#Lokalgeplänkel
🎙️ #Lokalgeplänkel – Die Stimme des Mühlenbecker Lands | Podcast aus Oberhavel (Brandenburg)
✨ News. Klatsch. Termine. Ehrlich und direkt. 🙌
#Lokalgeplänkel ist der Lokalpodcast für alle, die wissen wollen, was im Mühlenbecker Land wirklich los ist. Dennis und Patrick nehmen euch mit durch die Themen, die unsere Gemeinde bewegen — was läuft und was eben nicht so.
Was euch erwartet:
Ob Rathaus-Entscheidungen, Bauprojekte, Vereinsleben oder der neueste Klatsch aus Schildow, Mühlenbeck, Zühlsdorf und Schönfließ — bei #Lokalgeplänkel bekommt ihr alles auf den Punkt. Keine trockenen Amtsblätter, sondern echte Gespräche über das, was vor eurer Haustür passiert.
Jede Woche samstags sprechen Dennis und Patrick über Kommunalpolitik, Ehrenamt, lokale Unternehmen und alles, was die Menschen in Oberhavel beschäftigt. Dazu gibt's Termine, die ihr nicht verpassen solltet, und Hintergründe, die ihr so nirgendwo anders bekommt.
Für alle Bürger, Neubürger, Unternehmer und Vereine — ob mitten im Mühlenbecker Land oder in der Region Oberhavel: #Lokalgeplänkel ist euer wöchentlicher Bürgerdialog zum Anhören.
🎧 Also: Reinhören, mitreden, Bescheid wissen — jeden Samstag eine neue Folge auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.
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#Lokalgeplänkel
🎙️ Jugend auf der Youlab, Nordbahn.app für alle und Datacenter statt Wald? 📲
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🎙️ Ohren auf – hier kommt was für eure Lauscher! 🎉
🎧 Eure Hosts: Dennis Hentschel & Patrick Schumann sprechen über das, was gerade wirklich zählt:
📰 spannende News aus der Region, 💬 ehrliche Hintergründe und Geschichten, 📅 wichtige Termine und 🌟 Themen, die bewegen, verbinden und für Gesprächsstoff sorgen. Klar, direkt und ohne Filter – genau so, wie ihr es von ihnen kennt.
➡️ Reinhören. Abonnieren. Mitreden. Dabei sein. 💥✨
IN DIESER EPISODE
Wir nehmen euch mit auf die Youlab in Oranienburg und erzählen, wie Jugendliche vor dem Mikro erst mutig sind und dann plötzlich stocken oder umgekehrt voll aufdrehen. Danach wird es lokalpolitisch: von Schülerticket und Nordbahn.app bis zu Straßenausbau, Haushalt, Grundsteuer und der unbequemen Frage nach mehr Gewerbe.
- Mini-Studio auf der Youlab 2026 als niedrigschwelliger Einstieg in Podcast und Medien
- Beobachtungen, wie unterschiedlich Jugendliche am Mikro reagieren und was das über Selbstvertrauen zeigt
- Schülerticket-Zuschuss in Oberhavel und was das praktisch für Familien bedeutet
- Nordbahn.app als gemeinsamer Veranstaltungskalender für Mühlenbecker Land, Glienicke/Nordbahn, Birkenwerder und Hohen Neuendorf (Entwicklung: net-pulse.AI)
- Korrektur zur kirchlichen Zuordnung von Zühlsdorf und warum der Ort ein Sonderfall bleibt
- Jugendbeteiligungs-Workshop krankheitsbedingt bis 04.09. verschoben
- Stadtradeln-Check und die Erkenntnis, dass Mühlenbecker Land nicht als Kommune angelegt ist
- Rollender Treffpunkt für Jugendarbeit sowie Pfingstflurmarkt und Pfingstmühlenfest als Termine
- L21 in Mühlenbeck: „halber“ Ausbau, Planungsaufwand und die Frage nach echter Nachhaltigkeit
- Haushaltsmythen, gebundene Mittel, Kreditlogik für Infrastruktur und mögliche Grundsteuer-Hebesatz-Sprünge
- Gewerbesteuer als Hebel und die Abwägung zwischen Waldfläche und Gewerbepark
Aufzeichnung vom: 08.05.2026
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Dies ist ein Podcast aus Leidenschaft, von uns für Euch. Alle Infos sind mit Herzblut und ohne Garantie.
Begrüßung Und Einstieg
SPEAKER_00Hey, aufgepasst und umgespitzt. Ihr hört Lokalgeplänke. Der Podcast mit Stunden aus dem Lühlbeckerland. Mit Dennis Henschel und Patrick Schumann am Steuer starten wir eine explosive Reise durch unsere Gemeinde und drum herum. Macht euch bereit. Lacht, staubt und diskutiert mit uns. Und vor allem nicht aufzulaufen.
SPEAKER_02Herzlich willkommen,
YouLab Messe Und Podcast Für Jugendliche
SPEAKER_02Mühlbecker Land. Mensch, Petzchen. Wo hast du dich denn gerade angekämpft? Wo war ich eingekämpft? Wir haben bestimmt Verzerrad noch drin gehabt, weil wir waren doch unterwegs die Woche. Kommen wir gleich drauf zu.
SPEAKER_01Genau, wir waren nicht auf der auf der ULEP und von mir auch erstmal ein Hallo und herzlich willkommen, liebes Mühlbäcker-Land. Schön, dass ihr dabei seid. Schön, dass ihr vor den Endgeräten uns gerade hört oder mal wieder auf Social Media irgendwas von uns seht. Very welcome. Du hast es richtig gesagt, ne? Wir waren in der Woche auf der ULEP. Ja, was für eine Woche seid ihr? Natürlich stressig, weil was haben wir natürlich gemacht? Wir haben unser Studio abgebaut. Wir sind nach Oranienburg gefahren. Das war dann im Turm-Erlebnis City, heißt das Ding ja sogar. Yes, it is. Und haben dort dieses kleine Studio, was wir hier haben, wieder aufgebaut, um Jugendliche mal einzuladen, wie es sich so anfühlt, selber mal einen Podcast zu machen, so reinzusprechen, sich selbst zu hören. Und Dennis, ich fand es wahnsinnig witzig, dass ich teilweise kamen zum solche zwei Mädels hinter angekommen, super mutig, super extrovertiert und haben da rumgealbert und dann haben sie sich hingesetzt, dann saßen sie vor dem Mikrofon und dann wurden sie ganz leise und wussten nicht, was sie sagen sollten.
SPEAKER_02Aber genauso auch andersrum. Da waren ja auch Jugendliche, wo du dachtest, ja hier kein Mii und kein Map. Und dann setzen sie sich hin und machen da voll die Action. Und Quasseln einen vom Leber, Wahnsinn.
