Kapierfehler - Neurodivergenz und Schule

135 - ADHS & Schule aus Schülersicht - mein Sohn János beantwortet eure Fragen

Corina Elfe Season 2 Episode 85

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In dieser Folge spreche ich mit János über seine Schulzeit, Lehrer-Schüler-Beziehungen und die Herausforderungen, die Kinder in der Schule erleben. Er teilt persönliche Erfahrungen und gibt wertvolle Einblicke, wie Lehrkräfte und Eltern unterstützend wirken können. In diesem Gespräch teilen János und Corina ihre Erfahrungen und Einsichten zum Umgang mit neurodivergenten Kindern, insbesondere im Schulalltag. Sie sprechen über Elternschaft, Fehler, Unterstützung und die besonderen Eigenschaften von ADHS.


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Liebe Grüße,
deine Corina

János & Corina (00:01.108)
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Kapierfehler. Es ist eine extra Folge, eine Sonderfolge. Mein Sohn Janosch hat sich bereit erklärt, na ja, sag mal mal, ich habe ihn im Prinzip überrumpelt, ein paar Fragen zu beantworten, die über Instagram reingekommen sind, weil du diese Woche bei mir hier ein Praktikum machst. Und dann habe ich gedacht, dann kann er doch auch vielleicht…

in dieser ganzen Öffentlichkeitsarbeit, Podcast, Insta und so weiter auch ein klitzekleines bisschen mithelfen. Hi Janosch, ich freue mich, dass du das machst. Ich freue mich auch, hier zu sein wieder. Fühlt es dir auch ein bisschen komisch an, Ja, ein bisschen, aber... Magst du gleich deine ganzen Leute grüßen, die sich das angucken werden.

Hi. Alles gut. Also, wir haben hier ein paar Fragen. sind ganz wild aus unterschiedlichsten Kategorien. Ich werde auch immer wieder mal in mein Handy reinschauen und diese Fragen so rausholen, weil es sind wirklich viele, viele, Fragen. Und ich finde auch sehr viele gute Fragen. Bevor wir in diese Fragen einsteigen, Janusz, du bist jetzt in der elften Klasse.

Du hast schon einiges an unterschiedlichsten Schulen und Schularten auch durch. Geh mal rückwirkend bitte durch deine Schulzeit und gib mal so ein paar Noten, wie es dir da so ging. Vielleicht so, einfach beginnend mal mit Grundschule. Also wenn ich jetzt zurückblick, dann würde ich sagen, war die Grundschule fast am schlimmsten? Also es wäre so eine vier bis fünf oder eine fünf, so was. Weil…

Ich selber oft gemerkt habe, das gilt wahrscheinlich auch für viele andere, dass in der Grundschule die Kinder halt noch nicht so selbstständig sind, sich nicht so gut durchsetzen können und dass die Lehrer halt genau diese Aspekte halt für sich nutzen, für ihre eigenen Zwecke nutzen, bisschen ihre Macht ausnutzen in dem jungen Alter bei Kindern.

János & Corina (02:13.902)
Hast du ein konkretes Beispiel? Also wir gehen da auch nachher nochmal rein, was du so für Erfahrungen gemacht hast, dass du das ein bisschen klarer darstellst, was du meinst mit dem Thema Lehrer nutzen ihre Macht aus, gerade bei Kindern. Halt dieser eine Fall, wo du weißt, wie ich meine, welchen Fall ich meine da. Man muss die Sprüche anhören über sein Verhalten und über

Die Art, wie man im Unterricht präsent ist, die ganze Zeit. Also, das galt nicht nur für mich, das galt für viele andere Kinder genauso. Aber ... man hat halt kein Veto-Recht, man hat kein Recht, diese Lehrkraft dagegen zu reden, weil man ist zu jung und man weiß es ja noch nicht. Man wird ja noch erzogen und deshalb muss man halt einfach ... in dieser Phase so gut wie alles über sich ergehen lassen.

Und das habe ich halt damals sehr stark gemerkt. Ich hatte euch an meiner Seite natürlich als Eltern, aber in vielen anderen Fällen sehen die Eltern das ja ähnlich, weißt du? Die Kinder sind noch klein, die Kinder verstehen ja die Welt noch nicht und dann werden sie in der Schule ja eben erzogen. Und deshalb ist es gerechtfertigt, dass man sich die ganze Zeit Sprüche anhören muss und so was. Also du meinst so vergleichende Sprüche oder so herablassende Sprüche.

streng dich mal mehr an oder du konzentrierst dich nicht genug oder was spielst du schon wieder hier mit deinen Sachen rum? Ja genau, genau so was. Das hat dich auf jeden Fall schon immer gestresst. War das nur bei dir so oder auch bei deinen Klassenkameraden, dass dich das gestresst hat? Ich hatte Klassenkameraden, die das wie mich sehr gestresst hat, sehr mitgenommen hat. Aber es gab auch welche, die es einfach akzeptiert haben.

Also die damit klar kamen. Und das hab ich immer bisschen beneidet, weil ich fand immer... Ich fand's immer ganz cool, wenn man das einfach so wegstecken konnte, das nicht so persönlich nehmen konnte, aber ich hab's halt immer sehr ernst genommen, Lehrer zu mir solche Sprüche gebracht haben. So was wie, ja, pass mal auf, oder, warum träumst du schon wieder, warum bist du schon wieder hier, warum machst du schon wieder das, ist zu Hause alles okay, dies und das.

János & Corina (04:41.645)
Hab ich immer sehr ernst genommen. Aber andere, die ich kenn, genauso. Und hat dich das auch belastet, wenn andere so niedergemacht wurden? Oder war dir das dann egal? War es für dich nur schlimm, wenn es gegen dich gegangen ist? Nee, ich hab halt schon immer, ja ... Ich wahrscheinlich, ich hab schon immer diese Ungerechtigkeit gesehen. Auch wenn es um andere ging. Ich fand es schon immer nicht fair, dass Lehrer nur aufgrund von ihrem Beruf und

ihrem Alter so eine extreme Macht haben, dass sie sich so gut wie alles erlauben können. Es war mir eigentlich egal, ob es gegen mich ging oder gegen andere ging. Ich fand es immer schon ungerecht, unfair. Den Eindruck hatte ich auch, dass es fast keinen Unterschied gemacht hat. Dich hat das einfach wütend gemacht, wenn so was passiert ist. Und klar, Erwachsene und Kinder, Kinder sind unerfahrener und so.

hat ja schon irgendwo einen Sinn, trotzdem hat halt diese Beziehung zwischen Lehrern und Kindern damals schon so hart gefehlt. war halt immer nur dieses, man muss sich als Kind anpassen, man muss lernen, sich anzupassen, muss gehorchen, man muss sich unterorten, man muss sich unterwerfen, man muss sich alles anhören lassen, alles über sich ergehen lassen. Und ich finde, ist einfach nicht richtig, vor allem nicht in der Grundschule, man halt noch

Ja, so jung ist und so unschuldig eigentlich. Also findest du es gerade da schlimm? Gerade wenn es da passiert? Ja, also ich finde halt, wenn man älter ist, kommt man vielleicht besser damit klar. Ist natürlich genauso falsch, aber in der Grundschule, im Kindesalter noch, also man ist ja noch nicht mal jugendlich.

Ich finde, genau da haben fast alle Kinder noch nicht diesen Filter, was ernst gemeint ist, was helfen soll, was nicht helfen soll, was böse gemeint ist, was nicht böse gemeint ist. Man kann auch nicht so gut differenzieren als Kind in dem Alter. Und ich finde, genau deshalb ist es genau in der Grundschule am schlimmsten.

János & Corina (07:10.446)
Lehrer so mit den Schülern umgehen. Okay. Das heißt, vier bis fünf für die Grundschule, das ist, finde ich, eine harte Note. Mich überrascht das ein bisschen, weil aus meiner Perspektive raus die Grundschulzeit verhältnismäßig leicht lief. Da hatten wir schon

schlimmere Phasen danach. Ja klar. Aber jetzt rutschen wir mal weiter. Wie ging es denn dann weiter und wie würdest du das bewerten? Weiterführende am Anfang. Eigentlich gleich. Gleiches Thema. Nur, dass es hier noch anfängt, dass

die Lehre anfangen zu sagen, ey, ihr seid jetzt älter, ihr habt jetzt diese Verantwortung und diese Verantwortung und ihr müsst das und das jetzt können und das und das besser machen und ruhiger sein, weil es wird ja wichtig jetzt fürs Arbeitsleben, ihr seid ja jetzt älter. Jetzt wird's ernst. Grundschule ist ja alles nur Quatsch und zählt nicht. Aber jetzt, jetzt ist das Leben ernst und jetzt müsst ihr euch anstrengen und so.

Wo ich mir dann halt denke, ey, das sind alles Kinder, die gerade frisch aus der Grundschule kommen. 11 bis 12 Jahre alt sind sie. Also ich finde, das macht keinen großen Unterschied, ob man 10 oder 11 ist. 11 oder 12. Und genau deshalb finde ich, dass es da genauso schlimm ist und dass dieser Druck halt sogar noch teilweise bisschen höher ist.

János & Corina (08:53.582)
Ja, Bevor jetzt viele denken, du hast ständig widersprochen und dich widersetzt oder so, weil es klingt ein bisschen so, ne? Wie würdest du dich beschreiben? Also gerade so zu Grundschulzeiten und auch Anfang weiterführende Schule? Was warst du für ein Schüler? Tatsächlich habe ich, also so wie ich mich zurückerinnere, habe ich mich tatsächlich am Anfang gar nicht wirklich widersetzt.

selten war, wenn es wirklich viel zu viel wurde, aber sonst habe ich immer akzeptiert oder den Fehler bei mir gesucht, tatsächlich auch, als ich kleiner war und ähm...

János & Corina (09:36.84)
Ja, das musste ich halt mit der Zeit lernen, mich da auch durchzusetzen, mich zu widersetzen. Das kam dann, glaub ich, mit der ...

Sechsten, siebten Klasse. Ich glaube eher siebte Klasse. Da sind wir umgezogen. Genau. Ich glaube das kam eher so mit dem Umzug, mit dem Einstieg in die siebte Klasse, achte Klasse, am schlimmsten achte, neunte Klasse. Was Widersetzen angeht und... Wie sah so ein Widersetzen aus?

János & Corina (10:10.17)
Ja, dagegen... Also wenn was aus meiner Sicht was Unfaires passiert ist, also mir gegenüber, auch teilweise mal anderen gegenüber, hab ich halt dagegen geredet, hab's nicht einfach hingenommen. Keine Ahnung, Beispiel...

János & Corina (10:31.506)
Also zum Beispiel ein Lehrer sagt zu dir, du wirst ja sowieso mal nur Friseurmeister. Hatten wir ja. Wie hast du auf solche Sprüche dann reagiert? Ja, dann halt gesagt, ja.

keine Ahnung, was soll das und so, ein bisschen lauter geworden, warum muss das jetzt so stattfinden, warum sagen sie sowas und dies und das, finde... Ich verstehe nicht, warum sie mir diese Strafe geben, das und das, was habe ich getan, können sie mir bitte sagen, was ich getan habe und so. Kam dann aber meistens auch nie eine Antwort, auf die Frage, was habe ich getan, können sie es mir bitte sagen, was jetzt genau mein Fehler war, kam eigentlich meistens nur ein...

