Futurance: Zukunft & Versicherung
Bereite dich auf die Zukunft vor, indem du dich mit uns auf eine Reise durch den Futurance Podcast begibst!
Hier nehmen wir die großen Herausforderungen, die vor uns liegen, mit voller Leidenschaft und Begeisterung unter die Lupe. Denn durch frische Perspektiven, neue Ideen und das Durchbrechen alter Denkmuster können wir gemeinsam eine bessere Zukunft gestalten.
Lass dich von jungen Visionären aus der Branche inspirieren und erfahre, was sie antreibt, in der Branche zu arbeiten oder auch zu verlassen. Hier lernst du, wie junge Menschen die Zukunft sehen und welche Visionen sie für unsere Gesellschaft und Wirtschaft haben.
Gemeinsam mit uns und den anderen Pionieren, die den Vertrieb und die Assekuranz der Zukunft mitgestalten wollen, wirst du Teil einer Bewegung, die die Versicherungswirtschaft zum Treiber der Transformation macht.
Erlebe die Begeisterung, die Leidenschaft und die Vision, die uns antreibt, und werde Teil von Futurance: Gemeinsam. Für eine sichere Zukunft!
Futurance: Zukunft & Versicherung
Das Ende der Einzelkämpfer? Wie das Deutsche Ärzteberater Netzwerk den Markt aufmischt
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84 Bewerber auf der Warteliste. Drei namhafte Versicherungspartner. Ein Launch in wenigen Wochen.
In dieser Update-Folge werfen Maximilian Schroll und Sebastian Bauer einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Deutschen Ärzteberater Netzwerks (DÄBN). Warum entsteht gerade jetzt ein Netzwerk speziell für Ärzteberater? Welche Probleme löst es? Und weshalb erkennen immer mehr Marktteilnehmer, dass Spezialisierung kein Trend, sondern die Zukunft der Beratung ist?
Sebastian Bauer spricht offen über die Vision des DÄBN, die Herausforderungen im Medizinermarkt, den Generationenwechsel bei niedergelassenen Ärzten und die wachsende Bedeutung hochwertiger Beratung. Außerdem geht es um die aktuelle Entwicklung großer Vertriebsstrukturen, die Chancen der freien Maklerschaft und die Frage, warum Ärzte künftig gezielt nach zertifizierten Spezialisten suchen werden.
In dieser Folge erfährst du:
- Warum die Branche bessere statt mehr Ärzteberater braucht
- Welche Rolle Spezialisierung für die Zukunft der Beratung spielt
- Weshalb das DÄBN bereits vor dem offiziellen Start für Aufmerksamkeit sorgt
- Welche Partner bereits an Bord sind
- Warum der demografische Wandel riesige Chancen für Medizinerberater eröffnet
- Wie das Netzwerk Qualität, Austausch und Wachstum fördern will
Eine spannende Folge für alle Makler, Berater und Unternehmer, die verstehen wollen, wohin sich die Beratung von Ärzten und Zahnärzten in den nächsten Jahren entwickelt.
Hier gehts zum DÄBN: www.daebn.de
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Herzlich willkommen zum Futurins Podcast. Wir sprechen über die Zukunft einer sehr traditionsreichen Branche. Wir sind nämlich der Überzeugung, dass es an der Zeit ist für echte Veränderungen in der Versicherungs- und Finanzwirtschaft. Und wer die Zukunft mitgestalten will, der muss hier zuhören. Hallo und herzlich willkommen zum Futurens Podcast. Mein Name ist Maximilian Stroll und ich freue mich sehr, dass ihr heute eingeschaltet habt. Und ich bin heute, wie eigentlich alle meistens, nicht allein, denn ich habe Sebastian Bauer bei mir und der geneigte Zuhörer, die geneigte Zuhörerin, die wird jetzt sofort schon sagen, Sebastian Bauer, den kenne ich doch, ganz genau, der Gründer und Geschäftsführer des deutschen Erzdiberaternetzwerks. Sebastian, sehr, sehr schön, dass du hier bist mit mir heute.
SPEAKER_01Schon wieder, Max. Ich freue mich sehr, wieder da zu sein. Die Frequenz können wir jetzt gerne aufrechterhalten.
SPEAKER_00Klingt nach einem guten Plan. Wir haben uns ja vorgenommen, heute über ein kleines Update zu geben zum DRBN, zum Deutschen Ärzteberaternetzwerk. Erzähl uns doch nochmal, bevor wir da rein starten, ganz kurz, was ist das DRBN und was macht es?
