Mensch, KI!
Jede Woche bringen wir einen neuen Experten und ein spannendes Thema auf den Tisch.
'Mensch, KI!' ist nicht nur ein Podcast, sondern eine Live-Talkreihe auf LinkedIn, in der wir die Welt der Künstlichen Intelligenz beleuchten. Wir sprechen über den alltäglichen Einfluss von KI, ethische Fragen und die Möglichkeiten, die diese Technologie bietet. Unsere Gespräche sind offen und direkt, bieten Raum für Begeisterung und kritische Reflexion.
Ihr seid herzlich eingeladen, live auf LinkedIn dabei zu sein und aktiv mitzudiskutieren. Nehmt an unseren Gesprächen teil, stellt Fragen und teilt eure Sichtweisen. So könnt ihr direkt die Diskussion mitgestalten und neue Einsichten gewinnen. Schaltet ein, um zu erfahren, wie KI unsere Welt verändert.
Mensch, KI!
#55 "KI & Ethik oder Ethik & KI" mit Renate Spiering
In dieser Episode von "Mensch, KI!" spreche ich mit Renate Spiering über die ethischen Aspekte der Künstlichen Intelligenz.
Worüber wir gesprochen haben
Renates Ethik-Landkarte: 10 Dimensionen der KI-Ethik
- Grundlegende ethische Prinzipien in der KI
- KI und Datenschutz
- KI in Gesundheit und Medizin
- Arbeitswelt und soziale Gerechtigkeit
- KI und zwischenmenschliche Beziehungen
- Autonomie von KI und Maschinen
- Ethische Implikationen von KI im öffentlichen Raum
- Wissenschaftliche und philosophische Fragen
- Globale und ökologische Verantwortung
- Zukunftsvisionen und langfristige Ethik
Was ist KI eigentlich?: Wir diskutieren, warum es wichtig ist, KI nicht zu vermenschlichen
KI im Alltag: Konkrete Beispiele, wie KI uns in Medizin und Pharmazie unterstützen kann, z.B. beim Beipackzettel eines Medikamentes
Daten und Vertrauen: Warum Datenschutz so wichtig ist und wie wir vertrauenswürdige KI-Systeme entwickeln können
Mensch und Maschine: Wie wir in einer Welt mit KI menschlich bleiben
Das Wichtigste in Kürze
- "Menschlichkeit ist wichtig für gelingende Transformation." - Renate Spiering
- KI ist unser Helfer, nicht unser Ersatz
- Wie wir über KI sprechen, beeinflusst, wie wir sie wahrnehmen
- Ethik muss von Anfang an Teil der KI-Entwicklung sein
Mein Fazit
Unser Gespräch zeigt: KI-Ethik ist vielfältig und komplex. Es ist wichtig, dass wir weiter darüber reden und die Entwicklung von KI aktiv und ethisch gestalten.
Vernetze dich mit Renate
auf LinkedIn
Renate hat regelmäßig Events, es lohnt sich, ihre zu folgen!
Jeden Dienstag um 09:00 Uhr entsteht eine neue Folge von "Mensch, KI" live auf LinkedIn.
Im Dialog mit einer breiten Palette von Gästen beleuchten wir das "moderne Duo" Mensch und KI. Wir betrachten sowohl die Perspektive derer, die KI nutzen, als auch die der Experten, die sie schaffen. Gemeinsam sprechen wir über Nutzen, Ethik, Begeisterung und Sorgen im Kontext der KI.
Wenn Ihr dabei sein möchtet, findet Ihr mich hier auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/manuela-ruppert
Besucht mich auch gerne auf meiner Website: https://manuela-ruppert.de/
Meine "KI Maestra" ist eine exklusive KI-Masterclass für Frauen, die regelmäßig stattfindet. Wenn du auch sicher im Umgang mit generativer KI werden möchtest, melde dich gerne bei mir per Mail: kontakt@manuela-ruppert.de.
