#Lokalgeplänkel

Schulbau auf der Kippe - und der Jugendclub kommt

Dennis Hentschel, Patrick Schumann Season 3 Episode 98

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0:00 | 41:37

Schulbau, Jugendclub und knappe Kassen - wir reden darüber, wie die Gemeindevertretung im Mühlenbecker Land entscheidet, wenn Interessen kollidieren. Dazu Ortschroniken aus Schildow und Mühlenbeck und ein frisch eröffneter Jugendclub mit Räumen zum Mitmachen.

  • Pläne für ein Gespräch mit Pfarrer Hase über die Chroniken von Schildo und Mühlenbeck
  • Warum Kirchengemeinde auch ohne Kirchenkontakt für viele ein Anker bleibt
  • Ideen zur Digitalisierung von Ortschroniken als Ergänzung zum Buch
  • Eröffnung des Jugendclubs in Mühlenbeck mit Räumen, Werkstatt und Garten
  • Sanierung nach Schimmel und die Debatte um Budget, Eigenleistung und Prioritäten
  • Tag des offenen Ateliers in Brandenburg als Kulturtipp
  • Jugendbeteiligung im Jugendclub als Workshop und Einstieg ins Mitmischen
  • Einwohnerfragestunde als Problemformat und Wunsch nach echter Bürgersprechstunde
  • Parkhaus am Bahnhof Mühlenbeck als Abwägung zwischen Nutzen und Anwohnerkritik
  • Stellplatzsatzung zwischen Nutzfläche und Wohnfläche als Streit um Fairness und Schlupflöcher
  • Mitwirkungsverbot bei Anträgen und warum der äußere Eindruck zählt
  • Nachricht zur Haushaltssperre und mögliche Pause für den Schulneubau in Schönfließ

Also an die Jugendlichen da draußen mal hingehen, erstens den Jugendclub mal kennenlernen und zweitens an diesem Workshop teilnehmen, um einfach mal mitzureden, mitzumischen, Schnabel aufmachen und sagen, wie ihr euch das vorstellt.

Korrektur: 1. Episode wurde im Dezember 2023 veröffentlicht.

Aufzeichnung vom: 01.05.2026

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Herzliches Willkommen Und Meilenstein Der Episode

SPEAKER_00

Hey, aufgepasst und umgespitzt. Ihr hört Lokalgeplänke. Der Podcast mit Stunden aus dem Wien-Bäckerland. Mit Dennis Henschel und Patrick Schumann am Steuer starten wir eine explosive Reise durch unsere Gemeinde und drumherum. Macht euch bereit. Lacht, staut und diskutiert mit uns und vor allem nicht aufzulauschen. So. Hallo und herzlich willkommen im Bäckerland. Hallo Dennis.

SPEAKER_03

Hallo. Schön warm.

SPEAKER_02

Das erste Mal wieder die Klimaandergang gemacht. Ja, auch schön, mein Lieber, dass du meiner Bitte nachgekommen bist. Wenn wir jetzt die fröhliche Musik hier haben, ich fühle mich gleich viel besser. Dennis Strahl. Ich bin viel animierter, hier in diese Sendung zu kommen. Ja, Folge 98, mein Lieber. 98 Folgen. Dezember 2003 haben wir die erste Folge veröffentlicht. Jetzt sind wir bald bei der 100.

SPEAKER_03

100 Stück. Ja.

SPEAKER_02

War viel Arbeit teilweise, war aber immer lustig. Und wir hatten bis jetzt auch tolle Gäste. Können wir mal wieder einladen, Gast. Schauen wir mal. Ich glaube, du hast bald mal wieder in, wa? Du

Kirchenchroniken Und Gemeinschaftsleben

SPEAKER_02

hast den Herrn Pfarrer Hase.

unknown

Oh, Hase.

SPEAKER_02

Hase. Hase, Hase. Hase. Eingeladen. Ja.

SPEAKER_03

Und ja, worüber wird es ja gehen? Ich wollte mit ihm über die Chroniken von Schildo sprechen und über die Chroniken von Mülenbeck. Denn die Kirche hat das ganze Ja organisiert und er war so, ich glaube, maßgeblich so, der so ein bisschen alle Schäfchen ins Boot geholt hat wieder. Das war ja gerade insbesondere in Schildo schon in der Vergangenheit einmal so gewesen. Und die sind aber noch nicht fertig, ne? Bei der 650-Jahr-Feier sollte ja eigentlich schon die Chroniken von Schildo fertig sein. Also die überarbeitete Version, die war doch dann noch nicht fertig. Mühlenberg baut gerade an seiner, ich glaube, Zülsdorf, düftelte auch, aber glaube ich, da ist es nicht, die Chroniken. Und ich bin so neugierig über diesen Stand. Und er hat mir vor kurzem eine E-Mail geschrieben, der Pfarrer, und er meinte, Herr Schumann, wir sind noch nicht so weit, aber wir können jetzt noch nicht so viel drüber sprechen. Soll ich trotzdem kommen? Da habe ich gesagt, bitte kommen Sie trotzdem. Ich will mich mal auch darüber unterhalten, was bedeutet es noch, eine Kirchengemeinde zu haben. Also ich habe null Kontakt mit der Kirche mehr, du auch nicht. Nee, ich auch nicht, nee. Und trotzdem ist es eines der prägendsten Gebäude in jedem Ortsteil. Immer noch. Und ich glaube, da draußen gibt es ganz viele, die immer noch wahrscheinlich Mitglied sind oder in dieser, ich sag mal, Community der Kirche unterwegs sind. Und ich bin neugierig zu erfahren, wie funktioniert das eigentlich? Wie oft trifft man sich da? Wie viele Leute sind das? Was gibt es für Sorgen, Nöte, Probleme, was gibt es so für tolle Sachen. Auch so tolle Sachen, die man gar nicht so mitbekommt, weil dieser Kirchenkreis vielleicht so ein bisschen auch kleiner ist, als ich das so erwarte.

SPEAKER_02

Naja, nun sind es ja nicht nur meistens die höchsten, größten und imposantesten Gebäude in so einer Gemeinde, sondern hat ja auch einen anderen Mindset-Wert für viele. Also es ist ja auch eine eingeschwollene Community, wie sagst du, oder Gemeindeschaft. Und wie groß die tatsächlich ist? Wie viele Leute gibt es denn jetzt noch so, die in die Kirche gehen? Wie groß ist so seine Hut? Das würde mich tatsächlich wirklich mal interessieren, wenn man jetzt so die Gesamteinwohnerzahl hat und dann mal so die Kirchengänger dazu, ist das noch eine große Community oder Schrumpf, die auch im Laufe der Jahrzehnte, Jahrhunderte, Jahrtage. Also frag mal einfach nach.

SPEAKER_03

Ich will ja nicht so viel nehmen, aber ich bin auch so neugierig. Ist es immer noch der Gottesdienst, wo man sich am häufigsten trifft? Oder sind das eigentlich vielmehr die das, was man so organisiert und macht und plant, wo eigentlich viel mehr Leute aus der Kirche zusammenkommen? Und wenn euch jetzt eine Frage einfällt, vielleicht seid ihr auch so fremd mit dem Thema Kirche, so wie ich, ich kann sie hier gerne stellen. Wollt ihr mal was wissen über die Kirchengemeinden bei uns? Denn der Pfarrer Hase hat vor einiger Zeit nämlich alle vier Ortsteile übernommen und führt jetzt die, ich sage jetzt mal, die Predigt, kann ja eigentlich an, das wäre mal jetzt spannend, kann ja am Sonntag eigentlich in allen vier Ortsteilen zeitgleich sein, um seine Sonntagspredigt zu machen.

