Mensch, KI!

Ein Jahr "Mensch, KI!": Wir schauen zurück und in die Zukunft mit Ben Korbach

Manuela Ruppert Season 1 Episode 47

In dieser Jubiläumsfolge blicken Manuela Ruppert und Ben Korbach auf ein Jahr "Mensch, KI!" zurück und diskutieren die rasante Entwicklung der KI-Technologie sowie ihre persönlichen Erfahrungen.

Hauptpunkte:

  1. Rückblick auf ein Jahr KI-Entwicklung
    • Vergleich der KI-Modelle von vor einem Jahr mit heute
    • Entwicklung von ChatGPT, Midjourney, und anderen Tools
    • Persönliche Erfahrungen und Veränderungen im Umgang mit KI
  2. KI im Business-Kontext
    • Ben's Fokus auf Solopreneure und KI-Integration in Geschäftsprozesse
    • Drei Hauptbereiche für Solopreneure: Positionierung, Aufmerksamkeit generieren, Verkauf
    • KI als Unterstützung bei Contentplanung, Texterstellung und Strategieentwicklung
  3. Zukunftsausblick
    • Integration von KI in alltägliche Geräte (Apple Intelligence, Microsoft Co-Pilot)
    • Vorstellung eines persönlichen KI-Assistenten und dessen mögliche Funktionen
    • Diskussion über autonome Agenten und ihre potenziellen Aufgaben
  4. Ethische und praktische Überlegungen
    • Datenschutzbedenken vs. Vorteile der KI-Integration
    • Individuelle Entscheidungen über den Umfang der KI-Nutzung
    • Potenzielle Auswirkungen auf Arbeitszeiten und Produktivität

Zitate:

Ben Korbach: "Ich habe mich so ein bisschen gefühlt wie so ein Kind in so einem Süßigkeitenladen, irgendwie, egal um welche Ecke man schaut, überall gibt es etwas Spannendes zu entdecken."

Manuela Ruppert: "Gefühlt rauscht die Welt im Schnelldurchlauf an uns vorbei, oder?"

Interessante Fakten:

  • Vor einem Jahr war ChatGPT gerade mit GPT-4 gestartet, ohne die heute bekannten Features wie Custom GPTs.
  • Midjourney war bei Version 5.2, was einen großen Durchbruch in der Bildbearbeitung darstellte.
  • Die Entwicklung von KI-Tools hat sich in nur einem Jahr drastisch beschleunigt.

Ausblick:

  • Diskussion über das angekündigte "Strawberry-Projekt" von OpenAI?
  • Spekulationen über die Entwicklung von GPT-5 oder GPT-X
  • Vision einer 3-Tage-Arbeitswoche durch KI-Unterstützung (Erwähnung eines Podcasts mit Bill Gates)

Fazit:

Die rasante Entwicklung der KI-Technologie bietet enorme Chancen für Unternehmer und Einzelpersonen. Gleichzeitig entstehen neue Herausforderungen in Bezug auf Datenschutz und die sinnvolle Integration von KI in den Alltag. Die Zukunft verspricht eine noch engere Verschmelzung von KI mit unseren täglichen Aktivitäten, wobei die individuellen Präferenzen und ethischen Überlegu

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Jeden Dienstag um 09:00 Uhr entsteht eine neue Folge von "Mensch, KI" live auf LinkedIn.

Im Dialog mit einer breiten Palette von Gästen beleuchten wir das "moderne Duo" Mensch und KI. Wir betrachten sowohl die Perspektive derer, die KI nutzen, als auch die der Experten, die sie schaffen. Gemeinsam sprechen wir über Nutzen, Ethik, Begeisterung und Sorgen im Kontext der KI.

Wenn Ihr dabei sein möchtet, findet Ihr mich hier auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/manuela-ruppert

