Mensch, KI!
Jede Woche bringen wir einen neuen Experten und ein spannendes Thema auf den Tisch.
'Mensch, KI!' ist nicht nur ein Podcast, sondern eine Live-Talkreihe auf LinkedIn, in der wir die Welt der Künstlichen Intelligenz beleuchten. Wir sprechen über den alltäglichen Einfluss von KI, ethische Fragen und die Möglichkeiten, die diese Technologie bietet. Unsere Gespräche sind offen und direkt, bieten Raum für Begeisterung und kritische Reflexion.
Ihr seid herzlich eingeladen, live auf LinkedIn dabei zu sein und aktiv mitzudiskutieren. Nehmt an unseren Gesprächen teil, stellt Fragen und teilt eure Sichtweisen. So könnt ihr direkt die Diskussion mitgestalten und neue Einsichten gewinnen. Schaltet ein, um zu erfahren, wie KI unsere Welt verändert.
Mensch, KI!
#48: “Smarter verkaufen mit KI: Automatisierung im modernen Vertrieb” mit Ben Whitley
In dieser Episode von "Mensch, KI!" spricht Manuela Ruppert mit Benjamin Kamel Whitley über den Einsatz von KI im Vertrieb.
Hauptthemen
- KI-gestützte Vertriebsautomatisierung
- Vorteile für Kunden und Unternehmen
- Integration von KI in den Vertriebsprozess
- Bedeutung von WhatsApp in der KI-gestützten Kommunikation
- Ethische Aspekte und Datenschutz beim Einsatz von KI im Vertrieb
Wichtige Punkte
- KI im Erstkontakt: Automatisierte Ansprache über verschiedene Kanäle wie Instagram und WhatsApp
- Qualifizierung von Leads: Wie KI potenzielle Kunden vorqualifizieren kann
- Nachfassprozess: Automatisierung des oft vernachlässigten Follow-ups
- Personalisierung: Training der KI auf den individuellen Kommunikationsstil des Verkäufers
- Balance zwischen Automatisierung und menschlichem Kontakt
- Datenschutz und DSGVO-Konformität bei der Nutzung von KI im Vertrieb
Zitate
Ben Whitley:
- "Es ist Wahnsinn, was für Möglichkeiten jetzt sind. Und wie natürlich du die KI-Interaktionen gestalten kannst."
- "Wir wollen da jetzt auch noch keinen Overkill reinsetzen mit irgendwelchen Videoavataren oder so. Das ist ja zumindest in der jetzigen Zeit, wo man über WhatsApp nur mit Text oder Sprachnachrichten kommuniziert, noch gar nicht möglich."
- "Die Leute merken das gar nicht." (über die Natürlichkeit der KI-Interaktionen)
- "Mir persönlich ist der menschliche Kontakt super wichtig."
Diskussionsbeiträge
- Claudia Conen stellte wichtige Fragen zur Art der KI-Interaktion und half, die Grenzen zwischen Mensch und Maschine in der Kommunikation besser zu verstehen.
- Isabel Arens brachte wertvolle Einblicke zu DSGVO und ethischen Aspekten der KI-Nutzung ein.
Fazit
KI im Vertrieb bietet großes Potenzial zur Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung. Gleichzeitig ist es wichtig, den menschlichen Aspekt nicht zu vernachlässigen und ethische sowie datenschutzrechtliche Aspekte zu berücksichtigen.
Weiterführende Ressourcen
- Ben Whitley stellt einen Demo-Chatbot zur Verfügung, um die Möglichkeiten der KI im Vertrieb selbst zu testen.
Kontakt - vernetzt euch mit Ben
- Benjamin Kamel Whitley auf LinkedIn
- Ben's Bot zum Testen hier
- Ben's Website: https://benkwhitley.com/
- Ben auf
Jeden Dienstag um 09:00 Uhr entsteht eine neue Folge von "Mensch, KI" live auf LinkedIn.
Im Dialog mit einer breiten Palette von Gästen beleuchten wir das "moderne Duo" Mensch und KI. Wir betrachten sowohl die Perspektive derer, die KI nutzen, als auch die der Experten, die sie schaffen. Gemeinsam sprechen wir über Nutzen, Ethik, Begeisterung und Sorgen im Kontext der KI.
Wenn Ihr dabei sein möchtet, findet Ihr mich hier auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/manuela-ruppert
Besucht mich auch gerne auf meiner Website: https://manuela-ruppert.de/
Meine "KI Maestra" ist eine exklusive KI-Masterclass für Frauen, die regelmäßig stattfindet. Wenn du auch sicher im Umgang mit generativer KI werden möchtest, melde dich gerne bei mir per Mail: kontakt@manuela-ruppert.de.