SPEAKER_01Super, danke nochmal für die Einladung auf jeden Fall, dass wir auch unseren potenziellen neuen Mitgliedern ein Update geben können. Ja, das DRBN ist so die erste große spezialisierte Plattform und Netzwerk für Ärzteberater, also sprich Berater, die sich auf Ärzte und Zahnärzte in der Beratung spezialisiert haben. Egal ob jetzt Unternehmensberater, sprich Praxismakelei und Praxisberatung, aber auch die ganzen Versicherungs- und Finanzberater und Hybridfirmen wie unsere, die das gemeinsam vereinen und alles auf einmal anbieten. Und das wird der neue Safe Haven, würde ich das immer gerne bezeichnen, für all diejenigen, die in der Ärzteberatung unterwegs sind, fit sind und noch fitter werden wollen.
SPEAKER_00Das heißt, ist es ein Vertrieb oder was steckt dahinter?
SPEAKER_01Wir sind ganz bewusst kein Vertrieb, wir sind kein Cool, wir sind keine Organisation, gar nichts. Das heißt, wir nehmen uns keinen Overhead und sonst irgendwas, sondern wir bieten eine Plattform zum Austausch, Austausch unter Gleichgesinnten. Wir wollen da unterschiedliche Partnerfirmen drauf bekommen, die alle in diesem medizinischen Ökosystem, nenne ich das jetzt mal, um den Arzt herum, um meine Praxis herum, einen wichtigen Stellenwert haben. Ob das jetzt Versicherungen sind, ob das Banken sind, ob das aber auch Abrechnungsfirmen, Factoring-Firmen, Coaching-Firmen, wie auch immer sind. Und wir wollen da einfach alle zusammenbringen, damit alle Beteiligten, die Ärzte und Zahnärzte beraten, am Ende hoffentlich das noch besser machen. Ich habe da meinen netten Kollegen, der immer gesagt hat, wir brauchen eigentlich nicht mehr Ärzte-Berater, wir brauchen bessere Ärzteberater. Und das haben wir uns mit dem Netzwerk dann auf die Fahne geschrieben.
SPEAKER_00Sehr, sehr schön, Sebastian. Und ich stelle hier so die naiven Fragen. Ich bin ja selber involviert, kenne mich dementsprechend ganz gut aus, aber trotzdem wichtig, dass wir einfach mal einen kurzen Abdiss, glaube ich, geben, was ist beim DRBM passiert. Und vielleicht bevor wir jetzt da inhaltlich reingehen, warum braucht es das DRBN denn deiner Meinung nach eigentlich?
SPEAKER_01Ich glaube, die Frage habe ich schon fast beantwortet mit der Qualität der Beratung. Ich glaube, wir haben nur sehr viel nachzuholen und sehr viel besser zu machen. Ich glaube, es braucht viel mehr bessere Ärzte, Berater und nicht mehr mehr Berater. Und ich glaube, dass wir da eine sehr schöne Mission vor uns haben und auch die Vision dahinter, zu sagen, man macht es besser, man gibt Ärzten das, was sie verdienen, nämlich eine richtig gute Beratung und eben auch eine allumfassende Betreuung und Unterstützung am Ende. Das heißt, diesen 360-Grad-Blick, wie du das auch immer schon so schön nennst, diesen 360-Grad-Blick rund um den Arzt herum, dass der wirklich auch das Gefühl hat, wow, ich werde hier allumfassend umsorgt, egal ob es um das Marketing meiner Praxis geht, ob das um rechtlichen Support, durch einen vernünftigen Steuerberater und Rechtsanwalt geht, ob das durch eine vernünftige Unternehmensberatung geht, ob ich jemanden an der Hand habe, der vernünftig auf die Finanzen eines Arztes oder Zahnarztes drauf schaut. Und dementsprechend dann wird er, glaube ich, eine sehr große Mission und Vision, dass wir einfach die Ärzteberatung sichtbarer, besser und am Ende natürlich auch qualitativ hochwertiger für die Kunden machen, weil auch ein Arzt ist ein sehr wichtiger Teil unserer Gesellschaft, ein Zahnarzt. Und dementsprechend würde ich dieser Zielgruppe gerne mehr zukommen lassen, was ihm zusteht, dass endlich eine ordentliche Beratung und eine vernünftige Unterstützung.
