Süße Zitronen
Was tun, wenn das Leben plötzlich alles umwirft – durch Krankheit, Verlust oder Schicksalsschläge? In „Süße Zitronen“ sprechen Psychotherapeutin Dr. Anna Kuhns und Versicherungsvorstand Martin Gräfer im Wechsel über psychologisch relevante Themen – mal im persönlichen Talk zu zweit, mal im Gespräch mit Gästen, die außergewöhnliche Wendepunkte erlebt haben.
Mit Einfühlungsvermögen und Tiefe geht es um mentale Gesundheit, Resilienz und die Kraft, nach einer Lebenskrise neu anzufangen. Gäste wie Samuel Koch, Magdalena Neuner oder Anselm Bilgri berichten von Umbrüchen, innerer Stärke – und davon, wie aus sauren Zitronen manchmal etwas Süßes wird.
Ein Podcast für alle, die mitfühlen, weiterdenken – und das Leben trotz Umwegen mutig gestalten wollen. Neue Folgen alle zwei Wochen – im Wechsel zwischen Talk und Gastfolge.
Süße Zitronen
Echte Männer? Warum es das klassische Männerbild so nicht mehr gibt
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Männlichkeit ist heute widersprüchlicher denn je: Männer sollen stark sein, aber sensibel. Erfolgreich im Job, aber präsent zu Hause. Unabhängig, aber verbindlich. Kein Wunder, dass viele sich fragen: Was bedeutet Mannsein eigentlich noch?
In dieser Folge von Süße Zitronen sprechen Anna Kuhns und Martin Gräfer darüber, wie sich das Bild von Männlichkeit verändert hat und warum viele Männer zwischen alten Rollenbildern und neuen Erwartungen feststecken.
Es geht um Väterbilder, Anerkennung, emotionale Sprachlosigkeit, Beziehungsmuster und die Frage, warum Verletzlichkeit für Männer noch immer so schwer sein kann. Anna ordnet psychologisch ein, wie früh gesellschaftliche Prägungen beginnen, warum Wut oft sichtbarer ist als Traurigkeit und weshalb viele Männer erst spät lernen, über Gefühle zu sprechen. Martin teilt persönliche Erfahrungen aus seinem Leben als Vater, Partner und Führungskraft – und erzählt, wo traditionelle Männerbilder bis heute nachwirken.
Ihr erfahrt unter anderem:
- warum Männer oft zwischen Stärke und Sensibilität zerrieben werden
- weshalb viele männliche Rollenbilder bis heute von Leistung und Anerkennung geprägt sind
- wie Kindheit und Elternhaus unser Bild von Mannsein beeinflussen
- warum emotionale Offenheit nichts mit Schwäche zu tun hat
- was sich durch neue Vaterrollen und moderne Partnerschaften verändert
- weshalb echte Stärke nicht im Verdrängen, sondern im Verarbeiten liegt
Eine Folge für alle, die sich fragen: Was macht einen Mann heute eigentlich aus und wie kann Männlichkeit authentisch gelebt werden, ohne in alten Klischees stecken zu bleiben?
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