OrthoCast - Der Orthinform Podcast

Was passiert mit mir, wenn ich einen schweren Unfall erleide? (Prof. Steffen Ruchholtz)

January 23, 2024 BVOU feat. Prof. Steffen Ruchholz, Marburg Season 1 Episode 1
OrthoCast - Der Orthinform Podcast
Was passiert mit mir, wenn ich einen schweren Unfall erleide? (Prof. Steffen Ruchholtz)
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Erleben Sie mit uns, Dr. Robert Hudek und Dr. Anna-Katarina Doepfer, die dramatischen und entscheidenden Momente im Schockraum, wo wir zusammen mit dem renommierten Unfallchirurgen und Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), Professor Steffen Ruchholz, die Schnittstelle zwischen Notfallversorgung und Unfallchirurgie enthüllen.

Organisation ist im Notfall alles
Erfahren Sie, wie lebensrettende Entscheidungen unter extremen Druck gefällt werden und welche Strategien angesichts komplexer Verletzungsmuster verfolgt werden, die täglich in deutschen Notaufnahmen behandelt werden. Dieser Podcast bietet nicht nur medizinisches Fachwissen, sondern auch spannende Einblicke in die Organisation und Vorbereitung, die erforderlich sind, um bei der Ankunft eines Schwerverletzten alles bereit zu haben – von der Ankündigung durch den Notarzt bis zur Übergabe an das Schockraumteam.

Wie können schwere Verletzungen und Unfälle vermieden werden?
Wir diskutieren zudem, wie sich Fortschritte in der Verkehrssicherheit und Fahrzeugtechnologie auf die Prävention und Behandlung von Unfällen auswirken, und betonen die Bedeutung von Sicherheitsmaßnahmen, um Leben zu retten und die Arbeit in Notaufnahmen zu erleichtern. 

Professor Ruchholz teilt sein profundes Wissen und bietet faszinierende Erzählungen aus der Welt der Unfallchirurgie, sodass unsere Zuhörer einen tiefgründigen Einblick in die hochkomplexen Abläufe eines Schockraumteams erhalten. Begleiten Sie uns auf dieser informativen Reise und verstehen Sie die essenzielle Rolle, die Unfallchirurgen im Kampf um Leben und Gesundheit spielen.

Music under CC License:
Artist: Jahzzar, Track: Blueprint (License: CC BY-SA 4.0 DEED)
Artist: Breuss Arrizabalaga Quintet, Track: Mount Fuji (License: CC PD)

Dr. Robert Hudek:

Also herzlich willkommen beim orthopedische unfallcheorgischen Podcast von Ordinform, der Plattform für Gesundheitsinformation zum Bewegungsapparat des Berufsverbandes Orthopädeon und Fallcheorgie. Die Sendung möchte Patienten und Interessierte über verschiedene Krankheitsbilder des Bewegungsapparates informieren und dazu interviewen wir lauter Experten aus all den Teilgebieten der Orthopädeon-unfallcheorgie und lassen uns von diesen genau erklären, worum es eben bei bestimmten Krankheitsbildern gehen und was man dagegen tun kann.

Dr. Robert Hudek:

Mein Name ist Robert Dudek und mein Name ist Katarina Döpfer und wir beide sind auch Orthopäden und Unfallcheorgen aus der wunderschönen Stadt im Norden, hamburg. Genau, und da würde ich sagen, geht es gleich mal los, katarina. Wenn in Hamburg, wenn du in der Stadt unterwegs bist, dann passiert es schon auch mal ab und zu, dass es auf einmal extrem laut wird und blaulich daran gehen und hier der Krankenwagen vorbei düst. Und damit leiten wir jetzt so ein bisschen unsere Sendung ein, und es wird spannend.

Dr. Anna-Katharina Doepfer:

Genau, super Überleitung. Wir haben nämlich ein spannendes Thema. Natürlich wenn es blaulicht hinter einem auftaucht, bietet man natürlich eine Rettungsgasse und fährt zur Seite, und manchmal erschriegt man sich auch sehr, und wenn man ein bisschen Zeit darüber liegt man sich, was möglicherweise da so passiert. Und deswegen haben uns gedacht weil der Schockraum und auch Notfallversorgung etwas ist, was natürlich ein Hauptjob in der Orthopäde und Unfallcheorie ist dass wir vielleicht unseren Patienten zeigen, was in so einem Schockraum eigentlich passiert, und dafür haben wir einen ganz fantastischen Experten eingeladen, den Professor Ruchholz, der uns da ein paar interne Einblicke geben wird.

