#Lokalgeplänkel
🎙️ #Lokalgeplänkel – Die Stimme des Mühlenbecker Lands | Podcast aus Oberhavel (Brandenburg)
✨ News. Klatsch. Termine. Ehrlich und direkt. 🙌
#Lokalgeplänkel ist der Lokalpodcast für alle, die wissen wollen, was im Mühlenbecker Land wirklich los ist. Dennis und Patrick nehmen euch mit durch die Themen, die unsere Gemeinde bewegen — was läuft und was eben nicht so.
Was euch erwartet:
Ob Rathaus-Entscheidungen, Bauprojekte, Vereinsleben oder der neueste Klatsch aus Schildow, Mühlenbeck, Zühlsdorf und Schönfließ — bei #Lokalgeplänkel bekommt ihr alles auf den Punkt. Keine trockenen Amtsblätter, sondern echte Gespräche über das, was vor eurer Haustür passiert.
Jede Woche samstags sprechen Dennis und Patrick über Kommunalpolitik, Ehrenamt, lokale Unternehmen und alles, was die Menschen in Oberhavel beschäftigt. Dazu gibt's Termine, die ihr nicht verpassen solltet, und Hintergründe, die ihr so nirgendwo anders bekommt.
Für alle Bürger, Neubürger, Unternehmer und Vereine — ob mitten im Mühlenbecker Land oder in der Region Oberhavel: #Lokalgeplänkel ist euer wöchentlicher Bürgerdialog zum Anhören.
🎧 Also: Reinhören, mitreden, Bescheid wissen — jeden Samstag eine neue Folge auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.
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#Lokalgeplänkel
❄️ Schnee im Mühlenbecker Land: Freude, Frust und Verantwortung ⚠️
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🎙️ Ohren auf – hier kommt was für eure Lauscher! 🎉
🎧 Eure Hosts: Dennis Hentschel & Patrick Schumann sprechen über das, was gerade wirklich zählt:
📰 spannende News aus der Region, 💬 ehrliche Hintergründe und Geschichten, 📅 wichtige Termine und 🌟 Themen, die bewegen, verbinden und für Gesprächsstoff sorgen. Klar, direkt und ohne Filter – genau so, wie ihr es von ihnen kennt.
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IN DIESER EPISODE
Wir feiern den ersten großen Schnee, rodeln mit alten Schlitten und landen dann hart in der Realität: glatte Straßen, Lieferprobleme beim Winterdienst, dünne Kommunikation und offene Fragen zur Verantwortung. Hoffnung geben klare Zuständigkeiten, kluge Kriseninfos, die Digitalpaten und ein sachlicher Blick auf Sicherheit und Schadensminderung.
- Winterfreude und rodeln mit lokalen Tipps
- Glatte Straßen und fehlendes Streusalz beim Dienstleister
- Zuständigkeiten von Anliegern, Gemeinde und Landesbetrieb
- Räumen ohne Salz als Mindestmaßnahme
- Zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit
- Snackautomat-Explosion als Sicherheitsthema
- Digitalpaten: Alltagshilfe und Aufruf zum mitmachen
- Kita-Spatzenhaus: Wetterschutz und Schadensminderung
- Termine: Tag der offenen Tür der KKGS und Weihnachtsbaumabholung
Jetzt seid ihr dran, Mühlenbeck, und summt. Let's go. Weihnachtsbäume raus. Die ollen alten Nadelkissen, raus damit, die verdorrten Dinger. Ihr seid dran.
Aufzeichnung vom: 08.01.2026
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Dies ist ein Podcast aus Leidenschaft, von uns für Euch. Alle Infos sind mit Herzblut und ohne Garantie.
Begrüßung Und Winterfreude
SPEAKER_00Hey, aufgepasst und umgespitzt. Ihr habt Lokalgeplänk, der Podcast mit Stunden aus dem Mühenbeckerland. Mit Dennis Henschel und Patrick Schumann am Steuer. Starten wir eine explosive Reise durch unsere Gemeinde und drum nach oben. Macht euch bereit. Lacht staut und diskutiert mit uns. Und vor allem nicht aufzulauschen.
SPEAKER_02Hallo und herzlich willkommen Mühenbäcker-Land. Hallo Winter, Hallo Schnee, Hallo Dennis. Hallo Patrick. Hallo Schnee. Hallo Mühenbecker-Land. Willkommen. Ja, hurra, hurra, der Winter ist da. Ich glaube ja ganz fest daran, dass nicht nur du, sondern alle Einwohner von Mühenbäckerland sich so sehr den Schnee gewünscht haben. Und die schon. Dass es jetzt mit einer richtig großen Schippe bei uns einmal runterkam. Und weil wir das so vermisst haben zu Weihnachten, lassen wir das auch liegen.
SPEAKER_01So ist es. Man muss gute Sachen auch einfach mal liegen lassen, ist wie mit einem guten Wein oder eine Zigarre, die muss einfach mal ein bisschen nachreifen.
SPEAKER_02Ich bin nicht umweggekommen in meiner nicht geräumten Straße, an einem Tag auch mal aus meinem Fahrerfenster vom Auto auch mal rauszufilmen und so ein paar Meter damit zu fahren und meinen Freunden und Familien mal zu sagen, sieht das nicht schön aus? Du wohnst ja auch im Winter. Also auch die gute Seite davon mal zwischen. Ja, klar.
SPEAKER_01Gerade wenn du von vorm Fuß zur Arbeit fährst oder so wie ich, ich fahre halb neun, naja, um neun zur Arbeit. Da ist meistens die Sonne auch schon schön und dann funkelt und diese Winterwehr. Ist so ein bisschen wie als wenn du im Urlaub bist, durch Österreich züchelst, da piste gerade. Ist schon eine schöne Sache. Kommen wir aber gleich auf die Schattenseiten und jetzt machen wir erstmal die positiven Sachen. Wir haben natürlich. Ich weiß noch gar nicht, ob das hier positiv wird, was ich vor mir habe. Naja, nee, ich bin noch beim Winter, mein Lieber. Ach so. Und zwar ist es ja auch so, dass wir die Schlitten rausgeholt haben. Es ist ja eine schöne Sache, wer Kinder hat, ne? Ja, manche Erwachsene machen es vielleicht auch noch, sind vielleicht auch nochmal auf dem Dachboden oder den Keller gekrabbelt und haben. Neben dem Raclette. Neben dem Braglett die alten staubigen Schlitten rausgeholt. Und ich sagte, ich habe einen Schlitten von meinem Opa noch. Da steht Germania Davos, ist das Modell, also von Germania Davos. Und ich glaube, da bin ich als Kind schon mit sechs, sieben Jahren gerodelt. Mein Opa ist darauf schon gerodelt, oder zumindest meine Mutter wahrscheinlich. Der muss schon über 50 Jahre alt sein. Und läuft, geht noch. Und wir sind damit an den Müllbergen gewesen. Wisst ihr, wo die Müllberge sind?
