Futurance: Zukunft & Versicherung
Bereite dich auf die Zukunft vor, indem du dich mit uns auf eine Reise durch den Futurance Podcast begibst!
Hier nehmen wir die großen Herausforderungen, die vor uns liegen, mit voller Leidenschaft und Begeisterung unter die Lupe. Denn durch frische Perspektiven, neue Ideen und das Durchbrechen alter Denkmuster können wir gemeinsam eine bessere Zukunft gestalten.
Lass dich von jungen Visionären aus der Branche inspirieren und erfahre, was sie antreibt, in der Branche zu arbeiten oder auch zu verlassen. Hier lernst du, wie junge Menschen die Zukunft sehen und welche Visionen sie für unsere Gesellschaft und Wirtschaft haben.
Gemeinsam mit uns und den anderen Pionieren, die den Vertrieb und die Assekuranz der Zukunft mitgestalten wollen, wirst du Teil einer Bewegung, die die Versicherungswirtschaft zum Treiber der Transformation macht.
Erlebe die Begeisterung, die Leidenschaft und die Vision, die uns antreibt, und werde Teil von Futurance: Gemeinsam. Für eine sichere Zukunft!
Futurance: Zukunft & Versicherung
Warum Mitarbeitergesundheit jetzt der wichtigste Erfolgsfaktor für Unternehmen wird
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Melde dich zur Maklerlounge an: https://www.lkh.de/maklerlounge
Und wenn du die bKV-Studie der LKH erhalten möchtest, schreibe eine kurze Mail an bkv@lkh.de und du bekommt sie zugesendet.
————
In dieser Episode begrüßt Maximilian Schroll drei absolute Experten rund um betriebliche Krankenversicherung (bKV) und betriebliches Gesundheitsmanagement: Fabian Albrecht vom KV Haus, Francesco Jäger vom Private Health Club und Stefan Gaedicke von der LKH.
Gemeinsam diskutieren sie nicht nur die bevorstehende erste BKV Makler-Lounge am 03.03.2026, sondern geben vor allem tiefe Einblicke in den aktuellen und zukünftigen bKV-Markt.
Es geht um Service, Digitalisierung, echte Nutzererlebnisse und die Herausforderungen, die sich Versicherern, Maklern und Unternehmen stellen. Dabei werden neben Marktanalysen und Zukunftsprognosen besonders praxisnahe Tipps und strategische Ansätze geteilt: Von der Bedeutung zügiger Leistungsabwicklung über die Notwendigkeit strategischer Beratung bis hin zu den politischen Dimensionen der bKV.
Wer wissen will, wie sich der Markt entwickelt, welche Chancen und Stolpersteine es gibt – und warum die bKV in fünf Jahren vielleicht Standard wird – sollte diese Folge nicht verpassen.
Unser Pianist: https://www.tom-pianist.de
Folge uns auf unserer LinkedIn Unternehmensseite für weitere spannende Updates.
Unsere Website: https://futurance.de
Du möchtest Gast beim Futurance Podcast sein? Schreibe uns unter kontakt@yumata.de und wir melden uns umgehend bei Dir.
Dieser Podcast wird von dean productions produziert.
Vielen Dank, dass Du unseren Podcast hörst!
Maximilian Schroll [00:00:00]:
Herzlich willkommen zum Futurance Podcast. Wir sprechen über die Zukunft einer sehr traditionsreichen Branche. Wir sind nämlich der Überzeugung, dass es an der Zeit ist für echte Veränderungen in der Versicherungs- und Finanzwirtschaft. Und wer die Zukunft mitgestalten will, der muss hier zuhören. Hallo und herzlich willkommen zum Futurance Podcast. Mein Name ist Maximilian Schroll und ich freue mich sehr, dass ihr heute eingeschaltet habt. Denn ich habe heute 3 absolute Experten für das Thema betriebliche Krankenversicherung und betriebliches Gesundheitsmanagement bei mir. Und das hat auch einen Grund, denn wir dürfen gemeinsam mit HealthMood, mit dem KV Haus, mit dem Private Health Club und der LKH am 03.03.
Maximilian Schroll [00:00:42]:
die erste BKV Makler-Lounge veranstalten. Wir sind schon alle ziemlich, ziemlich heiß, freuen uns sehr darauf. Liegt vielleicht auch daran, dass wir schon wissen, was für Inhalte da auf euch warten. Und genau deswegen haben wir gesagt, um um ein bisschen was von unserer Vorfreude mit euch zu teilen, haben wir uns jetzt heute einfach hier getroffen, um euch zu erzählen, worum geht es denn eigentlich bei der Makler-Lounge? Aber das ist natürlich nicht das Einzige, sondern wir wollen vor allem über das Thema BKV, den BKV-Markt der Gegenwart und der Zukunft sprechen. Und dafür habe ich drei, wie schon gesagt, absolute Experten mit dabei. Fabian Albrecht vom KV Haus und Helmut, den Kollegen kennt ihr schon. Wir haben Francesco Jäger dabei vom Private Health Club und wir haben Stefan Gedeke von der LKH, den Leiter der betrieblichen Vorsorge, betrieblichen Krankenversicherung, mit dabei. Alle drei freue ich mich sehr, sehr, dass ihr heute mit am Start seid.
Maximilian Schroll [00:01:28]:
Ich würde sagen, Fabi, fang du mal an, dich noch mal ganz kurz vorzustellen. Dich kennen ja schon die ein oder anderen Leute hier im Podcast, darfst es also ruhig kurz halten.
Fabian Albrecht [00:01:37]:
Ja, danke dir, Max, für das tolle Intro. Fabi Albrecht vom KV Haus in Ulm. Ja, wie du schon gesagt hast, mich kennt man mittlerweile ganz gut. Wir sind ein klassischer Versicherungsmakler, der sich nur in der Nische der Krankenversicherung tummelt und Tatsächlich meine größte Leidenschaft und das, oder die Leidenschaft unseres Teams, ist es, das Thema Gesundheit nachhaltig und erfolgreich auch in den deutschen Mittelstand mitzubringen.
Maximilian Schroll [00:02:02]:
Fabie, sehr, sehr schön, dass du wieder dabei bist. Da kann ich aus allererster Hand berichten, dass das, was du gerade in deiner Vorstellung gesagt hast, auch genau der Realität entspricht. Da werden wir mit Sicherheit noch den ein oder anderen Praxiseinblick im Laufe des Podcasts und vor allem natürlich auch bei der Makler-Lounge erhalten. Francesco, jetzt würde mich aber vor allem von dir auch noch interessieren. Dich kennen auch schon einige, vor allem aus der Branche natürlich. Im Futurance-Podcast bist du zum ersten Mal zu Gast. Zu Gast. Deswegen stell du dich ruhig ein bisschen ausführlicher vor und erzähl auch mal, was ist denn eigentlich der Private Health Club? Worum geht's denn?
Francesco Jäger [00:02:30]:
Ey, mega lieb, vielen, vielen Dank für die Vorstellung. Auch richtig genial, dass ich hier heute dabei sein darf. Ich bin, genau, ich bin Francesco Jäger, seit jetzt knapp 16 Jahren in dieser Branche. Also wirklich mit 16 mit der Ausbildung durchgestartet, ganz klassisch, damals ausschließlich Kaltvertrieb, und ja, dann irgendwann den Weg in die Maklerei gefunden. Durfte dann 2022 mit den beiden Marken, mit denen ich da damals unterwegs war, auch Teil des Jungmakler Awards sein. Jungmakler Award war ein ganz, ganz wichtiger Multiplikator für mich in die Branche hinein. Also tatsächlich viele Menschen kennenzulernen und dadurch natürlich auch selber gute Netzwerke aufzubauen. Habe dann letztes Jahr, Anfang des Jahres im Februar, entschieden, dass mein Weg mit einer der beiden Marken nicht mehr weitergeht, weil ich der Überzeugung war, dass ja die handelnden Personen gemeinsam in dieser Firma ja eine eigene Strategie haben, die sie für gut befinden, und ich hatte eine andere Idee.
Francesco Jäger [00:03:33]:
Und so haben wir dann entschieden, dass es besser ist, tatsächlich sozusagen getrennte Wege zu gehen. Habe dann meine Anteile verkauft und habe dann den Private Health Club gegründet. Der Private Health Club ist eine Herzensangelegenheit, und da teile ich tatsächlich das, was Fabi gerade gesagt hat. Wir lieben es, den Menschen die Ressourcen zu stellen, um wirklich in ihre Gesundheit zu investieren, und denken, dass es ganz, ganz wichtig ist, dass wir gerade in Deutschland mit der betrieblichen Krankenversicherung eine ganz große Chance haben, dieses klassische Zweiklassensystem ein Stück weit aufzubrechen. Und ja, das ist unsere Mission, Makler dabei zu unterstützen, und zwar, dass das Thema betriebliche Krankenversicherung für sie skalierbarer wird, für sie nachhaltiger wird und zu einem echten Erfolgsmodell. Und dafür haben wir gemeinsam mit meinem Geschäftspartner, dem Andreas Buchhaller, eine eigene Infrastruktur gebaut. Wir sind selber erst seit 6 Monaten unterwegs und konnten schon echt viele geniale Schritte, was diese Software angeht und diese ganze Struktur angeht, machen. Aber es ist auch, jeden Tag ist neu, jeden Tag ist spannend.
