#Lokalgeplänkel

Cyberangriff auf Oranienburg: Wie sicher sind unsere Gemeinden?

Dennis Hentschel, Patrick Schumann Season 3 Episode 105

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Wir kommen aus der Sommerhitze direkt in die Themen, vom Rügen-Abenteuer im Hannomag bis zur harten Realität eines Cyberangriffs auf Oranienburg. Danach landen wir mitten in Gemeindefragen rund um Heidekrautbahn, Fußballnächte, Straßensperrungen, Feuerwehr und den aktuellen Stand aus dem Hauptausschuss.

  • Wochenrückblick: Rügen-Trip im Hannomag, Inselgeschichten und lokale Erzählkultur
  • Cyberangriff auf Oranienburg, abgeschaltetes Verwaltungsnetz, Firewalls und warum Updates Pflicht sind
  • IT-Sicherheit in Kommunen, BSI-Zertifizierung und typische Einfallstore wie Phishing-Links und USB-Sticks
  • Heidekrautbahn nach Ende der Einwendungsfrist, erwartete Unterlagen und realistischer Zeitplan
  • Fußballfieber und späte Anstoßzeiten, Rücksichtnahme und Public Viewing statt nächtlichem Gebrüll im Garten
  • Sperrung Kastanienallee zur Deckensanierung, Folgen für Verkehr, Bus und Erreichbarkeit
  • Feuerwehrfahrzeug für 1 Euro an die polnische Partnergemeinde, Nutzen und Emotionen
  • Offenes Nachbarschaftsfrühstück in Schönfließ und Zühlsdorf, einfach hingehen und etwas mitbringen
  • Hauptausschuss-Update: Partnerschaften und Jahresbudget, Investitionspriorisierung, Digitalpakt und Schul-IT, zurückgezogene Investitionsfolgekosten und die Zaun-Debatte an der Feuerwehr Schildow

Aufzeichnung vom: 18.06.2026

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Begrüßung Und Sommerhitze

SPEAKER_00

Hey, aufgepasst und oben gespitzt. Ihr hört Lokalgeplänke. Der Podcast mit oben auf dem Bühnbeckerland. Mit Dennis Henske und Patrick Schumann am Steuer. Daten wir eine explosive Reise durch unsere Gemeinde und drumherum. Macht euch bereit. Lacht, staubt und diskutiert mit uns. Und vor allem hört nicht auf die Laut. Herzlich willkommen, Bühnbecker Land.

SPEAKER_03

Hier ist das Lokalgespiel Titel für euch. Und der wunderbares Wetter. Boah, die war da machen wieder hier. 30 Grad draußen geballert der Planet. Und naja, was soll ich euch sagen? Ihr werdet sehen hier, ne? Mein rechter Stuhl ist frei. Hitrik ist nicht da. Meine Schlinge hat sich nämlich verschlingelt und ist erstmal spontan in Urlaub gefahren bei dem schönen Wetter. Patrick, willkommen. Wo erwischen wir dich denn?

SPEAKER_01

Heute auf Rügen. Ich habe mich für drei Tage nach Rügen verzogen, um dort mit Teilen von meiner Familie so einen kleinen, ähm, ja, so einen kleinen Abenteuerurlaub zu machen, würde ich ja fast sagen. Wir haben heute, hast du schon mal was von dem Geländefahrzeug Hannomack gehört? Ja, ja. Hannoverische Motoren, ich weiß nicht genau wie, der volle Name Novar. Und hier gibt es einen Anbieter, der hat mittlerweile, ich glaube, zehn bis zwölf Stück davon und bietet so verschiedene Touren an. Und heute war es eine Tour, die den ganzen Tag überging. Wir haben ein paar tolle Teile, gerade im Norden der Insel Rügen, gesehen, viel über die Geschichte von Rügen gelernt. Wie waren so früher das mit den Fischerdörfern hier? Was haben so die Wikingangen hier angestellt? Zwischendurch durften wir natürlich auch noch so ein Sanddorn-Likör trinken. Und haben auch eine gute Verköstigung bekommen, ein Naturschutzgebiet, also ein richtiges Reservat da besucht und jetzt nach einer langen Tour wieder zurück, um mit dir jetzt hier die Aufnahme zu machen. Und damit quasi die herzlichsten Grüße

Rügen-Abenteuer Im Hannomag

SPEAKER_01

von mir von der Insel Rügen ins Mühlmecker-Land.

SPEAKER_03

Ja, super, vielen lieben Dank. Klingt auf jeden Fall spannend. Diese Hannomarks sind doch die, die hier früher auch rumgefahren sind, so eine kleinere, wo man hinten was ranbauen kann oder vorne was ranbauen kann, so eine, ich sag mal, so eine Multifunktionsautos, die auch oftmals in den Gemeinden unterwegs waren oder das sind was anderes.

SPEAKER_01

Ich glaube, das ist was anderes, was du vielleicht gerade denkst, ist der Unimok. Der Hannomark von Unimok. Ja, so ähnlich. Der Hannomack, das war ein Transportfahrzeug für, ich glaube, das waren Behörden. Also, was war das hier so? Polizei, Spezialkommandos, damit hat man halt Leute von A nach B gebracht, wenn irgendwelche Einsätze gewesen sind. Das war jetzt militärisch jetzt nicht so wechseln.

SPEAKER_03

Nicht zu verwechseln mit dem Barkas, der auch Leute früher von A nach B gefahren hat, aber meistens immer zur Klärung eines dringenden Sachveralls.

