#Lokalgeplänkel
🎙️ #Lokalgeplänkel – Die Stimme des Mühlenbecker Lands | Podcast aus Oberhavel (Brandenburg)
✨ News. Klatsch. Termine. Ehrlich und direkt. 🙌
#Lokalgeplänkel ist der Lokalpodcast für alle, die wissen wollen, was im Mühlenbecker Land wirklich los ist. Dennis und Patrick nehmen euch mit durch die Themen, die unsere Gemeinde bewegen — was läuft und was eben nicht so.
Was euch erwartet:
Ob Rathaus-Entscheidungen, Bauprojekte, Vereinsleben oder der neueste Klatsch aus Schildow, Mühlenbeck, Zühlsdorf und Schönfließ — bei #Lokalgeplänkel bekommt ihr alles auf den Punkt. Keine trockenen Amtsblätter, sondern echte Gespräche über das, was vor eurer Haustür passiert.
Jede Woche samstags sprechen Dennis und Patrick über Kommunalpolitik, Ehrenamt, lokale Unternehmen und alles, was die Menschen in Oberhavel beschäftigt. Dazu gibt's Termine, die ihr nicht verpassen solltet, und Hintergründe, die ihr so nirgendwo anders bekommt.
Für alle Bürger, Neubürger, Unternehmer und Vereine — ob mitten im Mühlenbecker Land oder in der Region Oberhavel: #Lokalgeplänkel ist euer wöchentlicher Bürgerdialog zum Anhören.
🎧 Also: Reinhören, mitreden, Bescheid wissen — jeden Samstag eine neue Folge auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.
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#72 – 🎃 Halloween, 🏠 Tiny Houses & die Frage: Glienicker Land oder Mühlenbeck/Nordbahn? 🦆🏙️
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🎙️ Ohren auf – hier kommt was für eure Lauscher! 🎉
🎧 Eure Hosts: Dennis Hentschel & Patrick Schumann
Jeden Samstag frisch im Feed – mit allem, was hier wichtig, spannend und hörenswert ist: 📰 Aktuelle News, 💬 Hintergründe & Geschichten, 📅 Termine, 🌟 und Themen die bewegen, verbinden und die Du kennen musst
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THEMEN DIESER EPISODE
Zwei Reisen, viele Baustellen: Vom Harz mit Tiny-House-Ideen direkt in den Gemeindealltag mit Vogelgrippe, Jugendumfrage, Ortsbeiräten und der Frage, ob Fusionen Kraft oder Identität kosten. Wir suchen konkrete Lösungen statt großer Worte und laden euch zum Mitmachen ein.
- herbstlicher Harz-Trip und Tiny Houses auf Parkhäusern als Impuls für Wohnraum
- Wohnraummangel lokal denken, modulare Lösungen prüfen
- Vogelgrippe, Stallpflicht, unsichere Lage für Weihnachtsgans
- Jugendumfrage 2025: Sorgen, Einsamkeit, Bedarf an Ansprechpartnern
- Website-Leistungssponsor für SV Mühlenbeck gesucht
- Ortsbeiräte: Termine, Einwohnerfragestunde, Beteiligung
- Seniorenmesse und parallele Angebote, Bedarf an besserer Koordination
- Beleuchtung an Kita und Dorfplatz: kleine Defekte, großer Vertrauensverlust
- Sparzwang der Kommunen und Idee möglicher Gemeindefusionen
Schreibt uns nochmal gerne Namensideen. Wie heißt dann die Gemeinde und wie heißt unsere Hauptstadt?
Korrektur: Termine für so Ortsbeiräte sind natürlich Anfang November statt Oktober.
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Aufzeichnung vom: 30.10.2025
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Dies ist ein Podcast aus Leidenschaft, von uns für Euch. Alle Infos sind mit Herzblut und ohne Garantie.
Einstieg, Halloween, Indonesien-Grüße
SPEAKER_02Herzlich willkommen zu Episode 72. Liebe Leute, ich hoffe, die letzte Nacht war nicht zu gruselig. Hier kommt nämlich gerade aus der Grusel und Geisternacht Halloween war gewesen, mein Lieber. Lieber Patrick, du bist wieder zu halt jetzt live aus Indonesien. Wo hat sich hinverschlagen? Wo erreichen wir dich heute?
SPEAKER_01Hallo Dennis, hallo Nürnberger Land. Ja, ich habe ja angekündigt, dass ich auf die Inseln gehe und genauso habe ich das auch gemacht. Neben Bali gibt es natürlich noch viele, viele andere Inseln in Indonesien. Und meine letzten Nächte, die ich verbringe hier, verbringe ich jetzt auf der wunderschönen Insel Nusa Pinida. Nusa heißt ja im indonesischen Insel, also irgendwie heißen hier immer alle Inseln immer Nusa. Und ich habe einen tollen Bungalow, schauenden tiefes Tal. Ich muss mich schon mal entschuldigen, ich bewohne derzeit ein, ich sag mal, ein Zelt und in dem Gestänge, das ist so, ist ein Gecko drin. Und es wirkt hier gerade wie ein Lautsprecher. Also wenn ihr gleich so einen Gecko hört, der holt immer so dreimal tief Luft und dann macht er Gecko, Gecko. Wünsche ich euch schon mal viel Spaß beim Zuhören. Ich lasse mich nicht ablenken, mit dir trotzdem hier eine schöne Folge zu haben, um unseren Einwohnern ein bisschen was zu berichten.
