Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#286 - So wirst du mit künstlicher Intelligenz 80% produktiver - Christoph Kunst
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Wie verändert Künstliche Intelligenz den deutschen Mittelstand?
In dieser Folge meines Podcasts „Umsetzungs-Champion“ spreche ich mit Christoph Kunst, einem absoluten Macher aus dem Verlagswesen. Wir reden über Produktivität, Verantwortung – und warum KI weit mehr ist als nur ein Trend.
Christoph zeigt, wie sein Unternehmen KI nicht nur zur Effizienzsteigerung, sondern auch zur neuen Content-Erstellung nutzt.
Und er spricht offen darüber, worauf es jetzt wirklich ankommt: Transparenz, Verantwortung und Mut zum Wandel.
📌 In diesem Gespräch erfährst du:
✅ Wie Mittelstandsunternehmen KI konkret einsetzen können
✅ Warum Print trotz Digitalisierung nicht tot ist
✅ Welche Rolle Mitarbeiter im digitalen Wandel spielen
✅ Wie du KI verantwortungsvoll integrierst
✅ Warum Ausprobieren & Tempo entscheidend sind
✅ Was unsere nächste Generation über KI wissen muss
Über Christoph Kunst:
Christoph ist Unternehmer im Verlagswesen – und treibt die digitale Transformation mit strategischer Klarheit, technologischem Mut und starkem Team-Fokus voran.
Über mich:
Ich bin Timo Pommer – Leadership-Coach für Unternehmer:innen mit Team. Ich helfe Führungskräften, aus der Reaktion in die Umsetzung zu kommen – mit System, Haltung und Klarheit.
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Der Inhalt des Podcasts wurde durch folgende Menschen inspiriert: Tony Robbins, Dr Joe Dispenza, Brendon Buchard, Christian Bischoff, Bodo Schäfer, Lars Amend, Bison Kattilathu, Greator, Gedankentanken, Laura Marina Seiler, Mel Robinson, Kurt Tepperwein und vielen mehr!
Inhaltlich geht es um folgende Themen in diesem Podcast:
Mut, Liebe, Erfolg, Glücksgefühle, Motivation, Bewusstheit, Inspiration, Unternehmerinnen, Unternehmer, Meditation, Ziele, Angst, Vertrauen, Partnerschaft, Erfolgsgeschichten, Umsetzungstechniken und das Leben an sich.
Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzung Champion. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcastes Umsetzung Champion. Und heute habe ich einen wahren Umsetzung Champion wirklich vor der Kamera oder vor dem Mikro. Und zwar den lieben Christoph Kunst, seines Zeichens Geschäftsführer des Wochenblattverlages Strader und Neue Buxtehuder Verlagsgesellschaft. Und wie man vielleicht schon am Namen hört, könnte man denken, ein ganz angestaubtes Business. Aber wir werden heute wirklich in die Neuzeit und Zukunft eintauchen, denn der Christoph ist ganz weit vorne bei dem Thema Digitalisierung AI. Wir werden darüber reden, was Mittelständler wirklich machen können oder machen müssen. Herzlich willkommen, Christoph. Ja, vielen herzlichen Dank, Timo, für deine Einladung. Ich freue mich. Ja, Christoph, lass uns mal gleich reingehen. Warum muss sich jeder Mittelständler aus deiner Sicht mit AI beschäftigen?
SPEAKER_00Okay. Ja, warum? Also diese Frage sollte normalerweise schon klar sein für alle, aber ja, weil es einfach mal die größte Chance ist, die wir im Mittelstand haben. Und nicht nur im Mittelstand, sondern ja auch Enterprises oder auch Solo-Unternehmer, völlig egal. Also es ist einfach ein Must-Thema für alle, wobei ich immer gerne auch sagen will, künstliche Intelligenz ist ja ein Buzzword oder so ein Sammelbegriff und ja, das definiert ja jeder so für sich, was das ist. Aber da können wir heute gerne nochmal ein bisschen tiefer eintauchen.
SPEAKER_01Genau, ja, lass uns dann wirklich auch mal drüber reden, wie es konkret ausschaut. Aber vielleicht gib uns nochmal oder nimm uns doch mal mit in den Film. Ich habe schon eben so ein bisschen beschrieben, du bist in einem Business, also Verlag, wo man jetzt mal so sagt, ja, hat jemand noch eine Zeitung, liest man das noch, brauchst du ein Werbeprospekt und dies und das und jenes. Wie sah es denn aus, als du gestartet bist? Wie sieht es heute aus?
SPEAKER_00Ja, verstehe. Also das erstmal muss ich vorweg quererweise sagen, wir sind ja im Werbebereich schon immer tätig und sind ja eine Wochenzeitung von daher ist für uns Print schon immer Kerngeschäft und ist es tatsächlich auch immer noch. Und ich muss dann und wann schmunzeln, wenn ich dann so höre, so Print ist tot oder sowas oder angestaubt, weil, nee, also wir sind nicht nur, das hat jetzt mit uns nichts zu tun, ich möchte mich gar nicht so nach vorne bringen, aber wir sind Marktführer mit Beilagen und also Prospekte und wir hatten noch nie so viele Prospekte wie tatsächlich jetzt. Also Millionen Stückzahlen, die wir verarbeiten, echt gigantisch. Und ja, das ist also tatsächlich immer mehr geworden. Und klar, die Anzeigen sind ein wenig zurückgegangen während der Jahre, aber wir sind halt eben ja noch voll dabei und Print ist für uns auch ein riesen, riesen, riesen, also unser Primärmarkt tatsächlich.
