Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit

#299 Wie Mitarbeiter endlich Verantwortung übernehmen!

Timo Pommer

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0:00 | 8:38

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In dieser Episode spricht Timo Pommers darüber, wie Unternehmer Führung so gestalten, dass Umsetzung wirklich passiert – ohne Dauerstress und Mikromanagement. Du erfährst, wie du Prioritäten glasklar setzt, Verantwortung sauber delegierst und mit einfachen Routinen mehr Verbindlichkeit im Team erzeugst. Ideal für alle, die schneller in Ergebnisse kommen wollen – mit weniger Reibung im Alltag und mehr Zeit für die wirklich wichtigen Themen.


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Der Inhalt des Podcasts wurde durch folgende Menschen inspiriert: Tony Robbins, Dr Joe Dispenza, Brendon Buchard, Christian Bischoff, Bodo Schäfer, Lars Amend, Bison Kattilathu, Greator, Gedankentanken, Laura Marina Seiler, Mel Robinson, Kurt Tepperwein und vielen mehr!

Inhaltlich geht es um folgende Themen in diesem Podcast:
Mut, Liebe, Erfolg, Glücksgefühle, Motivation, Bewusstheit, Inspiration, Unternehmerinnen, Unternehmer, Meditation, Ziele, Angst, Vertrauen, Partnerschaft, Erfolgsgeschichten, Umsetzungstechniken und das Leben an sich.


