Core Gamer Treff Podcast

Indie Games und ihre Einflüsse auf die Spieleindustrie mit Michael

machomanmo Season 1 Episode 84

Warum fühlen sich kleine Spiele oft größer an als Blockbuster? Wir nehmen dich mit auf eine Reise durch die Indie-Landschaft und zeigen, wie Leidenschaft, Fokus und Mut die Branche neu ausrichten. Vom Shareware-Geist früher PC-Zeiten über Flash-Browser-Games und frühe Download-Portale bis hin zu Xbox Live Arcade, PS Vita und der Switch als „Indie-Maschine“ zeichnen wir nach, wie unabhängige Teams Sichtbarkeit, Vertrieb und Spielkultur verändert haben.

Wir sprechen offen darüber, was „Indie“ heute bedeutet: kleine, unabhängige Studios, klare Prioritäten, reduzierte Technik als Stilmittel, dazu viel Herzblut. Genau daraus entstehen zwei Stränge, die sich oft berühren: Retro-inspiriertes Design mit moderner Präzision und radikale Experimente, die große Publisher scheuen. Beispiele reichen von Celeste, Shovel Knight und A Short Hike bis zu riskanteren Genres wie Twinstick-Roguelites, Run-and-Gun oder Party- und Couch-Koop-Perlen. Dabei geht es nicht nur um Nostalgie, sondern um bessere Steuerung, faire Progression und mutige Ideen, die Geschichten persönlicher und Spielmechaniken frischer machen.

Gleichzeitig blicken wir realistisch auf den Markt: Hunderte Releases pro Monat, überlaufene Genres, Sales als Segen und Fluch. Sichtbarkeit wird zur härtesten Währung, Marketing zur Überlebensfrage, und nicht jedes gute Spiel findet sein Publikum. Wir zeigen Wege durch den Lärm: kuratierte Communities, kluge Store-Wahl, klare Pitch-Stories. Ein wichtiges Kapitel widmen wir der Bewahrung: Dank GOG, itch.io, Ports und Abwärtskompatibilität bleibt immer mehr erlebbar, auch jenseits kurzlebiger Storefronts.

Du bekommst eine pointierte Genreliste voller Empfehlungen, Einblicke in Plattformunterschiede zwischen Steam und Konsolen sowie ehrliche Gedanken zu Chancen und Risiken für Indies. Wenn du Spiele liebst, die Ideen vor Budgets stellen, findest du hier Orientierung und Stoff für deine Wishlist. Abonniere den Podcast, teile die Folge mit deinen Gaming-Freunden und sag uns: Welche Indie-Perle sollte jeder kennen?

(Dieser Text wurde mit Ki generiert)

Intro Soundtrack:
Artist : chibi-tech
Album : Psyvariar THE MIX
Release date: 2008

Dieser Podcast dreht sich um den Core Gamer Treff - ein Treffpunkt in Mönchengladbach NRW für volljährige Fans von lokalen Multiplayer Spielen.

Wir haben unseren eigenen privaten Treffpunkt, wo wir regelmäßig zusammen kommen, einfach nur so zum Spielen, Quatschen und Spaß haben.

Und auch ihr seid herzlich eingeladen dabei zu sein!
Also kommt uns doch einfach mal besuchen. Wir öffnen regulär jeden Dienstag ab 17 Uhr Freitags ab 17 Uhr und Samstags ab 14 Uhr und darüber hinaus veranstalten wir auch regelmäßig Special Events.

Kommt einfach in unser Discord oder schaut auf unserer Homepage vorbei, um mehr über uns zu erfahren.

SPEAKER_01:

Willkommen zurück im Co-Gamer Treff Podcast. Ich habe heute nochmal den Michael hier und zwar wollen wir heute über das Thema Indie-Games und ihr Einfluss auf die Gaming-Industrie sprechen. Da sind wir drauf gekommen, weil du so ein tolles Buch dir geholt hast.

SPEAKER_00:

Genau, zu Weihnachten habe ich von Bitmap Books, Verlag, den man eigentlich, wo man fast jede Publikation von empfehlen kann, habe ich ein Buch geschenkt bekommen, so ungefähr 450 Seiten Hardcover mit dem schönen Thema 50 Indie Games That Change the World. Und da werden halt aus den letzten knapp was sind denn jetzt 15, 18 Jahren werden dann 50 Spiele vorgestellt, auf jeweils 8 Seiten, immer mit Designzeichnungen, immer mit Interview-Schnipseln der Entwickler und Designer und so weiter. Und wie diese Spiele jetzt heraus hervorstechen, wie diese Spiele was Besonderes sind, auch nochmal innerhalb des Indie-Game-Kosmoses. Und natürlich auch nochmal, wo kommen die Spiele her? Und darum ja auch Change the World. Wie haben jetzt diese Spiele, die die Spieleindustrie, was ja ein Riesenmarkt ist, noch einmal beeinflusst und verändert?

SPEAKER_01:

Ja, dann lass uns vielleicht einmal kurz, bevor wir einsteigen, unseren Background mit Indie-Games erläutern. Wie ist das bei dir, Michael? Du hast jetzt mit dem Buch so richtig erst angefangen, dich für Indies zu interessieren.

SPEAKER_00:

Also ganz so schlimm ist es nicht, sondern ich habe auch immer mal wieder mir Indie-Games gekauft im E-Shop und so weiter. Oder auch schon mal, wie es in meiner Leidenschaft ist, dann für das dreifache Geld auf der Switch-Kassette. Das ist ja, nachdem die PlayStation Vita kaputt gegangen ist, ist oder nicht mehr bedient wird, ist ja die Switch, so die neue Indie-Maschine. Und ich habe dann immer mal wieder Spiele gekauft: Braid, Face, Insight, Limbo und viele andere. Das würde jetzt zu weit finden, das alles aufzuzählen. Und kenne die auch deshalb schon, weil da auch nochmal kleine Werbungen, die Maniac, die M-Games, die es ja auch seit 1993 als Magazin gibt, weil die auch immer einen großen Download-Teil drin hat. Man ist also auch da nochmal informiert auf diese altertümliche Papierform, was es dann jetzt an spielenswerten Indie-Games gibt. Die können natürlich nicht alle Indie-Games abbilden, da kommen ja so 300 oder 400 pro Monat heraus, sondern immer nur so die besten oder aber die interessantesten. Also die watschen auch schon mal Indie-Games ab, aber die bemühen sich da, denen auch nochmal so eine kleine Bühne zu bieten, sodass man auch, wenn man jetzt nicht ständig bei YouTube immer schaut, dass man da alle Kanäle abonniert hat, dass man dann einmal im Monat im Print so einen Überblick hat, was ist an neuen Indie-Games für Konsolen erschienen. Das war mir also schon bekannt, was es da alles Mögliche gibt.