Francesco Jäger [00:04:36]:
Wir bewegen uns jetzt so ein bisschen in dieser Pool-Bubble, ja. Makler dürfen sich bei uns anbinden, da lernen wir auch jeden Tag neue Sachen dazu. Und das ist eine ganz, ganz spannende Reise. Aber ja, das Ziel ist es, gemeinsam den deutschen BKV-Markt aufzuräumen, skalierbar zu machen, erfolgreich zu betreuen, zu servicieren und Makler genau auf diesem Weg zu unterstützen.
Maximilian Schroll [00:05:00]:
Francesco, wunderbar, dass du dabei bist heute. Und ich glaube, jede Zuhörerin, jeder Zuhörer hat schon verstanden, warum du auch dabei bist. Private Health Club, wirklich auch ein Thema, das für uns auch wahnsinnig spannend ist, wo wir auch überzeugt davon sind, ist jetzt genau die richtige Zeit für so ein Thema. Und der BKV-Markt, der ist ja sehr Im Umbruch. Und last but not least freue ich mich jetzt noch extrem, dass wir den Leiter betriebliche Krankenversicherung der LKH hier auch vorstellen dürfen. Bzw. Stefan, ich würde dich natürlich bitten, dich selber auch vorzustellen und in dem Kontext gerne auch die LKH einfach mal vorzustellen, weil da vielleicht von mir noch ein, zwei einleitende Worte dazu. Die LKH, die ist ja schon ein total traditioneller etablierter Player, also den gibt es ja schon ganz, ganz lang.
Maximilian Schroll [00:05:39]:
Jetzt würde ich zumindest, ich spreche jetzt einfach mal für die anderen beiden mit, jetzt würde ich schon sagen, dass wir drei, die hier, Fabie, Francesco und ich, 3 Leute sind, die sich mit dem Thema BKV viel auseinandersetzen und vor allem natürlich auch mit der Anbieterseite auf dem Markt. Und jetzt in den letzten vor allem 2 Jahren, da ist auf einmal diese LKH so in die Präsenz gerückt und nicht nur mit dem klassischen Marketingquatsch, den alle so machen, sondern vor allem mit Persönlichkeiten. Und jetzt hier das vielleicht mal als kleine Vorrede dazu. Stefan, freue ich mich jetzt total, dass wir dich erst mal noch kennenlernen dürfen bzw. die Community dich kennenlernen darf. Und dann natürlich auch noch ein, zwei Sätze zur LKH. Und gerne auch, warum machen wir eigentlich die Makler-Lounge gemeinsam?
Stefan Gaedicke [00:06:23]:
Max, ich bin schwer begeistert. Vielen Dank für diese mega starken, sympathischen Einladungsworte. Ja, hallo aus Lüneburg, sozusagen der sympathischen Heimat der LKH hier im Norden Deutschlands, wenn man Lüneburg nicht ganz genau kennt, nähe Hamburg. Da haben wir unseren Hauptsitz. Genau, ich bin jetzt seit knapp 2 Jahren bei der LKH an Bord und habe die große, große Freude, dass ich den neuen Geschäftsbereich Firmenkundengeschäft, betriebliche Krankenversicherung hier aufbauen aufbauen darf. Das heißt, wir sind so ein bisschen noch das, ich nenne es mal sympathisch, kleine Startup in der BKV-Szene in Deutschland, aber sind seit letztem Jahr so richtig aktiv im Markt. Und ich glaube, der ein oder andere hat uns vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch schon mal wahrgenommen. Und ich freue mich natürlich wahnsinnig, dass ich hier mit diesen großen Namen Francesco Jäger, Fabian Albrecht und dir, Max, heute in diesem Podcast dabei sein kann.
Stefan Gaedicke [00:07:14]:
Eben als das kleine Startup, ich nehme den Begriff sehr gerne, aber Gehe ich nachher auch noch mal drauf ein. Du hast es gerade schon so schön gesagt, die LKH. Wer ist die LKH? Man muss sagen, wir feiern in diesem Jahr unseren 100-jährigen Geburtstag und das denkt man gar nicht. Also im Sommer gibt es hier tatsächlich eine große Feier in Lüneburg. 100 Jahre schon stolzes Alter und ich habe es, als ich hier anfing, immer erlebt, dass einige fragen: LKH, ja, habe ich schon mal irgendwie dunkel gehört, irgendwas war doch bei euch mal. Und ja, das passt gut, das Bild. So in den 90ern, 2000ern waren wir mega stark im KV-Bereich, also richtig stark, Riesenbestände, Finanzvolumen aufgebaut. Und dann begann eine, ja, ich sag mal, etwas Ruhephase, die so 15, 20 Jahre ging.
Stefan Gaedicke [00:07:57]:
Da ist nicht mehr viel passiert. Und wir haben dann als Haus vor ungefähr 2, 3 Jahren gesagt, so, dass wir wollen noch mal richtig angreifen in diesem KV-Markt und sind wirklich der KV-Spezialist und wollen das auch weiter werden. Also können nur Krankenversicherungen, aber das wollen wir auch richtig gut und als Spezialist tun und stellen das Unternehmen komplett neu auf. Also so was habe ich in der Branche auch noch nicht erlebt. Komplett neue IT, komplett neues Markendesign, komplett neue Produkte, also wirklich einmal von links nach rechts gekrempelt. Das ist ein richtig spannendes Gesamtprojekt, was hier läuft. Und in dem Kontext haben wir uns eben auch entschieden, neu in das Themenfeld BKV und Firmenkundengeschäft einzusteigen. Ja, und wie gesagt, ich darf hier sozusagen das neu geschaffene Kompetenzzentrum BKV leiten und aufbauen, auch noch weiter aufbauen.
Stefan Gaedicke [00:08:46]:
Und ich glaube, wir haben hier bewusst auch eine tolle Chance, weil wir alles aus einer Hand, aus einem Bereich unterstützen. Also Vertriebsunterstützung, die Makler können wir hier aktiv auch unterstützen, auch mit eigenen Spezialisten, die ich habe, auch vor Ort sozusagen begleiten. Ich habe den gesamten Antragsvertragsprozess sowohl für die Arbeitgeber als auch für die Familienangehörigen bei mir im Team. Die Leistungskollegen sitzen bei mir mit in den Büros. Also von daher, wir haben wirklich die gesamte Kette für schnelle Abläufe wirklich in einer Hand, und ich glaube, da können wir auch so ein bisschen den Unterschied vielleicht im Markt machen. Aber ich denke, das streifen wir nachher noch mal. Und abschließend auch zu deiner Frage zu sagen, das ist natürlich auch die Chance der Makler-Lounge, die wir gemeinsam hier mit diesem Kreis machen, dass wir uns einfach hier in diesem Markt auch ein bisschen abheben wollen, in diesem BKV-Markt zu sagen, okay, es Es ist nicht nur ein Produkt, das ist ein gesamtes Konzept von Service über Schnelligkeit und Ansprache. Und ja, da wollen wir den Unterschied machen, und ich glaube, wir sind auf einem guten Weg.
Stefan Gaedicke [00:09:47]:
Und deswegen mega, ich freue mich tierisch, heute Morgen dabei zu sein und auch am 3.3. bei der Makler-Lounge.
Maximilian Schroll [00:09:53]:
Und wir erst, Stefan, mega, dass wir jetzt in der Runde auch dazu sprechen können. Und da jetzt gleich mal die Frage an die beiden Vollblutspezialisten Makler in der Runde gestellt: Das, was Stefan jetzt gerade gesagt hat, wenn es um Thema Service geht, wenn es um Thema wirklich Abwicklung Entwicklung von Leistungen und so weiter geht. Wie ist denn der aktuelle Stand, wenn ihr so in den PKV-Markt, in den deutschen Anbietermarkt schaut? Wie bewertet ihr denn diesen Markt aktuell?
Fabian Albrecht [00:10:18]:
Es ist immer sehr schwer, auf diese Frage direkt zu antworten, Max, weil da ist viel Grün, da ist aber auch viel Schwarz mit dabei. Also es gibt viele Produktgeber da draußen, viele Versicherer, die das ganze Thema sowohl von der Anbahnung über ich sage jetzt auch mal Go-Live-Prozesse über das Thema Leistung natürlich auch schon total cool auf die Kette gebracht haben. Und wir sind da total glücklich mit jedem, der an der Stelle auch noch besser wird, weil ich glaube, wir sind im komplett digitalen, holistischen Ansatz noch nicht so weit, wo wir sein wollen. Aber am Ende steht und fällt natürlich auch alles damit. Für uns aus Maklersicht ist natürlich total spannend, ziemlich digital zu sein bis zu dem Zeitpunkt, wo dann dieses Produkt dann auch erlebbar wird, wo es dann für die Mitarbeitenden auch erlebbar wird. Und wenn es dann natürlich für die Mitarbeitenden scharf geschaltet wird, ist dann natürlich auch wichtig, dass für die die Erlebbarkeit sehr, sehr hoch ist. Und da geht dann dieses Thema, hey, schnelle Leistungsabwicklung total mit einher. Ja, weil wenn ich das irgendwie total cool in so ein Unternehmen bringe und sage, ihr habt ja was Tolles, ihr habt ja was, macht was, tut was, und sie fangen an, Gesundheitsleistung für sich in Anspruch zu nehmen und müssen dann aber finanziell in eine Vorleistung gehen und stoppen, aber dann am Ende irgendwie dann auch noch 4, 5, 6 Wochen, bis sie das Geld wieder zurückhaben, oder am Ende auch in die Produktseite reingeht, ach, sie bekommen da irgendwie dann auch empfindliche oder große Leistungskürzungen, dann ist dieser anfängliche Wow- und Aha-Effekt so schnell wieder kaputt, so schnell können wir gar nicht schauen.