SPEAKER_02Ach, du spinnst doch mal. Du sitzt aber hier zu Hause, hast du irgendeinen Gecko-Soundwave im Hintergrund eingemacht und wir denken alle, du bist in Indonerium gemacht. Nee, ich habe jetzt noch gemacht. Klar ist er noch, wann dürfen wir nicht so wieder erwarten hier?
SPEAKER_01Am Montag. Wir reden ja heute bestimmt über die Ortsbeiratssitzungen, die wir in Möbelbergerland haben. Und ich erscheine am Montag lande ich wieder in unserer lieben Heimat und werde am Abend dann auch gleich auf die von mir einberufene. Nicht von mir, also da, wo ich eingeladen wurde zu der Sitzung im Ortsbeirat Schilder gehen.
SPEAKER_02Na gut, sehr vorbildlich, mein Lieber. Ja, rechtzeitig zurück. Ja, da wollen wir heute gar nicht so viel über Indonesien reden. Da wirst du uns bestimmt, wenn du wieder da bist, die einen oder anderen Impressionen noch mitbringen. Ich denke mal, du wirst schon sehr viel erlebt haben und wirst noch ein paar was erleben, vielleicht auf der Rückreise. Da sind wir auf jeden Fall schon sehr gespannt drauf. Du mal lieber, ich war auch unterwegs. Habe ich gesehen. Nicht so weit wie du, aber ich war auch unterwegs. Und zwar waren wir mit der Familie ein paar Tage im Herz, äh, im Harz. Kennst du den Harz? Warst du schon mal am Harz?
Harz-Reise Und Tiny-House-Idee Auf Parkhaus
SPEAKER_01Ich war schon ein paar Mal im Harz. Aber zweimal hat es mich enttäuschend dorthin gezwungen, weil ich nämlich spontan rodeln wollte. Und der Harz war noch nicht so weit, dass man da rodeln konnte. Ansonsten ein paar kleinere Ausflüge. Aber ich kenne auch die Werbung. Kennst du noch die Werbung von früher? Da haben sich auch, ich weiß gar nicht, in welcher Situation das war. Wir sind ja früher immer in den Harz gefahren. Nee, gut. Ich bin Generation Werber und so viel Pferde.
SPEAKER_02Also ich war noch nie im Harz vorher.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_02Ich war noch nie im Harz vorher, aber muss aber sagen, ehrlicherweise, ich bin positiv überrascht, der Harz, der Herbst, der Harz entwickelt sich, habe ich dir gefühlt. Da gibt es viele neue Sachen, viele Sachen mit Adventure, mit ein bisschen Entertainment und Pippapo, neue Gebäude, neue Restaurants und also ich habe dir Gefühl, der Harz entwickelt sich und wir hatten eine wunderschöne Herbst-Harzzeit. Und der Harz ist ja so ein Mischwaldgebiet. Und das sieht natürlich wunderbar aus, diese Gelb, Orange, Rot, Grüntöne, wenn die alles auseinander sind. Hat zu der Jahreszeit krass. Auge natürlich echt viel. Wunderbar. Also ich kann nur empfehlen, wir haben Nordhausen übernachtet. Und zwar gibt es da den Fürstenhof und der hat, was ich sehr cool finde. Und deswegen komme ich mal auf dieses Thema. Der hat ein Parkhaus. Okay. Und auf der obersten Etage vom Parkhaus, also die dritte Etage ist es, da sind komplett Tiny Häuser hingestellt. Zwölf Stück. Immer so, lass mich jetzt lügen, 15, 20 Quadratmeter oder 18 Quadratmeter. So für maximal vier Leute.
SPEAKER_01Wenn ich kurz eingrätschen darf, wie viele Etagen hat das Parkhaus?
SPEAKER_02In der dritten Etage, also drei Etagen inklusive dieser Tiny House-Etage quasi oben drauf. Und wie so ein kleines Dorf ist es so angelegt oben, ne? Die sind also alle so nebeneinander und in der Mitte hast du so einen kleinen Begegnungsraum und dann hast du da oben noch ein Saunahäuschen und so weiter, sehr modern. Super Sache, man hat einen schönen Ausblick raus, alles so im skandinavischen Stil gehalten, viel mit Holz, diese Tinyhäuser da oben. Und echt eine klasse Idee für viele Dachflächen, die ja offensichtlich in der Republik in Berlin, hier und da immer noch so rumliegen. Was ist auf den meisten Dachflächen? Klar, macht man ein bisschen Solar oder da ist einfach nichts. Und das ist aber eine coole Idee, finde ich, wie man Wohnraum schaffen kann. Hast du denn da gleich eines Parkhaus im Haus? Beispiel. So ein Tiny House mit 20 Quadratmetern, einem Zimmer, kleine Küche und Doppelstockbett. Das heißt, darunter kannst du auch noch ein Arbeitszimmer oder Arbeitsecke machen.