Besucht mich auch gerne auf meiner Website: https://manuela-ruppert.de/

Meine "KI Maestra" ist eine exklusive KI-Masterclass für Frauen, die regelmäßig stattfindet. Wenn du auch sicher im Umgang mit generativer KI werden möchtest, melde dich gerne bei mir per Mail: kontakt@manuela-ruppert.de.
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      Ja, guten Morgen und schön, dass ihr dabei seid. Herzlich willkommen bei Mensch.KI, und zwar einer besonderen Folge, denn ich habe fast ein Jahr diesen Talk nun mit 46 Folgen absolviert und das sind 50 Wochen. Es ist also so ein kleines Jubiläum. Wir wollten das Einjährige gemeinsam machen, aber Ben meint, sein Urlaub sei wichtiger. Deshalb haben wir es ein bisschen vorgezogen, aber ich freue mich total, dass du dabei bist. Ich freue mich auch. Vielen Dank für die erneute Einladung. Ja, sehr, sehr gerne. Ja, am 29. August, um genau zu sein, letztes Jahr gab es die erste Folge Mensch.KI und du warst mutig genug, mit mir den Start als erster Gast zu wagen. Und ich sage bewusst mutig, denn du wusstest ja gar nicht, was kommt da auf dich zu und was wird das Ganze überhaupt? Das ist jetzt 50 Wochen her und ich habe 46 Folgen Mensch.KI inzwischen gemacht und das ist rückblickend zwar enorm viel, aber es kommt mir vor, als ob es erst gestern gewesen wäre und gar nicht so viel gewesen war. Ich habe mich so ein bisschen zurückversetzt in die Zeit vor einem Jahr, was KI betrifft und natürlich auch, was mich persönlich betrifft, aber ich gebe euch mal so ein paar Highlights von Modellen, mit denen wir alle arbeiten und wo sie damals standen. ChatGPT war mit Modell 4 am Start und zwar das normale 4, das langsame. Togo kam erst im November und es gab überhaupt noch keine Custom-GPTs. Das, was ganz neu war, waren die Custom-Instructions, die wurden gerade eingeführt. Heute arbeite ich vor allem mit Clot.ai und die hatten ihr Modell 2 am Start und das konnte man nur mit VPN über USA nutzen. Das war also nur mit irgendwelchen Tricks möglich und mit ausländischen Telefonnummern, damit man da irgendwie reinkam. Also es war sehr abenteuerlich und war wirklich ganz frisch und hat das erste Mal so ein bisschen für Aufmerksamkeit gesorgt. Google kam mit Bart auf den Markt. Das gab es schon ein paar Monate, aber es hat irgendwie niemand richtig registriert, weil überzeugend war diese KI gar nicht und deshalb wurde sie wahrscheinlich später auch umbenannt und heute haben wir Gemini. Ich liebe ja auch die Bildgestaltung und da gab es tatsächlich seit ein paar Wochen mit Journey 5.2 und das war ein richtig, richtig großer Durchbruch. Da konnten wir das erste Mal die Bilder, die generiert wurden, auch verändern. Wir konnten zoomen, wir konnten Teile verändern mit der Vary-Funktion und haben wirklich nächtelang ausprobiert, was wir mit Bildern alles gestalten können. Und es gab die ersten Videos. Wir hatten mit Runway, Gen 3 Alpha und auch da, also es war unglaublich, was wir da mit gestalten konnten. Also mein Prozess war, ich mache ein tolles Bild in mit Journey, haue das in Runway und gebe einen schönen Prompt ein und schau mal, was passiert. So, ich habe noch eine ganze Menge mehr Statistiken, aber das sind jetzt so meine Lieblingstools, die ich einfach genannt habe und wir wollen heute nicht nur zurück, sondern auch in die Zukunft schauen. Und lieber Ben, schön, dass du das mit mir machen möchtest und meine Frage an dich ist, wo hast du denn vor einem Jahr gestanden und was hat sich für dich zum einen persönlich, als auch im Bereich KI seitdem verändert? Das ist eine sehr, sehr spannende Frage. Ich meine, vor einem Jahr, du hast das gerade schon sehr, sehr gut zusammengefasst, habe ich mich so ein bisschen gefühlt wie so ein Kind in so einem Süßigkeitenladen, irgendwie, egal um welche Ecke man schaut, überall gibt es etwas Spannendes zu entdecken, gerade mit natürlich, touch-to-pity-Plot, Bildgenerierung, Videogenerierung, das kam damals alles ganz frisch raus und man hat das getestet und hat gedacht, wow, okay, Ergebnisse sind zwar nicht perfekt, aber guck mal, was ich jetzt kann. Das hat mich total begeistert und das Witzige ist, heute ist es eigentlich nicht anders. Also ich bin immer noch in diesem Süßigkeitenladen, ich kenne mich jetzt ein bisschen besser aus, ich weiß, in welchen Ecken ich mich am liebsten aufhalte und ich weiß auch schon ein bisschen besser, was mir gut tut quasi und was mir nicht so gut tut, was ich wofür verwenden kann und das Geile ist halt, die Tools werden ja immer besser und immer besser. Das ist für mich nach wie vor noch ein richtig, richtig, also es macht mir einfach so viel Spaß, die auszuprobieren, zu testen und dann auch wirklich zu gucken, wie kann ich die und meine Kunden wirklich sinnvoll einsetzen, in Prozesse, in den Arbeitsalltag überführen und da wirklich sinnvolle Dinge dann eben auch draus zu machen. Weil eine Sache, die ich auch gemerkt habe und das hat sich auch sehr, sehr stark entwickelt, ist, es gibt ja so viel in diesem Süßigkeitenladen, so viele Tools und so wie jedes macht Spaß, aber nicht jedes hat wirklich Mehrwert für das Business am Ende, sondern man kann sich da einfach auch sehr, sehr leicht drin verlieren, jetzt geile Bilder zu erstellen und