Fabian Albrecht [00:11:52]:
Und da gibt es, ich sage so, eine Handvoll der Versicherer, die machen schon sehr, sehr gut, und das sind auch immer so ein bisschen die Preferred Partner an unserer Stelle, auch mit einem kleinen Augenzwinkern in Richtung der LKH natürlich. Aber es gibt auch ganz viele, die haben da echt dann noch eine Reise vor sich.
Francesco Jäger [00:12:08]:
Genau, also generell, um da— Fabi hat schon richtig gute, wichtige Dinge gesagt, gerade das Thema Erlebbarkeit, ne. Also noch mal einen Schritt weiter haben wir da die Herausforderung, dass die Mitarbeiter da ewig warten auf ihre Leistungsabrechnung. Dann hat das auch einen Impact auf den Arbeitgeber. Und wir wollen ja, zumindestens ist das, was wir auch immer intern in unseren BKV-Runden gemeinsam auch im Austausch mit Fabi und anderen diskutieren, es ist so immens wichtig, dass Arbeitgeber über da draußen verstehen, dass die betriebliche Krankenversicherung endlich etwas ist, was wir als Versicherungsvertreter oder Berater, Verkäufer da draußen mal beraten und verkaufen dürfen, was tatsächlich eine Erlebbarkeit hat. Was, wo Menschen, wir haben uns immer verglichen mit Autoverkäufern, wo du dich reinsetzen kannst und du spürst es und du fühlst es und du hast eine Emotion. Und jetzt will ich die betriebliche Krankenversicherung auch nicht zu hoch hängen, aber tatsächlich ist es so, dass wir mehrere Touchpoints pro Jahr haben, Wo die Menschen tatsächlich mit einem positiven Leistungserlebnis und einem positiven Gefühl tatsächlich mit einer Versicherung interagieren. Aber genauso positiv wie es sein kann, kann es auch wieder negativ sein. Das heißt, es strahlt natürlich extrem auf die Arbeitgeber ab, wenn diese tatsächlich hören von ihren Mitarbeitenden: Ja, ich habe hier was eingereicht, wurde wieder nicht erstattet.
Francesco Jäger [00:13:24]:
Und das kommt dann wiederum auf den Makler zurück und der wiederum beschwert sich bei der Versicherung. Und dieser Kreislauf, der war natürlich am Anfang der betrieblichen Krankenversicherung noch, ich sag mal, deutlich größer aufgeplustert. Ich habe das Gefühl, durch KI in den letzten 1, 2 Jahren schaffen die Versicherer auch tatsächlich, in dieser Leistungs-, in der Leistungsabrechnung auch mehr Tempo reinzubringen. Müssen sie auch, also Stichwort Dunkelverarbeitung. Weil wenn ich höre, wir sprechen auch mit verschiedenen Versicherern in die Leistungsabteilung hinein und hören, dass da bis zu 500.000 Leistungsabrechnungen in der betrieblichen Krankenversicherung in einem Jahr abgerechnet werden, weil dem einen oder anderen größeren BKV-Player, der schon länger am deutschen Markt ist, dann funktioniert das nicht mit Manpower. Und das wiederum hat natürlich auch wieder einen Impact auf die Prämie. So, und das bedeutet, dass natürlich dieses Thema Erlebbarkeit, Schnelligkeit und, und ich sag mal, ein positives Gefühl Richtung Arbeitnehmer, gleichzeitig Richtung Arbeitgeber ganz, ganz wichtig ist, dass eine Versicherung das hinbekommt. Bekommen sie es nicht hin und man wartet zu lange, dann haben wir nämlich genau das, was wir jetzt gerade im Markt haben, dass die ersten Unternehmen anfangen, wieder ihre BKV zu kündigen.
Francesco Jäger [00:14:33]:
Weil die Mitarbeiter nämlich jetzt, letzter Satz, anfangen, die Chefs zu nerven, sagen, ja, danke für dieses tolle Geschenk, aber es funktioniert nicht. Und dadurch kriegt die BKV wieder einen schlechten Touch. Das heißt, es ist auch rufschädigend und imageschädigend, wenn ein Versicherer das nicht auf die Kette kriegt.
Maximilian Schroll [00:14:48]:
Das ist absolut so, Francesco. Und bevor ich da jetzt gleich noch Stefan, von Stefan versuche, die Versichererperspektive darauf einzufangen, da möchte ich es auf alle Fälle noch mal bestätigen und vielleicht auch schon mal so einen kleinen Reality-Check mit reinbringen, weil wir sind jetzt heute nicht nur hier, um darüber zu sprechen, wie großartig die der V ist, sondern wir sind auch dazu da, um darüber zu sprechen: Ganz ehrlich, was sieht denn realistisch aus in dem Markt? Womit können wir denn wirklich rechnen? Womit kann man denn wirklich arbeiten? Wie kommt man denn in diese Unternehmen rein etc.? Was mir zuletzt aufgefallen ist bzw. wir, und mit wir meine ich Helmut, da ist der Fabi ja auch ein wichtiger Teil davon. Wir haben von einem Empfehlungspartner oder von einem Kooperationspartner eine Empfehlung bekommen von einem anderen Versicherer, der den Kunden darauf hingewiesen hat. Ein sehr gesundheitsaffiner Geschäftsführer, der das ganz wichtig und toll findet, also wirklich aus einer Überzeugung heraus für seine Belegschaft das anzubieten mit dem Hinweis, es würde zu viel genutzt. Also ich glaube da auch schon natürlich, wenn das dann die Touchpoints sind, die der in dem Fall Customer— wir haben ja auch verschiedene Stakeholdergruppen und Francesco, ihr beide habt jetzt schon richtig auch gezeigt, es geht hier zum ersten Mal darum, dass wir Customer- und User-Experience auf einer Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht richtig schön organisiert angehen können, das Ganze eben auch servicieren können. Und jetzt habe ich hier schon wieder ein paar Begrifflichkeiten mit reingeschmissen. Stefan, jetzt mal aus der Versichererperspektive gesprochen: Wie ist denn das Thema für euch? Wie blickt ihr denn auf das Thema Service und Betreuung in der PKV?
Stefan Gaedicke [00:16:18]:
Also ich kann Francesco und Fabi und auch dich da nur unterstreichen. Schnelligkeit, Erlebbarkeit sind die wichtigsten Faktoren, also generell im Versicherungsgeschäft. Weil wenn jemand krank ist und eine Leistung einreicht, dann erwartet er, dass er da schnell die Unterstützung kriegt. In der BKV haben wir immer den Kontext, dass der Arbeitgeber und das, was Fabi auch geschrieben hat, beschrieben hat, noch dabei hängt. Das heißt, ich habe hier immer noch Multiplikatoren-Effekt, ist aus meiner Erfahrung auch die entscheidendsten Punkte. Ich bin jetzt auch seit irgendwie 15 Jahren mit der BKV unterwegs, also auch von den wirklichen Anfängen, wo man erste Leistungsbausteine versucht hat als BKV zu platzieren. Und das ist eben auch die tolle Chance, wo ich mich eben auch ein bisschen als Startup hier bezeichnet habe. Wir hatten hier die Mega Chance aus vielen Erfahrungsblickwinkeln, die ich hatte und auch andere Kollegen hier schon hatten, wirklich auf einer grünen Landschaft das Thema BKV noch mal neu zu denken.
Stefan Gaedicke [00:17:09]:
Das heißt, wir haben eine komplett neue Prozesslandschaft aufgesetzt, die auch sozusagen diese echte Gruppenvertragsstruktur, die dahinter steht, ja technisch abbilden kann. Also wir mussten jetzt, ich sag mal blöd gesagt, nicht Systeme, die man irgendwie hat, fähig machen, sondern wir haben eine echte Gruppenvertragspartnerlogik. Wir haben haben Max Semprus als Digitalpartner eingebunden, um wirklich schnelle, komplett digitale Prozesse mit einer hohen Dunkelverarbeitungszeit, was Fabi auch ansprach, ermöglichen zu können. Und das ist, glaube ich, heute wirklich einer der wichtigsten Basen, nenne ich es mal, im MBKV-Geschäft. Schnell zu sein, flexibel zu sein für den versicherten Mitarbeiter, für den Arbeitgeber, für euch als Vertriebspartner. Da ist ja eine Gesamtkette dabei. Nur wenn die wirklich reibungslos funktioniert, dann ist auch dieses gesamte Modell, die Erlebbarkeit, dieses Positive, was damit verbunden wird, was ein Arbeitgeber zusammen mit Arbeitern hat, aber natürlich auch dieses, dass ich Fehlzeiten vermeide. Das geht nur, wenn es wirklich erlebbar, reibungslos und als positives Werk gesamt funktioniert.
Stefan Gaedicke [00:18:10]:
Also kann nur unterstreichen, was die beiden gesagt haben. Die Erwartung, das haben Sie mir ja auch mal gesagt, und ich glaube, also ich teile sie voll und ganz, und das ist auch mein größtes Ansehen, was ich hier sozusagen mit meinem Team umtreibe, alles unter dem großen Punkt Service leben wir sozusagen, das, was wir hier tun.
