Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#301 - Zeugnisnote 5 für Führung in Deutschland
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Der Inhalt des Podcasts wurde durch folgende Menschen inspiriert: Tony Robbins, Dr Joe Dispenza, Brendon Buchard, Christian Bischoff, Bodo Schäfer, Lars Amend, Bison Kattilathu, Greator, Gedankentanken, Laura Marina Seiler, Mel Robinson, Kurt Tepperwein und vielen mehr!
Inhaltlich geht es um folgende Themen in diesem Podcast:
Mut, Liebe, Erfolg, Glücksgefühle, Motivation, Bewusstheit, Inspiration, Unternehmerinnen, Unternehmer, Meditation, Ziele, Angst, Vertrauen, Partnerschaft, Erfolgsgeschichten, Umsetzungstechniken und das Leben an sich.
Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge mit schockierenden Zahlen. Zumindest mal ist das jetzt für mich der Anlass, hier diese Podcast-Folge aufzunehmen, als ich diese Zahlen nochmal schwarz auf weiß gelesen habe, haben sie mein Bauchgefühl bestätigt und gleichzeitig, wenn man es dann immer nochmal so wirklich vor Augen geführt bekommt, ist es schockierend. Was meine ich? Also, die erste Zahl, die kommt übrigens von Stepstone, von ihrem Hiring Index-Trend, sozusagen. Oder Stepstone Hiring Trends Index. So, muss ablesen, richtig. So, und die Zahl sagt aus, und das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: 73% der Beschäftigten denken mindestens einmal im Monat darüber nach, einen neuen Job zu suchen. Also brutal, Wahnsinn. Also fast drei Viertel der Beschäftigten denken darüber nach, ob sie nicht woanders besser aufgehoben sind. Und wenn man sich das wirklich mal auf der Zunge zergehen lässt und gleichzeitig, wenn man sich mal überlegt, was das über die Qualität von Führung aussagt, ja, dann wäre wahrscheinlich in der Schule die Versetzung gefährdet. Also ein dramatischer Wert, eine Katastrophe wirklich, dass 43, äh drei Viertel der Beschäftigung, 73 Prozent der Menschen darüber nachdenken, wow, eigentlich müsste ich einen Job wechseln. Und woran liegt das? Also das Thema ist relativ einfach auf den Punkt zu bringen, dass ein Großteil auf einfach ungenügende schlechte Führung zurückzuführen ist. Also jetzt mal Dinge beiseite genommen, wie natürlich, ich will weiter Karriere machen, kann hier vielleicht nicht Karriere machen. Oder ich ziehe um und muss irgendwo einen neuen Job suchen. Das sind alles natürlich auch Gründe und wahrscheinlich noch fünf weitere, aber es sind alles marginale Punkte. Weil der Punkt ist, nämlich, dass dieser Wert auch von 23 auf 24, also wir reden jetzt vom Wert, der schon über ein Jahr her ist und wahrscheinlich ist er sogar nochmal gestiegen, von 23 bei 64% lag und jetzt auf 73% in 25. Ne, Entschuldigung, jetzt bringe ich alles hier durcheinander. 23 war er bei 64% und 24 war er bei 73%. Also um 9% gestiegen innerhalb von einem Jahr. Und wahrscheinlich wäre jetzt mal meine Vermutung, wenn jetzt demnächst die Ergebnisse für letztes Jahr rauskommen, wahrscheinlich nochmal höher. So, und das ist einfach eine Entwicklung, dass die Menschen ja unzufrieden sind mit der Führung. Und um das jetzt mal weiter noch zu untermauern, ich habe ja noch zwei weitere schockierende Zahlen, gibt es diese Zahl, die genau in meine These reinbläst, die ich eben schon gemacht habe, dass 21% der Mitarbeiter nur ihrer Führungskraft vertrauen und eingeschränkt. Und das kommt vom Gallup-Institut. Die machen ja immer einige Umfragen jedes Jahr dazu, auch aus dem Jahr 24. Und auch das muss man sich mal zergehen lassen. Also vier von fünf Mitarbeitern vertrauen nicht uneingeschränkt ihre Führungskraft. Auch das ist wieder ein Zeugnis für die Qualität von Führung. Katastrophe. Und ich verstehe es nicht, ich erlebe es ja immer wieder, auch in meinem Job, wenn ich für Führungsmentorings unterwegs bin, dass einfach da nicht dieses Bewusstsein ist, dass das immer noch teilweise als ein Nice-to-have angesehen wird. Dass da immer noch so drüber geredet wird, naja, also das machen wir halt mal als Bonus. Oder wie oft ich es immer erlebt habe, dass Menschen, die fachlich gut sind, auf einmal befördert wurden, Führungskraft werden und dann sollen die führen können. Ja, Katastrophe. Katastrophe. So, und um die dritte Zahl jetzt hier auch nochmal zu nennen, also weiter ist es schockierend, Quelle ist wieder, Gallop-Institut. Nur 9% der Arbeitnehmenden in Deutschland waren 2024 emotional hochgebunden. Der Wert ist das erste Mal einstellig, also mit emotional hochgebunden, also das heißt so viel wie hohe Identifikation mit dem Unternehmen. Und auch hier muss ich wieder sagen, ja, geht es auch wieder um Führung. Einerseits, wie führe ich natürlich den einzelnen Mitarbeiter? Wie kümmere ich mich um den? Und wie nehme ich den wahr? Und das ist immer mein Grundfehler, den ich beim Thema Führung vorstelle, feststelle, dass Chefs immer grundsätzlich aus ihrer Sicht handeln und denken. Und der Meinung sind, okay, der