SPEAKER_00Was ich ganz spannend finde, Sebastian, weil wir uns jetzt natürlich auch mit dem, oder ich mich vor allem auch mit dem Medizinermarkt jetzt nochmal viel intensiver beschäftigt hat als zuvor, waren auch, dass mir so ein paar Parallelen aufgefallen sind, auch zwischen dem Vermittlermarkt und dem Medizinermarkt, zum Beispiel auch die Demografie. Erklär doch uns vielleicht nochmal ganz kurz auf die Zielgruppe bezogen. Vor was für einem, also wie kann man sich denn den Markt in den Bereichen der freien Heilberufe und der niedergelassenen Mediziner, wie kann man sich das vorstellen? Stand heute und wenn man jetzt mal so in fünf bis zehn Jahre blickt, wie mit der Markt da ausschauen, nur in diesem Bereich der niedergelassenen Ärzte?
SPEAKER_01Naja, wer im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, weiß, dass uns das alle betrifft, weil es ein demografisches Problem und kein Berufsgruppenproblem ist, das Thema Alterung oder Überalterung der Branchen. Und das gilt für unsere Versicherungs- und Finanzwelt, das gilt für die Welt der angestellten Ärzte, gilt aber auch für die Welt langsamer niedergelassenen Ärzte und die haben überall dasselbe Thema. Wenn wir wissen, dass der, wenn ich richtig informiert bin, der Geburtenstärksjagen 1964 ist und das war vor zwei Jahren, dass die 60 wurden und wir jetzt diese fünf bis zehn Jahre, die du in Aussicht gestellt hast, mal hinterfragen, was passiert jetzt eigentlich, dann haben wir da aus meiner Sicht, gerade für uns die gleichaltrigen Ärzte, ich bin ja Anfang Mitte 30. Das heißt, ich habe noch lauter junge Ärzte, die Lust haben, was zu reißen und die noch sich entwickeln möchten. Und dementsprechend haben wir da eine sehr große Aufgabe als Ärzteberater, weil da gibt es ja sehr viel zum Übernehmen. Also sprich, es gibt sehr viele Praxen, die entweder übernommen werden müssen oder geschlossen werden müssen. Und dementsprechend kommt natürlich auch eine sehr große Aufgabe für auf die jungen Ärzte und auf die jungen Sahnärzte zu, weil die Bevölkerung wird nicht kleiner, sondern die bleibt so groß. Und nur weil die Leute älter werden, sterben die ja nicht weg. Das heißt, auch der Arzt wird sehr viel zu tun haben. Das heißt, auch sowohl wir als auch der Arzt wird sich mit KI, mit Technologie etc. noch viel mehr auseinandersetzen müssen, weil er sonst gar nichts hinterherkommt, seinen Job auszuüben. Und da möchten wir eben auch mit dem Netzwerk unsere Berater so gut ausbilden, dass die wiederum auch die Ärzte in dieser komplexen Situation zu beauffangen können, damit das auch vorangeht. Weil am Ende leidet dann, wenn wir alle gar nichts hinbekommen, dann leidet da am Ende der Patient runter, also auch wir beide. Und das wollen wir natürlich nicht, sondern wir wollen ja, dass alle eine vernünftige medizinische Versorgung bekommen. Und deswegen steckt auch im Beruf des Medizinerberaters schon auch nochmal eine andere soziale Verantwortung aus meiner Sicht, eine gesellschaftliche Verantwortung. Und wo steht das DRBM aktuell? Ich glaube, das Datum sagt schon ganz gut, weil wir uns am Sonntag treffen, um einen Podcast aufzunehmen. Und ja, wir stecken mitten in der Arbeit tief bis zum Ellenbogen. Wir sind bei der technischen Umsetzung bei der Plattform, haben wir Hivebride als Partner gewinnen können, der uns das umsetzt auf der technischen Ebene. Da sind wir ja schon relativ weit. Da bin ich auch total dankbar, dass die uns so gut unterstützt haben. Das heißt, wir sind nahezu fertig mit der Programmierung der Plattform. Die Apps fehlen jetzt noch. Wir können ja über HiveBride native Apps zur Verfügung stellen. Das heißt nicht Shortcut auf dem Desktop bzw. auf dem iPhone, sondern native Apps auf dem iPhone, was mich sehr freut, damit es immer etwas nutzerfreundlicher wird, das Ganze. Wir doch auch alle unterwegs sind. Und was wirklich richtig schön ist, was ich mir nicht hätte vorstellen können Anfang des Jahres, als wir die Planung gestartet sind, dass wir schon drei sehr große, namhafte Partnerfirmen auf Augenhöhe gewinnen konnten, die uns jetzt wirklich tatkräftig sowohl monetär als auch vom Aufwand her stark unterstützen werden, damit wir die Plattform hochziehen können. Ihr könnt es euch vorstellen, die Plattform ist nicht ganz günstig, wenn man das hochprofessionell programmieren lässt. Und dementsprechend sind wir dann natürlich auch etwas auf Support angewiesen und sind da echt schon ein sehr, sehr großes Stück vorangekommen. Ich hätte nicht gedacht, dass wir jetzt starten können und aktuell planen wir ja schon mal die große Auftaktveranstaltung mit den ersten Partnern, die damit dazukommen werden auf der Beraterseite. Und wir planen dann den Launch der Online-Plattform zum 01.7. dieses Jahr schon.