SPEAKER_02

Naja, er hat ja, glaube ich, doch, hat er erzählt, dass der Erdon-Skala, da war ja auch Lodator. Blankenfelde, ne? Es gibt ja auch noch zu dieser Kirchengemeinde mit dazu. Also anscheinend nicht allein anhand von, wie nennt man das? Gemeinden im körperschaftlichen Sinne. Also das Territorial eher so angelegt. Aber was mich interessieren würde zum Thema Chroniken von den Ortsteilen, was machen wir da draus? Wollen wir da ein schönes Projekt draus machen? Eine Online-Library, wollen wir das digitalisieren? Wollen wir das vielleicht irgendwie einlesen, dass man es auch online mal nachlesen kann? Das ist ja mal so ein Thema. Schön, dass es die Bücher gibt und ich würde mich auch freuen, wenn die gekauft werden viel. Aber wie geht es weiter? Das ist das Folgeprojekt daraus. Das wäre doch eigentlich sinnvoll, das zu konservieren in digitaler Form. Vielleicht kann man auch ein kleines Spielchen drauf machen, vielleicht kann man so eine Geocatcher auf dem, heißen die Geocatching?

SPEAKER_03

Ja, das hatte ich ja auch schon mal angefangen, dieses Thema. Das ist so ein bisschen versandet, würde ich sagen. Klar, da geht es auch darum, durchaus die Geschichten aus den Chroniken in der Öffentlichkeit transparent zu machen. Also da kannst du ja verschiedenste Sachen machen. Ich hatte mal so das Thema mit diesen Infotafeln, die man irgendwo finden konnte. Dann hätte man vielleicht ein Bild oder ein QR-Code oder eine Geschichte lesen können, ähnlich wie so ein Naturwanderweg, den man so durch den Wald vielleicht hat, nur das ist dann halt ein Wanderweg durch die Gemeinde und Ortsteile. Kann man bestimmt in Zukunft alles machen, aber die Chroniken selbst komplett zu digitalisieren, würde ich überhaupt nicht sagen. Das ist so ein, das ist wie so ein Lexikon. Ja, Wikipedia ist auch geil, aber im Schrank zu Hause seine Chroniken von seinem Ortsteil stehen zu haben. Das ist schon was Tolles. Und dass das digital festgehalten werden muss. Ja. Gehe ich auch mit. Einzelne Auszüge und Geschichten davon.

SPEAKER_02

Wenn man so von Digitalisierung spricht, ist in den meisten Köpfen immer eins, ersetzt das andere. Das ist ja nicht immer richtig, sondern es ist ein Ergänzungsangebot. Und sagen wir mal, wenn die nächsten Chroniken geschrieben werden, muss ja das Ausgangsmaterial ja wieder vorhanden sein.

SPEAKER_03

Die Geschichte, die ich übrigens gehört habe, okay, eigentlich befassen wir dieses Thema gerade viel zu lange. Die ursprüngliche Variante, Version von diesen Chroniken von Schildo zumindest, war auf Diskette. Ja, hast du mir erzählt, Two. Und die haben das nicht geschafft, diese Disketten wiederzufinden. Und die haben jetzt in mühseliger Kleinarbeit, und jetzt wirst du wahrscheinlich sagen, da hätte KI ganz schnell helfen können, Klaus und Ingo, aber nein, sie haben, ich glaube, es eingescannt, kopiert in Word, also wirklich wahnsinnig kompliziert. Vermute ich zumindest. Und ja, das muss ich auch unbedingt erfahren, ob das wirklich so krümmelfunzelige Arbeit gewesen ist.

SPEAKER_02

Das Kette ist schon ein paar Jahre her.

SPEAKER_03

Ja.

SPEAKER_02

Naja, okay, sei es drum, wir werden es ja hören, du wirst ihn da haben und dann werden wir drüber

Lokale Geschichte digitalisieren, ohne Bücher zu ersetzen

SPEAKER_02

sprechen. Und kommen wir jetzt erstmal zu den Sachen, die wir greifen können.

Im Inneren Des Wiedereröffneten Mühlenbeck Jugendclubs

SPEAKER_02

Und was wir auf jeden Fall schön angreifen können, ist der neue Jugendclub in Mühlenbeck.

SPEAKER_03

Also ich hoffe nicht, dass er angegriffen wird. konkurrierenden Jugendclub. Ich war persönlich anwesend bei der Eröffnungsfeier. Benni hat durch Zufall hat es ihn immer wieder an die Eingangstür verschlagen. Benjamin Brandt ist Angestellter beim DRK und bei uns in der Gemeinde zuständig für Jugend- und Sozialarbeit. Und er leitet die Jugend- und Sozialarbeit in Mühlbeck und jetzt leitet er auch wieder diesen Jugendclub. Und er stand durch Zufall immer am Eingangstorm und immer wenn Leute angekommen sind. Na logisch. Okay, komm, ich zeige euch mal den alten Teil und den neuen Teil. Da gibt es nämlich einen Teil von dem Gebäude, was jetzt modernisiert, würde ich sagen, gemacht wurde. Und dann noch immer angrenzend immer noch den alten Teil und einen riesigen Garten. Also als Jugendclub. Oh Gott, ist das denk schön, Dennis. Warst du mal da? Kennst du den eigentlich so mal richtig?

SPEAKER_02

Ich wollte zur Eröffnung kommen, ich hatte es auch meinen Kalender eingetragen, habe es den noch in unsere Gruppe geschrieben, ihr habt, denn zum Glück sind ja noch ein paar hingegangen. Joanna und ich sind dann hingegangen und so. Ich war aber an Charlottenburg im Büro noch und dachte, scheiße, komm hier nicht weg, es fängt schon an. Na, wie so ist immer.

SPEAKER_03

Also richtig viel Platz, eine große Küche, Sanitäreinrichtungen sehen super aus. Viele kleine Räume, auch einen großen Raum, gemeinsames Kochen, gemeinsames Essen, eine große Werkstatt. Oh Gott, diese Werkstatt, Benny, wenn du das hörst, ich hab's gesehen. Die Tür war offen. Wobei noch ordentlich viel Potenzial ist. Aber das ist ein Jugendclub und der ist vor allen Dingen ortsnah und gleichzeitig nicht im Kern. Und das ist so wichtig, du kannst da abends auch laut sein. Die können da auch Musik hören, die können rumkreischen und auch so ein bisschen Privatsphäre empfinden. Genießen. Richtig genießen. Und egal, was da drum zugibt, sich mal gebaut wird, es wird nie so bebaut, dass man sagen kann, okay, der Jugendclub kann sich da niemals frei entfalten.

SPEAKER_02

Das war ja auch so und Zweck, den dort an der Stelle zu lassen. Es gab ja mal vor Jahren Ideen, die sind dann relativ zügig verworfen worden, den eben schulnah zu positionieren. Und das war wohl nicht so schön oder die Jugendlichen empfanden halt nicht so schön, deswegen ist ja die, sagen wir mal, dieser Renovierung, Ausbau, die Kernsanierung, was auch immer jetzt da im Einzelnen hier passiert ist, durchgeführt worden, um ihn an dieser Stelle zu lassen.

