Kick-off Call - Insights aus dem Legal Workstream
Herzlich willkommen zum "Kick-off Call", dem Podcast von ROHDE BAIER Rechtsanwälte mit Insights aus dem Legal Workstream.
Unsere Podcast-Reihe bietet echte Einblicke aus erster Hand in die verschiedenen Phasen von M&A, PE und VC Transaktionen. Erfahre mehr über Themen wie Due Diligence, Vertragsverhandlungen, Unternehmensnachfolge und Dealmaking.
Empfohlen für Anwälte, Investoren und Unternehmensführer, die einen fundierten Einblick in die rechtlichen Mechanismen von Mergers & Aquisitions suchen.
Redaktion: Sebastian Pleyer | PLEYERmedia
Kick-off Call - Insights aus dem Legal Workstream
Die Anatomie einer erfolgreichen Transaktion | mit Thorsten Hackspiel (#50)
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25 Grad am Bootssteg, zwei Mikrofone, leichter Wellengang und ein beeindruckendes Panorama am Starnberger See: Herzlich willkommen zur vierten von sechs Ausgaben der ROHDE BAIER Summer Sessions 2026!
Thorsten Rohde, Gründungspartner von ROHDE BAIER Rechtsanwälte und Leiter des Frankfurter Büros begrüßt mit Thorsten Hackspiel den Gründer und Managing Partner von ox8 Corporate Finance. Thorsten erzählt, wie er über ein Praktikum bei einer Investmentbank zur M&A-Beratung fand und vor acht Jahren mit ox8 den Schritt in die eigene Boutique wagte – mit klarem Fokus auf Tech-, Consumer-Health- und B2B-Service-Transaktionen im Bewertungsbereich zwischen 20 und 150 Millionen Euro.
Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, was eine Transaktion wirklich erfolgreich macht: Neben einem attraktiven Kaufpreis und einem sauber geführten Prozess spielt für Thorsten Hackspiel vor allem die Sympathie zwischen allen Beteiligten eine entscheidende Rolle – schließlich arbeitet man über Monate hinweg eng zusammen und bleibt oft auch danach in Kontakt.
Die beiden sprechen außerdem über Verhandlungsführung, den Umgang mit unterlegenen Bietern, die Rolle von KI im M&A-Geschäft und darüber, wie Unternehmer den Moment nach dem Verkauf tatsächlich erleben.
Ein Gespräch über die stille Kunst des Dealmakings, echten Berufsstolz und die Frage, was am Ende einer erfolgreichen Transaktion wirklich zählt.
Gesprächspartner:
Thorsten Hackspiel, Gründer und Managing Partner, ox8 Corporate Finance GmbH
Kontakt: linkedin.com/in/thorsten-hackspiel
Host:
Thorsten Rohde, Mag. iur. (Dublin), Rechtsanwalt, Gründungspartner, ROHDE BAIER Rechtsanwälte PartmbB
Kontakt: linkedin.com/in/thorsten-rohde
Website
www.rohdebaier.de
Herzlich willkommen, Thorsten Hackspiel!
SPEAKER_01So, lieber Thorsten.
SPEAKER_00Lieber Thorsten.
SPEAKER_01Herzlich willkommen zu unserem Podcast im Rahmen der Summer Sessions, unser Sommerpodcast-Format hier am Starnberger See. Ich bin sehr, sehr froh, dass du unserer Einladung gefolgt bist und dass wir heute einmal sprechen können. Über natürlich über dich möglichst viel, aber auch über die Anatomie einer erfolgreichen Transaktion.
SPEAKER_00Vielen Dank, Thorsten. Freut mich sehr, hier eingeladen worden zu sein. Ist mir schon eine Ehre. Es gibt ja hier kaum einen schöneren Platz in Deutschland, würde ich sagen. Daher vielen, vielen Dank, weiß hat sich voll gelohnt.
SPEAKER_01Du meinst vergleichbar mit dem Bahnhofsviertel in Frankfurt, aber dann quasi an dritter Stelle schwierig, ja. Ähnlich. Wird es nicht als identisch bezeichnen, aber als ähnlich. Ja, ähnlich. Und es verbindet ja sehr viel, ja, die Liebe zur Transaktion und auch eine in der Vergangenheit erfolgreich gemeinsam abgeschlossene Transaktion. Vielleicht darf ich dich einfach mal fragen, was machst du, wer bist du? Wie kommst du eigentlich dazu, zu dem, was du gerade tust? Einfach nur ein kleiner Teaser für die ganz wenigen Zuhörer, die dich noch nicht kennen, ja.
SPEAKER_00Ja. Also ich bin eben Thorsten, Thorsten Hackspiel, verheiratet, zwei Kinder, zwölf und elf Jahre, lebe in der Nähe von Aschaffenburg. Unser Office ist in Frankfurt und mache seit ungefähr 25 Jahren MA. Knapp 25 Jahre. Und seit acht Jahren mit OX8 MA unter eigener Flagge.
SPEAKER_01Und wie war das? Wie war quasi dein Entscheidungsmomentum, wann an welcher Stelle in deiner Karriere hast du dir gedacht, ich mach das jetzt unter eigener Flagge im Boutique-Setup, wenn ich das so nennen darf?
SPEAKER_00Ja, also es ist so, dass, um da nur ein bisschen auszuholen,
Biografie: Werdegang und Einstieg in den Bereich M&A
SPEAKER_00habe gesagt, dass ich knapp 25 Jahre jetzt M ⁇ A mache, kam da so ein bisschen wie die Jungfrau zum Kinder, nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann, was vielleicht nicht ganz gewöhnlich ist, dann anschließend BWL studiert und wollte dann irgendwann, unser Professor, der Professor Webersinke, der hat mich heiß gemacht für Kapitalmärkte und so dass ich dann irgendwann Praktikum gemacht habe in dem Bereich. Concorde, Corporate Finance damals, die gibt es leider nicht mehr in Frankfurt und war so eine der führenden Investmentbanken für IPOs, zur neuen Marktzeit damals. Und als ich anfing, gab es den Dotcom-Crash. Das heißt, der Weg für IPOs war ziemlich versperrt. Somit haben die sich mehr auf MA fokussiert. Ich habe mich total geflasht und seitdem nichts mehr anderes als MA. Und das ist erstmal der Hintergrund, warum MA. Jetzt zu deiner Frage, warum Boutique und was war der Auslöser. Hier ist es schon so, dass man irgendwann den Gedanken hat, so eine eigene Philosophie zu entwickeln. Und dieser Gedanke kam dann eben vor acht Jahren ungefähr. Und genau. Und somit kam dann die Selbstgeschwindigkeit.
SPEAKER_01Und der, das habe ich versucht rauszufinden und vielleicht muss ich es eigentlich besser wissen, aber ich frage jetzt trotzdem, steht OX8 für was bestimmt? Wie kam denn die Namensfindung eigentlich?