Dr. Robert Hudek:

Genau, und dazu haben wir einen echten Experten, würde ich sagen, einen ausgewiesenen Fachexperten von genau diesem Thema heute bei uns eingeladen, und zwar ist das Professor Steffen Ruchholz. Er ist Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Orthopädie und Unfallcheorologie der Uniklinik in Marburg, und er ist gleichzeitig Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallcheorologie. Herzlich willkommen, schön, dass Sie bei uns sind, professor Ruchholz. Wenn so ein schwerer, wirklich schwerer Unfall passiert auf meinen wegen der Autobahn, und der Patient kommt dann in eine große Klinik, eine große unfallcheorurgische Klinik, was genau passiert dann eigentlich, wenn der Patient in diese Klinik hineinkommt?

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Das ist eine gute Frage. Im Prinzip passiert in den ersten Minuten eigentlich fast immer das gleiche oder ein ähnlicher Ablauf, ein standardisierter Ablauf.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Zunächst einmal muss man ganz stark davon ausgehen, dass die Klinik nicht unvorbereitet wird, sondern sobald der Notarzt am Unfallort eingetroffen ist, gibt er der Klinik natürlich über die Rettungsleitstelle Bescheid, dass er so in einem bestimmten Zeitpunkt idealerweise 30, 40 Minuten mit einem schwer verletzten Patient in die Klinik kommt. Das heißt, in der Klinik weiß man Bescheid und wartet dann mit einem Team, mit dem Schockraumteam auf den Patienten, Und dann läuft das eigentlich immer in dem Sinne ab, dass der Notarzt gemeinsam mit seinem Team den Patienten an das Schockraumteam übergibt, im sogenannten Schockraum in der Notaufnahme.

Dr. Anna-Katharina Doepfer:

Und wie muss ich mir das vorstellen? Also, da kommt ein Team, hat den Patienten dann auf dem Arm, oder ist der auf einer Trage und ist der irgendwie fixiert, oder was ist mit dem passiert?

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Üblicherweise ist der auf einer Trage und liegt dann aber nicht auf der Trage direkt, sondern auf einer Mathe oder Matratze an der auch so ein bisschen geschehen ist um während der Fahrt gut transportiert werden zu können, und wenn er jetzt wirklich sehr schwer verletzt ist, dann hat der Notarzt bereits am Unfallort die Vitalparameter, wie wir sagen, versucht zu stabilisieren. Das heißt, der Patient hat meistens ein Beatmungsschlauch in der.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Lunge wird über diesen Beatmungsschlauch, über ein mobiles Beatmungsgerät mit Sauerstoff versorgt. Der Patient hat meistens zu diesem Teilpunkt auch schon eine oder zwei Zugänge, über die er Flüssigkeit bekommt, und natürlich auch Schmerzmittel und Berührungsmittel, dass er möglichst keine Schmerzen hat und eben auch die Beatmung gut toleriert. Und in diesem Zustand wird dann der Patient meistens eben von dieser Trage, die sie gerade angesprochen haben, mit dem gesamten Team auf den sogenannten Schockraumtisch gehoben. Und wenn der Patient dann auf dem Schockraumtisch lückt oder davor das kann man vorher ausmachen übergibt der Notarzt zunächst einmal den gesamten Team einmal in mehreren Klaren setzen den Zustand des Patienten, Also schildert, wie er ihn vorgefunden hat, was die lebensbedrohlichen Dinge sind, die möglicherweise eine Rolle spielen könnten, und was er für Maßnahmen getroffen hat, um den Patienten bis zum Eintreffen im Schockraum zu behandeln.

Dr. Anna-Katharina Doepfer:

Okay, und das muss natürlich möglichst schnell gehen, in kurzer Zeit.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Richtig, das muss schnell gehen, aber man nimmt sich da schon etwas Zeit. Einem zwei Minuten, um sicherzugehen, dass auch wirklich keine relevanten Informationen verloren gehen.

Dr. Robert Hudek:

Wenn der Patient da anrückt im Schockraum, dann ist da ja so eine richtige Mannschaft. Also das ist ja dann wie bei so einem Boxenstopp bei der Formel 1. Und dann stehen da so viele Leute rum. Wie viele sind das denn ungefähr? Wie viel muss man sich das denn vorstellen?

