#Lokalgeplänkel

#73 – 🚗 Rückreise mit Hindernissen, 🐺 Wolf zur Debatte & 🗳️ Schildower Thesenrunde

Episode 73

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 39:52

🎙️ Ohren auf – hier kommt was für eure Lauscher! 🎉

🎧 Eure Hosts: Dennis Hentschel & Patrick Schumann

Jeden Samstag frisch im Feed – mit allem, was hier wichtig, spannend und hörenswert ist: 📰 Aktuelle News, 💬 Hintergründe & Geschichten, 📅 Termine, 🌟 und Themen die bewegen, verbinden und die Du kennen musst

➡️ Reinhören. Abonnieren. Mitreden. Dabei sein. 💥✨

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THEMEN DIESER EPISODE

Wir pendeln zwischen Fernweh und Fakten: von einer spontanen indonesischen Hochzeit und einer Last-minute-Flugrettung zurück in Hühnerställe, Wolfdebatten, Hebesatzlogik und ÖPNV-Kürzungen. Wir zeigen, wie Mut auf Reisen hilft und wie Maß in der Kommunalpolitik wirkt.

  • Rückkehrstory mit Hochzeit, Panne und Rettung
  • Vogelgrippe-Auflagen und Hühnerhaltung
  • Wolfsabschuss-Regelung in Brandenburg
  • Ortsbeirat versus Gemeindevertretung, Rollenkonflikte
  • Straßenbau Hermsdorfer Straße, Bürgerperspektiven
  • Haushaltsloch durch Zuwendungsmechanik und Hebesatz
  • Aktive Flächenpolitik statt reiner Sparlogik
  • Neubaugebiet Mozartstraße und Baugrenzen am Pferdehof
  • Kita-Bedarf, Zyklen und multifunktionale Gebäude
  • Heidekrautbahn und RB27: Nutzung schlägt Wunsch

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Aufzeichnung vom: 06.11.2025

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Dies ist ein Podcast aus Leidenschaft, von uns für Euch. Alle Infos sind mit Herzblut und ohne Garantie.

SPEAKER_01

Hey, aufgepasst und umgespitzt. Ihr hört Lokalgeplänke, der Podcast mit Stunden aus dem Mühlenbecker Land. Mit Dennis Henske und Patrick Schumann am Steuer starten wir eine explosive Reise durch unsere Gemeinde und drum herum. Macht euch bereit. Lacht, staut und diskutiert mit uns. Und vor allem hört mich auf zu lauten.

SPEAKER_02

Ja, ich bin wieder im Mühlenbecker Land. Es ist deine Reise. Und die bringt mich um den Verstand.

SPEAKER_03

Herzlich willkommen Mühlenbeckerland. Herzlich willkommen Patrick zurück. Du bist hier.

SPEAKER_02

Hallo Links, ich bin zurück. Hallo.

Warm-Up Und Rückkehr

SPEAKER_03

Lonely, ich war so Lonely. Mühlenbäckerlanderinnen da draußen.

unknown

Hi.

SPEAKER_03

Ohne Verzögerung und ohne Schnipfel-Schnapfel. Weil den letzten zwei.

SPEAKER_02

Jetzt kann ich wieder dazwischenquatschen mit dir.

SPEAKER_03

Ich lasse dich nicht ausreden. Wenn wir das letzte Mal ja gemerkt haben, dass wir da teilweise gar nicht schön in den Straucheln kamen. Du warst wie viele 1000 Kilometer weg? Ich weiß es nicht genau. Über 10.000. Über 10.000.

SPEAKER_02

Und gefühlt hat man es auch gefühlt oder gehört, gespürt, wie auch immer. Ja, das lag aber alles in Deutschland, weil da war ich ja manchmal mitten im Dschungel und hatte trotzdem eine gute Inverbindung. Auch wenn man die Synchronisierung kurz nicht funktioniert hat. Ja, aber die geben nicht so viele Werte, glaube ich, auf maximale Strahlungswerte. Deswegen funktioniert da auch einfach das Signal viel weiter.

SPEAKER_03

Naja, jedenfalls entschuldigen wir uns nochmal dafür, dass bei den letzten zwei Freunden halt so ein bisschen Delay-mäßig war. Offenbar war das so, dass wir uns gegeneinander manchmal eingequatscht haben. Jetzt ist es besser, wir sehen uns, wir sehen die Lippen, wir können uns quasi selber Lippsinken. Ohne Gecko im Hintergrund. Das stimmt, das war ja ein Witz-it-Vieh, wa?

Technikpannen Und Fernaufnahme

Backpacking Durch Indonesien

Lautsprecherfeiern Und Hochzeitsbesuch

SPEAKER_02

Und wenn du halt dabei bist, dann hört es sich wirklich an wie so Gecko. Gecko. Ja, schon. Aber denn ist du? Es ist kein, es ist nicht selbstverständlich, dass ich heute hier sitze. Es hätte auch sein können, dass ich weiterhin noch irgendwo auf der Welt verschollen bin. Denn ich war ja so als Backpacker unterwegs, also die ersten zwei Nächte waren fest gebucht in meinem Urlaub und danach habe ich mich dann so ein bisschen durchgehangelt. Immer so in zwei Tage im Voraus ungefähr überlegt, wo will ich hin, was mache ich als nächstes, habe mit Leuten gesprochen, bin auch mal einen Tag länger da geblieben, hab da die Leute in dem Land kennengelernt, war auf einer Hochzeit und auf einer indonesischen mit dabei. Ich habe dann in den Ländern, vielleicht hast du es schon mal gesehen, da manchmal stehen so riesige Lautsprechertürme an der Straße. Und in der Kultur ist es dort so, dass wenn du zum Beispiel einen Geburtstag hast, ein Jubiläum oder vielleicht auch eine, ich weiß nicht, jemand hat die Universität abgeschlossen, dann macht man eine große Feier und zu der Feier stellt man vor sein Haus, vor seinem Grundstück eine riesige Lautsprecherwand an, manchmal so hoch wegen kleiner LKW von hinten. Ehrlich. Und macht richtig volle Pulle, sodass du davor gar nicht mehr selber stehen kannst. Die wollen nämlich alle, dass du weißt, hier wird heute gefeiert. Und was machen die da? Musik oder sprechen die mal durch? Du hörst das von drinnen. Also von dem DJ, von der Band, was auch immer. Also du hörst, was da drin gerade gesprochen wird, wer singt. Und ich habe gefragt, warum? Naja, sie wollen halt zeigen, dass alle da sind und laden auch alle ein. Und dann sage ich zu ihm, meinen Typen, naja, die laden also auch mich ein. Dann grinste er und sagte, naja, eigentlich schon. Dann sage ich so, okay, wenn wir morgen an so einem Lautsprecherturm vorbeikommen, dann will ich da rein. Wir sind vorbeigefahren, er hat es für mich übersetzt, es ist eine Hochzeit. Dann habe ich gesagt, dann ist es jetzt halt eine Hochzeit. Also habe ich mir ein paar Sachen umgezogen, bin in so einen kleinen Laden da reingegangen, habe noch so ein kleines Geschenk geholt, bin halt an den Eingang ran, alle haben mich ausgelacht, also darüber geschmunzelt, was da jetzt für ein langer weißer Typ da kommt. Und ich war wirklich so, ich war wie, von mir wurden nur Fotos gemacht. Echt? Also ich kam rein oder wir kamen rein als Crazy und sofort. Und wir wurden gefilmt, Fotos gemacht. Und ich war natürlich sehr kontaktfreudig, würde ich mal sagen. Hab natürlich gefragt, wie ist das mit der Kultur? Darf ich jetzt da hingehen? Darf ich der Frau überhaupt die Hand geben? Da muss man sie also ein bisschen, ein bisschen feinfühlig auch sein, wenn man das überhaupt nicht kennt. Aber man musste sich halt zuerst bei den Eltern vorstellen. Das war Pflicht gewesen. Und dann durfte ich auch zu dem Bräutigam und der Braut gehen. Wir haben Fotos zusammen gemacht. Ich habe auf Deutsch dann eine kleine Rede gehalten, habe auch so gemacht. Sie wollten auch die ganze Zeit, dass ich singe, da habe ich gesagt, also ich kann zwar quatschen, aber singen ist jetzt nicht gerade mein Talent. Ich erinnere mich gerade an den Anfang. Ja, ja. Und sind dann nach so anderthalb Stunden ungefähr wieder raus, nachdem wir viel zu scharfes Essen gegessen haben. Der Schweiß von der Stirn lief. Also ganz toll, aber. Du hast natürlich die lokale Teil. Ja, die sollen mal reinhören. Instagram-Profil habe ich gezeigt. Aber warum ich vielleicht nicht nach Hause gekommen wäre, nachdem alles gut funktioniert hat und ich jede Buchung erfolgreich umgesetzt habe, wir inländisch geflogen sind, von, ja, ich habe ja schon ein bisschen davon berichtet, war meine letzte Buchung dann falsch. Denn am November, der 2. November, da musste ich nochmal einen Inlandsflug nehmen in die Hauptstadt, von da aus ging dann meinen Langstreckenflieger nach in die Heimat zurück. Und Dennis, was soll ich dir sagen? Den Flieger habe ich nicht für den 2. November gebucht, sondern für den 8. November. Und dann stand ich 20 Minuten vor dem Flughafen, also 20 Minuten, vor ich am Flughafen angekommen wäre normal und festgestellt habe, ich habe keine Tickets für den Flieger, den ich jetzt unbedingt brauche, weil heute Abend geht mein Flieger aus Jakarta. So, und aber es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen und Hürden, die man nehmen muss. Also losgerannt zu jedem Counter, zu jedem Schalter von den ganzen Airlines und alle schüttelten den Kopf und alle sagten, nein, wir haben keine Tickets mehr, wir haben kein einziges Ticket mehr. Ich kam dann wieder raus, Leute, ich kann keine Tickets kaufen. Es gibt keine mehr.

