Roaming Wild - Outdoorerlebnisse und Fotografie mit Hund

#27 Slowenien mit Van, Kamera und Hund

Season 2 Episode 11

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Zwei Schwestern nehmen uns in ihrem Van mit nach Slowenien und verraten Tipps und Tricks rund ums fotobegeisterte Reisen mit Hund.

In dieser Folge von Roaming Wild nehmen uns Eva & Helena von @rucksackpfotenkamera mit auf ihre Roadtrips durch eines der vielseitigsten Länder Europas – und verraten, warum Slowenien eins ihrer Lieblingsreiseziele geworden ist.

 Du erfährst:

  • Wie Eva & Helena mit zwei Hunden auf engem Raum im Van reisen – und warum sie sich trotzdem nicht als Camper bezeichnen würden
  • Welche Spots in Slowenien sie besonders lieben und wie es  im Soča-Tal und Triglav Nationalpark mit Hund wirklich ist
  • Warum kaputte Speicherkarten, geplatze Rückfahrpläne und Dauerregen sie nicht nicht aus dem Konzept bringen

Dazu gibt's Tipps für alle (Hobby-)Fotografen auf Reisen, zur Hundetauglichkeit und richtig schönen Wasserfall-Hotspots – alles gespickt mit ehrlichen Erlebnissen, österreichischem Akzent und ganz viel Naturliebe.

Hör rein, lass dich inspirieren und entdecke ein Land, das mit Küstenflair, Bergen und Flüssen überrascht – und vielleicht schon bald auf deiner Reiseliste steht.

Alle Highlights und Fotos gibt’s wie immer bei uns im passenden Instagram Post zur Folge!

Schau außerdem undbedingt bei Eva und Helena vorbei! Du findest ihren Instagram-Account uner @rucksackpfotenkamera und ihren Reise-Blog unter: www.frewein.com 

Du findest Sarah unter:
Webseite: https://abenteuerhunde.ch
Instagram: @abenteuerhunde.fotografie.ch

Du findest Yvonne unter:
Webseite: https://fellnasen-im-fokus.de
Instagram: @fellnasen_im_fokus


Sarah Stangl (00:00)
Herzlich willkommen zurück zu einer neuen Folge von Roaming Wild. Deine Hosts sind Sarah von Abenteuer und die Fotografie und Yvonne von Fellnasen im Fokus. Heute begeben wir uns wieder mal auf Reisen, und zwar nach Slowenien. Ich war noch nie da, ich gucke mir nur immer die wunderschönen Fotos und Videos auf Instagram an und denke mir, boah.

Das scheint noch ein bisschen ein Geheimtipp zu sein, vielleicht aber auch gar nicht mehr so, wie sich das auf den sozialen Medien Und weil wir noch nie da waren, haben wir heute zwei ganz tolle Gastinnen eingeladen, die von ihren Reisen in Slowenien erzählen.

Und es ist ein absolutes Novum auch für uns, weil wir heute zu viert sind. Wir haben drei Mikrofone an. Mal gucken, wie das so geht. Aber die zwei, die Eva und die Helena, sind auch absolute Podcast-Profis, denn sie haben ihren eigenen Podcast.

Liebe Helena, liebe Eva, ich glaube am aller einfachsten wäre es, wenn ihr euch gleich selbst vorstellt.

Eva & Helena (01:09)
Ja, hallo Sarah, hallo Yvonne. Schön, dass wir zu Gast sein dürfen bei eurem Podcast, den wir natürlich auch schon selber einige Male meistens bei der Autofahrt tatsächlich hören. Das ist so unser Go-To-Place für Podcasts tatsächlich, wir irgendwo hinfahren oder auch wenn wir eben auf Reisen fahren. Und darum soll es ja heute auch gehen unsere Reisen nach Slowenien. Und jetzt stellen wir uns gerne mal vor. Wer hier spricht? Hier spricht gerade Eva.

Und Helena wird sich auch noch vorstellen, ich starte mal los. ja, mein Name ist Eva, ich bin die fünf Jahre ältere Schwester. sage jetzt nicht wie alt, vielleicht sagt Helena, wie alt sie ist, dann könnt ihr euch das ausrechnen. Und ja, also wir sind aus Österreich, sprich wir sind heute sozusagen ein magisches Trio aus Schweiz, Deutschland und Österreich, das ist ja auch cool.

Yvonne (01:52)
Das sieht man aber nicht.

Eva & Helena (02:06)
Und wir wohnen in der Nähe von Graz. Das liegt in der Steiermark. Das ist eher südlich in Österreich. Das heißt näher an Slowenien als andere Bundesländer sozusagen. Brauchen dort auch nur ungefähr dreiviertel Stunde hin zur Grenze. Das heißt, wir sind schnell dort. Und ja, wir haben auch zwei Hunde. Unsere Hunde sind Agilo und Chili. Man kennt uns vielleicht unter Rucksackfotokamera. Das ist unser Instagram-Account.

Jetzt nicht super riesig, aber vielleicht gibt es ja die eine Hörerin oder den anderen Hörer, der den schon kennt. Und ja, wir sind mit unseren Hunden gemeinsam unterwegs im Van von Helena tatsächlich. Es ist ihr Van. Und sonst zu mir, ja, ich habe eine Tochter, eine kleine Tochter, die ist jetzt acht Monate, die ist gerade bei ihrem Papa zu Hause, damit wir da in Ruhe aufnehmen können. Und auch mein Hund, weil der ist auch nicht immer so leise beim Aufnehmen, den haben wir auch zu Hause lassen.

Und ja, vielleicht Helena stellst du dich mal kurz vor. Ja, genau. bin eben, wie die Eva schon gesagt hat, die jüngere Schwester von uns beiden, die Helena. Und ich out jetzt einmal der efe jährige Alter, indem ich sage, ich bin 27. Und ja, genau, wir haben ja 200. Die Eva schon gesagt, ich habe die Chili, die Australian Shepherd Hündin, die wird jetzt dann sieben. Die habe ich mit 20 bekommen.

Yvonne (03:17)
Sehr gut.

Eva & Helena (03:29)
Und genau, ich habe mir damals den Van gekauft, damit ich eben mit Hund verreisen kann, weil das war so mein Wunsch, mit dem Hund durch Europa zu reisen und einfach meine Urlaube quasi, wenn ich einen Hund habe und mich entscheide dafür, dass ich mir einen Hund anschaffe, dass ich dann sage, okay, die Urlaube finden ab sofort mit Hund statt. Und da ist einfach der Van die optimale Lösung für mich gewesen. Mein Papa hat sich dann ab Abend und Stunden und Tage

oder Monate investiert, dass er mit mir den Bus ausbaut. Dann waren die ersten Reisen einmal kürzere Strecken und da hat sich einfach Slowenien super anboten, weil die ersten Reisen sind tatsächlich, basiert wie der Bus, noch fast unausgebaut war. Da war gerade nur ein Bett drin und da wollten wir nicht gleich nach Dänemark fahren oder nach Frankreich. Drum ist es einmal in Slowenien geworden.

hat uns sowieso immer gut gefallen. wir gesagt, ok, erkundet man einfach mal die nähere Umgebung und hat sie total auszahlt und das ist voll die große Liebe entstanden zu dem Land.

Yvonne (04:33)
Richtig schön. Jetzt habt ihr schon

so bisschen eure beiden Hunde angeteasert, trotzdem für die, die euch nicht kennen oder nicht auf Instagram folgen. Vielleicht möcht ihr noch mal zwei, drei Sätze sagen, wer ist Chili, wer ist Agilo und was macht die so aus oder wie sind die so, wenn die mit euch unterwegs sind.

Eva & Helena (04:48)
Ja, also die Chili, Australian Shepherd Hündin, sieben Jahre und total motiviert für alles, also für Tricks, für Wandern, für Spazieren vor allem, Laufen, Bliebtsie, Schnee, Wasser, alles was irgendwie Action bietet, da ist sie dabei.

die Chili ist quasi die Streberin von den zwei. Und die Eva erzählt ein bisschen was über den Lausburm Agilo. Ja, der Agilo ist tatsächlich ein bisschen ein Lausbur. Und der Agilo ist jünger als die Chili. Also er ist zwei Jahre nach ihr eingezogen. Das heißt, er wird jetzt fünf.