dann die zu animieren und hat man ganz viele geile Videos gespeichert, aber was mache ich jetzt damit? Bringt mich das jetzt wirklich weiter in meinem übergeordneten Business? Und da habe ich selber für mich schon gemerkt, okay, ich darf mich hier drin nicht verlieren, sondern ich muss hier wirklich rausfinden, welche Tools und welche Prozesse bringen mich weiter und ja, das habe ich dann Stück für Stück gemacht, habe dann mich weiter entdeckt, habe dann meine Community, ich hatte ja damals eine Discord Community, worüber wir uns auch kennengelernt haben, habe dann beschlossen, okay, das ist nicht mein Weg, sondern habe die dann quasi wieder eingestampft und habe so ein Schulungsprogramm draus gemacht, wo jetzt am Ende quasi wirklich nur die Menschen drin sind, die sagen, hey, sie möchten als Solopreneur oder Onlineunternehmer wirklich wissen, wie sie KI sinnvoll einsetzen können, so dass es nicht nur eine Spielerei ist, sondern wirklich einen Mehrwert bringt und das systematisch, das habe ich auf die Beine gestellt und alle quasi, die da mit mir dann diesen Weg gehen, die sind jetzt in meiner Community. Also das war so ganz grob der Überblick, was mich damals beschäftigt hat, was mich heute beschäftigt hat und auch, was ich so in dem Jahr quasi gemacht habe, für eine Entwicklung hingelegt habe, genau. Ja, ich erinnere mich noch sehr gut an die Discord Community, wir kamen ja damals auch so ein bisschen aus der Kryptoszene und natürlich hat sich unsere Welt im Discord abgespielt und das hat sich ja jetzt doch so ein bisschen verändert. Aber du hast eine Sache gesagt, die ist extrem wichtig, dieser Süßigkeitsladen ist ein wunderbares Bild, weil alles macht Spaß und alles ist verlockend und wir möchten von allem mal ein bisschen naschen, aber vor einem Jahr haben wir wirklich angefangen zu überlegen, ja und was kann ich damit jetzt machen. Die Tools wurden langsam so gut, dass man sie auch in das Business integrieren konnte und dann, ja, wir haben überall die ersten Bilder gesehen in Social Media, die mit KI generiert wurden. Heute will die keiner mehr sehen, zumindest keine von ChatGPT oder so was, wenn sie schlecht gemacht sind. Es hat sich einfach eine ganze Menge entwickelt seitdem und heute auch bei mir ist der Fokus, wenn ich mich mit einer KI beschäftige und was kann ich da rausziehen, was ist mein Nutzen davon, wie kann ich das wirklich ins Business integrieren. Also diese Spielerei, die du auch so beschrieben hast, die ist ein Stück weg. Ich habe Nerd Days, da spiele ich weiterhin, das ist einfach, das sind zwei Tage im Monat, die ich mir erlaube, da spiele ich und da probiere ich aus, ob das jetzt Sinn macht oder nicht, einfach um mir diesen Spaß und diese Neugier auch zu erhalten. Wie geil ist das denn, Nerd Days, hast du die in deinen Kalender eingetragen? Ja, die habe ich im Kalender eingetragen. Kann ich mir vorstellen, da freust du dich richtig drauf, oder? Morgen ist wieder ein Nerd Day, den ganzen Tag durchspielen. Ganz genau, genau, ich habe nächste Woche den nächsten und da darf man übrigens auch mitmachen. Und da bleibe ich halt bei dieser Spielerei. Das ist natürlich meistens auch ein Tool, von dem ich denke, das kann ganz gut eingesetzt werden, aber oftmals ist es Spielerei. Ja, ich meine, das ist ja das Faszinierende, jedes dieser KI-Tools kann sinnvoll eingesetzt werden. Also ich glaube, die wenigsten, dieses Character AI, was ja auch so durch die Decke ging, wo man dann mit vermeintlichen Prominenten oder mit Toten dann chatten kann, gut, okay, jetzt sowas weiß ich nicht, ob man da wirklich einen großen Mehrwert rauszieht. Oder ich meine, hey, wenn man mit Alan Watts oder mit irgendwelchen großen Persönlichkeiten dann spricht und die geben einem einen Insight, ist ja auch ganz cool. Aber ich meine, es gibt, glaube ich, für so gut wie jedes Tool einen sinnvollen Use Case. Die Frage ist halt nur, passt der zu mir, zu meinem Business und zu meinen aktuellen Zielen gerade? Ja, oder, also gerade nur, ich habe jetzt auch angefangen, auf LinkedIn regelmäßig zu posten. Macht es jetzt wirklich Sinn, hier Videos bis ins letzte Detail zu meistern, weil Videos ja schon cool sind für meine Posts? Oder ist nicht was anderes eigentlich gerade eher wichtiger, quasi meine Zielgruppe kennenlernen und Copywriting Skills oder so? Ich glaube, das ist immer ganz, ganz wichtig, sich halt klarzumachen. Anna, wie siehst du das? Ja, kann ich nur bestätigen. Und ich habe ja auch so ein bisschen verfolgt, wie deine Reise gelaufen ist. Du hast ja vor allem ja auch noch nicht ganz genau deine Zielgruppe gekannt, aber das hat sich geändert. Du bist jetzt wirklich ganz strikt auf Solopreneure, richtig? Genau, genau, richtig. Ja, ich habe mir einfach die Frage gestellt, okay, mit wem möchte ich am liebsten zusammenarbeiten und wo kann ich auch am meisten erzählen drüber, auch aus eigener Erfahrung? Und da sind einfach Solopreneure, weil ich meine, ich mache das selber seit 2018, bin online selbstständig, arbeite schon mit anderen zusammen, ja, es gibt schon Kooperationen, klar, auch mit Freelancern, aber mein Ziel ist aktuell wirklich kein großes Unternehmen aufzubauen, keine Mitarbeiter aufzubauen, kein Overhead aufzubauen, das Ganze