SPEAKER_00Das heißt, jetzt steht es wirklich alles in den Startlöchern. Ein Monat noch zu gehen, dann geht die Plattform live, erstes Event startet. Du hast jetzt schon die Partner erwähnt. Welche Partner sind denn dabei?
SPEAKER_01Ja, wir haben mit stolz geschwellter Brust, kann ich sagen, dass einer der bekanntesten und aus meiner Sicht auch wichtigsten Partner in dem Medizinabereich, die alte Leipziger Hallische Gruppe, als absoluter First Mover. Es war ein Gespräch, wir haben uns unterhalten, wir haben uns sofort alle verstanden, es war klar, was das Ziel ist, wo es hingeht. Die alte Leipziger Hallische hat sofort den Mehrwert erkannt von so einer Art von Plattform und Zusammenschluss und von diesem Netzwerk und hat sich innerhalb von, glaube ich, drei Wochen sofort committed zu der Zusammenarbeit. Also war ich selber positiv überrascht, aber auch sehr begeistert von deren Begeisterung. Und wir haben ja dann noch ein bisschen was geplant, was auch für die Zuhörer spannend sein wird in naher Zukunft, wo ich auch schon sehr stolz drauf bin. Und dann haben wir sofort als zweiten Lebensversicherer, der ja gerade extrem in die Kammerberufe einsteigt, die 11871 gewinnen können, mit der wir wahrscheinlich auch in Zukunft eigene Produkte, ist vielleicht zu weit gesagt, aber dass wir Produkte mit Schwankern für deutsche Ärzte, Berater, Netzwerkberater erarbeiten werden. Das steht auch schon im Terminkalender. Da treffen wir uns tatsächlich nächste Woche schon zur Ausarbeitung von gesonderten Risikoprüfungen. Und wir haben als ganz aktuellen Partner auch die LKH als altes und neues Pferd im Top-Versichererbereich der PKV gewinnen können. Mit denen arbeiten wir gerade auch seit Freitag an einem sehr spannenden Projekt für das Thema betriebliche Gesundheit in Arztpraxen und hoffen da auch, dass wir da eine besondere Locke gemeinsam mit dem Team der BKV entwickeln können. Und damit sind wir schon genau an dem Punkt, was wir uns wahrscheinlich Anfang des Jahres nicht vorstellen haben können, dass die Versicherer gerne mit uns Dinge ausarbeiten, die super speziell für die Zielgruppe passend, sowohl für uns als Zielgruppe der Makler und Berater, als auch für die Zielgruppe am Ende, um wie es geht, die Ärzte und Zahnärzte, was zu erarbeiten. Und das macht mich extrem stolz, dass wir schon in so kurzer Zeit zu unfassbar weggekommen sind.
SPEAKER_00Ich finde es auch wirklich richtig cool, dass wir so schnell drei solche Partner für dieses Projekt gewinnen konnten und dass die vor allem alle sofort verstanden haben, wo dieser Mehrwert auch in dieser Spezialisierung liegt. Also ich glaube, das ist ein ganz, ganz klares Zeichen dafür, dass dieses Thema der Spezialisierung, dass du ja als Person auch vertrittst, dass das wirklich eins ist, das die Branche in der Zukunft maßgeblich prägen wird. Und wenn man jetzt an dieses Thema Spezialisierung denkt, wer werden denn die Mitglieder sein? Kommen ins Deutsche Ärzteberaternetzwerk dann ausschließlich Leute, die schon Medizinerberater sind, diejenigen, die es werden wollen. Wie sieht es da aus? Wer wird denn überhaupt Mitglied?
