#Lokalgeplänkel
#Lokalgeplänkel ist der Lokalpodcast fürs Mühlenbecker Land und Oberhavel - News, Klatsch und Termine, ehrlich und direkt. 🙌✨
Dennis und Patrick nehmen euch mit durch die Themen, die unsere Gemeinde bewegen - was läuft und was eben nicht. Ob Rathaus-Entscheidungen, Bauprojekte, Vereinsleben oder der neueste Klatsch aus Schildow, Mühlenbeck, Zühlsdorf und Schönfließ: Hier bekommt ihr alles auf den Punkt. Keine trockenen Amtsblätter, sondern echte Gespräche über das, was vor eurer Haustür passiert.
Jeden Samstag geht es um Kommunalpolitik, Ehrenamt, lokale Unternehmen und alles, was die Menschen in Oberhavel beschäftigt - dazu Termine, die ihr nicht verpassen solltet, und Hintergründe, die ihr so nirgendwo anders bekommt.
Für Bürger, Neubürger, Unternehmer und Vereine - mitten im Mühlenbecker Land oder in der Region Oberhavel: #Lokalgeplänkel ist euer wöchentlicher Bürgerdialog zum Anhören.
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#Lokalgeplänkel
Investitionsfolgekosten: Wer zahlt die Millionen?
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Investitionsfolgekosten und die Millionenfrage: Darf die Gemeinde ausgerechnet jetzt auf Einnahmen verzichten? Dazu schließt das Einwohnermeldeamt, der Smart-Home-Schließanlagen-Talk und Sommer am Kiesy.
- Smart-Home im Alltag, Sicherheit bei Schließsystemen und warum nicht alles ins Internet gehört
- Sommer am Kiesy, Arbeiten am Wasser und was das Angebot vor Ort ausmacht
- Schließung des Einwohnermeldeamts, Amtshilfe durch Nachbarkommunen und offene Fragen zu Systemen und Zuständigkeiten
- Investitionsfolgekosten erklärt, Kausalitätsprinzip und wofür die Beiträge gedacht sind
- Sprung von rund 7.100 auf rund 34.000 Euro pro Wohneinheit, Ursachen durch Baukosten und versäumte Anpassungen
- Kritik an der Empfehlung, Abgaben bis 2030 auszusetzen, inklusive Überschlag zu möglichen Mehreinnahmen
- Biber, Hochwasser und die Stromzaun-Idee als Konflikt zwischen Naturschutz und Schadenslage
- Stadtland Sport und Gesundheit, wie öffentliche Räume Bewegung fördern können und warum Beteiligung zählt
- Jugendumfrage 2025, fehlende Mobilität und Treffpunkte, psychische Belastung durch Druck, Mobbing und Social Media
- Jugend trainiert für Olympia, Kostenübernahme durch die Gemeinde und warum Teamsport wichtig bleibt
Aufzeichnung vom: 28.05.2026
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Ankommen, Hitze Und Smart-Home
SPEAKER_00Hey, aufgepasst und umgespitzt. Ihr hört Lokalgeplänke. Der Podcast mit Stunden aus dem Mühenbecker Land. Mit Dennis Henschel und Patrick Schumann am Steuer starten wir eine explosive Reise durch unsere Gemeinde und drum herum. Macht euch bereit. Lacht, staub und diskutiert mit uns. Und vor allem hört nicht auf zu laut. Hallo Müllbecker Land, hallo Dennis!
SPEAKER_02Hallo Sonne! Oh Gott, ich bin hier schwitzend angekommen. Und du machst ja sonst manchmal das Klimagerät hier bei uns vorher an. Das war heute nicht der Fall. Ich kam hier rein, eine Hitzeche drin. Ja, aber wir haben so High-Tech, wir können das remote quasi anschalten. Ja, nur Dennis, also ich hab das App immer noch nicht installiert. Können die alle mit App-Stüren auf App, Schlüssel-App, Licht-App. Naja, aber ich meine, du zu Hause hast mittlerweile wahrscheinlich auch schon ein bisschen umgestellt auf App-gesteuerte Sachen. Ich habe ja bei meinem Schluss auch schon seit langer Zeit. Ich liebe es, wenn ich nach Hause komme und habe die Hände voll und dann warte ich noch so zwei Sekunden. Pupp und dann geht die Tür.
SPEAKER_01Aber ich habe schon, wo ich gebaut habe seit zehn Jahren, Digitalstrom habe ich bei mir verbaut. Das läuft über die normalen Kabel. Du brauchst halt nur quasi immer so einen kleinen, ich nenne es jetzt mal, so eine kleine Adapter, hatten wir uns ja glaube ich schon mal unterhalten. Kannst du auch jederzeit nachrüsten und ja, mit dem Handy kann ich so gut wie 75 Prozent vom Haus steuern. Aber was ich nicht habe, ist tatsächlich an der Eingangstür habe ich auch keinen Schlüssel, aber keins, was mit dem Handy bedient wird, weil ich da immer sage, so eine wichtigen Sachen wie Alarmanlagen und Eingänge sollten nicht mit dem Internet verbunden sein.
SPEAKER_02Ja, okay, aber ist ja Bluetooth bei mir.
SPEAKER_01Naja, auch Bluetooth, ich weiß nicht. Theorie und Praxis. Ja, Hallo Mühlmecker-Land, jetzt erstmal von mir nochmal. Ich grüße euch. Mann halte mich schon wieder aufgeregt heute, aber da kommen wir später zu.
SPEAKER_02Ja, in der Vorbereitung. Könntest du Dennis schon gerade so ein bisschen runterholen? Wir haben ein Thema heute, was uns beide aufregt. Dennis noch ein bisschen mehr als mich. Genau.
SPEAKER_01Da nimmt erstmal einen Schluck. Elephant Bay Pomegranate. So, eine Pomgranate. Naja, okay, nicht schlecht.
Strandbüro Am Kiesy
SPEAKER_01So, legen wir los, mein Lieber. Was haben wir heute?
