Core Gamer Treff Podcast

Newcomer in der FGC und CGT Rival Battles mit SchinkenOwO

machomanmo Season 1 Episode 72

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In dieser Podcast Folge spreche ich erneut mit dem Supporter SchinkenOwO über seinen Einstieg in die Fighting Game Community.

SchinkenOwO spielt seit Anfang des Jahres Fighting Games competitive und ist seitdem fester Bestandteil der Core Gamer Treff Community geworden.

Wir sprechen über die Einstiegshürden, die das Genre mit sich bringt und wie warmherzig die Community dennoch versucht Newcommer zu motivieren am Ball zu bleiben.

Zum Schluss sprechen wir noch über die aktuell laufenden CGT Rival Battles, bei denen Anfänger und Fortgeschrittene Spieler gegeneinander gematcht werden und in einem FT5 Show Match gegeneinander antreten werden.

Intro Soundtrack:
Artist : chibi-tech
Album : Psyvariar THE MIX
Release date: 2008

Mid-Roll Soundtrack:

Sonorode - NES Cafe

Dieser Podcast dreht sich um den Core Gamer Treff - ein Treffpunkt in Mönchengladbach NRW für volljährige Fans von lokalen Multiplayer Spielen.

Wir haben unseren eigenen privaten Treffpunkt, wo wir regelmäßig zusammen kommen, einfach nur so zum Spielen, Quatschen und Spaß haben.

Und auch ihr seid herzlich eingeladen dabei zu sein!
Also kommt uns doch einfach mal besuchen. Wir öffnen regulär jeden Dienstag ab 17 Uhr Freitags ab 17 Uhr und Samstags ab 14 Uhr und darüber hinaus veranstalten wir auch regelmäßig Special Events.

Kommt einfach in unser Discord oder schaut auf unserer Homepage vorbei, um mehr über uns zu erfahren.

SPEAKER_00

Willkommen zurück hier im Chorgamer Treff Podcast. Ich hab zum zweiten Mal, glaube ich.

SPEAKER_01

Zum dritten Mal.

SPEAKER_00

Zum dritten Mal schon den Schinken hier dabei. Genau, weil du hast gesagt, wir könnten mal über ein Thema sprechen, Newcomer in Fighting Games und CGT Rival Battles, habe ich das jetzt genannt. Genau. Das eine führt, glaube ich, langfristig, äh, auch kurzfristig zum anderen. Ja, dann erzähl mal, du hast dich ja schon mehrmals hier vorgestellt, du hast jetzt auch angefangen, Fighting Games zu zocken.

SPEAKER_01

Was zockst du aktuell so an Fighting Games? Ja, halt einmal Strife spiele ich jetzt aktuell privat nochmal sehr gerne, wieder viel. Jetzt für das Projekt mit den Rivals Battle natürlich Street Fighter. Hast du das eigentlich schon mal besprochen im Podcast? Nee, nee, das wollte ich heute vorstellen, genau. Und Cranbrew spiele ich aktuell noch sehr gerne privat. Ohne Smash, das jetzt so einstehen kann.

SPEAKER_00

Drei Stück mit Smashed an 4 tatsächlich, ja. Und was sind so deine Erfahrungen jetzt als Anfänger, der jetzt Competitive spielen will? Wie kommst du so in Fighting Games rein?

SPEAKER_01

Boah, sehr gemischt. Also von der Community-Seite aus ist es sehr angenehm, weil das ist eine sehr offene Community, jeder joins in den Server und jeder will einem helfen direkt. Ich bin sehr froh darüber, neue Menschen zu sehen. Auch so eine lokale Szene, als ich den einen Weekly Turnier in Köln da besucht habe, waren die auch alle sofort, oh mein Gott, neue Spieler, komm, komm her, wir zeigen die Sachen, setz dich hin. Von den Spielen selbst ist auf jeden Fall wenig Unterstützung da. Also wenn man jetzt zum Beispiel in Street Fighter selbst reinguckt, so klar gibt es ja diese Kombos, die einem da angezeigt werden von die man lernen kann von Street Fighter selbst, aber die Combos selbst sind nicht wirklich die besten und das, was am meisten fehlt, ist die Wann, wenn ich ein Command. Also viele Sachen, die du wissen musst über Timings oder Systeme selbst im Spiel, wenn nicht wirklich erläutert. Cranblue auch nicht so wirklich. Klar, Tutorials habe ich nicht gespielt von einem Spielen.

SPEAKER_00

Ja, Grandblue hat schon ein paar Tutorials. Ich würde sagen, das ist so ungefähr in der Mitte, was das betrifft. Da gibt es Spiele, die haben weniger, aber auch Spiele, die haben deutlich mehr. Zum Beispiel Undernite in Birth ist wohl, glaube ich, das beste Beispiel für ein Spiel, was wahnsinnig viele Tutorials hat und Kram.

SPEAKER_01

Aber es ist halt, wie gesagt, also klar, ist schön, wenn Mechanics erklärt werden, aber oftmals ist nicht die Mechanics selbst das Problem, sondern wie, wann.

SPEAKER_00

Aber wenn ich da so drüber nachdenke, bei Gramblue tatsächlich ist es ganz gut, bei den Trials werden Konzepte erklärt, wie du zum Beispiel Sachen Punishst auch. Auch relativ einfach, dafür ist Gramblue eh gut, weil Gramblue zeigt ja vereinfacht Charakter an in ihrer Recovery mit Gelb, leicht punishbar, rot sehr punishbar und blau plus, also nicht punishbar. Und da gibt es auf jeden Fall, kannst du echt nochmal reinschauen, oder da gibt es auf jeden Fall so Missions, wo du dann halt auch genau das lernst, jetzt kannst du es zum Beispiel punishen, jetzt kannst du dadurch den Fireball durchdashen und bist dann noch leicht im Plus, um weiter zu punishen zum Beispiel.

SPEAKER_01

Ja, das hatte ich ja auch schon probiert, aber da ist halt, wie gesagt, immer noch das Problem, so ja, im Konzept wird es einem erklärt, aber gegen Spieler ist es nochmal was anderes. Und die Charakter unterschiedliche Interaktionen sind auch nochmal, so ja, ich kann damit durch ein Fireball durchgehen, aber durch welche Fireballs, welche Eigenschaften muss dieser Fireball haben? Das kommt halt alles mit Erfahrung und Spielzeit selbst und das wird halt nicht gefördert.

SPEAKER_00

Ja, aber ich höre da ja so ein bisschen schon so eine Kritik raus, nach dem Motto, man könnte das noch besser machen, Einsteiger, freundlicher. Aber das ist natürlich auch sehr weit gegriffen, sehr hochgegriffen. Ja, das ist auch bewegt. Es gibt so viele Character und so viele Interaktionen. Meinst du wirklich, da könnte es irgendwas geben, dass man das alles erklärt für jeden Fall?

SPEAKER_01

Nee, ich will nicht, vielleicht kam das falsch, ich will nicht Erklärungen selbst. Also wie gesagt, eine Mechanik kann man klar erklären, das ist sinnvoll. Aber mir fehlt die Motivation oder mir fehlt die Situation zu spielen, also zu erleben, mehr Möglichkeiten zu geben. Also dass man vielleicht Systeme einbaut, die halt einen dazu bringen zu spielen und was sich nicht anfühlt wie, ja, ich gehe jetzt ins Labor testen die ganze Zeit, ja, hier Komo-Tries kann ich machen. Aber.

