Kick-off Call - Insights aus dem Legal Workstream
Herzlich willkommen zum "Kick-off Call", dem Podcast von ROHDE BAIER Rechtsanwälte mit Insights aus dem Legal Workstream.
Unsere Podcast-Reihe bietet echte Einblicke aus erster Hand in die verschiedenen Phasen von M&A, PE und VC Transaktionen. Erfahre mehr über Themen wie Due Diligence, Vertragsverhandlungen, Unternehmensnachfolge und Dealmaking.
Empfohlen für Anwälte, Investoren und Unternehmensführer, die einen fundierten Einblick in die rechtlichen Mechanismen von Mergers & Aquisitions suchen.
Redaktion: Sebastian Pleyer | PLEYERmedia
Kick-off Call - Insights aus dem Legal Workstream
Von Starnberg bis zur Zugspitze – Private Banking, Technologie und vor allem: der Faktor Mensch! (#48)
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25 Grad am Bootssteg, drei Mikrofone, leichter Wellengang und ein beeindruckendes Panorama am Starnberger See: Herzlich willkommen zur zweiten von sechs Ausgaben der ROHDE BAIER Summer Sessions 2026! In dieser Episode spricht Gründungspartner Dr. Johannes Baier mit zwei Gästen aus der Finanzwelt der Region: Cyrus Ahari, Vorstand der VR Bank Starnberg-Zugspitze eG, und André Kolb, stellvertretender Bereichsleiter Private Banking & Wealth Management. Im Zentrum des Gesprächs steht zunächst die Fusion 2025: Die VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg eG und die VR-Bank Werdenfels eG haben sich zur neuen VR Bank Starnberg-Zugspitze eG zusammengeschlossen, der drittgrößten Genossenschaftsbank Bayerns.
Cyrus Ahari erklärt, wie die solide Eigenkapitalausstattung beider Banken, der demografische Wandel, sowie komplementäre Stärken im Kredit- und Fondsgeschäft auf der einen und im Passivgeschäft sowie Private Banking auf der anderen Seite den Zusammenschluss trugen. Untermauert von einem Vorstandsteam, welches die Ressorts entlang der eigenen Stärken verteilt hat.
André Kolb ordnet die Rolle des Beraters als „Steuermann“ statt reinem Produktlieferanten ein: Private Banking & Wealth Management begleitet Unternehmer über den gesamten Lebenszyklus – vom Vermögensaufbau über den Vermögensschutz bis zur Unternehmensübergabe und Vermögensübertragung innerhalb der Familie. Die Zugspitze dient dabei als Sinnbild für die einzelnen Lebensphasen, inklusive des „Tals der Tränen“ in schwierigen Zeiten. Cyrus und André betonen zudem den Nachhaltigkeitsanspruch der Bank mit starker Präsenz in der Region. Trotz technologischem Fortschritt bei Anlageentscheidungen durch KI und Robo-Advisor bleibt der persönliche, vertrauensvolle Kontakt der entscheidende Erfolgsfaktor.
Ein Gespräch über Regionalität, starke Netzwerke – und darüber, warum ausgerechnet im digitalen Zeitalter das „People Business“ zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird.
Zu Gast:
Cyrus Ahari, Vorstandsmitglied, VR Bank Starnberg-Zugspitze eG
Kontakt: https://linkedin.com/in/cyrus-ahari-00980012b
André Kolb, Stv. Bereichsleiter Private Banking & Wealth Management, VR Bank Starnberg-Zugspitze eG
Kontakt: https://linkedin.com/in/andré-kolb
Host:
Dr. Johannes Baier, Rechtsanwalt, Gründungspartner, ROHDE BAIER Rechtsanwälte PartmbB
Kontakt: linkedin.com/in/dr-johannes-baier
Website
www.rohdebaier.de
Ich freue mich in unserer nächsten Folge der Summer Sessions heute bei mir den Cyrus Ahari begrüßen zu dürfen und den André Kolb von der von der VR-Bank Starnberg. Zum genauen Titel müsst ihr uns gleich, müsst ihr mir gleich helfen. Wie ihr denn jetzt heißt, da hat sich ja viel verändert. Ganz, ganz herzlich willkommen bei uns im Podcast hier im La Villa. Auf dem Steg. Also erstmal vielen Dank, dass wir da sein dürfen. Du sehr gerne. Vielen Dank, Johannes. Wir haben, und das ist mir also eine ganz große Freude, dass wir jetzt in dieser Runde auch mal zum sonst auch serigen Austausch sprechen. Zum einen muss ich das jetzt natürlich, freue ich mich dann natürlich als glücklicher Kunde. Ja, wir sind ja mit der Kanzlei auch bei euch, ja. Zum anderen aber auch, weil, so man sagen, mit wenigen Podcast-Folgen, die wir haben, sind wir tatsächlich so lokal verankert wie jetzt in dieser Runde. Deswegen freue ich mich umso mehr. Also es gibt manikfaltige Verbindungen. Ihr hattet vorher auch mit der Katja schon gesprochen, die ja auch gut kennst aus gemeinsamer Arbeit von UWS und IHK. Und deswegen freue ich mich sehr, wie gesagt, jetzt auch selber als Niederpöckinger, dass wir sozusagen einen Podcast aufnehmen von und für die Region. Und mit euch natürlich da die besten Ansprechpartner jetzt bei uns zu haben, zum einen reinzuhören, was bewegt euch, was treibt euch um, was treibt eure Kunden um, was treibt den Mittelstand um? Ich glaube, da kann man fast keinen besseren Pulsbarometer mehr finden als euch. Bevor wir aber in Medias Res gehen sozusagen, nehmt uns mit. Was sind sozusagen eure Rollen, was beschäftigt euren Schreibtisch so tagsüber?