Rodeln Mit Alten Schlitten
SPEAKER_02Ich denke, du meinst Arkenberg, nee, es ist Arkenberg. Auch ein guter Hinweis? Kann man aber nicht raus? Die alte Mülldeponie da oben. Darf man glaube ich nicht raus? Oder darf man? Nee, stimmt, das ist eingezäunt, ne? Meinst du die bei uns? Du meinst die bei uns Grenze Berlin.
SPEAKER_01Aber es ist ein guter Hinweis. Auch nicht. Könnte man auch mal gucken, ob das begehbar mittlerweile schon ist. Früher war eingezäunt. Nein, ich meine die Basis Freizeitzentrum dort. Das sind die Müllberge. Waren ja auch Müllberge früher. Okay, das war ja. Oder Schotterwerge, wie auch. Aber im Volksmund sind wohl die Müllberge vom märkischen Viertel. Und da war auch richtig Action. Ich habe mich gleich wieder in die Vergangenheit zurückkataportiert gefühlt. Ich bin wie beim Opa nämlich, ich weiß nicht, wann es war, nach der Wende 90er Jahre, irgendwann, wie gesagt, da runter, hab mir nochmal einen Stitz eingebrochen gehabt und so weiter. Und da gibt es immer noch. Und da rodel lieber die Folgen drunter. Und wenn man deinen Tipp braucht, weil wir haben ja hier nicht so wirklich Berge, bei uns jetzt hier gerade.
SPEAKER_02Ja, ja.
SPEAKER_01Fährt man nach dem Bas zum Müllberg, da ist richtig Action.
SPEAKER_02Ich bin auch auf den Dachboden gegangen, beziehungsweise auf den Dachboden meiner Garage und habe auch den Schlitten rausgeholt und bin dann bei mir, also im Ortszeit Schildo, auf so einen kleinen Berg gezogen, würde ich sagen.
SPEAKER_01Wo sind dein Berg?
SPEAKER_02Und du erinnerst dich, ich habe ein paar Mal über die Bahnbrücke gesprochen, wo immer rumgeknallt wird, da in der Nähe ist so ein kleiner Hang, wo du runter kannst. Keine, ich sag mal, 40 Meter vielleicht. Und ich bin dort angekommen, viele Kinder da, also viele Eltern mit ihren Kindern, die Kinder immer wieder runter und runter gerudelt. Und dann steht so ein erwachsener Mann kurz vor 40 da und fragt so, kann ich auch mal, ja. Und es war halt nicht die Freude, die man gerne haben möchte, ja. Aber aus Traditionsgründen heraus habe ich das dann doch mal gemacht, habe versucht, auch ein paar schöne Zeiten oder Weiten aufzustellen, um da runterzurudeln und musste dann feststellen, dass man die Freude, die die Kinder da haben, von diesen kleinen 30 Metern, die das sind, dass du das einfach nicht mehr wertschätzen kannst, weil du dann nur noch denkst, so, oh nee, komm, also ein Kilometer muss es mindestens sein. Aber ich wollte es trotzdem nicht auslassen, diese Tradition zum Winter, wenn da mal Schnee liegt, das auch mal zu machen.
SPEAKER_01Kilometer muss jetzt sein und du musst am Ende so runterkommen, dass dir die Eiszapfen meine Ohren nach hinten schlackern.
SPEAKER_02Und die Hacken müssen ein bisschen abgerieben sein vom Bremsen.
unknownOkay.
SPEAKER_01War beim letzten Winterurlaub, meine Frau mit einer Bekannten von uns dort in Österreich mit dem Rodeln. Wir gehen heute mal rodeln. Da sind die da Wege runter, die waren teilweise nur einen Meter breit und links die Schlucht und. Da erinnere ich mich auch dran. Das haben wir ja nun nie nicht. Aber nochmal der Tipp: Müllberge in Lübas.
SPEAKER_02Ich bin letztes Jahr, ich weiß nicht, ob ich es hier auch im Podcast erzählt habe, ich bin nach Oberwiesenthal und wollte doch rodeln. Und dann war, also alle Webcams haben Schnee gezeigt. Und als ich ankam, aber ich habe ja nirgendwo eine Info gefunden, ob es nun wirklich offen hatte, haben sie gesagt, nee, ist nicht offen, weil die letzten 300 Meter oder so, die hatten halt keinen Schnee. Und jetzt wollte ich dieses Jahr, jetzt, genau jetzt am Wochenende, wo wir veröffentlichen, wollte ich wieder hin. Und was haben wir? Ich meine, wir zeichnen am Donnerstag auf, jetzt ist angekündigt ein großer Schneesturm fürs Wochenende. Und auch für die Region dort, und meine Frau sagte dann berechtigterweise, Mensch, Patrick, wollen wir es nicht vielleicht verschieben? Ich meine, wir haben zwar, ich so, nee, ich kann nicht verschieben. Ich sagte zu ihr, ich will jetzt seit drei Jahren Rodeln fahren. Jetzt habe ich, jetzt ist da draußen Schnee, ich habe frei, wir können fahren. Und jetzt kommt so ein Schneesturm.
SPEAKER_01Achso, jetzt sind wir in dem Schneesturm oder nicht?
SPEAKER_02Naja, es sind minus 12, minus 14 plus so Wetterverhältnisse.
SPEAKER_01Ja, die Vernunft. Zum Rodeln fahren machst du jemanden Schneesturm Gedanken. Nein, du weißt schon, wie die Rodelnstrecken aussehen, hast du ja gerade erzählt. Naja, okay, wir werden sehen. Nächste Folge würdest du uns berichten, ob du dann doch da warst oder auch nicht.
SPEAKER_02Genau, wir haben jetzt hier eine kleine Tradition, die wir nur kurzweilig, nur kurzweilig hier im Podcast auch mal ausgestattet.