nicht so kompliziert zu machen, sondern es möglichst klein zu halten, schlank zu halten, Prozesse zu automatisieren, um dann einfach die Flexibilität zu behalten, die man als Selbstständiger einfach hat, aber trotzdem skandierbare Prozesse zu bauen, dass ich jetzt meine nicht immer nur zeitigen Geld tausche. Und als ich mir das mal so klar gemacht habe, quasi, das passt ja wie die Faust aufs Auge für KI und Prozessautomatisierungen, dann habe ich gedacht, okay, perfekt. Also nicht nur kann ich da am meisten zu sagen, ich bin hier meine eigene Zielgruppe, sondern das passt auch zu meinem Thema, also let's go for it. Und genau, so kam das Ganze. Schöner Prozess. Wenn du sagst, für Solopreneure mit KI arbeiten, Prozesse automatisieren, jetzt gib uns doch mal einen Einblick, wie das aussieht. Für einen Solopreneur, was kann die KI da unterstützen? Ja, total gerne. Also ich habe das alles so aufgebaut, dass ich mich gefragt habe, okay, welche Prozesse läuft denn jeder Solopreneur? Was ist denn wirklich wichtig für jeden? Und ich meine, am Ende, wenn man es mal runterbricht, sind es eigentlich drei Hauptbereiche. Das erste ist das ganze Thema, ich nenne es jetzt mal Positionierung, das ist so ein großer, schwammiger Begriff, aber was zählt da drunter? Zählt da drunter im Sinne von rauszufinden, was sind eigentlich meine Stärken? Was möchte ich eigentlich anbieten? In welches Thema möchte ich mich reinarbeiten? Wie sieht auch mein Angebot aus? Was möchte ich nicht anbieten? Also diese ganze Basis erstmal, die man erstmal legen muss, bevor man überhaupt rausgeht und loslegt. Im Sinne von, was kann ich gut und was für ein Problem möchte ich lösen in der Welt? Das zweite Thema ist dann das Thema Aufmerksamkeit generieren. Also ich habe jetzt ein Angebot, ich weiß, welches Problem ich löse, klar, jetzt müssen natürlich die Menschen da draußen erfahren, dass ich das mache. Und da gibt es mehrere Wege, ich habe mich da am meisten auf dieses Thema organisches Wachstum konzentriert, im Sinne von, okay, ich mache das halt über Kooperationspartner, über Social Media Plattformen und baue eine E-Mail-Liste auf. Da kann natürlich KI auch super helfen, um Content Ideen zu generieren, gerade jetzt hier auf LinkedIn zum Beispiel, Posts zu schreiben, beziehungsweise den roh entwurfenen Post zu schreiben, etc. Weiß ich auch, passende Bilder dazu zu erzeugen. Und das dritte ist dann natürlich das ganze Thema Verkauf. Also Lead-Generierung und Verkauf. Und auch hier kann KI natürlich super weiterhelfen, in dem Sinne, dass man zum Beispiel Verkaufstexte schreibt, Landingpages sich erstellen lässt. Und alles aber immer mit dem Hintergedanken, nicht, dass die KI 100 Prozent der Arbeit abnimmt, sondern, ich sage immer ganz gerne so 80 Prozent. Überleg dir, KI geht 80 Prozent des Weges für dich, aber die letzten 20 Prozent müssen immer noch von dir kommen. Und wenn du das machst, da verschiedene Strukturen und Proms verwendest, gerade um deine Positionierung zu finden, um rauszufinden, was gefällt dir eigentlich, wo hast du Expertise und was ist ein Problem, wofür Leute bereit sind, Geld zu bezahlen. Ja, also das ganze erste Thema dann quasi zu erarbeiten. Und auf der Basis, du hast dann da Dokumente erarbeitet, die haust du dann wieder rein in KI und sagst, guck mal hier, das habe ich erarbeitet, jetzt geht es darum, welche Social Media Plattform passt eigentlich jetzt hier dazu. Wo ist denn meine Zielgruppe? Gib mir mal ein paar Infos dazu und gib mir mal grob eine Idee, wie ein Contentplan aussehen könnte. Also das wirklich von dieser sehr, sehr hohen Ebene Stück für Stück zu erarbeiten, um dann erstmal die Basis zu schaffen. Und wenn man die Basis dann hat, dann zu sagen, okay, geil, ich nutze zum Beispiel solche Tools wie Make, make.com und baue mir hier einen Prozess auf, wo ich sage, hey, ich habe jetzt zum Beispiel eine in Notion, einen Teil oder auch einen Google Sheets, wo ich halt einfach Ideen reinkloppe. Ja, und er baut mir dann daraus schon Beitragsentwürfe, Blogartikelentwürfe, die ich dann sehr leicht und schnell weiterverarbeiten kann, um einfach diesen ganzen Prozess, ja, dank KI, einfacher, strukturierter und effizienter zu gestalten. So meinen ganz groben Überblick. Also die KI ersetzt für dich Agenturen und Mitarbeiter und, und, und, und, und, ja. Absolut, ja, und einfach viel mehr auch Gesprächspartner, weil ich meine wirklich gerade als Solopreneur ist es ja oft so, du bist halt, also gut, es gibt auch diesen Trend von No-Face-Accounts, bin ich jetzt nicht so der größte Fan von. Ich glaube, der größte Hebel ist, wenn man sich selbst zu der Brand macht, eine Personal Brand aufbaut mit dem eigenen, was einem halt ausmacht, die eigenen Erfahrungen, die du gemacht hast, aber auch die eigenen Herausforderungen, die du überwunden hast in deinem Leben. Weil mal ganz ehrlich, das sind auch die Anprüfungspunkte, wo wir gerne jemandem zuhören, wo wir connecten können, wo wir das Gefühl haben, hey, der versteht mich oder der vertritt auch dieselben Werte wie ich. Was übrigens nebenbei bemerkt, aus meiner Sicht sowieso noch viel, viel wichtiger wird im Zuge von dem ganzen KI generierten Content, der zwar schon geil ist, ja, informativ, aber wo