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Erst einmal ein herzliches Guten Morgen und Willkommen zu Mensch.KI. KI und Ethik oder Ethik und KI. Das ist unser Thema heute und als ich mir heute Morgen Gedanken gemacht habe über die Einleitung in das Thema, bin ich zurückgedanklich zu den Anfängen und der Idee zu Mensch.KI. Als ich vor über einem Jahr mit meinem LinkedIn-Audioformat anfangen wollte, stand ich auch vor der Aufgabe und jeder, der irgendwas oder irgendwem einen Namen geben möchte, kennt das. Ich muss einen Namen finden. Und der Prozess war nicht ganz einfach und natürlich habe ich sofort die KI zur Hilfe genommen und sie hat mir hunderte an Vorschlägen präsentiert und die waren alle nicht wirklich brauchbar. Also keine große Hilfe. Wichtig war mir, dass ich den Mensch in den Vordergrund stelle und natürlich sollte auch erkennbar sein, dass es ein KI-Format ist. Nach vielen vielen Iterationen bin ich in der Essenz beim Mensch, KI, Ausrufezeichen, angelangt und damit bin ich wirklich heute immer noch sehr glücklich. Das lässt sich übrigens vielfach einsetzen, wenn ich mal wütend bin auf die KI, funktioniert Mensch-KI auch. Aber der Mensch steht hier an erster Stelle und da sind wir auch schon beim Thema Ethik und Ethik ist von Anfang an eng mit der KI-Diskussion verbunden. Gefühlt werden die Stimmen lauter. Das kann aber natürlich auch an meiner geschärften Wahrnehmung liegen. Aber jetzt mal, was ist Ethik überhaupt? Ich habe mal ganz klassisch in Wikipedia nachgefragt und nicht in der KI. Die Ethik ist jener Teil der Philosophie, der sich mit den Voraussetzungen und der Bewertung menschlichen Handels befasst. Ihr Gegenstand ist damit die Moral, insbesondere hinsichtlich ihrer Begründbarkeit und Reflexion. So steht es dort geschrieben. Ich habe leider kein physisches Lexikon mehr, aber ich denke mit Wikipedia sind wir hier okay. Heute sprechen wir über Ethik und KI und ich habe einen wunderbaren Gast dazu eingeladen. Renate Spiering ist für mich Vorbild. Sie ist wissbegierig, auf dem Neuen gegenüber sehr vielseitig begabt, spielt ganz toll mit ihrer Sprache, ist vielseitig interessiert, vielseitig engagiert, was ja nicht unbedingt selbstverständlich ist bei vielen und hat sich schon mit Digitalisierung und Dingen wie Metaverse beschäftigt, als ich nicht mehr als meinen PC kannte. Bei allem, was sie tut, ist der Mensch zentrales Thema und heute wird sie mit uns den Gedanken und die Diskussion der Ethik aufnehmen. Herzlich willkommen, liebe Renate. Ich freue mich riesig, dass du genau in diese Diskussion mit uns einsteigst und ja, jetzt bitte ich dich doch vielleicht ein paar Dinge über dich zu sagen, die ich nicht erwähnt habe. Ja, lieben Dank, liebe Marlena. Ja, es gibt so manches, was ich erwähnen möchte, was ich auch gar nicht in der Ausschreibung an unser Event so mitgeteilt habe. Ich habe natürlich ein Heimspiel mit dem Thema Ethik, weil ich habe seit meiner Mediationsausbildung in den 1999er, 2000er, 2001er Jahren ganz viel mit dem Thema Vertrauensbildung, Vertrauenskultur, Vertrauenswürdigkeit, Vertrauensfähigkeit beschäftigt. Und dafür war es immens wichtig, dass wir als Menschen ethisch miteinander umgehen. Und deswegen war das für mich in dem Moment, als es für dich am 19. September kam mit dem Digital Ethics Summit in Düsseldorf, habe ich für mich so gemerkt, genau, das ist ein Thema, was ich total wichtig finde und wo ich auch gerne ganz viel dazu beitragen möchte und am liebsten ganz viele Leute involvieren, sich darüber im Kopf zu machen, was ist denn eigentlich in welchen Bereichen das Thema KI und Ethik wichtig ist. Und habe dann relativ viel auch darüber gespielt, was ist mir eigentlich wichtig, wie möchte ich das sortieren. Und ich bin schon seit Jahrzehnten immer auch unterwegs mit Kartierungen, um einfach Visualisierungen zu haben, um dann bestimmte Dinge, ja auch für mich, also