SPEAKER_02Komm, erzähl mal. Wir haben ein kleines Drama hier gehabt bei uns.
SPEAKER_01Du hast ja gerade gesagt, wir schwitzen hier rum. Ich hoffe, jetzt ist der Sommer so richtig eingelötet. Wir hatten letzte Folge die Badesaison quasi hier eröffnet. Meine Kids waren jetzt schon zwei, dreimal wieder am Kiesy. Da war auch ordentlich war los jetzt hier. Gestern, vorgestern, wo quasi die Sonne so richtig war, da war richtig Action und ich hatte mich dann dahin verknödelt, weil meine Kinder wollten noch zum Kiesy, aber Aline wollte ich sie nicht lassen. Ich habe gesagt, okay, Papa kommt mit, der macht dann da Beach Office. Hab mich damit beim Notebook hingesetzt, du konntest ja da quasi unter diesen Schirmen sitzen, da wo ich sag jetzt mal der Biergarten ist. Und tatsächlich habe ich dann da schön gearbeitet, hab den Kindern zugeguckt, wie sie gebadet haben und die ganzen anderen Menschen. Und das war sehr idyllisch, kann man mal empfehlen.
SPEAKER_02Manchmal denke ich mir, manchmal denke ich mir, ich brauche auch ein Kind, um sowas kennenzulernen, weil ich gehe sonst, ich bin nicht am Kieschen. Und jetzt sagst du mir, Schirme stehen da, es gibt einen Biergarten, gibt es da. Warum gehe ich dann nicht? Und Strandbordpommes. Und Strandbandpommes. Und die Weinen sind sogar lecker, kann man mal empfehlen. Sag doch beim nächsten Mal Bescheid, dann komme ich erstmal.
SPEAKER_01Ich war ja nur aus der Not heraus, ich hatte noch so viel zu tun und die Kinder wollten aber, also er sagt halt klar, klappe ich meinen MacBook zu, mach ich da wieder auf und hab dann von da gearbeitet.
SPEAKER_02Ja, sehr schön, okay.
SPEAKER_01Auf jeden Fall.
SPEAKER_02Das gute
Einwohnermeldeamt Zu Und Amtshilfe
SPEAKER_02Wetter ist hoffentlich nicht der Grund unseres kleinen Malheurs oder Unannehmlichkeiten, die wir derzeit hier im Gemeindegebiet haben. Immer wieder nebenbei gesagt. Immer wieder, passiert das mal. Aber kann natürlich immer passieren, ne? Aber unangenehm für alle. Denn was ist geschlossen oder was war geschlossen? Was wurde von jemand anderes übernommen? Ein Monardeamt.
SPEAKER_01Ich hoffe nicht, weil so schön im Wetter ist, sondern ich denke mal, weil eine Krankheitswelle im Rathaus umgeht, was auch immer jetzt so viele Krankheiten herumkursieren oder wie auch immer. Fakt ist, ein Monat-Wälderamt ist quasi geschlossen. Und alle, die irgendwas wollen von diesem Amt, müssen nach Kliniken wandern. Die geben Amthilfe und unterstützen quasi der Müllmecker.
SPEAKER_02Ich frage mich so, ob das bei dieser Amtshilfe genauso ist wie wenn dein Hausarzt zum Beispiel zu hat, dann gibt es ja auch immer eine Ersatzpraxis oder eine Alternativpraxis, die das übernimmt. Ob Kliniken tatsächlich so verpflichtet sind oder ob die einfach gesagt haben, hey, wir helfen euch. Also dass es ein freundschaftlicher Dienst ist.
SPEAKER_01Tja, da kann ich dir nicht sagen, ob es da Pflichtketten gibt oder.
SPEAKER_02War das jetzt dann nur eine Woche oder war das schon länger? Nee, das war.
SPEAKER_01Deswegen sagtest du auch gerade schon wieder, ne? Ja, ja, das war davor, glaube ich, schon mal gewesen. War unabhängig davon. Also zumindest habe ich diesen Artikel schon mal gesehen. Ich wundere mich nur, ich denke immer, dass die unterschiedliche Systeme haben eigentlich. Oder haben Einwohnermelde,ämter quasi dieselben Systeme, auf die die am Ende zugreifen. Kann der Mitarbeiter in Klinikke mir auch einen Ausweis ausstellen? Oder sagt ihr dann nur, ja, schön, dass du hier bist, ich nehme es auf, Papierform und dann schleppe ich das Papier irgendwann nach Mühlmeck?
SPEAKER_02Also, ich antworte darauf gleich, aber wenn ihr da draußen irgendwie Ahnung, wie das Einwohnermeldeamt funktioniert, dann korrigiert mich da gerne. Ich sage ja, die haben dieselben Systeme, denn ich war mal, ich habe mich damit beschäftigt, meinen leiblichen Vater zu finden und herauszufinden, wo wohnt der eigentlich. Also, mein letzter Status, den ich kannte, war von 1985, 87 in dem Raum. Und dann musst du halt anfangen, herauszufinden, wo die Person hingeht. Und die Einwohner-Meldeämter machen zumindest was so Personalausweis und Meldung angeht, melden die das immer an so ein zentrales Register. Und nur das nächste Einwohnermeldeamt weiß dann wiederum, wo der nächste ist. Also man kann bedingt auf Daten zugreifen, die irgendwo abgespeichert sind. Aber ob das jetzt für alles richtig ist, ne? Also Reisepass, Personalausweis, umziehen, anmelden. Wohnbestätigung oder Adressbestätigung.
SPEAKER_01Das ist ja auch so ein Käse mit dieser Arbeitgeberbestätigung, nee, das heißt Wohnungsgeberbestätigung. Also ein Bullshit, ey. Naja, aber okay, verstehe. Also du meinst, es gibt ein zentrales Melde oder ein zentrales Register, wohin partiell Daten geliefert werden und okay.
SPEAKER_02Zumindest, dass diese Grundfunktion auch andere Meldeamter machen können.
