Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#295 - Chef werden leicht gemacht – Interview Dirk Halfar
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Heute habe ich einen ganz besonderen Gast bei mir im Interview: Dirk Halfer!
Dirk ist Vollblut-Unternehmer und weiß worauf es ankommt, wenn man wirklich erfolgreich werden möchte!
In diesem Interview gibt er dir wertvolle Tipps wie man Mitarbeiter führt, motiviert und zum erfolgreichen Chef wird!
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Der Inhalt des Podcasts wurde durch folgende Menschen inspiriert: Tony Robbins, Dr Joe Dispenza, Brendon Buchard, Christian Bischoff, Bodo Schäfer, Lars Amend, Bison Kattilathu, Greator, Gedankentanken, Laura Marina Seiler, Mel Robinson, Kurt Tepperwein und vielen mehr!
Inhaltlich geht es um folgende Themen in diesem Podcast:
Mut, Liebe, Erfolg, Glücksgefühle, Motivation, Bewusstheit, Inspiration, Unternehmerinnen, Unternehmer, Meditation, Ziele, Angst, Vertrauen, Partnerschaft, Erfolgsgeschichten, Umsetzungstechniken und das Leben an sich.
Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungschampion. Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge. Heute mit einem wahren Umsetzungschampion aus meiner Sicht. Nämlich einem Vollblutunternehmer, der so manches in seinem Unternehmerleben gelernt hat und auch viele Erkenntnisse daraus gezogen hat und heute wirklich vielen, vielen Unternehmern hilft, ein besseres Unternehmerleben zu führen. Also ich freue mich riesig auf dich, Dirk. Herzlich willkommen.
SPEAKER_00Ja, hi Timo. Vielen, vielen Dank für die Einladung. Ich bin super gespannt. Normalerweise stehe ich ja im Mikro und frage und heute andersrum. Ich bin super gespannt. Danke dir.
SPEAKER_01Ja, also Unternehmertum. Ich meine, um mal ganz kurz einen Kontext zu geben, du hast ja in deiner Karriere leben ein großes Unternehmen mal aufgebaut, 70 Mitarbeiter, Millionen von Umsatz gemacht. Von daher mal die Frage, was ist denn für dich Unternehmertum?
SPEAKER_00Vor meiner Erkenntnis, was Unternehmertum ist oder nach meiner Erkenntnis ist.
SPEAKER_01Ja, fang mal vor der Erkenntnis an, weil ich glaube, viele Unternehmer stecken da ja noch drin.
SPEAKER_00Ja.
SPEAKER_01In deiner vorherigen Zeit.
SPEAKER_00Also, ja klar. Also ich bin genauso begonnen wie wahrscheinlich die meisten Unternehmer als Selbstständige. Ich habe auch als One-Man-Show begonnen. Damals einen Buchverlag gegründet und da war alles dabei. Ich habe die Päckchen gepackt, ich habe den Vertrieb gemacht, ich habe den Einkauf gemacht, ich habe den Büromietvertrag unterschrieben, ich habe die Korrespondenz gemacht, ich habe im Prinzip alles gemacht, ja, und so startet das Unternehmerleben, glaube ich, bei den aller allermeisten. Und das ging auch eine lange Zeit wunderbar, oder beziehungsweise ging ja wunderbar, kamen die ersten Mitarbeiter dazu und da ist halt so dieser Unterschied, bist du wirklich ein wahrer Unternehmer und hast es schon verstanden, was Unternehmertum bedeutet, komm dann nachher drauf, was meine Definition ist, oder eben nicht. Und meine ersten Mitarbeiter waren Aufgabenempfänger. Also schlicht und ergreifend, sie haben Einzelaufgaben bekommen, vielleicht auch mal etwas verantwortungsvollere Aufgaben, schreib diese Rechnung und so weiter und so fort. Hab aber den ersten Logistiker eingestellt, erste Lagerleute, pack die Päckchen, hier sind die Lieferscheine. Aber so, du bist verantwortlich für die Logistik oder du bist verantwortlich für den Prozess oder wie auch immer. Das hat noch nicht stattgefunden. Und lange Rede, kurzer Sinn, es hat sich bis zu 30 Mitarbeiter so hochgeschaukelt und ich sage immer so liebevoll, ich habe immer versucht, 30 Leute zu führen und überall die Entscheidungen zu fällen. Das ist natürlich, das war mein Bild von Unternehmertum.
SPEAKER_01So macht man es.
SPEAKER_00So macht man es. Ich habe alles im Griff, ich bin derjenige, der alles weiß, der alles entscheidet. Ja, und das war mein Gedanke, lange, lange Zeit und mein Ergebnis, ich sage es immer ganz, ganz kurz.
SPEAKER_01Kurze Zwischenfrage, wie viele Tage und wie viele Stunden hast du gearbeitet?
SPEAKER_00Naja, also das war jetzt nicht so krass. Also ja, ich habe viel gearbeitet, ich habe auch sieben Tage die Woche gearbeitet, aber jetzt nicht jeden Tag bis zum Exodus. Also nicht 20 Stunden, nicht 12 Stunden, 13 Stunden, sondern ich war halt überall involviert und mir was sein musste, musste ich es halt machen. Also ich denke mal so ganz grob am Tag 10, 12 Stunden unter der Woche und dann vielleicht am Wochenende, je nachdem, ein paar Sonderaufgaben Gehälter machen oder sowas, habe ich dann tatsächlich mal an einem Sonntag gemacht, wo ich dann vermeintlich Ruhe hatte, diese Aufgaben zu erledigen. Ja. Aber das war jetzt im Vergleich, wenn du einen amerikanischen Manager anguckst, wahrscheinlich dann immer noch wenig Arbeit. Nein, 60 Stunden wahrscheinlich. Aber ich habe es nicht gezählt.
SPEAKER_02Ja, ja, ja.
SPEAKER_01Und dann hat, oder genau, wir waren noch bei der Frage, was ist Unternehmer tun für dich? Sorry. Du wolltest sie vollenden.