SPEAKER_01

Ja, aber sowas in der Art war das gewesen. Die Dinger fahren nicht schnell, sind auch überhaupt nicht bequem, aber es macht schon Spaß. Ich muss sagen, ich werde dem Anbieter in meiner Rezession schreiben, dass ich das toll fand und ich fand es auch richtig gut, auch was so die Geschichte angeht. Und er ist ein. Was habe ich gelernt? Es gibt Rügene und Rüganer. Und die einen sind halt hier geboren und die anderen sind halt nur hergezogen und wohnen von mir schon seit Jahrzehnten hier. Und dann gibt es die Rügenwalder. Die kommen auf, dass das woanders. Und aber das war ein ganz klassischer, also ganz authentischer Mensch von der Insel, der viele Geschichten so erzählt hat, auf seine eigene Art und Weise, so wie er es überliefert bekommen hat. Weil gerade so, wenn man so auf einer Insel wie Rügen da halt wohnt, ich glaube, da erzählt das jeder auch ein bisschen anders. Und jeder hat eine andere Wahrnehmung. Und ich meine, wenn wir selbst im Mürnbecker Land mal an die alten Geschichten denken, ja, die ganzen alten Bauernfamilien, was da so übermittelt wurde. Und das haben wir bei uns auch und hier auf der Insel ist es halt nochmal ein bisschen anders. Ja, gut. Wie sind Badewetter? Ich schmeiße dir mal erstmal einen kleinen Badeball rüber hier. Plinkflong. Also ich war, Wetter ist traumhaft. Ich war aber noch nicht in der Ostsee. Es steht für morgen früh auf der Ordnung. Morgen ist übrigens noch eine Tour mit dem, wie heißt das, dieser Rasende Roland, glaube ich, heißt diese Dampflok, die hier so fährt. Genau. Und ja, und dann geht es morgen Abend auch wieder zurück nach Hause.

SPEAKER_03

Auch wieder nicht verwechseln mit dem Roland-Kaiser, dem rasenden Roland, aber alles gut. Nee, super, man macht das mal, dann genießen wir auf jeden Fall noch die Zeit. Und jetzt schlüpfen wir mal direkt drin

Cyberangriff Auf Oranienburg

SPEAKER_03

hier. Ich komme auch gerade von Arbeit.

SPEAKER_01

Und weiß ich nicht, was haben wir für Themen, mein Lieber? Also, du hast mir hier gerade was rübergeschickt, wo ich erstmal wieder schockiert gewesen bin, wie das denn schon wieder sein kann und da kann man niemanden Vorwurf machen. Wir haben vor kurzem über Hohen Neuendav gesprochen. Die hatten ein Problem mit ihrer IT, wurden dort angegriffen und mussten auch entsprechend Dinge abschalten, waren lange nicht erreichbar gewesen. Da hatten wir uns noch drüber unterhalten, ob Birken wäre da und wie viel die da so geholfen haben, wenn sowas passiert. Und wem ist es jetzt passiert, Dennis? Ja, Oranienburg, der Stadt Oraniburg. Uiuiui, genau. Ich weiß nicht, ob alles abgeschaltet wurde, aber sehr viel wurde jetzt abgeschaltet. Wegen Hackerangriffen, wegen der Hack von Firewalls, wenn ich es richtig gelesen habe. Genau.

SPEAKER_03

IT-Experten haben einen Cyberangriff festgestellt in der Stadt Oranienburg und haben deswegen das ganze Verwaltungsnetz abgestüpselt. Und Schuld soll wohl halt mehr oder weniger Software oder was auch immer von Firewalls sein. Wir haben es auch vor einer Mods nur vorhin kurz so quergelesen, betroffen seien wohl 75.000 Firewalls, jenen Typs. Was auch immer das jetzt heißt, ob es jetzt die von den Verwaltungsnetzen der Städte und Kommunen sind oder es steht jetzt hier kein Hersteller, kann auch sein, dass es wieder ein Hersteller ist.

SPEAKER_01

Ja. Ja, aber es ist doch irre. Also worauf muss man sich einlassen? Unsere eigene Gemeinde arbeitet ja schon lange daran, auch eine neue Homepage zu bekommen, ne? Und da sind ja auch die ganzen Terminbuchungen drauf. Also das Ganze im Hintergrund arbeiten ja wahrscheinlich auch auf welche Tools, die man unbedingt braucht, um so den Betrieb einer Gemeinde am Laufen zu halten. Und worauf muss man sich denn noch einlassen oder vorbereiten, dass man dem etwas entgegen? Also wie groß muss so eine kleine Gemeinde, und auch Oranienburg ist jetzt nicht eine wahnsinnig große Stadt, aber wie weit soll man sich denn noch schützen vor diesen Dingen? Und kann man sich das überhaupt? Eine Konzept-IT.

SPEAKER_03

Klar ist natürlich, Systeme müssen immer aktuell gehalten werden. Das gilt natürlich für Betriebssysteme, das gilt auch bestenfalls für Handy-Betriebssysteme oder auch für Firewalls oder sämtliche andere Geräte. Kann auch ein Drucker sein. Ein Drucker, der per E-Mail oder ans Web irgendwie angeschlossen ist. Auch diese sollte man, die vergisst man immer, gerne auch frisch halten. Wenn der dann nämlich im Netzwerk auch verbunden ist, kann der auch wieder rückwärts hintenrum Dinge anfangen. Drucker. Wir haben natürlich auch in Zeiten von KI gestütztem Coding, das Thema, dass natürlich auch Hackerangriffe einfacher oder sagen wir mal tiefgreifender durchgeführt werden können. Genauso ist es natürlich auch andersrum, kannst du natürlich auch Systeme oder auch Software besser schützen und schreiben durch KI, also ob jetzt mit oder ohne KI, wenn beide die gleichen Waffen haben, ist es natürlich immer schwer. Wer ist da gerade mit der Nase vorn? Und deswegen gab es ja, wer sich das ein bisschen auskennt oder vielleicht gehört hat, zwischen Claude und OpenAI und wie auch immer. Und mit den Pentagon, die da jetzt quasi so eine Software Mythos 5 rausgebracht haben, die so unwahrscheinlich krass und besonders stark im Coding sein soll. Und wer gut coden kann, kann halt auch gut Sicherheitslücken aufspüren. Und ich meine, das ist jetzt mal ein kleiner Sidekick, aber die haben natürlich auch wahnsinnig viele Sicherheitslücken bei Apple, bei Microsoft, bei Mozilla, Watwissicke entdeckt, die teilweise schon Jahrzehnte alt waren. Also es wird auf jeden Fall nicht weniger. Auf jeden Fall muss man Systeme up to date halten.

SPEAKER_01

Ja, ich wollte dich gerade fragen, was können wir jetzt fürs Mühemberger Land daraus lernen? Aber wahrscheinlich ist es wirklich der Tipp und den Hinweis zu geben, wenn ein Sicherheitsupdate ansteht und irgendein Programm oder ein Gerät immer wieder nervt, Updates, Updates, dann lasst uns das machen. Die Dinger sind wichtig.