SPEAKER_01Also das ist ja eigentlich witzig, ne? Also, weil, glaube ich, hättest du mir das ja zuvor gesagt, hätte ich gesagt, komm, bis auf 20 Euro, 50 Euro wette ich mal. Print geht runter. Also das Spannende ist, du sagst, ne, also Print ist weiterhin am Leben, kann man gutes Geld mit verdienen, so wie das Produkt ja auch nicht tot ist. Wurde ja auch schon vor, glaube ich jedes Jahr die Beerdigung eingeleitet. Aber jetzt den Einsatz oder wie man dann seinen Alltag, seine Prozesse strukturiert. Was hast du denn da gemacht? Oder ich weiß ja auch aus unseren Gesprächen, dass ihr durchaus auch ein paar Dinge, ich sag mal, anders angeht als vielleicht vor fünf Jahren.
SPEAKER_00Ja, natürlich, na klar. Zunächst einmal vollkommen richtig. Also das eine ist ja das Geschäft, das wir machen, und das andere sind ja die Werkzeuge, die wir benutzen. Und in unserem Bereich haben wir ja diese Digitalisierungstransformation schon vor zehn oder zwölf oder keine Ahnung was Jahren gemacht und wir produzieren ja nicht mehr mit einem Bleistift und auch nicht mehr mit einer Schreibmaschine. Also diese ganzen Sachen sind ja schon passiert. Jetzt sind wir im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Was kannst du da so machen in der Praxis? Also ja, gehen wir es mal durch. Also 2022, irgendwo im Herbst ging es ja los mit ChatGPT und diesen anderen Tools. Und auch Midjourney kam, glaube ich, kurze Zeit darauf. Und 2023 war ich noch gar nicht wieder Geschäftsführer hier. Da hatte ich noch meine Digitalagentur, das weißt du, da haben wir uns ja auch dann kennengelernt. Und ja, also auf den Punkt gebracht. Mit ChatGPT und Mid-Journey habe ich zum Beispiel auch angefangen. Ich habe meinen AI-Trainer im März gemacht, meine ich, 23. Und beim AI-Trainings-Institut, die sitzen auf Zypern und sind ganz tolle Leute. Raphael Schad zum Beispiel, also mache ich ein bisschen Werbung für die. Sind wirklich gute Leute und da habe ich das also sehr, sehr geil nochmal gelernt und mich ausgetauscht mit anderen Verrückten im AI Explorer Club. So, und da jetzt komme ich wieder zurück zu den Anwendungsfällen bei uns im Verlag. Wir hatten die Situation, dass wir echt Stress hatten, Krankheit, Ausfälle, wirklich schlimme Ausfälle und unsere Teams, ein kleines Team, das ich hatte, wusste nicht mehr, wie sollen die die Produktion gebacken bekommen. Einfach von der Manpower. Und es fand sich auch kein geeigneter Bewerber. Ich kann mich gut erinnern, das war ein Nachmittag, meine verantwortliche, unsere verantwortliche PR-Leiterin, die hatte Geburtstag und sagte, oh, ich sag, warum sitzen Sie denn noch im Büro? Ja, ich muss unbedingt noch zwei Seiten fertig schreiben, jetzt noch und ich habe noch gar nicht angefangen. Okay, sag ich. Und jetzt? Ja, das war ein langer Abend. Aber Sie wollen doch eigentlich ihren Geburtstag verbringen mit Ihrer Family, oder? Ja, eigentlich schon, ja. Das war die Geburtsstunde für mein erstes direktes Harakiri-Live-Training in ChatGPT. Und ich habe dann gesagt, okay, wetten, dass wir es schaffen in 20 Minuten aus dem Stand jetzt einfach so, aus dem, was Sie so im Blog haben. Also als Journalist schreibst ja dann so, oft auch mit einem Kuli so auf so einen Blog, wenn du unterwegs bist und so. Ja, und wie geht das dann? Also, ich versuche das mal in 90 Sekunden, also direkt den Text reingesprochen, überhaupt erstmal erfasst. Also, dass der Speech to Text über, du kannst ja mit allem möglich machen, das war, glaube ich, irgendwas für Google, Google Sheets oder sowas oder Docs oder so. Docs war es so. Ja. Und dann war der Text sehr schnell angesprochen, dann haben wir den Text genommen, haben den in Chat-GPT reingegeben und zugegeben, ich hatte da schon einen eigenen Custom-GPT fertiggestellt. Also ich selbst. Ja, den haben wir dann verwendet und haben also das, was sie an Wissen hatte, das ist ganz wichtig zu sagen, reingegeben und nicht ChatGPT irgendwas schreiben lassen. Aber da kam schon ein ziemlich hervorragender Grundtext raus. Ja, und ich spule ein bisschen vor, wir haben das dann noch fine getuned, also ich habe das gemacht und sie war so weggeblasen von dem Ergebnis, weil sie konnte dann nach Hause gehen. Also der Job war gemacht für den Tag. Klar, am nächsten Tag durften wir dann noch ein bisschen nacharbeiten. Aber wir haben quasi aus einer mehrstündigen Session innerhalb von 20 Minuten das gleiche Ergebnis herausholt. Und das hat sie so begeistert, dass ich damit meine erste, man nennt das ja irgendwie, ich versuche heute echt Deutsch zu sprechen, nicht zu viel Anglismen, aber ein AI-Ambassador, würde man wahrscheinlich sagen. Meinen ersten hatte ich dann damit. Und die zog dann durch die Redaktion und sagte, ey, also gestern mit Kunst habe ich so einen krassen Kram gemacht, also ihr glaubt das nicht, guck mal so. Und dann wollte das jeder. Und so ging es dann los. Und dann haben wir das auf die gesamten Teams ausgeweitet insgesamt. So, und ja, das war die Geburtsstunde für die Redaktion. Und jetzt werde ich konkret, was kannst du als Verlag konkret speeden, wo kannst du Effizienz holen, Produktivität. Ganz klar, überall da bei lästigen Sachen, die du vorher gemacht hast. Also, du hast einen Text und willst den auf eine bestimmte, das ist ein Klassiker, auf eine bestimmte Zeichenlänge kürzen. Kürzt mir diesen Text um 131 Zeichen, genau. Zack, erledigt. Die Tonalität willst du ändern, weil es noch ein bisschen zu.
