Mensch, KI!
Jede Woche bringen wir einen neuen Experten und ein spannendes Thema auf den Tisch.
'Mensch, KI!' ist nicht nur ein Podcast, sondern eine Live-Talkreihe auf LinkedIn, in der wir die Welt der Künstlichen Intelligenz beleuchten. Wir sprechen über den alltäglichen Einfluss von KI, ethische Fragen und die Möglichkeiten, die diese Technologie bietet. Unsere Gespräche sind offen und direkt, bieten Raum für Begeisterung und kritische Reflexion.
Ihr seid herzlich eingeladen, live auf LinkedIn dabei zu sein und aktiv mitzudiskutieren. Nehmt an unseren Gesprächen teil, stellt Fragen und teilt eure Sichtweisen. So könnt ihr direkt die Diskussion mitgestalten und neue Einsichten gewinnen. Schaltet ein, um zu erfahren, wie KI unsere Welt verändert.
Mensch, KI!
Monatlicher Talk mit Karo - Ausblick auf 2025 - das Jahr der Agenten und Videos? - Mit Karolyne Hahn
Mensch, KI! #59 - KI-Trends und Ausblick 2025
Mit Karolyne Hahn diskutiere ich die wichtigsten KI-Entwicklungen und werfe einen Blick auf das kommende Jahr.
Hauptthemen
Autonome Agenten als Top-Trend 2025
- Von komplexen Prompts zu einfachen Anweisungen
- Praktische Beispiele aus Großunternehmen (McKinsey)
- Automatisierte E-Mail-Verarbeitung mit KI-Unterstützung
Personalisierung und Individualisierung
- Claude's neue Sprachstil-Trainingsmöglichkeiten
- ChatGPT Canvas für direktes Textediting
- Integration in bestehende Systeme
Visualisierung und Bewegtbild
- Neue Video-Generierungstools (Runway, Kling)
- Tencent's Innovation: Integrierte Video- und Tonerstellung
- Einsatzmöglichkeiten in Präsentationen und Marketing
Daten und Wissensverwaltung
- Bedeutung strukturierter Datenbanken
- Integration von Unternehmenswissen
- Datenschutz und Compliance-Aspekte
Herausforderungen beim KI-Einsatz
- Gewohnheiten und Denkmuster als Hürden
- Bedeutung von Schulung und Begleitung
- Balance zwischen Automation und menschlicher Kontrolle
Ausblick 2025
- Vereinfachung der KI-Nutzung
- Integration in Alltagsanwendungen
- Neue Geschäftsmodelle und Chancen
Zitate "Die Tools sind so gut wie nie zuvor - und werden nie wieder so schlecht sein wie heute." - Karolyne Hahn
"Ob etwas einfach ist oder nicht, hängt davon ab, ob ich mich offen auf einen neuen Gedanken einlassen kann." - Renate Spiering
Vernetzt euch mit Karolyne:
- Karolyne Hahn - AI Strategist, AI Consultant und Coach
- Newsletter Businesstechtics
- Skool Community
Jeden Dienstag um 09:00 Uhr entsteht eine neue Folge von "Mensch, KI" live auf LinkedIn.
Im Dialog mit einer breiten Palette von Gästen beleuchten wir das "moderne Duo" Mensch und KI. Wir betrachten sowohl die Perspektive derer, die KI nutzen, als auch die der Experten, die sie schaffen. Gemeinsam sprechen wir über Nutzen, Ethik, Begeisterung und Sorgen im Kontext der KI.
Wenn Ihr dabei sein möchtet, findet Ihr mich hier auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/manuela-ruppert
Besucht mich auch gerne auf meiner Website: https://manuela-ruppert.de/
Meine "KI Maestra" ist eine exklusive KI-Masterclass für Frauen, die regelmäßig stattfindet. Wenn du auch sicher im Umgang mit generativer KI werden möchtest, melde dich gerne bei mir per Mail: kontakt@manuela-ruppert.de.