SPEAKER_03

Aber du warst die ganze Reisegruppe gleich wieder. Die waren zu viert unterwegs.

Ticketpanne Und Last-Minute-Rescue

SPEAKER_02

Also wir wollen, also meine Frau und nicht, wir haben das beide ja organisiert, wir waren zu viert unterwegs und wir haben das Ganze buchen, Hotels, Unterkünfte, eine Fahrt, Auto, Mopeds, was auch immer. Und genau dieses letzte Ding ist halt wahrscheinlich beim Suchen irgendwie Seite erneuern und dann ist es irgendwie automatisch auf nächste Woche gesprungen. Und naja, letztendlich. Also, was habe ich geschafft? Ich habe dann sowas wie die Lufthansa von Indonesien noch gefunden, die noch drei Businessplätze frei hatten für einen Inlandsflug. Aber hier waren zu viert. Die waren zu viert. Und dann gehe ich raus und sage, ey, drei Leute von uns kommen weg und ich habe gesagt, ich komme mir recht gut klar. Also ich bleibe hier, ihr drei, ich kaufe jetzt für euch diesen Flug, damit ihr mindestens dann in die Hauptstadt kommt und ihr nach Hause fliehen könnt, wie auch immer ich nach Hause komme. Gehe danach wieder rein und will mich auf so eine Warteliste schreiben. Und dann steht, er sitzt links in der Ecke in diesem großen Halle ein Typ, richtig pikfeine Sachen, super teure. Also er sah halt ein bisschen aus wie ein Dealer, dicke, fette goldene Uhr und er machte diese Kopfbewegung, dieses hier so, weißt du? Brauchst du was? Weil es, wenn du hier durch einen Görlitzer Park in Berlin irgendwie so hier einer nicht anspricht, ob du da irgendwie Gras kaufen willst. Ja, ja, ja, ja, ich brauch Flugtickets. Da sagt er, ja, hab ich. Ich hab geschmutzelt, hab gesagt, ey geil, die Story, das kannst du bestimmt auch später noch erzählen. Hab mich da hingesetzt, der wollte sofort meinen Pass haben und ich so, ja, ich brauch das halt jetzt. Offizieller Weg geht nicht. Mal gucken, was der kann. Da macht er ein Foto von meinem Reisepass und fängt an, über WhatsApp zu schreiben und einzudinken und sagt zu mir, hier in 45 Minuten startet der Flieger. Willst du den nehmen? Ich so, ja, nehme ich. Okay, hat er weitergeschrieben. Er wusste schon, dass ich in die Hauptstadt will. Und dann lief die Uhr runter. Fünf Minuten sind vergangen, zehn Minuten. Er sagte, geh mal schon mal zum Geldautomaten, hol mal schon mal Geld heraus. Ich sag so, ich hole hier kein Geld raus. Du gibst mir das Flugticket und dann kriegst du von mir Geld. Ey, sagt er, kein Problem, Last Minute, Last Minute. Dann war das 13 Uhr irgendwann gewesen und er sagte, 13.30 Uhr geht der Flieger. 13.05 Uhr, 13.10 Uhr. Ich so, du schaffst es doch niemals, mir jetzt ein Ticket zu geben. Ich kann mein Gepäck noch aufgeben und ich schaffe es noch in den Flieger. Um 13.12 Uhr plötzlich kommt er zu mir angerannt, packt mich am Kragen, ich habe meinen Koffer noch mitgenommen, zehrt mich zu dem Counter, wo man noch einstecken kann und sagt, los, jetzt, jetzt, jetzt. Ich gebe meinen Reisepass ab und die Dame sagt, Herr Schumann, ja, reisen Sie alleine? Ein Gepäckstück, okay, viel Spaß beim Fliegen. Ich gucke den Typen an und er sagt so, yeah, ja, last minute, last minute. Ich weiß nicht wie.

SPEAKER_03

Ich kann dir sagen, wie.

Gepäckdrama Und Heimkehr

SPEAKER_02

Er hat einen Verbindungsmann da irgendwo und ich habe es nicht geschafft, ein Ticket zu bekommen über den offiziellen Weg. Und er irgendwie, und er sagte mal, er ist Travel Agent. Er ist Travel Agent. Ich also zum Geldautomat, dem Mann dann noch sein Geld gegeben, doppelt so teuer der Flieger, aber nicht so teuer wie das Business-Class-Ticket, was ich da vorher offiziell gekauft habe. Und saß dann und saß dann im Flieger. Die anderen drei auch. War zwar noch komplizierter, ich will es jetzt nicht zu lange machen, die Geschichte, aber wir haben es dann geschafft, nach Hause zu kommen. Und liebe Leute, ganz kleine Zeitinfo, die anderen drei, deren Flieger hatte Verspätung, wir haben es nicht geschafft, die Gepäckstücke abzuholen. Dann in Jakarta. Wir mussten also in den Langstreckenflieger gehen, ohne die Gepäcksstücke mitgenommen zu haben. Und kamen halt in Berlin-Schönefeld an und haben bloß noch die Daumen gerückt, hoffentlich funktioniert das, dass die hinterherkommen und was soll ich ja sagen? Montag war ja unsere Ankunft, Montagmorgen sind wir hier in Berlin-Schönefeld gelandet. BR, ich weiß ja, heißt es noch Schönefeld. Und haben die Verlustmeldung aufgegeben und gestern Abend, das heißt also, warte, jetzt hier Mittwochabend dann, Mittwochabend kam ein Spediteur bei mir zwischen 18 und 20 Uhr und hat mir die drei Gepäckstücke gebracht. Vor die Haustür.