SPEAKER_01Naja, das ist ja total schlau, Kakao. Dann frage ich mich natürlich aber. Und das frage ich mich jetzt wirklich. Als in Hohenneuendorf die Kacke am Dampfen war, der Heck war und quasi die da mehr oder weniger wochenlang offline waren. Warum hat er nicht eine andere Gemeinde geholfen? Und die Leute konnten da hinwatscheln.
SPEAKER_02Vielleicht haben wir es gar nicht mitbekommen, dass Birkenwerder vielleicht da gewisse Ressourcen freigemacht hat, um da zu unterstützen. Okay. Also das will ich jetzt gerade nicht ausschließen. Na, haken wir mal nach. Ja. Es ist mir doch gerade so eingefallen. Du hakst danach, ja?
SPEAKER_01Ja, ja, unbedingt.
Investitionsfolgekosten Und Der 13-Millionen-Check
SPEAKER_01Gut, ansonsten haben wir so ein Thema, wo wir uns jetzt gerade darüber aufgeregt oder unterhalten haben, einen Diskurs geführt haben. In sachlicher Manie. Eine mehr oder weniger. Der quasi, der Punkt ist quasi aus den Terminen und Events, die später kommen, und zwar nächste Woche ist wieder Ausschusswoche, herausgestochen. Und wir haben uns quasi darüber unterhalten, weil über das Thema Investitionsfolgekosten. Patrick, schlau uns mal auf, was ist das?
SPEAKER_02Investitionsfolgekosten sind für Investoren und Bauherren, die in unserem Gemeindegebiet ein neues Bauprojekt starten wollen. Und sobald das geplant ist und der Bauantrag wird eingereicht, dann weiß man ja, wie viele Wohneinheiten gibt es dort, wie groß wird das Ganze werden. Und dann haben wir bei uns in der Gemeinde Sätze festgelegt, wie viel Geld man abgeben muss für was bedeutet es, wenn die Leute dort einziehen. Sie bringen Kinder mit. Die Kinder müssen in eine Kita, die müssen in den Hort, die müssen in die Schule. Dafür müssen wir als Gemeinde wiederum Plätze bauen, herrichten oder pflegen und instandhalten. Und dann muss für dieses Baufeld in Anzahl der Wohneinheiten, die dort sind, eine gewisse Summe bezahlt werden an die Gemeinde, damit wir das Geld benutzen, um dann uns für diese Folgekosten, die entstehen, weil mehr Leute dahin ziehen, aufkommen müssen. Ganz grob gesagt.
SPEAKER_01Genau. Und zwar heißt es Investitionen Folgekosten, Grippe, Kita-Schule Hort, so wie auch die Reihenfolge quasi der Kinder ist, die sie durchlaufen, die sogenannten Stationen. Und du hast es gerade sehr schön erzählt, für was die sind. Und das Ganze läuft nach dem sogenannten Kausalprinzip oder Kausalitätsprinzip. Und bisher war es so, dass der bisherige Ansatz pro Kind für einen Kitaschule Hortplatz bei ca. 21.000 XY war. Und daraus entstanden ist zu einem gewissen Zeitpunkt, ich kann ja nicht mal sagen, wie lange diese Erhebung her ist, ist leider nicht vermerkt. Ist jedenfalls ein Investitionsvollkostenbeitrag in Höhe von 710Y pro Wohneinheit entstanden. Das heißt also, ungefähr ein Drittel des tatsächlichen Kostenblocks, den man als Gemeinde aufwendet, wurde auf den jeweiligen Bauherren pro Wohneinheit umgelegt.
SPEAKER_02Das muss ja, sobald der Bauantrag eingereicht ist und oder genehmigt, also das weiß ich nicht genau. Ab dann sind diese Kosten fällig und müssen an die Gemeinde bezahlt werden.
SPEAKER_01Genau. Jetzt hat man also irgendwie ein bisschen hin und her gebaut hier. Wir haben ja in Mühlbecken ein neues neues zusätzliches Kita-Gebäude. Krippengebäude ist es ja eigentlich und ein bisschen drumherum, so alles schick gemacht, sieht ja auch erstmal ganz vernünftig aus. Und Fakt ist, das sind natürlich jetzt andere Baupreise wie zu dem Zeitpunkt, als die damaligen Baukosten kalkuliert wurden.
SPEAKER_02Und dann wurde mal neu kalkuliert. Und dann hat man festgestellt, dass die 7.000 Euro pro Wohneinheit nicht mehr ausreichen. Sondern, Dennis, wo sind wir jetzt angekommen?
SPEAKER_01Weil bei 34.000 X Euro, weil die Kosten pro Kind, pro Krippen, Kita-Platz und so bei 107.000 Euro ungefähr angekommen sind, durch Lohnsteigerung, Materialpreise. Also der Sprung von was war das? 34.000, 37? Er hat sich vervierfacht. Vierfacht. 400 Prozent. Und man würde quasi jetzt wieder ein Drittel ansetzen. Für die Weitergabe ist man bei 34. Also von 7100 auf 34,400, also von 7 auf 34 ist dann quasi eine Verfünffachung des Investitionskostenfolgezuschusses. Ein fetter Batzengeld, aber ich glaube, das ist nicht so.
SPEAKER_02Ja, ist halt nichts Ausgedachtes, sondern das sind ja die tatsächlichen Kosten, die da so entstehen.
SPEAKER_01Genau. Und den können wir ja auch hier brauchen, weil wir haben ja so viele Sachen, die wir eigentlich bauen könnten. So ein heißes Ding, Investitions, Folgekosten, Krippekita, Hautschule.