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Mensch, KI! #59 – Monatlicher Talk mit Karo zu den Hot News und Trends in KI für unser Business
Mit Karolyne Hahn
Weiterer Gast: Renate Spiering
Guten Morgen und herzlich willkommen zur letzten LinkedIn-Audio-Session, denn LinkedIn stellt das Format leider ein. Ich werde mir was anderes überlegen und es wird wahrscheinlich ein Zoom-Format geben, sodass man nicht nur mit Stimme, sondern auch mit Gesichtern arbeiten kann. Aber wir schauen mal. Ich bin da noch am Basteln und am Überlegen und die ganze Creator-Community ist sehr bemüht, ein anderes Format zu finden. Wir schauen einfach mal, was sich da entwickelt. Ich habe auf jeden Fall jede Menge Ideen. Das glaube ich. Ja, Caro, unser letzter monatlicher KI-Talk über alles, was so wichtig ist in KI, an Trends, an Tools, was wir für unser Business am besten einsetzen können. Wir wollten heute so ein bisschen zurückblicken, aber auch ganz wichtig mal in 2025 schauen, was dort wichtig sein wird. Denn bisher haben wir ja mit den großen Sprachmodellen ein Modell zur Verfügung, mit dem wir Output generieren können, den wir aber nicht besonders individualisieren können. Und es ist auch nicht so gut verknüpfbar mit anderen Anwendungen. Es geht schon alles, aber es ist ein bisschen mühselig und man muss eine gewisse Affinität zur Technik haben. Für einfache Automatisierung nicht so viel, aber wenn es ein bisschen komplexer wird, dann kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass meine Synapsen schon gerne durchbrennen. Und wir sehen ja an den großen Modellen, ob das jetzt ChachiBT ist oder auch Cloud von Anthropic, das ich ja so gerne nutze, dass da schon mehr Personalisierung reinkommt. Also Claude hat jetzt seit einer Woche die Möglichkeit, dass wir eigene Sprachstile trainieren und auch auswählen können. Das heißt, ich kann mir einen Sprachstil für meine E-Mails zum Beispiel zulegen und das auswählen, wenn ich eine E-Mail formuliert haben möchte oder wer das mag, auch für Social Media Beiträge. Also da ist schon ein bisschen Individualisierung möglich, auch durch die Projects. Und bei ChatGBT, die sind ein bisschen einen anderen Weg gegangen, den ich aber großartig finde. Sie haben Canvas eingeführt und dort kann ich den Output editieren. Ich kann auch dort sprachlich ein bisschen was manipulieren und einstellen, wie ich das haben möchte. Aber vor allem kann ich, und das ist das erste Mal, Output editieren. Bei Mistral geht das übrigens auch. Das habe ich ausgetestet. Wir kommen schon in die Richtung, dass wir nicht nur ein Output bekommen, sondern dass wir damit auch noch ein bisschen was machen können. Schon von System her. Und nächstes Jahr wird das aber explodieren, glaube ich. Da wird noch viel, viel mehr möglich sein. Was meinst du? Definitiv. Ich finde, dass das ganze Thema autonome Agenten wird meiner Meinung nach der Top-Trend für 2025 im Bereich AI. Jetzt schon beeindruckt, was Claude kann. Du hast ja auch gesagt, im Vorgespräch, dass du dir auch schon was gebaut hast. Und was ich halt so schön finde, ist bei all dem, was kommt, es wird immer mehr ein "einfach machen lassen" passieren. Wir haben eine Idee für etwas und sprechen darüber mit einem unserer beliebtesten AI-Tools, sei es jetzt ChatGPT oder Cloud oder Perplexity. Egal, welches Tool wir da jetzt nutzen werden, wir werden nur noch formulieren müssen, was wir haben möchten. Und dann wird uns geholfen. Und zwar richtig gut. Und ja, da wo wir jetzt sind mit AI, so gut. Gut wie wir sie jetzt haben, war sie noch nie und so schlecht wie sie jetzt ist, wird sie aber auch nie wieder sein. Und wenn wir das im Hinterkopf haben, mit all dem was wir da so probieren, das wird immer besser mit jeder weiteren Iteration, mit jedem weiteren Release. Ich habe letztens ein Video von McKinsey gesehen, die gezeigt haben, wie sie den Co-Pilot nutzen. Das ist jetzt für uns, die in der Bubble sind, nicht mehr ganz so heiß. Zu wissen, dass McKinsey jetzt selbst Agenten nutzt, um Kundenanfragen, die per Mail kommen, automatisch an den verantwortlichen Partner