Der Agilo ist ein Eurasier und hat eigentlich auch einige Charakterzüge, die man dem Eurasier auch so nachsagt. Er ist einfach ein Familienhund und passt sich sehr gut einfach uns an. Ist sehr, sehr stark auf mich geprägt. Das heißt, wenn ich ihn allein lasse, ist er nicht ganz so happy damit. Also er kommt gerne mit. Es gibt tatsächlich nur zwei Orte, wo er alleine bleibt.

Das heißt bei uns zu Hause in der Wohnung oder eben im Van. Dort fühlt er sich anscheinend auch wohl, was auch sehr praktisch ist, wenn man dann doch am Abend einmal vielleicht die Hunde mal drinnen lassen möchte und dann vielleicht alleine essen gehen will. Sonst ist er ja ein bisschen jagdlich motiviert. Das heißt, er darf nicht so viel ohne Leine gehen wie die Chili.

sonst ist er relativ ruhig und ist auch damit voll fein, wenn wir jetzt zum Beispiel drei Tage lang gerade mal nur zum Gassigehen rausgehen und sonst nichts.

da ist es ja sehr entspannt.

Yvonne (06:27)
Jetzt sind das ja beides eher mittelgroße Hunde, ne? Also wenn man das so vor Augen hat, plus ihr zwei und das alles dann in einem Bus, äh, stell ich mir jetzt schon auch ein bisschen enger vor an der einen oder anderen Stelle, wie, wie klappt das, wenn ihr jetzt mal so einen Regentag habt und ihr seid im Bus oder so.

Eva & Helena (06:30)
Hm?

in einem silent post.

Ja, es ist kein Riesenbus, es ist ein VW T5, ein kurzer Radstand, sprich also eher das kleinere Modell, auch nicht so hoch, dass man jetzt drin stehen könnte und auch kein Aufklappdach, also wirklich Platzmangelware. Wir haben das große Glück, dass wir klein sind, wir sind beide so klein, dass wir nämlich quer im Bus liegen können.

Das macht es leichter, weil wir eben nicht so viel Bettfläche brauchen dadurch, weil wir eben quer liegen. wenn wir mit zwei Hunden unterwegs sind, dann baue ich eine Hundebox, die ich selbst gebaut habe, den Bus ein. Dann ist ein Hund quasi in dieser Box gesichert, die kann man so zumachen. Und ein Hund ist am Bett angegurtet. Und so werden die dann halt beide sicher transportiert und haben Platz.

und der Agilo liegt gern unter dem Bett beim Schlafen und die Chili dann in der Box drin, weil die ist sehr groß und so geht es sich dann auch aus. Das einzige Problem ist, man kann halt nirgends mehr hinsteigen dann so wirklich. Also wenn man nachher zum Klo gehen raus muss, dann muss man Agilo immer so bisschen unter das Bett schieben und schauen, man auf keinen Schwanz draufsteigt. es geht, weil wir einfach klein sind. Es geht, ja. Und weil du Reden vorhin angesprochen hast, also wie das bei Regentagen so ist,

Yvonne (07:58)
Ja super.

Eva & Helena (08:03)
Also, die sind ja auch beide langhaar Hunde. Es ist ja nicht so, dass die dann nicht sehr nass, dreckig und auch ein bisschen stinkchen vielleicht oder nach nassem Hund halt riechen. Und ja, mit dem muss man halt klarkommen. Das gehört halt dazu. Man braucht halt Handtücher zum Abtrocknen oder wenn man sie mal nicht dabei hat. Gell, Helena? Da wissen wir auch eine Geschichte dazu.

wo die Hunde dann einfach nur waschelnass sind, super dreckig von oben bis unten eingesaugt, würden wir sagen in Österreich, also richtig grauslich. Und dann auch noch man nichts dabei hat, wo man die Hunde abputzen kann. Ja, diese Situationen gab es auch schon. Da muss man dann halt einfach durch und sie dürfen halt dann nicht aufs Bett springen. Also das wäre natürlich nicht so optimal. ja, da muss man halt nachher putzen. das hilft dann ohne.

Yvonne (08:55)
Das sind die...

Das sind die echten Hardcore-Camper. So muss das.

Eva & Helena (09:00)
Ja... Ja...

Yvonne (09:03)
Dann hab ich noch eine Frage. ich, wenn ich mir vorstelle, dass ich mit meiner Schwester mehrere Tage am Stück mit zwei im Zweifel nassen Hunden auf so engem Raum länger unterwegs bin, könnte ich mir schon vorstellen, dass es auch mal so bisschen knirscht vielleicht. Ihr macht ja wirklich viel zusammen. Zumindest ist es der Eindruck, den ich so gewinne auf Instagram.

Eva & Helena (09:20)
Mhm. Ja.

Yvonne (09:24)
das einfach super oder kriegt ihr euch auch mal in die Haare oder wie kommt das?

Eva & Helena (09:28)
starte gerne mal, ganz kurz, weil du gemeint hast, wir machen sehr viel zusammen. Ja, das stimmt tatsächlich. Es gab sogar eine Zeit, da haben wir in der gleichen Firma gearbeitet, direkt nebeneinander gewohnt, haben zusammen fotografiert. Also wir haben beide eine Fotografiegewerbe auch, das haben wir vielleicht vorher nicht erwähnt, und zusammen immer fotografiert. Wir waren beide beim gleichen Verein, Judo-Trainerinnen.

und haben auch im gleichen Musikverein unsere Instrumente gespielt. Wir waren eigentlich fast 24-7 zusammen am Wochenendeausflüge und wenn wir frei hatten, wir den Urlaub zusammen verbracht. Also wirklich viel Zeit. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, schauen wir dann, was die Helen dazu sagt, ob sie es gleich sieht. Aber es hat mich in keiner Sekunde gestört oder irgendwie anzipft, dass wir da gemeinsam ...

so viel Zeit verbringen, weil ich glaube, wir nehmen Situationen einfach sehr viel mit Humor und wir können über uns selber lachen, jeder Einzelne aber auch gemeinsam und das hilft natürlich total, dass man sich dann nicht in die Haare kriegt, sondern Situationen passieren einfach, die vielleicht nicht so cool sind, aber die lösen jetzt keinen Streit aus, sondern wir lachen dann einfach gemeinsam drüber und finden eine coole Lösung und das ist richtig cool. Voll, also ich glaube, dass auch eine Sache ist, wir sind beide recht direkt.

Also wenn uns jetzt was stört oder wenn mir das anzipft, dann sage ich der Efe halt einfach direkt, ich sage es jetzt nicht so, wie ich es zu ihr sage, aber das stört mich. Und mit dem ist das erledigt einfach. Also das nimmt der andere auf und das war es dann einfach.

Yvonne (11:00)
Hahaha!

Eva & Helena (11:08)
hungrigen Phasen habe im Urlaub und nicht sofort was zum Essen kriegt. Helena ist wirklich team hangry. Also wenn sie hungrig ist, aber sie braucht dann nicht irgendwas zu essen, sondern das, was sie sich gerade in dem Moment vorstellt. Also wenn du ihr dann einen Müsli-Riegel anbietest oder irgendwas, wird es nur noch schlimmer, weil sie will genau jetzt das Steak essen zum Beispiel, aber dann hilft das

Sarah Stangl (11:30)
Das klingt nach einer richtig schönen Beziehung zwischen euch zwei. Und ihr habt es vorher schon gesagt, ihr seid auch beide Fotografinnen. Ich habe natürlich im Vorhinein nochmal alles abgegrast bei euch, was man so kann. Euren Blog, Instagram, ihr macht wunderschöne Videos und Fotos. Das lädt so richtig zum Träumen ein. Also ihr habt da...

Eva & Helena (11:31)
Nein.

Sarah Stangl (11:52)
eine grosse Bandbreite an Skills von Foto-Video. Ihr habt auch eine Drohne, habe ich gesehen. Jetzt würde ich gerne eure drei besten Tipps aus euch rauskitzeln, bevor wir jetzt nach Slowenien starten. Wie macht man das als Videograf in so einem Van, wenn man unterwegs ist?

Speichern und Strom und geht das gut? ich habe kein Winn, ich kann es mir noch nicht so recht vorstellen.