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SPEAKER_00

Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Faktorführung. Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit. Und ja, in dieser Folge geht es um ein ganz, ganz wichtiges Thema, nämlich Verantwortung. Und ich habe es heute Morgen erst wieder erlebt in einem Mentoring, wo ein Chef zu mir sagte: Timo, es kotzt mich einfach an, dass meine Mitarbeiter keine Verantwortung übernehmen. Es ist unglaublich, die kriegen so viel Geld von mir und machen dafür nichts. Meine Antwort war darauf: Mensch, Peter, dann sollten wir darüber mal jetzt reden und nachdenken, warum das so ist. Und ja, du wünschst dir vielleicht auch, dass Menschen in deinem Umfeld Verantwortung übernehmen und quasi dir die Wünsche von den Lippen ablesen und das tun, was du von ihnen erwartest und was du dir wünschst. Die Realität ist leider Gottes, dass das nicht so ist. Und jetzt ist die große Frage: Ja, was können wir denn da tun, dass sich das eben ändert? Und meine Erfahrung aus ganz vielen Coachings, Mentorings, Mitentscheidern ist immer wieder, dass sie der Meinung sind, und das ist der große Urglaube, sie hätten diese Verantwortung auf die Mitarbeiter übergeben. Das heißt, sie sagen, die können ja machen, die sollen ja machen. Und wenn ich dann aber tiefer in diese Situation reingehe, mir das anschaue, stelle ich immer wieder fest, und das ist erstaunlich, dass viele Mitarbeiter das Gefühl haben, nein, sie haben gar nicht die Verantwortung. Sie dürfen gar nicht diese Verantwortung übernehmen. Sie dürfen auch nicht entscheiden und dann die Konsequenz daraustragen. Und gleichzeitig erlebe ich dann immer wieder, dass eben die Chefs dann ja im Tagesgeschäft im wahrsten Sinne des Wortes festhängen, stöhnen und sagen: Ey, Timo, ich komme hier gar nicht raus, ich komme nicht zu den wichtigen Dingen im Leben, ich kann das Unternehmen nicht weiterentwickeln oder meinen Bereich, meine Abteilung, weil ich die ganze Zeit immer wieder hier im Tagesgeschäfen muss. Und die Mitarbeiter machen es halt nicht oder kriegen es halt nicht hin. So, und das ist die Ausgangssituation. Jetzt muss man sich überlegen, so beide Seiten in Anführungszeichen haben so ihre Sichtweise auf die Dinge, die Mitarbeiter und die Chefs. Und jetzt ist ja die große Frage, wer muss als erstes agieren? Die Antwort ist ganz einfach und ganz klar. Natürlich, ich als Chef muss dafür sorgen, dass auch mein Mitarbeiter die Verantwortung bekommt und sie dann auch ausführt. Weil natürlich, häufig ist es so, dass ich es immer erlebe, dass Mitarbeiter dann beklagen, ja, wir dürfen ja nicht entscheiden, wir haben ja nicht die Verantwortung. Wenn man ihnen dann aber sozusagen den Staffelstab gibt und sagt, hier ist die Verantwortung, dann haben sie auch Probleme, kriegen Schnappatmung und sind überfordert. So heißt im Umkehrschluss, ich als Chef muss dafür sorgen, einen klaren Rahmen abzustecken. Also das heißt, klar und deutlich zu erläutern, okay, was ist jetzt der Aufgabenbereich, was ist der Rahmen, wo darf der Mitarbeiter entscheiden? Was ist auch wirklich seine Verantwortung und muss das dann auch sauber übergeben. Und beim sauber übergeben mangelt es häufig, weil diese Gespräche finden so zwischen Tür und Angel statt, sind nicht 100% klar. Haben wir häufig das Senderempfänger-Problem. Der Chef hat was gesagt, der Mitarbeiter hat nur die Hälfte verstanden und schon ist der Unfall vorprogrammiert. Das heißt, solche Dinge sollten immer schriftlich gemacht werden. Und ich weiß, vielen Unternehmern sträubt es da das Haar und sagt, oh, wofür? Ich habe es doch gesagt, ja, mag alles sein, aber die Praxis zeigt eben immer wieder, dass da Schriftlichkeit von Vorteil ist, weil wenn ich es einmal aufgeschrieben habe, dann habe ich es schon mal klar auch formuliert. Und ich sage immer, Schreiben ist strukturiertes Denken. Ich kann nicht einfach so daherreden, sondern ich muss wirklich sauber aufschreiben. So, und natürlich der Empfänger, sprich der Mitarbeiter, der hat dann das Ganze wirklich vor Augen kann es lesen. Und ich kann ihm tief in die Augen gucken und sagen, hey, Thomas, hast du noch Fragen? Ist es klar? So, und dann habe ich wirklich diesen Staffelstab überreicht. So, das ist der erste Teil. Der nächste Teil, für viele Chefsunternehmer viel, viel komplizierter, schwieriger, dann das auch auszuhalten, dass ja diese Verantwortung übergeben wurde. Das heißt, ich darf jetzt natürlich nicht sofort wieder eingreifen und irgendwas machen, wenn ich gerade auch feststelle, dass da irgendwas nicht so läuft, wie ich mir das vielleicht jetzt gerade vorstelle, sondern da muss ich halt dabei bleiben und muss Geduld haben und muss eher, und jetzt kommt der große Punkt, mit dem Mitarbeiter reden, was er eventuell noch braucht. Was braucht er vielleicht noch, um seinen Job da auszuüben, sprich seine Verantwortung zu übernehmen? Und viele werden versuchen, erstmal den Ball zurückzuspielen, weil sie gar nicht gewohnt sind, Verantwortung zu übernehmen, haben vielleicht auch Angst, beziehungsweise sie sind gewohnt, dass der Chef halt wieder entscheidet. So, aber wenn der Mitarbeiter dann zu einem kommt und sagt, ja, ich weiß es jetzt nicht, wie ich das Problem lösen soll, dann wie ein Reflex, greift meistens der Chef wieder ein und löst das Problem und da liegt eben der Fehler. Sondern an dem Punkt muss ich eben den Mitarbeiter wieder wegschicken und sagen, überleg dir bitte, was sind deine mindestens, sage ich immer, mindestens zwei Lösungsvorschläge. Und dann kannst du gerne wiederkommen und wir können darüber drüber reden, wie du oder welche Lösung die beste ist. Aber der Mitarbeiter muss halt lernen, selber auch zu denken, selber Ideen zu entwickeln. Und das ist eben diese Übertragung von Verantwortung, die häufig nicht wirklich 1A stattfindet, sondern das ist dann immer so ein Gewurstel, wo dann häufig der Chef dann wieder doch selber entscheidet. Und dann hat er auf einmal wieder den Affen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Schulter sitzen, den der Mitarbeiter ihm schön zurückgespielt hat. Nur wenn wir in diesem Status sind, geht es nicht wirklich voran. Denn ein Mitarbeiter entwickelt sich nicht weiter und vor allen Dingen ich als Chef habe immer den Schreibtisch voll, hocke im Tagesgeschäft drin und komme da nicht wirklich weg von. Und kann nicht die Dinge tun, die ja mein Unternehmen oder mein Bereich wirklich nach vorne bringen würden, hab keine Zeit mal, ein paar klare Gedanken zu führen und auszuarbeiten. Und das ist eigentlich erbärmlich und kein Zustand. Also das heißt, Verantwortung übertragen, so wie ich es geschildert habe, ist der einzige Weg, nach vorne zu kommen, sein Bereich, sein Unternehmen weiterzuwickeln und auf die nächste Stufe zu bringen. Wenn du jetzt sagst, Timo, das klingt alles jetzt hier so super toll. Ich habe trotzdem noch nicht so richtig den Plan, wie ich das hinkriege, wirklich auch umgesetzt bekomme, dann hast du die Möglichkeit, hier in den Shownotes mal zu schauen. Da gibt es ein exklusives, ja, einmaliges Angebot, nämlich für einen kostenlosen Engpass-Check, wo wir mal in 30, 45 Minuten mal durchschauen, wo ist dein Engpass, wo klemmt es, was ist wirklich zu tun, damit du entweder die Bremse löst oder den ein oder anderen Stein aus dem Weg räumst. Also kannst du kostenlos dich eintragen, dann reden wir und schauen, wie ich dir helfen kann. Ansonsten viel Erfolg bei der Umsetzung und wir hören uns im nächsten Podcast.