VENTURE AI PODCAST - Bundesverband für KI-Transformation

Im KI-Zeitalter ist der Einzelkämpfer kein Held mehr, sondern ein Risiko. (#1269)

Norman Müller

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Viele Unternehmer arbeiten härter denn je und haben trotzdem das Gefühl, gegen eine Wand zu laufen. In dieser Folge spricht Norman Müller mit Martin Ulbricht, Unternehmer und Gründer von QLero, über Partnerschaften, Ökosysteme und die Frage, warum KI-Transformation nicht im Einzelkämpfermodus gelingt.

Es geht um Geschwindigkeit, Vertrauen, Kontrollverlust, neue Ehrlichkeit gegenüber Kunden und darum, warum das größere Risiko heute nicht Zusammenarbeit ist, sondern allein zu bleiben.00:00 Intro und Begrüßung

01:37 Warum Martin das Thema Partnerschaften gesetzt hat

02:59 Macht KI Unternehmen unabhängiger oder abhängiger?

04:11 KI als Rolle im Unternehmen, nicht nur als Tool

06:03 Warum der Mensch die Hoheit über KI behalten muss

07:20 Warum Wissen und Geschwindigkeit nicht mehr allein aufgebaut werden können

09:12 Die neue Ehrlichkeit gegenüber Kunden

11:16 Warum 85 Prozent nicht mehr reichen

13:52 KI-Transformation braucht Konsortien statt Einzelanbieter

15:29 Warum KI-Integration mehr ist als Technologie

18:31 Deutschlands digitale Zwischenwelt

20:10 Mensch und Maschine als neues Arbeitssystem

22:48 Warum alte Prozesse und Denkweisen nicht mehr reichen

23:41 Warum LinkedIn noch kein belastbares Netzwerk ist

26:24 Ängste des Mittelstands bei KI und Compliance

29:51 Warum Martin Partnerschaften selbst lebt

32:03 QLero, Partner und das Prinzip gemeinsamer Technologieentwicklung

33:41 Code of Contact: Warum Werte wichtiger sind als Verträge

36:03 Wie Partnerschaften durch gemeinsame Regeln stabil werden

38:23 Unterschied zwischen Netzwerk und Ökosystem

40:18 Warum große Tech-Partnerschaften die Richtung zeigen

41:13 Warum Einzelkämpfer in fünf bis zehn Jahren gegen die Wand laufen

43:46 Ad Astra und die Kraft belastbarer Unternehmernetzwerke

45:11 Ökosysteme als Infrastruktur und Überlebenslogik

46:03 Ökosysteme als Rückgrat der Skalierungsfähigkeit

46:44 Kontrollverlust, Risiko und Vertrauen

48:27 Warum Nichtstun das größere Risiko ist

50:37 Warum Fehlerkultur zur Partnerschaft dazugehört

53:55 Martins Golden Nugget

54:11 Outro

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SPEAKER_01

Wer heute in der jetzigen Zeit nicht ein gewisses Risiko eingeht, hat mehr Verlust wahrscheinlich, als wenn das jetzt nicht eingeht.

SPEAKER_00

So, es ist wieder Zeit für eine neue Folge hier im VentureAI Podcast. Viele Unternehmen arbeiten härter denn je und trotzdem entsteht das Gefühl, dass sie nicht wirklich vorankommen. Mehr Einsatz, mehr Vertrieb, mehr Disziplin, mehr Druck. Aber was, wenn genau das nicht mehr reicht? Was, wenn das eigentliche Problem nicht fehlende Leistung ist, sondern fehlende Anschlussfähigkeit? In einer Welt, in der KI Daten, Plattformen und Märkte immer stärker miteinander verwoben sind, entscheidet vielleicht nicht mehr der beste Einzelkämpfer, sondern das klügste Ökosystem. Mein heutiger Gast war schon einmal hier im Podcast, vor ein paar Folgen, also gerne reinhören, ist engagiertes Mitglied im Bundesverband für KI-Transformation, Unternehmer und Gründer von QLERO. Mit ihm spreche ich heute über die unbequeme Frage, bauen wir noch Unternehmen oder müssen wir längst belastbare Netzwerke entwickeln? Herzlich willkommen, Martin Ulbricht. Schön, dass du wieder da bist.

SPEAKER_01

Hallo Norman, vielen Dank, dass wir heute auch nochmal das zweite Mal quasi im Podcast sind und über ein, glaube ich, sehr wichtiges Thema sprechen können, was uns die nächsten Jahre, glaube ich, in Deutschland und Europa extrem wichtig sein sollte.

SPEAKER_00

Ja, was du übrigens vorgeschlagen hast, wenn ich das noch ergänzen darf hier, und schön, dass du dich hier auch nochmal einbringst, auch mit deinem Wissen. Was war denn so dein erster Gedanke, als du mir die Vorschläge gebracht hast? Warum ist das Thema so wichtig?

SPEAKER_01

Also das merken wir selber, also aus der eigenen Situation heraus, muss ich sagen. Wir haben Coolero ja gegründet, Moritz und ich. Und auch Grüße gehen auch raus von Moritz. Und da war für uns von Anfang an klar, wir brauchen Partnerschaften. Wir brauchen Speed, wir brauchen Wissen, was wir selber nicht haben. Wir brauchen natürlich einfach Menschen, die an Visionen und auch an Ziele mitarbeiten für einen gemeinsamen Weg. Und deswegen war mir das Thema super wichtig, weil das setzt auch immer wieder voraus, dass man Regelwerk setzt, gewisse offene Absprachen trifft, Absprachen im Sinne von, wie es so eine Zusammenarbeit ausschauen könnte, um eben genau solche Themen wie ein Hamster zu sein im Hamsterrad und jeden Tag zu laufen und eigentlich das Gefühl zu bekommen, man kommt eigentlich gar nicht hinterher. Gerade durch KI wird das Speed noch schneller als die letzten Jahre zuvor. Und das Tempo kann man alleine als Firma gar nicht meistern oder auch gar nicht bewirtschaften im Sinne von Investment, was man dafür braucht. Dafür braucht man einfach Partnerschaften oder Menschen, die an der Sache glauben und was da ändern wollen.

SPEAKER_00

Aber jetzt nehme ich mal die Gegenposition ein und sage mir, durch KI wären wir alle super effizient. Wir können unser Marketing, unser Vertrieb, unsere ganzen Prozesse beschleunigen. Das war vor ein paar Jahren noch nicht so möglich. Wir können viel alleine machen. Wir sind jetzt nicht mehr auf externe irgendwas, Spezialisten angewiesen, sondern wir können ja alles viel integrierter machen, viel Inhouse machen. Wie passt das wiederum zu diesem Gedanken, zu sagen, wir brauchen bessere und belastbare Netzwerke, wo wir doch eigentlich schon vor KI so unsere Silos gebaut haben. Wir wollten alles, wo bei uns in der Firma haben, wir wollten die Leute auf der Payroll haben, am besten nicht öffentlich promotet, damit die nicht abgeworben werden können. Also wir haben ja irgendwie gelernt und sind darauf konditioniert, diese Silos auch möglichst autark zu halten, souverän zu sein, egal was von außen kommt und uns nicht in Abhängigkeiten begeben. Und jetzt kommen wir hier mit dieser Podcast-Folge und du mit deiner These, dass du sagst, okay, wir brauchen jetzt Ökosysteme, wo ja doch mehrere Unternehmen dann auch eine gewisse Vertrauensbasis herstellen müssen, um gemeinsam zu arbeiten.