SPEAKER_01Ja, ich hoffe, ganz viele, ja. Am Anfang werden wir jetzt natürlich danach schauen, dass wir etablierte und Berater den Weg ins Netzwerk öffnen können, weil wir am Anfang einfach aufgrund der Menge der Bewerbungen auch, die für das Netzwerk bisher eingegangen sind, ein bisschen schauen müssen, dass wir uns nicht zu sehr aufbürden oder zu viel aufbürden. Und deswegen geht es mir aktuell darum, im aktuellen Stand darum, dass wir diejenigen gewinnen und aufs Netzwerk zulassen, die schon etablierte Berater sind. Und wir werden dann im Laufe des Jahres mehr das Netzwerk öffnen können, wenn dann auch der erste Flow, nenne ich es jetzt mal, schon stattgefunden hat. Dann werden wir das Netzwerk auch für jüngere, noch nicht so erfahrene Berater öffnen können. Das hat auch ganz viele Hintergrundideen noch, über die wir uns ja auch schon Gedanken gemacht haben, was wir anbieten können und wollen. Das Können ist das eine, das Wollen ist das zweite. Und ich glaube, ganz wichtig ist auch, dass wir uns zu einem bestimmten Schritt entschieden haben, dass es das Schließen des Netzwerkes gegenüber großen Strukturen, Vertrieben etc., dass wir den Fokus erstmal darauf legen, dass diejenigen, die Teil des Netzwerks werden, nicht in einer großen Struktur oder in einem großen Vertrieb sind, sondern dass wir sagen, wir möchten das erstmal freien Maklern öffnen, weil am Ende geht es mir ja selber als freien Makler auch so, dass ich eigentlich so einen Safe Haven gesucht habe, wo es genau darum geht, das zu bekommen, was ich in der Medizinerberatung brauche, ob das jetzt Vorlagen sind für bestimmte Dinge, ob das Support bei einem Businessplan ist und das ist genau das, wofür ich selber eigentlich stehen möchte, mit meinem Namen und mit dem Namen des Netzwerks, dass wir das vernünftig auf einer freien Ebene machen. Und diejenigen, die eben großen Strukturen oder vertrieben sind, die werden dazu keinen Zugang haben. Die brauchen den theoretisch aber ja auch nicht, weil der Vertrieb das ja hervorragend abbilden kann. Und dementsprechend sind wir ja fast überflüssig, würde ich jetzt sagen.
SPEAKER_00Ich glaube, das Augenzwinkern, das hat man jetzt hier auf jeden Fall rausgehört. Aber da sprichst du ein Thema an, auf das ich gern eingehen möchte, nämlich die großen Strukturen, die erleben ja gerade auch, was, wir haben es vor, ich glaube, zwei Jahren müsste es gewesen sein. Ne, ein Jahr müsste es ungefähr her sein. Da habe ich dich in München mal besucht und wir haben ein Bild gemeinsam gemacht, das wir auf LinkedIn gepostet haben. Und das haben wir Götterdämmerung im Finanzvertrieb als Überschrift dafür benutzt. Jetzt habe ich so ein bisschen persönlich bei dem, was gerade passiert, schon den Eindruck, okay, vielleicht ist es tatsächlich so, dass es jetzt dann auch so richtig losgeht. Ich meine, ein paar größere Vertriebe haben jetzt ihre Vertragsverhältnisse ganz neu geordnet, dass das zum Teil zum großen Nachteil einiger Vermittler in diesen Vertriebsstrukturen. Was passiert denn da gerade, Sebastian? Wie würdest du das beschreiben und was hat das denn für eine Auswirkung auf das DRBN?
SPEAKER_01Ich glaube, dass das Wort, das du letztes Jahr verwendet hast mit der Götterdämmung, was ich sehr witzig fand, das realisiert sich gerade immer mehr. Es gibt immer Stimmen, die sagen, ja, den und den Vertrieb wird es immer geben, weil das immer eine Daseinsberechtigung hat. Und ich mittlerweile würde ich so weit gehen, dass ich sage, puh, da bin ich mir nicht ganz so sicher, so wie aktuell die Stimmung in mancher Firma ist. Und ich glaube, dass genau da eigentlich auch eine schöne Chance fürs die ABN liegt, gar nicht, weil wir auf der Suche sind nach Beratern aus solchen Strukturen, sondern weil eher Menschen, die vielleicht diesen Weg noch nicht wagen oder noch nicht bereit sind, ihn zu wagen in die freie Maklerschaft, weg von einem großen Vertrieb oder von einer großen Struktur, dass die eben vielleicht auch diesen Safe-Haven-Gedanken, ich bleibe jetzt mal bei dem Bild, dieser sichere Hafen, dass ich das erkenne und sage, Mensch, das hat mir eigentlich immer gefehlt und jetzt gibt es das auch noch, ja Wahnsinn, dann macht es vielleicht sogar Sinn, sich da mal damit auseinanderzusetzen und mal zu schauen, kann ich mich da irgendwie anschließen. Ich brauche dann eben nicht die Zugehörigkeit zu einem HGB-Verhältnis, sondern ich habe eine freie Maklerschaft, kann mir ein Netzwerk anschließen, aus dem ich alle Vorteile ziehe, wo ich überall Kontaktpersonen habe und Kontakte knüpfen kann. Und die Idee ist dann eben, dass wir auch diesen sicheren Hafen bieten wollen, um zu sagen, vielleicht gehe ich dann den Schritt doch etwas mutiger und selbstbestimmter, ohne Angst haben zu müssen, dass mir dann was fehlt in Zukunft.
