OrthoCast - Der Orthinform Podcast

Schockwellen heilen: Von der Fußsohle über Gelenke bis zur Knochenheilung (Dr. Hartmut Stinus und Dr. Sergej Thiele)

BVOU feat. Dr. Hartmut Stinus und Dr. Sergej Thiele Season 3 Episode 11

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Stoßwelle ohne Schmerzgewitter: Wir sprechen mit zwei erfahrenen Orthopäden darüber, wie gezielte mechanische Impulse Entzündung zügeln, Schmerzen schnell senken und Heilung verlässlich in Gang setzen. 

Radial oder fokussiert? Wir machen die Unterschiede greifbar, erklären, was zellulär passiert, warum gesunde Strukturen kaum reagieren und wieso echte Effekte oft nach rund neun Wochen sichtbar werden. Klar, praxisnah, leitlinienbasiert.

Wir führen durch die Top-Indikationen: 

  • Plantarfasziitis mit solider RCT-Evidenz und Kassenstatus
  • Kalkschulter mit entzündlicher Komponente
  • Tennisellenbogen
  • Achillessehne vor allem im mittleren Drittel sowie 
  • muskuläre Beschwerden bei Sportlerinnen und Sportlern. 

Zudem schauen wir auf hochenergetische Anwendungen bei Knochenheilung, wo die Datenlage beeindruckt und operative Risiken vermieden werden können. Dazu kommen Felder wie diabetischer Fuß, Wundheilung und Morton-Neurom, bei denen Studien und Alltagserfahrungen zunehmend überzeugen. 

Wir teilen vollständige Untersuchungsabläufe, Differenzialdiagnosen wie Baxter-Nerv, konkrete Protokolle für Sitzungsanzahl und Intervalle sowie Tipps zur Kombination mit Einlagen, manueller Therapie und Übungen.

Sicherheit bleibt der Fixpunkt: Wir benennen klare Kontraindikationen zur Stoßwellenbehandlung und erklären, warum die Therapie schmerzarm bleiben darf. 

Wir zeigen, wie Leitlinien der DIGEST und die Arbeit der ISMST gute Qualität bei der Schockwellentherapie sichern. 

Auch das Thema Kosten kommt auf den Tisch: Wann übernimmt die Kasse, wann muß man selbst zahlen und wie setzt man realistische Erwartungen?

Evidenzbasierte konservative Orthopädie hilft, weniger zu operieren. Diese Folge vermittelt präzises Wissen für Profis und interessierte Laien.

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Music under CC License: 
Artist: Jahzzar, Track: Blueprint (License: CC BY-SA 4.0 DEED)
Artist: Breuss Arrizabalaga Quintet, Track: Mount Fuji (License: CC PD)

Was Ist Stoßwellentherapie

SPEAKER_03

Ja, dann möchten wir ganz herzlich unsere zwei Gäste begrüßen. Heute haben wir zwei Gäste in unserem Studio und beides sind ausgewiesene Experten für unser Thema Stoßwellenbehandlung, Stoßwellentherapie. Und da haben wir einmal Dr. Hartmut Stinus. Er ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und aktuell an der Universitätsklinik in Göttingen und auch in einer Privatpraxis in Bovenden. Und der ist beim Berufsverband Orthopädie-Unfeldchirurgie für die Fußchirurgie zuständig und war auch ehemaliger Präsident des GFFC, also der Gesellschaft für Fuß- und Sprunkellingschirurgie in Deutschland. Herzlich willkommen. Vielen Dank, Hartmut, dass du heute bei uns bist. Und unser zweiter Gast ist Sergei Thiele. Er ist auch Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Und er ist Vorstand im DI-GEST, heißt die Abkürzung, da habe ich vorhin nachgefragt. Und das ist also die Deutschsprachige Internationale Gesellschaft für extrakorporale Stoßwellentherapie. Und nicht nur das, sondern er ist auch gleichzeitig noch Vorstand in der Internationalen Gesellschaft für Stoßwellentherapie. Und ich weiß gar nicht, Serge, wie du das dann manchmal machst, aber du bist auch noch tätig in deiner Praxis im MVZ-Himanos. Chimanos hast du mir vorhin erklärt, ist so ein Kunstbegriff aus Chirurgie, manueller Therapie und Stoßwellentherapie. Also man sieht, wo du deine Schwerpunkte legst. Die Praxis ist in Berlin. Herzlich willkommen, dass beide heute hier sind. Und naja, gleich die erste Frage vielleicht, Säge, kannst du unseren Zuhörern gleich mal sagen, viele haben es ja schon oft gehört, so beim Orthopäden, Stoßwellentherapie. Also was genau ist das eigentlich, Stoßwellentherapie, und warum macht man das?