ich brauche einfach ein inneres Bild, um eine Orientierung zu haben. Also so Zahlen hintereinander sind für mich nicht so sprechend. Ich brauche innere Bilder und deswegen habe ich mir auch eine Ethik-Landkarte gemacht. Ich glaube, das ist heute jetzt ein bisschen für dieses Format ein bisschen zu viel. Da habe ich so zehn Höhen und Täler und Wälder und Ozeane aufgezeichnet. Das kann vielleicht nochmal an einer anderen Stelle Raum bekommen. Aber ich habe eben auch einen Plan gemacht, wie ich zehn Themen habe, die mir wichtig erscheinen zum Thema Ethik, Manuela. Ja, und das ist so für mich als Einstimmung, da könnten wir gleich einsteigen, aber ich möchte dir auch gerne erst nochmal das Wort zurückgeben. Was ist aus deiner Sicht, was wir als Letztes jetzt machen? Ja, es ist deine Bühne vor allem. Und ich habe ja vorher schon versucht, etwas über deine zehn Dimensionen herauszubekommen und das hast du mir ein wenig verweigert. Insofern bin ich natürlich ganz, ganz gespannt, was du dir da überlegt hast. Gerade auch im Kontext zu KI. Und würde dir jetzt gerne lauschen? Ich habe mich tatsächlich geweigert, weil ich das wirklich wichtig finde, dass jeder für sich mal guckt. Und ich habe dich auch eingeladen, was könntest du dir als Spiel mal ausdenken? Was hat sich Renate überlegt? Welche zehn Punkte da sind? Ich denke, dass jeder Mensch hat unterschiedliche Dimensionen und kann die auch finden. Und jeder kann eben auch für sich sein Bild richtig finden. Also das ist für mich das Schönste und Wichtigste an Bildern. Ein Bild ist immer richtig, wenn jemand mit sich ein Bild hat. Und ich habe tatsächlich ein bisschen gespielt, ein bisschen mit KI, ein jemand mit sich ein Bild hat. Und ich habe tatsächlich ein bisschen gespielt, ein bisschen mit KI, ein bisschen mit Recherchieren, ein bisschen mit Google und zu gucken, welche Positionen möchte ich eigentlich auflisten. Und ich habe jetzt mal zehn Positionen, die jeder einfach noch wieder unter Positionen hat. Und die mute ich euch jetzt einfach mal kurz gelistet zu, damit wir gucken, wir können ja nicht alle Punkte umfänglich besprechen, aber dass ihr vielleicht auch einfach noch mal mit guckt, wo wollen wir am meisten reinleuchten. Also für mich das Thema als erstes, also Nummer eins, ist für mich grundlegende ethische Prinzipien in der KI. Also das Thema Gerechtigkeit und Fairness sind wichtig, Verantwortlichkeit, da können wir ganz viel reinbohren. Aber das zweite Thema wäre eben auch für alle interessant, das Thema KI und Datenschutz. Also was ist eigentlich mit der Privatsphäre, wo ist die Überwachung und Kontrolle, also zum Beispiel KI-gestützte Diagnosen, Vertrauen beim Arzt, Patienten, wie ist der Zugang zu Ungleichheiten, wie ist die Autonomie und Entscheidungsfindung. Also das ist ein Riesenfass, das wir aufmachen könnten in Teilen. Das vierte Thema habe ich mir ausgesucht, das Thema Arbeitswelt und soziale Gerechtigkeit, also Jobverlust und Automatisierung und neue Formen der Arbeit. Das ist ein weites Feld. Dann der fünfte Punkt, dann haben wir jetzt erst mal die Hälfte, künstliche Intelligenz und zwischenmenschliche Beziehungen, also Mensch-KI-Interaktion, wie funktioniert eigentlich die emotionale Manipulation, Verantwortung in der Kommunikation, also das wäre jetzt mal die erste Hälfte. Und jetzt gucken wir mal weiter, das Thema Nummer 6 wäre für mich Autonomie von KI und Maschinen, also Entscheidungsfindung, Superintelligenz und Kontrolle. Das siebte Thema finde ich ethische Implikationen und KI im öffentlichen Raum. Also wie ist das in der KI, in der Justiz? wie ist das mit den selbstfahrenden Autos, darüber könnte ich also drei Stunden reden. Wahlmanipulation und Demokratie ist ein Riesenfass. Achtens wäre wissenschaftliche und philosophische Fragen, Bewusstsein und KI, Maschinenrechte. Das neunte wäre globale und ökologische Verantwortung, also KI und