#Lokalgeplänkel
🎙️ #Lokalgeplänkel – Die Stimme des Mühlenbecker Lands | Podcast aus Oberhavel (Brandenburg)
✨ News. Klatsch. Termine. Ehrlich und direkt. 🙌
#Lokalgeplänkel ist der Lokalpodcast für alle, die wissen wollen, was im Mühlenbecker Land wirklich los ist. Dennis und Patrick nehmen euch mit durch die Themen, die unsere Gemeinde bewegen — was läuft und was eben nicht so.
Was euch erwartet:
Ob Rathaus-Entscheidungen, Bauprojekte, Vereinsleben oder der neueste Klatsch aus Schildow, Mühlenbeck, Zühlsdorf und Schönfließ — bei #Lokalgeplänkel bekommt ihr alles auf den Punkt. Keine trockenen Amtsblätter, sondern echte Gespräche über das, was vor eurer Haustür passiert.
Jede Woche samstags sprechen Dennis und Patrick über Kommunalpolitik, Ehrenamt, lokale Unternehmen und alles, was die Menschen in Oberhavel beschäftigt. Dazu gibt's Termine, die ihr nicht verpassen solltet, und Hintergründe, die ihr so nirgendwo anders bekommt.
Für alle Bürger, Neubürger, Unternehmer und Vereine — ob mitten im Mühlenbecker Land oder in der Region Oberhavel: #Lokalgeplänkel ist euer wöchentlicher Bürgerdialog zum Anhören.
🎧 Also: Reinhören, mitreden, Bescheid wissen — jeden Samstag eine neue Folge auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.
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#80 – 🦌⚡️ Geschichte von Donner & Blitzen - Zühlsdorf hat die Gruppe verlassen 🚪
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🎧 Eure Hosts: Dennis Hentschel & Patrick Schumann
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THEMEN DIESER EPISODE
Ein Winterrückblick vom Dachboden: Wir erzählen, warum wir angefangen haben, was wir gelernt haben und was wir uns für 2026 wünschen. Zwischen Bahn und Bus, Sitzung und Stele, Ehrenamt und Alltag suchen wir Klartext und Wärme.
- Start in die Winterstimmung und Dachbodenstudio
- Warum aus Frust ein Podcast wurde
- Bahnlinie ohne Busanbindung als Symbol
- Leere Infostelen, volle Vereinsordner
- Sitzungen, Protokolle, hybride Beteiligung
- Dank und Realität des Ehrenamts
- Wunschzettel für verständliche Entscheidungen
- Zülsdorf und Weihnachtsbaumabholung
- Nachbargemeinde startet eigenen Podcast
- Silvester ohne oder mit Feuerwerk
- Danke für zwei Jahre und Ausblick 2026
dialog@lokalgeplaenkel.de wäre die E-Mail-Adresse eures Vertrauens
Sounds der Episode: Music by Denis Pavlov from Pixabay
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Dies ist ein Podcast aus Leidenschaft, von uns für Euch. Alle Infos sind mit Herzblut und ohne Garantie.
Hey, aufgepasst und umgespitzt. Ihr hört Lokalgeplänke. Der Podcast mit Stunden aus dem Nunbecker Land. Mit Dennis Henschel und Patrick Schumann am Steuer starten wir eine explosive Reise durch unsere Gemeinde und drumherum. Macht euch bereit. Lacht, staunt und diskutiert mit uns. Und vor allem hört nicht auf zu lauschen.
Einstieg Und Winterstimmung
SPEAKER_03Die Stimmen vom Dachboden. Es war einer dieser Dezemberabende, nach Weihnachten, an denen der Atem kleine Wölkchen in die kalte Luft malte und die Gegend nach Zimt, Glühwein und nassen Jackenroch. Zwischen all den Lichtern, die in den Fenstern flackerten, brannte im Dachgeschoss eines unscheinbaren Hauses ein ganz besonderes Licht. Ein kleines on-air, improvisierten Studio einer unscheinbaren Bürgersendung. Donner saß auf einem Stuhl, drehte nervös an den Kopfhörerkabel und schaute auf die zerknitterten Notizhill vor sich. Schot verrückt, murmelte er.
SPEAKER_04Ein Jahr reden wir jetzt hier oben über das, was alle da unten beschäftigt. Und trotzdem ist noch so vieles offen.