SPEAKER_00

Also geht es so ein bisschen in die Richtung, deine Überlegung, dass Lab Work, also Trainingsmodus, sehr schnell demotivierend wird und du irgendwas suchst, was dich dazu mehr bringt, spielerisch was zu lernen.

SPEAKER_01

Einfach zu spielen. Also dieses Intuitivlernen. Also die meisten Spieler bleiben halt nicht leben, wenn es nicht von selbst irgendwie erklärend ist. Schwer zu erklären. Ja, intuitiv, ja, genau.

SPEAKER_00

Das ist ja eh so ein Punkt, was ich ja schon öfter gesagt habe. Fighting Games sind eigentlich überhaupt keine intuitiven Spiele. Man denkt, weil sie so simpel aussehen, wenn man zuschaut, dass es total intuitiv wäre, aber es ist eigentlich das voll das Gegenteil. Man drückt halt immer irgendeinen Quatsch und es macht gar keinen Sinn. Also man kann intuitiv in dem Spiel eigentlich sehr, sehr wenig lernen, weil man einfach die ganzen Mechaniken verstehen muss, Konzepte verstehen muss, die sich halt tief in der Meta des Spiels befinden und die man so als Außenstehender überhaupt nicht einschätzen kann am Anfang.

SPEAKER_01

Genau. Aber da habe ich ja auch hier im Treffer gesagt, ich hab Technik da irgendwas erzählt. Das ist mit, wusste ich gar nicht. Und ich denke mal so, hm, in meinem Kopf ist es einfach so, guck doch einfach hin. Aber ja, klar, man muss halt sich auseinandersetzen mit den Spielen und so weiter. Und deswegen wäre halt so ein System gut, wo halt man auch einfach spielt. Also wenn es krass belohnt wird zu spielen oder das Spielen selbst so gut funktioniert, dass man dranbleiben möchte. Ich weiß nicht, so ein Rangsystem zum Beispiel ist es gar nicht.

SPEAKER_00

Ja, das wäre dann nämlich in meine Follow-up-Frage direkt. Die meisten sagen ja, okay, wenn Netcode funktioniert, man Matches ballern kann mit einem Ranking-System, dann hast du doch eigentlich was zu tun. Aber dir sagt das dann nicht zu, oder was?

SPEAKER_01

Ja, zum Beispiel, also der Grund, warum ich jetzt aktuell zum Beispiel Strive gerne spiele, ist, da funktioniert das Online-System bisher sehr gut. Also der Netcode funktioniert wunderbar, ne? Das ist die eine Sache, die sehr wichtig ist, aber was die Spieler selbst macht, ist auch nochmal sehr unterschiedlich. Also ich hab die ganze Zeit das Gefühl, ich spiele richtige Matches gegen Leute, die das Spiel auch ernsthaft spielen wollen. Wenn ich jetzt zum Beispiel Street Fighter zurückdenke, ich hab da Leute, die die ganze Zeit viermal denselben Move spam, ich verkacke dagegen, ich werde frustriert, weil ich weiß, wie man das punished, ich weiß, wie das funktioniert. Ich war aber zu dumm in dem Moment. Ich habe einfach selber die Fehler gemacht und das ist das Frustrierende, wenn du gegen Sachen verlierst, die du weißt, aber einfach nur, weil es die ganze Zeit gespammt wird, keine Antwort direkt findest.

SPEAKER_00

Ja, um aus dem Low-Level rauszukommen, wo Leute eben, die überhaupt gar nicht versuchen, besser zu werden, frustrierenderweise gegen einen gewinnen. Das ist, glaube ich, die frustrierendste Phase beim Online-Spiel, ne? Das, was ich immer wieder höre. Und das ist bei Strive nicht so krass.

SPEAKER_01

Also klar gibt es auch so ab und zu mal so G-Spammer, aber du kommst halt relativ schnell in diese Phase rein, wo du auf Rängen bist, die sich bemühen, dieses Spiel zu spielen.

SPEAKER_00

Hm, okay, interessant.

SPEAKER_01

Auch noch mit Recht zu Street Fire, dass halt moderne Steuerung jetzt zum Beispiel ist halt für viele sehr einfach, schnell einen Move zu finden, den sie gut spammen können und damit halt bis Platin teilweise spielen. Ich weiß nicht, hast du das Streamer-Projekt in den letzten Monaten mitbekommen von Ami-Streamern? SAJGAM Slam wieder? Nee, das waren mehrere Streamer, die irgend Streamer-Turnier untereinander ausgemacht haben mit Street Fighter.

SPEAKER_00

Ja, das hört sich aber nach Sejam Slam an, das war das Bekannte, wo du auch so Coaches bekommen haben. Ja, ja genau, Sejam Slam.

SPEAKER_01

So, und da habe ich halt Ludwig gerne geguckt, ich mag den Dude.

SPEAKER_00

Ja, das war das, ja.

SPEAKER_01

Aber der hat einfach die ganze Zeit moderne Steuerung mit Sungi gespammt, irgendwelche Crab-Ponches gemacht, hat sich wie ein Gottgefühl über Platin.

SPEAKER_00

Ja, aber da würde ich auf jeden Fall gerne mal reingehen, weil das ist ja auch so eine Diskussion andauernd, schon seit eigentlich vor Street Fighter 6 Release, sobald klar war, es wird eine Modern-Controls-Steuerung zum ersten Mal in Street Fighter geben. Für alle, die nicht wissen, was das bedeutet, man kann eben Street Fighter mit einem Control-Scheme spielen, das im Prinzip einem ermöglicht, so ähnlich wie in Smash Brothers zu spielen, dass man einfach keine richtigen Special-Inputs machen muss, sondern nur einen Special Button und zur Seite drücken muss, ne? Um verschiedene Special-Moves rauszubekommen und viele andere Sachen. Auch Super-Moves zum Beispiel mit einem Button. Und naja, das ermöglicht natürlich, dass Leute ohne diese Execution-Barrier zu haben, um eben erstmal lernen zu müssen, wie man die ganzen Moves eingibt, viel, viel schneller effektiv rumnerven können, so nenne ich es mal. Und ja, von vielen älteren Spielern, Veteranen natürlich stark kritisiert, weil die große Gefahr ursprünglich war natürlich, dass das zu stark ist, sodass es eventuell auch Competitive Meta, das war damals die große Angst, vielleicht auch relevant oder sogar zu gut sein könnte. Dazu kam es tatsächlich überhaupt nicht. Weil es gab, glaub ich, im ersten Jahr, Capcom Cup, einen Modern-Spieler und danach glaube ich überhaupt nicht mehr. Aber was tatsächlich passiert ist, und das habe ich jetzt wirklich von vielen schon gehört, im Low- und Mid-Level-Bereich sind die Leute unheimlich genervt von Leuten, die mit Modern spielen. Kannst du das so bestätigen? Ja, hundertprozentig.

SPEAKER_01

Also klar, man muss das halt auch nochmal unterscheiden. Ich bin frustriert, nicht weil sie Modern spielen, sondern weil ich gegen so einen Schieß verliere. Das ist halt dieser andere Frust. Sie spammen halt die ganze Zeit denselben Move und ich komme halt die ganze Zeit rein, weil ich es halt auch nicht erwarte, dass sie das die ganze Zeit so schnell hinbekommen, weil es normalerweise nicht so passiert auf dem Niveau.

SPEAKER_00

Das ist eine ganz andere Art, wie man eben abusen kann mit den Modern-Controls.

