#Lokalgeplänkel

💸 1.000€ für Alle? Haushaltssperre! und 180.000€-Bäume 🌲

Dennis Hentschel, Patrick Schumann Episode 96

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0:00 | 34:26

🎙️ Ohren auf – hier kommt was für eure Lauscher! 🎉

🎧 Eure Hosts: Dennis Hentschel & Patrick Schumann sprechen über das, was gerade wirklich zählt:

📰 spannende News aus der Region, 💬 ehrliche Hintergründe und Geschichten, 📅 wichtige Termine und 🌟 Themen, die bewegen, verbinden und für Gesprächsstoff sorgen. Klar, direkt und ohne Filter – genau so, wie ihr es von ihnen kennt.

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IN DIESER EPISODE

Wir diskutieren, warum gut gemeinte Entlastung wie die 1000-Euro-Prämie schnell unfair wird und was eine Haushaltssperre im Landkreis für unsere Gemeinde bedeuten kann. Danach geht’s von Glasfaserfrust und kaputten Wegen zu lokalen Terminen, unserem Ü30-Gewinnspiel und einem Bericht aus dem Hauptausschuss bis hin zur hitzigen Frage nach teuren Kompensationsflächen am Ramasee. 

  • Streit ums Podcast-Intro und wie Technik Stimmung macht 
  • Digitalpaten-Themen wie Handy-Updates, Sicherheit und kurze Produktzyklen 
  • Kritik an der 1000-Euro-Prämie und Ideen für fairere Entlastung 
  • Haushaltssperre im Landkreis und warum Prioritäten neu sortiert werden 
  • Glasfaserausbau im Mühenbecker Land und Schäden durch schlechte Bauausführung 
  • Fehlende zentrale Infos zu Terminen und der Wunsch nach einem regionalen Veranstaltungskalender 
  • Plauderspaziergang, Eis-Neueröffnung in Schildow und weitere lokale Events 
  • Hauptausschuss-Update zu Haushaltsvollzug, Schul-Fassade und Schiedsstelle 
  • Kompensationsflächen, Ramasee-Strandbad und der Streit um Kosten und Gegenwert 

Ü30 ist geil :-)

Aufzeichnung vom: 16.04.2026

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SPEAKER_00

Hey, aufgepasst und oben gespitzt. Ihr hört Lokalgeplänke. Der Podcast mit Ohren aus dem Mühenbecker Land. Mit Dennis Henschel und Patrick Schumann am Steuern. Starten wir eine explosive Reise durch unsere Gemeinde und drumherum. Macht euch bereit. Lacht, staubt und diskutiert mit uns. Und vor allem hört nicht auf zu laut.

SPEAKER_04

Hallo Mühenbeckerland, hallo Dennis. Ich wollte gerade wieder Servus sagen und musste daran denken, dass das Wort Servus aus Süddeutschland manchmal so gar nicht so gern gesehen ist bei uns in der Region. Wie ist das bei dir? Grüße und hallo! Okay, der ist der erste Grüße-Typ.

SPEAKER_01

Also ich bin da enthoffen. Grüß dich, mein Lieber, grüß dich Mühenbäcker-Land. Folge Episode 96. Moin Moin. Moin, Moin, ja. Und als erstes muss ich dir eine Rüge aussprechen, mein Lieber.

SPEAKER_04

Ah, das hat sie vorher schon gesagt. Und jetzt macht das hier im Podcast okay.

SPEAKER_01

Ja. Also wir sitzen ja quasi hier in unserem Studio. Seitdem wir das Studio haben, haben wir hier natürlich die Aufnahmetechnik und es wird hier quasi, wenn wir, bevor wir anfangen, drücken wir so eine Taste. Und dann hören wir immer noch das Intro, damit wir uns so eingrooven können. Und dann quasi geht es direkt weiter in die Folge. Dass wir so einen kleinen Einspringen haben. Genau.

SPEAKER_04

Meistens motivieren wir uns noch ein bisschen oder gar nicht. Ja, genau, richtig.

SPEAKER_01

So, aber ich wundere mich immer, was ist das für ein verdammt langweiliges Intro, was wir hier haben? Und samstags, wenn ich es dann höre, denke ich, ist doch super, was hast du denn da gehört? Und jetzt habe ich rausgefunden, woran es liegt, mein Lieber. Die allerersten Hörer von uns werden wissen, worum es sich hier handelt, wenn sie das hören würden. Weil das erste Intro, was wir hatten, Folge 1 bis 10 oder so war das. Und es ist halt deutlich lahmer und langsamer. Und ich fühle mich immer ja nicht so eingeschwungen. Und ich würde dich jetzt hier offiziell bitten, als Soundengineer of LGM Studios zu ändern, sodass wir hier vernünftig einjumpen können.

SPEAKER_04

Okay. Also erstmal beginnt meine Antwort natürlich, mach ein Ticket auf. Ja. Kein Kollegen.

SPEAKER_01

Sport at LGM-Studio.de.

SPEAKER_04

Und ja, tatsächlich, wir haben, also jetzt nicht missverstehen, das ist kein anderer Song, das ist tatsächlich das Original und das Original ist deutlich langsamer. Und wir haben es dann per Software einfach ein bisschen schneller gemacht, einfach so die Taktzahl ein bisschen erhöht und dann die Stimme draufgepackt, die wir ja auch beauftragt haben, dieses Intro einzusprechen. Und ja, Dennis, du bekommst von mir bis zum nächsten Mal.

Digitalpaten Und Update-Schock

SPEAKER_01

Oder muss ich erst zu den Digitalparten gehen und mir von dir erklären lassen, wo es geht, damit ich dir komme.