Das On-Air-Dachbodenstudio
SPEAKER_03Die Tür knarzte, ein Schwall kalter Luft kam herein und Blitzen stampfte mit seinen typischen halbgenervten, halb lächelnden Blick ins Studio, unter dem Arm eine Tüte mit Lebkuchen und in der Hand zwei Becher Weihnachtssaft.
SPEAKER_00Bevor du wieder anfängst, alles zu hinterfragen, sagte er. Hier, flüssige Weihnachtsmediation.
SPEAKER_03Donna grinste. Sehr gut, brauche ich. Heute wird es ja ein bisschen persönlich. Denn an diesem Abend sollte es nicht nur um die Ankündigungen, Baustellen, Bahnstrecken und Sitzungschaos gehen. Heute wollten sie erzählen, warum sie das alles überhaupt machen. Ein Jahresrückblick verpackt als Weihnachtsgeschichte. Ein bisschen ernst, ein bisschen warm, ein bisschen unbequem, so wie die Gespräche, die sie das ganze Jahr geführt hatten. Wie alles angefangen hatte.
SPEAKER_04Weißt du noch, sagte Donna, während Blitzen den Rechner hochfuhr, wie wir damals da saßen und uns gefragt haben, warum weiß eigentlich keiner, was hier entschieden wird? Obwohl doch alles um unser Leben vor der Haustür geht. Blitzen nickte.
SPEAKER_00Oh ja, irgendwo zwischen angekündigter Bahnstrecke, verschwundenen Busfahrplänen, neuen Baugebieten und alten Schlaglöchern war der Punkt, an dem wir gesagt haben, wir können entweder weiter meckern oder wir machen die Mikros an.
Warum Wir Angefangen Haben
SPEAKER_03Die ersten Folgen waren holprig. Die Technik machte, was sie wollte, ein Raum klang manchmal wie ein Badezimmer, manchmal wie eine Tonhalle. Aber die Leute hörten zu. Still, neugierig, manchmal skeptisch. Aber sie hörten. Sie lauschten, als die beiden über eine kleine Bahnlinie sprachen, die groß als Hoffnung für Pendler, Schüler und all ohne Auto angekündigt wurde. Stell dir vor, hatte Donner damals gesagt.
SPEAKER_04Die Bahn fährt dann endlich, aber niemand kommt hin, weil der Bus sich klammheimlich verabschiedet. Und Blitzen hatte trocken ergänzt.
SPEAKER_00Dann haben wir eine Premiumbahn mit exklusiver Erreichbarkeit. Für Rehe, Füchse und sehr motivierte Wanderer.
Die Kleine Bahnlinie Und Der Bus
SPEAKER_03An diesem Abend war es im Studio kurz stillgewiesen. Darf man das so sagen? hatte Donner gleise gefragt. Genau deswegen machen wir das, hatte Blitzen geantwortet. Weil es unbequem ist und weil es stimmt. Die Folge sorgte für Aufsehen. Kein Skandal in den großen Nachrichten, aber im Freundeskreis beim Bäcker auf dem Spielplatz. Habt ihr die Sendung gehört? Die haben sich ja was getraut. Manche fanden es mutig, andere frech, ein paar unfair. Doch plötzlich wurde darüber gesprochen, was sonst nur als nüchterner Tagesordnungspunkt irgendwo in einem Protokoll stand. In einer anderen Folge hatten sie über die Steeriesen im Gemeindegebiet gesprochen, hohe Infostelen, die mehr leere Flächen als Geschichte enthielten.
SPEAKER_04So viel Platz für wenig Inhalt, hat es blitzend gesagt. Und gleichzeitig sitzen hier Leute, die ganze ordner voll mit Geschichten haben, ergänzte Donna. Vereine, Ehrenamtliche, alteingesessene Familien, die würden dir die Tafeln in zwei Wochen füllen, mit Herzblut.
SPEAKER_03Sie erzählten von einem kleinen Verein, der Bilder, Texte und Anekdoten vorbereitet hatte, um die eigene Heimat sichtbar zu machen und davon, wie oft Engagement an Zuständigkeiten, Formulierungen und wir melden uns hängen blieb. Auch in dieser Folge war es nicht nur nett. Manche fühlten sich kritisiert, andere nickten heftig. Wieder gab es Kommentare, Mails, Gespräche im kleinen Kreis. Ihr seid ja schon sehr direkt, schrieb jemand. Genauso muss man das sagen, sonst ändert sich nie was, schrieb jemand anderes. Die Sendung war wie ein Nachtlich geworden, klein, aber hartnäckig. Sie konnten nichts allein entscheiden, aber sie ließen manchen Ecken nicht mehr ganz so dunkel wirken. Besonders deutlich wurde es in einer jener Episoden über die Sitzung, in der ein Thema erst groß angekündigt, dann vertagt, dann neu beraten wurde, als hätte jemand auf der Fernbedienung die falsche Taste gedrückt.