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Guten Morgen und herzlich willkommen bei Mensch.KI. Wer sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigt, hört auch immer wieder etwas von Trainingsdaten und von Mustererkennung. Alle KI-Modelle, die wir so nutzen, sind bereits sehr, sehr gut trainiert auf ihre spezifische Aufgabe. Was heißt das? Naja, so ein Sprachmodell wie ChatGPT wird intensiv mit Texten trainiert und ein Bildgenerierungstool natürlich demnach mit Bildern. Das heißt auch, diese Daten werden als Wissensbasis, vereinfacht gesagt, dem Modell zur Verfügung gestellt. Und als nächstes lernt die KI dann, diese Daten zu verwenden. Also Texte oder Bilder oder auch Musik. Wir haben es mit einer Software zu tun, die Muster sehr gut erkennen kann und somit lernt sie zum Beispiel Hunde darzustellen oder Lückentexte zu ergänzen oder später ganze Texte eigenständig zu schreiben. Und das ist am Anfang noch nicht perfekt, aber im Trainingsprozess wird das durch Feedback schleifen immer besser. Und das Feedback bekommt die KI von uns Menschen oder auch von der KI selbst. Sie lernt selbst und es ist immer ein iterativer Prozess. So, was hat das mit dem heutigen Thema zu tun? Nun ja, wir können diese Standardmodelle weiter trainieren, zum Beispiel mit Daten über uns, über unsere Firma, über unsere Produkte, über das Thema, das wir ganz spezifisch mit der KI behandeln möchten. Und so kommt zu dieser allgemeinen Intelligenz, die ganz spezielle Intelligenz, wenn wir von Intelligenz reden möchten. Und diese erlaubt uns, Teile unserer Geschäftsprozesse sehr hochwertig zu automatisieren. Und wer ein Beispiel sehen möchte, wie man eine KI trainieren kann, ich habe gestern Abend noch einen Post abgesetzt über meine Trainingserfolge mit dem Bildgenerierungsprogramm Flux und habe mich praktisch geklont in unterschiedlichen Situationen dann Bilder generiert. Das ist ein ganz spezifisches Training. Ja, wir sprechen heute über die teilweise Automatisierung von Geschäftsprozessen und ich begrüße ganz ganz herzlich den Verkaufsprofi Ben Whitley bei Mensch.KI. Ben, ich freue mich sehr, dass du heute dabei bist. Guten Morgen in die Runde und vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich ebenfalls. Danke. Vertrieb ist ja deine Leidenschaft und du hast auch das Talent, sehr individuell auf Menschen einzugehen. Ich glaube, das macht auch einen Verkaufsprofi aus. So hast du mir auch vor zweieinhalb Jahren ein sehr hochwertiges Produkt verkauft und da bin ich dir heute noch dankbar. Das haben wir uns kennengelernt. Wir kannten uns vorher nicht. Genau, so haben wir uns kennengelernt. Und apropos kennenlernen, stell dich doch mal kurz vor und erkläre uns, warum du deine Talente nun durch die KI ersetzen lassen möchtest. Oha, ersetzen, naja, das geht ja nicht. Wer bin ich? Ich bin der Ben, ich bin 39 Jahre jung und zumindest noch mal 30, was so eine KI ist ein wirkliches Wort. Und wie du schon treffend ausgedrückt hast, mein Backup ist der Vertrieb, das mache ich seit 15 Jahren. Ich habe eine lange Zeit an dem falschen Boot gerudert, was meine ich damit? Warren Buffett sagt ja immer, es kommt nicht darauf an, wie schnell du ruderst, sondern in welchem Boot du ruderst. Und bei mir waren es damals niedrigpreisige Produkte, Telekom, Callcenter, also so Sachen, wo du wirklich, ja, das hat mit Vertrieb nicht viel zu tun, sondern eher mit Rückwärtsverordnung, das war einfach unerfüllend und war einfach eine schwierige Zeit. Und der Prävisionsdecke war dann irgendwo 3000 Euro bei einer 7-Tage-Woche mit 12 Stunden am Tag. Und 2019 habe ich dann das erste Mal von Rückpreisverkauf gehört, wo du wirklich dann auch Produkte verkaufst im 5-stelligen Bereich, wo du dann auch eine entsprechende Provision vorbekommst, wo du einfach sozusagen im etwas schnelleren Boot sitzt. Das war damals mein Auftraggeber, für den ich gearbeitet habe, wo ich Vertrieb richtig gelernt habe, auch wirklich auf den Stein zu gehen. Das war der Auftraggeber, bei dem wir uns auch kennengelernt haben, ich kann es ja vielleicht mal anwenden, also ansprechend ist der Alex Fischer. Und ja, die größte Herausforderung, die ich damals hatte, war, wir wurden von Vitz überhäuft. Das ist natürlich jetzt für manche Leute vor allem ein 2024-Luxusproblem. Gleichzeitig, muss ich dir mal vorstellen, waren wir im kleinen Sales-Team von Fisch & Freunden und haben jeden Tag 100 E-Zubekommen gefühlt und noch mehr. Und sind alle nicht hinterhergekommen. Alex steht mit einer Peitsche gefühlt hinter uns und sagt, Leute, was ist da los? Schmeißt ihr Geld in AdSpend? Unfreue die Leute an. Unser Tag hat noch nicht begonnen, 24 Stunden. Und wenn wir dann mal die Leute erreicht haben, die ein bisschen später angerufen worden sind, dann wussten die teilweise noch ein paar Tage nicht mehr, wo wir sind oder haben wir irgendwann was gekauft. Und das war natürlich echt teilweise sehr frustriert, weil wir alles manuell gemacht haben, wir haben alles händisch gemacht. Zu dem Zeitpunkt noch komplett ohne CRM, also wirklich die Daten sind in Excel-Tabellen reingekommen, wir haben Datensätze bekommen von Leads, die ausgeführt wurden, Vertriebshalte, die waren damals noch auf dem Tisch gehalten. Das war total manuell angehetzt. Das war super anstrengend, super viel Mutationen gegangen und nicht unterzeit so effizient, wie es denn möglich wäre. Das ist so ein bisschen was zu meinem Background und mit der Zeit haben mich dann immer