SPEAKER_00Ich glaube, Sebastian, das, was du da gerade beschrieben hast, das ist jetzt auch dafür sorgen, dass noch mehr von diesen Bewegungen. Und ich meine, du gehörst ja selber zu einer gewissen Generation von Vermittlern, die diesen Schritt dann auch gemacht haben, eben auch aus genau so einem Vertrieb in die Marktwirtschaften. Du kennst den Weg ja selber durch deine eigene Erfahrung. Und ich glaube, jetzt mit dem, was sich da gerade verändert, wird es mit Sicherheit auch nochmal dafür sorgen, dass einige auch Lust haben, diesen Schritt zu gehen. Ich glaube, da ist es auf jeden Fall an jedem empfehlenswert, wenn er diese Überlegungen hat, meldet euch sehr, sehr gerne. Da könnt ihr mir sehr gerne schreiben, dann finden wir da auf alle Fälle eine gute Lösung dafür. Und Sebastian, das jetzt aber mal zum einen. Jetzt sind ja nicht nur diejenigen, die jetzt gerade aus den Vertrieben wechseln, relevant, sondern genau wie du auch jemand bist, gibt es ja eben ganz, ganz viele Leute, die haben diesen Schritt schon vor ein paar Jahren gemacht. Und auch da, wenn ich jetzt so an ein paar Leute denke, mit denen wir da zum Beispiel gerade auch in einem sehr intensiven Austausch zu gewissen Themen sind, das ist ja auch eine wahnsinnig wichtige Zielgruppe fürs DRBN. Erklär uns doch mal oder erklär den Zuhörern doch mal, warum ist die so wichtig und was erwartet die im deutschen Ärzteberaternetzwerk?
SPEAKER_01Das ist tatsächlich der spannendste Punkt mittlerweile, finde ich, den wir da aufgetan haben, weil wir das ja gar nicht geplant hatten. Wenn man uns den Businessplan anguckt, was wir uns da überlegt haben oder ich mir hauptsächlich vor schon über anderthalb Jahren überlegt habe, da war das gar nicht das Thema. Ich nenne es es mal im beidesten Sinne, Unternehmensberatung zu sein oder zu unterstützen. Weil ich dachte, okay, jeder macht eh so seins und es funktioniert. Und dadurch, dass wir jetzt ja wirklich schon einige, einige Anfragen bekommen haben, mit der Bitte mal aufs Geschäftsmodell drauf zu schauen und zu prüfen, kann man das nicht besser machen, als es ohnehin stand läuft, das war für mich ein super positiver Überraschungseffekt, nenne ich es mal. Und das ehrt mich auf der anderen Seite natürlich auch wieder total, dass jemand meine Meinung oder unsere Meinung da sehr wertschätzt und sagt, hey, schaut doch bitte nochmal auf mein Konzept drauf, was könnte ich tun, was kann ich machen. Und wenn es nur das Überprüfen an der Homepage auf Medizinertauglichkeit und Auffindbarkeit ist, sind ja Kleinigkeiten, aber das war schon sehr überraschend und ich glaube, da aufgrund der Menge der Anfragen zeigt es auch, dass der Markt oder dass unsere Kollegen uns gegenseitig, dass wir uns brauchen und dass wir uns unterstützen können. Und da freue ich mich tatsächlich sehr drauf. Wir haben ja schon ein paar Angebote verschickt und bin da sehr gespannt, wie die Resonanz sein wird. Und wäre da auch wirklich offen gestanden sehr stolz, wenn das ein Projekt wird, wo wir sagen können, wir bringen eigentlich genau die Vision dann zum Tragen, dass wir sagen, wir bringen wirklich jede Maklerfirma, die Lust hat und die besser werden will in der Medizinerberatung. Wir bringen die wirklich voran. Und das wäre für mich wirklich ein sehr großes, sehr großes Ziel, die Branche damit so ein bisschen schöner zu machen, besser zu machen.