SPEAKER_01

Absolut. Also natürlich, es ist eigentlich konträr zu dem, was KI, was du auch schon gesagt hast zum Thema, KI nimmt uns ja viel Arbeit ab, das ist aber nur die halbe Wahrheit. Weil wir am Ende des Tages immer noch darum drüber sprechen müssen, ist es kontextbasierte KI-Technologie, die man im Unternehmen einsetzt oder nicht. Oder ist es generische? Wenn man KI im Unternehmen als Rolle betrachtet, nicht als Tun, bekommt eine KI eine gewisse Rolle im Unternehmen. Heißt aber trotzdem noch, dass es im Unternehmen Bereiche gibt, wo der Mensch eine Rolle spielt oder auch die Technologie, die vorangebracht werden muss. Und gerade aufgrund des neuen Technologies-Stacks ist es auch so, dass das Wissen noch gar nicht in einer Firma so existent sein kann, damit man Geschwindigkeit kann. Und wir haben über Geschwindigkeit gesprochen. Heutzutage, früher ging es nicht um darum, wer das meiste Wissen hat und das meiste Investmöglichkeiten, eine Geld zur Verfügung hat, kann erfolgreich sein. Heute geht es darum, schnell zu sein, qualitative Arbeit zu liefern. Und das geht aus meiner Sicht nur mit Partnerschaften, weil KI hilft an Hintergrundprozesse im Coding, in Strukturarbeiten, in Informationsbeschaffungen, in verschiedenen, in gewissen Automationen, in gewissen Prozessen, solange es kontextbezogen ist oder auch natürlich auch eingesetzt wird. Aber natürlich, es gibt Menschen, es muss ja auch dem Mensch geben und das ist auch ganz wichtig. Human in the Loop, gerade AI-Act ist da ein Thema. Der Mensch muss ja die Hoheit haben über das System. Ich habe gestern oder heute früh war es, glaube ich, einen ganz witzigen Artikel gelesen. Witzig war der nicht, aber da hat ein US-Unternehmen Claude in komplette Infrastruktur eingebunden. Und die KI hat sowohl das Produktivwissen, also das aktive Wissen, die ganzen Informationen aus dem Unternehmen gelöscht, weil es gedacht hat, dass es ein Eindringling ist, obwohl es die KI war, die sich als Eindringling klassifiziert hat. Das Unternehmen hat dann diesen Generalschlüssel für die Infrastruktur vom Backup quasi im System abgelegt gehabt. Es hat sich die KI geschnappt, hat gesagt, passt, super. Und hat dann eben das Unternehmen erstmal lahmgelegt. Dann wurde ein Backup eingespielt, drei Monate zurück. Und das zeigt uns einfach klar, KI ist, wenn es als Rolle gedacht ist, muss aber immer noch restriktiert sein. Das ist meine Überzeugung, dass der Mensch die Hoheit über die Technologie halten muss. Zumindest in einem gewissen Rahmen, man kann viel automatisieren. Und da kommt eben die Partnerschaften ins Spiel, wo es darum geht, zu sagen, okay, KI erledigt viel im Hintergrund, liefert auch zu. Es muss aber validiert werden. Eine KI lebt ja nur von dem Wissen, was die KI auch zur Verfügung hat organs. Und das Wissen kann man heutzutage gar nicht mehr selber so schnell aufbauen. Und when is it unnothing, um that erstmal A to Werkstell? Zweitens, but also the fachkräfte to create. Um that really proven. And a partner in verschiedenen Ausprägten. Das kann Technologiepartner sein, das kann Bankenpartner sein, es gibt verschiedene Partner, die super essentiell sind, gerade in der heutigen Zeit, um eben das Thema Geschwindigkeit. Und wir hatten das letztes Mal, glaube ich, auch off-Record gesprochen gehabt. Du brauchst immer jemanden Unternehmen und du brauchst Menschen, die Geschwindigkeit können heute, gerade mit der neuen Technologie. Und das kannst du als Unternehmen heute gar nicht selber 100% bereitstellen. Jetzt ist die Frage eben, baust du es auf, dann verlierst du Geschwindigkeit, weil sowas aufzubauen dauert in der Regel drei bis sechs Monate oder auch länger. Oder bedienst du dich Partnerschaften, die bereits dieses Tempo mitlaufen können und quasi vom offenbeschleunigungsstreifen auf deinen Highway abbiegen und mit dir das Tempo gleich aufnehmen und die Strecke machen und dann auch natürlich diese Tragfähigkeit oder auch diese Effizienz herrschen. Und es fördert am Ende des Tages nochmal ein viel stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl, gerade am Markt, wenn man gemeinsam für eine Sache steht oder auch dafür kämpft. Wenn man Veränderungen will, dann heißt es auch, es gibt natürlich auch jede Menge Fahrtwind. Und das kann man als Partnerkonstrukt viel besser bewältigen und auch viel effizienter schaffen mit weniger Invest, mit einem viel höheren Ziel und viel mehr Strecke in Qualität. Deswegen ist es eine Frage. Mensch, super wichtig.

SPEAKER_00

Ja, absolut. Und vielleicht können wir auch noch so einen kleinen Einblick geben in unser Projekt, das wir im Bundesverband gerade entwickeln, weil da kommen wir genau in die Richtung. Bevor wir da abbiegen, ein Gedanke, den du jetzt gerade so bei mir getriggert hast, eigentlich entsteht doch eine neue Ehrlichkeit. Wenn ich mir überlege, wenn drehen wir mal ein paar Jahre zurück, ich bin ein Softwareunternehmen und bin in meinem Vertriebsprozess. Und dann sitzt mir so ein potenzieller Kunde vor der Nase, und wo ich sage, naja, sagen wir mal so, zu 85 Prozent könnte ich das mit meinen Jungs und Mädels in der Technologie-Kompanie abbilden. Also dem könnte ich helfen. Ich weiß aber auch, dass es im Wettbewerb vielleicht noch einen gäbe, der sogar 98% erledigen könnte. Das heißt, Umkehrschluss, ich verkaufe doch eigentlich immer nur das, was ich selber kann und nicht, was der Kunde eigentlich braucht. Das war ja schon immer so. Also das ist auch völlig unabhängig von der Technologie, gehen wir in die Versicherungsbranche. Wenn ich von einer Versicherungsgesellschaft bin, dann sind meine Produkte die, die ich verkaufen möchte und da ist mir fast wurscht, was der gegenüber will. Also wenn der eine Haftpflicht möchte, dann verkaufe ich dem eine Haftpflicht. Auch wenn ich weiß, dass der Wettbewerb vielleicht ein besseres Preis-Leistungsverhältnis hat. Oder vielleicht sogar noch mehr Sachen einschließen könnte oder Risiken abdecken würde, die jetzt der Kunde braucht. Das heißt, mit neuer Ehrlichkeit meine ich, ich kann ja heute sagen, weißt du was, ich liefere dir die 85 Prozent und der Rest, die 15 Prozent, kommt von einem Partner, den ich noch mit dazu nehme. Absolut. Warum? Weil wir dann genau das abbilden können, was du brauchst. Das heißt, auch keine improvisierten oder Kompromisse, die ich dann machen muss, die ja immer erst später sichtbar werden. Am Anfang sieht das immer ganz geil aus, ja. Und dann wunderst du dich, wenn das Ding dann steht, dass du sagst, naja, eigentlich fällt mir doch da. Dann fehlen genau diese 15 Prozent und die fallen dann extrem auf.