SPEAKER_04

Kommen vorbei, am letzten Mittwoch war wieder ein Vortrag gewesen. So ein Vortrag kommt unregelmäßig, regelmäßig so ungefähr einmal im Monat. Da geht es dann um, wie räume ich meinen Computer auf, was für Betriebssysteme gibt es, was ist und wie funktioniert ein Antivirenprogramm und was bedeutet es, wenn denn Handysoftware nicht mehr aktualisiert wird. Schaut doch gerne mal nach euren Endgeräten, die ihr habt. Okay, es switcht jetzt schon wieder in die Digitalpartner. Ja, ja, ja. Aber trotzdem, es war halt für mich auch sehr spannend. Es war für mich auch sehr spannend, als ich festgestellt habe, wie kurz nur Updates für Telefone rausgebracht werden. Viele Gäste bei den Digitalpartner kommen mit ihren Samsung oder es gibt ja diverse Hersteller. Ja, richtig. Und dann bin ich wirklich schockiert, dass nach so vier Jahren gibt es keine Updates mehr, keine Sicherheitsupdates mehr für die Telefone. Und eigentlich könntest du dann sagen, okay, wenn es keine Sicherheitsupdates mehr gibt, ab da bist du quasi wie ein offenes Buch für. Ja, die wollen ja die Geräte verkaufen.

SPEAKER_01

Aber vier Jahre. Ja, das ist aber die IT, was wie schnell nehme ich. Nach drei Jahren schmeißt den Server wieder raus und wechselt sie aus. Je nachdem, was du so.

SPEAKER_04

Wenn ich sehe bei den Digitalpaten Geräte, Dennis.

Getränk, Sponsor Und Themenliste

SPEAKER_01

Gut, nächstes Mal jetzt hier eine Digitalpatenfolge. Da kannst du an Service LGM-Studios wenden und anfragen, ob du vielleicht eine eigenen Digitalpartner-Podcast machen kannst. Dann werden wir dir entsprechend antworten. Ansonsten, ich habe jemand mitgebracht, mein Lieber. Erstmal trinken wir einen Schluck auf diese Ding.

unknown

Ja.

SPEAKER_01

Wir trinken hier gerade Elephant Lemonade. Vielen Dank. Grüße gehen raus an Nicole. Die haben ja damals im Sommerfest letzten Jahres da die eine oder andere Kiste gesponsert bekommen. Und auch für unsere Jobspot-Folgen mit den Kids haben wir die gut genutzt. Langsam geht der Vorrat zu Neige. Die schmeckt echt lecker hier. Orange Lemonade, Elephant Bake. Kann ich nur mal empfehlen. Einfach mal gucken. Gibt es auch im Hoffmann und so. Schmeckt richtig gut.

1000-Euro-Prämie Und Gerechtigkeit

SPEAKER_04

Ja, machen wir uns jedes Mal auf, wenn wir hier zusammensitzen und den Brainstorm machen, worüber wir heute sprechen werden. Und heute, klar, Dennis bringt Informationen aus dem Hauptausschuss mit. Ja. Ich bringe ein Gewinnspiel mit, liebe Leute, woran wir heute nochmal eine Verlosung von 10 Tickets ausspielen werden. Doch bevor wir damit anfangen. Gibt es erstmal 1000 Euro für alle. 1000 Euro für alle, meine Lieben. Du machst ja gleich das große Thema auf, worüber wahrscheinlich, ich weiß, ist das.

SPEAKER_01

Februar, März, April haben es rausgeht.

SPEAKER_04

Gibt es die 1000 Euro jetzt schon oder ist das noch so?

SPEAKER_01

Die Presse wartschild. 1000 Euro für alle, so ungefähr. Die Bundespolitik will sich hier quasi mit Lorbeeren und Samen.

SPEAKER_04

Arbeitgeber belastet wären, richtig, genau. Also ich bin da kein großer Fan von. Schon damals, als die während der Corona-Zeit da diese Prämien ausgezahlt worden sind, war ich auch einer derjenigen, die. Ich habe auch ein bisschen Geld bekommen, aber es war halt die Hälfte ungefähr. Und meine Freunde, Bekannte, die zum Beispiel bei Siemens gearbeitet haben, bei den öffentlichen, bei den öffentlichen Werken, so was er oder Versorgung einer Stadt angeht und Entsorgung. Die haben alle die volle Summe bekommen. Damals hatte ich schon kein gutes Gefühl dabei. Und jetzt ist das eigentlich so ein Wiederholungsding und finde ich überhaupt nicht gut. Also gibt es eigentlich bessere Ideen, wie man das machen würde.

SPEAKER_01

Also ich möchte meine Senf dazu geben. Ich bin ja bekannt auch für Senf. Und es ist tatsächlich so. Ich finde es ein sehr ungerechnetes System. Also nicht nur, dass natürlich die missratene Bundespolitik in manchen Themen wie Energiepolitik und so weiter abgeladen wird auf die Unternehmer und Arbeitgeber. Zudem ist es so, dass es ja Arbeitgeber gibt, sagen wir mal, denen es gerade grundsätzlich auch gut geht. Wirtschaftlich und so weiter. Die von gewissen Trends profitieren. Die zahlen ihren Mitarbeitern wahrscheinlich auch aktuell viel oder mehr Geld. Und die können auch den Mitarbeitern die 1000 Euro auszahlen. Jetzt gibt es aber andere Berufsgruppen, wo die Unternehmen vielleicht aktuell sowieso schon straucheln. Wen den Benzinpreisen, vielleicht Taxifahrer, vielleicht sind es auch Speditionen oder sonst was. Oder die Friseuse oder was fällt mir noch so ein? Keine Ahnung, der Blumenlan, den fällt es schwer mal, wenn die zwei, drei, vier Angestellte haben, denn es hat 1000 Euro extra.

SPEAKER_04

Ich sag ja einfach jedes kleine und mittelständische Unternehmen.

SPEAKER_01

Ja, genau.

SPEAKER_04

Also würde ich pauschal so sagen.

SPEAKER_01

Naja, pauschal würde ich es nicht sagen, aber nehmen wir mal jetzt an, das ist so, ne? Denen fällt es halt deutlich schwerer. Und somit finde ich, ist eine Ungleichheit oder eine Ungerechtigkeit und eine Ungleichheit dann am Ende da, dass einige Leute oder viele Leute nicht kriegen werden und andere Leute ja. Zumal Selbstständige, Freischaffende, Rentner und Co., die ja genauso von den Belastungen belastet sind, davon nicht profitieren können.