Umwelt und globale Ungerechtigkeiten. Und das zehnte Thema, also ich habe es ja immer mit den zukünftigen Laboren und Zukunftsszenarien und Future Labs, also das Thema Zukunftsvisionen und langfristige Ethik, das wäre jetzt mal das Thema posthumane Ethik, langfristige Folgen, was daraus herauskommt und da ist jetzt die Frage und da würde ich gerne auch, wir haben jetzt 30 Leute im Raum, würde ich auch gerne euch gerne mit einbeziehen, wo wollen wir jetzt eigentlich reinbohren? Und ich denke, dass der eine oder die andere auch hier im Auditorium ist, die da gerne spezielle Interessen haben. Manuela, aber wir können auch mal gucken, ob ich vielleicht auch schon exemplarisch einige Beispiele nehmen soll. Was meinst du, Manuela, wie wollen wir weiter vorgehen? Also ich hätte sehr, sehr gerne Impulse aus der Zuhörerschaft, was euch ganz besonders interessiert. Ich habe natürlich den Vorteil, dass ich bei einigen Themen weiß, dass sie bei mir auf der Agenda stehen und dazu gehört Datenschutz. Deshalb würde ich den zur Seite legen. Dazu gehört auch der Bereich Medizin und Ethik. Deshalb würde ich den auch mal vorsortieren, weil ich das alles schon eingeplant habe und dazu gibt es dann ganz, ganz fokussierte Folgen. Ansonsten frage ich gern mal, wie schaut es denn bei euch aus? Sonst gehen wir in die Zukunft. Gibt es Wünsche hier? Ihr dürft die Hand heben und euch hier einbringen. Renate, es ist zu früh? Ja, wir warten noch, bis eine Hand kommt. auch jüngere Hände kommen. Aber vielleicht nochmal mit der Zukunft. Ich fand jetzt gerade gestern eine schöne Formulierung darüber, dass Apple einfach kommentiert, dass die LMNs, LLMs, dass die alle weder Mathe noch Logik noch Reasoning, also Denken und Schlussfolgern können. Und das fand ich nochmal einen schönen zugespitzten Punkt, weil viele Menschen gehen ins Menschliche mit dem Thema KI und in fast vermenschlichende KI-Ideen. Und aus meiner Sicht ist mal als erstes auch immer, also in jedem Falle ist KI nicht Intelligenz. Also intelligente Dinge sind anders als die künstliche Intelligenz. Die künstliche Intelligenz ist einfach eine Künstlichkeit. Und ich glaube, dass wir von der Grundlage als erstes vielleicht mal schauen dürfen. Und ich weiß nicht, ob ihr Lust habt. Ich mag ganz gerne bei Gerd Skrubel manchmal schauen, der hat mit dem Thomas Metzinger eine schöne Folge, ein Video gemacht zum Thema Bewusstsein, Maschinen und die sprechen also schon von erwachter KI, also wenn es darum geht, dass wir schauen, also wenn wir in der Meditation sind, dann wissen wir ja noch, wir sind unser Beobachter, also wir gucken gerade, über was denken wir gerade nach und wir sind mit einer gewissen Bewusstheit da, aber die ganz tiefe Meditation hat eben auch als Möglichkeit, wirklich in dieses reine Bewusstsein zu gehen. Und die Frage ist, kann das KI auch? Und das fand ich nochmal, wer Lust hat, sich dieses Video mal anzugucken, diese Stunde, ich fand sie körperhaft, also sehr kurzweilig, aber wir haben jetzt auch Lars da schon. Hallo Lars, wir hatten ja gerade vor kurzem das Vergnügen miteinander. Ich bin jetzt auch ganz interessiert, was du so mitbringst. Lars. Guten Morgen Lars. Dein Mikrofon ist noch auf Stumm. Da scheint es ein paar Schwierigkeiten zu geben. Ja, dann überbrücke ich gerade noch mal Lars gleich noch vielleicht noch mal das Mikrofon. Achso, Entschuldigung. Nochmal guten Morgen. Das typische Problem. Nein, ich wollte das noch mal unterstützen, was Renate gerade gesagt hat und da greife ich mir auch an die eigene Nase als Texter. Wir müssen in der Kommunikation über KI aufpassen, dass wir in den Worten, die wir benutzen, KI nicht vermenschlichen. Das passiert sehr häufig, ich lese das auch sehr häufig in Artikeln, dass KI denkt, dass KI ausrechnet, dass KI spricht, dass KI erkennt. Also menschliche Faktoren werden einer Maschine zugerechnet, die aber, wie du es gerade auch