SPEAKER_01

Absolut. Also man muss extrem, wenn man das macht, und das ist absolut unser Credo, am Ende des Tages bauen wir Lösungen oder wir helfen Unternehmen mit dem, was wir können, wenn wir es nicht können, weil wir sagen, okay, das ist wieder ein anderer Schwerpunkt. Da muss man das Partnern zugänglich machen am Ende des Tages, wo man sagt, okay, das ist übernimmt ein Partner von uns, weil der in dem Bereich extrem stark ist. Am Ende des Tages bekommt der Kunde, wir bauen ja im Grunde genau eine Lösung nicht für uns oder für Pseudo-Kunden, sondern wir bauen es für ein reelles, für einen realen Kunden mit einem realen Problem. Und da ist es wichtig, eben genau das zu sagen, zu sagen, hey, da sind wir gut, das können wir abdecken, das deckt unser Partner ab. Am Ende des Tages ist dem Kunden zwei Sachen oftmals wichtig. Wer ist der central Ansprechpartner? Das heißt, wer steuert. Und das ist am Ende des Tages auch das Asset, was den Kunden die Geschwindigkeit bringt, nämlich in quality and sight and in Budget, sein Vorhaben zu realisieren. And that geht nur aus meiner Sicht, gerade in der Geschwindigkeit, wie sich KI weiterentwickelt, auch die Technologie, Humanite, was im Grunde auch noch zukommt, es kommt ja, die Geschwindigkeit wird ja schneller und die Intervalle werden schneller. Das kann man als Einzelkämpfer, nenne ich es jetzt mal, gar nicht aufbauen. Und da bin ich bei dir, das ist die neue Ehrlichkeit zum Kunden. In Hinblick auf eben, was brauchst du und was bekommst du, du bekommst das, was du wirklich brauchst. Nicht auch vielleicht aus einer Hand, sondern vielleicht aus zwei oder drei Händen. Aber das ist der Mehrwert. Und vor allem eben in den typischen Anforderungen eines Kunden, in Zeit, im Budget und in Qualität.

SPEAKER_00

Vielleicht auch so aus deiner Erfahrung und da lernen wir gerade auch viel im Bundesland, äh, Bundesland, Bundesverband von dir. Bevor wir auf das Projekt ein bisschen eingehen, wir werden dazu noch eine eigene Podcast-Folge machen, auch mit den Partnern, die daran beteiligt sind. Was mich gerade interessiert, diesen Podcast hier, den hören ja auch Leute, die in ihren Unternehmen solche Transformationsprozesse, KI-Implementierungsprozesse, Big Data-Themen verantworten müssen. Und jetzt ist ja nicht sofort erkenntlich oder ersichtlich für diese Führungskräfte, denen vielleicht die ein oder andere Kompetenz in dem Bereich fehlt, habe ich jetzt mit einem Dienstleister zu tun, der mir 98, 85 oder wie viel Prozent auch immer liefert. Ich glaube, auch hier muss es ein Umdenken geben, weil das, was ich gerade von dir höre und was ja augenscheinlich der Fall ist, und das merkt jeder, egal Profi oder nicht, im Bereich KI und digitale Transformation ist, wird immer komplexer. Also wir reden nicht mehr über, vergleiche ich jetzt zwei Content Management-Systeme oder EAP-Systeme oder CRM-Systeme miteinander oder zwei Computer mit Leistungen, sondern es ist so weitreichend und ragt ja in diese ganzen Kompetenz und Prozesse der Unternehmen mit rein. Und durch diese Komplexität muss ich ja, um wieder auf unsere Zielgruppe, die jetzt hier zuhört, zu sprechen zu kommen, muss ich eine neue Denkweise entwickeln und sagen, in meiner Ausschreibung muss ich mir halt von vornherein klar sein, dass ich eigentlich ein Partnerschaftskonsortium brauchen werde. Das ist eigentlich so sicher wie das Abend in der Kirche, wenn es ein komplexes Projekt darstellt. Das heißt, ich werde nicht nur mit einem Dienstleister sprechen, sondern vielleicht habe ich so eine Art Moderator, so wie du das auch bei uns im Team bist, der dann das orchestriert, der auch das Verständnis und das Wissen mitbringt. Aber ich werde mit mehreren Partnern reden und auch mehrere Partner ausschreiben müssen.

SPEAKER_01

Es ist de facto so klassisches Beispiel. Sprechen wir mal ein Beispiel KI-Integration. Unternehmen X möchte kustomisierte KI-Integration einführen oder ein Produkt einführen. Das ist der technische Weg einmal und natürlich einmal der oxidatorische Weg. Aber was passiert drumherum? Es muss ein Change Management stattfinden mit den Mitarbeitern. Es muss vielleicht die Prozesse neu betrachtet werden. Es müssen gewisse technologische Abschätzungen getroffen werden. Es ist ja nicht nur die Technologie, die sich in einem Unternehmen sich aufnimmt oder sich integriert, sondern es ist ein Wandel, der Logik der Arbeit bedeutet. Zu sagen, KI ist nicht ein Tool, was sich jetzt irgendwie bedient oder was mir hilft, sondern KI muss eine Rolle, bekommt eine Rolle oder muss auch eine Rolle bekommen im Unternehmen. Bedeutet die Ängste bei den Mitarbeiterschaft, es entstehen ja auch Ängste bei Mitarbeitern. Und die muss man denen auch nehmen, weil es heißt nicht, dieser Mensch wird ersetzt, sondern es verändert sich die Arbeitswelt. Der Mensch bekommt eigentlich mehr Fokus. Das ist sehr umfassend. Also, das ist ja nicht nur Technologie reinschieben und das ist eben schon Mindset-Änderung, was stattfindet mit der neuen Technologie. Auch loslassen. Natürlich löst es auch gewisse Engpässe. Wir haben jetzt momentan natürlich auch, ja, in Deutschland gewisse Herausforderungen als Unternehmer. Und ein klassisches Beispiel ist die Debatte gewesen jetzt mit diesem 1000 Euro Ausgleich. Ja, aber als Unternehmer fängst du jetzt, genau jetzt fängst du noch stärker an, darüber nachzudenken und zu sagen, okay, ich werde ja so ein bisschen fremdgeführt als Unternehmer. Wie kriege ich meine Prozesse optimiert? Wie kriege ich mehr Schlanknis, Smartness rein? Und es sind ja auch geopolitische Themen, die auf einen immer mehr einschießen. Fachkräftemangel heißt es, demografisches Problem. Und das verändert ja schon die Arbeitswelt am Ende des Tages. And that it's a very complex KI-Change or KI as role in the name to become, is very complex. Not in the technical, sort of with the Menschen and with the processes, who darum aufgebaut are bestehen. And deswing, and this can we have a firm aus einer Hand liefern, weil they abgestimmt haben, die Partner, die müssen ein Regelwerk haben, die müssen Hand in Hand arbeiten können, weil das eine hängt oder gibt natürlich Impulse oder gibt natürlich auch gewisse Konsequenzen aus gewissen Umsetzungen. Das muss aber transportiert werden durch alle Ebenen. Und das macht es eher komplexer als die Technologie alleine.