SPEAKER_00Nein, also die Sache war halt einfach schlicht und ergreifend die, dass das eben alles von mir abhängig war. Und das habe ich unterbewusst einfach so gemacht oder das hat sich so eingeschlichen und es hat sich ja irgendwie auch geil angefühlt, weil du warst jemand, es war wichtig, die Leute, also für mich war das war das irgendwie immer, ja, es war okay, es war so. Und ich sage, ich wollte es vorher noch ganz kurz sagen, das Bild, das ich dann nachher hatte, das ich heute auch immer wieder erzähle, ja, ich habe dann 75 Termine auf einer Buchmesse in Frankfurt gehabt in drei Tagen oder in vier Tagen. Und das war mein Bild, und da war dann bei Vertrieb, Einkauf, Lizenzgeschäft und so weiter. Und weil ich überall irgendwo involviert war und mein Sales-Team selbst immer auf eine Entscheidung von mir gewartet hat. Ja, das war Unternehmertum bis 2011. Und ja, dann hatte ich eben einen Krankheitsfall. Ich hatte dann schlicht und ergreifenden Burnout oder einfach einen Zusammenbruch, sei es wie es sei. Ich konnte nicht mehr Auto fahren. Das war für mich schlimm genug. Und ich bin eigentlich kurz davor eben vorbeigeschramt, komplett auszufallen. Wenn das damals passiert wäre, wäre meine Unternehmung auf den Bach runtergegangen. Punkt. Weil ich ja alles wusste. Genau, und dann habe ich das gelernt und wie man Unternehmertum lebt, aber das vielleicht jetzt mal ganz abgekürzt, weil deine Definition heute ist ja die Frage. Er sagt, ich sehe heute Unternehmertum schon sinngemäß. Ich finde dieses Bild einfach wunderschön. Entweder nimmst du einen Fußballtrainer oder du nimmst einen Dirigent, ich suche die besten Leute, ich befähige sie, ich trainiere sie, ich gebe ihnen eine Taktik und eine Struktur und vielleicht auch ein und natürlich diverse Ziele. Und am Ende ist das Team, befähige ich das Team nachher schlussendlich operativ im Tagesgeschäft, das Tagesgeschäft zu gestalten und das Tagesgeschäft eben so erfolgreich zu gestalten, wie es meiner Vision ist, also wie ich, also mit dem Ziel meiner Vision. Und das mag vielleicht jetzt für den einen oder anderen ein bisschen skurril sein. Ja, es gibt sicherlich noch einzelne Dinge, wenn du das gar nicht so absolut sehen musst. Es gibt einzelne Dinge, die wir als Unternehmer natürlich vielleicht auch noch machen. Aber am Schluss ist es Recruiting, am Schluss ist es Netzwerken, neue Ideen, neue Ziele, neue Zukunft und schlussendlich, da stehen auch, glaube ich, gerade viele Unternehmer vor der Problematik, dass sie dafür keine Zeit haben.
SPEAKER_01Ich sage immer, die Priorität nicht setzen. Das ist immer meine provokante Aussage, wo ich dann immer manchmal liebevolle Blicke ernte nach dem Motto, Thibu, du verstehst gar nicht mein Problem. Ich bin aber immer zu jeder Challenge bereit, weil in der Tiefe habe ich ganz gute Karten, die Diskussion zu entscheiden. Aber ich finde noch einen anderen Punkt nochmal ganz wichtig, weil das, was du ja gerade richtig beschrieben hast, 60 bis 70 Stunden die Woche, alles, was zwischen Montag und Freitag nicht fertig wird, ja, machen wir am Samstag, Sonntag noch irgendwie. Die Familie verklickert dann, wie du eben so schön gesagt hast, Schatz, die Gehater müssen fertig werden. Ja, also macht erstmal Sinn, also macht man es. Das Problem ist, am nächsten Samstag ist irgendwas anderes. Und dann kommt dieser Burnout, von dem du geredet hast. Nicht mehr Autofahren ist ja eine krasse Nummer. So, und ich sage immer, wir als Performer, also ich zähle mich mal, ne, also jetzt wenn wir in unserem, also wir sitzen im gleichen Boot, wir sind ja immer der Meinung, naja, also uns passiert es nicht. Ja. Und wir schaffen es eh. Und das geht schon irgendwie. Gab es für dich irgendwelche, ich nenne es jetzt mal Stoppschilder, über die du einfach drüber gefahren bist, aber wo du gemerkt hast, hier hätte ich mal anhalten sollen an der Kreuzung? Also vielleicht auch Unternehmer, die uns jetzt zuhören und vielleicht sich die Zeit nehmen, mal ganz kurz innezuhalten, zu reflektieren und mal kurz den Satz, also mich betrifft das ja alles nichts, weil ich bin stark ab Energie und für mich kommt Burnout nicht in Frage. Gibt es da irgendwas, wo du sagst, Mensch, da bin ich über die drei Kreuzungen rübergebrettert?
SPEAKER_00Ich bin über sechs, sieben Kreuzungen drüber gebrettert. Ich nehme mal ein paar wirklich ganz krasse Geschichten. Also das krasseste, fangen wir mal mit dem an, war, dass ich in Kundengesprächen teilweise raus musste. Also ich musste raus, und zwar gar nicht, weil das jetzt eine schwindelerregend schwierige Verhandlung war, sondern weil ich mich einfach plötzlich so einen sowieso einen Teufelskreis gehabt. Mir wurde warm. Also es war ganz, ganz komisch. Es war sogar bei einem ganz tollen Kunden, mit dem ich befreundet bin, Perdu war natürlich ein großer, aber das war einfach so, ich bin dieser Stresssituation nicht mehr, ich war nicht mehr Herr meiner selbst. Bin dann auf die Toilette gegangen und habe mich dann dort eben einfach mal, habe einfach mal durchgeatmet. Gott sei Dank ging das, aber das war schon eine harte Nummer. Und das war halt, ich habe das unter dem Motto der Tagesform abgewickelt. Aber es gibt noch ganz, ganz banalere Dinge. Ich glaube, da werden sich ganz viele Menschen finden, also banal Geschäftsreisen, ganz viele Geschäftsreisen, dann abends noch in die Bar, dann gegebenenfalls das eine oder andere Bier trinken und dann nochmal weiterarbeiten, weil dann ja irgendwo so ein anderes Hochgefühl kommt. Also die Ruhe über eine, na wie sagt man, über eine Ablenkung zu suchen. Das muss ja nicht mal zwingen. Bei mir war es eben dann hin und wieder dann eben mal, dass ich mich in die Bar gesetzt habe und vielleicht ein oder zwei Gläser Wein getrunken habe oder ein Bier getrunken habe und so weiter. Aber auch das, also jedes Mal über dieses Limit hinweg zu gehen und das hast du natürlich am nächsten Morgen gespürt. Du redest von High Performer, ja, ich habe das kompensiert in irgendeiner Form. Ja, also das waren eben auch so Dinge und natürlich ganz einfach, klar, andere Dinge, wie zum Beispiel, dass wir spielen beide Golf, ich habe Golfrunden gehabt, da habe ich gesagt, komm, ich bin halt reich, behauptet, ich komme raus auf den Golfplatz, aber ich habe teilweise Golflöcher durchgelaufen, weil ich ein Telefonat geführt habe. Und weißt du, wie scheiße sich das angefühlt hat und wie du dann auch da runtergelaufen bist von diesem Golfplatz. Also das war einfach ein No-Go. Aber das waren so Dinge, wo ich sage, die waren schon ziemlich krass. Also gerade die ersten beiden und dann rückblickend, ich habe auch ein, zwei Autofahrten gehabt, wo ich telefoniert habe, wo ich wirklich gemerkt habe, Uiuiui, ich wusste gar nicht mehr, wo ich bin. Klar, wir kennen dieses Gefühl, das spielt sich unterbewusst ab, aber es war ungut. Es war wirklich ungut. Also es gab, Timo, es gab genug Stoppschilder und ich war auch heillos überfordert, wenn vier, fünf Leute vor meiner Tür standen und wollten was von mir. Weil das habe ich nicht gemocht. Also ich mochte schon gerne einen Dialog, aber dass Leute anstehen und mir quasi diktieren, wie ich meinen Tag zu gestalten habe, tue ich mich wahnsinnig schwer.