SPEAKER_01Da kann man, manchmal sagt man ja schon, man sieht schon, was die Person irgendwann mal wird, ne? Oder was die mal so ausmacht.
SPEAKER_02Tendenzen erkennen.
SPEAKER_01Ja, also der eine oder andere Entertainer, glaube ich, ist schon bei uns hier in Oberhavel langsam in der Mache und wird irgendwann auf der großen Bühne stehen.
SPEAKER_02Ja, also es war wirklich interessant und wir haben es eigentlich erhofft, so ein bisschen, dass wir so eine trauberne Jugendlichen immer so irgendwie um uns, um unsere Rebe beherbergen können. Und es hat eigentlich ein Dude funktioniert. Das Konzept mit unserem Ministudio kam ja ins Hut an. Teilweise kamen die Jugendlichen immer wieder mal zu uns und wollten nochmal sich 20 oder mal so drei bis fünf Minuten hinsetzen und nochmal ein bisschen quasseln.
SPEAKER_01Es hat so einen Spaß gemacht, auch die Jugendlichen zu begeistern dafür, so ein bisschen was so Medien angeht, einfach mal sich hinsetzen, nachschauen, drüber nachdenken. Vielleicht geht es auch einfach mal Richtung Abiturstudium und vielleicht so Medien oder Journalismus vielleicht. Ich meine, das ist ja so, da wo man es auch so herkommen könnte, wenn man das nicht so als Quereinsteiger machen würde, so wie wir das beide machen. Aber grundsätzlich wollten wir natürlich unser Formatjobspot 360 vorstellen, wo wir natürlich auch immer einen Platz für einen Jugendlichen haben, beziehungsweise einen Schüler aus der 9. oder 10. Klasse oder halt auch aus dem Abiturjahrgang, wenn wir uns halt irgendeinen Beruf anschauen. Und naja, ich fand, wir hatten eine tolle Resonanz und ich glaube, wir haben auf alle Fälle, wir haben auch ein paar Schüler und Schülerinnen aus der Kete Kolwitz getroffen.
SPEAKER_02Die war tatsächlich die Schule mit Franzi Rennspieß hatten wir da getroffen mit einer Gruppe. Und sie hat mir erzählt, dass sie mit sechs neunte Klassen in Oraniburg bei der Juleb waren. Sechs Klassen? Ja, ja. Also war auch ziemlich voll, es gab jetzt zwei Hallen. Wir waren in der zweiten Halle, was doch immer jetzt die erste Halle, ob die größer war oder nicht, glaube ich, war ein bisschen größer. Fanny war ein Angenehm, dass bei uns nicht ganz so voll war, obwohl auch relativ voll war. Und für mich war es das erste Mal als Quasi-Aussteller auf einer Messe. Und wir haben jetzt ja vorher schon ein bisschen verrückt gemacht. Du hast mich da zum Glück immer ein bisschen runtergeholt. Ich hab gesagt, was wollen wir denn da hinstellen? Müssen wir hier, müssen wir da, Messe bau, teuer und so weiter. Und das Konzept mit dem Studio ist halt voll aufgegangen. Ich fand, wir haben herausgestochen durch eine positive, dezente Zurückhaltung. Weil wenn man sich halt so typischerweise die Messestände immer anguckt, sind ja alle relativ groß und viele Rollbanner und Wände und hier und da. Und unser kleines Ministudio auf den drei Quadratmetern so diese Gemütlichkeit ausstrahlte, diese zurückgesetzte, wenn du dann die Kopfhörer aufhattest, hast du auch den ganzen Lärm nicht mitbekommen. Also ja, war schon gut. Natürlich, okay, man muss dazu sagen, wir hatten vorher auch geplant, eine riesengroße Wand, zwei Meter fünf Meter breit mal XY. Aber der Dennis seines Zeichens, der hier für Marketing ein bisschen zuständig ist, hat es immer auf die lange Bank geschummt und kam dann irgendwie drei Tage vor Bestellschluss auf die Idee, jetzt musst du mal ran und dann hat er irgendwie alten gehauen.
SPEAKER_01Hat er auch nicht. Und bevor man dann so einen Schnellschuss macht und irgendwie Geld ausgibt für etwas, was man dann nicht mit Herzblut auch liebt, was man das da macht oder baut, dann haben wir es auch sein lassen. Aber Dennis, kommt, wir schließen mal ab mit der Juli. An euch da draußen geht nur mein Aufruf. Es ist eine hervorragende Messe. Und ich finde, nicht nur die ULAP, auch die Future Lab, die in der Klinike und dann halt im Wechsel Mühlbecker Land stattfindet. Da ist nichts, also die ist halt kleiner, die Future Lab, die bei uns hier stattfindet. Aber von der Qualität her, von der Qualität her, muss ich sagen, war das erste Sahne. Also wirklich ganz toll an die Organisatoren, an jeder, den der da mitgemacht hat, die das unternehmen. Alle haben sich auf eine gute Art und Weise präsentiert und ich bin sehr glücklich darüber, dass wir unseren Teil in Brandenburg dort so präsentiert gesehen haben.
Fazit Zur Messe Und Aufruf
SPEAKER_01Absolut. Und weil wir gerade bei den Jugendlichen sind, Dennis.
SPEAKER_02Wir waren ja gerade aus dem Mühe-Neckerland da, wir hatten den Nachbarn quasi dabei.
SPEAKER_01Unsere Gemeinde war natürlich auch da, ne? Als Arbeitgeber und Ausbilder. Ja, und einige Unternehmen aus dem Mühlendecker Land muss man ja auch sagen, waren auch vor Ort vertreten. Genau. Dennis, wir bleiben ja bei den Schülern.
Schülerticket Zuschuss Im Landkreis Oberhavel
SPEAKER_01Ich habe gehört oder bis das jetzt gelesen, dass der Landkreis Oberhafel das Schülerticket jetzt noch mit 30 Euro bezuschussen wird. Was neu jetzt jetzt? Ja, jetzt genau. Und zwar 30 Euro. Ich weiß jetzt nicht genau, wie teuer das Ticket jetzt insgesamt gerade ist. Das wird ja. Ich wünsche mir, dass es nicht so sein, ja. Aber 30 Euro gibt es dann doch nochmal dazu, nachdem ja Oberhafel sagt, wir haben kein Geld und Haushaltssperre haben sie ja doch noch ein bisschen locker gemacht, dass Geld hat. Aber ich aus dem Bauchgefühl raus, ohne dass ich Kinder habe, ich glaube, so 60 Euro kostet so ein Ticket ja trotzdem, ne?