halt diese Seele so ein bisschen fehlt. Und wenn ich halt sage, hier, guck mal, die letzten drei Jahre waren richtig, richtig hart für mich. Es war sehr anstrengend. Ich sage dir aber mal, was ich daraus gelernt habe. Dann hat es einen ganz anderen Charakter als wie ein KI generierter Text im Sinne von fünf Dinge, die du tun kannst, wenn es gerade schwer ist im Leben. Ja, und deswegen auch hier so als Sparringspartner das zu verwenden. Im Sinne von, ich habe auch einen eigenen GPT-Geburt zum Beispiel, den man ganz am Anfang vom Prozess verwenden kann, der dir einfach Fragen stellt, um deine Vergangenheit zu reflektieren. Um einfach mal zu schauen, was waren denn die wesentlichen Ereignisse, die Tipping-Points, die krassen Erfahrungen, die dich als Mensch geprägt haben und die du wiederum nutzen kannst, um dein Business wirklich einzigartig zu machen. Ja, aber klar, es gibt ganz, ganz viele Fitnesscoaches da draußen, aber es gibt halt keinen Fitnesscoach mit deiner Geschichte, mit deinen Herausforderungen, mit deinen Erfahrungen, die du gemacht hast. Und deswegen bist du allein schon einzigartig. Und um das dann rauszuarbeiten, auch da ist KI einfach super, super für geeignet. Genau so nutze ich KI eben auch sehr, sehr gerne, als Sparringpartner, um einfach Dinge zu ergründen und für mich in die Klarheit zu kommen, egal bei welchen Fragestellungen. Das kann sein für mich selber, das kann sein für einen Kunden, um da wirklich ganz, ganz tief in die Details zu gehen. Das ist einfach unglaublich. Haben wir ja hier auch schon öfter erlebt. Wo siehst du denn die Entwicklung? Sagen wir mal, wir zoomen jetzt in August 2025 und treffen uns dann vielleicht wieder hier. Ich hoffe. Inzwischen sind ja noch ein paar Dinge dazugekommen. Wir können jetzt Musik machen mit KI, was ich eigentlich auch total gerne nutze. Und wir haben Ankündigungen, dass KI ganz, ganz integral in unsere Geräte integriert wird. Das habe ich super ausgedrückt, integral integriert. Aber ihr wisst, was ich meine. Ich spreche von Apple Intelligence, ich spreche von Co-Pilot bei Microsoft, ich spreche von Samsung. Die KI verschmilzt mit den Geräten und wird ein wirklicher Assistent. In Europa nicht so schnell, da müssen sich die Datenschutz und sonstigen Bedenken noch klären. Aber es wird kommen. Und damit haben wir eine neue Ebene der KI-Integration erreicht. Wie siehst du das? Ich sehe das sehr gut. Ich freue mich drauf. Ich freue mich auf alles, was da so auf uns zukommt. Ich bin ja auch von meiner Wesensart der Abenteurer und Entdecker. Ich liebe es, neue Sachen zu entdecken, auch wenn es abenteuerlich ist. Und dann die Erkenntnisse einfach mitzubringen. Das heißt, ich freue mich auf alles, was da kommt. Und diese ganze Integration, ich glaube, es wird einfach sehr, sehr stark dahingehen, dass wir sehr bald einen wirklich persönlichen Assistenten haben. Und ich glaube, jeder von uns wird sich früher oder später die Frage stellen dürfen, wie viel von meinem persönlichen Leben möchte ich mit diesem persönlichen Assistenten teilen? Ganz klar, der dann installiert ist auf deinem Smartphone oder in der Cloud, dass du quasi auf dem Laptop, Smartphone, überall Smartwatch auf den Zug greifen kannst. Und die Frage stellen, was darf der denn alles über dich wissen? Darf der zum Beispiel über die Smartwatch, darf der deine Gesundheitsdaten abfragen und die verarbeiten? Und ich meine, es ist ja ganz, ganz klar, was hier die Pro und Con sind. Also da liegen auf jeden Fall, wenn ich direkt auf der Hand, Datenschutzbedenken. Was ist mit dem, was passiert mit meinen Gesundheitsdaten dann? Wo werden die noch verarbeitet? Auf der einen Seite könnte ja das Kontra sein, positiv könnte es sein. Er sieht halt ständig, wie es dir geht und was sich entwickelt. Und wenn du jetzt zum Beispiel sagst, hey, ich möchte gesünder werden, ja, ich möchte fitter werden, dann kannst du mit dem halt diesen Plan machen. Und er sagt dir halt, guck mal, das war ja die Entwicklung, so ist dein Gesundheitszustand und so weiter, du hast jetzt Joggen, so und so hat sich es entwickelt bei dir. Das ist natürlich ein großer, großer Vorteil, weil der wirklich individuell für dich dann da ist und dich unterstützt, deine Ziele zu erreichen. Und das ist natürlich nicht nur im Gesundheitsbereich, in jedem Bereich, den man sich vorstellt. Ich meine, wir erzeugen ja so viele Daten in der digitalen Welt, aktuell schon, auch gerade was das Business anbelangt, jedes Mal, wenn wir an dem Screen sind, ja, ob am Laptop oder Smartphone, erzeugen wir ja irgendwelche Daten, machen irgendwas hier dran, aber auch in der Arbeitswelt, klar. Und dieser persönliche Assistent kann uns dann dabei unterstützen, unsere Ziele zu erreichen. Ich glaube, das ist nicht mehr so weit entfernt. Gerade auch mit dieser Ankündigung von Strawberry, die ja wohl diese Woche kommt von OpenAI, am Donnerstag, haben die ja angekündigt oder so ein bisschen verlauten lassen, da wird was Großes kommen mit diesem Strawberry-Projekt. Was wohl ein autonomer Agent sein soll, der in der realen Welt eigenständig Aufgaben, größere Aufgaben übernehmen kann? Und das geht schon sehr, sehr stark dann in diese Richtung, von der ich gerade gesprochen habe. Also von dem