SPEAKER_04Manchmal habe ich das Gefühl, hatte Donna gesagt, dass Beschlüsse wie Schneeflocken sind. Du siehst sie kurz glitzern, dann schmelzen sie irgendwo in den Abfluss weg. Blitzen hatte gelacht, aber ohne wirklich Heiterkeit in der Stimme.
SPEAKER_00Oder sie werden im Protokoll so formuliert, dass du dreimal lesen musst und immer noch nicht weißt, worum es sich eigentlich handelt und was hier entschieden werden soll.
SPEAKER_03Sie sprachen über Transparenz, über hybride Sitzungen, über die Frage, warum es im Jahr 2025 immer noch so schwer sein konnte, Menschen einfach zuzuschalten, wenn sie nicht vor Ort sein können.
SPEAKER_00Wir senden hier vom Dachboden, hatte Blitzen gesagt. Mit einem Laptop und ein paar Kabeln. Und unten heißt es manchmal, die Technik gibt leider nicht mehr her.
SPEAKER_03Die Folge machte einige Leute Bauchschmerzen. Ein Ratsmitglied schrieb ihnen, sie würden die Mühen der Gemeindearbeit zu wenig würdigen. Andere bedanken sich im Stillen. Gut, dass ihr das angesprochen habt. Sagen mögen es viele. Öffentlich trauen tun sich die wenigsten. Wieder kein großer Sturm, kein Skandal, aber ein Rauschen. Man sprach drüber. Leise, im Büroflur, in der Umkleidekabine, beim Elternabend. Zurück im Jetzt, im Dachbodenstudio, roch es nach Lebkuchen, die Heizung schnurte draußen und blinkte irgendwo in der Ferne eine Lichterkette, die verzweifelt versuchten, gegen die Dunkelheit zu leuchten. Bist du soweit? fragte Blitzen, die rote Lampe über dem Mikro wartet. Donner atmet tief durch. Ja, heute reden wir mal nicht über die anderen, sondern über uns.
SPEAKER_04Blitzen zählte leise ein.
SPEAKER_003, 2, 1.
SPEAKER_04Willkommen zu einer besonderen Winterfolge, begann Donner. Heute ohne lange Listen und Tagesordnungspunkten stattdessen ein Blick zurück und ein Wunsch nach vorn.
Sitzungen, Transparenz Und Technik
SPEAKER_03Er erzählte davon, wie sie angefangen hatten, wie sie es nicht mehr ertragen konnten, dass wichtige Themen irgendwo zwischen Paragrafen und Protokollen verschwanden, wie sie immer wieder abgewogen hatten, sprechen wir das offen aus oder lassen wir es? Und wie es sich am Ende doch für das offen aussprechen entschieden hatten. Blitzen stieg ein und sprach über die Folge, die unangenehm waren, über Sitzungen, in denen keiner so genau wusste, was eigentlich beschlossen worden war. Über Kinder, die Plätze in Schulen, Hort und auf Sportplätzen brauchten, während Erwachsene sich in Zuständigkeiten verhedderten. Über Ehrenamtliche, die mit fertigen Konzepten in der Hand vor verschlossener Tür stehen.
SPEAKER_00Manchmal, sagte er ins Mikrofon, haben sie mit unseren Worten genau ins Schwarze getroffen. Und manchen damit wehgetan. Das war aber nie unser Ziel, aber wir wollten auch nicht so tun, als wäre alles in bester Ordnung. Denn es ist es nicht. Er legte eine Pause ein. Und trotzdem, wir sehen jeden Tag Menschen, die sich kümmern. Eltern, die nachfragen, Nachbarn, die mit anpacken, Leute, die in ihrer Freizeit Mails schreiben, recherchieren und zuhören. Unser kleines Format ist nur ein Teil davon, aber es kann helfen, diese ganzen Stimmen nicht ganz verloren gehen zu lassen.