SPEAKER_01Ich hole mal ein bisschen aus. Du hast ja die erste Frage gestellt wegen dem Namen. Wir heißen jetzt VR-Bank Starmberg-Zugspitze. eG. Wir haben letztes Jahr die Fusion eingeläutet. Also meine Vorstandskollegen, wir sind insgesamt fünf Vorstände und ein Generalbevollmächtigter. Und haben die Fusion mit der VR-Bank Werdenfels und VR-Bank Starnberg Herrsching-Landsberg gemeistert. VR Bank Starnberg-Hersching-Landsberg war Bilanzsummenmäßig 3,3 Milliarden groß. Und die VR-Bank Werdenfels ungefähr 2,2 Milliarden. Jetzt sind wir natürlich mit der Bilanzsumme natürlich die drittgrößten Genossenschaftsbank in Bayern geworden. Herzlichen Glückwunsch dazu. Herzlichen Dank, ja. Da sind wir auch sehr stolz drauf. Ich sage immer, früher war der Name sehr, sehr lang. Stamberg Cashing Dunsberg. Es ist ja kürzlich, aber die Bilanzsumme ist größer geworden.
SPEAKER_02Du, an der richtigen Stelle die Reglerverträge, gell? Genau.
SPEAKER_01Was treibt uns um? Ich bin ja Vorstand noch bei der UWS, wo du es ja auch angesprochen hast. Bin auch der Vorsitzende der IHK regional geworden und bin in meiner Rolle natürlich als Vorstand der VR-Bank Starmberg-Zugspitze auch noch mit dabei. Das ist für mich so eine Dreiecks-Geschichte. Und wir sind ja als VR-Bank Starmberg-Zugspitze ist ja unser Slogan in der Region für die Region. Und so passt es natürlich sehr, sehr gut zusammen. Mein Hauptressort ist dann die Filialen, 32 Filialen insgesamt und das Thema Private Banking, Wales Management und bin auch Handelsvorstand. Also ich verwalte die Gelder unserer Kunden. Sehr solide und sehr auch vom Rating her AA, also wem das was sagt, sehr, sehr gut aufgestellt. Und wir haben von Kaufering bis nach Gamels sind wir jetzt eine Flächenbank. Und das macht uns sehr, sehr stolz und wir sind für die Unternehmen da. Das ist auch unser Förderauftrag.
SPEAKER_02Das, also dem könnte man, dem könnten wir fast nichts mehr hinzufügen. Und dann arbeitest du recht rege mit dem André zusammen. André, du sozusagen bist ja, wie ich weiß, aber ich möchte es praktisch nett vorwegnehmen, du bist ja sozusagen auch in dem Ressort oder in dem Bereich tätig und der treibt ich um. Nimm uns da so ein bisschen mit. Was ist sozusagen für dich operativ der Schreibtisch?
SPEAKER_00Gerne. Ja, durch die Fusion hat sich der Schreibtisch bei mir auch ein bisschen ins Auto verlagert. Ich darf bei Cyrus das Ressort gemeinsam mit meinem Kollegen Murat Zentürk als stellvertretender Bereichleiter des Ressort Pri Banking und Wealth Management verantworten. Die Region ist für uns das Wichtige. Wir sind die Bank in der Region und auch hier gerade in unserem Ressort Pri Banking Wealth Management sind wir der Ansprechpartner für vermögende Kunden hier in der Region, aber vor allem für komplexe Vermögenssituationen. Da haben wir viele Themen, die wir dann auch natürlich operativ in der Zusammenarbeit gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden begleiten. Und daher super spannend. Es ist eine Riesengewindiffusion vom Geschäftsgebiet. Ich glaube, in Deutschland gibt es kaum ein spannenderes Geschäftsgebiet für unser Ressort, Pri Banking Wealth Management, und daher für uns gerade super spannend.
SPEAKER_02Ja, das ist vor allem vielleicht jetzt so ein bisschen da auch nochmal ein kleiner Ausflug in die Juristerei, weil das natürlich für euch, wir so als klassische MNL-Kanzlei, wenn du sagst, wie ist es denn eigentlich, so zwei Banken zu fusionieren, ja, und nicht, dass das schon jetzt, ich sag mal, an Aufgaben in so einer Transaktion reichen würde, ja, sondern dann kommt ja bei euch tatsächlich auch noch die ganze genossenschaftliche Struktur dazu. Ich glaube, wenn ich mich nicht recht täusche, dann haben wir letztens mal beim Mittagessen gesagt, jetzt ist es so gut ein Jahr durch, gell? Aber sozusagen, es ist ja schon eine sehr manickfaltige Aufgabe, aber wie steht es und wie gewohnt habt ihr das ja sozusagen mit eurem Team sehr vorbildlich gemeistert. Also das ist ja schon auch ein großer Kraftakt. Ich glaube, weil man auch einfach total viele Aufgaben hat, die man intern meistern muss und dabei natürlich auch noch das Kundengeschäft einfach vorantreiben, nach wie vor eben der Ansprechpartner vor Ort zu sein. Also das waren sicherlich jetzt die letzten Jahre waren sicherlich jetzt nicht, wie soll man sagen, vom frühen Feierabend geprägt, würde ich ja mal sagen, ja.
SPEAKER_01Das ist schon richtig, aber so weiß auch, wenn man für etwas brennt, dann schafft man das auch. Und wie hat unser Aufsichtsratsvorsitzender gesagt, wir müssen nicht fusionieren, aber wir sollten fusionieren. Und den Satz möchte ich einfach mal aufgreifen, was das bedeutet. Wir verlieren die nächsten zehn Jahre 35% unserer Mitarbeiter aufgrund vom demografischen Wandel. Und natürlich mit der Zusammenkunft können wir jetzt schon viele Weichen stellen für die Zukunft. Wir fünf Vorstände verstehen uns wirklich sehr, sehr gut. Und es gab, es gibt kein Blatt zwischen uns. Und als wir zusammensaßen, begonnen hat das Ganze ja schon Ende 2024, wo wir dann die Gespräche schon geführt haben. Und uns war einfach klar, jeder bekommt das Ressort, was er auch kann und was er auch liebt. Und so war das für uns ganz klar, dass mein Kollege, der Stefan Hutter, den Filmingkundenbereich übernommen hat. Und ich bin im Privatkontenbereich geblieben, wo ich auch herkomme und seit 35 Jahren dabei bin. Und somit haben wir halt die Ressort so gut aufgeteilt, dass wir alle glücklich sind und auch brennen für diese Ressort. Und das merken auch die Mitarbeiter bis zum Hausmeister, sage ich. Und wenn wir alle im Boot haben, dann kann man auch viele Dinge meistern. Auch so hart, wie es auch ist. Und wir sind ja sehr reguliert, das weißt du ja auch.