mehr Leute gefragt, weil mein Abschlussrat war nicht mal so ziemlich hoch, wie ich das denn mache und hab dann auch angefangen anderen Leuten im Verkauf beizubringen, die Werte zu vermitteln, die für mich im Verkauf wichtig sind. Also so der Kernwert, den ich vermittle im Verkauf ist letztendlich, deine einzige Aufgabe im Gespräch ist es deinen Interessenten dabei zu helfen, Entscheidungen zu treffen, die in seinem oder ihren besten Interesse sind, nicht in deinem eigenen. Das heißt auch wir qualifizieren Interessenten nicht danach, wie gut die ihr Bankkonto bedienen können oder welche Kreditkarte da durchziehen können, sondern wirklich nur, hey ist das, was wir hier verkaufen wirklich das, was die gerade brauchen und bringt es die weiter. Wir haben nichts anderes. Und dadurch bin ich immer in die Position gekommen, dass mich immer mehr Leute gefragt haben und ich das dann selber Leuten beigebracht habe, wie ich sie verkaufen kann und wenn du dann in den Boden sitzt, um mal wieder auf die Metapher zurückzukommen, dass du alles selber machen musst, von der Lead-Generierung, vom Onboarding der neuen Kunden, also den Vertriebsprozessen, der Vorqualifizierung, der Terminierung. Da wirst du schnell mal überfordert. Ich weiß nicht, wer von euch das schon hinter sich hat zur FD Tour, aber das ist ein Fulltime-Job hoch 10. Also auch wenn nicht der Lead-Flow ist wie bei dem Alex Fischer, der ja auch schon ein bisschen größere Reichweite hat. Aber da hinterher zu kommen ist halt schwierig. Ich habe mich halt immer gefragt, das muss man doch irgendwie automatisieren können. Man muss doch irgendwie hingehen können und ein paar Arbeitsschritte so weit automatisieren, dass ich mir nicht gleich in meiner Anfangszeit ein großes Team aufbauen kann, das Haus dirigieren kann, sodass ich quasi das Einstellen von Vertriebsmitarbeitern oder Backoffice-Mitarbeitern oder Kunden-Supporten bis nach hinten zögern kann, um erstmal sicher in der Selbstständigkeit zu sein. Und das ist der Punkt, wo dann mir die Kali sozusagen ein Läppchen aufgeht lassen hat, wo ich mich dann wirklich reingefuchst habe in verschiedene Software-Tools, einiges angewandt habe, einiges rausgeschmissen habe, einiges kombiniert habe. Wir haben ja auch immer wieder Hilfe gesucht, immer wieder Mentoren zur Hilfe geholt, die mir geholfen haben, Prozesse reinzubauen, die mir Software-Tools empfohlen, gezeigt haben. Und das ist so der Background und der Stand, wo ich jetzt stehe. Jetzt heutzutage helfe ich halt Leuten wirklich dabei, also primär Coaches, Beratern, Leuten, die Expertenwissen haben, Dienstleistern, dabei Vertriebsprozesse einmal aufzusetzen, authentisch umzusetzen, aber auch hinten raus so weit zu automatisieren und zu systematisieren, dass es eben einen riesen Workload unterbringt. Wie kann ich mir das denn genau vorstellen? Also gehen wir einfach mal den Vertriebsprozess durch. Er beginnt ja mit der Lead-Generierung. Erklär mal Lead-Generierung für die, die sich nicht so auskennen und dann erklär mal, wie du da KI schon einsetzen kannst. Okay, also Lead-Generierung fängt, also man hört ja auf Deutsch, also ein Lead ist ein Interessent, der Interesse an einem, an der Dienstleistung oder dem Produkt gezeigt hat. Ich persönlich generere die primär über Werbeanzeigen oder über organischen Content. Also meine Plattform ist jetzt noch nicht so weit linked in, muss ich ganz ehrlich gestehen, immer mal erinnern, aber primär Instagram. Und da kommen dann Leute auf mich zu, die letztendlich durch, also da habe ich so eingesetzt, dass ich eine Trigger-Warn-Automation eingesetzt habe, dass wenn die Leute was kommentieren auf ein Reel, wo ich ein Team-Stütz-Thema anspreche, bekommen sie automatisiert da ein Value-Asset zugeschickt. Das kann dann eben ein kleiner Kurs sein oder ein PDF oder ein Videotraining und dadurch landen sie bei mir dann im CL, wo sobald sie dann bei mir daten, sind sofort kontaktiert werden. Also per E-Mail, per WhatsApp und die Kunst hierbei ist es, das Ganze menschlich wirken zu lassen, nicht wie ein Roboter. Also dass es immer aussieht, als wenn ein Mensch, also entweder ich oder ein Assistent, ich sehe auch, ich glaube, der Andy ist auch hier, der hat mir gestern nicht geholfen, meinen KI-Assistenten zu bauen, deswegen stelle ich schon die Rüstung fest, stelle nochmal. Ja genau, das hat jeder Faschfreund sehr menschlich und wirkt. Deswegen habe ich ein bisschen geschmustelt, dass ich ersetzt werde, dass ich von der Herde ersetzt werde, dass ich aber immer ein Gipfel drauf habe, okay, mit wem wird jetzt gerade hier interagiert und dann, wenn es so weit ist, dass ein Gesprächs-Thema manuell entscheidet kann. Aber so wie ich dich verstehe, der Erstkontakt über unterschiedliche Kanäle, entweder E-Mail oder WhatsApp, der erfolgt tatsächlich bei dir inzwischen über KI. Ja, E-Mail, E-Mail, aber WhatsApp, WhatsApp und Instagram, ja. Okay, okay. Aber ganz wichtig, man will da nicht zu überrechts und besprechen von eingehenden Leads, also es ist jetzt kein KI, die Leute anschreibt, sondern eingehende Leute, die sich bei mir melden. Okay, okay. Wobei man das andere natürlich auch machen kann, also auch da, also man kann Kult-Calls und so weiter auch von der KI machen lassen, aber das ist nochmal ein anderes Thema. So, dann haben wir, also ich durfte ja, du hast uns extra so einen kleinen Bot gebaut und da teilst du nachher auch den Link in den Kommentaren und da durfte ich das schon mal