SPEAKER_01:

Ja, und ich habe im Prinzip mit meinem Kauf der Nintendo Switch in 2017 erst so richtig angefangen, Indie-Games selber auszuprobieren und zu spielen. Mir war natürlich auch früher schon klar, werden wir gleich auch drüber reden, in der Xbox Live Arcade-Ära, dass es sowas gab. Ich hatte ja damals ohne Xbox. Aber damals steckte ich so sehr in meinen Fighting Games drin, dass ich so generell überhaupt keine Zeit mehr für irgendwas anderes genommen habe. Und mit der Switch habe ich dann so richtig die Indie-Games lieben gelernt. Du hast eben gesagt, dass die Switch so eine Art Indie-Maschine, so war es bei mir nämlich auch tatsächlich. Jetzt werden wahrscheinlich viele andere das komplett anders sehen, weil die irgendwie durch Steam dann so auf die Indie-Games gestoßen sind. Also es gibt auf jeden Fall auch unterschiedliche Plattformen, wo Indie-Games groß geworden sind. Aber für mich war das auf jeden Fall auch so, dieses Ding, ich kaufe mir eine Switch und dann habe ich ja auch so einen kleinen Handheld und da gibt es ja so viele tolle kleine Games im E-Shop, die kann ich ja dann alle mal ausprobieren endlich. Und so bin ich dann da reingerutscht in das Thema und bin dann auch sehr schnell auf eine Indie-Community gestoßen, denen will ich auch unbedingt einen Shoutout geben. Die habe ich schon öfter gesagt, die mittlerweile Indies immer zu Community, damals hießen die Nindies Non-Stop, weil die halt speziell auch Indies auf der Nintendo Switch alle gespielt haben, weil es damals vor Steam Deck die einzige Plattform so ungefähr war, die dann auf Handheld-Basis genutzt wurde für Steam, äh, für Indie-Games. Und das ist eine tolle Community, da habe ich mich viel ausgetauscht über die Jahre und wir haben uns dann gegenseitig auch immer so ein bisschen angestachelt, immer mehr Indies zu kaufen und zu spielen. Und dadurch habe ich sehr, sehr viele Indies seit 2017 gespielt. Werden wir gleich noch drauf eingehen. Du hast eben noch was Spannendes gesagt, und zwar, dass du mit der PlayStation Vita das so ein bisschen schon damals festgestellt hast mit den Indies.

SPEAKER_00:

Ich bin, ich hatte das Glück, ein Freund hat mir seine Vita geschenkt. Deutsche Freunde braucht man. Das ist ja auch eine teure Maschine. Und die Vita, das ist ja auch so eine spannende Entwicklung. Die ist ja von Sony schnell so etwas im Stich gelassen worden. Das machen die jetzt mit den VR-Brillen nochmal genauso. Und Sony hat aber dann angefangen, so Lizenzen, Exklusivlizenzvereinbarungen zu schließen mit Indie-Entwicklern, damit da nochmal diese Spiele drauf erscheinen, damit die Vita nochmal so einen Push bekommt. Berühmtes Beispiel ist der Olli Olli zum Beispiel. Und das war dann erstmal zeitexklusiv auf der Vita, aber auch viele andere sind dann über den Online-Shop der Vita. Limited Run hat auch da nochmal die physischen Sammler bedienst mit Physical Vita Games von diesen Indie-Titeln. Und bis dann die Vita wirklich komplett durch war und da leider gar nichts Neues mehr drauf erschienen ist, gab es dann da nachher unheimlich viele Indies. Also viele der Klassiker, ich würde mal sagen, ein Drittel der 50 Games aus dem Buch jetzt sind auch noch auf der Vita zu finden. Also Coffee Talk oder Limbo und viele andere sind da auch noch drauf. Jetzt geht das wahrscheinlich auch technisch nicht mehr. Und da hat dann Sony auch nochmal das gemacht, was dann zehn Jahre vorher ja Microsoft mit der Xbox 360 gemacht hat, mit dem Live Arcade-System, wo die dann das geöffnet haben für Indie-Entwickler und dann auch, um die Xbox 360 zu promoten, dann auch nochmal so Exklusivdeals mit einigen mit einigen Entwicklern dann geschlossen hat. Erstmal kommt euer hochgehyptes oder hochgelobtes Indie-Spiel nur bei uns in den Online-Shop, bevor es dann irgendwie nochmal woanders hingeht. Da wird auch immer wieder, auch in dem Buch, die Entwicklergeschichten, da wird immer wieder die Xbox und Microsoft belobt, dass die erst die Möglichkeit...

SPEAKER_01:

Ah, okay, das war nämlich auch mein Eindruck damals. Aber lass uns das mal gleich versuchen, zeitlich so ein bisschen zusammenzufügen, weil wir springen jetzt schon viel hin und her. Bin ich auch ein bisschen selber schuld, weil die Vita war für mich immer so ein schwarzer Fleck. Das wollte ich noch abschließend dazu sagen. Und ich finde es spannend, immer wieder festzustellen, dass es dieses Gefühl von Handheld-Gaming und Indie-Games quasi schon vorher in einem Versuch von Sony auf der Playstation Vita auch schon gab. Und wir jetzt auf der Switch auch stark davon profitieren, das muss man ganz klar sagen, weil viele von den Spielen dann ja auch geportet wurden. Aber ich habe mir hier noch aufgeschrieben, wir sollten unbedingt, bevor wir jetzt zu tief einsteigen in die Materie, nochmal definieren, was sind überhaupt Indie-Games und was sind dann keine Indie-Games, also wo ist da die Abstufung zwischen einem Indie-Game?

SPEAKER_00:

Also die niedere Stufe in einem, nicht niedere Stufe, das ist Quatsch, aber die, die entwickeln sich vielleicht aus dem Homebrew und sind für alles Gute und für alles Schlechte keine AAA-Titel. Das ist halt, ich würde sagen, Indie-Games, und korrigiere mich da gerne, sind so kleine Teams, unabhängige Teams, Entwicklungszeit, ja gut, das ist auch schwierig, das ist auch so ein bis fünf Jahre. Manchmal auch zehn. Manchmal auch zehn, manchmal auch für immer. Ich glaube, das kann man nicht nehmen. Genau, ne? Also so kleine Teams ist, glaube ich, eine Sache. Und so ein bisschen technische Reduzierung, einfach auch daran geschuldet, dass die nicht die Möglichkeit haben von Ubisoft.

SPEAKER_01:

Im guten wie im Schlechten. Also du hast gesagt, im Prinzip klein, unabhängig und so ein bisschen reduced to the max. Also, dass man das, was man hat, die wenigen Ressourcen maximal in was reinsteckt, was man bewirken kann und alles andere versucht wegzulassen, weil man es sich eh nicht leisten kann vom Budget her. Ja, das ist, glaube ich, auch das, was ich mir überlegt habe. Ich hatte auf der Seite, wo ich da mal durchgeschmökert hatte bei dir in dem Buch, auch genau das wieder gefunden. Da war dann auch die Diskussion und wir haben diese Diskussion auch super oft schon in dieser Nindies-Community, Indies Immer Zu-Community gestartet, weil da dann auch immer der Aufschrei kommt, Cupett, ist doch kein Indie mehr, Microsoft hat ihnen noch Geld gegeben und so. Ist das noch Indie hier und da? Und irgendwann ist ja dann sogar EA-Indie, weil die ja jetzt auch schon so eine Indie-Sparte haben. Also man kann Indie auch so eine Art, ja wie so eine Art Indie-Washing benutzen, habe ich das Gefühl, Greenwashing, weil das mittlerweile so eine Liebhaberschaft hat, dass Leute einfach es spannend finden, die Geschichte von kleinen Studios und viel, genau, Leidenschaft ist noch ein Riesenthema. Also das kann man, glaube ich, auch noch mit dazu nehmen, dass es besonders leidenschaftliche Projekte sind. Oftmals Projekte, ja, so Lifetime-Projekte für bestimmte Entwickler, die ihren Lebenstraum damit verwirklichen wollen. Während ein AAA-Spiel ja schon irgendwo eine Gelddruckmaschine immer sein muss, weil da Investoren hinterstecken. Und auch vor allen Dingen Higher-Ups in den Firmen stecken, die sich viele tolle Dinge ausdenken, wie man denn viel Geld ausmelden kann aus den Spielern. Das ist bei Indie Games auch heute noch durch die Unabhängigkeiten eigentlich nicht gegeben. Das ist das Schöne.