Lokale Hänge Und Ausflugspläne
SPEAKER_01Da muss ich dich sofort unterbrechen. Wir haben hier gar keine Tradition, sondern wir haben es von unserem neuen Podcast-Format echt jetzt übernommen. Die Doreen und die Tine, die haben nämlich in ihrem Podcast eine kleine Tradition eingebaut, die sie jetzt zum 2. Mai gemacht haben. Ob man da schon von Traditionen sprechen kann, weiß ich nicht. Und zwar öffnen die jede Folge einen Glückskeks. Und da wir zu unserer lokal geplänken Weihnachtsfeier von der lieben Doreen jeweils, wir beide, eine was ist das? Sag mal, eine schwarze Schaf-Glückskeksbüchse. Eine Buhmann-Glückskeksbüchse? Wie auch immer. Die Glückskekse sind jeweils schwarz. Man kann es nicht sehen, man kann es vielleicht hören. Ja, wollen wir die jetzt quasi heute mal öffnen?
SPEAKER_02Das machen wir und da drin wird dann stehen, dass ich dann doch zum Rodeln fahren werde. Na, dann mach da einmal auf. Ich mach das Ding auf. Ist es nicht dieses beige Braun? Sondern dieses Schwarz, richtig schwarz. Ah, das stimmt ja, ich knacke das mal. Guck mal hier. So sieht es zu aus. So, da ist ein kahlköpfiger, brillen tragender Fünf-Tage-Bartmann drauf.
SPEAKER_01Und bei mir steht folgender Spruch, passend zu diesem Winter vielleicht.
SPEAKER_02Mal schauen, ne? Immer muss ich alles selber machen lassen.
SPEAKER_01Ja, selber machen lassen, gefällt mir. Ich mache jetzt meinen Oma auf.
SPEAKER_02Darf man im Podcast essen? Gibt es ein Verbot, das nicht zu tun? Ich weiß nicht, wie ich es anmache.
unknownDu weißt die Jugend.
SPEAKER_02Also bei mir auf den Kopfhörer knallt das hier gerade.
SPEAKER_01Die Jugend sagt Arsenal. Okay, ich habe jetzt natürlich natürlich auch. Meiner ist schon direkt in der Verpackung gebrochen. Das liegt natürlich in meiner Grobienart und Weise. Ich öffne jedenfalls und ich beobachtet eine Brille, mein Lieber, ey. Wenn man jemanden einen guten Optiker kennt, ey, ich muss da mal unbedingt hin. Ich werde alles machen, entweder heute, vielleicht morgen oder gar nicht. Ja, richtig. Das passt ja zu mir. Ich bin ja eher so ein Nicht-Machertyp.
SPEAKER_02Selber machen lassen, finde ich auch wirklich starkes Wort. Also finde ich Ersatz, also kann ich mich gut mit identifizieren. Das heißt also, ich werde nicht rodeln gehen. Ich lass jetzt andere rodeln. Die sollen mir davon berichten, wie gut das war.
SPEAKER_01Lass andere rodeln für dich, genau. Mach die Scheiße nicht selber. So, weiter geht's, mein Lieber. Ja, wollen wir beim Schnee bleiben? Ja, wir bleiben im Schnee. Zum Glück kam am 3.2. der Schnee. So hättest du.
SPEAKER_02Okay. Da bin ich ja sprachlos. Scheiße. Wir haben heute den Acht nehmen wir in der Sinn. Mir fällt als erstes ein Kacke. Also du guckst da raus aus dem Fenster und denkst, also ich in meiner kleinen Straße und denke mir so, wow, es schneit. Super, es schneit noch weiter und es bleibt liegen. Es taut nicht weg, es wird keine Matschepampe. Toll. Ich gehe raus, freue mich anhand der Landschaft und es war nur das letztes Wochenende. Ich glaube, Samstagabend hat es angefangen zu schneiden. Und den Sonntag war dann halt Schnee und dann das erste Mal raus und festgestellt, oha, so richtig geräumt wird hier nicht, ne? Also so richtig passiert hier nichts. Na gut, aber Wochenende. Ja, Sonntag, vielleicht brauchen die Leute auch, obwohl man, wenn ich das richtig in Erinnerung habe und ich kenne jemanden aus meiner Familie, der macht nämlich Winterdienst und der hat mir kurz erzählt, wie das Ganze funktioniert. Das bedeutet also, er muss dann raus, sobald der die Schneeinwirkung beendet ist, dann muss er raus, genau. Oder in der Nacht am nächsten Morgen. Auch wenn es geschneit hat. Es gibt dann, glaube ich, vertraglich immer so einen Zeitpunkt. Wenn es bis dahin immer noch schneit, musst du trotzdem räumen. Also wenn es aufgehört hat. Exakt, genau. Und zweitens war? Jorgen. Ich weiß nicht, ob es vielleicht auch nur so eine Abendregelung gibt, aber man muss jeden Morgen hin, auch wenn es nicht aufgehört hat. Oder wenn es halt den Tag überschneit, angenommen, es fängt um 10 Uhr an, bis 16 Uhr, dann muss er auch auf dem Nachmittag oder dann halt Abend draußen.
SPEAKER_01Sagen wir mal so, die Rush-Hour-Zeiten sind so wie groß.
SPEAKER_02Und da wird es mit Sicherheit bei unserer Gemeinde auch so etwas geben. Aber so richtig bewegt hat sich da nichts. Ja, also wir zeichnen auch ab.
Glückskeks-Momente Und Running Gags
SPEAKER_01In Instagram und Facebook explodieren die Kanäle quasi. Leute, die sich beschweren, Leute, die sich aufregen, teils zu Recht, teils zu Unrecht, wie auch immer. Natürlich kann man jetzt keine schwarze Straße erwarten, wie im Sommer. Auch völlig klar. Auch die Gemeinde hat nicht in voller Innenbrunst Schuld. Auch nicht die Gemeindearbeiter haben hier volle Schuld für alles und Piba musste differenzieren. Also wozu es wäre zuständig. Grundsätzlich gibt es ja hier Kategorie, Kategorien für Straßen, A, B, C und so weiter. Und je nachdem, in welcher Kategorie ist, hat man unterschiedliche Eigenpflichten als Anwohner oder Eigentümer seine Straße erstmal entsprechend herzurichten.
SPEAKER_02Wenn ihr jetzt gar nicht wisst, welche Kategorie an Straße ihr habt, dann informiert euch immer darüber, weil das ist auch mal manchmal ganz wichtig, wenn es um sowas wie den Räumungsdienst geht.