SPEAKER_03Zum Schluss der Folge hatte Donna einen Zettel vor sich liegen. Kein offizielles Dokument, kein Antrag, kein Protokoll. Einfach ein Weihnachtswunschzettel.
Winterfolge: Blick Zurück, Wunsch Nach Vorn
SPEAKER_04Wir wünschen uns für das nächste Jahr, dass man Probleme nicht länger unter die Tischdecke parkt. Nur weil sie unangenehm sind. Dass Entscheidungen so erklärt werden, dass man sie versteht. Auch ohne Fachstudium. Dass Pläne nicht nur auf bunten Folien gut aussehen, sondern im Alltag funktionieren. Dass Ehrenamt und Engagement nicht als Störung, sondern als Chance gesehen wird. Und dass Menschen, die Fragen stellen, nicht länger lästig gelten, sondern als das, was sie sind, ein wichtiger Teil dieser Gemeinschaft. Er hielt inne, schaute zu Blitzen rüber und fügte hinzu. Und ich wünsche mir, dass ihr uns weiter schreibt, widerspricht, ergänzt, korrigiert. Denn die Gespräche, die nach unseren Folgen entstehen, die sind das Wichtigste. Selbst wenn sie nur in der Küche, im Auto oder im kleinen Kreis stattfinden. Blitzen lächelte.
SPEAKER_00Und ich wünsche mir, dass noch mehr Menschen merken, man muss kein Mikro haben, um was zu sagen. Man kann in der Sitzung aufstehen, eine E-Mail schreiben, eine Frage stellen. Es beginnt immer mit einem Gespräch.
SPEAKER_03Als sie die Aufnahme beendet hatten, war es draußen noch dunkler, aber irgendwie heller. Donner speicherte die Folge, Blitzen räumte die Becher weg. Meinst du, wir haben irgendwen mit dieser Geschichte erreicht? fragte Donner. Blitzen zog die Schultern hoch und lächelte müde.
SPEAKER_00Vielleicht, vielleicht auch nur ein paar, vielleicht viele, aber manchmal reicht das. Eine Person, die sich traut, in der nächsten Sitzung etwas zu sagen und aufzustehen. Eine, die nochmal nachfragt. Eine, die merkt, ich bin nicht alleine mit meinen Fragen.
SPEAKER_03Sie schalteten das kleine On-Er-Licht aus, doch unten in den Häusern der Gemeinde, in Wohnzimmern, Küchen, in Bussen, in Betten, ging an vielen Orten wieder ein kleines Licht an. Ein kleines Playsymbol auf dem Bildschirm. Kopfhörer in den Ohren, Gedanken in Bewegung. Und während irgendwo in der Ferne ein Zug durchs Dunkel fuhr und eine fast vergessene Infotafel im schwachen Straßenlicht schimmerte, war da für ein Moment dieses Gefühl, dass eine Gemeinde nicht nur aus Straßen, Gebäuden und Beschlüssen besteht, sondern aus Menschen, die reden, nachfragen, widersprechen. Aus kleinen Kreisen, in denen man beginnt, Dinge mit beim Namen zu nennen. Und aus denen, die den Mut haben, aufzustehen und zu sagen, das hier ist auch meine Heimat. Und meine Stimme gehört dazu.
SPEAKER_01Ja, hallo Mühlmecker-Land. Hallo Patrick, ich grüße dich. Hallo. Jetzt kurz nach Weihnachten, wir sind wieder hier, wir freuen uns. Mensch, und du hast jetzt eine so wunderschöne Weihnachtsgeschichte mitgebracht und eingelesen. Herrlich.
Ehrenamt, Eltern, Nachbarn, Haltung
SPEAKER_04Was Donner und Blitzen da so erlebt haben, ne?
SPEAKER_01Ja. Naja, zum Glück gab es keine anderen Namen für uns, aber witzig, witzig. Wie waren denn die ganzen Rentiere da eigentlich? Donner, Blitzen, Wichsen, wie hießen sie noch alle?
SPEAKER_04Ja, also ich weiß es nicht, aber wenn du jetzt noch die Anzahl der Rentiere sagen kannst, wie viel es insgesamt sind, dann weißt du schon mehr als ich.
SPEAKER_01Ich dachte neun, ich sind nicht. Aber zum Glück war ich nicht Wichsen, sondern Blitzen passt schon.