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Ja, das hängt so ein kleines bisschen davon ab, wie groß die Klinik ist, in die der Patient gebracht wird, aber wir haben also eine Mindestanzahl von, sagen wir mal, 6 bis 7 Leuten. Das heißt wir haben zum einen die Narkoseärzte, einen Narkoseärzt mit einer Pflegengraft an seiner Seite idealerweise vielleicht sogar zwei. Wir haben dann mindestens einen Unfallkirurgen, meistens zwei Unfallkirurgen und entsprechende.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Pflegekräfte, die ihn unterstützen bei den Maßnahmen der unfallkirurischen Versorgung, und wir haben nicht selten eben auch noch eine radiologische technische Assistentin oder eine Assistentin, der für die Röntgenaufnahmen oder für den Betrieb des Computerdomografen verantwortlich ist, und dann, je nachdem, wie man in der Klinik aufgestellt hat, ist entweder ein Radiologe, also ein Spezialist für die Bildgebung, noch mit im Schockraum oder wartet im CT, und in größeren Zentren ist dann auch noch ein Neurokirurg mit anwesend, um vielleicht schwere Verletzungen des Schädels auch von Anfang an gleich mit zu identifizieren.

Dr. Anna-Katharina Doepfer:

Das sind ja wahnsinnig viele Menschen, da muss man ja gut untereinander kommunizieren. Gibt es da Regeln, und an welche Regeln halten sich alle, damit die Kommunikation nicht durcheinander geht?

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Genau das ist eine sehr gute Frage. Das kann natürlich alles nur funktionieren, vor allem unter dem Aspekt einer möglichst zügigen Behandlung und Berücksichtigung der Prioritäten, wie wir sagen, wenn man sich auf bestimmte sogenannte Behandlungsleitlinien geeinigt hat Und hierfür gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, die sagen, welche Maßnahmen zuerst durchgeführt werden müssen, also wo die Priorität ist Und typischerweise hat man dann diese sogenannten Handlungsleitlinien in der Klinik genommen, um dann Klinikinterne Absprachen zu treffen darüber, wer macht was. Also typischerweise kümmert sich beispielsweise der Anästhesist, also der Anakosearzt, um die Beatmung und die Gabe von Medikamenten und die Blutsubstitution, der Unfallchirurg macht eine körperliche Untersuchung und schaut, wo offensichtlich Verletzungen sind, der Radiologe oder der Bauchchirurg macht eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraums und des Brustkorbs, um herauszukriegen, ob hier möglicherweise eine Blutungsquelle ist, und das Pflegepersonal der Unfallchirurgie ist beispielsweise dafür zuständig, ein Blasenkatheter zu legen. Also, alle Maßnahmen sind aufeinander abgestimmt. Jeder weiß genau, was er tun muss.

Dr. Robert Hudek:

Und wenn so viele Leute da auf einem Haufen sind und alle natürlich auch irgendwie erfahren sind, gibt es dann einen, der den Hut aufhat? Wer ist der Chef?

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Wir sagen, der Chef ist eigentlich der Erfahrenste.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Das kann durchaus sein, dass ein sehr erfahrener Narkosearzt da ist, oder es kann auch sein, dass der Unfall zurück der Erfahrener ist der im Notfall, im Ausnahmefall dann vielleicht eine konkurriere Frage gestellung schlichtet Aber in Wirklichkeit ist eigentlich der Chef im Ring ist die Leitlinie der Ablauf, auf dem man sich geeinigt hat. Man braucht ungefähr 20 Minuten, um raus zu bekommen, wo der Patient seine lebensbedrohlichen Verletzungen hat, und bis dahin läuft eigentlich alles immer wieder den gleichen Ablauf ab, und dann entsteht letztendlich die Priorisierung aus den gefundenen Verletzungen.

Dr. Anna-Katharina Doepfer:

Und wie läuft das so ab? Wie lange braucht man ungefähr so im Schnitt in so einem Schockraum? Also Patient kommt, wann geht der in eine weitere Diagnostik beziehungsweise wann wird ein CT? Sie hatten das vorhin eben angesprochen Wann wird ein CT gemacht? Also, wie geht das dann weiter? Wie lange ist der Zeitraum dazwischen?

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Also, man sollte, idealerweise circa nach 20 bis 30 Minuten mit dem Patienten in einem Computertomographen sein, um eine bewegende Ganzkörper-Computertomographie durchführen zu können. Vorher muss man allerdings auch sicherstellen, dass der Patient nicht eine Verletzung hat, an der er vielleicht vorher versterben kann, also beispielsweise einen Spannungspneumotorx, also Luft zwischen dem Brustkorb und den Lungenflügeln. So etwas kann man durch eine Ultraschalluntersuchung, die vorher durchgeführt wird, beispielsweise sehr gut darstellen und müsste diese dann auch beformern mit dem Patienten in den Computertomographen fährt, mit einer Torax-Trainagenanlage behandeln. Das Team ist aber auf sowas angestellt, und wenn der Ultraschalluntersuchende feststellt, ob es hier ist, also freie Luft in der Lunge, dann wird ein entsprechendes Kubando an die Pflegekraft gegeben. Er kriegt da die Torax-Trainage und legt diese.