SPEAKER_02Naja, also teurer wird es trotzdem, auch wenn sie was dazugehen, logischerweise. Und nicht wesentlich teurer, nicht unwesentlich teurer, sondern auch schon viel. Und darfst du mir nicht davon ausgehen, nur ein Kind und es gibt ja viele, die haben zwei oder drei Kinder und da kommt das schon mal schnell.
SPEAKER_01Hast du das mit so einer Bezuschlussung schon mal mitgemacht? Also kostet das Ticket dann tatsächlich weniger oder bekommt man das Geld irgendwie vom Land zurück?
SPEAKER_02So ist es bei uns gewesen jetzt, du meldest dich da irgendwo an, OVG XY-Seite-online.de oder so und dann kannst du da eben eingehen, du bist halt Schüler und musstest früher aber noch mit so einem Zettelchen vorher zum Sekretariat deiner Schule das Abstempeln. Das läuft jetzt irgendwie so ein bisschen anders. Aber da kannst du dann direkt das buchen für 5 Euro. Da konntest du buchen für 5 Euro, das ist jetzt teurer. Und für 18 Euro das Deutschlandticket. Also ist nicht so, dass du einen vollen Preis bezahlt, du kriegst das wieder, sondern war direkt schon auch so im Verkaufspreis.
SPEAKER_01Okay, ist für mich so ein bisschen einfacher. Nicht, dass du noch viele Formulare da ausfüllen musst oder so. Nee, das haben sie relativ vereinfacht. Macht, ja, genau. Mach gut. Ja,
Nordbahn-App Idee Kalender Für Vier Gemeinden
SPEAKER_01und was noch vereinfacht sein wird, demnächst ist, wir haben ja schon darüber erzählt, oder Dennis hat beim letzten Mal ja schon davon berichtet, dass wir beide so ein kleines Projekt gestartet haben, die Nordbahn-App. Zu finden unter Nordbahn.app. Nein. Und die ersten Vorstellungen bei den Vereinen, ob das nun die Volkssolidarität ist oder auch in Zülstorf ein paar Vereine, die ich schon besucht habe. Wir klappern die Verwaltungen, also unsere Gemeinden ab aus den vier Nordbahngemeinden und mittlerweile schon über 40 Vereine, die sich vor angemeldet haben. Seid ihr also selber Vereinsvorsitzenden oder Mitglied in einem Verein und schaut doch da gerne mal rauf. Ihr könnt euch alles durchlesen. Wir haben alles ganz transparent gemacht. Was haben wir da vor, was wollen wir machen, für wen ist das Ganze? Es gibt noch eine schöne Präsentation. Also ich lade euch wirklich ganz herzlich ein. Kommt darauf und jeden, den ihr trefft, sagt ihr, geht auch mal darauf und erzählt einfach jeden. Und dann schaffen wir das hier im Juni, Juli, das Ding zu starten. Und wir werden uns nie wieder fragen müssen, was machen wir heute.
SPEAKER_02Naja, das will ich nochmal erklären, was die Nordbahn-App eigentlich ist. Weil jetzt kann man sich ja erstmal.
SPEAKER_01Lasst den Leuten doch den Spaß, da jetzt auf die Seite zu holen. Ja, das können sie auch machen.
SPEAKER_02Also erstens gibt es auf der Nordbahn-App, wie die Nordbahn-App-Name ja schon sagt. Geht es um die Nordbahngemeinden, Mühlenbäckerland, Klinik in Nordbahn, Würkenwerder und Neuendorf. Ein Kalender für vier Gemeinden. Das ist die Idee. Das heißt also, die Nordbahngemeinden rücken ja nicht nur territorial sind sie ja zusammengerückt, sondern verbindet ja viele Themen. Und wir haben immer einen gemeinsamen Kalender vermisst für Sport, Events und Co. Und den haben wir jetzt geschaffen. Das ist ein Prototyp, der da läuft. Ein Live-Prototyp. Man kann da so rumklicken, es sind echte Termine, man kann sich ein bisschen angucken, durchlesen, Konzept, Idee, Preiseleistung, Pipapo. Pippapo, Pipo, magst du aber sehr gerne. Und das fand ich eigentlich sehr schön, wie wir zu die Farbkombination gekommen sind, weil es war nämlich gar nicht so leicht. Wir haben uns da nicht leicht gemacht, aber wir haben es niederschrieben, warum wir dazu gekommen sind. So wie die Wall für die Messe. Ja, und die Entscheidungsphase nicht so gut war. Und ja, also wie gesagt, ist da, ist nicht automatisiert, läuft ab, jetzt sind Termine eingelesen, jetzt wurde eingegeben bis, ich weiß nicht, am 30.06. Bis da ein Lasswart. Och, es werden also immer weniger Termine auch werden. Ihr habt oben so einen Counter, da stehen die Anzahl der aktuell noch kommenden Termine. Vielleicht setze ich mich nochmal hin und tackere da noch ein paar Welt. Nein, wenn es Richtung Null geht, dann will ich eigentlich live gehen. Jetzt ist die Frühstück. Ach so! Wir wollen jetzt den Druck erhöhen. Es werden keine Termine mehr hinzugefügt, wenn dann irgendwann null ist, dann will ich eigentlich live gehen. Und die Vereine sollen und die Unternehmen. Da kommen wir ja auch noch zu, sondern es ist ja nicht nur ein Portal für Ehrenamt und Vereine, sondern auch für Unternehmen und Gewerbetreibende.
SPEAKER_01Also viel Spaß, schaut mal vorbei und gebt uns gerne ein Feedback, wie ihr es findet, was ihr vermisst und was ihr daran liebt. So ist es. Und
Korrektur Zu Kirchengemeinden Und Zühlsdorf
SPEAKER_01ich muss jetzt hier an der Stelle mal eine kleine Korrektur loswerden. Jürgen Nass hat sich gemeldet. In der letzten Episode haben wir über den Pfarrer Hase gesprochen und die Zusammenlegung der Kirchengemeinden. Und da habe ich auch gleich mal eine Rüge bekommen oder eine Korrektur. Denn Zülsdorf gehört gar nicht zu uns. Also im wahrsten Sinne des Wortes. Na, das habe ich schon mal gedacht. Das ist ja jetzt, ich hab's jetzt nicht genau im Kopf, aber auf alle Fälle hören das mit Wandlitz-Barsdorf, die Ecke da oben, das ist diese Kirchengemeinde, wozu dann auch Zülsdorf oder die Kirchengemeinde Zülsdorf gehört. Und wir haben da gar nichts mit zu tun und Herr Pfarrer Hase auch nicht. Umso besser aber, wenn Herr Pfarrer Hase unfann mal hier sitzt und uns das mal alles im Live erzählt, wie da so die Zusammenhänge sind. Süßdorf ist wirklich so ein Sonderfall, muss man sagen. Auch, ich habe mir auch erzählt, er ist auch wieder.