SPEAKER_01Genau. Kann man auch nicht tauschen. Also es ist nicht so, dass ich heute Patrick sage, oh, ich nehme heute mal deine A-Straße, wie nimmst du die C-Straße? Geht leider nicht. Und dementsprechend muss man halt mehr tun oder weniger tun in seiner Straße. Wie gesagt, steht alles in der Straßenreinigungssatzung, der meine Müllbecker land. Geht mal auf die Website, guckt euch das an. Fakt ist, bei einer A-Straße ist es zum Beispiel so, dass du halt bis zur Mitte der Straße als Anlieger, als Anwohner, Eigentümer beräumen musst. Also auch die Fahrbahn. Ja, ja, ja. Die Hälfte der Fahrbahn. Also wenn beide Seiten jeweils die Hälfte machen, ist ja zweimal 0,5 gleich 1. Also eine ganze Straße. 20 oder 30 Meter Straße geräumt. Naja, ich habe ja nur ein Hammergrundstück, von daher habe ich nur drei Meter Einfahrt. Ich war so ein bisschen lucky, aber ja, ja, grundsätzlich schon. Okay. So, und der Töpf.
SPEAKER_02Darf ich kurz unterbrechen, bist du in dieser Kategorie? Also musst du die Straße.
SPEAKER_01Ich bin in dieser Kategorie, die sind eigentlich größtenteils die meisten Anliegerstraßen. Die Seitenstraßen quasi sind in dieser Kategorie. So, dann gibt es die Ortsverbindungsstraßen, Kreisstraßen, Landstraßen, Bundesstraßen. Bundesstraßen, Landstraßen, Kreisstraßen werden vom Landesbetrieb Straßenwesen größtenteils gemacht. Das heißt also, die fahren dann da normalerweise mit einem Orangen, blauen.
SPEAKER_02Zum Beispiel bei uns Auto 21, B96, sowas.
SPEAKER_01So, und dann gibt es nochmal die Ortsstraßen. Ich weiß jetzt im Fachbereich. Ich nenne sie jetzt mal Ortsstraße. Ich sage Gemeindestraßen dazu. Ja, Gemeindestraßen, Ortsstraßen. Und da ist meines Erkenntnis nach die Gemeinde zuständig. Und die hat aber das, wie eigentlich auch nicht unüblich ist, ein Vertragsverhältnis mit einem Subunternehmer oder mit einem Unternehmer. Externer Dienstleister. Uh, hat's outgesourced an einen Dienstleister, der diese Leistung erbringen muss.
SPEAKER_02Und das ist erstmal auch total verständlich, weil das Equipment und das Material, was du dafür vorhalten musst, stellt man sich halt eigentlich nicht hin. Dafür gibt es spezialisierte Betriebe, und denen schenkt man auch das Vertrauen, dass sie dann, wenn das dann da, dass sie dann kommen.
Von Winterromantik Zu Glatteis
SPEAKER_01Kommen wir aber mal gleich zum Knausus Knacksus, denn du hast ihn gerade gesagt, hält man eigentlich vor, dass wenn man es braucht, erstmal da hat. Ist aber offensichtlich nicht passiert, denn an diesen outgesourcten Dienstleister, offensichtlich, so wie ich verstanden habe, hat der nicht genügend Salz gehabt. So dass er quasi nicht rausfahren konnte, weil ohne Salz brauchst du die Straßen wohl nicht großartig machen, weil es bleibt ja der große Teil liegen. So, das war das große Problem, was wir hier bei uns in der Gemeinde haben, dass die Verbindungsstraßen und die meisten Straßen halt nicht vernünftig enteist wurden oder abgetaut wurden.
SPEAKER_02Ich finde es eine Frechheit, zu sagen, nur weil ich kein Eis habe, lasse ich die gesamte Räumung auch komplett weg. Richtig? Also, sorry, aber mit dem Räumschild da wenigstens drüber zu fahren und das beiseite zu schieben.
SPEAKER_01Zumal hätte man es rechtzeitiger gemacht, wäre mit dem Räumschild ja schon mal der größte Teil weg gewesen. Ja, jetzt brauchst du da ohne mehr rumfuchteln ohne Eis. Logisch.
SPEAKER_02Nee, jetzt kannst du, ich bin gerade heute, heute bin ich durch Berlin ein bisschen gefahren, da habe ich dann an den Kreuzungen, habe ich ganz viele Mitarbeiter gesehen, die mit diesem, also normalerweise kenne ich das nur damit entfernt einen Baumrinde und dann stehen die da und schlagen die Eisstücke von der Straße weg in den Kreuzungsbereichen. Also die haben alles immer um den Ampeln herum freigeräumt.
SPEAKER_01Ja, also und das ist jedenfalls so der Faktus, man hat hier noch kein Räumfahrzeug großartig gesehen. Die meisten Straßen sind leider verschneit und zu und viele Straßen sind auch leider vereist, sodass man hier halt rumschlägt.
SPEAKER_02Weißt du, was die Leute viel gesehen haben? Räumfahrzeuge aus unseren Nachbargemeinden, die immer wieder zur Grenze gefahren sind. Und dann denkst du dir, okay, die fahren jetzt vielleicht weiter, aber eigentlich, nee, die kommen gerade nur aus Glinik als Beispiel und haben da geräumt und fahren bloß in unsere Gemeinde, um dann leider zu wenden und wieder zurückzufahren. Und die machen natürlich auch nur das, wofür sie bezahlt werden. Und da ist dann halt an der Gemeindegrenze. Und das haben ja auch leider viele Leute erzählt, die zu uns gekommen sind, manchmal mit einem Augenzwinkern, manchmal mit einem frustrierten Meckern. Was ist denn bei euch hier los? Und ich sage dann scherzenshalber, naja, wir haben letztes Jahr einen Beschluss gefasst, wir wollen das ganz Mühlenbeck, dass das ganze Mülenbecker Land im Winter eine verkehrsberuchte Zone ist. Und weil wir die 30er Zone nicht geschafft haben für den gesamten Gemeindebereich, haben wir gesagt, wir lassen die Schnee liegen. Absolut. Und es ist super entschleunigt zur Zeit der Verkehr.
SPEAKER_01Ja, aber auch super glatt. Es gibt die Dorfstraße in Schilde war so glatt, da gab es Pirouetten. Hier in Schildo Richtung Großstückenfeld habe ich ein Auto im Gram gesehen. Ich bin da fast selber noch verrutscht. Nicht, weil ich zu schnell war, sondern weil es spiegellatt war. Und es ist schon gerade so die Landesstraßen, die Hauptverkehrsadern, ist das schon echt eine fiese Nummer. Also du kommst aus Berlin raus, alles schön, zieht's dazu, kommst hier in die Mainde rein und merkst schon, so ab Hoffmann in Schildo, jetzt wird es aber langsam frostig.
SPEAKER_02Das ist immer so ein so ein Spagat, ne? Wenn es immer minus gerade bleiben und es liegt die ganze Zeit nur Schnee, dann hast du immer noch Grit mit deinen Reifen durch deine Winterreifen, das funktioniert immer noch. Aber gerade am Anfang, da hatten wir kurz mal 0 Grad. Wenn das halt taut. Antaut und dann tatsächlich Eis, also nicht nur eine zugepappte Schneedecke ist, sondern wirklich dort Eis ist, dann kannst du, was für Reifen auch immer haben.