SPEAKER_02Du, definitiv. Vielleicht bei dem Brennen und du sagst 35 Jahre Erfahrung, wie kommt man denn dahin, dass man jetzt sagt, also so bei uns ist jetzt mit meinen Söhnen ist jetzt langsam die Schule ein Thema, ja, und dann gibt es ja auch irgendwann, macht man dann mal, das wird schneller gehen, als ich mir das wünsche. Aber geht dann irgendwann die Berufsorientierung los, jetzt sagst du, du machst seit 35 Jahren mit Herz und Seele, brennst du fürs Privatkundengeschäft. Was ist denn dann so ein Werdegang, dass man dann am Schluss zum Vorstandsteam von der drittgrößten Bank Bayerns gehört?
SPEAKER_01Na gut, da gehört ja mehr dazu. Da gehört erstmal natürlich Glück, gehört auch dazu. Ich sage ja am richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz. Das ist jetzt natürlich sehr bescheiden. Und du musst natürlich auch, wie schon gesagt, dafür brennen. Und wir müssen ja sehr viele Kurse aufbelegen und sehr viele Prüfungen ablegen. Wie schon gesagt, wir sind ja überreguliert. Seit 1989 im Geschäft, damals Azubi bei der Sparkasse Starnberg, auch verwurzelt. Vorher im Gymnasium, Otto-von-Tauber-Gymnasium in Gautingen, auch verwurzelt. Also ich bin schon immer hier im Landkreis gewesen. Und ich habe insgesamt sieben Fusionen jetzt mitgemacht. Also die Sparkassenzeit, dann die Genossenschaftsbanken. Wir haben ja dann mit der Volksbank Hersching und Raiffeisenbank Starnberg fusioniert und so war das. Und du bist immer mitgegangen. Du musst mit der Zeit gehen, mitgehen. Du darfst nicht am Gleis stehen und den Zug vorbeifahren. Sehen, du musst halt einsteigen. Und wie schon gesagt, brennen und dabei sein. Und auch natürlich nach vorne schauen. Und du brauchst natürlich eine Familie, die auch hinter dir steht. Und ich bin mit meiner Frau jetzt seit 33 Jahren zusammen, hab zwei Töchter und die hat halt den Rücken freigehalten. Weil sonst funktioniert das auch nicht.
SPEAKER_02Ich glaube auch, also das vielleicht mal an dieser Stelle, ich glaube, das ist sicherlich, was das Gesamtkonzept ist, ist ja, also zu einer erfolgreichen Karriere, unabhängig davon, wer sie macht, ist, glaube ich, sicherlich, und das war es sicherlich auch, wie soll man sagen, stelle ich mir zumindest so vor, in meiner Generation spricht man oft von den 90ern, wo alles wild war. Und das ist sicherlich auch nicht selbstverständlich, dann zu sagen, man hat auch sozusagen, in der Situation ist man gut aufgestellt. Das ist was zum Beispiel, was uns jetzt kanzleitechnisch auch sehr umtreibt, wenn du einen, wie einen umträgigen Alltag hast. Dann aber auch zu sagen, ich glaube, man kann sozusagen nur die extra Meile gehen, wenn man sozusagen auf der anderen Seite auch gesettelt ist und da auch eine klare, geborgene Vision fürs Leben hat. Jawohl. Das heißt aber, dieses Brennen, das ist zum Beispiel was, deswegen finde ich das immer total cool, wenn wir uns austauschen. Das ist natürlich was, wo man auch sehr viel für einen für sich selbst mitnimmt. Aber ich glaube, das ist das, was dann am Schluss eben das ausmacht, dass man sagt, wie kann ich dann für als Dienstleister dann auch wiederum für meinen Kunden eben den nächsten Schritt gehen und zu sagen, Horch, mir langt halt gut, vielleicht nicht nur so. Plus dann eben die Verwurzelung mit der Region, das ist ja für uns auch ein großes Thema. Du hattest es angesprochen, UWS, also der Unternehmerverband hier vom Landkreis, der nicht mit der IHK zusammenhängt, aber natürlich würde man sagen, die geneigten Köpfe treffen sich dann schon auch, die die Region voranbringen wollen. Und das ist was, was ich hier schon auch als großes Alleinstellungsmerkmal empfinde, dass du einige hast, die auch sehr, oder viele hast, die auch sehr, wie man sagen, sich für die Region einsetzen, die Region vorantreiben wollen. Sicherlich für uns auch als Kanzlei, also als klassische Transaktionskanzlei, wo du M ⁇ A-Transaktionen machst, mit viel Private Equity würdest du sagen, klar haben wir unsere Büros in München und in Frankfurt, aber es ist für uns insbesondere wichtig zu sagen, Horch, wir sind lokal hier. Wir setzen uns ein, wir sind jetzt hier in Pöcking, wir sind ja gar nicht in Starnberg jetzt hier gerade, sondern wir sind jetzt hier gerade in Pökking und schauen, wie kannst du die Gemeinde vorantreiben, wie kannst du die Unternehmen, die Unternehmer vor Ort für uns dann natürlich viel auch, was die ganze Situation, Nachfolge, gesellschaftsrechtliche Aufstellung und so weiter angeht. Und das aber dann, wenn das praktisch Hand in Hand greift, wenn man dann mit dem Steuerberater, wo wir dann gerade jetzt der Vorerfolge aufgenommen haben, den dann an der Hand hast, du hast deine Bank, ja, also eigentlich deinen, und Bank, finde ich, ist immer so ein Begriff, so wie Rechtsanwalt auch, aber was brauchst du denn? Du brauchst einen Partner, der deinen gesamten Lebenszyklus als Kunde mit abbilden kann und der richtige Ansprechpartner ist oder ein Netzwerk an richtigen Ansprechpartnern hat. Und das funktioniert, glaube ich, nur, wenn du vor Ort auch weißt, was passiert und wenn man sich dann eben vor Ort einsetzt und auch für das Vorort brennt. Jetzt weiß ich, lieber André, dass das bei dir genauso der Fall ist, dieses Vorortbrennen. Also wie kommt man ins Private Banking und Wealth Management?