SPEAKER_03

Also ich kenne jetzt nicht so unbedingt die eingesetzte Hardware in der Stadt Oranienburg. Ich bin der Meinung zu wissen, was hier in der Meinung im Möhmecker Land eingesetzt wird. Das ist erstmal schon mal gut. Vom Hersteller her, vom Typus her, die sind BSI-zertifiziert, das was eingesetzt wird. Wenn man das jetzt up-to-date hält, sollte man eigentlich schon mal auf der guten Seite sein. Ist natürlich nie ausgeschlossen. Oftmals sitzt auch das Sicherheitsloch vor dem Rechner, in Form von USB-Sticks, CDs, CD17 und nicht mehr so oft. Downloads, Klick auf den Link, Pipapo. Das sind ja meistens so die Einfalltore. Aber ansonsten, wie gesagt, kann man sich davor eigentlich e weniger schützen. Außer mit teurer Hardware und teurer Software.

SPEAKER_01

Na gut, ich drücke auf alle Fälle Oranienburg und jeder, der da vielleicht noch Familie oder Freunde hat, die Daumen, dass niemand davon doller oder stärker betroffen ist, die das schnell geregelt bekommen, alles wieder neu aufsetzen und den normalen Betrieb einfach wieder starten können. Ja, das wäre schon schön. Okay. Komm, was haben wir denn noch so, was gerade unsere Gemeinde oder so betrifft.

Heidekrautbahn Und Einwendungsfrist

SPEAKER_01

Ich habe ja eins, was jetzt gar nicht so die Gemeinde betrifft, aber trotzdem, wir haben ja schon darüber erzählt, die Einwendungsfrist für die Heidekrautbahn auf Berliner Seite endete heute. Ich bin gespannt, wer von Berliner Seite aus da was gesagt hat. Und ob das vor allem früher behandelt wird als die Brandenburger Seite. Ich glaube, in der letzten Episode hatten wir schon darüber erzählt, dass wir Anfang Januar da wahrscheinlich damit rechnen können, dass wir hier irgendwie erstmal neue Informationen haben.

SPEAKER_03

Ja, zum Thema Brandenburg ist ja so, genau, die Informationen waren ja jetzt die, die wir bekommen haben, dass zum Herbst hin, eher zur zweiten Hälfte des Herbstes ins vierte Quartal hineinragend, die Unterlagen erwartet werden bei der Planrechtsbehörde. Und dann möglicherweise, weil klar, zum Jahresende passiert meistens am wenigsten und dann kommt noch Weihnachten und Neujahr und wie es also ist. Und dann frühestens im ersten Quartal behandelt und Ende ersten Quartals möglicherweise ausgelegt werden könnte. Ja, und da bleibt natürlich abzuwarten, was bis dahin so passiert ist, was eingereicht wird und wie das nachher mit der Berliner Seite zusammenpasst.

SPEAKER_01

Ich bin gespannt. Auf alle Fälle ist jetzt der Point of No Return erreicht, dass keine Einwendungen mehr gemacht werden können, quasi der Drops ist jetzt gelutscht, würde man jetzt sagen. Und jetzt heißt es wieder abwarten, bis dann da irgendwas kommt.

SPEAKER_03

Ja. Genau.

Fußballnächte Und Rücksicht Auf Nachbarn

SPEAKER_03

Ansonsten ist natürlich auch in dieser Gemeinde so gut wie das Fußballfieber wie vielleicht weltweit unterwegs, falls jemand nicht mitbekommen hat.

SPEAKER_01

Hast du Fußball geschaut?

unknown

Nee.

SPEAKER_03

Das Deutsche Spiel? Nee, ja doch, mit der Notfall, Notgedrungen diesmal tatsächlich. Ich habe ja eigentlich so einen Schirm gehabt mit der Frage. Nee, nicht gezwungen, aber Notgedrungen. Meine Kinder, weiß ich warum, sind da völlig infiziert, mussten entweder in der Schule irgendwie rumgehen. Und haben mich dann quasi dazu gegängelt, mit denen nach Fußball zu gucken. Das erste Spiel musste ich mir schon angucken oder irgendwie spielt es halt. Uruguay gegen, keine Ahnung, Mexiko, dann Kanada gegen sonst wie was. Und Deutschland habe ich dann auch so zur Hälfte geguckt. Ich bin da irgendwie ja nicht mehr so infiziert, ehrlicherweise. Die Zeiten, wann waren das die Wesen? 2004 war oder keine Ahnung. Die zwei, drei EMs, WMs, die da so in diesem Dreh waren, die haben mich auch noch sehr begeistert, aber.

SPEAKER_01

Doch, ich bin immer noch ein Fan davon, bei diesen großen Themen wie warte. Wie Weltmeisterschaft oder irgendwelche Pokale, einfach um zu sehen, dass nicht die großen Mannschaften da alles schaffen, sondern auch so dieses Highlight, dass es irgendwie kleine Länder gibt, die da mal reinkommen und tatsächlich auch ein Unentschieden vielleicht sogar schaffen gegen irgendwie so einen Top-Kandidaten. Und dieses Eröffnungsspiel von den Deutschen, wo sie jetzt, glaube ich, 7-1 gewonnen haben, das ist natürlich auch so ein zündelndes Ding, dass selbst die Muffel, die sonst keine Lust auf Fußball haben, irgendwie so eine kleine Begeisterung empfinden können, wo dann so ein ganzes Land sich einfach auch freut, dass es so weitergeht. Und mich hat es infiziert. Ich war mit totaler Euphorie dabei. Aber halt nur für mich selbst im Wohnzimmer. Aber ich glaube, da gerufen gibt es auch jede Menge Leute, die das im Garten zelebrieren mit Beamer und Grillen und Bier und dann wird da richtig, richtig angestoßen.

SPEAKER_03

Jaja, also diese Westraketen habe ich auch schon gehört bei mir. Nun darf man natürlich nicht vergessen, 6 für eins, was war es 6 für eins? 6 für eins, glaube ich, was. War jetzt auch nicht gerade Spanien, England, Portugal. Die Euphorie muss natürlich immer ein bisschen auf dem Boden bleiben. Also ich gucke auf jeden Fall, bin ich dabei, wenn es Achtelfinale ist, in die Viertelfinale. Beim Viertelfinale klinke ich mich immer ein. Da wird es ja meistens am spannendsten, aber du hast recht, es gibt natürlich auch viele kleine Teams, wo man jetzt hier die Kataris, die mit einem Treffer da irgendwie total stolz schon waren. Das finde ich eigentlich auch sehr schön. Und dann kriegen die so auf dem Mütze und das haben die eigentlich mir mehr leid getan, als ich mich für die anderen freuen konnte. Aber gut.