SPEAKER_04Der Weihnachtsmann ist jetzt durchgeflogen. Ich glaube, in Amerika gab es diesmal, da hat eine Behörde sogar, den Weihnachtsmann live getrackt und hat nachgeschaut, wo er gerade lang fliegt, und hat mit Satellitenbildern da ein ordentliches Unterhaltungsprogramm gegeben. Bei mir im Bekanntenkreis habe ich auch jemanden entdeckt, der hat sich eine Schablone bestellt mit Schneespray und hat dann im Hausflur Fußabdrücke. Also der Weihnachtsmann kam nicht tatsächlich nach Hause zu Besuch, sondern der war dann bloß im Hausflur und hat dann im ganzen Hausflur Schneestopfenabdrücke gemacht. War natürlich ein bisschen schade, denn die Temperaturen hätten es ja fast zugelassen. Am Heiligabend ist es ja nun unter die 0 Grad gegangen. Es hätte ja eigentlich auch Schnee sein können, ne?
SPEAKER_01Ja, aber volle Tüte, ey. Sogar minus sieben, minus 8 Grad, je nachdem, wo man jetzt hier so lokalisiert ist. Ich musste bei mir im Schuppen schon den Frostwächter wieder anmachen, weil sonst wäre mir wahrscheinlich der eine oder andere abgefroren. Du hast ja Getränke draußen, ne? Ja, ja, unter anderem.
SPEAKER_04Nein, pst, das ist ja nicht. Ja, ich habe ein modernes neues Auto, richtig cool und stylisch, was keine richtigen Türklinken mehr hat, sondern die sind halt in der Karosse drin, also in der Verkleidung, ne? Ja, und dann am Abend so ein leichter Wassertropfen, so ein leichter Feuchtigkeitsfilm drauf ist und dann in der Nacht das unter 0 Grad geht, was meinst du, was dann passiert? Ich komme ans Auto ran, da kommt diese automatische Detektion und dann hörst du auch, wie es Klack macht, aber da kommen keine Klinke raus.
SPEAKER_01Ja, das ist wohl ein Fehler ein System, was haben sich die Leute damals schon mal dabei gedacht, dass die Tür klinken zum Aufreißen?
SPEAKER_04Und aber das kennen wahrscheinlich auch noch andere Leute, die ein Fahrzeug haben, wenn ich habe eine rahmenlose Tür. Also meine Fensterscheibe ist oben nicht eingefasst. Und die muss halt, um die Tür aufzumachen, fährt die immer automatisch so einen halben Zentimeter runter. Und das ist natürlich auch eingefroren. Ja, und dann kriege ich die Tür nicht aus, als wenn die Klinke rauskommt. Also da habe ich überhaupt nicht dran gedacht, als ich mir dieses Auto ausgesucht habe.
SPEAKER_01Tja, das ist nur das Gap zwischen Funktion und Design.
Wünsche Für 2026
SPEAKER_04Ja, da stimme ich zu. Okay. Es ist die Nachweihnachtszeit. Wir sind alle gut durchgekommen. Durchgefuttert. Durchgefuttert, genau. Und ja, wir blicken jetzt zurück. Am 23.12., denn es 23 kam unsere erste Folge raus. Jetzt sind zwei Jahre, über zwei Jahre, wo wir das Ganze hier schon machen.
SPEAKER_0180 Folgen, 24 Monate und immer noch dieselben wie früher. Wir tragen das Herz auf der Zunge, so muss es auch sein. Und haben wirklich eine schöne Zeit gehabt, finde ich. Und da kommen wir nachher nochmal kurz zu, zu den Danken und Dankesagen.
SPEAKER_04Das passt irgendwie auch zu der Geschichte, die wir gerade gehört haben, was wir hier so machen.
Plausch Nach Weihnachten Und Kälte
SPEAKER_01Ja, ja, irgendwie kam mir die Geschichte sehr bekannt vor, als wenn, hätten wir auch das sein können. Ich möchte da aber mal gerne von Anthony Hopkins, das hat mir meine Frau, neulich quasi so einen Spruch, so ein Zitat, so ein Spruch mal vorgelesen. Und das fand ich eigentlich ziemlich gut. Keiner von uns kommt lebend hier raus, also hört auf, euch wie ein Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen, spaziert in der Sonne, springt ins Meer, sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Für nichts anderes ist Zeit. Und ich würde sagen, das beschreibt uns eigentlich ganz gut.