SPEAKER_02Wie Kaliningrad, ne? Ist so in so mir Biet, uns gehörte die Biet, wir sind doch herzlich willkommen und wir fühlen uns auch als Süzdorfer alle. Aber tatsächlich, der Lebensmittelpunkt ist doch eher Richtung Barnim, Barsdorf, Wandlitz, weil einfach die territoriale Nähe zu diesen Orten deutlich näher ist wieder. Und Wasserversorgung, Wasserentsorgung ist eben. Und ich fühlte jetzt auch noch, naja, da fehlt nicht mehr viel, aber.
SPEAKER_01Ja, Sie haben die Festnetzt-Telefonvorwahl.
SPEAKER_02Postleitzahl von Raninburg. Ja. Aber auch Raninburg und nicht alle.
SPEAKER_01Dann ist es aber eher, dann ist es eher für mich das gallische Dorf, was die Fahne hochhält, was die Fahne hochhält, wir sind immer noch Teil des Müllbecker Lands, obwohl alle versuchen uns wegzureißen. Wir lassen davon aber nicht los.
SPEAKER_02Ja, so schreibt man ja auch oben Froh Nau eigentlich, Zeltinger, Rudolf-Platz auch das gallische Dorf, aber vielleicht haben wir auch.
SPEAKER_01Darf er gerne mehrere geben. Gallischen Dörfherren. So, was
Jugendbeteiligung Workshop Weit Verschoben
SPEAKER_01wir in der letzten Episode auch noch erzählt haben, ist von der Jugendbeteiligung. Du änderst dich, der Workshop, wo die Gemeinde wird gefragt, oder die Verwaltung wird gefragt, die Kommunalpolitiker werden gefragt und auch die Jugendlichen werden gefragt. Und diese sollten alle mal sagen, was ihr euch unter Jugendbeteiligung vorstelle und der musste jetzt krankheitsbedingt verschoben werden. Und ich gucke mal ganz kurz hier drauf, das fand ich nämlich richtig lange dahinter.
SPEAKER_02Möchte ich an dieser Stelle mal einwerfen. Denn auch die Jugendclubs können da gerne ihre Frage.
SPEAKER_01Weißt du, was ein Basher ist? So ein Hochzeitsbasher heißt das, glaube ich. Crash. Crasher, Hochzeitcrasher, ja? Nee. Ich fühle mich gerade so, als wenn du meinen Wortbeitrag hier bashed. Die kenn ich doch ja nicht. Oder crashed. Schießt nicht drinnen?
SPEAKER_02Nein. Nordbahn-App hast du hier nicht drin vermerkt in deinem Beitrag. Aber bitte? Lege los.
SPEAKER_01Also habt ihr jetzt mitbekommen, wo Dennis gerade angefangen hat und aufgehört hat? Ich bin nämlich jetzt raus.
SPEAKER_02Aber erwähnen wollen, dass die Nordbad-App auch für die Jugend ist, denn auch die Jugendclubs sind herzlich eingenommen, dort ihre Veranstaltungen zu posten.
SPEAKER_01So, Dennis, jetzt Ruhe. Ich berichte nämlich davon, dass die Jugendbeteiligungsworkshop auf ganz schön lange Zeit verschoben wurde. Und deswegen habe ich gerade auf mein Handy hier geguckt. Am 4.9. soll das jetzt nämlich erst wieder stattfinden. Bis ja bald. Krankheitsbedingt finde ich das eine ganz schön lange Verschiebung. Aber. Ist da jemand lange krank? Naja, also sollte ja am 22.04, glaube ich, stattfinden. Und jetzt wird es bis zum 4.9. verschoben? Knappet halt, ja. Gut, aber Hauptsache es läuft und irgendwann kommt da ein Ergebnis raus. Ich freue mich da drauf. Auf jeden Fall. Willst du jetzt nochmal was zur Nordpann-App sagen? Nee, nee, ich hatte ja mein Gorilla-Teaser eingepflanzt. Okay.
Stadtradeln Rollender Treffpunkt Und Pfingsttermine
SPEAKER_01Dann, ihr erinnert euch an das letzte Jahr in der Kategorie Termine und Events. Findet nämlich wieder das Stadtrad statt. 2026, die Stadt Hohen-Neuendorf ruft dazu wieder auf. Und da kann man sich dann wieder anmelden, man kann wieder Rad fahren, man kann im Vorfeld sagen, man fährt rad. Und sie dann nicht machen. Und dann nicht machen. So wie ich.
SPEAKER_02Oder Ecke. Ja, aber ruft dann da die Stadt Hohen Neundorf zu auf? Ist doch eigentlich so eine übergeordnete Geschichte oder ist das initiiert von der?
SPEAKER_01So wie ich das verstanden habe, ist es initiiert von der Stadt Hendor und man kann sich dann dort auch anmelden. Gleich war beim letzten Mal das auch noch ein anderes Radeln. Vielleicht ist es jetzt Stadt Radeln. Achso, vielleicht kann man sich da für die Stadt Hohn Neuendorf anmelden. Ja, ja. Können wir, können wir unsere Gemeinde sowas auf? Du musst eigentlich eine eigene. Ah, das habe ich ja in einem falschen Heilszeits bekommen, stimmt.
SPEAKER_02Also die andersrum, die Stadt Neuendorf hat vielleicht aufgerufen, ihre Bürger zu animieren mit Ziffern für die Stadt von Neuendorf. Wir animieren natürlich hier, wenn, denn überhaupt, führt Müllmecker-Land anzutreten. Und nicht die Lokalgeplänkelgruppe zu suchen, die gibt es ja mal nicht, weil wir die Loser sind.
SPEAKER_01Aber mal schauen, stadtradeln.de. Liebe Verwaltung, wenn das jetzt richtig ist, was wir zwei hier kombinieren, dann macht das schnell öffentlich. Ladet die Leute, ladet unsere Einwohner dazu ein, in eure Gruppe hinzukommen und für unsere Gemeinde zu radeln. Also ich mache jetzt hier mal einen Live-Check. Ich habe ja hier so ein iPad. Dennis macht mal Live-Chat. Währenddessen gehe ich schon mal zu dem nächsten Thema über und möchte euch wieder, heute dreht sich ja irgendwie alles um die Jugend. Und zwar den rollenden Treffpunkt von Benni und Franzi, die mit einem Bus rumfahren durch unsere Ortsteile und dann so ein bisschen so einen kleinen Spielplatz aufbauen und zu Gespräche einladen. Jugendliche laden sie ein, ob jungen, ob ein bisschen älter oder auch die Erwachsenen, um einfach so ein bisschen Gesprächsstoff dabei zu haben und zu quatschen, wie funktioniert bei uns die Jugendarbeit, was macht die Jugendarbeit. Und die findet halt, oder das findet beim nächsten Mal am 12.5. um 15 Uhr am Dorfteich in Mülenbeck statt. In der Zeit, wo ich jetzt gequatscht habe, gibt mir Dennis vielleicht schon einen Zeichner oder ich mache den nächsten Termin. Mach mal den nächsten, du Live-Pad. Ihr guckt so lange hier in mein iPad. Ich mach dann halt den nächsten Termin, genau. Und ihr erinnert euch, ich habe auch schon mal davon berichtet, in der Mühle passiert mal wieder was. Pfingsten steht demnächst vor der Tür. Und somit möchte ich euch schon mal gerne zum Pfingstflurmarkt in der Mönchmühle einladen am 23.05. Und natürlich gibt es auch das Pfingstmühlenfest am 25.05. Da gibt es dann von 11 bis 19 Uhr inklusive Abendprogramme allerlei Dinge, die man sofort besuchen kann und erleben kann und zuhören kann.