SPEAKER_00Ja, wir haben, wir wollten kreativ sein, haben eine Agentur beauftragt, und so die Vorgabe war, ja, unser Weg zur Natur, Hang zur Natur, alle, die in einem Gründerteam waren, haben dann einen Konsens gefunden, Berge, Natur, so wie wir hier auch sind, so wie wir das im Hintergrund auch sehen, das mochten wir alle extrem gerne. Und dann hat die Agentur mit dem Auftrag, dass wir nicht heißen wollen wie alle anderen oder wie viele andere, zweisilbig angelsächsisch, sondern darf ein bisschen was Kreativeres sein, kamen die auf das Thema Oxygen mit der und dieser Analogie MA-Prozess zu Besteigen eines 8000ers. Beides sehr, sehr anspruchsvoll. Und so kamen die auf OX und die 8, das 8000er. Ja, und somit hat sich OX8 zusammengefügt und wir fanden das eine tolle Idee. Ja, so kam der Name zustande. Ja, Wahnsinn. Ist ein bisschen komplizierter als bei uns. Das stimmt, das stimmt.
SPEAKER_01Wurde Bayer. Kannst du auch mal erklären, aber kommt aus dem Lateinischen ungefähr die gleiche Bedeutung. Mit Agentur auch. Genau, Hauptsache anspruchsvoll und nee, aber finde ich cool. Und jetzt habe ich es ein bisschen verstanden, auch aus der Erfahrung der Zusammenarbeit mit dir. Und dann wollte ich dir auch mal vielleicht den einen oder anderen Deal vorstellen. Hast du schnell gesagt, es passt vielleicht nicht so gut, ja. Also du bist ja ein bisschen wählerischer, aber du hast ja einen bestimmten Sektorfokus und war der schon immer da oder hat er sich entwickelt jetzt über die Zeit?
SPEAKER_00Ja, also Tech mit Tech sind wir gestartet. Also Mitgründer, das ganze Gründungsteam, haben alle Tech-Vergangenheit gehabt. Der Großteil der Deals waren tatsächlich Tech-Transaktionen. Somit war diese Säule von Anfang an klar. Es hat sich dann ein bisschen was herauskristallisiert, weil wir auch vorher den einen oder anderen Consumer-Deal gemacht haben. Und ja, und dann hat sich über ein paar glückliche Zufälle haben sich dann auch weitere Consumer-Transaktionen ergeben, insbesondere im Bereich Consumer Health. Und somit, wie es oft so ist, man wird dann, es spricht sich herum, es gibt einen Multiplikator-Effekt. Und somit haben wir gerade im Bereich Consumer Health, slash Healthcare doch einige Transaktionen gemacht und sodass wir das schon als zweite Säule bezeichnen. Und die dritte, etwas kleinere Säule ist alles rund um B2B-Services. Aber das ist es dann auch. Und dann sind wir auch sehr stark darauf fokussiert und können
Boutique-Philosophie: Die Entstehung von ox8
SPEAKER_00jetzt nicht unbedingt damit dienen, einen Maschinenbautransaktion zu bemerkstelligen, zum Beispiel.
SPEAKER_01Zumal du ja da auch recht anspruchsvoll bist, so wie ich das jetzt verstehe, dass du sagst, du, das ist eine Transaktion eigentlich nur dann annehmen oder gerne beraten, wenn du auch davon überzeugt bist, dass der Prozess eine valide Chance hat, erfolgreich zu werden, oder?
SPEAKER_00Absolut. Also ich glaube, unsere Anspruchsgrundlage, die ist schon relativ hoch. Und wir würden keinen Deal annehmen, bei dem wir glauben, es gibt so eine 50-50-Chance. Man hat nie eine Garantie, aber ich glaube schon, dass wir einschätzen können, ob eine Transaktion wirklich eine sehr gute Chance hat. Wenn ja, und sie hat die entsprechende Größe, befindet sich in einem der genannten Sektoren, dann machen wir es total gerne. Und dann strengen wir uns auch extrem dafür an, den Deal zu bekommen. Genau. Und somit ergibt sich dann eigentlich auch eine Completion Rate, die, glaube ich, schon fast einzigartigartig ist im Markt. Und ja, das wollen wir unbedingt beibehalten. Das ist so, so sind wir ausgerichtet. Diesen Boutique-Gedanken mit extrem hohem Fokus, den wollen wir auf keinen Fall aufgehen.
SPEAKER_01Und wenn du jetzt sagen, gibt es irgendwie die drei Kriterien, bei denen du entweder sagst, wenn die gegeben sind, dann habt ihr grünes Licht oder andersrum oder sagst du, wenn eines von drei Dingen nicht da ist, dann K.O.-Kriterium, dann macht ihr es auf keinen Fall.
SPEAKER_00Ich habe schon genannt, welchen Branchenfokus wir haben, hab auch genannt, welche, beziehungsweise noch nicht konkret genannt, aber Größenordnung spielt natürlich eine Rolle. Unser Sweetspot liegt irgendwo in der Unternehmensbewertung so zwischen 20 und 150 Millionen. Da sollte es schon auch irgendwie reinpassen, das Mandat. Und dann ist aber ein ganz wichtiges Element die Sympathie. Wir haben so viel mit jedem Mandanten so viel miteinander zu tun. Du weißt es aus deiner Erfahrung, auch wenn du in Transaktionen vielleicht ein bisschen später dazukommst, aber auch eine extrem enge Zusammenarbeit. Und mit jemandem zusammenarbeiten, mit dem man nicht auf einer Wellenlänge ist, das würde ich der Gegenseite nicht empfehlen. Also auch wenn jemand sagt, das ist ein Hackspiel für ein Heini, dann sollte man es auf keinen Fall machen, auch wenn man noch so faktisch ein gutes Gefühl hat. Und umgekehrt ist das Gleiche. Also wir haben ein halbes Jahr plus Minus täglich, mehrmals täglich miteinander zu tun und da sollte die Sympathie schon sehr, sehr, sehr passen.
SPEAKER_01Ist vielleicht durch die Blume gesprochen noch ein weiterer Grund, damals als Auslöser für deine Selbstständigkeit, auch wenn du es vielleicht nicht so genannt hast, ne? Weil dann, wenn du nicht selbstständig bist, kannst du vielleicht nicht sagen, aus Sympathiegründen mache ich es jetzt nicht.
SPEAKER_00Ja, genau. Das hat vielleicht indirekt mit reingespielt. Und ja, genauso ist es, ja.
SPEAKER_01Ja, aber es ist natürlich immer eine sehr intensive Zusammenarbeit, ja. Und ich sehe es jetzt auch an einem, an einem Beispiel, wo wir ja eine gemeinsame Erfahrung gemacht haben, dass ja die Zusammenarbeit oder sagen der Kontakt dann auch nicht schlagartig aufhört, wenn die Transaktion vorbei ist, sondern da entsteht ja schon irgendeine Form von Verbindung vielleicht sogar, ja.
SPEAKER_00Definitiv. Also ich kann, wenn alle Transaktionen durchgehen, wir haben jetzt etwas über 50 Transaktionen durchgeführt. Nicht alle natürlich, nicht an allen war ich beteiligt. Aber zumindest an denen ich selbst beteiligt war, würde ich nicht zu 99 Prozent, sondern zu 100 Prozent sagen, dass wir ein ganz tolles
Sektorfokus und Mandatsübersicht
SPEAKER_00Verhältnis hatten. Und mit dem ganz großen Teil bin ich heute weiterhin sehr gut bekannt, befreundet. Man sieht sich regelmäßig und das ist, das ist schon extrem viel wert.
