Mensch, KI!

#54: “Monatliche KI Highlights mit Karolyne Hahn - OpenAIs Chefetage und die neuen Modelle: o1-preview, Canvas, NotebookLM uvm..

Manuela Ruppert Season 1 Episode 54

Mensch, KI! - KI-Entwicklungen: Vom Personalwechsel bis zur Podcast-Erstellung


In dieser Episode des "Mensch, KI!" Podcasts diskutieren Manuela Ruppert und Gast Karolyne Hahn die neuesten Entwicklungen in der Welt der Künstlichen Intelligenz, mit Fokus auf aktuelle Trends und deren Auswirkungen auf Alltag und Geschäftswelt.

Hauptthemen

OpenAI und ethische Fragen

  • Mira Muratis Abgang von OpenAI und die Implikationen für das Unternehmen
  • Diskussion über die Vereinbarkeit von ethischen Zielen und kommerziellem Erfolg in der KI-Entwicklung
  • Mangelnde Transparenz bei OpenAI und mögliche Gründe für Personalwechsel

ChatGPT Canvas

  • Neue Funktion zur direkten Bearbeitung von KI-generierten Texten und Code
  • Potenzial, traditionelle Textverarbeitungssoftware zu ersetzen
  • Manuela: "Für mich als 'normale Anwenderin' ist das die Vorstufe von 'ich brauche bald keine Textverarbeitungssoftware mehr'."

OpenAIs neue Modelle: O1 Preview und O1 Mini

  • Fähigkeit, komplexe Aufgaben in Einzelschritte zu zerlegen
  • Anwendungsmöglichkeiten in Programmierung, Business und Marketing
  • Verbesserter Output im Vergleich zum Standardmodell

OpenAIs Advanced Voice Mode (AVM)

  • Verbesserter Voice-Modus für natürlichere Gespräche mit KI
  • Bald auch in der EU ohne VPN verfügbar
  • Potenzial für Alltagsanwendungen und Familienorganisation

Google's Notebook-LM

  • Tool zur Erstellung von Podcasts aus Texten
  • Manuela's Test: Erstellung eines Podcasts über "KI MAESTRA"
  • Aktuell auf Englisch, deutsche Version in Entwicklung
  • Potenzielle Business Use Cases

Zusätzliche Themen

  • Napkin.ai als Tool für KI-gestützte Visualisierung
  • Ankündigung: Nächster Monatstalk mit Fokus auf KI mit Businessrelevanz

Zitate

Manuela Ruppert: "Fazit: sehr stark und ein Vorgeschmack auf 'intelligentere' KI!"


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Im Dialog mit einer breiten Palette von Gästen beleuchten wir das "moderne Duo" Mensch und KI. Wir betrachten sowohl die Perspektive derer, die KI nutzen, als auch die der Experten, die sie schaffen. Gemeinsam sprechen wir über Nutzen, Ethik, Begeisterung und Sorgen im Kontext der KI.

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Mensch, KI! Talk 08. Oktober 2024

Gast: Karolyne Hahn

Zuhöherin, die sich beteiligt: Heide Schneider

 

Caroline, guten Morgen! Ich freue mich, dass du heute mit mir über die Hot News im KI sprechen willst.

 

Guten Morgen, meine Lieben, guten Morgen zusammen. Schön, dass wir alle wieder da sind nach der kleinen Sommerpause. Ja, die ist, wenn ich nach draußen schaue, auf jeden Fall vorbei. Sommerlich mutet da gar nichts an, ganz im Gegenteil, es regnet in Strömen und ich habe wieder eine Entschuldigung, dass ich meinen Rasen nicht mähe. Aber gut, ich finde, ich finde dir auch ohne Regen. Fangen wir doch gleich mal an, was waren denn deine Highlights oder was ist das, was dich gerade wirklich umtreibt in KI? Was hat dich begeistert, erstaunt, überrascht und beschäftigt? Wo bist du abgesoffen oder abgetaucht?