SPEAKER_04

Ja, ich glaube, ich hatte vorhin, als wir uns gesehen haben, habe ich auch schon mal gesagt, ich würde es viel sinnvoller finden, wenn die ersten tausend oder 1500 Euro von deinem Bruttogehalt irgendwie nicht versteuert werden würden. Oder grundsätzlich jetzt, also jetzt auch vielleicht für einen Monat, für zwei Monate, dass tatsächlich die Entlastung, dass die Entlastung wirklich ankommt bei dem, der es auch hat und nicht nur die, die den Luxus haben, dass es denen ausgezahlt wird. Aber in fünf Blick ja schon mal bei meinem Vollengehalt, dann ist ja super.

SPEAKER_01

Ja, also auf jeden Fall, da gibt es andere Mittel und Wege und vielleicht auch mal eine vernünftige Politik machen, die die Energiekosten vielleicht auch einfach mal ein bisschen senkt. Auch schon mal gut. Aber wir wollen ja keine Bundespolitik besprechen. Ich wollte trotzdem mal erwähnt haben, weil.

SPEAKER_04

Ist ja die Schlagzeile, die derzeitig so ganz oben auf allen möglichen.

SPEAKER_01

Land und die Gemeinde ja auch erreichen irgendwann in irgendeiner Form.

Haushaltssperre Und Sparlogik

SPEAKER_04

Warum sprechen wir das ja auch an? Hast du gehört, vor drei, fünf Tagen, ich weiß nicht genau, Haushaltssperre im Landkreis. Ja, ja, genau. Also das bedeutet, so wie ich das verstehe, obwohl ich da in diesem Haushaltsding nicht so richtig drin bin, alle geplanten Ausgaben müssen jetzt immer separat nochmal neu bestätigt werden. Also die Kassen sind quasi leer, Geld ist noch da, aber jetzt muss überlegt werden, also prognostisch bis zum Jahresende reicht das Geld nicht. Also muss jetzt wohl überlegt werden, können wir uns das leisten, können wir uns nicht leisten. Und jedes Mal muss jetzt gesagt werden, okay, Hü oder Hot und das machen wir oder machen wir nicht. Und was bedeutet das auch fürs Mühlmecker-Landin ist? Wir bekommen Geld, das sind Schlüsselzuweisungen, bekommen wir vom Land, vom Kreis, Kreis, also Land, Kreis, Gemeinde, Landkreis. Und ja. Und wenn die kein Geld haben, dann kriegen wir weniger Geld.

SPEAKER_01

Naja, wir zahlen, und der Paradox ist das Thema, weil wir am Ende zahlen wir den ja auch Geld, wir kriegen ja aber weniger Geld und irgendwie wird das hin und her geschoben und am Ende bleibt entweder nichts übrig oder ist sie doch da und ist bloß einen falschen Töpfen, weil du sagtest ja neulich auch oder vorhin, ist einfach kein Geld da. Nee, das ist nicht richtig. Geld ist immer da. Es ist besonders verteilt. Da ist halt die Frage, wo geht das hin? Bevor ich anfange, jede Kostenart, die aktuell ausgegeben werden soll, nochmal auf den Prüfstand zu stellen, was der richtig ist, was der grundsätzlich so gemacht werden sollte. Also in jedem Unternehmen wird bevor Kosten auslöse und nochmal überlegt, das wird jetzt sinnvoll noch seitdem ist, weil gerade in Verwaltungssystemen oder in öffentlichen Diensten ist es ja oftmals so, da wird ein Angebot eingeholt und bevor das umgesetzt wird, vergehen ja Monate. Das kann ja auch sein, dass bis dahin das Jahr nicht mehr A notwendig ist oder B schon wieder überholt ist. Also sollte man sich ja mal Gedanken machen darüber, was braucht man denn nicht mehr? Also nicht nur neue Kosten auf dem Prüfstand stellen, sondern auch mal vorhandene Sachen auf dem Prüfstand stellen, die eh schon da sind, braucht man die noch.

SPEAKER_04

Ist das jetzt hier so ein oberflächliches Weisheitsspruch, den du gerade sagst, oder tatsächlich? Fällt dir da tatsächlich irgendwas ein, was ich mache?

SPEAKER_01

Nein, brauch als Beispiel, ja? Brauche ich jetzt zehn Fahrer oder reichen fünf? Punkt. Kann ich nicht selber fahren. Oder brauche ich auf einer Etage acht Kaffeemaschinen im Leasing? Oder reicht eine? So eine Beispiele jetzt mal. Das sind aber schon harte Sparmaßnahmen dann. Ja, ja, acht Kaffeemaschinen als Beispiel jetzt mal. Auf einem Flur irgendwie die 1800 Euro als Beispiel. Wenn ich aber nur zwei brauche, dann habe ich schon mal 1500 Euro gespart. Natürlich komme ich ja nicht in die Millionenbereiche, aber wo fängst du an, wo hast du?

SPEAKER_04

Ich wünsche mir, wenn gespart werden muss, dass alle sparen. Ja, ich will nicht, okay, nee, nicht ich. Ich möchte nicht sehen, ich möchte nicht sehen, dass irgendjemand mir einfach Geld streicht oder wegnimmt. Ich will sehen, dass jeder seinen Teil dazu beiträgt, damit es passt. Und da passt dieses Beispiel, was du gerade gesagt hast, richtig gut. Da gibt es die Kaffeemaschine, die gespart wird, da wird an Autos und Leasingfahrzeugen gespart. Ich bekomme ein bisschen weniger Geld, Zuweisung, was auch immer. Und irgendwie wird aus all dem dann ein vernünftiger Haushalt wieder.

SPEAKER_01

Genau. Oder braucht der Landrat eine Acht oder reicht auch A6? Einfach Beispiel.

SPEAKER_04

Ja, das Leasing läuft ja noch vier Jahre.

SPEAKER_01

Ja, ja.

Glasfaserausbau Und Baustellenfolgen

SPEAKER_04

Du willst nur in welche Richtung. Okay. So komm, wir kommen ins Mürnberger Land zurück. Was haben wir denn da heute auf der Liste?