SPEAKER_03

Na, das ist doch mal eine schöne Abschlusserfahrung nochmal, ne?

SPEAKER_02

War sehr schweißtreibend und du kennst, kennst du das? Also man kann ja schwitzen den ganzen Tag und es riecht nicht unangenehm, aber sobald man Angst hat oder Stress hat oder so, dann kommen so Hormone, wo man dann wirklich, und ich sitze in dem Flieger, mein T-Shirt ist durchgeschwitzt, von der Angst schaffe ich das, nach Hause zu kommen. Und ja, habe mich dann im Flugzeug erstmal gewaschen in diesem kleinen Ding da drin.

SPEAKER_03

Okay, jetzt hier keine schmuddelierenden Details.

SPEAKER_02

Er war sehr, sehr aufregend und wenn man einfach daran glaubt, dass man das schafft, dann schafft man auch die verrücktesten Dinge.

SPEAKER_03

Absolut. Immer wieder sagt das. Und jetzt hol ich mich, was du bist, was du isst, sag mal so schön, oder du schaffst, was du glaubst.

Stress, Angstschweiß Und Durchatmen

SPEAKER_02

Jetzt hol mich wieder auf den Boden. Ich bin nämlich zurück im Mühmekartier. Ich freue mich aber auch. Leute, wie schön ist denn das Wetter gewesen?

SPEAKER_03

Ich war im Harz. Bin eingestiegen, bin ausgestiegen, wieder hier. Punkt. So einfach.

SPEAKER_02

Langweilig kann es sein. Ich weiß jetzt übrigens wieder, woher ich dieses habe. Wir sind ja früher über mein Herz gefahren. Das war die gleiche Werbung von so einem Tourist, äh von so einem Reiseanbieter, wo damals so ein Kind im Kinderwagen war und zu dem anderen Kind im Nachbarkinderwagen immer die Reise mit Rimini? Sagt ihr das noch was?

unknown

Nee.

SPEAKER_02

Auch nicht? Nee. Ich weiß nicht, ob das Tui gewesen ist oder die ganzen anderen Anbieter, die es dann damals gab, die das ganz groß gemacht haben.

SPEAKER_03

Nee, Minini. Würde mich auch wundern, wenn du diese Werbung kennst, da du ja zehn Jahre jünger bist, knapp gefühlt.

Zurück Im Landkreis: Wetter Und Alltag

SPEAKER_02

Ich habe viereckige Augen bekommen, so wie meine Eltern immer gesagt haben, weil ich so viel Fernsehen geschaut habe. Ja, ja, ich glaube auch.

SPEAKER_03

So, aber jetzt hier zurück zum Müllmecker-Land. Du bist wieder hier, wir legen jetzt nochmal richtig los. Jahresend-Rally hier bei uns im Podcast. Es geht voran. Wir haben bestimmt noch spannende Themen, die wir jetzt hier langsam wieder aufarbeiten werden. Die letzten zwei Folgen waren ja ein bisschen Urlaubs geprägt. Und jetzt geht es wieder richtig in die Vollen. Wir haben also jetzt gehört, was deine Reise so war und was gibt es noch Neues. Du hast uns ein kleines Thema mit dir gebracht.

SPEAKER_02

Dennis, ja, ich. Komm nach Hause, schlag das erstmal Zeitung auf.

SPEAKER_03

Warte mal, Jens, bevor du weitermachst, wir machen deine Chickens. Vogelrippe hatten wir ja das Thema. Du bist ja nach Hause gekommen, Chickens noch da, Chicken noch am Leben oder musstest du alle.

Jahresendspurt Und Themenwechsel

Hühner, Vogelgrippe Und Pflichten

SPEAKER_02

Also, aus der Ferne habe ich es nicht geschafft, die Info zu bekommen. Auf dem Heimflug dann aber habe ich mal angerufen zu Hause oder dann zwischendurch. Ja, die Hühner müssen eingesperrt werden und ja, sie sind gerade in ihrer tollen, dunklen Penthouse-Suite 24-7 eingesperrt. Okay. Ich habe einen Stall ein bisschen größer gemacht. Ich habe zum Glück, also einen Stall, den ich immer halbieren kann. Somit ist immer der eine in Benutzung, dann kann ich den anderen sauber machen, dann könnt ihr rüberwechseln. Und jetzt haben sie halt eine Zwei-Zimmer-Wohnung. Aber die müssen aktuell eingesperrt bleiben. Und liebe Leute, ihr da draußen, wenn ihr auch selber Hühner habt und egal wie klein und Hobbymäse ihr das gerade habt, die müssten auch eingesperrt sein. Und ihr müsstet die Tiere auch eigentlich beim Veterinärenbedeutung bei der Seuchenkasse angemeldet haben. Denn da bezahlt man wirklich wenig. Ich bezahl für alle Tiere irgendwie unter 10 Euro im Jahr. Aber das ist der Beitrag dafür, für diese ganzen Verluste und die ganzen Maßnahmen, die jetzt getroffen werden oder die eingeleitet werden, um so eine Tierseuche in den Griff zu bekommen. Also wenn ihr das noch nicht habt, überlegt doch mal, ob ihr das vielleicht doch offiziell machen wollt.

SPEAKER_03

Auf jeden Fall. Wanda, lasst die Chickens eintragen. So, jetzt erzähl weiter. So, also du hast was gelesen.

SPEAKER_02

Das passt aber auch zu den Chickens, weil in Potsdam soll jetzt beschlossen werden, dass man ab dem 1. Dezember tatsächlich Wölfe schießen muss.

SPEAKER_03

Nein.

SPEAKER_02

Ja, ehrlich. Es weicht immer weiter auf. Und unser Jäger, den wir hier hatten, hat uns ja auch von der Problematik erzählt, dass es sich halt immer weiter zuspitzt. Also irgendwann ist es ja auch nicht mehr wegzudiskutieren. Und jetzt sagt man halt, okay, wenn so ein Wolf mal eine Herde gerissen hat, also mal auf die Weide gekommen ist und wirklich mal scharfe Hals durchgebissen hat, dann darf der Jäger, falls der Wolf ein zweites Mal wieder kommt, hoffentlich hat er sich gemerkt, wie er aussieht. Dann darf er geschossen werden.

Wolfabschuss In Sicht

SPEAKER_03

Es schreit ja quasi nach einer Ausweispflicht für Wölfe, dass sie sich irgendwie da ausweisen können, damit nicht außer sie ein anderer Wolf kommt, dann darfst du den wieder nicht schießen.

SPEAKER_02

Ja, vielleicht sollten sie es gleich am Anfang auch machen, dann weiß man, wer der böse Wolf ist.

SPEAKER_03

Ja, also wenn er mal reinhören will, die Folge mit dem Jäger war sehr spannend, Folge 65. Kann nochmal nachlauschen.

SPEAKER_02

Ja, war ganz gut gewesen.

SPEAKER_03

So, mit dem Wolfgit haben wir jetzt geklärt. Super Sache, da werden wir mal beobachten. Das ist also noch nicht entschieden, sondern es wird noch entschieden. Also schauen wir mal, wir bleiben dran. Wenn es da was Neues gibt, dann werden wir davon berichten. Und wenn es da was Neues gibt zu dem Thema Wolf, dann werden wir auch mal den Thorsten nochmal fragen, wie er das aus Jägersicht jetzt so bewertet und sieht.