SPEAKER_01Ja, Wahnsinn. Und jetzt muss ich aufpassen, welche Frage ich zuerst stelle, damit ich nicht, damit ich nicht zu viel vorwegnehme. Aber was reizt sich am persönlich, am Transaktionen machen? Sagst du, ich will ja irgendwie den Kick haben oder ist es genauso dieses, ich gehe in die Bütt, ja, mit irgendwie Leuten, die ich auch sympathisch finde und kämpfe da gemeinsam oder ist es sozusagen das Unbekannte oder gibt es da irgendwie, wo du sagst, das macht für dich den Besonderen, ist es das Geld, ja? Könnte ja auch sein, ist ja auch ein legitimer, motivierender Faktor, aber gibt es da was, wo du sagst, okay, das ist, das macht's für mich?
SPEAKER_00Also ich habe grundsätzlich festgestellt, das gilt für mein ganzes Leben, dass ich Menschen extrem gern zusammenbringe. Also ich vernetze Menschen wahnsinnig gerne miteinander und also in allen Bereichen. Und ich habe mich auch schon gefragt, warum bist du im M ⁇ A gelandet und warum macht dir M ⁇ A so viel Spaß? Und wahrscheinlich ist das einer der Gründe, das irgendwie in mir steckt, Leute gerne zusammenzubringen und Leute lassen sich ja projizieren auf Unternehmen, es sind auch Menschen dahinter. Und das ist, glaube ich, erstmal ein großer Treiber. Im Speziellen, es reicht ja nicht nur, eben die zwei Parteien zusammenzubringen, sondern wenn wir für den Verkäufer tätig sind von ihm beauftragt sind, dann ist ja die Erwartungshaltung auch, dass wir für ihn das bestmögliche Ergebnis erzielen. Weil es nicht nur ein Zusammenbringen, sondern schon auch ein Feit durch so eine Transaktion. Jeder will für sich das Beste erreichen. Und das versuchen wir eben für die Verkäufer, für die wir eben ja meistens tätig sind.
SPEAKER_01Aber M ⁇ A ist doch eigentlich nur so ein bisschen Excel, ne? Also du musst ja nur ausrechnen auf der Verkäuferseite so die Zahl und dann rechnet der Käufer aus, was die Zahlen sind und dann ist ja der gemeinsame Nenner einfach nur, oder? Also jetzt ketzerisch gefragt, aber wie viel im M ⁇ A ist eigentlich, und jetzt hast du ja auch KI, also dass du so ein Excel-Model innerhalb von zehn Minuten hast, aber wie viel von M ⁇ A ist eigentlich Zahlen, Fakten und wie viel ist dann am Ende Vertrauen, Mensch, irgendwie vielleicht auch Timing ein bisschen abzupassen? Ich kenne zwar die, aber hab ein Gefühl dafür, was die Antwort sein kann, aber erzähl mal gerne deine Sicht auf diese Frage.
SPEAKER_00Genau, also erstmal hast du völlig recht. M ⁇ A ist ein bisschen Excel, zehn Minuten KI-Modell und das Team hat seine Arbeit gemacht. Ja, in Wahrheit ist es doch ein bisschen anders und das ist es, was jetzt das Interne angeht. Wir haben ein überragendes Team. Auch hier spielt Sympathie eine Riesenrolle. Ich komme jedes Mal gern zur Arbeit und bin total happy, so ein Team zu haben. Könnte jetzt am liebsten würde ich jetzt alle aufzählen mit Namen, aber lassen wir jetzt mal besser. Und also das ist mal die Grundlage und das Team hat Fähigkeiten, die ich selbst nicht habe. Also so ein Dokumente aufzubereiten und einen Businessplan zu schreiben, der eher Wochen dauert als zehn Minuten. Ein Informationsmemorandum zu schreiben über 50, 60, 70 Seiten, das würde ich lange so gut hinbekommen wie meine Kollegen. Und das ist erstmal die Grundlage dafür, um einen guten Job zu machen, dass man mir extrem saubere, qualitativ hochwertige, akkurate Arbeit macht. So, der zweite Teil ist dann natürlich alles rund um den Prozess, Entwickeln der richtigen Strategie, schauen, wer könnten die passenden Käufer sein können, können generell Finanzinvestoren sein, also auch strategische Investoren, strategische Käufer. Und dann geht es natürlich darum, die richtigen Käufer auszuwählen, das Unternehmen schmackhaft zu machen und dann in einem sehr sauberen Prozess das ideale Ergebnis zu erzielen. Und das wird nicht einfach so erzielt, wie ich eben gesagt, nicht nur irgendwie zwei Parteien zusammenzubringen, sondern schon sehr, sehr, sehr intensiv an manchen Stellen auch zu verhandeln und in idealer Weise in einem Auktionsprozess dann das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
Strategie und Prozess
SPEAKER_01Und du hast jetzt mehrere Sachen gesagt, die ich sehr spannend finde. Erstens die richtige Strategie. Kannst du vielleicht mal erzählen, was die richtige Strategie eigentlich ist? Dann hast du gesagt, ein sauberer Prozess. Jetzt anwaltlich, ne? Was ist ein unsauberer Prozess? Was ist ein sauberer Prozess? Aber was macht für dich die richtige Strategie aus? Wie findest du die? Und was macht für dich eine erfolgreiche oder eine saubere Transaktion aus?
SPEAKER_00Also die richtige Strategie, ist natürlich alles sehr individuell, aber es gilt, das Unternehmen so vorzubereiten, so zu positionieren, dass es für Strategen, die nochmal anders auf einen Unternehmen blicken, dass man es individuell für jeden Strategen sauber aufbereitet. Im Sinne von wir stellen das Unternehmen so vor, dass es zu dem Unternehmen auch gut passen könnte, also zu den jeweiligen Strategen. Also auch hier gehen wir sehr individuell vor, nicht im Sinne von, wir schreiben jemand eine Massen-E-Mail an 20, 30 Strategen und wird schon einer anbeißen. Das ist Punkt 1. Punkt 2 ist die Finanzinvestoren. Hier ist es vielleicht nicht ganz so entscheidend, mit der richtigen Strategie an die Investoren heranzutreten oder mit der richtigen Positionierung, weil Finanzinvestoren sind generell sehr fokussiert. Und ich brauche nicht den Fininvestor, der nur in Old Economy und in Industrieunternehmen investiert, brauche ich es nicht mit einem Tech-Unternehmen ansprechen. Da geht es eher darum zu wissen, welcher Investor kommt denn für das Target überhaupt in Frage. So, das zum Thema Strategie. Sauberer Prozess war dann eine zweite Frage. Also unter dem sauberen Prozess verstehe ich, dass alles extrem gut aufbereitet ist. Alle Unterlagen sehr, sehr ordentlich aufbereitet sind. Dass es mit dem Lesen der Unterlagen aus keine dramatischen Fragen auftreten, sondern dass hier alles konsistent ist. Es ist ein sehr wichtiger Punkt, dass der Prozess für alle zum gleichen Zeitpunkt gestartet wird. Dass man hier nicht mit Nachzüglern irgendwie Wochen später spricht, die dann mal aufspringen müssen aufs Boot. Es kommt in Ausnahmefällen mal vor, aber das wollen wir nicht, sondern wir sehr, sehr akkurat alle zum ähnlichen Zeitpunkt, der gleichen Zeitpunkt ansprechen. Und ja, das waren zwei Fragen von dir. Hab ja eine vergessen?