weiterzuleiten. Wissensdatenbanken werden automatisch angeknüpft und angezapft. Es kommt dann auf dem Bildschirm des jeweiligen Mitarbeiters nur noch so ein Pop-up. Soll die E-Mail jetzt so raus? Ja oder nein? Und dann geht die dann so raus. Und wenn McKinsey das jetzt für sich entdeckt hat, dann heißt es natürlich auch, dass es in die Corporates rausgehen wird, weil die natürlich das Ganze jetzt treiben werden. Und damit kommt jetzt dann eben dieses... Ja, die ganzen Corporates, die schlafen alle noch und da passiert nichts. In 2025 wird da sehr, sehr viel passieren, eben aufgrund der Beratungen, die sich da jetzt selbst so aufgeschlaut haben, dass sie jetzt selbst ihre Modelle, ihre eigenen Modelle auch bauen oder bauen lassen und die dann eben auch an die größeren Unternehmen und Organisationen verkaufen und vertreiben. Und da wird, glaube ich, einiges passieren. Ja, das glaube ich auch. Wir sehen ja auch schon so einen Trend, dass also alles was Automatisierung bedeutet ist ja, ich nutze Daten, die irgendwo vorhanden sind und nutze diese um Prozesse zu automatisieren. Also Daten ist erstmal die Basis, Wissen ist die Basis, ob das jetzt Wissen ist für eine Firma oder auch für mich, also ich bin auch Firma, aber halt ein bisschen kleiner als so McKinsey oder andere große Unternehmen. Aber es geht erstmal darum, dass wir Wissen verwalten können. Und da gibt es aktuell ja noch ein bisschen Einschränkungen. Ich finde, und damit arbeite ich jetzt immer mehr mit Notebook LM, weil da ist ja schon der Anspruch, Sie haben gesagt, wir sind eine, wir sind, Sowas wie deine Wissensdatenbank. Du kannst ganz, ganz viel Wissen dort reingeben und verarbeiten. Du kannst auch einen Podcast draus machen, aber es ist jetzt nicht die primäre Anwendung, die Notebook LM sich eigentlich so überlegt hat. Und das geht schon so ein bisschen in die Richtung, dass ich mit dem Wissen, was ich habe und was ich irgendwo auch zentral oder auch dezentral verfügbar mache, arbeite. Und dann darf es einfach gehen. Automatisierung heißt ja auch, dass ich nichts mehr machen muss und einfach nur noch sage, wie du eben so schön sagtest, mach mal dieses, mach mal jenes und dann wird der autonome Agent genau die Informationen nutzen, die er braucht, um die Aufgabe zu erfüllen. Also es wird convenient, es wird einfach, es wird schnell und es wird maßgeschneidert auf meine Anfragen. Ich brauche, und das hattest du auch im Vorgespräch schon gesagt, Personalisierte Reportings. Ich muss nicht mehr darauf warten, dass meine Controlling-Abteilung oder wer auch immer mir irgendwelche Reports generiert. Ich kann in Power BI oder was auch immer für Tools zur Verfügung stehen. Ich kann mir das alles auf Abruf einfach so generieren lassen, wie ich es gerade brauche und dann mit diesen Informationen aktiv werden. Genau. Du hattest auch ein schönes Beispiel genannt. Kannst du das mal angeben? Ja, gerne. Ich war jetzt vor zwei Wochen bei einem Pharmakunden und da haben wir natürlich auch jede Menge AI-Use Cases entwickelt. Und einer der größten, wenn nicht so der größte strategischste Use Case auch, war die Verarbeitung von Daten, hin zu Empfehlungen für den Außendienst dieses Fanger Unternehmens. Also muss ich vorstellen, es gibt halt jede Menge Daten-Anknüpfpunkte, wo eine Organisation sieht, okay, wo ist gerade am meisten Sales passiert gestern oder die letzten Tage und wo gibt es Potenzial für noch mehr Sales in den nächsten Tagen, basierend auf Trends und Analysen eben, die gefangen werden. In der Vergangenheit ist es so, dass dieser Prozess sehr, sehr lange dauert und auch viele Mittelsmänner inkludiert. Das bedeutet, dass es immer wieder, wie du es gerade gesagt hast, da ist noch eine Controlling-Abteilung dazwischen, dann ist da noch ein Power BI-Spezialist dazwischen und noch jemand dazwischen. Dann wird das in eine Excel gepackt und dann wieder weitergeleitet. Und dann muss dann ein Mitarbeiter sich da wieder was rausziehen, was er nur braucht und wieder weitergeben. an seinen Mitarbeiter. Das ist ein riesen, ewig langer Prozess und das kann halt automatisiert werden, indem man