gesagt hast, es ist eine Maschine. Und das sollte man halt auch in der Kommunikation und in den Artikeln, in den Worten, die man nutzt, so ausdrücken. Weil sonst tatsächlich Erwartungen geweckt werden, die zumindest derzeit ja noch gar nicht vorhanden sind. Was mal irgendwann in der Zukunft sein wird, weiß ich auch nicht. Die Systeme werden besser werden. Was wir jetzt erleben, ist halt, dass wir aufgrund technischer Entwicklungen Systeme mit so viel Daten trainieren können, dass man zunächst einmal wirklich beeindruckt davon sein kann, was dann da für Ergebnisse rauskommen. Aber dahinter steckt dann tatsächlich immer noch ein relativ einfaches, schon lange bekanntes System aus Einsen und Nullen. Mehr ist es letztlich nicht. Das wollte ich eigentlich nur einbringen. Ja, super. Dankeschön. Und Andreas? Ja, hallo, guten Morgen. Mein Impuls, den ich gerne mitgebracht hätte oder zu Wort gebracht hätte, ist, Ethik ist ja, glaube ich, das menschliche Handeln und das Denken, das zeichnet ja die Frage der Ethik aus. Und ich glaube, wir müssen uns bei der Diskussion so ein bisschen bewusst werden, KI ist eine Unterstützung für bestimmte Dinge, für Informationen etc. Und ich glaube, wir sollten uns viel stärker darauf konzentrieren, wie wir genau diese Fähigkeit von KI nutzen können. Also nicht im Sinne von menschliches Tun zu ersetzen, sondern zu unterstützen. Und ein ganz konkretes Beispiel, um es einfach mal transparent zu machen. Jeder von uns, der Medikamente nimmt, weiß ja, dass es diese berühmten Beipackzettel gibt. Und die sind ja immer one fits it all. Also 15 minimals kleinschriebene Seiten und kein Mensch weiß, ob das jetzt genau mein Fall ist, den ich brauche. Und das ist zum Beispiel so ein Anwendungsfall, wo ich sage, naja, wenn ein System meine Bedingungen kennt und mir einen Wann-Hinweis unter meinen Bedingungen ausspielen kann, dann ist das doch ein Riesenvorteil, weil der Mensch, der das tun würde, den gibt es im Moment nicht. Niemand wird sich die Zeit nehmen können, meine Situation zu analysieren. Das wünschen wir uns zwar alle, dass uns der Hausarzt, der Apotheker, wer auch immer macht, aber am Ende des Tages finde ich das ein sehr treffendes Beispiel, dass da zum Beispiel KI unterstützen kann. Und da ist es für mich auch keine ethische Frage, sondern all das, was ich an Leistungen heute nicht bekomme oder Services, die darf die KI gerne für mich übernehmen, wenn ich das zugeteamt habe vorher. Ja, danke schön, Andreas. Also das ist für mich nochmal auch eine Verstärkung, was ich mit beitragen möchte. Es geht darum, dass wir gucken, wie wir unsere Menschlichkeit und unsere menschlichen Fähigkeiten besser ausbauen durch Unterstützung mit künstlicher Intelligenz. Und ich war heute Morgen um 8 in LinkedIn wieder etwas überrascht von Manuela mit einem Post. So darf ich dann lesen, dass Manuela sich geklont hat im Zoom, dass ich also drei Manuelas in einer Konferenz erleben darf, künftig. Und wo ich so gemerkt habe, das ist eine schöne Übung. Aber die Frage ist natürlich, wir Menschen sind an vielen Stellen schon sowieso so überfordert. Und die Frage ist, wie können wir eine weitere Überforderung reduzieren und wie schaffen wir es wirklich in unserem Tempo voranzugehen. Und wir sind aber im Tempo alle sehr, sehr, sehr unterschiedlich. Und wir sind alle auch in unseren Fähigkeiten, uns etwas hineinzudenken, sehr, sehr verschieden. Und da bin ich jetzt gespannt. Saskia ist ja auch schon ganz lange mit dem Thema KI unterwegs. Saskia, was bringst du mit? Hallo, hört ihr mich? Ja, wir hören dich. Guten Morgen. Eine KI-Maestra hier im Call. Einen wunderschönen guten Morgen in diese schöne Runde. Und danke, dass ich sprechen darf. Also ich fand den Impuls, den, jetzt weiß ich gar nicht mehr, wie hieß er gerade, wie hieß er gerade, der nette Andreas Lenz hieß er gerade, gell? Den der Andreas genannt hat mit dem