SPEAKER_01

Und das ist halt so diese frustrierende Ebene. Und ich mag das Konzept hinter moderne Steuerung. Ich verstehe auch den Ansatz sehr. Ich finde aber, und das hat mir auch nochmal Grant deutlich gezeigt, man muss sich für einen oder das andere entscheiden. Also man muss committen drauf. Weil so jetzt in Street Fighter haben sie eine moderne Steuerung geliefert, aber das Spiel ist nicht drum konstruiert, also nicht drauf aufgebaut, unterstützt, sondern es existiert und.

SPEAKER_00

Aber wieso meinst du das, dass bei Grand Blue unterstützt und bei Street Fighter nicht? Weil bei Street Fighter hast du auch Nachteile mit moderner Steuerung. Du hast nicht Zugriff auf alle Moves und so weiter. Würden jetzt Leute argumentieren, die Modern Controls spielen und die ganze Zeit wie Götter Anti-RDPs drücken und sagen dann immer, ja, aber ich kann ja nicht die optimale Kombo machen, also mache ich ja 50 Schaden weniger als ich. Boah, das ist.

SPEAKER_01

Nee, es ist für mich, wie das spielt, wie gesagt, drin balanciert ist, wie das ausgelegt ist. Zum Beispiel Grand Blue ist ja im Vergleich zu das Gegenteil, da ist halt diese Shortcuts zu benutzen, eigentlich der bessere Weg, der einfachere Weg. Du hast deine Kombos relativ schnell, du hast die Sachen immer Konsistanz und der einzige Nachteil, den du hast, ist vielleicht wirklich so minimalen Damage und minimalen Cooldown.

SPEAKER_00

Ja, tatsächlich ist das bei Grand Blue nur noch, also der einzige Nachteil, den du überhaupt noch hast, ist, wenn du einen Raw Special Move ohne alles andere machst. Also wenn du zum Beispiel einen Fireball, jemanden einfach nur mit einem Fireball triffst im Neutral, machst du weniger Schaden, wenn du den Fireball über einen Button gemacht hast, als wenn du einen Quartercircle Forward eingegeben hast. Oder auch bei einem DP zum Beispiel.

SPEAKER_01

Und ich finde halt dieses Kontrolle, die Steuerung widerspiegelt sich halt im kompletten Spiel selbst. Also die Charaktere sind drauf aufgebaut, das System dahinter selbst, das Balancing. Ich finde, das Spiel hat halt, unterstützt halt dieses Controller-Stream durch das Game Design selbst. Also dass sie sich darüber halt Gedanken komplett gemacht haben, dass auch selbst die normalen Motion-Impulse, die man machen kann, auch sehr einfach sind durchzukriegen. Also ich finde zum Beispiel in Street Fighter finde ich ein Fireball zu hitten, von dem Timing her, von den Frames härter. Wenn das in einem Cram Blue, muss ich teilweise nur meinen Daumen so nach unten rechts pressen und das erkennt er das Fireball schon.

SPEAKER_03

Ja.

SPEAKER_01

Wenn das halt, bei Street Fighter ist Classic-Steuerung noch definitiv härter und du spürst halt die ganze Verzögerung und du spürst schneller die Mindenfürst, die du alle verpörst, und dann hast du da jemanden Modern Control, der so drückt und hat halt direkt seine Sachen die ganze Zeit.

SPEAKER_00

Genau, und dazu gibt es auch in Street Fighter, gut, ich glaube in Renblue auch, aber in Street Fighter gibt es durch das Drive-System und in damit verbundenen Burnout gibt es halt sehr viele Situationen, wo du eigentlich als Verteidiger im Burnout ein riesen Problem hast, wenn jemand Drive-Impact drückt und du in der Corner bist, wird das ja unblockable und du kriegst eine fette Kombo. Und das Einzige, was du in der Situation machen kannst, ist Level 1 super machen. Oder Level 3 super. Und dafür musst du normalerweise extrem schnell auf Zack sein, weil du ja zwei Quarter Circle Forward plus Button eingeben musst. Und ein Modern-Spieler kann eben durch seine One-Button super quasi immer darauf reagieren, wenn er darauf bereit ist. Der muss quasi nicht vorbuffern.

SPEAKER_01

Und der allergrößte Unterschied ist halt in Trend Blue, du hast halt die ganze Zeit Zugriff auf beide Steuerungarten. Also du kannst halt die ganze Zeit die Motion-Inputs nochmal machen und dann hast du irgendwie bei einem Kombo dir das angewöhnt, halt da den Knopf zu drücken. Oder halt für die Multis hast du halt ganz so schnell die beiden Knöpfe drücken. Also du hast beide Spieler haben gleichzeitig alle Optionen frei. Denn das sind halt bei Modern Classic und dann musst du dich halt drauf committen direkt.

SPEAKER_00

Ja, okay, ich verstehe, was du meinst. Das ist vor allen Dingen dann auch für vielleicht für den Anfänger, diese Entscheidung zu treffen, weil das hat man ja bei Sage und Slam auch gesehen, da wurden ja auch Leute extrem gesamed dafür. Und das ist auch eine super spannende psychologische Frage, wofür entscheidet sich der Anfänger. Ich habe das halt schon so oft erlebt, ich glaube, keiner von den Anfängern hier, außer Rick, weiß ich nicht, sagt, okay, ich will Modern Controls. Weil sofort so ein Shaming ist, das ist der Easy-Mode. Das ist so, als wenn jemand sagt, ja, okay, ich spiele Dark Souls im Easy-Mode, so weißt du? Weiß nicht, gibt es den überhaupt? Nee, gibt es bei Dark Souls. Ja, oder andere Spiele. Bei Cuphead gibt es zum Beispiel einen Easy-Mode.

SPEAKER_01

Du kannst halt spielen, ne? Die Community sagt, in Dark Souls, wenn du Maid spielst, ist das der Easy Mode. Also wenn du eine Klasse spielst.

SPEAKER_00

Und so scheint sich das für die Leute anzufühlen, so gerade wenn die dann halt mit den erfahreneren Spielern dann halt interagieren. Entscheidet sich dann eigentlich fast alle immer dafür, Classic zu spielen, weil die so ein bisschen so eine Charme haben, Modern Mode zu spielen. And other Anfänger, die auch Classic spielen und dann online auf Modern Mode Leute treffen, machen dieses Shaming ja auch tatsächlich mit. Also es ist nicht von der Hand zu weisen, dass dieses Modern Shaming halt existiert. Hat man ja auch total krass bei Sage M Slam halt gesehen, da würden Leute ja auch extrem krass die ganze Zeit dafür geshamed, dass hier Modern Mode spielen. Und die entscheidende Frage, wo ich darauf hinaus will, ist das gut oder schlecht? Beziehungsweise, wir haben eine Zeit lang echt gedacht in der Südwalter Community, lasst die Leute wegen Zugänglichkeit so spielen, wie die spielen wollen. Wenn die Modern spielen wollen, sollen die Modern spielen. Auf keinen Fall die Leute dafür shamen oder das auch überhaupt nur ansatzweise schlecht reden. Und dann hat sich herausgestellt, dass vor allen Dingen Anfänger, die auch anfangen mit Standard, dass die andere Anfänger shamen, die dann Modern Controls shamen und nicht Leute, die halt erfahren sind auf Mid- oder High Level. Die lassen Modern Spieler eher in Ruhe. Aber ich könnte das halt auch einfach schon.

SPEAKER_01

Ihr könnt das, was die noch nicht können. Das ist halt das Ding.