 

Ich fand die ganzen Weggänge bei OpenAI interessant. Mira Moratti ist gegangen, da ist so viel Wechsel und so viel Change, sie kommen und sie gehen und kommen wieder zurück. Das finde ich sehr, sehr, sehr interessant. Ich bin da auch ein bisschen tiefer reingegangen, aber ich konnte jetzt nicht so richtig herausfinden, woran das jetzt alles liegt, was da die Details dahinter sind. Hast du ein bisschen Gossip entdeckt?

 

Na ja, alle, die gegangen sind, wollten mal eine ethische KI entwickeln und haben eine ganze Menge darüber auch geschrieben, publiziert, diskutiert und alle, die gegangen sind, sind auch angetreten, irgendwann mal, um mit einer nicht kommerziellen KI auf den Markt zu kommen. Und das hat sich ja nur alles stark verändert. Und so gerüchtemäßig kommt halt immer wieder raus, dass Modelle veröffentlicht werden, die eigentlich nicht fertig sind, bei denen niemand so genau weiß, was sie alles können und machen. Ich weiß es nicht, vielleicht passt das nicht mit der eigenen Überzeugung zusammen. Das ist so die Spekulation. Ich bin generell niemand, der so gerne spekuliert, aber keine Ahnung. Vielleicht passt es nicht mehr mit den Werten zusammen. Ich weiß es nicht. Das wäre so meine Vermutung. Denn es ist eine Mega-Firma geworden, die wirklich auch sehr, sehr viel Einfluss hat. Und man kann sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist. Oder es gibt wirklich gute Gründe zu gehen in so einer Situation, wo man eigentlich denkt, wow, es geht so aufwärts, es ist so innovativ, es kommt so viel Neues. Und OpenAI hat ja auch kürzlich eine Menge Updates wieder rausgebracht. Warum sollte ich in dem Moment gehen? Kann natürlich auch mit dem Chef zusammenhängen. Wir wissen es nicht. Ich weiß nicht, von denen, die zuhören, habt ihr irgendwas gehört? Habt ihr irgendwelche Vermutungen, Gossip aufgeschnappt? Es ist jedenfalls interessant, dass wirklich die gesamte Führungsregel im Prinzip gewechselt ist. Und alle wollen ihr eigenes Ding machen und sie wollen ethische KI machen. Es fühlt sich an, das kriegen wir bei OpenAI nicht. Also machen wir es selber.

 

Ja, ich finde es stark. Es ist spannend und das ethische Thema gehört ganz bestimmt mit dazu. Vielleicht hat es ja auch noch was mit den GPT5 zu tun. Wo du ja auch gerade gesagt hast, da steht so viel in den Startlöchern, Dinge werden gelauncht, obwohl sie noch gar nicht richtig fertig sind. Da passiert auf jeden Fall einiges im Hintergrund. Es ist eine unfassbar schnelle Zeit, unfassbar schnelle Entwicklung. Jeden Tag passiert etwas Neues. Also aufregend. Das war auf jeden Fall etwas, womit ich mich ein bisschen beschäftigt habe. Interessant ist auch, dass Chef GPT jetzt Canvas gelauncht hat. Hast du damit schon mal gearbeitet?

 

