habe ich weitergeleitet an die Jungs und dann sagte der, nein, das ist doch mit KI geschrieben. Das merkt doch jeder, wer sich damit auskennt. Ja, ich muss das jetzt nochmal neu schreiben. Ich mach's menschlicher. Ja, aber eigentlich nun in dieser Weile mehr Klaot als JGPT, weil das kennen weniger Menschen.
SPEAKER_03Aber ist interessant. Ich habe mir letztens überlegt, wir machen uns jetzt so Riesenstress, hat das jetzt eine KI geschrieben oder nicht, erkenne ich das an dem oder an den Merkmalen und so. Wenn wir mal ein halbes Jahr weiter blättern, interessiert das keinen Menschen mehr. Ja, weil das, ich glaube, da, wo es wichtig wird, wenn du den Liebesbrief an deinen Mann schreibst oder an deine Frau.
SPEAKER_00Ich mache Partnerschaftsanzeigen, also für meine Seminare. Irgendein Mann sagt, oh Gott, willst du dich von mir trennen? Ich sage, nein, das ist nur zu beüben.
SPEAKER_03Aber das willst du noch selber machen. Oder wenn dir ein Lied besonders wichtig ist, ja, oder du sparst an Gedichten und so weiter. Also all das, das musst du natürlich selber machen. Aber so den ganzen Standard, nehmen wir unsere ganzen E-Mails, die wir jeden Tag abarbeiten. Also wie viel Prosa muss da noch wirklich rein von einem Satz.
SPEAKER_01Muss ich Fakt oder muss ich Gefühl übertragen? Warum höre ich ein Lied auf Repeat, wenn ich Liebeskummer habe?
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_01Ja, das ist, weil das einfach, es trifft mich im Herzen an. Ich bin etwas langweilig, wenn es um Musik hören geht. Und zwar habe ich manchmal, glaube ich, habe da ein bisschen OCD, ich hatte hin und wieder habe ich ein Lied, was mich so gepackt hat, mein Mann hat sogar einmal als Scherz halt eine Sportplaylist mit dieses eine Lied, weil ich habe echt fast zwei Jahre lang, zwei Jahre beim Sport hat er denselben Bassgang eine Stunde lang gehört, weil ich ein Lied auf Repeat und im Auto fast zwei Jahre lang. Also das ist auch ein bisschen eine Obsession wahrscheinlich bei mir. Dass ich da halt, ich höre nicht so, ich will nicht unterschiedliche Musik, die die ganze Zeit rotiert, sondern fokussiere da halt auf wenige Stücke und ziehe mir die an. Also das ist also zum Kreationsthema im Sinne von, was muss ich vermitteln? Ja, eine Bestellung, einen Jahr geht so in Ordnung, habe ich gereviewt, ja, du kriegst Urlaub. Ich glaube, da muss man nicht so kreativ sein, dass man jedes Mal versucht, einen anderen Text zu schreiben und Gefühle übertragen da. Aber zurück zu das, was du gesagt hast. Viele von den Stars, die haben ja, wie das tatsächlich läuft, es gibt einige Leute, die so gut sind in Texten, die haben einfach, die sind Hit Machines. Die haben so einfach, ja, ein absolutes Talent, und das sind so wenige weltweit. Ich hatte mal mit so jemandem zu tun, da habe ich ein Lied angeboten bekommen als Sängerin. Und ob ich das kaufen möchte von eines von diesen sehr bekannten Songwritern, und die hatten das Katy Perry angeboten und sie hat das abgelehnt, sprich, das war so ein bisschen Restarampe, und haben die da halt so ein bisschen raus zum paar Stars und so up and coming. Und ich habe mir das angehört, das war dann von irgendjemandem, so nicht besonders gut gesungen, so hingeklatscht. Und ich so, okay, den Ton trifft auch keiner mehr. Also ich verstehe, warum Katy Perry das abgelehnt hat, aber das ist eine ganz hohe Stimme. Und das war definitiv nicht für mich. Ich hätte dann auch irgendwie, ich glaube, 10.000, 12.000, nur für die Rechte, das Lied singen zu dürfen. Das ist recht teuer. Und so, die machen einfach so, die schreiben ganz viele Songs und dann halt so die besten an den Topstars und dann halt das, was übrig halt, was die sagen, oh nee, keinen Bock drauf, das wird dann halt immer da halt dann weiter runter, bis das irgendwann bei anderen Artisten dann ankommt. Aber interessant mal zu hören, was ich halt mitgemacht. Das war wahrscheinlich so, aber das war unmöglich, absolut nicht möglich zu singen. Ja, sehr spannend.