Maximilian Schroll [00:18:29]:
Sehr, sehr gut. Da ist natürlich mit hier zwei sehr serviceorientierten Maklern auch genau die richtige, sind genau die richtigen Gesprächspartner mit dabei. Und jetzt an euch dreimal gefragt, also wir wissen ja alle, beziehungsweise wir lesen zumindest im Wochentakt in den einschlägigen Branchenzeitschriften, dass die BKV ein absoluter explosivartiger Wachstumsmarkt ist und dass eigentlich jeder in Deutschland gerade jetzt hier eine BKV haben will. Vielleicht mal ein kleiner Reality-Check. Fabi, du hast hier schon mal mit dem Kopf geschüttelt als Erster, deswegen gleich auch die Frage an dich. Francesco gleich als Zweiter. Perfekt. Wie schaut es denn aus? Mal ganz offen gefragt oder ganz direkt gefragt: Wird die BKV in 5 Jahren Standard in deutschen Unternehmen sein? Oder was könnten vielleicht auch Brandbeschleuniger sein in dem Kontext?
Fabian Albrecht [00:19:12]:
Ja, also aus meiner Sicht, es wäre wünschenswert, wenn es so wäre. Vielleicht hier noch mal so einen kurzen Abriss. Ich bin ja erst seit knapp 2, 2,5 Jahren im Maklermarkt und wie so mein Einstieg war, als ich damals gesagt habe, ich will mit dem KV-Haus das Thema PKV sehr, sehr groß treiben und auch in die Unternehmen reinbringen, da war damals so nach dem Motto, Albrecht, sei bitte schnell, ja, weil wir haben zwar erst irgendwie 4,6% Marktverteilung, aber die wird in 2, 3 Jahren, wird dieser Markt komplett verteilt sein, ja. Und jetzt haben wir heute den 13.02., ja, Freitag der 13., und siehe da, irgendwie nach aktuellen Zahlen haben wir eine Marktdurchdringung von 12%, und da muss man sich natürlich schon mal die Frage stellen, Was ist passiert? Leiden wir manchmal an irgendwie einer schlechten Realitätsvorstellung? Oder aus meiner Sicht gibt es da relativ klare Gründe hinter dem Ganzen. Und ich führe ja sehr, sehr viele Gespräche, sowohl auf Versichererseite, aber auch mit den großen Maklern in dieser Branche. Und ich glaube, die sind alle mit dem Wachstum, also Wachstum ist vorhanden, aber ich sage immer, Wachstumsraten von wenig nach oben zu treiben, ist aus meiner Sicht nicht schwer. Und die Frage ist, ist dieses Wachstum, das aktuell da ist, tatsächlich so, wie man es sich erhofft hat? Und ich glaube, wenn da ganz viele Versicherer, aber auch große Maklerunternehmen aktuell ganz ehrlich sind, sind die Wachstumsraten bei Weitem nicht dort, wo man sie erwartet hat. Und das hat aus meiner Sicht durchaus Gründe.
Fabian Albrecht [00:20:41]:
Ich glaube, das ist so ein bisschen, wie bringe ich es in die Firmen rein? Bringe ich es als ein reines Produkt rein, bringe ich es als einen strategisch-konzeptionellen Ansatz in so eine Firma rein? Es gab durchaus wahrscheinlich den ein oder anderen Makler, der gedacht hat, boah, Goldrush, ich gehe hier rein und kann mit wenig Aufwand verdammt viel Geld verdienen. Das ist faktisch nicht so. Und deswegen, aus meiner Sicht, gibt es da ganz, ganz, ganz viele Gründe. Und ich bin gespannt, wo es hingeht. Wir werden definitiv beharrlich in diesem Thema bleiben, weil es eine absolute Herzensangelegenheit ist. Und mein latentes Bauchgefühl sagt, dieses Spiel in diesem Markt wird am Ende gewinnen bzw. erfolgreich sein, der der hier auch echt einfach einen langen Atem mit hat, weil, und das habe ich auch schon oft gesagt, das sind einfach diese Entscheidungszyklen bei diesen Firmen bei uns. Wir sind in der Lage, in einzelnen Branchen, da läuft die Wirtschaft nicht so gut, die können jetzt aktuell eventuell nicht, obwohl sie wollen würden, und dann muss man das auch aushalten können.
Fabian Albrecht [00:21:37]:
Und das kann ich aber nur aushalten, wenn ich als Makler selber eventuell auch solvent genug bin, um diese Zeiten mit Einnahmequellen aus anderen Sparten oder anderen Themen auch mitzufüllen. Und da bin ich gespannt an der Stelle, was da passiert.
Maximilian Schroll [00:21:50]:
Francesco, deckt sich das mit deiner Wahrnehmung?
Francesco Jäger [00:21:52]:
Ja, also wir haben jetzt natürlich gerade ein Fass aufgemacht, über das man alleine irgendwie 3 Stunden referieren kann.
Fabian Albrecht [00:21:59]:
Ich habe versucht, mich kurz zu halten, Francesco.
Maximilian Schroll [00:22:01]:
Dafür sollen die Leute übrigens zur Markellaunch kommen, um genau diesen Content dann in einer ganz, ganz ausführlichen Form zu bekommen.
Francesco Jäger [00:22:08]:
Ja, also tatsächlich, ich versuche es wirklich in kurzen Punchlines mal runterzubrechen. Also wir haben Wir haben glaube ich gerade aktuell, und so spüre ich das, so eine minimale kurzfristige Marktsättigung erreicht. Das ist so etwas, was ich so seit einem halben, dreiviertel Jahr so ein bisschen im Gefühl habe. Wir haben auch tatsächlich die ersten Makler, die gerade anfangen, gerade so im letzten Jahr Umdeckungen zu machen, weil vielleicht irgendwelche Unternehmen, Versicherungsunternehmen, ihre Tarife umgeändert haben, zu hoch angepasst haben. Das heißt, es wird gerade nicht unbedingt frisches neues BKV-Geschäft geschrieben, sondern tatsächlich altes BKV-Geschäft sozusagen in neues umgewandelt, oder oder tatsächlich wir haben Kündigungen, die dann wieder durch andere neue Unternehmen entsprechend wieder aufgewogen werden. Und so stagnieren wir gerade so ein bisschen. Diese 12% haben wir jetzt auch schon seit knapp einem Jahr, vielleicht sogar schon anderthalb, um die wir irgendwie so ein bisschen rumeiern in diesem Markt. Und das hat natürlich viele Gründe.
Francesco Jäger [00:23:03]:
Und da muss ich natürlich sagen, und da gucke ich, dass ich nichts doppelt sage und Fabi in vielen Dingen natürlich recht gebe, das Thema Entscheidungszyklen. Also ich habe mal eine Statistik gemacht in meinem alten Unternehmen, wo wir über 135 Unternehmen sozusagen als Kunden hatten, Wir haben fast 6 Monate, 186 Tage, ja, 6 Monate, 186 Tage Entscheidungszyklus gehabt, von dem ersten Tag der Beratung bis zu der Implementierung bzw. Entscheidung, jo, wir machen es, und dann starten wir. Das ist natürlich extrem lang. Fange ich jetzt mit Leads an, ja, also überlege mir, wie möchte ich in diesen Markt hineinkommen, gibt es ja unterschiedliche Strategien, das behalte ich mir für die Makler-Lounge, ja. Aber tatsächlich ist es ja so, wenn ich jetzt eine dieser Strategien wähle, muss ich ja erstmal 6, 7 Monate, wie Fabius auch schon gesagt hat, einen langen Atem haben, um zu dieser Entscheidung zu kommen. Warum ist das so? Weil wir noch ganz viel missionieren müssen. Die betriebliche Krankenversicherung ist zwar bei uns in aller Munde in der Branche, aber wir sind auch in einer Bubble, wo wir das Gefühl haben, jeder redet darüber.
Francesco Jäger [00:24:02]:
Gehe ich zu den Unternehmen und spreche mit den Unternehmen, sagen die: Gesundheitsbudget habe ich noch nie gehört. Was soll das sein? Und genau das ist natürlich die Herausforderung, das Missionieren. Und das Missionieren ist immer gut, wenn ich das mit einem Entscheider mache. Erzähle ich einem Entscheider davon, ist die meiste Reaktion: Klingt voll cool, musst du mir noch mal in Ruhe erklären, machen wir. Erzähle ich dann aber in der HR oder nachher vielleicht dem CFO oder wem auch immer, also nicht vielleicht dem direkten Entscheider davon, finden die es zwar auch gut, aber diese Transferleistung, die stille Post von A nach B, kriegen sie nicht hin. Und das ist auch nicht böse, aber es ist zu schwer, weil es ist ja auch für uns nicht einfach zu erklären, wie funktioniert denn eigentlich die Betriebskrankenversicherung, gibt es Supplements und Einreichungen, ist eigentlich wie eine Privatkrankenversicherung, ist es aber eigentlich auch nicht, ja, und, und, und, und, und. So, und das macht es natürlich schwieriger, tatsächlich von sich von unten nach oben durch eine Firma zu arbeiten. Man braucht die tatsächlich, die Entscheider, tatsächlich da reinzukommen.