SPEAKER_00Finde ich super. Und das, wenn ich jetzt mal aus meiner eigenen Perspektive auf die Zielgruppe Medizinerberater ausspreche, ich glaube, da ist es auch was, was so schön ist und vor allem, da habt ihr halt einfach selber den Best Practice vorgelebt. Also die Münchner Ärzteberatung, du und Nico, das gesamte Team natürlich, das, was da gelebt wird, wieder mit den Kunden, wie die bedient werden. Das ist ja eine hervorragende Blaupause, nenne ich es mal, um sich dann zu orientieren und zu sehen, wie funktioniert denn für jemanden so 360-Grad-Ansatz, also wirklich ein, ich bin Problemlöser-Ansatz für meine Kunden, egal ob der das schon weiß oder nicht. Ich spreche gewisse Themen bei ihm an, wenn er für sich entscheidet, das ist ein echtes Problem und da steckt ein Bedürfnis dahinter, das zu ändern, dann ist er bei mir auch immer an der richtigen Stelle, um die passenden Partner und Lösungen dann eben dafür zu bekommen. Pitch uns doch mal die große Vision. Wo soll es hingehen? Was ist das Ziel des deutschen Ärzteberater-Netzwerks langfristig?
SPEAKER_01Ich glaube, wenn wir es umdrehen würden und sagen, okay, warum machen wir das oder warum hat das überhaupt eine Daseinsberechtigung und das jemand hinterfragt, also ich wurde das schon auch häufig gefragt innerhalb dieses ersten knapp halben Jahres jetzt. Und ich finde, am Ende gibt uns für diese Vision und Mission gibt uns eigentlich das komplette Geschehen eigentlich Recht für dieses Geschäftsmodell oder für die Idee dahinter, sich gegenseitig zu supporten, Leute stärker zu machen, sich eben nicht auch in der Branche, ah, ich gönne jemand was nicht oder wie auch immer, sondern dass man sagt, okay, es gibt eh genug zu tun, lasst uns das doch gemeinsam machen. Und ich glaube, wenn man das nämlich umdrehen würde und sagt, wie wäre es denn, wenn es das nicht gäbe, dann wird es einfach weiterlaufen wie bisher, logischerweise. Aber ich glaube, wenn die Idee nicht gut wäre, dann hätten wir nicht sinnvolle Partner gewonnen. Wir haben ja mittlerweile sogar Partner, die sie aktiv bewerben, also auf der Partnerschaftsseite, die aktiv auf uns zukommen und sagen, puh, wir haben gesehen, der und der ist dabei, warum sind wir denn da nicht dabei? Wir sind doch auch total wichtig im Teil der Mediziner, im Teil des Mediziner Ökosystems. Und das ist das, wo ich glaube, schon diesen Mehrwert erkenne, bevor das Netzwerk überhaupt losgeht, dass wir Angebote bekommen, dass Menschen dabei sein möchten, dass sich Menschen bewerben auf der Warteliste. Wir hätten wahrscheinlich nicht 82 oder mittlerweile 84, Entschuldigung, 84 Leute auf der Warteliste ohne einen Cent Werbung, wenn das nicht mehr Relevanz im Alltag hätte, was wir hier vorhaben und was wir machen. Und ich glaube so, die ganz große Vision am Ende ist, so wie du das auch anfangs des Jahres schon mal beschrieben hast, dass ein Arzt, der oder ein Zahnarzt, der einen Berater sucht und auf Red-Suche geht und sagt, ich suche jetzt mal nach einem Medizinerberater, ich nehme jetzt München, weil ich hier sitze, ja, nehme ich München und ich suche einen Medizinerberater. Und dann gibt es ja mannigfaltig Leute, die meinen, Ärzte beraten, um das zu können. Und das soll aber für den Arzt erkennbar sein aufgrund unserer Zertifizierung. Und ich glaube, da gehen wir einen richtig guten Weg, wenn man das auditiert, ordentlich zertifiziert macht mit neutralen Stellen von außen, dass man sagt, okay, wir wollen den Kunden, und das ist ja wieder mein großes Ansinnen, ich will dem Arzt und dem Arzt, dem Zahnarzt ja zeigen, dass das wirklich gute Leute sind, die auch in dem Netzwerk drin sind, dass es sich lohnt, sich beraten zu lassen. Und ich komme da sehr gerne auf dein Bild zurück, dass der Arzt eine Website aufmacht, sieht nicht das Logo des DRBN, ja, des Deutschen Ärzteberaternetzwerks und sagt dann, naja, dann kann ich die Seite eigentlich gleich wieder verlassen, weil wenn das Logo nicht drauf ist, dann scheint der nicht auditiert, geprüft, zertifiziert, rezertifiziert, wie auch immer zu sein. Dann macht es eigentlich schon relativ wenig Sinn, sich dort beraten zu lassen. Und das wäre so das große, heere Ziel, dass wir vernünftige Qualität, vernünftige Leute für vernünftige Kunden zusammenbringen und die eben auch qualifizieren und damit unseren Ärzten und Zahnärzten jemand an die Hand geben, der das wirklich par excellence macht und sie unterstützt bei allem, was sie vorhaben.