Dr. Robert Hudek:

das gibt dann eine Verzögerung vielleicht von fünf Minuten. Und also Atmung, lunge, kreislauf, das sind ja ganz wichtige Sachen. Wie ist da eigentlich die Rangfolge? Also, wenn Sie über Regeln sprechen, was wäre die allerwichtigste erste Sache, die man guckt, und dann die zweite, dritte, wie ist das?

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Klar, da gibt es auch ganz wichtige Prioritäten. Die orientieren sich an dem sogenannten ABCDE. Schema A steht in dem Fall allerdings nicht für Atmung, sondern für Airway, das ist Amerika in Englisch, also die Atemwege. Zunächst muss er überprüft werden, ob der Patient Luft aus dem Raum in seine Lunge bekommt.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Meistens hat der Patient zu diesem Zeitpunkt allerdings schon durch den Notarzt einen Tubus in der Lunge und bekommt über diesen Sauerstoff. Also A wie Airway. danach kommt B wie Breathing oder Atmen. Also, man muss überprüfen, ob der Patient tatsächlich die Luft, die ihm über das Atmungsgerät reingegeben wird, tatsächlich auch in die Lunge rein bekommt. Also, er hebt sich der Torax, senkt er sich, hat er einen Atmgeräusch, oder ist der Tubus, also der Schlauch beispielsweise nicht richtig platziert? Das muss überprüft werden. B Und dann kommt das sogenannte C. das C steht für Circulation, für Blutdruck also hat der.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Patient ausreichend Druck, damit die roten Blutkörperchen in seinem Körper zirkulieren, um Sauerstoff aus der Lunge aufzunehmen und dann Sauerstoff eben in die restliche Körperregion zu bringen, und wenn das nicht der Fall ist, kann das bei so einem Patienten meistens daran liegen, dass er irgendwo Blut verliert. also C, das Und dieses C Problem muss man eben nachgehen und dafür haben wir eben auch diese ersten technischen Untersuchungen wie den Ultraschall das Bauch um zu gucken, ob er vielleicht den Bauch reinblutet.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Die Untersuchung des Beckens, ob er da vielleicht ein instabilisches Becken hat mit einer Zereißung der Beckengefäße oder aber vielleicht in den Brustkorb blutet, und dann macht man Ultraschall Untersuchung.

Dr. Robert Hudek:

Okay, und dann haben wir also den Patienten in der CT der sogenannten Traumaspirale. richtig, die Traumaspirale ist ein ganz Körper, ein ganz Körper Scan, der von Kopf bis Fuß geht. Wer schaut da eigentlich? Ist das der unfallte Rurk oder der Radiologe? Wer guckt sich die Bilder dann so schnell an? Das muss ja wahrscheinlich ganz schnell entschieden werden. Wo genau ist der Schaden?

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Also, man muss sich das so vorstellen. Der Patient ist also dann in den Computertomographieraum gebracht worden. Aus dem Schockraum Das ist ein bisschen notisch, die man in Krankenhäusern, ist auch quasi dieser Computertomograph direkt an den Schockraum angegliedert. Es sollte also nicht so weit weg sein. Die Transportzeit zwischen dem Schockraum und dem Computertomographieraum darf nicht zu groß sein. Und dann ist der Patient also ausreichend gut beatmet, bekommt also Sauerstoff, bekommt möglicherweise vielleicht auch Blut, falls er Blut verloren hat. Er hat da ein EKG-Monitoring, und alle Vitalparameter werden also parallel überprüft. Und dann ist er auf diesem Computertomographentisch, und dann geht eine standardisierte Untersuchung von Kopf bis Fuß, wie sie gesagt haben, durch, und man beginnt immer mit dem Kopf. Man schaut also immer zu.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Nichts einmal Hat der Patient eine Blutung im Kopf, das dauert ein paar Sekunden, dann ist der Patient auf seiner Transportschiene so weit durch den Computertomographen durchgefahren worden, dass man die Bilder des Kopfes hat, und dann, während dieser Zeit steht der neue Kirchschrank neben dem Radiologen in dem Monitorraum direkt daneben und sieht, ob da eine entsprechende Verletzung ist. Wenn so eine Verletzung da wäre, würde er schon im Operationshal anrufen und sagen wir kommen gleich mit dem Patienten.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Wir müssen eine Blutung aus dem Kopfbereich entfernen. Das ist aber häufig nicht so.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Wenn es nicht so der Fall ist, dann beginnt die Untersuchung des Restes des Körpers. Dazu wird dann meistens ein Kontrastmittel gespritzt, und dann wird nochmal eine Computertomographie vom Hals über den Brustkorb, über den Bauch bis zum Becken gemacht, und mit dem Kontrastmittel, was gleichzeitig gespritzt wird, sieht man dann, ob der Patient irgendwo eine aktive Blutungsquelle hat, entweder im Bereich des Brustkorbs oder des Bauchs oder des Becken. Und die verantwortlichen Ärzte, die diese Verletzungen behandeln, stehen also mehr oder weniger muss man sich vorstellen, hinter dem Rücken des Radiologen, der zwar die Verletzungen beantragt hat, untersuchung bewacht, aber diese Ärzte schauen schon gleichzeitig auf den Monitor und sind auch ausreichend gut geschult, um zu entdecken, ob eben eine schwere, lebensgefährliche Blutungssituation in einem Bereich liegt, in dem sie dann möglicherweise eingreifen müssen. Und sobald sie sowas sehen, rufen die dann eben auch an dem Operationszahlen und sagen, der Patient hat eine schwere Blutung im Bauch, und dann bereitet sich das Team im Operationszahl darauf vor, einen Baucheingriff zu machen.

