Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit

#291 - Fehler sind dein Weg zum Erfolg!

Timo Pommer

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In dieser Podcast-Folge geht es um den richtigen Umgang mit Fehlern. Michael Jordan zeigt, wie wichtig Erfolg und Misserfolg zusammenhängen. Lass dich von seiner Lebensgeschichte inspirieren und entwickle ein positives Mindset

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Der Inhalt des Podcasts wurde durch folgende Menschen inspiriert: Tony Robbins, Dr Joe Dispenza, Brendon Buchard, Christian Bischoff, Bodo Schäfer, Lars Amend, Bison Kattilathu, Greator, Gedankentanken, Laura Marina Seiler, Mel Robinson, Kurt Tepperwein und vielen mehr!

Inhaltlich geht es um folgende Themen in diesem Podcast:
Mut, Liebe, Erfolg, Glücksgefühle, Motivation, Bewusstheit, Inspiration, Unternehmerinnen, Unternehmer, Meditation, Ziele, Angst, Vertrauen, Partnerschaft, Erfolgsgeschichten, Umsetzungstechniken und das Leben an sich.

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Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungsschampion? In dieser Podcast-Folge müssen wir über Fehler reden, über Misserfolge reden. Und die große Frage ist, sind Misserfolge schädlich? Und ich weiß jetzt nicht, was du denkst, oder sind Fehler schädlich? Vielleicht besser mal so ausgedrückt. Die meisten werden jetzt sagen, nein, sind sie nicht. Aber insgeheim handeln sie so. Was meine ich damit? In meiner Praxis, in meiner Erfahrung erlebe ich es immer wieder, dass Menschen Angst haben, etwas falsch zu machen, etwas Falsches zu sagen, einen Fehler zu machen. Und ich möchte an der Stelle, um gleich mal so einen Paradigmenwechsel einzuleiten, dir mal ein Zitat von Michael Jordan vorlesen. Ich weiß nicht, ob du weißt, wer Michael Jordan ist, einer der bekanntesten, erfolgreichsten, berühmtesten Basketballer in Amerika. Also ein absoluter Superstar. Und der hat folgenden Satz bzw. Sätze gesagt. Ich lese das mal vor. Ich habe in meiner Karriere über 9000 Würfe verfehlt. Ich habe fast 300 Spiele verloren. 26 Mal wurde mir die Aufgabe übertragen, den entscheidenden Wurf zum Sieg auszuführen und ich habe ihn verfehlt. Ich bin in meinem Leben immer und immer wieder gescheitert. Und jetzt kommt der entscheidende Satz. Und genau deshalb bin ich so erfolgreich geworden. Hat sechsmal die Championship gewonnen, dreimal hintereinander. Dann hat er gesagt, Mensch, ich gehe mal Baseball spielen, probiere irgendwie eine andere Sportart aus, kam zurück, nochmal dreimal hinterein. Also unglaublich sensationell. Und dann diese Aussage, der gesagt hat, genau weil ich so häufig gescheitert bin, weil ich so viele Fehler gemacht habe. Nur deshalb bin ich so erfolgreich geworden. Und wie ich es eben schon eingangs sagte, die Realität zeigt, dass wir trotzdem immer Angst haben, Fehler zu machen. Und das ist ganz, ganz unterschiedlich. Einerseits steckt immer diese tiefe Angst in uns drin, was denken die anderen? Oh, ist das peinlich? Reden die über mich? Dann natürlich die Angst, dass irgendetwas Bedrohliches passieren könnte. Also, was denkt der Chef oder was denken die Kunden? Oder was denken meine Mitarbeiter, wenn ich mir jetzt die Blöße gebe? Also auch so ein Phänomen, was ich ganz häufig erlebe bei Chefs, die nicht in der Lage sind und fähig sind, mal zu sagen, hey, ich habe Mist gemacht. Ich habe Scheiße gebaut. Ja, ich spreche es mal hier so ganz sanft im Podcast aus. Und was ich unheimlich gerne mache, vielleicht mal an dieser Stelle erwähnt, vielleicht kennst du das. Ich ermutige Chefs, Unternehmer, ihre persönliche Fuck-Up-Story zu erzählen. Was meine ich mit Fuck-Up-Story? Das kommt, ja, wie der Name schon fast sagt, so ein bisschen aus dem Englischen, das haben, glaube ich, Mexikaner erfunden. Und zwar sich hinzustellen, die Hosen runterzulassen und einfach mal zu sagen, wo hat man richtig Mist gebaut? Wo ist etwas so richtig in die Grütze gegangen? Also ich erinnere mich, mal