SPEAKER_03

War in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung übrigens auch ein Punkt, ja, das Ding da neu zu bauen und neu zu planen. Und dann kam auch die Frage, warum? Also, wozu jetzt ist es doch gerade neu gemacht worden und wozu das haben wir noch weiter verfolgen. Aber das ist ja ein langfristiges Thema. Das wurde jetzt hier erstmal so weit hergerichtet, dass man ihn wieder nutzen kann. Ich meine, vielleicht kannst du noch kurz mal erzählen, was war denn in diesem Gebäude, dass das so lange zu war und jetzt auch, dass es so lange gedauert hat, ist vielleicht noch eine andere Geschichte, aber was war mit der Bausubstanz?

SPEAKER_02

Naja, am Ende war kurz und knapp in einem Satz: war Schimmel und Co. War noch einverschiedene Thema. Eigentlich abreißen bereit. Ob jetzt im Abriss oder Kernsanierung, wie auch immer. Und damals war es halt so, kann mich lau erinnern, wir hatten ein Thema in die Gemeindevertretung und in den Ausschüssen und eigentlich sollte ein neuer Jugendclub gebaut werden. Aus irgendwelchen Gründen. Führt immer noch verfolgt. Wahrscheinlich war es wegen der Kohle, das sollte 400.000, 500.000 wahrscheinlich kosten, wurde es dann irgendwie so weit runtergesprochen, dass dann mehr oder weniger nur 90.000 Euro locker gemacht wurden für die Sanierung des Gebäudes. Mit mehr oder weniger auch viel Eigenarbeit durch die Gemeindearbeiter, so wie ich es mitbekommen habe. Also vielen Dank auch nochmal an der Stelle. Aber ja, also das war halt mehr oder weniger ein cooles Ding. Und damals haben wir uns gedacht, halt, na, warum gibt man jetzt da nicht mal einmal richtig ein bisschen Geld aus? Hat einen schönen Jugendclub und fertig, warum wird an der Stelle so gespart und dann halt nur 90.000 Euro für eine Sanierung ausgeben. Und die Gemeindearbeit, da haben wir auch nicht immer nur Zeit dafür. Und du hast ja jetzt gesehen anhand des Kalenders, dass das eben dementsprechend auch wirklich Jahre gedauert hat. Was mich aber zu dem Punkt bringt, mal drüber nachzudenken, wenn Kohle der ausschlaggebenden Punkt gewesen sein soll, vielleicht auch der Ort, weiß ich nicht, dass man keinen anderen Ort gefunden hat, dass man halt mal über die, es gibt ja so eine Art Investitionen, nee, Kita-Zuschuss oder irgendwie so heißt sie der, wenn Bauträger hier Gebäude errichten, dann müssen die ja, wenn die Wohnraum schaffen, so eine gewisse soziale. Dass man die vielleicht mal ein bisschen marktgerechter anpasst. Vielleicht ein bisschen schaut, wie macht man es in umliegenden Gemeinden. Ich sag mal, wenn jetzt aktuell 5.000, 6.000, 7.000 Euro ausgegeben werden dafür, wir wissen jetzt alle, es kostet alle doch ein bisschen mehr, dass man das mal anpasst auf 20.000 Euro oder was auch immer, weil es so marktfähig ist, um aus diesen Geldern halt für den Zweck, wo sie eigentlich sind, eben zum Beispiel ein Jugendclub oder wenn mal eine Kita neu gebaut werden muss, ja, oder sonst wie was, Kohle da ist.

SPEAKER_03

Ja, ist natürlich was richtig und langfristig, muss die Politik entsprechend passende Entscheidungen machen. Währenddessen aber die Politik die richtige Entscheidung machen muss, konnte ich beim Jugendclub Bogenschießen üben.

SPEAKER_01

Bogenschießen. Wer kommt zur Buckensteichste?

SPEAKER_03

Das war sehr spannend und auch schmerzvoll, muss ich sagen. So, weil dieser Draht, dieser Draht, der da so gestiegt, diese gedrillte Sehne, das ist ja, also ich glaube, es ist eine Stahlsehne. Aber ich war der größte Typ. Entsprechend brauchte ich den längsten Bogen und entsprechend war das auch eine harte Spannung darauf. Und ja, wenn du den Pfeil loslässt, den du gezogen hast oder aufgespannt hast, dann hat er es immer geschnipst an den Fingerspitzen. Mein Pfeil kam immer auf der Zielscheibe an. Gelb habe ich, also es fing von außen an mit blau, grün, gelb, rot in der Mitte oder rot, gelb. Ich weiß nicht mehr wichtig, aber ich habe es auf aller Welle jedes Mal getroffen, aber hab dann auch schnell festgestellt, oh weia, so ein Pfeil, so ein Pfeil, der fliegt. Weißt du, in einem Film, wie weit Pfeile fliegen? Gefühlt. Was? 500 Meter?

SPEAKER_02

Also kommt wahrscheinlich auf den Bogen und den Schützen.

SPEAKER_03

Also, wenn er nicht voll durchgezogen hätte, glaube ich, hätte ich so 30 Meter schießen können. Was? Mehr nicht? Ja. Nein. Ich dachte, er fliegt ja immer so 200 Meter. Ja, aber dann, also nicht um eine Zielscheibe anzuvisieren, den Bogen durchzuziehen und dann loszulassen, dass du diese Zielscheibe triffst. Dann kommt dieser, heißt das, wie heißt das, wenn ein Pfeil im Bogen fliegt, eine Barbel, Kreisbogenberechnung, Läufe, Biberdaum. Und dann würdest du das Ding natürlich noch weiter hinten treffen, aber um auf Sichtweite. Und dabei rede ich jetzt mal zum Beispiel, bist du Jäger oder musst du dir deine Nahrung jagen mit Pfeil und Bogen, wie dicht du da rangehen musst.

SPEAKER_02

Naja, ansonsten zählst du halt ein Stück höher, ne? Du hast ja irgendwann drauf, auf 20 Meter musst du halt einen Millimeter hoch oder da gibt es ja so Richtformeln sicherlich, kommt auch nicht.

SPEAKER_03

Aber selbst dann muss ich mich ja auf, sagen wir mal, 50 Meter dem Tier nähern, ohne dass es mitbekommt, dass ich da bin und muss dann mit diesem einen Pfeil das Tier so treffen, dass es, also ich sag mal, am besten Fall tot ist oder sich nicht mehr bewegen kann, dass ich da hingehen kann und man es dann wirklich.

SPEAKER_02

Ja, das ist halt noch richtig jagenden, ne?

SPEAKER_03

Ja.

SPEAKER_02

Es ist ja so ein Bogen okay-Sniper, wo du drei Kilometer schießen kannst, sondern es ist ja mehr oder wie eine Mittelstreckennahkampf, keine Ahnung.

SPEAKER_03

Sportart. Und es haben ganz viele Jugendliche mitgeholfen. Danke auch an den Betreiber des Edekas, der hat das ganze Essen und Getränke für diese Feier da auch wieder gesponsert.

SPEAKER_02

Der hat ja auch eine Ehrenamtsurkunde, Medaille, keine Ahnung, Würdigung bekommen auf der Ehrenamtsgala für sein Engagement hier in der Gemeinde und seine immer wieder so ein bisschen.

