Happy Business
Happy Business - Der Business-Podcast mit Humor & Leichtigkeit von Sarah Thullner
Dieser Podcast soll dir einen Einblick in andere Unternehmen, in den Business-Alltag als Selbstständige und viele weiter Impulse, Tipps und Mehrwert geben.
Mein Impuls: Voneinander lernen!
Der "Einsteige" soll den "langjährigen Unternehmer" inspirieren neue Wege ins Business zeigen. Der "erfahrene Unternehmer" soll dem "Starter" Mut machen.
Das ALLES ohne Anstrengung, Erwartung und Voraussetzung.
Erfahre von steinigen Berufswegen oder ganz viel Leichtigkeit im Umgang mit manchen Aufgaben.
Im Wechsel von Solofolgen von mir, Sarah Thullner, und meinen Interviewpartnern wünsche ich Dir ganz viel Freude beim Zuhören und freue mich, wenn du ein Teil meiner Community wirst.
Du hast selbst Lust eine Folge mit mir zu machen oder mir eine Empfehlung für einen Interviewpartner?
Dann melde dich bei mir podcast@sarah-thullner.de
Gefällt dir mein Podcast?
Deine Bewertung und Worte zu meinem Podcast sind mir sehr wichtig. Mit deiner Stimme kann ich mehr Unternehmer dabei unterstützen, ihr Business und den Weg dorthin zu erzählen, also lass deine Meinung hier oder sei gerne die nächste Podcast-Stimme.
Sei herzlich gegrüßt und wir hören uns,
Sarah
Happy Business
Folge #mut // Raus aus dem Angestelltenverhältnis und rein in dein eigenes Business mit Valentina Bründer
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Was braucht es wirklich, um den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen?
In dieser Folge von Happy Business spreche ich mit Valentina Bründer – systemischer Coach, Gründerberaterin und Expertin für traumasensibles Coaching. Gemeinsam sprechen wir über Mut, Veränderung und die Frage, warum der Weg in die Selbstständigkeit oft weniger an fehlendem Wissen scheitert als an den eigenen inneren Blockaden.
Valentina erzählt offen von ihrem eigenen Weg: vom erfolgreichen Angestelltenverhältnis in einer männerdominierten Branche über persönliche Wendepunkte bis hin zur bewussten Entscheidung, ein Business aufzubauen, das zu ihren Werten und ihrem Leben passt.
Ein inspirierendes Gespräch über Selbstvertrauen, ehrliche Selbstreflexion und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.
In dieser Folge erfährst du:
- Warum Veränderungen oft mit einem einzigen Moment beginnen
- Weshalb Selbstständigkeit mehr mit innerer Klarheit als mit Businesswissen zu tun hat
- Wie traumasensibles Coaching dabei helfen kann, Blockaden zu lösen
- Warum Community, Austausch und gegenseitige Unterstützung so wertvoll sind
Mein Impuls für dich:
Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben.
Mut bedeutet, ehrlich zu dir selbst zu sein und trotzdem den nächsten Schritt zu gehen.
Denn die besten Entscheidungen entstehen oft nicht aus der Angst heraus, sondern aus der Liebe zu dem Leben, das du führen möchtest.
Reflexionsfrage der Folge:
Wenn Angst heute keine Rolle spielen würde – welche Entscheidung würdest du für dein Leben oder dein Business treffen?
Mein Fazit:
Veränderung beginnt selten im Außen.
Sie beginnt in dem Moment, in dem wir uns erlauben, ehrlich hinzuschauen, unseren eigenen Bedürfnissen zuzuhören und den ersten Schritt zu wagen.
Vielleicht braucht es dafür keinen perfekten Plan – sondern einfach den Mut, loszugehen.
🎙️ Viel Freude mit dieser Folge von Happy Business. Wenn dich diese Episode inspiriert hat, freue ich mich über deine Bewertung, dein Feedback oder wenn du den Podcast mit Menschen teilst, die gerade vor einer wichtigen Entscheidung stehen.
Zu Valentina Bründer:
Systemischer Coach (DGSF) I EMDR I zert. Gründungsberaterin
Valentina Bründer steht für Souveränität und Selbstvertrauen. Sie begleitet Frauen auf dem Weg in die Selbständigkeit und in ihrem Wachstumsprozess. Sie verbindet Strategie mit Tiefenarbeit und einem reguliertem Nervensystem. Weil sie weiß, wie es sich anfühlt, alles zu können und sich trotzdem nicht zu trauen.
Kontakt zu Valentina Bründer:
LinkedIn: www.linkedin.com/in/
Instagram: https://www.instagram.com/valentina.bruender
Website:https://www.valentinabruender.com/
Schön, dass du meinem Podcast "Happy Business" hörst!
Du möchtest mehr über mich, Sarah Thullner, erfahren?
Dann schau doch auf meiner Homepage https://sarah-thullner.de/
Oder schreibe mir direkt eine Mail: office@sarah-thullner.de
Sind wir schon vernetzt?
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Wunderbar, ich freue mich drauf - schreibe mir dazu eine Mail an podcast@sarah-thullner.de über welches Thema du gerne in dem Podcast sprechen möchtest oder was dir auf dem Herzen liegt.
Ich freue mich auf den Talk mit Dir,
Sarah Thullner
Happy Business - Der Business-Podcast mit Humor & Leichtigkeit
Sarah Thullner
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von HappyBusiness. Schön, dass du eingeschaltet hast. Vielleicht zum Ersten Mal. Vielleicht bist du ja aber auch sozusagen Stammgast meines Podcasts. Ich habe heute wieder eine Interviewfolge für dich. Und zwar ist die liebe Valentina Bründau an meiner Seite und ich freue mich sehr, heute mal in dein Leben einzutauchen, Weil es klang schon alles sehr, sehr spannend, was ich erfahren durfte. Und ich glaube, als systemischer Coach und auch noch viele andere Rollen, die du erfüllst, hast du sehr, sehr viel an uns zu erzählen. Herzlich willkommen, liebe Valentina. Und erzähl mal! Los.