SPEAKER_00

Das ist das Ding, ne? Du bist ja im Konkurrenzkampf mit jemandem und du hast halt ein scheiß Gefühl, wenn du meinst, der nimmt halt den Easy-Mode so.

SPEAKER_01

Also wenn ich auf den Goldspieler treffe und der mich wirklich frame-perfect passt, mit Dragon Punches trifft.

SPEAKER_00

Ja, also beim Anti-Airn regt mich das auch extrem auf, wenn ich gegen Leute spiele, die Modern spielen und die kriegen jeden Anti-Air hin, weil Anti-Air, das ist etwas, was du, da brauchst du 15 Jahre für ein perfekter Anti-Air. Vor allen Dingen auch Cross-Cut-Depeace in die andere Richtung und so. Und die drücken einfach wie verrückt die ganze Zeit auf diesen scheiß Button in alle Richtungen. Das ist dann auch etwas, wo ich mich dann echt zurücknehmen muss. Ja, aber es ist spannend, wie sich das entwickelt hat mit den Modern Controls. Aktuell habe ich das Gefühl, ist das wieder mehr zum Thema geworden. Am Anfang haben sich alle zusammengerissen, so nach dem Motto, lasst die Leute einfach spielen. Hauptsache wir kriegen viele Spieler. Und jetzt zeigt sich doch recht viel, auch in diesen Streamer-Formaten, dass die Leute das einfach scheiße finden, wenn die einen Modern spielen und die anderen Standard. Vielleicht wäre es wirklich besser gewesen. Man würde das Spiel trennen. Oder man würde zumindest die Wahl haben, weil sich nicht, wenn man online spielt, dass man sagt, no Modern.

SPEAKER_01

Das wäre zum Beispiel ein interessanter Ansatz, auf jeden Fall. Was ich mich halt sehr frage, ist, was für ein Unterschied hat das jetzt überhaupt gemacht mit der Spielerzeit, moderne Steuerung? Wenn du irgendeinen Einfluss jetzt hatte.

SPEAKER_00

Es gibt da gute Statistiken drüber, wie viele Leute Modern spielen. Ich habe es jetzt nicht auf der.

SPEAKER_01

In meinem Kopf ist es jetzt eher die Frage, in so einem Was wäre, wenn es Szenario jetzt das Szenario wie jetzt mit Modern-Steuerung? Oder wie wären die Verkaufszahlen ohne moderne Steuerung? Weil wenn man die Option hat, natürlich wählst du dann die moderne Steuerung als Anfänger raus. Aber wenn es nicht die Option gegeben hätte. Verstehst du?

SPEAKER_00

Ja, du meinst die Leute dann immer noch mehr auf den Erfolg des Spiels betrachtet, ne? Wie viele Leute haben sich das Spiel gekauft, weil die gesagt haben, okay, endlich kann ich Street Fighter spielen, ohne diese schwierigen Inputs lernen zu müssen.

SPEAKER_01

Viele Leute hätten auch einfach gespielt mit Classic-Steuern.

SPEAKER_00

Also Street Fighter 6 hat sich generell, soweit ich weiß, mein aktueller Stand jetzt über 4 Millionen Mal verkauft oder 5 Millionen schon. Was ziemlich gut ist vom Pacing. Besser als Tacken tatsächlich, so in letzter Zeit. Das war natürlich sehr spannend, wie sich das entwickeln würde. Aber es sieht aus, als ob Street Fighter Tacken jetzt langsam davonläuft. Aber insgesamt ist es immer noch nicht so richtig krass. Also verglichen mit Monster Hunter oder sowas. Aber Fighting Games. Aber auch verglichen mit Smash, muss man halt einfach so sagen. Wenn man Smash halt in der Kategorie Fighting Games sieht, dann sind alle anderen sehen richtig, richtig Kacke aus, außer Mortal Kombat und die releasen halt auf vier Systemen gleichzeitig, während Smash nur auf den Nintendo Switch rausgekommen ist.

SPEAKER_01

Ja, Mortal Kombat kann man aber auch nicht als Mortal Kombat ist berühmt oder bekannt, nicht wegen, also weil es ein Fighting Game ist, sondern halt einfach wegen alles drumherum.

SPEAKER_00

Ja, deswegen habe ich aber auch generell immer so ein Problem. Also für mich sind Verkaufszahlen dann doch am Ende nicht so wichtig. Was für mich wichtig ist, ist natürlich, wie viele Leute wollen das Spiel ernsthaft spielen. Das heißt, Competitive, gut, manche sagen auch, ich will nicht Competitive spielen, aber trotzdem will ich gegen andere Menschen spielen. Das ist für mich dieselbe Kategorie. Also was für mich zählt, ist, wie viele Leute kann man halt kennenlernen, die auch Spaß an Fighting Games haben und die dann über das Spiel in das Genre reingekommen sind. Das ist eigentlich das, was am allerwichtigsten ist, denke ich. Selbst wenn sie das Spiel dann nicht mehr weiterspielen, sondern irgendwann wechseln auf ein anderes, ist es halt für die Community ein Win, weil alle Spieler sich halt gegenseitig unterstützen, so ein bisschen. Und da ist, glaube ich, Suit Fighter 6 sehr gut dabei, vor allen Dingen, weil das ja jetzt in Japan diesen mega krassen Status hat. Es ist ja jetzt quasi das Fortnite in Japan so ungefähr. Das ist so das Spiel, was alle Kids spielen, was Streamer spielen und so weiter. Die machen ganze Zumo-Stadien voll und so weiter. Also das ist echt, echt krass. Das hat das Spiel wahnsinnig gepusht natürlich.

SPEAKER_01

Hatte Tekken letztes Jahr einen Anstieg an Spieler? Also, warte mal, letztes Jahr kam Tech nach draußen, ne? Oder? Ne, da kam Tech nach draußen.

SPEAKER_00

Ne, ich glaube, vorletztes Jahr schon, ne?

SPEAKER_01

Ach, vorletztes Jahr schon.

SPEAKER_00

Es kam ein halbes Jahr nach Street Fighter, ja.

SPEAKER_01

Okay. Weil, dieses Event, was ja jetzt mit Street Fighter war mit den Streamern, gab es ja letztes Jahr auch schon für Tekken. Gab es danach einen Ansturm, weißt du das, an neuen Spielern?

SPEAKER_00

Nee, nicht, dass ich groß wüsste. Also die Sache mit Sejam Slam ist auch Sejam Slam. Bist du sicher, dass das auch von dem war?

SPEAKER_01

Nee, wir waren einfach ein ähnliches Event, einfach nur.

SPEAKER_00

Ja, also es gibt immer wieder Versuche, solche Events zu machen, aber Sageam Slam ist schon nochmal eine eigene Nummer, weil der hat halt wirklich geschafft, die großen Streamer ranzuholen.

SPEAKER_01

Du war bei den Technikding auch, da waren Lili Pichu und so weiter. Das ist auch richtig krass. Kennst du Lili Pichu, die Streamerin?

SPEAKER_00

Nee, eine VTuberin.

SPEAKER_01

Nein, nein, nein, die zeigt sich.

SPEAKER_00

Ach, Moment, ist das Lidi gegen Harada gespielt. Genau, genau.

SPEAKER_01

Die ist, äh, die ist riesig auf YouTube.

SPEAKER_00

Ich glaube, du hast recht. Das war, glaube ich, sogar wirklich auch Sage am Slam. Ich meine schon.