SPEAKER_03

Da fand ich übrigens die Rede, da fand ich die Rede übrigens äußerst unpassend. In der Rede war immer von dem Ediker gesprochen, von dem Bugshop, der davor ist. Also immer irgendwie was um diesen Laden herum.

SPEAKER_02

Ja, also businessmäßig.

SPEAKER_03

Genau, aber eigentlich geht sein soziales Engagement für unsere Gemeinde ja, da hat seinen Laden ja weniger mit zu tun. Da geht es ja darum, wie viel er sponsert, wie viel Geld und wie viel Essen er immer dazu gibt für Feste, für Leute hier.

SPEAKER_02

Naja, wenn du so ein Unternehmer bist, dann ist ja auch Edeka ist ja nicht sein Unternehmen, der ist ja French, das ist ja ein Edeka Minden, meines Erachtens, der ist ja der wie nennt man es, Strategleiter, Marktleiter. Also das ist einerseits ja ein Engagement, was Edika selber macht, aber sicherlich hervorgerufen durch sein persönliches Engagement. Was du damit sagen willst, gebe ich dir völlig recht, das hätte ein bisschen mehr auf die Persönlichkeit des Menschen statt immer wieder dem Markt als Ediker hinzu können. Aber gut, ähm, okay.

SPEAKER_03

Ja, will ich mich jetzt auch nicht weiter darüber haben. Auf alle Fälle dürfen wir uns freuen, dass die Jugendlichen im Müheck ab sofort wieder einen Anlaufpunkt haben, einen Ansprechpunkt, wo sie sich zurückziehen können, wo sie sich austoben können und auch Veranstaltungen stattfinden können.

SPEAKER_02

So,

Kulturtermine und Jugendteilnahme-Workshop

SPEAKER_02

2., 3., 5. Also am 2. und am 3., 5. gibt's, haben wir jetzt mal reingenommen, ist jetzt keine Mühe-Mecker-Land-Geschichte an sich, aber mal was kulturelles, Kunst, Tag des offenen Ateliers in Brandenburg.

SPEAKER_03

Ganz Brandenburg, wer also Kunst liebt und ich muss da mal gucken, vielleicht so auch Töpfereien, die irgendwie vielleicht so ein bisschen malen oder Künstler, kleine Ausstellungen.

SPEAKER_02

Atelier halt, Fotoatelier, Kunst Atelier, Töpferatelier, alles was sich Atelier nennt, dürfte ja eigentlich schon mal grundsätzlich dabei sein.

SPEAKER_03

Aber in einem Atelier kann ich ja alles mögliche ausstellen. Vielleicht sind wir ja auch ein Atelier. Wollen wir nicht bei uns auch irgendwie Tore und Tür und Tor öffnen?

unknown

Ja.

SPEAKER_02

Also wie die aussieht heute, mein Lieber, lieber nicht.

SPEAKER_03

Das ist Kunst. Anne, wie heißt die Frage? Ist das Kunst oder kann das weg? Ja, weg. Okay. Ja, und dann haben wir noch einen weiteren Termin, das ist, meine Augen sind gar nicht mehr so gut. Oh, dachte, das ist der 8.5. Denn da findet zum ersten Mal die erste, ich glaube zumindest die erste Veranstaltung im Jugendclub im Mürmeck statt. Die Jugendbeteiligung wird dort nochmal angesprochen. Und ich glaube, ohne es jetzt zu wissen, ich hatte das doch mal angekündigt, dass es ein Dreiteiler sein wird. Einmal, wie die Verwaltung das sieht, wie Jugendbeteiligung aussieht, einmal die Gemeindevertretung, wie sieht Jugendbeteiligung aus. Und ich glaube, da wird jetzt die Jugend gefragt. Wie sieht denn für euch Jugendbeteiligung aus? Und wie weit wollt ihr eigentlich mitmischen? Oder ist das euch alles total egal?

SPEAKER_02

Genau, das ist quasi der erste Workshop von diesem Dreiteiler, der jetzt quasi dort durchgeführt wird. Also an die Jugendlichen da draußen mal hingehen, erstens den Jugendclub mal kennenlernen und zweitens an diesem Workshop teilnehmen, um einfach mal mitzureden, mitzumischen, Schnabel aufmachen und sagen, wie ihr euch das vorstellt. Und vielleicht sogar ein bisschen Feuer fangen, mal mitzumischen. Dauerhaft. Kann auch. In den politischen Gremien, auch wenn das echt langweilig ist, teilweise. Für Jugendliche zumindest. Mal mitmischen. Kannst du das nicht ein bisschen besser jetzt verpacken, dass sie so ein bisschen mehr Lust darauf haben? Okay, fangen wir nochmal an. Also vielleicht auch mal in den politischen Gremien, da wo es richtig heiß, spannend zur Sache geht, mal mitmischen perspektivisch. Da muss ja nicht heute sein, aber rein wachsendsthema. Wir brauchen auch gute Politiker in der Zukunft.

SPEAKER_03

Genauso wollte ich gerade eine Witze. Okay, nee, ich mach's anders. Und das kann genauso spannend sein wie die letzte Sitzung der Gemeindevertretung am letzten Montag.

Bürgerfragen Und Rederechte

SPEAKER_03

Und darüber möchte ich euch gerne berichten.

SPEAKER_02

Ja, berichte mir mal, ich musste leider kurzfristig abnahmen. Ich hatte so eine Art Migräne-Anfrage. Ob es jetzt Migräne war oder nicht, weiß ich nicht. Aber ich hatte tierische Kopfschmerzen und mir war nicht so wohl. Und da habe ich gesagt, komm, ich komme, das lohnt sich jetzt auch nicht dafür. Sitzt ja nochmal drei Stunden. Meistens geht es ja ca. drei Stunden darum und dann quälst du dich da, also bin ich der Sache gefährlich. Umso mehr freut es mich natürlich von dir jetzt, sich hier den Einblick zu bekommen.

SPEAKER_03

Gerne, pass auf. Im Kern war es so gewesen, dass wir bei der Einwohnerfragestunde, da war ein Einwohner, der sich ein bisschen aufgeregt hat, würde ich sagen. Der hatte insbesondere die letzte Sitzung, die er besucht hatte, hatte er moniert. Da geht es wieder mal um die Einwohnerfragestunde. Also wie lange darf jemand reden, wie intensiv darf jemand fragen und darf jemand während der Sitzung nochmal die Handthemen und nochmal eine Frage stellen zu dem Thema, ne? Weil du kannst immer bloß am Anfang diese blöde eine Frage stellen oder auch deine drei Fragen stellen. Und dann kriegst du entweder eine Antwort oder du bekommst keine Antwort und beim nächsten Mal kriegst du hoffentlich per Post das Ganze. Und er wollte halt bei dem letzten Mal, wo er dabei war, einfach sagen, währenddessen diskutiert wurde. Und er wurde vehement abgeschnitten. Er durfte nichts sagen, obwohl er etwas hatte, ich weiß nicht, was es gewesen wäre, aber er hat sich da vor allen Beschwert und hat auch gesagt, ey Leute, dieses System muss doch mal überdacht werden und neu gemacht werden. Absolut. Dieses Publikum hier vorne, jetzt sitzen hier nicht 50 oder 100 Gäste. Da sitzen wirklich Handverlesende sind Vereinsmitglieder, würde ich teilweise sagen, oder Vereinsvorsitzende sind da regelmäßig gemacht, falls da irgendein Schnittpunkt ist. Und ansonsten, man, und da kann man denen doch mal die Bühne lassen. In den Fachausschüssen, genauso wie in der Sitzung der Gemeindevertretung.