Eva & Helena (12:23)
Ja, wir haben da unsere Abendroutiner und die darf auf gar keinen Fall fehlen, weil auf die freuen wir uns eigentlich den ganzen Tag. ist immer, wir kommen quasi, für uns fühlt sich halt Fotos machen an, so bis ich, ich erkläre es immer gern so, wie wenn ich shoppen gehe und daheim die Sachen noch einmal anprobieren und vor dem Spiegel stehe und mir denke, war cool. Und das ist halt irgendwie dann auch, wenn wir so vom Tagesausflug zurückkommen, dann legen wir uns immer ins Bett, weil mehr Platz haben wir eh nicht, wir können dann eh nur im Bett liegen. Gibt nur das Bett.

Dann nehmen wir unsere Laptops raus, die kommen wir dort raus, wo sie verstaut sind. Meistens dauert es ein bisschen, bis wir sie haben. Dann vergessen wir irgendwo das Ladekabel. Dann haben wir uns super bequem gemacht schon im Bett. Dann können wir drauf ohje stromen. Oder die Kamera liegt in der Fahrerkabine und die Speicherkarte ist nach vorne. Da muss man nämlich komplett aussteigen, vorgehen, weil man kommt von innen nicht vor. Und es ist auch besonders cool, wenn es dann stürmt und regnet.

Sarah Stangl (13:03)
Nö.

Eva & Helena (13:21)
Bis wir dann mal alles da haben. Also der erste Tipp wäre mal, auch wenn wir es nicht immer so einhalten, alles auf dem Platz haben und dann wissen, wo es ist. Also das ist schon mal ein echt cooler Tipp, würde ich sagen. Genau und dann legen wir uns einfach aufs Bett. Jeder hat dann sein Laptop und speichert seine Fotos auf seine. Wir haben externe Festplatten dabei und da speichern wir die Bilder rauf.

Und dann startet es mit dem Anschauen. Also wir gehen nachher dann nehmen wir den ersten Laptop her, zum Beispiel startet die Eva. Und wir klicken alle Fotos durch, die wir einen ganzen Tag über gemacht haben. Einfach alle. Und raten die auch gleich. Und ja, dann schauen wir die vom nächsten an. Und da schläft dann meistens schon der erste ein. Naja, du schläft ein, Helena. Ich schläft nie ein. Wir starten immer mit Helenas Fotos und wenn ich dann meine herzeigen will, dann schläft sie ein.

Yvonne (13:59)
Mhm.

Eva & Helena (14:14)
Anscheinend fotografiere ich sehr langweilig. nein, aber der zweite Tipp wäre aber eben wirklich die Fotos auch immer sichern, was die Helena jetzt angesprochen hat. Also uns ist das schon mal passiert. Das ist wirklich schon lange her. Da gab es auch noch keinen Van und da war der Agilo damals erst frisch auf der Welt. Also dürfte so fünf Jahre her sein. War mal auf Urlaub und Helena's Speicherkarte ist dann kaputt gegangen und als wir heim kamen,

Sarah Stangl (14:19)
Nö.

Eva & Helena (14:43)
hat es kein einziges Foto von mir gegeben, weil sie natürlich immer mich fotografiert hat. Und da war dann der Moment, wo man gesagt kam, es hilft nicht, die Fotos erst nach der Reise zu speichern, weil dann hast du kein Bild, wenn du verlierst, oder es wird kaputt. Und sonst hast du wenigstens die Tage davor. Deshalb sichern wir das wirklich jeden Abend. Und wir versuchen auch, die Fotos noch auf der Speicherkarte zu lassen, damit wir doppelte Sicherung haben. Wenn wir aber die von der Karte löschen müssen.

Sarah Stangl (14:46)
Mmh.

Yvonne (14:57)
Mh.

Eva & Helena (15:08)
Dann laden wir auch auf die externe Festpart vom jeweils anderen, damit wir sie wirklich doppelt gesichert haben. Also die doppelte Sicherung ist uns schon sehr wichtig. Voll.

Yvonne (15:17)
Mhm.

Sarah Stangl (15:19)
finde ein richtig schönes Ritual, noch mal so eine Wertschätzung für was man gemacht hat, für die Bilder, für die Videos und sicher einen richtig guten Tipp für alle, in Urlaub fallen, dass man das täglich macht, nicht am Ende des Urlaubs erst, man weiß ja nie. Gott sei Dank passiert das relativ selten, dass seine Speicherkarte kaputt geht, aber es kann halt schon passieren und das wäre echt gemein, solche wertvollen Erinnerungen dann zu verlieren.

Eva & Helena (15:23)
Mh.

Ja.

Yvonne (15:47)
Wie macht ihr es denn jetzt mit dem Strom? Jetzt habt ihr irgendwie externe Speichermedien und den Laptop und zwei Kameras und so weiter. Wie macht ihr das?

Eva & Helena (15:56)
Wir stehen eigentlich nie wild. Also wir campen auf Campingplätzen. Grundsätzlich. Ich sag jetzt grundsätzlich, weil es gibt Ausnahmen bei der Anreise, bei der Abreise oder wenn man mal sagt, man macht auch Sonnenaufgangswanderung, dass man schon am Vorabend dorthin fährt, wo man dann losgeht. Das schon, aber grundsätzlich, weil wir in unserem Venn nicht wirklich Annehmlichkeiten haben, Sanitäranlagen oder sonstiges, auf das sind wir halt angewiesen. Und wir duschen dann schon gern ab und zu. Und...

Darum mögen wir auch gerne auf Campingplätzen sein. Wir Erfahrung gemacht, dass man sich die richtigen Campingplätze aussucht und da bisschen Zeit investiert, dass man was Cooles findet, dass man da auch total eine entspannte Zeit haben kann. Und wenn wir wild campen,

Also wenn, dann parken wir wo zum Schlafen. Also wir sind absolut nicht die Camper Also wir verbringen die Zeit nicht im und den Van. Wir haben den Van tatsächlich, von A nach B zu kommen, am Abend unsere Routine zu machen und vielleicht ein bisschen was zu kochen. selbst wenn es regnet, gehen wir raus. Also wir, das ist unser Fortbewegungsmittel und da schlafen wir drinnen. Und dann wollen wir Sachen erleben, aber nicht

den Wein, sondern wir wollen wandern gehen, wollen schwimmen gehen, wollen Städte anschauen, wollen fotografieren

Sarah Stangl (17:16)
Ich glaube, wir starten dann auch gleich rein in

Es ist super spannend, was ihr alles zu erzählen habt. Ich habe mir euren Blog durchforstet und da gibt es ja unendlich viele richtig tolle Reisetipps. Also liebe Zuhörerinnen, sofort auf diesen Blog rüber hüpfen, euch inspirieren lassen für euren nächsten Urlaub.

Eva & Helena (17:36)
Vorgelagert vielleicht kurz der Blog-Route eigentlich schon sehr lange und ist etwas, was wir nicht immer sehr gut warten, was auch schon einige Beiträge haben auch schon Fotos verloren. Aber es gibt tatsächlich viele Beiträge, die noch super, super wertvoll sind. Das heißt, falls jemand da was findet, wo dann vielleicht ein Foto fehlt oder wo vielleicht irgendwas nicht ganz klar ist, kann man uns immer kontaktieren und auch nochmal nachfragen jederzeit gerne.

Die Adresse heißt frewein.com. Frewein, weil das unser Nachname ist. Oder war. Oder war. Und dort findet man quasi dann eben unseren Reiseblog sozusagen, der damals entstanden ist, während ich studiert habe, weil ich keine Lust auf Lernen hatte.

Yvonne (18:20)
Wir verlinken den natürlich auch wieder in den Show Notes, sodass ihr das dann alles nachschauen könnt und natürlich auch den Instagram-Account, weil da seid ihr immer noch aktiv oder da postet ihr ja teilweise auch irgendwie in die Stories, wenn ihr unterwegs seid. Also da kann man euch dann aktuell auch folgen.

Sarah Stangl (18:20)
Sehr gut.

Eva & Helena (18:33)
Ja, Genau, richtig.

Yvonne (18:38)
Ja, dann machen wir doch mal den Schwenk zu Slowenien. Da wart ihr ja schon oft, habe ich so immer im Vorgespräch Ihr habt haufenweise Wahnsinnsbilder und Stories zusammengetragen. Vielleicht mögt ihr noch mal so für uns zum Einstieg sagen, wie lange oder wie oft wart ihr dort schon und warum gerade Slowenien? Ihr habt es vorhin ein bisschen angedeutet.

nahe zu euch liegt, aber es gibt sicherlich auch noch andere Punkte, die für Slowenien sprechen im Allgemeinen erstmal.