SPEAKER_02

Ja, hallo, erstmal auch von meiner Seite vielen Dank für die Einladung und die Möglichkeit, genau über dieses mir so liebe-Thema zu sprechen. Die extrakorporale Stoßwellentherapie ist ein Verfahren, was nun schon seit über 30 Jahren in der orthopädischen Praxis seinen Einzug genommen hat. Und wir sehen hier entgegen der anfänglichen Meinung und dem Gedanken, auch der Herkunft aus der Nierensstandzertrümmerung, dass wir eben nicht über ein Zerstören kaputt machen oder Schädigen einer Struktur eine Heilung initiieren, sondern im Gegenteil, wir ohne eben Einfluss auf diese Strukturen ein regeneratives Potenzial des Körpers erwecken, sage ich mal, und dort körpereigene Prozesse dazu anregen, in den im eigenmöglichen Prozess der Heilung wieder einzusteigen. Was mich natürlich als eher etwas, wie ich ja schon aus diesem Namen manuelle Therapie und Stoßwelle und Chirurgie mich als eher holistisch angehenden Orthopäden besonders interessiert hat.

SPEAKER_00

Ich würde da glatt einmal einhaken, wie funktioniert das denn? Es gibt ja fokussierte und radiale Stoßwelle und du hast gerade gesagt, auf Zellenebene, Regeneration, was passiert denn da eigentlich genau?

SPEAKER_02

Die Frage muss ich in zwei Teilen beantworten. Das ist natürlich gar nicht so einfach als solches. Wir haben, wie du schon richtig sagst, eine radiale Stoßwelle, beziehungsweise im internationalen Gebrauch nennen wir das auch eher radiale Druckwelle, Radial Pressure Wave. Um einfach auch zu unterscheiden, dass die Herstellung dieser Welle, die da in den Körper, in den Patientenkörper eingeleitet wird, eher an der Oberfläche seine stärkste Intensität hat, im Gegensatz zur fokussierten Stoßwellentherapie, bei der es in der Tiefe des Gewebes eigentlich erst zum Haupteffekt kommt. Und dieser Haupteffekt, den kann man sich vielleicht so ein bisschen so vorstellen, dass ein Gewebe, das zu behandelnde Gewebe, in eine Form der Schwingung mit Scherkräften eingebracht wird, die dann bis hinunter in die zellulären Ebenen eine Reaktion von der der Zelle erwartet. Das Spannende an der Geschichte ist eigentlich dann, dass hauptsächlich, wenn nicht gar nur ein Gewebe, was ein Defizit hat, eine Erkrankung hat, eine Störung hat, daraufhin einen regenerativen, reparativen Prozess einleitet, während ein Gewebe, was in völliger Gesundheit sich darstellt, eigentlich überhaupt gar keine große Reaktion dabei zeigt. Wir haben jetzt eine kleine Besonderheit. Wir haben die ganz neu Hinweise dafür, dass auch der gesunde Sportlermuskel einen positiven Effekt zeigt, wobei man auch da sagen muss, dass wahrscheinlich die sportliche Belastung da auch einen gewissen Stressfaktor für den Muskel auslöst und vielleicht deswegen auch da die Wirkung so schön ist.

Indikationen Und Entzündung

SPEAKER_03

Vielleicht mal so zu den Gelenken. Wir wissen ja, beim Orthopäden gibt es ja alle möglichen Gelenke, also Schultern, Ellbögen, Knie, Füße, Wirbele, es hört gar nicht auf. Und Stoßwelle kann man ja theoretisch überall dranhalten. Das ist ein Gerät, was man benutzt. Und wo funktioniert das denn besonders gut?

SPEAKER_02

Die Frage ist fast ein bisschen gemein, weil natürlich die Aussage zu sagen, man kann das mal überall ranhalten, wahrscheinlich auch das ist, was diese unterhandlungsform ein wenig in Verruf gebracht hat. Wir sehen tatsächlich, dass wir insbesondere auf entzündliche Prozesse einen positiven Einfluss haben. Und diese entzündlichen Prozesse sehen wir eben in den diversen Geweben, diversen Gelenken. Ich habe sehr hohe Effekte an der Kalkschulter, dass es sicherlich das Ursprüngliche, auch die erste Indikation, die in die Orthopädie gewandert ist. Aber ich sehe das Gleiche, wenn ich dann an die Plantare Fasitis, den sogenannten Fersensporn, herangehe. Ich sehe das am Ellenbogen und auch an anderen Gelenken. Es geht eher um den Prozess der Erkrankung und nicht um den Ort der Erkrankung.

SPEAKER_00

Ich würde Gerlatt einmal weiterreichen, da gibt es ja auch Leitlinien zu.

SPEAKER_02

Danke, das ist richtig. Wir haben von der DIGES genau diese Leitlinien im Rahmen unserer Fachkundenkurse für die Orthopäden und auch andere Fachrichtungen inzwischen etabliert. Gerade 2023 ist die Neufassung der Leitlinie mit inzwischen schon 112 Seiten, Informationsmaterial und Hinweisen, wie Behandlungen durchzuführen sind, freigegeben worden. Diese versuchen wir immer wieder auch auf den verschiedenen Kongressen der Orthopäden, den Behandlern und Anwendern zu vermitteln, wobei die Digest eben als Fachgesellschaft, die einen auch schulenden Charakter eben hat, die Anwender schult auf diesen großen Kongressen in Baden-Baden vom VSU als auch im DKOU, das ist der Deutsche Kongress für Orthopädie-Unfallchirurgie, der im Herbst immer in Berlin stattfindet.