SPEAKER_01Es gibt gerade noch minus 8 Grad, minus 10 Grad und wir sollen ja wohl angeblich minus 15, 20 Grad bekommen. Oh.
SPEAKER_02Ich hoffe nicht. Aber gut, wenn die Episode hier drauskommt, ihr an eurem Kamin sitzt, eure Plüschchausschuhe anhabt und uns im Ohr, dann schaut ihr raus und seht, was dieser Wintersturm mit sich gebracht hat. Und ich hoffe, dass alles heil geblieben ist und ihr ein traumhaftes Winterzauberland da draußen seht.
SPEAKER_01Aber eine Sache muss ich jetzt noch loswerden, weil wir haben nämlich noch eins vergessen. Es sind Gehwege und öffentliche Plätze. Wer ist dafür zuständig? Auch die Gemeinde und wer macht das? Die Gemeindearbeiter. Und hat das geklappt? Ja. Und wollen wir dafür Danke sagen? Ja. Also wir danken den Gemeindearbeitern, dass die Freiräumung quasi der Gehwege und öffentlichen Plätze, dass es so gut geklappt hat. Selbst das Rathaus. Der Rathausparkplatz, Entschuldigung, das Rathaus nicht, der Rathausparkplatz wurde an dem ersten Sonntag, wurde es gerade angefangen zu schneiden, zweimal am Sonntag gefegt.
Zuständigkeiten Beim Winterdienst
SPEAKER_02Das ist, da habe ich mich drüber aufgeregt, aber ich habe nichts gesagt in den Social Media Plattformen, denn da gab es ein Foto vom Parkplatz vor dem Rathaus, auch so mit dem Gefühl, es funktioniert ja nichts, aber auch gar nichts. Aber vor dem Rathaus ist alles geräumt. Und dann bin ich, jetzt bin ich diese Woche kurz beim Rathaus gewesen und habe auch den geräumten Platz gesehen und denke mir so, ja, weißt du, warum das da geräumt ist? Das ist der Besucherparkplatz. Und natürlich legt man eine große Priorität darauf, auch in schwierigen Zeiten, dass wenn da Besucher kommen und nicht die Mitarbeiter oder auch irgendwelche anderen Leute, die da arbeiten, dass die halt einen sicheren Platz haben und auch gefahrlos ins Rathaus kommen. Und da dachte ich mir, ja, aber das Bild, was ich habe, wenn ich dran vorbeifahre, das Gefühl, was ich habe, das Gefühl, auch wenn die Tatsache eine andere ist, sie verändert mich und sie lässt mein, ich sag, ich sag mal, Zorn so ein bisschen über das, dass es nicht funktioniert, erstmal ordentlich anheizen.
SPEAKER_01Also mein erster Eindruck, ich habe dieses Bild zugespielt bekommen, mein erster Eindruck war, das kann da wohl nicht wahr sein. Überall nichts und am Rathaus ist wieder Blitzeglank. Dann sagte meine Frau, ja, ja, die kommt ja aus der Hausverwaltung. Ja, ja, klar, ist ja auch Eigentum der Gemeinde. Und zweitens ist sie ja auch dafür verantwortlich. Das heißt also, sie muss das ja frei. Wenn da jemand fällt, wer auch immer. Jetzt am Wochenende, gut, auf dem Sonntag natürlich, wer kommt da? Mitarbeiter, die die Blumen gießen wollen oder aber es ist die Vergehezsicherungspflicht, der sie einfach nachgekommen sind. Aber natürlich nach außen, das Bild war, Armatos ist wieder Blitziblanki und überall läuft es nicht. So ist es natürlich nicht, ich musste mich dann auch sehr schnell wieder selber einbremsen und sagt, ja, Maus, du hast recht. Genau. Habe ich nicht drüber nachgedacht in dem Moment.
SPEAKER_02Auch wenn du dich mit dem Thema ein bisschen auskennst, ist es trotzdem ein Gefühl, was sofort entsteht. Und selbst mit der Expertise oder mit dem Wissen oder ob man eine Gemeinde tätig ist oder nicht, kann man sich das danach schon erklären. Und jetzt sind da draußen aber 16.000, gut, ziehen wir mal alle Kinder und Co. Aber sagen wir trotzdem, bleiben auch immer 10.000 Euro Leute übrig, die dieses Bild sehen und sich denken, was läuft denn hier gerade nicht richtig? Und dann, und jetzt geht wirklich, das geht nämlich nicht an unsere gemeine Mitarbeiter oder aus dem Bau oder sonst sowas, das geht an unsere Verwaltung da draußen, die wirklich in diesem Falle wirklich unglaublich schlecht nach außen kommuniziert hat, was passiert hier gerade. Es ist fast bald, also mit Erscheinung, es ist eine Woche her, dass dieses Problem aufgetreten ist. Und auch wenn unsere Verwaltung primär nichts dafür kann, ist sie dafür verantwortlich. uns hier draußen darüber zu informieren, auch mal Probleme anzusprechen. Und auch wenn es jetzt nicht sofort gelöst werden kann, brauche ich als Einwohner eine Information. Warum passiert das Ganze? Das Thema mit den Straßen, wie du es gerade so wunderbar aufgeklärt hast. Ja, wer sich Mafia jemand damit auseinandergesetzt hat, weiß es. Aber Leute da draußen gerne, ich meine, jetzt wollte ich gerade sagen, schreibt es in die Kommentare, aber das ist natürlich totaler Unsinn. Wer weiß denn davon? Wusstet ihr das, was Dennis gerade erzählt hat mit diesen ganzen Straßen? Da gebt mir doch mal Input. Ich bin doch nur ein lieber harmloser Einwohner. Informier mich doch bitte.
SPEAKER_01Absolut gebiet ihr 100% recht. Transparenz und Bürgernähe, wie uns ja zufahnen schon, könnte von der Verwaltung in dem Fall kommen, die haben ja schöne Social-Media-Profile, die pflegen sie ja auch für Veranstaltungen hier und da oder irgendwelche Auslandsreisen oder wenn jemand zu Besuch kommt, einfach mal rein. Freunde, wir haben es im Blick, wir sehen es, wir sind bei euch, wir kümmern uns drum, können aber nicht dafür, liegt daran, alles wäre ruhig. Aber, tja, das ist halt, da wird der Kai Wegner gemacht, geduckt und das ist leider schade. Aber gut, is it is.