Eva & Helena (19:03)
Ja, wie oft. Da müsste ich jetzt lügen, es mit Sicherheit zu sagen, weil wir waren ja auch öfter schon einfach mal kurz über der Grenze nur zum Essen gehen, zum Beispiel. Oder auch für so einen kurzen Fototrip nach Ljubljana sind wir auch mal einfach nur einen Tag hingefahren. Und Urlaube haben wir aber, glaube ich, vier verbracht, wirkliche Urlaube. Wirklich längere Urlaube, ja.

Also vier Urlauber und zahlreiche Tagesausflüge bzw. kurze Aufenthalte in Slowenien. ja, genau. Erstens, die örtliche Nähe ist halt ein riesen Benefit, aber ist nicht der Grund, wir würden sicher auch nach Slowenien fahren, wenn wir weiter wegwohnen würden. Und wir treffen dort auch regelmäßig Leute, mit denen man ins Gespräch kommt, weil die halt auch fotografieren.

die dann von irgendwoher kommen und sagen, was ihr für Glück habt, dass ihr so in der Nähe wohnt, weil die fahren einfach 15 Stunden dorthin zum Beispiel. Also es ist jetzt nicht das Reiseziel, was man nur nimmt, wenn man jetzt nebenan wohnt, sondern durchaus kommen die Leute von überall. Ja, das stimmt, ist trotzdem noch, weil du am Anfang glaube ich, Sarah gesagt hast, zwecks Geheimtipp, ja oder nein, noch immer. Es ist schon so, dass es immer, glaube ich,

Yvonne (20:01)
Hm.

Eva & Helena (20:18)
Also wie wir unsere erste Reise nach Slovenien gemacht haben, waren wir total begeistert davon, weil einfach dort niemand war. Und bei der vierten Reise, letzten Reise, hatten wir dann natürlich schon deutlich gemerkt, da waren wir teilweise auch an gleichen Orten, wo man gesagt hat, boah, da merkt man schon echt krass einen Unterschied nach den paar Jahren, dass das viel beliebter wird. Aber nichtsdestotrotz ist es immer noch schön. Und wenn jeder gut aufpasst auf die Reiseziele und sich dementsprechend auch achtsamt.

Sarah Stangl (20:20)
Mmh.

Eva & Helena (20:47)
verhält, dann bleibt es ja noch lange so und man kann sich da

liebe auch, das ist auch ein toller Grund, die Größe von Slowenien. Total. Es ist einfach klein, lieb, entzückend und man kann mit einem zweiwöchigen Roadtrip eigentlich alles mal abfahren. Es gibt so viele verschiedene Landschaftstypen auf so kleinen Platz. Das heißt, es ist einfach voll cool, wenn man halt Vielfalt mag.

Yvonne (21:12)
Hm.

Eva & Helena (21:14)
ist in der Reisevorbereitung eskalieren wir immer ein bisschen.

Und wir haben dann so viele Spots gespeichert schon auf unserer Maps-Karte, mir das einfach das Herz weh wenn du dann beim Fahren und du fährst einfach an den markierten Stellen vorbei und denkst, die Zeit fehlt einfach. Und darum sind wir erstens schon öfter dort gewesen, weil wir einfach nicht alles geschafft haben, weil so eine große Dichte an Fähnchen auf unserer Karte platziert sind. Und wir haben ja in Slowenien auch schon jede Art von

Yvonne (21:26)
Hehe.

Eva & Helena (21:48)
Unterkunft ausprobiert. sind nicht ausschließlich mit dem Van dort unterwegs gewesen. Wir waren zweimal mit dem Van dort und einmal haben wir umdisponiert, noch einmal zum Wetter von vorhin, wo ihr gesagt habt, was macht es, wenn es regnet. Wenn es einen Tag regnet, Thema, aber wenn es jetzt vier Tage regnet und das sind die stärksten Regenfälle seit Ewigkeiten, wirklich so. Wir waren dort im Sotscher Tal, nur jetzt kurz vorweg und das war überflutet, einfach komplett. haben die selbst

Yvonne (22:05)
Mh.

Eva & Helena (22:17)
Kaum erlebt dort bislang. Und da haben wir dann gesagt, okay, das bringt einfach gar nichts. Da suchen wir unser Apartment und schwenken einfach Das war die beste Entscheidung dann in dem Fall. Ja, war richtig

Yvonne (22:20)
Mhm.

Hm.

Gibt es denn eine Jahreszeit, wo man Slowenien gut bereisen kann mit Hund, wo die ihr empfehlen würdet oder ist das ganzjährig?

Eva & Helena (22:39)
Immer. Ich würde auch sagen, ganzjährig. können allerdings nichts zum Winter sagen, tatsächlich. Also wir waren im Winter noch nicht im Urlaub. Wir sind einfach in Österreich im Winter sehr gesegnet, sage ich jetzt mal, mit unseren Bergen, mit der Landschaft. Wir bleiben da einfach gern da, auch zum Skifahren und

Aber Herbst, Frühling, Sommer immer immer empfehlenswert. Natürlich zur Hauptreisezeit ist es natürlich so, dass womöglich an manchen Spots tatsächlich mehr Menschen sind.

Wenn es einem nicht stört, dann ist es halt so. Sonst muss man sich halt auch Tage, Wochentage vielleicht raussuchen oder Uhrzeiten oder vielleicht eher die Schlechtwetter-Tage für die Hotspots wählen. Dann geht natürlich auch die Hauptsaison. Also wir waren ja auch schon im August dort, 2022 oder so irgendwas. Ja, da war einmal extrem viel los beim Spot, wo wir gerne fotografieren wollten. Ja, sind wir halt wieder gefahren und am nächsten Tag um 6. Früh nochmal kommen und waren halt wieder dort und passt auch.

Also da muss man halt einfach dann flexibel sein.

Yvonne (23:40)
Mmh.

Jetzt kommt die wichtigste Frage für mich noch. Wie hundefreundlich ist Slowenien? Wir haben ja hier schon einige Abenteuer aus anderen Ländern gehört und es ist mal so, mal so. Wie gut kann ich jetzt in Slowenien mit Hund unterwegs sein? Egal, ob es jetzt Öffis oder Restaurants sind, Unterkünfte habt ihr gerade gesprochen. Wie ist das?

Eva & Helena (23:57)
Die

Frage haben wir uns gestern ausgebickt tatsächlich, weil wir gesagt haben, was sagen wir da jetzt dazu? Weil wir haben nur positive Erfahrungen gemacht, aber wir tun uns einfach schwer mit einer pauschalen Aussage. Wir werden ganz oft gefragt, bei allen Reisen, die wir machen, und wie war es hundefreundlich? Und eigentlich ist meine Antwort immer, ich kann es dir nicht sagen, wenn du hinfährst, wie es sein wird.

Also es kommt auf dich selbst drauf an. Wie bist du eingestellt? Wie begegnest du den Leuten? Es kommt auf deine Hunde drauf an. Wie benehmen sich vielleicht auch deine Hunde? Es kommt auf die Leute drauf an, die du triffst, weil egal in welchem Land gibt es Leute, die lieben Hunde und es gibt Leute, die mögen Hunde nicht. Es kommt auf so viele Faktoren drauf an, ob es jetzt hundefreundlich ist. Deshalb möchten wir das so jetzt eigentlich gerne mit Ja oder Nein beantworten. Öffis haben wir nie verwendet.

Yvonne (24:53)
Mhm.

Eva & Helena (24:55)
außer einmal

Yvonne (24:55)
Mhm.

Eva & Helena (24:56)
mit dem Taxi. Der Taxifahrer war super lieb und hat sofort gesagt, ja, passt, ich nehme die zwei großen Hunde mit, haue sie sich in den Kofferl. Als Nasser? Nass, ja. War kein Thema. Bei Öffis, soweit ich weiß, muss man Maulkopftragen, den haben wir halt dabei. Das ist aber, ja, wurscht jetzt, ob das freundlich oder nicht freundlich ist. Es ist einfach so. Und auch in Restaurants.

Yvonne (25:20)
Mmh.