SPEAKER_01Nee, also alle beide Fragen beantwortet. Die Frage, die sich natürlich anschließt, ist, was macht dann am Ende für dich eine gute Transaktion aus? Also Unterlagen waren alle konsistent, waren alle sauber. Es gab keine Frage so im Sinne von, habt ihr das eigentlich gesehen? Was ist das? Und dann schrecken alle auf auf unserer Seite, oh, habe ich gar nicht gesehen. Und dann geht erstmal eine Woche ins Land. Dann müssen Berater nochmal involviert werden, um das Problem überhaupt erstmal zu verstehen. Und dann muss alles umgeschmissen werden, um das zu lösen. Das wäre quasi unsauber dann im Zweifel, weil man sagt, ups, da haben wir nicht korrekt gearbeitet. Aber angenommen, das war alles so und es war auch sauber im Sinne von, es wurde jetzt keiner im Markt in irgendeiner Form bevorteilt oder benachteilt, alle hatten eine gleiche Chance und es ist dann durchgesegelt. Was macht dann, wenn das alles gegeben ist, für dich eine gute Transaktion aus? Ist es dann der Kaufpreis, der irgendwie möglichst hoch ist? Ist es die Zufriedenheit auf allen Parteien? Gibt es da irgendwas, wo du sagst, oder vielleicht auch andersrum, der Deal abgeschlossen, alles war okay, aber trotzdem bleibt irgendwas negativ noch kleben? Gibt es da irgendwelche Dinge, die dir da noch besonders wichtig sind, dass du sagst, das war jetzt eine echt gute Transaktion?
SPEAKER_00Ja, also im Endeffekt würde ich mit drei Punkten antworten. Punkt 1 ist, das lässt sich nicht wegdiskutieren, ist natürlich der Kaufpreis. Der Mandant hat eine gewisse Erwartungshaltung, die wir vielleicht auch geschürt haben, ja, durch unsere erste Einschätzung. Wenn die erfüllt wird oder im Idealfall übererfüllt wird, dann wird daraus grundsätzlich erstmal ein guter Deal. Punkt 2 ist die rechtliche Seite, der Kaufvertrag, die Gesellschaftervereinbarung, wenn es eine Rückbeteiligung geben sollte. Und die sollte extrem sauber sein. Und da kann ich an der Stelle nur das Kompliment machen. Wir haben jetzt in der letzten Transaktion zusammengearbeitet. Ich weiß, dass der Mandant extrem glücklich war damit, mit der rechtlichen Beratung von Rode Bayer. Und ich habe jetzt auch schon einige Transaktionen erlebt und kann auch sagen, dass der Vertrag an sich oder die Verträge an sich plus die Verhandlungsführung auf der rechtlichen Ebene von dir im speziellen Fall extrem stark waren und wie gesagt, alle sehr, sehr happy waren und selbst die Gegenseite am Ende damit gut leben konnte, weil du sehr charmant und professionell gemacht hast. Na, vielen Dank. So, das heißt, das ist Punkt zwei, das
Drei Kriterien für einen erfolgreichen Deal
SPEAKER_00sollte passen. Und der dritte Aspekt ist in dem Fall auch hier wieder die Sympathie, mit dem Käufer slash Investor zusammenzuarbeiten. Das ist ja nicht getan in ein paar Tagen, sondern es ist auch eine gemeinsame Reise, die man dann nochmal geht, insbesondere wenn ein Private Equity-Investor kauft. Und diese Reise möchte man ja auch mit so wenig Hürden wie möglich gehen. Und so einfach mit einem mit einem Jahre lang, also eine Reise dauert ja in der Regel vier bis sechs Jahre im Durchschnitt. Da möchte man einfach ein gutes Verhältnis haben. Und das sollte ebenfalls sehr, sehr gut passen. Und da haben wir, glaube ich, auch eine ganz gute Einschätzung inzwischen zum Markt und können da auch hilfreiche Tipps an den Unternehmer, dem Unternehmer mitgeben.
SPEAKER_01Ja, vielen Dank für deine offene Einschätzung zu dem, was eine Transaktion erfolgreich macht. Der Kaufpreis spielt natürlich auch auf der rechtlichen Ebene immer eine gewisse Rolle. Wir können den natürlich wenig beeinflussen, aber was wir schon beeinflussen können, ist die Frage, wann sind irgendwie. Variable Kaufpreisbestandteile vielleicht gerechtfertigt. Inwiefern hängen die auch von bestimmten Kriterien ab, ja, und wie wird das dann begleitet von weiteren rechtlichen Bedingungen, ja, die irgendwie eintreten müssen oder nicht. Da können wir ein bisschen unterstützen. Ich glaube, wenn man das schafft, das jedenfalls mal so aufzuschreiben, dass es hinreichend klar ist, dann ist das unser Beitrag zum Kaufpreis. Aber wir können die Zahlen ja nicht ändern. Das ist auch das, wo du dann als Verhandlungsführer auf der kommerziellen und damit natürlich auf der für den Mandanten am wichtigsten die Ebene. Wo du nach vorne gehst, habe ich auch gleich noch eine Frage an dich, ja. Imbrigen vielen Dank für das Kompliment. Das nehmen wir, glaube ich, sehr, sehr gerne an. Es ist jetzt aber auch so, dass es in dem Prozess einfacher war, als in anderen Prozessen. Und das liegt vor allem daran, dass ihr das so gut vorbereitet habt, also wirklich auf einem extrem hohen Niveau strategisch vorbereitet habt, dass wir enorm viel Zeit hatten, um alles vorzubereiten. Es war von Anfang an klar, in welcher zeitlichen Hinsicht wir Dinge vorbereiten können. Nicht nur, weil wir die Kappe haben, sondern auch, weil wir dann verstanden haben, wann hat eigentlich der Mandant Zeit, über den Vertrag zu sprechen. Der hat ja eben mit euch noch eine ganz andere Latte an Aufgaben zu erledigen. Aber wir wussten relativ klar, okay, das ist jetzt ein Zeitfenster für uns. Da konnten wir mit dem das gut abstimmen und dann gab es eben kein Hiccup. Es gab eben nichts auf der kommerziellen Seite oder auf der finanziellen Seite, wo man dann gedacht hat, Hoppla, das ist jetzt das erste Mal, dass wir das hören und dann wieder alles umwerfen und es gab auch keine unnötigen Runden intern. Das haben wir auch nicht selten, dass gerade bei Transaktionen, wo es vielleicht mehr als einen Entscheidungsträger gibt, dass da ein kleines Back-and-Forth ist, ja. Und jedes Mal, wenn man intern viel verhandelt, hat man wenig Platz und Raum, extern dann das Ergebnis zu verbessern. Insofern war das natürlich jetzt auch ein Paradebeispiel von der Transaktion, ja. Und der dritte Punkt, den du nennst, da bin ich voll bei dir, nach der Transaktion hört das Leben ja nicht auf, ja. Und das ist auch ein Punkt, den wir auf der rechtlichen Seite oft betonen wollen, weil vielfach vergisst man das dann in der Hitze, gerade unter Anwälten, da wird dann gestritten um jeden rechtlichen Punkt, den die Parteien so gar nicht wollen können. Weil es kann nicht sein, dass wir jetzt über ein Diminimis von 50.000 Euro sprechen bei einer Transaktion oder ganz anderen Größenordnungen. Denn wenn man den geltend machen wollte, dann hat man wegen der Lapalie, in Anführungszeichen, es ist trotzdem viel Geld für sich genommen. Aber in Relation würde man dann Streit reinbringen in ein Verhältnis, was eigentlich gerade jetzt erstmal auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet sein sollte. Und die Frage, die ich an dich habe als nächstes ist, wie würdest du dich einschätzen als Verhandlungsführer? Es gibt ja einige, die sind dann in der Erreichung von verschiedenen Punkten, insbesondere Punkt 1, Maximierung des Kaufpreises, recht aggressiv und kompromisslos. Und die würden dann sagen, das ist es jetzt. Und dann fangen die auch mal an, laut zu werden und so. Wie würdest du dich da einkategorisieren?