SPEAKER_02

Ich wollte doch gerne mal einen Förster hier sitzen haben, eigentlich, damit wir mal die andere Seite. Du erinnerst dich, der Thorsten hat nämlich so ein bisschen über den Förster gesprochen mit so, naja, die Förster, die sind jetzt nicht so unsere besten Kumpels.

SPEAKER_03

Ja, das scheint so eine gegenseitige Synergie zu sein, obwohl sehr im selben Sumpf drum umgeht.

Jäger, Förster Und Revierdenken

SPEAKER_02

Ja, aber du weißt doch, wie es mit zwei Köchen ist in derselben Küche, oder? Das muss immer einer der Chefs sein. Und vielleicht ist er der Thorsten, äh, der Thorsten, der Förster.

SPEAKER_03

Na, zum Glück sind wir hier beide Chefs, aber sind nicht Chefs von dem großen Jansen, sondern seht ihr hier, wir hatten in der letzten Folge das Thema kurz mit der Namensfindung. Was wäre, wenn es eine Großgemeinde geben könnte, beziehungsweise wenn Klinike sich ans Mühlmecker-Land anschließt oder andersrum, da sollte man, hat man doch noch gefragt, wer mal Lustige Namensideen schicken kann. Und da haben wir so ein paar Zuschriften bekommen und Patrick, du hast ja da vor dir, liest dir mal so ein paar Namen vor, die witzig waren. Ich hatte ja Mühlmeck-Nordbahn oder Kliniker Land einfach so eingeworfen. Jetzt kommst du.

SPEAKER_02

Klinikerland XXL. Nordmühle City, Glenewood Hills oder vielleicht Mühlichlinks. Mühlichlinmix. Finde ich jetzt alles nicht so passend, aber bei den seriösen Einsendungen ist eine dabei, die ich eigentlich ganz gut finde, und zwar ganz einfach, Gemeinde Klinike Minus Mülenbeck.

SPEAKER_03

Ja, aber Minus Mühlenbeck, da hast du ja das Thema, wir sind ja nicht nur Mühlenbeck, sondern wir haben ja auch Schildow, Zülsdorf und Schönflies. Und minus Mühlenbeck würde ja ziemlich ortsbasiert sein, vom Namen her.

SPEAKER_02

Ja, aber dann wäre es halt Gemeinde Klinike Mühlenbecker Land. Ist halt ziemlich langweilig dann, ne? Ich würde sagen.

SPEAKER_03

Münecke. Müneckerland. Münecke Land. Münickerland. Münecker Land. Ja, Münchener Land.

Namensideen Für Gemeindefusion

SPEAKER_02

Also ganz sympathisch und wir benutzen dieses Wort schon so häufig, ist einfach die Nordbahngemeinden. Ja. Eigentlich. Warum diesen Sinn? Ja, da fehlen ja denn noch zwei. Ja, aber wenn wir einmal anfangen, dann lassen die sich vielleicht anschauen.

SPEAKER_03

Also müssen wir tatsächlich Birkenwerder, Grüße, gehen an den Ziemjöck raus und Hohenneundorf, Grüße und Abelt auch noch annektieren.

SPEAKER_02

Gemeindemühlgliehen?

SPEAKER_03

Was sagst du dazu? Ach, sage ich nicht zu. Bleiben wir bei Nordbahngemeinden und wir holen uns die anderen Beno noch. Okay. Gleich das große Ganze sehen. Absolut, nicht leckern klotzen.

SPEAKER_02

Gut.

SPEAKER_03

Ja, war das heute noch so, nicht gleckern klotzen. Wir hatten davon schon erwähnt, heute 10 bis 15 Uhr, wer es also noch schafft. In der Käthe Kollwitz-Gesamtschule. Genau, die Seniorenmesse. Da geht es um allem. Vorsorge, Patientenverfügung, Telefonanschluss, Wohnen im Alter, alles was man so braucht, Versicherung oder auch nicht. Genau. Kann man sich ein bisschen beraten lassen.

SPEAKER_02

Gemeinsam mit, ich glaube, Hand in Hand e.V. Ja. Richtig. Und unsere Franziska Sander, LKA Einsamkeitsbeauftragte, LKA Mehrgenerationsbeauftragte, die haben das da organisiert und ja, macht doch mal einen Spaziergang rüber.

SPEAKER_03

Ja, habt ihr mir eingetragen den Termin? Ich werde vielleicht auch mal vorbeischauen. Vielleicht komme ich hier rein. Die Tickets sollen heiß begehrt sein, nein, Spaß beide. Und dann werde ich mal gucken, ob ich da vielleicht ein oder zwei Interviews führen kann, Patrick. Oh, ein Meet Greet. Meet Greet mit der Veranstalterin nennen. Mehrzahl? Wie auch immer. Mal gucken, vielleicht können wir was einblenden. Das ist ein Zweck. Warum und weshalb? Für und wieder.

Termine: Seniorenmesse

SPEAKER_02

Für all diejenigen, die das dann quasi nächste Woche verpasst haben und wir schon mal einen tollen Vorgeschmack auf das nächste Jahr mit der Seniorenmesse 2026 geben können.

SPEAKER_03

So ist es. So, und dann haben wir noch ein Terminchen und zwar von etwas weiter her aus Zülsdorf. Ist jetzt noch ein bisschen länger hin, aber ich sag's ihn schon mal an, safe zu date-mäßig. Und zwar am 30.11. ab 14 Uhr in Zülsdorf. Im Kirchgarten neben der Kirche und am Glas oder am und im Glashaus ist da so eine Art Weihnachtsmarkt, ne? Gemütliches Beisammensein, funkelnde Lichterscheinen und weihnachtliche Musik und was es wahrscheinlich noch Essen und Trinken gibt und so weiter und so weiter. So ein bisschen Märchenerzählung. Kann man sich ja mal antun.

SPEAKER_02

Okay, also wahrscheinlich organisiert von den Züllstörfern, irgendwie aus dem Ortsbeirat oder so?

SPEAKER_03

Gehe mal davon aus, vom Ortsbeirat oder vom Glashausverein oder genau, irgendwie aus der von innen heraus.

SPEAKER_02

Man, die Zülsdörfer sind aber auch, hängen gut zusammen mit ihren Veranstaltungen und machen da mal schön so ein paar Kleinigkeiten. Hätte ich jetzt gar nicht so mitbekommen gerade, dass es da auch so einen kleinen Weihnachtsmarkt gibt, den man ja mal besuchen kann.

Zühlsdorf: Kleiner Weihnachtsmarkt

SPEAKER_03

Ja, ich habe auch immer manchmal, man muss schon ein bisschen wühlen, damit man die Information bekommt, ehrlicherweise. Ich habe nicht das Gefühl, dass es immer so an die große Glocke gegangen wird, sondern so ein bisschen habe ich manchmal auch das Gefühl, die wollen es ein bisschen unter sich bleiben. Was wir natürlich nicht wollen, wir wollen mit dabei sein. Aber naja, ich habe es rausgefunden. Ich bin ja jetzt in der Zügelskurfgruppe und muss immer einen kleinen Blick reinwerfen und habe diesen Termin gefunden.