Plantarfasziitis Im Fokus

SPEAKER_01

Ja, es gibt ja auch die, habe ich gefunden für den Podcast, die ISMST, wie auf vielen Seiten das hervorragend beschreibt und wirklich gute Hinweise auch gibt, was wirkt. Sergei, du hattest gerade die Plantarfazitis angesprochen. Da möchte ich mal kurz einhaken, weil das ist ja nun das, was so hoch evidenzbasiert ist, dass es Kassenarztleistung geworden ist eben. Und es wäre es nicht geworden, wenn das nicht so hoch evidenzbasiert ist. Und das ist wirklich, ja, da gibt es wirklich tolle RCT-Studien. Also RCT heißt wirklich Studien auf dem höchsten wissenschaftlichen Level für die Zuhörer, die das klar zeigen. Man braucht ein bisschen Zeit dazu. Und was du vorhin schon schön gesagt hast, es ist eine komplexe Behandlung. Also die manuelle Therapie wirkt auch ganz gut dabei. Einlagen sind auch nicht unwichtig, finde ich. Und in der Komplexität ist aber die Stoßhöhre der Gamechanger, finde ich.

SPEAKER_03

Hat Modelle, da habe ich gleich, was das Stichwort Plantarphasietis, also eine zündliche Erkrankung der Fußsohle, du kannst ja vielleicht gleich nochmal ein Detail geben, was das genau für ein Krankheitsbild ist. Aber jetzt kommt ein Patient zu dir in deine Sprechstunde und hat also eine Plantarphasietis. Wie muss ich mir das jetzt eigentlich vorstellen mit der Stoßwelle? Wie geht man vor? Wie viele Behandlungen gibt es denn? Reicht eine oder braucht es mehrere? Wie intensiv müssen die sein? Also ich glaube, die Fragen gehen ganz noch endlos weiter. Vielleicht fängst du einfach mal an und erklärst uns mal so aus dem praktischen Leben ein Beispiel.

Untersuchung Und Differenzialdiagnosen

SPEAKER_01

Ja, das ist super, weil am Anfang hat Gott wie immer die Untersuchung geschaffen. Und ich untersuche inzwischen nicht nur den Fuß alleine, sondern nachdem ich ein, zwei Patienten hatten, die eine Symptomatik vom Rücken auf den sogenannten Fersensporn hatten, bin ich da sehr, sehr sensibel geworden. Aber der Patient kommt, ich untersuche, ich mache eine ganz körperliche Untersuchung, inklusive Neurologie mit Stimmgabel. Kann ich nur empfehlen, weil Stimmgabel, es gibt die sogenannte Polyneuropathie, also Nervenverschleiß und die findet man nicht nur Diabetiker. Gut, dann nehme ich den Fuß in die Hand, also ich schreite sozusagen zum Äußersten und dann checke ich die Gelenke. Und zwar nicht nur die Beweglichkeiten, sondern ich mache auch eine manualmedizinische Untersuchung, gucks hinter Funktionsstörungen, die man auch gleich mobilisierend bearbeiten kann. Danach dann ist ein Röndenbild nicht unwichtig. Obwohl man jetzt ehrlicherweise sagen muss, dieser Sporn ist nur der Ausdruck, dass da lange, lange ein Problem vorherrscht und nicht das Hauptproblem. Ich muss kurz in die Anatomie reingehen. Es gibt aus einem Nerven, der vom Unterschenkel kommt, dem Nervus tibialis, gibt es fünf Äste. Und da gibt es einen sogenannten Nervus plantaris lateralis und der läuft da unten durch, der Baxter's Nerve. Und der kann eingeengt sein. Das kann ein Problem sein. Das andere Problem kann sein, dass einfach der Zug am Fersenbein von der kurzen Fußmuskulatur in der Plantarfaszis hier hoch ist. Und das muss man alles bearbeiten.

SPEAKER_02

Admond, vielleicht kann ich auch einen ganz kurzen Ansatz dazu noch bringen, weil meine Patienten oft natürlich fragen, wie ich es denn gestalten werde, dass ich diesen Fersensporn entferne. Und genau das muss man auch immer dem Patienten mitteilen, dass dieser Fersensporn nicht zwingend davon weggehen wird, sondern ich diese plantare Fasitis, diesen entzündlichen Reiz, diesen gegennative Veränderung der plantaren Fasie des Bindegewebs von der Fußsohle, das eigentlich erstmal wieder aus dem Geschehen, aus der Stresssituation bringe und zusätzlich mein Patient auch begleitend ein paar Übungen mitgebe, wie er eben dann auch im Alltag weiter sich da verbessern kann, um eben da auch eine Verbesserung zu erzielen. Denn wie gesagt, die Stoßwellentherapie ist eben kein zerstörendes, kaputtmachendes und ein Fersensporn entfernendes Tool, sondern es ist eben genau ein entzündungsmodulierendes Verfahren.