ausprobieren und wurde direkt zurechtgewiesen, als die Frage kam, wie du mir denn als Assistent von Ben, wie der Bot mich unterstützen kann und ich sagte, ich brauche eine KI, die mein Haus putzt und sie wies mich zurecht, dass sie dafür nicht die richtige ist, hat mich dann aber informiert, für was sie die richtige ist und mir trotzdem viel Glück beim Hausputz gewünscht. Also, also. Das passiert, ich habe sie freundlich erzogen, also die Werte werden ins Team, aber auch in die Kalibel eingefallen, einge-eintherapiert, sage ich mal. Ja, ja. Also es war sehr menschlich, was darüber kam und das ist ja, glaube ich, auch das Talent. Und wie hast du diese KI jetzt trainiert? Was heißt, was hast du ihr gegeben, dass sie in deinem Sinne und so, so klar auch antworten kann? Und mir sagt ja, also mit Hausputz ist nicht, aber wenn es um Vertrieb geht, ist Ben der Richtige. Was hast du ihr da an Informationen gegeben? Also, um da ganz ehrlich zu sein, im Grunde genommen, also erstmal vorab, das ist wirklich ein Test. Ich arbeite mit solchen Sachen schon länger und so wie es jetzt ist, ja, das haben wir gestern wirklich abgeschlossen, ist eine Version 1.0, also ist jetzt bei weitem nicht im Ansatz, wo es mal hingeht, sage ich jetzt schon mal vorweg. Aber du kannst es so vergleichen, wie wenn du einen Vertriebsthematarbeiter tust, ja. Und du gibst ja auch das Fachwissen bei deiner Zielgruppe weiter. Ja, also wer ist denn der Mensch, den du idealerweise als Kunden gewinnen möchtest, weil du ihm einfach geisteskrank helfen kannst? Und dann natürlich, wie kannst du der Person helfen? Also gewisse Produkte halt, weil da soll die KI natürlich nicht hingehen und da nur loben oder erzählen, wie toll das Ganze ist, dafür ist ja das Verkaufsgespräch da. Und dann aber natürlich auch entsprechende Herangehensweise mit reingeben, was so jetzt dein Kommunikationsstil ist, wie du auftreten willst. Also bist du, also siehst du jetzt dein Publikum, duzt du dein Publikum, also ich spreche zum Beispiel mal eine Melodie Du an und so trainierst du letztendlich auch die KI. Also in dem Fall ist es jetzt halt so, ich nehme halt einfach ein paar Videos auf, wo ich einfach frei von der Leber krasse, so dass mein Sprachstil adaptiert wird, ja, das ist transkribiert und befähle dann, oder trainiere die KI dann in die Richtung hier, dass sie dann quasi in meinem Sprachstil sich adaptieren soll und so mein Wording mitbekommen ist. Okay, ja, sehr gut. Und was ist dann der nächste Schritt? Also jetzt hast du den Erstkontakt und wie geht es dann weiter? Also ich habe, das ist eine Mischung aus Automatisierung und KI an der Stelle, also nicht alles, das hat man ja schon im Vorgespräch bis jetzt direkt mit der KI gesteuert, aber ich habe bei mir im Hintergrund sehr eingebaut, dass es sehr, sehr, auch wieder auf Kundenbedürfnisse und das setzt halt voraus, dass du die Bedürfnisse, die Einwände auch vor allem von deinen Kunden kennst. Das heißt, es zählt mir so oft noch, dass alle Stufen, wo sich der Interessent befindet, genau nummeriert sind und je nach Reaktion dann automatisiert in diese Stufen reinfahren. Das heißt, sobald der, wie heißt das, der Vertriebssassistent mir jetzt einen Termin legt, also das ist immer das Ziel, entweder den Interessenten zu disqualifizieren, also das ist einfach jemand, dem wir nicht helfen können, dann kriege ich natürlich keinen Termin, oder soweit zu qualifizieren, dass er sich einen Termin bucht und dann bei mir im Gespräch sitzt. Wenn wir im Gespräch dann am Punkt sind, wo ich zum Beispiel das Gefühl habe, dass ich der Person nicht helfen kann, aber trotzdem Trainings habe oder so, die in der jetzigen Position, wo sie sich befindet, schon mal einen kleinen Mehrwert bekommen, damit sie in die Position kommt, dass ich ihr nochmal helfen kann, dann kann ich das mit einem Klick dafür sorgen, dass sie in eine Sequenz rein kommt, dass sie nur noch Mehrwert in die Richtung bekommt. Gleichzeitig, wenn der Interessent sich dazu entscheidet, nicht mit mir zusammenzuarbeiten, weil er entweder kann noch keinen Vertrauen hat, weil er mich gerade erst gesehen hat, weil er finanzielle Probleme hat oder weil weiß ich nicht warum, ist einfach irgendein klassischer Einwand, dann habe ich dafür letztendlich Einbinde vorbereitet, also so Einwandbehandlung-Sequenzen vorbereitet, die da wirklich nur diesen Einwand behandeln. Wir nehmen jetzt mal das Beispiel Vertrauen, wenn man frisch ist, sodass ich nach dem Verkaufsgespräch nach fünf Minuten so ein Formular bekommen, wo ich einfach mal antippen muss, wie ist das Gespräch ausgegangen, drücke auf den Button und dann wird der Interessent mit E-Mails und mit WhatsApp in einem humanen Tempo gespielt, also nicht jeden Tag drei E-Mails oder so, sondern wirklich zweimal die Woche E-Mail, dann kommt man zu WhatsApp und dann ist das Gespräch, hast du schon das Problem lösen können, dass das alles automatisiert passiert. Dass ich diesen Nachfassprozess, der gerne mal wirklich, wo Kunden mal durch die Finger rutschen, dass der einfach nicht vernachlässigt wird. Also du wirst dich überraschen, wie viele Unternehmen da so viele Umsätze geben lassen. Also das ist wieder diese Weisheit, man muss immer wieder sichtbar sein, um schlussendlich dann auch einen Kunden zu gewinnen. Und das machst du da. Aber du sagst auch... Wir sind ja jetzt da, wo jeder, also jeder hat ja Ads laufen, jeder hat Content, jeder bietet irgendeine verrückte Garantie, die