Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit

#271 - Warum dein Unternehmen OHNE dich besser läuft!

Timo Pommer

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 13:13

Schick mir hier Fragen oder Feedback!

Es geht nicht ohne mich!“ – Warum diese Unternehmer-Lüge dein Wachstum blockiert

Viele Unternehmer tappen in die gleiche Falle: Sie glauben, alles selbst machen zu müssen, weil „es sonst nicht richtig läuft“. Doch genau dieser Glaubenssatz hält dich klein, überfordert und in der Dauer-Abhängigkeit von dir selbst.

In diesem Video zeigt dir Führungsexperte Timo Pommer, wie du dich aus dieser Denkfalle befreist, echte Führungsverantwortung übernimmst und dein Unternehmen endlich so aufstellst, dass es ohne dich wachsen kann.

Erfahre:
✅  Warum der Satz „Es geht nicht ohne mich“ keine Stärke, sondern ein Risiko ist
✅ Wie du Kontrolle abgibst, ohne Qualität zu verlieren
✅  Was echte Führung mit Vertrauen, Strukturen und Teamverantwortung zu tun hat
✅  Wie du dir Freiheit als Unternehmer zurückholst – ohne schlechtes Gewissen

🎯 Dieses Video ist perfekt für dich, wenn du:
✅  dein Business skalieren willst
✅  aus der operativen Überlastung raus willst
✅  dich endlich wieder auf deine eigentliche Unternehmerrolle konzentrieren willst

Über mich:
Folge mir auf Instagram: https://www.instagram.com/timopommer  
Meine Website: https://timopommer.de/
Buch dir dein kostenfreies Klarheitsgespräch: https://calendly.com/pommer/klarheitsgespraech
Lade dir den Umsetzungs-Champion Report kostenfrei runter:
https://auswege.timopommer.de/mehrzeitfuerunternehmer

Nutze die Chance:

Kostenloser Engpass-Check: In 45 Minuten finden wir deinen größten Engpass und die nächsten 2–3 Schritte, die dich sofort entlasten. Kein Verkauf, nur Klartext.

👉https://calendly.com/pommer/kostenloses-engpass-gespraech

Kontakt zu Timo Pommer:

Mail für Feedback und Fragen:
podcast@timopommer.de

Webseite:
https://timopommer.de


Linkedin:
https://www.linkedin.com/in/timo-pommer-33941037/
Instergram:
https://www.instagram.com/timopommer/
Facebook:
https://www.facebook.com/Timo.Pommer