Dr. Robert Hudek:

Also es ist so ein bisschen alle gucken gebannt auf den Monitor. Ein ganzer Haufen von Leuten steht da eng umstellt, und alle schauen, wie gebannt auf den Monitor, wo der Scan praktisch durch den Patienten durchgeht, um möglichst schnell zu wissen, was ist der nächste Schritt.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Und es dauert ungefähr so 10 Minuten, und dann liegen die weiteren Prioritäten werden dann eben im Team diskutiert. Also manchmal kann es ja sein, dass man am Kopf etwas sieht und im Bauch etwas sieht. Dann wird noch mal besprochen, in welchen Operationszahl geht man, um gegebenenfalls eben beide Körperhöhlen parallel operieren zu können. Also man würde dann nicht eins nach dem anderen machen, sondern würde natürlich aufgrund der Dringlichkeit beides auf einmal operieren.

Dr. Anna-Katharina Doepfer:

Das klingt absolut logisch, und wenn man natürlich jetzt noch irgendwie gebrochene Arme und Beine hat, dann wird das ja ganz schön viel für eine Operation. Was kann man denn? wir sind ja nun im orthopedisch und verschurgischen Podcast. Was wird denn da gemacht, wenn wir gesagt haben okay gut, patient ist stabilisiert, die Bauchhöhlen oder auch Kopf ist alles in Ordnung, aber wir haben trotzdem noch gebrochene Arme und Beine, was passiert dann mit den Patienten?

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Das ist eine super Frage. Das ist natürlich ganz entscheidend, dass man den Patienten schon möglichst von seinen lebensbedrohlichen Verletzungen her behandelt und gleichzeitig aber auch dafür sorgt, dass er sich von allen anderen Verletzungen gut erholen kann. Und deswegen verfolgen wir heutzutage die sogenannte Damage Control Strategie, was die Behandlung von solchen Patienten betrifft. Das heißt, das Ziel ist es, in dieser ersten Behandlungsphase nicht Dinge zu behandeln, die nicht unbedingt behandelt werden müssen, damit der Patient sich möglichst gut und schnell erst einmal von dem Unfall erholen kann.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Also, wir bringen Ihnen idealerweise dorthin, wo es sich am besten erholen kann, nämlich auf die Intensivstation, nachdem wir alle lebensbedrohlichen Verletzungen versorgt haben. Und jetzt zu Ihrer Frage die Extremitäten. Die würden wir in dieser Phase im Allgemeinen noch nicht endgültig versorgen. In dieser Phase bekommt der Patient dann auf seine gebrochenen Extremitäten, also die Arme und Beine, auf die großen.

Dr. Robert Hudek:

Brüche am.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Oberschenkel oder am Unterschenkel einen sogenannten Fixer-Turk extern, das ist also ein sogenannte äußerer Spanner. Über vier Stichinzisonen wird dann oberhalb und unterhalb des Knochenbruchs jeweils eine Schraube in den Knochen eingebracht, durch die Haut hindurch, und die wird dann mit einem Gestänge verbunden, so dass der Knochen zwar stabilisiert ist, aber der Patient weder viel Zeit im Operationssaal verbringt noch viel Schmerzen hat und vor allem auch keinen weiteren Blutverlust erleitet, weil er eben einen komplexen Bruch noch zusätzlich behandelt.