Therapieablauf Und Dosierung

Tut Die Stoßwelle Weh

SPEAKER_01

Ja, das hast du wunderbar gesagt. Und das ist das, was man Patienten auch sagen muss. Es dauert. Wir brauchen Geduld. Wir brauchen Geduld. Katharina, du hattest mich gefragt, wie oft ich es mache. Ich sage im Patienten, fünfmal brauche ich meistens. Erstmal dreimal im wöchentlichen Abstand, dann gucke ich, wie es ist. Und dann mache ich es vielleicht noch zweimal im zweiwöchentlichen Abstand und dann warte ich erstmal ein bisschen ab. Ich nehme beim Fersensporn der Plantafhaszyitis die fokussierte und radiale Stoßwelle. Ich mache, also das ist so my way. Fokussiert mache ich für den Bereich der Ferse und dann gehe ich auch in die kurze Fußmuskulatur, an die Muskelkette, also kurze Fußmuskulatur und Gastrocnemius ist der Wadenmuskel. Da gehe ich dann mit der radialen Meist dran. Damit habe ich, funktioniert es, habe ich den Eindruck noch besser.

SPEAKER_03

Ist das denn schmerzhaft? Also wenn ich die Stoßwelle appliziere, tut das weh?

SPEAKER_02

Ich möchte da eine Lanze dafür brechen, dass ich auch weitgehend in einem schmerzarmen bzw. schmerzfreien Bereich arbeiten darf und soll, weil ich auch einfach oft die Patienten erlebe, die kommen, mit dem Eindruck, dass sie jetzt eine ganz besonders schmerzhafte Therapieform bekommen sollen. Das ist etwas, was ich natürlich überhaupt gar nicht schätze, weil ich einfach das Gefühl habe, sie haben einen sehr mechanischen Eindruck von dem, was ich da mache, während ich im Gegenteil eigentlich sehr regenerativ arbeite. Ich also eigentlich ja wirklich auf eine zelluläre Ebene hinunterkomme. Und wir sehen in den Studien, dass die Intensität bei Weitem nicht so hoch sein muss, dass es schmerzhaft ist, sowohl ob ich eine fokussierte oder auch eine radiale Stoßwellentherapie anwende, bei beiden, gerade bei der Plantarumphaszeitis, sind sicherlich beide Therapieformen möglich, kann ich die Settings so einstellen, dass der Patient beileibe auch schmerzfrei bis schmerzarm ist. Das muss nicht wehtun. Nein.

SPEAKER_01

Oh, ich danke dir dafür, weil das war ja früher immer, dass die Patienten oder die Patienten kommen heute noch und sagen, ja, sie kam von der Stoßwelle, aber nee, nee, bitte nicht mehr. Es hat so weh getan. Und ich versuche auch so eine Schmerzskala von fünf, versuche ich zu erreichen, dass die Patienten sagen, ja, das ist gut erträglich, ist ein wohltuender Schmerz. Das ist natürlich immer ganz schön für mich, wenn sie sagen, das ist wohltuend. Aber kann auch sein, ich mache es bei mir auch an vielen Stellen, gebe ich mir selber Stoßwelle und es muss immer wohltuend etwas schmerzhaft sein. Und ich bin kein Masochist.

Zelluläre Mechanismen Und Zeitverlauf

SPEAKER_00

Vielleicht können wir da nochmal kurz drauf eingehen, wie sind die Effekte? Ihr habt beide gesagt, natürlich regenerativ, das ist klar, und auf Zellenebene passiert was, aber vielleicht, dass man sich das so ein bisschen bildlicher noch vorstellen kann. Also da kommen jetzt die Wellen an und gehen in das entzündete Gewebe und dann?

SPEAKER_02

Es ist so, dass in dem Moment, wo wir das Gewebe erreichen, also mit der Stoßwelle eine Veränderung der Bewegung der Zellmembran erzielen, wir verschiedene Mechanorezeptoren des Gewebes, also so reagierend auf eben einen mechanischen Reiz wie dieser Druckwelle der Stoßwelle, die daraufhin eine gewisse Verformung bekommen. Bei der radialen Druckwelle oder radialen Stoßwelle finde ich immer ganz schön den Vergleich, wenn man sich vorstellt, dass ich einen Hammer habe und damit auf ein Gewebe klopfe, dann habe ich in der Folge natürlich eine Vibration, die sich dort darstellt. Im Gegenzug dazu wäre die fokussierte Stoßwelle eher der Donner von einem Blitz, der bei uns ankommt und der ja auch in gewisser Weise eine Vibration von unserer Scheibe verursacht. Nur, und das ist das Spannende daran, bei dem Hammer ist halt die Kraft an der Oberfläche am stärksten, während bei der fokussierten Stoßwelle die Kraft in der Tiefe am stärksten ist, sodass ich eigentlich die Scheibe, sage ich mal, mit dem Hammer leicht zerstören kann, während ich mit dem Blitz das nicht tue. Ich aber auf dem Wackelpudding natürlich mit dem Hammer eine schöne Reaktion auf der Oberfläche erreiche.