SPEAKER_02So, wir drücken jetzt gemeinsam, ihr da draußen auch, gemeinsam die Daumen, dass a, ein alternativer Dienstleister gefunden wurde bis zur Erscheinung dieser Episode und B, dass der dann auch tätig geworden ist.
SPEAKER_01Naja, es gibt ja auch sowas, ich muss jetzt nochmal, das ist ja so ein spannendes Thema, nur ein Gerätschen, weil uns jetzt die Woche so belastet. Ersatzvorname. Was ist das? Weißt du, was Ersatzame ist? Ersatzvorname? Ja. Nee. Ja, okay. Also ich beauftrage dich jetzt irgendwas zu tun. Mach ich nicht. Genau. Habe kein Salz. Ich mahne dich an. Ja. Was machst du? Machst du nicht. Nein, ich habe immer noch kein Salz. Okay, ich mahne dich nochmal an. Ey, geht immer noch nicht. Ich hab kein Salz, es gibt kein Salz. Dann mach ich es jetzt einfach selber und zieh dir die Kosten ab. Oder belast du dich mit den Kosten, die es mich gekostet hat, die Sache selber zu machen. Selber heißt jetzt nicht, dass ich es mache, sondern ich besorge mir jemanden anders, der es macht. Ja, das kannst du machen. Gemäß BGB, Pippapo gibt es irgendwie Paragraphen.
Outsourcing, Salzmangel Und Kritik
SPEAKER_02Kannst also in die Ersatzvorname gehen. Wenn ich meiner Pflicht nicht nachkomme und jemand anderes beauftragt jemanden, wird mir ja die Rechnung zugestellt, ne? Oder wird der zumindest versuchen.
SPEAKER_01Also jemand macht eine Ersatzdienstleistung, für die, die du nicht getan hast. Das ist Ersatzvorname. Ja. Und haben ja manche gemeint, die macht Falkensee, Hohenneundorf, Pipa Po, die sind jetzt damit Ersatzvorname angebracht.
SPEAKER_02Das ist so unangenehm ich und ich, die kommunizieren das auch nach draußen. Die haben genau dasselbe Problem eigentlich, aber die haben alle, oder viele. Die sagen, ja, blöd gelaufen, uns wurde hier etwas versprochen, das haben sie nicht gemacht, aber hier, wir haben den Ersatzdienstleister, der hat ab heute angefangen. Bitte habt Geduld, seid vorsichtig unterwegs, es wird aber gemacht.
SPEAKER_01So, also schließen wir das Thema ab, der Winterdienst hat dieses Jahr die Gruppe verlassen. Wir schauen nach vorne, wir werden sehen, was passiert. Was wir vergessen haben, was nicht die Gruppe verlassen hat, mein lieber verlassen hat, was wir vergessen haben, ist der Snackautomat am S-Bahnhof Mühlbeck. Als wir letzte Woche über die Bücherlocker schon. Hast du das gesehen? Leck mich am Arsch. Ich dachte, da ist der ganze Bahnhof explodiert.
SPEAKER_02Die Druckwelle dieser Explosion war so groß, dass dieser Automat durch auch die Glasscheiben, die da hinten, also der hat sich bewegt. Er hat sich verrückt. Er wollte abhauen.
SPEAKER_01Walking Automat. Ja, also das möchte man nicht unerwähnt lassen. Habt ihr auch jeder vielleicht schon gesehen irgendwo oder im Zeitungsartikel, die Matz hat davon auch berichtet, die kann nämlich mit denen unterhalten dazu. Aber Fakt ist, das wollte man nicht unerwähnt lassen. Den Snackautomaten hat also auch komplett zerlegt. Da muss also irgendwo volle Arbeit dran geleistet worden sein.
SPEAKER_02Was sagst du dazu? Das Thema Böllerverbot hatten wir ja darüber gesprochen, immer irgendwie alles verbieten, nur weil wir keine anderen Lösungen haben. Ich glaube, es war die Gewerkschaft der Polizei, die diese Woche vorgeschlagen hat, dann soll man doch tatsächlich Böllerverbote in der Stadt machen oder bei uns in Umgebung. Und als Berliner zumindest dann sagen, dass das gesamte Tempelhofer Feld eine Böllerzone werden, also quasi wo man knallen und Raketen schießen kann.
SPEAKER_01Nee, sieht nicht weg. Ich hätte mich ja neulich im Podcast mit dem Libit hier ein bisschen verschätzt mit sechs Millionen Einwohnern. Wir haben ja nur drei, wa? Kurz vor vier, glaube ich, in Berlin. Jetzt stell dir mal vor, davon, ein Drittel davon sind auf dem Feld.
SPEAKER_02Ich glaube, das sind nicht ein Drittel. Ich glaube wirklich, dass die Leute immer weniger begeistert da rausgehen und knallen. Also so kam es mir zusätzlich vor.
SPEAKER_01Das ist auch sicherheitstechnisch eigentlich löst, wenn ich mir vorstelle, was denn da los ist. Was für Figuren und Nachtschatten wechsel denn da auf diesem. Nee, also das ist ja eine kriminelle Hochsicherheitszone nachher denn.