Valentina Bründer
Hallo Sarah, vielen Dank für diese Gelegenheit und diese wunderbare Möglichkeit, etwas von meinem Leben zu erzählen, denn wir hatten es im Vorgespräch. Wir bringen immer auch Inspiration für alle anderen mit, denn die eigene Geschichte, das ist so ein bisschen der Satz, den ich auch für mich verinnerlicht habe. Die eigene Geschichte kann für jemand anders Problem die Lösung sein. Und deswegen dürfen wir immer wieder unsere eigene Geschichte erzählen, unseren eigenen Weg. So wie mein Weg aus dem Angestelltenverhältnis raus, rein in die Selbstständigkeit. Denn ich glaube, es sind so viele Frauen draußen, die Lust haben und auch bereit sind, etwas anderes zu tun. Und trotzdem fehlt da noch so der letzte Schubser, die letzte oder ja, die die letzte Portion Mut, auch genau das zu tun. Und möglicherweise ist heute das Interview genau für diese Frauen, für möglicherweise auch nur eine, die dann sagt okay, cool, das inspiriert mich und ich tue es jetzt. Ich springe.
Sarah Thullner
Genau. Und da haben wir uns ja schon gleich gematcht, weil das sind glaube ich, unsere beiden Missionen, die wir die, die sich so parallel durchziehen bei uns beiden nämlich diese, dieser Impuls, etwas antreiben zu wollen, ohne es anzutreiben. Das heißt also Inspiration zu geben, ohne dass man es vielleicht auch manchmal bewusst tut. Denn einfach durch das, was man erzählt, wie man vielleicht schon, ähm, seine Vorstellung vom Leben umgesetzt hat und dazu ist genau dieser Podcast genau der richtige Raum. Es geht um glückliches Arbeiten, es geht um Storytelling. Es geht um wunderbare Geschichten, die ich von meinen Interviewpartnerinnen und Partner hören darf und ja, einfach teilen. Und ich glaube, da gibt es so viel bei dir zu erzählen, weil ich habe so einiges herausgehört, dass auch dein Weg nicht gerade sehr linear war, oder?
Valentina Bründer
Nein, linear war der nicht, zumindest ab einem Zeitpunkt nicht mehr. Also ich, wenn ich so ganz weit zurück schwenke, ich bin jetzt 42 Jahre alt, würde ich sagen, dass der Weg durchaus mindestens 15 Jahre, ähm linear verlaufen ist. Und ich bin sehr jung, mit 23 in eine Führungsrolle gekommen, in einem Jahr im Maschinenbau. Muss man ganz klar sagen, Das ist ein sehr männerdominiertes Feld, und das hat mich herausgefordert. Und zugleich hat es mir wunderbare Möglichkeiten gegeben, mich zu entwickeln. Und so bin ich dann in der Zeit wirklich Schritt für Schritt gegangen und, ähm, und auch gewachsen in dieser Rolle und definitiv immer wieder die Komfortzone verlassen. Und ich glaube, als es aufhörte, linear zu sein, war der erste Zeitpunkt, als mein Vater schwer krank geworden ist. Als ich alles hinterfragt habe, dann weiterhin trotzdem irgendwie linear geblieben bin, weil ich dachte ja, okay, da wird es auch eine Lösung geben. Und ich glaube, der größte Einschnitt und das ist, da würde ich sagen, finden sich wahrscheinlich viele Frauen auch in meinem Alter logischerweise wieder. Ist die Mutterrolle. Ich habe zwei Kinder und mit dem ersten Mutterwerden hat sich alles auf den Kopf gestellt. Wirklich alles. Und viele Fragestellungen, die dann auf einmal sichtbar geworden sind, mit denen ich mich vorher überhaupt nicht beschäftigt habe.
Sarah Thullner
Aber spannend, dass dein erster Weg erstmal in so einer in so einer männerlastigen Branche war war. War das eher schon so, auch als junges, junges Mädchen dein Weg, dass du sagst Ja, ich möchte mal gerne in diesem Bereich arbeiten oder wie kam es dazu?
Valentina Bründer
Gute Frage und ich habe gerade so ein Bild im Kopf gehabt und das ist, das spiegelt sich auch auch total in meinem Branding wider. Und so wie ich auftrete. Ich bin auf typisch weiblich. Also ich mag Pink, Ich mag Glitzer. Und das haben wir auch gesagt. Ich habe. Ich habe lange getanzt und im Leistungssportbereich, Das heißt, es gab Pailletten, Fransen und alles, was das Herz eines Mädchens, einer jungen Frau hervorgebracht hat.
Sarah Thullner
Da ist Tanzen absolut widerspiegelt. Ja. Ja, definitiv. Ja, ja.
Valentina Bründer
Ja. Und wenn man jetzt nur darauf schaut, wäre ja so eine, ähm, der Weg eher untypisch. Und gleichzeitig würde ich sagen, habe ich eine gute Balance in mir, Dass ich gerne weiblich und frau bin und gleichzeitig auch männliche Energie habe. Ich sage so ich bin so ein Machertyp und ich treffe auch gerne Entscheidungen und auch schnell. Und vielleicht ist es auch, dass ich zwei ältere Brüder habe, aber das hat irgendwie mit reingewürgt.
Sarah Thullner
Kenne ich diese Thematik mit viel älteren Brüdern, kann das einen inspirieren? Ja, okay, das kann dann sehr inspirierend und da kommt es nicht vor, dass man mit Barbie spielt. Das mag man nicht so, da kommt man dann doch eher so in diese Richtung mit rein. Da kenne ich, kenne ich ja. Spannend. Aber jetzt hast du vorhin was erwähnt. Du hast gesagt, du bist mit 23 in der Führungsposition, Habe ich das richtig verstanden? 23? Ja. Wahnsinn. Erzähl. Wie kam es dazu?
Valentina Bründer
Ähm. Ja. Ich habe Abitur gemacht. Und nach dem Abitur war das so? Ich wollte ganz ursprünglich Medizin studieren und habe gesagt, Ich habe die Schnauze voll. Ich möchte nicht mehr lernen und ich werde eine Ausbildung machen und habe dann so tatsächlich aus der Not heraus geschaut was mache ich, was ist universell, was ist breit und wo kann ich noch schnell unterkommen und bin dann im Maschinenbau angekommen und hatte dann nach der Ausbildung die Idee, na ja, ich könnte ja noch mal ein Studium dranhängen, vielleicht dann eher irgendwie BWL, VWL und ähm, ja, das wurde erkannt und dann ergab sich die Möglichkeit, eine Führungsrolle zu übernehmen. Als mein damaliger Bereichsleiter hat gesagt Mensch, ich ahne, dass du gehen möchtest und wir hätten da eine Idee. Und natürlich habe ich sie mit 23 angenommen. Das war für mich eine absolute Anerkennung und Wertschätzung, nicht nur meiner Arbeit, sondern meiner Person. Und ich habe sie angenommen. Und ich bin dankbar dafür, dass ich das gemacht habe.