SPEAKER_03Vielleicht noch ein Gedanke so in die Runde. Ich meine, ich kann ja, wenn ich jetzt zum Beispiel ein Klavierstück habe oder auf einer Gitarre spiele, da kann ich ja in unterschiedlichen Formen interpretieren und auch so eine gewisse Originalität reinbringen. Auch situativ, wenn ich live auf einer Bühne bin, ist das ja nochmal was anderes. Ich stelle mir nun die Frage, ist es immer wichtig zu fragen, was wir besser können als die KI, weil das ist ja gerade so in diesem Künstlerbereich immer wieder so ein Loop, den wir aufmachen, den wir aber auch in anderen Bereichen schaffen. Also wird uns KI im Bereich HR irgendwie ersetzen. Wir haben vorhin über Synchronsprecher gesprochen, da kannst du eigentlich einen Haken dran machen, weil die Originalstimme kannst du auf Deutsch und jeder anderen Sprache halt auf Knopfdruck und wenigen Sekunden, Minuten erzeugen und die sind wahrscheinlich noch dichter an der Originalstimme dran, als das, was wir so unter Bruce Willis im Fernsehen sehen, Deutschland. Aber ist das nicht, sind wir nicht gut beraten zu sagen, okay, wir erhalten eigentlich noch eine kreative Option on top zu dem, was wir selber erschaffen können. Haben wir die Möglichkeit, noch zusätzlich was zu entwerfen. Aber wir haben immer die Möglichkeit, immer, jeder Text, der von ChatGPT oder wem auch, auf welchem Tool auch immer kommt, dem noch unsere persönliche Note zu geben. Wir können immer nochmal den Text lesen. Wir können im Idealfall vielleicht sogar etwas vorgeben, was dann die KI vielleicht nochmal redigiert, ja, wo du dann sagen kannst, lies das mal als, keine Ahnung, Pink Floyd, ob der Text da wirklich passt und so weiter. Müssen wir damit anders umgehen? So meine Frage, auf die ich hinaus will. Anstatt über Ersatz zu sprechen. Ersetzt KI den Menschen.