SPEAKER_00Das ist eine gute Frage. Also ich glaube, die Basis ist, wie Cyrus gerade sagt, wir sind auch der Ausbilder in der Region. Das ist uns wichtig, dass wir hier wirklich Berufseinsteiger auch an die Hand nehmen. Und ich glaube, man kann es an meinem Werdegang auch erkennen, dass die Bank hier jungen Menschen auch die Chance gibt, eine Laufbahn einzuschlagen. Karriere möchte ich gar nicht sagen, aber eine Laufbahn kann man einschlagen. Man hat großartige Entwicklungsmöglichkeiten. Und zurück auf deine Frage zu kommen, wie kommt man ins Pri-Banking oder Westmanagement auch? Ich denke, durch deinen Hintergrund auch, weißt du, dass die Basis einfach da sein muss. Ich brauche ein hohes Fachwissen. Ich brauche auch eine gewisse Persönlichkeit als Mensch auch, um mit dieser Zielgruppe auch agieren zu können. Das ist ähnlich wie in deiner Mandantschaft. Daher ist eine gewisse Berufserfahrung für uns auch elementar, um den Einstieg ins Pri-Banking auch zu schaffen. Daher ist der Grundstein immer die Ausbildung zum Bankkaufmann. Wir gehen jetzt gerade, Cyrus hat die Herausforderung angesprochen, wie der demografische Wandel und gerade unseren Bereich im Pribank Wealth Management. Wir haben hier teilweise die erfahrensten Berater und wirklich auch top qualifizierte Berater. Und wenn wir hier einen Berater in Renteneintritt begleiten, ist das eine enorme Herausforderung für uns als regionale Bank, weil hier teilweise gewachsene Kundenverbindungen von über 20 Jahren da sind. Und da kann man nicht einfach mal einen Spielerwechsel vornehmen in der 80. Minute und sagt, so, neuer Ansprechpartner, sondern ich denke, das ist auch eine sehr hohe Parallele zu unserem Geschäftsmodell, dass das Vertrauen einfach der Grundstein ist. Und daher kann man dann nicht einfach mal sagen, so ab morgen ist nicht mehr Herr Müller, sondern Herr Meyer für Sie zuständig. Das ist ein Prozess, den wir jetzt wirklich die letzten zwei Jahre sehr eng begleiten und auch versuchen, in den Regionen auch durch wohnortnahes Wohnen ja sehr kundenfreundlich zu begleiten.
SPEAKER_02Ich glaube, das ist tatsächlich, also, und das ist was, was ich auch total spannend finde, auch wenn es ganz unterschiedliche Disziplinen sind, dass es aber einfach ein totales Vertrauensgeschäft ist. Und das kommt, glaube ich, zum einen durch das Regionale und zum anderen aber auch inhaltlich durch die Sache. Also bei deinem eigenen, deinem eigenen Vermögensaufbau, deiner Vermögensplanung, die ganzheitlich anzugehen, ja, dann auch zu sagen, was passiert in so einem Lebenszyklus des Unternehmers oder der Unternehmerin weiter, ja, also wie mache ich die Übergabe, den nächsten Schritt? Wie soll man sagen, wie kriege ich es bestenfalls so hin, dass ich keinen Knatsch habe dann unter den Kindern? Also diese ganzen Themen, das sind ja alles höchstpersönliche Themen, die du halt jetzt sicher bist mal krantig und sprichst irgendwo und sagst, blöd jetzt hat, ja. Aber du brauchst ja dann tatsächlich einfach eine Ansprechpartnerin, einen Ansprechpartner, die halt wissen, du, ich weiß, dass das für dich ein wichtiger Punkt ist, was es vielleicht für einen anderen Kunden nicht wäre, aber das beschäftigt dich ja schon so die letzten fünf Jahre. Und da müssen wir jetzt irgendwann mal eine Lösung finden. Also das ist, glaube ich, was, was wir sehr gemein haben.
SPEAKER_01Ihr könnt ja noch einen Verstärker draufsetzen, wenn es für dich in Ordnung ist, Johannes. Ja, gerne. Was André gesagt hat. Wir haben ja ganz klaren Slogan, vom Azubi bis zum Vorstand. Und unsere Mitarbeiter sind im Durchschnitt 16 Jahre bei uns. Und das ist schon, zeigt auch, wie wir die Kunden begleiten. Und so wie wir jetzt auch gerade sprechen, das sagen wir nicht nur so, sondern das leben wir auch. Und das macht es dann schon schön und auch einfach dann für die Region.
SPEAKER_02Na, das ist, das ist natürlich ein starkes Statement. Jetzt sagt ihr von der Organisation her, was auch die Fusion angeht, ist Demografie sicher ein Thema. Also ich glaube sicherlich auf der einen Seite beratungsseitig in Begleitung der Kunden, aber auch auf der anderen Seite natürlich auch mit den eigenen Kolleginnen und Kollegen, mit dem eigenen Know-how, das einfach an Bord ist, wo man ja auch weiß, Mensch, lang gedient, viel geleistet, wo ja auch man dann sagt, hoch, ist ja auch klar, irgendwann muss auch mal sagen, das habe ich es mal geschafft. Das ist ja total, wie man sagen, das muss ja alles so sein. Gleichwohl sagt man natürlich jetzt aus der Sicht der Leitungsfunktion, sagt man natürlich Demografie eine Herausforderung. Gibt es noch weitere Punkte, wo ihr sagt, das war für euch, weil du sagst, es war eigentlich dann völlig klar, dass wir diesen Schritt machen. Gibt es da noch weitere Punkte, wo du sagst, also neben der Demografie gibt es noch Synergien, wo wir sagen, Holch, das war für uns enorm wichtig, dass wir sozusagen, du, ob du in Starnberg oder in Garmisch rausfahst, dass es eine Volksbank ist.