SPEAKER_01Ist für viele junge Leute vielleicht sogar völlig ausreichend. Klar, du, wir haben uns ja schon mal darum unterhalten oder jeder kennt das Thema mit dem ganzen knappen Wohnraum. Und in der Gemeinde Müllenbecker Land, ich habe vor kurzem mal durchgezählt, gibt es 48 gemeineeigene Wohnungen, die vermietet werden können oder vergeben werden können. Und da ist es natürlich auch gefragt, wenn man schon nicht viele Flächen hat, die man vielleicht roden möchte, Wälder abholzen möchte, um dort neue Baugebiete zu machen, anders zu denken, neu zu denken, vielleicht ein bisschen modern zu denken und auch mal ein paar Wege einzuschlagen. Naja, und mutig Wohnraum zu schaffen, wie du es da gesehen hast. Das ist jetzt natürlich kein richtiger Wohnraum, wo du jetzt drin warst. Das ist natürlich Urlaub, Wellness. Aber der Gedanke, der Gedanke, den man damit verbringen kann, kann vielleicht was Tolles sein.
SPEAKER_02Naja, ich sag mal so, ich habe auch angefangen mit einer Einzimmerwohnung, die war knapp 38 Quadratmeter. So wie wir jetzt dazu viert, die vier Nächte da übernachtet haben. In so einem Ding kann ich mir schon vorstellen, dass da eine Person locker wohnen kann. War echt völlig okay. Also das war jetzt nicht so tiny House-mäßig, ich muss mich mal zusammenquetschen, sondern selbst ich habe eine angenehme breite Bettsituation gehabt. Ausreichend lang. Also war wirklich zu empfehlen, Fürstenhof Nordhausen, der mal auf die Seite gehen will, Tiny Houses. Und da kann man sich echt gute Impressionen einholen, wie man sowas machen könnte.
SPEAKER_01Der Kreisrunde Harz, wo war das? Weißt du das? Norden, Süden? Ich weiß, als ich ihm da war, war ich nördlich des Harzes gewesen.
SPEAKER_02Boah, da bin ich mal ja auch nicht so gut mit den Himmelsrichtungen. Wir waren in Nordhausen, vielleicht liegt es im Norden vom Harz, was? Okay. Aber ich glaube, das ist der Südharz, wie man so schön sagt.
SPEAKER_01Ja, okay, naja, gut, komm dann.
SPEAKER_02Aber genug ab ihr Harzt jetzt hier. Voll erwischt hat es uns hier, mein Lieber. Die Vogelgrippe ist jetzt richtig eingeschlagen. Letzte Folge hatten wir drüber gesprochen. Ist der Weihnachtsbraten in Gefahr?
SPEAKER_01Für uns alle wahrscheinlich, ne? Also all die Leute, die sich vielleicht gedacht haben, ich hole die Bio-Gans von meinem Bio-Hof in oder aus Oberhavel. Du, Dennis, mein Bauchgefühl. Ich muss mal ganz kurz sagen, hier in Indonesien, ich versuche ja die ganze Zeit so ein bisschen bei Informationen zu bekommen. In der letzten Episode habe ich ja darüber gesprochen, muss ich meine Tiere jetzt nun zu Hause einsperren gerade oder nicht. Also muss ich dich zu Hause anrufen, muss ich dich vorbeischicken, damit du alle notschlachtest. Das ist gar nicht so leicht, an diese Information ranzukommen. Natürlich lese ich auch über die Fälle, aber welche gesetzliche Grundlage nun gerade greift, weiß ich nicht. Und für all diejenigen, ich komme zurück auf das Thema ganz bestellt, oh, ich glaube, Dennis, mein Bauchgefühl sagt, die gibt es dieses Jahr nicht. Ich habe da Zweifel dran.
SPEAKER_02Not schwer, oder? Ja. Jetzt sehe ich fast genauso, wenn man jetzt so liest hier, wie viele hunderttausende Vögel in Brandenburg schon gekult, sagt man, werden mussten. Wir hatten über den Spargelof Kremmen berichtet, der seine knapp 5000 Gänse keulen musste. Da hat es jetzt wohl auch noch das weitere Federvieh, ich glaube, die hätten auch Enten und so gehabt, ne? Auch noch. Erwischt, soweit ich es mitbekommen habe. Also, ja, ja, also das scheint wohl übel jetzt eingeschlagen zu haben. Na, bei denen was? Landkreis du? Landkreis unterschiedlich. Manche haben jetzt Stallpflichten und manche noch nicht angeordnet. Das wundert mich allerdings auch ein bisschen.
SPEAKER_01Ja, das wäre schön, wenn es da so ein einheitliches Vorgehen gibt, ne? Aber ich muss auch, ich muss auch sagen, derzeitig kommt es, habe ich das so wahrgenommen, immer dann, wenn ein, zum Beispiel, in dem Fall derzeitig sind ja die Kranicher. Also wenn so ein Kranich bei dir verendet oder landet oder ähnliches, dann musst du das Ganze melden, dann wird geprüft. Ist das der Fall, dass du es hast, muss gekollt werden. Und ich erinnere mich noch, in der Vergangenheit war das so, dass dann so eine Zwangsstallung angesetzt wurde, weil es dann einfach zu viel geworden ist. Und aktuell hört sich das eigentlich so an, als wenn das schon wieder so viel ist wie damals, als das H5N1 ausgebrochen ist.
SPEAKER_02Ja, das wis ich jetzt nicht, hab jetzt den historischen Vergleich nicht vor Augen, aber es ist zumindest in aller Munde, scheint zumindest eine etwas größere Geschichte zu sein schon wieder.