Wahrnehmung Versus Realität Am Rathaus
SPEAKER_02Aber wie gesagt, egal ob sie Bücherlock ist oder diese Automat, das hat nichts mit Feuerwerk oder Böller zu tun. Das war Sprengstoff und jetzt hält überhaupt nicht dazu. Also der Scheiß ist illegal und gehört nicht hierher. So ist es. Dennis, wir sind fast am Ende unserer Episode und ich hatte noch gar keine Gelegenheit, dir zu berichten, dass ich es jetzt endlich geschafft habe, mal bei den Digitalpaten hier im Mülenbecker Land zu sein. Ich war in der vergangenen Woche in Mülenbeck, wo sich alle zwei Wochen die Digitalpaten treffen. Immer von 17 bis 18 Uhr. Aktuell noch im Jugendclub. Das ist da, wo früher die Touristeninformation war, jeder, der durch Mülenbeck durchfährt, wo an der Seite dieser Geltautomat war. Da, wo der Geldautomat war, da wo außen auch unsere letzte Bücherregal. Nee, es gibt noch andere, glaube ich, ne? Es gibt auch noch wieder Geld. Das ist der Bücherschrank. Das ist der Bücherschrank. Und darin war das gewesen. Ich hatte den Bücherschrank. Die Mehrgenerationsbeauftragte von Franzi Sander oder Franziska Sander. Jetzt fühle ich mich wieder ein bisschen getappt, weil ich ist, okay, ich sag Franzi, war dort gewesen, hat mich begrüßt und ich hatte es ja schon lange angekündigt, dass ich da unbedingt gerne mal hingehen wollte. Und tatsächlich ist es ungefähr das, was ich mir vorgestellt habe: ein paar junge Leute sind dort, die sich einfach für alte Technik begeistern. In der Ecke waren zwei Jugendliche, ich glaube so um die 20 Jahre alt, und die haben sich mit einer Liebe VHS-Rekordern, Skatkabeln, alte Beamer mit 720p-Auflösungen. Also und halt darüber ausgetauscht, diese historisch alte Technologie, wie Bild übertragen wurde. Also das ist sowas wie ein, wie ich sagen, fast wie so eine Technik-AG, ja, wo man sich einfach darüber austauscht, was für Technologien gab es mal oder mal eine VRS-Kassette reinpacken. Und klar, das ist eine fremde alte Technik, das ist mir da bewusst geworden. Und gleichzeitig auch gab es einen Tisch, wo dann halt sich Leute herangesetzt haben. Ich war halt einer der Digitalpaten. Und dann sind es total alltägliche Dinge. Zum Beispiel hat jemand ein Bild in Paint gemalt und weiß nicht, wie er einen Rahmen rummachen kann. Oder eine Frau möchte gerne einen Handyvertrag online abschließen. Sie weiß auch wo, weil ihre Freundin hat gesagt, Mensch, da und da bin ich, das fällt mir total gut. Jetzt ist sie da und sagt, okay, ich möchte das gerne abschließen. Ich habe alles mitgebracht und ich möchte meine Telefonnummer mitnehmen. Ah, so wie mit Live-Verträgen. Wie mache ich das? Genau. Und das ist auch noch so ein bisschen, immer halt mit Vorsicht zu genießen. Ich darf ja jetzt, also ich will auch gar nicht ihre privaten Daten eigentlich wissen, aber ich versuche da durchzu und dann auch sowas, na, das hier ist ein 5G-Netz. Wir alle kennen vielleicht da draußen 5G, LTE, 4G. Ja, dann habe ich ja im Monat 5, dann habe ich ja im Monat 5G. Nee, 5G ist nicht 5 Gigabyte. Ach, das ist, ach, ich habe jetzt gar nicht 5 Gigabyte, nee, du hast ein 5G-Netz. Also da sind manche rudimentäre einfach Begrifflichkeiten, die gar nicht so klar sind. Und am Ende ist eine Stunde wirklich sehr, sehr kurz. Aber was ich jetzt auch da erst mitbekommen habe, der Digitalpakt. Du erinnerst dich an den Namen Digitalpakt. Für die Schulen richtig, oder? Und das gibt es auch für ältere Leute, die kommen da mit einem richtigen Ordner an und haben verschiedene Kapitel da drin. Ich habe noch nicht ganz durchgesehen und ich berichte gerne mal zwischendurch mal, wenn ich wieder da gewesen bin, was dann für Kapitel gibt. Aber da gibt es auch mal Aufgaben, die man machen kann. Wie funktioniert etwas, wie funktioniert das Internet, wie funktioniert Banking. Und egal was, wer auch immer hat, er kann dort hinkommen, kann sagen, kannst du mir hier live helfen? Genau bei dem Thema. Und bei mir war es in dem Fall jetzt halt eine Person, ich habe mit ihr eine Stunde lang darüber gesprochen, wie ich im Internet einen neuen Telefonvertrag abschließe, was brauche ich dafür. Und ich habe mich jetzt in zwei Wochen wieder mit der Person dort verabredet und wir schließen dann gemeinsam ihren neuen Telefonvertrag ab.
SPEAKER_01Ach, ihr habt ja nicht gleich gemacht, sondern erstmal vorgesprochen. Erstmal vorgesprochen. Also so ein Longtime-Projekt quasi.
SPEAKER_02Das ist natürlich in dieser Strecke ein Longtime-Projekt. Aber alle, die dorthinkommen, wissen und wertschätzen, auch wenn es nur eine Stunde ist, dass es dort Leute gibt.
SPEAKER_01Und jetzt bist du Mobilfunk-Patty.
SPEAKER_02Ich werde in dem Fall Mobilfunk-Patty und beim nächsten Mal bin ich vielleicht.
SPEAKER_01Aber nicht, dass es dir deine Kunde mal eingibt, als Werbebrauch.
SPEAKER_02Als nächstes vielleicht ist es, mein Doka funktioniert nicht. Oder ich will, dass in meiner Excel-Tabelle, wo ich jetzt mal irgendwas zusammengetragen habe, ich will gerne eine dicke Linie und eine dünne Linie. Also das sind wirklich für uns so Automatismen, die wir einfach wissen. Und eine super tolle Atmosphäre. Würde ich auch sagen, also jeder, der jetzt denkt, also Korn, Cola, Bockwurst. Und du musst kein IT-Experter sein. Der muss nicht hier so ein Dennis sein, der irgendwelche Server aufsetzt oder irgendwelche anderen riesen Strukturen betiebt.
SPEAKER_01Infrastruktur und Architekturlösung.
SPEAKER_02Danke, genau, sondern es geht wirklich um den Alltag da draußen. Da sind wir alle gut drin. Und ich habe schon erfahren, bei der einen oder anderen Digitalpartensprechstunde standen die Leute an und konnten ihr Thema auch nicht platzieren, weil es zu wenig Digitalpaten gibt. Also wer mal Bock drauf hat, ich freue mich darauf, vielleicht auch euch zu sehen und ich freue mich, dass ich mir vielleicht die Zeit nehmen kann, alle zwei Wochen diese eine Stunde da auch mal zu sein. Ist übrigens immer mittwochs.
Kommunikationslücke Der Verwaltung
SPEAKER_01IT Advisor for Security and Infrastructure, ja, ich möchte bitte nochmal genauer betonen. Okay. Ja, nee, also das finde ich auf jeden Fall eine richtig gute Sache. Ich weiß, ich bin nicht so ein Erklärbär. Ich würde gerne mal mitkommen, mir das angucken. Ich bin aber nicht so ein Erklärbär. Weil ich zu viel Technologiewissen voraussetze, habe ich nicht die Geduld, wenn jemand so gar nicht Bescheid weiß, ich kann dem nicht über die Straße helfen. Das habe ich auch gedacht, als ich an dich gedacht habe und dachte mir so, Mensch, du bist doch. Du kennst mich ja jetzt auch ein paar Tage. Das krieg ich nicht gerissen. Aber ich komme mal mit und gucke bitte mal an. Ist ja vielleicht auch so mein guter Schnack.
