Kick-off Call - Insights aus dem Legal Workstream
Herzlich willkommen zum "Kick-off Call", dem Podcast von ROHDE BAIER Rechtsanwälte mit Insights aus dem Legal Workstream.
Unsere Podcast-Reihe bietet echte Einblicke aus erster Hand in die verschiedenen Phasen von M&A, PE und VC Transaktionen. Erfahre mehr über Themen wie Due Diligence, Vertragsverhandlungen, Unternehmensnachfolge und Dealmaking.
Empfohlen für Anwälte, Investoren und Unternehmensführer, die einen fundierten Einblick in die rechtlichen Mechanismen von Mergers & Aquisitions suchen.
Redaktion: Sebastian Pleyer | PLEYERmedia
Kick-off Call - Insights aus dem Legal Workstream
Digitalisierung, Konsolidierung, Nachfolge! Ob KI die Steuerkanzlei von morgen baut | mit Sebastian Schweiger (#47)
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Die ROHDE BAIER Summer Sessions 2026 sind zurück! In der ersten Folge der dritten Ausgabe unserer Sonderserie spricht Gründungspartner Dr. Johannes Baier mit Sebastian Schweiger, Steuerberater und Partner der Kanzlei Schweiger und Steinhöfer PartG mbB Steuerberater über den radikalen Wandel in seinem Berufsstand. Gemeinsam mit seinem Gründungspartner Bernd Steinhöfer, 25 Fachkräften und 5 Berufsträgern betreut Sebastian in der DATEV Pilotierungskanzlei SSP rund 750 Mandanten.
Im Gespräch geht es um die frühe Entscheidung für digitale Mandatsführung statt Pendelordner, um die Rolle von KI-Agenten im Buchhaltungsalltag und warum der Steuerfachangestellte von 2030 eher Controller als Buchhalter sein wird. Ein zweiter großer Themenblock: die Konsolidierungswelle im Steuerberatungsmarkt – warum Private-Equity-Rollups ins Stocken geraten sind und weshalb Sebastian und Bernd mit SSP trotz attraktiver Angebote unabhängig geblieben sind.
Zum Abschluss: Unternehmensnachfolge als eines der größten Themen im Mittelstand, und warum am Ende auch in einer durchautomatisierten Kanzlei der persönliche Kontakt den Unterschied macht!
Freut euch in den kommenden sechs Wochen jeden Montag auf weitere Folgen – direkt vom Bootssteg! Herzlichen Dank an Katja Lindo und das gesamte Team von LA VILLA am Starnberger See für die perfekte Kulisse.
Zu Gast: Sebastian Schweiger, B.A., M.A., LL.M., Steuerberater und Partner, Schweiger und Steinhöfer PartG mbB Steuerberater
Kontakt: linkedin.com/in/sebastian-schweiger-60394716a
Host: Dr. Johannes Baier, Rechtsanwalt, Gründungspartner, ROHDE BAIER Rechtsanwälte PartmbB
Kontakt: linkedin.com/in/dr-johannes-baier
Website
www.rohdebaier.de
Herzlich willkommen, Sebastian Schweiger!
SPEAKER_00Wie ist es denn sozusagen aus dem Maschinenraum bei euch? Ist die Nachfolge ein ganz großer Teil oder ist es so, dass du sagst du, ja, es gibt schon ein paar mehr Unternehmen, die übergeben werden, aber sonst im Wesentlichen haben wir in der Steuerberatung eigentlich gerade auch noch mit ganz vielen anderen Themen zu tun. Es ist ein sehr, sehr großes Thema bei uns.
SPEAKER_01Also auch Transaktionsberatung, dass wir einfach viele Demonanten haben, die sich gerade vorstellen, wie schaut denn eigentlich mein Lebensabend aus und was passiert mit meiner Firma? Wie geht es damit weiter? Gibt es da eine Nachfolgeregelung? Gibt es oft nicht. Und deswegen sind es auch viele Themen, die sie beschäftigen, die sie mir natürlich in Gesprächen dann auch darlegen und eigentlich Hilfe suchen.
SPEAKER_00Ich freue mich ganz besonders, dass wir die diesjährigen Summer Sessions mit unserem ersten Gast, dem Sebastian Schweiger, eröffnen dürfen. Auch in diesem Jahr dürfen wir wieder zu Gast sein hier im La Villa am wunderbaren Starnberger See. Sitzen auf dem Steg, haben dieses Jahr den großen Vorzug, nachdem unser Podcast-Kollege letztes Jahr sehr, sehr stark zu kämpfen hatte. Mit Regengeplätscher und wir hier bei 11 Grad und Krog saßen, als wir Podcasts aufgenommen haben, dass wir dieses Jahr die große Freude haben, jetzt bei Lauen 25 Grad hier tolle Gespräche führen zu dürfen. Und dann hätte ich gesagt, legen wir gleich los. Lieber Sebastian, ganz, ganz herzlich willkommen bei uns im Podcast. Große Ehre.
SPEAKER_01Hi Johannes, vielen Dank für die Einladung. Ich bin beeindruckt von der Kulisse hier. Ich glaube, das Setup ist perfekt für einen netten, kurzen Deep Dive.
SPEAKER_00Das ist doch prima. Lieber Sebastian, bevor wir sozusagen inhaltlich starten, wir haben ja und ich meine, wir kennen uns gut, machen viel zusammen, sowohl, ich würde mal sagen, beruflich viel, privat einiges. Aber vielleicht hilfst du uns nochmal so ein bisschen auf die Sprünge.
Sebastians Werdegang, Kanzleigründung und Zusammenschluss mit Bernd Steinhöfer
SPEAKER_00Was war dein bisheriger Werdegang? Was treibt dich gerade um? Was beschäftigt so deinen Schreibtisch? Nimm uns doch gerne mal mit auf deine Stationen. Klar, super gerne. Danke, Johannes.