SPEAKER_04Wir springen jetzt zwar nicht nackt ins Meer ständig, aber sitzen auch eher im Studio und sehen gar nicht so oft die Sonne, so oft welche drin sitzen. Naja, okay, in dem Punkt können wir auch noch mal ein bisschen schrauben. Naja, aber ich verstehe, was du, was du sagen willst und was dieses Sprichwort auch aussagt. Das fühlt sich auch so ein bisschen an, wie all die Leute, die bei uns im Müllenbecker Land im Ehrenamt tätig sind. Das sind so viele, seitdem ich ja auch in der Gemeindepolitik so ein bisschen da eingetaucht bin, erkenne ich erst, wie viele Leute im Ehrenamt tätig sind, wie viele Leute sich stundenweise, also wirklich, und am Ende wochenlang im ganzen Jahr um andere Leute kümmern, um andere Dinge, nicht um sich selbst, sondern sich sagen, ich setze meine Zeit, meine Kraft, meine Gedanken, meine Worte für andere ein.
SPEAKER_01Ja, und zwar selbstlos im Regelfall. Und es ist ja immer so, ich habe ja auch mehrere ehrenamtliche Funktionen schon gehabt und du ja auch. Und es ist immer ein Kampf zwischen Familie, Ehrenamt und Beruf, zeitlich, monetär, wie auch immer. Und irgendwas vernachtlässigt man halt immer und es ist halt schwer, da so eine Balance hinzubekommen oder ein Dreiklang. Und oftmals geht es auch zu Lasten der Familie, ist halt leider so. Da möchte ich mich nochmal stellvertretend auch für alle anderen Ehrenamt dabei, den Familien zu verändern.
SPEAKER_04Ich wollte gerade wir sagen.
SPEAKER_01Wollten wir wir sagen? Du wolltest wir wollen. Ja. Da möchte ich erwähnen, da möchten wir uns nochmal auch bedanken bei allen Familien, die quasi Ehrenamtler zu Hause haben, dass sie so viele aushalten und am Ende doch die Zeit mit ihren Liebsten ab und zu auch mal opfern, um dass sie Ehrenamtler ihrem Ehrenamt nachgeben können. Mensch, ist aber jetzt hier.
Zwei Jahre Lokalgeplänkel
SPEAKER_04Ja, aber genau. Und immer wenn wir, wir haben das letzte Jahr über ja häufig auch mal aufgerufen zum Ehrenamt oder Unterstützung für andere Leute. Und es ist natürlich, du hast deinen Tag, der hat deine feste Zeit und das ist eigentlich schon voll und ausgeplant. Und jetzt hast du den Wunsch, das Ehrenamt zu bekleiden, du möchtest es gern machen und dann stellst du fest, okay, wie viel meiner Zeit kann ich eigentlich hergeben? Und oftmals sind es dann andere Leute, die du dann, die von dir weniger Zeit bekommen. Und das müssen sie mitmachen, das müssen sie unterstützen und deswegen geht auch, wie Dennis es schon sagte, nicht nur der Dank an die Leute, die das Ehrenamt ausführen, sondern all die Leute, die dahinter stehen, die daneben stehen, die der Person auch die Freiheit lassen, genau das zu machen. Für Ältere, also für jung und alt, ey, Dankeschön. Das hast du jetzt besser ausgedrückt, als ich. Okay, komm, wir haben noch ein, zwei Sachen hier drauf und Mann, der nächste Punkt. Es schockt mich. Oh nein.
SPEAKER_01Ja, es ist aber wahr. Zülstdorf ist raus. Ja, es ist vorbei jetzt. Ja. Zülsdorf ist auch gestrichen von der Weihnachtsbaumerpolung. Auf dem Kalender der AWO ist Zülsdorf schon nicht mehr eingezeichnet. Was nu?
SPEAKER_04Ja, ich würde vorschlagen, ein Januarfeuer einzuführen. Ja. Wo die hingebracht werden.
SPEAKER_01Also ist uns am Wochenende auf jeden Fall insofern, da ich ja auch in Zülsdorf quasi eine Wurzel habe oder ein Bein, hatten wir uns gefragt, wohin mit dem Weihnachtsbaum? Und da gibt es ja mal diesen Weihnachtsbaum-Abholkalender von der AWU. Und siehe da, Zülsdorf ist nicht mitbedacht. Summt, Mühlmeck, Schildo und Schönflies sind noch eingezeichnet, aber summt halt nicht. Und Zülsdorf halt nicht.