Ja, das ist schon toll. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt. Wer von euch kennt dann Canvas von Chef GPT. Einfach mal so irgendein Emoji eurer Wahl nach oben schicken. Hi, natürlich. Dann erklären wir das vielleicht nochmal. Datelife kennt das auch. Also ihr habt alle schon mit Chef GPT gearbeitet, soweit ich weiß. Das sieht ja dann so aus, dass wir ein Chatfenster haben und wenn wir irgendeine Veränderung haben möchten oder Kommentare haben, um inhaltlich da weiter zu arbeiten, dann ist das ein Prozess, wo immer mehr unten dran gehängt wird. Das ändert sich jetzt mit Canvas. Da müsst ihr mal schauen, wenn ihr die Modelle auswählt bei Chef GPT und ich glaube hierzu brauchst du den Plus Account gerade noch. Dann könnt ihr ein Modell auswählen, das heißt Canvas und dann wird euch ähnlich wie bei Clued, wer mit Clued schon gearbeitet hat, ein Fenster auf der rechten Seite angezeigt und das ist editierbar. Das heißt, das was Chef GPT als Ergebnis deines Prompts produziert, kann abgeändert werden in unterschiedlichster Art und Weise. Das ist natürlich ein Game Changer. Also für mich ist das so die Vorstufe von "ich brauche bald kein Word oder sonstiges Textsoftware". Wie sagt man denn dazu? Textverarbeitungstool. Ich kann das alles in der KI machen, denn diese Veränderungen, dieses Editieren, dass ich sage, ich will einzelne Worte rausnehmen oder ich möchte sie verändern, ob ich das jetzt mit meinen eigenen Worten mache oder die KI bitte, da doch noch mal nachzuarbeiten, das ist neu. Und damit kann ich tatsächlich fertige Dokumente so wie ich sie haben möchte, ohne sie noch mal extra in einem anderen Tool nachzubearbeiten, erstellen. Man kann auch Vorschläge machen oder kommentieren an nur bestimmte Teile des Textes, ein bisschen weiter adjustieren und sagen, okay, da bitte das und das bitte noch ändern und dann ändert er das halt da direkt in dem Text, ohne dass du jedes Mal wieder den kompletten Text neu ausgesprochen bekommst, wie wir es gewöhnt sind, sondern eben nur diesen einen Bereich und das macht es dann einfacher, übersichtlicher und noch mal schneller wieder. Das ist nochmal ein Mehrwert natürlich. Und wie gesagt, das ist nur für die erstmal Plus- und Team-User jetzt ausgerollt. Also für Core 3 noch nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass es auch später noch ausgerollt wird für den Kostenlosen, die den kostenlosen Account haben.

 

Das glaube ich auch. Naja, irgendeinen Vorteil müssen die, die extra bezahlen ja auch haben. Also ich finde, das ist schon okay, dass neue Funktionalitäten da auch erstmal für die Plus-User angeboten werden. Die erwarten das ja natürlich auch, dass sie dann die ersten sind, die es ausprobieren dürfen. Aber würdest du jetzt sagen, ich brauche danach noch eine Textverarbeitungssoftware, wie zum Beispiel Word?

 

Also Word eh nicht mehr, wenn Google Docs zum Beispiel. Aber in dem Moment wahrscheinlich schon noch, weil ich Sachen auch gerne immer nochmal aufhübsche, Dokumente, die ich habe. Also wenn es jetzt wirklich einfach nur noch Text ist, den ich für etwas anderes weiterverwerte, dann nicht. Aber ansonsten nur noch Google Docs oder zum Beispiel Canva, um es nochmal ein bisschen aufzuhübschen. Da auch noch vielleicht einen Watermark oder eine Fußnote oder sowas zu hinterlegen oder Seitenfalen und sowas.

 

Ja, aber kannst du dir vorstellen, dass das in einem halben Jahr nicht mehr nötig ist?

 

Ja.

 

Das ist es nämlich, das ist die Richtung, in die es geht. Hast du denn ein bisschen rumgespielt mit den zwei neuen Modellen O1 Preview und O1 Mini? Das sind zwei neue Modelle, die von OpenAI eingebunden wurden in Chattopaddy.

 

Nee, ich habe nur mit den Canvas jetzt ihre Menge gespielt, fand das ganz gut. Und du?

 