SPEAKER_01Also ich bin Steuerberater und Partner einer Steuerkanzlei mit Sitz in Krilling im Landkreis Starnberg und in München, Maximilienstraße. Ich bin Steuerberater seit 2017 und ich glaube, was mich als Steuerberater vielleicht ein bisschen hervorhebt und besonders macht, dass ich jetzt den Weg über eine klassische Berufsausbildung nach dem Abitur gestartet hatte und, sag ich mal, auf der praktischen Schiene, sag ich mal, hin zum Steuerberater entwickelt hatte, mit Studium neben der Arbeit und so weiter und habe da einfach extrem viele technische Entwicklungen in der Steuerberaterbranche dann von der PIG aufgelernt. Ich sage jetzt mal, Softwarehersteller wie der Dativ ist ja vielen bekannt. Die haben sich natürlich auch in der Zeit auch entwickelt und da ist man einfach wirklich auch auf der technischen Seite sehr gut reingekommen, wenn man das einfach neben der theoretischen Ausbildung auch in der Praxis lernen konnte. Und daraus hat sich dann auch der Wunsch entwickelt, wenn man mal den Steuerberater in der Tasche hat, auch wirklich auch selbstständiger Steuererberater zu arbeiten. Und da war dann auch für mich so am Ende vom Master auch sehr, sehr schnell deutlich, ist es für mich sehr, sehr, sehr schnell deutlich geworden und habe das auch einfach gefühlt, dass es einfach nur richtig gut werden kann, so wie ich mir das vorstelle, wenn ich wirklich eine Kanzlei auf der Gründerwiese gründe, mit den digitalen innovativen Ansprüchen ja einfach was richtig Tolles zu bauen. So ein bisschen so Startup-Feeling und so weiter. Und außer diesen Strukturen, die wir von älteren Kollegen kannten und so weiter, war dann für mich einfach auch die klare Richtlinie. Ich muss mich gegen eine Partnerstelle entscheiden in der etablierten mittelständischen Kanzlei. Das war so 15 bis 17, irgendwann habe ich die Entscheidung getroffen, ja, einfach was eigenes aufzubauen. Und daraus hin, sage ich mal, habe ich dann auf der grünen Wiese zu Hause aus dem Wohnzimmer mehr oder weniger eine Kanzlei gegründet. Und aus dieser Kanzlei ist heute eine Partnerschaftsgesellschaft mit meinem Berufskollegen Bernd Steinöffer geworden. Wir haben inzwischen 28 Mitarbeiter, sind insgesamt mit uns beiden fünf Berufsträger, die in unserer Kanzlei arbeiten und glaube, ja, sind da auf einem ganz guten Weg, sodass wir auch wirklich diese Kombination aus Innovation, Digitalisierung, Autoritisierung extrem als Vorreiterkanzlei vorantreiben. Nimmt viele Mitarbeiter mit, spricht viele junge Kollegen an und wir spüren einfach auch so im Umfeld der ganze Steuerberater, Kanzleien, Steuerkanzleien, dass das auf jeden Fall der richtige Weg war. Rückblickend. So. Das waren so die letzten 20 Jahre in Kurzfassung.
SPEAKER_00Du, vielen Dank. Und nachdem ich jetzt sozusagen die letzten zwei, deine letzten 20 Jahre in Kurzfassung von anderer Seite sehr gut kenne, muss ich auch immer wieder sagen, sehr beeindruckend, weil das ist nämlich, glaube ich, auch genau der Weg zu sagen, ich gehe die einzelnen Stationen und entwickle mich dann jeweils dahin, wo ich es möchte, um dann jetzt zu sagen, ich bin jetzt vielleicht selber ein kleines, mittelständisches Unternehmen. Und ich glaube, wir sind, also die Zeiten sind vorbei, wo man freiberuflicher Berufsträger ist, ob man Steuerberater, WP, Rechtsanwalt ist, aber die Zeiten sind, glaube ich, vorbei, wo du sagst, naja, ich nagel mir ein Schild vor die Tür und mache dann halt so ein bisschen Beratung. Ich glaube, also genau diesen Ansatz, wir hatten ja auch an anderer Stelle schon, wenn man LinkedIn so ein bisschen verfolgt, hatten wir auch an anderer Stelle schon die Freude, zusammen Events auszurichten zu
Radikale Digitalisierung mit DATEV (SSP als Pilotierungskanzlei)
SPEAKER_00dem einen oder anderen Thema. Und ich glaube, das ist was Entscheidendes bei euch wahrscheinlich noch viel mehr als bei uns. Also wir kriegen ja auch häufig die Frage, wenn du jetzt, wie soll man sagen, wenn man sagen, eher unerfahrene Mandanten hast, die dann sagen, naja, hier Vertrag schreibt doch irgendwie Claude, ja, oder so den Klassiker. Nun ist es aber, glaube ich, so, dass bei euch mehr denn je gerade fortschreitende Digitalisierung, ich glaube, der Game Changer ist, sofern ich das jetzt verstanden habe. Ich weiß ja von einigen gemeinsamen Mandanten, dass es da, glaube ich, bei euch nicht mehr, es kann, glaube ich, gerade digitalisierungstechnisch kann man nicht mehr am Puls der Zeit sein, als ihr das seid. Und das war ja auch was, was du schon ganz früh erkannt hast, sozusagen lange bevor man überhaupt KI als KI bezeichnet hat. Jetzt ist es so, dass es ja mehr oder weniger mit Datev so eine Art Monopolstellung gibt, mehr oder weniger, also ein genossenschaftliches System, wo man sagt, das ist eigentlich letztlich im Mittelstand die, oder zumindest mal die Software, die Plattform, um die man nicht umhin kommt, mit der man seine Buchhaltung macht, mit der man seine Lohnbuchhaltung macht, mit der man sozusagen seine ganzen Mitarbeiter verwaltet, aber dann auch generell, wie bei uns auch, Rechnungsauseingang, also das ganz normale Day-to-Day-Business. Würdest du sagen, so ich glaube, der Schritt sozusagen zu sagen, ich habe große Datenmengen und die verarbeite ich digital, das ist glaube ich schon immer die Herausforderung. Aber hat sich jetzt in den, gerade in den letzten zwei, drei Jahren die Geschwindigkeit verändert? Also offene Frage ja, aber warum seid ihr so vorne dran? Also was ist sozusagen das Alleinstellungsmerkmal zu sagen, Horch, wir können mit KI wirklich das machen, wovon viele eigentlich träumen. Das ist ja das, was man immer wieder von jedem, der mit euch zusammenarbeitet, auch mandantenseitig gespiegelt bekommt. Warum braucht man doch noch einen Steuerberater? Also nehmen wir uns da mal so ein bisschen mit, was da technologisch passiert.
SPEAKER_01Gute Frage, danke. Also da versuche ich es mal aufzuarbeiten, war viel Fragestellung, aber die gebe ich gerne wieder. Man hat erkannt als junger Steuerberater, dass so wie die Kanzleien aufgebaut sind. Man hat ja damals seine Chefs angeschaut, die natürlich entsprechend älter waren wie du. Wie arbeiten die? Und was sich eigentlich damals immer schon bei allen rausgebildet hat, die Kanzlei läuft eigentlich nur, wenn man sieben Tage die Woche arbeitet und der Schreibtisch ranvoll Arbeit ist und der Steuerberater war eigentlich immer schon das Nadelöhr. Am Ende lagen alle Fälle zum Review oder Fälle, die halt die Mitarbeiter nicht alleine lösen konnten, wurden dann vom Chef gelöst und der Chef war in einem Hamsterrad eigentlich. Das heißt damals auch schon, wer übernimmt so eine Kanzlei irgendwann mal? Und Unternehmensnachfolge, erste Fragestellung, habe ich gesehen, schwierig. B, wie will er sein Unternehmen weiterentwickeln, wenn er eigentlich sechs, sieben Tage die Woche operativ in Arbeit fast absäuft. So, echt schwierig. Und dann kamen halt dann die Themen, so, ich meine, Unternehmen online kennt man. Jeder Mandant, auch du kennst Unternehmen Online, nutzt es ja selber, ist, sag ich mal, die digitale Plattform der Datef, wo der Belegaustausch stattfindet, damit man halt Dependent-Ordner und Papier nicht mehr abgeben muss, wie das ja immer noch viele machen. Unternehmen Online gibt es, glaube ich, ungefähr schon seit 15, 18 Jahren. So hat das angefangen, hat die Datef das, sag ich mal, gebaut und da haben halt dann irgendwann die ersten Kanzleien gemerkt, okay, wow, es ist ja überhaupt nichts digital. Also es hat ja praktisch kein einziger Mandant irgendwelchen digitalen Belege gehabt. Damals, vor 15 Jahren, war es dann noch so, da hat man ja auch keine Rechnung per E-Mail bekommen und so weiter. Es war halt einfach noch auf Papier. Und da war dann bei vielen Kanzleien, und das habe damals ich schon als jünger, Mensch in der Kanzlei erkannt, dieses ganze Papierkram, diese ganzen Ordner, diese ganzen Massen an Papieren, diese Archive, das ist ja Wahnsinn, und jedes Mal rennst du den Keller, um irgendwelche Informationen aus dem Vertrag zu holen, das muss doch irgendwie besser gehen. Und wenn du da erkannt hast, und das war auch die Grundlage überhaupt von Automatisierung jetzt durch KI, so ist ja damals keiner, wie du gesagt hast, dass sowas mal kommt. Überhaupt profitieren kannst, ist, dass du irgendwann die Entscheidung treffen musstest, ich digitalisiere radikal in meiner Kanzlei. Bestehende Mandanten und irgendwann können Neumandate können nur noch eigentlich begründet werden. Neumandate werden nur noch angenommen, wenn sie so mit uns zusammenarbeiten, wie wir uns das eigentlich vorstellen. War natürlich vor zehn Jahren deutlich schwieriger als heute, aber da musst du halt unternehmerisch einfach irgendwann die Entscheidung treffen, ich möchte meine Kanzlei so führen, ich sehe das Potenzial, wenn eine digitale Zusammenarbeit zwischen Mandant und Steuerberater gelebt wird, hebt man Effizienzen.