SPEAKER_01Und gab es so Momente, also ich nenne das immer ganz gern, so Aufwachmomente. Also das, was du ja beschreibst, man ist so ein bisschen in Trance. So nach dem Motto, Kunde ist König, ich muss das machen, wenn ich jetzt nicht hier den Brand lösche, dann geht das Unternehmen unter und das ist eine Selbstverständlichkeit. Das macht man halt so als Unternehmer. Ist ja mein Baby. Also das ist ja, ich beschreibe das mal wie so ein unbewusster Prozess. Aber gab es so Momente, wo du mal aufgewacht bist und sagst, hey Dirk, passt das so und du dann wieder weggekippt bist? Oder ist das jetzt so wirklich im Nachgang, dass du da darauf zurückschallen kannst und sagst, oh, da rüber gefahren, da die rote Ampel ignoriert?
SPEAKER_00In den Momenten ganz schwer. Du stehst dir das ja auch, du stehst dir es im Grunde ja gar nicht ein. Und deswegen spreche ich auch heute so ganz offen drüber. Also und heute beobachte ich es, wenn ich mal im Hotel bin und sehe das ja, wie die Leute sich ihre Ruhe zum Beispiel mit Alkohol erkaufen. Und das ist einfach so, das stehst du dir nicht ein, weil es ist gerade so. Und irgendwo hast du nach einem drei Stunden, ach Quatsch, was rede ich denn? Nach drei Geschäftsterminen an einem Reisetag hast du ja auch das Gefühl, keine Ahnung, ich habe 200.000 Euro Umsatz gemacht oder in der Größenordnung, was für den Unternehmer jetzt relevant ist. Das war bei mir nichts Besonderes. Aber ich habe diese Erfolg, also es war alles irgendwo gar nicht mehr da und relevant. Und diese Auffachmomente, also rückbetrachtet, stress, wirklich Stress zu Hause. Ja, das waren schon Auffach-Momente, wo er gesagt hat, okay. Oh, ein bisschen aufpassen. Oder natürlich auch diese Thematik in der Freizeit eben dauerhaft erreichbar zu sein. Im Urlaub eben zu arbeiten, da habe ich dann schon einfach mal auch mal eine Keule bekommen.
SPEAKER_03Der Klassiker.
SPEAKER_00Und du, nochmal, das krasseste war der Moment des Zusammenbruchs 2.11. Das war unfassbar. Ich bin bei dem Notarzt im Grunde zwei Stunden an Infusion gelegen, war auch weg, habe geschlafen und bin aufgewacht, habe zum ersten Mal seit sieben Jahren nichts tun müssen. Da war niemand da sein müssen. Diese Ruhe war für mich so ein Gefühl, wo ich gesagt habe, boah krass, ist das geil. Ich habe gar nichts müssen, einfach nur sein. Und das war, oder kriege ich jetzt noch Gänsauer, das ist das nachgelagert, krasseste Gefühl, das ich hatte. Und dennoch bin ich rausgegangen und habe noch eine Woche gearbeitet before this situation, dass dann eben mein Körper komplett gesagt hat, nee, nee, nee, nee, nee, da kommst du jetzt nicht raus, Junge, das änderst du. Und dann war das eben die Thematik, dass ich eben so etwas Wichtiges wie Autofahren nicht mehr konnte. Und das war für mich unmöglich. Also da war dann der Moment, wo ich gesagt habe, okay, jetzt ist Schluss.
SPEAKER_01Also das ist ja total spannend. Also ich habe auch, muss ich sagen, mittlerweile einen Freund, auch Unternehmer, der so eine ähnliche Story hat, mega erfolgreich, ich sag mal, Umsätze ohne Ende geschäffelt, Team aufgebaut, alles und durchgeballert. Maximaler Performer, also auch von seinem ganzen Mindset in der Analyse sehr, sehr klar in der DDR aufgewachsen, harte Schule, Europameister, Karate. Trainer hat immer gesagt, wenn du einen Schmerz hast, da musst du weitermachen, ansonsten bist du so ein Weichei. Also das ganze Programm, ja, aufgeben gibt es nicht immer weiter, immer weiter. Und ähnliche Situationen wie bei dir, wo dann so erste Burnout und so in Anführungszeichen, er konnte schon irgendwie wieder stehen, ja, dann Laptop her, Telefon her, vom Krankenbett, weiter geht's. Und dann hat der Körper irgendwann gesagt: So, Freund, ich nenne jetzt mal Tobias, Tobias, ich habe dir eine Mahnung geschickt, ich habe dir eine zweite Mahnung geschickt, eine dritte, vierte, fünfte Mahnung. Jetzt mache ich einfach mal Lichtschalter aus. Und da war dann also wirklich Feierabend. Und das ist ein Prozess, geht es jetzt viel, viel besser, aber das ist jetzt noch nicht 100% Leistungsfähigkeit. Das ist noch ein Prozess, der ist sehr, sehr dankbar für alles, aber eben diese Blindheit. Und kannst du dir das jetzt irgendwie erklären? Weil ich meine, also einerseits von deiner Geschichte, aber auch du arbeitest ja mit vielen Unternehmern zusammen und hilfst ihnen da, sag ich mal, die Augen zu öffnen. Aber kannst du es irgendwie erklären, warum, und ich sag jetzt mal auch, ich kannte diese Phase auch mal mit Tinnitus und Tritala, warum wir in diesen Modus kommen und warum erst einer mit einem Baseball-Schläger kommen muss, damit wir aufwachen?
SPEAKER_00Das ist eine wahnsinnig große Frage, Timo, und ich denke, du, du hast das in deinen Arbeiten auch immer wieder. Also, auch wenn die Antwort jetzt nicht unbedingt schmecken mag, das ist einfach sehr vielfältig und bei jedem auch ein Stück anders konditioniert. Du hast es angesprochen. Entweder in deinem Fall des Beispiels war es natürlich in dieser Sache heraus, das war der Anspruch, gegebenenfalls auch des Trainers, so zu agieren. Also, aber ich kann mal ein paar Beispiele nennen. Also bei mir war es wirklich dieses Gefühl, ich habe es vorher mal so in Nebensatz erwähnt, mein unternehmerisches Vorbild ist mein Vater. Mein Vater war ein absoluter, hatte absolute Probleme gehabt, Dinge loszulassen, Kontrolle abzugeben. Und da ist ein Stück Wahrheit drin. Und das sind unter, also das sind einfach Prozesse, die sind da, jetzt lass mal doch einfach mal los, lass doch mal deinen Vertrieb mal ein halbes Jahr mal in Ruhe arbeiten. Ja, genau. Da wird ja eine oder andere sagen, bist du das Wahnsinns? Ohne mich läuft das Ding nicht.
SPEAKER_01Selbstmord.