SPEAKER_00

Und dann werden die Heilungsprozesse sozusagen angeregt, Inflammation wird reduziert, also Entzündungsprozesse werden reduziert. Und wie lange dauert das? Wie geht das dann weiter? Das heißt, man kurbelt es an und was passiert dann?

SPEAKER_02

Also es ist tatsächlich so, dass sehr, sehr schnell verschiedene Prozesse biologisch vollzogen werden. Es wird einerseits die Substanz P ausgedüngt, das heißt, das ist ein schmerzvermittelnde Substanz, die dadurch eine sehr, sehr schnelle Schmerzredaktion einerseits durchführt. Weiter werden Wachstumsfaktoren freigesetzt, Wachstumsfaktoren, die die Bildung von neuen Gefäßen in das zu- oder in das behandelte Gewebe erreichen, die die Knochenneubildung unterstützen, die auf diese Weise sozusagen das regenerative Potenzial auslösen. Und dieser Prozess hält an über einen Zeitraum von neun Wochen. Das heißt, wir sehen oft unsere eigentlichen Wirkungseffekte von der Stoßwellentherapie erst nach diesem Zeitraum von den neun Wochen, während wir umgedreht durch die Freise oder die Verdünnung der Substanz P und auch Veränderung der Schmerzwahrnehmung dort einen sehr schnellen Schmerzreduktion finden, die aber noch nicht fertig in der Heilung ist?

Hochenergetische Anwendungen Am Knochen

SPEAKER_03

Vorhin hatten wir diese zwei Grundprinzipien, also radiale Stoßwelle und fokussierte Stoßwelle, angesprochen. Ich selber habe in meiner eigenen Therapiewelt auch schon Stoßwellen angewendet, aber hochenergetische Stoßwellen mit so einem Gerät, was also bei Knochenheilung und sowas, was haltet ihr davon? Ist das auch eine etablierte Form der Stoßwelle oder kann man das ausklammern, weil das so selten gemacht wird und eigentlich nur die zwei da radial und fokussiert vorkommen?

Studienlage Zu Knochenheilung

SPEAKER_02

Da möchte ich tatsächlich ganz dringend einhaken, weil der Begriff hochenergetisch, mittelenergetisch, niedrigenergetisch, es gibt Stimmen von nanoenergetisch. Also die Intensitäten davon sind sehr, sehr unterschiedlich. Hochenergetisch wird im Grunde genommen selbst in Bezug auf die Knochenbehandlung nur gerade so angerissen. Also die richtig hochenergetische Stoßwellentherapie ist die Nierensteinzertrümmerung. Diese Intensitäten verwenden wir im orthopädischen Bereich gar nicht mehr. Die hochenergetischen Geräte zur Verwendung am Knochen sind deutlich intensiver und deutlich schmerzhafter, deswegen auch in einer Narkose durchzuführen, was natürlich dementsprechend auch nur sehr wenige Orte anbieten können. Wir haben glücklicherweise genauso ein Gerät, weil darüber ist unsere Praxis im Prinzip überhaupt an dieses Verfahren gekommen, dass wir eben auch da die Knochenbehandlung durchführen in einem, sag ich mal, in unserer Tagesklinik, wo wir dann diese Verfahren dann anwenden. Das ist ein sehr tolles Verfahren, aber nochmal ein sehr spezieller Anteil. Es hat eine hohe Wirksamkeit. Es muss natürlich geschaut werden, dass der Knochen, die Stellung des Knochens, die wird dadurch nicht verändert. Das heißt, ich muss eine Pseudarthrose haben, die in ihrer Stellung korrekt ist. Gegebenenfalls muss ich ansonsten eben andere Verfahren dann auch noch wieder etablieren. Aber in Österreich zum Beispiel ist es die Therapie der ersten Wahl. Und auch in Deutschland ist es so, dass die Berufsgenossenschaften bereit sind, dieses Verfahren eben zur schnelleren Regeneration und zum Einleiten der Heilung von einer Pseudarthrose dann auch zu genehmigen und einwilligen.

SPEAKER_03

Vielleicht kurz mal für die Zuhörer, Pseudarthrose ist die Nichtvereinigung eines Knochen. Also wenn so ein Knochenbruch zum Beispiel vorliegt, es wächst einfach nicht zusammen, der Knochen will nicht heilen. Das nennt man dann Pseudarthrose. Aber Hartmut, du, ich merke schon, dass es brennt dir unter den Nägeln.