SPEAKER_00Also nur kurz, wenn ich da reingehen darf, das heißt aber auch, mehr oder weniger, es muss sozusagen auch oder es sollte auch einen passenden Mandanten geben. Also so die ganz klassische Zettelwirtschaft, ich habe mein Klemmbrett oder ich habe meinen großen Ordner, wo ich halt meine Belege reinschmeiß, sagt ihr auch dann tatsächlich du, dass wir die PS auf die Straße bringen können, brauchen wir, lieber Mandant, bei dir schon ein gewisses Maß an digitaler Organisiertheit. Absolut.
SPEAKER_01Und wie gesagt, das ist ja auch nochmal zurück zur Frage. Diese Weichenstellung war nicht heute, dass ich sage heute, wahrscheinlich würde jeder sagen, auch ein 60-jähriger Kollege, ja, das müsste man schon eigentlich machen. Ich muss es vielleicht auch nicht mal unbedingt machen, weil ich eigentlich auch schon am Ende meiner Berufing-Laufbahn bin. Das muss die jüngere Generation jetzt einfach machen. Aber früher war es natürlich schwieriger, vor zehn Jahren zu sagen, ey, verliere ich vielleicht ein Mandat auch, wenn ich ihn da in so eine Form reindrängt, komplett mit digital zu arbeiten, wenn er es überhaupt nicht fühlt, wenn er es auch nicht lebt in seinem operativen Arbeitsleben. Und da ist er heute sogar noch so, letztens haben wir auch wieder ein Mandat angenommen, ein Arzt, sehr erfolgreiche Arztpraxis. Dem habe ich auf einer Netzwerkveranstaltung, habe ich den kennengelernt, der selber jeden Monat drei Panel-Ordner, eineinhalb Stunden zu seinem Steuerberater fährt und den dann auch wieder abholt. Und da habe ich gesagt, das ist nicht dein Ernst. Da habe ich gesagt, hab mir mal nur grob erklärt, wie kann man eigentlich zusammenarbeiten. So auf einem minimalen Setup. Der ist aus allen Wolken gefallen, wie das geht, was? Warum erzählt mir das mein Steuerborder nicht? Und der war dann auch sofort auch ehrlich, er hat gesagt, du, ich bin eigentlich beim Steuerberater eigentlich so zufrieden, er reagiert, der beantwortet meine Fragen. Aber mein Eindruck ist auch der, dass das auch viele Bedanten dann nicht mehr ausreicht, weil alle haben viel zu tun. Und wenn du halt da diese Beratung nicht bekommst, wie kriege ich meine Buchhaltung, meine internen Prozesse so digitalisiert, dass du als Steuerbörter dich einfach anknüpfst und mit meinen Daten weiterarbeitest, dass ich mir einfach Zeit spare. Dass ich halt in der Praxis zum Beispiel in dem Fall nicht zwei Minijobber beschäftigen muss, die mir die Belege absortieren und ausdrucken. Also kommt die Telekomrechnung per E-Mail, dann wird die ausgedruckt und wird hinter die Rechnung gehängt. Das geht auch ein bisschen anders. Und das ist immer schön zu sehen, dass auch heute dann teilweise noch, weil einfach der Berufstand sehr, sehr fortgeschritten ist, muss ich sagen. Durchschnitts Steuerberater bei uns ist ungefähr Ende 50, 60 Jahre alt. Und es gibt in Deutschland 50.000 Steuerkanzleien, die mit DATIV arbeiten, das sind überwiegend fast alle. Und ungefähr knapp 70 Prozent dieser Steuerkanzleien haben vielleicht maximal 4 bis 5 Prozent digitale Mandate. Und jetzt siehst du auch aus dieser Beschreibung dieser Daten, dass eigentlich 10% aller Steuerkanzleien fast alle digitalen Mandate in Deutschland betreuen. Und das ist ja auch die Entwicklung, die passiert, dass sich viele, viele Mandate zu wenigen Kanzleien konsolidieren werden. Das ist halt sehr spannend und das ist auch das Thema, um das jetzt noch abzuschließen, die Frage. Viele Unternehmen haben sich auch herausgebildet. Denk mal an, vor 10, 12 Jahren hätte keiner geglaubt, dass man mit Influencing Geld verdient, dass mit E-Commerce so viel Geld verdient werden kann, dass man alles online bestellt und dass es in so einer Geschwindigkeit funktioniert, dass du so schnell skalieren kannst und dann kannst du nicht mit Papierbelägen hergehen, wenn ich in 3 Euro Scooter ausleihe und dann eine Rechnung erzeugt wird und dann muss ich 50.000 Ausgangsrechnungen verbuchen. Es geht hier um Schnittstellenverständnisse. Also wo kriege ich die Daten als Steuerberater her? Aus welchen Vorsystemen? Und da muss ich mich ja außerhalb der Dative auch mit Systemen auseinandersetzen, die verstehen und da andocken, dass der Mandant eben nicht händische Zuarbeit machen muss, sondern dass sie einfach in einem automatisierten Workflow einfach direkt in der Kanzlei ankommen.