Ja, das weißt du schon selber, oder ja, geht's vor die Tür? Kann nie wirklich eine Antwort haben. Also, nur das mal ganz kurz zum Protokoll zu geben, weil ich finde, wenn du so die Dinge ausdrückst und so rückwirkend darüber sprichst und sagst, vier bis fünf wurden böse Sachen gesagt und das ist nicht in Ordnung und so, dann könnte man ja meinen, dass du tendenziell vielleicht so ein

provokativer Schüler gewesen bist, der

sich verweigert hat, der Nein gesagt hat, der vielleicht Lehrkräfte beleidigt hat oder was auch immer. Das war ja ... Also, zumindest ... Vielleicht hattest du mal eine kurze Phase Richtung Klasse 8, 9, wo das so in diese Richtung gegangen ist, aber davor ja auf gar keinen Fall. Ja, also, ich glaube tatsächlich jetzt so ... Ich jetzt mal zurückblick. Ich glaube, dass ... schon immer ...

János & Corina (12:22.956)
Also dass sich Lehrer schon immer von mir provoziert gefühlt haben, einfach durch mein Dasein. Vor allem in der Grundschule. Weil damals war ich ja echt noch ein sehr ruhiger Schüler. ruhig, hab oft meinen Stoff gemacht, meine Hausaufgaben sogar, hab Klassenarbeiten, gute Noten gehabt eigentlich. Grundschule zum Beispiel. Immer aufgepasst. Also, na, immer aufgepasst kann ich nicht sagen, aber ich war halt dann...

immer mal wieder am abdriften, halt am träumen bisschen und die Lehrer haben sich immer angegriffen durchgefühlt weil sie natürlich durch mein aus dem Fenster schauen und träumen dachten sie natürlich immer, dass ich das total langweilig finde und den nicht zuhören möchte absichtlich oder so also das haben die wirklich immer so aufgegriffen und dann hatten sie ein Problem mit mir dann ging es immer gegen mich, obwohl ich

zu dem Zeitpunkt gar nicht wusste, was ich falsch mache. Also es war immer so ein...

Ja, so ein Missverständnis sozusagen. es war ein Missverständnis, so ist es. Und so waren ja auch die Gespräche, die wir dann hatten, wenn wir in die Schule gegangen sind. Also ich frage ja auch grundsätzlich, was denn eigentlich genau das Problem ist. Und tatsächlich habe ich bisher noch nie eine sinnvolle Antwort bekommen, wie ...

An dem und dem Tag hat er das und das gesagt oder da hat er das und das kaputt gemacht oder hier und da ist er unverschämt oder er sagt hier gemeine Sachen zu. Das gab's ja alles nicht. Es war ja einfach nur, du guckst aus dem Fenster, du beschäftigst dich mit deinen Stiften, du malst dir die Finger an, du weißt gerade nicht, was für Aufgaben erledigt werden müssen und das reicht dir aus, viele deiner Lehrkräfte zumindest zu irritieren.

János & Corina (14:22.216)
Ich glaube, dass ganz wichtig ist, zu sagen, das ist auch eine der Fragen, gestellt wurden. Was ist deine schmerzhafteste Erfahrung aus deiner eigenen Schulzeit? Da gab es dann eben eine Lehrkraft in deiner Grundschulzeit, die, ja, sagen wir mal so, gar nicht damit klarkam. So überhaupt nicht damit klarkam, wie du bist. Was hat die denn gemacht? Das war halt immer dieses,

Was ich ja vorhin gesagt habe, Warum träumst du schon wieder? Diese Sprüche musste ich mir mal anhören. Nur bei dem Fall damals, also ging diese Sprüche nicht nur zu mir, sondern halt an die ganze Klasse. Der träumt schon wieder, ist nicht hier, der ist nicht anwesend, wo ist der schon wieder unterwegs? Das ging ins Lächerliche, Ja, das war schon so eine Art über mich lustig machen vor der Klasse.

Und genau deswegen war jetzt für mich persönlich die Grundschulzeit auch so eine 4 bis 5, finde ich, schlechter. Weil damals, das ist ja der Punkt, ich vorhin schon angesprochen habe, in diesem jungen Alter sind die ganzen Kinder noch...

können noch nicht so gut differenzieren. sind die noch, wie soll ich sagen? So beeinflussbar? Beeinflussbar, passen sich mehr an. Und genau aus dem Grund hatte ich halt von den Klassenkameraden, auch von meinen Freunden, nicht so viel Unterstützung, was der Lehrer sagt, ja Gesetz sozusagen. Keiner wollte sich halt widersetzen wirklich. Und deshalb hat man da nicht so viel

Unterstützung erfahren in der Grundschule von Mitschülern oder auch von anderen Lehrern. Erst recht nicht, ja, das war halt das Schlimme daran, würde ich sagen. Also an alle, die das Buch gelesen haben, es gibt da eine Geschichte über Adrian und Adrians Klassenlehrerin und ich kann einfach sagen, das ist die Erfahrung, die wir gemacht haben, das ist quasi deine eigene Geschichte und die fand Klasse 3 statt.

János & Corina (16:34.65)
Das heißt, wir hatten ab Klasse drei dann einfach das Problem, du auch nicht mehr da bei deinem Namen angesprochen wurdest. Du wurdest einfach nur noch Schlafmütze genannt und Träumer und egal wann du irgendwas gesagt hast oder gefragt hast, das wurde immer in den Kontext Schlafen und Träumen und Raumfahrt und Tiefseetauchen und so weiter gebracht. Und das, was wirklich interessant war, war, dass

sich diese ganze Dynamik auf die Klasse übertragen hat. Also dass das nicht dann irgendwann nur noch die Lehrerin war, die das zu dir gesagt hat, sondern dass du auf einmal, obwohl ja viele aus deiner Klasse auch mit dir zusammen in den Kindergarten gegangen sind, das heißt, ihr kanntet euch ja schon Ewigkeiten und trotzdem

sich diese Freunde so langsam von dir abgewandt haben und alle irgendwann angefangen haben, dich Schlafmütze zu nennen, dich aufzuwecken in den Pausen, sich über dich lustig zu machen. Also die Dynamik war nicht lustig, ne? Die hatte dann weitreichende Folgen für dich auch, für dein soziales Umfeld. Ja, das ist genau das, was ich halt meinte auch. Gender sind leicht beeinflussbar und

Da ist ja keiner dran schuld, außer als, äh, vielleicht, ich würde jetzt auch nicht die Schuld komplett der Person zuschreiben, aber vielleicht die erwachsene Person halt, die, ähm...

eine Gruppe gegen ein Kind aufhetzt zum Beispiel oder die keine Ahnung. Generell, wenn wir jetzt auch nicht auf mein Beispiel gucken bei anderen Kindern.

János & Corina (18:23.614)
Nach einem kleinen Streit sagt, ey, du, das ist voll schlecht, was du gemacht hast, entschuldige dich jetzt. Also klar muss so sein, ja, aber vor der ganzen Klasse halt, dieses Bloßstellen, dieses,

einem so präsent machen als Kind. Und genau das ist halt dann wahrscheinlich eher die Schuld von der erwachsenen Person, weil die anderen Kinder glauben, dass was Ältere sagen. Sie wurden ja so erzogen. ist ja… Ja, das ist Erziehung, ne? Ja, genau, das ist ja Erziehung. Das ist ja das Problem an der ganzen Sache. Und mir kam jetzt hier gerade noch ein Gedanke und jetzt ist er gerade wieder weg. Na klar. Genau.

Das war ja jetzt nur eine Lehrerin, das waren ja nicht alle. Also mal ganz kurz so, was ja immer vielen sehr, sehr wichtig ist, ich versteh's auch auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite macht's mich manchmal auch wütend, dass man immer wieder sagen muss, dass es nicht alle Lehrkräfte sind, sondern dass es ganz viele ganz tolle Lehrkräfte gibt, die das anders machen und die das so auf dem Schirm haben.

Gab es denn eine Lehrkraft, dir in diesem Moment, in dem das ja sehr offensichtlich war, dass diese eine Lehrerin dich so auf dem Kieker hatte, die dir geholfen hat, die sich aktiv für dich eingesetzt hat und gesagt hat, ey, das geht gar nicht, was hier läuft.

János & Corina (19:51.503)
Nee, nicht, dass ich mich erinnere. man kann, also ich hatte natürlich trotzdem auch eine schöne Grundschulzeit. Man kann es nicht so sehen. Ich hatte tolle Lehrer auch damals. Ein, zwei tolle Lehrer, mit denen ich mich echt super verstanden habe. was das Thema angeht, hatte ich nicht wirklich Unterstützung von anderen Lehrern. Ich glaube, ich habe mich da auch mal an irgendwelche anderen Lehrer gewendet, aber ja, habe ich.

Was wurde dir meistens so entgegengebracht? Das hast du immer gemacht übrigens. Auch das muss man dir hoch anrechnen. Du hast dir immer Unterstützung gesucht. Du hast es uns erzählt. Wir haben meistens, auch hier mal so ein bisschen diese ganzen Vorurteile herauszuschrauben, wir haben meistens versucht deeskalieren zu arbeiten. Wir haben erst mal immer versucht, auch die Perspektive der Lehrkraft abzufragen. Gab es nicht irgendeinen Grund dafür, dass so und so und das irgendwie

aus allen möglichen Blickrichtungen zu betrachten. Und dann haben wir meistens gesagt, und was kannst du jetzt erst mal tun, damit nicht wir sofort dastehen und einen Riesen Stress machen? Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, wie du dir selber Unterstützung holen kannst? Und das hast du immer gemacht. Wie haben die Lehrkräfte jetzt mal unabhängig davon ... Du hast das ja in jeder Schule, egal in welcher Schule du warst, hast du das gemacht. Lehrkräfte oder Schule Sozialarbeit oder wen auch immer.

zu Unterstützung an deine Seite geholt. Wie haben die reagiert? Das war immer krass. Also, das war immer krass, weil,

Es war halt immer... Dieses ganze Collegium, dieses ganze Lehrerzimmer war immer so eine Art komischer Bund, wie so eine Sektegefühle. Also die mussten immer so hart zusammenhalten. Und einerseits ist es ja gut, wenn das Collegium sich gut versteht und zusammenhält. Aber es war... So aus meiner Sicht, so aus meiner Beobachtung gab es auch Lehrer, die sich untereinander nicht mochten. Also gab es immer. Also die sich untereinander wirklich gar nicht leiden konnten.

János & Corina (22:00.533)
Und trotzdem hatten die Lehrer immer immer eine Angst davor gegen andere Lehrer vorzugehen, gegen andere Lehrer was zu sagen. Also es war immer, ja, da kann ich nichts machen. Der wird seine Gründe haben. Die wird ihre Gründe haben. Ja, das wird schon richtig sein, wenn der das so macht, die das so macht. Oder keine Ahnung.

Ja, bei mir funktioniert es gut oder bei mir kannst du dich, äh, hältst dich ja gut, ich habe kein Problem mit dir, aber der oder die hat ein Problem mit dir und ich kann da nichts machen und so weiter. Also es ist wirklich egal, was für Situationen man geschildert hat und das trifft auf so viele Leute zu, die ich kenne. Also wirklich Freunde von mir, Leute von mir haben sich an die Schulleitung gewendet auch, teilweise an verschiedensten Schulen.

und an Vertrauenslehrern, was auch immer. Und klar hat man teilweise dann vielleicht gesagt bekommen, ja, ey, ich bin bei dir, ich versteh dich. Das ist schlecht und so was. Aber es wurde nie was zu den Lehrern gesagt. Oder wenn was ganz Kleines, so wie ja, war jetzt nicht wirklich okay. Aber es wurde nie wirklich ein krasses Gespräch.

von Lehrer zu Lehrer geführt. Ich weiß nicht, ich hab's gar nicht komisch formuliert. Ich hatte auch den Eindruck selbst, wenn du dann mal mit der Schulsozialarbeit und einer Lehrkraft, mit der es Konflikte gab zum Beispiel, du hast dich ja auf diese Gespräche immer eingelassen. Du hast ja immer gesagt, lass uns miteinander reden. dann war noch irgendeine dritte Person dabei. Entweder die Schulsozialarbeit oder die Schulleitung.

