Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#278 - Der GRÖSSTE Fehler beim Zeitmanagement für Führungskräfte!
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Viele Führungskräfte glauben, sie müssten ständig präsent sein, um gute Ergebnisse zu erzielen.
Aber ist ständige Verfügbarkeit wirklich gleichzusetzen mit guter Führung?
In diesem Video erfährst du:
– warum weniger oft mehr ist,
– wie du deine Führungszeit gezielt einsetzt
– und welche Denkfehler dich Zeit und Nerven kosten.
Führung ist kein Zeitfresser – wenn du das System dahinter verstehst.
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Der Inhalt des Podcasts wurde durch folgende Menschen inspiriert: Tony Robbins, Dr Joe Dispenza, Brendon Buchard, Christian Bischoff, Bodo Schäfer, Lars Amend, Bison Kattilathu, Greator, Gedankentanken, Laura Marina Seiler, Mel Robinson, Kurt Tepperwein und vielen mehr!
Inhaltlich geht es um folgende Themen in diesem Podcast:
Mut, Liebe, Erfolg, Glücksgefühle, Motivation, Bewusstheit, Inspiration, Unternehmerinnen, Unternehmer, Meditation, Ziele, Angst, Vertrauen, Partnerschaft, Erfolgsgeschichten, Umsetzungstechniken und das Leben an sich.
Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungsschampion. So, ja, ich habe eine Frage bekommen in einem Unternehmercoaching. Wie viel Zeit soll ich für das Thema Führung einplan? Also alleine diese Frage schon, wie viel Zeit muss ich einplanen? Oder ich beschreibe es jetzt mal anders, wie viel Zeit muss ich für dieses Lasterführung einplan, ist schon das Problem an sich. Denn wenn du Chef bist, und ich weiß, so viele Chefs verstehen es nicht oder haben es nicht begriffen, wenn du Chef bist, dann ist es deine Aufgabe und zwar deine Hauptaufgabe, Menschen zu führen. Menschen zu führen, dein Team zu führen, die Menschen zu mehr Performance zu bringen, dass sie das Unternehmen nach vorne bringen. Und Menschenführung braucht Zeit. Und das ist eine ganz, ganz wesentliche Rolle, neben der Rolle natürlich, strategisch zu arbeiten, eine Abteilung, ein Unternehmen weiterzuentwickeln. Und eben nicht, so wie es die meisten machen, und auch der Unternehmer, den ich hier im Coaching hatte, sich im Tagesgeschäft zu vergnügen. Und ich weiß, Führungskräfte und lieben es, sich im Tagesgeschäft zu tummeln. Und es ist immer wieder die gleiche Diskussion, die ich habe mit Unternehmern, die dann sagen, Timo, wenn du das bei mir kennst, ohne mich geht's nicht. Sie haben auch recht mit dem Problem, wer ist denn dafür verantwortlich, dass es ohne sie nicht geht? Wer ist denn verantwortlich, dass der Chef überall drüber gucken muss oder machen muss, beziehungsweise dass es die Mitarbeiter noch nicht können, beziehungsweise dass nur er den Prozess kennt? Immer nur einer. Und das ist der Chef. Kein anderer. Nicht die Mitarbeiter, nicht die Umstände. Sondern als Chef ist es meine Verantwortung, meine Aufgabe, doch den Laden so aufzustellen, so zu strukturieren, dass er läuft. Und das geht aber nur, wenn ich Klarheit habe. Klarheit im Kopf, wer macht was, wie ist mein Team aufgestellt, wen habe ich da? Wen muss ich wie weiterentwickeln? Wen muss ich wie weiterqualifizieren? Wen muss ich vielleicht Verantwortung geben? Und vielleicht, wen muss ich auch austauschen? Auch das, die Erkenntnis, da kann es jemand nicht oder da kann es jemand noch nicht. Den muss ich vielleicht nochmal eine Runde extra auf die Schulbank schicken. All das ist die Verantwortung eines Chefs. Um es mal glasklar hier in diesem Podcast zu benennen und nicht drum herum zu reden. Und natürlich, ich weiß, es ist natürlich fantastisch, sich wieder ins Tagesgeschäft zu stürzen. Und ja, natürlich können viele Chefs, viele Unternehmer das Tagesgeschäft dann auch wirklich gut. Häufig haben sie sogar mehr Erfahrung. Häufig haben sie sogar vielleicht die bessere Lösung. Das mag alles sein, aber es ist nicht mehr ihre