eine so eine Fuck-Up-Story aus meinem Beraterleben ist schon, weiß nicht, zehn Jahre her. Da bin ich zu einem Strategie-Workshop gefahren. Also ich sollte den moderieren. Und ich war davor ausgegangen, dass alle wissen, worum es geht. Und ich war davon ausgegangen, dass ich auch das richtige Briefing hatte. Kurz gesagt, dieser Workshop ist total eskaliert. Es war für zwei Tage angesetzt. Alle sind aus dem Ruhrgebiet nach Österreich gefahren, ein schönes Hotel wurde gemietet und so weiter und so fort. Und am Vormittag eskalierte es dahingehend, dass irgendwann die Sprüche kamen, ja, also total ärgerlich, dass wir jetzt hier sind, es sei eigentlich jetzt sinnvoller, sich in die Ecke zu setzen und E-Mails zu beantworten. Und in diesem Workshop ist es deswegen in die Hose gegangen, weil ich einfach keine vernünftige Absprache mit den Geschäftsführern gemacht habe, beziehungsweise ich dachte, es wäre alles klar. Und wenn man zu viel denkt, dass andere mitdenken oder dass man denkt, man kennt die Erwartungen der anderen, dann kann sowas sehr schnell in die Hose gehen und dementsprechend so eine Eskalation. Habe ich es überlebt? Gibt es mich heute noch? Bin ich schlauer als damals? Bin ich erfolgreicher als damals? Die Antwort lautet immer ja. Parallel zu dem, was Michael Jordan gesagt hat. Diese, also auch dieser Fehltritt hat mich natürlich schlauer gemacht, hat mir Erfahrung mitgegeben. Natürlich habe ich auch Lehrgeld gezahlt, aber das gehört halt zum Prozess. Wenn man diese Dinge nicht macht und nicht erlebt, dann weiß man auch nicht, was schieflaufen oder falsch laufen kann und weiß auch nicht, was man besser machen kann. Also das heißt ganz wichtig, dass man immer wieder schaut, okay, was kann ich aus so einer Situation lernen? Was kann ich das nächste Mal besser machen? Das heißt, meine Empfehlung immer an Chefs ist, schaff ein Umfeld von einer positiven Lernkultur, sage ich schon, Fehlerkultur. Und das ist ganz spannend. Also gibt es eine Bestrafung, wird jemand vorgeführt, wird jemand ermahnt, wenn er einen Bock geschossen hat? Oder, das klingt jetzt vielleicht total perplex, gibt es sogar ein Lob, eine Anerkennung, dass jemand einen Fehler gemacht hat? Und ich rede, um das jetzt vielleicht nur mal schnell klarzustellen. Ich rede nicht davon, dass man Fehler immer wieder macht und sich Fehler wiederhole. Nein, nein, nein, das meine ich nicht, sondern ich meine, dass man einen Fehler macht und daraus lernt und das nächste Mal anders macht. Und warum sollte man jemanden vielleicht loben, vielleicht nicht gleich auszeichnen, aber ermutigen, Fehler zu machen? Weil das bedeutet gleichzeitig, jemand hat etwas Neues gemacht, jemand hat was gewagt, ist einen anderen Weg gegangen. Ist nicht eben den Weg gegangen, den er schon 28 Mal gegangen ist. Das ist einerseits eine ganz wichtige Thematik, aber ich möchte noch einen weiteren Punkt mit dahin zubringen, und zwar das Thema oder der Irrglaube, den wir persönlich häufig haben, warum wir jetzt es nicht wagen, etwas Neues zu machen oder warum wir Angst haben vor Fehlern. Weil wir tief im Inneren der Meinung sind, die Welt geht unter. Ja, und ich meine das wirklich so. Häufig, und das erlebe ich immer wieder, dass dann Leute der Meinung sind, oh, wenn das passiert, dann passiert das und das. Wenn ich jetzt diese Präsentation verhaue, dann springt der Kunde ab. Und natürlich gibt es immer auch Ausnahmesituationen, aber ich rede jetzt mal von 80, 90 Prozent der Fälle. Und meine Antwort lautet dann immer, ja und? Was bedeutet das? Was ist das Problem jetzt? Geht die Welt unter? Und ich möchte dich ermutigen, mal tiefer zu graben, mal dich zu hinterfragen, dein Gedankengut, dein Kopfkino, was da vielleicht drum geht, mal zu überlegen, Mensch, huiui, es ist wirklich so schlimm, wie es im ersten Augenblick den Anschein hat. Geht wirklich die Welt runter. Es ist wirklich existenzbedrohend. Ich habe mal eine Unternehmerin gehabt, mit der habe ich das sehr, sehr detailliert