SPEAKER_02

Absolut, ja. Ich hatte ja schon mal ein Thema angeregt. Ich weiß nicht, ob es in dieser Legislatur, glaube ich, war, ja. War, glaube ich, das auch schon mal grundsätzlich von Bürgerfragestunde in Bürgersprechstunde umzuschnitten. Weil Sprechen ist ein Dialog, Fragen ist eine Einseit-Deschichte. Und ich finde das auch immer total blöd. Ja, was ist denn jetzt Ihre Frage? Ich habe ja nicht nur Fragen. Als Bürger habe ich ja auch mal was zu sagen, mal eine Aussage zu treffen. Ich muss ja nicht immer ein Fragezeichen ranbammeln. Und oftmals ist es ja auch so, und gerade in dieser Gemeinde leben ja auch viele Leute, die wirklich was auf dem Kasten haben. Ja, es ist ja ein sehr bunt gemischtes Publikum. Wir haben ja hier von dem Ärmsten bis zu den reichsten, von den dümmsten bis zu den klügsten. Das ist ein Querschnitt der Bevölkerung, logischerweise.

SPEAKER_03

Und da gibt es ja vielleicht auch mal gute Hinweise aus der Bevölkerung. Ja, stimmt schon. Ah, und es wurde dann auch nicht so richtig beantwortet, was er denn da so hatte und somit hat dann die Sitzung irgendwann begonnen. Und ich würde jetzt mal drei Themen herausnehmen, die wirklich so ausschlaggebend gewesen sind, wo viel Redebeitrag gewesen ist und wo es auch um die Zukunft unserer Gemeinde

Das Parkhaus in Mühlenbeck

SPEAKER_03

geht. Und eins war ein Thema, was wir hier schon ein paar Mal auch auf der Liste hatten. Es geht um das Parkhaus, was in Mühlbeck am Bahnhof gebaut werden. Wer kommt denn jetzt oder nicht? Und naja, ist es noch nicht da, oder? Ich hab's noch nicht gesehen. Okay, also, aber scheinbar soll es kommen. Ich habe ja nun die Dame, die sich in der Bürgerinitiative und Bewegung, die sich drumherum bewegt, auch schon jetzt die ganze Zeit kennengelernt. Cordula, ich darf jetzt mal ihren Namen sagen, die ja auch öffentlich ist, tritt sie ja auch immer auf. Und sie hatte mich im Vorfeld der Sitzung auch nochmal beiseite genommen, als wir uns in der Mühle getroffen hatten, und hat mir nochmal ihre ganzen Punkte so erzählt. Und dann stand sie da vorne wieder und ich wusste, nee, ich will das Parkhaus haben. Und mir ist bewusst, wie viel Kritik sie äußert. Und einige Punkte davon sind mit Sicherheit, obwohl die Verwaltung schon viel davon entkräftet hat, an all diesen Punkten wird irgendwie so ein Fünchen dran sein, was mit Sicherheit nicht wegzureden ist. Und ich habe für mich aber, als es dann auch um die Entscheidung geht, ob soll dieser Beschluss jetzt zurückgenommen werden oder nicht zurückgenommen werden, habe ich für mich innerlich eine Entscheidung getroffen, dass der Mehrwert, den dieses Parkaus bringen würde, für uns, nicht für die Unmittelung. Ein sehr hoher, muss ich, ich muss zu Ende sagen, ein sehr hoher Wert ist, den ich wirklich sehr wertschätze. Und leider ist das bei Parkhäusern nun mal so, dass man nicht die Leute die Leute unbedingt abholt, die halt genau unmittelbar daneben wohnen. Und auch nicht die, die 100 Meter entfernt wurden und wahrscheinlich auch nicht die 500 Meter entfernt wären, sondern das ist ja eine Wohnung, der einen Kilometer weg entwohnt, fünf Kilometer. Und jede Gemeindeteil, jeder Ortsteil, und da gucke ich auch nach Schönflies und da gucke ich auch in unseren Nachbargemeinden. Wir alle haben die Verantwortung, uns von der Fläche zu den Bahnhöfen zu bekommen und von dort aus dann auch den entsprechenden Wandel zuzulassen. Alles abzubilden von Bus und Co. Nee, wir brauchen unser Auto, wir lieben unser Auto und unsere Mobilität. Und das ist eins der Angebote, wo wir jetzt sagen, okay, wir machen das Ganze. Und ich hab dann gesagt, auch vielleicht treffe ich die falsche Entscheidung, nee, das soll kommen. Und ich habe Cordula angeschaut, und das wollte ich eigentlich sagen. Und ich hab's, es hat wehgetan. Wie der Pfeil vorhin in der Scheibe. Es hat wirklich wehgetan, weil da steht jemand vor dir, der sich seit Jahren dafür engagiert.

SPEAKER_02

Naja, also als Gemeindevertreter bist du nach bestem Wissen und Gewissen nur dir selbst verpflichtet und aber auch quasi dem, ich sag jetzt mal so, Mehrheitswillen der Gemeinde. Oder das, was für die Gemeinde gut ist. Das muss natürlich nicht immer mit dem, was dem einzelnen Individuum an dem Projekt widerfährt, übereinstimmen. Dem ist leider so. Es gibt sehr viele Projekte und meistens ist ja um dieses Projekt direkt drum herum die Freude nicht so hoch wie weiter weg.

SPEAKER_03

Ja, aber es geht ja darum, dass da kein Mob steht, der mit einer Mistgabel sagt, ihr macht nur Mist und ihr seid scheiße, ihr seid kacke und sowas. Sondern da steht jemand, der seit Jahren sachorientiert, argumentiert, verliert sich.

SPEAKER_02

Am Ende ist es aber. Wie gesagt, war da mittlerweile zum Schluss der Diskussion auch so, dass es mir am Ende fast schon egal war. Ich habe einfach auch aus dem Grund sagte, nee, eigentlich, ich meine, wir kriegen das so hoch gefördert mit 60, 80 Prozent. Warum denn nicht? Ist es denn nicht möglich, da einen Kompromiss zu finden, so zu bauen, dass es halt auch den Anwohnern, sagen wir mal, okay ist, ne?

SPEAKER_03

Und nicht. Du pass auf, es gab dann eben in der Sitzung und während der Diskussion gab es dann sogar aus der Seite der AfD gab es dann nochmal den Antrag, diesen Antrag nochmal in den Hauptausschuss zu bringen, damit der Hauptausschuss, weil da geht es ja viel auch um Finanzen, sich damit befasst, muss ich auch sagen, war wirklich auch ein Kritikpunkt, den man hätte beachten können. Als es darum ging, diesen Antrag in die Fachausschüsse zu verweisen, war das im Bauausschuss, das war im Infrastructurausschuss, aber klar, Finanzen hat da schon irgendwie was mit zu tun. Der Hauptausschuss hat das Ding nicht gesehen und konnte auch entsprechend nicht nochmal sagen, okay, wie sind denn nur die Finanzen? Was kostet es aktuell wirklich geplant? Wie teuer sind die prognostizierten Sachen und wie stark, sodass der Hauptausschuss für Finanzen auch dann sagt, okay, das ist eine Belastung, die können wir uns leisten auf die nächsten 10, 20 Jahre oder nicht?