Francesco Jäger [00:24:58]:
Jetzt hast du aber noch gefragt, gibt es möglicherweise Brandbeschleuniger? Und da gebe ich tatsächlich Fabi auch recht. Ich bin der Meinung, wir werden, das wird jetzt noch dauern, vielleicht noch 5, vielleicht noch 10 Jahre, ein oder zwei oder drei Legislaturperioden, dann muss tatsächlich für das Thema Sozialversicherung, gesetzliche Krankenversicherung, muss mehr gemacht werden. Dann muss es politische Rahmen, Hebel, was auch immer geben. Und da kann die die betriebliche Krankenversicherung tatsächlich die Lösung sein. Auch da gehen wir jetzt gar nicht zu tief rein, weil das ist auch wieder etwas, was wir sicher bei der Makler Lounge noch mal hören werden. Aber die betriebliche Krankenversicherung hat die große Chance, dass wir einen ähnlichen Run wie in der betrieblichen Altersvorsorge kriegen, wo wir eine ungefähre Marktdurchdringung von 50% haben. So, das heißt, der Markt ist noch riesig, der Markt ist noch offen, und ich glaube, das ist so das, was uns Mut machen darf. Und dementsprechend gucken wir mal ganz schnell, ja, Habe ich gesagt, habe ich gesagt, habe ich gesagt.
Francesco Jäger [00:25:50]:
Genau, können wir da noch hoffen, dass es in den nächsten Jahren weitergeht? Und wir mit Private Health Club wollen natürlich genau da an diesem Punkt ansetzen, Makler dabei zu unterstützen, dass es halt auch ein nachhaltiges und skalierbares Geschäft wird, weil sich halt viele unterschätzen, wie Fabi sagt, in dem Serviceaufwand und auch nachher am Ende des Tages auch in der Beratung, das ist halt doch nicht so einfach.
Maximilian Schroll [00:26:11]:
Ist, da habe ich auch gleich noch Fragen dazu. Aber Stefan, ihr habt doch eine Studie gemacht, wo ihr genau die andere Marktperspektive auch beleuchtet, also für vielleicht mal, das würde mich total interessieren, und da auch gleich die Frage: Wäre es in Ordnung, dass wir den Zuhörerinnen und Zuhörern die Studie vielleicht zur Verfügung stellen?
Stefan Gaedicke [00:26:25]:
Können wir sehr gerne öffentlich machen, sehr gerne. Ja, also ich kann, und was ich ja schon sage, wir sind neu in diesen Markt eingestiegen und wir sind sicherlich nicht die Ersten, aber wir haben natürlich auch die Learnings aus meiner Vorzeit und aus dem Markt mitgenommen. Und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir irgendwann davon reden, dass die BKV die feste dritte Säule im Gesundheitssystem ist, so wie wir es in der Altersversorgung haben. Bin ich felsenfest davon überzeugt. Und wenn ich mir jetzt allein, und jetzt wollen wir gar nicht die politischen Diskussionsfass aufmachen, wenn ich mir allein die Überlegung angucke, von was ja immer konkreter wird, wir kriegen ein Primärarztkonzept in der GKV, ob da noch Zehner noch versichert sind oder nicht, also da gibt es ja die wildesten Gedanken, da wollen wir gar nicht in der Tiefe, aber allein dieses Primärarztkonzept, ob es denn kommt und wie es kommt oder irgendeine Stelle, welcher Arbeitgeber möchte denn, dass seine Mitarbeiter noch mehr Fehlzeiten haben, weil sie sich erst zum Primärarzt gehen und dann vielleicht einen Facharzttermin kriegen. Nein, die PKV ist doch die Riesenchance und oder große Möglichkeit, nicht nur Chance, Fehlzeiten zu vermeiden, weil schneller der Arzttermin, weil schnell auch Tag und Nacht ein Arzt angerufen werden kann in der Videosprechstunde, weil Fluktationskosten vermieden werden. Also wie gesagt, da werden wir auch in der Makler-Lounge am 03.03. noch viel tiefer in den verschiedenen Vorträgen darauf eingehen, aber allein wir gehen ja gerade auch politisch diesen Weg, der Bedarf der PKV wird immens, immens steigen.
Stefan Gaedicke [00:27:46]:
Und ja, ich bin auch bei den beiden anderen, warum es hier noch keinen Freibetrag gibt. Ja, politisch will man die private Krankenversicherung natürlich ungern fördern, aber irgendwann muss man an den Punkt kommen, dass man merkt, okay, die gesetzliche allein kann nicht mehr, der Arbeitgeber muss hier mit eine Leistung übernehmen, dann muss das auch entsprechend steuerlich begünstigt werden und nicht mehr in den Kampf, bin ich jetzt, ist der Tankgutschein der bessere Sachbezug oder es ist dann doch die BKV oder Das werden wir seit 1.3. noch mal diskutieren, aber deswegen sind wir natürlich auch in diesen Markt eingestiegen. Und Max, zu deiner Frage auch der Studie, ja genau, wir haben eine Marktbefragung gemacht, bewusst auch im KMU-Sektor, wo 500 Entscheider aus KMUs, also kleinen mittelständischen Unternehmen, geantwortet haben. Und da sind eben auch sehr spannende Ergebnisse, die stellen wir auch gern zur Verfügung. Aber wir haben, was ich interessant fand, wir haben Unternehmen gefragt, die noch keine BKV haben, was würden sie erwarten, wenn sie eine BKV einführen, was wäre ihre Zielsetzung? Erwartungshaltung, und dann haben wir das abgeglichen mit Unternehmen, die eine BKV haben. Was sind denn Ihre Erfahrungen nach 1, 2 Jahren BKV? Und das Spannende mega ist beispielsweise, dass das Thema Wertschätzung, Unternehmen erwarten, wenn sie eine BKV einführen, dass es eine Wertschätzung ist in Richtung Mitarbeiterbindung und Fluktuationskosten zu senken. So, und die größte Anzahl sagt, wow, Wertschätzung, das kam richtig gut an bei den Mitarbeitenden.
Stefan Gaedicke [00:29:09]:
Also von daher, das matcht an dem Punkt total. Genauso das Thema langfristige Fehlzeiten. Unternehmen haben gesagt, ja, ich würde positiv achten, oder mein Ziel wäre, dass ich damit Fehlzeiten reduzieren kann. Die Mehrzahl der Unternehmer, fast jedes zweite, die es eingeführt hat, sagt, ja, ich habe langfristige Fehlzeiten damit reduziert. Mega! Also was wollen wir denn mehr? Das ist genau die Botschaft, die die BKV kann und leisten soll. Und noch mal, von daher glaube ich, wir sind am Anfang. Ja, aber auch das noch mal zum finalen Satz. Das Jahr 25 war ein Dämpfer, da ist der Wachstum deutlich gebremst worden, aus welchen Faktoren auch immer.
Stefan Gaedicke [00:29:43]:
Das können die beiden Vertriebskollegen vielleicht, oder haben sie auch schon beantwortet. Ich glaube, so ein bisschen die Quick-Wings, bin ich bei denen, sind gezogen worden in den ersten Jahren. Und jetzt geht es darum, wie kriege ich, wo ich Nein gekriegt habe oder wo ich noch nicht die Ansprache hatte, wie kriege ich die von den richtigen Argumenten überzeugt.
Francesco Jäger [00:29:59]:
Und das erfahrt ihr am 03.03. bei der Makler-Launch.
Stefan Gaedicke [00:30:02]:
Immer diese Schleichwerbung hier.
Maximilian Schroll [00:30:04]:
Also ich glaube, dass sich das lohnt, da dabei zu sein. Das hat jetzt hoffentlich auch der Letzte, der auch nur mal im Entferntesten drüber nachgedacht hat, sich dem Thema zu widmen, schon verstanden. Aber Francesco, ich würde jetzt auch gerne aus deiner Perspektive, der ja mit ganz vielen Maklern auch zusammenarbeitet, mal wissen: Glaubst du, bei dem, was Stefan jetzt gerade auch gesagt hat und dem, was wir jetzt so festgestellt haben in diesen ersten 30 Minuten vom Gespräch, wird denn jeder Makler in der Lage sein, BKV sauber beraten und vor allem auch servicieren zu können? Und in dem Kontext vielleicht noch mal die Frage mit hinterhergeschossen, um es dann gleich auch an den Kollegen Fabian Albrecht zu öffnen: und natürlich auch an dich, Stefan. Verkaufen Makler ganz grundsätzlich, wenn sie BKV vermarkten, zu häufig das Produkt, oder geht's wirklich um das Konzept Mitarbeitergesundheit ist ein strategischer Erfolgsfaktor? Ich will da noch mal eine Zahl hinterherschießen oder zwei Zahlen, die das Ganze noch mal bestätigen. Stefan, du hast es vorher so schön gesagt mit dem Thema Warten auf Facharzttermine. Die Zeit hat vor, ich glaube, einer Woche ungefähr, ich habe es zumindest in der Sekundärquelle gelesen, veröffentlicht, dass wir 42 Tage Tage jetzt Wartezeit im Durchschnitt auf Facharzttermine haben. Und aus der Versicherungsbranche kommend wissen wir auch alle, 42 Tage, wo sind wir da? Natürlich genau perfekt die Lohnfortzahlung ausgeschöpft. Das heißt wirklich komplett Katastrophe aus der betriebswirtschaftlichen Unternehmenssicht.
Maximilian Schroll [00:31:21]:
Deswegen jetzt noch mal die Frage ganz klar an dich, Francesco: Wird denn erst mal jeder Makler überhaupt in der Lage sein, das sauber zu beraten und zu servicieren? Und macht er das dann auf einer Produktebene oder auf einer Konzeptebene?