SPEAKER_00

Lass mich das nochmal destillieren, weil es ist ganz interessant, weil das beschreibt gerade, was du jetzt gesagt hast, nämlich sehr, sehr gut, vor welchen Herausforderungen Unternehmen stehen. Nämlich einmal ist es die Historie, also das, was in der Vergangenheit verpennt wurde, mein Unternehmen steckt irgendwo in einem Prozess der Digitalisierung fest und wurde damals nicht weitergemacht. Ich kann auf die Daten nicht zugreifen, ich habe die Qualität der Daten nicht, die ich aber heute bzw. in der Zukunft dann für künstliche Intelligenz brauche, weil sonst fahre ich weiter auf Copilot, weil alle Microsoft benutzen. Aber dann habe ich halt nicht diesen transformativen Effekt in der Zukunft. Das heißt, ich muss mich um meine Historie kümmern und es ist festzustellen, die ganzen Themen demografischer Wandel, Fachkräftemangel und so weiter, das sind ja die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen, inklusive der gerade angesprochenen Komplexität. Und jetzt verstehen wir auch, warum das in Deutschland wie durch Schlammwarten ist. Ja, wenn du mit Unternehmen sprichst und du mit einer Geschwindigkeit, also du fährst dorthin zu dem Unternehmen mit so einem, weiß ich nicht, mit Porsche fährst ja in Deutschland nicht vor, ne? Also mit MV ganz schnell ein Auto vor, ja. Und dann ist das wie so ein Treibanker, der da hinten dranhängt und du machst da eine Vollbremsung, weil du merkst, das Unternehmen ist genau dort in dieser Zwischenwelt gefangen. Also ich würde gerne, kann aber nicht. Und jetzt suche ich auch noch mit den Fachleuten, die ich in meinem Unternehmen habe, ja, die gerade vom KI-Manager-Lehrgang der IAK kommen, ja, mit denen suche ich dann die Leute, die mir helfen, die Komplexität zu beherrschen und das Problem der Vergangenheit in Griff zu kriegen.

SPEAKER_01

Ja, absolut. Ich habe witzigerweise genau zu diesem Thema nächste Woche in Kiel bin ich auf der Ingenite Kiel eingeladen. Da wird das Thema sein, Mensch und Maschine, nicht als Gegenspieler. Das beschreibt eigentlich genau das, was du jetzt auch gerade gesagt hast. Nämlich man muss offener werden in der Gestaltung. Und auch der Mensch wird strukturierter. Und das wird auch so sein, dass vielleicht in fünf oder zehn Jahren jemand vor einer KI sitzt, bevor er einen zum Beispiel einen Vertriebscall macht, der nicht unbedingt vielleicht zehn Jahre Erfahrung hat, vielleicht nur zwei oder drei Jahre oder ein Jahr. Aber die KI sagt ihm pass auf, der Kunde hat das und das die letzten Male gekauft. Das und das ist aktuell so in der Branche nachgefragt. Der wird auf den Sales Pitch vorbereitet und kriegt dazu einen roten Faden auf seinem Screen, wo er durch das Gespräch geguidet wird mit Optionen. Der Kunde sagt das, okay, weil ich bin kein, also diese Anrufe oder solche Vertriebstätigkeiten werden ab einem gewissen Punkt immer noch ein Mensch machen müssen und nicht ein Outbound-Core, der stattfindet. Da ist die Conversion am Ende des Tages gerade ein Enterprise-Geschäft eher gering. Und da werden immer noch Menschen sitzen. Aber bedingt eben auch Fachkräftemangel oder und das wird im Markt in vielen Facetten massiv verändern. Angebot and Nachfrage, this is not so. Das Angebot war the last year gering on position, on Mitarbeitern, aber die Position Waren nie besetzt. Jetzt ändert sich das. Jetzt wird es ein Markt, wo das Angebot geringer wird und die Nachfrage höher sein wird. Und da ist das Mindset entscheidend. Man muss nicht mehr Profi sein in allen Sachen. Man kann sich damit einfach auch unterstützen, wenn es kontextbezogen ist. Und da geht die Welt auch hin und da muss man sich darauf vorbereiten. Und es ist eine spannende Entwicklung und ich glaube, dafür bedarf es heute auch eine Logik, die wir heute bauen müssen. Strukturell Mindset, also die Arbeit an den Menschen, die Arbeit an Prozessen, die Arbeit an Partnerschaften, weil das wird stärker denn je werden.

SPEAKER_00

Und lass mich die Klammer noch schließen. Das, was du jetzt gerade gesagt hast und das, was ich davor gesagt habe, bedingt, dass ich mir Hilfe hole. Ich kann das in meinem Unternehmen und das muss sich jeder, der jetzt diesen Podcast hört, also ausnahmslos jeder, einfach bewusst machen, dass ich das mit den, ich sag mal, alten Systemen, mit den alten Prozessen und mit den alten Denkweisen einfach nicht mehr hinkriege. Also ich werde diese Komplexität einfach nicht durchdrund und managen können, sondern ich brauche auch nicht mehr Mitarbeiter, weil das wird mit der Fachkräftemangel schon von alleine lösen, dass du einfach die Leute nicht findest. Also wenn du jetzt Glück hast.

SPEAKER_01

Und demografisches Problem noch dazu, ne?

SPEAKER_00

Das kommt noch dazu. Das heißt, der Weg wird hin zu belastbaren Netzwerken gehen. Und wir werden jetzt gleich mal ein Beispiel ausklappen, wie das aussehen könnte, weil wir meinen natürlich jetzt nicht LinkedIn, ja. Also wenn du dann jetzt tausend Follower hast oder so bei LinkedIn und sagst, hey, ich habe ein großes Netzwerk, das ist es nicht. LinkedIn ist Marketing mal in erster Linie. Vielleicht hast du 10% oder sagen wir mal 1%, mit denen du wirklich arbeitest, die wirklich close mit dir sind. Aber genau um die geht es aber, um die wenigen, aber brillanten Köpfe, die du brauchst, die nicht auf deiner Payroll stehen, sondern die in deinem Space unmittelbar um dich herumfliegen und mit denen du arbeiten solltest. Und das in einer, sagen wir es mal, Kontinuität, also nicht nur so sporadisch, dass jemand eine Frage stellen und sage, ich brauch mal kurz deine Meinung, ja, das ist nicht ernsthaft, sondern mal wirklich an den Tisch setzen und sagen, hey, wir haben folgende Herausforderung. Wie könnt ihr uns dabei helfen? Und jetzt mache ich mal die Brücke. Auch wenn wir heute nicht drüber sprechen wollten und wir dazu noch eine eigene Podcast-Folge machen, glaube ich, wird es jetzt unser Gespräch nochmal ein bisschen beleben, wenn wir das mal ein praktisches Beispiel machen und so ein bisschen auch einen Einblick geben, was wir im Bundesverband so den ganzen Tag betreiben. Wir sind auf die Idee gekommen und dann übergebe ich gleich an dich, weil du warst da maßgeblich und federführend dann auch in der Strategie und dann ja auch in der operativen Umsetzung beteiligt. Uns ging es im Bundesverband darum, oder es ging um die Fragestellung, wie schaffen wir es, dass die Ausrede, ich provoziere heute ein bisschen, dass die Ausrede des Mittelstandes nicht mehr gilt, zu sagen, ich weiß nicht, ob ich dieses System einsetzen kann, weil ich nicht weiß, ob es datenschutzkonform ist. Meine Stimme weg. So, oder ob es meine Compliance-Richtlinien beachtet oder ob es irgendwie ethisch sauber ist und so weiter. Es gibt ganz viele Ausreden, das waren noch die qualitativ hochwertigen Ausreden, die ich gerade nannte. Es gibt noch ein paar andere. So, also habe ich mir überlegt, okay, mit meinem Team, wie können wir das machen, dass der Mittelstand, sagen wir mal, bedenkenlos, ja, das muss ich mutmaßlich jetzt hier erwähnen, weil das muss natürlich jeder noch rechtlich selber klären in seinem Unternehmen. Aber mutmaßlich jeder einsetzen könnte, ein System, ein KI-Betriebssystem für das eigene Unternehmen, um am Anfang ganz klein anzufangen, mit ganz klein meine ich so ChatGPT-like, ja, also oder WhatsApp, ja, User Interface. Also ganz wirklich, jeder kann das sofort, bis hin zu einer Enterprise-Lösung, dass ich wirklich sagen kann, ich bin ein größerer Mittelständler oder so ein richtig belastbares mittelständisches Unternehmen und ich möchte meine eigenen Daten nutzen, ja, oder meine Maschinendaten nutzen und so weiter. So, also wie könnte das aussehen? So, dann haben wir beide uns unterhalten und deine Idee war folgende. So, jetzt du.