SPEAKER_02

Naja, du musstest nicht zwingend in den Hauptausschuss, bin ich der Meinung, weil ja die Fraktion auch in allen anderen Ausschüssen vertreten.

SPEAKER_03

Wurde dann auch nicht stattgegeben? War dann auch eine leichte Empörung zu hören von Seiten der AfD, die das nochmal auf diese Art und Weise nochmal eine Runde schicken wollten. Und dann kam es halt zur Abstimmung und es waren Teile von AfD und Freie Wähler, sagten dann auch ganz klar nein. Der Großteil der Gemeindevertreter und Vertreterinnen haben dann aber gesagt, ja doch, das soll kommen und deswegen wurde dieser Antrag quasi abgelehnt, weil dieser Antrag sollte den Beschlussantrag zurücknehmen.

SPEAKER_02

Ich bin der Meinung, wenn es nachher da ist und man vielleicht auf dem Wege, sagen wir mal, die Verwaltung, die Bürger nochmal mit einsammelt und sagt, okay, wir haben noch so ein paar Gestaltungsvorschläge, was vielleicht denn die Bedürfnisse oder die Kreditpunkte ein bisschen eindämmt, was am Ende da ist, dass sie dann hoffentlich einvernehmlich soweit funktioniert.

Stellplatzsatzung Fight Over Floor Metrics

SPEAKER_03

Dann soll bei uns die Stellplatzsatzung für Parkplätze geändert werden. Ja, mitbekommen. Es gab in der Vergangenheit einiges an Diskussionen, weil bei uns in der Stellplatzsatzung Hauptnutzfläche steht. Hauptnutzfläche wurde dann von dem einen oder anderen Architekten oder Bauplaner, wurde dann so ausgewählt wie, das ist nicht das richtige Wort. Da das ist gar nicht nach Norm, dieses Wort. Und insofern hätte man die Kritik aufnehmen können und hätte sagen können, okay, von Hauptnutzfläche ändere ich das Ganze in Nutzfläche.

SPEAKER_02

Aber das ging weiter. Ich weiß jetzt gar nicht, ob Hauptnutzfläche und Nutzfläche tatsächlich so artverwandte, artentfernte Wörter sind. Das sind es nicht und Anwälte haben auch schon gesagt. Wer spitzfindig versucht, dort die Stellplatzsatzung auszuhebeln, kommt auf den Gedanken, dass das nicht das richtige Wort ist. Muss man auch mal ganz klar so sagen. Gut, ich habe das nicht. Nee, kann man auch ruhig mal offensichtlich sagen. Wir hatten natürlich den Fall in der Gemeindevertretung oder auch in den Ausschüssen hier mit einem Bauvorhaben, wo die Architektinnen spitzfindigerweise dort mehr oder weniger.

SPEAKER_03

Haben das volle Pulle gemacht?

SPEAKER_02

Die wollte einfach nicht zwei Stellplätze pro Einheit bauen, die wollte nur 1,5 Stellplätze. Oder einen sogar. Und da haben wir gesagt, nee, Freunde, wir können jetzt hier nicht so einen Präzedenzfall schaffen.

SPEAKER_03

Und warum sollten wir das jetzt ändern, den Satz, und da wird sich dran die Haltung. Also pass auf, Dennis, du hast das mit deiner Stimme gemacht, das ist richtig, aber da gibt es noch viele andere und deswegen wurde es ja trotzdem so gemacht. Naja, dieser Antrag, so wie das da drin stand, hat sie so, ist durchgegangen.

SPEAKER_02

Ja, ja, ziemlich unerklärlich.

SPEAKER_03

Bleibe ich trotzdem bei. Aber aus diesem Grund kam das Ganze und wohnen jetzt rein und pass auf, und es wurde sogar beschlossen, obwohl ich mich dagegen gestellt habe, noch ein paar andere haben sich auch dagegen gestellt, viele Wortbeiträge waren gewesen, weil das jetzt eine Wohnfläche sein soll. Und jetzt kann man sich sagen, okay, Wohnfläche hört sich ein bisschen fairer an. Weil Wohnfläche, nur da, wo Menschen wohnen können, da wohnen Menschen, entsprechend sind da Menschen, die Parkplätze brauchen. Also diese Brücke ist schon verständlich eigentlich, aber. Nee, ist sie nicht. Doch, wenn ich nur so mit dir darüber rede, du bekommst halt ein bisschen auch aus der Immobilienbranche und weißt, ja gut, was ist denn, wenn ich jetzt Teile des Flores vielleicht so Hauswirtschaftsraum definiere? Und den mache ich einfach mal so groß, dass da auch der Flur reinpassen könnte. Und dann die Dachschrägen, die im ganzen Obergeschoss nicht mit dazu zählen. Oder ich irgendwelche Badezimmerbereiche, Dielen, Ecken oder ähnliches, ich kann diese Wohnfläche unternikst du jetzt mal durch. Geschickt manipulieren. Dass ich da, sammeln wir mal einfach von meiner von eigentlich 80 Quadratmeter Wohnfläche, sind es dann nachher auf dem Bad Papier bloß 60. Ja, ich tue ich jetzt mal so das Beispiel.

SPEAKER_02

Wir stellen jetzt alle mal ein Penthouse vor. Schöne Dachbeschoss, Altbau, also typische schräge Wände. Das geht doch nicht. Naja, ja, du bist mal auf. So, und hast du 250 Quadratmeter Nutzfläche, Dacheschuss. Und im Regelfall sagt dir, hast du dann nur 170 Quadratmeter Wohnfläche bei Trempel, Neigung, Biber Po, Nebenflächen und so weiter. Da würdest du also dann auf die 170 Quadratmeter anhand anteilig, die Stellplätze hin haben müssen und nicht auf die 250 Quadratmeter. Und das ist dann einfach irgendwo unfair.

SPEAKER_03

Das Ganze ging aber durch. Und trotz der Bedenken, die ich geäußert habe und nochmal andere, haben die Großteil der Leute gesagt, ja, das wollen wir so, weil das hat sich schlüssig angehört, wenn man unsere meine Punkte ignoriert hat. Was aber ganz interessant war, denn ist, am Ende der Sitzung der Gemeindevertretung kam Herr Labitz, der alte Bauamtsleiter. Mittlerweile ist es ja Herr Schmidtmann, der das Ganze leitet. Und der hat ja sogar so eine interessante Gestik und Mimik. Also, Herr Schumann, da bin ich dann nochmal interessiert. Also, ich habe das auch vorhin nicht so richtig verstanden, was Sie gesagt haben. Wollen wir uns dazu vielleicht nochmal ganz kurz unterhalten? Wollen Sie denn nicht vielleicht mal ins Bauamt kommen und wir tauschen uns dann nochmal aus? Und ich dachte mir so, ja, einer hat zugehört. Naja, jetzt wo die halbe Kusche im Wasser steht, ja. Ja, wurde übrigens nicht beschlossen. Also der Auslegung, ne? Und zwar, wenn eine Satzung geändert wird, dann muss die, dann ist es gezwungen, dass die ausgelegt wird. Und in dieser Phase sind wir jetzt gerade noch. Und wir schicken als Fraktion schicken wir unsere Fachleute dann dahin und da wird sich Herr Labitzki das nochmal anhören und hoffentlich dann auch nochmal seine Empfehlung aussprechen. Insbesondere weil wir ein Bauamt haben und in Klinike und Mühlmäcker Land werden dann unterschiedliche Satzungen. Das ist doch. Wie macht es denn Klinik? Eine Nutzfläche.