SPEAKER_02Warte, Dennis, bevor du jetzt loslegst, warum regt es uns beide gerade auf? Das will ich euch jetzt gerne erzählen. Denn es gab ein paar Vorgespräche und letztendlich wird von der Verwaltung empfohlen, dass diese Abgaben ausgesetzt werden. Bis 2030 sollen dort keine Abgaben mehr getätigt werden. Unter anderem sind so Begründungen wie Investoren nicht verschrecken, die hohen Kosten würden, gewisse Bauprojekte vielleicht sogar verhindern oder neue Investoren oder neue Bauherren, die das gerne erschließen oder bauen wollen, auch abschrecken, überhaupt ins Mühlenberg-Land zu kommen. Daher so dieser Gedanke, wir brauchen diese Plätze zurzeit nicht. Wir bekommen ja die, wie heißt die abgebrannte Kita? Spatzenhaus. Das Spatzenhaus, genau, wird ja auch wieder aufgebaut haben. Also wieder Plätze, das heißt also, so verstehe ich das zumindest, die Verwaltung sagt, okay, wir brauchen ja nichts Neues bauen, weil wir ja so viel da haben, also setzen wir diese Kosten erstmal aus, dass es nicht bezahlt wird.
SPEAKER_01Ja, du redest aber von Investitoren, äh, Investitoren, Investoren verschrecken. Ich sag aber jetzt mal so, ja mein Gott, dann kommt halt keiner. Dann werden halt keine Wohnungen gebaut oder was auch immer. Es geht ja auch viel um Einfamilienhäuser. Und? Was denn? Geht ja weiterleben. Also wir sind auch trotzdem da. Zuzug heißt weitere Belastung des infrastrukturellen Systems. Da reden wir ja nicht nur von Kita-Schule Haut. Wir reden ja Ärzte, Nachversorgung, Kultur, Pipapo. Gut, Nachversorgung sind wir auch gut aufgestellt, ehrlicherweise. Aber Ärzte und das Ganze drumherum, Lädchen-Bütchen, wie auch immer, das muss ja auch irgendwie hergestellt werden. Jugendlicher.
SPEAKER_02Ja, du sagst, aber du sagst ja selber immer auch nicht stehen bleiben. Immer weiter wandeln, immer sich entwickeln, besser größer werden.
SPEAKER_01Und was haben wir denn davon, wenn wir jetzt drei Jahre das aussetzen und in der Zeit werden natürlich viele Sachen gebaut? Ich erinnere mal MR, Kolonie, Pipa Po, das sind ja alles Nutznießer denn dieser Geschichte, wenn es ausgesetzt wird. Muss man auch mal klar dazu sagen.
SPEAKER_02Ich muss auch, das muss ich auch sagen, derzeitig ist mir diese Bauprojekte, die wir derzeit bei uns im Gemeindegebiet haben, darüber hinaus sind mir nur noch ganz wenige Flächen gerade bekannt, wo geplant ist, auch wirklich tatsächlich bauen zu wollen. So viel gibt es da nicht. Wir werden in den nächsten Wochen oder in den nächsten 14 Tagen auch nochmal den Flächennutzungsplan nochmal angucken. Der wird ja auch gerade wieder bearbeitet oder liegt jetzt auch in den Ausschüssen, glaube ich, wird er auch diskutiert. Mal schauen, was da so drin steht an Flächen, die so ausgewiesen sind und wo noch nichts gebaut wurde. Daher stimme ich dir ja schon zu, warum genau jetzt, wo diese Baufelder da gemacht werden, wo wir denn gerade wirklich tatsächlich.
SPEAKER_01Das ist ja quasi Cash in Sicht. Ganz ehrlich, ne? Jetzt unabhängig mal von den einzelnen Personen und Bauvorhaben und so, wer dahinter steckt und sonst was, würde ich jetzt mal komplett neutralisieren. Wir haben Cash in Sicht und sagen jetzt, nee, wollen wir nicht. Ist doch scheiße. Ganz ehrlich, finde ich, und ja, jetzt kann man sagen, naja, es heißt ja Kita-Grippe Haut. Investitionsfolgekosten. Ja, mein Gott, dann nennen wir den halt um. Investitionsfolgekosten.
SPEAKER_02Ah, okay. So leicht wird das Ganze. Nee, nee, warte mal. So leicht wird das nicht sein können. Wir haben das mal festgelegt, dass das genau dafür da sein soll, verwendet werden soll, verwendet werden muss, wie auch immer, ja.
SPEAKER_01Ja, aber das heißt Festilink. Und das ist ja nicht wie bei irgendeinem Stein, wo du was drin meißelst, den du nicht mit dem Tintenkeller wegkriegst, sondern das kannst du ja anders durchschließen. Du kannst ja sagen, alles klar, okay. Kita, Schule, Haut brauchen wir jetzt nicht mehr, haben wir noch. Investitions, Folgekosten, Neubau nennen wir das, für Straßenbau, für Kultur, für Sportplätze, Sportsachen, wir erinnern uns. Zühlstoff wurde jetzt zwar reich beschert, gut so, aber es gibt ja auch noch andere Sportplätze, die vielleicht auch nochmal hier und da. Ein Kompromiss, ein Kompromiss.
SPEAKER_02Wir setzen das tatsächlich aus, genau dies. Ja, und bringen einfach in diese ganze Satzung oder in die Vorgabe, die wir da so geben, bringen wir einfach was Neues mit rein. Dass das quasi ersetzen kann. Wir lassen das so, damit wir das nämlich im Jahr 2030 wieder aktivieren können und ab dann gilt das wieder. Ja, wenn jeder mehr bauen kann, wenn wir keine Fläche mehr haben.
SPEAKER_01Und jetzt, wo wir Leute haben, die bauen, setzen wir das aus und dann, wenn wir dann keine Fläche mehr haben und jeder mehr bauen kann, dann nehmen wir es wieder in Gang.
SPEAKER_02Ich bin nur nicht für ersatzlos streichen und das austauschen, auswechseln. Lass uns das erweitern. Erweitern.
SPEAKER_01Wir erweitern, geht der Krippeschule Haut. Auf Kultur, Soziales, Infrastruktur. Und schon. Infrastruktur ist aber groß, ja. Ja, aber Straßen, wir müssen ja auch Straßen machen. Hier, da, tralala. So viele Themen. Kommt die Heidekrautbahn, könnte vielleicht kommen, könnte vielleicht kommen. Dann meinst du, was wir da an Kosten haben? Wir müssen die Bahnhofsvorplätze machen, wir müssen hier, wir müssen da, wir müssen tralala, wir müssen Bushaltestellen umstellen, wir müssen Bushaltestellen mal in Stand setzen, wir müssen Bushaltestellen mal hier, mal da. Also von wegen, wenn mir jeder sagt, wir brauchen das nicht, wir haben hier noch Geld und wir setzen das mal aus, dann frage ich mich ehrlicherweise, wo lebt dieser Mensch?