SPEAKER_02Also auf jeden Fall schon mal rausführen, am 11.03. war der Anmeldeschluss, wenn überhaupt irgendwas hätte passieren können.
SPEAKER_01Am 11.3.
SPEAKER_02Ja, ich habe jetzt aber noch nicht gefunden, hier muss ich mich verdurchklicken.
SPEAKER_01Am 11.3. Ja. Das ist doch nicht, äh, das kann nicht sein. Nein, kann nicht sein, steht aber hier. So, aber machen wir weiter. Haben wir
L21 Straßensanierung Halb Oder Ganz
SPEAKER_01über, äh, haben wir beim letzten Mal schon über die L21 gesprochen in Müllenberg? Haben wir noch nie drüber gesprochen. Dass da so ein, dass da dieser dieses Angebot unser Bürgermeister erzählt hatte? Nee, hau mal aus. Ich muss gerade selber mal in die Notizen gucken. Haben wir das nicht erzählt? In der Sitzung der Gemeindevertretung hatte unser Bürgermeister davon berichtet, dass er erste Gespräche hatte, so kleine inoffizielle Gespräche, die noch nicht ganz spruchreif sind. Halt, Stopp, ich muss einen grundhafter Ausbau.
SPEAKER_02Ich muss eingrätschen. Jetzt hat er was. Ich habe mich jetzt angemeldet mit unserem Account vom letzten Jahr. Ich kann Brandenburg auswählen. Und ich kann hier eine Stadt suchen. Und ich finde Hohenneuendorf. Ich finde Birkenwerder.
SPEAKER_01Aber ich finde nicht Müllmecker-Land. Weil das noch, ich sag mal, wir noch vielleicht ein bisschen verschlafen haben. Und uns nicht angemeldet haben. Und erstmal noch nicht angemeldet haben. Für so ein wichtiges Event wie Stadtradeln. Ach so, du meinst quasi am 11.3. war quasi Schluss, dass man. Und unsere Gemeinde hat es nicht geschafft, sich vorher rechtzeitig anzumelden. Ja. Kannst du dich da jetzt noch anmelden?
SPEAKER_02Ich muss ja als Radeln der. Ja, ich bin ja jetzt als Radlender im Stadtradelportal angemeldet. Jetzt kann ich keine Kommune auswählen. Ich kann sagen, Bundesland und ich könnte jetzt für Birkenwerder radeln. Schöne Grüße an Stefan, ich könnte für dich radeln. Der Bürgermeister von Birkenwerder. Genau, jetzt im Jok. Könnte ich jetzt hier auswählen und sagen, ich trete jetzt der Kommune. Genau. Und dann könnte ich sagen, vorhanden im Team beitreten, suche mir einen Namen raus, der ADFC ist hier und so weiter und so fort.
SPEAKER_01Okay, dann kannst du halt. Du kannst dann halt Teams dann. Genau, aber die Kommune muss die Kommune hätte sich schon anlegen müssen.
unknownScheiße.
SPEAKER_01Okay, dann war mein Beitrag ja doch absolut richtig. Lasst uns doch dieses Jahr einmal gemeinsam für Hohenneundorf fahren. Ja. Oder für Birkenwerder. Oder für Birkenwerder. Ja. Ach hey. Okay, komm, ich erzähle mal, ich erzähle das mal kurz mit der Straße zu Ende. Ja, bitte gerne. Da geht es nämlich darum, dass die Assfallschicht. Heute redest du aber wirklich viel dazwischen. Ja. Ja. Du bist ja voller Elan heute. Genau, es geht darum, die Deckschicht abzunehmen und wenn ich es so richtig aufgenommen habe, auch das Pflaster, was da drunter liegt, und dann nochmal den Aufbau neu zu machen. Aber scheinbar soll es kein richtiger grundhafter Ausbau sein, sondern nur ein halber grundhafter Ausbau. Da kommt wieder dieses Wort Mühlenberger Landmodell, also nicht Bernauer Modell.
SPEAKER_02Das ist ja auch völlig wurscht. Da haben wir ein paar Folgen, wir sind nicht mehr vor 20 Folgen, 10 Folgen, schon mal drüber gesprochen, ob es nicht einfach möglich ist, wenn man jetzt schon nicht grundhaft ausbauen kann, weil Kinder machen will, einfach mal die Decke ab, eine neue Decke ruf oder einfach nochmal drüber, fünf Zentimeter. Hatten wir auch schon mal drüber gesprochen.
SPEAKER_01Naja, also macht gerne ein bisschen Werbung bei unserem Bürgermeister. Der wird hoffentlich zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung konkrete Entwürfe mitbringen. Das erwarte ich so ein bisschen von ihm, nachdem er das in der letzten Sitzung angekündigt hatte. Und dann sagt, ja, wir könnten das mit unseren Ressourcen abbilden. Unser Bauamt übernimmt die Planung gemeinsam mit Klinik und dann kann das Ding gebaut werden. Warte, Hund, Wette? Ich will ja nicht verlieren.
SPEAKER_02Wollte ich auf deine Seite.
SPEAKER_01Ja. Ich betrachte das halt auch mit ein bisschen zwiegespalten. Also wenn jetzt da so eine Planung durchgeführt wird und dann kommt der Straßenaufbau. Und ich meine, diese Planungskosten sind schon hoch. Also wir werden da Mitarbeitende aus dem Bauamt binden über Wochen und Monate, um das erstens vorher zu planen und dann zweitens am Ende auch noch zu begleiten und umzusetzen. Und nur weil die Kosten der Bauarbeitenden und der Maschinen und des Asphalt und der Decke übernommen wird, dann wieder richtig viel Geld rein. Und das irgendwie würde ich es nicht akzeptieren, wenn dann schon so ein halber grundhafter Ausbau kommt. Deckschicht abnehmen, Asphaltdecke raufmachen und für fünf, sechs, sieben, acht oder zehn Jahre Ruhe, bis es dann so weiter ist. Gehe ich mit, gehe ich mit. Das ist eine Sache, wo ich denke, ja, die Investitionen lohnen sich, wenn wir aber das so tiefgehend machen, dass dann auch wieder die Bäume wieder beeinträchtigt sind. Deswegen ist ja beim ersten Planungsstand das ja auch.