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_01Gut. Coole Sache. Digitalpaten im Mühlmecker-Land, initiiert von der Mehrgenerationsbeauftragten. Frau Sander. Francie Sander. Francie? Grüße gehen raus. Shoutout an Francie. So und damit. Nein, machen wir nicht. Machen wir noch nicht Schluss. Manchmal frage ich mich nämlich eigentlich mal lieber, was macht unser Wetterschutztag von der Kita Spatzen aus?
SPEAKER_02Ist es schon Wetter? Wenn du von träumst, ist es vielleicht schon da. Wenn du es dir wünschst, ist es auch schon da. Und dann kommt die harte Realität.
SPEAKER_01It's nut sehr. Es ist nämlich so, dass jetzt ja der Wintereinbruch da ist. Frost, kalt, Schnee, Eis, Wasser, Piper Pop. Was macht das mit Baumaterialien? Frost zieht sich zusammen, sprengt auseinander, pipapo. Also eine unangenehme Geschichte. Und wir haben leider noch immer keine Abdeckung über dem Brandopfer der Brandruine Kita Spatzenhaus. Und da habe ich mir gedacht, das wäre doch das Mindeste, wenn man da mal eine Plane rüberwirft. Die Dachkonstruktion ist ja noch da, da mal links, rechts, drei Land.
SPEAKER_02Bei den Witterungsverhältnissen wird keine Firma ankommen und sagen, wir bauen erstmal muss ein Gerüst aufgebaut werden.
SPEAKER_01Quatsch, die Rüstleiter ran, Plane rüber geworfen, vorne Latte, links eine Latte, ran. Keiner arbeitet über drei Meter oder irgendwo ohne Gerüst. Dann machst du halt einen Mini-Rüst, so ein Rollbarred. Einfach nur Plane rüber, vorne Latte, Hitten Latte, festgespannt, fertig aus, Nikolaus, ab nach Hause.
SPEAKER_02Da kommt der Arbeitsschutz und sagt, eh. Ach, jetzt oft mit.
SPEAKER_01Ey, ist so, ist so. Ich sage es nicht. Schadensminderungspflicht. Aber nicht auf Kosten von arbeitssicherigen Personen gefahren. Wir haben ja jetzt einen Brandschein gehabt, Status quo, ist sie löscht, Ruine steht da. Ist denn bis auf die Grundmauern her alles scheiße? Kann sein. Sind die Grundmauern denn schon scheiße gewesen? Ich sage nein. Ich bin jetzt kein Baufachexperte. Bis dato nicht. So, jetzt kommt aber das, was kommt. Es kommt Wasser, es kommt Frost, es kommt Schnee, sprengt auseinander, spätestens nach diesem Winter wird es so sein, dass die jetzt die Grundmauern nicht mehr zu gebrauchen sind. Vielleicht. Keine Ahnung. Keiner wird es offiziell sagen, aber ich stimme denen das zu hundert Prozent. Also wir verschlechtern die Immobilie noch mehr. Und das muss ich sagen, das ist Steuerhelder gewesen. Ich weiß ja nicht, ob es da auch mal Förderjäder gibt oder wisst ihr, was das Mamada, weil die haben eine Solaranlage umgehabt, also keine Ahnung. Aber Fakt ist, das muss nachher wieder aufgebaut werden. Und umso mehr wir aufbauen müssen, umso mehr kostet es ja auch wieder. Also ich finde es irgendwie Kacke. Jetzt ehrlich, ich sage nicht.
SPEAKER_02So wie mit dem Winterdienst hätte jetzt vielleicht auch die Gemeinde einfach selber ein Gerüst aufbauen können, ein Wetterschutzdach drüberpacken können und der Firma oder wer auch immer dafür verantwortlich ist, dass sich das so hinauszieht oder zögert, das dann in Rechnung stellen.
Ersatzvornahme Und Nachbargemeinden
SPEAKER_01Wir sprechen immer von Wetterschutzdach. Ich habe es ja von auch im Mund genommen. Aber also Schadensminderungspflicht, die gibt es. Das heißt nicht Wetterschutzdach. Eine einfache Plane kann ja auch schon einen Schaden vermindern, indem keine Feuchtigkeit eintritt. Hätte doch, aber die Schneelast nicht ausgehalten. Ach, schneidet. Ja, okay, okay, du merke schon, du bist schon ziemlich angekommen. Es gibt Übergründe dagegen. Aber man kann, Wetterschutzdach kostet 500.000 Euro für die Einzelhütte. Als Beispiel. Eine einfache Plane, mit ein bisschen hier, mit ein bisschen da, stabilisiert, von mir mit ein paar Eisenträgern, also so eine Gerüststange, kostet vielleicht 50.000 Euro. So, ist aber schnell erledigt, ist schnell gemacht, ist erstmal safe. Ist aber nicht passiert. Und das finde ich ein bisschen blöd. Und nicht nur Ecke, sondern viele andere auch und das hätte man eigentlich machen können. Das wollte ich jetzt einfach nochmal loswerden. Das wollte ich dir mal mitgeben in dein Wochenende, Patrick, damit du danach denkst, was wollte ich jetzt machen.
SPEAKER_02Gut, abschließend, wie jedes Mal, haben wir noch ein paar Punkte um genau zu sein, zwei bei Terminen und Events und ich beginne das Ganze mal mit dem Tag, der auf der Tür verschoben worden ist. Richtig. Von der Kete Kolbe Zusammenschule. Was haben wir denn hier für eine Abkürzung bei unserem Notiz?
SPEAKER_01Ja, ja, KKGS heißt das eigentlich.
SPEAKER_02Ich habe gerade überlegt, ob es das hier eine Schule gibt, die ich noch nicht kenne. Also ist auf dem 17.01. verschoben und den zweiten Termin, denn es du bitte.
SPEAKER_01Ja, Montag, den 12.01. Jetzt seid ihr dran, Mühlmeck und summt. Let's go. Weihnachtsbäume raus. Die ollen alten Nadelkissen, raus damit, die verdörten Dinger. Ihr seid dran. Zühlstoff warm am 5.01. Bitteschön, nicht vergessen, spätestens morgen raus damit.
SPEAKER_02Fahrt langsam, wenn die Kurve kommt, bremst rechtzeitig ab und falls ihr nicht auf den Straßen seid, genießt die Aussicht über diese wunderschöne Winterlandschaft.
SPEAKER_01Und deswegen sagen wir Hals im Beinbruch. Tschüss und ciao.
SPEAKER_02St.
SPEAKER_01Patrick und Dennis. Tschüss. Tschüssi.
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