János & Corina (23:57.727)
Ich war auch schon häufiger bei solchen Gesprächen dabei. Du bist da sehr reflektiert und hast immer auch deinen Anteil an Schuld mit zugegeben und ja, und ich verstehe das, dass es auch schwierig ist und so weiter. Hast du ja immer alles mitgesagt. Aber du hast halt darauf bestanden, dass es bestimmte Verhaltensweisen von den einzelnen Lehrkräften gibt, die halt nicht in Ordnung sind, die grenzüberschreitend sind und dass die aufhören müssen.

Und auch zum Beispiel bei der Lehrkraft, bei der du nur noch Schlafmütze genannt wurdest und die dich wirklich nachgeefft hat vor der ganzen Klasse, die dazu geführt hat, dass du sozial ausgegrenzt wurdest, auf dem Schulhof durch die Gegend geschubst wurdest und nicht mehr zu Geburtstagen eingeladen wurdest. Also es ging wirklich weit, weit, weit. Selbst da haben wir die Erfahrung gemacht, dass es

von der anderen Erwachsenenperson, in dem Fall war es die Schulleitung, die mit drin saß, klein geredet wurde. Und dass es hieß, das wird schon seinen Grund haben, dass man dich so behandelt. Dann musst du was dran ändern. Weil diese Lehrkraft, die macht das ja nicht einfach zum Spaß. Ja, das ist ein ganz wichtiges Thema schon immer für mich. Also ich finde das schon immer so krass.

Und da kann man sich streiten, klar, diese Dynamik, dass Lehrer mehr zu sagen haben als Schüler, ist ja gerechtfertigt irgendwo, okay, sind die Älteren, dies und das. da will ich jetzt gar nicht unbedingt so hart dagegen reden, erstmal. Aber, diese Politik, dass Lehrer alles dürfen und immer richtig liegen und

sich verhalten dürfen, wie sie wollen und sagen dürfen, was sie wollen, machen dürfen, was sie wollen, Strafen geben, wie sie wollen. Und Schüler nichts machen dürfen, was sie wollen, sondern immer das machen müssen, was die Lehrer wollen. Ich finde es einfach... Schwierig für dich, ja? Ist schwierig, ist falsch meiner Meinung nach, weil da haben wir auf der einen Seite erwachsene Menschen.

János & Corina (26:12.498)
Erwachs, volljährig, erwachsen, gebildet. Und auf der anderen Seite haben wir Kinder, Jugendliche. Ja, für mich hat das was mit Professionalität und mit ... Verantwortung zu tun. Also, wenn ich als erwachsene Person diejenige bin, ... diese Macht innehat und diese Macht auch gerne für sich beanspruchen möchte, dann muss ich ...

Macht geht immer nur mit Verantwortung einher, dann muss ich diese Verantwortung auch übernehmen und dann muss ich sie aber auch professionell übernehmen. Das bedeutet, dann darf ich nicht diskriminieren, dann darf ich auch nicht einfach sagen, was ich will und Kinder vor anderen bloßstellen oder irgendwelche Methoden anwenden, die halt schon seit 1980 nicht mehr in Ordnung sind. Und hier noch mal ganz kurz so ein ...

Bild gerade zu rücken. Es reichen einzelne Lehrkräfte. Es reicht doch, wenn so ein Kind, so ein Jugendlicher eine solcher Lehrkraft pro Schuljahr ertragen muss und alle anderen Lehrkräfte, halt nichts dagegen tun können, die halt nicht sich positionieren können. Eine Schulleitung, die nichts dagegen sagen kann, die halt immer nur relativiert. Ja, wir hatten auch schon eine Schulleitung, die gesagt hat,

Du musst Verständnis für diese arme Lehrkraft haben. Die ist Anfängerin, die kann das halt alles noch gar nicht. Zu einem Kind, das von dieser Lehrkraft halt leider wirklich überhaupt nicht in Ordnung verhalten, also behandelt wird. Und da sind wir bei dem Thema, das halt schwierig ist, Da kannst du 15 tolle Lehrkräfte an deiner Seite haben, die sich aber nicht positionieren gegen eine Lehrkraft, die schadet. Und das ist, glaube ich, das,

was ganz viele nicht begreifen wollen, dass es manchmal reicht, diese eine Lehrkraft zu haben, die sich einen Spaß daraus macht.

János & Corina (28:11.79)
Auch rassistisch zu sein, das hattest du ja auch. Du hattest ja auch Lehrkräfte, die wirklich hardcore rassistisch gewesen sind, deinen Mitschülern gegenüber, die dir gar nicht groß was getan haben. war ... Du warst da fein raus. Mhm. Dazu hab ich Aber das hat dich ja auch tierisch gestresst, dass die halt dann zu deinen Kumpels ... rassistisch gewesen ist. Und dass auch da du keine Möglichkeit hattest, ähm ... irgendwo Unterstützung zu bekommen, dass das aufhört.

Ja, also das finde ich extrem. Also das ist eigentlich genau das, ich gesagt habe. Es ist halt Kinder und Jugendliche, nicht Befehlen folgen und

gerade mal nicht das mal also gerade mal ich weiß nicht wie ich das sagen soll. Kinder und Jugendliche die nicht gehorchen halt einfach die erfahren Konsequenzen die bekommen Konsequenzen Strafen Sanktionen keine Ahnung und Lehrkräfte die genauso falsche Dinge tun unmenschliche Dinge rassistische Dinge aber wirklich ekelhafte Dinge

haben gar keine Konsequenzen. schlimmsten Fall, also das ist der schlimmste Fall der passiert, also wo ich Lehrkräfte hatte, denen das passiert ist schon, das ist schlimmste Fall, ist, dass sie die Schule wechseln. Also nicht das Problem beseitigen, sondern das Problem verlagern. Was ich mit Problem beseitigen meine, es sollte auch Abmahnungen geben für Lehr- also klar gibt's ja offiziell, aber es sollte härtere Maßnahmen geben für

das Verhalten von Lehrern. Weil, wie gesagt, es sind erwachsene Menschen, die einen pädagogischen Beruf ausüben. man auch sehen. Klar, haben einen Lehrauftrag, aber sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen. Das heißt, ihr Beruf ist pädagogisch den ganzen Tag mit Jugendlichen und Kindern. Das heißt, ich finde, man sollte viel mehr auf das Verhalten von diesen Lehrkräften achten als auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen, die gerade erst lernen, wie man sich richtig verhalten sollte.

János & Corina (30:27.826)
Oder die gerade halt ... Ja. Weißt du? Erwachsene Menschen, die gelernt haben, wie man sich verhalten soll, verhalten sich falsch und kriegen keine Strafe. Jugendliche Kinder, noch nicht wirklich gelernt haben, man sich verhält, die Pubertärs sind die Hormon, was auch immer, Haushaltsspiel, verrückt sind so, kriegen Strafen, wenn sie sich falsch verhalten. Das macht für mich keinen Sinn und wird auch nie Sinn machen für mich. Und genau das ist das Problem.

Und ich finde auch wieder interessant dieses, woher lernt man eigentlich als junger Mensch, wie man sich verhält. Also man lernt es ja nicht nur, weil einem ständig jemand mit Konsequenzen da in so Bahnen rein lenkt, sondern man lernt es ja hauptsächlich dadurch, dass man Erwachsene beobachtet, dadurch, dass es vorgelebt wird, dadurch, dass man sieht, wie macht man das, auf was reagiert man eigentlich, was ist richtig, was ist falsch, sieht man ja auch, indem man seine Umgebung beobachtet und schaut.

Wie wird reagiert auf jemand, das und das macht? wird reagiert auf jemand, das und das macht? Kinder und Jugendliche in der Schule lernen schon, wenn ich erwachsen bin, darf ich alles machen, was ich will. Da darf ich sagen, was ich will, weil am Ende gibt es eigentlich niemanden, der das dann unterbindet. nochmal, das sind Kulturen, die sind unfassbar abhängig von ...

der Schulleitung, ich sagen, also von der Schulkultur, von der Schulleitung. Es gibt durchaus Schulen, da würde ich einfach davon ausgehen, dass es viel schneller und viel klarer dann auch Gespräche gibt und vielleicht auch Schwierigkeiten für die Lehrkraft. Wir haben so was jetzt halt leider nicht erlebt. Aber das, obwohl wir an insgesamt eins, zwei, drei

János & Corina (32:25.87)
6 Schulen. Dazu habe ich aber noch was. Da wurde auch die Frage gestellt bei dir auf Insta. Ob es an irgendeinem Punkt in meiner Schulaufbahn besser wurde. Ich finde das eine sehr wichtige Frage, ich habe es ja schon gesagt, Grundschule war schlimm. Anfang weiterführende Schule war auch schlimm. Aber das ist das Verrückte, was ich beobachtet habe. Ab der 10. da war es auch noch teilweise schlimm.

Aber jetzt in der elften zum Beispiel, Oberstufe generell, ganz andere Welt. gibt es Lehrkräfte immer noch, es gibt immer noch Lehrkräfte, die sich so verhalten, auch an Berufsschulen, da hab ich auch schon von Freunden Geschichten gehört damals oder was auch immer, wo Lehrer die Klassen genauso behandeln, obwohl da teilweise 30-Jährige drin sitzen und so. Also,

Es ist natürlich trotzdem Lehrkraft abhängig, aber in der Oberstufe sind alle älter und damit

selbst verantwortlicher für sich und damit ist das schulleben einfacher für einen. Für dich wurde es viel einfacher. Viel einfacher. Sobald man halt nicht mehr, sobald die Lehrer wissen, okay, ey, das sind fast erwachsene Menschen, ich kann denen nicht mehr so viel vorschreiben, geht gar nicht. Aber dann wird es entspannt, weil dann ist es egal, wenn man mal

abwesend ist, dann ist es egal, man mal, keine Ahnung, kurz mit dem Nebensitzer redet, dann ist es auch egal, wenn man mal die Hausaufgaben nicht hat, das interessiert keinen mehr. Man ist einfach selbstverantwortlich. Man macht selber in seinem Tempo mit seinen Techniken, seinen Lerntechniken macht man sein Ding. Und das ist einfach entspannter. Es sollte halt einfach schon ab der Grundschule so sein.

János & Corina (34:31.022)
Und ich glaube, liegt einfach daran, dass Erwachsene denken, sie haben einen Erziehungsauftrag und sie müssen halt ... Kinder erziehen. Und sobald du halt dann mal so groß bist ... fällt bei vielen dieser Gedanke weg. Da ist man ja Von wegen, jetzt ist er Hopfen und Malz verloren. Entweder er schafft's oder er schafft's nicht, aber das liegt in seiner Hand. Und ich glaube, dir diese ...

dir wahrscheinlich auch schwer gefallen wäre als Kind, wenn es denen ganz egal gewesen wäre. Aber deswegen fragen wir jetzt mal ganz kurz, was hätten denn Lehrkräfte oder was können denn Lehrkräfte konkret tun für dich, damit es gut läuft? Also aus deiner Erfahrung heraus, was kann eine einzelne Lehrkraft tun? Mit Kindern wie dir, die eben nicht glatt

laufen, bestmöglich klarzukommen. Es ist so einfach, ich habe schon oft gesagt, aber es ist so einfach.

Das wichtigste ist einfach nett sein, erst mal authentisch sein, weiß ich nicht verstellen und

Ja nett, authentisch und keine Ahnung, wie soll ich das sagen? Freundschaftlich einfach. Also wenn ein Lehrer auf die Bindung mit seinen Schülern setzt, läuft es in den meisten Fällen immer besser. Bei mir war es immer so, wenn ein Lehrer auf Beziehung gesetzt hat, auf die partnerliche Beziehung mit den Schülern, auf die Freundschaft sozusagen.