SPEAKER_02Da wird überall wieder grüne Wiese gepflanzt, dann wirst du wieder glücklich sein, weil wir dann nämlich die aus Drücken in die Zukunft, diese McLaurians. Wer sind die? McLaurian? Nee, McLaurens, nee, wie heißen die? DeLorean. DeLorean, genau. Dann wird das kommen. Okay. Das ist soweit. Wir stehen kurz davor. Und dann brauchst du dir um den Straßenausbau ja keines Raum mehr machen.
SPEAKER_01Fliegende Autos gibt es noch nicht. Nee, noch nicht. Aber es kommt. Dafür brauchst du erst die freie Energie. Haben wir bald. Okay, kalte Fusion. Einfach ein Glas Wasser reinkippen und dann. In Planung. Okay.
Gemeindefinanzen Kredite Grundsteuer Und Mythen
SPEAKER_02Ja, also witzige Sache, finde ich gut. Fragt mich an der Stelle nur manchmal jetzt genau, was ist denn jetzt mit dieser Meinde los? Haben wir noch die noch Geld? Oder sind wir Klammern? Ich höre jetzt immer so und mal so. In den letzten Hauptausschuss oder was das war, wurde mir erzählt, naja, ja, wir haben ja ja kein Problem mit den Kosten oder finanziell. Da hört man wieder von jemand, der irgendwo war, ja, zum Beispiel jetzt hier auf einer Veranstaltung von der einen oder anderen Partei, ja, die Gemeinde ist klammen, wir müssen sparen und co. Also was. Ist jetzt gehaulich gestochen. Wir haben im Januar, Februar noch. Ja, kannst du gleich und diskutiert über Projekte, die man Streckenschieben und so weiter muss. Du erinnerst dich, die Investitionsliste. Genau. Also wartet jetzt Uso, sind wir jetzt reich, arm oder hängen wir irgendwo zwischen Bau und Rock?
SPEAKER_01Okay, also ich beantworte dir die Frage gleich nicht, aber ich will in die gleiche Kerbe reinschlagen. Dennis und ich waren beim Unternehmerstandtisch in Klinike und hatten dann ein bisschen von der Politikseite draußen ein bisschen was davor gestellt. Und in dem Vorgespräch kam dann jemand an und hat sich auch so ein bisschen rübergelegt und meinte dann so, na, wie sieht es denn erst bei euch nun aus mit den Finanzen? Da gibt es ja schon Gerüchte. Freut ja so, nee, wie was denn für Gerüchte? Na, da gibt es ja schon Mythen und Geschichten über eure Reichtümer und euren großen Kontostand. Und dann musste ich an die älteren Zuhörenden, die wir jetzt hier so haben, die wissen nicht, was One Piece ist. Aber alle Jüngeren wissen das, dass es ja so einen Pirat gibt, der am Anfang immer sagt, so, ich habe irgendwo einen großen Schatz vergraben. Und ich glaube, so einen Mythos gibt es auch um das Mühlmecker-Land. Auf welchem Konto liegen denn die Millionen? Denn die liegen da wirklich. Wir sind auf dem Blatt Papier. Wenn man sich einen Kontoauszug anguckt, Dennis, sind wir verdammt reich. Da liegen 30 Millionen plus. 35 Millionen. 40 sind es, glaube ich, 40 sind es gerade nicht. Aber wir sagen halt, dass wir kein Geld haben, weil wir in Zukunft schauen und behaupten, alles ist schon verplant. Also wenn man halt die Schlussrechnung unter all den Projekten zieht, dann sind wir im Minus. Jetzt kannst du dir auch suchen, was du betrachten möchtest. Willst du die Ist-Situation dir angucken? Dann haben wir richtig viel Geld.
SPEAKER_02Naja, aber wenn ich als Kommunalpolitiker oder als Beamter kann ich doch jetzt dann nicht sagen, wir haben ja kein Problem mit den Finanzen. Wenn es aber eigentlich schon gebunden ist. Dann muss man doch von vornherein sagen, nee, wir haben eigentlich kein Geld. Ist verplant. Das wundert mich halt immer so. Gibt es halt so keine, man bekommt man dazu erzählt, ja, hier und da und schön, wir haben ja noch 5 Millionen aus dem letzten Jahr. Ja, weil wir die nicht ausgegeben haben, weil wir die Maßnahmen nicht umgesetzt haben, ne? Das ist ja jetzt keine Freudensache, sondern es ist ja auch Frauen.
SPEAKER_01Was sagst du jetzt zur Nacht? Haben wir dann im nächsten Jahr 5 Millionen mehr oder nicht? Na, wahrscheinlich nicht. Ja, dann haben wir aktuell kein Geld. Weil das alles Gelder sind, die für Projekte geplant waren und sind, die wir einfach noch nicht umgesetzt haben. Daher dann herzlichen Glückwunsch, wir sind verschuldet. Wir sind eigentlich im Minus.
SPEAKER_02Also da habe ich jetzt wenigstens mal die Wahrheit, wir sind verschuldet. Nee, also es geht nicht, sagen wir mal andersrum. Eigentlich ist es ja gesund. Wir haben das, was wir noch ausgeben wollen, tatsächlich auch da. Das ist ja schon mal viel wert und viel mehr wert als bei vielen anderen. Viele kaufen wir auf Pumpe und Kredit, das haben wir halt jetzt aktuell nicht. Wir haben keinen Pump und Kredit jetzt in irgendwelchen Größenordnungen. Von daher ist es ja eigentlich ein solider Haushalt, muss man ja meiner Zusagen. Andersrum wäre ja, wir müssen eine Schule bauen und haben noch minus fünf.
SPEAKER_01Aber was sagst du denn dazu? Ich bin jetzt kein Freund von Kredite, aber ich verstehe das System hinter Krediten, dass du halt dir etwas Kreditfinanzierter baust, wie eine Schule oder ein Gebäude, ein Rathaus, was auch immer, ja, und dann tilgst du halt dann deine Schulden dann ab. Damit kannst du halt ein gewisses Wachstum und Investitionen in Infrastruktur, was ja gerade sowieso alle drüber quatschen, durchführen und die Kosten dafür über einen längeren Zeitraum strecken. Viel schlimmer wäre es, wenn du zehn Jahre lang sparen musst, um das Ding erst dann zu bauen, weil dann ist es zehn Jahre zu spät, dass du es dann bist.