SPEAKER_00So, nächster Punkt, diese Glaubenssätze. Und wir wissen ganz genau, ich sage immer wieder, er sagt, seid ihr nicht böse, ich kann euch in jeder Branche ein, zwei Leute nennen, die es geschafft haben, wie ein unternehmerisches Vorbild Richard Branson zu arbeiten. Und Richard Branson ist für mich einfach in seiner Absolutheit einfach ein absolutes Vorbild. Der kommt nicht auf die Idee, selbst einzugreifen in einen Prozess, sondern der wird sich die Leute holen und sagen, Leute, ich gebe euch eine Idee, der steht dann wirklich an der Seitenlinie und sagt, ich hätte es gerne auch, dass es anders gemacht wird, mag er auch sagen. Aber das machen dann die anderen. Also wir haben diese Glaubenssätze. Dann habe ich auch gerade in Familienunternehmen, wenn eine Unternehmensnachfolge war, auch diese Thematik, dass unterbewusst die Nachfolgenden die Ansprüche der Übergebenden weiterleben. Über Jahre hinweg, die ebenfalls sogar in dieser Situation stehen, dass das einfach so klar war, dass ich die Unternehmung mache. Aber sie machen unterbewusst immer noch eins, sie versuchen unterbewusst noch immer noch ihre Eltern stolz zu machen. Auch das führt einfach, kann to sold situations führen. Also das sind jetzt nur ein paar Beispiele. Fakt is ja eins that the burnout on sich, also nochmal, we listen auch, ich bin, du bist, ich bin, ich can arbeiten bis zum Umfang. Und das meine ich jetzt gar nicht so, dass das sein muss, aber when I space on this and it's for me a Sinn-Effüllung, braucht mir auch keiner kommen and sagt, Dirk, Mensch, du sagst doch, dass man weniger arbeiten soll or darauf achten soll. Ich sage, nein, das ist nicht das Thema. Das Thema ist, arbeitest du an den Dingen, die einfach deine eigenen Überzeugungen und Werte, ja, ich weiß, reden viele über Werte, aber wenn du dauerhaft den ganzen Tag gegen deinen Wert arbeitest, dann kämpft doch innerlich alles gegen dich. Du bist doch die ganze Zeit auf Stress, innerlich auf Krawall gebürstet. Und das war eben auch mein inneres Problem. Ich war in einem Unternehmen, in einem Geschäftsfeld da, wo ich gar nicht hin wollte, und habe mich so verhalten, was gegen meinen Wert der Freiheit, und ich bin nun mal ein freiheitsliebender Mensch, ich habe mir aber mein Gefängnis gebaut. Also ich war unterbewusst die ganze Zeit nur daran da, aus meinem Gefängnis auszubrechen, konnte aber nicht loslassen. Und das hat mich am Schluss auch dazu geführt, eben in den Burnout reinzuschlittern. Und das ist halt einfach so. Wenn jemand selbstständig mitarbeiten will, nochmal, cool, voll geil. Aber wenn du unternehmerisch arbeiten willst und willst, was weiß ich, wie Richard Branson arbeiten oder wie viele andere Unternehmen, es gibt auch genug Handwerksunternehmen, wo der Chef nicht mitarbeitet. Dann heißt es schlicht und ergreifend, dann eben auch bewusst die Entscheidung zu fällen und loszulassen. Also das ist auch wieder sehr umfangreich, aber die Faktoren sind einfach unterschiedlich. Können auch ganz stinknormal ist gut, können einfach auch süchtig sein. Absolut. Also auch da kannst du dich natürlich in diese Situation reinbringen. Abhängigkeiten. Also wenn du zum Beispiel vom Geschäftspartner abhängig bist, von Unternehmen abhängig bist, das würde mir zum Beispiel mein ganzer Tag vermiesen. Und damit natürlich wieder die Gefahr, dass ich im Stress bin, erhöhen und dann wieder die Gefahr erhöhen, in den Burnout reinzustellen. Liquiditätsnot ist zum Beispiel, Enge ist zum Beispiel sowas. Die Hölle ist, ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres, energetisch Schlimmeres als ein Liquiditätsenge. Ich habe es mehrfach erlebt und da bist du im Hamsterrad. Punkt.
SPEAKER_01Da ist ja Überlebensmodus, ne? Also wenn die Liquidität nicht passt, dann hast du ein ganz anderes Problem. Aber ich möchte nochmal zu einem Punkt kommen, den ich ganz spannend finde, weil, und das ist für mich eine Perversität. Ich würde jetzt mal so ganz pauschal sagen, die meisten Unternehmer, warum wird man Unternehmer? Auch weil dieses Thema Freiheit, also dieser Wert Freiheit, glaube ich, bei ganz vielen Unternehmern drinsteckt und auch sehr stark ausgeprägt ist. Also nicht irgendeinen Idioten haben, der mir sagt, was ich zu tun habe den ganzen Tag, meine eigene Entscheidung treffen. nehmen, übernehmen auch dann so mein Baby, das Unternehmen dann irgendwie aufbauen, großziehen, peppeln und hätscheln und tätscheln und stolz drauf sein und so weiter. Und jetzt hast du aber was Spannendes gesagt. Also auf der einen Seite der Wunsch, ich will diese Unternehmerfreiheit, diese Freiheit haben, tun und lassen zu können. Und jetzt hast du so schön gesagt, aber in der Realität beißt sich da die Katze in den Schwanz, weil die meisten Unternehmer haben sich ihr Gefängnis gebaut. Hast du eine Idee, warum das so ist oder wo der Handlungsfehler ist?
SPEAKER_00Ja, also ich hab's vorher kurz angesprochen. Also für die, die sich dieses unternehmerische Gefängnis bauen, das ist eben einfach dieses Thema mangelndes Vertrauen. Vielleicht auch im Ursprung erstmal mangelndes Selbstvertrauen.
SPEAKER_01Absolut.
SPEAKER_00So, und dann natürlich in der Folge ist es einfach, kann das eben auch vorgelebt sein. Also wie gesagt, für mich war Unternehmertum relativ klar, dass ich da oben stehe und über alles wache. Es war für mich in meinem unternehmerischen Bild erstmal klar, ich bin 2004, ich wusste nur eins. Bei der Bank, wo ich meine Ausbildung gemacht habe, waren die Führungskräftelaufbahn so uninteressant, kein schlechtes, ganz schlimmes Wort zu nehmen. Nein, ich hätte erst mit 35 in die Führungskräftelaufbahn in diese Unternehmung kommen dürfen. Das waren ihre Statuten. Also da bin ich 24, 25, um es mal diplomatisch. Ich dürfte mich jetzt veräppeln, ich soll jetzt zehn Jahre Sachbearbeiter sein. Nee, das passt nicht zu Dirk. Und Dirk war schon immer jemand, der gerne was organisiert hat, der gerne was gestaltet und auch möglich gemacht hat. Also lange Rede, kurzer Sinn, ich bin dann eben in diese unternehmerische Richtung gekommen. Und ich hatte nicht viele Vorbilder als Unternehmer. Und ich habe mich auch nicht darum gekümmert, weil ich habe einen Fehler gemacht, dass ich eben auch seinerzeit der Meinung war, dass ich das alles kann.