Dr. Robert Hudek:

Was sind denn so die häufigsten Verletzungsmuster, die Sie in einem Schockraum in einer großen Klinik wie Ihrer sehen?

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Also in Deutschland überwiegt auf jeden Fall das sogenannte Stumpfetrauma. Also, zum Glück haben wir sehr selten Stich und Schussverletzungen zu behandeln, sondern meistens ist es eben ein stumpfes Trauma gegen den Rumpf und die Extremitäten. Und ja, bei Motorradfahrern haben wir früher also häufig schwere Blutungen im Kopf gesehen, aber durch die Helme ist das sehr selten. Also, bei so einem Motorradfahrer sehen wir häufig schwere Rumpferletzungen, also Prellungen des Brustkorbs, mit auch Prellungen des Bauchraums und dort dann auch inneren Verletzungen, beispielsweise der großen Organe wie der Leber oder der Milz, die dann eben zu bluteren Bauchraum führen können.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Und wenn so ein Motorradfahrer dann meistens vom Motorrad runter gewissen wird, dann stürzt er meistens gegen eine Leitplanke oder irgendein anderes Auto oder irgendeiner anderen Festungsgegenstand, und der hat dann eben häufig noch zusätzliche Verletzungen der Extremitäten. Das ist so eine typische Verletzung bei einem Motorradfahrer. Bei Autofahrern, also Insassen von PKWs, sehen wir auch häufig eben diese stumpfen Verletzungen vom Brustkorb und Bauchraum und dann auch nicht selten insbesondere Verletzungen der Unternextremitäten, die halt häufig eingeklemmt sind. Wenn so ein Fahrzeug gegen ein anderes breit, dann kommt es eben zu einer Verschiebung des Raums, in dem sich die Füße befinden, weil das Auto eben eingekwetscht wird, und da kommt es eben dann auch zu Verletzungen der Unternextremitäten, so häufig.

Dr. Anna-Katharina Doepfer:

Das klingt ja jetzt so. Als Patient ist man dann natürlich wie ganz aufgeregt, fühlt sich zwar in guten Händen. Wie lernt man das denn, dass man so ein Schockraum macht, dass man eine Kommunikation hat, dass man da aus Dingen lernt? wie wird das vermittelt? Denkt sich das jeder aus, oder gibt es da zentrale Daten zu? Ja, ich hatte vorhin schon gesagt, wir haben mittlerweile sehr viel wissenschaftlicher.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Kenntnis darüber, in welchem Ablauf so eine Versorgung durchzuführen ist. Als gibt es also genannte Leitlinien. Das klingt auch mal sehr theoretisch, ist es auch.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Es ist sehr wissenschaftlich, sehr theoretisch Und um diese Leitlinien praktisch an den Patienten heranzubringen, gibt es allerdings dann sogenannte Trainingsformate, in denen Ärzte gemeinsam im Team trainieren, wie sie einen nach dem anderen Ablauf, wie ich sie vorhin geschildert habe, also Sicherung der Atemwege, behandlung von Verletzungen im Brustkorb, untersuchung des Bauchraums und so weiter, schienung der Extremitäten, wie man sowas in der richtigen Reihenfolge und auch möglichst praktisch und pragmatisch umsetzt.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Dafür gibt es sogenannte Schulungen, sogenannte Advanced Trauma Life Support Course. Tut mir leid, das ist wieder ein englisches Wort, aber dieses Kursformat ist tatsächlich in Amerika entwickelt worden und hat sich mittlerweile über der ganzen Welt verbreitet. Und in Deutschland ist es auch mittlerweile so, dass sowohl die Narkoseärzte als auch die Unfallärzte, die im Schockraum erarbeiten, vorher, bevor sie dann so an den Patienten rangehen, tatsächlich solche Abläufe im Drockenen an Puppen großen Plastikpuppen und an Schauspielern, die so schwere Verletzungen simulieren, trainiert haben, damit das tatsächlich auch wirklich alles, wie ich es gerade geschildert habe, hand in Hand geht. Keiner von den Kollegen dort macht dann sowas das erste Mal, sondern alle haben das schon mal trainiert und vor allem auch in der Teamarbeit miteinander vorbesprochen und geprobt.

Dr. Robert Hudek:

Teamwork, das kann ich mir auch gut vorstellen. wenn so ein gut eingespieltes Team ist von so vielen Leuten, dann kann ja auch so eine relativ schwere Arbeit mit schweren Verletzungen ja auch durchaus Spaß machen, wenn es dann auch gut funktioniert und man auch den Eindruck hat, dass man den schwer verletzten Menschen auch wirklich gut helfen kann. Wie lange ist denn jemand, der einen schweren Verkehrsunfall hatte, so richtig im Auto zerbröselt, und dann landet er bei ihnen? Wie lange liegt denn jemand so im Schnitt bei ihnen in der Klinik, bis der wieder da rauslaufen kann?