Sarah Thullner
Das glaube ich, weil ich meine, mit 23 die Chance zu bekommen und und vor allem ich glaube, was der entscheidende Satz war gerade, dass erkannt wurde, dass du gerne was machen möchtest, dass du dahin möchtest und diesen Weg verfolgst und dass man dir da den Raum dazu geschenkt hat, in diesem Unternehmen. Das zu verwirklichen ist ja traumhaft. Also was Besseres kann einem ja erstmal gar nicht passieren. In der im Karrieregang nenne ich es jetzt mal ja.
Valentina Bründer
Also absolut.
Sarah Thullner
Wahnsinn. Und erzähl mal, wie hat sich also wie es dann so weitergegangen. Klar, diese Einschnitte kamen dann irgendwann, aber das war, Was war dann so der Moment, wo du gesagt hast Okay, jetzt möchte ich irgendwas verändern. Definitiv. Gab es so ein. Aha. Moment. Bin neugierig.
Valentina Bründer
Ja, ich. Diese Frage wurde mir häufiger gestellt. Und ich habe immer bei. Aha. Moment. Ah, das muss was ganz Großes sein. Und was ganz Besonderes.
Sarah Thullner
Nein, muss es nicht.
Valentina Bründer
Und das ist so! Es war tatsächlich ein Gespräch mit einem Vorgesetzten. Und ich hatte eine Idee. Und ich war total überzeugt davon und habe gedacht Boah, das muss doch jeder erkennen, dass wir das jetzt im Implementieren im Unternehmen und, ähm, ja, ich habe das voller Euphorie, so wie jetzt auch einfach vorgestellt und habe total daran geglaubt. Und es wurde mit Nein, haben wir kein Bedarf, brauchen wir nicht also wirklich in zwei Sätzen abgelehnt. Und das war und ich mache da gar keinen Vorwurf meinem Gegenüber, sondern es war der Moment, der ist in mir. Was passiert, Da ist wirklich in mir was passiert. So, als hätte mich einer wachgerüttelt und gesagt So, jetzt wach mal auf! Und da bin ich so für mich aufgewacht und habe mir viele Fragen gestellt. Mhm.
Sarah Thullner
Faszinierend. Ja, da sieht man mal, dass es nicht dieses, wie du gerade gesagt hast, mit Konfetti und Kanonen sein muss. So ein Moment. Sondern wirklich 112 Sätze, die ganz entscheidend sein können dafür, ins Reflektieren zu kommen und zu sagen Nein, ist es nicht mehr. Das ist es gerade nicht mehr da. Da komme ich an einen Punkt ran. Der darf sich jetzt verändern. Spannend. Total spannend. Ja, und erzähl mal weiter. Wie ging es dann? Wie? Wie? Wie? Was ist dann passiert? Wie ist dann der Weg weitergegangen?
Valentina Bründer
Oh ja. Das ist also eine große Frage. Und in der Kürze, um das zu beantworten, um gar nicht zu viele Details zu nennen. Es ist wirklich sehr ruckelig weitergegangen. Es ist viel passiert. Ich. Ich würde sagen, neben dem Mutterwerden war das mit der größte Entwicklungsprozess bisher in meinem Leben. In den 42 Jahren. Ähm. Ich habe wirklich auch mit mir in der Tiefe gearbeitet und habe mir auch Unterstützung geholt. Von systemischen Coaches, Therapeuten von anderen. Und das hat mich auch noch mal stark inspiriert und auch den Weg geebnet, dass ich auch noch mal die EmDR Ausbildung gemacht habe. Also es ist ein Trauma sensitive Methode, weil ich heute und ganz klar die Haltung habe, dass wir Veränderungen wirklich nur nachhaltig gestalten können, wenn wir top down, bottom up, wie auch immer arbeiten, aber immer in der Tiefe, also nur an der Oberfläche. Ein bisschen kratzen und aufhübschen ist für mich nicht nachhaltig und wird auch nicht funktionieren. Also es wird dann immer so eine Rolle rückwärts gehen. Das heißt, für mich ist klar, ich darf immer in die Tiefe gucken, das Thema Trauma, auch wenn es viele nicht hören mögen, darf Platz finden.
Sarah Thullner
Wie definierst du denn für dich Trauma? Weil ich glaube, dieses Wort ist, ich nenne es jetzt mal so salopp, zum Teil auch ein bisschen missbraucht worden in den letzten Jahren, würde ich jetzt mal so behaupten. Also das glaube ich auch. Menschen, die nicht genau wussten, was sie da jetzt gerade aussprechen, was Trauma bedeutet, ist auch ausgesprochen haben und wie. Wie definierst du für dich Trauma? Was ist das?
Valentina Bründer
Ja, ich habe da die Definition von der Gunda Frey übernommen. Da wo ich die Ausbildung gemacht habe und die sagt und das trifft total auf mein Verständnis. Es ist nicht das große Verbrechen, das große Drama, was wir erleben, was wir glauben. Kriegsverbrechen, Gewalterfahrung, ja, das auch, sondern es ist das Erleben. Und in dem Moment, wo wir es erleben, dass unser Gehirn keine Bewältigungsstrategie dafür hat, was da gerade passiert. Und das können die banalsten Dinge sein. Das kann ein Satz sein, den jemand zu dir sagt, in dem dein System einfach nicht weiß, wie dieser Satz einzuordnen ist. Es kann auch ein Unfall sein. Und ich habe einige Klienten gehabt, die wirklich so. Ähm, ja. Unfälle beim Joggen, Unfälle beim Sport hatten und da hat das System keinen. Also unser Nervensystem und unser Gehirn. Keine Bewältigungsstrategie, das heißt, es ist das Erleben und das Nichtintegrieren des Ganzen. Also es ist nicht das ganz Große.
Sarah Thullner
Und das bedeutet dann, wenn, wenn ich das nicht integrieren kann, dann kann es erstens wahrscheinlich viele Triggerpunkte nenne ich das mal, vielleicht auch viele Anlässe geben, dass es wieder hochkommt, geschweige davon. Sollte nur was annähernd wahrscheinlich wieder so passieren, dann ist das System wahrscheinlich schon wieder komplett überfordert und kann sich wahrscheinlich gar nicht mehr regulieren. Verstehe ich das richtig?