János & Corina (36:17.406)
Es lief immer besser, weil man Lust zu diesem Lehrer in Unterricht zu gehen, man Lust mit diesem Lehrer zu reden, man hat diesen Lehrer gemocht. Genau das ist das, was jeder Lehrer einfach machen sollte, anstatt mit Strafenarbeiten, mit...

Sitzordnung verändern, was auch immer vor die Tür schickt. Ist ja auch eine Strafe, keine Ahnung. Jetzt gibt es ja Lehrkräfte, die sind einfach nicht so kumpelhaft und so... ...je, freundemäßig und so. Sagen wir mal, wir haben jetzt vielleicht eher so eine relativ stille Lehrkraft, die einfach gerne ihren Unterricht machen möchte. Wie kann das da funktionieren, das, du da so meinst? Also...

Gibt's ja auch, ne? Ja, eigentlich genau gleich. Also, ich weiß es auch, Lehrkräfte, die so sind, so bisschen ruhiger, schüchterner, zurückhaltender. Es ist genau dasselbe Thema. Also einfach authentisch sein. Es ist so wichtig, man selbst zu sein. Wenn man ein Problem mit einem Schüler hat, mal zum Beispiel ...

nicht über Strafen lösen und über Wegschicken und Sitzordnung, sondern über Gespräch, über Augenhöhe lösen, über

Ja, und...

János & Corina (37:48.449)
Wie soll ich sagen? Einfach diese Bindung aufbauen. Es muss ja gar nicht so ein lautes, hey, partnerliches, freundschaftliches Ding sein, sondern es kann auch einfach so ein...

Wie soll ich das beschreiben? kann doch einfach so... Man muss einfach auf Augenhöhe und authentisch sein. Fertig. Das reicht. Weil wenn die Schü... Dann wollen die Schüler gar nicht... Dann wollen die Schüler gar nicht mehr rebellieren oder... Keine Ahnung. Ich glaube, dass es zwei Wege gibt, ne? Also, glaube, entweder bist du so ein begeisterter Menschen-Mensch. Ja, genau so. Ich bin so, Kumpel und, ey, und erzähl mal und ich erzähl mal und dann machen wir nebenher noch Schule und...

Da gibt es wirklich viele, die machen nebenher fantastischen Unterricht und kriegen das hin, beides irgendwie präsent zu machen in ihrem Unterricht. Oder du bist vielleicht eher introvertiert und bist vielleicht gar nicht so sehr dieser kumpelhafte Typ, aber dann ist es halt, glaube ich, wichtig, dass du so die Liebe für dein Fach lebst. Auf deine Art. ...

nicht so sehr über die Beziehung zum Kind, sondern mehr über das Fach, Beziehung zu den Kindern aufzubauen. ... ich hab schon wirklich sehr, sehr viele sehr stille Lehrkräfte begleitet, die ... gar keine autoritäre ... Stimme oder Methoden gebraucht haben, um durchzudringen. Also ... Eigentlich ist ja die Frage, wann hast du eigentlich Respekt vor einer Lehrkraft, ne? Also ...

Weil sobald du den Respekt von der Lehrkraft hast, reißt du dich ja auch zusammen und provozierst ja nicht absichtlich dann da rum und eskalierst da rum, sondern sorgst eher dafür, ey komm, seid jetzt mal leise, wann passt, also wann ...

János & Corina (39:40.431)
Wann hast du diesen Respekt, sodass ... egal, wie die Person grundsätzlich jetzt ist, die dürfen alle super verschieden sein, das für dich irgendwie stimmig ist und du sagst, ja, da steht eine Person, die unterstütze ich durch meine ... Verhalten und alles.

János & Corina (40:02.534)
Wieder Augenhöhe. ist einfach immer... Also für mich, es kann für andere Personen auch komplett anders sein. Ich glaube nicht. Aber für mich, es ist immer Augenhöhe. ist immer... Wenn man nicht das Gefühl vermittelt bekommt als Schüler, dass man minderwertig ist oder dass die Lehrkraft halt über einem steht, immer über einem steht und das Sagen hat. Wenn man dieses Gefühl nicht bekommt, sondern das Gefühl bekommt, dass man...

von der Lehrkraft wirklich, also dass die Lehrkraft einem wirklich was beibringen möchte, aber dass die Lehrkraft nicht die Macht über dich haben möchte, nicht die Kontrolle über dich haben möchte. Ich glaube, dann fängt es an, dass man mehr Lust hat auf Unterricht und dass man wenigstens nicht mehr laut ist absichtlich. Also man ist ja nie absichtlich laut wegen einer Lehrkraft, eigentlich fast nie. Aber dann fängt es an, dass man wirklich sich mal Gedanken macht. Ey, okay, ich bin jetzt vielleicht zu laut.

Ich will ja zeigen, dass ich mich interessiere für das, was sie macht. Ich finde, für mich ist das ausreichend, dass genug einfach auf Augenhöhe kommunizieren. Das reicht halt. Und wenn eine Lehrkraft mit dir jetzt irgendwie sauer ist, weil du nervst diese Lehrkraft, wie hättest du das am liebsten, dass die das dir gegenüber sagt? Also möchtest du so überhaupt gesagt bekommen?

Okay, und auf was für eine Art und Weise ist dir das dann wichtig, sodass du diese Augenhöhe spürst vielleicht? Ja, Wiederhäugen, ja. Wichtig. Also einfach offen und ehrlich sagen, direkt rausfahren. Aber nicht auf diese ähm... nicht auf diese... Wie soll ich das jetzt formulieren? Nicht auf diese autoritäre Art, nicht auf diese strenge Art, sondern einfach ähm...

in einem ernst gemeinten Gespräch, ernst gemeint nach dem Unterricht vielleicht, also nicht während dem Unterricht, weil alle zuhören, weil das ist dann auch einfach nicht immer optimal, vor allem bei vielleicht auch eher schüchternen Schülern oder so zum Beispiel, das ist nie der richtige Weg vor der ganzen Klasse. Nach dem Unterricht oder so einfach kurz sagen, ich fand das bisschen blöd heute, so und so und...

János & Corina (42:26.408)
Keine Ahnung, vielleicht doch mal dann trotzdem bisschen reflektieren sein als Lehrkraft. Vielleicht mal fragen, ey, habe ich irgendwas gemacht, was dich gestört hat? Weil solche Sätze sind sehr, wie soll ich sagen, sehr hilfreich für Schüler, zumindest für mich. Ich fand das immer sehr schön, wenn eine Lehrkraft mich gefragt hat, was sie falsch gemacht hat oder ob sie was falsch gemacht hat.

Weil habe ich immer, also dann habe ich wirklich gemerkt, dass dieser Augenhöhe, dieser Gleichstand, dieses Gleichgewicht auch ein bisschen da ist wenigstens. Also quasi, ich kann auch Fehler machen. Genau. Ich bin nicht perfekt und du hast die Fehler gemacht, sondern… Reflektiert sein, authentisch sein, genau so. Ja. Verstehe. Das ist sehr Ich habe auch die Erfahrung gemacht, ich kann auch direkt zu so Schülern hingehen und sagen, ich muss dir ganz ehrlich sagen, so wie das gerade läuft, so geht es nicht weiter.

Wie stressd es wahnsinnig. krieg das so, krieg ich das nicht mehr hin. Mhm. Das kann man ja Und wir müssen das irgendwie in den Griff bekommen, zwei, dass das anders läuft. Ja, aber dann ... ... So bin ich auch schon in solche Gespräche reingegangen, wenn ich gemerkt hab, es geht wirklich gar nicht mehr. Und das war bisher auch okay, Weil's war nicht ein ...

Du musst jetzt was verändern und so wie du bist. Sondern wir zwei müssen das in den Griff bekommen. Das wollte ich gerade sagen. Es gab schon oft, dass Lehrkräfte gesagt haben, wir müssen das in Griff bekommen. Oder so in der Art, wie du es gesagt hast. Aber dann eigentlich eher gemeint war, dass du das in den Griff bekommen musst. Der Schüler, du musst dich ändern, ruhiger sein, du dein Zeug mitschreiben und so was.

Ein gutes Gespräch darf natürlich an der Stelle nicht enden, sondern da muss es jetzt weitergehen. Ja klar, natürlich. Aber ich empfehle schon immer auch bei meinen Fortbildungen, zum Beispiel wenn Lehrkräfte mich fragen, wenn es so Gefühlsansteckung geht und so, weil neurodivergente Kinder haben schon einen ganz guten Radar für die Intention der Person gegenüber. Also gerade die ADHSler, spüren durchaus, ob die Person gegenüber da jetzt gerade Bock drauf hat oder nicht.

János & Corina (44:40.782)
mir gegenüber positiv eingestellt ist oder nicht. Und das heißt, es ist manchmal wichtig auch zu sagen, du treibst mich in den Wahnsinn mit deinem Verhalten. Weil das ist dann wieder authentisch. Das heißt, das passt zu dem, was das gegenüber fühlt. Das gegenüber fühlt, dass mich das total aufwühlt, aber dann ist es benannt. Und dann

Es ist aber wichtig, zu sagen, du musst jetzt was dran ändern, damit ich geschützt bin, sondern ...

Ja, was ist das Problem? Wieso funktioniert das so nicht? Brauchst du von mir irgendwas oder oder? Und da sind wir wieder bei Verantwortung. Wenn ich die Macht habe, habe ich die Verantwortung. Das heißt, ich habe auch die Verantwortung dafür, eine Lösung zu finden. Zusammen mit dem Kind. Aber das kann nicht sein, dass ich einfach nur sage, du hast jetzt die Verantwortung dafür, dass das läuft. Und deshalb finde ich es auch so wichtig, dass man

nicht weiter nett spielt. Deshalb sage ich auch authentisch sein, das Ansprechen. Deshalb ist es wichtig, dass man das nicht weiter nett spielt und so. dann geht es ganz schnell in so eine passiv-aggressive Art über und das ist das Allerschlimmste. Also ich persönlich fand es immer schlimmer, wenn eine Lehrerin oder Lehrer diese passiv-aggressive Art hat. Dieses Lächeln die ganze Zeit und jetzt geh mal bitte vor die Tür.

Man merkt eigentlich, dass die Lehrkraft einen wirklich hasst. Man kriegt dieses Gefühl, aber sie sagt nichts, sondern lächelt. Das ist viel schlimmer. Viel schlimmer. Für mich zumindest. Das ist für mich auch falsche Professionalität. Nicht wirklich professionell, finde ich. Im Umgang mit Kindern und Jugendlichen nur so ein Lächeln aufzusetzen, aber dann gleichzeitig ziemlich gemein zu sein. trotzdem strafen gehen. Es macht ja die Strafen nicht besser, wenn man nett aussieht und lacht.

János & Corina (46:42.702)
So, jetzt gehen wir mal ganz kurz hier ganz konkret in Fragen rein. Du versuchst einfach mal so gut wie möglich. Wir gehen jetzt mal in Fragen, die alle so rund das Thema Eltern da sind, weil da sind richtig, richtig viele gekommen.

János & Corina (47:04.45)
Was ist deiner Meinung nach die wichtigste Aufgabe von Eltern bei der Begleitung von neurodivergenten Kindern im Schulalter?

János & Corina (47:22.486)
einfach für sie da sein. Die wichtigste Aufgabe von Eltern für neurodivergente Kinder im Schulalltag.

János & Corina (47:38.095)
Wichtig auf jeden Fall ist Kind ernst nehmen. ist, würde ich jetzt mal sagen, der wichtigsten, einer der wichtigsten Punkte ist die Eltern von dem neurodivergenten Kind das Kind auch ernst nehmen. auch wenn es nicht neurodivergent ist, wenn es von der Schule nach Hause kommt und von Problemen mit Lehrern erzählt und sowas, das nicht auf die leichte Schulter nehmen und sagen, ja, da...

hast du aber dann wahrscheinlich auch Scheiße gebaut, Dann hast du auch. Sondern das erstmal auch bisschen ernst nehmen und sagen, ey, okay, Scheiße, ich bin bei dir, ich hör dir zu und so. Kannst immer mit mir reden darüber und so. Weil das ist auch schmerzhaft, das in sich reinzufressen bestimmt. wenn man zu Hause dann auch keine Zustimmung kriegt von Eltern oder so, dann ist es noch schwerer, damit klarzukommen in der Schule.