SPEAKER_01

Aber warum wir es ja auf unserer Liste heute auch haben, wir wollen natürlich einen kleinen Appell auch rausgeben, um Rücksichtnahme. Die Spiele sind diesmal wirklich immer spät abends. Erst das Deutschlandspiel war jetzt nicht unbedingt der Fall, aber da gibt es noch ein paar andere, die wirklich ja dann 22 Uhr erst beginnen. Also durch diese Zeitverschiebung von innerhalb von Amerika, ja, die haben ja auch, allein Amerika hat ja, glaube ich, drei Zeitzonen, vier Zeitzonen. Ich weiß jetzt gar nicht, wie viele das sind, aber es ist wirklich viel. Und entsprechend kommen die bei uns halt echt spät in der Nacht, ne? Und passt auf, macht die Fenster zu und dann könnt ihr auch drin in der Wohnzimmer richtig rumbrüllen oder wenn es draußen im Garten ist, dann nicht alleine machen, sondern immer den Nachbarn mit einladen.

SPEAKER_03

Entweder so und auch nicht, genau. Aber die Gemeinde hat natürlich da auch schon mal aufgerufen, so fair wollen wir sein. Und wir möchten dem Ganzen nochmal Nachdruck verleihen. Von daher haltet euch dran. Und geht zu den öffentlichen Republic Viewing-Feiern. Gibt es ja auch wieder welche? Viele, die einen oder anderen Gastronomen machen es ja. Ich glaube, jetzt hat es Norma sogar auch hier laden wieder am Samstag, also heute. Und geht doch mal vorbei. Dann trefft ihr auch auf andere, braucht man nicht zu Hause vom Fernseher gucken, vor dieser kleinen Glotze, sondern groß auf Linewert macht es ja viel mehr Spaß mit einem frisch gezapfenden Haar. Ja, da kommt die Euphorie auf alle Fälle auch nochmal ein bisschen doller rüber. Ja, Disclaimer an dieser Stelle, wir werden nicht bezahlt von Norma, wir machen das einfach nur für euch. Genau. Und was doch für uns gemacht wird, mein Lieber. Ja.

Kastanienallee Sperrung Und Umwege

SPEAKER_03

Ist eine kleine Vollsparung. Und zwar wirklich direkt für uns, weil wir nämlich davon betroffen sind. Und zwar wird es ab dem 13.06. bis zum 21. August. Fünf Wochen wird es? Oder sechs Wochen, wie ich jetzt so nehmen.

SPEAKER_01

Nee, warte, warte kurzer Weg korrigieren. Ich glaube, erst im Juli wird das gesperrt.

unknown

Oder?

SPEAKER_01

Ja klar, im Juli. Dann hast du, glaube ich, gerade 6. gesagt.

SPEAKER_03

Ja, ja. 13. bis 21. Juli bis 21. August, die Kastanien-Allee wird gesperrt wegen der Deckensanierung. Fahrbahndecke.

SPEAKER_01

Wird auch Zeit, ne? Obwohl die ja vor kurzem erst durchgegangen sind und die ganzen kleinen Löcher zugemacht haben. Also so Flickschusterei so ein bisschen da gemacht.

SPEAKER_03

Ich weiß ja nicht, wie wir zum Studio kommen sollen. Wie sollen wir dann aufnehmen? Da muss ich auch fertig. Kalusa und Schmied muss ja auch irgendwie hier ihren Betrieb der Hauptwürfe halten.

SPEAKER_01

Na, vor allen Dingen haben die auch LKW-Verkehr, ne? Ja. Okay. Ja, da müssen wir uns nochmal gundeln. Titwitch wird auf alle verschwendet, aber für alle anderen, unabhängig dessen, dass wir dann auf dieses Gelände nicht raufkommen, wo unser Studio ist, können auch alle anderen nicht dran vorbeifahren, ne? Und damit ist der gesamte Verkehr zwischen Bahnhof Mühembeck-Mönch-Mühle und dann Richtung Mühembeck und Autobahn und Edeka alles eigentlich dicht, ne?

SPEAKER_03

Ja, das heißt also, der Bus fährt nicht durch, ne?

SPEAKER_01

Oh, auch nicht.

SPEAKER_03

Das heißt, der wird auch noch umgelegt. Also geh mal von aus, wenn da eine Fahrbahninternierung gemacht, weiß nicht, ob der Bus durchfährt. Den kann ich mir nicht vorstellen, wo soll der denn langfahren? Und dann heißt es ja quasi, also die, die mit dem, wie auch Oma ja heißt, 806er, ne? Von Schildo nach Mühenbeck fahren wollen, haben dann erstmal die Brille auf, weil der fährt ja nicht lang. Ähm, so Umfahrung. Na, wir werden sehen. Da werden wir nochmal von berichten. Es ist noch ein bisschen Zeit hin, aber wir haben es erstmal so aufgenommen. Ihr wisst jetzt Bescheid. Ab 13. braucht ihr uns im Studio nicht besuchen kommen. Da sind wir erstmal hier out of order.

SPEAKER_01

Und ihr könnt nicht mehr durchfahren.

Feuerwehrfahrzeug Für Einen Euro

SPEAKER_01

Aber wer jetzt mit einem neuen, mit einem neuen ist es ja nun nicht, und ich glaube, wir hatten darüber auch schon erzählt, aber jetzt wurde auch mal ein Artikel darüber verfasst, wo man auf der Seite vom Mühlmecker-Land einmal nachlesen kann. Da haben wir ein Löschfahrzeug für 1 Euro Richtung Polen. Ich sag mal verschenkt.

SPEAKER_03

Das ausgemusterte, abgeranzte, durchgelötschte Löschgruppenfahrzeug aus dem Baujahr 2002 wurde quasi nach 24 Jahren.

SPEAKER_01

Ich glaube, das ist gut geschenkt gewesen von zwei.

SPEAKER_03

Genau, ich habe es ja noch gesehen. Und zwar auf der Ehrenamtskala bin ich der Meinung, stand doch dieses Feuerwehrauto da und die Feuerwehrtruppis haben doch quasi extra doch nochmal zur Show gestellt. Und für die polnische Partner, ihr meine dort so ein bisschen mit Tatütata.