Eva & Helena (25:23)
haben wir sie immer mitgenommen. Wir sind aber jetzt auch nicht so die Typen, spazieren einfach in Restaurants rein und setzen sich hin, sondern meistens geht einer rein und sagt, wir haben zwei große Hunde mit, wir würden gerne da essen, wir freuen uns, wir haben Hunger und dürfen wir die Hunde mit reinnehmen, bitte, weil sie sind eh voll brav. Keine Ahnung, bis jetzt war es auch in Ländern so wie zum Beispiel Spanien oder anderen oder Dänemark, wo Hunde in der Regel sehr selten erlaubt sind.

Yvonne (25:49)
Mhm.

Eva & Helena (25:51)
haben die Leute dann, weil wir einfach anscheinend nicht gefragt haben, immer gesagt, ja, okay, wir haben noch einen Tisch für euch, setzt euch da hinten ins Eck. Und einmal in Dänemark hat er auch gesagt, ich frage mal im Restaurant. Und dann hat er die Leute gefragt, dort trinkt, essen sind und alle so, ja, welcome the dogs, blablabla. Und dann sind wir halt reingegangen und die Leute haben die Hunde dann gefüttert, alles in hergekommen. Also ich würde jetzt nicht sagen, ja, nein. Also wir haben nur positive Erfahrungen gemacht. Ja, also sehr positiv. Die Leute sind

Yvonne (26:16)
Mhm.

Eva & Helena (26:18)
mit einem Lächeln immer auf uns zu und tendenziell mögen sie Hunde in Slowenien schon gerne.

Sarah Stangl (26:26)
Klingt schonmal gut. Wie kommuniziert man in Slowenien? Sprechen die Menschen da Englisch oder was sprechen die da?

Eva & Helena (26:32)
Viele können

tatsächlich Deutsch. Ältere Leute im Norden, allem an der Grenze zu Österreich, sehr sehr viel Deutsch. Aber auch in den Küstregionen Richtung Kroatien, da hat jeder mit uns Deutsch gesprochen. Wir fangen an mit Englisch und sie antworten auf Deutsch. Also viele können in Slowenien Deutsch. Ist aber jetzt bei den jüngeren Leuten, glaube ich, nicht ganz so verbreitet.

Aber bei den Älteren ist das sehr oft so. Und sonst Englisch. Bis jetzt habe ich mit Deutsch und Englisch immer komplett gut durchgekommen.

Sarah Stangl (27:11)
Sehr cool. Ich kenne nur die Instagram-Bilder. Ich würde gerne mal hinfahren, aber ihr wohnt ja an der Grenze. muss erst ganz Österreich fahren. Aber ich sehe, wie schön das ausschaut. Ich habe da diese tiefblauen Gewässer vor Augen und die schönen Wälder. Ist es das, was es auch landschaftlich ausmacht, oder ist da noch mehr?

Eva & Helena (27:11)
Ja.

Da ist Meer. da ist Meer, also auch das Meer. Ja, es gibt quasi alles dort.

Sarah Stangl (27:40)
Sehr gut. Beschreib mal.

Mhm.

Eva & Helena (27:52)
es fast so vollkommenes Land, Was die Natur betrifft. Was die Natur betrifft, ja. Weil in Österreich ist Einzige, was wir, finde ich, nicht haben, ist am Meer. das hat auch... Slowenien hat sogar das und hat sogar diesen Küstenflair und diesen auch Strände zu bieten. Hat aber trotzdem auch schöne Seen, wunderschöne Flüsse.

Viele Schluchten, viele Klammen, extrem viele Wasserfälle. Also du wirst nicht fertig, wenn du Wasserfälle gern hast. Du kannst einfach jeden Tag fünf Wasserfälle anschauen und du bist immer noch nicht viel weiter. Berge, Gebirge nämlich, wirklich Gebirge. Also der Triglav Nationalpark vor allem, das ist so der schönste Nationalpark, wo wir auch viel Zeit schon verbracht haben. Gibt aber auch andere Berge.

Abseits dieses Nationalparks, die sehr schön sind, aber dort drinnen gibt es wirklich Gebirge. Wenn man wirklich bergsteigen möchte, kommt man dort auch auf seine Kosten. Es ist wirklich total abwechslungsreich einfach. Und die Städte auch, also total schöne Städte, das hätte ich fast vergessen. Also an der Küste, so wie aber auch im Inland.

Die Küstenstädte sind super entzückend.

Sarah Stangl (29:05)
Ist das dann so kleine, muckelige Städtchen, so Altstadt-mäßig oder wie kann ich mir das vorstellen?

Eva & Helena (29:11)
Ja, nicht,

es gibt jetzt nicht so viele davon. Es ist jetzt nicht so wie in der Toskana, wo jeder Hügel ja super, liebe Altstadt ist. Aber an der Küste, sagen wir, sind so circa drei, die uns sehr, gut gefallen. Das ist zum Beispiel Kopa sehr schön und vor allem Piran. Piran hat uns am allerbesten gefallen. Mega. Ist auch zum Sonnenuntergang super zu empfehlen. Isola ist klein, aber auch sehr

Süß. Man muss sich aber vorstellen, diese Küste von Slowenien, bist in 20 Minuten abgefahren. Also, die ist nicht lang. Das heißt, es gibt dort auch nicht so viele Städte. Drei ist ja eh schon viel auf so kleinem Raum sozusagen. Kannst dann einen Tag alle besichtigen und dann auch schön Meeresfrüchte essen. das ist vielleicht das Essen, Helena, weil du bist ja doch unsere Essensspezialistin.

Vielleicht sagst du noch was zum Essen allgemein in Slowenien? Ja, voll. Also Essen ist mir total wichtig, wie man vielleicht sich denken kann schon. Und in Slowenien bin ich nicht so begeistert vom Essen, muss ich tatsächlich sagen. Also so von der traditionellen einheimischen Küche. Vielleicht habe ich es richtig noch nicht erwischt, aber es ist eher mehr so Eintöpfe, Würstel und so. Ja, nicht das, was mich halt so anspricht.

Aber an der Küste selbst ist es mega gut Essen.

weil da gibt es halt, wie in Kroatien auch, einfach Meeresfrüchte, ganz frischen Fisch und da ist es schon richtig gut dort, auch wenn ansonsten Slowenien nicht so meine Küche ist. Noch mal zurück zu den Städten, auch die Hauptstadt Ljubljana ist sehr nett. Total. Wir haben da einen Tagesausflug hingemacht, da wir so, was, zweieinhalb Stunden oder so hin.

Yvonne (30:53)
Mmh.

Eva & Helena (31:02)
und haben dort Street Art fotografiert. war damals, als unsere Hunde bei Street Art zu fotografieren, war da unser Ziel. Dann gibt es auch ganz coole Viertel nämlich. Und da waren wir im Winter. Da waren wir im Winter in Slowenien. das war Jena. Jena oder Januar. Weiß nicht, ob Jena, Jena, jeder versteht. Und dann, ja, das war auch extrem cool. Auch eine liebe kleine Stadt.

Und ja, kann man auch empfehlen. Da ist auch die Stadt an sich total schön. Also auch von den Gebäuden her, von der Innenstadt her. Richtig cool. Und eben das Künstlerviertel, weil ich mir vorstellen kann, das hören sicher viele Fotografiebegeisterte auch zu. Total zu empfehlen und vielleicht ein kleiner Geheimtipp auch.

Yvonne (31:46)
Klingt

toll. Es klingt ja wirklich so ein bisschen wie so

Slowenien. Von allem so ein bisschen was, aber nicht so groß, dass man sich entscheiden muss. Trotzdem haben wir jetzt versucht für diesen Podcast, uns zumindest mal auf zwei Gegenden so ein bisschen vielleicht noch zu konzentrieren. Und das erste, worüber wir gerne noch mit euch sprechen wollen, ist das Soca- Sokartal. Wie spricht man es aus?

Eva & Helena (32:10)
Keine Ahnung. Wir sagen Schottschottal. Aber keine Ahnung.

Yvonne (32:16)
Gut, hätte ich jetzt

auch gesagt, Sočatal da wart ihr nämlich auch mindestens einmal im Urlaub. Und vielleicht mögt ihr mal erzählen, wo liegt das jetzt in Slowenien, wenn man so auf die Karte guckt und warum habt ihr euch genau dahin verschlagen, was habt ihr da gemacht? Also gerne mal einen kleinen Bericht zum Sočatal.

Eva & Helena (32:21)
Mhm.