Mitarbeiter, der macht dann das oder der folgt einfach so, wie sie sich das wünschen. Ich weiß, das ist der Wunsch, aber ja, sorry, die Zeiten sind vorbei, wo man einfach hinterhergedackelt ist, sage ich mal, wo Mitarbeiter einfach nur das gemacht haben, was der Chef ihnen befohlen hat. Die Zeiten sind vorbei. So kriege ich heute keine guten Mitarbeiter mehr. Geschweige denn, dass ich sie motiviert bekomme und das zeigen ja hier die Zahlen. Also ich muss heute ganz anders führen. Ich muss mich um die Menschen kümmern, ich muss sie mitnehmen, ich muss darüber reden, was haben wir hier für ein Unternehmen, wo wollen wir hin, was ist unser Beitrag unseres Unternehmens und nicht einfach nur erwarten, dass die Leute ja nur wegen des Geldes kommen. Ja, das ist natürlich ein wichtiger Punkt, aber viele Menschen wollen halt mehr. Die wollen auch eine gewisse Sinnhaftigkeit, die wollen Orientierung, ja, stelle ich immer wieder fest, dass da mangelhaft kommuniziert wird, bis gar nicht kommuniziert wird, gerade aus der obersten Chefetage heraus. Und ja, das kann ich machen, aber dann bekomme ich natürlich solche Zahlen. Dann bekomme ich Zahlen, wo halt von zehn Mitarbeitern nur zwei Mitarbeiter mir vollumfänglich vertrauen. So, und wenn man das jetzt mal weiter denkt, was ist denn die Konsequenz daraus? Die ist ja eine Katastrophe. Nämlich die Konsequenz daraus ist ja, dass diese Menschen, die nicht vertrauen, auch nicht wirklich alles geben. Beziehungsweise wer nicht vertraut, sondern vielleicht, ich sage es jetzt mal, gelinde gesagt, Respekt hat, wenn nicht sogar Angst vielleicht hat oder misstrauisch ist, der wird immer zurückhalten. Also der wird nicht neue Dinge ausprobieren, innovativ sein, sondern tendenziell Dienst nach Vorschrift machen, nicht negativ auffallen und dann statt sich mit dem nächsten Projekt zu beschäftigen, überlegen, wo er denn vielleicht am besten hingehen könnte. Und da reden wir nicht immer nur davon, dass es hier um Geld geht. Ja, Geld ist ein wichtiger Faktor und gleichzeitig ein Hygienefaktor ab einem gewissen Einkommenslevel, dann geht es eben um mehr. Und das zeigen die Zahlen, dass hier wirklich, ja, leider Gottes einfach das Führungszeugnis für Deutschland eine Katastrophe ist, dass das Thema Führung maximal unterschätzt wird, dass das Thema Führung so beiläufig behandelt wird, dass das Thema Führung so gehandhabt wird, dass wirklich die meisten Chefs einfach aus dem Bauch herausführen, nach gut dünken, irgendwas probieren, irgendwas machen, was sie meinen, was richtig sei, aber sich nicht wirklich mit dem Thema Leadership auseinandersetzen, sich keine Gedanken machen, wie führt man professionell und leider, auch das ist eine Tatsache, auch nicht erkennen, dass man darin den größten Hebel hat für Wachstum und für ein erfolgreiches Unternehmen. Denn am Ende des Tages, ja, auch wenn die KI kommt, arbeiten ja immer noch da Menschen. Und die große Frage ist ja, mit wem schaffe ich einfach mehr? Mit Menschen, die Verantwortung übernehmen, die vertrauen, die motiviert sind oder mit Menschen, die eben sagen, naja, ich bin, fühle mich nur oder nur 9% dieser Menschen fühlen sich committed oder emotional hoch angebunden an das Unternehmen. Also die Werte sind eine Katastrophe. Und eben diese Erkenntnis zu haben, auch in das Thema Führung zu investieren, sich mit dem Thema Führung auseinanderzusetzen und nicht eben dieses Thema so hinzunehmen nach dem Motto, ja, das geht schon irgendwie. Und ich muss ganz ehrlich so sagen, ja, das sind halt auch einfach zwei Disziplinen. Nur weil ich Auto fahren kann, heißt das noch nicht, dass ich auch gleichzeitig einen LKW fahren kann. Also der tolle Autofahrer kann nicht unbedingt einen LKW fahren. Das ist ein anderer Führerschein, den ich da machen muss. Da brauche ich andere Erkenntnisse. Ich könnte jetzt auch das Beispiel geben, dass der Speerwerfer nicht unbedingt auch ein guter Schwimmer ist. Das ist beide Sport, aber es sind zwei völlig unterschiedliche Disziplinen und so ist es bei dem Thema Führung auch. Nur weil ich Fachkenntnisse habe, mich ein Thema gut auskenne, heißt das noch nicht, dass ich mich mit Führung gut auskenne, sondern ich muss mich mit diesem Thema beschäftigen, ich muss mich da weiterbilden, ich muss in mich investieren und dann hebe ich die wirklich die Potenziale, weil die Zahlen einfach belegen, dass wir unterbelichtet sind bei dem Thema Führung in Deutschland. Also Note 5 bis 6 vergeben können, beziehungsweise das vergebe ich ja nicht, das sagen die Zahlen. Und das ist traurig, das ist eine Katastrophe. Und ja, kann man sich wirklich drüber aufregen. Also von daher, Führung, Führung, Führung, super wichtiges Thema. Da ist wirklich das Potenzial, Unternehmen auf eine ganz neue Ebene zu bringen, wenn man das wirklich tut. So, was zum Nachdenken? Ich muss mich ein bisschen aufregen. Wir hören uns im nächsten Podcast.