SPEAKER_01

Ja, ja, genau, genau.

SPEAKER_03

Und das sah ja immer so schlecht aus. Also ich hätte das jetzt ja fast für ein modernes Fahrzeug gehalten.

SPEAKER_01

Meine Feuerwehrfahrzeuge werden immer super gepflegt und gewartet. Also das ist ja quasi den, ihr Baby. Also dass man da mal eins hat, was nicht mehr funktioniert. Ich glaube, das ist dann einfach schon auch wirklich jahrelang im Einsatz gewesen. Also musste auch oft rausrücken. Aber das ist halt auch mal zu Schaden gekommen. Das kann ich mir auch vorstellen, gerade im Wald. Da sind ja so Fahrwerke und Reifen auch noch ein bisschen mehr belastet. Aber nichtsdestotrotz, 1 Euro, symbolisch, ich hätte mich gefreut, wenn wir mehr Geld dafür genommen hätten. Einfach nur, ja, also ich finde es immer, ich finde es toll, wenn man sich gegenseitig unterstützt und das soll man auch machen, aber zum Verschenken.

SPEAKER_03

Naja, wir haben sie uns jetzt, wenn man die Bücher auch schon repariert, bevor sie jetzt nochmal kaputt war oder eben mal gebaut und eben mal repariert irgendwie. Also es kommt ja auch ein bisschen was zurück. Auf dem Hauptausschuss, da kommen wir ja später nochmal zu, wurde ja auch nochmal erklärt, dass die Gemeinde dort, die Partnergemeinde, hat halt so ein bisschen den Nachteil, die ist halt von der Fläche her sehr groß, hat wenig Einwohner, von daher auch jetzt nicht ganz so unbedingt reich, müssen aber viel Strecke zurücklegen, wenn sie irgendwo hinfahren im Einsatz. Und von daher ist, glaube ich, das ist zumindest ein guter Dienst, den wir da getan haben. Ja, monetär müssen wir jetzt erstmal nicht drüber streiten, weiß ich nicht, was da so Verkehrswerte und so weiter sind, ob das überhaupt mal jemand sich berechnet hat, ist eine andere Frage. Aber wir haben eine gute Sache getan, können auf jeden Fall uns auf die Schulter klopfen und beruhigt ins Bett gehen. Und die Polen haben sich gefreut. Und so wie ich hier erfahren habe, sind ja auch viele Kameraden unter Sirenen geheul und Gejaule, sag ich mal, mit nach Polen gefahren, um mit zu übergeben und dann sind irgendwie alle nochmal in Tränen ausgefahren. Die Übergebenden, die übernehmenden, alle haben sie irgendwie rumgeheult wegen dem Auto. Also so ein rotes Feuerwehr-Auto scheint doch echt viel Emotionen hervorzurufen. Okay, cool. Für mich ist jetzt ein Auto so ein Gegenstand der Bequemlichkeit und Benutzung, aber gut, so ein Arbeitsmittel, mit dem man vielleicht Tag und Nacht mehr oder weniger ins Bett geht, übertrieben ist, ist vielleicht doch nochmal ein anderes.

Nachbarschaftsfrühstück Und Termine

SPEAKER_01

Ich bin jetzt neugierig. Willst du gleich was über den Hauptausschuss erzählen? Also, weil du warst ja nun da gewesen, ich habe jetzt gar nichts weiter großartig davon mitbekommen oder wollen wir noch ganz kurz über das Sommerfest hier berichten? Ja, ja, teaser mal an, Sommerfest, ich lese mich so lange und schnell nochmal hier in die Stichpunkte ein. Dann machen wir ganz kurz das Sommerfest, was bei uns in der Nachbarstadt, ich habe jetzt Nachbarstadt gerade noch im Kopf, in der Nachbarschaft stattfindet. Denn am 21. Juni findet ab 10 Uhr in Schönflies und Zülsdorf jeweils ein offenes Nachbarschaftsfrühstück statt. Ich bin ja jetzt gar nicht so sicher, ob man sich da sich vorher anmelden muss oder einfach mit seinem kleinen Frühstück oder was man auch immer da vorbereitet hat, Pancakes, Waffeln. Da wäre ich ja total der Fan davon, wenn ich da mitmachen würde. Oder wenn das ein Schildo wäre. Für euch aber damit die Einladung, Nachbarschaftsfrühstücken, einfach mal rausgehen, irgendwas mitbringen und ab 10 Uhr einfach mal mit dazu stoßen. Schaut doch gerne auf die Seite vom Gemeinde Müllenbecker-Land nach. Da stehen die genauen Termine drin und vielleicht findet ihr dann noch eine Info. Ich habe hier jetzt nichts weitergefunden. Ich glaube einfach hingehen und was mitbringen.

SPEAKER_03

Ja, vielleicht auch einfach so eine Büchse Eisbeinfleisch. Schöne Büchseinfleisch.

SPEAKER_01

Aber seid nicht einfallslos und bringt einfach nur ein Notellerglas mit. Das zählt jetzt nicht. Auf allerkeinsten.

SPEAKER_03

Nee. Naja, viel Spaß auf jeden Fall dabei. Ansonsten wartet auch mit Terminen. Wie gesagt, das ist jetzt WM geprägt, überall Public Viewing, geht raus, trefft euch, einigt euch, setzt euch zusammen, trinkt Bier, guckt Fußball und dann haltet den Schnabel ja.

SPEAKER_01

Genau. Ja, dann war jetzt nicht für dich, dass du den Schnabel halten sollst. Du darfst jetzt gerne mal über den Hauptausschuss berichten, was da so besprochen wurde.

Hauptausschuss: Partnerschaften Und Investitionen

SPEAKER_03

Also, was wurde besprochen? Kam auf drei Minuten zu spät, von daher wusste ich jetzt nicht genau, ob ich alles auf der Pfanne habe, was da besprochen wurde, aber unter anderem ging es los mit einer kleinen kurzen Präsentation von dem gerade eben schon angewähnten Thema, unter anderem mit dieser Feuerwehr. Und mit grundsätzlich mit diesen ganzen, ich sag mal, Partnerstädten und Partnerreisen. Also ja, wurde uns so ungefähr eine halbe Stunde lang gefühlt vorgestellt. Mit einer kleinen Räusch.