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Das ist natürlich jetzt eine spannende Frage, und Sie haben es von vornherein gesagt es ist natürlich auch eines der tollsten Dinge, die einem so als Unfall zurück passieren kann, wenn man tatsächlich erlebt, wie so ein schwer verletzter Patient dann nach einem Jahr oder nach zwei Jahren in die Sprechstunde kommt, und man hat festgestellt, er ist wieder zurück im normalen Leben, im privaten Leben, im Berufsleben.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Aber man muss natürlich schon sagen, dass das zum Teil ein sehr, sehr langer Weg ist. Also, zunächst einmal hängt es sehr stark von den Verletzungen ab und von der Fähigkeit des Körpers mit diesen Verletzungen, um diese zu überwinden. Im Durchschnitt, kann man sagen, liegt so ein Patient zu ca 7 bis 10 Tage auf der Intensivstation. Er ist beatmet und muss in seinen so genannten Metallfunktionen, also Atmung und alle anderen, blutdruck, verdauung und so weiter, muss er unterstützt werden. Bis er sich davon erholt hat, dauert das zum Teil eben fast zwei Wochen.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Wenn er dann eine schwere Komplikation erleiden sollte beispielsweise seine Lungenzündung und ähnliches auch, dass hier dann kann es noch durchaus wesentlich länger dauern. Gut, und nach dieser Phase, nach dieser ein bis zwei Wochenphase auf der Intensivstation, kommt er auf die Normalstation, also vielleicht auch noch eine Zwischenstation, bei der er dann so ganz langsam wieder lernt, mit der Umwelt zu kommunizieren, selber zu essen, vielleicht in Abgenigkeit davon Wasser für Verletzungen hat, auch so ein bisschen sich aus dem Bett heraus in den Rollstuhl zu mobilisieren. Das ist dann so die Phase der akut klinischen Versorgung noch, die idealerweise nicht allzu lange dauern soll, also vielleicht, sagen wir noch mal, ein bis zwei Wochen, denn der Patient gehört dann natürlich, sobald die Wunden halbwegs verheilt sind, schnell in eine Rehabilitationseinrichtung, wo mit ihm dann wieder der Weg zurück in den Alltag trainiert wird, natürlich in Abhängigkeit von den Verletzungen. Wenn ein schwerer Schädelhörndraum hat, ein schwerer Verletzung, dann stehen natürlich Trainingsmethoden um die Konzentration, um also diese Fähigkeiten der Szenen wieder zu Schulen, im Vordergrund.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Hat der beispielsweise eine Verletzung an den Extremitäten, dann steht hier vor allem eben die Beweglichkeit, die Wiederbewegung, die Mobilität, der Kraftaufbau im Vordergrund. Hat der eine Verletzung in der Wirbelsäule, ist ja vielleicht auch vorübergehend Querschnittsgelehnt, sind dann wiederum Übungen in Bereich der unteren Extremitäten notwendig. Also, es hängt sehr stark davon ab, was es an Verletzungen hat. Hier gibt es hervorragende Möglichkeiten, durch besonders frühes Training eine sehr gute Funktion sehr schnell wieder herzustellen, und deswegen gehört der Patient eben idealerweise nach so einer schweren Verletzung sehr schnell in eine Rehabilitationsklinik, die in der Lage ist, sich darauf auch zu konzentrieren.

Dr. Anna-Katharina Doepfer:

Das klingt alles sehr vertrauenserweckend. Also, ich möchte es zwar keinen Unfall haben, aber zumindest, wenn mir etwas passiert, fühle ich mich dann doch sehr gut aufgehoben und habe großes Vertrauen in die Unwäscherologie, dass ich gut in einem Schockraum versorgt werde und danach wieder auf die Füße komme. Dennoch sollte man jetzt nicht unvorsichtig beim Autofahren oder Motorrad fahren sein. Insofern soll jetzt kein Abhay sein, dass jemand den Schockraum ausprobiert. Es ist trotzdem keine Empfehlung, aber es ist alles strukturiert und funktioniert offenbar sehr gut?