SPEAKER_01Es gibt ja bei den Fusionsgedanken ja immer mehrere Gedanken. Eins muss ich schon, es war immer im Vordergrund. Es sind zwei gesunde Banken. Also wie schon gesagt, wenn du eine marode Bank hast, ist es schwierig. Wir sind kerngesund. Bernfels ist kerngesund und Starnberg herrschen Landsberg ist kerngesund vom Eigenkapital her. Und das macht es natürlich viele Dinge einfacher. Weil die Aufsicht natürlich das dann aussieht und uns ein bisschen, sage ich jetzt mal, in Ruhe lässt und sagt, die werden schon ihren Weg gehen. Und wir haben auch dann Zeit zu strukturieren. Und zwei Revisionsabteilungen oder zwei Orga-Abteilungen, die man dann zusammenführen kann, den demografischen Wandel dann natürlich mit abfängt, weil einige ja dann gehen. Das heißt für uns natürlich, dass wir langfristig auch weiterdenken können. Das ist das eine. Also Eigenkapital stark. Zweitens der demografische Wandel. Und drittens, Berdenfels hat seine Stärken im Kreditgeschäft gehabt und im Fondsgeschäft. Und unsere Stärken waren eher im Passivgeschäft und im Private Banking und im Walesmanagement. Und das sind so zwei Dinge, die wir gut zusammenführen können. Jeder kann vom anderen lernen. Und somit haben wir die Chance, durch die Spezialisten das auszurollen. Ich habe ja gesagt, vom Kaufering ganz außen von Landsberger Bereich bis nach Garmisch. Und das sind so Synergieeffekte, die man nutzen kann, um auch langfristig für die Mitarbeiter und auch natürlich für die Region da zu sein. Wir müssen das Radl ja nicht immer neu erfinden.
SPEAKER_02Das ist, da geht mir natürlich als M ⁇ A an, weil wirst du, da geht mir ein Herz auf. Weil das ist natürlich, wenn du sagst, Synergien heben, Crosssailing, wechselseitig, ja, wir haben zwei starke Partner, die sich, die zusammen, ich weiß gar nicht, ob man sozusagen Fusionen, man könnte vielleicht in meinem Sprech würde man auch sagen, ein finales Joint Venture, ja, mehr oder weniger, wo man sagt, jeder bringt praktisch seine Expertisen mit an den Tisch, die dann am Schluss aber dazu führen, dass man sozusagen auch aus Kundensicht würde sagt, da ist jetzt alles abgefrühstückt und die höchste Expertise vom jeweiligen Bereich dabei. Wenn man sagt, Private Banking Wealth Management, nun ist es ja so, dass ihr im Wesentlichen, und du hast es angesprochen, lieber André, dass ihr sozusagen eure Kunden, wie soll man sagen, natürlich in so Situationen wie bei uns immer Prachtag Geschäftskonto, diese ganzen Themen, so, das ist ja sicherlich mal eins, aber da fallen wir ja jetzt nicht, da fallen wir ja jetzt nicht ins Gewicht. Gleichwohl ist es so, man begleitet ja mehr oder weniger den ganzen Lebenszyklus, ja, weil du sagst, du hast praktisch den Berater, der sehr lang bankseitig jetzt mit dem Kunden zusammenarbeitet. Was sind da so die Schritte und was sind so die Ansätze? Weil ich meine, wir kommen ja an unterschiedlichster Stelle zusammen. Das ist ja immer so, die Bank macht sozusagen das Bankgeschäft. Immer dann, wenn du so sagst, du hast anwaltliche Beratung, du hast steuerliche Beratung, die sozusagen harte Steuerberatung ist. Die ist ja dann wieder ausgegliedert, ja. Was ist sozusagen, was sind eure Kernaufgabenfelder, die, wenn du jetzt praktisch nicht damit beschäftigt bist, im Auto sozusagen relativ viel operatives Setup zu machen, sondern hart im Kundengeschäft, was sind da so die Schritte, die Visionen, was kann ich vielleicht auch als Kunde mitnehmen oder als Unternehmerinnen und Unternehmer mitnehmen?
SPEAKER_00Das ist eine gute Frage und da hole ich jetzt ein bisschen aus. Ich versuche mal hier ein bisschen so in dem Setup zu bleiben und in der Sehsprache, in der Bootsprache zu bleiben. Unsere Rolle als Pri-Banking-Berater oder West-Management-Berater ist eher so der Steuermann in der Kundenverbindung zu sein. Zu sagen, ich bin nicht der reine Produktlieferant, weil ich glaube, da gibt es jetzt auch durch den technologischen Fortschrift immer mehr Plattformen oder auch KI-Lösungen, die vielleicht sogar die einzelne Anlageentscheidung abnehmen. Da sind wir nicht der starke Mann an der Seite unserer Kunden, sondern wir sind vielmehr der Steuermann, der das ganze große Bild im Überblick hat, der auch mal so ein bisschen die Koordinaten liest und die Navigation vorgibt. Den Weg ebnet den Kunden und immer ganz eng an unseren Kundenverbindungen, an unseren Kunden Hand in Hand geht. Das sind teilweise emotionale Themen. Teilweise gibt es Gespräche bei uns, wo wir gar nicht über die einzelne Banklösung sprechen oder einzelne Produktlösung sprechen, sondern wir sind mehr der Problemlöser in der Familie. Und das ist uns wichtig. Du hast die Regionalität angesprochen. Für mich ist auch die Nachhaltigkeit wichtig. Wir sind keine Bank, die mal fünf Jahre lang hier das Geschäftsgebiet abgrast, in Anführungszeichen, und dann weiterzieht, sondern wir sind die Bank hier in der Region und für die Region. Das sind in unserer Satzung auch verankert. Und das ist das Wunderschöne auch an unserem Geschäftsapprid Banking Wealth Management, dass man dieses Geschäftsfeld nicht ganz klar abstecken kann von A bis B, sondern wir haben ganz viele Graubereiche auch drin, wo wir zu anderen Unternehmensbildern wie dein Unternehmensbild oder auch Steuerberatern, MA-Beratern zu dir ganz viele Kontaktpunkte haben, weil wir teilweise nicht als Bildung. Linke allein mit unseren Kunden am Tisch sitzen, sondern teilweise sind wir der Moderator und moderieren die einzelnen Themen an, dass wir dann die Problemstellung, die Herausforderung unserer Kunden auch gemeinsam meistern können und das über mehrere Generationen begleiten möchten.