Valentina Bründer
Das hast du ziemlich passend zusammengefasst. Genau so ist es. Es ist nicht integriert, das heißt nicht integriert. Ist es nicht wie eine Erinnerung, die im Langzeitgedächtnis abgelegt ist, sondern dass es das darf. Sie ist wie immer präsent. Das ist so was immer so in uns herumwabert. Und wenn da irgendwas reinpiekst, dann sind wir direkt wieder im Erleben drin. Und das muss nicht immer genau das Gleiche sein. Das fällt sozusagen immer auf das gleiche Thema, was dahinter steckt oder auf das gleiche Gefühl, was dann ausgelöst wurde. Und das Verrückte dabei oder was ist das Verrückte? Es ist. Das Schöne dabei ist, dass es uns auch im Alltag passiert. Also es sind Dinge, die sich wiederholen und die uns auch in der Selbstständigkeit begegnen. Und das sind so für mich die. Die Klassiker, die ich immer wieder erlebe, ist, wenn jemand seinen Preis nicht nennen kann. Aber das hat, das hat nichts, das hat nichts mit dem Preis zu tun, sondern das hat damit zu tun, wie ich es bewerte oder vor welcher Konsequenz ich Sorge habe. Also was denken andere, wenn ich das ausspreche? Was passiert dann? Oder sichtbar werden Klassiker. Ja.
Sarah Thullner
Oh, ja. Das könnte der größte Trigger überhaupt. Wie will ich dann wahrgenommen werden? Kann ich wahrgenommen werden? Mag man mich so? Das ist ja meistens dann der Auslöser. Werde ich dann noch gemocht, so wie ich bin? Oder muss ich irgendeine Rolle erfüllen, damit ich gemocht werde, um mich sichtbar zu machen? So spannend. So spannend. Ja, Valentina, das ist so ein großes Thema und ich glaube, da kommen wieder so Punkte zusammen. Da ist glaube ich, die Selbstständigkeit, wie aber auch das Angestelltenverhältnis, da ist das komplett egal, weil egal ob du dich jetzt vor deinem, vor deinem Chef zeigst oder vielleicht selber auch Führungskraft bist oder ob du selbstständig bist. Es ist beides das Gleiche. Du zeigst dich, du bist. In dem Moment stehst du entweder für dich ein oder vielleicht auch nicht, weil du es nicht kannst. Und ich glaube, das sind die Punkte. Genau die gleichen. Und ja, eben spannend. Total spannend. Habe ich dich dann richtig verstanden, dass du dich aber mehr in dieser Traumaarbeit dann auf Selbstständige konzentriert hast und auch auf Frauen.
Valentina Bründer
Genau. Also das ist ein Traum. Oder die traumasensitiven Methoden. Und da gibt es viele großartige Methoden und ich nutze sie so, wie sie dann dienlich sind in dem Moment und gleichzeitig. Ja, ich mein eigener Weg. Und ich hatte ja einleitend gesagt, die eigene Geschichte kann die Lösung für ein Problem sein und mein eigener Weg, wie ich aus dem Angestelltenverhältnis raus bin, wie ich auch dann am Ende auch in die Selbstständigkeit gesprungen bin mit der klaren Haltung Es gibt keinen Plan B, es gibt keine Alternative. Das ist, was ich jetzt mache, ist. Genau oder beschäftigt auch viele Frauen. Und da damit nenne ich auch meine Zielgruppe. Also ich begleite von Herzen gerne einfach Frauen, die sagen Ich will das auch, ich will auch endlich mein Wertesystem leben. Ich will für Freiheit, für Selbstverwirklichung losgehen. Das möchte ich. Und gleichzeitig ist da was, was mich limitiert? Und genau die Frauen begleite ich total gerne. Und ich lasse immer gerne fallen und oute mich. Und gleichzeitig finden auch immer mal wieder so vereinzelt Männer den Weg zu mir, was ich auch total gerne mag. Also auch, dass vielleicht die älteren Brüder der Maschinenbau. Ich weiß es nicht.
Sarah Thullner
Ja, ich glaube die Sprachebene ist so eine gleiche, wo man dann weiß, ah okay, so geht man mit mit den den männlichen Partnern und männlichen Gegenüber um. Ja, ja, das ist klar. Wenn man es einmal kennt, kriegt man es nicht mehr aus der DNA raus.
Valentina Bründer
Ich befürchte es und gleichzeitig finde ich es schön. Ich finde diese Diversität einfach großartig.
Sarah Thullner
Absolut. Wie spannend. Wirklich? Und weißt du, ich finde es auch manchmal so, ähm. Wenn man dann so zurückschaut, weißt du da. Ich hatte am Anfang immer wieder diese Thematik, dass ich gemerkt habe, da am Anfang mich zu bewerten, warum hast du nicht schon früher und dies und jenes? Und ich glaube, das ist ganz wertvoll, wenn man das irgendwann ablegen kann, geschweige davon, wie du es jetzt gerade gesagt hast, diese Blockaden los bekommt und sagen kann Ich kann jetzt meinen Traum verwirklichen. Wie gesagt, ob sie Selbstständigkeit ist, ob es vielleicht gerade die Führungskraft ist und dann besser in Freiheit. Du hast gerade so schöne Schlagwörter genannt In Freiheit leben kann in absoluten Bewusstsein leben kann. Und da ist es doch wertvoll, manchmal ja mit jemandem hinzuschauen. Und dass du da sozusagen die Hand reichte für so, so eine schöne Arbeit. Wirklich, Ich finde das, ich finde es richtig wertvoll und wichtig auch und ja, spannend. Spannend. Magst du uns noch ein bisschen mehr? Auch eintauchen und mitnehmen? Was? Was? Was ist zum Beispiel bei dir jetzt spezifisch als systemischer Coach? Vielleicht kennt auch jeden Zuhörer nicht. Was ist ein systemischer Coach? Du bist Trauma, haben wir jetzt gesprochen? Das ist ein Bereich. Aber ergänzt sich das systemische Coach und oder was? Was macht das? Was macht diese Betitelung?