SPEAKER_00Ja, ist immer schwer zu sagen. Ich würde mich jetzt nicht als aggressivsten Verhandlungspartner bezeichnen. Das ist auch aus meiner Sicht falsch. Trotz allem, du hast einen wichtigen Punkt eben genannt. Die Transaktion, von der wir jetzt sprechen, es ging um die Firma Vision Max aus Punkstadt. Es war ein IT-Service-Unternehmen, die die Zahnärzte beraten. Und das war, es gab eine extrem hohe Nachfrage für dieses Unternehmen. Die können wir auch nicht künstlich erzeugen, sondern das ist erstmal die Leistung des Unternehmens. Wir können da massiv unterstützen, aber für ein Unternehmen, das aus einer vielleicht nicht sehr attraktiven Branche kommt, können wir auch keine 30 Interessenten herzaubern. Und dementsprechend, genau, Kompliment an das Unternehmen, was das Unternehmen aufgebaut hat, insbesondere die Gründer Steffen Konrad und Jens Schlaf. Und es gibt aber auch Situationen, in denen es eben nicht so viele Interessenten gibt. Und dann sieht es schon anders aus. Dann ist auch die Verhandlungsführung nicht ganz so einfach, um es mal so auszudrücken. Das ist ganz klar, wenn der Wettbewerb hoch ist, dann ist es immer einfacher zu pokern oder nochmal den einen an den Euro herauszuholen. In dem Fall, wenn es jetzt mal nur einen Interessenten gibt und der Interessent weiß um seine Position, dann ist eine Verhandlung auch deutlich schwieriger. Und ich glaube, da unterscheidet sich dann die Spreu vom Weizen. Da möchte ich mich jetzt auch gar nicht charakterisieren und beschreiben, sondern ich glaube, die Historie zeigt, dass wir da schon einen guten Job gemacht haben. Im Nachhinein weiß man nie, ob noch ein Euro mehr gegangen wäre, ob noch eine Klausel im Kaufvertrag mehr gegangen wäre zu unseren Gunsten. Aber ich glaube, wir können da schon beide, sowohl du als auch ich, können schon sagen, dass das in der Vergangenheit sehr gut gelaufen ist.
SPEAKER_01Ich glaube, also bei uns ist es so, dass sich die Art und Weise des Auftritts schon auch sehr danach richtet, wie der Mandant das wünscht, aber innerhalb von
Verhandlungsstil ohne zerbrochenes Porzellan
SPEAKER_01bestimmten Grenzen. Also, und du hast ja auch gesagt, Sympathie spielt eine große Rolle. Ich glaube auch, dass bei der Entscheidung arbeitet man zusammen, irgendwie eine Form von Homogenisierung auch stattfindet im Ansatz, ja. Und wenn ich das Gefühl habe, ich habe jetzt hier einen Mandanten, der ist völlig Harakiri, ja, und will Punkte um jeden Preis durchdrücken und eskaliert dann jeden einzelnen Aspekt, ja. Dass er dann WhatsApp schreibt und sagt, der Deal ist oft, wenn ich jetzt hier nicht eine Verjährung von 18 Monaten hinbekomme, dann funktioniert das, glaube ich, nicht für uns. Also da würde ich schon auch sagen, wir holen gerne was Gutes raus, aber nicht rücksichtslos und nicht um jeden Preis, ja. Da werden wir dann zum Beispiel falsch und ich schätze dich auch so ein, dass du dem Begehren nach einem guten Deal schon nachkommst, auch sehr gewissenhaft und auch sehr bestimmt dann an den Stellen, an denen es drauf ankommt, aber ohne dass es sozusagen auf einer persönlichen Ebene auch unangenehm wird, ja. Das habe ich jetzt nicht erlebt, ne?
SPEAKER_00Jedenfalls. Genau. Das sehe ich genauso. Es sollte immer noch ein gutes Miteinander sein. Ich glaube, es darf auch nichts zerbrechen, weil am Ende repräsentiert man doch auch den Mandanten, der einen Beauftragte hat, also den Verkäufer in der Regel. Und ich glaube, wenn man hier einfach zu hart auftritt, dann, wie erwähnt habe, zerbricht auch vielleicht was zwischen Käufer und Verkäufer. Und deshalb, glaube ich, muss es da am Ende mehr einen Konsens in der Vorgehensweise geben zwischen den Verkäufer und uns als Berater? Und das ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Aspekt. Man soll es immer noch in die Augen schauen können danach.
SPEAKER_01Andere Frage, weil wir jetzt gerade auch darüber sprechen, wie findet eigentlich das Verhältnisverkäufer mit euch statt? Wie bereitest du denn die Verkäufer in der Regel vor auf das, was kommt?
SPEAKER_00Ja, das ist ein ganz wichtiger Punkt, den du da ansprichst. Und wir haben jetzt festgestellt, nach so vielen ersten Gesprächen mit Verkäufern und so viel Aufklärungsarbeit, dass der Verkäufer trotzdem keine Vorstellung davon hat, wie der Prozess tatsächlich abläuft. Ich will jetzt hier gar nicht alle einzelnen Schritte da oder auf alle einzelnen Schritte eingehen. Zumindest kann ich nur sagen, es sind sechs Monate plus minus sehr, sehr intensive Arbeit. Und ich höre ganz oft von den Verkäufern retrospektiv dann, boah, wenn ich das gewusst hätte, was da an Arbeit auch für euch ansteht, dann hätte ich bei der VI nicht so verhandelt oder mir wäre die nicht so hoch vorgekommen, was auch immer. Sondern das ist ja, wie gesagt, kaum vorzustellen, was da an Arbeit ansteht. Es gibt bestimmte Phasen, da liegt die Arbeit fast ausschließlich bei uns. Es gibt Phasen, da ist auch der Unternehmer sehr gefragt, insbesondere bei der Due Diligence, also in einer späteren Phase in einem Prozess. Da sind sowohl wir meistens komplett Land unter, aber auch der Mandant sollte man nicht so oft in Urlaub fahren in der Zeit. Und ja, also das, das deshalb ist schwer, sehr schwer, den Mandanten darauf vorzubereiten. Wir versuchen so gut wie möglich, versuchen alle einzelnen Schritte darzulegen, aber es ist, wenn man das noch nicht gemacht hat, dann ist es einfach schwer vorstellbar.