Wohnraummangel Und Gemeindelösungen
SPEAKER_01Ja, bald nicht mehr in aller Munde, wenn die ganzen Tiere gekollt werden müssen und dann ist fürs Weihnachtsessen keiner mehr da. Na gut, kennst du. Weißt du, früher im christlichen Glauben ist, glaube ich, wenn ich es jetzt richtig aufgepasst habe, ist an Weihnachten ja sowieso immer der Fastentag. Also da gibt es ja gar kein Fleisch, sondern da gibt es sonst immer, glaube ich, Fisch. Vielleicht müssen wir dieses Jahr komplett auf Fisch umsteigen und dann gibt es zu Weihnachten Karpfen, am ersten Weihnachtsfreundtag Karfen und am zweiten Weihnachtsfrage auch nochmal Karpfen.
SPEAKER_02Also Short Guns, Long Fish. Ja. Wird man in der Bösianersprache zu sagen.
SPEAKER_01Okay, das heißt, also wer jetzt schon mal in das Karpfengeschäft einsteigt, wer jetzt ins Karpfengeschäft einsteigt, der kann sich eine goldene Nase verdienen.
SPEAKER_02Ja, ich noch. Und Silvester ist das ja auch Tradition, ne? Oh ja. Gut, also hoffen wir, dass das irgendwie bald eingedämmt ist und einen guten Verlauf noch nimmt.
SPEAKER_01Ja, ich. Aber du, da sieht nicht rosig aus, ne? Kann man sagen. Was soll denn das da jetzt noch gut werden? Also, wenn sowas einmal ausbricht.
SPEAKER_02Ja, und diese nicht rosig aussehen. Jugendumfrage 2025 im Mühlenbäcker Land ist abgeschlossen, mein Lieber. Die Franziska Sander meldet quasi, dass 362 junge Menschen unter 27 Jahre daran teilgenommen haben. Aber viele Jugendliche blicken auch wohl mit Sorge in die Zukunft. Ist so ein bisschen das Fazit. Klimawandel, Krieg, Pandemie und auch eigene Zukunftsperspektiven belasten wohl die Jugendlichen stark. Und besonders besorgniserregend, so wie ich es aus dem Bericht herausgelesen habe, ist, dass ungefähr 8% der teilnehmenden Angaben, dass sie niemanden haben, mit dem sie über ihre Sorgen sprechen können.
SPEAKER_01Ja, ich glaube, es ist ein schwieriges Thema, das jetzt hier im Podcast zu besprechen, Dennis, oder da einen Ratschlag zu geben. Aber was ich natürlich aus meinem eigenen Umfeld sagen kann, ist, dass es ganz vielen Leuten mir auch schlecht oder schwerfällt, wenn sensible Themen angesprochen werden, wie reagierst du darauf? Und dabei rede ich nicht nur von Jugendlichen, auch vielleicht mit Erwachsenen. Wenn jemand sein Herz öffnet oder offen zu dir sagt, ich habe Probleme mit da und damit, ich glaube, dann fühlen sich viele von uns erschlagen. Viele von uns erstmal hilflos oder ratlos. Wer bin ich, dass ich denn jetzt hier einen guten Ratschlag geben kann? Und Jugendliche haben natürlich nochmal eine ganz andere Art und Weise. Das heißt also, glaube ich, Eltern sind grundsätzlich gar nicht mal die ersten Ansprechpartner und Franziska Sander ist ja diejenige, die bei uns in der Gemeinde Mimmecker-Landmache richtig aufräumen will. Über alle Generationen hinweg. Und die richtigen Ansprechpartner sind ganz klar Jugendclubs, Jugendbetreuer, Streetworker, ne? Dieses ganze Ding.
Vogelgrippe Und Unsichere Weihnachtsgans
SPEAKER_02Genau. Ja, sie spricht halt auch davon, dass es halt ein gesellschaftlicher Handlungsauftrag mehr oder weniger ist. Und dass sie quasi die kommunale Einsamkeitsstrategie, da haben wir das Thema Einsamkeit wieder, entsprechend weiterentwickeln will, um dort vielleicht auch eine Lücke zu schließen. Schauen wir mal, was da noch so passiert. Auf jeden Fall ist es toll, auch an alle Jugendlichen, die unter 27 Jahre dann teilgenommen haben, um einfach da mal so ein bisschen Feedback auch zu bekommen, was die Jugend sich so vorstellt.
SPEAKER_01Hat sie, hast du irgendwas rausgehört, wie so hoch die Beteiligung war? Habe ich ja, hast du das ausgeschlossen?
SPEAKER_02Naja, 362 junge Menschen haben daran teilgenommen. Und detaillierte Ergebnisse sollen aber erst im Frühjahr 2026 vorgestellt werden. Also da denke ich mal, wird es noch was geben, sodass wir da quasi aufgeschlaut werden.
SPEAKER_01Ja, aber ich beschäftige mich ja immer bloß mit den Gesamteinwohnerzahlen von Mirenbecker Land. Und so detailliert habe ich ja noch gar nicht reingeschaut, wie viele Anteile haben wir denn eigentlich an Jugendlichen? Es ist natürlich auch super interessant zu wissen, wie hoch der Anteil von Rentnern zum Beispiel ist. Also, für wen. Könnte man ja mal eine Anfrage stellen? Ja, gibt es bestimmt irgendwo. Lass uns mal da recherchieren, was es da so gibt.