Valentina Bründer
Ähm. Für mich ist es etwas, was Hand in Hand greift. Also, wenn ich systemisch auf Dinge schaue, dann ist meine logische Schlussfolgerung, dass ich auch in der Tiefe schaue und noch mal eine Etage tiefer gehe. Systemisch ist also da gibt es viele Definitionen. Viele sagen, es ist auch eine Haltung, wie man auch dem Gegenüber auftritt. Und für mich ist das, was das Systemische so besonders macht, ist, dass wir immer uns als Teil des Systems betrachten und die Wechselwirkung, die in dem System entstehen. Das heißt, wenn wir das tun, was wir heute tun, wir sprechen miteinander. Das, was ich sage, macht was mit dir und deine Reaktion darauf macht auch wiederum etwas mit mir. Und deswegen ist es für mich so logisch, dass ich dann automatisch auch sage ich gehe eine Ebene tiefer und ich gucke auch wenn wir das große Wort Trauma nehmen, auch da drauf auf. Auf worauf fällt es bei mir? Auf welche Ideen? Auf welche Glaubenssätze, Auf welche Identitätsteile? Auf Worauf fällt es, wenn es was mit mir macht? Wenn es etwas Schönes in mir auslöst, dann ist es erstmal großartig. Wenn du jetzt etwas sagst, was mich vielleicht total verunsichert, dann fällt das ja auf etwas, was in mir irgendwie unterbewusst schon da ist. Also deswegen für mich ist das ein ein Hand in Hand gehen. Für mich war das eine logische Konsequenz.
Sarah Thullner
Wie schön, wie schön. Also es ist ja, weil so Coach ist ja so ein Wort, wo viele sich nicht so ganz drunter vorstellen können, Was macht man denn da? Und ich finde diese, diese spezifischen Erklärungen vor allem wie jeder individuell arbeitet, so wie du es jetzt gerade erzählst, was für dich eine Verknüpfung ist. Was finde ich so wertvoll? Weil ich bin ehrlich nicht jeder legt jedem Coach. Das heißt also, man darf ja für sich entscheiden mit wem. Ich nenne das immer so Gerne hat man ein Match und spürt gerade genau die Arbeit, wie Valentina damit umgeht. Die brauche ich jetzt für mich. Das ist genau das, wo ich gerade ansetzen möchte, um weiter zu kommen. Um mich freier zu fühlen. Um vielleicht einfach gewisse Dinge, wie du es so schön gesagt hast, ablegen zu können. Auch und in einer anderen. Wir nennen es jetzt mal Energie, weitergehen zu können. Ja, das finde ich. Das finde ich so wertvoll. Und deswegen finde ich es auch immer so schön, wenn wenn er erzählt ihr Coaches von eurer Arbeit, weil es einfach so vielseitig sein kann. Coach ist nicht gleich Coach und es ist so individuell. Ja.
Valentina Bründer
Ja, und dazu möchte ich gerne ergänzen, dass es. Also es ist einfach wichtig, dass die Energiebeziehung, also dass das schon die Beziehungsebene ist, ausschlaggebend. Das heißt natürlich ist irrelevant ist das, was mein Gegenüber für mich zu bieten hat, ist das, was ich gerade brauche. Wir hatten das vorhin mit der Website. Ich möchte die Website aktualisieren. Bietet mein Gegenüber mir genau die Lösung dafür? Das ist das Erste. Und dann darf ich auch auf Beziehungsebene runter gehen und sagen. Und passt das? Also fühle ich mich. Habe ich da? Kann ich da Bindung zu den Menschen aufbauen? Kann ich Vertrauen aufbauen? Werde ich gesehen? Werde ich gehört? Kann ich mich da öffnen? Denn das ist ganz klar, wenn sich, ähm, eine Klientin nicht öffnen kann bei. Bei einem Coach oder bei mir, dann ist die Arbeit einfach nicht nachhaltig. Dann werden wir das Problem nicht lösen.
Sarah Thullner
Absolut.
Valentina Bründer
Wenn das Vertrauen nicht da ist, dann wird das nicht aufgehen. Und deswegen finde ich das auch immer so wichtig, auch immer eine Idee davon zu bekommen. Wer sitzt mir da gegenüber?
Sarah Thullner
Da hast du absolut recht. Daher noch spannender noch weiter einzutauchen. Wer ist denn noch Valentina? War was? Was? Wie sieht denn warte ich meine konkrete Frage Und dann gehen wir noch ein bisschen tiefer. Wie sieht denn ein perfekter oder ich sag jetzt mal ein erfüllender Tag bei dir aus? Wie würdest du dir denn kreieren? Oder kreierst in dir vielleicht auch regelmäßig?
Valentina Bründer
Ja, ich finde den Zusatz am Ende total gut. Ich kreiere ihn mir regelmäßig. Bis auf eine Ausnahme, da habe ich sehr wenig Einfluss. Drauf ist, dass ich aufwache und durchgeschlafen habe. Das ist etwas.
Sarah Thullner
Na klar. Du hast zwei Kinder erwähnt.
Valentina Bründer
Das ist etwas.
Sarah Thullner
Das ist schwierig. Das ist etwas.
Valentina Bründer
Was regelmäßig fehlt. Wenn ich das also regelmäßig erfüllen könnte. Das wäre so das Glitzer auf dem perfekten Tag. Und ansonsten kreiere ich mir regelmäßig, nicht gehetzt in den Tag zu starten. Das war vorher sehr normal. Das heißt, ich sorge erstmal gut für mich, dass ich zumindest ein paar Minuten Zeit habe, um bei mir mal einzuchecken und zu gucken, was da so los ist, bevor ich für alle anderen da bin, um dann auch alle so aus dem Haus raus zu begleiten und dann für mich nochmal einzuchecken und mein perfekter Tag startet immer mit einem Kakao. Also ich habe Kakao, Ritual, Kakao, den ich trinke. Ich tanze in der Küche. Als ehemalige Tänzerin habe ich zwar keine High Heels dabei an, aber es ist für mich ein schöner Ausdruck und es bringt ganz viel Energie in meinen Körper. Das heißt, ich habe wirklich morgens feste Routinen und kreiere mir diesen perfekten Tag aufs Neue immer wieder. Und wenn ich es mir nochmal wünschen könnte, dann würde der Tag, wenn ich dann in meine Arbeit eingetaucht bin und diese wundervollen Menschen, die ich begleiten darf, begleitet habe, dass ich dann noch mal einen Moment für mich habe, bevor es dann in die nächste Rolle geht als Mutter. Und das ist, das würde diesen perfekten Tag noch mal wirklich erfüllen. Und. Und ich glaube, das nehme ich mal für mich mal mit als Aufgabe. Vielen Dank für diese Frage, Sarah.