SPEAKER_02Nein, nicht so. Ich verstehe total, was du meinst. Und leider lassen sich viele Menschen, glaube ich, auch davon leiten, wenn man sagt, wir brauchen es zurzeit nicht, deswegen können wir es nicht berechnen. Erstmal per se ist das doch die richtige Aussage und auch die richtige Annahme. Und du verhältst dich fair deinen eigenen Regeln gegenüber, ich will von dir Geld dafür haben. Das werde ich aber nicht dafür benutzen können, weil ich habe genug, ich werde keine neuen Kita-Schulplätze bauen.
SPEAKER_01Also welcher Landkreis, welche Gemeinde in vielerzeit, wo Haushaltsstoff sind und so weiter, braucht jetzt nicht zusätzliches Geld.
SPEAKER_02Dennis, ich hab gesagt, aber der Name, das, was man da festgelegt hat, wofür man es verwenden möchte, das wird dafür nicht verwendet werden.
SPEAKER_01Na, Husch, Wush, Eileintrag, GV zusammengerottet, in drei Tagen ist die Sache geändert. Das ist halt der Ansatz, den man sich nicht mehr sehen. Oder in sieben Tagen von mir aus oder bei der nächsten GV. Dann haben wir im Juli angepasst, Ende im Länder. Die Diskussion ist vom Tisch. Kohle kommt.
SPEAKER_02Ich glaube noch nicht mal, dass man unbedingt da irgendwas ändern muss oder abwandeln muss. In einem städtebaulichen Vertrag, bin ich der Meinung, hat die Gemeinde Müllenberger Land oder jeder, jede Gemeinde, die das mit begleitet, das Recht und auch die Pflicht, entsprechende Verträge aufzusetzen und auch Abgaben festzulegen, unabhängig davon, dass im Hintergrund irgendwo ein Prozentsatz mit irgendwelchen Berechnungen stattfinden. Sondern einfach auf Grundlage der aktuellen Situation. Und die aktuelle Situation ist zum Beispiel, wir haben wahnsinnig mal rote Straßen und kommen damit überhaupt nicht mehr zu Recht. Also ist das unser nächstes Thema, was wir in den nächsten drei bis fünf Jahren angehen müssen. Und dann wird in den städtebaulichen Verträgen, die jetzt gerade stattfinden, halt gesagt, okay, tatsächlich, Kita-Schule Haut brauchen wir nicht, aber wir brauchen Infrastruktur und Kultur, wie du es gerade gesagt hast.
SPEAKER_01Infrastruktur, Kultur, wir brauchen hier und da mal ein paar Lampen. Naja, die Reihe ist ja ohne Ende, die wir aufzählen könnten. Sporteinrichtung. Und das kann doch aus dem Rathaus kommen. Da muss doch nicht von Politiker kommen aus dem Sessel heraus, diese Idee, da kann doch aus dem Ratha kommen. Mensch, Freunde, guck mal hier, wir haben vorhin eine Situation, das ist ein bisschen teurer. Wir können jetzt, wir müssten eigentlich 34.000 Euro einnehmen pro Kita-Platz, das finden wir ein bisschen viel. Wollen wir uns bei der Hälfte einnehmen, dass wir statt sieben vielleicht 15.000 Euro einnehmen, dann haben wir immer noch mehr als vorher, aber nicht so viel, wie wir eigentlich müssten. Vorteil wäre dann noch, wir könnten nicht erweitern und den Namen so und so ändern und für die Verwendungsmittel so und so. Dass wir damit einverstanden, ja, nein, Abstimmung, mehrheitlich beschieden, danke, ab Juli wird es dann umgesetzt. So stelle ich mir vor. Nee, passiert nicht. Da würde ich heißt wie letztens drei Jahre aus. Verzichten hier auf. Ich meine, wir rechnen mal hoch. Wir haben Pi mal Daumen, 250.000, 300. Wir waren so ja schon mal 350 Wohneinheiten, die in den nächsten Jahren kommen könnten. Ja, alle baufen ja zusammen und Co. Nehmen wir mal 400, damit wir besser rechnen können. So 400. Ich sage es mal 300, aber gut. Mal 34.000 Euro. Und jetzt möchtest du von mir die Zahl wissen, oder? Ja, bitte. 13,6 Millionen Mehreinnahmen. So, jetzt sagen wir mal, okay, alles klar, nur 15 statt 34, weil wir es so eine liebe Gemeinde sind.
SPEAKER_02Also 20 Millionen. Was ich noch kurz droppen möchte, ist, wir wissen nicht, von wann die erste Berechnung ist. Aber was jetzt rauskommt, ist scheinbar, dass wir über viele Jahre hinweg das nicht angepasst haben. Und deswegen kommt jetzt der Hammer mit diesen 400 Prozent. Das ist mir doch wichtig, kurz zu sagen, vielleicht finden wir auch noch heraus, bis zur nächsten Episode mal, wann diese erste Berechnung stattgefunden hat. Und wie lange wir es eigentlich verschlafen haben, das immer weiter anzupassen, um jetzt nicht dazustehen und dass den Investoren sagen, ach was, jetzt plötzlich ist das Ganze so hoch, das können wir uns hier nicht mehr leisten.
SPEAKER_01Es ist wie mit einer Mieterhöhung. Wenn du zehn Jahre lang keine Mieterhöhung gemacht hast als Eigentümer, dann willst du erhöhen, ja, dann haben wir die Mietpreis passen und so weiter, aber dann müsstest du, um auf einen markt fairen Preis zu kommen, von 600 für eine Dreizimmerwohnung Euro theoretisch auf 800, 900 erhöhen, damit du wieder so einen Marktpreis hast. Der Mieterfeld natürlich in Ohnmacht, hättest du aber jedes Jahr um 50 erhöht, wäre der Preisanstieg nicht ganz so hoch.