Beipackzettel und der Zusammenfassung über die KI. Sehr interessant. Muss allerdings gestehen, dass ich die Tage bei der Manuela was ganz, ganz Tolles gelernt habe, was auch in meiner Arbeit extrem mit einfließt im IT-Bereich. Und zwar ist es wirklich so, dass KI ja immer auch eine Art von Interpretation darstellt. Also ich weiß nicht, Manuela, vielleicht kannst du es nochmal genau zusammenfassen. Ich kann deine Worte nicht eins zu eins wiedergeben, nur das fand ich mega spannend und ich glaube, das ist ein sehr, sehr wichtiger Aspekt auch für die Zukunft, für all unser Tun-so-mit-KI und deshalb habe ich jetzt gerade mal die Hand gehoben. Dankeschön. Was habe ich denn da gesagt? Du sagtest, dass KI ja auch, also KI ist eine Maschine, die das gesamte Internet durchforstet und im Internet steht ja nicht immer nur das, was richtig ist, sondern auch Dinge drin, die jetzt vielleicht nicht so ganz der Wahrheit entsprechen oder auch nicht so ganz korrekt sind, so zu 100 Prozent. Und deshalb ist vielleicht auch zu bedenken, dass KI ja von diesem ganzen Wissen, was wir ins Netz hochladen und ob das jetzt richtig ist oder nicht, es sei dann da mal hingestellt, immer auch eine Art von Interpretation darstellt. Ist das richtig? Habe ich das richtig gesagt? Ganz genau, ja. Also die Datenbasis ist natürlich, sie wird immer besser, aber sie ist nicht unbedingt 100 Prozent korrekt. Und das dürfen wir immer bedenken bei allem, was die KI uns an Output gibt. Ja, sehr, sehr wichtiger Punkt. Andreas ist nochmal zurück auf die Bühne gekommen. Ja, vielen Dank. Ich möchte nochmal auf Saskia eingehen. Genau das ist das große Risiko an der Stelle und von daher ist es mir immer ganz wichtig, wenn wir über KE sprechen und über LLMs sprechen, dann bin ich sehr der Meinung, dass wir über spezialisierte LLMs sprechen, dann bin ich sehr der Meinung, dass wir über spezialisierte LLMs reden müssen. Das heißt, wir sind ja an der Stelle, Gott sei Dank die Menschen, können das LLM so definieren, auf welche Daten greift es zu. Das heißt, wir sind in der Lage, hochdatenschutzrechtlich, aber auch von der Qualität her eigene LLMs zu bauen, die dann auch wirklich verlässliche, qualitativ geprüfte Informationen ausgeben. Und das muss der Weg sein. Also bitte nicht über die Bekannten gehen, sondern wir brauchen Spezialanwendungen. Und da haben wir eine große Chance, dass das auch in Deutschland stattfinden kann. Aber dazu brauchen wir einfach Menschen, die das verstehen und da auch Lust haben, daran zu arbeiten. Und dann kann es auch sehr sicher und mit einer hohen Qualität stattfinden. Vielen Dank. Ja, das ist ein guter Hinweis nochmal, Andreas, weil es ist ja tatsächlich sehr, sehr, sehr wichtig zu schauen, was wird allgemein verwendet oder wo kann ich eben etwas speziell und auch im geschützten Bereich noch verwenden. Und dass wir das mehr unterscheiden dürfen, ist, glaube ich, einfach noch eine Übung, wo wir alle herausgefordert sind. Und jetzt haben wir aber noch, ich weiß immer den Namen nicht auszusprechen, Azad. Hallo, willkommen. Ich möchte noch schnell was dazu sagen. Die meisten Menschen, die anfangen, sich mit KI zu beschäftigen, machen das mit den großen Allroundern. Also Chat-, was wirklich für diesen Anwendungsfall auch benötigt werden. Und das ist eine schöne Überleitung zu Azade, denn das ist der Bereich, in dem sie gerade unterwegs ist. Azade, guten Morgen. Schön, dass du da bist. Guten Morgen. Vielen Dank, Manuela. Ja, ich finde das total spannend. Genau, ich komme aus dem Bereich, bin in Apotheken tätig und in der Pharmaindustrie und beschäftige mich mit der KI, weil ich das Thema auch für mich durchdringen möchte, weil ich letztendlich Medikamente am Ende freigebe und wenn solche Tools zur Anwendung kommen, möchte ich natürlich auch wissen, wie die arbeiten, deshalb das ist so mein Hintergrund und ich habe das, wie der Andreas glaube