Sarah Thullner
Sehr, sehr gerne. Ich Ich finde das immer wertvoll, was man da so mal kurz eintaucht. Was, was einem Energie gibt, was einem vielleicht Freude macht, was, was man vielleicht im Alltag auch ab und zu mal gerne vergisst und auch wertvoll sein kann, wie du das jetzt gerade gesagt hast. Und Schlaf kann glaube ich als Zweifachmama auch was sehr wertvolles.
Valentina Bründer
Hat einen Grund, warum Schlafentzug eine Foltermethode war oder Oder ist. Ich weiß.
Sarah Thullner
Oh ja. Oh ja. Oh ja. Oh ja. Absolut. Valentina, gibt es auch irgendwelche Orte, die dich inspirieren? Also gibt es auch irgendwas, wo du sagst. Ja, da bin ich gerne regelmäßig im Wald, am Wasser. Oder auch ein konkreter Ort, wo du sagst Ja, das, das, das inspiriert mich für meine Arbeit, für mein Tun.
Valentina Bründer
Ja, also Wasser ist mein Element und das Wasser ist bringt, bringt wirklich so den Flow. Und das beobachte ich interessanterweise. Ich bin gerne am Wasser, egal ob es irgendwie der Bach, der See, das Große, das Meer, was auch immer ist. Und gleichzeitig beobachte ich selbst wenn ich unter der Dusche stehe, dann merke ich, wie dann die Gedanken fließen. Und da entstehen meistens die schönsten Ideen. Also ich habe erkannt, Wasser ist mein Element. Auch als Krebs. Ich bin Sternzeichen Krebs. Ähm.
Sarah Thullner
Ja, da ist man doch mit Wasser behaftet.
Valentina Bründer
Ist Wasser in allen Formen mein Element und da bekomme ich die Inspiration, wenn ich da einfach drauf schaue und einfach meine Gedanken fließen lassen darf.
Sarah Thullner
Voll schön. Ach, ich habe gerade so ein richtig schönes Bild bekommen. Total toll. Ich denke, unsere Zuhörer auch. Da kann man so richtig schön mitnehmen. So gedanklich. Ja, total toll. Du hast oder? Nein, ich muss anders sagen, ich habe ganz am Anfang gesagt, dass du verschiedene Rollen hast. Das hast du ja gerade schon. Systemischer Coach und auch die Traumatherapie oder Trauma Trauma Coaching benannt. Ja, genau, da gibt es aber noch was, was du ausfüllst und das finde ich total spannend. Erzähl mal, was ist das denn noch?
Valentina Bründer
Ja, was ist es denn noch? Also, ich habe mein. Ich sag nicht mein letztes Puzzlestück. Das nächste Puzzlestück habe ich letztes Jahr hinzugefügt und begleite jetzt Gründerin. Ich berate sie auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit und da findet alles Platz. Ob es nun der Businessplan ist, die Preisgestaltung aber auch genauso wie Marketingstrategie. Wie werde ich online sichtbar? Und gleichzeitig werden damit immer, immer, immer auch eigene Themen sichtbar. Also wir hatten es vorhin mit der Sichtbarkeit und das ist etwas, was ich, also das ist für mich eine eine Kombination, die ich total liebe und darf. Sogar jetzt in der Region. Ehrenamtlich bin ich jetzt in einem Gründer Beratungsteam und darf auch da Gründerin beraten in der Wirtschaftsförderung. Und ja, es erfüllt mich sehr. Und dann vor allen Dingen auch zu sehen, wenn die Gründerin in der Regel sind es Frauen dann auch wirklich starten, durchstarten und dann auch voll kam und.
Sarah Thullner
Liebe Zuhörer, ihr könnt es nicht sehen. Ich sehe es. Aber ihre Augen strahlen und sie strahlt übers ganze Gesicht, wenn sie davon erzählt. Das ist so schön zu sehen. Das ist glaube ich auch eine. Ja, wie soll man sagen, das ist so was Wertvolles, wenn man sagen kann, da ist noch ein Puzzleteil, das ergänzt noch so viel, was mich schon die ganze Zeit angetrieben hat. Und jetzt kam noch was on the top. Was mich noch mehr antreibt, ist schön, oder? Als Selbstständige das sagen zu dürfen, ist so ein Geschenk, oder?
Valentina Bründer
Absolut. Und es bringt auch so viel Klarheit in das eigene System, in die eigene Rolle, in die eigene Selbstständigkeit. Und ja, dieses Puzzlestück hat letztes Jahr noch mehr Klarheit reingebracht. Und ich, ich liebe es voll schön.
Sarah Thullner
Und du hast mir ja auch in unserem Vorgespräch gesagt, dass du gerne was hinterlassen möchtest. Also dieses Wie möchte ich zurückschauen oder wie möchte ich? Und ich sage den Satz jetzt. Wie möchte ich, dass meine Kinder schauen? Wer war Mama? Und da ist. Da ist dieses Paket, das du uns jetzt gerade erzählst, was du an an Portfolio, an Leistungen hast? Ja, total zurückblickend und schauend, was man alles geschafft hat. Es ist richtig, richtig schön, richtig schön. Ja.
Valentina Bründer
Genau das ist. Das war die Frage, die mich sehr, sehr bewegt hat, als dieser Umbruch so dann so sichtbar wurde, unter anderem, als ich gesagt habe, Also klar, als dieser Aha Moment kam und ich mir viele Fragen gestellt habe. Und das war so die Kernfrage Was sollen meine Kinder über mich erzählen? Was sollen sie über mich sagen, wenn ich mal auch noch da bin? Wenn sie ihren Partnerinnen davon erzählen, ihren Freunden und sagen Das war, das war meine Mama und, ähm, was ich, was ich sofort klar in meinem Kopf hatte, war nicht. Aber Mama hat so viel gearbeitet und Mama war immer gestresst und war unzufrieden und hat nie das gemacht, was ihr Freude bereitet und war. Hatte irgendwie immer ein grimmiges Gesicht. Ähm. Ich. Ich möchte, dass Sie sagen. Also nicht nur, dass ich Sie geliebt habe, selbstverständlich, sondern auch, wenn Sie auf mich blicken, auch sagen Hey, die, die hat das Leben geliebt. Und sie war voller Freude. Und sie hat Dinge getan, die ihr Freude bereitet haben und auch anderen Freude bereitet haben. Und das ist das Bild. Das möchte ich für viele, viele weitere Jahre noch noch weiter ausfüllen und schaffen. Und das, wo ich stehe, das sehe ich jetzt als Ausgangspunkt.