SPEAKER_01Zwei Sachen. Also A, ich glaube, man muss es vermerken. Ich glaube, wir haben das Recht zu wissen, wenn wir es nicht erkennen. Generated with AI. Tatsächlich. Ob das uns irgendwann mal egal ist in 10 oder 15 Jahren, weil es normal ist. Ich kann mir auch Use Cases vorstellen, wo das vielleicht nicht so notwendig ist. Aber wir sollten da mal das markieren, aber am Ende so, wer wird zukünftig einen Job haben? Und es ist so, ja, ein, es gibt ja einen Grund, ich sage immer, mein großer Abschluss von Keynotes, es gibt einen Grund, warum Rolling Stones jetzt immer noch auf Abschiedstournee sind, ja, weil es gibt Sachen, die man kann KI und Roboter einfach nicht ersetzen. Ich glaube nicht, dass wir so schnell, auch Sport würde ich als Kunst hier sehen, ja. Sportler, klar kann ich dann halt irgendwie Fußball, ja, Roboter gegen Roboter, dass die Teams FC Bayern stellen, dann irgendwann mal ihre Roboter-Teams auf. Wird das jemand gucken? Priester ist auch so ein Job, wo ich mir denke, ja, wer geht dann heiraten bei einem Roboterpriester, wo ich die Sprache einstellen kann. Und dann kann ich da schön auf so einem Touchscreen irgendwie unterschreiben. Wir sagen dann halt Ja zueinander, und aus dem Bauch von Roboter spuckt es dann halt so die Heiratsurkunde. Romantisch. Auch ein Job, der, glaube ich, nicht so gefährdet ist. Sprich, es gibt ja auch so Musikkunst, Bilder, wo das Werk nicht der Person selber ist. Wie ich stehe auf der Bühne. Das ist halt, auch wenn ein Roboter oder ein KI, wenn ich dann eine große Show habe, mein Star da vorne steht und ich weiß, ich bin irgendwie zehn Meter weit weg und es ist diese Person und so weiter, vor allem bei Jugendlichen, die ja immer noch so starstruck und über die ganze Nacht für Tickets für ihre Superstars irgendwie da halt zelten und so weiter. Ja, ich glaube, das ist das Menschliche und deswegen noch mehr so das, was nicht replizierbar ist, nämlich Live-Kunst, Live-Konzerte, Ereignisse und so weiter.
SPEAKER_00Ja, bin ich auch absolut der Meinung. Also ich lese jede Woche zwei Bücher. Ja, also ein Autor, jemand, der wirklich ein Buch schreibt. Nein, das kann ich nicht mit KI. Und das merke ich auch. Ich merke, wenn ein Buch mit KI geschrieben ist, weil es ist einfach so ähnlich.
SPEAKER_02Christiane, gute Punkt.
SPEAKER_01Ich denke viel an Hollywood und Filme. Da gibt es eine Fernsehserie auf Prime, die heißt Citadel. Mit Priyanka Chopra and I was not so action. And you can't this 0814 action, where someone says, Stay in the car, bleiben die ne in the out. And you get out of the out, max two, gets 1, 2, 3, boom, you know, that the auto exploded. So the last serie is so durchschnittlich with these standard-action scenarios that I think the script is from KI geschrieben. Genauso wie Bücher and so it is einfach so, and what KI ausmacht, this herausragt with ganz neue Ideen heraus, weil es ist ja nur, this is wie it is halt Brei. Das sind durchschnittliche Ergebnisse of all action-Szenen, all sights, and all film with Jason Statham and Bruce Willis und so we have. And there was spannend. Und ich so mit Bücher ist das ja genau so, tatsächlich. Das ist einfach, du weißt genau, was passiert. Yeah, the butler is the murderer. So ungefähr.
SPEAKER_03Aber ich nehme jetzt mal kurz den Gegenpol zu euch beiden auf. Weil ihr erinnert mich gerade an ein Gespräch, hatte ich gestern mit meiner Tochter, sieben Jahre geworden, wir haben Märchen geguckt, Rapunzel, und sie meinte so, das war so mit echten Schauspielern und so. Kann ich übrigens empfehlen, ZDF. Und sie fragte dann so zu mir oder sagte dann, du, Papa, ist das KI? Und ich habe gesagt, das ist völlig egal, das ist Magie. Wir sind jetzt hier in dem Film und wir gucken das jetzt hier und das ist alles echt, was wir jetzt hier sehen. So, worauf will ich hinaus? Ich glaube, dass wir in dem Bereich KI ganz am Anfang sind. Ich glaube, drehen wir das Ding ein Jahr, zwei