SPEAKER_01

Ja, will nicht. Das Faser soll ausgebaut werden. Schon lange, schon ewig. Merkt auch nicht.

SPEAKER_04

Oder auch nicht. Wir hatten Gespräche und waren da mal kurz dran. Wenn ihr da draußen irgendwie neue Informationen habt, dann würden wir uns wirklich darüber freuen, dass ihr uns mal irgendetwas mitteilt. Weil die Telekom hatte damals bei uns im Mürnberger Land angefangen und haben gesagt, bei der Infoveranstaltung, das war damals im Bürgersaal von Schilder, dass sie jetzt anfangen, in Tranchen auszubauen. Warum in Tranchen? Und zwar wird von europäischen finanziellen Mitteln immer wieder ein bisschen Geld bezuschusst. Und dann definiert man einfach Räume und Bereiche, die man jetzt langsam anschließt. Die DNS ist ja nun komplett privat gewesen. Ja, und da gab es dann wahrscheinlich zu wenig Vorverträge oder irgendwelche anderen Gründe, vielleicht zu teuer, warum sie das am Ende nicht gemacht haben. Und somit war es nur die Telekom, die derzeitig unaktuell ausgebaut hatte. Und derzeitig baut weder die Telekom weiter aus, noch die DNS nennen sie.

SPEAKER_01

Naja, und wir kennen sie ja noch alle, hier die mexikanische Würfeltruppe, die uns die ganzen Straßen aufgerissen hat. Bei mir haben sie jetzt auch Glasfaserin geschossen und ich hätte nicht gedacht, dass sie durch so eine verkruppelte Leitung, wie die gelegt haben, teilweise 20 cm unter dem Asphalt, teilweise hier durch Wurzeln und so weiter, und auch verdreht und auch mal geknickt, dass sie da wirklich eine Glasfaserleitung durchgeschossen bekommen. Haben sie aber nicht gekriegt. Druckluft, ne? Naja.

SPEAKER_04

Saugen und Druckluft, glaube ich, auf beiden Seiten jeweils so.

SPEAKER_01

Aber, und das betrifft viele, auch ja, öffentliche Angelegenheiten, viele Wege und Straßen sind leider durch diese Bautrupps zerstört. Gehwigplatten, sacken ab. Ich habe selber in meiner Einfahrt, ich hab in dem Moment, ich war den Tag extra da, hab nicht angeguckt, zum Glück mussten sie bei mir nur einen Meter rauf. Ich habe ja 30 Meter so eine Querrillendingfums da, damit ich ökologisch 50% nur Versickerungsfläche habe. Und ich habe das schon gesehen, als die das wieder verschlossen haben. Ich hatte gesagt, komm, stampft mal ein bisschen nach. Was soll ich sagen jetzt nach anderthalb Jahren? Und ja, rein, nee, was haben wir gemacht? Im Herbst.

SPEAKER_04

Schon ein bisschen länger, doch, anderthalb Jahre passt schon.

SPEAKER_01

Haben sie quasi das so gemacht, dass jetzt die zwei, drei Platten vorne abgesackt sind. Jetzt kann ich also wieder jemanden beauftragen, der mir das wieder gerade richtet. Das sind nun zwei, drei Platten, aber du hast viele Wege und so weiter, gerade im öffentlichen Straßenland, wo das leider großflächiger ist.

SPEAKER_04

Okay, also ich wollte eigentlich was total anderes erzählen, aber ihr hört Dennis gerade aktuell, wenn dann also irgendwann endlich mal weiter ausgebaut wird, ob von DNS nicht oder von der Telekom, dann freut euch auf. Kreuz und quer verlegte Glasfaserleitungen, schiefe Bodenplatten und Einfahrten, die ihr habt, die nach anderthalb Jahren stolper gefahren werden können und ihr wieder irgendwelche Handwerker beauftragt. Damit herzlich willkommen im Mürbenberger Land und willkommen im Glasfaserausbau in der wundesten Republik. Ach Gott, in der wunderschönen Bundesrepublik Deutschland.

SPEAKER_01

So, ja, heute ist mal so ein Tag.

SPEAKER_04

Aber ich habe heute keinen Notizettel vor mir. Du musst heute mal ein bisschen durchleiten. Was haben wir denn da?

Frühjahrsputz Und Fehlende Infos

SPEAKER_01

Manchmal vergisst man ja das eine oder andere.

SPEAKER_04

Wann ist in der Gemeinde Frühjahrsputz? Ich hab mal wieder in einem Gespräch wollte ich den Frühjahrsputz ansprechen bei uns in der Gemeinde. Ja, aber. Darüber haben wir selber berichtet hier. Wurden dann sogar korrigiert, weil es das falsche Datum gewesen ist. Ich suche danach im Internet, wann ist das richtige Datum? Und? Findest du nicht. Du findest das den Frühjahrsputz aus dem Jahr 2024. Du findest in KIs wie Gemini, ChatGPT, die dir sagen, naja, im Mühlenspiegel steht normalerweise, wann der Frühjahrsputz ist. Und üblicherweise ist das irgendwie jetzt in dieser Zeit. Und auf der Seite der Gemeinde?

SPEAKER_01

Ich hab nur von der Ortsbeirätin aus Schildo jetzt was vom 25.04. gelesen in Schildo. Aber von den anderen weiß ich es auch nicht. Noch nicht mal auf der Seite der Gemeinde. Und das bringt mich wieder zu dem Punkt, mein Lieber. Wir brauchen eine Nordbahn-App, irgendwie Nordbahnveranstaltungskalender, irgendwas in die Richtung, wo zentral für jedermann einsehbar, die wichtigen Termine sind.

SPEAKER_04

Ich wollte heute nämlich dazu aufrufen und hab dann überlegt, so, okay, ist das Datum jetzt nochmal richtig, jetzt nächstes Wochenende, oder war das das Wochenende danach? War das jetzt noch im April? Und dann wollte ich nachschauen und tatsächlich, also das einzige Mal, dass ich es offiziell gehört habe, war ein mündlicher Beitrag im Ortsbeirat, wo das mitgeteilt wurde. Aber ansonsten konnte ich es nicht nachlesen und auch sonst nirgendwo finden. Ich finde es traurig, dass wir da keine Plattform haben, wo wir das lesen können. Kommt, mein Lieber.