SPEAKER_01

Und da sind zum Beispiel so einige Streamer auch noch bis heute, so Tekken-Fan. Lili Pichu, die hat vor allen Dingen im Trich ernst genommen. Hat sich auch ein Name jetzt in Stripe schon gemacht.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_01

Und da, wie gesagt, da interessiert mich, wie viele Leute dran geblieben sind, weil Tekken zum Beispiel hat keine moderne Steuerung.

SPEAKER_00

Ja. Ja gut, Tekken hatte aber auch nie diese Execution Barrier generell. Tekken ist eigentlich schon immer ein Spiel mit moderner Steuerung gewesen, außer du spielst halt Michima und machst halt irgendeinen Quatsch mit deinem Joystick die ganze Zeit. Das sieht toll aus. Aber letztendlich gewinnst du damit auch keine Turniere. Deshalb, Tekken war schon immer das Spiel, was zugänglicher war und deshalb spielen ja auch so viele Leute eher Tekken, weil die da halt irgendwelche Knöpfe drücken können und es passieren halt erstmal coole Sachen, die auf Low Level auch sehr, sehr gut funktionieren. Auf Mid-Level dann aber plötzlich dann gar nicht mehr funktionieren.

SPEAKER_01

Ich glaube auch, bei Tekken ist nochmal der Unterschied, dieses Kombo-Verständnis. Street Fighter, das ist ja die Art, wie man Timings sieht, anders als bei Tekken. Bei Tekken ist es ja, oh, der Gegner ist der Nürnft, jetzt muss ich den Knopf timen.

SPEAKER_00

Ja, bei Tekken ist es wichtig, dass du das Juggle-System natürlich voll verstehst, das Wall-System. Das Screw-System, also welche Inhalte sind in einer Combo drin, aber du hast kein Links-System. Das ist halt das, was die Leute eigentlich strugglen bei Street Fighter, dass sie eben Timings haben müssen und nicht einen Knopf einfach dreimal drücken können. Weil Tekken hast du selbst Leute auf High Level, die eigentlich völlig am Mershion sind. Die drücken einen Knopf dreimal, aber müssen ihn eigentlich nur einmal drücken. Und sowas ist halt eher zum Nachteil bei Street Fighter. Aber trotzdem, was man halt sagen muss, Tekken ist wahnsinnig schwer auf höherem Level tatsächlich. Ich sag immer, Tekken ist so gut am Anfang, weil du halt irgendwas drücken kannst und dadurch mal gewinnst und so. Aber wenn das halt vorbei ist, dann hast du halt auch nichts gelernt in dem Spiel. Du hast halt niemals gehen. Ja, genau. Genau, das ist halt eine komplett andere Lernkurve tatsächlich bei Tekken.

SPEAKER_01

Ich weiß nur so, bei Tekken 7 irgendwie der Karte mit den wenigsten Moves, da irgendwie mit 72 verschiedenen Moves schon. Die dann alle aussehen nicht zu lernen.

SPEAKER_00

Ja. Genau, also auf deine Frage zurückzukommen, SageMSlam ist auf jeden Fall in beiden Fällen ein großer Segen wohl für die Community gewesen. Bei Tekken habe ich es jetzt nicht so genau beobachtet, aber bei Street Fighter war es jetzt schon der zweite. Und da haben sehr, sehr viele Leute drüber geredet und dieses Ding, Leute außerhalb der Fighting-M-Szene, Streamer, die bekannt sind, über andere Spiele ranzuholen und dadurch ganz neue Fanbases darauf aufmerksam zu machen. Das scheint sehr, sehr gut zu funktionieren. Insbesondere in der Kombination mit Japan, was er jetzt macht, weil eben in Japan das auch so super stark ist. Da gab es das auch schon von japanischen Streamern, die das gemacht haben. Und die haben jetzt irgendwie in Kombination mit Sage M Slam das zusammen gemacht, sodass die im Finale dann irgendwie die amerikanischen Streamer gegen die japanischen dann spielen lassen werden.

SPEAKER_01

Oh krass.

SPEAKER_00

Das ist so ein geiles. Richtig, richtig cool. Ja, die Finals sind dann halt auch offline, was ich natürlich sehr, sehr cool finde. Weil es ist halt vorher natürlich die ganze Zeit ein Online-Ding. Das ist für mich dann immer so, aber das zumindest, dass sie dann das Finale dann auch offline irgendwo spielen, finde ich schon cool, weil das trägt dann natürlich auch den echten Spirit der Fighting Game-Szene mit und dann wird den Leuten auch gezeigt, guck mal, wie geil das ist, dass die Leute sich halt auch treffen, weiterhin heutzutage, und offline spielen auf Turnieren, wo jeder auch eine Chance hat, mitzumachen und nicht erst nur sich qualifizieren muss über irgendein E-Sports-Team oder so.

SPEAKER_01

Ja, aber das ist das Grundkonzept Online-Schaffendes selbstverständlich, weil es halt Streamer ist, der Job selbst. Ein bisschen sehr schwer, das auch organisiert zu bekommen, über einen längeren Zeitraum, mehrere Leute. Termin zumindest sind ja alles sehr beschäftigte Menschen teilweise.

SPEAKER_00

Klar, das ist auf jeden Fall sehr niedrigschwellig und wird dann genutzt. Man kann mit sehr wenig Aufwand da sehr viel erreichen, dass man halt einfach die Leute online spielen lässt, Streamer streamen sowieso die ganze Zeit, ne? Das pult natürlich unheimlich krass. Genau, ich wollte dir aber noch ein paar Fragen stellen. Zu deinen Erfahrungen in der Fighting Game-Szene, jetzt, seitdem du da drin bist. Du bist jetzt auch mit uns auf Gameland, glaube ich, gewesen, ne? War das dein erstes Event, ne? Wie hat es dir da gefallen? Erstes große Event, genau. Genau, in Luxemburg, ja. Wie hat dir das gefallen und hat dir das nochmal irgendwelche Dinge vor Augen geführt, so für dich?

SPEAKER_01

Also es war erst natürlich mega geil, ne? Diese Atmosphäre, auch wenn es die ganze Zeit stickig war, diese Luft, ich weiß nicht, ob ich das erklären soll, diese Präsenz, die man überall hatte, die Stimmung selbst. War auf jeden Fall mega cool. Ich habe auch nochmal einiges mitgenommen so im Kopf.

SPEAKER_00

Du hast bei vielen Spielen mitgemacht, ne?

SPEAKER_01

Ich hab alles. Ich habe mich bei allem angemeldet. Ich habe mich bei allen angemeldet und was auch am wichtigsten war und auch am schönsten war, dieser Realitätscheck, den man bekommen hat. In jedem Spiel immer wieder hintereinander. Na, Smash ging es. Da hatte ich den schon den Check. Nee, halt nochmal so, wie, okay, wie krass ist dieser Unterschied? Wie ist dieses Gefühl, wirklich ernsthaft in einem Turniersetting zu spielen? So klar habe ich hier das Team offline halt auch schon diese Erfahrung gemacht, dass es ernst ist, aber dort, da kennt man einen nicht, da hat man keine Gefühle zu hintereinander, die wollen gewinnen. Die beißen jedes Szenario ab. Und dann nochmal diese Bühnenerfahrung, also auf der Bühne zu spielen, wirklich Windjammers, dieser Druck auf mich selber hat mir so viel Panik und ich war so, das tue ich jetzt, das tue ich jetzt. Der Kommentator, äh.