Ortsbeirat Schildow: Bürgerreaktionen

SPEAKER_02

Wenn der Kuchen verkauft wird, wollen wir halt auch ein Stück von abhaben. Absolut. Okay. Dann, liebe Leute, verlassen wir Termine und Events und kommen doch mal zu den Infos aus der Gemeinde. Aktuell diese Woche, also in der letzten Woche waren die Ortsbeiräte und ich würde gerne aus dem Ortsbeirat Schildo ein bisschen was erzählen, was da so auf uns zugekommen ist als Ortsbeiratsmitglieder. Und das prägendste und das Tollste, was ich eigentlich fand, war von einem Einwohner aus Schildo, der unseren Podcast hört und wir ihn neugierig gemacht haben durch die ganzen Berichte, die wir hatten, so über die Finanzlage. Er war dann dort gewesen und wurde dann also auch neugierig, hat auch mal zugehört, hat nachgelesen, hat sich eine eigene Meinung gebildet, ist in den Ortsbeirat gegangen und hat dann den Ortsbeiratsmitgliedern mal seine Meinung gesagt. Und da geht es halt um unter anderem Bauprojekte, die wir in Schildo haben, die vielleicht nicht so sinnvoll sind, die mehr sinnvoller sind und dass er appelliert, gründlich darüber nachzudenken, bitte, hier nicht verschwenderisch mit Mitteln umzugehen. Und unabhängig davon, was für ein Thema es ist, finde ich es toll, dass sich jemand halt dann auch gesagt hat, okay, ich lese mir mal wirklich durch, was steht denn da drin? Über was quatschen die denn da? Und geht dann dahin und sagt einfach mal, ey, ich habe euch gewählt und ihr sollt ja meinen Ortsteil vertreten, liebe Ortsbeiratsmitglieder, ja, und ich möchte, dass ihr euch darüber auseinandersetzt, über die überhaupt Projekte, die wir hier im Ortsteil Schildow haben, ist das sinnvoll oder ist das nicht sinnvoll? Und da muss man natürlich dann auch sagen, als Ortsbeiratsmitglied und auch gleichzeitig Gemeindevertreter, Dennis, da schlagen ja eigentlich zwei Herzen in der Brust. Wenn man nur den Ort vertreten möchte oder für die Gemeinde, ich glaube, da kann man durchaus auch mal in den Zwiespalt kommen.

SPEAKER_03

Ja.

SPEAKER_02

Sage jetzt zum Beispiel mal, wenn es jetzt um, da ging es explizit, ging es natürlich um Kita und nicht Kita, sondern allgemein Kinder- und Jugendbetreuungsplätze. Ist es sinnvoll, so viel Geld dafür auszugeben, ja oder nein? Und betrachtest vielleicht das Ganze im Mühlberger Land, sagst du, ey, fürs Ganze groß ist das super, aber für deinen Ort, da sagst du eigentlich, aber warum muss denn das jetzt hier sein? Warum muss denn das ausgerechnet dieses Gebäude abgerissen werden? Also das jetzt einfach nur mal so in den Raum geworfen, dass man da schon mal mit sich dann selber auch mal überlegen kann, auch eigentlich zwei verschiedene Entscheidungen treffen zu können, wenn man das so runterbringt.

Rollenkonflikt: Ort Versus Gesamtgemeinde

SPEAKER_03

Naja, das ist natürlich immer schwierig. Jeder Mensch hat ja so seine Empfindung, seine Hood. Bei mir sind es so, ich habe nur zwei Kinder, du hast sie nicht, du hast vielleicht ja nicht so den Blick auf diese Thema Kinder, so vielleicht wie ich. Ich habe aber vielleicht auch einen verklärten Blick und gar nicht mehr so objektiv neutralen Blick, was mich schon wieder so ein bisschen beeinflusst. Du hast natürlich andere Themen wieder viel stärker im Fokus bei dir im Lebensbereich. Also natürlich kann man es nicht so hundertprozentig ausblenden. Ist vor- und nachteilhaft. Aber ja, am Ende ist es so.

SPEAKER_02

Ja, grundsätzlich, also auch die Frage so quasi wäre das eigentlich ganz gut, wenn Ortsbeiräte gar nicht Gemeindevertreter wären? Weißt du, da denke ich jetzt nämlich gerade hin.

SPEAKER_03

Naja, aber am Ende entscheiden kannst du als Ortsbeirat ja auch nicht so viel. Du kannst ein bisschen in deiner Prioritätenliste da besprechen. Da müsstest du eine komplett neue Befugniskette aufbauen.

SPEAKER_02

Aber es sind doch immer Empfehlungen. Aus den Ortsbeiräten gibt es die Empfehlungen in die Fachausschüsse von den Fachausschüssen wiederum in die Gemeindevertretung.

SPEAKER_03

Okay, es gibt andersrum, ja. Wiederum gibt es auch Ortsbeiratsmitglieder in der Gemeinde, die keine Gemeindevertreter sind. Gibt's ja.

SPEAKER_02

Ja, gibt es, genau.

SPEAKER_03

Ja, genau, gibt's. Geht natürlich. Ob man jetzt, ja. Wahrscheinlich der Objektivität oder Neutralität her, würde es wahrscheinlich Sinn machen.

SPEAKER_02

Es würde mehr Sinn machen, weil, glaube ich, dann die Ortsbeiratsmitglieder sich noch mehr einfach so viel in den Ort einsetzen. Also nicht zu sehr groß denken, sondern sich stark machen für die kleinen Sachen, die man ansonsten vielleicht so auch ein bisschen aus dem Glick verliert.

SPEAKER_03

Interessanter Aspekt.

SPEAKER_02

Wir hatten nämlich auch einen Einwohner aus der Hamstorfer Straße.

SPEAKER_03

Es gibt ja auch Gemeindevertreter, die Ortsbeiratsmitglieder oder Vorsteher geworden sind, die dann aus der Gemeindevertretung ausgetreten sind. Bei A kann die Arbeit als Ortsvorsteher oder Beirat kann ja auch intensiv sein. Natürlich hättest du dann eine Doppelbelastung irgendwo. Und aber auch vielleicht aus dem Grund, dass man sagt, okay, nee, konzentriere mich hier auf mein Örtchen. Interessant.

Straßenbau Hermsdorfer Straße

SPEAKER_02

Wir hatten einen Einwohner aus der Hermsdorfer Straße, da wird ja gerade der Ausbau durchgeführt und da gibt es auch viel Streitereien gerade zum Thema wem gehört das Grundstück, darf man dann die Straße bauen, darf man sie nicht bauen, das wird nicht richtig gebaut, das wird falsch gebaut, anders als ob sie in den Unterlagen steht. Und wir Ortsbeiratsmitglieder haben der Person jetzt nicht gerade so viel Aufmerksamkeit geschenkt, wie er gerne wollte. Also wir haben eher so ihm auch das Gefühl gegeben, ey, wir stehen für das große Ganze, wir wollen, dass unsere Gemeinde Mühlbecker Land da seine Straße fertig bauen kann und nicht auf die kleinen Wehwehchen der einzelnen Anwohner dort kommt. Und er hat dann auch gesagt, ganz klar, ich fühle mich von diesem Ortsbeirat nicht vertreten. Also ich fühle mich jetzt im Stich gelassen davon. Da musste ich auch dann genau nämlich darüber nachdenken, ja, du denkst halt an das Große und dabei solltest du vielleicht eher dich um das Kleine kümmern.

SPEAKER_03

Ja, okay, das ist ein interessanter Punkt, muss man darüber nachdenken. Tatsächlich gebe ich dir fast recht, um zu sagen, wer im Ortsbeirat ist, sollte eigentlich kein Gemeindevertreter sein, um die bestmögliche Gedankenstrategie für dein Ort zu haben.

SPEAKER_02

Ja, ich merke auf alle Fälle in mir den Zwiespalt, den ich habe, als Ortsbeiratsmitglied und Gemeindevertreter.

SPEAKER_03

Und deswegen bin ich kein Ortsbeiratsmitglied. Achso, ein ganz einfacher Grund. Nein, okay, ja, könnt ihr mal immer drüber nachdenken, müsste man mal thematisieren. Wenn ihr da draußen sagt, okay, Natürlich ist nicht so, man kann auch gleichzeitig A und gleichzeitig B sein, schickt doch mal eine E-Mail: dialog.lokalgeplänkel.de oder kommentiert es in den Kommentaren von diesem Real.