SPEAKER_00

Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungsschampion. Es geht nicht ohne mich, Timo. Das ist so einer der häufigsten Sätze, die ich direkt oder indirekt manchmal ein bisschen schöner beschrieben von Unternehmern höre. Und das große Problem an diesem Satz ist, er bremst dich und dein Unternehmen. Punkt 1 und Punkt 2, Entschuldigung, dass ich so ganz klar sage, er ist Bullshit. Er ist Blödsinn. Quatsch! Es geht nicht ohne mich. Ja, das ist das Ego des Unternehmers, ja, das wir natürlich alle haben und dass wir rausrufen. Und je mehr du jetzt schon sagst, hey Timo, was für ein schrottiger Podcast hier, ich klicke gleich weg und das ist ja Quatsch und bei mir schon gar nicht. Je mehr Widerstand du jetzt dagegen hast, desto mehr solltest du jetzt hier zuhören, ja, weil desto eher könnte es sein, dass dieser Podcast, diese Folge hier etwas für dich ist, statt gegen dich ist. Und ich will dich ja auch gar nicht hier persönlich angreifen, sondern diese Podcasts sind so ein bisschen zum Wachrutteln gemacht und das ist die Intention, hier die Menschen wachzurütteln, die Unternehmer wachzurütteln, damit sie eben den nächsten Schritt gehen, damit sie sich aus ihrem Hamsterrad, was sie sich selbst häufig gebaut haben und unbewusst gebaut haben, ausbrechen können, befreien können. Weil aus meiner Sicht ist es schrecklich und unternehmerunwürdig, im eigenen Hamsterrad zu laufen. So, und kommen wir jetzt nochmal auf diesen Satz zurück, ja, ohne mich geht hier gar nichts, ich bin der Mittelpunkt der Welt. Woher kommt das? Vielleicht fangen wir damit mal an. Also das erste ist, und da muss man natürlich ehrlicherweise und fairerweise sagen, ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber in der Regel gibt es so zwei große Themen. Für Unternehmer. Die einfache Variante ist, du übernimmst ein Unternehmen. Vielleicht von den Eltern vor, da so generationsübergreifend oder du kaufst dich irgendwo ein, Management by Out oder was weiß ich was. Das ist die eine Variante. Die andere Variante ist, die ist viel schwerwiegender und für diesen Teil der Unternehmer trifft diese Aussage viel, viel mehr zu. Du hast dein Unternehmen von null aufgebaut. Und warum ist das ein Stück weit normal so zu denken? Klar, du hast dein Unternehmen aufgebaut, weil du irgendeine Idee hattest, irgendeine Expertise hast und hast am Anfang logischerweise alles selbst gemacht. Also du hast die maximale Erfahrung, du hast das maximale Wissen, du weißt, wie es geht. So, und jeder, der natürlich jetzt sich irgendwie in dein Unternehmerboot mit reinsetzt, der ist irgendwie Zweiter, Dritter, Zehnter, 20. da und hat definitiv weniger Wissen und auch Erfahrung als du. So, und weil das so ist, ist natürlich hier so die Falle da, dass wir tendenziell mal denken, okay, also ich bin der Einzige, der die Weisheit mit Löffeln verspeist hat, in Anführungszeichen. Ich weiß es und die anderen wissen es nicht. Und gleichzeitig, und hier ist die große Gefahr, dass wir falsch denken, gleichzeitig denken wir, dass unser Weg der einzig wahre und richtige ist. Und warum denken wir so? Das ist total verständlich, weil wir natürlich logischerweise es so gemacht haben und Erfolg hatten. Und das ist jetzt der große Punkt, weil wir auch Erfolg hatten. Also du wärst ja nicht da, wo du bist, wenn das nicht alles geklappt hätte. Mehr oder weniger. Ja, es gab mit Sicherheit auch einiges, was nicht so geklappt hat, aber vieles, was halt geklappt hat. So, und logischerweise sind wir dann überzeugt, das ist eine Erfolgsstrategie. Und die will ich natürlich wiederholen, um sicher zu gehen, dass es das nächste Mal auch klappt, oder dass eben die drei, vier Fettnäpfchen, in die ich schon reingetreten bin, dass ich die nicht nochmal besuche, weil das nicht so angenehm war und nicht so viel Spaß gemacht hat. Klar, logisch. Also weiß ich, wie es geht. So, so schön, so gut. Und das Ganze und diese Strategie funktioniert auch am Anfang recht gut. Doch irgendwann kommt der Punkt, wo diese Strategie, diese Denkweise der größte Bremsklotz in deinem Unternehmerleben ist, den es nur gibt. Warum? Ganz einfach, du ahnst es vielleicht schon, weil du natürlich nur einmal existiert. Du existierst nur einmal. Und auch dein Tag hat maximal 24 Stunden. Jetzt ziehen wir mal da noch ein bisschen was ab. Sowas wie Schlaf, Essen, Zähne putzen, Tritra, tralala. Und weil du ja ein Vollblutunternehmer bist, bleiben dann nur noch 15 Stunden über. So, und in diesen 15 Stunden kannst du aber auch nicht an zwei Orten gleichzeitig sein. Du kannst auch nicht drei E-Mails gleichzeitig schreiben, auch bei allen KI-Fortschritt, denen es jetzt mittlerweile gibt. Sondern deine Zeit ist trotzdem limitiert. Und wenn du wachsen willst, musst du in gewisser Weise dich klonen. Sprich, du musst deine Unternehmerdenke auf andere Mitarbeiter übertragen. Und du kannst so gut sein, wie du willst, es wird immer ein Stück weit verloren gehen, weil natürlich das andere Menschen sind, andere Persönlichkeiten sind. Also das heißt, die werden es irgendwie anders machen. Und jetzt sagst du vielleicht, genau das ist das Problem. Und ich kann dir sagen, und das ist jetzt die große Frage, ob du ihnen wirklich schon mal die Chance gegeben hast, ihren eigenen Weg zu finden. Und nebenbei formuliert, das hat was mit Führung zu tun. Und ich habe so einen Fall gehabt, Peter, ja, große, große, große Steuerkanzlei, 40 Leute. Und ja, bei Peter war es so, der hat auch so getickt, wollte