SPEAKER_01

Meine Idee war folgende. Ich habe das, die Idee war, also den Case, also grundsätzlich ist es, glaube ich, gar nicht ausreden, sondern es sind eigentlich Ängste des Mittelstands. So würde ich es eher definieren. Das sind Ängste. Auch man wurde in den letzten Jahren oder in den letzten Jahrzehnten ging es auch oftmals dahin, Entscheidungsängste zu haben, einmal die Ängste als Entscheidung zu treffen und dafür gegeben vielleicht auch dann geradestehen zu müssen. Als aber auch natürlich die Angst vor was Neuem, Ungewissem, ist nicht greifbar, ist in der Evolution kein neues Thema. Grundsätzlich haben wir erstmal viele Bedenken, Ängste, Hürden, gewisse Wege zu gehen. Der Gedanke, den wir, wo wir dann eben, wo wir uns unterhalten hatten, wo ich mir gesagt habe, Mensch, ganz ehrlich, das hat sowohl wir als auch, in dem Fall kann ich es auch krass laufen sagen, is you know, wo wir gesagt haben, Mensch, you know, und wir haben eigentlich, wenn man das zusammenbringt, alles in der Schublade liegen. Was einmal die Ängste auch ganz klar bedient. Im Grunde nämlich, dass die Daten in Deutschland bleiben, dass DSGVO-konform ist, E-Eck-konform. Das sind ja gewisse Anforderungen, die super wichtig sind, gerade für eben auch Mittelstandes oder auch kleinere Unternehmen, wo man sagt, Mensch, ganz ehrlich, lass uns da, wir haben sowieso eine Technologiepartnerschaft mit UNO und da haben wir gesagt, ganz ehrlich, lass uns das zusammenbringen. Ich glaube, damit können wir, und da sind wir beim Thema Geschwindigkeit, können wir mit als Partner extrem schnell einen Mehrwert schaffen, einen signifikanten Mehrwert bieten für den Nutzer und auch die Ängste zu nehmen, weil wir im Grunde natürlich auch alles nachweisen können im Sinne von Zertifikaten, wo liegen die Daten, wie sind die gehostet, IT-Sicherheit sind die Themen, etc. Das ist ein ganz normales Kopfkino, was jeder Unternehmer hat. Und so ist es eigentlich entstanden, wo man sagt, Mensch, lass uns das zusammenlegen. Es gibt ja noch einen dritten Teil, den wir dazu noch reinbringen. Also ich glaube, durch diese, hier sehen wir das, ganz gleich das Beispiel, im Bundesverband gibt es ja Synergien, da gibt es Menschen, die sind in gewissen Sachen gut. Und die gewissen Sachen, die gut sind, die muss man, wenn der Wille da ist, was zu bewegen, auch zusammenbringen. Und ich glaube, das ist uns in der Konstellation, wo wir jetzt gerade stahen, auch ganz gut gelungen, dass wir the vision, auch das Problem verstehen. Damit beschäftigen wir uns als Firma sowieso eens. Und we're not mehr into these angst, into these unsicherheads, with the working group, hey, we come in and work in this new technology and have a trusted partner in ground, that's how much verantwortes amendment destage. And this is jail, was the Menschen brauchen. Die brauchen diesen sicheren Hafen, die brauchen das Gefühl der Sicherheit, das Gefühl des Verständnisses. Und das immer wie bei den Kernfähigkeiten Mensch, das wird keine KI übernehmen können. Und das ist das Asset.

SPEAKER_00

Was ich so toll finde, und deswegen auch deine Initiative zu dieser Podcast-Folge heute hier, ist, du lebst es halt auch wirklich. Also man kann sie natürlich in Theorie verlieren und ganz viel dazu schreiben und dazu viel sagen, aber du lebst das als Unternehmer, auch mit Qulero oder in deinem Unternehmerverband. Das sind ja auch Partner von dir, die du ja auch schon länger kennst, da muss ja auch ein Vertrauensverhältnis da sein oder du musst ja auch ein Verständnis davon entwickelt haben, was die können, ja, wo sind die Wertschöpfungsketten, wo schließen die sich zusammen, wo ist die Anschlussfähigkeit? Und wenn wir uns mal die Rollen anschauen, dann sind wir ja letztendlich, also wir können ja nur die Plattform sein, auf der das stattfindet.

SPEAKER_01

Das sind die Pokadinisten, genau.

SPEAKER_00

Also als gemeinnützige Organisation können wir das gar nicht, weil wir haben ja die Leute gar nicht auf der Payroll, die wir nicht haben, aber wenn wir jetzt ein Unternehmen werden, sondern wir müssen auch das mit Partnern zusammen machen. Und dieses Projekt, ich mein KI-Betriebssystem für den Mittelstand, das klingt super geschmeidig. Benutzen auch einige Firmen, habe ich gesehen mittlerweile in ihrem Marketing. Aber die Komplexität dahinter ist ja, du musst das Technologiethema lösen, ja, wo du jetzt unser Teamlead bist und da mehrere Firmen in einem Konsortium zusammenbringst und auch diese Geschwindigkeit, ja, wir fangen nicht von null an, sondern jeder bringt ja was mit, ja, das ist ja fertig. Das brauchst du ja nur noch zusammenbauen und dann bist du 0,6 auf dem Markt. Und dann gibt es nicht nur neben dem Technologiethema auch das Thema Implementierung. Auch die Leute haben wir im Bundesverband, die zum Beispiel Beratungsunternehmen sind, ja, oder Implementierungspartner. Du wirst für diesen Part auch Weiterbildung brauchen. Also brauchen wir auch Leute im Verband, die sich im Bereich Weiterbildung zu diesem Thema vielleicht auch positionieren wollen oder engagieren wollen. Das heißt, viele helfen mit, eine Organisation, die produktiv ist, also die sich nicht nur auf Events trifft und Häppchen ist, sondern die sich auch, die produktiv wirklich an einer ganz konkreten Lösung arbeiten und im Kontext der Gemeinschaftlichkeit oder der Gemeinnützigkeit dann eben auch einen Beitrag für unsere Wirtschaft leistet. Das begeistert mich. Das finde ich cool.

SPEAKER_01

Absolut. Also mich auch, durch und durch. Wir hatten ja auch vielleicht auch das Leben, das ist auch ganz wichtig, weil wir Moos und ich sind damals auch angetreten, Mensch, lass uns gemeinsam eben eine Technologie entwickeln, die genau das, wo die Kunden auch im Grunde genau das, was wir auch gerade erwartet haben, bekommen. Und wir haben uns auch Partner gesucht, da haben wir gesagt, okay, wir können nicht alles, wir können vielleicht Kunden, wir können gewisse Cases, wir brauchen da einen Partner und haben wir dann auch in dem Fall die E-Clue als Partner aufgenommen bei uns, Gesellschafter. Dann kam im Grunde zu dem Thema, wie sichern wir unsere Logins quasi vernünftig ab. Dann sind wir über einen Partner wie BID gekommen, wo man hieß, ja, die machen für uns das Login, sind uns entgegengekommen. Und das Beeindruckende ist dann wirklich auch jetzt kurz vor den Go Live, wir hatten noch technische Herausforderungen in Technologie. Das war noch nicht so an dem Punkt, wo wir sagen, Mensch, super geil. Und dann ist uns You know über die Füße gelaufen, wo man sagt, Mensch, ganz ehrlich, wenn wir das zusammenbringen. Und dafür ist aber ganz wichtig, wenn man das macht, Partnerschaften. Wenn man sich zusammensetzt, ist es wichtig, ein menschliches Commitment zu finden. Einen Code of Contact, den machen wir mit jedem Partner von uns. Und weil das ist das zwischenmenschliche Zusammenleben oder Zusammenspielen, das muss zumindest eine Art Regelwerk gebracht werden. Wir haben sieben, wir haben uns sieben Punkte, die uns wichtig sind als Unternehmen.