SPEAKER_02Das heißt, es ist sozusagen immer ein, ich habe letzte Jahr mal was gesehen von euch, das war so ein aufgemalter Berg, ja. Das heißt, es ist letztlich so, dass du sagst, du fährst oder ja, du musst eigentlich immer einen ganzheitlichen Ansatz fahren, weil du brauchst sicherlich keinen M ⁇ A-Anwalt wie uns, den brauchst du halt im Zweifel jetzt aus einer Unternehmerperspektive. Also es gibt sicherlich auch welche, die zukaufen, ja. Da bist du dann eh Regel im Kontakt, wo du sagst, hoch, wir sind schon ein 150-Mann-Handwerksbetrieb und wir finden dann vor allem auch Lösungen für andere Handwerksbetriebe, kaufen vielleicht selber zu. Also verstanden, die gibt es so, aber ich glaube, der ganz wesentliche Fall und auch da gleich so ein bisschen drauf zu kommen, was treibt eure Kunden gerade am meisten um, ist ja, du brauchst jetzt den M ⁇ A-Inwalt, den brauchst du halt im Wesentlichen, wenn du halt mal verkaufst dann. So, aber wie du sagst, bei euch geht es ja wahrscheinlich los beim, hast du eigentlich ein Testament? Hast du so, ich habe da so diesen Berg im Kopf, was ich total spannend finde, was sich auch gänzlich meiner Expertise entzieht, wo ich aber dann auch ganz froh bin, wenn mir sagt, viele Themen sind jetzt bei uns natürlich berufsgegeben, wo du sagst, du musst dir vom Übers Ableben Gedanken machen. Das gehört irgendwo dazu, aber auch sozusagen, wie baue ich auf, was ist sinnlogisch der nächste Schritt? Also ich kann ja jetzt nicht irgendwie dann ein gewisses Vermögen aufbauen und dann sagen, du, ich habe meinen ETF-Sparplan und damit bin ich glücklich. Also das ist ja nicht Wealth Management, sondern Wealth Management muss man ja, glaube ich, dann viel mehr auch als das Verstehen, was ihr tut, nämlich zu sagen, ich analysiere sozusagen den Kunden, erfasse lokal, was treibt ihn um, was sind für ihn vielleicht sinnlogisch die nächsten Schritte. Also ist es jetzt der Starnberger Unternehmer oder der Gautinger Unternehmer, der sagt, du, ich expandiere nach Boston, ja, oder ist es der Gautinger Unternehmer, der sagt, du, ich fände es super, wenn ich noch in Stockdorf jetzt Affiliale habe? So, und das praktisch zu erfassen, es ist ja enorm divers, ja. Und finde ich aber dann auch so spannend, wenn wir uns dann austauschen zu Themen, wo wir Überschneidungen haben, dann in diese verschiedenen Konstellationen einzutauchen. Gibt es da was, wo ihr sagt, es gibt so gibt so Punkte, die eure Kunden in letzter Zeit sehr umtreiben? Also wo du sagst, es gibt irgendwie Neuerungen, gerade im gerade im Private Banking und im Wealthmanagement, wo man sagt, also das sind jetzt so für uns so die zwei, drei großen Themen, dafür ich irgendwie 30, 40 Prozent der Kundengespräche gehen, eigentlich zu dem Thema.
SPEAKER_00Also sehr komplex, gerade, was du alles ausgeführt hast. Ich würde gerne nochmal einen Schritt zurückgehen. Das Bild, das du gerade beschrieben hattest, ich spreche ganz gerne in Bildern immer. In unserem Namen steht es auf Feierbank Starnberg Zugspitze. Und daher habe ich für unser Mindset im Pride Banking Res Management die Zugspitze gemalt. Weil ich glaube, diese Parallele gibt es auch zum Unternehmertum. Unternehmertum, diese Phasen, die du gerade angesprochen hast, wir möchten der Lebensphasenbegleiter sein, wir sind nicht der reine Produktlieferan. Und dieses Mindset möchten wir auch, dass unsere Kunden spüren. Wir sind nicht der reine Produktlieferant, sondern wir wollen den Unternehmer je nach seiner Lebensphase verstehen, welche Herz- und Schmerzpunkte er auch in der jeweiligen Phase hat. Und um jetzt in dem Bild mal zu bleiben, es gibt auch mal einen Teil der Tränen. Und da sind wir die Bank in der Region auch. Die letzten Jahre, wir merken es ja jetzt auch, dass viele Unternehmer auch Auftragsrückgänge mal bekommen. Und da möchten wir als Bank auch in den schlechten Zeiten da sein. Weil klar, gerade Private Banking West Management, du hast gerade die Phase angesprochen, irgendwann, wenn ich vielleicht oben am Gipfel stehe und in den Vermögensausklang reingehe, wenn ich mal vielleicht überlege, okay, mein Unternehmen hat sich sensationell entwickelt. Ich