SPEAKER_01

Ja, die Knochenheilung, das ist der absolute Game Changer. Da gibt es eine Arbeit aus 2022, die Fußballer gecheckt hat mit einem Bruch am 5. Mittag mit Mittelfußknochen. So ein typischer, das heißt Jones Fracture, also so. Und da haben die eine Gruppe bekam eine Schraube, die andere bekam Stoßwelle und beides sind gleich gut geheilt. Und wir sehen es an der Uni auch. Wir haben doch etliche Pseudarthrosen auch von außen zugewiesen. Wir machen hochenergetische Fußstoßwelle und das ist der Game Changer. Unglaubliche Ergebnisse. Also man mag es kaum glauben, gerade am Fuß, an den Metatassalie haben wir die besten Ergebnisse. Ja, Serge, du wolltest dazu was sagen.

SPEAKER_02

Ja, weil ich das absolut bestätigen kann. Und das Wunderbare an dieser Studie zeigt eigentlich die Tatsache, dass es eben keinerlei Komplikationen dabei gab. Wir haben nicht eine störende Schraube, eine störende Narbe, eine störende Infektion, was selten, aber doch bei den operativen Eingriffen vorkommen kann.

Top-Indikationen Und Sport

SPEAKER_03

Vielleicht nochmal eine Frage. Wir haben ja verschiedene Gelenke. Ihr habt gesagt, es geht also immer, wenn was Entzündliches vor sich geht. Jetzt hatten wir gerade über Hochenergie gesprochen bei Knochenheilung. Aber ich will trotzdem nochmal so ein bisschen auf eure Top Five, ja, sagen wir mal, Top Five. Also eure Top-Five Gelenke, wo ihr sagt, also da ist das in euren Händen absolut wirkungsvoll. Welche Gelenke wären das oder Krankheitsbilder?

SPEAKER_02

Na, per se haben wir eine Zahl von sogenannten Standardindikationen, bei denen wir die Anwendung der Stoßwelle in den Digest-Leitlinien, aus denen übrigens die ISMST-Leitlinie übersetzt ist, etabliert. Und dazu zählen natürlich einmal die Kalkschuld. Hier also Schulterbeschwerden mit einem kalzifizierenden, also einem Depot von einer kalkartigen Struktur, mit einer begleitenden Entzündung, die dort stattfindet und die auch das Schmerzhafte dann ausmacht. Wir haben zusätzlich den berühmten Tennisarm, der einen positiven Effekt hat. Wir haben die Achillodynie, also die Beschwerden im Bereich der Achillissene, die einen sehr, sehr positiven Effekt hat und wo ich sagen muss, da ich sehr, sehr gerne die Stoßwellentherapie anwende und natürlich dann die Fußsohle mit der sogenannten Plantaum Fasitis, das wären so die Klassiker, die man da nennen muss, wobei ich eben gerade im Bereich der Muskelbehandlung ein riesiges Potenzial sehe und das auch immer weiter in die sportmedizinische Behandlung Einzug erhält.

Erweiterte Felder Und Leitlinienqualität

SPEAKER_01

Also Muskelbehandlung kann ich auch absolut bestätigen. Mein Sohn spielt leistungsmäßig Tennis und sonntags haben wir hier ein Heer von Tennisspielern meistens da, die eine Stoßwelle bekommen. Also empirisch funktioniert es super. Ja, um auf die Top 5 zurückzukommen, Plantachascitis hast du genannt, Sergei. Knochenheilung haben wir besprochen eben, das sind die Top-Acts. Aber wo ich es auch sehr gut finde, ist beim diabetischen Fußsyndrom. Wir haben diabetische Füße und da gibt es auf 2018 von Snyder eine multizentrische Studie, also auch wieder wirklich wissenschaftlich gescheit gemacht, die gezeigt haben, dass im Vergleich zu einer normalen Wundauflage, dass mit Stoßwelle der diabetische Fuß besser heilt. Und eine neuere Diagnose, die ich zumindest versuche. Und ich sage den Patienten, also die wissenschaftliche Evidenz, es gibt nur kleine Studien, die nicht schlecht sind, das ist das Mottenneurom. Und ich habe deutlich weniger OPs seither mit Mortenneurom, seit ich das mache. Wir wollen jetzt an der Uni auch eine Studie auflegen über Mortenneurome, weil ich irgendwie, die werden zwar nicht kleiner im Ultraschall, aber Patienten haben keine Schmerzen mehr und dann ist es gut.