schon fast unglaubwürdig ist, also Marketingversprechen. Die Leute haben einfach dieses TikTok-Brain, dass man nach vier Sekunden schon wieder jemanden vergessen hat, der muss einfach top offline sein. Und wenn du das nicht bist, dann ist es kein Wunder, dass die Leute das auch anders kaufen, Gott sei Dank. Wenn du nicht im ersten Gespräch deine Art schließt. Und das ist halt einfach das, was früher schon heftig war, aber jetzt noch viel mehr. Okay, also du bleibst dann in Erinnerung. Wie ist das jetzt einfach mal Interesse halber, die ganze Terminkoordination und so weiter? Lässt du das auch von der KI machen? Naja, also mein Vertriebsassistent, der schickt ja einen Kalender raus. Und das ist letztendlich kein Excellent, das ist ähnlich wie Calendly, da können die Leute sich dann einen Termin bei mir buchen. Und in dem Gespräch besprechen wir das dann. Also da ist jetzt nicht viel KI unterwegs, außer jetzt die Vorstellung von der Google-Konferenz. Ja. Aber genau, das ist ein Termin in Erinnerung. Die werden dann wieder automatisiert. Das heißt, du hast alle Funktionen, die dich nicht unbedingt in Person benötigen, die hast du automatisiert und sorgst dafür, dass das auch im Kontaktaufbau intensiviert wird. Genau. Also mir persönlich ist der menschliche Kontakt super wichtig, aber mein Tag hat halt nur 24 Stunden, deswegen konzentriere ich mich persönlich auf das, was ich am besten kann. Und das ist letztendlich die Verkaufsgespräche an sich und auch die, die das befindet. Weil ich weiß, bei jedem, egal ob mein Selbsttraining oder wenn ich es in die Dual Lösung anbiete, ich baue das ja auch für andere Leute, solche Automatisierung, ich will immer sofort wissen, wo die Leute stehen. Und deswegen ist mir der enge Kontakt zu meinen Teilnehmern oder zu meinen Kunden halt super, super wichtig. Und wenn ich jetzt aber Zeit verbringen müsste, ständig manuell auf Akquise zu gehen, ständig irgendwelche Fragen in den möglichen Instagram-Links zu beantworten, dann müsste ich entweder jemanden einstellen dafür. Und klar, im Fulfillment und im Vertrieb will ich das nicht, aber das ist mir einfach, das macht mir Spaß. Weil ich baue ein Business, was sich in meinem Leben anpasst und nicht umgekehrt. Und dann delegiere ich halt die Sachen aus, wo ich nicht so Spaß dran habe. Das ist halt in dem Fall erst automatisiert. Und wenn dann die Kapazitäten so gefragt sind, dass nochmal ein Parallel oder ein Parallelraum ist, dann fang ich an, die Versprechungen einzustellen. Ja, verstehe ich. Also im Prinzip schafft dir die KI die Zeit, die du brauchst, um wirklich auch eine Verbindung zu den Menschen aufzubauen und auf ihre Bedürfnisse auch einzugehen. Wenn du magst, können wir ja mal einfach den Link zu dem, also wie gesagt, ich habe das gestern erst mit dem Handy gebaut, deswegen kann ich da jetzt noch keinen voll trainierten Bot erwarten, aber einfach mal so eine Idee zu bekommen, in welche Richtung es geht, kann ich dann gerne teilen, dass ihr das mal ausprobieren könnt, wenn ihr wollt. Aber sagt mir einfach, was ihr von dir aus machen wollt. Ja, also den kannst du nachher unter den Kommentaren teilen. Das geht jetzt während des Talks nicht ganz so gut. Aber es ist auf jeden Fall lohnenswert, sich das mal anzuschauen und mit dem Bot von Ben zu sprechen. Und natürlich, wer Interesse hat, sich von Ben unterstützen zu lassen, glaube ich, wird da auch fündig. Wenn ich jetzt als Kunde zu dir komme und sage, hey, ich will auch so einen Prozess haben, wie ist da das Vorgehen? Was braucht es an Schritten? Was braucht es an Informationen, an Daten, damit ich mir einen Prozess bauen kann, der mir dann auch Arbeit abnimmt? Also nur, damit ich die Frage richtig verstehe, dass ich dir den Prozess vorgebe, also dass wir so einen Roadmap dafür bauen und du setzt es dann für dich um oder dass ich es für dich umsetze? Ist egal. Also was muss ich tun, damit ich auch diese Automatisierung für meinen Bereich haben kann? Damit ich nicht meinen Tag verbringe, mich um meinen Verkaufsprozess zu kümmern und keine Zeit habe, wirklich meine Kunden zu bedienen. Weil das ist ja oft ein Problem von uns, von den ganzen Coaches und auch den Solo-Selbstständigen, die breite Formate haben, diesen ganzen Prozess auch noch nebenbei zu machen. Das ist ja für viele echt ein Unding. Ja, also ich habe es so aufgeteilt, dass ich, also erstmal sprechen wir natürlich drüber. Wir gucken, ob das A Sinn macht und B, ob ich dir überhaupt helfen kann. Das ist voraussetzung, was ich auch vorhin schon gesagt habe. Und wenn wir dann unter beiden Themen einen Haken machen können, und das natürlich auch menschlich zueinander passt, also wenn du jetzt, keine Ahnung, ich bin ja kein Kandidat, da habe ich ja keinen Bock drauf. Aber wir gehen einfach davon aus, die drei Punkte, da können wir einen Haken drüber machen. Dann würden wir so eine Manning-Session machen, wo wir für ein kleines Taschengeld, was mir dazu gut kommt, das war mal der komplette Prozess auf links drehen, wo sind die bottlenecks, da gehe ich auch mit meiner Vertriebserfahrung rein. Also wirklich gucken, wo ist allein schon vom Prozess her, was da jetzt automatisiert ist oder nicht, wo ist da schon was, Optimierungsbedarf. Dann baue ich dir quasi eine Roadmap, wie ich es dir empfehlen würde, basierend auf dem, was du mir gesagt hast, was dir wichtig ist und was jetzt deine Probleme löst. Und mit dieser Roadmap kannst du dir dann aussuchen, ob du hingehst und