SPEAKER_02Ja, können wir machen. Können wir in der nächsten Folge mal etwas mehr Infos vielleicht ausrüsten.
SPEAKER_01Währenddessen wir hier sprechen, Dennis ist meine Online-Synchronisation mit unserem Notizheft hand gekommen. Das heißt, den Themenblock, den wir heute besprechen, musst du mir jetzt nochmal vorsagen, weil bei mir öffnet sich hier nichts. Und deswegen sagst du mir jetzt. Du bist also quasi im Outback. Genau, was wir jetzt nach den Jugendlichen auf unserer Liste hier haben.
SPEAKER_02Ja, gar kein Problem. Ich fühle dich mal so ein bisschen durch. Und zwar habe ich eine kleine Bitte bekommen vom SV Mühlenbeck, der Fußballclub. Fußballsportverein, so heißt es ja. Ja. Und es ist so, der SVM sucht quasi einen Leistungssponsor. Und zwar geht es darum, die brauchen halt eine neue Website. Also der Fußballverein ist sehr erfolgreich und kämpft sich zunehmend mehr an die Spitze. Und damit er jetzt auch digital an die Spitze kommt, suchen sie halt jemanden, der ehrenamtlich halt ohne Bezahlung, das ist halt der negative Punkt daran, Lust hat, als Leistungssponsor eine neue Website für den SVM zu gestalten. Derjenige kann natürlich dann auch als Sponsor, wird er ganz normal damit aufgeführt, nur dass er halt kein Geld bezahlt, sondern dass er seine Leistung im Geld wert quasi sponsort. Und wer da Bock hat, wer da ein bisschen Fable für Design hat, wer sich ein bisschen auskennt, der meldet sich bitte mal bei uns, wir leiten den Kontakt dann weiter.
SPEAKER_01Jetzt kommt vielleicht der Gecko. Moment. Und wenn du kein Sponsor werden möchtest, aber trotzdem Erfahrung damit hast, wie man Webseiten schreibt, wie man das Ganze gut präsentiert und für den SV Möhenbeck da gerne tätig werden möchtest, dann bist du natürlich auch gefreut und herzlich willkommen, wenn du das ehrenamtlich für die Leute dort machen möchtest. Insofern, egal von welcher Perspektive aus du das machen möchtest, hast du Ahnung und hast ein bisschen Zeit, die du mitbringst, um für unsere Gemeinde, für einen Sportverein sowas zu machen, dann fühle dich jetzt angesprochen und mach mit und kontaktiere uns. Wir leiten alles in die Wege.
SPEAKER_02Jan genau, mein Lieber. So machen wir das. Ja, und wer sich noch ein bisschen ehrenamtlich engagieren will, auch wenn das nur im passiven Modus ist, der kann nächste Woche wieder bei den Ortsbeiräten dabei sein. Patrick, du hast jetzt schon angesprochen, Montag ist wieder in Schildo Ortsbeirat, ne?
SPEAKER_01Genau so ist es. Und nicht nur in Schildo, nur Schildo beginnt am Montag. Natürlich auch am Dienstag, Mittwoch und am Donnerstag finden die Ortsbeiräte in unseren vier Ortsteilen statt. Alle, ich habe nicht nachgeguckt, aber es müsste und es sollte so sein, alle um 18.30 Uhr und diese beginnen wie immer in einer festen Reihenfolge. Und einer der ersten Punkte ist immer, die Einwohnerfragestunde, habt ihr also irgendwas, was euch aufgefallen ist? Ist mal wieder ein neues Schlagloch, was nicht repariert wird, oder sind irgendwelche Schilder kaputt? Sind irgendwelche Lampendefekt? Habt ihr eine Frage zu Abläufen, Fecht zu festen oder so weiter? Da geht ihr hin, da sprecht ihr eure Fragen an und da bekommt ihr auch eure Antworten.
unknownGenau.
SPEAKER_02Hinweise, Kritiken, Utopien und Wünsche können wieder geäußert werden. Wir haben es nochmal gesagt, dritte, zehnte Schildo, vierte. Zehnte Zülsdorf, 5.10. Schönflies, 6. Zehnte Mühlenbeck, jeweils 18.30 Uhr. Außer Zülsdorf, mein Lieber, glaube ich, hat ab 19 Uhr. Oh, was ist das?
SPEAKER_01Um 19 Uhr haben. Na gut, aber vielleicht ist der Mehrzweckraum in Zülsdorf einfach vielleicht auch besetzt. Und deswegen geht das da jetzt eine halbe Stunde. Zeitverschiebungen sind nach Ost und West, nicht nach Nord und Süd. Nach Zühlsdorf. Da haben wir dann bloß Sommer und Winter verschoben.
Jugendumfrage Und Einsamkeit
SPEAKER_02Dann haben wir noch einen Termin und zwar am 8.11. Kündig schon mal an, wir hatten es schon mal besprochen, 10 bis 15 Uhr die Seniorenmesse in der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule. Alles rund um Gesundheitspflege, Wohnen, Freizeit, Recht und Vorsorge. Kann man dort quasi von Profis ein bisschen an die Hand bekommen. Du kannst dich ein bisschen beraten lassen, informieren und ja, vielleicht das eine oder andere an Hinweisen mitnehmen für die eigene Lebensplanung.