SPEAKER_01

Ich habe im Gefühl, es kommt was auf uns zu. Hab ich auch. Was quasi das Ganze für uns in der Form bereitstellt, dass wir jederzeit an jedem Ort Bescheid wissen über alles. Über den Frühjahrsputz Bescheid wissen. Auch über diesen. Da ist was im Gange, da ist was im Busch.

SPEAKER_04

Lasst dich überraschen. Freut euch. Also nochmal hier, ich hätte gerade gerne was über den Frühjahrsputz gesagt und ich bin mir unsicher, wo es denn jetzt und wo weiß ich. Und zwar vor der Feuerwache in Schildung startet?

SPEAKER_01

Am 27.4. 9 und 10. Uhr morgens und dann gibt es ab 13 Uhr. Woher weißt du das? Woher weißt du das? Ein Gesichtsbuch. Facebook. Habe ich das von der Ortsbeirätin quasi gelesen. In irgendeiner privaten und geschlossenen Gruppe?

Plauderspaziergang, Eisland Und Ü30-Gewinnspiel

SPEAKER_04

Ja, ja. Großartig. Ja. Okay. Also wir brauchen eine gemeinsame App. Machen wir weiter. Plauderspaziergang am 22. Jo, die Franziska Sander lädt ein, einmal im Monat zum Plauderspaziergang. Ich bin irgendwie neugierig, was da so geplaudert wird. Wahrscheinlich ist es einfach nur ein Zusammenbringen von Leuten, die einfach quatschen und spazieren gehen. Aber vielleicht wird da auch der neueste Gossip und der neueste. Das neueste, ja. So wie zum Beispiel, pass auf, Lennon. Unser Podcast im analogen Format. Weiter, weiter? Was könnte der neueste der neueste eiskalte Tratsch sein, den zumindest den Ortsteil Schildo betreffen könnte? Eiskalt? Eiskalt? Was sagst du? Eiskalt? Na los? Hast du eine Idee? Eisland. Eisland? Eisland. Eisland. Und ist Eisland da? Also heute am Datum der Ausstrahlung, Samstag, sollte dieses Geschäft schon seit zwei Tagen offen haben. Nein. Doch. Herzlichen Glückwunsch, wenn heute gutes Wetter ist. Geht doch mal raus, seit Donnerstag ist Schildaue, glaube ich, heißt der Laden, haben sie ihn genannt.

SPEAKER_01

Du willst nichts Falsches sagen? Nein, überfanger Hoffmann, ehemals ins Krio-Gelände, da ist jetzt quasi ein Eisland.

SPEAKER_04

Die Schilder behaupten, dass es ein Eisland sein soll. Ich weiß es selber noch nicht, aber ich habe mit jemandem gesprochen, der meinte, mit der Sacheperson. Ja, genau. Nächstes Wochenende, aber nicht verraten. Nicht verraten, ja. Geht's dann los? Also, wenn alles gut gegangen ist, jetzt nichts dazwischen gekommen ist, dann können wir seit diesem Wochenende im Ortsteil Schildo ein Eisschleckern gehen.

SPEAKER_01

Ja, und dann geht auch mal danach am 24.04. Ü30-Party, Tanznacht bei Norma. Und wir haben jetzt die tolle Aufgabe. 10 Tickets zu verlosen. Zehn Tickets zu verlosen. Die Norma hat uns zehn Tickets zur Verfügung gestellt. Und du, mein Lieber?

SPEAKER_04

Für das Tanzbein, was geschwungen werden muss, haben wir 10 Tickets übrig, die ihr euch in der nächsten Woche abholen könnt. Und dafür müsst ihr einfach nichts weiter tun, als Ü30 ist geil unter dem aktuellen Podcast zu schreiben, in der Kommentarspalte, die ihr jetzt gerade vor euch habt. Wir machen das Ganze noch auf Social Media, das wird dann auch am Samstag veröffentlicht. Und die ersten, nee, nicht die ersten 10, wir sagen einfach bis Sonntagabend machen oder bis Montagabend.

SPEAKER_01

Ja, ich würde sagen, bis die Tickets weg sind. Nee. Naja, wenn die innerhalb von drei Minuten weg sind, was willst du denn, dann brauchst du ja keine.

SPEAKER_04

Nee, sollen schon auch noch mehr die Chance haben, die jetzt nicht gerade früh um 6 Uhr aufstehen und den Podcast hören. Pass auf, wir machen das so. Mit dem zweiten Rat. Montag bis Montag 18 Uhr machen wir das Ganze. Also Ü30 ist geil. Einfach da hinschreiben, wo auch immer ihr diesen Beitrag gerade seht, lest oder hört. Und dann am Montag ab 18 Uhr, da mache ich hier so, wir haben so eine Trommel, wo man die ganzen Namen eintragen kann. Das losen wir das Ganze aus und dann schreiben wir euch an und geben euch ein kleines Passwort und dann könnt ihr im Laufe der Woche zur Norma Steiner auf den Dorfplatz von Schildo gehen, euch die Tickets abholen. Die weiß Bescheid, dass ihr dann da kommen werdet.

SPEAKER_01

Also nochmal zur Info, wo könnt ihr kommentieren? Bei Spotify könnt ihr kommentieren, bei TikTok, bei Facebook und bei Instagram. Naja, nee, nein, nein, nein, nein. Dieser YouTube und so weiter. Doch, YouTube, ja. Ja. Also YouTube, Spotify, Facebook, TikTok und Instagram. Bitte die anderen Portale nicht, weil die erreichen uns nicht. Okay, gut.

SPEAKER_04

Bisschen erreichbar, aber die erreichen uns nicht. Oder eine E-Mail an dialog.lokalgeblinken.de. Genau, das geht natürlich auch.

SPEAKER_01

So.