Jahre weiter. Wir werden das nicht mehr sehen. Wir werden Filme sehen, die on demand für uns kreiert wären, während wir den Film gucken. Wir entscheiden uns auf der Fernbedienung, nein, der Held soll noch nicht sterben und dann geht der Film ganz anders vor. Los, ja. Und also, das, was wir jetzt so toll finden mit Netflix, und wir können das dann gucken, wann wir wollen, und wir kennen ja alle noch lineares Fernsehen, 20.15 Uhr musst du dann nach der Tagesschau am Bildschirm sitzen und das gucken, ist nicht mehr. Also, KI wird das eine Echtzeit machen. Wir werden Hardware-Beschleunigung, Quantencomputing erleben. Das wird alles Wahnsinn werden. Das heißt, die Gedanken und diese Energie, die wir gerade auffinden, um zu dekodieren und zu dechiffrieren, ist das jetzt von KI gemacht worden, getextet, musiziert, filmen, und so weiter. Das werden wir in kürzester Zeit gar nicht mehr so haben. Aber ihr beide habt was ganz Interessantes gesagt. Und zwar dieses Erlebnis. Du setzt dich mit deinem Buch hin und liest und tauchst in eine Welt ab und entdeckst das lyrische Ich oder eben nicht, entdeckst diese Seele des Autoren oder der Autorin oder eben nicht. Und genauso beim Künstler. Du gehst auf das Konzert und ist das live gesungen, ist das ein Erlebnis? Also dieses Drumrum, dieses, was wir Menschen lieben und was Kaino sehr schwer generieren kann, diese zwischenmenschlichen Beziehungen, diese Erlebnisse, die du mit Freunden hast, die du mit deiner Familie hast, die du auf so einem Event hast, wenn du den Bass spürst oder sowas. Wenn du merkst, das ist nicht mehr digitale Welt, das steht wirklich vor mir. Ich kann ausflippen.
SPEAKER_01Live bin ich bei dir, aber jetzt stellst du mir vor, was du gerade gesagt hast, super Beispiel. Stell dir mal vor, du kriegst jede Fernsehsendung und Serie und so weiter, genauso nach deinem Geschmack. Ja, und dann gehst du montags in der Firma und sprichst mit deinen Kollegen. Und das ist ja auch ein Teil von dieser so Zusammengehörigkeit. Boah, hast du die neueste Folge? Wow, war das spannend und so ein Cliffhanger. So diese Gespräche, wenn alle so individualisiert, dass das nur dich trifft und du kriegst es genau wie du das haben willst, dann verliert man ja auch ein bisschen einen Gesprächsstoff.
SPEAKER_03Oder ich sage, schau doch mal die Serie auf meine Weise. Und dann ist dieselbe Serie, weißt du, nochmal eine ganz andere. Das heißt, wir sind ja jetzt alle enttäuscht, weil unsere Serie jetzt bei Netflix zu Ende sind, aber ich könnte dieselbe Serie jetzt auf deine Weise mit einem ganz anderen Ende, mit ganz anderen Überraschungseffekten mir anschauen können. Also vielleicht gibt es oft, ne, und das, das ist aber diese Gedankenschleife gerade gut, die wir haben. Vielleicht müssen wir das von einer anderen Perspektive auch nochmal anschauen, weil wir andere Gesprächsthemen haben, weil wir andere Werkzeuge der Kreativität haben. Und ich habe vor ein paar Podcast-Folgen vorher den Henrik Loos interviewt, der Musiker war, damals Techno komplett abgelehnt hat, weil er so ein Vollblutmusiker ist. Und alle verteufelt haben, die irgendwas von ihm in der Richtung haben wollten, sich dann doch irgendwie drauf eingelassen hat, weil er ein Außenseiter war, weil alle fanden auf einmal Techno cool. Und jetzt ist er Filmproduzent geworden, mit seiner Musik von damals, der hat die hunderttausendfach verkauft, reproduziert die jetzt quasi und produziert Filme in Pixar-Qualität mit KI. So, also ist er jetzt ein Filmproduzent, der mit Hilfe von KI seine alten Werke, teilweise bespielt er die auch noch manuell, ja, reproduzieren kann, also wieder neu auflegen kann, was ein neues Geschäftsmodell auflegen kann. Und ich glaube, da ist KI noch nicht so gut, Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu sagen, wie kann ich mich als Musiker neu erfinden, um musicer zu bleiben, but in a new Berufsfeld vielleicht nochmal ganz anders machen.