Ich habe das ausprobiert. Das sind zwei Modelle oder es ist ein Modell, das ein bisschen unterschiedlich in der Komplexität ist. Und damit kann ich komplexe Aufgaben mit Chattopaddy in einer wesentlich besseren Qualität erledigen lassen. Das ist natürlich vor allem für Programmierer ziemlich cool, weil komplexe Aufgaben von dem Modell selbst heruntergebrochen werden in Einzelschritte. Das heißt, es ist quasi das, was wir auch machen, wenn wir ein großes Projekt haben, dann überlegen wir uns, okay und was sind die Schritte, die ich brauche, um zum Ziel zu kommen. Oder ich mache es ganz gerne umgekehrt, das ist mein Ziel, welche sind die Schritte rückwärts, die mich zum Ziel gebracht haben. Das funktioniert bei mir persönlich besser. Und dann siehst du diesen quasi Denkprozess von dem Modell O1 Preview, wie es sagt, okay, ich gehe jetzt als erstes diesen Schritt. Und dann siehst du, dann erklärt das Modell, was es gerade macht, was es gerade denkt. Also ich meine, wir können uns jetzt darüber streiten, was ist denken und kann eine KI denken oder nicht. Aber das ist die Terminologie, die von OpenAI auch offiziell verwendet wird. Und du siehst diesen Prozess und dann siehst du auch, wenn er Fehler gemacht hat und nicht weiterkommt, nicht zum gewünschten Ergebnis kommt. Und dann siehst du, okay, das habe ich jetzt ausprobiert, das hat nicht funktioniert. Ich gehe jetzt mal einen anderen Weg. Ich versuche es jetzt mal auf diese und jene Art und Weise. Für Programmierer ist das wohl richtig, richtig stark. Die Ergebnisse sind besser als das, was sie bisher von der KI bekommen haben. Und alles, was so der wissenschaftliche Kontext ist, wird dort sehr, sehr gut bedient. Ich habe es verwendet, um komplexe Businesspläne und Marketingpläne mal auszuprobieren. Ich habe also ein Briefing gegeben, was ich machen möchte und habe dann einen ausführlichen Marketingplan und einen Businessplan angefordert. Und es hat mich wirklich überrascht, wie gut die Qualität des Outputs war und vor allem auch wie lang. Wir haben ja normalerweise bei ChatGPT recht kurzen Output. Also da werden ja Token gespart quasi. Das ist bei diesen Modellen anders. Du hast wirklich ausführlich und Seiten-um-Seiten-Output in einer sehr hohen Qualität. Da war ich echt überrascht.

 

Darf ich mal drüber schauen mit dir?

 

Ja, musst du mal drüber schauen.

 

Über deinen Marketingplan. Da sprechen wir ja schon mit meiner drüber.

 

Ja, also das lohnt sich, das einfach mal auszuprobieren. Man hat nicht ganz so viele Prompts pro Woche zur Verfügung, aber auch im Kostenlosen ist es glaube ich inzwischen, ja, man kann es ausprobieren. Man kann es auswählen und man kann es ausprobieren. Lohnt sich auf jeden Fall. Es ist ein anderes Arbeiten. Das Modell kann allerdings nicht alles, was das normale Modell kann. Also ich kann keine Bilder generieren, ich kann keine Dateien hochladen, was natürlich für komplexe Aufgabenstellungen ein bisschen schade ist, aber das geht alles im Moment noch nicht. Ich muss also mit dem Input arbeiten, den ich wirklich auch in die Maske eingebe. Also ich bin mehr als beeindruckt. Hat mich richtig, richtig umgehauen. So dass ich tatsächlich von meinem Klot, von meiner Klotzeit wieder ein wenig auf ChattyPetite umgeschwungen bin. Kannst du dir das vorstellen?

 

Ich lasse ihn mal nicht hören. Klot ist ja dein absolute King.

 

Ja, ja.

 

Was sind deine sonstigen Updates?

 