das mit den Tool-Empfehlungen, die ich dir gebe, selber machst, oder ob ich das für dich bauen soll. Und dann verrechnen wir natürlich die Kosten für diese Roadmap mit dem Gesamtinvest, für das Bauen. Macht das Sinn? Das macht Sinn, ja. Und ich gebe dann die Daten über meine Produkte und über mein Unternehmen zum Beispiel rein, damit die KI sie einfach kennenlernt, richtig? Ja, das ist aber erst der zweite Schritt. Ah, das ist der zweite Schritt, okay. Du kannst alles nur so weit automatisieren. Das habe ich von Alex Fischer gelernt. Der sagt halt, du musst jetzt mal gucken, wie drücke ich das jetzt aus. Also Alex hat ja die schnauze ab Kopf, sozusagen. Er sagt halt, wenn du einen Haufen Scheiße skalierst, dann hast du skaliert einen Haufen Scheiße. Deswegen müssen wir erst mal gucken, dass da ein Goldstück liegt und nicht was anderes. Du verstehst ja, was ich meine. Das heißt jetzt nicht, dass die Produkte nicht gut sind, sondern wir wollen natürlich erst mal gucken, dass das, was wir jetzt groß machen wollen oder automatisieren wollen, auch gut funktioniert. Und danach, danach wollen wir erst mal die weiteren Schritte angucken. Da hat er wohl recht. Und das passt sehr gut, ja. Wie ist denn jetzt das Kundenfeedback? Die Claudia kommt auf die Bühne. Ich hoffe, ich habe nicht wieder zu viele Fremdwörter benutzt. Claudia erinnert mich immer daran, dass ich so sprechen darf, dass es auch jeder versteht. Einen wunderschönen guten Morgen, ihr Lieben. Danke schön, Manuela. Nein, ich habe alles wunderbar verstanden. Ich möchte auch nicht der böse rote Zeigefinger sein. Es ist ein spannendes Thema, was ihr habt, Herr Benjamin. Freue mich sehr, das mal zu sagen. Meine direkte Frage ist, arbeitest du jetzt in diesem Bot? Ich habe nicht viel Ahnung, nur angehauft. Muss ich direkt mal kundtun, bevor das Kind falschen Eindruck verschafft. Arbeitest du in dem Bot mit einem Avatar, also sozusagen mit einer automatisierten KI? Oder ist es ein Bot, der quasi antwortet, indem er es schreibt oder wo vorgegebene Antworten sind? Meinst du jetzt, ob der in deinem Namen spricht? Oder ob das einfach wie so ein externer Avatar ist? Oder wie meinst du die Frage jetzt? Es gibt ja mittlerweile verschiedene Art und Weisen. Es gibt ja einmal, dass du ein Bot hast, wo theoretisch ein Avatar antwortet. Und auch auf die Menschen eingeht, quasi als du. Kann sein, oder eben ein anderer. Eine andere imaginäre Persönlichkeit, oder wie man das auch immer nennt. Oder ist es so wie dieser normale Schreibbot? Hier sind 200 mögliche Antworten, wenn du eine Frage hast. Du kannst natürlich beides machen. Aber für die Nachfassaktion ist es schon, wie gesagt, kategorisiert. Je nach Einwand oder je nach Thema, warum der Kunde das jetzt nicht gekauft hat. Bei dem Bot, wo ich jetzt von gesprochen habe, da ist es schon so, dass es ein Dialog ist. Es ist jetzt keine vorgefertigte Antwort, sondern ein Dialog. Also es ist, Claudia, es ist kein Abbild. Wenn ein Vertriebsmensch von einem Avatar spricht, dann meint er, glaube ich, was anderes als das, was du gerade gemeint hast. Ein Kundenavatar ist natürlich die Definition deines Traumkunden zum Beispiel. Und es gibt aber auch die Avatar, die als Abbild unserer selbst durch die KI repräsentiert werden. Das meintest du, Claudia, oder? Ja, genau, Entschuldige, hast du recht. Ein Avatar ist ja malerweise sozusagen der Zielkunde. Und ich meine aber genau die Antwort. Wer gibt die Antwort? Ist die Antwort jetzt der normale Bot, der quasi nur schreibt? Oder ist der Bot auch so eine KI-animierte Person als ich oder als jemand anderes, der darauf reagiert mittlerweile? Okay, das ist ein WhatsApp-Account. Oder wenn du es jetzt mit Instagram oder Facebook vernetzt, ist es halt dein Account, den du dafür einrichtest. Und in meinem Fall spricht es halt mit jemandem. Also wie jemand aus meinem Team. Stellst dich dann auch vor und sagst, hey, wir haben uns gestern ein Handy gemacht, der einem dabei geholfen hat. Hey, jetzt ist dein Handy aus meines Team, die kann es schon helfen. Und je nachdem, was du anfällst, wie die Manuela vielleicht schon gesagt hatte, ich glaube, wir können auch was nach oben putzen, gefragt, wir haben es gestern mit Pizza bestellen oder mit Carbonara bestellen gemacht, ich würde gerne Carbonara bestellen. Hey, da ist bei uns leider falsch, da wende ich extrem gut, was Sales angeht. Aber für die Carbonara würde ich dir wirklich den Italiener in deiner Stadt empfehlen. Wenn du einmal über deinen Vertriebsprozess sprechen willst, kannst du ihn hinterher so auf die Tour. Und das wird halt immer weiter ausdrücklich. Weil wir werden immer mehr einen Zielkunden-Avatar reinladen, wir werden immer mehr sorgen, dass unsere eigenen Dienstleistungen dort antrainieren, so damit wir immer flexibler da rein kommen. Jetzt haben wir erst mal angefangen nur mit Rahmenbedingungen, was wir können und was wir nicht können. Das Ganze vorstellst du dir, als wenn du mit Chechi Petini unterhalten würdest. So ungefähr. Nur Chechi Petini, das heißt vorher antrainiert, auf das, was er sagen soll. Okay, also auch alles geschrieben, nicht gesprochen und auch nicht eine animierte Grafik oder sowas. Sondern also nicht der normale geschriebene Bot sozusagen. Ganz genau. Noch, noch, noch. Also der Andy hat gestern mir schon Sachen gesagt, wo ich gedacht habe, ich kippe hinten hin. Also wenn du das hinbekommst, dann ist komplett Feierabend. Dann schick ich auch Sprachenrichten in