gesagt, verschiedene Anknüpfpunkte angezapft werden und mit den RAW-Daten schon gearbeitet wird. Und die dann eben mit dem spezifischen Wissen gefüttert werden. Das sind unsere Produkte, das ist unsere Zielgruppe, das sind unsere Ziele für dieses Quartal oder diesen Monat und so weiter. Und daraus kann dann eben eine Empfehlung erfolgen. die dann in Form einer E-Mail oder einer SMS sogar kommt an einen Außendienstmitarbeiter. Das heißt, wir können da all diese ganzen Zwischenschritte, können wir uns streichen. Und ich habe zum Beispiel auch mit meinem Mann, der ist auch in einem Pharmaunternehmen, darüber gesprochen, hat mir mal so seine Übersichten zeigen lassen. Und da habe ich auch gesagt, hey, aber ihr habt ja hier sogar schon Co-Pile drin. Ja genau, das haben wir auch. Und ich bin geguckt und dann... Könntest du jetzt hier Copilot nutzen, hier auf deiner Datenbank, auf diese Datenbank zuzugreifen und dir konkrete Antworten geben zu lassen, die du brauchst für eine Management Summary, für Slides, für dein Leadership Meeting oder eben auch um deinen Außendienst zu steuern. Und da hat er auch gemeint, okay, das ist ja cool, dass das geht und so. Und da war halt die Herausforderung, dass eben... Copilot aber noch nicht mit spezifischem Wissen gefüttert war. Das heißt, Fragen, die dann gestellt worden sind, die hat er dann noch nicht verstanden, weil er nicht weiß, was bestimmte Begriffe eben bedeuten. Und wenn man das aber miteinander kombiniert, hast du halt den Jackpot. Das heißt also, Daten plus Wissensdatenbank ist halt Gold. Ja, und das Coole ist, ich erinnere mich gerade an meine Corporate-Zeit zurück. Ich habe so viele Reports und Analysen nicht bekommen, weil die Daten nicht in strukturierter Form vorlagen. Und das brauchen wir nicht mehr mit KI. Und egal, ob die mal in dem Zahlenformat oder jenem Datumsformat oder sonst irgendwas sind, wenn ich mit SAP arbeite, muss alles total standardisiert sein. Aber das brauchen wir nicht mehr. Das brauchen wir nicht mehr. Die KI kann alles auslesen. Das ist halt auch mega, mega cool. Ja, also da Daten sind ja Gold, oder? und werden immer wichtiger. Und gerade wenn es um KI und Automatisierung geht, sind Daten eben das, was am wichtigsten ist. Und da es so wichtig ist, müssen wir es auch gut schützen. Also das ist nochmal so eine weitere Komponente, die an Bedeutung gewinnen wird. Denn als Unternehmen wirst du nicht deine Daten in Notruf hochladen. Also das ist dann nicht unbedingt nach unseren Vorschriften, Stichwort DSGVO, Aber es kommen ja immer mehr Lösungen. Ob das jetzt, ich sehe den Toschi im Publikum, ob das jetzt ein Libra ist oder auch ein Langdog, die entsprechend sicherstellen, dass die Daten, die dort hochgeladen werden, absolut konform mit der entsprechenden Rechtsprechung sind. Das ist also ganz, ganz wichtig. Rechtsprechung und Vorschriften. Ich bin nicht ganz da. Eine Woche... komplett der Welt entrückt gewesen und bin noch nicht ganz angekommen. Ja, also das ist schon etwas, worauf ich mich sehr freue. Ich hatte gestern in meiner Masterclass einen langen Abend mit Holger Gehlhausen. Das ist der Automatisierer in Deutschland und wir haben einen MIG-Prozess gebaut und da habe ich gemerkt, das ist einfach nicht massentauglich. Es ist mega cool, was wir gestern gemacht haben, aber es ist nicht tauglich für die Allgemeinheit, für den normalen Benutzer. Du brauchst ein technisches Verständnis, du musst dich da vielleicht auch ein paar Stunden hinsetzen, um sowas zu bauen. Wenn du jetzt mit Make oder mit Zapier als Automatisierungstools arbeitest, die haben schon ganz viele Templates, die man nutzen kann für einfache Automatisierung. Da geht schon ganz, ganz viel, was entwickelt wurde und was man sich so rausziehen kann. Aber das mag niemand selber machen. Und Agenten überspringen das. Denen sagst du einfach nur, das ist das gewünschte Ergebnis und sie machen es selbst. Das ist schon was, oder? Das ist schon ziemlich gut. Also ich habe mir einfach mal von Anthropic eine App bauen lassen, die verschiedene Bildformate konvertiert. Also von SVG in PNG, in PDF, in