SPEAKER_00:

Die verwetten natürlich diese kleinen Studios, die mit Leidenschaft nach so einem Spiel entwickeln, das hast du sehr schön gesagt, die verwetten natürlich auch so einiges darauf. Also nicht nur Lebenszeit, sondern auch dann die ein, zwei Jahre, wo sie anderswo einen Gehalt beziehen könnten. Es gibt dann ja auch so einige, die haben dann auch ihr Haus beliehen und so. Ich glaube, Cupheads sind so Leute gewesen. Die haben dann ihr Haus beliehen oder aber die halt, die Frau musste arbeiten gehen, alleine, weil er dann da noch, ich glaube, Stardew Valley oder sowas entwickelt hat. Das war, glaube ich, da so die Geschichte. Okay. Und also ich kann mich auch täuschen, ob es jetzt Stardew Valley wäre. Aber das war dann auch dann, dass der Ehepartner dahinter stehen musste und sagt, okay, du machst jetzt mal dein Ding und das läuft dann hoffentlich.

SPEAKER_01:

Ja, also es ist generell, glaube ich, unheimlich schwierig, seine Leidenschaft voll in ein Spiel zu stecken und kein Geld zu verdienen und auch nicht zu wissen, ob man jemals Geld damit verdienen wird und erfolgreich damit sein wird und trotzdem weiterzumachen. Aber genau das macht im Prinzip ja diese, dadurch wird der Diamant ja immer mehr geschliffen, ne? Weil das sind ja meistens, und das ist natürlich auch irgendwo manchmal ungesund, aber das sind ja meistens die schönsten Spiele, die entstehen, wenn sich so Entwickler, ganz kleine Entwickler oder kleine Teams maximal diesem Ziel, dieser Leidenschaft hingeben und überhaupt nicht drüber nachdenken, ob die damit jemals Geld verdienen werden. Das war ja bei Stadio Valley so, habe ich so verstanden. Das war ja bei CupHed auch so. Das ist ja das verrückteste Beispiel, habe ich ja schon öfter erwähnt. Tolle YouTube-Doku dazu. Und bei vielen, vielen anderen Spielen natürlich auch. Ja, ich glaube, damit haben wir es ganz gut abgegrenzt. Dann lass uns doch mal dahin gehen, jetzt zeitlich einordnen, historisch. Wo haben für dich die Indie-Games angefangen? Wobei, ich glaube, vielleicht sollte ich einmal damit anfangen, weil ich habe schon eine Erfahrung mit Indie-Games gemacht, sehr, sehr früh. Ich weiß nicht, ob sich das mit dem deckt, was du dann auch in dem Buch dazu gelesen hast. Für mich waren die ersten Indie-Games tatsächlich so Flash-Games. Beziehungsweise eigentlich könnte man sagen, habe ich auch aufgeschrieben, dass auf Heimcomputern ja auch die meisten Spiele schon Indie-Games waren, weil damals gab es ja kaum große Publisher, die es gab schon welche, aber die wenigsten hatten halt einen. Die meisten Spieler waren Indie-Games auf Heimcomputern dann, ne?

SPEAKER_00:

Achso, dass du praktisch jetzt sagst, okay, das erste Doom ist ja irgendwie auch ein Indie-Game, weil das ja als Shareware dann rumging und man musste dann oder konnte dann halt von denen dann das volle Spiel kaufen. Das wäre gerne auch eine Herangehensweise, sich das zu überlegen. Also du hast recht, das ist ganz spannend. Wo? Das ist so eine fließende Bewegung. Und irgendwann Amazon Indie-Game gelabelt.

SPEAKER_01:

Ja, früher war es ganz normal, dass man Spiele aus Leidenschaft gemacht hat. Gerade bei Doom habe ich ja auch, glaube ich, die Entwicklungsgeschichte ein bisschen verfolgt und so verstanden, dass ID-Tech ist ja entstanden aus Doom ist und das ist ja quasi mit Doom geboren worden, weil die Erfolg hatten, haben die dann ja ID-Tech gegründet, so wie habe ich das verstanden. Aber erstmal waren das ja nur ein paar zugedrönte Studenten, die sich da eingekellert haben und einfach einen Ego-Shooter machen wollten und der dann durch die Decke gegangen ist damals. Also das ist auf jeden Fall schon eine Ansichtsweise, wie Indie-Games organisch damals entstanden sind. Aber als es dann so war, dass es schon die ersten oder dass die meisten Spiele halt profitorientiert waren, AAA-Spiele, Rise of AAA Games, sage ich mal, gab es dann eine Bewegung, die ich wahrgenommen habe, und das waren die Flash-Games. Da war dann irgendwie Makromedia, Adobe Flash, so ein Ding und Leute haben irgendwie gelernt, wie sie dann im Informatikunterricht mit Flash so ein bisschen sich Spiele da zusammen. Aber da habe ich nie viel von gespielt damals.

SPEAKER_00:

Das war nie so mein. Das waren ja so schnelle Schüsse, die man dann irgendwo im Browser mal gemacht hat. Genau, Browser-Games wohl gesagt. Da gab es wohl auch eine Szene, auch eins der Indie-Games bedient das auch so ein bisschen. Da bildet einer so ein Internet der 90er Jahre nach. Und man muss dann irgendwie da so als Internetpolizei so ein bisschen gucken, dass es da halbwegs vernünftig zugeht und so. Also auch diese Idee, dann nochmal diese alten schrottigen Websites nachzubauen und so. Großartig.

SPEAKER_01:

Genau, und dann habe ich nochmal irgendwann was wahrgenommen, das muss so gegen 2002 oder so gewesen sein. Nämlich gab es einen ersten, oder für mich war es das erste Mal, dass ich gesehen habe, dass es einen Launch oder eine Plattform gab, wo man für kleines Geld Indie-Games kaufen konnte. Und das hieß damals Reflexive Arcade. Und da bin ich damals zum ersten Mal auf Crimson Land gestoßen. Ich weiß nicht, ob wir das mal hier gespielt haben. Top-Down-Shooter von einem Studio, die heißen Tentons, auch ganz klein aus England. Und die haben damals 2002 schon Crimson Land gemacht und ein paar andere Spiele und die auf diesem Reflexive Arcade-Portal hochgeladen. Ich habe sie natürlich nicht gekauft, ich Idiot, weil ich damals kein Geld hatte, sondern ich habe sie irgendwo dann runtergeladen. Da gab es dann natürlich auch das Reflexive Arcade Komplettpaket irgendwo zum Download. Aber habe ich dann im Nachhinein, weil ich dann so viel das gespielt habe und schlechtes Gewissen bekommen habe, das dann nochmal irgendwann gekauft. Weil das war mir zu dem Zeitpunkt in meinem jugendlichen Leichtsinn gar nicht bewusst, dass es eigentlich schon kein Freeware-Spiel sein soll, sondern etwas, wo jemand 5 Euro für haben wollte. Und die habe ich dann im Nachgang auch gerne noch gezahlt und habe es mir auch nochmal für die Switch gekauft, will ich sagen. Aber das war so eine interessante, spannende Plattform, die ich mir damals dann angeschaut habe, weil es plötzlich ganz viele Spiele da gab, die ganz klein waren und auch schon, das würde ich sagen, das war schon wirklich dieser Indie-Vibe, da steckte schon sehr, sehr viel Leidenschaft drin in den Spielen. Auch ganz viele unterschiedliche Genres. Und dann habe ich quasi als nächstes wahrgenommen, dass Xbox mit Xbox Live Arcade so richtig den Indie Markt, ich sag mal, den Paid-Indie-Markt, dass man wirklich bereit war, als Download-Titel ein bisschen Geld dazulassen, gestartet hat. Die haben ja damals ein riesen Marketing aufgefahren, die haben es Xbox Live Arcade genannt. Und dann sind ganz viele Spiele, die es glaube ich vorher schon gab, als Homebrew oder Freeware Games oder auch aus der Flash-Szene, haben dann Entwickler sich nochmal zusammengerissen, um dann, weil die Xbox auch gute Kaufkraft hatte, dann generiert hat, dann ihr Paket, ihr Spiel nochmal als Paket zu schnüren und da in den Xbox Live Arcade Shop zu knallen und damit dann auch erstmals, ja, haben, glaube ich, die ersten Indie-Studios auch gut verdient.

SPEAKER_00:

Ja, genau. Das sind das dann diese Erfolggeschichten, Leute, die vom Grafikdesign-Studio kamen, Leute, die die Schnauze voll hatten bei EA, irgendwo das kleine Rädchen zu sein. Das habe ich oft gehört, ja. Genau, da war also jeder, ein paar von den Storys ist immer dasselbe, die kommen gerade von EA oder die kommen gerade von Ubisoft und haben sich dann mal zu drei zu dritt zusammengesetzt und haben gesagt, mal soll man nicht was Eigenes machen. Und wie wär's denn mit Nights ⁇ Bikes und so weiter. Und das ist natürlich dann auch ganz schön, dass die dann da wirklich so ihren Traum verwirklichen können und so die etwas freudvollere Seite der Spieleentwicklung dann machen. Weil ich kann mir das nicht vorstellen, wie das wohl sein mag, wenn man mit 300 Leuten so einen Riesentitel programmiert. Also so viel Spaß kann das nicht machen, glaube ich.

SPEAKER_01:

Ja, dann bist du irgendwie der eine, der dafür zuständig ist, dass das Rad von der Reifen von dem Auto physikalisch korrekt dreht. Und das ist dann irgendwie deine Arbeit für die nächsten drei Jahre. Schrecklich.

SPEAKER_00:

Genau, also ganz viele kommen dann halt aus dieser Schiene und waren dann sehr froh, dass sie dann diese Plattform hatten, waren dann auch dann teilweise natürlich dann froh, dass sie da so ein bisschen Unterstützung bekommen hatten. Also finanzielle Unterstützung war ganz häufig in der frühen Phase rund um 2009, 2010, 2011, 2012. Kickstarter wohl noch, wo das noch nicht so eine Schwemme war. Da gab es dann einige Erfolgsgeschichten. Dann natürlich, dass Sony und Microsoft an die herangetreten sind und denen so ein bisschen Geld gegeben haben, weil wenn drei Leute ein Jahr lang was sitzen, dann brauchen die immer noch dreimal 50.000 Euro, um zu überleben.

SPEAKER_01:

Ja, und da war mein Eindruck so, dass Xbox da vorgeprescht ist mit Xbox Live Arcade und PlayStation Sony dann so ein bisschen hinterhergegangen ist, um das so ein bisschen zu kompensieren, weil die gemerkt haben, dass die da ein bisschen gepennt haben. Und dann gab es aber auch, ja, viele Jahre, würde ich sagen, beides, alles in beiden Stores, weil die PS3 und die Xbox 360 waren ja relativ Head-to-Head die ganze Zeit. Und da gab es viele Sachen in beiden Stores, manche natürlich auch exklusiv in dem einen oder in dem anderen. Aber es war schon auffällig, dass Xbox da wirklich am Anfang so ein bisschen die Zügel in der Hand hatte und Sony dann sehr, sehr schnell geschafft hat, das aber auch auf ihre Plattform zu ziehen. So wirkte das auf mich damals. Was auch interessant ist, dass Steam eigentlich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht so mit Indie-Games dabei war. Oder ich habe es zumindest nicht so wahrgenommen.

SPEAKER_00:

Mit Steam kenne ich mich, muss ich ehrlich sagen, nicht besonders gut aus. Das erschien mir auch, dass das später kam. In diesen Geschichten ist von Steam immer recht spät. Ich glaube, die kam so danach dazu, nach 360 und PS3.

SPEAKER_01:

Also ich glaube, die gab es auch, aber irgendwie war dieser Push damals tatsächlich auf den Konsolen. Während heute die meisten wohl sagen wollen, die meisten Indie-Games gibt es halt heutzutage auf Steam und Steam First ist irgendwie so für viele Indie-Entwickler mittlerweile einfach so.

SPEAKER_00:

Da kann man auch neidisch sein, die haben die riesen Auswahl und die besten Preise. So ein bisschen neidisch kann man da auf jeden Fall schon sein als Konsolenspieler. Gerade als Nintendo-Spieler, wenn man immer so die, wie heißt du schon, die Switch-Steuer hat. Ja, Switch-Tech. Auf einem ohne Grund nochmal 20 Prozent mehr. Ja, ich bin bereit, meine Steuer zu zahlen. Im echten Leben, so wie im Digitalen, ja. Von da aus. Ja, nee, aber da. Genau, das ist mit denen auch nochmal, das ist ja dieses ganz brandaktuelle Thema jetzt hier Steam Machine. Was da dann nochmal, wie das jetzt die ganze Sache nochmal verändert, auch den Konsolenkrieg nochmal verändert und so, weil Geld haben sie ja bei Valve, also das ist ja nicht das Problem. Da bin ich mal gespannt, ob die jetzt so Xbox ablösen, aber da geraten wir ein anderes Thema, da können wir im Jahr mal drüber sprechen.

SPEAKER_01:

Genau. Ich habe mal noch hier das Thema aufgeschrieben, was macht für dich eigentlich den Charme an Indie-Games aus, für dich als Spieler dann? Also warum willst du das spielen und dann nicht lieber deine Zeit mit einem AAA-Spiel verbringen?

SPEAKER_00:

Das sind ja so aufgebohrte Retro-Spiele häufig. Das ist ja, die haben ja häufig die Grafik absichtlich oder aufgrund von technischen Limitierungen, die so erinnert an die alte Grafik, natürlich dann etwas verbessert. Sea of Stars ist ja so wie Secret of Mana, Nick Quatsch, ist ja so wie so ein anderes rundenbasiertes Strategiespiel, der der SNAS-Zeit zum Beispiel, oder Face ist 8-Bit, man ganz viele von diesen Dingen. Der Shovel Knight, der ist ja 8-Bit, der ist ja 8 Kinder.