SPEAKER_00Wo flansche ich an? Also das ist ja eigentlich, wenn du jetzt mal in meiner Laienwelt, also vielleicht mal zwei Punkte von meiner Seite. Ich glaube, unternehmerisch ist natürlich der Markt, den du beschreibst, faktisch unendlich. Wenn du sagst, wir haben von diesen, du sagtest, über die Kante 50.000 Kanzleien. Und das ist ja praktisch im Kleinstbereich, die so digitalisiert arbeiten, wie es eigentlich State of the Art wäre. Also der Markt sozusagen in, ich sag mal, in Mandatskonsolidierung, da ist also noch richtig was zu tun, ja, was unternehmerisch meines Erachtens ja eine enorme Chance ist. Das ist vielleicht mal das eine. Aber weitergehend lernt man ja jetzt, oder lerne ich zumindest, dass die reine Kompetenz der Steuerberatung, ja, gerade wenn es sozusagen, und wir sind jetzt sicherlich nicht in irgendeinem komplexen grenzüberschreitenden Umwandlungsvorgang. Oder weiß ich nicht, irgendwelche Fonderlöse. Da wird sicherlich, das wird immer ein Thema sein, wo du sagst, da müssen wir uns schauen, ja, wie verbuchen wir, welchen Excel der Lös, aus welchem Fonds nach oben runter im Kreis rum, einmal nach Luxemburg und zurück. Aber was du ja beschreibst, ist sozusagen das Tagesgeschäft der Buchhaltung, also classisch Accounting. Das braucht ja viel mehr als dieses, ich bin der Steuerberater, sondern das braucht ja eigentlich, was ich so raushöhe, also wie soll man sagen, eine API darf kein Fremdwort mehr sein. Und sozusagen diese technische Ausbildung, die IT-Ausbildung müsste doch dann eigentlich ein zentraler Bestandteil sein dessen, was ihr tut. Also man macht das jetzt autodidaktisch mit, entwickelt das weiter. Das ist ja wie bei uns auch, was wir an KI-Agents bei uns in der Kanzlei bauen. Die uns das Leben erleichtern sollen. Das ist sicherlich was, was ich gerne mal gelernt hätte. Ich meine, das ist jetzt gerade so, es entwickelt sich nebenher.
SPEAKER_01Da haben wir also ähnliche Ausbildung auch, wir haben das alle nicht gelernt, technisch. Genau, ja, wir sind alle jetzt keine IT-Nerds, die sagen, was erzielen wir für Geschichten, das kennt ja sonst keiner, ich bin ja auch ein Laie in dem Gebiet. Technisch, wie funktioniert das?
SPEAKER_00Genau richtig, ja. Aber das wäre doch dann jetzt vielleicht mal so, und
KI-Workflows im Spannungsfeld der persönlichen Beratung
SPEAKER_00dann ist auch, glaube ich, der Punkt, aber das ist doch sicherlich was, wo man sagen würde, das wäre sicherlich auch ein Bestandteil, der wahrscheinlich ausbildungstechnisch wichtig wäre oder wo da enorm viel zu machen ist.
SPEAKER_01Kann ich dazu was sagen, kurz, weil es genau verpasst. Das ist auch, was ich letztens in LinkedIn bei einem Kollegen auch super fand, den Beitrag. Er hat eine Stellenanzeige geschrieben, wie sie heute aussieht für einen Steuerfachangestellten oder eine Steuerfachangestellte. Und wie sieht diese Stellenbeschreibung 2030 aus? Und das hat total interessant zu sehen, habe ich ihm voll zugestimmt, dass man diesem Beruf fast gar nicht mehr eins zu eins vergleichen kann. Weil auch, was wir gerade durchmachen, jetzt mal auf unsere beiden Branchen, vielleicht die ja ein bisschen ähnlich sind, ja, auf Rechtsgebieten und so weiter. Wir müssen Mandanten transformieren, wir müssen Mitarbeiter müssen wir oder sie müssen sich selber transformieren dahin. Ich muss mich transformieren, im Endeffekt und ich muss Prozesse transformieren, damit es im Endeffekt irgendwann da hinkommt, dass es funktioniert. Und dass es viel Arbeit und es ist auch eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Weil wie schaut denn denn so ein Steuerfachangestellter, Steueranfachanstellter dann? Der macht dann 2030 sein PC an, der ist viel mehr Controller, der ist eigentlich viel mehr mit IT-Themen beschäftigt. Also er wird Unterstützung bekommen mit KI-Zuarbeitern, Agenten, wie du es gerade beschrieben hast, von Workflows, die er kontrollieren muss. Also er wird nicht mehr die Rode Bayer-Partnerschaftsgesellschaft durchgebucht und fertig gemacht und dann kommt die AB GmbH, sondern er wird ein Dashboard bekommen. Das ist auch schon sichtbar in Pilotierungen, wo er sagt, schau mal her, lieber Mitarbeitender, du hast 50 Fälle, für die du zuständig bist. 80% ist automatisiert weggebucht worden, ist schon verarbeitet, weil ich hundertprozentig den Beleg richtig erkenne und kann ihn auch korrekt verbuchen. Grüne Ampel. Wird aber auch irgendwann gar nicht mehr angezeigt. Jetzt ist ja immer noch so ein bisschen, hey, schau mal, ist es grün, guck dir den Beleg vielleicht nochmal an. Vertrauen zur Technik aufbauen, ist ja auch wichtig aktuell, aber das wird es nicht mehr geben. Du hast diese klassischen Buchungszahlen, wo du da alles eins zu eins überprüfst nicht mehr haben. So, und dann macht der Mitarbeiter die letzten 20 Prozent, wo er eingreifen muss, wo komplexe Sachverhalte nicht Standard sind. Und da wird es immer so sein, dass der Mensch am Ende die Entscheidung trifft, ist das korrekt oder nicht. Und dafür braucht auch der Mandant einen Steuerberater, weil am Ende geht es wie bei dir als auch bei uns am Ende um die Haftung. KI kann keine Haftung übernehmen. Das heißt, ich bin dafür verantwortlich, auch die letzten 10% auf einem hohen Level fachlich richtig zu beurteilen und dadurch für den Mandanten die Entscheidung zu treffen. Und das muss auch der Mitarbeiter lernen. Er muss Controller werden, er hat praktisch auch eine Führungsebene, wo unten drunter digitale KI-Agenten für jeden Frage arbeiten, die ihm im Workflow unterstützen. Und das finde ich total spannend, den Gedanken. Kannst du dir vorstellen, ihr sagst, ja, ich habe halt gar keine Lust auf diese ganze IT-Geschichte und so weiter, dass sich das für manche auch erst nicht so einfach gestaltet.
SPEAKER_00Ja, enorm, ja. Vor allem auch sozusagen diese, also die denke ich sozusagen, ich muss in eine Führungsrolle gehen. Ich kann praktisch nicht sozusagen, ich fahre morgens in die Kanzlei, buche meine Sachen durch und dann fahre ich wieder heim. Sondern letztlich auch das ganze Thema Schulung, ja, wo du sicherlich in einem großen Konzern sagst, naja, da hast du jemanden, der sich regelmäßig um Schulungen kümmert. Das ist ja auch was, was du jetzt in einer kleineren Einheit, ja, was ja enorm zeitfordert und auch zeitaufwendig ist. Aber ich glaube, das ist was, wo man einfach nicht um hinkommt. Absolut.