SPEAKER_01Ja, man will dem Mandanten ja auch keine Angst machen. Also es geht ja auch nicht darum, dass er dann reinläuft, sich hinsetzt und das Erste, was du sagst, ist, du wirst echt kotzen, weil es echt viel wird. Das muss ja, also ist es ja auch nicht. Es wird zwar schon so sein, dass es einem etwas abverlangt, aber man muss es ja nicht überbetonen. Aber das ist auch der Eindruck, den ich habe. Und zwar immer bei jeder Transaktion, es sei denn, es gibt halt jemanden, der der Serienverkäufer ist, ja. Gibt es auch den einen oder anderen Spezialisten, der in regelmäßigen Abständen immer mal wieder zu einem Exit gerufen wird. Aber auch der sagt, jede Transaktion ist komplett anders. Und eine gute Transaktion ist keine Garantie, dass die nächste eben auch so läuft. Das heißt, ich höre das eigentlich immer, dass man sagt, ich habe mir das ganz anders vorgestellt. Vielleicht hat der ein oder andere mal eine Immobilientransaktion gemacht, ja, mal ein Haus gekauft, Öffentlich, vergleicht das damit. Das ist in der Tat, glaube ich, ein ganz anderes, ganz anderes Geschäft, ja, oder eine ganz andere Form der Transaktion. Und worauf sie auch in der Regel nicht vorbereitet sind, ist der Moment danach. Das trifft auch viele, dass sie sagen, so in der ersten Woche ändert sich gar nichts und man realisiert das noch gar nicht so. Und dann immer so Woche zwei, drei fängt es dann langsam an, dass sie sich dann Gedanken machen, das ist ja gar nicht mehr meins, und ich habe jetzt aber andere Möglichkeiten. Ist das was, was ihr auch aktiv besprecht dann?
SPEAKER_00Ja, definitiv. Auch hier gibt es ja unterschiedliche Ansätze. Wir haben es mit Mandanten zu tun, die uns klar sagen, ich mache das noch ein halbes Jahr mit und danach bin ich raus. Es gibt Mandanten, die sagen, bin noch total motiviert, ich gehe so einen ganzen Zyklus, also bis zum, wenn ein Finanzinvestor kauft, ich gehe so einen ganzen Zyklus bis zum nächsten Exit nochmal mit. Hab total Lust drauf und vielleicht mache ich sogar nochmal einen Zyklus mit. Also fünf oder zehn Jahre bin ich zukünftig noch dabei. Und davon hängt dann auch ab, wie wir das Thema auch platzieren. Also wenn, wenn es geht ja nur in völlige Offenheit, auch gegenüber dem Käufer, gegenüber dem Investor. Und wenn eben der Mandant sagt, dass er nach einem halben Jahr raus möchte, müssen wir das so kommunizieren. Und dann kann es schon sein, dass da der eine oder andere die Nase rümpft, ja, und sagt, schwierig, wir brauchen eigentlich den Übergang, wir brauchen jemanden für den Übergang. Und da hängt es eben ganz stark davon ab, wie das Unternehmen aufgestellt ist, organisatorisch. Das Beispiel von eben, da jemand ganz konkret im Kopf, der nach einem halben Jahr raus wollte, der hat aber das Unternehmen vorher schon sehr, sehr gut aufgebaut, im Sinne von, es gab ein CEO, es gab ein CFO, dann ist es auch für den Investor leichter, den Gründer gehen zu lassen. Wenn der Gründer noch alle Zügel in der Hand hält und jede Rechnung noch absegnet, ja, dann wird es schon schwieriger, so jemand gehen zu lassen. Das heißt also, diese beiden Aspekte, die muss man schon im Blick haben. Und da klären wir vorher schon auf, ja.
SPEAKER_01Und es ist auch noch so ein Aspekt, der dazukommt, ne? Es geht eben nicht immer nur um den Kaufpreis.
Vorbereitung der Verkäuferseite und Umgang mit Zeitdruck
SPEAKER_01Also klar, es ist wahrscheinlich der wichtigste Aspekt kommerziell, ja. Aber es geht eben auch um die Frage, was mache ich danach? Und selbst diejenigen, die dann sagen, ich mach nochmal kurz mit, keine Übergangsphase und dann bin ich weg, selbst die sind dann recht überrascht von der Situation, die sie dann tatsächlich vorfinden, ne? Also auch mental. Absolut.
SPEAKER_00Also auch derjenige, der in einem halben Jahr raus wollte, wir sind befreundet, wir sehen es regelmäßig. Der hatte sich auch vorgestellt, jetzt Mallorca und Haus und dann erstmal dort viel Zeit verbringen. Aber irgendwann ist es dann eben doch so, dass nach ein paar Monaten fehlt vielleicht doch irgendwas und dann kribbelt es wieder und man braucht vielleicht doch wieder eine neue Herausforderung. Ich glaube, trotzdem ist es so, dass es den allermeisten wichtig ist, genügend hinter die Brandmauer gebracht zu haben und dann völlige Freiheit zu haben. Und auch Fehler machen zu können zukünftig, muss dann nicht mehr alles sitzen. Und ich glaube, das ist dieser Freiheitsgedanke, der ist für viele schon immens wichtig. Und ja, was danach wird, das lässt sich nicht vor, lässt sich nicht vorhersehen. Aber ich glaube, dass sehr, sehr viele schon viel Spaß damit haben, einfach eine größere Freiheit zu haben und nicht mehr den täglichen operativen Stress.
SPEAKER_01Jetzt gibt es ja in vielen Transaktionen, vor allem wenn du einen Auktionsprozess machst, ja, und dann viele, viele einlädst, sich das Unternehmen anzugucken, dann gibt es eben auch einige, die dann gerne zum Zug gekommen wären, aber es eben nicht sind, ja. Und das ist immer, da bist du ja dann der Überbringer auch von schlechten Nachrichten, ne? Da habe ich, wie gehst du damit um?
SPEAKER_00Also das ist nicht der schönste Teil als M ⁇ A-Berater. Das ist ganz klar. Vor allen Dingen, wenn halt mehrere Parteien sehr, sehr interessiert sind an einem Unternehmen, dann strengen die sich an. Die geben alles dafür, um das Unternehmen auch für sich gewinnen zu können. Sie bieten einen hohen Preis, sie gehen in die Kosten und da fallen in so einem Prüfungsprozess nicht unerhebliche Kosten an. Es waren verschiedenste Berater engagiert: Anwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Commercial Advisor, Technical Advisor, you name it. Und wenn dann mehrere Parteien das Unternehmen eben nicht bekommen können, dann ist es, wie gesagt, keine schöne Situation. Auf der anderen Seite, so helfe ich mir dann doch immer wieder, sagen die auch umgekehrt ab, wenn irgendwas nicht passt. Und es ist Teil des Spiels. Es ist moralisch, ja, kann man da vielleicht nicht immer super mit umgehen, aber es gehört eben dazu und ja, somit muss man auch diese Aufgabe übernehmen.