SPEAKER_00

Das ist auf jeden Fall nochmal ein komplett anderes Level, genau. Ich sag immer, das ist echt so, du fängst an, manche Leute haben ja schon Online-Axiety, gibt es ja schon Leute, die Angst haben, online gegen einen Fremden zu spielen. Das fängt schon damit an, ne? Das ist schon Stress für manche. So, dann nächstes Level, offline irgendwo gegen jemanden face-to-face zu spielen, in Casuals nur, zum Beispiel hier hinzukommen oder zu irgendeinem Local gegeneinander zu spielen. Das ist nochmal ein krasserer Schritt. Dann in einem Turnier offline zu spielen, ist nochmal ein krasserer Schritt. Und dann nochmal auf der Bühne zu spielen, wo dann ein Kommentator sein Match kommentiert und alle anderen zugucken, das ist halt andere Schritt.

SPEAKER_01

Bei dem Dude, der das kommentiert hat. Wie hieß er nochmal?

SPEAKER_00

Doss Santos, ja.

SPEAKER_01

Der Dude, der ist so gut, aber das ist so hart gesehen. Der ist sehr hart. Also wenn man das nicht kennt, das ist nicht gewöhnt. Das kann man sehr schnell persönlich nehmen auf Internet.

SPEAKER_00

Aber das war knapp. Das war auf jeden Fall sehr cool anzuschauen, dein Match. Wir hatten dich ja auch alle angefeuert. Ich hole es. Aber hast du gut gespielt, hast du gut geschlagen, fand ich. Genau, was wollte ich dich noch fragen? Ja, genau, anhand welcher Kriterien suchst du dir jetzt eigentlich deine Fighting Games aus? Und du bist ja auch immer noch nicht committed. Also welches Spiel du wirklich am Ende main wirst, ist dir immer noch nicht ganz klar, habe ich das Gefühl, oder?

SPEAKER_01

Also committen kann ich mich nicht. Das ist in meinem Kopf, das kann man nicht so sehen. Also ich werde mich jetzt niemals mich auf ein Spiel festharren und dort als Ziel haben, die Spitze zu erreichen. Das schaffe ich nicht dazu. Ich liebe dieses Genre jetzt schon, ne? Aber dafür liebe ich andere Spiele auch zu sehr. Das war schon für mich immer ein Ding, dass es mir sehr schwer fällt, auf dem Game festzuharren. Ich spiele auch zu Hause in League of Legends, das war mein Hauptspiel, was ich am meisten spiele. Aber ich habe noch so eine Liste an anderen Spielen, die ich gerne spiele, wo ich auch gut sein will. Woran ich, ob ich aber ein Spiel aussuche, persönlich, ist auch mehrere Sachen. Halt einmal funktionierendes Online-System, also wo ich halt auch spielen kann. Weil nur Offline ist da cool auch. Weil ich halt zu Hause, wenn ich wirklich meine Ruhe habe, lernen kann, ausspielen. Und die Charaktere ist bei mir ein sehr großer Punkt. Also wie sich ein Kar, wie sich die Charaktere anfühlen, ob ich überhaupt einen Charakter habe, der für mich passt. Jetzt zum Beispiel City of the World. Ich mag das Game vom Konzept her, wie sich, äh, wie es aussieht, wie es sich anfühlt. Aber ich habe keinen Charakter, der an mir sitzt. Ich finde Terry cool. Merke aber schon so, okay, da widerspiegelt nicht das, was ich tun will. Marco ist cool, aber da brauche ich zu viele, zu viel technisches Verständnis, zu viele Mechanics, die dieses Spiel halt erst auf einem höheren Niveau auch einführen.

SPEAKER_00

Das ist so bei Marco, ja.

SPEAKER_01

Und auch da ein, zwei Kleinigkeiten, die mir nicht verändern. Also ich bin da sehr pingelig, währenddessen jetzt zum Beispiel Strife, haben die es mega gut hinbekommen, dass da sich fast jeder Charakter gut anfühlt. Ich hab da mein Main, ich hab da einen Secondary, den ich gerne spiele, ich hab noch so einen Löss an DCs, den ich gerne hätte. Also ja, funktioniert es online, gute Charakter, und halt die Community ist halt natürlich auch ein Faktor. Ob da, wie krass ist der Community Support? Findet man genug Leute da zu spielen? Wie zum Beispiel Crankblue, so online kann man vergessen, aber die Community ist sehr groß noch. Also man findet Onmas-Weekleys, Online-Weekleys. Auch offline habe ich jetzt noch in Deutschland Sachen gesehen, sogar.

SPEAKER_00

Ja, ja. Es gibt zwei Spieler, die spielen auf absolutem Top-Niveau in Europa und haben sich auch für die Revo heißt die, glaube ich, qualifiziert, quasi die Weltmeisterschaft.

SPEAKER_01

Aber ich meine jetzt auch allgemein gibt es noch deutsche Locals, wo man das halt auch spielen kann.

SPEAKER_00

Ja. Also ich kenne mich nicht so gut aus mit Grand Blue. Ich habe es ja versucht, hier ans Laufen zu bringen mit Locals. Das hat leider nicht geklappt bei zwei Versuchen, weil zu wenig Leute dann kamen. Das ist ähnlich wie mit S ⁇ K-Games. Aber wir hatten schon auch einige, die es jetzt zeitweise just for fun immer mal gezockt haben, das Game. Und ich würde es auch sogar nochmal probieren. Ich finde Grand Blue halt bis heute ein richtig, richtig cooles Spiel.

SPEAKER_01

Das ist sehr gut gelungen. Es hat halt schön die Welt kombiniert von Anime, also wie sie hätte Spiele anfühlen mit Dashes und Airblocking. Aber dieses schöne, bodenbasierte Street Fighter-Feeling.

SPEAKER_00

Ich glaube, wir müssen nachher mal im Nachgang ein bisschen Grand Blue halt wieder zocken. Da habe ich auf jeden Fall auch Bock drauf. Okay, und dann noch zum Schluss, genau, was hatte ich auch geschrieben? Genau, welchem Eingabegerät spielst du? Was denkst du, wie wichtig das für dich ist? Wie war da deine Erfahrung, das Eingabegerät zu finden und wieso bist du dann dazu gekommen? Wir haben es ja hier extra hingelegt.

SPEAKER_01

Präsentiert, ich spiele halt auf einer Hitbox.

SPEAKER_00

Wie kam es dazu, ja? Oder neverless.

SPEAKER_01

Ja, kam sehr simpel hier dazu. Ich hatte Controller versucht, hab mich ein bisschen sehr abgefuckt, dass ich die Inputs nicht hinbekomme. Dass ich halt wirklich Probleme habe, ich krieg's mit dem Daumen nicht vernünftig hinzuwischen mit den ganzen Tasten. Hab dann angefangen auf dem PC zum Beispiel, Street Fighter und Strife habe ich dann einfach auf Tastatur gespielt, hab mir alle Knöpfe drauf gemappt. Und da habe ich die Sachen konzentriert bekommen und war so, hm, cool, würde ich gerne weiterhin spielen, aber unterstützt halt nichts. So nur ein Ort, wo ich mit Tastatur zocken könnte. Und da hatte ich dann ja auf dein Discord nachgefragt, ey, was gibt es für Alternativen? Gibt es eine Möglichkeit, wie ich eventuell mit Tastatur spielen kann? Oder war ja der liebe Waju? Und hat gesagt, ey, ich habe noch einige da. Wenn du das ernsthaft durchziehen möchtest hier, kannst du die gerne haben.