Kirschblütenfest Und Mitmach-Hinweise

SPEAKER_04

So ein schweres Stöhnen. 25.4. mein Lieber.

SPEAKER_01

14 bis 19 Uhr. Mühlenbeck-Dorfplatz. Einladung vom Ortsbeirat Mühlenbeck. Was wird das sein? Mit Kirschblüten. Richtig. Da haben wir nämlich so eine Kirschbäumchen rumzustehen. Und die dürften ja jetzt schon in der vollen Pracht ihrer pink- und purplefarbenen Gewand sein. Und da wird also eingeladen, 14 bis 19 Uhr am 25.04. quasi direkt nach dem Frühjahrsputz Schildow. Ich meine mich aber zu erinnern, die anderen Ortsteile haben, glaube ich, am anderen Ortsteile vielleicht auch machen, weil das passt von der Zeit ganz gut, als wenn die davor ein bisschen sauber machen und dann von 14 bis 19. Also geht einfach mal gucken.

SPEAKER_04

Ja. Kleiner Hinweis nochmal zum Frühjahrsputz. Wichtig ist, dass ihr euch selbst mitbringt und auch ein bisschen Werkzeug. Also ich glaube, das Einzige, was so derzeitig von Gemeindeverwaltung Ortsbeiräte bereitgestellt wird, sind Müllbeutel. Ja, aber irgendwas zum Aufheben, was zum Weghaken, vielleicht so ein Pika und ein Spießer, das müsstet ihr noch selber mitbringen. Und hilft ungemein, da mitzumachen. Ich hatte so einen Spießer damals als Lehrer.

SPEAKER_01

Achso. Ja.

SPEAKER_04

Nee, oder hier beim Karneval tchch dumm.

unknown

Tch.

Hauptausschuss: Haushalt, Schule, Schiedsstelle

SPEAKER_01

So, mein Lieber. Ich war im Hauptausschuss.

SPEAKER_04

Komm, Kommunalpolitik.

SPEAKER_01

Ich bin leider 15 Minuten zu spät gekommen, weil ich mich tatsächlich nicht durch den Berufsverkehr quälen musste. Der ist ja teilweise ins Mühlbeckerland. Auch ziemlich heftig. Gerade zu dieser Zeit. Und worum ging es? Also wir haben im Hauptausschuss mehr weniger drei, vier Tagesordnungspunkte gehabt. Öffentliche. Es gab noch zwei, drei nicht öffentliche Tagesordnungspunkte, über die kann ich natürlich jetzt nicht berichten. Und im Wesentlichen ging es in Top 7 darum, dass der Haushalt Vollzug 25 die Jahresbilanz vorgelegt wurde. Und so ein paar Themen besprochen, was wie der aktuelle Sachstand. Ist, die Cameron hatte sich dazu geäußert. Die ersten 15 Minuten, ich staune ja, dass nach 15 Minuten schon bei Tagesordnungspunkt 7 war, wo ja vorher mal so ein riesengroßes Gequatsche ist. Aber gut, habe ich also nicht alle mitbekommen, die ein paar Minuten fehlten mir, aber es scheint wohl irgendwie alles im grünen Bereich zu sein. Man freute sich darüber, dass wir ein paar Millionen weniger Ausgaben hatten. Was aber daran liegt, muss man einfach auch klar sagen, dass wir weniger umgesetzt haben. Das heißt also, da sind Sachen eingeplant gewesen. Ich nehme jetzt mal so in Standhaltung oder sonst was, was nicht gemacht wurde und dadurch blieb natürlich ein bisschen Cash übrig. Ob das jetzt mache ist oder nicht, kann ich mich ja selber für sich bewerten.

SPEAKER_04

Ich frage mich manchmal, ob man etwas als berichtenswert definiert, wenn es jedes Jahr dasselbe ist.

SPEAKER_01

Wenn es jedes Jahr dasselbe ist und wenn man irgendwelche Sachen nicht macht, das sieht man ja leider an den einen oder anderen Stellen, ist es jetzt auch nicht unbedingt lobenswert.

SPEAKER_04

Das ist übrigens ein Sinnbild für unsere Gemeinde, dass wir ganz viele tolle Vorhaben haben. Also auch, wir wissen darüber, dass wir was reparieren müssen oder was ausbauen müssen. Und wir schaffen das einfach nicht. Es wird nicht abgeschlossen. Also es ist nicht so, dass bei uns irgendwelche Themen ignoriert werden oder nicht erkannt werden. Oftmals sind wirklich alle Themen auf dem Tisch und auch bekannt. Aber am Ende arbeitet es dann an der Vergabe, an der Freigabe und vielleicht möglicherweise auch an der Kontrolle. Weil auch dann wiederum Personal oder mal wieder krankheitbedingt zu wenig Leute da sind.

SPEAKER_01

Das Thema wird jedenfalls am 27. April in der Gemeindevertretung besprochen. Da ist auch nochmal in den Unterlagen dann drin. Also wer da nochmal reingucken will, hat also bis dahin Zeit quasi nochmal reinzuschauen. Und dann kommen wir zum Tagesordnungspunkt 8. Und zwar ging es um eine Rückstellung für die Grundschule Mühlbeck. Und zwar um Höhe von 45.000 Euro. Was müssen die denn machen? Da waren Risse in der Fassade und die muss gemacht werden, obwohl es dafür keine Budgets quasi im Haushalt gab. Zeigt mir aber, dass Gebäude und Bauunterhaltung halt auch eine Sache ist, wo man ein bisschen mit Weitblick rangehen muss und sollte, um halt Risse erst gar nicht entstehen zu lassen, rechtzeitig in Stand zu setzen bzw. Instand zu halten. Und oder halt eben entsprechend immer irgendwelche Gelder so ein bisschen da mit einzuplanen. Dass eben bei den Gebäuden, wie wir sie in der Gemeinde haben, ja teilweise schon älter als zehn Jahre oder 20 Jahre, da kann ja immer was passieren, dass da halt entsprechende Gelder dafür vorgesehen werden. Weil die entstehen ja nicht über Nacht die Risse.