Ich warte noch, dass mir der Voice Modus, der neue Advanced Voice Modus freigeschaltet wird. Ich habe ihn bisher nur über VPN bekommen. Hast du den? Hast du ihn schon? Ich denke mal, dass einige... Heide, du hast den doch bestimmt, oder? Den Voice Modus, den neuen. Kann es mir gar nicht anders vorstellen. Also da warte ich sehnsüchtig drauf. Er ist für die EU noch nicht freigegeben, aber mit einigen Tricks und ich glaube da ist einfach auch ein bisschen was falsch gelaufen, ist er schon verfügbar. Und das heißt, ich kann mich mit der KI auf eine völlig neue Art und Weise unterhalten. Wer das bisher mal gemacht hat, also du kannst es entweder über die Mobile App machen, da hast du einen Voice Modus und kannst mit der KI sprechen oder beim Mac auch über die Desktop App. Das heißt, du schaltest ihn an und unterhältst dich mit der KI. Das ist bisher schon ganz okay, aber du kannst sie nicht unterbrechen und sobald du auch nur mal länger Atem holst oder eine Denkpause hast, dann fällt die KI dir sofort ins Wort und es ist einfach keine normale, gefühlt normale Unterhaltung. Mit dem neuen Voice Modus fühlt sich das ganz natürlich an. Da kannst du mit Chatty P so reden, wie ich mit dir rede. Du kannst mich unterbrechen, du kannst sagen "Ja, ja, nee, stopp." Du kannst die KI unterbrechen. Das ist bisher nur mit manuellem Stopp möglich. Das heißt, ich kann mich beim Autofahren zum Beispiel, worauf ich mich wirklich freue, mit der KI unterhalten. Wenn ich in der Küche beim Kochen bin und einfach ein paar Ideen habe, beim Kochen habe ich nämlich eine ganze Menge Ideen, das ist so die Kreativität, da zünde ich so den Teil meines Gehirns, der für Kreativität steht. Da habe ich immer so viele Ideen, die ich dann einfach immer mal schnell in mein Handy diktiere und in Zukunft kann ich einfach mit der KI darüber reden und das finde ich schon toll.

 

Wenn du da noch eine Action oder Automatisierung hinten dran baust, dass das, was du ihr sagst, dann auch gleich erledigt wird oder rausgeschickt wird, dann hast du fünf Sterne.

 

Genau. Da freue ich mich drauf.

 

Und das ist ja deine Stärke, Automatisierung.

 

Ja, ja, ja.

 

Weil dann wird es spannend, nämlich diese Gespräche in der Küche, wo dann im Hintergrund meine Kids sind und nebenbei mein Mann und wir haben noch 5.000 bis 7.000 offene Themen, die wir noch besprechen müssen oder erledigen müssen. Wenn wir da was an AI abgeben könnten, das wäre schon super. Und das wird kommen, dass wir in den Mikrofon sprechen und sagen so, übrigens Dienstagnachmittag holt Max ab, Mittwochvormittag ist noch das und das und dann müssen wir noch das erledigen.

 

Das geht auch ziemlich easy eigentlich, ich müsste es mal machen. Das geht auch jetzt schon, wenn ich jetzt gerade so darüber spreche, das geht auch jetzt schon. Komplexere Dinge vielleicht noch nicht, aber solche einfachen Reminder und sowas, das geht alles jetzt schon.

 

Ja, das ist kein Problem, das kriege, glaube ich, sogar ich hin.

 

Das machst du mit Action, machst ein GPT mit Action, dann ein Webhook in Make und so weiter. Also das, ich glaube, das kann auch ich. So ein bisschen habe ich mich ja auch mit Automatisierung beschäftigt und das ist wirklich ein Fall, der ist total einfach. Und ja, du machst natürlich auch ein paar Dinge, die ein bisschen komplexer sind. Aber das ist für mich, also für mich ist das ganz einfach, wenn ich etwas Komplexes haben möchte, dann frage ich einfach dich. Aber da mal die Frage in die Runde, ob ihr da mal mehr zu erfahren möchtet. Wir könnten da, ich denke jetzt einfach mal laut, eine Session oder so zu machen, eine Live-Session, wo wir mal gemeinsam was bauen oder ihr uns über die Schulter schaut.

 

Das ist gut.

 

Was bauen, da könnt ihr uns ja mal Feedback geben, jetzt mit einem Daumen hoch oder mit einer Nachricht danach. Das wäre mal ganz interessant.

 

Ja, ich glaube auch, so eine Automatisierung-Session, da hätte ich Bock drauf. Da kann ich bestimmt auch noch einiges von dir lernen.

 

Ja, guck mal, die Daumen reichen aus. Sehr gut.

 

Was mich ansonsten noch echt geflasht hat und woran ich total viel Spaß habe, ist von Google das Notebook-LM. Hast du damit mal rumgespielt?

 

Ich bin, ich mache bei Google gar nichts mehr. Ich bin komplett, mache nichts mehr mit Google.

 

Okay.

 

Abgesehen von Google Docs.