SPEAKER_01Christoph, ganz kurze Zwischenfrage, zum Anfassen, weil das ist ja ein tolles Beispiel. Du hast eben von Produktivität gesprochen. Das geht ja innerhalb, ich sag mal, von ein paar Sekunden, ja. Wie lange hat da früher jemand gebraucht, diese 131 Zeichen zu machen? Also jetzt mal so viel mal down.
SPEAKER_00Also so ganz genau, auf dem Zeichen, genau dauerte Ewigkeiten. Also nicht Minuten, sondern richtig lange. Also du hast da wirklich teilweise, bis du die Formulierung hattest, bis es wirklich rund war, in sich trotzdem immer noch schlüssig. Du kannst ja nicht einfach so wegkürzen immer, sondern musst ja in sich kürzen. Auf jeden Fall eine Dreiviertelstunde als erfahrener Redakteur bei so einem Leitartikel, dauert das locker. Nur sowas, ne? Oder eine Headline, dass du so ein Attention Grabber oder sowas hast. Das ist schon ein echt großes Tennis. Oder schreib mir eine, aus dem Haupttext, den du hast, schreib mir ein Teaser, einen Einleitungsteaser, der also in drei Sätzen aussagt, was im Kern drin vorkommt, damit ich Bock darauf kriege, diesen langen Text zu lesen. Das sind so ein paar Use Cases. Außerdem ganz klar die Klassiker, sowas wie, also schreib's mir um in einer Tonalität, dass es eben meine Zielgruppe versteht und so etwas. Alles, was ich gerade sage, muss ich sagen, das war in der Frühphase. Da waren wir ja noch nicht alle so geschult mit dem Prompten. Das sind jetzt alles sehr easy-going-Prompts, die wir jetzt gerade hier sagen. Aber wir haben sehr schnell erkannt, dass wir einen eigenen Custom GPT zum Beispiel für die Content Creation brauchen. Und dann haben wir uns mehrere kreiert und auch an unsere Zielgruppen Avatare angepasst.
SPEAKER_01Wow, wow. Jetzt hätte ich zwei spannende Fragen. Also einerseits hast du irgendwie so eine Zahl oder kannst du ungefähr sagen, wie viel Produktivität ihr wirklich gehoben habt. Also das ist ja wirklich, da geht es ja wirklich um Wirtschaftlichkeit bzw. Fachkräftemangel oder du hast gesagt, Krankheit und dies und das, also auch auszugleichen, dass man gar nicht alle mal an Bord hat.
SPEAKER_00Hast du da eine Idee? Ja, unbedingt. Also in Produktivität sind es mindestens 20% sofort, die du definitiv Boost hast, egal in welchem Bereich. Und teilweise haben wir sogar 80% Steigerung oder sogar eine Verdoppelung, Verdreifachung des Contents, was hinten rauskommt. Gerade wenn wir darüber reden, dass das repetitive Aufgaben sind und auch ja viel Data-Menge. Weil schau mal, schau mal, wenn du es einmal machst, ist das eine Sache, aber wenn du jetzt zum Beispiel die Printartikel anpasst auf online, das ist ja ein ganz anderes Business. Oder LinkedIn Post, ein ganz anderes Ding. Das schüttelt der ja alles noch links und rechts eben schnell raus. Oder die Longtail-Keywords, damit du im SEO geiler gefunden wirst, ne? Oder deine Metatags mal eben kreieren. Was hat denn ein Redakteur mit Metatags zu tun? Also es gibt natürlich auch Special Forces in den großen Verlagen, aber bei uns, da hatte der das vorher gar nicht. Und jetzt kann das einer einfach so, weil es die Standards einfach in so einem Custom-GPT gibt und zack, zack, und dann ist das fertig.
SPEAKER_01Wahnsinn, Wahnsinn. Also ich meine, das ist ja richtig, also sind ja Wahnsinnsnummern, was jetzt die Produktivität angeht und damit unterm Strich ist es richtig Geld.
SPEAKER_00Geld und vor allem auch Zeit, was dann auch wieder Geld ist, naja, klar. Und was anderes. Also die große Stärke ist ja, dass du als Team die Möglichkeit hast, wohin zu kommen, wo du nie warst. Nämlich, schau mal, du könntest auf die Idee kommen zu sagen, mach mir aus meiner Story, die ich hatte bei mir im Dorf, über den Einbruch in irgendeiner Wohngegend jetzt eine Crime-Story und machst einen Podcast draus. Zack. Oder eine Crime-Story und druckst die halt ab als Miniroman oder was. Also so, ich erfinde jetzt einfach mal so ein Beispiel und da ist eine Menge Musik drin. Das heißt, wir bekommen eine ganz neue Art und Möglichkeit, Content zu kreieren. Also auch zukünftig ganz andere Kanäle zu bedienen, die wir das hatten wir nicht. Und ein anderer spannender Anwendungsfall, vielleicht für die, die jetzt Zuschauen zuhören, ist auch im Bereich Sales oder im Bereich überhaupt generell Kunden, egal was. Syntagia zum Beispiel benutzen wir sehr, sehr viel stärker jetzt nach und nach, um quasi nochmal so ein Gesicht zu zeigen, so eine Erzählgeschichte zu machen und so eine Erklärgeschichte zu machen. Das wird jetzt immer mehr kommen.