Francesco Jäger [00:31:35]:
Meiner Meinung nach kann ich das ziemlich einfach beantworten. Ich bin absolut überzeugt davon, dass ein Makler, der auf Produktebene das Thema betriebliche Krankenversicherung verkaufen möchte, sollte besser die Finger davon lassen. Und es wird auch nicht jeder im deutschen Markt mit der betrieblichen Krankenversicherung erfolgreich sein, nur weil er sie im Produktportfolio irgendwie dabei hat. Wir als Private Health Group, klar, das ist genau das, worauf wir uns spezialisiert haben. Ist, den meisten Maklern oder den Maklern, die bei uns sind, so zu ermöglichen, dass es sowohl in der Bedarfsanalyse— und das ist ein ganz wichtiger Punkt, sage ich gleich noch mal dazu— als auch nachher im Service quasi so einfach gemacht wird, dass du wirklich kein großes Know-how brauchst, um eine vernünftige, umfangreiche Beratung für die betriebliche Krankenversicherung zu machen. Denn in Deutschland gibt es, ich sage jetzt mal als Beispiel, 20 BKV-Anbieter, von denen natürlich ganz unterschiedliche Anbieter auch unterschiedliche Strategien Strategien mit der betrieblichen Krankenversicherung haben und auch unterschiedliche Anbieter auf unterschiedliche Partner passen und/oder beziehungsweise Unternehmen passen. Und das klingt natürlich nach etwas, ja, ist ja normal, als Makler muss ich das beste Produkt wählen, aber es ist einfach noch nicht so. Es ist so, dass man gerade in diesem Markt aktuell sehr häufig auf die etablierten Partner zurückgreift, weil man sie kennt und weil man das Gefühl hat, ja, das funktioniert ja irgendwie, ja, da gibt es einen großen Blauen und da gibt es halt noch so einen großen Roten irgendwie, die kennt man, die sind historisch, und deswegen greift man auf die zurück und irgendwie ist es einfach, und dann haben sie auch selber noch so ganz gute Tools, und das macht es mir auch leicht nachher in der Verwaltung.
Francesco Jäger [00:33:10]:
Und ganz ehrlich, das ist halt gerade aktuell überhaupt nicht bedarfsgerecht. Und bedarfsgerecht würde bedeuten, da natürlich zu gucken, unternehmensberaterlike: Was ist das Problem des Unternehmens? Was würde dem Unternehmen extrem helfen, eine betriebliche Krankenversicherung genau für dieses Unternehmen anzupassen mit all den Varianten, die man da hat? Ja, alle das Gleiche, Stufenmodelle, verschiedene Departments. Da gibt es ja ganz unterschiedliche Dinge und Möglichkeiten. Upselling von Familienangehörigen, nach einem Jahr zu checken, was wurde jetzt eigentlich genutzt, können wir Sachen ausbauen, müssen wir Sachen ausbauen. Lange Rede, kurzer Sinn, die, die verstanden haben, dass die betriebliche Krankenversicherung eigentlich wie eine Art Unternehmensberatung in einem Unternehmen implantiert werden muss, aus. Die werden damit richtig Spaß haben, weil es sie auch mal absetzt von dem typischen Alltag als Versicherungsmakler. Und die natürlich unser Tool nutzen, werden natürlich da deutlich unterstützt, das nachher im Service auch so einfach zu handhaben, dass nicht nur die Arbeitnehmer happy sind, sondern am Ende des Tages natürlich, das ist super wichtig für uns, die Arbeitgeber happy sind.
Maximilian Schroll [00:34:17]:
Sehr, sehr schön. Fabi, du als, ihr als Spezialmaklerhaus, aus und auch als Experten im Bereich Kooperationsgeschäft. Wie blickst denn du auf diese Frage? Würdest du dich Francesco anschließen oder würdest du sagen, da siehst du Sachen anders?
Fabian Albrecht [00:34:33]:
Nein, zu 100% Konsens an der Stelle, weil das ist genau dieser Punkt, wo wir auch gesagt haben, da müssen wir uns auch vom Markt abheben. Und das ist, wie gesagt, dieser konzeptionell-strategische Ansatz. Und mir ist es durchaus auch bewusst, dass viele Makler nicht in der Lage sind, es so in dieser Breite, in dieser Tiefe auch zu spielen. Weil eins ist auch klar, dieses Produktkonzept Healthplan, das wir aktuell haben, das zu 150% auf einem unternehmerisch-beraterischen Ansatz auch mit basiert, das stampfst du nicht mal von jetzt auf gleich aus dem Boden. Ja, also diese Konzeptionsphase, die hat mal kurz eineinhalb Jahre gebraucht. Und es gibt ganz viele Makler da draußen, die in ihren Beständen unfassbar viel Potenzial haben, die aber eigentlich aus einer ganz anderen Ecke kommen, wo ihr Hometurf ist, wo ihre Hauptskills liegen. Und das ist für mich auch mal so ein bisschen die Botschaft rein in diesen Markt auch. Bleibt also so klassisch Schuster, bleibt bei deinen Leisten, mach das, was dich erfolgreich gemacht hat, mach das noch erfolgreicher.
Fabian Albrecht [00:35:39]:
Aber vergiss nicht die Potenziale, die du vielleicht in einer BKV hast, auch in deinem Bestand. Und dann geht es halt auch an der Stelle massiv darum, sich Vereinfachungen an die Hand zu nehmen. Die können in einem Private Health Club mit einem total coolen technischen Tool-Ansatz liegen, in einer Befähigung mitliegen, die können aber auch in einer klassischen Kooperation liegen, wo es dann darum geht, am Ende den Umsatz ordentlich und fair zu verteilen. Und da haben wir, glaube ich, ein Stück weit auch eine Mindset- Langzeitreise vor uns hier. Ja, das ist für mich so eins der größten Learnings der letzten 2 Jahre auch. Aber ich glaube, wenn dafür dieses Verständnis immer mehr auch in die Köpfe kommt, dann werden wir in diesem Markt alle zusammen sehr, sehr viel Spaß haben. Wir werden auch echt guten Umsatz machen, weil noch mal, der Markt ist nahezu unerschlossen aus meiner Sicht, und da müssen wir hin. Und ich würde vielleicht noch mit einer kleinen Randnote noch ein weiteres Fass aufmachen, weil das ist für mich immer so ein bisschen ein Thema, wo ich ein bisschen Puls bekomme.
Fabian Albrecht [00:36:39]:
Wir verkaufen Konzepte, wir verkaufen Strategien im Bereich Gesundheit beim wichtigsten Faktor einer Firma, die Mitarbeiter. Und die Unternehmen geben an der Stelle auch echt Geld aus. Und dann erwarte ich mir, und das geht oft auch in anderen Bereichen unserer Gesellschaft ein Stück weit verloren, gewisse Qualität, Qualität und auch Serviceansprüche. Und das heißt schon auch, wir als Makler, wir müssen dafür sorgen, dass dieses Produkt erlebbar ist, dass es die Leute letztendlich nutzen. Und da tut mir manchmal diese Diskussion echt weh mit vereinzelten Versicherern, die also wirklich nach dem Motto: Hört auf damit! Weil am Ende verhagelt das ein Stück weit auch unsere Beitragskalkulation. Ich meine, in dem Spiel muss am Ende jeder auskömmlich verdienen und es muss für jeden Spaß machen.
Francesco Jäger [00:37:28]:
Machen.
Fabian Albrecht [00:37:28]:
Aber es kann nicht die Erwartung sein, hey, ich stelle einem Vertrieb was an die Rampe, er implementiert ein Produkt und dann passiert danach nichts mehr. Das ist in diesem Sektor der absolut falsche Ansatz. Und da plädiere ich ein Stück weit an die Aktuare, die Versicherer dieser Welt, die einfach schauen müssen, dass dieses Produkt bezahlbar bleibt. Da nehme ich auch gerne 3, 4, 5 € monatlich mehr in Kauf. Aber man muss durchaus auch schauen, Wie kann ich auch die Kostenseite, damit die Beiträge stabil bleiben, auch irgendwo spannend gestalten in Form von KI-Ansätzen? Also ich weiß nicht, ob es Sinn macht, noch 500 Leute in Manpower auf eine Leistungsabrechnung, in eine Leistungsprüfung reinzusetzen. Und das sind so diese Ansätze, die gerade zum Teil spannend und cool sind und zum Teil auch absolut abstrus, wo ich mir manchmal denke: Leute, wie denkt ihr diesen Markt? Sorgt, ja. Und dann passiert natürlich das, was jetzt aktuell auch passiert, dann verlieren vielleicht der ein oder andere Makler ein bisschen die Lust, natürlich auch die Unternehmen, weil es nicht mehr erlebbar ist. Und das ist aus meiner Sicht ein riesen Painpoint, und da muss man echt schauen, wie man hier ordentlich aus der Nummer rauskommt.
Fabian Albrecht [00:38:36]:
Wie gesagt, damit dieses Thema am Ende allen Stakeholdergruppen gleich viel Spaß macht, Versicherer, Mitarbeitende, Unternehmer und letztendlich auch bei uns als Markler.