Konsolidierung Und Private-Equity-Hype
SPEAKER_00Jetzt hattest du Konsolidierung angesprochen und wir haben ja dazu auch schon im vergangenen Herbst mit anderen Kollegen, anderen Beratungshäusern auch zusammen, durften wir ein gemeinsames Event hosten. Weil es, ich meine, letztes Jahr war, glaube ich, waren wenige Themen im Berufsträger-Transaktionsmarkt so heiß wie Konsolidierung im Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfer bzw. Tax Accounting Audit, um das Anglizismen zu verwenden, Bereich. Wie ich weiß, und ich glaube, das ist auch kein Geheimnis, habt ihr an keiner Konsolidierung irgendwie mitgemacht im Sinne von, wir verkaufen unsere Kanzlei und gliedern uns wo Größe ein, sondern habt ein sehr großes Selbstvertrauen in die eigene Rolle, zu sagen, du, wir haben ein ganz eigenes Konzept, wie der Thorsten und ich übrigens auch, ja. Das ist, also sind schon sehr überzeugt von dem, was wir tun. Was ist denn jetzt passiert? Also, Quo war das Text-Rollups? Man hat ja jetzt sozusagen in der Presse, hörst du, liest dir gar nicht mehr so viel mit hier Kauf zu und da kauf zu. Wir hatten an der anderen Stelle auch zusammen mal einen Artikel dazu veröffentlicht. Wie nimmst du das denn als Steuerberater wahr? Ich meine, es war ja gefühlt so letztes Jahr, um die Zeit, haben wir auch einen Podcast dazu aufgenommen, so mehrere. Und es war praktisch jeder Steuerberater, Kollege, der uns anrief und sagt, Johannes, wir haben ein Angebot bekommen, die wollen uns kaufen, da ist hier, da ist da, was soll man machen? Und jetzt ist es gefühlt medial, für uns natürlich immer noch sehr präsent, aber gefühlt medial total veräppt. Wie siehst du das?
SPEAKER_01Bin ich voll bei dir. Und kann ich auch nur bestätigen, so vor eineinhalb Jahren, weiß ich noch, wenn es gestern gewesen wäre, ist jetzt auch nicht so lange her, aber ist auf einmal, hat man LinkedIn aufgemacht oder hat einfach in seinen Social Media Plattformen, wo man sich einfach halt einfach reinliest und so, da ploppen auf einmal die ersten Player auf, die sagen, hey, jetzt geht's los, PE investiert in die ersten Steuerkanzleien, haben sich die ersten Firmen herausgebildet und da ist man natürlich erstmal so, wow, okay, wie haben die das gemacht? Und man hat es jetzt auch nicht Jahre vorher beobachtet, dass sie das irgendwie planen, sondern das war auf einmal dann schon da, die ersten Player. Und wir haben dann selber auch mit denen Gespräche geführt. Also wir haben uns das auch wirklich angehört, weil man natürlich schon sagt, hey, Moment mal, was passiert dir gerade? Viele haben wahrscheinlich gesagt, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Kanzleien zu kaufen und einfach auch hier Konsolidierung zu betreiben. Jetzt ist ja die KI da. Die macht ja jetzt eh alles von alleine und jetzt kannst du noch mehr skalieren und jetzt kannst du dann noch mehr optimieren und das macht sie eh alles von alleine. Ich glaube, das war schon so eine FOMO-Stimmung auf Seiten vom PE. Auf unserer Seite war es extrem konfus, verwirrend, auch schon ein bisschen ängstlich zu sagen, muss man sich jetzt so einer großen Einheit anschließen, um überhaupt noch zu bestehen die nächsten Jahre? Also haben die wirklich dann natürlich, weil die bringen ja so viel Geld mit, die bringen so viel Geld mit und denkst ja, ja, du verlässt dich so ein bisschen auf die Datev, die werden das schon auch irgendwie hinkriegen in die nächsten fünf bis sechs Jahre, aber hast du da wirklich vielleicht einen extremen Nachteil, einen Zeitnachteil? weil die was Besseres entwickeln mit so viel Geld, als wenn ich mich nicht anschließe. Und sitze ich dann vielleicht in zehn Jahren am falschen Tisch. Das waren schon meine Gedanken, die ich hatte. Und dann hat man natürlich aus den ersten Gesprächen. Ich meine, ich kenne das natürlich als Steuerberater auch, habe ja schon viele Unternehmensverkäufe und so weiter auch als Steuerberater begleitet. Die PEs, die IC natürlich nur, es ändert sich nichts und wir wollen uns gar nicht einmischen. Wir wollen nur das Beste für euch ist Ironie aus, ja. Versteht ihr, was ich meine? Aber haben uns das dann auch angehört? Wir haben mit vielen gesprochen, die auch heute noch am Markt sind und haben dann aber einfach auch die Vision nicht, ich fand sie nicht ehrlich, weil ich einfach glaube, wenn ich diese Ansätze habe und eine Kanzlei nur noch das Interesse hat, wirtschaftlich zu arbeiten und nur noch auch Renditen zu steigern, was ist das Wichtigste an unserer Arbeit, ist der Mandant, ihn optimal zu beraten und nicht ihn so zu beraten, dass wir möglichst viel Gewinn machen. Das ist eine Fragestellung, die lasse ich jetzt einfach mal im Raum stehen, die besteht ja auch in anderen Bereichen. Aber dann haben wir einfach auch gemerkt, es sind auch viele größere Einheiten gewesen, wo die Inhaber, die Gesellschaft, der Strukturen 60, 70 plus waren. Und dann habe ich schon so ganz ehrlich gedacht, erzählst du mir jetzt schon so, okay, was du 20, 30 Jahre nicht hinbekommen hast, das machst du jetzt in zwei Jahren und dann geht es nicht an denen vorbei. Habe ich gesagt, das fühle ich nicht, glaube ich auch nicht. Und haben gesagt, jetzt wo endlich die Technik kommt, wo auch wir von KI profitieren können, um überhaupt dann diese Früchte zu ernten, weil wir vorher digitalisiert haben, weil erst kommt Digitalisierung und dann kommt Automatisierung. Und jetzt soll ich, sag ich mal, meine aufgebaute Kanzlei abgeben und mich einer großen Einheit anschließen und bin dann dort doch irgendwo weisungsgebunden, habe ich dann auch einfach nicht gefühlt. Und war aber schon erst so, boah, ja, da macht halt nicht mit so ungefähr, aber die Multiples werden halt deutlich runtergehen, wenn ihr euch einem Jahr und so anschließt, war natürlich schon so, ja, ist halt dann so. Wenn ich jetzt heute zu einer Frage zurückkomme und auf diese Themen blicke, sehe ich, dass sich da sehr, sehr viel getan hat. Es ist extrem ruhig geworden, was natürlich auch damit zusammenhängt, dass die Steuerkammer auf Bundesebene natürlich auch inzwischen offiziell dagegen vorgeht und sagt, das ist einfach, wir wollen das nicht, wir wollen keine Finanzinvestoren in eine Steuerkanzleien. Es ist eine Unsicherheit, wie wird sich das gestalten? Was ist denn jetzt mit Einheiten, die sich schon umgestaltet haben und PE-Kanzleien sind die überhaupt noch Steuerkanzleien in Kraft gesetzt? Gilt das für die Rückwirkung? Gilt es für die Zukunft? Also es ist sehr, sehr viel Unsicherheit in den Markt reingekommen. Also ich würde jetzt auch nicht sagen, wenn ich jetzt verkaufe und dann sagt auf einmal die höchste Ebene, ihr seid nicht als Steuerkanzlei zugelassen, weil ihr dem Trampinsitzverbot unterliegt. Finde ich schwierig, finde ich schwierig. Da jetzt überhaupt eine Entscheidung zu treffen, ist es der richtige Schritt, jetzt noch an eine große PE Einheit zu verkaufen. Und was man über mein Netzwerk auch inzwischen dann will. Ich rede natürlich auch mit vielen Kanzleien. Ich kenne einige, die sich angeschlossen haben, ich kenne