SPEAKER_01Und in den Social Media Beiträgen wurde extra nochmal darauf hingewiesen, dass es sich nicht nur um Senioren handelt. Also das Angebot ist nicht nur explizit für Senioren, sondern allgemein alles drumherum. Das bedeutet also, davon gehe ich jetzt mal zum Beispiel aus, dass sich auch gerne jüngere Leute dazu angesprochen fühlen dürfen, das Ganze mal zu besuchen. Da geht es mit Sicherheit auch darum, wie sieht es so mit Pflegeplätzen aus? Auf was muss man sich vorbereiten? In welche Verantwortung werden denn eigentlich die Eltern gezogen oder vielleicht sogar die Enkelkinder gezogen? Daher tolles Angebot. Unser Mühlberger-Land streitet da, glaube ich, für mich sieht es aus wie Pionierarbeit in Oberhavel. Ganz toll, wie viel hier über die vielen Generationen hinweg aktuell oder in den letzten Monaten oder denn soll man sagen, Jahren gerade aktuell geleistet wird.
SPEAKER_02Ja, absolut. Und was mir so ein bisschen aufgefallen ist, mein Lieber, ich habe auch bei Facebook in der Gruppe gesehen, da gibt es so eine Konterveranstaltung, nee, Konter eigentlich nicht, also ein Ergänzungsangebot vom Märkischen Sozialverein, der macht ähnliche Sache am 6.11. und am 13.11., jeweils Gemeindehaus oder im Bürgertreff in der Bieselheide. Und da habe ich das Gefühl, warum machen die nicht eins? Einmal, die Seniorenmesse wird vom Hand-in-Hand-E.V. primär gesteuert und initiiert. Nicole Gerhard Axis da sehr aktiv. Und dann gibt es immer irgendwie noch eine Parallelveranstaltung vom Mühlenbecker Wohnzimmer. Weiß ja nicht warum. Warum macht man nicht eine Sache zusammen? Warum gibt es da immer noch eine Konterveranstaltung?
SPEAKER_01Das führt sich für uns immer so wie eine Konterveranstaltung an. Das ist mit Sicherheit in Battle. In den seltensten Fällen ist es eine Konterveranstaltung und noch keine Gegenveranstaltung. Ich hoffe. Und das sage ich jetzt mal so: es gab Absprachen und die Inhalte sind tatsächlich unterschiedlicher Art. Das ist so das Allerbeste, was man machen könnte. Also quasi schon fast ein Überangebot schaffen, was aber auch vielfältig ist und immer abwechselnd ist. Zweites, und Dennis, da weißt du genau, wenn wir über die vielen Veranstaltungen sprechen, wann war denn das letzte Mal? Da war hier das Herbstfest gewesen. Erinnerst du dich noch dran, wo wir so an einem Wochenende sechs oder sieben verschiedene Veranstaltungen hatten. Und naja, da wird aneinander vorbeigeplant. Und es gibt natürlich auch keine Pflicht, mal nachzufragen, ey, hast du an dem Wochenende eine Veranstaltung oder machst du an dem Wochenende eine Veranstaltung? Es gibt auch keinen Kalender, wo man reingucken kann, was für Veranstaltungen bis jetzt dort geplant sind. Daher, nee, ich glaube, es ist keine Konterveranstaltung.
SPEAKER_02Naja, aber so ein bisschen halt ihr Gefühl, dass mit Mühlmäger Wohnzimmer und der Hand-in-Hand-T.V. sich da irgendwie so mit um die Veranstaltung bäddeln. Egal, aber das kann auch subjektiv sein, von daher gehen wir nicht weiter darauf ein. Auf jeden Fall geht mal hin, guckt euch das an und nehmt euer Feedback daraus mit.
SPEAKER_01Ich bin bei mir im Ortsbeirat am Montagabend gespannt. Ich werde wieder die Frage stellen, liebe Schildor, die jetzt gerade zuhören, ihr kennt es vielleicht, das Licht in der Kita in der Heidekrautbahn. Das ist so eine neverending Story. Ich vermute mal, obwohl ich dein Bild gerade nicht sehe, ich vermute, du grinnst gerade, Dennis. Ich glaube, 2019 habe ich das erste Mal das Thema angesprochen und hier im Podcast habe ich es, glaube ich, auch schon mal gesagt. Und was sich seitdem verändert hat, ist, dass in der ersten Etage schon mal nicht mehr das Licht an ist. Denn alle, die vorbeifahren, wissen, dass unten im Erdgeschoss immer noch 24-7 rund um die Uhr im Sommer, Sonntag um, also vor der 15. Juli, Sonntag 13 Uhr mittags. Das Licht im Erdgeschoss ist an. Es sieht, finde ich, persönlich. Ich finde, es sieht gut aus. Auf ökologischen Fußabdruck mal ganz weggelassen. Aber da muss noch eine Zeitschaltuhr ein. Irgendetwas. Wir beide kommen ja so ein bisschen aus dem elektrotechnischen Bereich. Für uns fühlt sich das so einfach an und seit Jahren geht das Ganze nicht. Jetzt habe ich in den letzten Ausschusswochen das ganz oft erzählt. Hab es im Ortsbeirat erzählt, Katja Birenditz und als Ortsvorsteherin hat das auch nochmal in den anderen Ausschüssen erzählt und nochmal. Jetzt bin ich mal gespannt, ob es ähnlich mal eine Antwort gibt. Und ich hoffe inständig, dass es nicht irgendeine, ich sag mal so, gefühlte Ausrede ist, warum das nicht funktioniert. Ansonsten gibt es da einen Antrag, da gibt es einen Antrag, dass die Gemeinde dazu beauftragt wird, einen Elektriker zu holen, der einen Lichtschalter einbaut. Also ganz einfach.