Wenn du jetzt aber da einen Anteil hast, also sagen wir mal du hast jetzt wirklich irgendwas angestellt. Ja. Und es gab berechtigterweise in der Schule dadurch Stress. Und du kommst jetzt nach Hause und bist aufgewühlt und schimpfst über die Schule, über die Lehrkräfte. Wie würdest du sagen, kann man das als Eltern gut begleiten? Also weil du sagtest, du möchtest, dass das Kind ernst genommen wird. Ja.

Jetzt hat also das Kind was angestellt, es gibt also berechtigte Kritik.

Also wenn das Kind wirklich was angestellt hat, dann sollte man natürlich auch nicht das... ...kommet gut reden und sagen, ey, alles richtig gemacht und so. Du bist gar nicht schuld daran und so sollte man das dann auch nicht handhaben, finde ich. Man sollte dann schon dem Kind auch klar machen, also jetzt nicht durch Anschreien oder... ...oder was auch immer, aggressiv sein und sowas, aber durch... Man sollte dem Kind schon klar machen, dass ähm...

János & Corina (49:41.039)
Ja, das was Falsches gemacht hat. Wenn es was Falsches gemacht hat. Sollte man das schon klar machen irgendwie, indem man das auch sagt. Du hast jetzt aber zum Beispiel schon häufiger Sachen falsch gemacht und du wusstest es auch. Du bist ja eher dann nach Hause gekommen, zu beichten. Boah, ich hab schon wieder so einen Scheiß gemacht, ey. Keine Ahnung. Also weiß ich nicht.

irgendwas irgendwo dagegen getreten und dann ist was kaputt gegangen oder runter gefallen und das hat dir danach furchtbar leid getan. wusstest es meistens, dass du was falsch galt.

János & Corina (50:19.758)
Dann muss man dir das dann ja nicht mehr beibringen? Ja eben. Dann ist es auch genug. Also dann muss man sagen, ja, es war blöd. Keine Ahnung, so was sagen wir. Man sollte es natürlich trotzdem ernst nehmen und Aber man sollte jetzt nicht noch mehr draufhauen. Warum nicht? Das habt ihr nämlich immer richtig toll. Das war bei mir immer perfekt, weil wenn ich Scheiße gebaut habe und es euch gesagt habe, habe ich auch immer ...

Zustimmung von euch bekommen. Wie heißt das? Ich nie angeschrien. Ich ein offenes Ohr gehabt von euch.

Ja, er hat mich eher getröstet, wenn es mir schlecht ging. Weil wenn ich Scheiße gebaut habe, wusste ich meistens danach selber, wie schlecht es war und hab mich selber damit dann gequält die ganze Zeit. Ey, ich hab so Scheiße gebaut und so. Ich finde als Eltern sollte man dann eher, ja, das Kind trösten und sagen, ey, alles gut, es passiert und es sollte nicht nochmal passieren und so, aber trotzdem, gut, du es sagst und so.

Besteht da nicht die Gefahr, dass du das dann gar nicht ernst genug nimmst und dass das einfach das nächste Mal wieder genauso passiert? Bei mir nicht. ich lerne das schon. Also ich weiß nicht, bei anderen vielleicht schon, aber ich denke mal, wenn man wirklich krasse Scheiße gebaut hat als Kind und

Ja und dann schon von der Schule genug Anschiss kriegt oder keine Ahnung oder... Dass gar nicht durch Anschiss zurückkriegt diese Scheiße sondern vielleicht auch durch den Verlust von einem Freund oder Streit mit Freunden oder keine Ahnung. Ich finde dann ist man schon genug gestraft. Und dann sollte man im besten Fall auch selber merken, dass man das nicht mehr machen sollte. Und ich finde wenn die Eltern dann noch...

János & Corina (52:20.958)
mehr dagegen sehen, fühlt man sich einfach noch schlechter und das macht es einfach nicht besser. Also man sollte dann schon ein bisschen so...

So eine Person haben die dann für einen da ist wenigstens noch.

János & Corina (52:37.096)
Also das mal ganz kurz so von unserer Seite aus zu sagen, war es immer wichtig.

János & Corina (52:46.546)
diese, ja, diese emotionale Last, die das auch mit sich gebracht hat, also auch so diese Schuld und dieses Gefühl von versagt haben und auch schon bloßgestellt worden zu sein, sich also auch schämen für, für irgendwas, was stattgefunden hat, so dieses Gefühl zumindest auch mal ernst zu nehmen und da sein zu lassen und eben nicht noch weiter zu beschämen, sondern …

sondern zu sagen, das ist beides gleichzeitig da. Ich finde, so oft dürfen wir so eine Gleichzeitigkeit von Realitäten einfach zulassen. Das ist gleichzeitig auch für uns oft ärgerlich gewesen, weil wir gedacht haben, wieso eigentlich? Muss das jetzt schon wieder sein? Ja, und manchmal ja auch so Sachen, wo wir uns wirklich so an den Kopf gefasst haben und gedacht haben, sag mal.

Wie kommt es denn bitte zu sowas? Gleichzeitig aber halt auch jemanden zu sehen, der schon emotional so eine Achterbahnfahrt mitgemacht hat und auch wieder eine gewisse Stütze braucht, zu sehen, okay, auch wenn man etwas angestellt hat, es ist wichtiger, also es ist viel, viel wichtiger irgendwie, sich da emotional wiederzufangen, sich nicht ständig zu schämen, sondern…

auch dafür aufrecht zu stehen und mit dem Support an der Seite irgendwie zu versuchen, das besser zu machen das nächste Mal. Also wichtig ist, kommt natürlich auf die Härte an von der Scheiße, die man gebaut hat. Ja. Also extrem. Ich finde, wenn es jetzt so ein mittleres Ding ist, so keine Ahnung, man hat was geklaut, was Kleines.

und Snickers geklaut, man wurde erwischt und man fühlt sich danach schlecht. Vielleicht ist man noch klein und weint auch oder so. finde, dann sollte man als Eltern erstmal nicht noch drauf rumhacken, so das meinte ich damit, sondern das vielleicht erstmal ruhen lassen. Also man muss ja auch nicht gut reden, das habe ich auch nicht gemeint. Aber einfach da sein erstmal, ein Arm nehmen vielleicht, ähm, nichts sagen dazu und dann irgendwann später vielleicht was dazu sagen. Aber ich glaube...

János & Corina (55:09.958)
bei so was mittleren, wie ich jetzt gesagt hab, so einem Sneakers-Ding. Ich man merkt dann selber schon, dass man was Falsches gemacht hat. Und ähm... Das ganz witzig, wer klauen war bei uns noch nie das Thema. Das mir jetzt halt eingefallen so. Ich weiß gar nicht, wie ich reagieren würde, wenn du klauen würdest und erwischt worden wärst. Ja, ich... Boah. Na gut. Wir hatten nur einen abgebrannten Baum im Stadtpark.

Das war eine Herausforderung kann ich mal sagen, weil da wurden wir... Das war ein bisschen härter vielleicht. Das war glaube ich oberste Stufe. Aber... Na gut.

Ich glaube, es ist einfach wichtig, nicht so viel mit Scham zu spielen. Und wir wissen einfach alle, ... Oder vielleicht wissen wir es nicht alle. Vielleicht sagen wir es einfach mal. Es passieren ja häufig auch so Sachen in einem jugendlichen Gehirn. Und gerade mit ADHS, die man sich manchmal selber gar nicht erklären kann. Also, hattest du das ... Kannst dich an irgendwas erinnern, wo du im Nachhinein gedacht hast, hä, wieso hab ich das denn jetzt gerade gemacht?

Und es war was wirklich Dummes. Und du hast wirklich im Nachhinein gedacht...

János & Corina (56:37.742)
Wie kam es bitte zu dieser Sache? habe keine Ahnung. So oft schon. Ich muss jetzt an eine konkrete Situation denken. muss mich kurz überlegen. das so oft schon passiert.

János & Corina (56:58.35)
Das ist ein ganz schwerer...

János & Corina (57:05.203)
Ich habe ein Beispiel, das erzähle ich auch immer, Fortschrittsbildung, aber ich glaube, du erinnerst dich da nicht dran. Ne, erzähl's noch Du hast dir mal die Hose aufgeschnitten.

Erinnerst dich daran? Als ich klein war. Ja, Grundschüler. Ah, ja, ja, ja. Genau. Ich erinnere mich daran. Ich erinnere mich, ich wollte eine kurze Hose machen, glaub ich. Dann ich die Hose aufgeschnitten und danach war ich traurig, dass die Hose kaputt war. Das ist genau so ein Ding, ja. Und das war wirklich eine gute Hose. war eine coole Hose damals, fand ich echt. Aber das sind halt so Sachen. Ich dachte, in dem Moment, das war so eine Übersprungshandlung einfach. dachte, eine kurze Hose wär jetzt geil.

das Ding aufgeschnitten und danach war ich… Sehr, sehr traurig. Ja, sehr traurig. Die Hose war weg, war kaputt danach, gab es da nicht mehr. Und ich glaube auch oft passiert so was auch aus so einer Gruppendynamik raus, wenn ihr Jungs dann da irgendeine Quatschidee habt und dann kokelt ihr irgendwas ab. Das passiert ja nicht mehr. Das gab es aber. Früher, Da habt ihr Sachen abgekokelt, ihr habt viele Sachen abgekokelt.

Ja, aber ich glaube, ist auch so Ding, wenn man in so einer Gruppendynamik ist, denkt man generell nicht mehr. Ich glaube, da ist gar nicht so krass dieser Gruppenzwang. Also das ist auch ein Problem natürlich, aber ich glaube generell, wenn man so eine witzige Zeit hat mit Freunden in der Jugend, glaube, dann stellt das Gehirn manchmal ab, denkt man nicht mehr so nach. Ja, was gibt es noch für eine Situation? Ich habe da vorne gerade einen Kopfgefügel mit der Hose gesetzt.

János & Corina (58:39.406)
Ich glaube da hätte ich drei Tage Stumpfheit gehabt. Oh mein Gott. Ja, die Situation zum Beispiel. Aber da waren wir richtig sauer. Ja, aber das war auch mit Grund, das war auch ein bisschen schäg. Das waren ja zwei Sachen, Also, ja, waren zwei Sachen, die ich nicht nachgedacht habe. habe zuerst eine Hausparty geplant. Und am Tag, ihr abgereist werdet, ich mich auch noch...

Ich betrunken, glaube ich. Du warst vielleicht 14, 15? Ja. Und da habe ich es danach auch direkt bereut. Vor allem das mit der Hausparty habe ich bereut. Und alles. Und da war ich sehr, sehr, sehr froh, dass ihr das rausgefunden habt. Extrem froh danach. Ich weiß gar nicht mehr, wie wir es rausgefunden haben. weiß nur... Ja, weil ich so betrunken war, glaube ich. Nach Hause gekommen und ich habe...

Ich habe dass ich betrunken war. Das mir unangenehm. Aber dann gemerkt, dass etwas los ist, weil ich penngegangen bin. Dann habe ich das rausgefunden. Stimmt, wir haben auf deinem Handy geschaut. du so daneben warst. Das war auch so Ding, das habe ich einfach gemacht. Danach direkt, was war los, warum? Das heißt aber auch, wir konnten nicht wegfahren? Doch, seid Papas hier gewesen.