SPEAKER_00

Ja, das ist auch was, was ich an der Stelle unbedingt empfehlen würde, wenn man neu ist in der Szene und davon voll erschlagen wird, von den Möglichkeiten überhaupt nicht weiß, womit man spielen soll. Vor allen Dingen erstmal wie immer die Locals kontaktieren, so gucken, wer so in der Nähe ist und dann bei anderen einfach mal ausprobieren. Und ganz, ganz oft gibt es eh Leute, fast immer, die viel zu viele Eingabegeräte haben und sehr günstig eins wieder abgeben, weil die einfach happy sind, wenn jemand damit spielt. Also man kann eigentlich alles, also sowohl Pet-Stick als auch Levelless mittlerweile gebraucht für noch viel, viel weniger Geld kaufen. Und die Geräte halten eigentlich auch ziemlich lange, außer Gamepad, da wäre ich vorsichtig, da hat man halt schon mal eher höheren Verschleiß. Aber Arcade-Stick und Levelless halten halt wirklich sehr lange.

SPEAKER_01

Ich kann das nicht tauschen. Aber es ist halt auch, habe ich so das Gefühl, einfach, die Leute sind einfach dankbar, dass jemand hat in der Community. Die wollen, dass die so ein kleiner Sorger kommt.

SPEAKER_00

Das ist halt so das Ding in der Fighting-Szene, dass du so viel Engagement hast von Leuten, die sogar noch versuchen, anderen zu helfen und unbedingt wollen, wenn Leute intrinsisches Interesse für das Genre zeigen, dass die am Ball bleiben. Das ist eigentlich auch ein guter Übergang. Genau, das ist eigentlich der perfekte Übergang. Deshalb machen wir ja jetzt hier auch das CGT Rivals Battles, genau aus dem Gedankengang heraus, weil wir haben echt sehr, sehr viele Leute, die jetzt gerade mit Street Fighter 6 anfangen. Ein bisschen spät. Ich hatte mir das eigentlich zu Release von Street Fighter 6 gewünscht. Da waren aber nur die ganzen Schwitzer hier. Jetzt kommt langsam so eine Phase, wo so Leute neue Anfänger reinkommen in die Street Fighter-Szene. Und das ist ganz geil, das haben wir jetzt zum Anlass genommen. Auch tatsächlich Sage M Slam so ein bisschen als Vorbild genommen, weil da auch viele immer drüber gesprochen haben, dass das sehr, sehr cool funktioniert hat. Und genau, wir nennen das CGT Rival Battles und das wollte ich einmal kurz die Eckdaten nennen. Und zwar haben wir da einen Termin festgelegt, wo sich alle Leute mit einem Rival battlen. Also ein Rival kann, ist jemand anders aus der Community, entweder aus dem Tieranfänger oder Mittier, haben wir gesagt. Also es ist gedacht für Anfänger und für Leute auf mittlerem Level. Und das Ganze findet statt am Samstag, 18.10. Und da spielt jeder gegen seinen Rival ein First to five on Stream. Und wir versuchen auch noch, wenn es klappt, Kommentatoren hinzubekommen, die das Ganze kommentieren und die Leute werden hinter euch stehen und dann anfeuern, damit auch so ein bisschen dieser Serious Pressure da ist und sich das auch gelohnt hat, dafür zu trainieren. Ja, dafür haben sich schon folgende Leute zusammengefunden. Es ist eine echt gute Liste geworden. Wir haben hier am Blauer Level, also bei den Anfängern, Crocs gegen Renshu, Nimero King gegen dich, Shinken, dann Salzilein gegen Fleiso, Multikürbis gegen Terran, wo jetzt zweimal der Gegner gewechselt hat, aber zum Glück ist noch ein weiterer Anfänger dazugekommen, den wir dann austauschen konnten. Gigalodon gegen Miss Robot. Und dann haben wir Mid-Level, also Leute, die auf mittlerem Level spielen, Muffin gegen Deru, Iron Power gegen Achiles und Q Ball gegen Chris Green. Und als Coaches haben wir dann festgelegt, Christian N., der sich auch bereit erklärt hat, mal Replays zu analysieren, wenn ihr dem die zuschickt. Hat er mir gesagt, haben sehr viele wohl noch nicht gemacht. Aber wäre tatsächlich mal ein Aufruf wert, wenn ihr mal online spielt und das Gefühl habt, ihr seid irgendwo stuck oder braucht irgendwo einen Denkanstoß, dann schickt dem Christian einfach mal das Replay zu. Der hat sich bereit erklärt, das zu analysieren und euch dazu was zu schreiben. Zu eurem Decision-Making und so weiter. Also ich glaube, das ist sehr, sehr sinnvoll, dieses Coaching anzunehmen und daraus immer zu lernen, wenn jemand mit mehr Erfahrung einem da was zu sagen kann. Weitere Coaches sind Vaju, ich und Schmerik. Und genau, die Coaches könnt ihr immer ansprechen, wenn ihr irgendwo Verständnisfragen, Konzepten habt oder mal fragen wollt, wie kann ich irgendeine Situation im P-Mode nachstellen und so weiter, was tatsächlich weniger Sinn macht, ist, gegen die Coaches Sets zu spielen, weil die wahrscheinlich, zumindest bei den Anfängern, ein sehr, sehr viel höheres Level haben. Und ein Punkt, was weshalb wir das Ganze ja auch machen, ist, ich hatte es auch nochmal neulich gelesen in einem interessanten Psychologiestudie über Sportler oder generell Leute, die halt wettbewerbsorientierte Hobbys haben, dass es anders als viele sagen, gar nicht so gut ist, wenn man sich jemanden als Rival nimmt oder irgendeine Herausforderung nimmt, die extrem schwer ist. Man soll sich immer eine Herausforderung nehmen, die herausfordernd ist, die halt minimal oder im besten Fall, dass der Rivale ein Stück über einem ist. Das ist eigentlich das Optimum. Es darf nicht zu groß, dann eine zu große Gap sein, weil das ist einfach nicht so fördernd, als wenn man sich erstmal jemanden sucht, der ein bisschen besser ist, zu dem aufschließt und dann wieder jemanden sucht, der ein bisschen besser ist und so weiter. Viele Leute sagen das so ein bisschen aus einer Pride heraus, so ja, ich habe Dark Souls gespielt, ich kann das ab, aber glaub mir, ich habe da schon so viele Leute dran cracken gesehen, die da meinen, ja, ich kann unendlich viele Losses einstecken, aber nach einem halben Jahr sieht man die dann halt doch nicht mehr wieder. Und wenn sie vielleicht einfach gegen Leute auf ihrem Level gespielt hätten, wären sie vielleicht organisch einfach besser geworden.

SPEAKER_01

Ja, ist halt auch nochmal der große Unterschied. So Dark Souls, so ich habe auch schon meine 5-Stunden-Bürste hinter mir her. Aber da die Schritte, was ich verbessern muss, wo ich mich verbessern kann, was ich dagegen tun kann, es ist klar ersichtlich, man hat halt dennoch ein machbares Ziel for them. And the Zeitinvestition, so ein Boss is halt designed, dass er dich für mehrere Stunden halten soll, but mehr nicht. You dachte, yeah, that darf that durchspielen. They have Schwachstellen. When you just give dich spielen, I have so new, also an Liste, died verbesser muss. And the sight, wie lange spielst du schon?

SPEAKER_00

Ja, seit 2009 competitive, also über 15 Jahre mittlerweile.