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_00Und ich habe erst 2014, 2015 überhaupt mal angeschaut, wie machen es denn andere, um dann eben auch daraus zu lernen. Also deine Frage nochmal ganz klar, ich glaube das größte Thema ist einfach, wir vertrauen den anderen nicht, wir denken, wir können es am besten. Oder wir geben uns auch immer wieder den Nährboden dafür, dass es auch so ist, indem wir diesen Entstehungsprozess, wo ein neuer Mitarbeiter mit den neuen Aufgaben oder der Mitarbeiter mit den Aufgaben, mit übertragenden Aufgaben erstmal die Chance hat, erstmal genauso reinzuwachsen, wie du es ja auch irgendwann mal gekommen bist. Und das ist eben der große Fehler, dass wir dazu ungeduldig sind und zu sagen, okay, es geht ja eh nicht. Ganz ehrlich, ich kann es halt nun mal am besten. Ich bin der beste Verkäufer. Ich weiß, wie das läuft. Und dann erzählst du dir die Geschichten, du kennst das gut genug, bis zu deinem Unternehmerende und dann kommt der bitterblöse Moment, dass deine Firma nichts wert ist, weil du der Superprotagonist bist und die Firma eigentlich ohne dich gar nicht funktioniert.
SPEAKER_01Ja, ja, ja. Also mir kommt gerade so eine schöne Story auch von so einem Unternehmercoaching gerade im Kopf, wo die Unternehmerin mir sagte, ja, Timo ist alles ganz schön, aber hier der Müller, den habe ich jetzt alleine machen lassen und der hat 5000 Euro in Sand gesetzt. Und dann habe ich zu ihr gesagt, ja, ist alles gut und schön, das ist jetzt eine Ausbildungspauschale. Also man muss es als Ausbildungspauschale abbuchen und ja, in dem Augenblick, wo ich einen Mitarbeiter einstelle, habe ich den Fehler schon mit eingekauft. Der wird Mist machen. Genauso wie ich sage, wenn du ein Auto kaufst, hast du den Stau mitgekauft, du wirst irgendwann im Stau stehen. Also beschwer dich nicht, dass du im Stau stehst. Also so wie ich gestern auf der A3, ja, worüber soll ich mich beschweren? Wenn ich auf die A3 fahre, die Wahrscheinlichkeit, dass es mich mal erwischt, die ist bei 100 Prozent. Aber vielleicht nochmal so zurück, wie kann, weil das ist ja auch so ein bisschen dein Mut, dein Motto, endlich Unternehmer werden und den Mut haben, loszulassen. Wie kriege ich das hin? Also wenn uns jetzt jemand zuhört und sagt, okay, Timo Dirk, ich hab's begriffen, ihr plaudert so locker, lockig daher, aber ich weiß nicht wie.
SPEAKER_00Ja, auch diese Frage ist natürlich groß. Nochmal ganz kurz, ja, das Motto, das du gesagt hast, das passt. Ich bin ja auch immer rausgegangen und sage, macht dich frei, auch unter der Prämisse aus dem Unternehmergefängnis raus. Heute gehe ich viel mehr damit um und sage, okay, Leute, macht euer Unternehmen nicht abhängig von euch. Weil wir haben ein riesiges Problem mit dem Thema Unternehmensnachfolge in Deutschland. Und viele Unternehmer, die ich begleite, Anfang Mitte 50, vielleicht sogar Mitte 40 schon, stehen einfach vor der Situation, dass sie so langsam über diese Thematik nachdenken, was passiert denn nach meiner unternehmerischen Zeit. Und dann haben wir das Problem in aller Regel, dass die Firma, wie ich schon gerade angeteasert habe, dass die Firma im Prinzip nicht viel wert ist. Und die Unternehmung die Altersvorsorge ist. Und ich möchte dieses Mahn mal einfach nochmal aufstellen. Es wird jeden Treffen, der liebe Gott hat so entschieden oder wer auch immer, es gibt einen nach uns. Und je nachdem, was wir da vorhaben, ich finde sogar Unternehmensnachfolge zum Beispiel gehört eigentlich schon bei der Gründung mit ins Thema rein. Also dass ich gleich vom ersten Tag an dann überlege, dass die Firma eben, wie gesagt, nicht von mir abhängig ist. Lange Rede, kurzer Sinn, wie mache ich es? Also die Entscheidung ist unabdingbar, so blöd klingt, wenn der Unternehmer, Unternehmerin nicht bereit ist, operativ auszusteigen, wird es nicht funktionieren. Es wird nicht funktionieren. Und das ist leider Gottes die Grundthematik. Also wir können gerne in jeder Unternehmung Strukturen, Prozesse, Systeme einbauen, wir können alles systematisieren, aber wenn dann am Ende der Mensch immer wieder eingreift und immer wieder immer wieder überall mit dabei sein will, aus dem Grund auch immer, ob er, wie ich es vorher gesagt habe, einfach will, weil er bedeutsam sein will oder weil er keine Ahnung was will, dann wird es nicht funktionieren. Also so leid mir es tut, die Entscheidung muss gefällt werden. Ja, ich will unternehmerisch arbeiten. Gerade im Beispiel zum Beispiel Star-Architekt, 10, 12 Mitarbeiter, was muss der tun? Der muss mal schauen, wie kann ich denn in den nächsten 5 bis 10 Jahren adäquaten Nachwuchs so gut aufstellen, dass sie annähernd so gut sind wie ich oder vielleicht sogar noch besser werden als ich. Weil das Ego auf die Seite packen, mal sagen, okay, mal als Ego auf die Seite mal gucken, wie kann ich denn für diesen Nachwuchs sorgen, wie kann ich den ausbilden, damit in zehn Jahren auch ich als Star-Architekt, der heute überhaupt nicht glaubt, dass es ohne mich funktioniert, in zehn Jahren eine Firma hat, mit der man wieder passiv verdient, weil das Team einfach performt. Oder vielleicht neue Star-Architekten im Team entstehen. Es gibt genug gute Beispiele. Oder ich die Firma verkaufen kann, weil sie einfach was wert ist. Und das Beispiel ist mir immer wieder, weil ich habe vor Steuerberatern geredet, die sagt, Dirk, wie soll das gehen? Ich bin doch derjenige, der ausliefert. Ja, du hast doch die Entscheidung. Dann überleg dir doch, wie du drei, vier andere Steuerberater anstellst auf Sicht und überlegst, dass du das unternehmerisch machst und machst daraus eine Kanzlei und du machst noch ein paar Premium-Kunden und baust die Kanzlei so auf, dass du sie vielleicht mit 55 verkaufst. Also Timo, mir geht es nur um Beispiele. Ja, natürlich. Wir haben zwei Sachen. Wir haben einmal diese Entscheidung und zweitens das Punkt, wirklich zu sagen, okay, Egothematik raus, auch ich stelle mir die Frage, du stellst dir vielleicht die Frage auf, wie kriege ich das systematisch hin, dass meine Produktauslieferung als Unternehmer dazu zu begleiten, die Unternehmen frei von sich aufzustellen, wie kriege ich das vielleicht hin mit adäquaten Leuten oder mit Programmen oder was weiß ich, damit ich nicht zwingend in der Produktauslieferung sein muss. Also auch hier stellt sich doch gleich die Frage, mach dich da nicht so wichtig, sondern bau dir das System auf, was du dann eben, was du brauchst. Aber die Entscheidung muss her.