SPEAKER_04Nicht nur wir gehen jetzt auf die Barrikaden und rufen da an und fragen, was da los ist. Auch ihr geht jetzt an euren Hörer, dürft ihr eigentlich schon anrufen, gerade das Wochenende an der Erscheinungsfolge. Okay, Montag. Montag geht ihr an den Hörer und fragt dort nach, was da los ist. Wir hören uns nämlich im nächsten Jahr wieder und wir bringen hoffentlich die Botschaft mit, dass Zülsdorf doch noch nicht von der Karte gestrichen ist.
SPEAKER_01Wir werden uns darum auch kümmern, wir sorgen auch dafür versuchen, da nochmal Kontakt aufzunehmen. Also vielleicht doch nicht alle anrufen bei der AWU, sonst sind die dann gleich ein bisschen überfordert. Ist ja logisch. Doch, doch. Doch, doch, doch.
SPEAKER_04Ja, ansonsten suchen wir natürlich auch gerne, falls wir negative Nachrichten bekommen, kreative Vorschläge, was man mit alten Tannenbäumen machen kann. Weiß ich nicht, wollen wir große Katapult-Tannenbaum-Weitche-Wettbewerbe vielleicht veranstalten oder gibt es andere kreative Ideen, schreibt uns doch gerne. Wir versuchen da was anzulern.
SPEAKER_01Dialog.locorepänkel.de wäre die E-Mail-Adresse eures Vertrauens. Auch übrigens für andere Sachen. Genau. Ansonsten, mein lieber Sophie, brauchen wir heute gar nicht labern. Nee. Wir kommen zum Jahresende, deine schöne Weihnachtsgeschichte hat eigentlich alles auf den Punkt gebracht. Ja, ansonsten, wir blicken auf zwei Jahre intensive Podcast-Leben. Hätte ich jetzt auch nicht gedacht, als wir vor zwei Jahren angefangen haben, dass wir mal ein Podcaster wären. Influencer ähnlich. Wir haben viele, viele interessante Gesprächspartner gehabt und auch Leute kennenlernen, die noch Gesprächspartner werden. Wir haben die lokal geprägte Media ausgebaut. Wir sind mit Jobspot 360 die Ausbildungsoffensive gestartet, positive Resonanz durchweg. Wir haben Gespräche mit interessanten, künftigen Projektpartnern geführt. Also wir sind sehr, sehr fleißig und engagiert an dem Thema.
Ehrenamt Und Dank An Familien
SPEAKER_04Ja, und vergesst nicht, dass jetzt die erste Nachbargemeinde wirklich Vorreiter und Pionier gerade ist, denn der erste Podcast Birkenwerder Insights ist online gegangen. Der Bürgermeister von Birkenwerder hat eine Jahresrückblicksfolge aufgenommen und wird hoffentlich, noch steht das Ganze nicht fest, im kommenden Jahr die ganzen Themen aus der Gemeinde, das, was wir hier in unserem Lokalgeplänkel machen, aus der Sicht der Verwaltung hoffentlich durchführen und dieses Medium erkennen, um den Bürgern alle möglichen neuen Infos, Termine, Veranstaltungen, Aufrufe zum Ehrenamt zu Veranstaltungen, auch über dieses Medium zu gehen. Da freue ich mich wahnsinnig drauf, dass unsere Nachbargemeinde da so einen mutigen Schritt geht und ja, wie gesagt, der Stefan Timmjörg war ja bei uns im Studio, wir haben eine schöne Folge aufgenommen, die geht ungefähr eine Stunde.
SPEAKER_01Ihr könnt unter podcast.birkenwerder.de die Folge aufrufen. Ansonsten natürlich auch über die Website birkenwerder.de. Und ja, die erste Folge war quasi ein Jahresrückblick und ein kleiner Ausblick auf 2026. Super gemacht, tolle Sache. Ist wie gesagt ein Testballon, hast du gerade angesprochen. Die Gemeindeverwaltung Birkenwerder freut sich natürlich, wenn ihr da auch ein bisschen positiven Feedback gebt, weil die Frage steht im Raum, soll es künftig weitergehen.
