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Der gepanzerte Mann — toxische Männlichkeit mit Beauvoir, Bourdieu und bell hooks

PHILOSKOP Cornelia Mooslechner-Brüll Episode 53

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„Ein Mann weint nicht." Vier Wörter, die fast jeder Mann kennt — und eine ganze Erziehung. Diese Folge nimmt den Begriff „toxische Männlichkeit" auseinander: woher er wirklich kommt, was er meint und was nicht, und warum ausgerechnet die falsche Ansprache junge Männer in die Arme der Manosphere treibt.

Inhaltsüberblick:

  • Herkunft und eigentliche Bedeutung von „toxischer Männlichkeit" — ein Begriff, der oft missverstanden wird
  • Raewyn Connells Konzept der hegemonialen Männlichkeit
  • Beauvoirs „man wird es" — auf Männlichkeit übertragen
  • Bourdieus männliche Herrschaft als Falle für die Herrschenden selbst
  • Theweleits „Körperpanzer" und bell hooks' Gedanke der Selbstverstümmelung
  • Eine Ehrenrettung der Stoa, die zu oft mit Gefühllosigkeit verwechselt wird
  • Zeitkritik: die Manosphere, Andrew Tate und Michael Kimmels „gekränkter Anspruch"
  • Joseph Roths „Radetzkymarsch" als Trauerarbeit um eine untergehende Männlichkeit
  • Bezug zum Festival „Bühne der Macht" und dem Workshop „Männlichkeit verstehen und neu denken"

Empfohlene Literatur:

  • Simone de Beauvoir — „Das andere Geschlecht" (1949)
  • Pierre Bourdieu — „Die männliche Herrschaft" (1998)
  • Klaus Theweleit — „Männerphantasien" (1977/78)
  • bell hooks — „The Will to Change: Men, Masculinity, and Love" (2004)
  • Michael Kimmel — „Angry White Men" (2013)
  • Joseph Roth — „Radetzkymarsch" (1932)

Weitere Ressourcen: www.philoskop.org, Philosophie Masterclass, E-Learning-Kurse, Newsletter, 1:1 Beratung / Philosophische Praxis

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Cornelia Mooslechner-Brüll