Wir hatten auf jeden Fall noch eine andere Situation, wo wir weg waren und als wir zurück kamen, hattet ihr eine Shisha aufgebaut in unserem Wohnzimmer und der neue Teppich war verkugelt und da hast du auch nicht nachgedacht. War auch so ein Ding im Nachhinein, wo du dann so... Na ja gut, also es gab schon ganz viele solcher Geschichten und ich glaube wir kennen sie alle von...

unserer Jugendzeit, dass wir halt gedacht haben, ist eine super coole Idee und war dann am Ende gar keine so wahnsinnig coole Idee. Und wir wissen halt einfach, dass das so ein Thema ist, das in einem ADHS-Gedähen, ohne das jetzt entschuldigen zu wollen, als Ausrede nutzen zu wollen oder so was, sondern es einfacher einzuordnen. Es passiert da leider häufiger und oft auch unreflektierter. Und was ich bisher jedes Mal erlebt habe, wirklich jedes Mal,

János & Corina (01:01:01.474)
ist, dass er selbst von der Situation überfordert war. Und zwar heillos. Also, der dachte, es ist eine coole Idee. Und war dann aber total überfordert mit den Konsequenzen, die sich daraus ergeben haben. Und konnte meistens überhaupt nicht erklären, wie es dazu gekommen ist. Und Du wusstest schon lange vorher, eigentlich auch schon lange, bevor das dann stattgefunden hat, dass es keine gute Idee ist. Und hast dich dann aber nicht mehr daraus.

gekriegt selber. Da hättest du ja Unterstützung gebraucht. Jetzt gerade bei dieser Party, das hat ja total überhand genommen. Du hättest ja am liebsten gehabt, dass du zu uns kommen kannst und sagen kannst, ich hab hier Quatsch, ich hab hier eine Party geplant und ich will die gar nicht haben.

Ja, also dazu muss ich sagen, also am Anfang wollte ich die ja schon haben.

Damals war mir halt auch noch nicht bewusst, was das alles für Konsequenzen hat und so. Weshalb ich dann auch sehr froh war, dass ihr das dann geschafft habt. Weil dann wurde mir erst klar, ey... Also, ich hatte bis zu dem Moment, wo ihr das entdeckt habt, hatte ich sogar Bock darauf eigentlich. hab gedacht, ey geil, Hausparty und so, erste Hausparty. Aber dann, als ihr das entdeckt habt und wir darüber geredet haben ein bisschen, dann ist mir erst aufgefallen...

Was ist denn so eine scheiße Idee? Was war eigentlich los mit mir die letzten Tage? Es ging wirklich über Tage. Danach dachte ich mir erst, ey, was war los? Es wird ja immer so oft gesagt, ja, aus Fehlern lernt man. Und ich finde, das ist wirklich wichtig, dieser Satz. Weil jetzt würde ich so viele Sachen nicht mehr machen, wie ich damals gemacht habe. Nur weil diese Sache passiert ist.

János & Corina (01:02:52.798)
Aber ich glaube, ich glaube, ganz wichtiges Thema, ich glaube, wenn man immer weiter auf diesen Fehlern rumhackt noch danach, als Eltern oder als Lehrer oder was auch immer, dass man dann als Jugendlicher oder als Kind in so eine, wie der andere Rolle reinschlüpft, dass man dann wieder in so eine äh...

Gegenrolle geht. Also sagen wir, ich habe jetzt geklaut und meine Lehrer, oder nee nicht meine Lehrer, meine Eltern, Ahnung, Freunde, wer auch immer sagt, sagen zu mir, ey was scheiße, was hast du gemacht, was ist los mit dir, wie ist so das. Dass man dann halt irgendwann in so eine Abwehrhaltung geht und sagt, ich hab's gemacht und jetzt und was auch immer und dann macht man's nochmal vielleicht, dann lernt man nicht wirklich draus. Ich man braucht erstmal so eine Unterstützung, dass man überhaupt draus lernt. Und das ist das, was ich...

damit meinte von. Es gab jetzt hier noch eine Frage und beantworte die mal bitte ehrlich. Also was hättest du dir noch mehr oder anders von deinen Eltern gewünscht? Ich glaube es geht hier sehr viel Schule.

János & Corina (01:04:06.35)
Das hab ich ja gestern schon gelesen, ich weiß, da kann ich eigentlich nichts zu sagen. Mir fallen halt 20.000 Sachen ein, die ich noch hätte anders und besser machen können. Ja klar, kannst du sagen, was du hättest besser machen können. Aber ich bin zufrieden. Weißt du, was ich meine? es gab jetzt für mich nie Situation, wo ich fand, dass ihr was falsch gemacht habt. Klar, hat mal gestritten oder so. Klar, hat mal Man war mal pissig aufeinander und so.

Thema Schule habt ihr jetzt, habt ihr mich, also es geht ja ums Thema Schule. Ja, genau. Hab ich eigentlich ja immer von euch Unterstützung bekommen. Also ich glaub, hätt ich das nicht gehabt, würd's mir heute nicht so gut gehen. Ich glaub, dann wär ich, würd's mir heute nicht wirklich, dann würd's mir heute sehr schlecht gehen, glaub ich. Und ich hätte schon längst die Schule abgebrochen, schon längst. Also ich glaube, hätt ich keine Unterstützung von euch bekommen.

so gut wie es geht in jedem Bereich, was Schule betrifft, wäre ich nach der neunten gegangen damals. Es war auch kurz davor, dass du gegangen wärst. Was ich sehr schade gefunden hätte. Aber wegen der Unterstützung von euch? Ja, also für mich gilt tatsächlich, ich sehe, dass du auch heute noch große Schwierigkeiten damit hast zu lernen.

Also eigentlich haben wir da bisher noch keine Strategien so richtig gefunden, die bei dir funktionieren. Und ich glaube, dass das schon auch mit unserer Aufgabe wäre oder ist, Strategien zu finden. Wobei ich da tatsächlich, da bin ich wieder ein bisschen anderer Meinung, da würde ich sagen, dass es auch meine Aufgabe ist eigentlich jetzt.

hauptsächlich. weil das ist ja ein Thema, du oft ansprichst. Eltern sind ja nicht für alles verantwortlich. Also das ist ja, in der Schule sagen die Lehrer immer, ey, die Eltern müssen gucken, dass das Kind lernt, die Eltern müssen mit dem Kind lernen und so. Aber Eltern können ja manchmal gar nicht. haben keine Zeit manchmal, was auch immer.

János & Corina (01:06:34.062)
wissen nicht wie und ich finde tatsächlich, was das Lernen angeht ist es tatsächlich eher meine Eigenverantwortung aber auch mit Teilverantwortung von Lehrkräften. Will nicht sagen, dass die was falsch machen jetzt. So was nicht.

Wenn, sollte das von denen kommen und nicht von den Eltern. Weißt ich meine? Okay, ja, da sind wir natürlich in diesem strukturellen Thema. Ich sehe das strukturell genauso. Eigentlich solltest du in der Schule lernen, wie du lernst. Hast du ja gar nicht. Ja, das meinte ich eigentlich damit. Du hast ja immer nur gelernt, wie man aushält, dass man nichts lernt. Ja. Das hört sich richtig gemein an, aber in deinem Fall war das ja schon so, Mhm.

Und wir hatten gerade erst, also ich habe gerade erst mit Susanne Burzel eine Podcastaufnahme gemacht zum Thema Hochbegabung, die ist letzte Woche rausgekommen, die könnt ihr euch gerne noch anhören. Und da spreche ich auch viel darüber, wie du lernst. Also alleine ja nicht. also da braucht es immer mich dazu.

János & Corina (01:07:57.589)
braucht es immer nicht dazu oder auch dein Papa. Das heißt, irgendjemand muss neben dir sitzen und mit dir über das Thema reden. Ja, meistens. Reden ist sehr Reden ist das, Ich weiß, also ich kann das mit dem Schreiben gar nicht so gut. finde es...

Jetzt bei Englisch zum Beispiel, im GFS, hab ich euch Dokus angeschaut, mir ein bisschen was runtergeschrieben, das hab direkt gemerkt und dann nur noch drüber geredet. Wirklich, glaub ich, hab auch Freunde von mir da bisschen genervt mit dem Thema. Ich hab Leute voll gelabert über dieses Thema von meiner GFS, die ganze Zeit. Aber hab's eigentlich für mich selber irgendwo, damit ich's mir wieder im Kopf ruf. Aber so ging das echt gut, mit Leuten drüber geredet, mit euch.

Ich habe irgendwann mal gedacht, ich bin so unfassbar faul, ich mache immer alles auf den letzten Drücker. Wenn ich mal überlege, was das ist, was ich auf den letzten Drücker mache, dann ist das meistens das, mit schriftlicher Arbeit zu tun hat. die Präsentation erstellen, das Handout dazu schreiben, eine Übersicht erstellen, Material zusammenclustern und so weiter.

was ich dabei häufig vergesse, ist, was mache ich eigentlich alles davor. Und das war auch schon immer bei meiner Unterrichtsvorbereitung so und bei, auch als ich das Buch geschrieben habe. Mein Kopf macht schon Wochen davor ganz viel Arbeit, indem ich darüber nachdenke, indem ich immer wieder mit mir selbst spreche, das immer wieder durchgehe, bestimmte

Podcasts dazu anhöre und dann irgendwie reflektiere, wie ich das einbauen könnte. In welche Reihenfolge könnte man das denn bringen? das wäre noch eine gute Idee. Die könnte man auch noch mit dazu nehmen. Das heißt, ich arbeite total viel an diesem Thema und eigentlich ist es meistens so, dass erst dann, wenn ich schon einen gewissen Plan habe, ich mich hinsetzen kann und das umsetzen kann. das geht mir ähnlich eigentlich. Also, wenn ich mal was mache, geht es mir eigentlich genauso.

János & Corina (01:10:10.414)
Vor allem bei Präsentationen. Das ist total schwierig, weil das ja keine Form des Lernens ist. Also Lernen wird ja häufig als etwas Schriftliches. Also entweder lesen oder schreiben. Sitzen, lesen, schreiben. Das ist so für die meisten lernen. Das geht für mich eigentlich. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber hab ich nie gefragt oder so. Für mich geht es auch, wenn ich da sitze, einen Text abschreib und ich wirklich gar keine Ahnung, was in dem Text gerade vorkommt.

kann ganz einen Text abschreiben und weiß danach nicht, was in dem Text steht. Ich kann auch einen Text lesen, komplett durchlesen und weiß danach nicht mehr, was da drin steht. Also ich weiß nicht, woran das liegt. Also das ist wirklich krass. Aber teilweise lese ich den wirklich komplett durch und weiß danach gar nichts mehr. Also Grüße gehen raus an dieser Stelle an alle Menschen, die jemals mit mir in Lerngruppen waren. Das war für mich wirklich das, was ...

mein Studium gerettet hat, mein Referendariat gerettet hat, auch ganz viele Unterrichtseinheiten gerettet hat. Ich hatte ja auch Kolleginnen, mit denen ich ganze Unterrichtseinheiten mündlich durchgesprochen habe, wo wir ganz intensiv gebrainstormt haben, was machen wir denn da und was für Material wäre cool, und wie könnte man es anders machen und wie könnte man da und wie könnte man dort. Und diese ganzen Gespräche waren es dann, die am Ende dazu geführt haben, dass häufig so wirklich gute Sachen dabei rausgekommen

sind. Und so war das bei mir auch in der Schulzeit. Erst als ich angefangen habe in Gruppen zu lernen, anderen das zu erklären, war das so, dass ich das Gefühl hatte, jetzt kriege ich für mich endlich eine Strategie. Und bei dir fängt es auch ein bisschen an, dass er so Calls macht, noch über WhatsApp und so, abends und so ein paar Themen besprecht. Ein bisschen, ja. Ein bisschen. Ja, ja, das ist also...