alles überprüfen, Steuern, hat getan, gemacht und war auch eher der Kandidat für die 70-Stunden-Woche und eher für 6 bis 7 Tage die Woche. Und das hat natürlich einfach dazu geführt, dass irgendwann sein Körper mal gesagt hat, ey Peter, ich mag dich sehr, sehr gerne. Du hast meine ganzen Mahnungen ignoriert, die Briefe hast du alle nicht aufgemacht. Jetzt schicke ich dir einfach mal den Insolvenzverwalter vorbei. Der macht dann einfach mal das Licht aus. So, und so war es bei Peter auch. Also gesundheitlicher Ausfall, so sage ich mal, drei Monate out of order. Drei Monate weg. Drei Monate seelische Schmerzen für Peter. Also wir haben da immer auch das eine oder andere Mentoring gemacht. Der hat gelitten wie ein räudiger Hund. Also auf der einen Seite natürlich, weil er gesundheitliche Herausforderungen hatte, aber weil er nicht in seinem Unternehmen sein konnte. Und er hat immer gesagt, hey Timo, Timo, ich habe das Baby jetzt 18 Jahre aufgebaut und jetzt in drei Monaten geht das alles in den Bach runter, die fahren die Karre gegen die Wand und so weiter. Also Horrorszenarien gemalt vom Feinsten. Und ich habe gesagt, Peter, jetzt erstmal dreimal durchpusten, weißt du denn, ob das wirklich wahr ist? Und jetzt lass doch mal deine Leute mal machen. Weil ich habe zu ihm gesagt, du hast denen 18 Jahre Handschellen angelegt, beziehungsweise so Hundeketten, ja, also nee, Hundeketten, so eine Hundeleine angelegt, sorry, Hundeleine angelegt. Die konnten immer nur in gewisser Weise drei bis vier, fünf Meter, je nach Vertrauen, weit laufen und dann hast du immer gezogen, zack! Ich check mal die Lage, weil ich weiß ja besser. Und jetzt dürfen die endlich mal frei laufen. Und ich habe die gleichzeitig auch betreut. Und wir haben dann so eine kleine Krisensitzung mit dem Führungskreis gemacht und ich habe zu den Mädels und Jungs gesagt, ich habe gesagt, jetzt ist eure Stunde gekommen. Ich weiß, dass der Peter euch immer übersteuert hat, immer an der kurzen Leine gehalten hat. Jetzt könnt ihr zeigen, was in euch steckt und es alle ein für alle Mal für die Zukunft ändern, weil die sich natürlich auch immer beklagt haben und gesagt, wir können uns nicht entfalten, wir können dies nicht machen, jenes nicht machen, blabarababa. Und das Spannende ist wirklich, und ich mache es jetzt gleich mal bei den Zahlen fest, dass die in diesen drei Monaten oder auf diese drei Monate gerechnet 11% mehr Umsatz gemacht haben, weil sie vier richtig große neue Kunden gewonnen haben. Sensationell. Also war wahrscheinlich die Superpille für einen Peter, der konnte es eigentlich gar nicht glauben, aber was war passiert? Eben dieser Satz, ich muss alles selber machen, weil ich weiß, wie es geht und die anderen sind zu doof und die machen es nicht richtig und die machen es nicht so, wie ich es haben will, konnte Peter nicht ausüben. Und das war sein großer, großer Glück im Unglück, könnte man wohl hier sagen. Im wahrsten Sinne des Wortes, weil Peter hat eine große Lektion gelernt, auch nachdem er dann zurückgekommen ist, dass er einfach hier eine falsche Denkweise hatte. Beziehungsweise durch seine Leinen, beziehungsweise durch sein gluckenhaftes Verhalten, er seine Mitarbeiter so beschnitten hat, so beschränkt hat, dass er gar nicht das Potenzial, was in diesen Menschen steckte, ansatzweise gehoben hat, beziehungsweise freigelassen hat. Das heißt, dieser Mitarbeiter oder sein Führungskreis konnte sich gar nicht entfalten, konnte gar nicht zeigen, was sie können, weil er es gar nicht zugelassen hat. Und ja, sie haben es anders gemacht. Ja, sie haben andere Wege gemacht. Und glaub mir, da hat er Peter ein paar Mal auf seine Zunge beißen müssen. Oh. Auf seine Zunge beißen müssen, aber er ist, also die Ergebnisse waren zu überzeugend und er hat seine Lernkurve gehabt und hat sich weiterentwickelt auf die nächste Unternehmensebene, als Unternehmer auf die nächste Stufe weiterentwickelt, weil er eben gelernt hat, okay, dieser Satz, ich weiß es am besten, ich muss, also ohne mich läuft es nicht, ich muss hier aufpassen. Also du kannst dir jetzt ähnliche Sätze einsetzen. Das war der größte Bremsklotz für ihn und für seine Entwicklung des Unternehmens, weil dadurch, dass jetzt diese drei Monate entstanden sind, haben sie die anderen sich befreit und haben wirklich das Heft des Handels in die Hand genommen, sind selber losgezogen und haben sich ein Stück weit Freiheit erkämpft oder genommen und haben es natürlich auch mit Ergebnissen zurückgezahlt. So, und das ist jetzt mal eine spannende Frage, auch vielleicht für dich, wenn du so ein bisschen meinst, dass du auch diesen Satz hast, dass du es richten musst. Überprüf mal, überleg mal, ob du deinen Mitarbeitern genug Chancen gibst, dass sie sich mal selber zeigen können. Und ja, ich weiß nicht, jeder wird diese Chance wahrnehmen, das ist mir schon völlig klar. Aber Punkt 1 ist, guck mal, wer sie wahrnimmt. Da kannst du vielleicht positiv überrascht sein. Und Punkt zwei ist, wenn wir aber später in anderen Podcast-Folgen drüber reden, müssen wir natürlich wieder über Führung reden. Also, wie schaffst du es, deine Mitarbeiter auch so weiterzuentwickeln, dass sie dann halt zugreifen, dass sie Verantwortung übernehmen und dann selbstständig denken und handeln. Also in dem Sinne, reflektier mal, wie es bei dir ausschaut, wo du stehst und dann hören wir uns. Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfiehl diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.