SPEAKER_01Ja, und also was ich immer erlebe, Dirk, ist, dass die viele Unternehmer sagen, ja, ja, mag alles sein, aber hab grad keine Zeit dafür. Also überhaupt auch mal dieses Bewusstsein zu nehmen, das, was du ja sagst, das ist ja nichts, wo ich sage, das mache ich mal kurz von fünf bis sechs und schreibe mal so ein Konzept runter, sondern meine Erfahrung ist immer, oder das, was ich dann mache, wo ich sage, okay, wir gehen jetzt mal ein, zwei Tage raus, fahren mal runter und überlegen mal strategisch, wie ist denn dein Laden aufgestellt, wo willst du denn hin. Damit das dann überhaupt möglich ist und dann in der Umsetzung natürlich diese Gefahr, oder was ich immer wieder erlebe, dass dann die eigene Führungsmannschaft der übersteuert wird. Weil ich weiß ja besser und da sehe ich da so eine kleine Flamme, da laufe ich gleich hin und an allen vorbei und in dem Augenblick entmachte ich natürlich alle anderen. Von daher nochmal aus deiner Sicht, für alle, die jetzt auch zuhören, nochmal zum Reflektieren, was sind denn aus deiner Sicht die Kernaufgaben eines, ich nenne es jetzt mal echten Unternehmers? Also worum muss er sich eigentlich kümmern?
SPEAKER_00Ja, also in der aktuellen Situation bin ich der Meinung, ah, natürlich um die Zukunft. Und das ist auch wieder sehr groß, ich weiß, aber es ist einfach fakt so, wenn ich heute ein Produktionsbetrieb bin in Deutschland oder ein Produktionsbetrieb habe in Deutschland, ist die Situation sicherlich nicht leicht. Der internationale Wettbewerb ist da, die internationalen Märkte sind sehr eng. Ich nehme jetzt mal einfach ein Land, ohne da jetzt eine Anspielung drauf zu machen, der Chinese oder Südostasiate ist im Prinzip unter Umständen zwei Büros weiter und ganz ehrlich, in der Luftfracht hast du die Ware genauso schnell da. Vielleicht sogar schneller, um auf deine A3-Thematik zurückzukommen als mit dem LKW. Also lange Rede, kurzer Sinn, die Märkte haben sich massiv verändert und es ist einfach auch so und es ist auch okay so, weil wir können es eh nicht ändern. Und jetzt darf ich mich darum kümmern. Muss ich eventuell vom Produktionsbetrieb in einen Handelsbetrieb, muss ich meine Produktion verlagern? Was muss ich tun, um eine Unternehmung für die Zukunft aufzubauen? Bitte nur Beispiele, es gibt noch viel mehr Möglichkeiten. Also das ist mal eines der ganz, ganz wichtigen Dinge. Dann, und das mag sein, dass das der eine oder andere nicht versteht, dass ich so sage, jammern viele über das Thema, ich finde keine vernünftigen Mitarbeiter. Aber sie suchen auch nicht. Sie suchen nicht. Sie gehen herkömmliche Wege. Ganz ehrlich, wir haben mein Sohn betreut oder managt eine Marketingagentur. Und wir machen immer wieder Recruiting-Kampagnen dahingehend und erzählen halt den Leuten, dass sie bitte erzählen sollen, was sie genau suchen, anstatt Bürokaufmann oder sonst irgendwas. Einfach auch mal mit Emotion darüber sprechen, was ich brauche. Ich habe meine Assistentin damals gefunden, indem ich gesagt habe, ich sage Leute, ich brauche dringend jemanden, der meine tausend Ideen kanalisiert, bündelt und mich organisiert. Und dann kamen die richtigen. Und das ist einfach so. Also lange Rede, kurzer Sinn, wirklich sich um dieses Thema, vielleicht beim Fußballteam oder beim Orchester, die richtigen Spieler auf dieses Spielfeld zu bringen. So, und dann halt diese Thematik der Führung. Ich weiß, es ist ein Trauerspiel. Und sagt, es ist einfach Fakt so, wir sind nicht die Protagonisten, wir Unternehmer. Wir müssen unser Team führen, wir müssen ihnen die Rahmenbedingungen geben. Und die werden auch nicht am ersten Tag die tollsten Tore schießen. Das ist einfach so. Wir müssen das immer wieder tun. Und ich weiß, wir müssen auch mal Leute austauschen.
SPEAKER_01Absolut.
SPEAKER_00So, aber das sind so die drei Dinge und dann vielleicht mit Abstand noch ein paar weitere Themen, Thema Netzwerk und Chancen, Kontakte knüpfen. Ich finde, Vertrieb und PR ist auch noch was. Vertrieb könnte man jetzt sagen, okay, aber vielleicht mal überhaupt die Chancen zu erkennen, was gibt der Markt her? Marketing, da haben wir uns kennengelernt, auch Marketing ist relevant. Was will denn unser Kunde denn hören?
SPEAKER_02Absolut.
SPEAKER_00Also das sind so meines Erachtens die Aufgaben, weil wenn du es mal rein aufs Unternehmerische gehst, je größer das Unternehmen ist, wird sich sehr viel mehr auf Thema Rahmenbedingungen, Recruiting, aber vielleicht auch so Sonderthemen wie KI, Digitalisierung, Zukunftsausrichtung konzentrieren, wenn eine Unternehmung kleiner wird. 20, 40 Mitarbeiter, dann vielleicht auch noch so einen Blickwinkel auf immer guckend, immer schauen, Vertrieb, Marketing, was sind da die Chancen, die Möglichkeiten, um das Team gegebenenfalls zu schulen oder vielleicht den einen oder anderen dann selbst zu betreuen. So sehe ich es persönlich, aber fakt nicht im Tagesgeschäft mitwircheln und überlegen, wie der Produktionsprozess ist oder an dem noch rumfeilen.
SPEAKER_01Jetzt begleitest du ja genau Unternehmer in diesen Prozessen und bei den Themen, über die wir gesprochen haben. Wenn der heutige Dirk mit all seinem Wissen, Erfahrung nochmal zu dem Dirk reisen könnte, was war es, 26, glaube ich, als du losgelegt hast? Ja, 26 bin ich losgegangen und sagen wir mal zum 30-Jährigen, zum 30-jährigen Dirk nochmal reisen könnte. Was wären die drei Coaching-Tipps, die du diesem Dirk geben würdest?