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Ja, das ist auf jeden Fall. Also ich glaube schon, dass wir sehr viel in den letzten Jahrzehnten dazugelernt haben in der optimalsten Versorgung von schwer verletzten Patienten. Die Sterblichkeit an einem so schweren Unfall ist in den letzten Jahren in unserem Land deutlich zurückgegangen, dadurch, dass wir eben ein sehr gutes präklisches Rettungssystem haben. Die Leute haben auch ein Handy, die kommunizieren sehr schnell, sagen der Rettungsleitstil sehr schnell beschaltet, die Patienten sind schnell in den Kliniken, und hier laufen eben immer, eigentlich überall in sogenannten zertifizierten Krankenhäusern, sogenannten Traumazenden. Davon haben wir in Deutschland immerhin 600 Kliniken, das sind doch deutlich mehr als in manchen anderen Ländern. Dort laufen eigentlich in allen zertifizierten Traumazenden diese gleichen Abläufe, die ich gerade besprochen habe, so dass man wirklich sagen kann wir haben schon das Glück, in einem Land zu leben, wo wir flächendeckend sicher gehen können, dass nach einer schwersten Verletzung doch die allerbesten Chancen kriegt, wieder zurückzukommen.

Dr. Robert Hudek:

Das ist normal Leben und fast 90 Prozent der.

Dr. Robert Hudek:

Menschen schaffen das heute auch Also ein wirklich schweres Thema, aber ich glaube, wirklich sehr befriedigend, wenn man Ihnen so zuhört. dass läuft alles ziemlich klar, präzise und strukturiert ab. Aber eine Frage habe ich noch an den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Unfall Chirurgie, prof. Ruchholz. Wenn ich meine eigenen Kinder erwische, dass sie ohne Helm im Fahrrad draußen rumfahren, dann denke ich immer oh Mann, leute macht. was Gibt es denn aus Ihrer Perspektive, da Sie ja wirklich ständig damit zu tun haben, dass Leute in Unfälle verwickelt sind, irgendetwas, was Sie unseren Hörern in Deutschland mitgeben wollen, dass sie sagen also das müsst ihr unbedingt machen, wenn ihr nicht ums Leben kommen wollt in irgendeiner Situation?

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Also, unsere Fachgesellschaft hat, glaube ich, schon regelmäßig in den letzten Jahren darauf hingewiesen, wie wichtig das ist, ein Helm zu tragen beim Fahrradfahren Also ja, das Problem ist halt, wenn es einen erricht, dann hat man keine Chance.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

wenn so ein Fahrzeug gegen den Kopf knallt oder man beim Fahrrad runter fällt, dann ist die Chance sehr groß, dass man sich eine schwere Verletzung zuzieht. Ja, und es gibt natürlich auch andere Dinge in der Prävention, die dringend zu berichtigt sind Beim Motorradfahren. idealerweise sollten wir es gar nicht machen, wenn man ehrlich ist. Aber wenn man es aber machen möchte, dann gibt es natürlich auch da die üblichen Protektoren, vor allem den Helm, der hier ganz vordergrund steht. Beim Verkehrstechnisch, im Straßenverkehr hat sich in den letzten Jahren zum Glück auch sehr viel getan. was die Fahrzeuge bedeutet, denkt man eher weg, denkt man an die Gurte, denkt man auch an die Fahrzeugtechnologie, da sind wir schon ganz gut aufgestattet. aber man muss eben trotzdem daran denken, dass man als Fahrradfahrer oder als Fußgänger einfach keine Chance hat gegen so ein Auto.

Prof. Dr. Steffen Ruchholz:

Verkehrsberuhigungen in den Städten, aufpassen bei Schulen, verwendung von Helmen beim Fahrradfahren usw sind alles Maßnahmen, die natürlich parallel laufen und die von großer Bedeutung sind, um zu verhindern, dass wir hier noch mehr Arbeit haben. Es macht zwar Spaß, wenn so ein Team dann tatsächlich Erfolg hat, funktioniert, aber bei der meisten befreut es uns doch, wenn wir in die Nacht durchschlafen können und nicht in den Schockraum gehen müssen um so einen schwersten Patienten, egal woher kommt, zu behandeln.

Dr. Anna-Katharina Doepfer:

Herzlichen Dank, prof. Hochholz, für diese diversen Einblicke in den Schockrauben und in die Unverschirurgie und wie wir unsere Patienten versorgen. Ich hoffe, wir konnten unseren Zuhörern einen spannenden Überblick geben, und gemäß des Norns wünschen wir natürlich unseren Zuhörern Mast und Schodbruch. Bleiben Sie gesund und interessiert, und wir freuen uns auf den nächsten Podcast mit Ihnen von Ort und Form.

Dr. Robert Hudek:

Jetzt haben wir Katarina. Wie sagt man in Hamburg? noch mal.

Dr. Anna-Katharina Doepfer:

Na Tschüss.

Dr. Robert Hudek:

Also dann Tschüss. Copyright WDR 2020.

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