Aufgabe. Sorry. Also klar kann man das weitermachen, aber dann bitte nicht beschweren, dass man selber das Nadelöhr ist. Es gibt dann nur einen Flaschenhals, das ist dann halt der Chef. Aber selbstgewehte Schicksal, muss man hier sagen. Und ich habe diese Diskussion, und das ist teilweise eine knallharte Diskussion mit vielen Chefs, die dann sagen: Oh, Timo, ja, das ist richtig, wenn du aber meine Lage kennen würdest, meine Situation kennen würdest. Ja, das mag ja alles sein, aber da müssen wir doch darüber reden, wie sich die Situation ändert. Und das ist doch der Punkt. Ich kann doch nicht sagen, so ist es einfach und ich ärgere mich jedes Mal über meine Mitarbeiter und mache es dann selber und wundere mich, dass ich dann selber wieder auf 60 Stunden komme. Nebenbei formuliert, da ist man nicht mehr produktiv. Plus, wenn man sich mit dem Tagesgeschäft beschäftigt, beschäftigt man sich eben als Chef nicht mit den wirklich wichtigen Dingen, nicht mit den Themen, die einen wirklich weiterbringen, die das Unternehmen wirklich weiterentwickeln. Und wenn ich mich zu viel mit dem Tagesgeschäft beschäftige, dann habe ich eben keine Zeit, mich um die Menschen zu kümmern. Timo, wie soll ich denn mit meinen Führungskräften einmal im Monat ein Mitarbeitergespräch führen? Das kriege ich gar nicht hin. Ich sage, das ist traurig. Das zeigt, dass du deinen Kalender nicht im Griff hast. Das zeigt, dass Zeitmanagement jetzt nicht gerade deine Paraderdisziplin ist. Wer kümmert sich denn um deine Führungskräfte? Wer kümmert sich denn um deine Mannschaft? Das musst doch du machen und nicht irgendwas kalkulieren oder PowerPoint entwerfen oder weiß weiß ich, was im Tagesgeschäft gerade zu organisieren ist. Sondern der Gedanke muss doch sein, wie kriege ich die anderen Menschen da hin? Und eben mangelnde Führung ist doch häufig dann die Ursache, dass es operativ nicht läuft und ich wieder reinspringen muss, wieder korrigieren muss, wieder Pflaster kleben muss, weil die nächste Wunde aufgeplatzt ist. Das ist doch der Grund. Das heißt, der entscheidende Punkt ist, ich muss mir darüber im Klaren werden. Es gibt zwei wesentliche Aufgaben als Chef. Struktur und Strategie, Mitarbeiterführung. Und zur Mitarbeiterführung gibt es natürlich viele Unterpunkte. Und das braucht Zeit. Und wenn du das machst, dann verändert sich vieles. Und Tagesgeschäft, bitte nur zu 10% maximal. Das heißt, dann, wenn es wirklich mal Lichterlo brennt, wenn wirklich mal die Kompetenz gefragt ist, wenn wirklich mal Schwierigkeiten sind, dann reinzugehen mit der Expertise, mit der Erfahrung und zu helfen. So, und ich sage zu helfen, nicht zu lösen. Denn auch hier gehe ich als Chef in die Situation, als Coach. Ich will doch, dass meine Mannschaft, meine Leute lernen, damit sie das nächste Mal mich nicht brauchen. Und ja, das kostet etwas Zeit. Ich weiß, wenn man es selber schnell lösen würde, machen würde, wäre das Problem gleich weg. Ich weiß. Aber es ist total dämlich, es zu tun. Denn die Mitarbeiter lernen es nicht. Und wenn das nächste Mal das Problem wieder entsteht, stehen sie da wieder und schreibt: Oh, Hilfe, Hilfe, Chef, ich weiß nicht weiter. Es brennt, es brennt, es heißt, komm schnell. Ja. Und ich weiß aus vielen Coachings, das gefällt vielen. Ganz unbewusst. Ich werde wieder gebraucht, ich kann wieder retten, ich kann allen zeigen, ich kann es doch am besten. Ja, du kannst es vielleicht am besten. Aber dann wirst du auch immer da stehen bleiben, wo du bist. Entweder du arbeitest und arbeitest und arbeitest oder deine Abteilung, dein Unternehmen wächst eben nicht. Oder könnte, oder anders formuliert, entwickelt nicht das Potenzial, was sie eigentlich hättet. Also von daher, nimm dir Zeit für Führung. Und zwar so viel, wie Führung eben braucht. Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfehle diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.