SPEAKER_04Ja, hört doch gerne da mal rein, auch wir Mühlenbäcker, Ländler. Ländler. Ländler. Ja, was sagt ihr dazu? Ist das ein gutes Format? Also einfach mal reinhören und da gerne mal gerne Feedback geben. Und damit kommen wir auch zum Ende unseres Rückblicks. Wollen wir uns hier nicht noch länger damit aufhalten? Meine Frage an dich, Dennis, geht nochmal ganz kurz: knallen dieses Jahr? Ja, nein, intensiv. Ich sollte gerne knallen, komm her. Wenn es laut knallt, gerne am 31. Aber falls das nicht greifbar sein sollte, hast du Böller oder? Oder sowas oder Raketen, Batterien?
SPEAKER_01Ich mache meistens ein, zwei Batterien kaufe ich, dann stellen wir die da hin, nehmen eine Pulle schlug mit, nach vorne, gehen vor Gartentour, machen Zisch, Zich, Zusch. Bei mir in der Straße ist es sowieso Sorrum und Gemorra. Also sprich im vorderen Bereich der Straße, da wird ordentlich Gasse geben. Ich weiß nicht, wie viele hunderte, tausend Euro die da verbraten. Aber da ist von 20 Uhr bis 3 Uhr morgens da richtig Action.
SPEAKER_04Ich werde dieses Jahr zum ersten Mal kein Feuerwerk kaufen. Zero. Ich bin Zero, also ich glaube, ein paar Wunderkerzen oder sowas, das werde ich mir da nicht nehmen lassen. Aber ich habe irgendwie, ich habe den Vibe zum Knallen verloren. Ich kann es nicht genau beschreiben, so was da. Es befriedigt mich nicht mehr. Es sieht nicht schön, also es ist irgendwie jedes Jahr dasselbe. Dann habe ich ja die letzten Jahre so ein bisschen was versucht, mal nicht Raketen, sondern eher Batterien, dann viele Batterien. Dann habe ich auch mal nicht nur 120 Euro ausgesehen, sondern habe auch mal 500 Euro ausgegeben für Feuerwerk. Das ist aber weder das eine toll noch das andere. Ich besinne mich jetzt einfach darauf, dass ich ein gutes Getränk habe, was Leckeres essen kann, schöne Musik höre und einfach mich auf das Jahr 2026 freuen.
SPEAKER_01Ich glaube auch mit dem, was du gerade an Summen misant hattest, da fährst du in einen benachbarten Spirituosenhandel unseres Vertrauens, holst dir eine schöne Flasche Schluck, deiner Frau auch, holst dir eine schöne Zigarre und dann stellst du dich hin und du hast ja so einen schönen Ausblick bei dir und dann kannst du ins märkische Viertel gucken und ziehst ja den Knall und ziehst dir schöne Zigarre rein.
Zülsdorf Und Weihnachtsbaumfrage
SPEAKER_04Egal für was ihr euch da draußen entscheidet, wir zwei sagen von Herzen Dankeschön fürs Zuhören. Ein Jahr, das letzte Jahr 2025, wart ihr an unserer Seite, habt zugehört, habt uns Feedback gegeben, habt uns Anregungen gegeben, was wir machen können, worüber wir sprechen können und worüber wir noch sprechen werden.
SPEAKER_01So ist es. Also der Zettel ist noch lange nicht abgearbeitet. Wir sind dabei. Rutscht gut rein, bis in 2026. Tschüss und ciao. Sankt Dennis.
SPEAKER_04Und Patrick. Bis nächstes Jahr. Tschüss.
SPEAKER_01Tschüss.
SPEAKER_04Ich habe einen Freund gehabt. Ich war in einer Werkshalle gewesen, stand auf einer großen Leiter, habe über Kopf gearbeitet an einer Lampe und ich höre ihn, wie er so. Und es hat sich so herrlich nach dem Feuerwerk angehört.
SPEAKER_01Ja, das war so eine kleine Animation, dass du vielleicht am Ende jetzt, wenn wir sagen, tschüss und schaue sind 26, so ein kleines Feuerwerk und einbaust.
SPEAKER_04Achso, und ich dachte, ich lasse unser blödes Gequatsche hier drin, weil. Achso, nee, ja, so blöd ist es ja auch wieder.
SPEAKER_01Nee, aber dass du vielleicht, überleg mal, von Europe, Final Countdown? Kann man das so leicht unterschwellig so? Oh, Lizenz allerdings. Feierabend, Feierabend, tschüss. Von Europa von der Band Europa natürlich.
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