SPEAKER_02

Das ist natürlich schon mal eine Runde nochmal komisch, ne? Da wird sich ja auch schon mal jemand mit beschäftigt haben. Und dann verstehe ich nicht, warum das nicht vor some Beschluss mal auf Herz und hier geprüft wird, sondern erst irgend so was halbgared beschlossen, dann gibt es eine Auslegung, dann gibt es wieder Einwendungen, das gibt Diskussion, es gibt da unendliche Korrekturschleifen, die einfach nicht notwendig sind, in meinen Augen. But ja, so am Ende.

SPEAKER_03

Nee, das muss ich widersprechen. Warum?

SPEAKER_02

The Auslegung ist super wichtig. Yeah, but jetzt doch gleich eine Sache auslegen können, die optimal is.

SPEAKER_03

Wer bestimmt denn wann das optimal ist?

SPEAKER_02

Naja, du kannst ja selber prüfen. Ein Großteil der Gemeinde verknees. Du hast jetzt hier eine Satzung. Dann musst du dir jetzt entscheiden. Hat eine Wohnfläche, eine Nutzfläche, eine WCWatchfläche, und was geben wir jetzt an? Dann prüfst du mal alle drei, was macht Sinn. Dann guckst du mal unbedingt in die Mind, wie machen die denn? Dann guckst du mal, was denn grundsätzlich muss ja irgendwo so einen Empfehlungswert geben, wie man das handhaben kann. Und dann checkst du es einfach halt mal gegen, machst mal so ein paar Beispielszenarios, nimmst dir mal also quasi eine Liegenschaft, machst daran mal ein Beispiel mit, wenn das so wäre oder wenn es Nutzfläche wäre, was kommt dabei raus, wie viele Stellplätze, pipapo und dann, ah, okay, der beste Weg wäre möglicherweise der. Und den gehen wir mal jetzt als Antrag rein. Fertig. Nee, wir machen es anders. Wir schmeißen einfach mal was in den Raum, eine Nutzfläche oder eine Wohnfläche, alles klar, beschlossen, Auslegung. Das redest du mir jetzt hier zu schlecht.

SPEAKER_03

Also erstmal kurz, wir haben beide die gleiche Ansicht, was da drin stehen sollte, aber trotzdem will ich hypothetisch dir genau das Gegenteil davon sagen. Du kannst das Ganze nämlich nicht. Ich möchte dich einladen, nicht das Gegenteil zu sagen. Es funktioniert nämlich nicht so, dass da eine die beste ist. Es werden am Ende drei Sachen rauskommen. Fiktiv, drei Stück. Und jedes einzelne dieser Ideen hat einen Fokus. Der Fokus ist zum Beispiel, die Leute müssen mehr Stellplätze bauen, weil ich will, dass hier mehr Stellplätze sind, ich nehme die Härter ran. Die zweite Variante ist, ich gehe das Softer an. Nicht so viele Stellplätze, mehr Wohnungen, bauen wird günstiger, weil mehr Quadratmeter, die man verkaufen kann am Ende an Leute, die das Ganze bezahlen. Ich kann damit den Zuzug fördern. Und Variante 3, jetzt füllt das mit irgendetwas und dann entscheide ich mich zwischen diesen dreien für einen Plan. Und der, der das gemacht hatte, war sich der Überzeugung, dass dieser Plan der bessere ist.

SPEAKER_02

So, jetzt gehen wir mal von aus, du bist jetzt ein CEO von einem Unternehmen und du hast jetzt da deine Mitarbeiter. Und du musst jetzt eine Entscheidung treffen über einen Richtungswechsel, über einen Weg, den du einschlagen willst. Dann möchtest du doch von deinen Mitarbeitern die drei Varianten, die es gibt, vorgelegt bekommen mit den Vorteilen, mit dem Fokus, dann willst du mit deinem Gremium entscheiden, okay, wir nehmen es in Kauf, dass das nicht ganz so investorenfreudig ist, aber für die Gemeinde-Institute den Weg wollen wir einschlagen.

SPEAKER_03

Es gibt kein CEO, es gibt 29 CEOs.

SPEAKER_02

Oder wir zeigen halt in 29 CEOs alle drei Wege. Bitte, welches Tor dürfen wir für sie öffnen? Aber da ist ein bisschen.

SPEAKER_03

Da gehe ich mit, da kann man ja gar nicht eben die Vorschläge nicht. Das ist aber was anderes, als wie du es gerade zum Anfang erzählt hast, wo du sagtest, eine Person bestimmt eine Sache.

SPEAKER_02

Nein, nicht eine, sondern es muss ja mal festgelegt werden, in welche Richtung man möchte. Und dazu brauchst du ja die Auswahl. Und dazu muss sich mal jemand hinsetzen und sagen, Variante A, Vorteile, Nachteile, Variante B, Vorteile, Nachteile, Variante C. Und dann wird so eine Matrix gemacht, dann wird sich unterhalten, was wollen wir, in welche Richtung, wollen wir Bauherrenfreundlich sein? Wollen wir gemeindefreundlich sein, pipapo. Und dann.

SPEAKER_03

Wer jetzt noch Lust hat in dieser Traumwelt, in der Dennis sich das gerade vorstellt, wie es optimalerweise sein soll, drückt jetzt auf den Premium-Button hier unten und dann unterhalten wir uns noch drei Stunden lang über die Satzungsprobleme. Management Summary.

SPEAKER_02

Okay, aber jetzt haben wir das Ding ausgeweitet, wahrscheinlich weiter als die Nutzfeld aus.

SPEAKER_03

Wir sind auch kurz vor Ende der Episode.

Interessenkonflikt Und Lokales Vertrauen

SPEAKER_03

Am Ende war noch eine Sache: drei Gemeindevertreter aus Schönflies haben einen Antrag eingebracht, der inhaltlich wirklich eigentlich absolut richtig ist, obwohl es eigentlich ein Kern der laufenden Verwaltung ist, dass im Rahmen des Schulenneubaus in Schönflies auch drumherum die Infrastruktur ertüchtigt wird, ja. Dass da sowas wie Radwege, die bahnkreuzenden Elemente, das soll halt alles betrachtet werden. Also manchmal sagt man Schaufensterantrag dazu, ne? Also es passiert ja sowieso, es müsste sowieso passieren, denn es halt auch bitte.

SPEAKER_02

Das ist ein Schaufensterantrag gewesen.

SPEAKER_03

Und ich habe dann aber auch gesagt, Mensch, hier gibt es ein Mitwirkungsverbot. Und von dem Mitwirkungsverbot ist man davon betroffen, wenn man einen Vorteil oder einen Nachteil von diesem Vorhaben hat, was denn da passiert. Und in diesem Fall waren das dann auch noch drei Leute, die aus Schönflies kommen. Zwei davon, bin ich der Meinung genau, wohnen sogar genau direkt an der Stelle, wo dann Maßnahmen durch diesen Beschluss beschäftigt sind. Und Dritte auch nicht weit weg von den Umgehungsweg. Und dann ist auch noch so ein kleines Gewerbe mit dabei. Also, das hat wirklich ein mehr als ein kleines Geschmäck und das habe ich offen angesprochen. Wurde nicht so gut angenommen, aber am Ende haben sie es verstanden, eingesehen und dann den Antrag auch zurückgenommen.