Francesco Jäger [00:38:47]:
Ich würde gerne zu noch mal zwei wichtige Sätze sagen. Erstens, jeder, der hier zuhört und Makler ist, der sich sagt, boah, betriebliche Krankenversicherung finde ich cool, aber ich traue mich da nicht ran, ich will nicht, ich habe diese Spezialisierung, von der Fabi gesprochen hat, der kann natürlich auch einfach zum Beispiel wie zu so einem KV-Haus zu Fabi marschieren, da anklopfen und sagen, hey, ich habe hier ein paar Kollektive, kannst du mir helfen? Und dafür zum Beispiel ist das, ist zum Beispiel uns in der betrieblichen Krankenversicherungs-Community, die wir gemeinsam aufbauen und aufbauen wollen und größer machen wollen, wollen, ja, mit dem Deckmantel immer des Private Health Clubs. Ich will jetzt auch nicht zu viel Werbung machen, aber für mich ist es wirklich wichtig, dass man versteht, nicht jeder muss Berater für die PKV sein, sondern man kann auch einfach sich zurücklehnen und sagen, hey, ich will meinen Kunden das anbieten, und da gibt es so Profis wie den Fabi, und dann steuert man das, und dann kriegt man seine, keine Ahnung, als Beispiel 3 MB oder sowas bei uns, ja, kriegt seine Tippgeber-MB, kann sich zurücklehnen, und das ganze Ding funktioniert, ja. Und warum ist das so wichtig? Weil natürlich Menschen wie Fabi sich darauf spezialisiert haben, eine ordentliche Aktivierung im Unternehmen zu machen. Ich natürlich, der so ein bisschen als Schnittstelle zwischen Versicherern und Maklern unterwegs ist, verstehe natürlich genauso wie auch du, Fabi, immer natürlich beide Seiten. Man möchte Beitragskalkulationen immer schön stabil halten. Wir haben auch Beispiele im Markt gesehen, wo es nicht geklappt hat, und das wollen wir natürlich auch für unsere Kunden vermeiden. Deswegen ist es immer so ein bisschen so ein Spiel mit dem Feuer.
Francesco Jäger [00:40:10]:
Wie weit kann man die Aktivierung und die Nutzung treiben, so dass es noch in Ordnung ist von Kalkulation. Man muss aber natürlich auch dazu sagen, wenn wir von Nutzungsquoten, und das ist tatsächlich Fakt, in der betrieblichen Krankenversicherung von oberhalb der 50, 60, 70% nach ein paar Jahren in der gesamten Belegschaft sprechen, also jeder, wie viele Menschen haben mindestens eine Rechnung eingereicht, dann heißt es ja nicht gleich, so viel Budget wurde ausgeschöpft. Und ich glaube, wir müssen anfangen, den Unterschied zu machen zwischen, wir als Makler sprechen von hohen Nutzungsquoten, Also mindestens jeder Mitarbeiter hat eine Rechnung pro Jahr eingereicht, das übrigens auch ein Ibuprofen für 10 € sein kann. Und Richtung Versicherer: Wie viel von dem Gesamtbudget wurde eigentlich verwendet? Was natürlich für die Beitragskalkulation wichtig ist.
Fabian Albrecht [00:40:58]:
Und abschließend an der Stelle, das finde ich auch noch mal wichtig: Wir als Makler haben auch die absolute Steuerungsmöglichkeit. In welchem Bereich investieren die Mitarbeitenden? Ja, es ist für mich auch nicht des Ansinnen, wenn ich sage: Hey, du musst nachhaltig deine Belegschaft gesünder bekommen, liebe Unternehmen. Chef, dass die sich im Jahr 3 Brillen holen, 35 Zuzahlungen für Arzneimittel abrechnen, ja, oder statt einer 5 Zahnreinigungen machen. Nein, darum geht es nicht. Es geht darum, sie wirklich auch über Kommunikation und über das Thema Steuerung in die wichtigen spannenden Bereiche zu bringen. Das ist Vorsorge, das ist Prävention. Und ich glaube, wenn hier nachhaltig hohe Nutzung in der Belegschaft dann entlastet es sowohl die gesetzliche Seite, wo wir das Thema hatten von dir vorhin, Stephan, als aber auch wieder die Versicherer im Hintergrund.
Francesco Jäger [00:41:50]:
Aber das muss in die Köpfe rein.
Stefan Gaedicke [00:41:53]:
Aus sicherer Sicht mit Ausnutzer, also ich finde die Diskussion, ich kriege ja oft auch Diskussionen mit und Mensch, warum wird der Tarif nicht genutzt oder zu viel genutzt? Und da sind wir wieder aus meiner Sicht viel zu stark auf dem Tarifgedanken. Die PKV hat man ja auch schon gesagt, ist kein Produkt, kein Tarifverkauf. Sondern es geht nicht darum, ob, und natürlich kann man nicht erwarten, ich zahle 100 € Beitrag und 100 € hat der Mitarbeiter auch wieder raus. Gut, das würde ja nirgendwo passen. Noch mal, die BKV verfolgt ja ein Ziel, eine Möglichkeit, Fehlzeiten zu reduzieren. Also der Arbeitgeber hat diverse Chancen, Kosten zu reduzieren, Wertschätzung, Mitarbeiterbindung, Fluktuationskosten, ohne das jetzt abschließend aufzuzählen. Man muss also die gesamte Kette, was war das Ziel und was hat am Ende der Arbeitgeber nach 1, vielleicht auch 2 Jahren, kann man eigentlich auch realistisch mal erste Betrachtung aus meiner Sicht machen. Hat er seine Ziele erreicht? Und dann zählt da rein, na klar, die Mitarbeiter haben das Budget irgendwo genutzt.
Stefan Gaedicke [00:42:44]:
Es zählt aber auch rein, haben sie die Arztheute eingenommen, sind sie schneller drangekommen, hatten sie eine Videoberatung, wurde ein Facharzttermin, ein MRT-Termin früher vereinbart. Wir als LKH sagen ja auch noch mal ganz bewusst, wir nehmen Geld in die Hand, um das Thema betriebliche Gesundheitsförderung unternehmensunterstützend, sei es ein Gesundheitscheck vor Ort oder sei es ein Ernährungscoaching. Also wir sagen, gehen ja noch mal weiter, Mitarbeiter und eben nehmen extra Geld in die Hand und das Gesamte muss man auch bewerten und gar nicht immer auf diesen Tarif, haben jetzt alle eine Brille geholt oder ich, also da ist mir die Diskussion auch im Markt zu einseitig oder zu schnell oder lohnt sich nicht, da haben ja nur 3 Mitarbeiter was, 3 Mal eine Brille geholt, sondern das Gesamtkonzept und da fangen wir aber auch wieder an, was eben diskutiert hat, das fängt bei der Beratung an, was will der Unternehmer, was sind seine Ziele, was kann die BKV bewirken, wirken. Und dann guckt man natürlich nach 1, 2 Jahren mal drauf und sagt, cool, da sind die und die Dinge entstanden. Und ich habe eben aus unserem Marktstuhl zitiert, die sagen ja, die Wertschätzung ist gestiegen, die Fehlzeiten wurden reduziert. Das ist dort, da haben wir überhaupt keinen Zielkonflikt, sondern sind genau in der.
Francesco Jäger [00:43:48]:
Linie, was die PKV bewirken kann. Guck mal, wir haben ja mit verschiedenen Versicherern gerade jetzt in den letzten Monaten ganz viel gesprochen, auch was das Thema ja Mathematik hinter den Tarifen angeht, weil wir natürlich über den Private Health Club auch gucken, wie können wir zum Beispiel das Thema Rechnungsversand, Rechnungsvorprüfung den Versicherern abnehmen durch, ich sag mal, eine KI, die man davor schaltet und so weiter, um halt die Leistungsanfragen in den Abteilungen zu minimieren. Aber viel entscheidender ist eigentlich, dass jeder Versicherer mit einer Kalkulation von 6 bis 7 Jahren tendenziell, ich weiß nicht, ob das bei euch auch so ist, aber 6 bis 7 Jahren, bis sich die betriebliche Krankenversicherung amortisiert, weil im Markt werden entsprechende Provisionen gezahlt, ganz unterschiedlich je nach Versicherer, dann die ersten Leistungen in den ersten 1, 2 Jahren. Also meistens dauert so 6 bis 7 Jahren, bis sich das für den Versicherer amortisiert. So, kannst ja gleich noch mal ein, zwei Sätze zu sagen, Stefan. Aber was ich ganz, ganz entscheidend dafür finde, ist, dass uns Maklern das schon auch bewusst sein darf. Und wir killen das durch, also das muss ein Markt sein, in dem wir uns ein bisschen mehr wieder aneinander annähern. Und ich muss mir den Schuh selber anziehen.
Francesco Jäger [00:44:50]:
Ich selber habe in meinem alten Engagement tatsächlich auch eine Umdeckung bzw. Unternehmen umgedeckt von Gesellschaft A zu Gesellschaft B, weil Gesellschaft B deutlich günstiger war. Aber diesen Schuh, den müssen wir uns alle anziehen, dass es ein Zusammenspiel zwischen zwei Parteien ist. Wir wollen einerseits mehr Nutzung, mehr Aktivierung und mehr sozusagen den Versicherer und diese Leistung ins Unternehmen drücken, und das ist wichtig für das gesamte Konglomerat, damit auch da alle happy sind. Aber auf der anderen Seite müssen wir natürlich auch zusehen, dass wir die, die Kollektive lange bei dem Versicherer lassen, dass wir mit dem Versicherer im Austausch sind, Denn dass wir mit dem, mit dem Unternehmen die Dinge besprechen, die meiner Meinung nach einen großen Impact haben: Facharztterminvergabe, Videotelefonie, Vorsorge. Das, was Fabi auch gerade gesagt hat, das sind die Dinge, die nachher gar nicht so viel in das Budget hineinlasten. Gerade das Thema Facharztterminvergabe, was eigentlich der wichtigste USP ist, aber nicht mal so entscheidend in dem Gesamtbudget. Und das ist halt einfach wichtig.