JPEG und hin und her und zurück. Es war eine relativ einfache Aufgabe und das hat er für sich ganz autonom erledigt und es funktioniert. Und ich habe keine Ahnung von Coding. Ich kann nicht programmieren. Ich bin auch nicht die technische Koryphäe. Aber ich habe da eine App gebaut. Das ist schon was. Kannst du für all deine... Das ist ein Denken, was wir überhaupt noch nicht haben. Dass wir nicht mehr irgendwelche Tools kaufen müssen, wenn wir eine spezielle Anforderung haben, sondern wir sagen der Maschine einfach, ich brauche das, mach mir das mal. Ich finde das toll. Das ist halt super, weil wir damit wieder diese ganzen Abo-Modelle endlich ablösen können. Genau. Und zu diesem, ja, das kann nicht jeder und das ist nicht massentauglich, das ist aber auch okay, weil es damit natürlich, weil wir ja immer wieder sagen, ja, KI frisst Jobs und meine Jobs fallen weg. Ja, aber es gibt dadurch halt wieder neue Jobs. Das stimmt. Jeder, der da sich ein bisschen reinfuchst und sich ein bisschen mit den Themen beschäftigt, da ergeben sich komplett neue Business-Modelle. Wenn ich da drüber nachdenke, wer heißt der Coach, der auch in der Kröte, nein, Krüger, der sich auch eine App gebaut hat für seine Coaching-Kunden, auch mithilfe von AI und da auch AI integriert hat, Es ist ein Coach, der hätte normalerweise jetzt nichts mit AI zu tun, weil seine Themen auch nichts mit AI zu tun haben. Aber es ist halt schön, dass er sich da reingefuchst hat in das Thema und da AI mit in sein Businessmodell oder neue Businessmodelle gefunden hat, indem er AI für sich nutzt und Automatisierung oder auch Agenten dann. Und das ist halt das Schöne, wenn wir sagen, Es kann nicht jeder, das ist okay. Und es muss auch nicht jeder können. Jeder, der sich ein bisschen reinarbeitet, kann mithilfe von AI und Autonomagenten und Automatisierung neue Businessmodelle finden. Total, ja. Das stimmt. Das ist halt wahnsinniges Potenzial. Ja, das ist richtig. Also bisher... Es ist ja wirklich nur eine Bubble, die sich damit beschäftigt. Für mich gehört das eben auch in die Schule. Das sind solche Dinge, die man einfach in der Schule lernen muss. Wie gehe ich damit um? Wie kann ich KI anwenden? Wir hatten früher Informatikunterricht in der Schule. Und jetzt bekommst du dann hoffentlich auch mal Unterricht, wie du dir einen MIG-Prozess oder sowas baust. Also muss man schauen, wie das dann genau aussieht. Ich glaube, deine Tochter bekommt auch Unterricht in Coding bald, ne? Ja, genau, die hat einen Unterricht, die lernt Programmieren mit Lego. Ah, wie cool. Ja, und sie ist wie alt? Super cool, sechs, ist gerade sechs geworden. Überlegt euch mal, ne? Also es gibt Schulen, die das schon ganz richtig machen und das macht ihr Spaß mit Sicherheit, oder? Ja, sie liebt es. Also super cool. Und die hatten auch nicht mal eigentlich was mit Lego am Hut und trotzdem. Das ist total cool. Einen etwas anderen Zugang, ja. Ja, das ist echt toll. Also was für mich halt genau in die Richtung geht, die sich ausbreiten wird, ist das, was Apple ja auch angekündigt hat mit Apple Intelligence. dass du deinen Agenten Siri in einer etwas anderen Intelligenzstufe auf dem Handy hast, auf dem Rechner hast und Siri sich um die Dinge kümmert und alle Apps bedient, die bedient werden müssen, um das entsprechende Ergebnis zu erreichen. Das ist genau die Richtung, in die es gehen wird. Und da hat Apple wirklich ein Statement gemacht, Ich bin sehr gespannt, wann wir es in Europa nutzen können. Die sind ja mit den Behörden da noch am diskutieren. Es ist nicht so ganz einfach, aber ich freue mich drauf. Und das wird nochmal eine völlig andere Geschichte werden. Also Siri in Intelligent. Siri, such mir mal dieses und jenes und solches aus. Ich versuche mich immer, mein Bestes zu geben. Und da springt meine Siri an von meinem Handy. Ich entschuldige mich. Ich bemühe mich immer, mein Bestes zu geben. Ich weiß nicht, ob ihr es gehört habt. Eigentlich bin ich auf komplett nicht stören, aber Siri fühlt sich angesprochen. Also du kannst Siri sagen, bitte, ich möchte jetzt ein paar Tage nach Bad Homburg fahren. Bitte