Ja,

Also schaut man, es ist ein Tal, wie der Name schon sagt. also das zieht sich eigentlich durch einen sehr großen Teil des Landes. Wenn man sich die Karte so anschaut, dann schaut mal in den Nordwesten, wo das startet, also quasi links oben.

Und dann liegt dort auch der Triglav Nationalpark, über den wir nachher wahrscheinlich dann auch noch sprechen werden. Aber das Sotscher Tal startet tatsächlich dort und zieht sich dann so durch hinunter, geht immer weiter nach unten, also Richtung Süden und macht da dann eine kleine Kurve und wird dann irgendwann von einem ganz kleinen Ursprung, die Sotscher ist ein Fluss, das muss man vielleicht noch dazu sagen, die entspringt dort neben dem Triglav Nationalpark.

und wird dann immer größer und immer größer und immer größer, bis es dann quasi ein breiter Fluss ist. Und dort entlang bietet es für Wanderungen im Speziellen sehr an. kann man den nämlich vom Ursprung wegwandern und durch das Sotschertal los spazieren. Und das haben wir auch gemacht. Das war richtig schön. Und wir wollten eigentlich das ganze Tal da einmal abspazieren, also ein großes Stück.

haben dann aber nur die erste Hälfte geschafft, weil, Helena, was ist passiert? Ja, die Chili hat weh gehabt am nächsten Tag. Also wir sind da ein recht großes Stück gegangen und sie hat dann irgendwie Hüftbeschwerden gehabt und es kumpelt. so, er so weit, wie viele Kilometer hätten wir da vor uns gehabt? Einige, einige. Einige, aber auf jeden Fall zu viel für die Chili in dem Moment. Und dann...

Nachdem wir ja spontan sind und immer gut gleich umplanen, wenn irgendwas nicht passt, haben wir gesagt, okay, ja, passt, dann schließen wir das Kapitel da ab. Wir kommen ja eh wieder und fahren an den Strand. An das Meer. Genau, weil Städte, da können wir ein bisschen entspannter herumspazieren, nur nicht zu viel wandern.

Yvonne (34:32)
Mmh.

Eva & Helena (34:32)
Der Soca

Valley ist eben das, Sarah vorher angesprochen hat, dieser türkisblaue, grünschimmernde Fluss, den man da überall sieht. Das ist die Soca und die entspringt und wird dann immer türkiser und immer grüner und startet wilder und wird dann immer ruhiger und ist dann am Anfang gut zum Wandern geeignet und dann weiter

unten, wo es breiter wird, auch beliebt zum Kayaken zum Beispiel oder für Wassersport im Allgemeinen. Aber daran war es für uns nicht mehr so interessant

Yvonne (35:07)
Muss ich mir das vorstellen, jetzt auch hier so in der Alpenregion, also wie so eine Klamm im Sinne von gibt's dann auch so kleine Stege oder irgendwie mal so Gitterwege oder so oder wie ist das mit Hund? man da einfach dran vorbeispazieren? Muss ich da fit sein für?

Eva & Helena (35:18)
Mh.

Ja.

eher Brücken, also wo du querst. Also du gehst eigentlich den Weg am Fluss entlang, relativ, ich sag jetzt nicht kinderwagendauglich, aber für jeden zu begehen. Also sagen wir jetzt aus Österreicher, die viel am Berg sind, dass das super leicht ist. Ich glaub mit meiner Freundin, die letztens da war aus Hongkong, wär's wahrscheinlich schon ein bisschen schwieriger. Die konnte auch nicht über die Wiese gescheit gehen, aber es kommt halt immer drauf an, welche Voraussetzungen du mitbringst. Aber...

Yvonne (35:27)
Mhm.

Eva & Helena (35:52)
eigentlich würde man sagen, ist ein leichter bis mittlerer Eher leichter Weg. Also und eben keine Stege, nichts Ausgesetztes, sondern Brücken. Natürlich so Hängebrücken, du querst, dann ab und zu immer mal wieder die Soccia und da gehst halt über die Brücken. Wenn du jetzt einen Hund hast, überhaupt nicht über Brücken gehen mag, vor allem wenn sie sich vielleicht bisschen bewegen, kann es schwieriger werden. Vielleicht dann musst du Alternativen oder irgendwie schauen.

Yvonne (35:54)
Mh.

Eva & Helena (36:20)
Durchschwimmen kannst. Nein, das bitte

Yvonne (36:23)
Euer Plan war ja ursprünglich quasi dieses Tal entlang zu wandern. Wie viele Kilometer sind das oder wie werdet ihr zurückgekommen? Oder wolltet ihr hin und zurück?

Eva & Helena (36:27)
Hm.

Die Hälfte haben

wir einen Campingplatz direkt bei der Mitte unseres Weges gewählt und wollten den ersten Tag die eine Seite gehen und den zweiten Tag die andere. Das war dann auch, wir haben nur eine Seite geschafft, weil die zweite ja dann nicht mehr ging und das war die besagte Taxifahrt zurück, die wir vorher schon erwähnt haben. Genau, weil wir haben uns ja beschäftigt damit mit den Öffis.

Yvonne (36:54)
Okay.

Eva & Helena (36:58)
Ich weiß nicht, ob ihr auch Fails hören wollt, dann wäre jetzt der passende Zeitpunkt dafür. Weil wir sind einfach mal losgezogelt, voller Freude, schöner Tag, alles bestens. ja gut, waren wir schon so, ich nicht wie lange sind wir gegangen, 25 Minuten vielleicht waren wir schon unterwegs, knapp eine halbe Stunde. Und ja, dann haben wir uns daran erinnert, dass wir ja Maulkörbe brauchen.

Sarah Stangl (37:04)
Ja bitte!

Eva & Helena (37:27)
Und dann sind wir noch mal Damit wir zurückfahren können. Dann sind wir noch einmal zurück zum Campingplatz, Maulkorb holen und dann sind wir wieder gegangen. Haben wir dann nicht noch was vergessen gehabt? Ja, wir haben noch irgendwas vergessen gehabt. Wir sind dann noch einmal zurück. Da bin ich nicht mehr mitgegangen, weil ich gesagt habe, nein, ich bleibe da jetzt stehen. Genau, wir sind noch einmal zurück, haben noch mal was geholt und dann sind wir weitergegangen und dann haben wir aber leider so viel Zeit.

haben wir so viel Zeit verschwendet durch dieses zweimal hin und her gehen, dass wir dann den letzten Bus verpasst haben. Falsch. Falsch. Wir haben nämlich, das stimmt nicht ganz, weil wir haben nämlich die Buspläne angeschaut, aber nicht gesehen, dass die erst ab der Hochsaison, ab der Reisezeit gelten. Wir waren in der Offseason dort und da sind diese Pläne noch nicht in Kraft getreten quasi und es ist einfach gar kein Bus gefahren. Nein, es wäre schon eine gefahren, aber früher halt.

Sarah Stangl (38:00)
Mmh.

Yvonne (38:17)
Mhm.

Eva & Helena (38:20)
Und erst nach einer Stunde an der Bushaltestelle haben uns dann irgendwelche betrunkenen Männer erklärt, da kein Bus mehr kommt. Es war schon finster, die Hunde waren nacht. Es war wirklich ein bisschen ein Challenge, weil auch kein Taxi. Wir sind dann in alle Hotels rein, überall geschaut, ob uns irgendwer eine Taxi-Nummer geben kann. Aber insgesamt trotzdem cooler Ausflug.

Yvonne (38:29)
Okay!

Dann ...

Wenn ich jetzt in das Sochertal fahren würde, habt ihr irgendwie... Ihr musst jetzt abbrechen, haben wir ja gerade gehört, aber denkt ihr, wie lange kann man sich da aufhalten? Kann man eine Woche Urlaub dort zubringen?

Eva & Helena (39:02)
Ja, ja, Wir nicht. Uns wäre langweilige eine Woche dort. Aber ich glaube, viele andere schon. Wenn man dort schön campt auf dem Campingplatz, auch einige viele Zeit dort gewesen. Wenn man gerne im Fluss ein bisschen blanscht. Es gibt dort auch Wasserfälle. Man kann von dort aus auch viel mit dem Auto erreichen. Man kann da viele Spazierwege gehen. Aber man muss auch sagen, die Vielfalt hat man halt nicht. Es ist dann halt immer dieses Sotscha, das immer gleich ausschaut. Was aber wunderschön ist.