SPEAKER_00Wunderbar, Sebastian. Und das ist eine perfekte, eine perfekte Klammer für dieses allererste Update jetzt aus dem Maschinenraum des Deutschen Ärzteberaternetzwerks. Du hast es vorher schon mal beiläufig so erwähnt. In Zukunft wird es hier mit Sicherheit noch einige Sachen zu hören geben. Deswegen können sich die Zuhörerinnen und Zuhörer natürlich schon mal freuen auf das, was da in der Zukunft kommt. Und auch freuen dürfen sich natürlich alle, die am 26. Juni beim ersten Puls mit dabei sind, dem Auftakt-Event des Deutschen Ärzteberaternetzwerks in München. Und wenn du jetzt Medizinerberater bist, am 26.06. noch nicht dabei sein solltest und dir die Frage stellst, wie kann das sein? Ich muss doch eigentlich dabei sein, dann melde dich ganz, ganz gerne bei uns. Unten in den Shownotes findest du die Kontaktdaten, genauso wie die Warteliste zum Deutschen Ärzteberaternetzwerk. Am 01.7. geht es live. Da werdet ihr dann auch alle weiteren Informationen dazu bekommen. Das heißt, ihr werdet hier in Zukunft immer wieder hören, was geht beim Deutschen Ärzteberaternetzwerk voran. Das ist natürlich das eine, aber ihr werdet natürlich auch das Netzwerk hier hören. Das heißt, ihr werdet alle Stakeholder und ich glaube, das habt ihr jetzt aus der ersten Folge mit Sebastian und jetzt natürlich auch noch aus dem Update sehr gut mitnehmen können, dass uns das wichtig ist, mit allen Stakeholder hier auch zu kommunizieren und für die ein gutes Gesamtangebot zu orchestrieren. Und genauso werden wir es auch im Podcast handhaben. Da dürft ihr euch also drauf freuen. Sebastian, vielen, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, hier an einem Sonntag mit mir dieses Update aus dem Deutschen Ärzteberaternetzwerk zu senden. Und Traditionen werden aber aufrechterhalten hier im Futurance Podcast. Zumindest diese eine, Sebastian. Und solange ich hier noch der Host bin, darf ich dir als Gast natürlich noch die letzten Worte bereiten. Möchte mich an der Stelle nochmal herzlich bedanken für deine Zeit, für die Einblicke. Freue mich sehr auf das, was da in Zukunft noch kommt. Und jetzt bleibt nur zu sagen, die letzten Worte gebühren dem Gast. The stage is yours.
SPEAKER_01Vielen Dank. Ich nutze die Chance, nochmal mich bei dir für das letzte Halbjahr zu bedanken. Ich habe mich ja letztes Mal schon mal für deinen Podcast und für dein Engagement in unsere Branche bedankt und bedanke mich an der Stelle auch wieder und möchte mit einem schönen letzten Satz schließen, nachdem ich mich bedankt habe, Max. Vielen Dank. Das Dankeschön. Und ich glaube, am Ende ist so, wer Ärzte berät, der verdient wirklich auch ein vernünftiges Netzwerk, das die Menschen unterstützt. Und das ist genau das, was wir bieten. Das ist das DLUN.
SPEAKER_00Was für eine spannende Folge. Vielen Dank euch fürs Zuhören. Schaltet auch nächsten Donnerstag wieder ein. Ladet euch den Podcast in euren Podcatcher runter. Hört ihn auf den Weg zur Arbeit und schaut bitte auch noch in den Shownotes vorbei. Da sind nämlich alle Infos zu unserem Gast, alle Verlinkungen. Vernetzt euch, tretet in Kontakt und lasst uns gemeinsam die Zukunft der Versicherungs- und Finanzwirtschaft gestalten.