einige Mandanten und auch Netzwerkpartner, die selber in PE-Gesellschaften arbeiten. Da hört man natürlich auch, so wo ich mal nachfrage, wie läuft es denn so? Und da bildet sich immer eine These heraus, die sagen, oh, ich glaube, es wurde auch ein bisschen unterschätzt. So, ach, rentable Steuerkanzlei, es sind doch alles Dative-Kanzleien, ja, die hauen wir einfach zusammen und das muss ja dann mega effizient dann einfach kurzfristig schon Hebel geben und auch mittelfristig sparen wir dann mega viel Personalkosten, mega viel IT-Kosten und so weiter. Und eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall. Die merken, glaube ich, jetzt, dass nur eine Data-Kanzlei und eine Dative-Kanzlei zu merchen extrem komplex ist, weil auch eine Dative-Kanzlei komplett anders arbeiten kann als eine andere Steuerkanzlei. Weil da einfach Menschen arbeiten. Da arbeiten Menschen auch in unserem Bereich sehr eigenverantwortlich. Denk an die Lohnbuchführung, denk an die Erstellung von Steuererklärungen. Ja, der eine arbeitet gerne so, der andere arbeitet so. Die arbeiten nicht gleich. Und auch diese Mitarbeiter, die lassen sich nicht von heute auf morgen einfach eine eigene Struktur drauf packen und sagen, du machst jetzt deine Arbeit so, weil die läuft dir effizient und wirtschaftlich richtig erfolgreich. Und das, glaube ich, fällt denen auch gerade so ein bisschen auf die Füße, dass sie merken, dass mittelfristig diese Effizienzen nicht da sind und dass es auch unfassbar viel Geld kostet, das zu merchen. Mit gemeinsamen Schulungen, Prozesse, auch das Recruiting und so weiter, das hat doch das alles nicht so funktioniert, wie sie dir so leicht funktioniert, wie sie dir das vorgestellt haben. Und das schon so ein bisschen erstmal on hold ist, habe ich so mein Gefühl. Also und das ist auch das, was ich verstehe. Ich habe selber mit meinem Geschäftspartner, dem Bernd Steinöfer, vor drei Jahren eine Partnergesellschaft gegründet. Und ich würde das nicht unterschreiben, dass es total einfach ist, so zwei Kanzleien zusammenzuführen, weil wir waren auch zwei Dateif-Kanzleien und ja, das war ein Prozess von Monaten, unfassbar teuer, IT-Datenbestände migrieren und so weiter, wäre mir neu, dass das einfach easy funktioniert. Also ich kann das als eigene Erfahrung, ich hab's erlebt, bezeugen.
SPEAKER_00Ich finde, ich finde sozusagen diese, ich finde sozusagen, der Zeigerstand auf dem Fieberthermometer, den du uns gerade gibst, ja, den finde ich total spannend, weil ich bin da jetzt ja auch gar nicht, wie soll man sagen, ich bin ja jetzt niemand sozusagen, der sich darüber freut, dass sozusagen ein Zweifel eintritt, ja. Und als M ⁇ R-Anwalt steht es mir in gewisser Weise anheim zu sagen, wir müssen eine Lösung finden. So, und auch die Situationen, die Exits, die Rollups, die Plattformen, die wir beraten dürfen, matcht es genau das, was du sagst, ja, weil die, ich glaube, die klassische Logik, ich habe ein Produktionsunternehmen, das in einem Bereich unterwegs ist und ich habe ein zweites Produktionsunternehmen, das in einem Bereich unterwegs ist. Beide haben irgendwie missliche ERP-Systeme und dann kann ich die aber letztlich zusammenführen und kann dann einen Schichtbetrieb übereinander legen. Jetzt mal ganz runtergebrochen. Das siehst du genau richtig. Das ist ein ganz anderer Konsolidierungscase als eine, wie soll man sagen, und es ist gar keine Wertungsfrage, sondern einfach von der Art der Arbeit. Wir zumindest der Kanzlei und ihr auch, wir tun alles daran, um möglichst viel Kolleginnen und Kollegen Befähigung hinzubekommen, möglichst viel daran zu arbeiten, eigenverantwortlich in Mandaten zu beraten, zu agieren, nächste Schritte voranzutreiben. So, und jetzt sagst du ja dann auf einmal, weil du vielleicht als Partner sagst, naja, wir veräußern jetzt unsere Kanzlei, muss ja zurück sagen, aber die ganze Mannschaft auch sagen, naja, passt dann für mich schon auch. Ich komme jetzt von meinem eigenverantwortlichen Arbeiten zurück und das ist, glaube ich, was, vielleicht geht es auch in gewissen Strukturen leichter. Also wenn du zum Beispiel sagst, du hast eine Kanzlei, die praktisch nur Fonds berät. Da hast du vielleicht auch auf Mandantenseite ein anderes Mandantenklientel, die letztlich sagen, für uns ist eine gewisse Form von Konsolidierung okay, weil wir vielleicht einen anderen Benefit dahin sehen. Ich glaube aber, dass der klassische Mittelstand einfach gerne eine Steuerberatungskanzlei hat, wo du anrufst, wo du die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter kennst, wo du den Steuerberater, also den Berufsträger kennst, wo du weißt, was ist der nächste Schritt. Und das ist, glaube ich, dieses Menschen im KMU-Bereich. Das lässt sich faktisch total schwer konsolidieren, das lässt sich meines Erachtens auch nicht skalieren. Also Thorsten und ich sprechen häufig darüber in unserer Kanzlei. So Skalierung. Mehr Mitarbeiter, mehr Kolleginnen anstellen, heiern, heirn, heiern. Aber mit welchem Ziel? Für uns ist, und da bin ich bei dir, wie soll man sagen, ich halte schon sehr viel auf den Eid, den man so als Anwalt wird und den man auch so als freier Berufsträger generell hat, als Steuerberater eben auch. Für mich ist das nicht so, also ich muss mich jetzt nicht streiten über den letzten Semikolon im Kaufvertrag. Aber wenn es darum geht, einzuwerten, wie das Haftungskonzept im Vertrag ist, dann ist es mir nicht entscheidend, dass der Deal fliegt am Ende vom Tag. Mir ist entscheidend, dass meine Mandantin, mein Mandant für sich einwerten kann, mache ich das Geschäft für mich, wie ich es eben einwerte, so dass es mich glücklich macht. Oder so, dass es eben meinen meinen Interessen größtmöglich entspricht. Und ich glaube, das ist sowas, ich meine, da weiß ich es immer als Freiberufler, ja, weil das ist immer genau diese Skalierung, wo du sagst, die kann ich eben bringen oder die kann ich eben nicht bringen. Und bei uns kann man sie noch, ich meine mal jetzt als These noch weniger bringen. Ich freue mich ja über jedes Tool, über jeden Agent, der mir sozusagen klassische, ich sag mal, Drafting-Aufgaben abnimmt, ja, also Formatierung in irgendeinem Dokument rauszufummeln. Die ganze Übersetzungsthematik, das sind ja alles Sachen, Standardvorlagen, das sind alles Sachen, also ich freue mich über alles, was mir im Drafting hilft. Aber sozusagen die menschliche Komponente, die Beratungskomponente, das war, glaube ich, immer die große These, jetzt wenn ich sozusagen auf Steuerberater-Rollups und auf Konsolidierungsfälle schaue oder auf, ich soll mal sagen, Accounting-Rollups, wenn du auch so willst. Weil da muss man, glaube ich, ein sehr diffiziles Verständnis davon haben, so wie ihr, dass du sagst, du entwickelst praktisch den Markt mit, weißt du was kann ich konsolidieren. Also Stichwort, ich habe ein Dashboard und sehe dann, viele Fälle habe ich einfach schon durchgebucht. Das sind aber, glaube ich, die wichtigen Fälle. Oder da ist vielleicht auch schon alles durchgebucht, aber da muss ich auf jeden Fall nochmal drauf schauen.