möchte jetzt den Exit machen und möchte mich dann vielleicht auch zurücklehnen und in die zweite Halbzeit meines Lebens eintauchen, wo alles vielleicht ein bisschen einfacher ist, wo ihr dann auch mit ins Spiel reinkommt, den Unternehmensverkauf in Antritt zu bringen. Aber der Weg dahin, der ist ja steinig teilweise auch. Und da sind wir die Bank, die da sind und teilweise sind wir auch die Bank in der Region, wo das erste Taschengeldkonto schon da war. Und das ist eigentlich diese spannende Lebensreise eines Unternehmers auch, die wir im Private Banking Race Management bei vielen unserer Kunden begleiten dürften. Wirklich vom Taschengeldkonto über den Vermögensaufbau, über den Vermögensschutz, wenn mal die ersten Vermögensbestandteile da sind, die können unterschiedlich sein. Pride Equity hast du gerade angesprochen, Immobilienvermögen ist hier in der Region natürlich ein riesen Baustein, aber natürlich auch unternehmerische Beteiligung, wenn ein Lebenswerk geschaffen wurde. Und dann geht es irgendwann in die spannende Phase rein, wenn es Richtung Ausklang gehen soll. Unternehmensverkauf, ja, nein. Unternehmensübergaben, Vermögensüberträge, vielleicht innerhalb der Familie schon zu Lebzeiten. Und daher im Private Banking West Management zurück auf deine Kernfrage eigentlich, was ist so unser spannendster Bereich oder was spüren wir momentan? Wir spüren, dass nicht der Einzelbedarf ist, sondern wir spüren hier in der Region, dass das People-Business nach wie vor noch gefragt ist. Unsere Kunden erwarten einen vertrauensvollen Ansprechpartner, der ihn an die Hand nimmt, der die Lebensphasen versteht und hier auch der Begleiter mit dran ist. Das einzelne Produkt oder dass wir sagen, ja, Immobilien-Portfolio-Verwaltung, da ist die VR-Bank die Nummer 1, das ist es nicht. Sondern diese All-in-One-Lösung ist gefragt, wirklich einen Ansprechpartner. Und dann sage ich auch ganz offen, dann werden wir als regionale Volks- und Raiffeisenbank auch nie alleine alle stemmen können, aber über das Netzwerk. Und allein, dass ein Ansprechpartner bei der VR-Bank alle Möglichkeiten erkennt und dann die richtigen Leute an den Tisch holt. Ich glaube, das ist so das, was wir die letzten Jahre spüren, Cyrus, du korrigierst mich bitte. Aber ich glaube, das ist so mit das, was bei uns im Pribanking Westmanagement aktuell der höchste Bedarf auszeichnet.
SPEAKER_01Ich bin ja auch noch Vorstand bei der UWS. Und die Gespräche, die dort ablaufen, sind ähnlich wie wenn wir sie im Waste Management führen. Wir haben bei uns ist unser Kundenklientel bei den Unternehmern ungefähr durchschnittlich 57 Jahre. Und die treibt natürlich eins an. Wie geht's weiter? Übernehmen meine Kinder die Firma, muss ich sie verkaufen? Was mache ich denn in der Zukunft? Und da holen wir natürlich Partner mit ins Boot, weil wir natürlich in unserer Verbund können wir natürlich überall hingreifen. Auch zur DZ-Bank, die uns dann unterstützt. Aber wir brauchen schon, so auch wie euch, die uns dann auch unterstützen bei den Unternehmen, die hier in der Region sind. Und das hat der Andrea gerade gesagt, das sind die Netzwerke, die wir nutzen. Und das ist schon wichtig. Und wir wollen jetzt keine Steuerberatung machen, das dürfen wir ja auch gar nicht. Aber wir sind die Ersten, wo wir auch lösungsorientiert arbeiten und suchen uns dann Netzwerkpartner, wo wir es gemeinsam Hand in Hand machen. Und wir werden nicht die Finanzierung in Boston machen. Das haben da andere Banken, wollten es tun, da hatten weiß man ja, was draus geworden ist. Aber wir bleiben in der Region und haben genug zu tun. Und das ist auch das Thema, was die auch antreibt. Und gerade du weißt selber, in dieser Fuka-Welt, diese volatile Welt, du weißt ja nicht, was morgen ist. Und die Unternehmer erwarten von uns als Bank, dass wir bei denen sind, nicht nur in guten Zeiten, sondern auch in schwierigen Zeiten. Und das treibt sie schon an. Die wollen einfach Klarheit, Transparenz und wo sie auch hingehen können. Wenn ich dann ein Netzwerk habe, wo ich sage, es gehen wir mal zu dir oder geh mal woanders hin, das finde ich eine gute Zusammenarbeit. So sollte es ja auch sein.