Grenzen, Kontraindikationen, Sicherheit

SPEAKER_02

Tatsächlich, da du die Studien ansprichst, wir haben ja im Rahmen der ISMST, der internationalen Stoßfänggesellschaft, einen jährlichen Kongress, bei dem eben entsprechende Anwender wie auch Grundlagenforscher jährlich weltweit zusammenkommen. Das wird 2025 Bogota sein, das folgende Jahr dann Madrid in 26, 27 Tokio und 2028 hoffentlich Berlin, sodass wir da eben auch genau diesen Austausch haben zwischen den Anwendern, zwischen den Wissenschaftlern, die eben da genau diese Indikationen berichten und aber auch den Grundlagenforschern, die die Prozesse auf dem zellulären Ebenen dann da auch betreffen, beachten. Und deswegen plädiere ich immer sehr dafür, dass gerade ein Patient schaut, dass er eben sich anguckt, wer behandelt denn mit dieser Stoßfäl jetzt meine Erkrankung, dass ich eben auch sagen kann, das ist ein Anwender, ein Arzt, der eben nach den Leitlinien oder entsprechend der Leitlinie der Diges, gegebenenfalls auch mit der, wir haben eine Fachkunde eingetragen, die wir ausbilden, in der wir wirklich in über sechs Tagen Ärzte schulen in der Anwendung von der Stoßwellentherapie. Und ich denke, das ist etwas, was den Patienten sehr zugutekommt, zu schauen, ob das ein Arzt ist, der das auch kann oder dementsprechend dieser Leitlinien, die eben international angewendet werden und sie werden international, gerade so, wie die deutschsprachige Gesellschaft das aufgestellt hat, angewandt. Und ich denke, das ist ein großer Benefit, den der Patient haben kann. Dazu ist es möglich, zum Beispiel auf der Website der digest-ev.de einzusehen, welche Behandler da in Frage kommen, bei die wir das sozusagen entsprechend auch dann kenntlich machen wollen.

SPEAKER_01

Ja, dem kann ich nur zustimmen, lesen hilft und Kongressbesuchen, Fortbildung hilft ganz besonders. Dann weiß man beispielsweise auch, um einen Wermutstropfen mal reinzuschmeißen, dass die Ansatzproblematik an der Achilleseen nicht so gut wirkt, wie die Achilleseen-Problematik in dem mittleren Drittel. Und dann muss man den Patienten sagen, Mensch, am Ansatz, wir können es versuchen, aber die Wissenschaft hat auch noch nicht gesagt, ob es wirklich wirkt. Aber im mittleren Drittel, da haben wir ordentliche Studien schon. Nicht so gut wie bei der Plantarphasetis, aber schon deutlich besser. Und man kann es im Ultraschall auch hervorragend kontrollieren, ob da die Gefäßeinsprossungen noch sind und kann es auch schön darstellen, den Patienten. Also wir haben tolle Ergebnisse dadurch, aber man muss wissen, wann mache ich es, wie mache ich es, warum mache ich es, wie lange dauert es und muss es den Patienten auch sehr, sehr gut moderieren eben. Und da ist Fortbildung unendlich wichtig.

SPEAKER_00

Hast du denn da nochmal Tipps, wo du sagen würdest, da ist die Evidenz auch nochmal richtig, richtig gut und dass sie die Daten sozusagen nochmal, so wie du eben gesagt hast, Morten, gibt es nochmal was, an was du so denken würdest?

SPEAKER_02

Also ich kann dazu sagen, dass wir jedes Jahr auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie-Unfallchirurgie ein Update der Literatur präsentieren. Und dabei sehen wir, dass jedes Jahr über 400 Studien, randomisierte Studien zur Stoßfallentherapie veröffentlicht werden. Das sind sehr, sehr, sehr viele Bereiche, in denen wir sehen, wie positiv das ist, das muss man klar so sagen.

SPEAKER_00

Und bevor wir jetzt alle losstürzen und auf alle Stoßfälle geben, was gibt es denn Dinge, die man beachten sollte, wo ihr sagt, okay, pass auf, das ist ein Ariel, da sollte man nicht mit Stoßfälle arbeiten oder man sollte es unter gewissen Vorkehrungen tun, nur dass jetzt nicht alle losstürzen und sagen, Stoßwelle ist der Allrounder.

Kosten, Kassenleistung, Fazit

SPEAKER_02

Stoßwelle ist nicht der Allrounder, weil wir natürlich entsprechende Indikationen haben wollen. Ich denke ganz klar, dass es entzündliche Prozesse sind, wobei wir eben nicht davon ausgehen dürfen, dass wir hier irgendwelche antibakteriellen Effekte durchführen. Also das sind eher überlastungsentzündliche Reize, also abakteriell ohne Keimbelastung als solches. Aber wenn ich jetzt darüber nachdenke, was ist nicht zu machen, mit der hochenergetischen, also der Knochenbehandlung, sollte ich zum Beispiel vermeiden, über dem Lungengewebe zu arbeiten. Das ist etwas, was absolut nicht geht. Ich muss auch bei diesen Patienten mit der Blutgerinnung vorsichtig sein. Selbst die radiale Stoßwelle kann größere Hämatome hinterlassen, die bei einer entsprechenden Blutgerinnungsstörung, sei es durch ein Medikament oder aber auch genetisch bedingt, schon auch Beschwerden verursachen können. Aber grundsätzlich kann man ansonsten sagen, wir sind heutzutage dahingehend, dass wir Humorgewebe im Fokusbereich, also unter dem direkten Behandlungsareal auf jeden Fall vermeiden wollen. Wir wollen vermeiden, dass das Lungengewebe bei höherenergetischen Anwendungen dazwischenkommt. Und ansonsten sind da aber relativ weite Möglichkeiten. Es geht ja sogar inzwischen so weit, dass diese Therapieform angewandt wird bei der sogenannten TPS, das ist die transkranielle, impulsierte Stimulation des Hirns, also eine Behandlung direkt durch den Kopfschädel auf das Gehirn bei entsprechenden Demenzerkrankungen, wo auch sehr gute Ergebnisse inzwischen publiziert werden. Also die Frage, wo darf behandelt werden, kann man so eigentlich mit überall beantworten, aber ich brauche eine ordentliche Indikation dafür und das möchte ich gerne, dass der Orthopäde daraus oder sonstige Anwender. Auch die Urologen haben ein sehr weites Feld dabei. Die plastischen Chirurgen, wir haben selber teilgenommen an einer Verbrennungsstudie, bei der bei Verbrennung 2a, 2b die schnellsten Epithelialisierung, also das Verschließen der Wundfläche mit regelrechter Haut erzielt werden konnten. Und von daher, wo kann man getrost beantworten überall?