SPEAKER_00Ich würde ihm verbieten, Geschäftssysteme auf Excel aufzubauen. Und also wirklich in Software zu investieren und weg vom Handy gesteuerten Vertrieb, wo alle Kontakte drin sind, also schlicht und ergreifend. Das ist ein ganz, ganz relevantes Thema, das uns sehr, sehr viel Energie gekostet hat und auch viele meiner Kunden immer wieder enorm belastet. Ja, dann natürlich die Tatsache heraus, zu sagen, bau deck, bau die Leute um dich herum auf, schau, dass du aus den Kernprozessen rauskommst. Das ist unabdingbar, weil es muss ja nicht ein Burnout sein. Aber du sprachst, bleib mal nochmal bei der A3. Der Stau hat wahrscheinlich eine Ursache und vielleicht ist der Unfall eine Ursache und vielleicht bringt der Unfall bist du derjenige und der bringt dich mal drei Monate raus aus der Geschichte. Was passiert denn dann? Also schau, dass die Kernwertschöpfung eben ohne dich funktioniert. Und das wird nicht gleich funktionieren, aber es geht relativ zügig. Und das dritte ist Fortbildung. Fortbildung, neues Lernen, neue Ideen bekommen. Also ich muss echt sagen, also ich bin mir auf nichts böse, was ich in meinem Leben richtig oder falsch gemacht habe. Ich habe viel zu spät begriffen, dass das ständige Lernen extrem wichtig ist. Und heute begreife ich noch viel mehr, dass alle großen Unternehmer und erfolgreichen Unternehmer extrem viel lernen. Muss ich schon sagen. Und Lernen bedeutet jetzt nicht Betriebswirtschaft, aber wir haben vorher im Einleiten darüber gesprochen, einfach auch mal Gewohnheiten zu verändern und so weiter und so fort. Und das ist, oder Gewohnheiten anzuschauen, die erfolgreich machen. Also ja, das würde ich glaube, das sind glaube ich so die drei Dinge. Ich war schon immer ein guter Vertriebler und ein guter Marketer, insofern für alle die, die das nicht sind, das betrifft auch viele, wäre das sicherlich nochmal ein Thema, weil ich frage die Frage in meinem Podcast auch und die meisten sagen, ich hätte früher anfangen sollen, mich zu vermarkten oder die Firma zu vermarkten. Also gebe ich den noch als kleinen Bonus mit oben drauf. Das war jetzt nicht mein damaliges Thema.
SPEAKER_01Ja, ja, ja, ja. Okay, wunderbar, ja, also das ist mit Sicherheit total richtig. Und ich sage auch mal, die beste Investition auch von der Rendite her ist in dich selber. Also wenn man das mal reflektiert und gleichzeitig muss man immer auch sagen, dein Unternehmen wächst ja auch immer nur bis dahin im Verhältnis zu deiner Persönlichkeit. Also du kannst auch dein Unternehmen nur auf das nächste Level bringen, wenn du dich als Person, als Mensch Persönlichkeit, Unternehmerpersönlichkeit aufs nächste Level bringen. Ansonsten limitierst du dich ja.
SPEAKER_00Total. Also vielleicht noch eine Sache dahingehend, weil für viele ist das Thema Persönlichkeitsentwicklung so ein großes Thema und auch oftmals mit Hokuspokus oder sonst irgendwas, weil sie irgendwo was aufschnappen. Allein nur eine Thematik, dieses Thema von wir in Deutschland und auch in den anliegenden Ländern neigen momentan alles sehr zum Negativsein.
SPEAKER_02Ja, leider.
SPEAKER_00Und wir reden uns das auch tagtäglich ein. Wenn wir begreifen, was dieses tagtägliche Einreden, dieses Negativen mit uns auf Sicht macht, und wenn wir das wirklich wüssten, dann würden wir es, glaube ich, sofort lassen. Auch wenn es natürlich nicht weh tut, du kriegst jetzt keinen Faustschlag ins Gesicht. Aber Fakt ist einfach nur, das dumme Wort mindset dahingehend zu ändern, zu sagen, okay, ich entscheide mich jetzt heute einfach mal verdammt nochmal irgendwas Geiles umzusetzen und mir darüber bewusst zu sein. Und das ist entscheidend nachher auch für die Tatsache, wie du dein Unternehmen, wie sich dein Unternehmen entwickelt. Und es gibt verdammt viele sehr erfolgreiche Unternehmer gerade und die sind nicht, die lassen sich nicht in diesen Sog mit reinschlittern und wollen und jammern und sind Opfer und negativ. Und das muss ich sagen, das habe ich, ich war genauso einer, und zwar auch noch nach meinem Burnout. Und das war eines der wichtigsten Themen in meiner Persönlichkeitsentwicklung, dass ich begriffen habe. Wenn ich mir selbst diese scheiß Geschichten erzähle, wie schlimm doch gerade alles ist, dann glaube ich es irgendwann und dann ist es so. Dann kann ich es ja auch nicht ändern. Und Timo, sorry, da musste ich jetzt einfach, das ist einfach so eine wichtige Geschichte und ich erlebe sie leider in ganz vielen Unternehmen, gerade bei erschöpften Unternehmern, die sich diese Geschichten halt viel zu lange erzählt haben.
SPEAKER_01100 Prozent. Also du, es ist für mich das Fundament der ganzen Veranstaltung. Also könnten wir jetzt über Energielevel reden, weil das ist ja auch gleichbedeutend mit Burnout letzten Endes. Also wenn du keine Energie hast, irgendwas umzusetzen, dann wird es nichts. Kannst du die geilsten Pläne, Prozesse, Ideen, Wissen, Team sogar haben. Aber wenn du die PS nicht auf die Straße bringst, ja, Pustekuchen. Vielleicht jetzt nochmal auch, kannst du da nochmal zwei Sätze zu sagen, was du heute machst, du hast die FIFO-Methode entwickelt, also sagen wir mal als Konsequenz aus deiner persönlichen Reise, mit der du jetzt heute Unternehmer unterstützt. Was ist das und wie greifst du da Unternehmern unter die Arme mit?