SPEAKER_02Absolut, aber ich will gar nicht drüber nachdenken, wie viel Geld tatsächlich oder nachrechnen, wie viel Geld der Gemeinde bereits schon durch die Lappen gegangen ist, weil das nicht jedes Jahr einmal angepasst wird und auf ortsübliche Baukosten vielleicht. Also ich meine, überall in unserer Nachbarschaft wird ja immer wieder mal eine Kita, ein Hord oder eine Schule gebaut.
SPEAKER_01Ja, oder halt auch mehr. Ja, und wer da also ein bisschen mehr zu weiß und mehr Infos. Wir sind natürlich da jetzt nur die Newbies, wir sehen die Zahlen und machen uns ihre Gedanken dazu, der kann sich auch gerne melden. Ich weiß, es gibt da draußen welche, die wissen besser Bescheid als wir. Aber ich sage nur, bei der Hälfte von dem, was man ansetzen müsste, wäre man bei 6 Millionen, die man bei 400 Einheiten hat, an Mehreinnahmen. Und wir überlegen noch, ob wir die Schule kleiner bauen, ob wir auf Modulbauweise umsteigen, weil die Kohle, wir haben uns über die Prioritätenliste unterhalten, mussten Bauwerke eventuell hätten wir wegstreichen müssen. Mühlenberg und Südstoff haben sich gestritten um die Sportmilliarde, dass sie die Zuwendung bekommen.
SPEAKER_02Sühlstoff hat es bekommen, Mühlenberg geht leer aus, jetzt klar werden die Kosten, weil Mülenbeck muss ja auch gemacht werden, aber die Kosten sind dann auch wieder zu Lasten oder auf Kosten der Gemeinde. Und ich stimme dir da total zu.
SPEAKER_01Naja, und ist ja auch so, neuer Zuzug heißt ja auch, jetzt übertrieben, Entschuldigung für meine vulgäre Ausdrucksweise, am Ende scheißen die uns den Kanal aufholen. Wir haben Kanal-Abwasserkanäle, Rohre, Leitungen, die werden ja auch benutzt. Also du kannst natürlich ausfeilende Thema.
SPEAKER_02Gut, nun wollen wir mal nicht drauf rumreiten, wir haben unseren Senf dazu gegeben. Sie bezahlen dann aber auch ihre Wasser- und Abwasserkosten, wovon das dann wiederum bezahlt wird. Also ja. Irgendwann muss der Kanal größer werden, meinst du wahrscheinlich.
SPEAKER_01Naja, es ist doch so. Du hast jetzt eine Siedlung, da ist so ein 100er-Rohr, ja, da sind zehn Leute, die da ab und zu mal aufs Töpfchen gehen und plötzlich baust du da einen Block hin mit tausend Leuten. Naja, da reicht ein 100er Rohr nicht mehr. Da musst du wahrscheinlich ein tausender Rohr nehmen. Du musst Kanal-Umbaumaßnahmen. Meinst du, die werden komplett immer umgelegt? Ich weiß es nicht. Das liegt mir jetzt, aber es ist nur so ein Gedanke gewesen. Ist ein absolut richtiger Gedanke. Strafehäuser, wenn der Strom nicht ausreicht, keine Ahnung.
SPEAKER_02Ist ja wie so ein Spinnennetz aufgebaut. Klar, das muss dann irgendwann gebaut werden. Dann hast du wieder ein Jahr Baustelle vor dein Haus.
SPEAKER_01Also Fakt ist, ich bin dagegen, keine Aussetzung, Anpassung hat von mir 50 Prozent der notwendigen Anpassung ansetzen als freundliche Gemeinde. Aber ich finde nicht, dass man sagen muss, okay, wir verzichten auf wenigstens. Komplett verzichten. Nee. Okay. Weil wir sind ja auch als Gemeindevertreter dem Wohl der Gemeinde verpflichtet. Und nicht dem einzelnen Individuum, muss man ja auch mal dazu sagen.
SPEAKER_02Denn Dennis geht's abgeregt. Dennis geht es jetzt auf der Level schon mal ein bisschen besser. Er konnte jetzt sich ein bisschen austoben, weil wir uns gerade vorbereitet haben auf die Episode. Da war er gar nicht mit zu bändigen, richtig. Also das war so, er wollte jetzt unbedingt starten und auch das Ganze loswerden. Was ich gern loswerden möchte, ist jetzt eher so eine kleine lustige Information. Es ist eine total ernste Sache, aber leider, leider muss ich mich nicht mehr so gut. muss man irgendwie mittlerweile echt mit dem Schmunzeln drauf schauen.
Biber Staut, Behörden Planen Stromzaun
SPEAKER_02Es geht um den Biber in Mühlmek. Derzeit hat, es gibt so einen Petitionsausschuss auf Landesebene und der Ortsbeirat von Mühlbeck und auch im Namen Frau Dr. Jockel, ja, sind die Ortsvorsteherin dort, hat sich an diesem Petitionsausschuss mit der Problematik des Bibers und des erhöhten Wasserstandes zu tun. Privatflächen werden überschwemmt, die Bröckelbrücke bröckelt immer weiter, wird das auch nicht mehr lange aushalten, dass der Wasserstand so hoch ist. Gleichzeitig darf man aber nicht in das Habitat des Biber mit eingreifen. Und sie hat jetzt eine Antwort vom Petitionsausschuss bekommen. Und als ich mir das Ganze durchgelesen habe, dachte ich erstmal so, okay, hört sich gut an, freundlich, also zugewandt. Und dann lese ich, es sollen Stromzäune gebaut werden. Kleine, flache Stromzäune, die den Biber abhalten sollen, in dieses Habitat zu wechseln, zu verlassen, neu dazuzukommen. Und damit soll dann verhindert werden, dass der Biber sich dort wohlfühlt und weiter seine Staudämpe, Staudämpe, seine Staudämme und da sagt man Nistplatz, nee, wahrscheinlich sein Nistdamm da dann weiterbaut. Das ist die Antwort. Das ist in einer engen Abstimmung mit einer Biber-Fach aus Bayern, Biber-Fachleute aus Sachsen, ich weiß nicht, Sachsen war das Sachsen-Anhalt oder Niedersachsen, zumindest ist das die Frage.