SPEAKER_02Manche Dinge kannst du dein Leben lang sparen und wirst du nicht erreichen. Du kannst ja mal versuchen, als Privatperson 200.000 Euro zusammen zu sparen. Bleib mal bei dem Punkt. Reden wir mal von einer Schule, die wir bei uns in der Gemeinde bauen wollen. Also bestenfalls nimmt man Kredite dafür auf, für Sachen, die auch das Geld wieder einspielen, diese easy zu bezahlen und Mehrwert bringen. Ein Kredit aufzunehmen für einen riesengroßen, unnützen Betonklotz.
SPEAKER_01Ja, aber da gibt es ja gar keine Bauprojekte, die irgendwie was kommunal angeht.
SPEAKER_02Also klar, Schulbildung zum Beispiel bringt hintenrum auch was. Oder wenn du, sagen wir mal, eine große Schule baust oder Infrastrukturprojekte, es zieht ja auch wieder Einwohner an und damit Steuergelder, das schon indirekt irgendwo was bringt. Also ich rede jetzt nicht davon, das muss jetzt, nehmen wir meins an, hast eine Million im Konto, kaufst du eine Million Aktien und das muss dann was bringen und verkaufst du für zwei Millionen, das meine ich jetzt nicht. Sondern es sind natürlich schon Sachen, die hintenrum langfristig imaginären oder anderen Mehrwert machen.
SPEAKER_01Es ist bei vielen aber ein Dorn im Auge, diese Entscheidung zu sagen, da nehmen wir halt Kredite auf. Wir hatten in unserem Haushaltsplanung hatten wir ja dieses Phänomen, dass wir so Richtung 2030 ins Minus rutschen. Angenommen, wir setzen jetzt endlich alle Projekte um und bezahlen auch alles, wir müssen die Rechnungen bezahlen für die ganzen Bauprojekte und und und dann rutschen wir ins Minus. Und dann gab es den Vorschlag, na, dann nehmen wir da halt einen Kredit auf. Das war in den Gesichtern unserer politischen Vertreter, die rechts und links neben uns sitzen, ist das teilweise ein ganz schlimmes Dorn im Auge, wenn man sagt, um unsere Infrastrukturprojekte und daran geht es dann auch um die Schule, das ist einer der größten Punkte. Klar, ob es nun in Schildo ist oder in Mühlberg, wo der Campus dann neu gemacht werden soll. Und dafür könnte man auch einen Kredit aufnehmen.
SPEAKER_02Also ich sehe jetzt mal, sag ich mal so, aus meiner Brille. Aus einer ganz kleinen Brille jetzt mal.
SPEAKER_01Ja, ich sehe die nämlich nicht.
SPEAKER_02Wenn ich jetzt für mein Unternehmen beispielsweise, ich brauche eine neue IT, nehmen wir mal jetzt an. Die kostet mich, naja, sagen wir mal, nehmen wir mal 10 Mitarbeiter, kostet also einen Arbeitsplatz, 2500 Euro, einen Bildschirm, ein Biberbo, Alteran. Mal 10, sind 25, brauche ich noch einen Server für 10, die hier ein bisschen Feierwollen habe, nicht bei 30.000, sag ich mal. So, hab ich jetzt nicht. Hab jetzt ein Konto 5 plus. Ablaufen kosten immer direkt, aber ich hab jetzt kein Vermögen. Was soll ich jetzt machen? Soll ich jetzt 4 Jahre warten, bis ich mir zusammengespart habe? Oder sag ich jetzt alles klar, Bank komm, gib mal her, gib mal 30, ich mach 35 draus, hier biet dir 35 wieder. Es gibt Leute, die genau das machen, wie du es gerade mal gesagt hast. Finde ich kleingeistig, Investitionen an der richtigen Stelle, kann auch mit fremdfinanzierten Kosten durchaus Sinn machen. Da darf man sich überhaupt nicht vor Grämen oder schämen, aber da gebe ich dir recht und dann kannst du sofort eingreifen. Es gibt natürlich noch so auch Generationen, obwohl ich es nicht nur auf die Generationen schieben will, aber das ist natürlich schon so, die da deutlich größere Vorbehalte auch haben, fremdfinanzierte Sachen umzusetzen.
SPEAKER_01Vielleicht liegt es daran. Ja und in die Zukunft schauen, ne? Haushaltssperre Oberhafel, Zuwendungen, wenn weniger, der Grundsteuer, wie nennt sich das Ganze? Nicht Ausgleich, sondern Zuwendungen, die ja berechnet auf die Grundsteuer dann aus dem Land wieder zurückkommen, wird auch runtergehen, weil wir im gesamten Gebiet, und da mache ich jetzt auch wieder einen Fass auf, wir haben einen verdammt niedrigen Grundsteuersatz. Ein Hebesatz so rum. Verdammt niedrig. Und das wird nächstes Jahr, glaube ich, richtig groß knallen. Ich will jetzt noch nichts schwarz malen, aber. Na, was heißt denn immer richtig groß knallen? Naja, ich glaube, warte, kann ich jetzt sagen, damit die Gemeinde, die Gemeindeeinnahmen verteilt auf alle, wieder plus minus null werden, muss der Hebelsatz vielleicht verdoppelt werden. Was heißt das jetzt? Das heißt jetzt, wir hatten ja vorher eine Anhebung vom Hebelsatz, ne? Wir hatten vorher eine Anpassung. Ich weiß nicht, wie es davor gewesen ist.
SPEAKER_02Wir waren jetzt 60 Euro im Jahr mehr. Ungefähr, vielleicht 80. Und?
SPEAKER_01Ja, und von der Summe, die du jetzt bezahlst, dann nochmal das Doppelte.
SPEAKER_02Es gibt natürlich Leute, ohne Frage, da ist das auch viel Geld im Jahr. Logisch, ohne Frage. Ich denke aber, der Großteil wird verkraftbar sein. Aber ob ich jetzt 250 oder 350 zahle, das juckt mich jetzt erstmal nicht. Was mich juckt, ist, ob ich 3 Euro zahle für einen Liter Sprit oder 2 Euro zahle. Das ist das, was mich juckt, weil das kostet mich im Monat schon 50, 60, 70, 100 Euro mehr. Also da ist mit der Grundsteuer ja, das ist ein Hebel und so weiter, aber allerdings ist die Grundsteuer ja auch dafür.
SPEAKER_01Dennis, du lenkst jetzt aber davon ab. Es geht ja darum, was das für ein Knall bei uns in der Gemeinde und bei jedem, der ja gerade zuhört, ja, aber du musst nichts ins Verhältnis bringen. Eine Verdopplung ist eine Verdopplung. Und egal, ob es von 2 auf 4 Euro geht, von 200 auf 400 oder wahrscheinlich bei vielen von 300 auf 600 Euro. Und das ist so. Ja, verdoppeln ist schon spürbar.