SPEAKER_01:

Ja, der ist ja der Indie-König, der hat es ja auch direkt wieder in unser Bühnenbild geschafft.

SPEAKER_00:

Und gleichzeitig ist es ja auch so, dass die aber diese alten Spiele ja verbessern. Die Kontrolle, die Steuerung ist besser, die Spielwelt ist größer, die haben jetzt mehr Möglichkeiten. Shovel Knight sieht halt nur aus wie NAS, aber du würdest ja nicht auf eine NAS-Kassette gepackt bekommen. Und so hat man das Beste bei der Welt, man hat seinen Retro-Scham mit einer einfachen Steuerung, in der Regel zwei, drei Knöpfe und so weiter. Aber du hast halt eine buntere, offenere, überraschende.

SPEAKER_01:

Ja, das ist bei mir auch ähnlich. Also es ist mittlerweile auch ein bisschen ein Trend festzustellen, dass die Indie-Entwickler sich auch an größere Projekte wagen, auch an mehr 3D-Projekten. Ich würde behaupten, anfangs war es fast nur 2D-Projekte. Da hat man dann sehr, sehr spät erst oder sehr selten mal irgendwie einen First-Person-Shooter gesehen, aber auch das gibt es dann irgendwie heute. Und jetzt ganz aktuell sind irgendwie gefühlt alle Genres, die es so gibt, muss es irgendwie immer jetzt ein Indie-Pendant dazu geben. Also es gibt regelrecht Indie-Entwickler, da merkst du richtig, die haben sich überlegt, hey, warum ist denn dieses oder jenes Spiel nie wieder zurückgekommen? Ich mache jetzt mal das Indie-Pondon dazu. Und auch oft sehr erfolgreich damit. Also ein Riesenbeispiel, was ich ja immer bringe, ist ja Rival Megagun, dieses Versus-Shoot-em'up-Spiel, weil da hat sich jemand überlegt, ey, wieso gibt es denn eigentlich seit 20 Jahren keine Versus-Shoot'em'ups mehr? Das letzte war ein Neo-Geo-Spiel und das war lustig, Twinkle Star Sprites, wieso gab es denn da nie wieder ein neues Spiel von? Und sowas kann auch gut funktionieren tatsächlich. Also für mich ist es bei Indie-Games oft so, dass eben, wie du auch gesagt hast, die sich gute etablierte Retro-Spiele zum Vorbild nehmen und dann viel Quality of Life reinbringen, Progression besser machen, weniger Frustration reinbringen, aber auch manchmal schon durchaus knackig sein können. Auf jeden Fall so ein bisschen die Playerbase, die halt vorhanden war, einst vorhanden war, für diese Indie-Spiele, für diese Retro-Spiele, versuchen, wieder für das Spiel zu begeistern.

SPEAKER_00:

Und gleichzeitig manchmal auch ganz tolle neue Experimente wagen. Wir hatten darüber gesprochen, so dieses, ich meine, es heißt Close Your Eyes, wo man mit dem Blinzeln das Spiel vorantreibt. Man guckt sich die Handlung an und wenn man blinzelt, macht die Handlung, die Lebensgeschichte der Familie einen Sprung. Da brauchst du natürlich dann eine Webcam für, ne? Auf einem iPad oder so. Das ist dann eher so ein iPad-Spiel.

SPEAKER_01:

Stimmt, das ist eigentlich, also eigentlich kann man es dann doch schon in zwei Bereiche aufteilen. Einmal hast du diesen Nostalgiebereich, sag ich mal, die sich sehr stark an den Retro-Spielen und an der Retro-Liebe orientieren, aber dann auch diesen Innovationsbereich, wo die sich trauen, was zu machen, was es noch nie gab. Das ist nochmal wirklich auch im Indie-Bereich ein eigener Bereich, der auch sehr spannend ist, weil die eben nicht 300 Mitarbeiter ernähren müssen damit und auf sicher spielen müssen. Können sie sich trauen, etwas zu machen, was völlig unklar ist, ob das erfolgreich sein wird.

SPEAKER_00:

Ganz genau. Also ganz spannende, so viele schöne kreative Ideen. Das macht auch so Spaß, bei dem Buch nicht durchzublättern, sondern immer so ein Spiel nach dem anderen zu entdecken oder wieder zu entdecken. Das Schlimme ist dann so einige Spiele, die in dem Buch drin sind, die habe ich mir vor Ewigkeiten mal gekauft, aber seit zwei Jahren nicht gespielt. Ich denke ja, da müsst ihr jetzt eigentlich auch nochmal in den Spieler.

SPEAKER_01:

Da kommt so ein bisschen der Regret da mit der Schule. Ja, genau. Ja, aber ich habe das ja auch. Ich habe sehr, sehr viele davon gespielt und aber auch manche abgebrochen, viele zu Ende gespielt, manche auch nicht gemocht. Also da gibt es durchaus solche und solche. Ja, ich habe mal dann versucht, tatsächlich irgendwie mir aufzuschreiben, welche Spiele für mich die tollsten Indie-Spiele denn waren, die ich quasi seit 2017 auf meiner Switch gespielt habe. Ich habe mir dann einfach meine Switch genommen und in meine riesen Bibliothek gegangen und bin gestern auf der Couch mal durchgegangen und hab dann sehr, sehr schnell gemerkt, das kann ich jetzt hier heute gar nicht. Also das ist unmöglich, diese ganzen Spiele aufzulisten, die ich mag und die zu kategorisieren, habe ich dann gedacht, okay, das könnte vielleicht Sinn machen und habe dann angefangen, die auf Genres aufzuteilen. Und dann habe ich mir, okay, vielleicht kriegst du es hin, in jedem Genre nur drei zu nennen. Dann wird es vielleicht den Podcast nicht sprengen. Ich weiß nicht, hast du dir auch irgendwie Gedanken gemacht, was die Spiele zu tun.

SPEAKER_00:

Das überlasse ich mal dir, weil das mit den Innie-Spielen, das ist ja auch so ein Riesenfeld, wo dann der eine sagt, boah, das hat mir gar nicht gefallen, jetzt wie mit dem Mountainbike physikalisch korrekt Berge runterzufahren. Das ist ja wie der siebte Kreis der Hölle für mich. Und andere sagen, boah, nee, da habe ich mir alle DLCs zugekauft. Von da aus, mach du das mal.

SPEAKER_01:

Genau, ich bin mal gespannt, von welchen von denen, welche von denen in dem Buch auch erwähnt wurden. Also du hast jetzt ja alles zumindest mal durchgeblättert, glaube ich. Ja, dann fange ich jetzt mal an und versuche mich nicht lange aufzuhalten mit den einzelnen Stunden.

SPEAKER_00:

Ich sage immer ja, wenn es im Buch ist.

SPEAKER_01:

Okay. Okay, also, ich habe es aufgeteilt in Genres und immer nur drei Stück versucht zu finden, also die drei besten. Ich habe weitaus mehr pro Genre gespielt und gut gefunden. Racing habe ich Fast RMX, Horizon Chase Turbo und Inertial Drift. Keins dabei gewesen. Das ist ein bisschen schade. Platforming habe ich Celeste, das muss dabei sein. Shovel Knight muss dabei sein. Und was wir hier natürlich super geil finden, ist N ⁇ .