her, ja, ich bin sehr, sehr gespannt und freue mich drauf, was da alles auf uns zukommt. Ja, ich glaube, das ist auch wirklich das Nächste, diese autonomen Agenten, die Aufgaben übernehmen können, was ja bisher nicht der Fall ist. Wir prompten und wir bekommen ein Ergebnis. Wir können auch verschiedene Prozesse bauen mit Automatisierungstools. Du hast make.com eben genannt, es gibt noch andere. Und das ist aber dann von uns selber gebaut und es ist nicht massentauglich, weil es ist einfach noch aufwendig. Diese autonomen Agenten würden dieses Problem lösen, weil wir da keine Automation mehr bauen müssen, sondern der Agent ist schlau genug, um das selber zu machen und dann auch an andere Tools anzudocken, die wir zum Beispiel auf unserem Handy haben. Als du erzählt hast mit der Fitnessüberwachung, habe ich mir tatsächlich vorgestellt, okay, ich habe da meinen Agenten, ich habe meine persönliche KI. Ich bekomme von ihr eine Nachricht, dass sie einen Termin verschoben hat, weil ich schon wieder viel zu lange am Computer gesessen habe, sodass ich gerade mal 2.500 Schritte gegangen bin. Das ist nicht gut für mich. Und deshalb plant sie für mich alles um und schickt mich nach draußen, damit ich mich bewege. So in etwa wird das aussehen, oder? Ich glaube, das hängt sehr stark von den Einstellungen ab, die du ihr dann gibst, ob du ihr diese Berechtigung quasi gibst. Ich bin mir sicher, manche werden sagen, das geht gar nicht, sie sollen mir einfach nur Informationen liefern, was ich jetzt tun kann. Andere werden sagen, du sollst mich jetzt wirklich unterstützen, auch durch solche drastischeren Maßnahmen, wie zum Beispiel Termine verschieben. Also technisch möglich wird das definitiv sein. Und ich glaube, es wird einfach so maßgeblich sein, dass jeder individuell für sich entscheidet, wie viel Daten will ich mit dem Ding teilen, wie will ich es wirklich verwenden, inwieweit soll er mir quasi diese Arschtritte geben, wie viel darf er machen und wie viel nicht. Ich glaube, da kommt eine ganz, ganz spannende Zeit auf uns zu. Jetzt im Business-Kontext. Ich habe einen Agenten. Ich stelle mir das jetzt einfach mal vor, vielleicht machst du mit, dass wir einfach mal ein bisschen uns überlegen, wie könnte das aussehen. Also ich stehe morgens auf, ich bin morgens erstmal offline und mache so meine, ich nenne das "Holy Manu-Time". Ich mache so Zeit für mich und mit Meditation, mit irgendwas, auf was ich gerade Lust habe, aber ich bin noch offline. Dann starte ich den Tag und mache erstmal so einen kleinen Überblick über das, was heute anliegt. Den Plan für den Tag habe ich am Vorabend schon nochmal verifiziert, damit ich das nicht morgens machen muss, sondern Klarheit habe, was passiert. Da würde ich mir jetzt erstmal ein Briefing von der KI holen, von meinem Agenten. Der würde mir sagen, okay, was ist denn noch an E-Mails reingekommen, ist da irgendwas wichtig, soll ich auf irgendwas antworten. Er würde mir die Termine vorlesen, würde mich vielleicht fragen, ob noch irgendwas vorzubereiten ist, ob er mir was vorbereiten muss oder soll, ob noch irgendjemand informiert werden muss, ob noch irgendjemand eine Nachricht bekommen soll. Also er würde mit mir wie so ein Assistent in den Dialog gehen und checken, ob für diesen Tag noch irgendwas zu tun ist. Das kann ich mir so mal als Start in den Tag vorstellen. Ja, ich mir auch. Ja, ne? Ja, absolut. Definitiv. Und ich glaube auch da wieder, was es dir in Form von einem Briefing morgens gibt, ist genau das, was du ihm anfangs gesagt hast, aber auch das, wie es sich entwickelt hat. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass man zum Beispiel sagt, mir ist extrem wichtig morgens, dass ich jetzt die News bekomme von den Mails, die wichtigen Mails, gibt mir eine Zusammenfassung von den Terminen, was es noch zu tun gibt, und aber auch zum Beispiel recherchiert das Internet über relevante News für mich. Und gibt mir da eine Zusammenfassung. Das könnte jetzt mein Bot sein, während deiner macht was ganz anderes. Oder du sagst, ich will morgens nichts von Mails wissen zum Beispiel, ich möchte gleich in die Focus Work reingehen. Na ja, und dann gibt es ja gleich die Aufgaben hier. Ich habe jetzt alle Programme abgeschaltet. Du bist jetzt zwei Stunden in der Focus Work. Du kommst jetzt nicht auf Social Media drauf. Habe ich alles abgeschaltet, weil der Timer, der Tomato-Timer läuft auch. Das ist jetzt das Ziel und lass uns daran arbeiten. Ja, das ist dann vielleicht der von einem anderen. Je nachdem, wie wir den eingestellt haben. Ja, ja. Das ist cool. Das ist lebensrettend für einige Leute, ne? Social Media abschalten. Ohne Spaß, ja. Ja, dann habe ich mein erstes Meeting, das die KI natürlich begleitet und mir nachher Aufzeichnung und Zusammenfassung und Action-Items zur Verfügung stellt, die auch mit meinem Meeting-Teilnehmer teilt, beziehungsweise vielleicht deine KI spricht dann mit meiner KI ab, was zu tun ist. Oder? Das stimmt, ja. Kann ich mir auch vorstellen. Und gibt mir dann ein entsprechendes Briefing der Ergebnisse der Unterhaltung deiner KI mit meiner KI. Geht dir das mal, ja? Dieses Szenario habe ich mir noch gar nicht ausgemalt, aber ja, stimmt. Wieso sollte denn meine KI nur mit mir