SPEAKER_02Aber wenn sie es jetzt nochmal um 50, 60 Euro erhöht im Jahr, würde ich sagen, naja, irgendwie. Und jetzt mache ich die Spirale noch weitermachen.
SPEAKER_01Jetzt sind wir nächstes Jahr dabei und sagen, okay, wir erhöhen den Hebesatz, vielleicht sogar verdoppeln, damit wir wieder einen Haushalt haben, der wieder plus minus null, also im Vergleich zu vor ein paar Jahren ist. Das gleiche machen dann andere Gemeinden in dem Folgejahr auch. Und dann kriegen wir wieder weniger. Und müssten wir dann wieder anheben. Das ist ein an sich ist diese Berechnung, finde ich, total fair. Wie alt, wie groß, wie neu und perfekt eigentlich. Aber durch diese Regelung, dass man das Geld aus seinem Landkreis wieder zurückbekommt, schwabbelt das jetzt immer wieder hoch und runter. Und wir, ich sag dir, die ganzen Gemeinden werden sich über die nächsten zehn Jahre immer weiter hochschaukeln, wenn die sich nicht gemeinsam an den Tisch setzen und sagen, wir müssen uns jetzt einheitliche unterhalten darüber, wie wir damit in der Zukunft umgehen. Idee. Gewerbesteuer.
SPEAKER_02Was ist denn damit? Das haben wir doch auch 100%. Das ist niedrig, glaube ich. Die haben wir doch aber 100% in der Meine. Hier hinten, Platimach, zack, AWS angerufen, könnt ihr ein Rechenzentrum bauen, Jesikowski. Müsst ihr aber hier versteuern. Okay. Müsst ihr hier versteuern. Naja, klar, was ich damit sagen will, ist, naja, ist natürlich ein langwieriger Prozess. Macht das attraktiv, auch für Werbe sich hierzusetzen. Ich meine, wir haben ja nun die innerhalberen Unternehmer hier, die sich auch deutlich vergrößern, was ja auch völlig cool ist und okay, wo ich auch davon ausgehe, dass die ihre Steuern hier bezahlen, logischerweise, zumindest im Landkreis. Und ja, warum nicht mehr die Werbe?
Gewerbe Ansiedeln Wald Roden Rechenzentrum Debatte
SPEAKER_01Ja, dann entlassen wir euch doch einfach mal zum Ende dieser Episode mit der Frage und mit dem Gedanken, anstatt den Hebesitz zu erhöhen und damit die Einnahmen wieder zu erhöhen, eher so etwas wie zum Beispiel auch mal einen Waldroden und da ein Gewerbegebiet oder ein Gewerbepark eröffnen können, um dann wiederum steuerliche Einnahmen dazu bekommen und das zu kompensieren. Und man, das ist dann immer eine Waagschale.
SPEAKER_02Na, was sagt denn jetzt? Was sagt denn jetzt der ehemalige Grüne dazu? Jetzt sagt ihr, okay, klar, KI, IT, Rechenzentrum, das ist ja das, was boomt, guckt an die Börse, dann wisst ihr, was gerade Phase ist. Lass doch. Jetzt haben wir hier hinten in Zülsdorf und so viel Wälder. Jetzt möchte ich hier ein Rechenzentrum ansiedeln, möchte Coreweave, AWS, wie auch immer.
SPEAKER_01Dennis will die Episode noch nicht abschließen.
SPEAKER_02Nee, genau, ich möchte jetzt noch weiter mitten im Schwall. Und möchte da hinten braucht man da 1000 Hektar, reicht das dir? Ja. Ja. Ja, ein paar Plätze zwei. Möchte ich jetzt da Wald ruhten? So, was ich, was, was, was, was?
SPEAKER_01Da schlägt ein ganz, ganz, ganz, ganz grünes Herz in meiner Brust. Und da sage ich zu dir, ich sag dir, aber guck mal, den Wasserstoff abbetrieben. Kannst du alles platt machen. Gut. Dieser Wald da draußen ist so unnütz wie eine abgeschnittene Dekoblume auf den Tisch. Okay, komm, wir schlagen rein. Rechenzentrum. Rechenzentrum. Also lieber die Kompensationsmaßnahmen dafür, können Sie die Hälfte der Fläche machen, aber biodivers irgendwo anbauen, da leben dann 5000 Mal mehr Arten und Tiere drin als in diesen Kacheln, wollte ich sagen. Wie heißt denn in diesen reinen Kiefernwälder, die nur dafür da sind für die Holzwirtschaft. Und das hat nichts, wirklich null, was mit Wald zu tun. Also ein Mühlen-Data Center. Das sind Plantagen da oben. Ich bin ganz ehrlich, fahren wir doch mal alle durch und guck, dass das Ding an sich. In der Reihe angezogene Bäume. Kann man schöne Fotos machen, schön durch den Nadel durch. Ja, aber immer das gleiche Foto. In den richtig schönen echten Wald. Da kannst du 50 Mal reingehen und findest immer neue Motive und die sehen immer anders aus. Das stimmt.
SPEAKER_02Wir sind uns einig, wir roden da zwei Hektar und machen da ein schöne, nee, 2000 Hektar machen.
SPEAKER_01Den Preis dafür habe ich dir aber gerade genannt. Ja, ja, wir müssen irgendwo ein paar Blümchen pflanzen. Da werde ich mal nochmal ein Pflichten- und Lastenheft nochmal aufsetzen, was das bedeutet.
SPEAKER_02Das sind ja so Sachen, die man einfach mal auch berechnen muss. Also kann man ja anders kompensieren und schlecht würde uns ja ein bisschen mehr Werbesteuer auch nicht tun, geht ja zumindest auch in die Kasse und man gibt genug, oder es gibt genug Projekte, die man damit dann auch umsetzen kann. Die wenigsten Gemeinden sind Ärma, wenn sie reiche Unternehmen an die Doktor.
SPEAKER_01Ja, stimme ich zu. Mit welcher Frage wollte ich euch entlassen? Ach, genau, die Waagschale.
Abschlussfrage Und Verabschiedung
SPEAKER_01Seht ihr das so wie ich mit dem Wald? Und jetzt bitte, bitte straft mich nicht ab mit den Kommentaren. Ich würde mich jetzt erstmal verabschieden und bin ganz gespannt, was ich hier nächste Woche berichten würde. Hallo, Patrick will Schreddereien, Chip raus. Okay. Ich lade euch ein dazu und bis nächste Woche. Dankeschön fürs Zuhören. In diesem Sinne sage ich Tschüss und Ciao, sagen Dennis und Patrick. Ciao.
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