SPEAKER_01Was ist das? Also vielleicht für alle, also ChatGPT ist, glaube ich, sehr bekannt.
SPEAKER_00Also wenn ChatGPT mit Syntesia kann man ganz leicht Text zu Avatar, heißt das im Grunde genommen. Also sich so eine eigene Figur bauen oder auch fertige, die echt, also Moderatoren haben, wo ich den Text reingeb und dann wird das in Fernsehqualität gelesen. Und so spare ich mir ein Studio, so spare ich mir einen Erzähler, ich kann einfach die Skripte reinknallen, ich kann mir das auf 20 Sprachen oder so 8 Quatsch, 100, 100 noch was Sprachen, also eigentlich alle, direkt aus Out of the Box kreieren. Und ja, Anwendungsfall ganz klassisch bei unseren Geschäftskunden, dass man einfach eine Frau hat, die einem die Preisliste so ein bisschen erklärt. Und einfach auch da ist so und einfach mal so ein bisschen erzählt und einen abholt da.
SPEAKER_01Wahnsinn, Wahnsinn. Und was ich jetzt dann in dem Zugang nochmal spannend finde, als du diese, ich sag mal auch, Transformation eingeleitet hast, hast du es eben schön beschrieben. Natürlich, durch die Geschichte hattest du schon mal einen großen Fan dann bei dir im Unternehmen. Aber ich kann mir jetzt vorstellen, auch, weiß jetzt nicht, wie lang die Stehzeit deiner Mitarbeiter ist, aber in der Regel sind die ja auch schon länger dabei. So, und wenn ich jetzt überlege, Mensch, ich bin Redakteur seit 25 Jahren. Du hast das so schön beschrieben mit meinem Blog und mit meinem Bleistift unterwegs und es hat auch so super funktioniert. Und ich war auch immer gebraucht, weil ich bin derjenige, der die, keine Ahnung, die Sportberichte vom Wochenende mal so schön geschrieben hat und sonst auch immer gut schreiben konnte. Und jetzt kommt ChatGPT und dann noch so zehn andere Tools. Ich habe Angst. Also, worauf ich jetzt so hinaus will, so ein bisschen den Change, wie nehme ich eigentlich meine Mitarbeiter da mit, dass die nicht sagen, um Gottes Willen, morgen kommt der Kunst um die Ecke und sagt, ich brauche dich gar nicht mehr.
SPEAKER_00Das ist ein ganz wichtiges Thema und ich kann das sehr gut verstehen. Nun ist ja Angst, das wissen wir ja immer das gleiche Thema. Also Angst hat ja nur der, der keine Informationen hat und der auch keinen Austausch darüber haben kann. Also Kommunikation ist der Schlüssel und ganz wichtig, dass wir das auch dann in den Teams einfach gemacht haben, uns ausprobiert haben. Das heißt, da auch eine, also was du brauchst im Mittelstand, ist ganz klar von Stunde Null eine Klarheit, dass da nicht jemand mit seinen privaten Accounts sich ausprobieren muss, sondern ganz im Gegenteil, wir sagen, nein, auf gar keinen Fall, das sind alles Profi-Accounts, bezahlte Accounts, da, wo die Einstellung, wo die Sicherheitseinstellungen, also die Trainingsdaten zum Beispiel auch gesichert sind und auch da darfst du immer schauen. Also es gibt Content, den wir nicht über so ein ChatGPT knallen, sondern der findet auf unseren Sicherheitsservern statt. Und ab einem bestimmten Punkt X kannst du sagen, okay, wenn es das ganze Internet erfahren darf, dann darf es auch ChatGPT erfahren. Also das ist dann da so eine Art Guideline. Das ist auch sehr wichtig. Also ganz wichtig, das kann ich nur jedem raten, als Geschäftsführer oder auch als C-Level, egal, egal wer. Immer erst einmal bei sich anfangen und sagen, okay, es kann nichts passieren. Erstmal mit unempfindlichen Sachen ausprobieren und sowieso generell. Also wir geben keine empfindlichen Daten in solche Tools rein. Also nur das, was wie gesagt, was du auch an jede Litfasssäule ranschreibst draußen, das haust du da rein, aber nicht empfindliche Kundendaten, die gehen nie raus. Dafür haben wir bei uns intern Systeme, die geschützt sind und das wird anders aufgesetzt. Aber bevor ich jetzt zu kryptisch oder zu verwaltungsmäßig werde, noch einen Schritt zurück zu dem eigentlichen, was das ausmacht und was den Spaß auch macht. Einfach ausprobieren und gucken, sich begeistern und gemeinsam das festlegen. Und das ist auf jeden Fall ein Thema, was eine Geschäftsführung leben darf und auch entscheiden muss, dass das gewünscht ist, das ist ganz wichtig. Und auch, dass man da Fehler machen darf, so und sich ausprobiert und dann Trial and Error und Use Cases. Use Cases, also irgendwo herausarbeiten.