SPEAKER_02Der wird dann aber wieder abgelehnt, weil es heißt, es ist an Geschäfte laufende Verwaltung.
SPEAKER_01Ja, gut, das muss aber ein gut durchdachtes Projekt dann seit 2019 sein.
SPEAKER_02Ja, du Elektrotechnik, aber das ist genauso wie mit den Boden- oder Baumstrahlern am Dorfplatz Schildow, die seit Gefühlten immer kaputt sind und wo die Leuchtmittel nicht ausgewechselt werden oder was auch immer da nicht ist. Ich habe die verschiedensten Begründungen dafür. Wenn wir schon Beleuchtungen irgendwo haben, sollte man sie auch in Gang bringen, oder?
Website-Sponsor Für SV Mühlenbeck Gesucht
SPEAKER_01Ich habe die verschiedensten Begründungen dafür gehört. Die gehen sowieso wieder kaputt, die halten nicht lange. Durch Vandalismus von Jugendlichen war, glaube ich, auch mal eine Begründung, warum sie erst gar nicht repariert wird, weil sie dann sowieso wieder kaputt gehen. Ja. Soll ich es mal für dich erwähnen im Ortsbeirat am Montag?
SPEAKER_02Unbedingt. Also wir haben am Dorfplatz in Schildo Baumstrahler, die habe ich selber mit eigenen Augen gesehen. Und wäre doch schade, wenn die nicht auch gehen. Ich habe es ja bei mir vom Grundstück auch, ich habe so eine wunderschöne Eichen, die mich so wunderschön mit reichhaltigem Laub und Eicheln bescheren. Das war so viel schönes Bastan. Und die habe ich auch mit Baumstrahlern von unten nach oben. Und es sieht wunderschön aus, abends, wenn man dann so guckt und man guckt nicht in so ein schwarzes Loch, sondern es ist quasi so ein bisschen von unten bestrahlt und hat doch der Dorfplatz verdient.
SPEAKER_01Auf alle Fälle, ich so ambiente Beleuchtung im städteplanerischen Aspekt anzuschauen und wenn es dann schon gebaut ist, weißt du, Dennis, und es liegt da schon. Also ich bin jetzt nicht ein Freund davon, wenn man ein Haushaltsdefizit hat, dann zu sagen, ey, ich brauche Blumengalanden und neue Strahler und ein Gebäude anzustrahlen, aber unsere Dinge, die wir haben, reparieren und entstande halten lassen, müssen wir doch irgendwie hinbekommen.
SPEAKER_02Los ist. Achte drauf, bring es am Montag mal an.
SPEAKER_01Mach ich.
SPEAKER_02Vielleicht bringen wir da Bewegung in die. Mach ich.
SPEAKER_01Ich bring's mal mit rein. Dennis, warte, bevor wir jetzt gleich Ende machen, ich hab's geschafft, mein Notizheft hier zu synchronisieren. Und da ist mir hier noch ein Punkt aufgefallen, über den wir kurz sonst mal noch unterhalten können, denn wir betiteln den mit Überall muss gespart werden.
Ortsbeiräte: Termine Und Teilnahme
SPEAKER_02Ja, genau. Und zwar ist es ja so, dass den Kommunen ja überall jetzt von Land und Bund und wie auch immer in die Taschen gegriffen wird und die Gelder quasi knapper sind. Wir haben es in unserem eigenen Haushalt jetzt gesehen, dass es da auch schon so ein bisschen spitz auf Knopf ist. Und ich bin vorhin mit meiner Tochter in die Stadt gefahren und wir fahren so durch Klinike und sie fragt mich, Papa, wir haben noch vier Orte und eine Gemeinde. Warum ist Klinike mit einem Ort auch eine Gemeinde? Ja, und ich sage du, Hanna, wisst ihr nicht? Ist halt so entstanden, ne? Warum kommen die nicht mit zu uns? Dann dachte ich so, ja, warum kommen die nicht mit zu uns? Warum nicht konsolidieren? Warum noch ein neues Rathaus bauen, wenn wir noch zusammenarbeiten könnten? Warum, warum, warum, warum? Und da ist wohl so die Frage in den Schoß hier gefallen, quasi, was ist eigentlich mit so einem Zusammenschluss? Ab wann macht es Sinn? Wie viele Rathäuser braucht das Land? Und reichen nicht knapp 30.000 Einwohner, also Mühlmecker-Land und Klinik jetzt zusammen sogar vielleicht wie eine kleine Stadt.