SPEAKER_01

Kurze Rückfrage, so was bis jetzt passiert ist oder was man in der Zukunft noch vorhat.

SPEAKER_03

Genau, beides. Also stichpunktartig dokumentiert, so wie so ein kleiner Bericht, wie sie Jugendsozialberichte, die immer so kommen, was hat man bis jetzt so gemacht, wer ist wo hingefahren oder nicht wer, aber was wurde besucht, zu welchem Grund und so weiter. Und es war ungefähr eine halbe Stunde. Da gab es auch einen geräuschlosen Film von dem letzten Treffen, die Übergabe der Feuerwehr und so weiter. Und ja, also man hat uns halt mitgeteilt, ist halt ganz wichtig mit den Partnerstädten und alle zählen davon und ist toll. Ja, okay. Habe ich jetzt so verstanden. Ich hatte mir auch durchgelesen, was sie halt so gemacht haben. Klang auch alles irgendwie witzig und gut. Und wurde uns dann mitgeteilt, dass es auch primär ja darum gehen soll, dass die Schulen zum Beispiel und Vereine und möglicherweise auch Wirtschaftsdelegationen mehr miteinander ins Gespräch oder auch in den Austausch kommen. Klar, sind jetzt immer große Delegationen mit hin und her gefahren, ob nach Italien oder hierher und hin und dort. Obwohl meistens wegen ja herkam, als wir weggefahren sind, habe ich das Gefühl. Aber naja, da wurde uns halt eine halbe Stunde lang so ein bisschen erklärt und nochmal ein kleiner Review gegeben, damit wir so ein bisschen auf dem Laufenden sind. Ich habe dann mal so die Frage gestellt, hat man denn so für ein Budget im Jahr zur Verfügung dafür? Von was wird denn da bezahlt? Ich meine, das ist auch immer eine schöne Frage. Ich meine, die Reisen dahin, ob jetzt mit Bahn, Bus, Auto oder Flug, man nach Italien, möglicherweise ist das ja auch mal der Flug, müssen ja irgendwo bezahlt werden. Ich weiß nicht, ob die Leute das privat bezahlen, bei manchen kann ich es mir nicht vorstellen. Aber es sind wohl 18.000 Euro Jahresbudget für solche, ich nenne sie jetzt mal Partnerreisen im Haushalt. Gut, das fand ich jetzt erstmal nicht so viel bei dem Haushalt, da wäre ich jetzt einverstanden mit, wenn es dabei bleibt. Genau. Also es lebe die Partnerschaft, es lebe die deutsch, polnisch, italienische Freundschaft so ungefähr. Man will weiterführen und eben, aber eben stärker auf diesen Feinds-, Wirtschafts- und Jugendfokus lenken. Und natürlich die Feuerwehr auch mit dabei, weil das ist ja auch eine große, eine große Abteilung zum Thema Jugend.

SPEAKER_01

Ja, aber ich meine, Dennis, das ist doch genau das, was man braucht, wenn man jetzt seit Jahren mitbekommt, dass wir so Delegationen haben nicht irgendwo hingefahren, dass man da mal ein Feedback bekommt, warum macht man das, was hat man gemacht, was hat man erreicht dabei, was für Ziele verfolgt man dabei, ja, und nicht das Gefühl bekommt, ich meine, wir beide saßen auch schon im Studio und haben uns gesagt, so, ey, muss das denn alles sein? So viele Leute, die und dahin. Und das ist ja das Mindeste, um alle Leute so mal abzuholen. Ob man das jetzt unterstützen möchte, ob man das kritisch angucken möchte, kann alles sein. Aber auf alle Fälle, sich da auch mal so zu präsentieren und zu zeigen und dass du da mal als Ausschussmitglied auch mal das Feedback bekommst, finde ich erstmal per se gut. Und ich stimme dir da total zu, 18.000 Euro im Jahr als Budget für solche Reisen sollte man sich leisten dürfen und auch können.

SPEAKER_03

Heißt jetzt nicht, dass ich alles gut finde, was da gemacht wird. Und ich immer noch der Meinung bin, das muss man auch nicht übertreiben. Aber es spielt ja keine Rolle, ob ich das jetzt denke oder nicht, da ist ja jeder frei in seiner Meinung. Es wird halt so gemacht und akzeptiere ich ja auch. Was ich nicht akzeptieren würde, wenn da Hinz und Kunst auf Steuerjähler nachher mitfährt. Da würde ich dann auf jeden Fall aktiv werden. Ja, ja, ja. Aber wenn das nicht so in dem Bereich 18.000 Euro, mein Gott, dann soll doch der Edel nochmal mitfahren oder wie auch immer. Okay, was gab's noch? Was gab es noch? Stand der Investitionspriorisierung. Wir hatten ja uns drauf geeinigt in IGV oder auch im Hauptausschuss, dass wir in regelmäßen Abständen aktualisierte Liste mal vorgelegt bekommen, wie der aktuelle Stand ist, wo wir stehen. Plus minus ist gleich pleite oder nicht. Die Liste sah jetzt soweit abgespeckter aus, weil die letzte war ja irgendwie aus dem letzten Jahr. Da waren natürlich noch Bauvorhaben drauf, die jetzt irgendwie nicht mehr auftauchen. Digitalisierung hatte ich nochmal nachgefragt, der Schulen ist wohl abgeschlossen. Also der Digitalpakt ist wohl abgerechnet erledigt. Also im Digitalpakt sind ja mehrere Stufen gewesen. Wir hatten jetzt, soweit ich es verstanden habe, eins und zwei. Eins und zwei heißt mehrerweise Infrastruktur, heißt aber nicht, dass in der Schule selber großartig jetzt neue Gerätschaften sind. Und ich weiß ja nun von meinen Kindern, dass in dem Computerraum in der Europaschule meistens nur 8 von 18 Kinder oder zehn von 22 arbeiten können, weil dann das Internet heillos überlastet ist. Hatte ich dann mal den Herrn Matzke vom Bauamt auch gefragt, der konnte mir da jetzt mehr oder weniger nur mitteilen, dass möglicherweise die Glasfaser alle Schlüsse unten anliegen, aber nicht intern angeschlossen bzw. konfiguriert sind. Okay, okay. Also da gibt es offensichtlich noch so ein Gap, was natürlich schnellstens behoben werden müsste. Das war so ein bisschen Thema, dann hat er mich so ein bisschen verwundert, dass quasi in der Investitionsliste für 26 mit 7 Millionen oder so die Heidekrautbahn auftauchte, wiederum aber gleichzeitig auch ungefähr mit 5,5 Millionen Fördermittel dort drin stand. Das erschloss ich mir nicht so wirklich, weil wir das Thema jetzt Heidekrautbahn auslänglich diskutiert haben und eigentlich ja vor 28 niemand damit rechnet, dass hier irgendwie ein Handschlag passiert. Also man das mindestens auch schon mal erstmal pauschal nach 27 schieben kann. Und mich hatte natürlich mal interessiert, wo kommen denn die 5, ungefähr 5 Millionen Fördermittel her? Weil die Summe mich sehr stark erinnerte, nämlich an diese, wir bekommen 5,6 Millionen vom Bund. Ja, was ich natürlich schwierig finden würde, wenn die für die Heidekraut haben.