buch mir ein Hotel im Ebersbacher Hof und dann macht die das. Also das mache ich jetzt am Mittwoch. Und ich musste das aber alles noch selber organisieren. Das ist nicht mehr nötig. Das macht mir die KI in Zukunft. Und darauf freue ich mich. Weil das macht einfach mein Leben ein wenig einfacher. Und das sind nur so triviale Geschichten, die jeder Mann, der nicht unbedingt auch in der Selbstständigkeit ist, nutzen wird. Ja. Ich will mir dieses und dieses Gericht kochen. Siri, schreib mir bitte die Zutaten mal auf die Einkaufsliste oder frag mich, was mir noch fehlt. So Alltagsgeschichten, das wird so normal werden, auch für die jungen Menschen, die Handys schon nutzen. Meine Nichte ist 13. Ich Ich kann von der lernen, wenn ich sehe, wie sie mit dem Handy umgeht. Und sie denkt nicht darüber nach, dass das KI ist. Das ist einfach für sie total normal. Also da wird sich... Ich hole mal Renate auf die Bühne. Lass mich noch einen Punkt dazu machen, zu dem ganzen Thema. Was ich noch interessant finde, ist, ganz lange war ja auch dieses Prompt-Engineering ganz wichtig. Du musst wissen, wie du prompt bist und Es gibt so viele verschiedene Arten, vernünftig zu prompten und so weiter. Das entfällt halt damit auch. Was halt auch echt spannend ist, weil das war so lange wichtig und jetzt ist es nicht mehr wichtig. Das einzige, was wichtig ist, ist, dass gewisse Daten und eine Wissensdatenbank verknüpft wird. Und damit hast du halt schon den Jackpot. Dann sind Tippfehler egal oder sonst irgendwas. Ja, das stimmt. Und ich lasse hin. Hallo, guten Morgen in dem Mund. Guten Morgen, liebe. Vielen Dank für die Impulse. Mir ist das bei euch eben aufgefallen, dass wir ganz oft, wir alle immer darüber sprechen, wie einfach dies, das oder jenes ist. was da schon ganz einfach geht. Und mir fällt in der letzten Zeit auf, dass dieses "wie einfach etwas ist" auch bedeutet, dass ich gedanklich, mental mich auf einen Bereich einlassen darf, damit es einfach sein kann. Also ich habe gerade eine aktuelle Situation, ich habe jemanden, da ist nachher um 11 Uhr ein Zoom, der hat mich eingeladen zu einem Zoom und ich habe zurückgeschrieben, ich habe dieses Dezember jetzt auch fünf Ethik- und KI-Termine und habe ihm einfach nur fünf Zeilen untereinander Zeiten und den Zoom-Link geschickt. Und das überfordert ihn, weil er ist eben gewohnt, glaube ich, also ist ein Marketing-Mensch, der sicher ganz komplexe Strukturen kann, aber eine Ecke, in die er noch nicht gedacht hat, kann er nicht denken. Also es gibt ja viele Menschen, die können sich auch keinen... Termin eintragen, wenn sie nicht über Calendly gehen. Also es gibt viele Menschen, die einfach bestimmte Gewohnheiten haben und sie kommen aus ihren Gewohnheiten nicht raus. Also ob etwas einfach oder nicht ist, ist die Frage, kann ich mich offen auf einen neuen Gedanken einlassen? Und da hapert es aus meiner Sicht an ganz vielen Ecken, dass wir doch diese Sicherheit bei vielen Menschen brauchen, dass irgendetwas gewöhnt in der Struktur ist und über KI ist vieles eben nicht mehr geplant. Also selbst die KI-Strategen, die wir so auch kennen, die haben bestimmte Muster, in denen sie etwas ganz toll können. eine Ecke, in der sie eben auch noch nicht gedacht haben, die können sie eben noch nicht. Und das ist dieses, wollte ich nur bitte gerne noch mal relativiert haben, dieses, es ist so einfach. Nein, so einfach ist es nicht im Denken, ein anderes Muster anzulegen. Das war so mein, ja, zum Dienstag mein kleiner Beitrag. Sehr wertvoll. Ja, genau. Ja, danke. Das ist eine super Erinnerung für uns in unserer Bubble. Super Punkt, danke. Ich habe mir Habits ganz groß aufgeschrieben gerade. Aber auch da werden wir Unterstützung bekommen, die KI uns ja in unseren Schwächen auch unterstützen kann. Also sehr spannend. Was ich noch als weiteren Trend für nächstes Jahr noch verstärkt sehe und das hat dieses Jahr schon so ein bisschen angefangen, ist alles, was mit Video und Bildern zu tun hat. Und es gibt jetzt schon tolle Tools, die Videos generieren und OpenAI hat ja seit Ewigkeiten eins angekündigt, was jetzt mal