SPEAKER_01

So, and ich habe dieses Jahr angefangen, die Spiele auch mal wirklich zu spielen intensiv. Das ist so viel Zeit, die du so viel Erfahrung, die du über mir hast. Ich kann ja nicht Glück habe. In fünf Jahren kann ich sagen, dass ich dich getoppt habe. Genau. Aber das sind halt fünf Jahre, die ich an Wald bleiben muss. Und das ist halt viel zu lange. Wenn man da keine Erfolge hat, geht man da runter.

SPEAKER_00

Das ist so ein bisschen so, als wenn man fit werden will und dann geht man irgendwie Calisthenics auf so einen Platz und will damit jemand um die Wette Pull-Ups machen und der macht dir dann irgendwie so 100 Pull-Ups und du bist so am Struggle, ob du ein Pull-Up hinbekommst. So ist das ungefähr, sich mit jemandem zu batteln, der halt 15 Jahre Fighting Games spielt. Das ist halt totaler Quatsch einfach.

SPEAKER_01

Du gehst zu so einem Burlybuilding-Wettkampf und da ist auf einmal so Markus früher.

SPEAKER_00

Das ist halt das muss man halt wissen und da darf man auf keinen Fall dran frustrieren. Und ich habe mir auch vorgenommen, das halt auch nicht mehr zu machen. Also ich habe lange Zeit auch gedacht, hm, ja gut, wenn Anfänger das wollen, dann spielst du halt ewig mit denen, verdrächst die und keine Ahnung was, werden schon was draus lernen. Wenn sie Tipps haben wollen, gibt es denen. Aber ich habe irgendwann auch dann daraus gelernt, nee, das ist gar nicht so gut. Ich versuche jetzt immer eher Leute zu paaren, wenn ich merke, da kommen neue Leute rein, wer passt gut zueinander, dass die gegeneinander spielen. Und gebe dann lieber Tipps aus dem Hintergrund, anstatt selber dann gegen die zu spielen.

SPEAKER_01

Also ich sag's mal so, aus meiner Sicht, ich spiele gerne auch immer noch gegen dich. Also ich spiele auch immer noch Streamer selber gegen dich spielen. Crane Blue merke ich zum Beispiel, da habe ich eine Chance, das ist nochmal ein anderes Feeling. Also ich spiele auch gerne einen Street Fighter gegen dich. Was für mich jetzt der größte Unterschied gemacht hat, was auch nochmal so viel mehr Freude erbracht hat, ich hab jemanden, mit dem ich reden kann. Wenn ich jetzt mit Pox, ich hab eine richtig gute Freundschaft über Pox jetzt entwickelt mit Streetfighter.

SPEAKER_00

Aber ihr sollt euch hassen.

SPEAKER_01

So ich spiele mit ihm. We beide sehen, oh my god, das hast du verbessert. Wir können darüber reden, weil wir beide diesen Struggle jetzt gemacht haben. Er kriegt gerade die ganze Zeit ein paar Inputs nicht hin. Ich krieg die Sachen hin, dafür kriegt er Sachen hin, die ich nicht kann, and we pushen uns gegenseitig, wir freuen uns gegenseitig. So, man kann darüber reden, man kann jetzt über die Struggle that man had offen reden and jemand versteht this.

SPEAKER_00

Ach nee, du spielst ja gar nicht gegen Prox, genau.

SPEAKER_01

Ich habe jetzt intensiv mit Proxy auch the ganz gespielt. So, jemanden to have mit dem man reden kann, der versteht, was man gerade durchmacht, ist auch nochmal so ein großer Unterschied. So klar verstehst du die Probleme von Missimpuls, aber wann war das das letzte Mal, wo du das hattest? So, that is auch schon lange her. Und das ist sehr befreiend, sehr schön zu haben. So nicht mal alleine zu sein.

SPEAKER_00

Genau, das ist auch die Idee von dem Rivals Battle tatsächlich, ne? Dass dadurch dann einerseits eine Rivalität, aber natürlich auch so eine Freundschaft dann entsteht. Ich habe immer dieses tolle Bild von diesem Rocky-Film vor Augen, wo Rocky mit seinem Rivalen dann über den Strand am Joggen ist und sich gegenseitig am pushen ist. So sollte das eigentlich sein, gedanklich. Und so ist es ja auch bei Sage Jabs Land. Und deshalb funktioniert das Format auch so gut. Weil die Leute sich halt innerhalb von kürzester Zeit wahnsinnig gut gegenseitig pushen, weil es gibt halt eine realistische Chance zu gewinnen. Aber beide haben diese Chance. Und dann kommt es halt nur drauf an, wer haut jetzt mehr rein.

SPEAKER_01

Okay, jetzt bei dem Rivals Battle müssen wir es so sehen. Die haben keine Chance, weil ich da. Was ich aber auch echt interessant finde bezüglich des Rivals Battles, ich habe Herr Nimuro King als Battle, ne? Und er spielt die Art von Charakter, gegen die ich noch nie gewonnen habe in irgendeiner Art von Spiel, gegen Kramper. Ich komme nicht darauf klar. Ich krepiere ins Smash, ich verzweifle in Smash schon dran. Das ist jetzt schön, ich muss mich jetzt dagegen stellen, ich muss es jetzt lernen. So da und Smash, so ja klar, es schade, dass ich gegen solche Leute verliere. Aber es halt ein Louis so jubini. Aber jetzt in diesen Rivals Battle zu verlieren, geht nicht. Ich muss mich stellen.

SPEAKER_00

Das ist schon ein serious Business, das Rival Battle, genau. Ja, okay, gut. Dann würde ich sagen, sollten wir zum Ende kommen. Hast du noch irgendwas auf dem Herzen bezüglich Fighting Games? Irgendwas, was wir noch nicht besprochen haben.

SPEAKER_01

Connections? Kann nichts sagen.

SPEAKER_00

Ja, alles gut. Dann ist ja super. Dann haben wir alle Themen abgearbeitet heute. Und ja, wir würden uns freuen, wenn wir den Trend aufrechterhalten und hier noch mehr Anfänger in Street Fighter, so wie auch anderen Fighting Games. Also wir spielen ja auch hier Tekken, City of the Wolves, Grenblue haben wir eben gesagt und alles Mögliche. Ja, neue Leute sind hier immer willkommen, die gerne was lernen wollen in den Spielen. Ja, und wir hoffen einfach, dass das Rivals Battle dann so diesen Trend dann positiv nochmal unterstreicht und die Leute dadurch vielleicht schaffen, dann von dem Low Level auf das Mid-Level zu kommen und die Leute vielleicht von dem Mid-Level auf das eher höhere Level. Das wäre schon sehr, sehr geil, weil es ist eben ein Genre, was sehr demanding ist, also sehr viel von einem fordert und was vor allen Dingen erfordert, dass man lange motiviert am Ball bleibt. Und das ist, glaube ich, auch die Krux und das, wo wir heute die ganze Zeit. Zeit eigentlich darüber gesprochen haben, wie schafft man es Langzeitmotivation. Weil wenn man irgendwas lange macht, dann wird man automatisch gut da drin. Da kann man noch so wenig Talent haben. Am Ende reicht es trotzdem, wenn man es lang genug macht, dass man ein guter Spieler werden kann. Ja, auf jeden Fall. Ja, cool. Dann danke ich dir, dass du hier heute mein Gast warst, Schinken. Und euch danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Ciao. Ciao, ciao.