Yvonne (39:25)
Mhm!

Eva & Helena (39:28)
Ich glaube, weil viele fahren ja auch gerne eine Woche an den Strand nach Italien und genau so würde ich das jetzt halt auch sagen, obwohl man dort noch mehr Vielfalt hat wahrscheinlich als am Strand in Italien, weil man hat doch verschiedenste Wandermöglichkeiten.

Yvonne (39:43)
Was war dann euer Highlight aus dem Sottertal? Habt ihr eins?

Eva & Helena (39:48)
Ja, definitiv der Fluss einfach an sich. Also, und ein Highlight von mir war schon auch, wo das ja extrem kalt, weil der entspringt ja dort erst. Und ich fand's cool, als die Helena dort reingegangen ist zum Baden. Also, ich hab mich nicht getraut, aber die Helena hat sich getraut. Und das war für mich auch so bisschen ein Highlight. So, die Helena geht da rein und traut sich das. Alles für die Drohnenaufnahme.

Sarah Stangl (40:15)
Haha.

Eva & Helena (40:17)
Und es gibt auch einen super schönen Wasserfall. habe jetzt den Namen, mir nicht ein. Kann man aber auf unserem Blog sicher finden bei der Reise. Der auch im Sotscher-Dall liegt und das war auch so ein Highlight für mich. Ja, der war mega schön. Der ist so liebe ja diese Wasserfälle dort so sehr. Klein und versteckt irgendwo hinten drinnen, also sehr schön. Vor allem die kleinen Unbekannten sind einfach so cool, weil du hast sie für dich. Du bist einfach dort und du genießt die Ruhe und du genießt den Wasserfall. Du kannst wirklich...

Was für uns immer wichtig ist, auch dich fotografisch auszudoben. Weil wenn zu viel los ist, es immer schwierig mit Hunde ableinen, dann andere Hunde dort und so weiter. Und da besuchen wir oft gerne nicht das Highlight, sondern das drittbeste Highlight. Dafür sind wir allein.

Yvonne (40:53)
Hm.

Sarah Stangl (41:02)
Dann wollen wir noch zu eurem Erlebnis kommen, zwar zum Triglav. Hab ich jetzt das richtig gesagt? Nationalpark. Wie spricht man das aus?

Eva & Helena (41:15)
Wir sagen Triglav, wir wissen es natürlich auch nicht zu 100%, aber wahrscheinlich.

Sarah Stangl (41:18)
Ja? Okay.

Okay, sagen wir, es heisst Triglav. Wenn ich jetzt Nationalpark höre, ist meine allererste Frage immer, denn der Hund mit? Weil zum Beispiel in der Schweiz dürfen die Hunde nicht in den Nationalpark. Wie ist es da?

Eva & Helena (41:35)
Also der Stand in den Jahren, wo wir dort waren, ist ja, die Hunde dürfen rein. Wie sich das in Zukunft entwickelt, kann man natürlich nicht sagen, aber aktuell ist es so, dass der Hund uns da überall hin mit begleiten kann.

Sarah Stangl (41:47)
Ist das Leinenpflicht?

Eva & Helena (41:47)
Genau.

Generell ist, glaube ich, in Slowenien überall auch Leinenpflicht, soweit ich das weiß. Ich glaube, gleich wie in Österreich, dass es auch überall

Sarah Stangl (41:59)
Okay, also ganzjährig überall.

Eva & Helena (42:02)
mit Sicherheit kann ich mit...

Sarah Stangl (42:02)
Und wie wird das so gehandhabt,

so erfahrungsgemäß?

Eva & Helena (42:06)
Also

die Chili darf bei mir generell frei laufen. sag's jetzt da, obwohl es öffentlich ist, weil sie wirklich sehr brav ist und sie kümmert sich nur mich, nicht andere Hunde, nicht andere Menschen, nicht Wildtiere. Also sie will nur ihren Ball oder ihr Leckerli. Von dem her tue ich mir da recht leicht zu sagen, passt. Und auch wenn Leute entgegenkommen, dann hänge ich sie trotzdem gern an, weil man weiß ja nicht, hat vielleicht mehr Angst vor Hunden. Aber sonst lasse ich sie frei laufen, weil ich ihr halt voll vertraue.

Bei Magilo ist es schwierig, weil dort wirklich auch viel Wald ist, viel Gegend, halt einfach Wildtiere sind. Und da muss man sich schon sicher sein. Und es gibt ja auch in dieser Gegend, es gibt ja in Slowenien auch Bären. das ist natürlich dann auch nicht immer ganz ungefährlich. Vor allem, wenn man jetzt so ganz wild unterwegs ist oder so in der Hütte, wo auch wir waren, wenn wir da in der Nacht wieder hingegangen sind, war schon oft einmal ein mulmiges Gefühl.

lassen wir die Hunde jetzt auch nicht einfach frei in den Wald reinlaufen. Je nach Ermessen. glaube, man kennt seinen Hund, man kennt sich selbst gut. Und wir haben auch die Hunde auf Stränden frei laufen lassen, wo wir es vielleicht zu dem Zeitpunkt irgendwann nicht hätten, dürfen tun. Aber es war kein Mensch dort. Wir wussten, wie man die Situationen handelt. Ich glaube, so wie überall. muss einfach an Ort schauen, ist das jetzt angemessen? Man kennt ja sich selbst, man kennt seinen Hund.

Und man kann die Situation dort einschätzen, hoffentlich, das dementsprechend anhandhaben.

Sarah Stangl (43:42)
Stichwort Bären, interessant, da habe ich gar nicht dran gedacht, ehrlich gesagt, dass das da Bären haben könnte. Ist das denn in diesem Nationalpark auch der Fall? Ist das eine Gegend, wo es die hat?

Eva & Helena (43:55)
Ich glaube, es gibt schon Gegenden, wo es Meerbären gibt in Slowenien, aber ich kann es nicht ganz genau sagen. Ich habe mich nicht so viel damit beschäftigt, weil je mehr ich mich damit beschäftige, desto mehr fürchte ich mich. Ich bin tatsächlich ein bisschen ein Angsthase und je mehr ich dann darüber liest, desto weniger mag ich dann halt diese verlassenen Hütte in den Bergen dort wohnen. Aber man hört jetzt nicht viel.

Yvonne (44:08)
Mhm.

Eva & Helena (44:20)
Also ich glaube nicht, das wimmelt dort nicht von Bären. Also ich glaube, ist schon ein Highlight, wenn du einen triffst. Es gibt aber auch Urlauber und Reisende, die wirklich so Bären, also Wildtierfotografie für Bären und es gibt auch so Gegenden, wo man sich so Glashütten für so Fotografen, dass du halt Bärensichtungen haben kannst. das gibt es auch in Slowenien, haben wir aber keine Erfahrungen damit.

Ja, und die Eva, die ist ja auch bei etwas Wildschweine angeht und alles, sehr, sehr sensibel. wie wir da in dieser Hütte waren, da haben wir ja nicht gewusst, dass man da nicht hinfahren kann, sind wir dann irgendwo rausgeschmissen worden im Nationalpark quasi von dem, der uns dort hingeführt hat, weil mit unserem Auto haben wir dort nicht hinfahren können, es zu Gelände, der ist mit seinem Jeep gekommen, hat unser Gepäck in sein Auto geladen und hat uns mal ein Stückchen weiter in den Nationalpark geführt. Und dann hat gesagt, von da aus jetzt nur mehr zu Fuß.

Sarah Stangl (45:06)
Mhm.

Eva & Helena (45:15)
Und dann bist du mal so, was sind 300 Höhenmeter, 1,5, 2 Kilometer sehr steil nach unten zu der Hütte gegangen. Und jedes Mal, du es weg wolltest, hast du es auch wieder aufgehen müssen, auch wenn du jetzt nur Milch kaufen wolltest. Und wenn wir da halt spät heimgekommen sind, dann haben wir da runterspazieren müssen auf beiden Seiten Wald und bei jedem Geräusch hat die Eva fast die Krise gekriegt.

Sarah Stangl (45:29)
Nein.

Das Gefühl kenne ich. Ich war mal im Yellowstone mehrtäglich wandern mit Zelt. Und einmal in einer Nacht war da eine Gruppe Gänse, die hat Geräusche gemacht. Ich dachte, das seien Bären oder so. Da habe ich fast nicht getraut, aus dem Zelt Aber es waren nur die Gänse. Dieses mulmige Gefühl, wenn man weiss, es gibt Bären. Ich kann mir das gar nicht vorstellen mit Hund. Da im Yellowstone war ich natürlich ohne Hund. Noch mal ...