SPEAKER_00:

Ja, N Plus ist auch drin.

SPEAKER_01:

Ist für mich auch ein sehr, sehr influential Inner.

SPEAKER_00:

Nein, Entschuldigung, N ⁇ ist nur so als Honorary Menschen drin.

SPEAKER_01:

Ja, okay, aber ich glaube, das zählt dann auch. Ja, dann habe ich mal kategorisiert die Twin-Stick-Top-Down-Shooter-Spiele, wo man also mit dem rechten Stick zielt, mit dem Linken läuft und die ganze Zeit abhauen muss vor den Gegnern. Das ist für mich vor allen Dingen Enter the Gungeon, was ja auch diesen Roguelite-Aspekt total mit reinbringt. Und das ist auch das einzige und erste Roguelite-Spiel, was bei mir je gezündet hat tatsächlich. Xeno Crisis von Bitmap Büro. Und Cold Canyon ist Honorary Mention, weil es ein deutsches Spiel ist. Von einem Entwickler aus Hamm. Wo wir uns tierisch dran abgequält haben, einfach nur, weil wir eine der einzigen sein wollten, die es im Koop durchspielen. Ja, es war gut, aber es ist halt immer abgestürzt, weil nie jemand den Koop-Modus getestet hat, weil es niemand gibt, der es im Koop spielt. Und wir haben dann dem Entwickler quasi privates Feedback gegeben und hat immer wieder daran gebastelt. Ich war immer mit ihm in Kontakt und irgendwann ist es dann nicht mehr abgestürzt. Dann natürlich eine meiner Lieblingskategorien, die Shoot-'em-Ups. Da könnte ich unfassbar viele nennen, aber ich glaube, die wichtigsten für mich waren Crimson Clover, Eskatos und Crisis Ring. Und ich glaube, sowas wird in dem Buch nicht erwähnt, weil das so eine spezielle Kategorie ist, Shoot'em'up-Spiele.

SPEAKER_00:

Nee, Shoot-'emps stimmt, haben die da nicht so gutiert und ich glaube, auch bei den Indies sind so Shoot'em-Ups, da ist nicht viel Geld drin, oder?

SPEAKER_01:

Nee, gar nicht. Also das ist nochmal unter, selbst unter den Indies noch eine der Nischen-Communities, würde ich sagen.

SPEAKER_00:

Das ist, ja, da ist nichts, also auch jetzt letztens da Earthion und so, das ist ja nicht so explodiert, wie ich gedacht hätte.

SPEAKER_01:

Nee, nee, nee. Stimmt, Earthion hatten wir ja mal gesagt, dass wir uns mal, muss ich mal recherchieren, wie viel er jetzt verkauft hat, wie erfolgreich, aber ich glaube auch, ich habe nicht mehr lange viel davon gehört.

SPEAKER_00:

Also ich habe jetzt letztens den Physical in der Post bekommen, wie sich das gehört. Wie viele andere die dann gekauft haben?

SPEAKER_01:

Dann habe ich die Kategorie Run and Gun, also so wie Contra, ne, da habe ich natürlich Cuphead als allerwichtigstes. Blazing Chrome, hat uns sehr viel Spaß hier gemacht. Und Huntdown. Ich weiß nicht, ob du die beiden hast.

SPEAKER_00:

Kenne ich, aber es war nicht drin.

SPEAKER_01:

Handdown ist auch leider nicht so beliebt, das ist so ein bisschen mein Personal-Pick. Und Blazing Chrome ist von Arcade Crew, die jetzt, glaube ich, auch zu Bitmap-Büro gehören oder so. Und haben auch nicht so viele gespielt. Aber es ist meiner Meinung nach auch da wieder das perfekte Kontrastpiel als Indie-Spiel. Dann Kategorie Beat'em Up, also Brawler, da habe ich natürlich Streets of Rage 4, wobei man da, glaube ich, auch schon wieder fast diskutieren könnte, wie groß ist das Studio denn eigentlich. Zumindest sind die unheimlich gewachsen, weil die so erfolgreich waren. Dann Final Vendetta, das haben wir mal gespielt. Finde ich super. Und jetzt ganz neu Absalom, das ist halt auch wieder von dem Studio, die Streets of Rage gemacht haben. Stimmt, das geht auch wieder in eine Roguelite-Thematik rein. Dann Party Games, das ist eine riesen Kategorie, das gibt es unfassbar viele gute Partygames, die wir ja alle rauf und runter spielen. Mir sehr schwer gefallen, drei zu nennen, aber ich glaube, die drei, die ja am meisten gespielt und am beliebtesten sind, sind Bumerangfu, Towerfall und Duck Game.

SPEAKER_00:

Ja, keins von den dreien ist drin. Auch Towerfall, nicht? Towerfall ist, meine ich, auch nicht drin.

SPEAKER_01:

Okay, ja, wahrscheinlich nur, weil. Ja, okay, das kommt gleich als nächstes. Towerfall ist von Mad Max Games. Das Spiel, was er gemacht hat, bevor er Celeste gemacht hat. Und deshalb reden alle über Celeste, aber Towerfall lassen viele weg. Dabei ist Towerfall halt das Partygame geht mit sechs Leuten. Total genial. Müssen wir mal zusammenspielen, weil es hat auch einen PVE-Modus. Da können wir dann in Wellen einen Gegner abschießen. Du bist so ein kleiner, mini-pixel-artiger Archer, kannst du in acht Richtungen mit einem Pfeil und Bogen schießen. Ja, gerne. Das wird dir gefallen, ja. Dann genau, Kategorie Koop habe ich dann natürlich Pico Park, das haben wir neulich mal hier gespielt. Das spiele ich ja auch mit den Kids. Das ist schon fast ein, wie soll ich sagen, ein Sozialexperiment, dieses Spiel. Death Squared eigentlich auch wieder. Ich weiß nicht, ob du das mal gespielt hast. Und natürlich Overcooked. Aber das sind alles diese Art Spiele, wo du halt enorm gute Teamfähigkeiten haben musst und in einer Gruppendynamik versuchen musst, irgendwie unter Stress alles zu hinzubekommen und dich nicht halt gegenseitig aufzuregen. Dann Puzzle Games, habe ich Tumblestone, was wir hier viel spielen. Aber das, glaube ich, wird kaum irgendjemand kennen. Tricky Towers, das könnte vielleicht in dem Buch sein. So ein bisschen so ein Tetris-Verschnitt. Und ja, das ist eigentlich, wieso habe ich es aufgeschrieben? Puzzle Bubble, Every Bubble, ich glaube, das würde man eigentlich schon nicht mehr als Indie-Game zählen, weil es war ja ursprünglich von Taito. Aber das ist auch wieder eine, könnte man auch wieder so eine Subkategorie machen. Gerade einen Games, das ist ja so ein ganz kleiner oder kleinerer deutscher Publisher. Die haben sich zur Aufgabe gemacht, kleine Spiele, die nicht so erfolgreich waren, aber mal ein Ding waren, auf einem Low Budget wieder zurückzubringen. Und das in diese Kategorie geht eigentlich auch Puzzle Bubble, Every Bubble, würde ich sagen. Von daher Indie eigentlich nicht, weil es mal ein großes Spiel war, aber eigentlich doch, weil es jetzt low budget mäßig zurückgebracht wird von dem Studio. So, dann Kategorie First Person Shooter. Da habe ich tatsächlich jetzt auch schon einige gespielt, nämlich Iron Fury. Fand ich richtig cool. Ist ja mit Bitmaps gemacht. Die Build Engine, oder wie hieß die? Mit der Duke Nukem gemacht wurde. Und Dusk ist auch ein ganz tolles Spiel. Das macht so ein bisschen einen auf Quake. Dann Versus Games habe ich mal eine Kategorie gemacht, weil ich da alles zusammengefügt habe. Einfach Spiele, wo man eins gegen eins spielt. In tollen Spielkonzepten. Das war einmal Windjammer, das war auf jeden Fall ein Riesenspiel für mich gewesen, was wir hier viel gespielt haben. Rival Mega Gun, kennen die wenigstens, aber ein richtig tolles Spiel. Und hab ich selber nicht, weil ich bis heute super enttäuscht bin, dass es das nicht auf der Switch gibt, aber das muss in dem Buch sein, Nithoc. Sag nicht das. Ich glaube nicht. Das Spiel, wo die fechten?