SPEAKER_00Ja, also Vivo ist überbegrifflich fast schon als Lebensgefühl zu betrachten. Ich habe dieses Akronym damals auf die Beine gestellt unter dem Aspekt oder beziehungsweise mit dem Gedanken aus meiner unternehmerischen Entwicklung. Ich habe 2011, wie gesagt, den Burnout gehabt und habe aber dann mit Berater, Coaches und auch Therapeuten, ich habe einen Therapeuten auch damals leider gebraucht, eben dann Systeme aufgestellt und so weiter und so fort. Und ich war dann auch schlussendlich ein Unternehmer in meiner Definition. Oder ich glaube auch per Definition. Nur eins haben wir nicht gemacht. Wir haben vorher nicht darüber überlegt, was will denn der Dirk. Was will denn der? Und der Dirk macht heute das, was ihm Spaß macht, mit Menschen zu arbeiten und Menschen zu entwickeln oder mit Menschen was zu entwickeln und Dinge eben möglich zu machen. Ich bin kein Typ, ich verkaufe das, aber ich bin kein Typ, um Produkte zu verkaufen. Ja, mache ich. Aber das ist nicht das, auf was ich los habe. Ich will nicht zahlenbasiert mit großem Discount und nur über Abverkaufsquoten sprechen und daraufhin wieder optimierte Angebote stricken. Ja, das konnte ich, ja, das haben wir getan, ja, da waren wir erfolgreich, aber das war nicht das, wo ich gesagt habe, boah, geil. Also und deswegen ist Vivo entstanden, weil der erste Schritt von Vivo wirklich dieses Thema ist, die Entscheidung für sich selbst zu fällen und zu sagen, was habe ich denn Bock, darauf dann basiert, systemische Strukturen aufzubauen, im dritten Schritt das Team so zu befähigen, damit ich unternehmerisch frei bin, sprich operativ nicht mehr involviert bin und im letzten Schritt O steht eben für dieses Gefühl oder für dieses Thema sagt, was mache ich denn als Unternehmer? Und das haben wir ja vorher auch schon miteinander besprochen, was die richtigen Aufgaben sind. Vielleicht noch ein Ein Punkt dazu, deswegen heute sehe ich Vivo eben oberbegrifflich, Vivo steht jetzt für diese ganze Unternehmerwelt. Was ich heute mache, vielmehr, und das ist eine ganz jung entwickelte Geschichte und ich habe es die Hamsterrad Goodbye Methode genannt. Das ist eine kleine Methode mit acht Sprossen, weil es geht ja darum, schlussendlich die Leute, wir haben von Zeit geredet, aus diesem unternehmerischen Tagesgeschäft rauszuziehen. Und diese acht Sprossen, ich gehe gar nicht auf eine ein, da könnte man eine Podcast-Folge füllen, sind eben die Essenzen, die aus der jetzt sechs, sieben Jahre Zusammenarbeit mit den Unternehmern, die essen, was die Leute im Hamsterrad lässt. Und da haben wir zum Beispiel dieses Thema, ich kann es am besten. Wenn ich das nicht löse, diesen Gedankensatz und das nicht ändere, dann kann ich nicht aus dem Hamsterrad raus. Es geht einfach nicht. Und das ist jetzt im Prinzip die Methode, mit der ich auch rausgehe und sage, okay, das sind die Möglichkeiten, die du hast, wenn du diese Dinge für dich löst, glaube mir, das ist nicht im Absoluten zu sehen, dass das das Gott geile Produkt ist. Das ist eine Chance. Und wenn du das für dich löst, wirst du unternehmerisch, wirst du Zeit haben für deine unternehmerischen Aufgaben. Und die sind für dich indifferent. Also mir ist es nachher am Ende wichtig in meiner Arbeit, dass die Unternehmer wirklich schauen, dass die Unternehmer nicht von sich abhängig sind. Und mein großer innerer Traum ist eben, dass die Unternehmer ihre Visionen und Träume auch umsetzen und sich nicht bei der Gehaltsabrechnung im Sonntag wiederfinden.
SPEAKER_01Ja, ganz, ganz wichtig. Also genau, für alle, die mehr wissen wollen, deine Webseite und so verlinken wir natürlich. Die Zeit rennt. Von daher, ich habe jetzt nochmal so Abschlussfrage und zwar, du hast ja auch einen Podcast, Bock auf Business, hast ganz viele tolle Leute auch interviewt. Was war so vielleicht der dümmste Tipp, den du da bekommen hast? Oder wo du sagst, so, nee, das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
SPEAKER_00In meiner Podcast-Forest.
SPEAKER_01Ja, dann machen wir mal allgemein. Machen wir mal die Frage allgemein. Von einem Berater, Coach, also von einem Extern, wo du sagst, völlig bescheuerter Tipp, gibt es da irgendwas?
SPEAKER_00Timo, ganz ehrlich, da tue ich mich gerade wirklich schwer. Okay, dann war der dümmste Tipp. Also den dümmsten Tipp habe ich nicht.
SPEAKER_01Okay, dann wandeln wir es um. Als Abschlussfrage von deinen ganzen Podcast-Gästen, was war so für dich der beste Tipp oder deine Erkenntnis? Wenn du die Leute interviewst, so wie ich ja auch, nimmst du ja auch immer was mit, und wo du sagst, Mensch, das war echt, also da habe ich länger drüber nachgedacht und das war echt cool.
SPEAKER_00Also es gibt unfassbar viele. Das ist wirklich, also die Bandbreite ist ja enorm, ob du von einem Rüdiger Dahlke bis hin zu einem Unternehmer wie dem Jochen Schweizer oder ähnliches. Das sind ja grundverschiedene Menschen. Aber vor kurzem war in einer Folge sehr, sehr spannend, und die Dame, die in dem Podcast war, und es war eine ehemalige Olympionikin und die Heike Henkel, die Folge ist noch nicht erschienen, 92 Goldmedaille in Barcelona gewonnen. Und die hat in so einer absoluten Klarheit gesagt, ich habe so Freude daran an meiner Arbeit gehabt, dass ich nie in diese Situation kam, da übertriebenen Stress zu finden. Und ich habe mir natürlich so aufgebaut, dass ich einfach nur Bock drauf hatte. Ich hatte einfach nur Bock drauf. Das war so geil. Und so wie sie es auch gesagt hat, und dann halt mit diesem Gedanken, konzentrier dich aufs Wesentliche. Und das ist es einfach. Ich fand das sehr, sehr beeindruckend. Aber anders auch im unternehmerischen Kontext, eben zu sagen, nimm nicht den erstbesten Mitarbeiter in der Bewerbung, sondern schau dir die Leute an, mit denen willst du zukünftig was bewegen. Fand ich auch ganz, ganz stark, weil viele neigen dazu, komm schnell, ich habe ein Thema gelöst. Also Timo, die Welt ist so vielfältig. Aber das ging mir wirklich sehr nahe. Also diese Tatsache, dass es das gibt, zu sagen, ich habe an dem, was ich tue, so viel Spaß. Ich lasse da gar keinen Stress an mich ran.
SPEAKER_01Ja, ja, das ist ja auch eine schöne Abschlussbotschaft, finde ich jetzt. Auch nochmal zum Reflektieren und sagen, okay, ah, vielleicht da, wo ich Stress empfinde, vielleicht ist das einfach auch einfach nochmal ein Aufmerksamkeitsmacher, dass ich hier irgendwie auf der falschen Straße unterwegs bin, zu reflektieren.
SPEAKER_00Also auf jeden Fall für den negativen Stress. Und der positive brauchen wir auch nicht lange reden, ohne den bringen wir keine Leistungen. Wir werden einfach nun mal ein bisschen Herzklopfen brauchen, um geile Leistungen zu bringen.
SPEAKER_01Aber der fühlt sich anders an. Der fühlt sich anders an, aus meiner Sicht. Dirk, mega spannend. Herzlichen Dank für deine Zeit, für deine ganzen Inputs. Wir hätten auch glatt noch eine zweite, dritte Folge hier gleich drehen können. Vielleicht machen wir es irgendwann später. Also ganz, ganz lieben Dank und deine Daten verlinken wir. Ja, super. Viel Erfolg.
SPEAKER_00Timo, Timo, ganz lieben Dank. Wie gesagt, ich freue mich riesig, über dieses Thema zu sprechen. Und ich kann es auch nur nochmal abschließen, jedem Unternehmer nur einfach oder Unternehmen einfach nur ganz arg ans Herz legen, diese Schritte zu gehen, auch wenn sie momentan offensichtlich keine Zeit haben. In dem Moment, wenn es dann mal dunkel wird oder schwer wird, dann sind wir uns sehr dankbar, dass wir uns die Zeit genommen haben.
SPEAKER_01Absolut. Herzlichen Dank, Dirk.
SPEAKER_00Ciao, lieber Timo. Mach's gut.
SPEAKER_01Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfiehl diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.