SPEAKER_01Cool, oder? And that is Kunst! Im wahrsten Sinne des Wortes, dass ich aus this is, I mean, this is and there's Kunst machine. Ob there has a Müll on the strand is in my Heimatstadt, who so Kunstworkshop given that Müll sammel and builds with kids and so on. I can also, like, can I kunst machen? But now this is and I have there was a new one. I need far and build. I need a tone and a guitar and make that my head and my seele. And I think that is the definition of Kunst. Finde ich total cool.
SPEAKER_03Die Mehrdimensionalität, die ja auch durchaus so ein Bild hat oder ein Musikstück hat, und aus dem ich dann später Videos machen kann. Warum? Weil ich jetzt dazu befähigt bin mit KI. Weil ich habe ja keine Ahnung von Videos. Ich kann es weder illustrieren, noch kann ich es aufnehmen, noch kann ich es schneiden, macht alles die KI. Und das ist, also wir wären so unsere eigenen Superhelden dadurch, mit allen Schattenseiten. Also natürlich, wir haben ein riesenethisches Thema, Urheberrechtsthema letztendlich. Auch die Kennzeichnungspflicht, die super schwierig ist, gerade in solchen Werken. Aber das muss halt irgendein Startup, was man noch gründen müssen, lösen.
SPEAKER_01Ist ja auch mal die Frage, ob man da, wenn neutral ist, dass man einen irgendeinen Missstand aus dem Weg räumt durch KI oder ob man durch KI was Neues entstehen lässt. Das sind ja zwei komplett unterschiedliche, also von Minus auf neutral oder von neutral auf ein Plus. So Hollywood, ja. Manchmal muss es billig sein, und dann haben die da irgendwelche Leute die Deutschen spielen, amerikanische Filme, and they machen Achtung, Achtung, Vorsicht. Und du so, oh Gott, nur weil der Jenny vielleicht Deutsch aussieht und oft so zweiten Weltkrieg-Filme und so weiter, gehen wir nicht auf details, aber so. Und wir nennen die immer, weißt du, kennt ihr den Black Adder noch? Der Mr. Bean, der Rowan Atkinson, der Schauspieler. Black Adder. Und da hat die irgendwann mal, da musste er irgendwie tun, als ob er Deutsch ist und hat so mit so einem Feldtelefon, das war Black Adder, Goes Forth, im Vierten, im Ersten Weltkrieg, Achtung, Achtung, Kartoffelkopf. Und wenn immer dann, oh, ich will einen Kartoffelkopf, weil die Deutschen zu teuer waren, haben die billigen Schauspiele genommen. So was absolut, das ist ja nicht mal Kunst, aber das Gesamtkunstwerk, wenn du einfach sagst, sag was du willst, wir legen das mit KI, mit deinen Lippen und alles einfach schön drauf im Nachgang, um so den Feinschliff zu geben. Das finde ich gut. Oder wenn ich sage, vielleicht ein anderes Beispiel, so Lernmaterialien. Wenn jedes Jahr immer wieder Fakten ändern sich und ich will aber nicht die komplette Lernmaterialien neu machen, vor allem nicht nur ein Video, wenn es gedreht ist. Und ich kann alles so etwas mehr up-to-date, mit der so einer richtigen Sprache, richtigen Aktion, ich kann in eine Sprache zum Beispiel Kurse erstellen. Das ist vielleicht so, Christiane, weil du ja auch sehr viel mit Mentoring und Coaching und sagen, jetzt habe ich das so gedreht und jetzt kann ich das aber in China, Japan und Indien auch einfach durch KI von Lippenbewegung und Sprache und wirklich auch so perfekt, dass man nicht sagt, das ist hier irgendjemand versucht, eine andere Sprache zu sprechen. Das ist ja also eine Replikation, was ja auch im Arbeitsleben schon wieder wirklich sinnvoll ist. Oder Werbung, was ja oft versucht, da halt einen gewissen Markt anzusprechen und da muss es lokalisiert sein.