Sarah Thullner
Es ist so schön, es ist gerade so inspirierend, weil ich finde, das kann man sich so richtig verinnerlichen und sagen ja, wie, wie stehe ich denn gerade da? Also das vielleicht mal so Ich sehe das gerade als Impuls, ohne dass wir das jetzt abgesprochen haben. Aber ich glaube, als Zuhörer kann man das ja gerade als Impuls nehmen, um sich mal kurz selber zu überprüfen. Bin ich da vielleicht gerade an dem Punkt, dass ich mal schauen darf? Ist das so alles richtig, wie ich mir das vorgestellt habe? Oder ist das vielleicht auch gerade ein Moment, innezuhalten und zu sagen ja, vielleicht ist da gerade Veränderung angesagt und vielleicht darf ich da langsame Schritte in eine andere Richtung gehen, weil die Antworten gerade auf Nein deuten und nicht auf Ja, die du uns da gerade weitergegeben hast? Ja. Mhm. Mhm. Voll spannend. Also, deswegen bin ich auch gerade so, so ruhig kurz geworden, weil ich dachte. Ja. Sehr inspirierend. Sehr inspirierend. Valentina. Wirklich? Vielen Dank. Vielen Dank. Vielleicht magst du auch selber noch was ergänzend für die Zuhörer sagen.
Valentina Bründer
Ja, ich. Dazu mag ich ergänzen, dass wenn wir uns, egal welche Frage stellen, wir wirklich ehrlich sein dürfen. Wir fangen so oft, wir haben vielleicht einen Impuls und dann fängt der Kopf an, uns das zu erklären, warum es nicht geht oder warum das so ist, wie es ist, genau richtig ist. Und da würde ich wirklich einladen zu sagen Hey, ich ich checke mal, was mein Körper sagt. Ich fühl mal einfach mal was kommt da. Wenn ich mir die Frage stelle Und wo fühle ich, was ist da auf einmal irgendwie ein. Es wird eng in der Brust. Krampft mein Bauch, wird es irgendwie spannend, was? Oder. Oder wenn ich mir die Antworten gebe, sind die stimmig zu dem, was mein Körper mir antwortet? Also das ist so dieses typische Embodiment und auch wirklich mal aus dem Kopf in den Körper zu gucken. Wenn ich sage ja, ich will in die Selbstständigkeit zum Beispiel. Und dann mal zu gucken, wie reagiert der Körper, was macht er und der lügt nicht. Und der Körper weiß alles schon viel früher als der Verstand. Der Verstand versucht nur dann zu erklären und zu rechtfertigen und dann rational das Ganze irgendwie einzuordnen. Also gern mal den Kopf ausschalten und mal in den Körper spüren.
Sarah Thullner
Voll schön. Oh! Wie inspirierend. Total schön. Total schön. Jetzt bin ich aber gespannt. Du hast was von Puzzleteilen gesprochen. Foren gibt es da schon irgendwie. Noch ein weiteres Puzzleteil, das noch zu dir dazugehört oder irgendwas, was in der Zukunft vielleicht noch nicht ganz fixiert ist? Oder gibt es noch irgendwas, was, was, was wir jetzt noch gar nicht erzählt haben?
Valentina Bründer
Hm, gute Frage. Also ich kann sagen, es sind auf jeden Fall noch nicht alle Puzzleteile da. Das Puzzle ist nicht vollständig und es gibt ähm mal Impulse, mal Ideen und es ist nichts konkret. Ich habe tatsächlich, ähm, als ich im Januar diesen Jahres gesagt, ich mache jetzt mal eine Weiterbildung Pause. Ich habe teilweise zwei Weiterbildungen gemacht parallel und habe gesagt, jetzt darf das, was da ist, integriert werden. Es darf angewendet werden und es darf sichtbar werden. Es darf raus und ähm, in all das, all meine Angebote auch gegossen werden.
Sarah Thullner
Schön. Und was ich ja weiß. Ihr, ihr habt da so ein großes Netzwerk, wo ihr euch immer wieder austauscht. Das war jetzt, glaube ich, gerade auch erst in der Vergangenheit. Und du bist da auch immer wieder, ähm, ja, holst du auch, glaube ich Inspiration mit anderen Frauen, die selbstständig sind. Ich. Ich wertschätze ja Communityarbeit. Unglaublich. Ich finde das total wertvoll, weil ich denke, das kann einem so viel geben und auch so inspirieren und auch manchmal auch noch mal ins Reflektieren bringen. Zu sagen Ah, da habe ich noch nie drüber nachgedacht. Ein guter Ansatz, ja, oder eine gute Idee? Ja. Wie geht es dir damit?
Valentina Bründer
Ja, also ich finde das und das hat so zwei Aspekte für mich und das würde ich differenzieren. Das eine ist wirklich, sich Communitys, Netzwerke suchen von Gleichgesinnten oder auch von Menschen, die schon da sind, wo du hin möchtest. Und das ist etwas, was ich auch immer mache dass ich regelmäßig in Communitys in Masterminds sind. Eins zu eins Begleitung, einchecken bei Menschen, die da sind, wo ich hin möchte. Und das ist gleichzeitig auch die Qualitätssicherung meiner Arbeit, weil ich darf genauso mich supervidieren lassen, mich reflektiert, mich reflektieren, um in meiner Arbeit auch natürlich auch eine gewisse Qualität zu bieten. Und das andere ist, was ich auch immer mitgebe, und das ist vielleicht auch gerade für Frauen, ob nun jetzt im Angestelltenverhältnis, aber auch für viele, die im Übergang sind und sagen Ich will selbstständig werden, sucht euch wirklich Netzwerke, wo ihr euch neue Kolleginnen sozusagen frei aussuchen könnt. Denn ich weiß selber, als ich gestartet bin, ich saß alleine an meinem Schreibtisch und verlor den Fokus immer wieder. Und dann war doch die Wäsche und das Mittagessen viel wichtiger, als den nächsten Post zu schreiben. Und ich weiß, es geht vielen anderen auch so, gerade Mütter und in der Selbstständigkeit. Ich formuliere es mal so Das heißt auch da sucht euch die Communities, wo ihr einfach quasi euer eigenes Kollegium aufbaut. Und das ist etwas, was ich tatsächlich selber auch dieses Jahr ins Leben gerufen habe Eine Online Community, wo es einfach ganz viel Expertenwissen gibt, wo es Raum für Fragen gibt, wo es Raum für Austausch gibt und auch wirklich einfach nebeneinander arbeiten, online sitzen und arbeiten und fokussiert an an etwas dranbleiben und sich auch committen. Und deswegen kann ich Netzwerken absolut jeder empfehlen.