SPEAKER_01

Genau, vielleicht nicht an offenen Lippe-Füßenfugen, um das noch nachzutragen. Steht zumindest in der ISMST-Richtlinie. Aber ich stimme dir absolut zu, es ist wirklich Stoßwelle. Also von mir als Praktiker muss ich sagen, Stoßwelle war für mich ein Game Changer. Und je weniger ich operiere, desto mehr Gamechanger wird das auch. Wir haben sogar an der Uni in Göttingen ein Stoßwellengerät angeschafft. Das zeigt eigentlich, dass auch unser Direktor Professor Lehmann da wirklich überzeugt wurde und inzwischen auch begeistert ist von den Ergebnissen. Ich selbst auch. Und wenn man die Literatur kennt und weiß, wie man es macht, dann hat man schöne Ergebnisse und hat noch einen Pfeil in seinem Köcher immer.

SPEAKER_03

Eine letzte Frage an euch beide. Artut, du hattest vorhin gesagt, Planarfacetis, also am Fuß, Kassenleistung oder wird teilweise von den Krankenkassen bezahlt. Gibt es denn noch einen anderen Bereich, der bezahlt wird? Denn soweit ich weiß, ist das meiste davon eben keine Kassenleistung. Wie ist da der aktuelle Stand?

SPEAKER_01

Da würde ich Sergei bitten. Ich glaube, ich bin aus dieser Nummer raus.

SPEAKER_02

Na, selbstverständlich sehr gerne. Also tatsächlich ist es aktuell so, dass lediglich die Plantarephaszeitis, der Textschreibt Versensporn, als Kassenleistung übernommen wird, soweit für einen Zeitraum von sechs Monaten eine dokumentierte Leidensgeschichte und auch eine erfolgte, nicht erfolgreiche Behandlung erfolgt ist. Also Einlagenversorgung, vielleicht eine physiotherapeutische Behandlung. Das heißt, selbst da gibt es noch ein gewisses Hindernis bei der Kostenübernahme. Und die anderen Indikationen werden grundsätzlich alle bisher nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Leider in Bezug auf die Patienten, denn die Verfahren zeigen ihre Evidenz, die zeigen eine sichere Anwendung, die zeigen eine schmerzarme Anwendung. Und die Patienten, also ich würde mal sagen, häufig kann man sagen, stimmen Sie doch mit den Füßen ab und sie kommen vorbei und sagen, es funktioniert.

SPEAKER_01

Absolut. Also ich klassenärztlich noch tätig war, war das eine sehr häufig durchgeführte Therapie in der individuellen Gesundheitsleistung mit hohem Erfolg letztendlich.

Danksagung Und Verabschiedung

SPEAKER_00

Das ist eigentlich das perfekte Schlusswort und passt fast unsere Sendungen zusammen. Wir haben einmal einen kleinen Dritt durch die Stoßwelle gemacht, die die verschiedenen Formen fokussiert, radial, hochenergetisch, wie sie wirkt, was sie sozusagen auch bewirken kann, wo die Einsatzmöglichkeiten sind und dass sie eben eine gute, schmerzfreie Variante sein kann, eben die eigene Körperheilung zu aktivieren und gerade uns in der Autobedie enorm unterstützt. Wir danken euch beide herzlich für den tollen Podcast und die ganz vielen Informationen und freuen uns natürlich sehr auch, dass unsere Zuhörer zugeschaltet haben. Und bedanken uns sehr herzlich auch bei dem technischen Support des Berufsverbandes für Orte über die Unfallstellung und ganz im Speziellen natürlich bei der Frau Planert, die hier alles organisiert und auch noch den Schnitt für uns macht. Und wir wünschen Ihnen allen noch einen schönen Abend und freuen uns, wenn Sie wieder zuschalten. Und in Hamburg sagt man. Tschüss.