SPEAKER_01Und der Markt, es sind halt doch einfach Leute, die berufsfremd sind, die einsteigen. Also letztens haben wir auch mit einem Berliner, ja, die nennen sie jetzt nicht PE, die wollen es ein bisschen anders machen, jetzt sind halt wie sie finanziert. Aber trotzdem, da kommen halt auch wieder Gesellschafter, die halt nicht aus unserer Branche kommen und zeigen, okay, warum sollte man sich jetzt euch anschließen? Ja, wir wollen dann genau solche jungen, innovativen Kanzleien wie ihr, wir wollen eben nicht die, wie bei anderen Einheiten, wo der 65-Jährige sagt, boah, jetzt gibt es einfach mal doch noch Geld für meine Kanzlei, ich kann es gar nicht glauben. Also das gibt es ja auch, kann mir keiner erzählen, dass sie nicht auch solche Kanzleien gekauft haben. Ist dann auch für die Gruppe auch wieder ein Problem, wenn die in drei Ferien alle aufhören und wir sollen die ganzen Mandate betreuen. Das sehe ich als großes Problem. Aber auch bei dieser anderen Lösung aus Berlin, wo ich da eben erzählt habe, ist eher auch was für Kanzleien jetzt schon. Dann bauen sie ein bisschen so ein Dashboard, ja, mit KI, dass man dann vielleicht ein bisschen fancy auch natürlich ein paar wichtige Tools auch einfach anzapfen kann und so weiter. Aber das ist auch dann eher so der Schritt für Kanzleien. Ich kriege selber überhaupt nicht hin, mich damit zu beschäftigen. Jetzt gibt es da doch wieder die Tür, was ein bisschen besser zu mir passt, aber auch wieder eigentlich für mich zu weniges. Also da sind wir auch schon wieder einfach einen Schritt voraus. Weißt du, wo ich meine, jetzt ist da viel mehr möglich. Und du hast kurz auch nochmal, wo ich dich bestätigen will, Produktionsunternehmen, Polizierunternehmen, andere Business Case. Schau die Ärzte zum Beispiel an. Da hast du doch den Arzt, den Facharzt, der jetzt in der Praxis sitzt und macht den ganzen Tag Sprechstunde. Da ist er der, der 95% von Umsatz macht. Und dann hast du vorne halt Strukturen,
Mergers & Acquisitions im Bereich Steuerkanzleien
SPEAKER_01Organisationen, die halt dem zuarbeiten, Terminvereinbarungen machen, Buchhaltungen machen, Telefon machen und so weiter. Das kannst du wahrscheinlich ziemlich leicht zusammenführen, weil das eigentlich jede Praxis ähnlich macht. Aber halt bei uns ist es einfach ein bisschen anders, glaube ich. Und ich glaube, das, was du auch gesagt hast, mit dem persönlichen Kontakt. Und das will ich jetzt immer so beschreiben, völlig rausgelöst aus den freien Berufen, wo es eh im People Business ist, wo du mit dem Inhaber, mit dem fachlich Wichtigsten eigentlich sprechen musst, der die meiste Erfahrung hat. Ich glaube, es wird die nächsten Jahre das größte Privileg sein für Geschäftsbeziehungen, dass ich überhaupt noch mit einem Menschen wahrscheinlich in echt spreche. Vielleicht sogar persönlich, vielleicht noch in einem Teams-Call und du sagst, andere, die es sich dann vielleicht nicht leisten wollen oder können, sprechen dann vielleicht mit einem Avatar von mir oder von irgendwem und du sprichst mit KI. So kannst du jetzt auch mal überlegen, rufen wir da Telekom an, dann geht irgendeiner ran und dann spricht eine Maschine mit dir und du bist total frustriert, du kriegst keine Hilfe, du brauchst jetzt eine Lösung und der krinnst deine Freundin und sagt, ich kann Ihnen leider nicht mehr helfen. Bitte rufen Sie morgen nochmal an. Einen wunderschönen Tag noch. Also es hört man ja auch schon bei Hausverwaltung und so weiter, wo dann Mieter Eigentümer anrufen und du redest halt schon mit einer KI. Und dann sage ich so, wenn ich jetzt innerhalb von einem Unternehmen bin, glaube ich, ist das der riesen USP von uns. Die wollen am Ende mit Menschen sprechen. Und deswegen ist das letzte, was ich von KI übernehmen lasse, ist das Telefon. Und dass vorne einer rangeht, eine Freundin, wir haben eine super Assistentin, die ins Telefon rangeht und ich höre immer wieder, Mai ist es toll, die ist so freundlich, die ruft sofort zurück. Da geht immer die Sonne auf, wenn die rangeht und das ist, was der Unterschied am Ende ausmacht. Wir können viele automatisieren. Am Ende geht es immer noch um Menschen, um Geschäftsbeziehungen. Und da glaube ich daran, dass es am Ende zwischen den Menschen entsteht, die Verbindung und das Vertrauen. Vielleicht so, Punkt mal stehen lassen. Das glaube ich, ja.
SPEAKER_00Das finde ich eine sehr starke These, wo ich nichts mehr hinzufügen kann. Vielleicht zum Abschluss noch einen, es gibt noch einen sozusagen so das zweite Fieberthermometer, was die Nachfolge angeht, generell. Ja, und ich meine, die ist sozusagen, wir haben eine Nachfolgewelle, das wissen wir alle, ja. Jetzt haben wir schon auch gemeinsam ganz viele Nachfolgen begleitet, ja, und was ich auch immer sehr erfrischend finde, muss man an der Stelle auch mal sagen. Jetzt haben wir auf der einen Seite die Frage, Mandanten müssen sich generell umstellen, Mandanten müssen passend sein, ja, also sozusagen auch in gewisser Weise kannst du heute als Mandant einfach nicht mehr sagen, du, ich habe einen 100-Mann-Betrieb, ja, und ich komme da ums Eck und eine Kollegin, Kollege fährt dir halt oder ich fahre selber, fahr dir halt irgendwie so den Schuhkarton vorbei oder die drei Leitsordner und dann mach mal damit, was das Beste ist. Das ist so sicherlich eine sozusagen operative Day-to-Day-Business-Herausforderung. Nun ist es ja aber so, ich glaube, keiner weiß besser in so einem Mandantenstamm als ihr, wie es um die Nachfolgesituation steht. Jetzt haben wir, als wir die ersten Podcast-Folgen aufgenommen haben, so vor mehr als zweieinhalb Jahren, gesagt, Mensch, Nachfolge,
Vertrauen als wichtigster USP der Steuerkanzlei
SPEAKER_00Riesenthema. Und da hat man dann immer diese IHK-Zahlen und was kommt und was passiert. Ich katja die ja jetzt lange sozusagen und sehr verantwortungsvolle Rolle, wie unsere Host hier im La Villa bei der IHK hatte, gleich in der nächsten Podcast-Folge sprechen wir mit dem aktuellen IHK-Vorsitzender München-Oberweihen so. Für alle ist klar, Nachfolgeriesenthema. Wie ist es denn sozusagen aus dem Maschinenraum bei euch? Also wenn du sagst, deine Anrufe, die machst du, ja. Ist die Nachfolge ein ganz großer Teil oder ist es so, dass du sagst du, ja, es gibt schon ein paar mehr Unternehmen, die übergeben werden, aber sonst im Wesentlichen haben wir in der Steuerberatung eigentlich gerade auch noch mit ganz vielen anderen Themen zu tun. Oder ist es tatsächlich so, dass man auch sagt, also Übergabe, Nachfolge, das ist wirklich bei uns entscheidend.