SPEAKER_01Jetzt kommst du. Dennis, jetzt komm ich. Ich sage erstmal Identität. Das ist das, was mir immer daran einfällt, egal wie wirtschaftlich sinnvoll das Ganze ist, es müsste uns quasi so schlecht gehen, also so unglaublich schlecht, dass man zum Verlust seiner eigenen Identität sagt, ich schließe mich mit anderen Leuten zusammen oder ich gebe etwas von meiner Identität ab. Und der liebe Kliniker oder die liebe Klinikerin haben, glaube ich, eine sehr starke Identität und wir Mülenbäcker haben das genauso. Wir Mülenbäcker haben vor nicht allzu langer Zeit uns dazu entschlossen, mit den vier Ortsteilen zusammenzukommen. Damals gab es noch immer einzelne Bürgermeister. Und es wäre mal interessant, vielleicht mal Zeitzeugen aus der Zeit noch irgendwie mitzubekommen, wie dort die Entscheidung ausfiel. Also ab wann so ein Bürgermeister auch sagt, das war ja kein hauptamtlicher Bürgermeister, der in den Ortsteilen tätig war. Wo sagt man dann, okay, ich gebe meinen Bürgermeister, meine kleine Gemeinde, mein kleines Dorf steht städtischen Teil ab und sag, ich gehe in das Große über. Und das ist, glaube ich, die erste und der größte fragen können.
SPEAKER_02Klaus. Den Klaus Grieetzke. Der war ja zu der Zeit damals Bürgermeister, als die ganze Chose quasi passiert ist und kurz danach und weiter danach und wie auch immer. Da können wir nochmal eine Sonderfolge machen, obwohl man den Klaus man ins Studio. Klaus, wenn du das jetzt hier hörst, wir waren an dem Thema schon dran, du erinnerst dich. Vielleicht sollten wir das mal machen, weil die Entstehung ist ja vielleicht ja auch nicht mal so schlecht, wie die Gemeinde entstanden ist. Um einfach zu gucken, was die Zukunft bringt.
SPEAKER_01Ich bin, ich stehe dem richtig positiv und offen gegenüber. Ich freue mich da total. Ich hätte auch, okay, da versabbele ich mich jetzt, wenn ich dazu weit auswähle. Aber der wichtigste Punkt ist, glaube ich, bevor man an die Sinnhaftigkeit denkt, muss man die Identitätsfrage klären. Weil die wiegt meistens, glaube ich, zumindest im Gefühl im Herzen eines Einwohners deutlich mehr als vielleicht ein Haushaltsdefizit oder irgendwelche anderen Sachen.
SPEAKER_02Ja, absolut. Wie gesagt, die Frage ist vorhin von Hannah gestellt worden und ich sage du, keine Ahnung. Ich konnte sie ihr nicht tatsächlich beantworten, weder im Positiven noch im Negativen. Und dachte mir, die Fragen kann man immer aufwühlen und man kann der Sache ja mal nachgehen. Was hat man für Vorteile als Stadt? Kann man überhaupt eine Stadt? Was bringt es für Vorteile, was für Nachteile? Identität, gebe ich dir recht, ist natürlich ein wichtiger Punkt bei vielen. Ja, hakt man nach.
Seniorenmesse Und Parallele Angebote
SPEAKER_01Kinder schauen oft naiv und einfach denken auf Dinge, ne? Und somit ist ihre Frage, wie sie die gestellt hat, natürlich, ja, es würde eigentlich nichts dagegen sprechen. Wenn man am Ende alles zusammenaddiert, würde man nur auf gute Dinge wahrscheinlich kommen. Kräftiger, stärker, handlungsfähiger, mehr Geld im Hintergrund, also mehr Einnahmen, man kann mehr Ausgaben tätigen, man kann mehr Zuwendungen gestalten, man bekommt mehr Zuwendungen wiederum vom Land. Das war ja die eingängliche. Das wird ja ganz viel gekürzt und je größer Orte sind oder Städte sind. Hohenneundorf, da haben wir uns ja mal gefragt, warum die eigentlich so viel Geld bekommen. Genau. Super. Klaus, du bist eingelegt.
SPEAKER_02Mühlenbeck-Nordbahn oder Klinikerland. Was wird es wohl sein? Wir gehen in der Sache mal nach.
SPEAKER_01Liebe Leute, schreibt uns nochmal gerne Namensideen. Wie heißt dann die Gemeinde und wie heißt unsere Hauptstadt?
SPEAKER_02Mühlenbeck-Nordbahn oder Klinikerland. Wir werden sehen, was es wird. Das klingt. Genau. Gibt uns Infos. Gebt uns ein paar Hinweise.
SPEAKER_01Wir gehen der Sache mal nach. Dennis, ich werde jetzt hier die Füße hochlegen. Ich habe noch anderthalb Tage, zwei Tage würde ich sagen. Und dann geht es auf einen langen Flug zurück und ich freue mich riesig, ab Montag wieder zurück in der Gemeinde zu sein.
SPEAKER_02Absolut. Ich freue mich auch, dich wieder hier bei mir gegenüber im Studio zu haben. Der Sessel ist leer. Da muss bald wieder Füllung rein. Und du hast ja noch die schöne Aufgabe heute, oder am Aufnahmedatum quasi die Folge zu schneiden mit unserem Gestammel und dem Delay. Wir haben hier wirklich heute große Verzögerungen leider drinnen. Du darfst so alles noch schön wegschnippeln, dass es nachher am Ende wieder ein schönes Hörerlebnis für den Hörer ist.
SPEAKER_01So, und da im Hintergrund hörst du den Gecko, der bei mir im Zelt hier wieder lauthals von sich reden lässt. Und in diesem Sinne sage ich Tschüss und Ciao, sagen heute Patrick und Dennis. Ciao. Tschüss.
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