 

Okay. Caro, du wirst heute, wenn du fünf Minuten Zeit hast, einfach mal Notebook-LM aufrufen. Ich schicke den Link, den schicke ich hier unter unter den Call. Ich wollte sagen, ich werde den Link dazu in den Kommentaren erwähnen, denn Notebook-LM ist wirklich toll. Es ist gepowert mit dem Modell von Google, Gemini 1.5 Pro. Und was das Besondere ist an diesem Modell, ist einfach dieses riesige Kontextfenster, was es hat. Man kann mit Google mehr Daten verarbeiten mit diesem Modell als mit jedem anderen Sprachmodell, was im Moment auf dem Markt ist. Und was jetzt gerade so ein bisschen viral gegangen ist und was ganz viele ausprobiert haben, ist die Funktion aus einem beliebigen Textdokument oder, oder auch einer Website, ist völlig egal, aus einem beliebigen Content einen Podcast zu erstellen. Aktuell läuft das nur auf Englisch. Andere Sprachen sind im Test, also ich denke, Deutsch wird auch eine der ersten Sprachen sein, die verfügbar sind. Aber es ist so, so gut von der Qualität, dass es mich wirklich geflasht hat. Ich habe verschiedene Dinge hochgeladen. Ich habe zum einen, habe ich einfach mal meine Ausschreibung für die KI-Maestra hochgeladen und habe gar nicht mehr viel Anweisung gegeben, was ich, was ich jetzt erwarte, welchen, also ich habe nicht gepromtet. Ich habe einfach gesagt, mach daraus mal einen Podcast. Und es ist ein Podcast entstanden mit einer männlichen und einer weiblichen Stimme, die sich über meine Ausbildung für Frauen unterhalten haben und dann Argumente gebracht haben. Oh ja, hast du das gelesen? Das ist richtig cool, oder? Findest du denn den Preis gerechtfertigt? Und dann kam von einer Seite, ja, also guck doch mal, was alles geboten wird und so. Ich will jetzt hier nicht pitchen, ich erzähle einfach, was ich als Beispiele genommen habe, aber wer natürlich eine Frau kennt, die gerne was über KI lernen möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei mir zu melden. Aber es ist ein 15-Minuten-Podcast entstanden, der alle Argumente herausgearbeitet hat, die dafür sprechen, das bei mir zu machen und mein Produkt quasi promotet haben. Und ich habe dann gedacht, das ist richtig, richtig cool. Ich kann das nutzen für FAQs, weil es wirklich inhaltlich auseinandergenommen wurde. Ich kann es nutzen, ich könnte jetzt mit Eleven Labs das Ganze auch auf Deutsch übersetzen lassen, mit deutschen Stimmen, aber dazu hatte ich jetzt keine Lust. Ich habe es aber tatsächlich mir transkribieren lassen und habe mir Informationen daraus gezogen. Denn die KI ist hingegangen, hat sich diese Inhalte kritisch betrachtet und eine Diskussion dazu geführt mit zwei Stimmen, die so echt klingen, dass ich jetzt nicht gedacht hätte, das ist KI. Also es lohnt sich das auf jeden Fall mal auszuprobieren.

 

Wie lange hast du dafür gebraucht bis zum fertigen Ergebnis?

 

Das waren ein paar Minuten, also das ging rasend schnell. Und das kannst du mit allem machen. Also jetzt, du kannst sagen, ich habe hier ein wissenschaftliches Dokument oder ich muss irgendwas lernen und jetzt lasse ich mir das einfach mal als Podcast erstellen. Das hat bald dann auch in Deutsch natürlich sehr, sehr viel Charme, denn die KI analysiert die Inhalte. Also wenn ich jetzt was lernen möchte und mich mit einem Thema auseinandersetzen möchte, dann muss ich mir Gedanken machen. Ja und die KI unterstützt einfach bei dieser Reflexion in einem Format, das wir alle ganz gerne hören. Und dann kann ich mir große Dokumente, die ich vielleicht verarbeiten muss, egal was es ist, kann ich mir in die KI hochladen. Wir haben immer die DSGVO auch dabei im Kopf und kann sagen, okay, ich habe jetzt eine Stunde Autof

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