SPEAKER_01Aber es ist eben keine herzlose Kunst, wo man sagt, man ist dann, nur weil es kompetitiv ist, auf einmal eiskalt, ja, und treibt dann irgendwelche Aspekte in die Höhe, nur auf Kosten anderer, so ist es ja nicht, ja, du wird es vielleicht teilweise wahrgenommen.
SPEAKER_00Man baut ja auch zu den Käufern in der Zeit über viele Wochen, Monate ein sehr gutes Verhältnis auf in aller Regel, ja. Und ja, daher, es lässt sich halt vorher nicht einschätzen. Ich glaube, was wir nicht machen, ist ganz klar, jemanden mitzuschleifen in einem Prozess, der sowieso weit von vornherein weit abgeschlagen ist. Das ist, das fände ich einfach auch unfair, sowas. Aber es gibt halt Situationen, dass mehrere Bieter sympathisch sind, mehrere Bieter einen ähnlichen Kaufpreis bieten und dann lässt sich, also ist schon schwer, als MA-Berater macht ja ganz klar die Verantwortung, da nicht nur mit einem zu sprechen, sondern eben mit mehreren. Und das ist auf Seiten der Private Equity Investoren, wenn die Unternehmen verkaufen, gehen die genauso vor, ja. Die sprechen auch nicht nur mit einem, sondern auch mit mehreren, engagieren auch einen M ⁇ A-Berater, der dann, der dann den Prozess führt und daher sind die das auch gewohnt. Und das ist bei einem attraktiven Unternehmen auch absoluter Standard, mit mehreren parallel zu sprechen, ja.
SPEAKER_01Und der Prozess, der ja dann von einer gewissen Spannung lebt, das ist ja eigentlich das Einzige, was man spürt in so einem Prozess, wenn es mehrere Parteien gibt, die sehr interessiert sind, auch als Anwalt, merkst du das ja total, ist Spannung. Ist irgendwie irgendwas, was in der Luft liegt, alle bemühen sich, keiner weiß es, alles ist ungewiss. Man selber ist sehr nah dran. Das ist immer eigentlich die komfortablere Position auf der Verkäuferseite. Aber ist diese Spannung was, die aus deiner Sicht einfach kommt, automatisch, qua Prozess, weil jeder gebeten wird, sein Angebot abzugeben. Die Angebote werden anonym und daraus ergibt sich, oder ist das was, wo du sagst, es ist eine gewisse Kunst, ja, ohne dich jetzt, du bist ja nicht selber loben, aber oder hervorheber, aber ist es was, wo du aktiv dran arbeitest und sagst, ich will jetzt die Spannung erhöhen und mach folgendes. Ist es was, wo du sagst, es passiert einfach? Oder wo du sagst, du musst schon was machen, ich weiß aber nicht genau was.
SPEAKER_00Also zum einen ist es so, eine gewisse Spannung ergibt sich allein schon durch einen sehr wettbewerbsintensiven, also kompetitiven Prozess. Da muss man an manchen Stellen gar nicht so viel aktiv dazu beitragen, sondern der Markt weiß, es ist ein attraktives Unternehmen. Wir sind nicht die einzigen, dementsprechend das Monster anstrengen auf allen Ebenen. Ja, trotzdem gibt es Situationen, dann versucht man natürlich hier strategisch vorzugehen und mit bestimmten Mitteln dann den Kaufpreis noch zu erhöhen, genauso wie du das auch machst dann auf der auf der rechtlichen Seite. Du weißt dann auch, der oder jener Bieter, mit dem du gerade über einen Kaufvertrag verhandelst, der ist besonders interessiert, die Klausel kann ich mit dem einfacher verhandeln als mit einem anderen, der vielleicht nicht so stark interessiert ist oder in einer 1 zu 1-Situation und so ist es bei uns genauso.
SPEAKER_01Also man muss schon oder man muss nicht, aber es ergeben sich Möglichkeiten, dann nochmal so ein bisschen nachzuhelfen, wobei das, das ist aus meiner Perspektive, ja, das ist gewisserweise alleinhafte, weil wir auf einer anderen Schiene unterwegs sind. Aber aus meiner Perspektive machen das nicht alle gleich gut. Das ist schon was, was man beherrschen muss. Also die Kommunikation zwischen dem Unternehmen, ja, den Verkäufern und dann dazwischenzustehen und die Kommunikation mit den
Absagen, Fairness und Spannungen im Prozess
SPEAKER_01potenziellen Bietern. Das ist was, wo, glaube ich, sehr, sehr viel drin steckt, ja. Und wo man auf der Käuferseite, und die Position haben wir auch häufig, schon auch immer versucht, was rauszulesen, ja. Also jetzt antwortet der Thorsten nicht, obwohl ich dem total freundlich geschrieben habe, was macht der oder warum antworten die jetzt auf die DD-Fragen nicht so schnell, sind die beschäftigt, ja? Was ist da? Ich glaube schon, dass man da eine gewisse Souveränität braucht, um Eindrücke entweder entstehen zu lassen oder aufrechtzuerhalten oder nicht, jedenfalls nicht verblassen zu lassen, wenn man das nicht will, ja. Das heißt, da nehme ich jedenfalls wahr, dass es dann schon auch mal vorkommt. Und ich habe auch quasi in früheren Funktionen gesehen, wie Hoollian Loki das macht, wie Goldman das macht. Also das sind dann nicht immer quasi. Sozusagen Amateure, ja, sondern das sind dann teilweise auch Leute, die ihr ganzes Leben lang nichts anderes machen als diese Prozesse, aber wo man dann auch in schwierigen Situationen festellt, die sind teilweise sogar verzweifelt und versuchen dann mit bestimmten Aktionen eine Spannung wiederherzustellen, die eigentlich schon verloren gegangen ist, weil man genau weiß, der hat es jetzt verstanden, dass er der präferierte Bieter ist. Und der wird es auch gecheckt haben, dass er möglicherweise sogar der Einzige ist. Das kriegst du nicht mehr hergestellt. Oder du bist eigentlich in einer recht komfortablen faktischen Situation. Es gibt mehrere, die haben alle Lust. Und es reicht dir aber nicht und du willst dann nochmal einen draufsetzen und mit einem jetzt vielleicht preemptively weitermachen ohne Not, ja. Da merke ich schon, dass es echte Qualitätsunterschiede gibt. Vielleicht ist es auch prozessabhängig, aber ich glaube schon, dass dir da ein Gespür in die Wiege gelegt ist oder nicht.
SPEAKER_00Ja, mit Sicherheit. Also Verhandlungsführung lässt sich, auch wenn es viele Seminare gibt, aber nur zum gewissen Grad auch lernen, aus meiner Sicht. Ich glaube, das muss schon ein bisschen im Blut liegen. Kann natürlich jetzt schlecht mich beurteilen im Vergleich zu den Wettbewerbern. Oder deine Geheimnisse offen. Genau. Ganz große Geheimnisse sind es nicht, aber es ist eben, es gehört schon auch eine Strategie dazu. Und es lässt sich auch nichts verzaubern. Das muss man klar dazu sagen. Wenn es irgendwann, wenn kein Investor Interesse hat an einem Unternehmen, dann kriege ich den auch nicht überzeugt davon, dann doch plötzlich einen tollen Kaufpreis zu bieten. Ja, das ist ganz klar. Deshalb, es liegt schon viel am Unternehmen, aber dann der Prozess, der muss schon sehr sauber geführt werden. Und um auf deinen Punkt, Verhandlungsführung zu kommen, ja, es liegt den Blut oder nicht aus meiner Sicht.