ich, meinte, die Datenbanken, also wo die ganzen Fachinfos sind, habe ich getestet, wie die KI da arbeitet. Und ich habe es auch in der pharmazeutischen Industrie getestet sprechen, sondern von KI-gestützten Wissensdatenbanken oder Suchmaschinen. und Daten und die Kreativität so runtersetzen, dass sie nicht halluziniert, dann ist das ein geniales Werkzeug, was uns super unterstützen kann. Das ist auch, was Andreas meinte, nämlich Patienten individuelle Lösungen, nicht nur mit Arzneimitteln, sondern auch mit Nahrungsmitteln. Weil nicht nur Arzneimittel können interagieren, sondern halt auch unser ganzer Lebensstil kann dadurch optimiert werden. Also ich sehe da große Chancen, aber man darf natürlich die Ethik nicht vergessen, Datenschutz nicht vergessen und eine KI-gestützte Lösung finden, die verlässlich und präzise funktioniert. Und es ist möglich, genau. Deswegen beschäftige ich mich auch damit. Ja, super. Ganz herzlichen Dank. Wir müssen uns bewusst sein, wenn wir möchten, dass wir KI-gestützte Unterstützung oder Empfehlungen, Analysen usw. haben möchten, dann geht das nur mit einer Menge Daten. Und da sind wir genau bei dem Thema, was du sagtest. Wir müssen sicher sein, dass diese Daten geschützt sind. Aber die KI arbeitet mit Daten. Sie erkennt Muster, sie kann Daten analysieren, sie kann Daten verknüpfen auf eine Art und Weise, wie wir das nicht können. Und vor allem nicht jeder Einzelne. Da sind wir wieder bei dem Beipackzettel. Was ist da für mich wirklich relevant? Und das geht nur mit Daten. Ich habe gestern, Renate, wenn ich das einfach mal einwerfen darf, ich habe gestern eine Kopie von einem Zeitungsartikel bekommen. Das ist eine Umfrage zwischen den US-Software-Unternehmen Slack und Qualtrics unter über 10.000 Büroangestellten in Deutschland, USA, Australien, Frankreich, Japan und Großbritannien. Sie wurden gefragt, wie KI den Arbeitsalltag verbessert. Und in allen Bereichen, die abgefragt wurden, hat es eine deutliche, also wirklich deutliche Verbesserung gegeben im Vergleich zu Arbeiten ohne KI. Und ich nenne euch jetzt mal die Bereiche Work-Life-Balance, Zugehörigkeitsgefühl, Produktivität, guter Umgang mit Stress und Angst, Zugang zu Menschen, Daten und Ressourcen, Flexibilität, Konzentrationsfähigkeit, Zufriedenheit und zwar eine deutliche, wirklich deutliche Verbesserung. Und was mich überrascht hat, ist, allem weil ich aus USA eigentlich gegenteilige Ergebnisse gehört habe. besser fühlen, dass wir ein höheres Zugehörigkeitsgefühl haben. Da sind wir von 26 auf 32 Prozent gestiegen. Das ist wirklich sehr, sehr deutlich. Und dass da doch vielleicht ein bisschen mehr Menschlichkeit und Miteinander passiert. Dank Kali. Gut, dann mag ich vielleicht gerne, wir sind ja auch schon ziemlich fortgeschritten in der Zeit, mag ich vielleicht gerne nochmal so ein bisschen zusammenfassen. Also das, was ich am Anfang gesagt habe, zehn Punkte, das sind aus meiner Sicht eine Grundlage, um weiter ins Gespräch zu kommen. Also ich habe die Hoffnung, dass wir uns vielleicht arrangieren, dass wir in Zooms weitere, weil wir brauchen eine gewisse Visualisierung, um eine Übersicht zu haben aus meiner Sicht, also um das ein bisschen zu vertiefen. Also wenn wir jetzt weiter ins Thema reingehen wollen, würden wir gucken, über welches der zehn Themen wir gerade weiter sprechen und vertiefen. Dazu lade ich aber gerne ein. Also darüber würde ich mich sehr freuen, wenn jemand Lust hat, da weiter reinzusteigen mit mir. Einfach kurze Nachricht an mich. Dann haben wir eben tatsächlich auch sowieso am 15.11. den Digital Kreativ Barcamp. Da ist um 14 Uhr meine Session auch dazu. Das ist auch eine Zoom-Veranstaltung. Und ja, wer vielleicht auch Lust hat, das Thema Stärken auch im KI-Kontext noch zu beleuchten. Ich habe tatsächlich nachher um Viertel vor zwölf eine Veranstaltung zum Thema Stärken, Stärken, wer Lust hat. Also ich denke, wir