SPEAKER_04

Ey, auch du und meistens auch ungeplant. Ungeplant, ja. So ist es. Ja, aber gut, klar, wenn das gemacht werden muss, Hauptsache das wird jetzt auch gemacht, ne? Also ich will jetzt nicht in einem Jahr noch die Risse da sehen. Wenn ihr euch da politisch hinsetzt und solche finanziellen Mittel dann auch freigibt, dass das gemacht wird, dann muss man gemacht werden, ne?

SPEAKER_01

So wie im Tagesordnungspunkt 9, da wurde es nämlich gemacht und zwar die Schiedsstellen. Wir haben ja eine Schiedsstelle für Schönflies, Mühlenberg. Korrekt, genau. Da wurde der Betrag jetzt angehoben. Deutlich. Von auf oder um wie viel? Also deutlich, 20, 25 Prozent. Ja, ja, butter beide Fische. Von 60 auf 80. Okay, alles. Da wurde ordentlich zugelangt. Nein, also Spaß beiseite, da wurde von 60 auf 80 Euro erhöht, liegt wohl so im Durchschnitt der umliegenden Gemeinden.

SPEAKER_04

Das ist schon ein monatliches Geld, was man bekommt.

SPEAKER_01

Ja, so wie die Gemeindevertreter ihre Aufwandspauschale in Höhe von 110, 130 Euro, je nachdem, wie viel so ist. Für einen Richter oder Richterin. Nee, nee, nee, nee. Schiedspersonen? Ja, Schiedspersonen sind so eine Art Mediatoren. Jetzt gehen Richter.

SPEAKER_04

Ja, gut, da habe ich es gerade falsch. Falsch gesagt, aber.

Kompensationsflächen Und Ramasee-Debatte

SPEAKER_01

Und dann haben wir noch einen Tagesordnungspunkt 10 gehabt. Und da, mein Lieber, ging es um Kompensationsflächen. Wir haben, glaube ich, davon schon gesprochen. 180.000 Euro für die Kompensationsflächen in Zilsdorf geht da quasi um.

SPEAKER_04

Den Ramasee und die Zuwegung zu diesem neuen Strandbad. Richtig. Strandbad Ramasee. Es ist kein richtiges Ärztehaus, aber schon ein Gebäude, wo Arztpraxen drin sind und wenn das Konzept so umgesetzt wird, wie ich das damals gehört habe, dann auch mit so einer Wand, also es soll eine Wanderpraxis sein. Nicht, dass sie Praxis wandert, sondern dass da drin immer unterschiedliche Ärzte sind. Ein Chared Office. Okay, ein Chared Office für Ärzte. Alles klar, das hört sich wieder an, ja.

SPEAKER_01

Genau, das soll da mal entstehen. Das ist sehr vage, sagen wir mal so. Bei diesem Bauvorhaben sollte ja schon viel entstehen. Und nun hatte man sich quasi, da man ja viele Bäume und sonst was dort wegnehmen muss und musste, muss man Kompensationen betreiben und hatte jetzt selber keine Kompensationsfläche, hat sich dann über die Flächenagentur Brandenburg GmbH dann entsprechende Flächen. Da gibt es bestimmt Profis drin, die das so anbieten lassen. Und wenn wir jetzt für 6.000 Quadratmeter irgendwo 180.000 Euro bezahlen, war ich jetzt erstmal und auch noch ein paar andere etwas zwiegespalten, aus dem folgenden Grund. Nicht, weil wir das Strandbad nicht wollen und nicht, weil wir auch den Bauvorhabenträger da nicht unterstützen wollen, aber es ist eine Stange Geld. Das wird auch nicht das Letzte sein, was an Kompensationen da bezahlt werden muss. Da muss der Bauvorhabenträger sicherlich auch nochmal fast Doppelte aus eigener Sache bezahlen für Baumaßnahmen, die er doch durch. Was da auf dem Grundstück passiert, ja? Korrekt. Wir reden also von 500.000, 600.000 Euro im Gesamten möglicherweise. Und ich finde, ich hätte es besser gefunden, wenn wir 180.000 Euro genommen hätten, vielleicht auch den Bauvorhabenträger dahingehend mit unterstützt, gefördert für ein Ärztehaus, also ein Joint Venture da oder was ist gemacht und sagen, okay, hier 180.000 Euro Zuschuss für ein Ärztehaus, damit wir auch sicher gehen können, dass es kommt und dann auch das Geld erst fließt, wenn es kommt. Weil da haben wir einen materiellen Wert. Jetzt so an die Berliner Flächenagentur da oder Brandenburger Flächenagentur zu geben, 180.000 ist eigentlich so wie Geld verbrennen.

SPEAKER_04

Dennis, du bist, glaube ich, gerade zwei Schritte zu schnell. Das habe ich gerade nämlich nicht verstanden. Warum vergleichst du die 180.000, die wir jetzt für die Kompensationsflächen ausgeben, mit einer Bezuschussung für dieses Bauprojekt? Das ist doch unsere Straße, oder?

SPEAKER_01

Die Straße mit dem Mühlbäckerland? Nee, der Bauvorenträger ist ja der vom Strandbad. Ja, ja, klar. Und der hätte eigentlich auch diese Kompensationsmaßnahme bezahlen müssen. Die Gemeinde sagt jetzt aber okay. Und ich gebe dem ja einen Teil noch recht. Und unterstützen das Ganze, weil wir eine Aussicht auf den Strandbad haben, wo versprochen wurde oder wird, dass alle Kinder unter 14 Jahre dort kostenfrei rein können. Und die Erwachsenen für ein Entgelt, logischerweise. Und deswegen unterstützen wir das, indem wir die Kosten für die Kompensationsmaßnahmen nehmen.

SPEAKER_04

Also, das muss ich mir nochmal durchlesen, wenn das so der Fall ist. Es ist eine schwierige Kiste. Oh, da bist du der Buhnmann, wenn du dazu Nein sagst, weil für mein Verständnis jetzt gerade würde ich sagen, nein. Also damit haben wir nichts zu tun. Es fördern, weil dann Mitbestimmungsrecht im Strandbad, wir können dann dem als Miteigentümer vom Strandbad können wir sagen, dass es wirklich immer kostenlos bleiben würde oder so.