SPEAKER_01Also Stromschläge sind denn der ökologisch vertretbare Fußabdruck als eingebrannte Tattoo.
SPEAKER_02Ich habe was gelesen von in enger Abstimmung mit den Naturschutzbehörden. Ja, wir dürfen nicht, wir dürfen nicht den Lebensraum des Bibers verändern, eingreifen, manipulieren oder zerstören. Das Einzige, was wir machen dürfen, scheinbar nach den gesetzlichen Grundlagen, wir dürfen ihn abhalten, wieder in sein zu Hause zu kommen. Achso, aussperren. Und das ist das, warum ich jetzt so total ernstes Ding, aber da muss ich so schmunzeln oder so lachen, weil ich das so wirklich lächerlich finde. Das ist so, was möchte ich damit? Ich möchte, dass der Biberdamm kaputt geht, weggeht, dass er da nicht mehr hinkommt. Er soll einfach zu meinem Nachbarn und soll da sein Damm bauen. Also das ist überhaupt nicht die Lösung eines Problems, sondern das ist so eine Zwischenlösung, damit ich nicht das Böse machen muss und zwar seinen Damm kaputt machen, ihn wegnehmen und irgendwo umsetzen muss.
SPEAKER_01Ja, aber das versteckt mich da so ein bisschen. Wenn jetzt hier eine, ich sage es jetzt mal Behörde, auch wenn es keine Behörde ist, sich so beugt und unterordnet, um bloß keins von den anderen Behörden auf den Deckel zu bekommen, bloß nicht den Biber anfassen oder umsiedeln, dann kriegen wir was mit der Ehenbehörde zu tun. Also machen wir jetzt was, damit man das irgendwie umgehen und damit das. Ja, so kommt mir das vor, als wenn sich hier keiner mehr traut, mal was in die Hand zu nehmen, sondern so eine duckmäuserige Aktion, mach doch Elektrozaunen, schick doch denen zum trockenen Nachbarn, da findet er kein Wasser mehr und kann sich nicht mehr fortpflanzen, quasi aufs Rotten. Für der Blödsinn hier. Naja, okay, ist ja jetzt aber auch nicht so schlimm, bevor wir uns hier noch weiter aufregen.
SPEAKER_02Aber es gibt halt eine witzige, aber es gibt eine Antwort, die vielleicht im nächsten Jahr stattfindet.
unknownOkay.
SPEAKER_02Gehe
Stadtland Sport Und Eure Ideen
SPEAKER_02ich zum nächsten Thema über, was ich persönlich ein bisschen schöner finde, und zwar das Projekt, ich habe in der letzten Episode davon gesprochen, es heißt Stadtlandsport von Obama. Das habe ich doch angesprochen. Das wird jetzt in den Ausschüssen, wird das jetzt besprochen. Und da kommt jetzt von meiner Seite eine Bitte an euch da draußen, bitte besucht doch die Ausschüsse. Genau dieses Projekt wird dort vorgestellt und nutzt die Einwohnerfragestunde und sagt doch mal was. In der letzten Episode habe ich erzählt, was da so ungefähr passieren soll. Und die Gemeinde wird auch aufgefordert, wenn ihr auch etwas umsetzen wollt, wenn ihr auch etwas machen wollt für mehr Bewegung, Gesundheit im Gemeindegebiet, dann nutzt doch die Gelegenheit genau jetzt und fangt jetzt damit an. Habt ihr Ideen, habt ihr Vorschläge oder Wünsche, was habt ihr schon mal bei Urlauben oder auf einer Kur irgendwo gesehen, was öffentlich im öffentlichen Raum steht, was dieses Thema Stadtland Sport, Gesundheit irgendwie fördern könnte, geht in die Ausschüsse, geht in die Einwohnerfragestunde und stellt das doch doch mal vor, dass unsere Gemeinde so einen kleinen Schubs bekommt und die Kommunalpolitiker sich dafür einzusetzen, dass die Gemeinde da gleich mit einhakt und da weitermacht.
SPEAKER_01Mhm.
SPEAKER_02Okay. Das würde ich sehr wünschen. Ja.
Jugendbefragung, Mobilität Und Mobbing
SPEAKER_02Ja, dann lass mich noch eine Sache auch aus dem Sozialausschuss erzählen und zwar geht es um die Jugendumfrage. Im Jahr 2025 hat Franz Ziska Sander so eine Umfrage gemacht, wir haben auch mal ein Foto dabei gemacht und da ging es halt darum, wie fühlen sich die Jugendlichen, werden sie ernst genommen, was wünschen sie sich im Gemeindegebiet. Und da gibt es jetzt den fertigen Bericht. Der sollte auch für jeden einsehbar sein. Und da möchte ich mal kurz diese Kernthemen, die da so dran kamen, auch mal gern so wiedergeben. Grundsätzlich geht es unseren Jugendlichen gut. Sie freuen sich, sie haben Spaß, sie haben wenig Bedürfnisse, die jetzt gravierend sofort verändert oder verbessert werden müssen. Aber es gibt Punkte, und das ist auf Nummer eins: Mobilität und Erreichbarkeit. Fußwege, der ÖPNV, gerade die Busverbindungen und genauso auch, was den öffentlichen Raum angeht, so etwas wie Treffpunkte und Freizeitmöglichkeiten. Da gibt es bei uns im Gemeindebiet einfach zu wenig. Die Jugendclubs machen schon eine wahnsinnig gute Arbeit. Aber sonst gibt es so richtig, klar, der Fußball, der Fußball verbindet auch noch ein bisschen, aber ansonsten ist das da nicht so. Es wird vermisst.