SPEAKER_01Und also schon mal vielen Dank. Ich glaube, das war, da war schon sehr, sehr viel dabei, aber um das abzuschließen oder um zum Ende zu kommen, angenommen, es gibt jetzt jemanden Mitte Ende 20, der hört den Podcast und der denkt sich, Wahnsinn, aus der Thorsten Hackspiel da macht. Wenn ich eins machen könnte in meinem Leben, dann wäre das genau das. Und das ist ja nicht unrealistisch. Wie kommt der dahin? Wie würdest du, was würdest du ihm raten oder ihr gerne, um da hinzukommen?
SPEAKER_00Ja, zum einen, wenn du von Mitte bis Ende 20-Jährigen sprichst, dann spielst du wahrscheinlich auf Studenten an. Mein erster Gedanke war, wir haben tatsächlich auch einige Mandanten gehabt, die in dem Alter waren. Das ist gerade in der Tech-Branche oder im D-2C-Consumer-Umfeld gar nicht so selten. Die jüngsten Mandanten waren mal auf zwei Gründer, waren damals 24 und 25, also unter 30-Jähriger haben wir tatsächlich schon einige beraten, was eine sensationelle Leistung ist. Um auf die Studenten zurückzukommen und Studentinnen. Da klar, also ich kann hier immer nur empfehlen, im Studium relativ früh auf diesen Schwerpunkt zu wählen, einen roten Faden durchs Leben ziehen zu lassen. Das heißt, schon idealerweise im Investmentbanking, MA hier das eine oder andere Praktikum auch zu machen, grundsätzlich gerne auch bei uns. Wir sind auch immer offen für Praktikanten und Praktikantinnen und ja, das kann ich nur empfehlen. Schwerpunkt im Studium wählen plus Praktika. Und dann lernt man da, glaube ich, sehr, sehr viel in der Zeit.
SPEAKER_01Und mit Hinblick auf KI, siehst du da irgendwie so einen disruptierenden Faktor in der? Ich liest ja vielfach, dass es die Praktikantenaufgaben und die Junior-Aufgaben in naher Zukunft gar nicht mehr braucht und dass man irgendwie schauen muss, dass es entweder schwieriger wird, reinzukommen oder irgendwie schauen muss, wie man das bridgen kann. Hast du da eine Meinung zu?
SPEAKER_00Also KI spielt noch nicht die ganz große Rolle. Es kann schon
M&A Geschäft unter (neuer) KI-Realität
SPEAKER_00in die Richtung gehen. Aber wenn ich jetzt so unser Daily Doing sehe, auch von den Kollegen, mit Sicherheit wird es mal verwendet in Research. Ja, aber ansonsten, es lässt sich jetzt weder ein Businessplan auf Knopfdruck erstellen noch ein Informationsmemorandum. Und das sind so schon sehr wichtige Parameter in der Transaktion. Und das kann durchaus sein, dass es in ein, zwei, drei Jahren schon etwas anders aussieht, aber aktuell sehe ich hier noch nicht den ganz großen KI-Durchbruch. Das ist auf der Seite, wenn wir uns auch mit Investoren unterhalten, dann höre ich dann und wann ja den NDA-Prozess, dann vereinfachen wir gerade über KI. Aber viel mehr ist es eigentlich nicht, ja. Und wie gesagt, kann sich ändern, aber aktuell hält sich hält sich der KI-Einfluss noch in Grenzen.
SPEAKER_01Und das ist dann meine letzte Frage, ja, dann entlasse ich dich in den sehr wohlverdienten Sonnenfeierabend. Aber ich werde ganz häufig gefragt oder dränge meine Meinung dann anderen auf, ob ich quasi meinen Sohn empfehlen würde, später Jura zu studieren und M ⁇ A zu machen. Und die erste Antwort dann instinktiv und ein bisschen im Spaß ist auf gar keinen Fall und nicht, wenn ich es verhindern kann. Ein bisschen ernst ist da schon dabei, weil ich finde, dass der Leidensweg über das Studium, über die Ausbildung sowieso, aber dann auch die ersten Schritte zu machen im M ⁇ A, das ist schon intensiv. Also ein bisschen aufopfern ist dann auch schon gefragt. Und auch jetzt, ja, als irgendwie Kanzleihinhaber und dann derjenige, der dann die Transaktion auch verantwortet. Und ich habe ja dann einen besseren Überblick über meine Zeit und kann die auch so ein bisschen lenken. Und selbst da ist es recht zeitintensiv. Ich sagen würde, überleg es dir gut. Ich würde es eigentlich nur machen, wenn dich wirklich viel reizt, dass du es eigentlich gar nicht lassen kannst. Im Übrigen würde ich sagen, schau dich gerne um, was es sonst noch so gibt. Was würdest du sagen und was würdest du deinen eigenen Kids empfehlen, wenn sie dich fragen?
SPEAKER_00Ja, meine Kinder sind ja, also Linny und Matz sind jetzt schon ein bisschen älter als dein Matz. Trotzdem fehlen da schon noch einige Jahre, bis es mal so weit ist. Und ich würde, ich kann es aus heutiger Perspektive nicht sagen, weil wir haben jetzt gerade über das KI-Thema gesprochen. Das ist für mich schwer zu beurteilen, wo wir da tatsächlich in einigen Jahren stehen. Ich glaube, dass es weiterhin eine Aufgabe zwischen Menschen sein wird, so ein Unternehmen eben zu verkaufen. Und KI kann Hilfsmittel sein, kann sich vielleicht die Aufgabenstellung ein bisschen verändern. Aber grundsätzlich glaube ich, dass der Job extrem viel Spaß macht. Oder mir persönlich sehr viel Spaß macht. Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass meine Kinder ein paar Gene von mir mitgenommen haben, dann könnte es sein, dass denen auch viel Spaß macht. Und würde auf alle Fälle empfehlen, das auch zu versuchen. Aber wir wissen alle, wie sich Kinder dann entwickeln mit 16,
Ausblick und Abschluss
SPEAKER_0017, 18, 22, was auch immer. Das ist wahnsinnig schwer zu sagen. Und ich würde auf gar keinen Fall im Weg stehen, wenn sie Lust auf was anderes hätten.
SPEAKER_01Schön. Also man merkt auch, dass es dir viel Spaß macht, sowohl heute als auch in der Zusammenarbeit. Und ich glaube, das trägt dann auch zur Qualität bei. Vielen Dank für deine Zeit und deine sehr offenen, aufrichtigen Antworten. Das war sehr bereichernd und jetzt freue ich mich vielleicht nochmal anzustoßen mit dir.
SPEAKER_00Das würde ich jetzt auch sehr gern machen, vor allen Dingen an dem tollen Platz hier. Sonne geht jetzt langsam unter. Und dann nochmal vielen Dank für die Einladung hier. So machen wir es, Thorsten. Danke. Danke.