SPEAKER_02Du, das finde ich, das finde ich total spannend. Und es ist, als hätten wir uns abgesprochen, ja, mit auch unserem, sozusagen auch mit dem Podcast davor und auch das, was wir wahrnehmen. Weil was du ja ganz häufig hörst, du hast es gesagt, Anlageentscheidungen werden vielleicht schon technologisch getroffen. Also jetzt einfach nur mal, um ein Beispiel rauszunehmen und sagst, brauchst du überhaupt noch eine Bank? Vor zehn Jahren haben sozusagen die voll digitalisierten Banken, wo du nur über Agents arbeitest, haben voll ihren Schwung aufgenommen. Wo sind sie jetzt alle? Also es ist einfach jetzt keine, aber einfach so eine ketzerische Frage. Es ist alles verstanden, dass eine Bankbuchung, Echtzeitüberweisung, alles okay. Anlageentscheidungen, dass du jemanden hast, der dich da unterstützt, alles verstanden. Vor drei Jahren, als KI losging, oder vor vier Jahren, als man es KI nannte, also so als man angefangen hat, es KI zu nennen, man gesagt, also Anwälte, die brauchst du bald gar nicht mehr. Das Gegenteil ist der Fall. Ich freue mich über alles. Sozusagen Arbeit, wo es sich vorher eine Kollegin, Kollege, ich, wo wir uns hinsetzen mussten und uns da durch das Dokument durchfräsen, wo du wirklich denkst, das sind jetzt die Stunden, die ich brauche, auf die kein Mensch Bock hat, sie zu zahlen, die keinem Spaß machen. Steuerberatung, wo wir davor drüber gesprochen haben. Das ist der Basti Schweiger, der gerade da war, der sagt, du, die Steuerberatung ist wo ganz anders. Wir müssen in Dashboards denken. Wir denken immer, wir können immer in Schuhkarton denken. Wir können gar keine Mandate annehmen, wo der Schuhkarton kommt, sondern du musst eigentlich als Steuerfachangestellte, als Steuerfachangestellte, als Steuerberater musst du so denken, dass du sagst, wie kann ich mein Dashboard vernünftig verwalten, wo sind die schwierigen Fälle? Aber allem ist eins anheim und das kondensiert sich raus. Und das finde ich, ist ein ganz entspannender Effekt. Wir haben Krisensituationen gerade. Und dann sozusagen auch in der Krisensituation, auch wenn es mal brenzlig wird, dann eben nicht zu sagen, du, ich bin die Privatbank XY so, und wenn es irgendwie gut läuft, dann gehört eben zu Wealth Management nicht nur, wenn wir sagen, über null die Amplitude, sondern auch das zu sagen, das Teil der Tränen, wie du das vorher gesetzt, jetzt müssen wir da mal durch, ja. Und jetzt müssen wir mal schauen, das ist dann bei uns, wenn du Distressed M ⁇ A machst und sagst, müssen wir mal gucken, was irgendwie dann eine kreative Lösung ist, mit der wir weiterkommen. Der zweite Punkt dann zu sagen, oder das zweite, was genau der Punkt ist, wie funktioniert meine Nachfolge? Weil das ist nämlich, glaube ich, genau das Vermögensübergabe, das frühzeitig Einläuten machen, das ist was, was wir auch wahrnehmen. Und aber was ich aus der ganzen Vorrede jetzt eigentlich einleiten möchte, ist, dass umso schneller die Technologisierung voranschreitet, ja, und umso mehr KI kann. Was ich super finde, nochmal, ist aber, glaube ich, der USP, so wie es der Basti Schweiger hier vorher auf dem Stuhl genannt hat. Was uns jetzt alle in der Runde verbindet, das persönliche Gespräch. Das vor Ort oder virtuell vor Ort, je nachdem wie, aber sozusagen, ich sehe dich, ich fühle dich, ich mache mir Gedanken darum und schaue, wie ich mit dir persönlich die beste Lösung entwickeln kann. Weil wenn du durch ein Tal der Tränen gehst und gehst dann zu deiner Online-Bank und sagst, shit, kontokorrent, und dann sagt dir dein Chatbot, da kann ich Ihnen jetzt heute leider nicht helfen. Das ist halt blöd.
SPEAKER_00Oder du hängst in der Hotline. Oder du hast ja nicht. Also das zum Beispiel das, wir sind vor Ort. Bei uns kann man halt wirklich noch live und in Farbe vielleicht auch in die Fiale reingehen. Das weißt du, was ich aus eigener Erfahrung weiß. Du kommst rein und klopfst an. Manchmal, manchmal. Genau. Und sagst, lass uns sprechen. Das gibt es ja bei vielen Banken nicht mehr. Und ich das finde ich einfach sehr gut auch an unserer Vorstandschaft, dass wir ein klares Versprechen zur Fusion auch rausgegeben haben. Wir sind die Flächenbank und alles, was du gerade angesprochen hast, sehen wir genauso. Und gerade auch im Private Banking Waste Management zu 100 Prozent. Das ist der Unterschied gegenüber einer KI-Chatbot. Und wir können jetzt alles Robo-Advisor alles in einen Topf reinschmeißen. Das hat auch seine Daseinsberechtigung zu teilen. Genau. Zu teilen. Aber ich glaube, das Entscheidendste ist nach wie vor, gerade in den Regionen, wo wir unterwegs sind, ist das People-Business. Nach wie vor der persönliche Kontakt.
SPEAKER_02Das ist, glaube ich, also danach kann nichts mehr kommen. Weil ich habe mir jetzt, ich habe mir überlegt, weißt du kannst du jetzt sozusagen, können wir jetzt gemeinsam hier eine Folge aufnehmen, hier auf dem Steg sitzen und sagen, stark für die Region? Ja, gerade deshalb. Es ist eben nicht immer nur alles fancy Einhörner und die große LinkedIn-Blass, sondern es ist halt das, was uns in der Region umtreibt, das persönliche Gespräch, das persönliche Vorankommen, dann natürlich unter Einsatz von jeder technischen Hilfe, die wir haben. Das ist doch klar. Das ist doch völlig klar, dass man das alles nutzen sollte. Aber genau dieses, das ist für mich dann eigentlich die Stärke für die Region, die es auszeichnet. Was wir uns auch vornehmen, dass wir sagen, in den über 100 Situationen, wo wir jetzt Unternehmerinnen und Unternehmer sowohl auf Verkäuferseite als auch auf Käuferseite die letzten zweieinhalb Jahre begleiten durften, dann zu sagen, wir nutzen alles, aber das macht genau die Stärke dann im sozusagen Einzelfall aus, dass wir das nutzen, um für dich eine maßgeschneiderte Lösung nach vorne hinzubringen.
SPEAKER_01Aber das ist doch das Spannende. Jetzt fängt das Management an. Jetzt geht es darum, wie können wir die Unternehmen, die Kunden unterstützen, langfristig begleiten bei ihren Problemen. Und das ist Management. Einfach kann ja jeder, gell?
SPEAKER_02In diesem Sinne, ihr Lieben. Ja, das ist, glaube ich, der richtige Kampfstreif für den restlichen Arbeitstag. Ganz herzlichen Dank, dass ihr dass ihr bei uns wart. War mir eine große Freude. Und wir sehen uns ja häufig im Tag zu Tag, im lokalen und wie auch weitere Gedanke. Und genau, ganz vielen Dank, dass ihr bei uns wart. Vielen Dank, dass wir hier sein dürfen. Danke, Johannis.