SPEAKER_02

Bist du nicht so sogar geschebenwischert?

SPEAKER_03

Ja, warum ich das so sehe. Und im Nachgang kam dann auch noch unser Vorsitzender der Gemeindevertretung, Mario Müller auf mich zu und meinte dann auch zu mir, Mensch, Patrick, das ist doch ein bisschen übertrieben. Und da sage ich so, in meinem Empfinden ist es nicht so. Und ich habe hier heute, und das muss ich auch sagen, die gesamte Sitzung war eine sehr gute Kommunikationskultur. Trotz dieser Streitthemen hat jeder ausreden dürfen, wenig, ich will es nicht Beleidigungen sagen, aber wenig, du kennst doch sowas wie Rummichstühle von Einzel. Das war wirklich wenig. Und am Ende hat dieses Gespräch zwischen Mario und ich sagte, so du, mein Empfinden ist das aber so. Und er sagte, ja, habe ich auch verstanden, habe ich auch gesehen. Und wenn man es ganz ernst nimmt, aber wo kommen wir denn dahin, kam dann dieses Gespräch, ne? Also wo macht man denn dann Schluss? Wir sind ja als Beispiel Hundesteuer oder was auch immer, jeder, der einen Hund hat, darf jetzt nicht mehr mitbestimmen. Ja, lass uns das objektiv machen. Nach außen hin, habe ich ihm darum gebeten, nach außen hin wäre das ein ganz beschissenes Bild, wenn drei Leute, die dort wohnen, davon getroffen werden, vor oder nach davon haben, und dass da rauskommt, bringt das als Fraktion ein, als ganze CDU oder als gesamte Gemeindevertretung, und dann bin ich auch fein damit.

SPEAKER_02

Naja, aber selbst denn müssten sie sich eigentlich theoretisch sich bei dem Beschlussantrag dann eben enthalten. Weil Paragraph 22 der Brandenburger Kommunalverfassung, Mitwirkungsverbot, sagt eindeutig, was quasi ist. Und ist ja auch in jeder Einladung mit beigefügt, aufgrund dessen, dass es letztes Jahr da ja mal so ein Missverständnis gab. Da wurde dir extra hinzugefügt, deswegen hat er mich jetzt umso mehr verwundert. Aber spielt ja vielleicht auch ja nicht erstmal so eine große Rolle. Weil die Nachrichten sich aus dem Landkreis.

Schlechte Nachrichten Zum Bau Der Schönfließschule

SPEAKER_03

In der Sitzung noch, liebe Leute, in der Sitzung hat unsere Fraktionskollegin Loren eine Nachricht bekommen und hat sie mir dann auch noch gezeigt und sagte mir so, wollen wir das schon sagen? Ja, wir sagen das jetzt mal. Und zwar gab es die ersten handfesten Beweise dafür oder Nachrichten dafür, dass die Schule in Schönflies nämlich nicht gebaut wird.

SPEAKER_02

Unabhängige Quellen voneinander haben quasi mehr oder weniger bestätigt, dass die Diskussion A am Kreis heiß geführt wird, B schon auch an die einzelnen Schulen oder Schulleiter herangetreten wurden, die eben sich hätte freuen können, die sich hätten freuen können auf einen Erweiterungsbau oder ein zusätzliches Gebäude. Und so ist es also jetzt, dass der Haus, äh, der Kreistag ja eine Haushaltssperre hat, der Landkreis. Alles, was noch nicht so ist. Alles, was begonnen wurde, ist erstmal gestoppt. Und alles, was jetzt ausgeführt wird, wird quasi nochmal mit harter Schraube kontrolliert. Und da wir uns dort in den Planungsphasen befinden und noch nicht ein Handschlag mehr oder weniger passiert ist. Sie kommt nicht. Kommt sie erstmal nicht. Genau. Erstmal aktueller Stand. Wer weiß, wie lange nicht und ob das nächste Jahr wieder anders aussieht, aber Fakt ist, erstmal ist Ende im Kanal, was ein sehr schlechtes Signal, finde ich, ist ein sehr schlechtes Zeichen. Weil und das haben auch, ich möchte, ich kann jetzt keinen Namen sagen, aber jemand mit der Sache, vertraute Person, wie man so schön sagt, hatte mir auch quasi mitgeteilt, dass in den letzten Jahren wurde immer wieder davon gesprochen, dass die Kinder, also die Kinderzahlen hat man jetzt auch noch vorgeschoben, dass man sagt, naja, die Kinderzahlen sind ja eh auf dem Absteigen gemacht und dann würde der vielleicht auch gar keinen Sinn machen. Dieses Argument wird aber schon seit 2003 oder 2006 vor sich hergetragen, dass immer wieder die Kinderzahlen wohl nicht passen. Und immer wieder ist es aber an dem Punkt, dass die Schulen trotzdem nicht ausreichen, die Zahlen immer wieder hinterherhinken und nicht passen. Also diese Argumente finde ich immer schwierig und werden immer häufiger genannt, sodass sich quasi bei den Menschen schon fast manifestiert, wir haben zu viele Schulplätze, zu wenig oder zu viel, zu wenig Kinder, zu viele Schulplätze. Und das ist einfach nicht so. Punkt. Ja.

SPEAKER_03

Ich mach weiter. Ich mach weiter. Okay. Ich freue mich aufregend. Das bekomme ich mit, Dennis. Und ich glaube auch, dass es vielen anderen auch dort raus geht, wenn man so dieses Thema Haushaltssperre hört und dann passieren dann solche Dinge, dass dann so etwas gestoppt wird. Ich meine, da gibt es noch andere Themen, da gibt es eine Feuerwache in Schönflies, die noch geplant wurde. Und ich glaube im gesamten, ich meine, ganz Oberhavel so. Wir schauen jetzt gerade nur auf das Müdenbecker Land. Ich glaube, da gibt es draußen gibt es viele Leute, die jetzt kein Podcast-Studio haben, aber sich trotzdem sehr traurig darüber sind, dass jetzt irgendwas erstmal nicht gebaut wird. Aber es ist ja nicht abgesagt oder technisch nicht möglich, sondern halt erstmal nur, stopp, hier ist erstmal Pause, wir gucken jetzt nochmal ganz genau auf unsere Finanzen und machen unseren Plan, wie das Ganze funktionieren kann. Das mag den ersten Jahr. Kein guter Abschluss.

SPEAKER_02

Aber ja, wir sind am Ende unserer Episode.

Abschließende Gedanken Und Abzeichnen

SPEAKER_02

Würde ich sagen. Und was wir jetzt machen werden, ist, wir zeichnen heute am 1. Mai auf, Tag der Arbeit heute, ne?

SPEAKER_03

Das habe ich noch nie so richtig verstanden, wie man den Tag der Arbeit nennt und man hat dann frei. Das war schon immer kontrovers. Deswegen machen wir das ja anders. Wir arbeiten heute und machen dann frei. Okay, dann würde ich jetzt sagen, Feierabend und Peter Lustig hat immer gesagt: abschalten. Abschalten.

SPEAKER_02

In diesem Sinne, das war's für heute. Tschüss und ciao sagen. Tschüss. Patrick und Dennis. Ciao.

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