SPEAKER_01

Nicht Miteigentümer, sondern zum Ärzte.

SPEAKER_04

Oder Recht, ja, was auch immer, aber das stimmt natürlich, Geld auszugeben und für jemanden das Bauprojekt zu unterstützen, ohne dass man danach etwas in der Hand hat. Ja, das macht bei mir keinen Bauvorab.

SPEAKER_01

Kein gutes. Genau, das ging auch einige anderen so, nicht allen. Und wie gesagt, es geht nicht um gegen Strandbad, das geht auch, das ist eine gute Sache und die Familie, die dort der Bauvorabenträger ist, haben auch Gutes im Sinn und so weiter. Aber es ist ja noch nicht da. Es kommt ja nicht. Der Vertrag soll jetzt die Macht werden. Wir wissen ja nicht, wie kommt es, in welche Richtung geht die ganze Sache. Und deswegen muss ich sagen, der Herr Schmidtmann, der Bauamtsleiter der Neue, hatte dann auch so argumentiert, dass quasi die Berliner Flächen, die Flächenagentur Brandenburg GmbH, ja die Flächen mehr oder weniger zum, ich sage jetzt mal, selbst Kostenpreis weiterverkauft oder vermietet oder wie auch immer. Weil wir ja schon mal angeregt hatten, ob man nicht einfach eigene Kompensationsflächen erschließt, um die A selber zu nutzen für so eine Bauvorhaben oder B, auch Fremden, die in der Gemeinde bauen, wie zum Beispiel der Bauvorhabenträger, der müsste dann vielleicht nicht nochmal 200.000, 300.000 Euro anders hinzahlen, sondern kann dann vielleicht mit der Gemeinde eine Vereinbarung machen und sagen, okay, zahlt deutlich weniger. Dafür hat dann er die Möglichkeit, so und so.

SPEAKER_04

Bessere Münzen, ja.

SPEAKER_01

Und jedenfalls meint er ja dann, dass die das zum Selbstkostenpreis ungefähr machen und das dann damit eigentlich die bessere Lösung wäre, weil eigene Kompensationsflächen müssten wir dann quasi auch sichern über 20 Jahre und bewirtschaften, was ja auch Kosten nach sich zieht. Ja, grundsätzlich schon. Ob das allerdings dieselben Höhe der Kosten, also 180.000 Euro für 6.000 Quadratmeter.

SPEAKER_04

Eine, genau, also eine Straße, wo wir jetzt die 160.000, 180.000 da bezahlen müssen, das ist eine, ja gar nicht sehen. Ich glaube, Kompensationsflächen müssen 15 Jahre gesichert werden, 20 Jahre, 20 Jahre gesichert werden, wie viele Bauprojekte wir in den nächsten 20 Jahren noch haben werden, wo wir Kompensationsflächen brauchen werden. Da kommen ein paar Millionen zusammen, mein Freund.

SPEAKER_01

Also am Ende zahlst du so viel, wahnsinnig viel Kohle und die privaten ja auch für Kompensationsmaßnahmen, dass das eigentlich für meine Überlegung wert wäre. Ich habe aber schnell gegoogelt, ihr habt mal, weil mich das mal interessiert, ja, diese Aussage, dass die das so ein bisschen so zum Selbstkostenpreis ungefähr. War jetzt nicht der O-Ton, aber so ungefähr war die Message. Und die Berliner, nee, die Flächenagentur Brandenburg GmbH hat quasi in 2023, auf die schnelle habe ich keine anderen Daten bekommen, eine Bilanzsumme von ca. 30 Millionen. Und ein gewinnt 1,5 Millionen im Jahr 2023. Laut North Data seitdem stark steigend. Haben auch eine Kapitalerhöhung gemacht von 100.000, 750.000 Euro und so weiter. Also das sind alles starke Anzeichen für Wachstum. Wachstum kommt ja nicht davon, wenn nicht für Null UVA, ja, für den Selbstkosten, Preis und so weiter. Dennis was meinst du. Ein Geschäft mit Kompensationsflächen ist ein richtig Business. Da geht es richtig um Cash und Kohle und da stopfen sich Leute die Taschen voll. Punkt. Das ist meine Meinung.

SPEAKER_04

Dennis, Leute da draußen, es gibt ganz viele Geschäfte, wo sich Leute die Taschen voll stopfen.

SPEAKER_01

Na, aber man muss sich ja nicht unterstützen. Darum geht's doch.

SPEAKER_04

Ja. Nee. Na ja, gut, dann sucht doch jemand anders.

SPEAKER_01

Ne, wir müssen Flächen suchen.

SPEAKER_04

Zähler machen. Ja, Zebra machen. Flächen stimmt, nee. Wir hören jetzt hier auf, ich schnappe mir einen Sparten und fange schon mal an und das ganze Rechtliche machen dann die ganzen anderen Leute im Hintergrund. Word. Ja, Mama? Ja, haben wir.

SPEAKER_01

Das war der Bericht aus dem Hauptausschuss mit eigenem Senf von mir.

SPEAKER_04

Und ja, ich bin durch. Sehr schön. Danke für den Ausblick, Rückblick auf die letzte Woche. Nochmal die kleine Erinnerung an das Gewinnspiel für die Ü30-Party von Norma Steiner. Kleine Erinnerung nochmal an den Frühjahrsputz, an das Kirschblütenfest und an all die Veranstaltungen, die immer noch keinen Platz haben, auf der man nachlesen kann, was es ist und wie wir vielleicht hier darüber berichten könnten. Und in diesem Sinne, entdeckt das Internet auf der Suche nach, was mache ich am Wochenende in Oberhafe, genießt die Zeit, Dennis. Tschüss und ciao. Da kommen was. Ja, das ist hier die Stimme von der Seite, die ihr.

SPEAKER_01

Ja, tschüss und ciao sagen Dennis und.

SPEAKER_04

Patrick. Ciao. Ciao.

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