Ansonsten musst du es halt mit mir besprechen. aber generell ist es fast bei jedem Fach, bei jedem Thema einfacher darüber zu reden. Also, kleines Problem ist vielleicht Mathe. Ich wollte gerade sagen, genau da zeigt sich das. Du kannst ja 20 Übungen gemacht haben, mit mir zusammen. Wenn wir es besprechen und jeden Schritt, du darfst ihn erst sagen, bevor du ihn schreibst.

János & Corina (01:12:37.91)
Dann läuft das. Und dann sag ich so cool, jetzt hast du 10 Aufgaben mit mir zusammen gemacht, jetzt probier mal eine allein. Du kannst das allein, aber du musst halt reden. Dann laberst du mich wieder voll. Also ich mach jetzt erst das, stimmt, oder? Also du brauchst auch so eine gewisse Sicherheit. Man muss eigentlich nur nebendran sitzen und nicken. Und dann kommt halt die Prüfung, und da hast du das nicht. Dann sitzt da niemand nebendran und nickt.

Da kann ich ja auch besser. Und da kann ich ja die Aufgaben auch meistens. Wenn wir so üben. Und wenn ich das dann selber mache alleine, kann ich es nicht mehr auf einmal. Das ist wahrscheinlich auch bei vielen anderen so. glaube, es geht sehr vielen so, dass sprechen viel helfen kann und so.

Ja, ich weiß nicht, mathematische Prüfung lief ja auch ziemlich gut bei mir. Erstaunlich. Wo ich gedacht hätte, ey, ich hab da vorher gar nicht gelernt. Vor der schriftlichen hab ich sehr viel gelernt. Leuten auch und so. Schriftliche lief okay, ging so. Ich glaub nicht so gut sogar. Ich stand da zwischen 3 und 4.

Dann habe ich gar nicht mehr gelernt auf die mögliche und war doch trotzdem sehr gut. Na gut genug, als dass du auf die 3 gekommen bist. war ja dann nachher das... Also zu den ganzen vielen Fragen, das kamen viele Fragen. Was hast du für Strategien? Wie haben sich deine Strategien verändert von der Grundschule auf die weiterführende Schule?

János & Corina (01:14:24.654)
Ich würde sagen, das ist schwierig zu beantworten, oder? Von der Grundschule auf die Weiterfahne. Gehen wir mal in die Schule konkret. jetzt hier zu Hause und lernen ist echt schwierig. Also die Strategie ist und bleibt, es muss jemand an seiner Seite sein und das mit ihm zusammen machen. Das müssen auch nicht unbedingt wir sein. Wir hatten auch schon, dass du telefoniert hast mit meiner Schwester.

und mit ihr gelernt hast über das Telefon oder dass du wie auch immer, aber du brauchst halt so ein Gesprächspartner. Also das ist bei uns definitiv die Strategie.

Wie sieht es aus in der Schule? Was für Strategien hast du, in der Schule einigermaßen klarzukommen? Also, es gibt da eine Sache, die ist seit diesem Jahr krass. Ich weiß, ich kann mir nicht erklären, warum das so ist. Ich muss irgendwie was trinken, glaube ich, irgendwann. Tatsächlich hatte ich dieses Jahr oft, hatte ich es dieses Jahr oft so

Das wenn zum Beispiel Freitag eine Klassenarbeit war und wir hatten Mittwoch und ich war in der Schule, dann konnte ich im Unterricht richtig gut lernen. Also im Unterricht, sagen wir wir schreiben Freitag Mathe, konnte ich im Unterricht richtig gut Mathe lernen. Aber nicht während dem Matheunterricht, sondern während Deutsch oder Englisch oder so konnte ich dann richtig gut Mathe üben. Es ging richtig gut immer so oder

teilweise auch vor einer Geschichtearbeit oder so. Lese ich das durch, rede ein bisschen kurz mit anderen Nebensitzern oder so drüber. Kurz abfragen mit Nebensitzern. Immer abfragen mit Leuten aus der Klasse und so. Nenn mir diese und das. Ja, und Kannst du dir erklären? aber halt in Fächern machen, die nicht dazu gehören eigentlich. weiß auch nicht, warum das so ist. Kannst es dir gar nicht erklären?

János & Corina (01:16:29.979)
irgendwie nicht wirklich. Also ich habe mir schon gedacht, vielleicht...

János & Corina (01:16:37.354)
Vielleicht, weil nebenher irgendwas am Laufen ist und ich dann so lange mein Ding machen kann. Ich weiß nicht. Vielleicht deswegen. Also dass das Setting nicht so ganz leise ist und nicht so, du musst jetzt Mathe lernen in deiner Freizeit, sondern ...

Du musst da sowieso sitzen. Am besten zumal, also sagen wir, ich lerne auf Geschichte und es ist im Matheunterricht und wir dürfen Aufgaben machen. Eine halbe Stunde lang. Dann lernst mache ich während der Zeit Geschichte mit anderen, weil man darf ja reden, man darf Aufgaben machen, mache ich mit anderen bisschen Geschichte. Schreib mir ein bisschen was runter, lese es mir durch, mach das Blatt zu, sag das anderen nochmal alles, was ich aufgeschrieben habe, was ich mir gemerkt habe und so.

Das geht perfekt. hätte ich jetzt eine Mathearbeit am Freitag und ich würde in genau dieser Mathe-Stunde, wo wir lernen dürfen, Zeit kriegen. Ich glaube, ich würde keine Mathe lernen. Ich weiß nicht wieso, aber ich könnte da keine Mathe lernen. Das ist interessant. Also doch schon, manchmal schon. habe auch dieses Jahr öfter im Unterricht mitgemacht, sonst gegen Ende jetzt halt nicht mehr so.

Ja, ich weiß nicht. Aber es ist auch erstaunlich, also muss man schon auch sagen. Du hast dich ja zum Beispiel noch nie beschwert darüber, dass deine mündlichen Noten jetzt nicht so mega herausragend sind. Weil du weißt, dass du abwesend bist und du weißt, dass du viel aus dem Fenster schaust und zeichnest und manchmal viel mitbekommst und manchmal wenig mitbekommst. Aber auch hier zeigt sich, wieso dieser Adultismus weggefallen ist von jetzt

durch diesen Wechsel in die gymnasiale Oberstufe. Weil ... jetzt zählt ja gar nicht mehr so richtig, ob du da sitzt und jemanden anguckst und die ganze Zeit lächelst. Oder ob du zeichnest, aber halt dann trotzdem dich immer mal wieder einbringst und was Sinnvolles sagst. Das heißt, die mündlichen Noten oder diese Unterrichtsnoten, die ... spiegeln ja jetzt durchaus so dein Können wieder und nicht so sehr nur dein Verhalten.

János & Corina (01:18:54.286)
Das war ja vorher immer nur eine Verhaltensnote eigentlich und gar nicht eine Unterrichtsnote. Teilweise immer noch, aber… Ja, gut. Das bleibt vielleicht System ist… Ist einfach so. Das werde ich eh nie verstehen. Also wir haben hier ganz viele Fragen. Was hat dir geholfen? Was konnten Lehrkräfte tun, um dir zu helfen? Was hilft von Eltern? Jetzt gibt es hier noch so zwei Fragen. Und ich glaube, die möchte ich ganz gerne…

mit dir besprechen. zwar Frage Nummer eins. Wäre Homeschooling für euch eine Option gewesen oder warst du mal im Homeschooling und wie war das für dich? Also das Thema ist wichtig. Das ist eine wichtige Frage. Wir hatten ja alle Homeschooling bei Corona. Für mich, also es war die einzige Zeit, wo ich Homeschooling hatte. Ich hatte jetzt nicht noch mal extra irgendwie so special-mesh-mäßig Homeschooling.

Ich hatte das halt während der Zeit, wo jeder das hatte. Aber für mich war es richtig schlimm. Also ging gar nicht. Ich weiß nicht.

Wieso? Ich glaube, bei Fredy war es ja genauso. Es gab bei dir zwei Phasen und die Phase eins fandst du toll. Ja klar, am Anfang, wo man dachte, ey, jetzt sind Corona-Ferien zwei Wochen oder drei. Geil. Drei Wochen schulfrei, mache ich bisschen die Aufgaben. Und sonst kann ich chillen, kann machen, was ich will. Aber... Ich hole dich nochmal ein bisschen zurück in die echte Erinnerung. Also ja, es war geil, Corona, zwei, drei Wochen Ferien ich am Anfang ja nicht, ja.

Du hast so einen Wochenplan bekommen mit so einem Aufgabenpaket. Es wurde immer gesagt, du an welchem Tag erledigen sollst. Und du warst dann so, okay, geil, ich mach das in zwei Tagen fertig und dann hab ich fünf Tage frei. Ja. Und das hast du durchgezogen. Das war ja geil. Das war dann viel. Du konntest in einer relativ kurzen, knappen Zeit sehr viel abarbeiten. Das war bei dir tatsächlich super effektiv. Du warst super effektiv. Du hast echt ...

János & Corina (01:21:02.362)
Hardcore da dieses Zeug runtergearbeitet, Texte geschrieben, Bilder gemalt, alles Mögliche gemacht. Und dann kam Phase zwei. Als es hieß, jetzt geht das Ganze in einen professionellen Modus und der professionelle Modus hieß, jede Unterrichtsstunde wird mit einer Konferenz abgehalten. Und ab da war bei dir komplett Schluss. Erinnerst dich daran? Also, ich kann dazu zwei Sachen sagen.

Erstmal. Daran kann man ja irgendwie auch sehen, dass diese Selbstverantwortung, Selbstbestimmung sehr hilfreich sein kann, weil ey, wenn ich es mir selber einteilen kann, mache ich es schnell, hab dann frei und hab Spaß, alles gut und so, wenn es dann wieder wie Frontalunterricht ist, ähm...

klappt es wieder nicht. Dann hat keine Lust. Weil wenn ich es mir selber einteilen kann, kann ich auch jetzt aufhören, Stunde das und das machen. Dann habe ich keinen Bock, das Thema weiterzumachen, mache ein anderes Thema. Wenn aber Frontalunterricht ist, habe ich den Unterricht, dann den, dann den. Habe aber auf nichts davon Bock oder auf nichts davon in der Reihenfolge Bock, der eher Bock vielleicht morgens Deutsch zu haben.

Mittagssport oder so. Aber das ist ungedreht. länger, länger mit dem Thema auseinanderzusetzen. Weil so in der Konferenz konntest du ja gar nicht, also du konntest einfach gar nicht mitarbeiten. Ja, vor allem, vor allem, wenn ich die Aufgaben hab. Ja. Wenn ich die selber hab und niemand sagt mir irgendwas, kann ich die ja kurz fertig machen. Ich hab auch meine Zeit, die fertig zu machen, aber im Unterricht krieg ich die und die Zeit dafür. Sagen wir 20 Minuten, bis die Aufgabe fertig sein soll.

Ich brauch aber erst mal 20 Minuten, anzufangen. Weil ich weiß nicht, ich tick da so. Das ist vielleicht das ADRS-Gehirn oder so. Aber ich brauch erst mal 20 Minuten vielleicht, die ich aus dem Fenster schaue, die ich noch rede und so was. Bis ich dann irgendwann anfangen kann. Und so funktioniert halt dieses System für mich nicht. Aber jetzt noch mal zu Homeschooling. Ich fand's ganz schlimm. Also ich kann's gar nicht. Ich fand's

János & Corina (01:23:22.514)
Absolut schrecklich irgendwann, weil mir dieser Menschenkontakt absolut gefehlt hat. es wird immer schlimmer, Wir hören jetzt auch gleich auf. Nee, wegen der Halszahl, weißt du. Ja, ich weiß. Also du bist... Nee, der Menschenkontakt hat mir echt extrem gefehlt. war so... Klar, ich hab schlechte Erfahrungen in der Schule gemacht mit Lehrkräften, mit Strafen, Sanktionen, was auch immer. Aber für mich...