SPEAKER_01Ja, ja. Und was hast du gemacht? Oder wenn jetzt ein Mitarbeiter vielleicht kam oder ich sag mal, der gesagt hat, vielleicht, das ist alles doof, brauchen wir nicht. Die letzten 15 Jahre hat es auch so funktioniert. Wie bist du damit umgegangen oder wie hast du es geschafft, die trotzdem mitzunehmen?
SPEAKER_00Also, wir sind ja immer knallhart ehrlich, du kannst nicht alle mitnehmen, du kannst nur den mitnehmen, der mit will. Du kannst es aber aufzeigen, was passiert, wenn er nicht mitgehen will, ohne wieder jetzt mit einer Keule zu kommen. Das ist auch kein Weg, sondern einfach auch aufzeigen. Am einfachsten ist es wirklich, wenn der Kollege total begeistert ist und sagt, boah, ich habe so viel Zeit gespart und der ist einfach mal schneller fertig und der schafft auch viel mehr und der ist einfach entspannter dabei und der hat diese Scheißlaune nicht, weil er nämlich wieder Zeugs machen muss, die so lästig. Also so, der eine mag keine Orga, der andere, der ist auch überhaupt nicht gut drin, E-Mails zu beantworten. Das mag der gar nicht so. Naja, und je nachdem, was für ein Gusto das ist, kannst du da auch schon ein bisschen triggern und auch positiv setzen. Am Ende geht es darum, du willst ja begeistern, das heißt, du zeigst einfach auf und musst auch vormachen, dass das auch funktioniert. Und cool bleiben, wenn jetzt jemand, der quasi bald in Rente geht, vielleicht nicht mehr so ein Hackengas gibt, wobei ich es sagen kann, also sorry, ich habe über 60-Jährige im Team, die sind ganz vorne dabei.
SPEAKER_01Ja, wunderbar. Also das ist ja auch vielleicht immer eine schöne Botschaft, ne? Weil man dann vielleicht erstmal so sagt, naja, so die Denkweise, oh, noch drei Jahre, da bin ich in Rente. Die krieg ich auch noch rum, aber kannst du sagen, dass es auch anders geht.
SPEAKER_00Ja, absolut. Also wie immer im Leben. Es gibt ja immer die, weißt du ja viel besser als ich, du bist da ja Profi drin in deinem Biss, also die typischen Typen, Menschentypen einfach da, so wie du. Das stimmt, das stimmt.
SPEAKER_01Das ist immer sehr, sehr unterschiedlich. Wenn wir mal so ein bisschen, und ich weiß es ja von unseren Gesprächen, du bist ja bei dem Thema immer ganz weit vorne und guckst auch, was so geht, was die Trends sind und ich würde mich mal so eine Einschätzung auch da von dir interessieren. Wie schnell sind wir bei diesem ganzen Thema KI unterwegs? Und auch wie der Link jetzt, ne, also wenn Unternehmer oder Führungskräfte uns zu hören oder schauen, wie schnell, also genau, dass wir das machen müssen, ich glaube, hat jeder verstanden, aber vielleicht wie stringent und wie schnell muss ich die Dinge umsetzen?
SPEAKER_00Ja, das ist eine sehr gute Frage. Also, die kann ich nicht für alle beantworten, weil dafür ist unsere Wirtschaft viel zu breit. Und die könnte ich nicht mal für den Verlagsbereich vollumfänglich beantworten. Da muss jeder so sein abstecken. Aber wichtig ist doch, schau mal, wenn du jetzt anfängst, du kannst jetzt immer noch anfangen und bist immer noch vorne dabei, weil noch haben nicht so viele so ein Vollgas gegeben und noch gibt es die Claims, die man abstecken kann. Noch kann ich echt was machen. Das wird nicht ewig so bleiben. Und alles ist möglich. Also heute kann ein Inder sofort alle Sprachen dieser Welt sprechen und alles rechnen und alles kreieren, was du willst. Fehlerfrei mit KI. Also um nur ein Beispiel zu nennen. Also diese Barriere gilt auch umgekehrt. Also ich könnte jetzt auf Russisch irgendwas machen. Müsste natürlich besser. Das ist zum Beispiel auch ein ganz wichtiger Punkt. Wir arbeiten nur in unseren eigenen Workflows, immer mit Menschen in der Kette. Das ist Grundgesetz für uns. Nichts wird nur von KI kreiert und Copy-Paste raus. Nichts. Kein einziger Buchstabe. Also das ist ganz wichtig für uns, weil wir sind in einem Bereich unterwegs, unser Vertrauen fußt darauf, dass das alles von uns kreiert ist. Und das ist auch so. Also wir zum Beispiel, wir reden hier über Nachrichten auch. Also die kannst du ja auch nicht erfinden irgendwie. Also für uns ist ganz wichtig, alles, was wir machen, hat immer den Menschen in der Kette und der Mensch ist verantwortlich. Und der Mensch überprüft auch am Ende der Kette das Ergebnis, bevor es wirklich rausgeht. Weil das ist ganz klar. Denn die Verantwortung, das ist auch was, wichtiges Thema mit KI. Die Verantwortung trägt einmal der, der die Tools entwickelt hat. Aber auch der Anwender, die Anwenderin, trägt die Verantwortung aus unserer Sicht, weil ja, du, du machst das ja und die Art und Weise, wie du das machst. Also du kannst dich da nicht ganz rausnehmen. Also insofern ist also Stichwort Wertekompass und KI im