SPEAKER_01Super. Und jetzt heißt auch noch eine tolle Sache, auch noch im Sozialausschuss, und zwar Jugend trainiert für Olympia. Kostenübernahme für 2027. Der Landkreis hat ja mitgeteilt, dass er aufgrund der knappen Kassen und Haushaltsstopp die Unterstützung da quasi nicht mehr gewährleisten kann für die kommenden Jahre. Sehr traurig, so viel zum Thema. Und ist aber jetzt so, dass die Gemeinde da erstmal einspringt und zumindest die Kosten übernimmt für 2026 in Höhe von 4400 und ein paar zerquetschstellen. Für die Beförderung, für Organisationskosten und so weiter. Ist jetzt nicht viel, aber auf jeden Fall eine schöne, tolle Sache, dass das quasi nicht hinten runterfällt, weil Sport ist eine wichtige Sache. Auch Gemeinschaftssport, Mannschaftssport, Teamsport, ist ja halt dasselbe. Weil ich sehe ja meiner Tochter, wie Kinder quasi sich da auch entwickeln, aufblühen. Wir hatten die Ehrenamtsvereine, ja hier ein, zwei, die auch davon berichtet haben, das ist halt nicht nur eine Sache des Einzelnen, sondern ist auch eine soziale und entwicklungskomponente. Von daher finde ich das schön, dass das quasi übernommen wird, obwohl auch gleichzeitig gesagt wird, dass das keine langfristige Übergangslösung erstmal ist. Bis der Landkreis sich wieder gerappelt hat.
SPEAKER_02Dennis ausreden lassen ist eine Tugend, die man lernen muss. Und erkennen, dass jemand mit seinem Thema noch nicht fertig war, denn ich wollte fünf Themen vorlesen zum Thema Jugend. Aber ich mache jetzt einfach meinen Punkt mal ganz kurz nochmal zu Ende. Es geht ganz toll auch um Prävention und Bearbeitung psychischer Belastungen. Schüler und Schülerinnen oder junge Leute, Jugendliche berichten intensiv davon, dass der schulische Druck hoch ist, psychische Belastung, Mobbing, Social Media, Druck, besser sein, schöner sein, das ganze Thema. Und die ganzen Zukunftssachen, wie geht es eigentlich weiter? Ich meine, mit dem Thema Job haben wir uns ja auch mal mit Jobspot 360 auseinandesetzt. Es gibt da irgendwie nicht so richtig die Perspektive, was mache ich? Und in der Hülle und Fülle von Entscheidungen kann ich total nachvollziehen, dass man so ein bisschen ohnmächtig ist vor den ganzen Entscheidungen, welches nun eigentlich die richtige. Absolut. Das kommt häufiger vor, als man denkt. Und ich finde es auch schade, dass in der Auflistung das an Punkt 4 steht. Ich habe das Gefühl, das müsste eigentlich an Punkt 1 stehen. Ich trau mich jetzt nicht mehr zu sagen. Okay.
SPEAKER_01Ich will dir nicht ins Wortfallen. Aber du hast recht. Und das ist wirklich, ich hätte nie so gedacht, aber ein starkes Thema mit diesem Mobbing-Bipper. Ich habe das jetzt selber auch erlebt, mir wurde zugetragen, ja, einem der bekannten, mit der Sache bekannten mit der Sache betrauten Personen. Grundschule, sechste Klasse, Lehrer ist draußen, alles ist ruhig, alles hat eine Aufgabe, alles arbeitet, plötzlich steht ein Schüler auf und diskriminiert ein anderes Kind, du bist ja so fett oder keine Ahnung. Macht immer weiter. Das Kind wehrt sich aber nicht, weil er sagt, okay, ist klar, naja, bevor ich hier eskaliert, halte ich meinen Schnabel. Andere Schüler stehen auf und sagen, sag mal, hör doch mal auf damit, mach und macht immer weiter. Sowas kommt tatsächlich live vor, hätte ich nicht gedacht. Also wird richtig, es gibt so Leute, so Kinder, die sind völlig außer Rand und Band und woher das kommt und wie auch immer, weiß ich natürlich nicht. Aber das sind natürlich Präventionsmaßnahmen oder auch tiefergehende Maßnahmen total wichtig. Von daher finde ich auch, so was könnte auch mit in die Investitionsfolgekosten rein. So eine Workshops, Antiaggression, Miteinander, kulturell Aufbau und so weiter.
SPEAKER_02Ja, ja. Ja. Keine schöne Folge heute irgendwie. Ganz schön viele Punkte, die man kritisieren muss. Aber das ist ja nur unser Gelaber zu dem Thema, was alles nächste Woche besprochen wird. Da müssen sich alle Leute aus allen Parteien und Fraktionen, die sich bei uns in der Gemeinde Mülenbeckern so gebildet haben, genau mit diesen Punkten auseinandersetzen. Die werden diskutieren, sie werden eine Empfehlung aussprechen, die Fachausschüsse werden Empfehlungen aussprechen für die Gemeindevertretung. Und da wird es dann entschieden. Und mal gucken, was bei den ganzen Punkten rauskommt.
SPEAKER_01Genau, was haben wir schon noch zu sagen? Eins haben wir noch, mein Lieber, da fangen wir nämlich positiv oder wir enden jetzt quasi positiv nach den ganzen niederschmetternden Themen. Am 27.06.
Termin Am 27.06. Und Abschied
SPEAKER_01vormerken, Löschzug Mühlbeck hat den Tag der Wiederbelebung und Auferstehung quasi. Von 10 bis 16 Uhr. Was auch immer man da machen kann, es ist soweit. Da wird es so sein.
SPEAKER_02Bitte mal vormerken. Ist ein wichtiges Thema. Genau. Dankeschön fürs Zuhören, liebe Leute im Mürnberger Land und Nachbargemeinden. Genau. Und von daher sagen wir Tschüss und Ciao. Denkt an die Nordmann-App. Van Dennis.
SPEAKER_01Denkt an die Nordmann-App und Patrick. Tschüss.
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