Sarah Thullner
Voll schön. Das heißt, das ist ein weiteres Puzzleteil in deinem Gesamten, wenn man es so nennen will, oder? Das ist ja auch noch mal so eine schöne Ergänzung.
Valentina Bründer
Ja, das ist. Das ist auch. Ja, das ist auch ein Puzzlestück. Auf jeden Fall was damit reingehört.
Sarah Thullner
Weil ich finde es. Ich finde es echt. Also ich muss dir ehrlich sagen, ich liebe. Man nennt es ja auch Body Doubling. Ja, also mit jemandem wirklich online zu sitzen und jeder arbeitet seinen eigenen Bereich ab. Ich Ich finde es so gut, weil manchmal ist man doch in der Selbstständigkeit. Jetzt mal ehrlich, echt alleine. Und dann ist man doch manchmal auch wirklich in so einem Moment, wo denkt so Boah, da hätte ich jetzt gerade irgendwie gerne eine Rückmeldung. Wie findet denn jemand anders den Text auf LinkedIn, den ich gleich posten will? Oder die Grafik oder vielleicht meinen nächsten Sales Call? Kann ich den so verfassen oder wie hört es sich an? Und ich finde das so wertvoll. Und ich finde es schön, dass du das gleich auch noch mit geschaffen hast. Weil wenn du jetzt schon Gründer an hast, die du begleitest, dann ist das so ein Geschenk. Wenn man dann gleich bei dir mit eintauchen kann und sagen kann Hey, da ist sogar noch eine Community on top. Die kann ich mitnutzen, wenn ich gerade frisch in diesem Bereich bin. Ich finde es. Ich finde es so rundum, was du anbietest. Das ist echt grandios. Wirklich. Und das sind so kurze Zeit, was du geschaffen hast, Valentina. Echt? Hut ab. Sehr inspirierend. Sehr inspirierend. Wirklich? Ja.
Valentina Bründer
Vielen lieben Dank, Sarah.
Sarah Thullner
Doch, echt. Also richtig schön. Richtig schön. Und ich gebe jetzt mal so den Impuls weiter. Also, wenn du, liebe Zuhörerin, dich gerade auch sehr inspiriert fühlst und denkst so Ja, will ich auch. Und da waren ganz viele Jas Jazz Jas. Ihr wisst ja. Also Valentina ist verlinkt in meinen Shownotes. Ihr könnt direkten Kontakt zu ihr aufnehmen und einfach mal schauen, ob ihr ein Match seid, ob sie euch begleiten kann auf dem Weg, den ihr vielleicht gerade mit. Ja, ja, ja schon angegangen seid. Das würde mich sehr sehr freuen, weil ich weiß selber, wie es ist, wenn man gründet und vielleicht gerade so ein bisschen Lost ist am Anfang. Ich nenne es einfach mal so und dann jemand an der Seite zu haben, wo einfach den Weg selber schon gegangen ist. Wertvoll. Es ist so wertvoll. Wirklich. Es ist so wertvoll. Ja, ja, liebe Valentina, wir sind jetzt schon fast wieder am Ende von diesem Podcast, aber ich möchte ihn nicht beenden mit meinen Worten, sondern ich fände es total wertvoll, wenn du jetzt noch mal was sagst und du darfst, egal was dir gerade so auf dem Herzen liegt oder was du vielleicht auch noch als Inspiration oder Impuls weitergeben willst, sag es.
Valentina Bründer
Also das ist ja was möchte ich mitgeben? Es ist so viel und gleichzeitig ist meine mein Impuls. Sei ehrlich zu dir selbst. Wirklich egal was mit welchen Fragen du dich beschäftigst, egal was gerade da ist. Sei wirklich radikal ehrlich zu dir selbst.
Sarah Thullner
Das ist das. Ja. Das ist ein schöner Impuls. Sei ehrlich zu dir selbst. Absolut. Absolut wichtig. Ja. Ach so! Schön. Noch was Ergänzend.
Valentina Bründer
Nein. Ich glaube, mit all dem, Was? Was wir so besprochen haben. Es sind so viele Impulse da, und die dürfen aufgegriffen werden und integriert werden. Und ich glaube, damit kommt schon eine Menge ins Rollen. Und ich wünsche auch den Zuhörerinnen die nötige Portion Mut für den nächsten Schritt. Was auch immer es ist. Ja, die nötige Portion Selbstvertrauen in die eigenen Kompetenzen, in die eigenen Fähigkeiten und neu entdeckt. Nicht aber immer schon da. Und ich wünsche auch jeder Zuhörerin, die die Liebe zu sich selbst und Dinge aus Liebe zu tun, Entscheidungen aus Liebe zu treffen und nicht aus der Angst heraus, was würde passieren? Sondern wenn ich mal die Angst beiseite lasse, Wenn es kein Risiko gibt, was würde ich dann entscheiden? Was würde ich wählen? Und das sind die schönsten Entscheidungen.
Sarah Thullner
Da hast du recht. Wollen wir diesen super inspirierenden Worten und überhaupt von deiner ganzen Geschichte gehört zu haben, bedanke ich mich bei dir, Valentina, und für deine Zeit und dass du es geteilt hast mit meinen Zuhörern. Und ja, in diesem Sinne verabschieden wir uns einfach gemeinsam. Oder, Valentina? Dann sagen wir mal Tschüss zu unseren Zuhörern.
Valentina Bründer
Viel Spaß beim Hören.
Sarah Thullner
Genau. Und ich freue mich, wenn du wieder einschaltest zur nächsten Folge von Happy Business oder gerne auch kommentierst, Likes oder auch empfiehlst. Ich danke dir. Bis dann.