weiteren Sinne, du, um zurück zu deiner Frage zu kommen, ganz das Allerhöchste und Wichtigste, das wir gemeinsam als Gesellschaft, als Menschheit auch definieren müssen jetzt, weil wenn wir das nicht tun und uns auf was committen, dann sieht es nicht gut aus. Also wenn wir nicht Werte leben gemeinsam, die für uns als Menschheit wichtig sind, also Freiheit oder Frieden und auch Liebe, Wahrheit, ganz große Werte, Einheit von allen. Und auch im übertragenen Sinne im Übrigen auch nicht wieder so bescheuert, dass wir nur die Menschheit nehmen, sondern das Gleiche darf ja auch für alle Existenz, also auch die Tiere. Es kann ja nicht sein, dass wir sagen, okay, das Auto ist jetzt automatisch gefahren und jetzt rennt da ein Kind über die Straße, also schert das Auto aus und schont das Kind, dann darf ich doch auch sagen, aber bitte schütze auch alles andere, was lebt, damit nicht die Katze oder der Hund überfahren wird, weil ich vorher nicht gesagt habe, du sollst halt nur dich um die Menschen kümmern. Das reicht nicht aus. Und das ist ganz wichtig, dass wir das mit einbauen. Und auch wenn wir jetzt hier bei uns im Verlag ja so etwas gar nicht in eine Anwendung haben in dem Fall. Aber trotzdem drückt es ganz gut aus, wo wir da stehen. Und ich bin da sehr engagiert und auch sehr interessiert an dem Thema, weil, schau mal, jetzt gibt es ja die ersten, also Kampfdrohnen kennen ja einige schon. Und jetzt kommen die Waffensysteme, wo ganze Rudel ausscheren und die sind völlig autonom. Da ist keiner mehr, der sagt, was das Ding machen soll, sondern die sind in so einem Squad und einer hat die Kappe auf. Das ist aber auch eine AI. Und dann rennen die da alle durch so Gebiete. Und das ist kein Scheiß, den ich da erzähle. Früher haben wir Terminator geguckt. Das ist jetzt schon Realität auf der diese Videos, die kennen nicht so viele, aber die gibt's. Und die Waffensysteme sind schon längst erfunden. Und ich finde, wir haben da etwas überschritten, weil wenn wir.
SPEAKER_01Christoph, darf ich mal kurz reingrätschen? Also genau, ich habe davon auch gehört oder das gesehen. Also, natürlich so das ganze Thema Roboter und so und da, genau, man muss ja mal sagen.
SPEAKER_00Drei Schritte, lass uns drei Schritte zurückdrehen, jedenfalls, aber ganz wichtig, wenn wir über sowas sprechen, weil die wenigsten reden nämlich über diese Themen. Und im Unternehmen habe ich auf jeden Fall eine Verantwortung als Führungskraft und als Unternehmensleitung habe ich die auch und das muss überall auch verankert sein und gemeinsam gelebt und entwickelt werden. Und das ist kein Einmalprozess und dann ist gut, sondern der darf stetig immer weiter wachsen. Und so ist es im Übrigen auch mit den Tools. Also es hört ja jetzt nicht auf, sondern es wird jetzt immer mehr. Und wir bekommen ja, um mal eine Perspektive aufzumachen, hier so, um das mal so abzurunden, wir bekommen jetzt eine Phase, wo wir zum Beispiel demnächst dann mit Agenten zu tun haben. Also durch die Agents ja dann übergeordnet ganze Prozessketten darüber abbilden können. Und dann ist eben die Frage, inwieweit arbeiten wir mit KI? Und ja, das wird spannend, weil KI war bisher ein Werkzeug für uns bis jetzt. Und KI wird in der Form, wie wir das tun, irgendwann mal zu einer Art Kollegen und auch und Assistent, will ich mal sagen.
SPEAKER_01Kannst du dieses Thema, also für alle, die jetzt da nicht so tief drin sind wie du, Agents, nochmal irgendwie ein bisschen bildlicher beschreiben? Also was ist jetzt nach ChatGPT? Bleiben wir mal das so als das Tool für viele Tools, aber was ist jetzt Next Step? Also was kommt jetzt als nächstes? Du hast glaube ich schon so ein bisschen angedeutet. Aber kannst du es nochmal, vielleicht für alle, die jetzt sagen, uiuiui, ich bin froh, dass ich ChatGPT irgendwie habe und umgehen kann. Das so ein bisschen bildlicher beschreiben, was kommt da jetzt oder was gibt es jetzt schon?
SPEAKER_00Oh, wow. Also wenn du das mal tausend nimmst, dann bist du noch nicht vollumfänglich da, was es alles schon gibt. Also das ist einfach gigantisch. Also ChatGPT ist im Grunde genommen, ich versuch's mal ein Bild zu geben, das ist wenn wir die ganze Welt nehmen, dann ist ChatGPT das Dorf bei dir um die Ecke. So ein und Viertel, aber und da draußen gibt es so viel. Wir haben ja keine Ahnung. Und das wird gerade erforscht und das ist riesengroß. Und um zurück, ich versuch's ein bisschen konkreter, was kann man so machen? Ich schmeiß mal was raus. Also es ist wirklich so sau viel. Also ganze Tätigkeiten, die du vorher gemacht hast, die lästig sind. Zum Beispiel da eine mal keine Buchhaltung. Also so einen kompletten Workshop.
SPEAKER_01Ich keine Buchhaltung, mag ich mal.