Haushaltsloch Und Zuwendungen

SPEAKER_02

Ja. Und wenn ihr jetzt denkt, oder ihr wolltet damals nicht zum Ortsbeirat euch aufstellen lassen, ob nur mit einer Partei oder ohne einer Partei, ey, ihr könnt auch nur Ortsbeirat machen. Nur Ortsbeirat. Lasst doch die große Politik da weg und macht die große. Große Politik. Naja, für hier halt die große, ne?

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_02

Absolut. Aber was ganz spannend gewesen ist, Dennis, wir reden ja hier die ganze Zeit auch über Zahlen und Finanzpläne ab und zu. Soll so ein Rathaus gebaut werden, soll es nicht gebaut werden, soll so ein Haut gebaut werden. Überhaupt mischt euch ein.

SPEAKER_03

Das ist ja die Hauptsache. Immer einmischen. Zu viele Köche. Derben, Verderben.

SPEAKER_02

Breiten. Unsere Kämmerin war im Ortsbeirat von Schildo und hat diesen Haushaltsplan, der gerade aktuell so rumgeht, auch vorgestellt. Und Dennis, was ganz Interessantes hat sie erzählt oder aus unserem Gespräch und zwar, uns fehlt Geld dieses Jahr in unserer Kasse. Millionen fehlen uns, weil nämlich wir weniger Zuwendungen von dem Land Brandenburg bekommen. Ich auch. Ja, du auch, genau. Also wir und das sind jetzt, glaube ich, über zwei Millionen weniger, die wir so an Zuwendungen hier bekommen. Für mich auch. Fehlen wir auch, ja. Also, liebe Brandenburger, wenn ihr Geld übrig habt, bitte, Dennis freut sich.

SPEAKER_03

Absolut. Die IBAN ist 62.164. Ja, nee, und was ist denn Quintessenz und das ist ein Frage?

Hebesatz-Falle Und Folgen

SPEAKER_02

Jetzt lass mich mal ausreden. Wir bekommen, wir haben doch den Hebesatz festgelegt. Ja. Ja, und aufkommensneutral sollte dieser Empfohlen gestaltet werden. Aufkommensneutral bedeutet, dass die Gemeinde im gesamten Durchschnitt nicht mehr Geld einnimmt. Wir haben also hier als Gemeindevertreter 170 Prozent festgelegt als Hebesetz. Und damit sind die Gesamteinnahmen der Gemeinde ein bisschen höher, aber das war halt 160 oder 170 Prozent, dann wurden das 170 Prozent. Und jetzt kommt folgendes. Brandenburg, nee, Brandenburg-Oberhavel-Mühlmecker Land, also diese Zuwendungen, die wir da bekommen, die werden nach einem Durchschnittshebesatz berechnet. Und dadurch bekommen wir im Durchschnitt einen Hebesatz von 300 bis 450 Prozent. Weil in Oberhavel so viele verschiedene wertvolle Grundstücke sind, dann gibt es einen Durchschnitt hier aus unserer Region, ich glaube aus ganz Oberhavel, jetzt hoffentlich korrigiert mich bitte. Letztendlich wird also das, was wir an Zuwendung bekommen, anhand von den 3 bis 450 Prozent jetzt also genommen. Nicht von den 170 Prozent, die wir jetzt da veranschlagt haben. Und deswegen bekommen wir jetzt im Jahr 2, irgendwas Millionen weniger Zuwendungen. Wir haben also ein richtig dickes Verlustgeschäft, also wenn man sich die Kasse anschaut, in unseren Haushaltsbüchern von über 2 Millionen, weil wir nur 170 Prozent den Hebesatz gemacht haben. Wir müssten jetzt eigentlich, und jetzt kommt das Theoretische, müssten wir den Hebesatz jetzt anheben, um so viel, dass wir auf der anderen Seite gucken, wie viel Zuwendung bekommen wir von Oberhafe-Brandenburg, um dann da wieder auf ein Level zu kommen, was dann wieder gleich ist. Bedeutet aber, wenn wir das machen würden.

SPEAKER_03

Also würdest du dir jetzt so lange hin und her rechnen, bis es für dich wieder passt? Und die Welt so bunt malst, wie sie dir fällt.

SPEAKER_02

So dass wir. Na, das ist ja, das stimmt ja überhaupt nicht. Es geht ja darum, dass wir haben einen Verlust dadurch. Ja, ja, das ist nicht mehr.

SPEAKER_03

An dem wir gar nicht gedacht haben. Aber der Bürger ist ja jetzt theoretisch aufkommensneutral.

SPEAKER_02

Yes, nee, der Bürger nicht. Immer noch nur die Gemeinde. Ich bezahle aktuell weniger, weil ich ein altes Haus habe. Du bezahlst bestimmt gerade ein bisschen mehr mit dem neuen Haus, ne?

Sparen Oder Einnahmen Steigern

SPEAKER_03

Ah ja, aber nicht wirklich viel. Also würde ich jetzt als aufkommensneutral noch betrachten. Das sind 40 Euro mehr im Jahr.

SPEAKER_02

Ja, und der andere hat vielleicht 100 Euro mehr im Jahr. Ist jetzt vielleicht keine riesensummen, aber es ist halt mehr. Das sind halt 100 Euro am Ende, die halt, das ist 100 Euro ist ein Einkauf, ein Wocheneinkauf für eine vierköpfige Familie, oder?

SPEAKER_03

Nee, nee, nee, nee, komm, Digga. Nicht verraten, das ist nicht so. Aber ja, klar, 100 Euro sind 100 Euro, ohne Frage. Okay. Also jetzt wäre dein Vorschlag, nachträglich ändern.

SPEAKER_02

Ich sage jetzt schon voraus, dass die Gemeinde damit konfrontiert wird, mit der Frage, ob der Hebesatz wieder erhöht wird, damit die Verluste, die man hat, kompensiert werden. Sonst müsstest du jetzt halt, ey, uns fehlt Geld. Das heißt, wir müssten jetzt so viel sparen, dass wir die 2 Millionen auch bekommen und dann noch mehr so viel sparen, dass wir uns die anderen Sachen leisten können. Also der Frage, wird man sich in Zukunft auseinandersetzen und ich glaube, auch wir werden hier im Podcast nochmal drüber sprechen.

Flächenkauf, Entwicklung, Steuerung

SPEAKER_03

Also ich bin ja nicht immer so von Freund vom Sparen, ich bin ja eher ein Freund von uns mal die Einnahmenseite. Mehr einnehmen. Wie kann ich denn mehr einnehmen und jetzt nicht wieder gleich Steuererhöhung und den Bürger in die Tasche fassen, sondern wie kann ich denn aus eigenen Projekten was machen? Und da ist mir so ein bisschen auch die Idee in den letzten Tagen gekommen. Ich habe mich mit jemand unterhalten und der hat mich auch darauf aufmerksam gemacht, weil ja ein oder andere Bauprojekt hier oder da öfters mal ist und wir haben ja ziemlich viele Brachflächen auch noch weiter, ob man da nicht mal überlegt, selber Brachflächen anzukaufen, die vielleicht irgendwann in den Bauland zu widmen und dann zu verkaufen oder zu projektieren und daraus selber ein bisschen Einnahmen zu generieren.