sprechen? Kann ja auch mit deiner KI nur sprechen. Krass, oder? Ja, ja, ja. Das ist so. Dann fällt mir ein, ich muss vielleicht ja noch einen Besuch bei meiner Mama einplanen, dann soll er mir das bitte auch in meinem Kalender alles umorganisieren. Ich weiß nicht, also es geht noch viel weiter und viel wilder. Und ich frage mich, was ist die Aufgabe meiner KI, was ist die Aufgabe von mir? Ich glaube, das wird sich alles neu definieren. Ich habe vor kurzem einen Podcast gesehen mit Bill Gates und der sprach von der 3-Tage-Woche. Ich weiß nicht, ob du das auch mitbekommen hast. Das war ziemlich interessant. Und ich frage mich wirklich, ob wir da irgendwann hinkommen, weil die Aufgaben, die die KI übernimmt, so vielfältig sind, dass die Aufgaben, die für uns Menschen noch übrig bleiben, auch in drei Tagen pro Woche erledigt werden können. Mal sehen. Also es ist zumindest ein schönes Gedankenexperiment, während andere Ansätze wieder zu 6-Tage-Woche gehen. Ich bin also wirklich sehr, sehr gespannt, wo es hingeht. Wie geht dein Tag dann weiter und was macht die KI? Also ein großer Punkt, den ich dann auch sehe, ist ja gerade übergeordnete Ziele zu setzen. Also jetzt zum Beispiel gerade meinen Follower auf LinkedIn auszubauen, das ist das übergeordnete Ziel. Und das dann halt runterzubrechen in viele kleine Ziele, das habe ich dann vielleicht schon gemacht, da strategisch haben wir jetzt gemeinsam in Plane gearbeitet, und dann zu überwachen, wie das funktioniert. Also zum Beispiel sagt er mir, guck mal hier, ich habe jetzt die Analysedaten von der letzten Woche, deine Impressions sind raufgegangen, aber Engagementrate ist runtergegangen. Das liegt wahrscheinlich an folgenden Punkten, zack, zack, zack. Hat sich herausgestellt, dass folgende Content-Beiträge besser performen, gerade in deiner Zielgruppe. Ich habe demzufolge den Content-Plan für nächste Woche angepasst. Wir werden es weiter analysieren. So, so stelle ich es mir zum Beispiel vor, und ich sage dann, geil, danke schön. Also dahingehend glaube ich, wenn man das jetzt nur so betrachtet, glaube ich ja, drei Tage Woche ist realistisch. Weiterhin glaube ich dann aber, es ist nur die Frage, was ich dann mit der gewonnenen Zeit mache. Also mache ich dann den Laptop zu und gehe raus in die Natur und mache einen Spaziergang oder spiele mit meinem Sohn oder mache einen Ausflug. Oder sage ich, hey, mein Ziel ist ja nicht, möglichst viele Follower auf LinkedIn als Selbstzweck anzuhäufen, sondern ich habe eine Botschaft, ich habe was, woran ich arbeite. Ich möchte Mehrwert liefern und nicht nur diese Floskel, Lieferall Mehrwert, sondern ich möchte wirklich was verändern. Ja klar, dann werde ich natürlich diese frei gewonnene Zeit dafür verwenden, um jetzt zu überlegen, okay, wie kann ich jetzt diese Botschaft noch besser rausbauen? Wie kann ich noch mehr Mehrwert schaffen? Und dann sind wir auch ein bisschen weg von diesem klassischen Arbeitsbegriff, der ist halt so negativ geprägt irgendwie. Oh Gott, muss ich auch wieder arbeiten gehen? Sondern dann ist es eher dieses, ich vermögliche mich selbst und ich arbeite an einem Thema, welches mir Freude und Erfüllung bringt. Und ich habe jetzt hier einen starken Partner an der Seite, nämlich meine KI, welcher mir ermöglicht, hier einen größeren Impact zu haben. Und das ist das, wo ich langesichter hin will. Also mal zusammengefasst, ich möchte mehr Zeit in der Natur mit meinem Sohn verbringen und ich möchte trotzdem einen größeren Impact haben auf die Welt. Das ist das, worauf ich mich freue. Und ich glaube wirklich, dass das möglich ist mit den Toons. Was meinst du, wenn wir eine KI haben, die das alles kann? Das ist eine gute Frage. Also ich freue mich jetzt schon mal auf Donnerstag und kann dann wahrscheinlich nach dem Donnerstag mehr dazu sagen. Also keine Ahnung, ist es in einem Jahr, ich glaube nicht wahrscheinlich in zwei Jahren. Ich würde mal auf zwei Jahre schätzen. Das ist aber nicht weit weg, ne? Nee, nee, das ist nicht weit weg. Vielleicht bin ich auch rechts ein bisschen geheilt. Hast du diesen Ex-Account "I rule the world Mo" dir auch schon mal angeschaut? Nee. Das ist, also ich finde das so faszinierend. Du kommst ja auch aus der NFT-Welt ein bisschen, warst ja auch ein bisschen drin. Ja, ja, ja, ich habe da sehr, sehr viel Geld versenkt. Weißt du, ich habe auch damals noch Twitter, war ja da auch der Hauptkanal und diese ganzen Projekte haben da immer ganz, ganz viel Hype erzeugt, indem sie immer so gesagt haben, ja da kommt bald was, vielleicht kommt was, oh je. Und haben da so ganz so Rätsel draus gemacht, weißt du das noch? Ja, genau. Und genau dasselbe macht OpenAI auch gerade mit diesem Account "I rule the world Mo", der hat das Bild von diesem Joaquin Phoenix aus dem Bild "Her" aus dem Film "Her" und drei Erdbeeren drunter. Und da ist als Titelbild so ein Erdbeeren, welches auch Sam Altman gepostet hatte mit diesem mysteriösen Post "I love the summer in the garden". Ah ja, mit seinen Erdbeeren auf dem Balkon oder so. Genau, dieser Ex-Account, kann ich hier eigentlich Links teilen? Später, ja. Okay. Dieser Ex-Account, der haut Posts im Minutentakt raus. Vor 26 Minuten, vor 29 Minuten, vor 30 Minuten, vor 50 Minuten und