Francesco Jäger [00:45:47]:
Wir Makler da draußen, wir haben die Verantwortung zu verstehen, dass das Thema Umdeckung diesen Markt zerstört langfristig. Und wir müssen zusehen, dass wir kollektive lange bei einem Versicherer lassen, weil dann wird der Versicherer auch entspannter hinten raus. Und das ist jetzt natürlich ein ganz, ganz wichtiges Thema, auch in der Langfristigkeit dieser gemeinsamen Zusammenarbeit.
Stefan Gaedicke [00:46:05]:
Also ich kann das nur unterstützen. Ich glaube, auch der PKV-Markt war überhitzt oder ist auch noch ein bisschen überhitzt, gerade in der Beitragsgeschichte. Wir haben die PKV verkauft, man nicht über den Beitrag erst lang, nicht aus meiner Sicht so. Und ich glaube, zuletzt war es ein bisschen, keines hat jetzt mehr mit Leistung mit rüber und noch das oben drauf und noch das drüber drauf, und der Beitrag muss noch günstiger sein. Aus meiner Sicht, ein Arbeitgeber zahlt auch einen Euro oder 2 Euro mehr, wenn er noch mal die richtige Beratung, richtiges Zielthema Fehlzeiten zu reduzieren, dann ist ein Euro oder 1,50, wie auch immer, ist dann nicht mehr der entscheidende Punkt. Und ich glaube, uns würde es gut tun, genau was du meintest auch, Francesco, für die Langfristigkeit nicht mehr diesen Übersteigerungswettbewerb, noch eine Leistung machen und noch mal einen Euro günstiger, sondern am Ende eine solide Kalkulation, eine verlässliche Kalkulation über mehrere Jahre, Die andere Frage, ja natürlich haben wir Gesundheitswesen, was explodiert in den Gesundheitsausgaben, das ist auch noch mal ein eigener Podcast zu machen, das führt natürlich auch zu den Gesamtsteigerungen, aber ich glaube, wir müssen auf einer verlässlichen Basis und nicht.
Maximilian Schroll [00:47:06]:
Mehr aus diesem überhitzten Marktumfeld kommen. Das ist doch eine wunderbare Überleitung jetzt eigentlich zu meiner letzten Frage, nämlich worauf dürfen sich denn die Maklerinnen und Makler, die uns jetzt gerade zugehört haben und die sich noch nicht angemeldet haben für den 3. Worauf dürfen die sich denn in der.
Stefan Gaedicke [00:47:24]:
Makler-Lounge eigentlich genau freuen? Also wir freuen uns, was ich eingangs ja schon sagte, mega, dass wir als kleines Startup, und ich sag das bewusst mal, wir sind schon mal ein kleines Startup in diesem Segment, jetzt hier mit euch zusammen, mit Fabi, mit Francesco, mit Max und ja noch weiteren diese Makler-Lounge machen, wirklich auch bewusst eine mehrstündige Veranstaltung, weil wir gesagt haben, das ist ein Thema, das können wir nicht mal eben in paar Minuten erklären und sei es Wie sprechen Arbeitgeber an? Was ist die Story dahinter? Was sind die richtigen Impulse? Das heißt, wir gehen, haben wir wirklich verschiedenste spannende Themenfelder für einen Markter, der sagt, Mensch, ich wollte schon immer einsteigen, ich interessiere mich mal dafür, wirklich so als ersten Einstieg, aber auch für den, der sagt, Mensch, ich habe schon die ersten Berührungspunkte gemacht, aber ich komme vielleicht nicht weiter. Also ich glaube, es ist für verschiedene Wissensstände und Erfahrungsstände der genau richtige Mix an Themen und an Mehrwerten, hier danach rauszugehen zu sagen, Ah, jetzt habe ich noch mal einen neuen Impuls für die BKV. Ich habe auch noch mal verstanden, wie ein Private Health Cloud, ein KV-Haus, aber auch die LKH mit ihrem Team mich an verschiedenen Stellen begleiten, unterstützen kann, was die echten Mehrwerte sind. Also ich kann einfach nur noch mal aufrufen, wer es wirklich gesagt hat bis heute, sich einfach noch nicht angemeldet zu haben, was eigentlich erstaunlich ist. Wir haben schon eine hohe Quote. Nein, aber das ist, glaube ich, wirklich mehrwertig. Und ja, es sind ungefähr 4 Stunden, aber ich glaube, die sind bei vielen Veranstaltungen, die es gibt, wirklich sehr, sehr gut investiert, neben der IDD-Stundenzahl natürlich, hier wirklich noch mal einen guten Rundumblick zu haben. Noch sind wir rechtzeitig, am 3.3.
Stefan Gaedicke [00:48:52]:
ist noch viel Jahreszeit über, um dann noch in die Gespräche auch zu gehen, und ich glaube, bestärkt in die Gespräche mit.
Francesco Jäger [00:48:58]:
Den nächsten Firmenkunden gehen zu können. Ich sag zwei Sätze: Ich werde zusehen, dass wir alle mit einer Brandrede abholen, warum es wichtig ist, jetzt mit der betrieblichen Krankenversicherung zu starten, und dann gemeinsam zu gucken, Wo kommt man an Leads oder an Kontakte? Welche sind entsprechend ja potenziell die ersten Ansprechpartner, um die ersten Quick Wins bei sich im eigenen Bestand oder im eigenen Umfeld zu holen? Und das wird Teil sozusagen meines Vortrags sein.
Fabian Albrecht [00:49:25]:
Ja, und ich mache den Letzten im Bunde. Natürlich geht es bei mir wahnsinnig viel um das Thema Konzept und Strategie. Wie bekomme ich ja erstmal eine Grundawareness bei den Unternehmen her? Wie kann ich gegebenenfalls auch spannende Lead-Kanäle mit auch erschließen?, um dann am Ende mit einem konzeptionell-strategischen Ansatz hier auch wirklich für einen Aha- und Wow-Effekt bei dem Unternehmer, bei den Entscheidungsträgern mit auch zu sorgen, was am Ende aus meiner Sicht oder aus unserer Sicht, glaube, aller hier das Wichtigste ist. Und ja, ich habe einfach Bock drauf, ja, deswegen meldet euch an, seid dabei, es wird, glaube ich, ein richtig, richtig cooles Branchen-Event werden.
Maximilian Schroll [00:50:00]:
Das ist eigentlich das ideale Schlusswort, Fabi, aber ich würde trotzdem zum Ende hin, weil es einfach im Futurance-Podcast so gang und gäbe ist, dass die letzten Worte den Gästen gebühren, würde ich es jetzt aber dieses Mal ein bisschen anders handhaben wollen. Ich würde von jedem von euch gerne noch mal eine steile These zum BKV-Markt der nächsten 5 Jahre hören, falls ihr die aus der Hüfte geschossen zufälligerweise parat haben solltet. Kollege Albrecht grinst schon, da weiß ich, da können wir auf alle Fälle was erwarten.
Fabian Albrecht [00:50:28]:
Deswegen, Fabi, schieß mal los. Meine These ist einfach: BKV wird richtig erfolgreich werden. Und BKV-Markt oder der BKV-Markt wird gewinnen derjenige, der A Bock drauf hat, der B die Potenziale hat, der ein nicht allzu großes Ego auch dafür hat, Themen abzugeben, um dann gemeinsam hier richtig Vollgas zu geben. Und man muss den langen Atem einfach auch besitzen dafür.
Stefan Gaedicke [00:50:55]:
Mache ich mal weiter. Ich bin der Meinung, was ich immer schon sagte, so wie in der Altersversorgung wird es in Kürze der Fall sein, dass man eine vernünftige Gesundheitsabsicherung nur noch noch ein Gesamtkonzept auch mit einer bKV zusammen haben wird. Da bin ich fest von überzeugt, im Rahmen, wo sich unser Gesundheitswesen hin entwickelt, ob wir über 2 oder 3 oder 4 Jahre reden, aber es wird der Zeitpunkt kommen, wenn man keine bKV hat.
Francesco Jäger [00:51:19]:
Hat man Probleme in der eigenen Gesundheitsabsicherung. Meine These ist ganz einfach: Wer in den nächsten 5 Jahren als Versicherungsmakler keine Lösung hat, die betriebliche Krankenversicherung seinen Unternehmenskunden.
Maximilian Schroll [00:51:32]:
Anzubieten, wird sein Gewerbebestand verlieren. Was für eine spannende Folge! Vielen Dank euch fürs Zuhören. Schaltet auch nächsten Donnerstag wieder ein, ladet euch den Podcast in eurem Podcatcher runter, hört ihn auf dem Weg zur Arbeit und schaut bitte auch noch in den Shownotes vorbei. Da sind nämlich alle Infos zu unserem Gast, alle Verlinkungen. Vernetzt euch, tretet in Kontakt und lasst uns gemeinsam die Zukunft der Versicherungs- und Finanzbranche Wirtschaft gestalten.