SPEAKER_01

Ach, aus dem Infrastrukturpaket hier.

SPEAKER_03

Ja, fünf, nee, eine Milliarde, nee, was war nicht? 100 Milliarden für alle. Nee, wie hieß denn das Paket?

SPEAKER_01

Ja, ja, ich weiß aber, was du meinst. Da wo.

SPEAKER_03

Ja, und der Herr, der Bauamtsleiterberater, Herr Labitski, also der Bauamtsleiter AD, hatte dann quasi nur mitgeteilt, dass das eben so die bis jetzt beantragten Fördermittel sind, die man da eingetragen hat. Ja, gut. Das heißt also quasi die 5,5 Millionen, wenn sie da drinnen stehen, sind zwar schön, aber sind ja gar nicht bestätigt. Das heißt, wenn die erstmal pauschal wegfallen, weil wir ja wissen, dass das mit der Heidekrautbahn seit, keine Ahnung, Jahrzehnten vielleicht immer irgendwie Thema war, aber nie durchgezogen wurde, weil keiner die Zeche zahlen will. Ganz einfach. Und wenn jemand also die Bahn nicht zahlen will, dann zahlt auch Kinder die Fördermittel, also können die auch aus. Ja, aber pünktlich zum Thema war natürlich auch so, dass wir ja zum Thema Investitionspriorisierung hören ja auch immer Investitionsfolgekosten. Das hatten wir ja auch hier schon im Podcast besprochen. Da gab es ja einen Antrag seitens der Verwaltung oder vom Bürgermeister, die auszusetzen für die nächsten.

SPEAKER_01

Das ist ganz neugierig, ob es neue Informationen schon gibt.

SPEAKER_03

Da habe ich mich erstmal ein bisschen aufgeregt und meinen Unmut gemacht, weil ich war auch richtig gut vorbereitet, mich zu diesem Thema gut auseinanderzusetzen und mal in den Diskurs zu gehen. Und fand es dann irgendwie blöd, einfach so einen Tagesordnungspunkt runternehmen, ist immer irgendwie blöd, du beschäftigst dich damit inhaltlich und dann ist er weg. Diskussion beendet. Das ist immer ein bisschen kacke. Na gut, dann wird es zwar nochmal wieder rein, dann geht es in die GV und dann geht es in die Ausschüsse, aber so richtig bist du dabei, involviert und dann weg. Naja, jedenfalls ist er von der Tagesordnung runtergenommen worden, weil die Gemeinde hat auf wieder mal ihre, ich sage mal, Anwalt Anwaltskanzlei beauftragt, die ja alle Mögliche machen offensichtlich. Also, wie es ja auch nicht Kanzlei ist. Die machen ja auch das Planverfahren von der Heidekrautbahn, die machen die Kita-Sachen und die machen, naja, okay. Eine eierlegende Wollmilchsau-Kanzlei, was ja gut ist, toll, wenn man sie hat. Und die sind noch nicht fertig, weil die hätten wohl gedacht, es geht erst zur GV und nicht schon zum Hauptausschuss. Und deswegen hat man den Antrag zurückgezogen. Wo ich mir aber ehrlicherweise sage, mein Lieber, man kann sich auch schon mal selber Gedanken machen. Man muss ja nicht warten, bis irgendjemand einem was vorlegt. Hier bitte, St. Teller ist bitte auf. Sondern man kann ja selber mal überlegen und mal recherchieren, was ist denn hier Hauen und sie stochen. So wie wird ja auch gemacht haben. Wir haben uns mit dem Thema auch auseinandersetzt. Aber man wartet jetzt ab, was er dazu sagt. Ehrlicherweise wäre ich jetzt nicht überrascht, wenn er wäre nicht überrascht, wenn er nicht viel anderes behauptet als je meine. Anwalt, Parteien gebunden, ich beauftrage einen Anwalt, mach bitte so und so, dann wird es auch im Welt.

SPEAKER_01

Das machen die doch jetzt aber bestimmt. Moment, das machen die doch jetzt bestimmt mit dem Anwalt, weil sie gerne doch etwas fordern wollen. Aber sie sich unsicher sind, ob sie das dürfen. Weil nach ihrem Verständnis musste die Verwaltung das machen, weil man darf das ganze Geld nicht benutzen für Infrastruktur, wenn nicht über Schule Kita Hort, was wir gesagt hatten. Und ich glaube fest daran, okay, Dennis, ich korrigiere mich. Ich wünsche mir, dass die Verwaltung deswegen eine Rechtsberatung sich daher holt, um daran zu arbeiten, doch Geld zu verlangen zu können. Weil ich glaube nämlich, dass da jemand hingekommen ist und hat gesagt, pass mal auf, das ist hier alles falsch, das ist alles Murks, ihr dürft das alles gar nicht, und dann hat dann vielleicht der eine oder andere Mitarbeiter einen Schnellschuss gemacht und das soll jetzt ausgebessert werden. Und daran will ich einfach glauben, Dennis.