Neubaugebiet Mozartstraße

SPEAKER_02

Kam im Ortsbeirat Schildow auch auf. In Schildowitz gibt es ein neues Gebiet, was erschlossen werden soll. Worüber ja schon seit 1992, das habe ich gar nicht gewusst, dass seit 1992 überlegt wird, an der Stelle weiterzubauen. Es geht um die Mozartstraße für all diejenigen, die jetzt das jetzt kennen. Genau, ich glaube, 30, 30 Wohneinheiten ungefähr sollen dort entstehen, ein paar Gebäude sollen auch mehr Familien, also Mietwohnungen dann haben. Und da geht es dann um die Frage, wie dicht lässt man das Ganze jetzt zu, an ein Pferdegestütz zu bauen. Denn das Thema Knalerbsenstrauch, sich beschweren darüber, dass beim Nachbarn die Fliegen rumfliegen oder dass vielleicht der Pferdestall riecht, das könnte sich ja zum Problemfall entwickeln, wenn man jetzt gestattet, so weit zu bauen, so viel zu bauen, so dicht daran zu bauen. Und dann irgendwann wird im Ortsbeirat jemand sein, der sagt, ey, der Geruch des Pferdestall zieht die ganze Zeit zu mir rüber und dann sagt ja eine wieder: Mensch, du hast doch vorher gewusst, dass da ein Pferdestall ist. Ja, aber das ist ja viel doller als normal. Und um das halt zu vermeiden, sprechen wir uns da im Ortsbeirat zum Beispiel von aus, dass die Baugrenze, also dass das so ein bisschen eingerückt ist. Dass die Gebäude nicht zu sehr an diese Stallung rankommen, obwohl, Dennis, was ist deine Meinung? 20 Meter da dran oder 50 oder 80 Meter von entfernt, das riecht da alles eigentlich genauso.

SPEAKER_03

Naja, der Wind, ne, richtig. Also, ich habe mir angeguckt auf den Flurplan mit dem Gebiet da, ja, klar, grundsätzlich passt es da rin, da sind eh schon Häuser. Die Zufahrt wäre halt über so einen schmalen Schlitz da. Das habe ich.

SPEAKER_02

Nee, nicht. Nee, der schmale Schlitz für all die Leute, die das kennen, es gibt ja an der Müllenbecker Straße dieses kleine grüne Stück, wo eine Bank steht. Und da liegen, da sind dann die Medienanschlüsse drin. Und das wird sehr wahrscheinlich so etwas wie eine, also ich habe den Vorhabenträger da gefragt, er sagte, wahrscheinlich wird es eher sowas wie eine Notfallfeuerwehrzufahrt.

SPEAKER_03

Und die Zuführungen werden her über die Mozart schlafen. Also alle schön durchs Hohengebiet dazwischen wieder.

SPEAKER_02

Die, die dann da zukünftig wohnen, ja.

SPEAKER_03

Ja, 2,1 Hektar war. Naja, was kommt da wieder auf uns zu? Denkt natürlich Kinder dran, was wird da nicht gebaut? Da werden ja keine Finhütten gebaut, mit irgendwelchen Leuten, die da ein Siedlerkrebse sind, sondern möglicherweise wieder Einfamilienhäuser.

SPEAKER_02

Mama, Papa-Kind, zweites Kind, zweite Kind.

Pferdestall, Geruch Und Baugrenzen

SPEAKER_03

Und da haben wir das Thema wieder, jetzt diskutiert man ja gerade aktuell um das Thema, brauchen wir denn überhaupt die Kitas Spatzenhaus? Ja, ich sage ja, als Gebäude auf jeden Fall aufbauen, Nutzung erstmal offen halten. Brauchen wir sie nicht, die Kinderzahlen gehen runter, sagen die einen. Ich sage, naja, ist alles zyklisch. Das heißt also, wenn wir jetzt sagen, die Kinderzahlen gehen runter, kannst du davon aussehen, in 15 Jahren sind sie wieder gestiegen. Der typische Schweinezyklus gibt es ja auch an der Börse und überall. Und das ist wieder so ein Baugebiet, ich weiß nicht, bei 2,1 Hektar wie viele Einfamilienhäuser, ich sage jetzt mal 30, ohne es jetzt genau zu wissen, vielleicht sind es mehr oder weniger. Bei 30 Einfamilienhäusern kannst du davon aussehen, haben 20 mindestens schon ein Kind oder zwei, also 40 Kinder.

unknown

Ja.

SPEAKER_03

Kannst du locker irgendwie einkalkulieren, in welchen Kinder.

Kita-Bedarf, Zyklen Und Nutzung

SPEAKER_02

Wie fiktiv auch immer du das jetzt Ganze ausschmücken müssen. Ich weiß, wo es geht. Ganz oft wird nicht die Zukunft mitbetrachtet bei Zahlen. Ganz oft guckt man sich die aktuellen Zahlen an. Und da sind dann halt Bauprojekte, wie zum Beispiel das an der Mozartstraße, gar nicht mit in der Entwicklung mit drinnen. Wie viel werden denn da ungefähr hinziehen mit ungefähr wie vielen Kindern? Nein, man hat eher Zahlen, die tatsächlich statistisch erhoben werden, minus das, was wahrscheinlich wegziehen wird, aber all das, was du erschließt und wo man zukünftig noch neue Sachen hat, also ich bin, ich vertraue Zwiegespalten, ja, auf der einen Seite will ich statistischen Zahlen gerne vertrauen, aber in den letzten Jahren und Jahrzehnten, den ist, was ich.

SPEAKER_03

Ich bin da nicht zwiegespalten, ich bin da eigentlich ablehnend, den statistischen Zahlen über, weil ich. Richtig ablehnend. Ja, ablehnt, weil ich als Familienvater kann dir sagen, wir hatten in den letzten Jahren das Problem, zu wenig Schulplätze, zu wenig Kita-Plätze, und hatten dieselben Zahlen zugrunde, die jetzt wieder rangezogen wären, also dieselben Quellen, die damals gesagt haben, nee, das passt alles, wo es nicht passte, denselben Daten soll ich jetzt wieder trauen für die Zukunft. Nein. Also entweder nehme ich andere Datenbasis oder sonst was. Aber das ist meine persönliche Meinung. Aber ich kann nicht einfach den Daten vertrauen, wenn so eine Sache wie so ein Bauprojekt mit 2,1 Hektar hier, mit 1,2 Hektar da, 500XY hier einen schönen Vlies, denk an diesen Schönen Hettentower-Wohngebiet, am Gutspark, da haben wir einen schönen Vlies noch vorne gegenüber von der Kirche. Also da sind schon nochmal 200, 250 Häuser, die in den nächsten 5 bis 10 Jahren dazukommen.

SPEAKER_02

Plus die Älteren, die ihre Grundstücke abgeben, da neu gebaut wird, aus zwei wird eins, aus 1 wird plötzlich dann die Gebiet. Die Nachkommen ziehen ein.

SPEAKER_03

Genau. Also ganz so einfach, es wird nicht von daher sage ich, also nochmal zum Kern, weil ich das vorhin angesprochen habe, das Gebäude, der Kita-Spatzenhaus, gehört aufgebaut. Das ist ein Versicherungsfall, muss wieder hergerichtet werden. Wenn man jetzt aktuell durch die aktuellen Belegungszahlen von Kita nicht gleich als Kita zwingend benötigt, kann man es ja anders erstmal verwenden. Seniorenclub oder Jugendclub oder einen Tanzverein, eine Physiotherapie, sonst wie was auch immer. Aber trotzdem gehörte Gebäude auf gebaut.

Multifunktionales Denken Bei Gebäuden

SPEAKER_02

Ich glaube zwar, dass eine Kita besondere Auflagen hat, was so Bauen angeht, wie hoch die Fenster sind oder Türen oder was auch immer, ja. Aber ich verstehe total, was du meinst. Vielleicht einfach multifunktionell denken. Bei allen Projekten, die man hat. Und ja, davor hast du noch was erzählt mit Grundstücke ankaufen und dann gewinnen wir.