kurz irgendwie ein bisschen geleakt ist und jetzt doch wieder nicht kommt. Das ist Sora, aber wir haben Kling von den Chinesen. Wir haben Runway sehr stark und dort können wir schon Kurzvideos generieren, die wirklich, wirklich gut sind. Nächste, was ich gesehen habe, ist von Tencent. Die haben gerade was veröffentlicht. Das ist auch eine der größten chinesischen Firmen. Und dort kommt zum Bild jetzt auch der Ton dazu. Das hat bisher gefehlt bei den Videos. Wir mussten den Ton immer separat noch dazugeben, aber Tencent hat gerade etwas veröffentlicht, da ist beides dabei. Das heißt, ich kann mir kurze Videos generieren, die ich für alles Mögliche nutzen kann. Und bewegte Bilder werden mehr werden. Wenn ich eine Präsentation halte, werde ich also... Ich sage mal, früher hat man auf einer Präsentationsfolie nur irgendwelche Texte gehabt. Irgendwann meinte man, es sieht cooler aus, wenn Bilder dabei sind und die Leute haben auch lieber, da Menschen ja auch sehr visuell arbeiten, Bilder gesehen. Das heißt, wir haben alle noch irgendwelche tollen Bilder auf unsere Folien gemacht. Es gab Stockfotos und gibt es auch immer noch. Jetzt gibt es KI-Fotos oder KI-generierte Bilder. Aber Bilder sind wichtig. Und das nächste wird aber das bewegte Bild. Da bin ich ziemlich sicher. Und das für Kommunikation, für Marketing, für Online-Marketing. Da werden wir noch einiges sehen. Und natürlich auch für Werbung ganz, ganz, ganz stark. Darf ich da noch einen kleinen Gedanken anfügen? Ja, viele reichern etwas an mit Bild oder auch mit GIFs. Das Anscheinende ist aber, wo kommt eigentlich die Zusatzinformation her? Also macht etwas, was wackelt und quietscht und sich bewegt, macht das eine zusätzliche Klarheit dar? Und da erlebe ich, also wir sind ja in der School Community, da gibt es die Pest, dass immer aus irgendeinem Artikel irgendein dusseliges GIF hinten dran gesetzt wird, das einfach nur wackelt, aber keine Informationen hat, außer dass es sich bewegt. Überaufmerksamkeitsbeanspruchung durch etwas, was sich bewegt, ist auch eine große Gefahr. Ich würde wirklich auch dafür plädieren, dass man, wenn eine bewegte Situation genutzt wird, dass sie dann auch eine sinnvolle und ergänzende ist. Es gibt ja auch dieses Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wenn ich etwas bildhaft schnell darstellen kann oder auch in einer Bewegung, dann ist es hilfreich. Das ist aber noch nicht geübt. Also viele Menschen machen irgendwas Bewegtes und das ist aber nicht sinnvoll und zielführend. Da wollte ich gerne auch ein bisschen das Ganze anreichern. Das stimmt. Und GIFs muss man mögen. Ich liebe ja GIFs. Gips muss man mögen. Also in der Präsentation würde ich sie auch nicht unbedingt nutzen, aber Bilder, also kleine Filmchen können Emotionen sehr gut transportieren. Und wenn das gut eingesetzt wird, hat es schon einen Mehrwert für meine Aussage. Das eine sind Bilder durch Videos und so, aber das andere sind halt auch Bilder durch Infografiken oder sonstige Visualisierungen. Es ist Ein Bild ist ja nicht immer ein GIF. Ein Bild kann ja auch eine Visualisierung von einem komplexen Text sein. Genau. Ein Blogpost oder eine Erläuterung. Irgendwas, was halt mit einem Bild doch einfacher zu greifen ist. Und da sind ja Tools wie Napkin oder Infography ganz tolle Wege, Text noch einfacher und schneller greifen zu können. Auch da wird auch jede Menge passieren in der Visualisierung von Inhalten. Absolut. Genau, das ist jetzt so das Thema Visualisierung durch Grafiken oder Infografiken. Und wenn wir dann jetzt das mit Bewegtbild kombinieren, kann ich mir auch vorstellen, dass das halt so der nächste Schritt ist. dass ein Text, den wir zum Beispiel haben, oder eine Information, die wir haben, in eine bewegte Visualisierung, also mit "erst passiert das, und dann passiert das, und dann das", auch darstellbar ist. Was wir im Moment natürlich sehen, sind so dieses Morphige, da kommt jetzt irgendwie ein Tiger, der morpht jetzt mit einem Adler, und dann sieht das total cool aus, aber Der nächste Schritt, also Impact für unser Business, ist dann eben, dass wir