War es schon immer trotzdem schön in die Schule zu gehen, weil ich meine Freunde gesehen habe, meine Klasse. Fand ich immer cool, also. Du warst auch immer gut eingebettet, also bis auf diese eine Phase in der dritten, vierten Klasse, die wirklich schlimm war. Aber ansonsten hattest du immer Freunde, du warst immer gerne in deiner Klasse gesehen, bist da gerne hingegangen, hattest immer genug Leute, die dich mochten, die du mochtest.

Und ich sehe dich auch überhaupt nicht in einem online Unterricht. Ich wüsste nicht, wie das funktionieren soll mit dir. Das wär bei deinem Bruder anders, könnte man das eher gut hinkriegen, aber mit dir auf keinen Fall. Wollte ich grad sagen. Ich glaub, wegen der Frage ... Ich glaub, es gibt viele, viele, viele Kinder. Ja. Für die das tausendmal besser wär. Viele Jugendliche. Und ich glaub, auch vor allem hauptsächlich Neurodivergente.

Bei mir ist es jetzt wie gesagt gar nicht der Fall. bin viel lieber der Mensch, dann doch Kontakt hat mit seinen Leuten, mit seinen Klassenkameraden, auch mit den Lehrern. Lieber sehe ich die so als online. Aber...

Ich glaube vor allem für Leute, vielleicht bisschen zurückhaltender sind, schüchtern oder für Leute, die sich nicht so gerne direkt an eine Klasse binden oder so, die vielleicht auch Freunde haben. Ich sage gar nicht, dass die Leute keine Freunde haben müssen, aber die vielleicht einfach in der Klasse nicht unbedingt Leute finden wollen, ihre Klasse nicht mögen. Keine Ahnung. Einen weiten Schulweg haben auch vielleicht und deshalb keine Lust haben oder...

János & Corina (01:25:38.835)
Was auch immer. Ich glaube, für viele Leute wäre Homeschooling eine sehr gute Lösung und ich finde, man sollte das auch den Leuten einfacher ermöglichen können. Also es sollte einfacher sein, für die Leute das umzusetzen. Auf jeden Fall, ja. Ich bin da auch dafür. Das widerspricht auch einer Schulpflicht nicht. Schulpflicht ...

ist nicht gleich eine Präsenzpflicht. Aber in Deutschland ist das halt superhart an die Präsenzpflicht gekoppelt. Nur wir haben ja jetzt auch gesehen über Corona hinweg, dass es ja ganz viele Möglichkeiten gibt, auch Unterricht noch quasi digital verfügbar zu machen. Und wenn Kinder krank werden durch Schule, durch die Präsenz in der Schule, dann sollte es auf jeden Fall möglich sein, so einen Weg zu finden. Ja, bestimmt. Und für dich war es definitiv

nicht der richtige Weg. Ich glaube, hätte es sozial für dich viele Möglichkeiten gegeben, dass ihr euch trefft irgendwie, und hättest du in deinem Tempo Schulaufgaben erledigen dürfen zu Hause, dann hättest du nicht unbedingt eine Schule gebraucht. Also, glaube, so würdest du's schon hinkriegen. Aber was halt bei Corona so krass war, war, dass halt alles an sozialem halt komplett niedergestampft Kontaktverbot, Ausgehverbot schon schlimm.

Wir saßen ja auch auf einem Haufen die ganze Zeit in Wohnung da. Und wir waren Da hatte Fredy seine Konferenz, ich hatte hier meine, Papa hatte da seine, dort ist da deine. Ja, wir hatten alle vier gleichzeitig Videokonferenzen. Das ging halt nicht, Also ... Ja, war hart. Aber gut. Gab's noch irgendeine Frage? Jetzt gibt's noch eine letzte Frage. Was möchtest du ... Oder was würdest du abgeben von deiner ADHS oder welche ADHS-Komponente würdest du abgeben und welche glaubst du ist ...

für dich besonders nützlich? Also mit abgeben hätte ich direkt was im Kopf und das ist

János & Corina (01:27:42.089)
Dieses extreme Vergessliche. Manchmal. Also wirklich, ich vergess manchmal extrem wichtige Sachen bis zum letzten Drücker, dann fällt's mir grad wieder ein und dann komm ich in extrem Stress. Oder ich vergess Sachen einfach komplett. Vergess... Also manchmal kann ich mir Sachen extrem gut merken. Das ist übrigens auch, glaub ich, eine ADHS Eigenschaft. Ich kann mir manche Sachen extrem gut merken. Extrem lang... Ich guck die einmal an und weiß die danach zwei Jahre später noch.

Irgendwelche Daten oder so. Aber es kann halt auch sein, dass es direkt weg ist. Ich kann es fünfmal lesen. Fünfmal hintereinander. Auch zehnmal. Und ähm... hab's noch jedes Mal lesen. Innerhalb von einer Minute hab ich's dann wieder vergessen. Es kann auch nur ein Wort sein. Kann sein, da steht Apfel. Ich jetz' mir durch. Mach's zu.

Vergiss das Wort, ich muss noch mal. So was, diese Vergesslichkeit einfach. Es geht aber bei dir viel um Organisation, um Zettel vergessen, Rückgaben vergessen, vergessen dich rechtzeitig irgendwo anzumelden. Daten ist ganz schlimm für mich. Vergessen den Kontakt zu der Person noch aufzunehmen, damit du das und das noch ... Also das belastet dich sehr. und das mit Personen ist auch wichtig. Vergessen zu Personenkontakt aufzunehmen, das ist ein wichtiger Punkt. Weil es kann mir auch passieren, dass mir ...

wichtige Person, Freunde, auch teilweise Familie. So Tantenonkel und so weiter. Kann sein, wir schreiben Leute und ich sehe die Nachricht, aber gerade in dem Moment keine Lust zu antworten. Und es kann sein, ich vergesse diese Nachricht für Wochen. Und dann sehe ich sie immer wieder und dann denke ich mir, nächstes Mal, ja, scheiß drauf, nächstes Mal öffne ich die Nachricht. Dann öffne ich die und denke mir, fuck, habe die Nachricht jetzt monatelang nicht gelesen, weil ich so vergesslich war oder so.

verschoben habe, weil ich so verzerrtes Zeitgefühl habe einfach manchmal. Das hast du ja auch gesagt vor kurzem erst, das stimmt. Also bei mir dieses Zeitgefühl, dieses Daten einordnen oder auch wie viel ich machen kann. Ich nehme mir extrem viel vor für Ferien, extrem viele Pläne. Dann merke ich, ey, unrealistisch, ich kann das gar nicht alles umsetzen. Ich habe immer noch nur 14 Tage Zeit. Das sind keine zwei Jahre, die ich Zeit habe für.

János & Corina (01:30:01.647)
für diese Pläne, weißt du? Das ist auch manchmal, wie sehr dich auch manches erschöpft. Dass du halt dann nicht nach zwei Tagen mit Übernachtung und unterwegs sein dann am dritten gleich wieder was unternehmen kannst. Das vergisst du manchmal auch ein bisschen. Das ist immer dieses Ressourcen einteilen und planen und Daten kalkulieren, alles, das geht bei mir gar nicht. Null. Und das würdest du gerne abgeben, also das ganze Thema.

Strukturierung. Strukturierung, ja. Struktur ist sehr wichtig. Und wie sieht es aus mit Eigenschaften, du glaubst? Glaubst du, du hast Eigenschaften durch deine ADHS oder deine Hochbegabung, die dir nützlich sind? Definitiv. Durch ADHS, es gibt den Hyperfokus zum Beispiel. Ich bin nicht konzentrierter als jeder andere ohne ADHS. Es ist ja auch eine ADHS-Eigenschaft für Leute, die es nicht wussten.

oftmals sehr unkonzentriert, aber man kann auch komplette Gegenteile und das hab ich schon oft gemerkt. Ich weiß nicht, wenn ich gezeichnet hab oder so, saß ich teilweise 5 Stunden dran, hab was schönes gezeichnet danach, hatte Spaß, keine Ahnung. Was noch? Dass ich viel mitkrieg, also gleichzeitig zum Beispiel. kann dies multitasking-mäßig gehen, manchmal auch gar nicht, manchmal bin ich voll in meinem Kopf und kann's null.

Aber manchmal, wenn ich will, kann ich äh...

Sachen hören, die andere gar nicht hören oder so Sachen sehen, weil ich einfach das gleichzeitig wahrnehme mit anderen Sachen. Ich zeichne was und gleichzeitig höre ich ein Gespräch da hinten zu und da hinten auch. So was, dieser… Da bist du krass. Ja, Also da ist er krass, krass, krass, krass, krass. Dass er da so alles mitkriegt. Manchmal lässt das ein bisschen erschrecken.

János & Corina (01:32:02.958)
Das mag ich, es gefällt mir trotzdem, die Eigenschaft. Also ich finde eine Eigenschaft an dir unfassbar toll und ich schreibe sie deiner ADHS-Hochbegabungskombi zu und das ist einfach dein unfassbar hoher Gerechtigkeitssinn. Ich liebe das sehr, dass du so reflektierst, beobachtest und es dir einfach wichtig ist so

wie es anderen geht, nicht nur wie es dir geht. Du hast dich da am wenigsten im Blick, ehrlich gesagt. Und das finde ich manchmal dann auch schade. ... das finde ich eine ganz, ganz tolle Eigenschaft. Und die würde ich mir nicht wegwünschen, ehrlich gesagt. Ja, das Beim Thema Strukturlosigkeit bin ich übrigens voll dabei. Ja. Es nervt Du kriegst ein bisschen besser hin. Ja, gut, aber deine nervt mich. Ach so, ja. Weil die muss ich ja kompensieren. Und so gut kann ich's dann auch wieder nicht.

Nee, aber wo waren wir gerade bei ... Deinen ... Eigenschaften, die dir nützlich sind. Ich glaub auch eine ADHS-Eigenschaft. Eine generelle ADHS-Eigenschaft. Die nämlich auch Freunde von mir, die auch ADHS haben, sehr zeigen ... dass ... sich in andere reinversetzen können. Empathie. Also, ich kann das ...

Sehr, gut. Ich kann sehr gut einschätzen, was andere fühlen. Ich kann vielleicht nicht immer damit umgehen. Aber ich kann's sehen. Also, ich check zumindest eigentlich in ... fast allen Fällen, wie eine Person sich grad fühlt. was durch den Kopf von der Person geht. Ist nur nicht immer leicht, nachzuvollziehen ... warum. aus deren Perspektive, warum das jetzt so ist. Versuch ich meistens, klappt oft, aber manchmal nicht. Das ist stimmt, das geht meistens nicht.

Das merke ich auch bei den Kollegen von mir. Kollege weiß auch immer irgendwie, wie man drauf ist. Er weiß immer, was man fühlt. Und das liegt, auch an dem ADRS, weil er hat ja auch ... Ja, das ist einfach so ein Radar, den man so hat. Ja, vielen, vielen Dank, dass du dich diesen Fragen gestellt hast. Und ich weiß schon seit Langem, brauchst hier eine

János & Corina (01:34:25.434)
Schneuz und Trinkpause. Aber ich glaube, wir haben auch lang genug aufgenommen. Und ihr dürft gerne in die Kommentare noch weitere Fragen reinschreiben oder vielleicht auch einfach sagen, wie es euch damit geht und wie ihr... ...welche Eigenschaften ihr loswerden wollt oder keine Ahnung. Ja, auf jeden Fall danke für die Fragen und mich. Und ich hoffe, ich konnte hilfreiche Antworten Einigermaßen.

Doch, ich bin ganz sicher. Das ist gut, dass du gesprochen hast. Ich hoffe es. Ciao, macht's gut.