brauchen einfach Vertiefungen zu dem Thema. Und eine Woche später, am 22. machen wir das nochmal um Viertel nach fünf. Also wer da Lust hat, spricht doch gerne an. Aber in jedem Fall, liebe Manuela, ganz, ganz lieben Dank für diesen Aufschlag. Also ich finde das wirklich schön, dass sich so viele mit eingebracht haben, obwohl sie vorher doch erstmal ein bisschen erschlagen wurden mit Absicht mit dieser Fülle von Themen und ganz, ganz lieben Dank, dass ich dazu ein bisschen mit beitragen darf und ja, Dankeschön. Ganz, ganz lieben Dank, dass ich dazu ein bisschen mit beitragen darf. Und ja, Dankeschön. Ganz, ganz lieben Dank. Ja, und ich sehe es auch als Aufschlag. Und es sind weitere Beiträge im Kontext Ethik natürlich geplant, weil es ist einfach untrennbar. Ethik ist ein ganz wichtiger Bestandteil an KI und an KI-Entwicklung. Es wird sehr, sehr stark diskutiert und das ist auch richtig so und es darf überall ankommen. Ethik ist in meinen Augen auch ein Pflichtfach für die Schule, auch wenn es heute ja eher als Ersatz für Religionsunterricht nur genutzt wird. Vielleicht haben wir auch da eine Chance, dass sich das ein bisschen verändert. Denn Ethik ist Mensch und das ist Miteinander und das ist Moral und es ist die Art und Weise, wie wir uns jeden Tag auch zwischenmenschlich bewegen sollten. Und die KI ist jetzt eine erweiterte Komponente in unserem Handeln, in unserer Arbeit, die ja gerne auch vortäuscht oder, also vortäuschen wäre so eine Absichtserklärung, aber die uns imitieren kann und dann auch sehr, sehr schnell vermenschlicht wird. Das dürfen wir aber ganz bewusst angehen, das Thema und verstehen. Danke, Renate. Da hat sich jetzt Cornelia noch gar nicht gemeldet, aber liebe Cornelia, ich möchte in deine Richtung nochmal sagen, auch das Thema Führung und KI, also ich sehe dich da auf dem Schirm und finde das auch sehr wertvoll, was du aus dieser Ecke machst und wollte das einfach nur wenigstens erwähnt haben, finde, dass da auch eine ganz wunderbare Differenzierung stattfindet und lieben Dank auch für dieses Engagement. Ganz lieben Dank. Dann bleibt mir nur, euch einen ganz tollen Tag zu wünschen und die Cornelia nochmal schnell auf die Bühne zu holen. Hallo, du Liebe. Hallo. Dann hast du heute das letzte Wort. Dann hast du heute mal ausnahmsweise das letzte Wort. Das ist so zauberhaft. Also, wenn ich so lieb angesprochen werde, dann gehört es ja schon zur Menschlichkeit dazu, auch zu euch in die Runde zu kommen. Und erstmal danke zu sagen, dass ihr dieses Thema anspricht und dass wir wirklich einfach verstehen, okay, da gibt es Maschinen, die kann uns helfen und da gibt es immer noch Menschen und die stehen im Fokus. Und ich glaube, dass wir wirklich über diese Diskussion, was ist denn Ethik, ja auch im Zusammenhang mit unserer Arbeit, im Zusammenhang mit der KI, dass das eine Diskussion ist, wo wir nicht heute die Antwort haben, aber wo es sich lohnt, sich da ranzurobben und wo es sich einfach lohnt, auch in die Gespräche zu gehen mit den Menschen. Und das ist vielleicht mein Wort, das ich in die Runde reingehen möchte. Wann immer wir das können, lasst uns darüber reden, lasst uns in die Meinungsbildung gehen und dann werden wir auch was Vernünftiges dabei rauskriegen. Nicht einfach nur laufen lassen, ein bisschen gestalten und dann wird das auch was. Danke, Cornelia, für die schönen Worte zum Abschluss. Und wir haben ja, du hast ja letztens schon mal ein KI- und Führungstalk gemacht. Vielleicht können wir das in diesem Format nochmal wiederholen. Würde mich total freuen. Lass uns doch dazu gerne mal in den Austausch gehen. Und damit entlasse ich euch heute in eure Meetings und was immer noch ansteht. Wünsche euch einen ganz zauberhaften Tag und freue mich auf das nächste Mal. Macht's gut. Dankeschön, vielen Dank. Bis bald. Danke, tschüss. Schönen Tag.
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