unknown:

Nee.

SPEAKER_01:

Okay. Ja, es wirkt auf mich so ein bisschen so, als würde man Prince of Persia nehmen und ein Versus-Spiel daraus machen. Ja.

SPEAKER_00:

Sich einzugrenzen auf 50 Spiele. Ja, das merkt man schon.

SPEAKER_01:

Da kann man ja nur verlieren. So, und dann, um es zu Ende zu bringen, Cozy habe ich mal noch eine Kategorie gemacht, Marble It Up. Das ist so ein bisschen wie Marble Madness. Haben die ein eigenes Indie-Studio gegründet, The Marble Collective, die quasi sich zur Aufgabe gebracht haben, diese Murmel-Spiele zurückzubringen. Und dann haben die Marble It Up gemacht. A Short Hike ist ein tolles. Ja, großartig.

SPEAKER_00:

Cozy Game Kinder durchgespielt.

SPEAKER_01:

Das habe ich an einem Sonntag, also es ist wirklich für einen Sonntagnachmittag und das kann man einfach durchspielen. Super. Und das hat die Julia mir gezeigt, total toll, Cozy Stitch. Das ist ein Spiel, wo man, ja, stricken oder wie nennt man das? Hekeln muss, glaube ich. Ja, das ist jetzt sehr multiplayer lastig natürlich, meine Liste, weil ich, wer mich kennt, weiß ja, dass fast alles davon habe ich im Multiplayer mit Leuten hier gespielt. Und weniges wie die Indie-Games sind reine, äh die Cozy Games sind reine Singleplayer-Spiele. Ja, einiges deckt sich mit der Liste, aber total viel fehlt wahrscheinlich auch.

SPEAKER_00:

Ja, man kann es ja nicht. Und ich meine, ich hätte das nachgeguckt und ich hatte es wieder vergessen, ob es 300 neue Indie-Spiele im Monat gibt. Aber das erscheinen mir auch schon wieder sehr wenig, wenn es nur 300 neue pro Monat gibt. Vielleicht gibt es 300 pro Tag oder so weltweit. Ich weiß es nicht. Aber ich hatte das letztes Mal irgendwann nachgeguckt und ich habe die Zahl 300 noch im Kopf.

SPEAKER_01:

So oder so, wer will das spielen?

SPEAKER_00:

300 Welt spielen und einerseits, was natürlich schön ist, ich habe mir jetzt nach dem, während des Buches mache ich es mir auch so eine Liste von Spielen, die ich mir, glaube ich, nochmal kaufen werde und die sind irgendwie ja auch fast alle im Sale. Also du brauchst dafür so ein Spiel nicht mehr als 10 Euro auszugeben. Weil die nach ihren Anfangswochen zum Vollpreis dann die allermeisten von denen gehen dann runter und haben die ihr Geld eingebracht.

SPEAKER_01:

Und du redest aber jetzt von digitalen Sales.

SPEAKER_00:

Von digitalen Sales, ja.

SPEAKER_01:

Du willst digitale Spiele kaufen, bitte.

SPEAKER_00:

Ja gut, ab und zu, also wenn ich jetzt sage, okay, ich kann mir jetzt Hades im E-Shop für 7 Euro kaufen oder für 35 auf der Kassette, dann ist ja, also bei aller Liebe, da muss ich auch irgendwann mal einen gesunden Menschenverstanden einschalten. Und die sind also dann nicht schnell im Sale, aber viele sind dann im Sale. Manchmal tut es mir auch dann leid, dann kauft man sich so ein schönes kleines Spiel für 99 Cent. Das war dann aber kein Schrott, sondern es war dann was wirklich Schönes.

SPEAKER_01:

Ja, so war es bei uns bei Tumblestone, haben wir irgendwie 50 Stunden hier gespielt.

SPEAKER_00:

Und da tut es mir dann irgendwie auch für die Entwickler leid, da hoffe ich, dass die ihr Geld wieder reingemacht haben, aber nicht alle von denen haben ja auch ihr Geld. Das ist ja auch immer so Studie, Schließungen, da gab es ja auch so einige, da war dann, deren großer Indie-Hit war dann so deren letzte Chance vor der Schließung. Und da wird es ja mehr als genug Studios geben, wo die letzte Chance leider nicht sich hat umsetzen lassen.

SPEAKER_01:

Ja, also generell weiß ich ehrlich gesagt nicht, wo die Reise da, also ob wir da nicht zu weit gegangen sind, weil es sind zu viele Spiele mittlerweile. Die Konkurrenz ist zu groß. Das Risiko, einzugehen in Indie-Spiel zu machen und seine ganze Lebenszeit da reinzustecken, ist wahnsinnig groß geworden. Und ganz viele fallen hinten runter, ohne dass die auch nur ansatzweise erfolgreich sein können, obwohl die Top-Spiele sind. Weil es dann nochmal welche gibt, die minimal besser sind.

SPEAKER_00:

Und das sehe ich als Leser der Maniac und das lese ich dann auch in den Artikeln. Noch ein Pixel Metroidvania, noch ein Roguelike. Also das ist dann auch so eine Schwemme an Sachen, die man schon 18 Mal gesehen hat. Inzwischen, wo dann auch der Drop es gelutscht.

SPEAKER_01:

Ja, das finde ich auch too much in einigen Genres ist das viel, viel, viel zu viel. Ich habe in meiner Liste auch gar nicht Metroidvania erwähnt. Finde ich ganz gut, weil da wird immer viel zu viel drüber geredet. Aber ich glaube, man muss auf jeden Fall, weil man einen Indie-Game-Podcast macht, natürlich über Hollow Knight und Silksong das einmal erwähnt haben. Die müssen aber in dem Buch drin sein.

SPEAKER_00:

Also Hollow Knight ist drin, aber interessanterweise auch als Honorary Menschen, nicht als Abseiten. Da war ich auch überrascht, dass sie das nicht mit reingenommen haben. Aber die haben da sehr frühe Metroidvania reingenommen.

SPEAKER_01:

Ja, ist das Pixelige, ne? Wo du mit dem Blaster schießt, mit dem tollen, mit dem tollen Soundtrack. Habe ich jetzt auch wieder vergessen.