SPEAKER_03Absolut. Ja.
SPEAKER_00Absolut perfekt, ja.
SPEAKER_03Ihr Lieben, ich schaue ein bisschen auf die Uhr mit einem Auge. Ich habe noch eine Frage oder so einen Punkt hier auf meiner Liste. Vielleicht an euch beide gerichtet, diese Frage. Es geht ja immer auch um Emotionalität, wenn wir so an uns Menschen denken. Dann verbinden wir das ja, sehr schnell mit Emotionen, weil das kann ja erstmal eine KI nicht so einfach simulieren. Gab es mal Momente, wo eine KI für euch irgendwas erledigt hat oder ihr wusstet, dass es von der KI kommt, das euch emotional getoucht hat? Also wo ihr gesagt, wow, krasser Text oder toller Song oder gab's das?
SPEAKER_00Ja, absolut. Ich war gestern fünf Stunden im Zug und hab überlegt, ob ich KI und Ethik gut verbinden kann mit meiner Ausbildung. Und dann hat die KI gesagt, zu 70% bist du super, super, super, weil du 25 Jahre mit Menschen sprichst und du hast diese Ausbildung und dann habe ich mir gedacht, ah, wunderbar. Und mein Mann sagte, als ich nach Hause kam, das kannst du überhaupt nicht. Weil du bist nicht empathisch.
SPEAKER_03Okay. Dann glauben wir der KI. Ja, genau.
SPEAKER_01Ja, ich kann auch. Adi KI hatte nein, nicht wirklich. Weil ich habe eingesehen, dass der KI hat ja so eine Sache, was die gern will. Und ich kann das einfach so reinsetzen und einfach sagen, so coach mich, aber ich will mich gut fühlen. Und dann tut er das und sagt er, was du hören willst. Man merkt immer wieder, wie KI versucht das, was der glaubt, dass du hören willst. Und das ist halt, ich bin da einfach anders. Und deswegen, nein, habe ich tatsächlich nicht gehabt. Kein Erlebnis. Kommt vielleicht noch, aber nein.
SPEAKER_03Vielleicht auch so eine Frage des Promptings, ne? Dass du dir auch einfach ein bisschen kantiger gegen dich, weil das ja fürchterlich mich langweilig ist auch, wenn du dann eine Änderung vorgibst und sagst, nee, mach das anders, eine super Idee, aber das erwarte ich ja eigentlich von dir.
SPEAKER_01Aber das kann ja gut tun. Was vielleicht aber ich from yourself, this was viellected a guest for diet: Miriam Kugel, who liked our KI EMIA White by Microsoft so go to market. And he had said, So I sure so berühmte Gurus wie Mel Robbins or Simon Sinek or so, and said, Coach me with the Principien, what this schriftsteller sagen would create feedback. Und das war so, this is jail smart. Also das ist so, wie man selber vielleicht das Eingrenzen, dass man dann doch nicht nur das zu hören bekommt, was man will, sondern schon mit etwas mehr Ecken und Kanten. Ecken und Kanten ist schön. Das ist Rock'n'Roll, sage ich nur. Da lohnt sich übrigens. Ganz herzlichen Dank.
SPEAKER_03Da lohnt sich übrigens, vielleicht sogar so ein eigenes GPT aufzubauen, vorher analysieren zu lassen, wenn nicht sogar noch Daten reinzugeben, dass das Coaching dann wirklich ganz nah am Original ist. Und also, coole Idee, klar. Auf jeden Fall. Ausprobieren. Ausprobieren.
SPEAKER_02Alles klar.
SPEAKER_03Danke, Christiane. Das war das Schlusswort. Ich danke dir, liebe Anna, für dein Dasein. Ich freue mich auf die nächste Folge, die wir glaube ich im Dezember noch machen, vor Weihnachten. Vielleicht machen wir keinen Weihnachtspecial. Ich danke euch sehr und bis bald.