gemacht, weil die hatte halt diesen Kontrollwarn. Also vielleicht kennst du auch Leute, Unternehmer, Chefs, die Kontrollwaren haben. Sie wollen alles kontrollieren. Das Ganze hat halt einen riesengroßen Nachteil. Du bist der Flaschenhals. Oder derjenige ist der Flaschenhals. Unabhängig davon, dass natürlich die Mitarbeiter nie ihre Performance abliefern, die sie abliefern könnten. Das sei nur nebenbei erwähnt, aber das wäre jetzt nochmal ein anderer Podcast, jetzt mal eher da auf dich gemünzt oder auf Menschen, die so sind, gemünzt. Derjenige ist der Flaschenhals. Das heißt, du verlangsamst alles, weil es muss ja alles über deinen Schreibtisch gehen. Du kontrollierst. Und kontrollierst und kontrollierst. Und dadurch wird alles langsam. Und warum kontrolliert man? In der Regel aus Angst. Weil man meint, wenn man es nicht tut und irgendwas schiefläuft, entsteht ein riesengroßer Schaden. Und so war das bei der Unternehmerin auch im Coaching. Und ich habe dann mit ihr wirklich das durchdekliniert und habe gesagt, Laura, was passiert denn jetzt? Also jetzt passiert der Fehler, die Ware ist nicht ausgepackt, die ist nicht im Geschäft drin. Was passiert denn jetzt? Oder die Ware ist falsch ausgezeichnet, es ist Ware vielleicht nicht nachbestellt. Was passiert jetzt wirklich? Also, klar, es ist ärgerlich, aber es ist existenzbedrohend? Und das Spannende ist, jedes Mal war die Antwort, nein, es ist nicht, Timo. Es ist ärgerlich, aber wir machen weniger Umsatz in dem Fall. Aber wir überleben trotzdem, wir können gut leben. Das Unternehmen ist nicht gefährdet, es ist halt nur ärgerlich. Und dem mal so auf den Grund zu gehen und festzustellen, es ist nur ärgerlich, aber nicht existenzbedrohend, bringt uns oder gibt uns auf einmal einen komplett neuen Blickwinkel auf die ganze Thematik. Und ich habe vielleicht auf einmal den Blickwinkel, dass ich denke, okay, es ist ärgerlich, aber es ist okay, wenn er passiert. Weil, wenn wir die Medaille rumdrehen, und eine Medaille hat ja immer zwei Seiten, also die zwei Seiten einer Medaille, wenn man umdreht, dann gibt es ein paar Vorteile. Wie wir eben schon von Michael Jordan gelernt haben, wer viele Fehler macht und daraus lernt, wird besser, bringt mehr PS auf die Straße, eine bessere Performance, hat größere Erfolge. Und diesen großen Vorteil würden wir ja liegen lassen. Plus natürlich dazu noch, es wird Neues entstehen, weil wir eben neue Wege ausprobieren müssen, wenn wir Fehler machen. Weil wenn der Fehler passiert ist, überlegt man sich, okay, wie kann ja das nächste Mal nicht passieren? Beziehungsweise welchen anderen Weg gibt es? Also alles viele Vorteile. So, das heißt, die große Frage für dich ist, je nachdem in deiner Position, in der du gerade bist, wie gehst du mit Fehlern um? Hast du Angst, Fehler zu machen? Hast du Angst, dich zu blamieren? Gibt es irgendetwas, dass du Angst hast, dich zum Gespött der Menschen zu machen, Angst hast um die Existenz deines Unternehmens, Angst hast um deine Existenz. Also wenn das alles Themen sind, die mit deinem Kopf rumschwören, dann ist die erste Erkenntnis wirklich, dass das schädlich für dich ist, weil es begrenzt dich. Du fährst deinen persönlichen Porsche immer im zweiten Gang statt im fünften Gang. Und das zweite ist, du solltest da was tun. Und wenn du dann nicht genau weiter weißt, wieder mein Angebot für mich, äh, für dich, geh auf meine Webseite www.timopommer.de oder hier irgendwie unter dem Podcast, buch dir ein kostenloses Strategiegespräch, dann schauen wir mal, wo deine Ängste versteckt sind. Vor allen Dingen, was es dich kostet, diese Ängste zu haben. Was tust du nicht, obwohl du es tun könntest oder solltest oder sogar müsstest und welche Knoten, welche Angstknoten wir bei dir lösen müssten. Also, guck mal, was bei dir da passt. Und ansonsten wünsche ich dir jetzt einen angstfreien Tag. Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfiehl diesem Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.