tatsächlich komplexe Inhalte mit bewegten Bildern dann darstellen können. Und die werden dann schon auch sinnvoll sein, weil sie nochmal dabei helfen werden, Komplexität zu reduzieren und Dinge noch besser greifbar zu machen und noch mehr zu verstehen. Ja, ich habe gerade etwas im Kopf, da ging es um Umstände. um Daten, wie sie sich über eine gewisse Zeitspanne verändert haben. Und das kann man ja jetzt schon ganz gut darstellen, dass es wie so ein kleiner Film ist, der abläuft. Ich habe gerade eine spezielle Aussage im Kopf und da ging es darum, welche Nationen an der Spitze der Weltwirtschaft standen in den letzten 100 Jahren oder noch länger, wie sich das so entwickelt hat. Und jedes Jahr ist so ein bisschen durchgetackert, wie so ein Film. Ich muss mal gucken, ich habe das auf LinkedIn gesehen. Ich weiß auch nicht, wie das gemacht wurde. Da gibt es bestimmt auch irgendein Tool dafür. Und du hast halt gesehen, ich blicke auch viel auf Deutschland, wie Deutschland irgendwann ganz klein war nach dem Zweiten Weltkrieg und dann aber wieder aufgestiegen ist bis zu Platz 3. Jetzt sind wir wieder ein bisschen runter, auf Platz 6 oder 7 gerutscht. Aber diese gesamte Entwicklung dynamisch zu sehen. Und das hat eine andere Wirkung als eine Grafik, wo standen wir vor zehn Jahren und wo stehen wir heute. Weil das Ganze in between, also das, was in der Mitte passiert ist, überhaupt nicht gezeigt wird. Du hast in der Regel Aussagen, die den Verlauf nicht darstellen. Das hat mir zum Beispiel sehr gut gefallen. Und das kann ich mir mit Prozessen eben auch gut stellen, dass Prozesse entsprechend animiert werden und ablaufen. Oder Mindmaps sich ganz anders darstellen für die Qualitätssicherung. Ob das jetzt... Es gibt so viele Diagramme mit so vielen Frameworks dahinter, die du entweder einfach mal auf eine Folie klatschen kannst oder du kannst sie erarbeiten und Punkt für Punkt durchgehen und dann vielleicht auch noch eine Kommentierung dazu geben, wie so ein kleines Filmchen. Und das ist technisch mit Sicherheit schon möglich und das wird kommen. Und dann wird eine Präsentation viel lebendiger. Also schon schön. Bin sehr gespannt. Ja, Caro, so ist es. Also ich glaube, die Themen werden uns nicht ausgehen. Wir schauen mal, in welchem Format wir weitermachen. Ich habe gerade so einen kleinen Frosch im Hals. Ja, danke für die tollen Sessions, die wir gemeinsam in diesem Jahr hatten. Das ist so ein bisschen Abschied oder ja, es ist ein Abschied vom LinkedIn-Audio-Session. und ich muss mal schauen, wie es weitergeht, aber es wird mit Sicherheit ein Video format werden. Und ich möchte weiter über KI reden, ich möchte weiter über Trends reden, wenn es auch ein bisschen anders wird und ich mich natürlich auch weiterentwickeln möchte. Und ich freue mich über jeden, der auch nächstes Jahr dabei ist. Und irgendwas überlege ich mir noch für den Dezember als Abschluss. Denn heute ist die 59. Folge von Mensch KI und ich will auf jeden Fall irgendwo nur 60 sehen. Und dann wird das in einem besonderen Format stattfinden. Vielen, vielen lieben Dank, Caro. Lieben Dank, Renate und auch euch, die ihr zuhört. Und ich wünsche... wunderbaren Dienstag und Rest der Woche und schöne Zeit. Auch gerne ein bisschen ruhiger, ein bisschen besinnlicher. Verbringt Zeit mit euch und mit den Menschen, die euch wichtig sind und verliert euch nicht im vorweihnachtlichen Wahnsinn. Ich weiß, das geht ganz schnell, aber es lohnt sich, ein bisschen bei sich zu sein, damit wir an Weihnachten noch entspannt lächeln können und nicht einfach nur erleichtert seufzen. In diesem Sinne, Caro, du hast das letzte Wort. Liebe Manuela, für all unsere Sessions und ich danke natürlich auch unserem Publikum, ihr wunderbar immer wieder einschaltet und dabei seid und euch engagiert. Ich freue mich auf das, was kommt und danke dir aber auch nochmal im Namen deiner gesamten Audience für alles, was du tust. Danke. Und freue mich auf das, was als nächstes kommt. Einen wunderbaren Dienstag. Dankeschön. Macht's gut, ihr Lieben. Macht's gut. Tschüss.
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