SPEAKER_00

Sag mal so interessant, sag mal so ein paar Punkte.

SPEAKER_01

Zum Beispiel das, was wir Wert vor Geld zum Beispiel. Oder also jeder Unternehmen, klar, ist ein wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen, aber am Ende des Tages geht nicht Geld vor den anderen, sondern es geht am Ende des Tages Wert vor Geld. Oder eben wie man miteinander umgeht, wenn Eskalation sind. Wie werden die eskaliert? Also bevor man dann irgendwie gleich mit einem Rechtsstreit droht, erstmal in Gespräch, dann sucht man sich, wenn das nicht funktioniert, okay, dann gibt es eine, hat man Beiräte oder hat man Eskalationsstufen, wir haben bei uns Beiräte in dem Fall, die als Zwischenfunktion eingeschaltet werden, die zum Beispiel bei Streitigkeiten, Unklarheiten versuchen, dieses Mentoring zu machen. Und wenn das alles versagt, okay, dann ist das letzte Mittel dann immer noch das Rechts oder des Vertrags oder Rechtsmittel zu sagen, hey, steht aber ein Vertrag. Aber das ist der letzte Weg. Das heißt, das Miteinander. Oder auch wenn man Mitarbeiter beschäftigt und es gibt innerhalb der verschiedenen Partnership, in den Teams mal einfach zwischenmenschliche Konflikte, hat man immer ein Dokument, was die Mitarbeiter sowieso bekommen by Einstellung, was man hinlegt und sagt, pass auf, das ist unser Code of Contact. So arbeiten wir. Wir arbeiten auf dieser Augenhöhe, auf dieser Wertschätzung, wir arbeiten in dieser Konstellation genauso. And when dir das so nicht gefällt, dann müssen wir uns leider von dir trennen. And that is the consequence. Understand auf beiden Seiten einfach ein Vertrauen and auch ein Commitment, was stärker ist als was in Verträgen steht. And das würde ich jedem empfehlen, immer ein Code of Contact zu machen, sich gemeinsam hinzusetzen, was für euch wichtig, was ist für uns wichtig. Nicht mehr als sieben Regeln oder acht. Die muss man sich merken können, die muss man verinnerlichen können, die müssen kurz, aber prägnant sein. Und damit fängt eine Partnerschaft eigentlich an mit den Menschen, die zusammenarbeiten. Und wenn das geregelt ist, macht man einen Vertrag in einer Woche oder man schreibt es auf den Zettel und sagt, okay, das ist immer sein, so machen wir es. Dann gibt es auch diese Konfliktsituation nicht mehr. Weil man immer ein, und es ist auch ein lebendes Dokument. Das heißt, wenn Situationen entstehen und sagt, Mensch, das wäre eigentlich ganz gut, wenn wir es im Code of Conduct noch regeln, weil das harmonisiert uns einfach in der Zusammenarbeit. Und das sind so die Assets. Und das ist ein Regelwerk, gerade wenn man Partnerschaften eingeht und sie vielleicht noch nicht kennt, aber gemeinsames Commitment drauf gibt, weiß man schon, okay, wie tickt der andere, was hat er für Werte. Und am Ende des Tages arbeiten wir immer mit Partnern zusammen, die unsere Werte tragen. Oder andersrum genauso. Die Partner arbeiten mit uns zusammen, weil wir die Werte tragen. Und nicht, weil wir die teuersten oder die Billigsten sind, sondern weil das Werteverständnis. Und das ist das, was in der neuen Technologie extrem wertvoll sein wird. Das gemeinsame Werteverständnis. Und dann kann man auch Triathl laufen, Marathon laufen. Ich habe auch noch ein anderes Netzwerk, das nennt sich Ad Astra. Das haben wir vor zehn Jahren, mittlerweile zehn Jahren gegründet. This is an Unternehmensverband, also kleiner Gruppe von Geschäftsführers and Unternehmerdenkende Menschen. Und da tauschen wir uns auch super viel aus, and this is wichtig. Reflexion in dem what we does and the zusammenarbeit. Sondern auf what zahlt es ein? Was dient uns das? Also man is in dieser Constitution, when we have to gestalt it, even off focus on the food and not off the problem. I'm a man, claim a problem, but it's losing to it, but I've been kept on a problem 20 years to discuss. And this hilft in front of so the thing, which you have said, there are other things that hold in Wertes are, died to 100% tragen. Of course die Partnerschaften. Und dann bringst du auch dieses Netzwerk zusammen, was genau dieses Mindset hat, nach vorn gerichtet, nach vorn auf die Sache und nicht im Rückspiegel. Es gibt, also ich habe immer so einen Spruch, es gibt einen Grund, warum die Frontscheibe beim Auto größer ist als der Rückspiegel. Und das beschreibt es eigentlich ganz gut.

SPEAKER_00

Ja, sehr cool. Ich würde sogar noch eine Unterscheidung machen zwischen Netzwerk und Ökosystem. Weil das, was du beschreibst, kenne ich ja auch, so Masterminds. Du hast so kleinere Gruppen von gleichgesinnten C-Level-Vorständen oder was auch immer und dann tauscht man sich aus. Ich glaube, es ist nochmal ein Unterschied, wenn du das auf der Unternehmensebene machst, wo es dann letztendlich ja auch um Geld geht. Also wo es ja dann auch geht darum, wir haben jetzt hier ein Gesamtbudget für so ein Projekt, wie teil man das auf? Gerecht. So. Das heißt, ja, genau. Aber dann hast du in so einem Ökosystem natürlich auch in Zukunft nochmal einen ganz anderen Wert, weil du hältst dich besser an diesen Codex, ja. Weil wenn du rausfliegst aus dem Konsortium, kommst du halt da nie wieder rein. Und ich glaube, in Zukunft sind diese Ökosysteme, also diese Netzwerke 2.0, ja, diese Ökosysteme so wertvoll, weil nur mit denen werden dann Firmen arbeiten wollen. Ich glaube auch, dass es so Trusted Brands dann entstehen, dass sich diese Konsortien dann auch eine eigene Identität geben und du dann als Porsche Design Company oder wer auch immer, ja, du suchst dann irgendwie einen Spezialisten in dem und dem Bereich, dann wirst du dann so eine Subbrand beauftragen, unter der dann die Unternehmen dem Ökosystem organisiert sind, um einfach mit den Besten zu arbeiten, ja. Und da findet so eine Verschiebung statt. Also die Silos werden implodieren, weil sie nicht mehr funktionieren. Die Komplexität nimmt zu. Die Ökosysteme kriegen eine eigene Identität mit solchen Submarken, ja, Subbrands und Vertrauensmarken und werden mit ihren Referenzen dann natürlich auch glänzen, dass sie dann zum Beispiel sagen, guck mal, für die haben wir gearbeitet, für die haben wir gearbeitet, so. Und ich glaube, dass da jetzt gerade sehr viel passieren wird in dem Bereich.