SPEAKER_00Guck mal, ja, und ja, und du könntest, also alles das, was du am PC heute machst, könntest du einmal vormachen, recorden und dann in, also ist nicht so ganz so trivial, aber ist auch keine Rocket Science. Also könntest du übergeben und mit Hilfe von einem Profi, und das ist auch gar nicht mehr wirklich teuer, könntest du dir was herstellen, dass das alles für dich macht. Und dann bräuchtest du es nicht mehr. Also, nur weil du es mal einmal zeigst, wie es geht, lernst du den Prozess einmal an und dann kannst du das mittels mehrerer Tools automatisieren. Und bisher Automatisierungstools hießen können ja mal ein paar Googlen. Also Make zum Beispiel ist eins oder Zapier ist eins und und und. Aber wir bekommen jetzt eine ganz andere Ära, weil schaut mal, bei ChatGPT hast du es jetzt auch gesehen. Am Anfang gab es ja nur das eine Chat-GPT und da hast du reingeschreibing, ja, das ist natürlich bla. Das ist gar nichts. Sondern mittlerweile kannst du mit ChatGPT ja schon ganz wilde Sachen anstellen und hast ja auch schon mit Operate zum Beispiel die Möglichkeit, Befehle ausführen zu lassen und, und, und, und, und. Und das wird so groß. Das heißt, wenn ich es in einem Satz sage, die meisten, und das bin ich, ich allein, sagen, wir werden nicht mehr googeln, sondern wir werden mit einer Stimme reden, mit einer Künstlichen und der erzählen, was wir wollen, was wir wissen wollen oder Fragen stellen und diskutieren einfach miteinander. Und so wie du, wie wir beide uns unterhalten, kannst du dich jetzt schon sofort, kann ich dir morgen hinstellen, mit Themen, die ich geschrieben habe oder du unterhalten. Also da hast du wirklich einen Dialogpartner, ne? Einfach nur, weil ich das Wissen reinflansche. Ich könnte dein Buch nehmen, was ich ja ziemlich feiere. Das sag's doch nochmal, wie es heißt, das letzte. Ich muss gar nichts außer glücklich sagen. Ja, genau, richtig. Und ja, so, und das könnte man komplett reinballern und dann könnte ich mich mit deinem Buch unterhalten. Und alles lernen und mir beibringen lassen, alles, was du erzählt hast. Und auch diskutieren, auch kontrovers.
SPEAKER_01Ja, ja. Wahnsinn, ne? Also, total. Siehst du dann noch auch für euch, also jetzt aus Business Sicht, oder gibt es da jetzt, wo du sagst, Mensch, das ist so das nächste Thema, was ich integrieren will bei uns im Verlag, was dann der nächste Schritt wäre? Was ist das?
SPEAKER_00Unbedingt. Also ich hatte schon so viele Jahre, schon 2018 wollte ich Harry Potters Daily Prophet haben. Also diese lebendige Zeitung, die sich bewegt. Wir haben in 2014, habe ich mal angefangen mit Augmented Reality und es war einfach damals viel zu teuer und ging alles irgendwie nicht. Und mittlerweile geht so etwas. Und wir haben ja in der Corona-Zeit alle gelernt, die QRs zu scannen. Und für unsere Leser ist das total normal, weil die beim Arzt und überall im Restaurant haben sie alle Piep, Piep gemacht. Jetzt geht es darum, dass wir Print lebendig machen, dass wir eine Verlängerung machen und bei uns wird es jetzt immer mehr kommen, dass man sein Handy rausholt als Device, geht über die Zeitung rüber hat. Also die organische analoge Zeitung macht Piep, Piep und sieht den Stadtlauf und dann das Video und dann die Show und kann Karten kaufen fürs Konzert und so weiter, direkt aus der Zeitung raus. Ganz normal. Und das sind ganz normal, das sind jetzt sehr triviale Anwendungsfälle, die ich jetzt gerade sage. Richtig interessant wird es, wenn wir mit 11 Labs zum Beispiel, kannst du sehr cool Audio-Anwendungen machen. Denken wir schon, dass wir in naher Zukunft Schritt für Schritt auch in diese Bereiche gehen und Podcasts zum Beispiel, kleine Geschichten, multimediale Content, also Inhalte kreieren aus unserem Datenschutz, den wir haben. Denn das ist zum Abschluss auch nochmal ein ganz wichtiger Aspekt. Der hauptsächliche Wert in der Kette ist immer mein Wissen, mein Inhalt, das ich zur Verfügung habe, den ich zur Verfügung habe. Und da sind Datenschätze, ob das Kundendaten sind, ob das Spezialwissen ist, was bei mir klebt, auch bei meinen Mitmenschen um mich herum bin. Das ist gigantisch nur mal zwei Zahlen, die interessant sind vielleicht. Wir haben in den letzten zwölf Jahren, wo wir online mit dem Content Management-System recht gut unterwegs sind. Google Konform, als Google, wie heißt das noch? Wir sind da Medienpartner von Google, also Google News zertifiziert. Wir haben 300.000 eigenen Zeitungsartikel digital veröffentlicht über unsere Region. 300.000 and haben dabei 198.000 verschiedene Themen vertackt, also als Keyword, ne? Und du kannst heute ziemlich fast alles eingeben. Ich mein sogar Timo Pommer, obwohl weiter. And du wirst was finden. Du wirst inhalte finden, also mindestens zwei, schätze ich mal, with dir from dir über dich auf unserer Website. So, and that heis, this is schon krass. And du kannst heute fast alles nehmen. Also SAP wirst du was finden, oder Jochen Schweizer, keine Ahnung. Gib mir irgendeinen Namen oder irgendwas, eine Fußballmeisterschaft oder irgendwas haben wir schon drüber geschrieben und ist schon passiert. Und was meint der Kunst jetzt damit, wenn er dann sagt, Datenschatz, ja, das ist ja das. Wir waren nie in der Lage, wer kann schon sagen, dass er alle 300.000 Inhalte auf dem Zettel hat, ja. Nee, keiner, ne? Ja, aber die KI, die kann mit einer Vogellaugen-Perspektive diese verschiedenen Silos, und das ist nur ein Silo übrigens, einer. Die haben fünf Silos in der Art anzapfen, ein Data Lake abkippen, daraus ein sogenanntes Data Warehouse abbilden und wenn du die verifizierst nach ganz normalen Parametern, das ist also auch nichts Besonderes für jemanden, der sich ein bisschen mit Daten auskennt, kannst du dann die zusammenführen und das gibt richtig krasse Sachen.