SPEAKER_00:

Achso, klar, Axiom Verge. Ja, genau. Axiom Verge. Ist das ein deutsches Spiel? Nee, glaube ich nicht. Das habe ich auch auf der PS Vita gespielt, aber das ist auch dann, das wird dann schnell schwer und dann irgendwann denkst du, boah, wo geht es hier weiter? Aber generell einerseits super, man kommt da sehr schnell und sehr günstig ran. Hoffentlich bleiben wir uns auch erhalten. Solange kann jetzt Ferrari-Lizenz oder sonstiges drin ist, können die ja auf jede neue Konsolengeneration wieder rübergeportet werden. Das ist ja immer so meine alberne Sorge als physischer Sammler, das gibt es in 50 Jahren nicht mehr, wenn ich das nicht auf einer Kassette habe. Aber ich glaube, die allermeisten dieser Spiele gibt es dann noch. Es gibt so ganz wenige Ausgaben. Rate war lange weg, was die dann da wieder so eine Anniversary Edition auf der Switch rausgebracht haben. Klar, diese Stores sind dann irgendwann zu, du kannst ja wieder PS3, 360, kannst du nichts mehr verkaufen. Das ist dann irgendwie auch schade, lohnt sich dann finanziell für die Firma nicht mehr. Ich fände das schade, wenn jetzt in 15 Jahren dann der Nintendo E-Shop geschlossen wird, weil die dann schon auf der Switch 4 sitzen und sich das Ganze nicht mehr so lohnt und die das sagen.

SPEAKER_01:

Das haben Leute ja schon bei der Switch 2 jetzt gesagt, ich glaube nicht, dass Nintendo das jetzt jemals nochmal macht. Die haben es dieses Mal halt genau richtig gemacht, dass einfach alles weiterläuft und abwärtskompatibel ist. Und ich glaube, das ist auch der Erfolg der Switch 2 einfach, weil so viele Leute schon so viel gekauft haben. Wenn die das nicht gemacht hätten, dann hätten ganz viele diesmal keine Switch 2 gekauft, glaube ich. Aber es haben sehr viele in der Switch 2 gekauft. Die Sales sind super von dem Gerät und das kommt natürlich auch daher. Hat ja auch PlayStation jetzt hinbekommen und Xbox auch. Xbox war ja immer am besten, die haben das ja schon lange immer hinbekommen. Also ich glaube, diese Zeit aus der Xbox Live Arcade und PS3-Ära, eben weil es da auch noch nicht so häufig alles auf Steam gab, da ist diese Gefahr ein bisschen da und das haben wir auch ein bisschen erlebt. Da sind auch einzelne Spiele dann neu aufgelegt worden, wie jetzt Bray zum Beispiel, zurückgekommen. Aber da sind einige verloren gegangen, als die Stores jetzt vor ein paar Jahren geschlossen sind. Aber man hat ja auch echt viel Zeit, die eigentlich zu kaufen, wenn es einem wirklich wichtig gewesen wäre. Aber aus reiner Preservation-Sicht ist es jetzt aktuell, glaube ich, eigentlich wirklich überhaupt keine Gefahr mehr, weil es gibt ja nicht nur Steam, sondern es gibt ja auch, das muss man auch einmal erwähnen, gerade bei Indies natürlich HIO ist ein Riesending, eine Plattform, die bewusst dafür da ist und auch GOK, dass eben keine Papierschutzmaßnahmen gibt, dass man eben ganz fair, einfach und transparent einen kleinen Betrag gibt und man dann das Spiel einfach runterladen kann. Und das alleine sorgt ja schon für Preservation, weil jeder sich das Spiel dann ja auf die Festplatte kopieren kann und dann wird es immer irgendjemanden geben, der es nochmal irgendwie hochladen wird.

SPEAKER_00:

Das ist, ja genau, das ist das, wo ich positiv überrascht war, als ich Mitte Dezember das Retro-Gamer Sonderheft zu Spiele der 90er Jahre durchgelesen hatte. Da waren auf 200 Seiten 150 Spiele von 1990 bis 2000 getestet worden. Auch unheimlich viele alte PC-Titel. Und die haben auch immer angegeben. Man konnte wahnsinnig viele von denen, also egal ob jetzt Day of the Tentacle oder Jagged Alliance oder XCOM oder Command Conquer irgendwas, die konntest du alle noch bei Gok oder bei Steam oder so irgendwo runterladen. Also da wird viel mehr doch jetzt noch da so Wertschätzung reingesteckt oder das noch zur Verfügung gehalten, als man denkt.

SPEAKER_01:

Ja, Gok hat da ein richtiges Geschäftsmodell daraus gemacht, was funktioniert, was super ist, weil die nehmen dieses Thema Preservation ernst und schaffen es damit, Geld zu verdienen. Weil die Leute das so toll finden und das auch günstig ist, dann kaufen die Leute dann bei Gok 100 Spiele, wovon sie wahrscheinlich eh nur eins spielen werden, aber die finden das so gut und geben dem da Geld für, weil die die Arbeit wichtig finden und wertschätzen und dadurch sind sehr, sehr viele Spiele schon gerettet worden. Gerade aus dieser frühen PC-Games-Ära musste das auch geschehen, weil diese ganzen Spiele, ich habe sie ja auch alle gespielt damals als Kind auf meinem PC, die kannst du heute nicht. Die würdest du nicht, selbst wenn du die Disk einlegen würdest, die würde nicht mehr laufen, fähig sein, bei einem Windows, was haben wir jetzt, 11 oder so. Ganz genau. Ja, hast du sonst noch ein Thema zu Indie-Games, das wir jetzt nicht angesprochen haben.

SPEAKER_00:

Ich freue mich jetzt so in den nächsten Wochen wieder mehr Indie-Games zu spielen. Meine alten Kern-Spiel. Aber leider auch nochmal ein bisschen Geld auszugeben für die neuen, aber das ist ja wirklich dann, manchmal sind es 3 Euro, manchmal sind es 5 Euro oder 8 Euro oder auch mal 10 und da kann man sich halt auch mal dann am Riemen reißen oder so nach und nach machen.

SPEAKER_01:

Ja, also es freut mich auf jeden Fall, dass du jetzt auch mehr auf den Geschmack von den Indie-Games gekommen bist, weil ich hatte das Gefühl, wenn wir es kennengelernt haben, warst du noch so ein bisschen skeptischer, was diese Spiele betrifft. Ich meine, du, wie du schon am Anfang gesagt hast, du kanntest die alle, aber so seitdem du dieses Buch hast, habe ich das Gefühl, dass du so richtig Bock auf diese Spiele bekommen hast. Wobei wir haben ja auch immer hier eigentlich. Das meiste, was wir hier spielen, zusammen ist ja immer Indie-Spiele gewesen.

SPEAKER_00:

Ja, weil ich bin ja auch so jemand, also wenn es mehr als zwei Knöpfe braucht, dann ist er eigentlich nicht mehr mehr. Dann passen die Indie-Spiele eigentlich gut. Sehr gut.

SPEAKER_01:

Ja, in dem Sinne, dann danke, dass du hier heute wieder unser Gast warst. Dank an euch fürs Einschalten. Bis dann.

SPEAKER_02:

Tschüss.