meiner Stimme. Ja genau, das habe ich nämlich auch schon bei jemandem gesehen. Da war ich jetzt neugierig, wie du das machst. Es gibt ja auch schon animierte, ich nenne es jetzt mal Avatare, aber ich meine eigene Personen als Bild, die sich bewegen und antworten. Also wo die Menschen dann wirklich nicht mal wissen, ob du das bist oder nicht, was ich jetzt ein bisschen unheimlich finde. Aber das gibt es ja mittlerweile auch und ich wusste jetzt nicht, auf welche Art und Weise arbeitest du. Und wie machst du da den Verkaufsprozess? Also der Verkaufsprozess an sich, das Allerwichtigste ist wirklich, dass du menschlich bleibst und nicht einfach nur eine Maschine da stumpf alles machen lässt. Also meiner Auffassung nach. Sondern deswegen ist ja am Ende des Tages ein guter Verkäufer auch da, um sozusagen fast schon wie so ein Türsteher abzuchecken, okay, macht das Sinn, dass du hier reinkommst oder nicht. Und der Bot vorher, der kann ja Luft auffiltern. Der kann ja wirklich Luft auffiltern, dass nicht jeder, der noch nicht mal einen Bedarf hat, sich bei dir einen Termin buchen kann. Und das ist letztendlich der einzige Grund, was wir machen. Deswegen wollen wir da jetzt auch noch keinen Overkill reinsetzen mit irgendwelchen Videoavataren oder so. Das ist ja zumindest in der jetzigen Zeit, wo man über WhatsApp nur mit Text oder prima Sprachnachrichten kommuniziert, ist ja noch gar nicht möglich. Da stimme ich dir absolut zu. Ich war nur neugierig, weil ich weiß, was passiert gerade so auf der Welt. War ja alles möglich. Danke für die Antwort. Ja, danke für die Frage. Sehr spannende Frage. Ja, das stimmt. Ist alles möglich. Und ich habe das auch schon gemacht mit den Sprachnachrichten, Claudia. Isabell, willkommen auf der Bühne. Ja, guten Morgen und vielen Dank. War außerordentlich spannend. Ich mache gerade relativ viel Sales für klima- und umweltfreundliche Produkte und will natürlich auch das skalieren und versuche da vorne mit ranzubleiben und denke mir auch die ganze Zeit, hey, kann man da nicht was mit KI automatisieren. Also sehr spannende Einblicke heute am Morgen. Danke erstmal dafür. Ich habe eine spezielle Frage in Richtung DSGVO und KI-Act. Bei der Verbindung zwischen Instagram und WhatsApp, also wenn jemand jetzt wirklich irgendwas mit Katze darunter kommentiert als Beispiel oder Klimaschutz oder wie auch immer, was man da sagen würde und dann würde man daraufhin über einen WhatsApp-Bot verbunden werden, dann klicken bei mir ganz viele Alarmglocken im Kopf, dass das nicht GDPR-konform sein kann. Ja, da bist du vollkommen richtig. Habe ich da glaube ich ein bisschen falsch ausgedrückt. Also ich habe jetzt WhatsApp immer als Beispiel genommen, weil das der Kanal von meinem Demo ist. Aber über Instagram, will der natürlich erstmal nur über Instagram mit dir schreiben und dir dann einen Link schicken, also in meinem Fall, wo du dir dann ein günstiges Produkt kaufen kannst für 9 Euro oder einen Free-DM runterladen kannst und dann aber deinen Namen, deinen Telefonnummer und deine Ranking-Webseite gibst. Also das passiert nicht automatisch, dass es zurückgegangen wird. Ganz wichtiges Thema. Ja, ist total interessant. Ich habe nämlich bei StepStone diese Geschichte gehabt und habe mich da mal kurz angemeldet, um auch ein bisschen nach Jobs zu schauen diesen Sommer und dann habe ich bei StepStone, kriege ich die ganze Zeit diese WhatsApp-Nachrichten, diese automatisierten. Die nutzen das schon sehr, sehr stark mit der KI darüber. Da ist mir das total aufgefallen, weil da war ich im ersten Moment auch richtig baff, dass ich da jetzt diese WhatsApp-Nachrichten bekomme und dass die auch so ständig einen wieder anschreiben. Und irgendwie führt das dazu, dass man gar nicht weiß, ob man es abgestellt hat, sondern wo man eigentlich schon weiß, was man wieder macht, ja, einfach nur um sie zu sehen. Da bin ich mir noch nicht so ganz sicher, was das mit allem macht. Ja, genau, also diese Datenschutzgeschichte, ich glaube, ist die außerordentlich relevanteste. Das wollte ich mal kurz reinbringen, diese ethische Komponente auch der KI. Ich bin am BGT-Stammtisch vom Bundesministerium und dort hat uns Steffi Lemke, die Bundesumweltministerium, sehr eindeutig gesagt, bitte baut keinen Mist und vor allem keine KI als Mist, die nichts für Umwelt- und Klimaschutz kann. Hintergrund ist der, dass wir halt wirklich in einer Krise sind. Und das ist auch da extrem, weil gerade KI einen riesigen Fußabdruck hat. Einfach nur mitgegeben, weil wir das oft vergessen, auch bei Bitcoin zum Beispiel, wenn es um Cryptocurrencies geht, das ist halt auch 200.000 Mal mehr als eine Kreditkarten-Transaktion und gerade bauen wir KI überall. Da muss man auch dreimal darüber nachdenken, ob dieser Chatshippity-Prompt wirklich so richtig ist. Ja, danke. Ja, wir nutzen inzwischen die Technik des sparsamen Promptens. Das heißt also, dass wir wirklich uns ein bisschen anstrengen, gute Prompts zu formulieren, damit wir nicht zehn einzelne kleine brauchen. Das ist schon mal ein guter Anfang. Ja, das ist auch so ein kleiner Schritt, weil die KI, ja, die ist jetzt nun mal da und wir nutzen sie. Danke für den kleinen Zeigefinger. Der ist durchaus wichtig und auch sehr willkommen. Ja, Isabel, du hast auch noch was anderes Gutes gesagt, was ich mir auch von dir mag, wo ich dir richtig zustimme. Wenn du jetzt ständig mit irgendwelchen Nachrichten gespielt wirst. Früher war es ja so, okay, du hast deine