SPEAKER_03

Naja, klar, die Gemeinde kann ja auch selber mal überlegen, wo sie ein bisschen oder als Gemeindeverwaltung nicht, ich will ja nicht auf die Gemeindeverwaltung jetzt hier, sondern so wir als Bürger, so wie als lebende Menschen hier, können ja mal überlegen, wie die Gemeinde tatsächlich auch selber sich ein bisschen finanzieren kann. Oder im Rahmen der Möglichkeiten. Dann bin ich kein Jurist, ich kann natürlich nicht sagen, darf die Gemeinde, wenn ich jetzt hier hinten, nehmen wir mal an, Biesel schön fließt, da sind drei 5 Hektar Ackerfläche, kaufe ich als Gemeinde an für 50 für 5 Euro den Quadratmeter, mache da einen B-Plan drauf, entwickelt die Beat ein bisschen und bietet im Investor für 1,8 Millionen an und schlage, und den B-Plan habe ich schon gesagt, was ich mir da ungefähr vorstelle, fertig. Bevor irgendwas ein anderer kommt und dann sowieso macht, was er will, aber selber die Kohle einstreicht.

Heidekrautbahn-Kürzungen Und Folgen

SPEAKER_02

Von mir aus muss es noch nicht mal gewinnbringend sein. Den Vorteil, den ich daran sehe, wir sind Eigentümer des Landes und können bestimmen, für was wir das hergeben wollen. Was wollen wir an dieser Stelle haben? Und wenn wir jetzt sagen, wir wollen da eine Einkaufsmöglichkeit, dann akzeptieren wir halt nur Einkaufsmöglichkeiten. Oder wir wollen Wohnfläche haben oder wir wollen Mehrzweigräume oder was auch immer haben. Also das ist. Ja, aber warum können die mitmachen? Also das machen ja andere Meinungen. Das darfst du nicht, Dennis. Du kannst mit Land, glaube ich, kannst du keinen Gewinn machen. Aber das ist doch. Frau Kämmeren, kommentieren Sie doch bitte mal.

SPEAKER_03

Darf man es? Halten wir doch mal im Handschönspiegel. Ich glaube aber, dass es da schon auch windigere Gemeinden gibt, die da irgendwo, wo auch immer in dieser Bundesrepublik dort sicherlich führen. Das gibt es bestimmt.

SPEAKER_02

Aber sind wir die windigen? Möglichkeiten gibt es immer, man muss sie nur suchen. Ja, und was du auch suchen kannst, ich muss mal ein bisschen vorgreifen hier, wir haben das Deo mit der Heidekrautmann hat uns jetzt gerade wieder berührt, auch in den Medien war es wahrzunehmen. Leute haben demonstriert, die RB27 wird immer weiter eingekürzt. Die Leute können nicht mehr nach Schwarchtenhagen umfahren, ich glaube, also Wochenende muss noch ganz weniger gar nicht mehr, glaube ich.

SPEAKER_03

Auch unsere Meine betrifft man lieber, von Barstorf nach Züllsdorf gibt es die Strecke auch nicht mehr. Der Cerkel-Taxi wird dann da auch nicht mehr durchgebunden, sondern es soll im Barstorf Ende sein.

SPEAKER_02

Aber wo geht das denn hin? Das hört sich wie so eine kriminelle Geschichte an. Also was ist gewünscht, was wird gefordert, was wird geliefert am Ende. Stammstrecke soll auch installiert werden, aber auf der anderen Route direkt daneben wird es immer weiter eingekürzt. Also das ist irgendwie wollen und tatsächlich brauchen und was kostet das Ganze und wer bezahlt. Und am Ende bringt das Ganze Geld oder lohnt es sich, das zu betreiben und dann kommt ganz oft raus, wie wir es jetzt gerade live wieder sehen, nee, so in der Form nicht. Da muss ganz schön was passieren, damit das attraktiv wird.

Statistik Versus Nutzung Im ÖPNV

SPEAKER_03

Naja, das Thema ist halt beim öffentlichen Personennahverkehr, ÖPNV und dem VBB, Vertriebsverkehrsgesellschaft Binnen-Brandenburg. Das ist am Ende, auch wenn ÖPNV oftmals ein Zuschussgeschäft ist, ist es am Ende doch ein wirtschaftlich denkendes Organ. Das heißt also, und so wart jetzt, glaube ich, auch mit Thema Zülsdorf, Schmachtenhagen und Co. Ja, gibt es jetzt mal nicht 100% wieder, aber so grob. Bei Zülsdorf weiß ich zum Beispiel, sind viele nach Barsdorf gefahren, haben ihr Auto da abgestellt, weil es besser war, bequemer oder da am Parkplatz war und sind von Barsdorf aus dann reingefahren mit der Wahn. Das heißt also, die Fahrgäste fehlten ab Zülsdorf. Das heißt also, der Verkehrsverbund sieht denn auf der Statistik, da haben wir sie wieder, aha, Zülsdorf wird ja nicht so benutzt, Barsdorf schon mehr. Naja, warum fahren wir dann bis Tülsdorf? Canceln wir das doch oder schmieren oder sonst wie, ja. Und so gehen die dann halt tatsächlich davor. Das ist natürlich kontraproduktiv. Für die Tülsdorfer, die sich damit möglicherweise selber ein Ei gelegt haben, obwohl sie nicht wussten, hätte man mehr nutzen sollen, wenn natürlich sieben oder da stand irgendwo eine Zahl drin, dass das sieben oder zehn Leute teilweise nur in dem Zug waren. Das ist natürlich für so eine 50 Meter Stahlschlange ein bisschen wenig.

SPEAKER_02

Da reden wir jetzt nicht über die Zühlstoff-Verbindung, sondern über die lange, große nach.

SPEAKER_03

Das sollte wirklich ein Vorwurf sein, aber so kommt das wahrscheinlich dann auch irgendwie zustande.

SPEAKER_02

Ja, die, die danach schreien, dass sie etwas haben wollen, müssen dann auch die sein, die es wirklich auch aktiv und viel nutzen und nicht nur einmal in der Woche vielleicht für einen Einkauf oder für einen Spaziergang irgendwo hin. Weil sonst ist das einfach zu teuer.

Nutzen Statt Nur Wollen

SPEAKER_03

Dasselbe haben wir ja mit der Stammstrecke der Heidekrautbahn, obwohl wir ja darüber hier nie so richtig sprechen wollten, aber das ist so, die meisten Leute, die du fragst, warum willst du die Heidekrautbahn haben? Na, weil die schon immer da war. Würdest du sie nutzen? Naja, ich würde mal nach Berlin fahren oder so. Ja, würdest du sie regelmäßig nutzen zum Pendeln? Nee, da fährt die ja nicht lang. Oder hast dann irgendwelche Ausreden? Also das ist halt, ja, viele sagen, wir wollen es halt haben, weil wir es schön finden, dass sie da ist, so ein Good Feeling, aber nutzen müsste sie halt, ne?

SPEAKER_02

Haut lieber die aktiven Busverbindungen aus, wir haben gute Bahnverbindungen. Aber das wird sich zeigen, Dennis, wie sich das entwickelt.

SPEAKER_03

So ist es. Und dann würde ich sagen, reicht ja auch für heute. Wir haben eine Dreiviertelstunde knapp rum. Du schnippelt noch ein bisschen rum, dann sind wir bei 40 Minuten und wird erste nach deiner langen Reise zurück. Reicht es ja auch die Stimme schon. Und von daher sage ich heute, das war's für heute.

SPEAKER_02

Tschüss und ciao, sagen Dennis und Patrick. Danke fürs Zuhören. Tschüss.

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