SPEAKER_01Ja, Wahnsinn, Wahnsinn. Also vielleicht jetzt nochmal so zum Abschluss, steile These. Ich weiß, ich glaube, beim Thema KI braucht man gar nicht irgendwie zehn, fünf Jahre vorausgucken. Aber was würdest du so sagen, so in 24 Monaten? Ja, das ist auch schon ewig, aber vielleicht, wo geht aus deiner Sicht nochmal die Reise hin und mal, wo das Potenzial für Unternehmer da drin steckt?
SPEAKER_00Also ich behaupte, das sind ja Behauptungen, wir können das ja dann in 24 Monaten nochmal kontrollieren. Ich behaupte, dass wir hier auch keine linearen Szenarien haben, sondern dass das alles irgendwie sich potenziert. Und ähnlich wie wir immer bessere Datenspeicher, immer bessere Bildqualität bekommen haben, in exponentieller Form. Also wird das auch so krass abgehen. Das heißt, viele Experten, die, die ich bisher kennengelernt habe, die auch so drauf sind, die sagen auch, die teilen das. Also ich sage einfach einen Monat, wenn KI ist wirklich ohne Flachs mehrere Jahre in einer normalen Zeit davor. Und insofern, in 24 Monaten, keine Ahnung. Da werden wir gigantische Unterschiede haben. Schau mal. ChatGPT, ich gucke gerade auf den Kalender, Mai 2023. Oder wie sahen die Bilder da aus noch? Überall die Finger und so, ging nichts und Schrift, nix ging. Also alles das hat sich so schnell entwickelt. Heute, ich meine am Anfang, ich habe jetzt nicht mehr die Zahl, aber ich weiß, dass heute kann ein ChatGPT mit nur einem einzigen Prompt 20.000 Seiten verarbeiten. 20.000 Buchseiten mit nur einem einzigen Schritt.
SPEAKER_01Ja, es ist gigantisch. Also, ja, also lassen wir uns mal überraschen, was da alles noch so kommt. Als allerletzte Frage, die ich jetzt spannend finde, du bist ja auch Vater. Ja. So, und jetzt natürlich die große Frage, unsere Kinder gehen natürlich nochmal in ein ganz anderes KI-Zeitalter. Ja, klar. Was würdest du jetzt Eltern als Tipp mitgeben? Wie kann man optimal natürlich seinen Kinder auf diese neue, keine Ahnung, Zeit vorbereiten?
SPEAKER_00Wenn da ja erstmal bei sich selber anfangen und sich selber ein bisschen fit machen, weil wenn Papa das zeigt und Papa auch begeistert ist, dann werden die Kinder sicherlich anders annehmen, als wenn Papa keine Ahnung hat und selber auch überhaupt keinen Bock. So, das ist schon mal die Grundsache dabei. Und das andere, was ich immer sage, ist, ey, ausprobieren. Also wie haben wir denn Fahrrad gelernt? Oder wie haben wir denn den Körper gemacht oder die Arschbombe, sag ich jetzt mal ganz frech, vom Fünf-Meter-Brett. Zack, runter da. Rein, fertig. Und den Spaß haben dabei. Das heißt, ausprobieren dürfen. Das ist wichtig. Kinder sollten viel freier sein und Sachen ausprobieren dürfen. Und ja, wir schauen auch meine Frau und ich gemeinsam, dass wir die Kinder da ranführen, ohne Stress, ohne Druck und generell Digitalisierung ist wichtig. Die Chancen sind auf jeden Fall da, weil guck mal, wenn die jetzt nichts machen, der Rest der Welt, der schläft nicht, ne? Absolut. Absolut. Ganz im Gegenteil. Eben. Also, es ist schon cool. Und also meine Kleine, die ist elf, die lernt jetzt gerade Chinesisch mit Duolingo und meine große irgendwie russisch um die Wette. Oder war das? Ja, doch, so rum. So, die ist 15 und das finde ich cool. Aber da muss ich nichts machen. Das machen die selber, weil sie es einfach cool finden. Und solche Sachen. Und natürlich, es wäre ja gelogen, wenn die nicht auch KI hier und da benutzen würden, um das Leben einfach ein bisschen einfacher zu gestalten. Aber am Ende ist es auch nicht schlimm, weil ich bin sicher, wir werden auch da ganz andere Bildungsmöglichkeiten bekommen. Ob wir die in Deutschland so schnell umsetzen, keine Ahnung. Aber Fakt ist, die Welt wird nicht warten. Die Welt gibt Gas.
SPEAKER_01Ja, das ist ein schönes Schlusswort, Christoph. Also die Welt gibt Gas. Wir wissen nicht genau, wo es hingeht. Es bleibt spannend. Und ja, ich hätte den Vorschlag, wir überprüfen das dann mal in 12 bis 24 Monaten, was passiert ist. Also ganz lieben Dank für diese Insights und für den spannenden Podcast. Danke dir. Vielen Dank, hat sehr viel Spaß gemacht. Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfehle diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.