Eva & Helena (46:02)
Ja, Gott sei Dank.

Sarah Stangl (46:13)
äh ja kritischer irgendwie als nur so als Mensch.

Yvonne (46:17)
Ich kann

das auch mit den Wildschweinen verstehen. Da bin ich ganz bei Eva. Ich find die auch gruselig. Ich hab schon Horrorgeschichten aus Berlin stattgehört, wo Wildschweine einen Hund angegriffen haben. Braucht man alles nicht.

Sarah Stangl (46:20)
Das reicht.

also ihr habt euch eine Hütte gebucht, habe ich das richtig verstanden, im Nationalpark. Worüber macht man das? das Booking? Wie kriegt man sowas?

Eva & Helena (46:36)
Mhm.

Ja, wir haben es tatsächlich auf Booking entdeckt und gebucht. Wir wussten, sie liegt abgelegen, aber so ganz genau haben wir nicht gewusst, wie abgelegen. Aber es war dann tatsächlich, wir hätten es uns sonst wahrscheinlich nicht gebucht, weil wir ja natürlich schon Ausflüge auch rundherum machen wollten mehr. Aber es war dann im Endeffekt echt cool, weil es uns zu längeren Wandertouren dort im Nationalpark verleitet hat, die wir sonst vielleicht nicht gemacht hätten, weil wir mobiler gewesen wären mit dem Auto.

Dort einfach mitten drin zu sein, war ja sonst nichts. Da war nur diese Hütte. Das war richtig cool. Wenn man jetzt zurückdenkt, wir haben damals noch nicht so viel fotografiert. Doch, schon auch. Aber noch nicht auf dem Niveau. Aber wenn ich jetzt in die Location zurückdenke, war schon

Yvonne (47:30)
jeder fängt mal an.

Sarah Stangl (47:30)
Gibt es einen Tipp

in diesem Nationalpark? Etwas, was man erwandern sollte oder sehen sollte? Ein Highlight.

Eva & Helena (47:39)
kein konkretes, das mir jetzt tatsächlich in den Sinn kommt. Da gibt es einen Blogbeitrag tatsächlich dazu.

Sarah Stangl (47:44)
Sehr gut.

Eva & Helena (47:44)
sechs Tage im Triggler Nationalpark, wo man sich alles anschauen kann. Und es war alles davon cool. Also wir sind nicht nur in der Hütte im Berg gewesen, wir sind natürlich auch runtergefahren und haben andere Sachen gemacht. Vor allem eine coole Schlucht, die hat mir sehr gut gefallen. Denn die Schlucht beginnt irgendwie mit einem Und die war sehr, sehr schön. Die hat mir extrem gut gefallen. war hinten so ein langes Tal hinaus und bunte Blumenwiese zu dem Zeitpunkt, wo wir dort waren, mit einem Dahlschluss.

Sehr, schön. Also die ganze Gegend rundherum. Und auch Bleet ist nicht weit. Die Bootsfahrt haben wir da gemacht, oder? ja, das ist vielleicht, See ist vielleicht dieser Tipp, den wir geben können tatsächlich. Das ist ein entspanntes Ziel, was glaube jedem ganz gut gefällt. Man kann dort gemütlich am See liegen und baden. Man kann aber auch rundherum wandern den See.

beziehungsweise am anderen Ende vom See gibt es einen sehr coolen Wasserfall, auch den man erwandern kann. Und man kann dann mit dem Boot auch wieder zurückfahren oder am See stand-up badeln mit dem Hund. Es gibt direkt am See einen Campingplatz. Und jetzt fragt ihr euch, wie heißt dieser See? Ich kann euch leider nicht sagen, wie man ihn wirklich ausspricht. Bohinsko Jezero. Bohinsko? So?

Sarah Stangl (48:51)
Ja.

Yvonne (48:52)
Ja.

Okay.

Eva & Helena (49:02)
Aber auch ist in dem Blogbeitrag, was wir am ersten Tag gemacht haben. Und das ist schon etwas, wo man sagen kann, das ist richtig cool. Und einfach auch dieses Hüttenerlebnis, das war tatsächlich mein Highlight. Diese Hütte dort in diesem abgelegenen Park in so einer schönen Natur. Du gehst raus und du hängst die Wäsche auch draußen auf, wenn du was waschst oder du...

machst ja Feuer draußen, da gibt es einen Lagerfeuerplatz, da haben wir wieder Feuer gemacht. Wir haben einheizen müssen mit Holz innen. Für Warmwasser? Für Warmwasser haben wir vorher mit Holz einheizen müssen. Das war so eine ganz neue Art von Urlaub, das war richtig cool. Urig. Ja, Urig.

Yvonne (49:49)
Hm.

Und ihr habt jetzt vorhin auch noch gesagt, das ist wahrscheinlich eher bergig, oder? Der Nationalpark. Also wenn ihr 300 Höhenmeter schon allein zur Hütte irgendwie zurücklegen müsst, ist das jetzt eher was für die, die sagen, sie haben auch Bock auf bisschen Höhenmeterunterschied.

Eva & Helena (50:02)
Ja, definitiv. Wenn man da drinnen wandern möchte, dann bringt man schon Wanderschuhe, bitte gescheite Ausrüstung mit fürs Wandern auch. Also es sind wirklich viele Langstreckenwanderungen dort. Also für Leute, die Langstreckenwanderungen machen, glaube der Alpe Adria Trail oder so geht da auch durch, ist echt cool, auch wenn man mit Zelt unterwegs ist für mehrtages Touren voll zu empfehlen. Aber wie gesagt, dieser Buins Coie Zero, den ich am Anfang erwähnt habe, das wäre halt so dieses

Das Leute, wo man auch cool hin kann zum Oma-Dum-Spazieren und zum Wasserfallwandern, wenn man nicht der Hardcore-Wanderer ist. Auch für die Hunde cool zum Abkühlen und ins Wasser gehen.

Yvonne (50:45)
Klingt

Ja, es klingt einfach mega spannend. Also ich finde, alles, was ich erzählt, macht Lust auf mehr. Also bei mir hat es jetzt so bisschen auch das Fernweh ausbrechen lassen. Ich war da noch nie. Ich will da unbedingt mal hin. Aber wie ihr gesagt habt, von Hannover ist es glaube ich 15 Stunden und hier aus dem Alberg sind es auch nochmal zehn oder so. Für mich ist jetzt hängen geblieben.

Eva & Helena (50:59)
Mmh.

Yvonne (51:06)
Eigentlich gibt es da von allem etwas und für jeden etwas. Und das Ganze auf relativ kleinem Raum, sodass man eben wirklich auch, wenn man da zwei Wochen Urlaub macht, von Bergen über Schluchten, türkisblaues oder grünes Wasser bis hin zum Meer und kleinen Küstenstädtchen irgendwie alles haben kann. Also, das klingt echt nach einem Traum. Ich würde deswegen allen, die jetzt hier zuhören und sagen, das interessiert mich wirklich gerne, mal euren Blog ans Herz legen. Da kann man ja diese zwei Gebiete, die wir jetzt angesprochen haben, nur die kann man dann noch mal nachlesen, auch mit Fotos.

Eva & Helena (51:25)
Mh.

Yvonne (51:36)
und mit den Orten eben oder natürlich auch bei euch auf Instagram. Und ansonsten bleibt mir nur noch zu sagen, für die, dort sind, wir sagen es immer wieder mal, natürlich bitte auf Natur und Umwelt achten, sie so benehmen, wie man sich zu Hause auch benehmen würde, damit es am Schluss eben noch lange schön bleibt und vielleicht auch nicht irgendwie mit Einschränkungen einhergeht, sondern man eben auch die Hunde zum Beispiel weiterhin mitnehmen kann, so wie ihr das eben auch macht, mit ein bisschen gesunden Menschenverstand. Und ja, dann.

Vielen, vielen Dank, dass ihr da wart, dass ihr euch die Zeit genommen habt. dann würde ich sagen, Sarah, hören wir uns in der nächsten Folge wieder.

Sarah Stangl (52:14)
Ja ja, bis dann. Tschüss!

Yvonne (52:15)
Tschüss!