SPEAKER_03

Ja, schön für dich. Kopf, du läufst auch eurem Weihnachtsmann, aber ich weiß jetzt nicht, ich bin da sehr zwiegespalten. Ich vermute eher nicht. Weil ich hatte dann auch nochmal festgehalten, habe auch ein Papierchen dazu mal übergeben, dass wir hier in der Gemeinde schon viele Bedürfnisse haben, die mit Investitionen Vollgekost gedeckt werden könnten. Jugendclub, Kita, Schule, Port, Gehwege, öffentliche Nahverkehrsmittel, ja, ja, genau, hatten wir alle schon nachher und hat ja dann auch nochmal dem ehemaligen Bauern gesagt, dann Herrn Labitzki auch nochmal so rübergeworfen, mehr oder weniger. Es gibt ja vom Landesamt für, ich kenne jetzt die Namen nicht, MIL heißt es irgendwie, MIL Brandenburg, dort auch so eine Handreichung und einen Berechner, was man berechnen kann. Und da gibt es offensichtlich sehr viel, weil diese Themen werden sicherlich alle Kommunen irgendwie haben. Und deswegen finde ich es immer ein bisschen blöd, dass man selber nicht erstmal anfängt, da mal zu recherchieren und zu gucken, sondern immer gleich alle Steuerhelder irgendwelchen Anwälten gibt, die dann für 300 bis 500 Euro pro Stunde, gehe ich mal von aus, das wird der Regelsatz, dort schreiben, verfassen und gerne in epischer Länge, ja, weil pro Seite wird ja bezahlt so ungefähr. Also das finde ich immer ein bisschen doof. Erst denken, finde ich, und dann mal mit der Sache in den Diskurs gehen. Weil dann passiert nämlich genau das, was jetzt passiert ist, nee, einwalt ist noch nicht fertig, wir können es dazu nicht unterhalten. Naja, klar können wir uns doch dazu unterhalten. Wir können uns doch selber mal eine Meinung bilden und auch die mal einfließen lassen und dann immer noch den letzten Poeng abwarten, was der rechts mal ansagt. Also verstehe ich nicht.

SPEAKER_01

Ja, ja. Genau das hatten wir ja schon in den Folgen davor schon besprochen. Und insofern heißt es wirklich abwarten, Tee trinken, weil vorher werden wir mit den Leuten nicht sprechen können, bevor da was jetzt da ist. Okay. Richtig.

SPEAKER_03

Ja, was hat man noch? Achso, dann gab es hier noch einen Beschluss für eine außerplanmäßige Ausgabe. Mehr oder weniger ging es nur darum, dass dieser Zaun, der jetzt bei der Feuer, wenn Schilde ist, ja, der schon seit x Jahren irgendwie geplant und versprochen, jetzt aber erst umgesetzt und offensichtlich gab es da noch haushalterische Nachberechnungen, die dann irgendwie dort einfließen mussten. Du hast dich, Logik, mit jemand vor Ort unterhalten, ne, bezüglich dem Zaun? Oder wo halten die jetzt die Informationen her, dass da jeder eine Fernbedienung hat?

SPEAKER_01

Nee, jemand war in unserem Freundeskreis, war jemand da und hatte die Leute da mal angesprochen. Wie das bei denen funktioniert. Wie geht das auf und so weiter? Und dann gab es halt bloß dieses Kommentar, nee, hier hat wirklich jeder eine Fernbedienung und kann das Ganze aufmachen. Weil natürlich. Ich meine, aber ich würde es vielleicht heute noch gar nicht ansprechen, Dennis, und erstmal im Hintergrund noch ein paar weitere Informationen sammeln und dann machen wir mal den Vergleich zwischen Mülenbeck und Schildo und warum das in Schildo funktioniert und in Mülenbeck nicht, weil die Aufregung, glaube ich, da kann sich noch jeder gut dran erinnern, was auch insbesondere Dennis sich den Hintern aufgerissen hat, nach Lösungen oder Ideen zu suchen und bekam dann halt für jeder Einzelne eigentlich immer eine Ohrfeige rechts und links. Das geht alles nicht, das funktioniert alles nicht. Und jetzt kam die doppelte Ohrfeige zurück, als man dann in Schildo gesehen hat, doch, man kann ein Gelände absperren und umzäunen und sicherer machen, auch mit Funkverbedienungen. Naja, man kann, wusste ich schon vorher.

SPEAKER_03

Aber jede Ohrfolge macht mich ja nur stärker und nicht schwächer. Und das wissen ja die meisten nicht. So, von daher, genau, wir vertragen das Thema und kommen direkt zum nächsten Thema, mein Lieber. Aber so viel war ja nicht mehr. Das war eigentlich am Ende nämlich schon gewesen. Weil jetzt kommen noch so ein paar Behandlungen von Ausschussmitgliedern, die Fragen gehabt haben und ein nicht öffentlicher Teil, den wir ja hier nicht kundtun können. Und von daher ist eigentlich der Hauptausschuss jetzt hier für Beendens erklärt.

Verabredung Zum Public Viewing

SPEAKER_03

Okay.

SPEAKER_01

Dann sind wir mit unseren Themen fast durch. Ich würde an dich jetzt, äh, an dir, ich würde dir gerne aussprechen, wenn du doch Fußball gucken möchtest. Ich habe auch Lust, Fußball zu gucken. Wir können uns ja verabreden. Und ihr da draußen, ihr könnt auch genauso euch jetzt schon mal verabreden zum Fußball gucken. Wir überlegen Samstag mal zu Norma zu gehen.

SPEAKER_03

Dann gucken wir mal, vielleicht treffen wir uns ja.

SPEAKER_01

Okay, das wäre das schön. Dann Schildo trifft sich dort und alle anderen Ortsteile natürlich genauso schön fließt, Zülsdorf und auch Mürmbeck. Wir wünschen euch ganz viel Spaß bei den Spielen, bei dem Wochenende der kommenden Woche. Und in Dennis seinen liebevollen Worten, die er hier so einprägend uns beigebracht hat.

SPEAKER_03

Na, ein Grätschick jetzt noch rein für alle, die dran geblieben sind bis jetzt und sich mit Gestammel angehört haben, weil nochmal der Hinweis, Patrick ist heute nicht im Studio, wir sind unterwegs, hört sich immer ein bisschen abgehackter an, weil wir haben hier echt irgendwie immer eine Verzögerung im Mobilfunk. Von daher, danke, dass ihr zugehört habt bis hier. Und jetzt sagen Dennis und Patrick, sagen Tschüss und Ciao. Nee, das war jetzt auch. Das war genau andersrum jetzt.

SPEAKER_01

Tschüss und ciao sagen, Patrick. Und Dennis. Jetzt haben wir es geschafft, okay. Ciao. Und tschüss. Tschüss.

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