E-Mail-Adresse irgendwo eingegeben, dann hast du mal irgendeinen Nösleitzer bekommen. Aber jetzt heutzutage wird es ja schon fast normal sein, dein Telefon mal anzugeben. Ist auch klar, dass du damit zucken gehen solltest, dass du mit Leuten nicht auf den Keks gehst. Weil ein Telefonnummer anzugeben ist normalerweise ein Privathalsen-Adresse. Und gerade deswegen sollte auch der WhatsApp-Konten nur auf Reaktion arbeiten. Ja, also es ist jetzt nicht so, zum Beispiel, dass wenn du dein Telefonnummer angebestellt hast, jeder halbe Stunde nachfragt, hey, wie sieht es aus, wie sieht es aus, wie es dauert, sondern, also in meinem Fall ist es so, du kaufst ein Produkt und der fragt dann einmal nach zehn Minuten oder so, hey, hast du deine Zugangsdaten bekommen? Ist da nicht alles gut gelaufen? Wenn du was brauchst, spiel dir. Und das war zum Beispiel gestern, hatte jemand ein Produkt gekauft, bei dem er seine Zugangsdaten nicht bekommen. Und das hätte ich nicht rausbekommen, wenn das nicht passiert wäre. Danach passieren aber auch keine weiteren Marketingmaßnahmen seitens dieses Spots. Das ist halt wirklich auch ganz wichtig zu verstehen, dass nicht nur bei mir, sondern das empfehle ich auch den Leuten, dass man gerade mit den persönlichen Sachen wirklich vorsichtig sein muss. Vielleicht eine Terminerinnerung oder so, wenn der Kunde eine Reaktion, oder wenn der Kunde was gemacht hat, wo du reagieren kannst drauf. Aber nicht von dir aus einfach so einen Marketingblas daraus schieben, wie so eine Internetkampagne. Das finde ich super, super. Das ist total interessant. Und ich glaube da, ich weiß nicht, wie es euch geht, mir kommt es im Kopf total schwierig vor, sich das in zehn Jahren vorzustellen, wohin das geht. Und was auch ethische Grenzen sind. Und ich glaube, das macht es so extrem komplex an der Stelle bei KI. Ja, absolut, absolut. Und ich liebe es auch, diese Diskussionen zu führen. Vielleicht können wir das nochmal in einem ganz eigenen Talk machen, Isabel. Denn diese ethischen Themen sind mega wichtig. Und die sollten wir auch alle diskutieren, da sollten wir uns alle mit beschäftigen. Mensch.KI heißt Mensch.KI, weil es wichtig ist und wir sehr bewusst damit umgehen müssen. Ja, definitiv. Ben, ich habe jetzt noch so viele Fragen, aber die Zeit ist uns natürlich schon wieder weggerannt. Ich habe noch eine Abschlussfrage und dann dürfen wir wieder an unsere Schreibtische gehen. Wie ist das Feedback deiner Kunden bisher? Auf was bezogen? Auf die KI-Funktionen. Also, hast du den Eindruck, dass die Kunden zufriedener sind, weil sie bekommen direkt eine Reaktion, es wird nachgefasst, sie sind im guten Prozess? Da muss man jetzt unterscheiden. Meinst du die Kunden, die bei mir gekauft haben und das für sich anwenden oder die Kunden, die bei mir zum Beispiel Sales-Training kaufen und gar nichts mit KI an den Hut haben? Gute Frage. Also erstmal die Kunden, die durch die KI begleitet werden. Das war meine ursprüngliche Frage. Aber die Leute, die ganz provokant sagen, die merken das gar nicht. Also ich spreche jetzt heute das erste Mal öffentlich darüber, dass ich überhaupt keine KI in meinem Kommunikationsprozess nach außen einsetze. Und die Leute kaufen trotzdem. Und ich gebe dir mal ein geiles Beispiel. Es ist jemand, der hat mir vor der Mitte letztes Jahr ein Instagram geschrieben und der hat Donnerstag gekauft. Und es ist immer ein Jahr her, dass der immer... Klar, der hat sich auch mal Content machen geguckt und so. Aber der hat dann hier und da ein kleines Produkt gekauft. Ich glaube für 9 Euro oder so hat der das gekauft. Da hat dann der WhatsApp-Doc ihn angeschrieben. Zugangsdaten geklappt sind. Er hatte dann bestimmt, hey cool, dass ich jetzt persönlichen Kontakt mit dir habe. Ich würde gerne mal mit dir sprechen, ob du mir in meiner Situation helfen kannst. Und dann bin ich mal näher hingeschrieben und haben ein Verkaufsgespräch geführt und er hat sich das Wort dafür geschrieben, okay cool, machen wir. Aber das wäre mit dieser Verkaufsfirm nicht zustande gekommen, wenn ich dieses System nicht dabei hätte. Okay, weil da hast du überhaupt keine Zeit für, ne? Nicht vor allem, sagen wir mal so. Ja, sehr gut. Lieber Ben, danke, dass wir so reinschnuppern durften in einen KI-gestützten Vertriebsprozess. Ich gehe davon aus, dass wir da noch viel, viel mehr erleben und sehen werden. Und es ist erst der Anfang, wie du auch eben schon gesagt hast. Mein Gast hat immer das letzte Wort. Ben, das gebe ich jetzt sehr, sehr gerne dir. Oha, all pressure on me, okay. Ja, vielen Dank fürs Zuhören, vielen Dank auch für die interessanten Fragen. Und wie gesagt, ich kann gerne mal so eine Demoversion von dem Wort einfach mal in den Chat schmeißen, bitte das mal ausprobieren. Auch da noch mal zum Thema DSGV, keine Sorge, wenn ihr sagt, ich habe da keinen Bock mehr drauf, einfach Stopp antworten, dann trage ich euch da aus, bzw. es passiert automatisch. Und dann redet ihr auch nie wieder was davon. Aber ich persönlich finde es spannend, sich das einfach mal anzuschauen. Und wer natürlich dann einfach mal gucken möchte, ob er das auch bei dem oder derjenigen Unternehmen implementieren kann, gerne einfach mal schreiben, dann können wir mal ganz unverdächtig drüber sprechen. Prima. Und danke, Manuela, auch für die Einladung. Ganz gerne. Dankeschön und ich wünsche euch allen noch einen wunderbaren Tag. Macht's gut! Und was? Tschau!
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