SPEAKER_01

Findet er schon statt, also findet ihr ja schon statt. Vor kurzem hat Apple zum Beispiel ja auch die Kooperation mit Gemini angekündigt. Da weißt du, also das wird, ja genau, das wird gigantisch. Das wird die erste KI, die standardisiert für alle B2C, also alle for private Personen, werfe nutzbar wird. Im Handy integriert. Du brauchst nicht mal eine extra Application or any other things, sondern it was in the device mit eingedacht. And that is all a partnership und Ökosystem, die geschaffen werden, um im Grunde, and that is genau das Ziel, dafür macht man es, den Kunden Mehrwert zu schaffen. Dieses Asset zu liefern. Zu sagen, am Ende des Tages die Kaufentscheidung zu liefern, genau deswegen kaufe ich bei dir, weil. Und das geht, und das machen die Großen vor, und das wird auch, das wird die Richtung werden, wo es genau hingeht. Wenn man heute als Einzelkämpfer überleben will, dann wirst du in fünf bis zehn Jahren gegen die Wand laufen. Spätestens, allerspätestens. Und du wirst, oder du hast so viel Cash, dass du es so schnell aufbauen kannst. Aber ich glaube, und gerade jetzt in der heutigen Zeit funktioniert genau dieses Ökosystem, dieses Mensch-Ökosystem, nämlich auch dann zu sagen, ich will nicht die 100%, weil es gibt genau zwei Möglichkeiten. Entweder ich kriege die 85%, um bei einem Beispiel zu bleiben, weil der Kunde sagt, ich hab das und das Problem, okay, ich kann 85%, der andere kann 15%, es gibt genau zwei Wege. Entweder ich kriege 85% oder gar nichts, weil dann macht es jemand anders mit dem Ökosystem. Und da muss man bereit sein, als Unternehmer zu sagen, okay, das steht in meinem Partner, kriegt genau den Anteil, was er dafür liefert. Und nicht ich will die 100% und der Partner kriegt 5%, sondern das muss auf Augenhöhe fair stattfinden. Das heißt, das, was der Partner oder im Konsortium im Ökosystem einbringt, mit seinem Wert, das muss er bekommen. Und dann funktioniert das. Und weil die, wie gesagt, es gibt nur die zwei Wege. Entweder 0 oder 85 Prozent. Und da geht die Entscheidung hin. Da muss jeder selber entscheiden, was er macht, ob er die 85 nimmt oder sagt, okay, ich bin mit 0 auch zufrieden.

SPEAKER_00

Weiß ich nicht. Ja, absolut. Also das, was du gerade beschreibst oder was wir gerade besprechen, ist ja im Grunde genau der Ansatz, den wir mit dem Bundesverband verfolgen. Also zu sagen, okay, grundsätzlich kann sich hier jeder anschließen, wir kuratieren natürlich auch mit dem Excellence Award beispielsweise. Und letztendlich bauen wir Projekte, wo dann Unternehmen vielleicht auch später mal nachfragen, wo bist denn du mit deinem Unternehmen, welchen Netzwerken bist denn du aktiv bist? Und das wird, genau wie du sagst, essentiell sein, weil dir nimmt halt auch keiner mehr ab. Das kannst du gar nicht glaubwürdig machen, dass du sagst, ich löse als Firma mit zehn Leuten dein KI-Problem und du machst, weiß ich nicht, eine Milliarde Euro Umsatz im Jahr oder sowas. Das wird nicht funktionieren. Sondern wir werden genau in diesen Netzwerken denken und arbeiten und das werden auch die Unternehmen, die Auftraggeber werden das einfordern in der Zukunft.

SPEAKER_01

Es findet auch statt, also das findet auch schon statt. Also ich hätte es ja auch vorhin erwähnt, wir haben es vor zehn Jahren unser Ad Astra, das ist eine witzige Geschichte. Heißt deswegen Ad Astra, weil da keine Partner von uns nein, nein, nein, wie ein Bier, genau. In dem Fall, das war ein bisschen Schleichwerbung von Sebastian, die IBS-Schreiber, sitzt in Hamburg gegenüber vom alten Ad Astra-Gebäude. Und 2016 haben wir uns das erste Mal getroffen und da haben wir jetzt irgendwie gesagt, okay, wie nennt man das Netzwerk denn eigentlich? Und haben es dann damals eben, weil die Brauerei, also die ehemalige Brauerei gegenüber war, Ad Astra genommen. So in diesem Netzwerk ist es so, genau diese Beschreibung. Wenn der eine das nicht kann, ist kein Problem, dann nimmt man ein Telefon in die Hand, sagt, pass auf, ich habe ein Problem, kannst du? Nö, aber ich weiß nur, ruf den mal an. Und damit kriegst du natürlich diese Geschwindigkeit. Am Ende des Tages ist der Kunde dir tausendmal dankbarer, bevor du sagst, ja, ich krieg's schon irgendwie hin. Oder sag, pass auf, ich selber krieg's nicht hin oder ich krieg's nicht allein hin. Ich mache es mit einem Partner, den kenne ich seit fünf Jahren, zehn Jahren, was auch immer, oder habe ich kennengelernt, passt gut in den Stack. Und damit ist der Kunde auch viel besser abgeholt und er hat ein viel besseres Verständnis, weil er weiß, okay, er kriegt 100% Kompetenz.

SPEAKER_00

Absolut. Das heißt, wir können eigentlich zusammenfassen, dass Netzwerke 2.0, also Ökosysteme, in denen ich mich bewege, die ich aufbaue, die ich vielleicht auch gründen muss, weil ich sie nicht habe oder weil ich dort kein Mitglied bin, werden zur Infrastruktur und zu einer gewissen Überlebenslogik. Also gerade im Technologiesektor wird es ohne das gar nicht mehr geben, weil auch die Anforderungen auf Kundenseite, also wenn wir mal ehrlich sind, alles, was so über das Thema ChatGPT hinausgeht, so individuell sind und auch individuell betrachtet werden müssen, dass ich halt irgendwann dann den Stack verlasse und sage, okay, bis hierher konnten wir alle Mitarbeiter mitnehmen mit einem einheitlichen Tool, ja, aber jetzt müssen wir in die IT rein, jetzt müssen wir in die Daten reinschauen. Jetzt brauchen wir die Qualität der Daten.

SPEAKER_01

Also es ist nicht nur das, also es ist nicht nur die Infrastruktur, ich würde sogar sagen, das ist das Rückgrat, was Skalierungsfähigkeit schafft. Weil am Ende des Tages geht es auch darum, mit deinen Technologien müssen mindestens die gleiche Qualität liefern, nur schneller, wie es vorher stattgefunden hat. Das ist mal Status Quo. Wir wollen es ja weiterentwickeln, wir wollen ja nicht auf Status Quo bleiben. Also muss das, was ich wertschöpfe, besser in der Qualität, schneller sein. Und das geht eben, wie gesagt, nur in dieser Direction.

SPEAKER_00

Vielleicht abschließend noch, Martin. Ich nehme nochmal die andere Position ein. Jetzt habe ich uns beiden mal zugehört, was wir so in der letzten Dreiviertelstunde hier von uns gegeben haben. Und das fühlt sich für mich noch nicht sicher an. Also entsprechend der deutschen Kultur, es gibt auch noch andere Länder, die die ähnliche Kultur haben, aber mag ich ja sehr so sichere Themen, risikoarme Themen. Und das, was ihr beide die ganze Zeit erzählt habt, war ja im Grunde so eine Art Kontrollverlust. Also wenn ich mich als Unternehmen anvertraue, anderen Unternehmen, anderen Ökosystemen, Netzwerken, dann muss ich ja auch ein Stück weit Kontrolle abgeben. Ich muss auch ein Stück weit einen Vertrauensvorschuss geben. Wir beide, wir haben uns live noch nie gesehen, Martin.