SPEAKER_01Ja, das ist ein sehr, sehr großes Thema bei uns. Also auch Transaktionsberatung, dass wir einfach viele Demandanten haben, die sich gerade vorstellen, wie schaut denn eigentlich mein Lebensabend aus und was passiert mit meiner Firma, wie geht es damit weiter? Gibt es da eine Nachfolgeregelung? Gibt es oft nicht. Und
Fokus: Nachfolge im Mittelstand
SPEAKER_01deswegen sind es auch viele Themen, die sie beschäftigen, die sie natürlich in Gesprächen dann auch darlegen und eigentlich Hilfe suchen. Und das ist ja ein bisschen heraus, dass du erzählst, dass unser Nachfolgeevent, was wir da im Java ⁇ Business Club vor einigen Monaten gemacht haben, auch ein Riesenerfolg war. Weil eigentlich Menschen, die wir betreuen, wir haben gerade Großkonzerne, wo es anonym ist, sondern sind die Inhaber, geführten Mittelständler, kleinen Unternehmen auch, die haben kein Netzwerk zu Themen, die wir jeden Tag besprechen. MA. Das hat er noch nie gehört. Also wie finde ich den eigentlich einen Nachfolger, wenn es jetzt nicht der Sohn oder die Tochter macht und der Mitarbeiter wird es vielleicht keinen machen, aber der hat halt irgendwie Angst, einen Darlehen aufzunehmen in der Summe und das dann fortzuführen. Ja, gibt es halt keinen, da muss ich halt aufhören. Das war so ein bisschen die These, die sagen, Mai, frustrierend. Und dass dann solche Veranstaltungen, die wir dann auf die Beine gestellt haben, gesagt, komm doch mal zu so einer Veranstaltung. Wie erzählen dir jetzt eigentlich mal, wie so ein Unternehmensverkauf auch oder eine Unternehmensfortführung in einer anderen Art und Weise funktioniert? Und da ist dann bei denen einen Gedanke gereift, Wahnsinn, also es gibt wirklich ein Family Office, einen strategischen Investor, der meine Firma kaufen würde. Ich sag's mal, Fußboden, Parkettlegermeister, zehn Mitarbeiter, 300.000 Euro E-Bit nachhaltig, der konnte das gar nicht glauben, dass er eventuell auch da einen super Exit-Erlös erzielen kann und war dann auch total motiviert. Ja, dann, Herr Schweiger, können wir das machen? Können Sie mir da ein Intro herstellen zu dem? Wer kann mich da rechtlich beraten und so weiter? Da haben wir ja eine super Kooperation auch. Und das war total interessant zu sehen, dass diese Unternehmer überhaupt keine Möglichkeit haben, sich das selber irgendwie anzueignen und brauchen da unsere Hilfe. Nicht nur bei der Steuerberatung. Also ich meine die Steuerberatung des Setup für den besten Exit, die beste Unternehmensfrage fängt ja im besten Fall schon früher an. Habe ich eine Holdingstruktur, sind irgendwie Grundstücke drin, die rausgelöst werden müssen und so weiter. Das klären wir ja eigentlich hoffentlich schon im laufenden operativen Geschäft. Aber dann kommt der Punkt, er ist weit, ich muss, ich will aufhören, was sind meine Möglichkeiten? Und da finde ich es total spannend zu sehen, wie viele Möglichkeiten sie inzwischen haben. Und das ist ja dann auch vielleicht auch das Gute an vielen PE-finanzierten Lösungen, dass sie halt einfach Portfolios haben, Portfolien haben oder ein Family Office oder große und wohlhabende Familien, die halt wohl profitable Unternehmen einfach dann eingliedern bei sich und sie halt auch wissen, Beispiel der Handwerksunternehmer, null digitalisiert, ist bis 19, 20 auf der Baustelle. Dann schreibt er einmal im Monat, schreibt er Rechnungen und die Buchhaltung wird irgendwie noch kurz Sonntagabend gemacht. Wissen die natürlich auch, dass es da mega Effizienzen geben kann, sowas einfach zu kaufen und dann auch effizienter zu machen, wo man auch dann gut Entwicklungen von Unternehmen sehen kann. Auch die Kombination, die spannend ist, auch dass viele sagen, boah, ein strategischer Investor oder sagt, ich will ja eigentlich noch gar nicht aufhören. Ich hole mir jetzt jemanden rein, der mir bei den Sachen hilft.
Ausblick, Event-Hinweis und Abschluss
SPEAKER_01Das entsteht da auch, ja. Und es ist total spannend zu sehen, dass das, glaube ich, vor zwei, drei Jahren noch kein Thema war bei vielen Unternehmern.
SPEAKER_00Ich glaube, danach, lieber Sebastian, kann nichts mehr kommen. Da vielleicht noch Werbung in unsere eigenen Sache. Ich glaube, nachdem das ja so ein erfolgreiches Format jetzt Anfang des Jahres war, zu allen möglichen anderen Events, die bis dahin passieren, treffen wir uns ja auch genau zu dem Thema wieder in Berlin. Im Oktober bin ich total gespannt, ja, weil das Line-Up-Cool, ich glaube, und genau auch um das zu besprechen, ja, das ist sozusagen das 300K EBIT-Unternehmen nachhaltig, der sagt, du, dann kann ich einfach mein Geschäft weitermachen, auf gut Deutsch. Zum 5, 6, 7 Millionen EBITDA-Unternehmen, die sagen, ehrlicherweise vielleicht müsste ich auch schon viel mehr wissen dazu. Hab's bisher mich aber nie interessiert und kann mich aber da auch so ein bisschen aufschlauen und muss jetzt diesen Schritt gehen. Also das ist was, wo ich auch sehr froh bin und auch große Freude dran habe, dass wir da irgendwie gemeinsam viele Situationen beraten dürfen. Ganz herzlichen Dank, dass du unser Gast warst, lieber Sebastian. Ich bin sicher, dass das nicht das letzte Mal war. Und jetzt sind wir natürlich herzlich eingeladen, noch einen Moment hier die Sonne zu genießen.
SPEAKER_01Vielen Dank nochmal für die Einladung. Traumkulisse hier, Wetter hat mitgespielt. Gibt, glaube ich, keinen besseren Start in den Tag, sage ich mal, hier mit dir so ein nettes Gespräch zu führen und voller Motivation jetzt zurück an die Arbeit zu gehen. Danke dir. Danke