der redet eigentlich nur über eine Sache, nämlich es wird richtig groß. Es wird richtig groß. Diese Woche Donnerstag veröffentlichen wir was, das wird richtig, richtig groß. Und der Sam Altman kommentiert auch da, also gibt denen eine gewisse Legitimität. Und das, was dieser Account unter anderem sagt, ist, hey, dieses Strawberry-Projekt ist ungefähr so im Ausmaß, wie als wir von GPT 3,5 auf GPT 4 gewechselt haben. Also es ist schon ein merkbarer, ein merklicher Unterschied. Und er lässt auch so ein bisschen andeuten, dass er selber, also dieser Account selber, so ein Agent ist. Also dass das quasi wie so eine Produktpräsentation ist. Das ist die Vermutung, die da gerade so im Raum steht. Wie gesagt, es ist so ein Hype, und Hype ist ja immer, man weiß es nicht so ganz genau. Aber was der auch gesagt hat, ist auf diesem Account, dass GPT 5 oder GPT X oder GPT Next, man weiß noch nicht genau, wie die es hinhinten nennen, dass das eigentlich schon fertig ist. Aber, dass die es aus Sicherheitsbedenken noch nicht veröffentlicht haben wollen. Und dass GPT X oder 5 ein Sprung so groß ist, wie von GPT 1 auf GPT 4. Also dass es ein Riesensprung ist. Das hört sich riesig an. Ja, also, ja, wir warten mal ab, was da kommt. Ich bin da so ein bisschen zwiegespalten. Zum einen hat es ja Informationen gegeben, ja, GPT 5 ist fertig und wird auch seit Mai oder März trainiert. Jetzt ist OpenAI natürlich mächtig unter Druck. Zum einen haben sie finanzielle Probleme, zum anderen haben sie natürlich Modelle, die sie gerade überholt haben und sind ja selber nicht besonders transparent in ihrer Kommunikation. Also, ich bin da noch ein bisschen vorsichtig, bin noch nicht so gehypt. Aber mit Sicherheit müssen sie jetzt was Großes bringen, um mithalten zu können. Sie haben ganz viel angesagt, was sie noch nicht geliefert haben. Also, das ist ein bisschen so, ich stehe an der Wand, die anderen Modelle ziehen an mir vorbei, jetzt muss ich in irgendeiner Weise reagieren. Und dann reagieren sie und alle sagen so, wow, krass, das ist jetzt das nächste Große. Aber sie müssen halt auch liefern. Ja, genau, deswegen, ich bin mega, mein Abenteurer und Entdecker kommt da durch. Und wenn ich dann sowas sehe und denke, wow, das ist krass. Und wenn es am Ende wirklich so ein Agent ist, dann ist das einfach eine super Marketingaktion und Produktpräsentation. Aber wie du schon sagst, am Ende müssen sie liefern. Ich meine, wir wissen es beide aus dieser NFT-Welt, da wurde oft auch ganz viel Hype aufgebaut und am Ende war es nur heiße Luft. Und das kann natürlich auch sein. Von dem her bin ich gespannt. Das kann spannend sein. Aber Fakt ist, vielleicht ist es in zwei Jahren soweit, vielleicht früher, vielleicht ein bisschen später. Aber das, was wir jetzt so beschrieben haben, das wird die KI einfach können. Und du sagst es ja auch, wir entscheiden, wie viel Zugriff sie auf unsere Daten hat. Und das ist die große Veränderung, die jetzt einfach kommt. Es ist nicht mehr ein Tool, was wir anwenden, in das wir uns einloggen, sondern es ist ein Tool, das auf unseren Geräten "lebt" und mit allen Apps und mit allen Daten interagieren kann, sofern wir das erlauben. Und das öffnet natürlich eine ganz andere Möglichkeit. KI wird mit Daten trainiert, dann wird KI eben mit unseren Daten trainiert. Sie hat Zugriff auf die Daten auf unserer Festplatte, auf unserer Cloud, auf alles, was wir so an Applikationen nutzen und kann das verwenden, um unser Leben zu erleichtern, was auch jeder Einzelne davon halten mag. Das ist natürlich eine persönliche Entscheidung. Absolut. So, lieber Ben, das ging jetzt ganz, ganz flott vorbei. An die, die noch dabei sind, vergesst nicht, euch miteinander zu vernetzen und vor allem auch mit dem lieben Holger. Denn Holger ist so ein bisschen der Papa der LinkedIn-Audio-Community. Er sorgt dafür, dass wir immer gut vernetzt sind. Er sorgt dafür, dass montags mit seinem Hörenswert, den ihr unbedingt abonnieren müsst, eine Übersicht über alle LinkedIn-Audio-Events rauskommt, sodass wir sehen können, okay, was können wir uns die Woche denn Schönes anhören? Wo können wir netzwerken? Wo können wir Informationen für uns rausziehen, die wertvoll sind? Es gibt mega Formate. Es gibt wirklich ganz, ganz tolle Formate. Und ich habe diese Woche überhaupt keine Zeit, mir ein anderes Format anzugucken und habe das gestern festgestellt und dachte, das ist so traurig, weil es immer mehr Werte sind. Also nutzt das, nutzt die Vernetzung. Und ja, heute haben wir gar nicht viel Diskussion gehabt, außer wirklich nur wir beide. Das nächste Mal lasse ich da wieder viel mehr Fragen und Diskussionen zu. Entschuldigt bitte, dass wir so heute über uns hinaus, na ja, dass wir einfach zu viel geredet haben. Sagen wir es mal so, wie es ist. Und jetzt ist damit auch die Zeit, euch zu danken und Ben, dir ganz besonders. Du hast das letzte Wort als mein Gast. Ich sage schon mal auf Wiederhören. Ja, vielen, vielen Dank nochmal für die Einladung. Vielen Dank, dass ihr dabei wart und zugehört habt. Und ja, ich freue mich schon, euch auf LinkedIn dann wiederzusehen und mit euch gemeinsam dieses Abenteuer KI zu erleben. Bis dann. Dankeschön.

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