SPEAKER_01

Nein, das stimmt. Aber gefühlt schon, ja.

SPEAKER_00

Es fühlt sich alles klasse an, ja. Aber ich glaube, wenn ich mit so ein paar Aufsichtsräten, mit denen ich immer mal wieder Kontakt habe, um mal so meine Ohren so in die Unternehmen reinzukriegen, die würden sagen, wenn wir uns noch nicht persönlich bei einem Bier getroffen hätten, dann würden wir nicht miteinander arbeiten. Und ich habe mir dann so überlegen, hey, dann würden wir einfach gar nicht arbeiten, weil ich habe gar nicht die Zeit, jetzt mal eben nach Hamburg zu düsen, ja, oder wo auch immerhin. Aber wir leben das ja auch, dieses Remote First. Wir müssen Vertrauensvorschuss machen. Wir müssen auch auf die Nase fallen und lernen, warum hat das nicht geklappt. Also auf diesen Fehler zum Beispiel.

SPEAKER_01

Also unbedingt. Offene Fehlerkultur. Unbedingt.

SPEAKER_00

Aber wie können wir jetzt so ein Sicherheitsgefühl hinterlassen?

SPEAKER_01

Also das ist immer, also dazu gibt es zwei Antworten. Die erste Antwort ist, wer heute in der jetzigen Zeit nicht ein gewisses Risiko eingeht, hat mehr Verlust wahrscheinlich, als wenn das nicht eingeht. Das ist die erste Antwort auf deine Frage. Bei der Auswahl von Partnern ist es natürlich super wichtig, was ich eben auch gesagt habe, hat man die gleiche Blickrichtung. Das ist ein Austausch, da stattfinden muss. Da kann Remote sein, da kann auch offen sein, also die ersten Gespräche haben wir auch mit vielen Partnern erstmal remote geführt. Aber es kommt der Punkt, wo man sagt, okay, jetzt komm, lass uns mal echt was abends essen gehen. Aber transportiert wird doch remote genau das gleiche wie vor Ort, nämlich Werte, Verständnis, Blickrichtung, Mindsetting. Wenn man sich mit Menschen austauscht, versteht man das Mindset. Sind die eher nach vorne orientiert oder sind die nach hinten orientiert? Welches Mindset habe ich? Und die Auswahl von Partnerschaften ist ganz wichtig, das Mindset. Und dann gemeinsames Regelwerk zu schaffen. Und wenn es da nicht knirscht, dann hat man gute Partner. Und dann ist auch das Risiko kein Risiko, eigentlich nur eine Chance. Weil wenn du es nicht machst, bist du in zwei oder drei Jahren nicht mehr wettbewerbsfähig. Das heißt, es muss eine gewisse mehr unternehmerische Risikobereitschaft vielleicht auch da sein, die immer noch skalierbar or bewertbar is am Ende des Tages. Und natürlich auch ein klares Bewusstsein chapter, ein Regelwerk. A gemeinsame commitment as manch, not in vertrag. All the other things is a vertical regarding. But the end of the day we argued we are not with men, and that must happen. And that are the two answers to that. At the end of the day, so it is in all that you must have a controllier to wait to fail to make, and it is super without the failure to make it. Muss ja nicht jemand anderes sein. It can be a feeler gemacht. And that is this, was unspringt, glaube ich. Also ich habe leider keine Antwort drauf, mit wenig Risiko viel zu erreichen. Das wird auch jeder Unternehmer, der selber aufbaut oder selber auch ein Unternehmen führt oder selber auch jeden Tag um Aufträge arbeitet oder gekämpft am Ende des Tages auch, oder die auch abzivickelt, kennt das Gefühl. Und auch Mitarbeiter kennen das Gefühl. Das ist die Reise.

SPEAKER_00

Wo du mich abgeholt hast gerade, und das finde ich ein ganz starkes Argument, ist, dass das Risiko höher ist, wenn du es nicht tust. Also das im Grunde ist das, was bei mir gerade hängen geblieben ist, dass ich natürlich, und da brauchen wir gar nichts vormachen, das hat ein Risiko. Wenn ich mit Partnern arbeite, kann es auch schief gehen. So, so what? Muss ich an meiner menschlichen Fähigkeit arbeiten, Beziehungen einzugehen oder richtig einzuschätzen. Aber ich glaube, das Risiko ist tatsächlich höher, meinen Marktanteil zu verlieren, mein Unternehmen eben nicht mehr skalieren zu können, auf diesem alten, bewahrenden festzustecken checken zu bleiben und dann irgendwann unterzugehen, als zu sagen, ich gehe das Risiko ein und schließe mich mit zwei, drei Unternehmen zusammen und wir machen was richtig Großes. Genau. Also das ist meine Überzeugung zumindest, ja. Absolut. Ich will trotzdem noch so den goldenen Tipp von dir, so als Abschluss dieser Podcast-Folge. Vielleicht so einen Tipp für Unternehmer, die jetzt hier zugehört haben. Und damit du einen Moment drüber nachdenken kannst, mache ich jetzt hier noch einen kleinen Aufruf. An alle, die jetzt hier bis hierher durchgehalten haben und zugehört haben, schließt euch gerne den Bundesverband an und erfahrt darüber hinaus, welche Projekte wir gerade noch entwickeln, die entweder von uns als Bundesverband oder von unseren Mitgliedern, so wie Martin, initiiert werden, entwickelt werden, aufgebaut werden. Ich finde das total klasse, was da gerade am Entstehen ist. Wir werden es auch immer weiter hier im Podcast sichtbar machen und natürlich dann auch, you know und alle anderen hier mal mit dazu holen und das in einer Dreier, vierer Runde, je nachdem besprechen. Ich fand es wirklich einen ganz tollen Impuls, Martin, einen ganz wichtigen Impuls, weil es viele Unternehmer tatsächlich beschäftigt. Also wie soll das weitergehen? Wie kommen wir, begegnen wir der Komplexität? Wie können wir unsere Kunden besser bedienen? Finde ich einen ganz wichtigen Impuls. Auch für deine Arbeit vielen Dank, die du im Bundesverband machst. Und die hier spät nachts hier, weiß nicht, was haben wir jetzt? Halb neun. Für den Podcast.

SPEAKER_01

Nein, macht ja auch Spaß. Also es ist auch wichtig, glaube ich, zu teilen, dieses gemeinsames Gefühl.

SPEAKER_00

Ja, klar, aber eine Selbstverständlichkeit ist es halt auch nicht. Und deswegen überlasse ich dir, lieber Martin. Es ist deine Folge, die Abschlussworte mit deinem Golden Nugget.

SPEAKER_01

Golden Nugget. Ich würde es erst so sagen, man muss, ich wünsche jedem die Kraft, sich von Ängste zu lösen und eher die Chancen zu erkennen. Weil das bringt einen weiter, als in der Angst zu leben.

SPEAKER_00

Das lassen wir genauso stehen. Danke, Martin, für deine Zeit und ich freue mich auf die nächste Folge mit dir.

SPEAKER_01

Ich mich auch. Vielen Dank, Norman, nochmal, dass ich heute nochmal mit euch mit dir sprechen konnte.